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Waldgaststätte Meisterturm: Wehmut, Wut – und ein 5-Punkte-Plan

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Wir müssen noch einmal über die Waldgaststätte Meisterturm sprechen: Die Resonanz auf unseren letzten Bericht war überwältigend: Fast 19.000 Mal wurde er bereits aufgerufen! Viele Hofheimer äußerten sich wehmütig über den drohenden Abriss der beliebten Gastwirtschaft, aber auch verärgert über die Stadtpolitik. Ein Rechtsanwalt legte einen interessant klingenden 5-Punkte-Plan vor: Die Stadtverordneten haben schon bald die Chance, das Heft des Handelns wieder in die Hand zu nehmen.

Am späten Nachmittag des vergangenen Sonntags, es war genau 17.09 Uhr, meldete sich Christian Vogt zu Wort. Auf Facebook veröffentlichte der CDU-Bürgermeister von Hofheim die folgende Nachricht:

„Hallo an Alle, der Meisterturm als Ausflugsziel und -gastronomie wird selbstverständlich erhalten bleiben“, schrieb er. Und weiter: Es sei „ratsam, hier nicht in Panik zu verfallen. (…) Der Sachverhalt ist sehr komplex und ist schwer in Social Media zu erörtern – das sollte generell besser zwischen Pächter und Verpächter bilateral geklärt werden.“

Der Beitrag machte inhaltlich wenig Sinn und war zudem in Teilen schlicht falsch:

Niemand hatte gesagt, dass der Meisterturm nicht als Ausflugsziel erhalten bleibt. Solche Feinheiten aber stören einen Vogt nicht: Er tut einfach so, als sei das behauptet worden.

Gleichzeitig verschweigt er die eigentliche Information, die viele Hofheimer bewegt: dass er die Gaststätte auf dem Kapellenberg abreißen lassen will, und zwar komplett, und zwar schon Mitte nächsten Jahres.

Waldgaststätte Meisterturm
Zum Vergrößern anklicken: Christian Vogt veröffentlichte einen Post auf Facebook, nachdem ihn Susanne Heil-Stippler zu einer Stellungnahme aufgefordert hatte.

Es war auch niemand auf Facebook in Panik verfallen, wie Vogts vorgab. Vielmehr herrscht weit über die Stadt hinaus Unverständnis und auch große Traurigkeit, seit der Hofheim/Kriftel-Newsletter öffentlicht gemacht hat:

Der Magistrat hat den Pachtvertrag mit Markus und Barbara König für die Waldgaststätte Meisterturm nicht verlängert. „Waldgaststätte Meisterturm: Nur noch 355 Tage – dann wird sie dicht gemacht“ lautete unsere Überschrift.

Meisterturm3
Beliebtes Ausflugsziel aller Hofheimer: die Waldgaststätte Meisterturm auf dem Kapellenberg.

Und was passiert nach der Schließung?

Im Rathaus gilt als beschlossene Sache, wir hatten es geschrieben: Die Gaststätte soll abgerissen werden.

Und danach?

Genau das ist das Problem und gleichzeitig das große Ärgernis:

Was danach kommt, weiß derzeit niemand.

Zukunft der Waldgaststätte bewegt Hofheimer

Als sich der Bürgermeister via Facebook zu Wort meldete, war die Stadtgesellschaft bereits in Aufruhr. Innerhalb weniger Stunden wurde unser Bericht über 4.000 Mal aufgerufen. Er verbreitete sich rasend schnell; zeitweise registrierte das Analyse-Tool, das im Hintergrund der Website den Traffic misst, mehr als 100 Besucher – gleichzeitig.

Analyse 202406
Blick in das Analysetool am Montagvormittag: 177 Besucher hatten in den letzten 30 Minuten, 46 in den letzten 5 Minuten den Meisterturm-Bericht aufgerufen.

Bis zum Ende des Sonntags wurde der Bericht über 9.000 Mal aufgerufen – in nur zwölf Stunden.

Inzwischen wurden 18.539 Aufrufe gezählt (Stand:  11. Juni, 21.05 Uhr). Damit ist der Bericht der mit Abstand meistgelesene Hofheim/Kriftel-Newsletter in diesem Jahr. Zum Vergleich:

Platz 2: Natur darf leben: Mega-Baugebiet „Auf den Gleichen“ ist tot! (erschienen am 30. Januar) – 4.365 Aufrufe.

Platz 3: Geheimpapier empfiehlt: Krankenhaus Hofheim sollte in die Insolvenz gehen (28. Januar) – 3.588 Aufrufe.

