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	<title>Petry Frank &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Petry Frank &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Tierklinik will erweitern, neue Zulassungsstelle wird geplant – und teurer Prozess droht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 13:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Petry Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vorrath Jonathan]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Haushaltsplan 2024/25 der Stadt Hofheim besteht aus 700 Seiten, die mit zigtausenden Zahlen gefüllt sind. Bürgermeister Christian Vogt stellte seinen Entwurf kürzlich den Stadtverordneten vor. Ein Blick in das Werk zeigt: Einige wichtige Informationen wurden uns bislang vorenthalten. Zugleich erkennen wir: Die Kommunikation an der Stadtspitze und in Teilen des Rathauses ist – nennen wir es freundlich – stark ausbaufähig. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Der Haushaltsplan 2024/25 der Stadt Hofheim reizt nicht gerade zum Lesen: Er besteht aus 700 Seiten, die mit zigtausenden Zahlen gefüllt sind. Bürgermeister Christian Vogt stellte seinen Entwurf kürzlich den Stadtverordneten vor und feierte sich dafür mit einem Filmchen in den sozialen Netzwerken (Foto oben: Screenshot aus dem Youtube-Video). Ein Blick in das Werk zeigt: Einige wichtige Informationen hat er uns vorenthalten. Zugleich erkennen wir: Die Kommunikation an der Stadtspitze und in Teilen des Rathauses ist – nennen wir es freundlich – stark ausbaufähig. </strong></p>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="tierklinik202311"><a href="#tierklinik202311">Tierklinik plant Erweiterung – Zulassungsstelle soll neu gebaut werden</a></h1>



<p><strong>Zwei geplante größere Bauprojekte in Hofheim wurden jetzt nur durch Zufall bekannt. Sie waren im dicken Haushaltsplan versteckt, wo Tanja Lindenthal von den &#8222;Bürgern für Hofheim&#8220; (BfH) sie entdeckt hatte.</strong></p>



<p>Auf Seite 416 des 700-seitigen Zahlenwerks findet sich unter &#8222;<em>Produkt 7.10.522.0 Grundstücksmanagement&#8220;</em> die <em>&#8222;Maßnahme 2005&#8220;</em> – konkret: <em>&#8222;Einzahlungen aus der Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden&#8220;</em>.</p>



<p>Dahinter steht ganz <strong>unauffällig</strong>:<em> &#8222;Erweiterung für die Tierklinik&#8220; </em>und<em> &#8222;Umsiedlungsfläche Zulassungsstelle&#8220;.</em></p>



<p><strong>Was hat&#8217;s denn damit auf sich?</strong></p>



<p><strong>Zum Glück </strong>hat Frau Lindenthal im Ortsbeirat Kernstadt <strong>nachgefragt</strong> – so wissen wir jetzt:</p>



<p>Die <strong>Tierklinik Hofheim </strong>boomt offenbar ohne Ende. <strong>1997</strong> wurde sie gegründet – <strong>6 Mitarbeiter</strong> gab es damals und<strong> 90 überweisende Tierärzte.</strong></p>



<p><strong>2016</strong> wurde in den Neubau an der <strong>Katharina-Kemmler-Straße</strong> umgezogen: Heute arbeiten dort über<strong> 200 Mitarbeiter</strong>, die Zahl der überweisenden Tierärzte wird mit <strong>3500</strong> angegeben.</p>



<p>Vor einem Jahr wurde die <strong>Tierklinik</strong> an den internationalen Konzern <a href="https://ivcevidensia.de/" target="_blank" rel="noopener">IVC Evidensia</a> verkauft (nachzulesen <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/02/tierklinik-hofheim/">hier</a>), der nach eigenen Angaben in <strong>19 Ländern</strong> ein Netz von über <strong>2.300 Tierkliniken</strong> besitzt. Inzwischen heißt es, in Hofheim stünde <strong>&#8222;die größte Tierklinik Deutschlands&#8220;</strong>. Und die soll jetzt offenbar  <strong>noch größer </strong>werden:</p>



<p>Schon seit einiger Zeit wird über eine <strong>Erweiterung</strong> &#8222;nach hinten hinaus&#8220; nachgedacht, was offenbar <strong>problemlos</strong> möglich ist: Hinter der <strong>Tierklinik, </strong>entlang der <strong>Elisabethenstraße</strong> in <strong>Richtung</strong> <strong>Polizeistation</strong>, befindet sich ein größeres <strong>unbebautes</strong> <strong>Grundstück.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tierklinik.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tierklinik.jpg" alt="Tierklinik
" class="wp-image-20725" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tierklinik.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tierklinik-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Eingang zur Hofheimer Tierklinik.</figcaption></figure>
</div>


<p>&#8222;<em>Da wäre auch noch genügend Platz für eine neue Zulassungsstelle, für die der Kreis ein Grundstück sucht&#8220;, </em>sagte Vogt auf die Frage von Frau Lindenthal.</p>



<p>Bekanntlich platzt die <strong>Zulassungsstelle</strong>, die sich heute an der Ecke Niederhofheimer Straße/In den Nassen befindet, <strong>aus allen Nähten</strong>: Wer in Hofheim ein <strong>Auto</strong> <strong>anmelden</strong> will, muss oftmals <strong>lange</strong> <strong>Wartezeiten</strong> in Kauf nehmen – was immer wieder <strong>zu teils harscher Kritik</strong> an der Kreisverwaltung führt. Jetzt wird offenbar darüber nachgedacht, wie man das Problem lösen kann.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Zulassungsstelle-202311.jpg"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Zulassungsstelle-202311.jpg" alt="Zulassungsstelle 202311" class="wp-image-36210" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Zulassungsstelle-202311.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Zulassungsstelle-202311-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Zulassungsstelle im Norden Hofheims: Der Kreis sucht offensichtlich nach einem Grundstück, wo er neu bauen kann.</figcaption></figure>
</div>


<p>Das brachliegende Grundstück an der Elisabethenstraße gehört übrigens <strong>der Stadt</strong>: Über einen Verkauf, so Vogt, seien bereits <strong>erste</strong> <strong>Gespräche </strong>geführt worden – <strong>mit der Tierklinik </strong>wie auch mit der <strong>Kreisverwaltung.</strong></p>



<p>Und so erklärt sich dann auch die <strong>Position im Haushalt</strong>: Wenn <strong>das Grundstüc</strong>k verkauft wird, würde das <strong>Geld in die Stadtkasse</strong> fließen – und im Haushalt unter der &#8222;<em>Maßnahme 2005</em>” verbucht: <em>&#8222;Einzahlungen aus der Veräußerung von Grundstücken&#8220;.</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="vorderheide202311"><a href="#vorderheide202311">Vorderheide II und kein Ende: Stadt droht ein richtig teurer Prozess</a></h1>



<p><strong>Das klingt gar nicht gut: Die Akte Vorderheide II kann immer noch nicht geschlossen werden! Das einst geplante Villengebiet auf dem Kapellenberg wird die Stadt vermutlich noch einmal richtig viel Geld kosten. Das Prozessieren droht weiterzugehen, wie eine unscheinbare Notiz im Haushaltsplan verrät.</strong></p>



<p>Für <strong>Vorderheide II </strong>hat die Stadt Hofheim bereits <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/28/stadt-verballert-unser-geld/">mehr als eine Million Euro</a> verpulverisiert. Den größten Batzen – mehr als 750.000 Euro – steckten sich<strong> Änwälte</strong> ein: Oben auf dem <strong>Kapellenberg</strong> wollte die Stadt ein <strong>Luxusbaugebiet</strong> erschaffen. Es handelt sich um ein <strong>faktisches Vogelschutzgebiet</strong>, weshalb der <strong><a href="https://www.bund-hessen.de/" target="_blank" rel="noopener">Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland</a> </strong>(BUND) gegen das Vorhaben <strong>klagte</strong>. Nach jahrelangem <strong>juristischen</strong> <strong>Gezerre</strong> wurden die städtischen Pläne Anfang dieses Jahres <strong>vom</strong> <strong>obersten</strong> <strong>deutschen</strong> <strong>Verwaltungsgericht</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/25/entschieden-vorderheide-ist-gerettet/">gekippt</a>. Endgültig.&nbsp;</p>



<p>Ein<strong>&nbsp;Unternehmen</strong>&nbsp;hatte in Vorderheide II auf das ganz <strong>große</strong> <strong>Geschäft</strong> spekuliert: Die&nbsp;<strong>&#8222;Entwicklungsgesellschaft Hofheim mbH &amp; Co.KG“</strong>&nbsp;– kurz <strong>EGH</strong> – war 2008 gegründet worden: Es handelt sich um einen Zusammenschluss verschiedener Unternehmen, führend dabei die&nbsp;<strong>Frank Immobiliengruppe aus Hamburg</strong> mit ihrem <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#frank202310">damaligen Geschäftsführer <strong>Michael Henninger</strong></a>, der als <strong>CDU-Stadtverordneter </strong>dem Hofheimer Stadtparlament angehört.</p>



<p>Die EGH <strong>existiert</strong> noch immer, hat sich aber wohl aus der Öffentlichkeit <strong>verabschiedet</strong>. Die <a href="http://entwicklungsges-hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">Firmen-Webseite</a> ist derzeit <strong>offline</strong>. Angeblich hat das Unternehmen <strong>viel Geld</strong> verloren: Von <strong>mehr als eine Million</strong> <strong>Euro</strong> war mal die Rede.</p>