Platz 4: Es geht um CDU-Baltruschat: Strafanzeige gegen eine BfH-Stadtverordnete (21. Januar) – 2701 Aufrufe.

Platz 5: Interessentenplanung“: Jetzt hat auch Lorsbach seinen dunklen Riesen-Klotz (6. Mai) – 2.582 Aufrufe.

Analyse2 202406
Ein Blick in das Backend der Website: Die Kurven zeigen diewöchentlic hen Seitenaufrufe und Besucherzahlen an. Darunter sind die Seitenaufrufe aufgeschlüsselt: Der Bericht zur Waldgaststätte Meisterturm wurde bisher 18.539 mal angeklickt (Stand 11. Juni, 21.05 Uhr).

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das Thema „Zukunft der Waldgaststätte Meisterturm“ bewegt die Hofheimerinnen und Hofheimer wie kaum ein anderes. Doch wird die Lokalpolitik, werden die verantwortlichen Stadtverordneten dies auch als Auftrag verstehen?

130 Kommentare in einer Facebook-Gruppe

Unser Bericht machte die einschlägigen Facebook-Gruppen, in denen heutzutage – wie früher an den Stammtischen der Wirtshäuser – über das Stadtgeschehen debattiert wird, zu einem Wallfahrtsort der Wehmut und der Wut. Spätestens hier wurde erkennbar:

Die Waldgaststätte Meisterturm ist für viele Hofheimer ein Stück geliebte Heimat. Ein Hort der Erinnerungen und des Wohlfühlens.

Einhellige Meinung: Das wollen wir nicht verlieren!

In der größten aller großen Hofheimer Facebook-Gruppen – Wir in Hofheim – schaltete der Administrator nach 130 Kommentaren die Kommentarfunktion ab: Diskussion beendet! Ein solch bevormundender Eingriff in die Meinungsfreiheit – noch dazu ohne erkennbaren Grund und ohne jede Erklärung – ist absolut ungewöhnlich. Prompt wurde gemunkelt, die Stadtspitze habe maßregelnd auf den Gruppen-Administrator eingewirkt.

Dass solche Gerüchte überhaupt aufkommen, zeigt in erschreckender Weise, was die Bürger von den Verantwortlichen im Rathaus halten und welches Image der Stadtspitze anhaftet:

Man hält es offenbar für möglich, das in der Kreisstadt Hofheims unliebsame Nachrichten und kritische Meinungen gezielt unterdrückt werden. Ein solches Verhalten widerspräche allen Prinzipien der Offenheit und Transparenz, die als Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft gelten.

Deshalb würde man sich schon wünschen, dass es sich nur um Gerede handelt.

Aber sicher ist man sich da wohl nicht

„Also irgendwas läuft hier massiv falsch“

In diesem Fall kam der Versuch, unliebsame Meinungsäußerungen zu unterbinden, glücklicherweise zu spät. Viele Hofheimer hatten sich bereits zu Wort gemeldet. Hier ein paar Zitate, die die Stimmungslage wiedergeben:

Alexandra Noll: „Was für ein Armutszeugnis für die Stadt Hofheim.“

Stina Thomasdóttir: „Schon krass, wie einfach über die Existenz, das Leben und die Zukunft von Familie König und deren Angestellte entschieden wird!“

Yvonne Guretzka: „Ich kenne Babs und Markus seit vielen Jahren persönlich und kann nicht verstehen, was mit „unserem“ Bürgermeister da los ist…! Bessere Pächter kann man sich ehrlich nicht wünschen oder vorstellen!Ich finde es eine absolute Unverschämtheit wie in Hofheim mit den Bürgern und den Gastronomen (teilweise) umgegangen wird. Und gerade der Meisterturm MUSS bewahrt werden! Und zwar MIT seinen Pächtern.“

Markus Ritzheim: „Die Gaststätte hat Tradition. Die Hofheimer Politik ist ein Trauerhaufen. Ist ja nicht das erste Mal, dass man sowas gegen den Bürgerwillen durchboxt.“

Hanna Sophie Schnee: „Also irgendwas läuft hier massiv falsch.“

Erika Klann: „Ich dachte, ich lese nicht richtig. Das kann doch nicht sein, dass die Stadt Hofheim den Pächtern, Familie König, die Pacht nicht mehr verlängert. Ich kenne den Meisterturm seit meiner Kindheit. Die Eltern haben auch schon den Wäldchestag da oben gefeiert, bevor das in die Stadt verlegt wurde. Macht nur alles alte weg…“