<p>Muss die <strong>Stadt</strong> jetzt dafür <strong>aufkommen</strong>?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1.jpg"><img decoding="async" width="800" height="642" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1.jpg" alt="EGH Webseite 202311 1" class="wp-image-36345" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1-300x241.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/EGH-Webseite-202311-1-768x616.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot einer Internetseite, über die das Unternehmen EGH Bauplätze in Vorderheide II zu verkaufen versucht hatte. Inzwischen ist die Webseite vom Netz genommen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Längst zeigt sich <strong>im</strong> <strong>Kleinen</strong>, wie <strong>verkantet</strong> die Situation zwischen der <strong>Stadtverwaltung</strong> und dem <strong>Projektentwickler</strong> ist: Das Baugebiet wurde damals mit <strong>schwarzer</strong> <strong>Folie</strong> eingezäunt. Die dort lebenden <strong>Zauneidechsen</strong>&nbsp;sollten <strong>umgesiedelt</strong> werden, der Zaun sollte die <strong>Rückkehr</strong> der  streng geschützten Tiere <strong>verhindern.</strong></p>



<p><strong>Nach dem endgültigen Aus</strong> der Planung begann <strong>der städtische Bauhof,</strong> den Zaun abzubauen. Das war im<strong> März dieses Jahres</strong>, wir haben damals im Rathaus <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/10/vorderheide-und-die-schwarze-folie/">nachgefragt</a>, wer eigentlich für den Einsatz des Bauhofes aufkomme: die <strong>Stadt</strong> oder das Privatunternehmen <strong>EGH</strong>?</p>



<p><strong>Antwort</strong> der Stadt im März: <strong>Das werde noch geklärt.</strong></p>



<p><strong>Einige hundert Meter des Zauns</strong> waren stehengeblieben. Nach <strong>Hinweisen von Lesern</strong> fragten wir kürzlich in der <strong>Stadtverwaltung</strong> nach, ob die Folie etwa dauerhaft <strong>bleiben solle</strong>. Und wir wollten auch wissen, ob inzwischen geklärt sei, wer für <strong>die Kosten des Zaun-Abbaus</strong> aufkomme.</p>



<p>Eine Antwort wurde <strong>hartnäckig</strong> <strong>verweigert</strong> (was oftmals ein Hinweis darauf ist, dass irgendwas <strong>nicht ganz sauber</strong> läuft). Erst nach vier Wochen und wiederholten Nachfragen teilte die Rathaus-Pressestelle mit:<em> &#8222;Die Kosten trägt die Kreisstadt Hofheim am Taunus, bis die Kostenübernahme abschließend geklärt ist.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Folienzaun-202311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Folienzaun-202311.jpg" alt="Folienzaun 202311" class="wp-image-36218" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Folienzaun-202311.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Folienzaun-202311-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein schwarzer Folienzaun in Vorderheide II. Kürzlich stand er noch da; nach Hinweisen unserer Leser wurde er schleunigst abgebaut. Wer die Kosten trägt: unklar.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nun ist die <strong>Zaunbeseitigung</strong> sicher nur <strong>Kleinkram</strong>. Aber es kann noch richtig dicke kommen. <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> musste – ebenfalls auf <strong>Nachfrage von Tanja Lindenthal</strong>, die den Haushaltsplan offenbar genau studiert hat – <strong>einräumen</strong>: Es seien damals <strong>zwei größere Verträge</strong> mit den <strong>Projektentwicklern</strong> abgeschlossen worden, <em>&#8222;die müssen jetzt rückabgewickelt werden.&#8220; </em></p>



<p>Und dann noch dieser Satz: Es bestehe die <em>&#8222;hohe Wahrscheinlichkeit&#8220;,</em> dass die Stadt wegen <strong>Vorderheide II </strong><em>&#8222;wieder vor Gericht landet&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p>Heißt: Die <strong>Steuerzahler</strong> werden für Vorderheide II <strong>weiter bluten müssen</strong>, und zwar richtig.</p>



<p>Nur die <strong>Anwälte</strong>, die werden <strong>sich wieder freuen.</strong>&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="haushalt202311"><a href="#haushalt202311">Rathaus verteilt defektes 700-Seiten-Werk – und die Chefs wissen nichts davon</a></h1>



<p><strong>In der Stadtverwaltung ist ein ganz dummer Fehler passiert. Er betrifft ausgerechnet des Bürgermeisters ganzen Stolz, den Entwurf des Doppelhaushalts 2024/25. Zugleich wird erkennbar, dass die Kommunikation in und zwischen den Abteilungen des Rathauses nicht so richtig zu funktionieren scheint</strong>.</p>