Barbara Thoma: „Das ist wirklich super traurig!!!“

Susanne Heil-Stippler schrieb etwas ausführlicher: „Hofem schlofen kommt nicht von ungefähr. Dass die Stadtverordneten vor vollendete Tatsachen gestellt werden ist ja hier wohl nicht zum ersten Mal der Fall, wie man hört. Hofheim ist meine Heimatstadt, auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort lebe, und ich verfolge seit der Wahl des Herrn Vogt das Ganze mit großen Bedenken. Es macht den Anschein, als wenn dieser Mann versucht, in Eigenregie zu regieren. Seine größte Herausforderung dabei: ein ständig breites Grinsen in die Kamera. Es langt aber nicht, nach außen hin den Strahlemann zu geben. Man sollte schon auch wissen, was man tut und was man seinen Bürgern antut. Der Meisterturm hat Tradition und Generationen von Familien begleitet. Auch meine Großeltern und Urgroßeltern waren bereits dort. Mein Vater besucht heute noch ab und zu die Pächter aus den sechziger Jahren. Was da passieren soll, das geht überhaupt nicht. Ich bin erschüttert, traurig und wütend das Lesen zu müssen.“

Meisterturm5
Da geht man doch gerne ein: Die Waldgaststätte Meisterturm ist bekannt für gutes Essen und ein gepflegtes Helles.

Auch Bürger der Nachbargemeinde Kriftel zeigten auf ihrer lokalen Facebookseite Anteilnahme und Betroffenheit:

Henriette Claussen zeigte sich nachdenklich: „Kann man was tun? Demonstrieren – Mails schreiben – anrufen? Es kann doch nicht sein, dass eine unfähige Verwaltung schalten und walten kann wie sie will, ohne Rückkopplung aus der Bevölkerung.“

Und Dirk Davenport fragte mit leicht sarkastischem Unterton: „Bekommt Hofheim überhaupt etwas hin?“

Die Stimmung in den sozialen Netzwerken war eindeutig: pro Waldgaststätte Meisterturm. Lediglich ein Beitrag zielte in eine andere Richtung, was sich bei näherem Hinsehen schnell als interessengeleitet herausstellte.

Ni Na“ umschmeichelte erst Christian Vogt: „Also der Bürgermeister hat sich sehr qualifiziert geäußert“. Sodann versuchte sie – vermeintlich in seinem Sinne – Stimmungsmache zu betreiben: „Es ist nicht immer wahr was im Internet steht. Aber der reißerische Artikel hat viele Klicks gebracht, daher Ziel erreicht!“

Die Frage liegt auf der Hand: Vogt-Fan „Ni Na“ – wer verbirgt sich hinter diesem Namen? Wer nutzte die Gelegenheit, um mit dem Bürgermeister verbal ein bißchen zu kuscheln?

NiNa Facebook 202406
Ein positives Echo bekam Bürgermeister Vogt auf seinen Facebook-Beitrag: „Ni Na“ umgurrte ihn mit dem Kommentar, er habe sich „sehr qualifiziert geäußert“.

Hier die Antwort: Sie heißt Nina St. und betreibt ein kleines Immobilienbüro in Marxheim. Das erklärt natürlich alles: Es gehört ja bekanntlich zum Selbstverständnis der Branche, Lokalpolitiker zu bebalzen – könnte ja mal gut fürs Geschäft sein…

Wo wir gerade dabei sind: Eine weitere Aussage des Bürgermeisters in seinem kurzen Post bedarf der Klarstellung: Er schreibt, der Sachverhalt (er meint die Zukunft der Waldgaststätte) solle „generell besser zwischen Pächter und Verpächter bilateral geklärt werden“.

Das ist reine Augenwischerei:

Denn zwischen Pächter (also dem Ehepaar König) und Verpächter (also der Stadt, vertreten durch den Bürgermeister) gibt es – zumindest aus Sicht des Magistrats – eigentlich nichts mehr zu klären. Wir hatten berichtet: Der Bürgermeister hatte den Königs über einen Rathausjuristen mitteilen lassen, dass sie „die Pachtsache (also auch sämtliche Schlüssel) spätestens am 30.06.2025 an die Kreisstadt Hofheim am Taunus zurückgeben“ müssten.

Warum tut Christian Vogt jetzt öffentlich so, als gäbe es da „bilateral“ noch etwas zu klären?