<p><strong>Wiederholt</strong> hat Christian Vogt in letzter Zeit die Stadtverordneten <strong>gelobt</strong>: Die meisten von ihnen hätten auf einen Ausdruck des <strong>Haushaltsplanes</strong> verzichtet und sich <strong>mit einem PDF</strong> zufrieden gegeben. Das hat normalerweise <strong>echte Vorteile</strong>: Wer nach bestimmten <strong>Einnahmen</strong> oder <strong>Ausgaben</strong> sucht, muss nicht 700 Seiten durcharbeiten. Er kann  im PDF einfach die <strong>Suchfunktion</strong> benutzen.</p>



<p>Doch dumm gelaufen: In der <strong>digitalen Version des Hofheimer Etats</strong> funktioniert<strong> </strong>die<strong> </strong>Suchfunktion<strong> nicht. </strong>Beispiel: Gibt man <em>&#8222;Tierklinik&#8220;</em> ein, erscheint: <em>&#8222;keine Ergebnisse&#8220;</em> – was, siehe oben, nachweislich falsch ist. Ebenso bekommt, wer nach <em>&#8222;Vorderheide&#8220; </em>sucht, die Antwort: <em>&#8222;keine Ergebnisse&#8220;. </em></p>



<p>Das <strong>PDF von Vogts neuem Haushaltsplan-Entwurf</strong> ist damit so nützlich wie <strong>das Telefonbuch</strong> <strong>einer</strong> <strong>Großstadt</strong>, in dem alle Namen <strong>unsortiert</strong> eingetragen wurden: Es ist schlicht <strong>unbrauchbar</strong>.</p>



<p><strong>Wie konnte das nur passieren?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Vogt-Haushaltsplan-202311.jpg" alt="Vogt Haushaltsplan 202311" class="wp-image-36279" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Vogt-Haushaltsplan-202311.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Vogt-Haushaltsplan-202311-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">In einem Internet-Video zeigte Bürgermeister Vogt den Entwurf seines Haushaltplans. Er hat sich die 700 Seiten ausdrucken lassen: Die digitale Version ist unbrauchbar. (Foto: Screenshot)</figcaption></figure>
</div>


<p>Wir fragten in der <strong>Stadtverwaltung</strong> nach und erlebten eine erste <strong>Überraschung</strong>: <strong>Rathaussprecher Jonathan Vorrath </strong>kannte das Problem <strong>noch</strong> <strong>gar</strong> <strong>nicht</strong>! Er musste <strong>intern</strong> <strong>nachfragen</strong> und ließ uns dann wissen: <em>&#8222;Es scheint sich um ein technisches Problem bei der Erstellung des Dokuments in der Finanzsoftware zu handeln.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ein technisches Problem</strong> in der Finanzsoftware? Da darf man <strong>Zweifel haben</strong>: Die Software wird<strong> in vielen Städten</strong> eingesetzt, ein derart <strong>schwerwiegendes Problem </strong>wäre <strong>längst bekannt</strong> geworden!</p>



<p>Tage später trafen wir <strong>Bürgermeister</strong> Vogt und seinen <strong>&#8222;Finanzchef&#8220;</strong> <strong>Frank</strong> <strong>Petry</strong> und fragten nach: Ob der Fehler behoben werde? <strong>Neue Überraschung:</strong> Beide Männer gaben sich <strong>ahnungslos</strong>. Von einem <strong>unbrauchbaren Etat-PDF </strong>und einer <strong>fehlerhaften Finanzsoftware</strong>, sagten sie, hätten sie <strong>nichts gehört</strong>.&nbsp;</p>



<p>Da stimmt wohl etwas nicht in der <strong>Rathaus-Kommunikation</strong>: Offenbar geschehen in der <strong>Finanzabteilung</strong> Dinge, von denen <strong>die</strong> <strong>Chefs</strong> <strong>nichts</strong> <strong>wissen</strong>&#8230;</p>



<p>Rathaussprecher Vorrath <strong>korrigierte</strong> Tage später seine erste Antwort: Ob die Probleme mit der Suchfunktion &#8222;<em>durch einen Fehler im System oder auf ein Anwendungsproblem aufgrund noch weniger Erfahrung mit dem neuen System zurückzuführen ist, wird derzeit geprüft&#8220;.</em></p>



<p>Prüfen – sicher wichtig. Wichtiger wäre, <strong>ein funktionierendes PDF </strong>zur Verfügung zu stellen. Sonst müssen sich Hofheims Stadtverordnete, wenn sie <strong>ihre Arbeit ernst nehmen</strong>, den Etat noch <strong>ausdrucken</strong> lassen.</p>



<p>Macht bei <strong>45 Stadtverordneten </strong>mehr als <strong>15.000 Blatt Papier </strong>(doppelseitig bedruckt).</p>



<p><strong>Die Alternative: </strong>Die Stadtverwaltung sorgt für <strong>ein fehlerfreies PDF</strong>.</p>



<p><strong>Klingt wesentlich besser!</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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