Stadtverordnete sollen Heft des Handelns übernehmen

Etliche Hofheimer Stadtverordnete reagierten nach unserem Bericht ziemlich verschnupft: Es stört sie zunehmend, dass sie vom Rathauschef wie Hampelmänner behandelt würden.

Fakt ist: Mehrfach hatten sie versucht, vom Magistrat Informationen über die Zukunft der Waldgaststätte Meisterturm zu bekommen. Jedes Mal wurden sie mit nichtssagenden Informationen abgespeist. Detaillierte Auskunft gab es bis heute nicht, Gespräche oder Diskussionen schon gar nicht.

„Wie könnte man nun die Kuh vom Eis bekommen?“ Das fragt Axel Pabst in einem Kommentar unter unserem Bericht. Der Mann ist Rechtsanwalt und Mediator, sein Vorschlag verdient nähere Betrachtung, weshalb wir ihn hier (leicht gekürzt) zitieren wollen. Pabst schlägt vor:

➤ Zunächst müssten die Stadtverordneten ein Ziel vorgeben: Welche Funktionen soll es auf dem Meisterturmgelände geben, wie soll es dort in Zukunft aussehen und wie viel Geld wollen wir dafür ausgeben?

➤ Parallel dazu könnte man die Eheleute König fragen, ob sie bereit wären, bis zum Baubeginn ihren Pachtvertrag jährlich zu verlängern. Man könnte dann in Ruhe planen und eine architektonische Spitzenleistung anstreben.

➤ Dann könnte man den Bau angehen, der auf diesem Gelände kein Spaziergang werden wird.

➤ Idealerweise würde die neue Gastronomie neben der bestehenden errichtet, so dass der Abriss erst nach dem Umzug erfolgt. Alternativ dazu könnte man für die Dauer der Bauzeit an einer „Notgastronomie“ im Festzelt oder im Container festhalten.

➤ Anschließend könnte man ein transparentes Verfahren zur Neuvergabe der Gastronomie durchführen.

Markus und Barbara Koenig
Barbara und Markus König: Mitte Nächsten Jahres müssen sie die Waldgaststätte Meisterturm räumen – nach 15 Jahren. Wie’s dort oben weiter geht? Das weiß keiner.

Pabst schreibt auch, dass die Stadtverordneten ihre Handlungshoheit zurückgewinnen müssten. Und dass er sich „über eine visionäre Lösung“ freuen würde, „die einen anständigen Umgang mit der Familie König und einen Gewinn für Hofheim beinhaltet“.

Hinter seinem 5-Punkte-Plan zur Zukunft der Waldgaststätte Meisterturm dürfte sich die große Mehrheit der Stadtgesellschaft versammeln können. Die Hofheimer Bürgerinnen und Bürger haben Herz und Leidenschaft für die Waldgaststätte  Meisterturm gezeigt – jetzt sollte die Lokalpolitik Vernunft und Klugheit beweisen.

Gelegenheit dazu gibt es bald: Am 10. Juli tagt das Stadtparlament, davor die Ausschüsse. Hier könnten die Hofheimer Stadtverordnete öffentlich zeigen, dass sie das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen.

Diesmal nicht, um Eigeninteressen zu bedienen.

Sondern ausschließlich zum Wohle aller Bürger dieser Stadt.

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8 Comments

  1. Marius

    Beruhigt euch. Nach dem Abriss kommt da ein Weinstand hin – „Chalet II“

    12. Juni 2024
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    • Ron

      Sehr gut 🙂

      12. Juni 2024
      |Reply
  2. Bernd Hausmann

    So wird es nie was mit dem beliebtesten Ausflugsziel der Hofheimer: Erst lässt der Magistrat das Gebäude seit Jahren verrotten, so, dass nunmehr wohl nur noch Abriss und Neubau übrigbleibt.

    In seiner im Beitrag erwähnten Antwort auf die Anfrage STV 037/2024 schreibt der Magistrat: „Seit 01.2024 liegt dem MTK eine Bauvoranfrage vor.“ Doch diese Bauvoranfrage kann von der Kreis-Bauaufsicht nicht beschieden werden, denn: „Für die Baugenehmigungsbehörde des MTK ist ein Gesamtkonzept für das Areal Meisterturm erforderlich“, schreibt der Magistrat. Und weiter: „Die Erstellung eines Gesamtkonzeptes für das gesamte Areal/Ensemble ist bis Sommer 2024 in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Bauvoranfrage vorgesehen.“

    Ein circulus vitiosus: Um die Bauvoranfrage der Stadt beantworten zu können, benötigt der Kreis ein Gesamtkonzept. Und um ein Gesamtkonzept erstellen zu können, benötigt die Stadt die Antwort auf ihre Bauvoranfrage.

    Man darf gespannt sein, ob und wann es dem Magistrat gelingt, diesen selbstgeknüpften gordischen Knoten zu lösen.

    Dazu kommt, dass Hofheim vom Kreis Fördergelder für das Michelsberger Haus und das Haus des Waldes erhalten hat. Beides gehört zu dem Gesamtkonzept für das Meisterturm-Areal. Aber für beides gibt es außer den Überschriften kein inhaltliches Konzept. Doch bevor man baut, muss man wissen, für was man baut.

    Nicht nur der Umgang des Magistrats mit dem langjährigen Pächter-Ehepaar König und der Umgang mit einer städtischen Immobilie ist schier unglaublich, sondern auch sein planerisches Vorgehen.

    12. Juni 2024
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    • Ron

      Ich finde es sehr bedauerlich, Herr Hausmann, dass Sie sich aus der aktiven Politik zurückgezogen haben. Im Allgemeinen habe ich für DIE LINKE wenig übrig, aber Sie und Ihre Kollegin habe ich immer gewählt.

      12. Juni 2024
      |Reply
    • hebeling

      Wahrscheinlich ist genau in dieser Art die aufstrebende, vielbesuchte Steinzeitsiedlung gescheitert:
      Die Druiden der Steinkreisverwaltung und die städtischen Verwaltungsmitarbeiter sitzen auf den Hügelgräbern gescheiterter Projekte, bald so hoch wie der Meisterturm… Dann brauchen wir den nicht mehr… Vielleicht ist das der Plan.

      12. Juni 2024
      |Reply
  3. Norbert Preusche

    Draufkloppen bringt wirklich wenig. Fakt ist, dass viele Menschen dort oben mitten im Wald Service und Bewirtung genießen – auch die Kinder auf einem Waldspielplatz. Die Stadt ist gut beraten, wenn sie mal einen Status deutlich und klar kommuniziert, damit wir aus dem Gewirr von Anschuldigungen und möglichen Gegebenheit rauskommen. Meisterturm ist eine Marke für Hofheim, weit über die Stadtgrenzen hinaus. Deshalb bitte ich – kommen wir zur Sache! Hören wir genau zu, was die Stadt zu diesem Komplex zu sagen hat.

    14. Juni 2024
    |Reply
    • hebeling

      Ist es denn wirklich so? Woher kommt der Schimpfdruck?

      Wem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über in den Kommenteren… Viele Bürger sind einfach verletzt und frustriert.

      Die kommunale Hochzeit von Rathaus und Gemeinde war so zuversichtlich, aber die Ehe sieht halt anders aus. Klingt irgendwie nach Trennung.

      Irgendwo muss die Unzufriedenheit hin, nach jahrelangen konstruktiven Vorschlägen, Hinweisen und Wünschen von unten, Gesprächsangeboten.

      Wer frozzelt oder kritisiert, ist noch erreichbar und an einer gesunden Beziehung interessiert:

      Betroffene zu Beteiligten machen – und in diesem ersten Schritt kann das Rathaus vertrauensvoll auf die Menschen zugehen: Wir werden nicht beißen, sondern die Hände reichen.

      Alles fängt mit der Einsicht an: Irgendetwas ist schief gelaufen, es ist doch eigentlich egal, wie was wer… Wichtig ist, dass der Karren gemeinsam wieder aufs Gleis gesetzt wird, dass alle einsteigen und sich mit Fahrer und übrigem Personal übers Ziel einigen, für das die Tickets gelöst sind.

      Gute Fahrt Hofheim und Schwung Richtung Zukunft!

      15. Juni 2024
      |Reply
  4. Busch

    Ich habe den Eindruck, dass von der Stadtverwaltung der Stellenwert der jetzigen Gaststätte nicht erkannt wurde (Bürgerwille!) und nicht mit der Betreiberfamilie so verhandelt wurde, dass dabei eine für diese und die Bürgerinnen und Bürger zufriedenstellende Lösung erreicht werden konnte.

    Drastisch gesagt: Klassisch verkackt.

    Aber nun kann man ja über seinen Schatten springen statt rechthaberisch zu sein und die Dinge wieder ins Lot bringen!

    22. Juni 2024
    |Reply

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