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	<title>Weise Stefan &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Weise Stefan &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Querdenker bei CDU Lorsbach: So wirr reagierte die Stadtspitze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Saalbach Jan-Erik]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weise Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitz Carsten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitz Friederike]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Verhalten des Vorsitzenden des Hofheimer CDU-Stadtverbandes wird immer seltsamer: Christian Vogt – der auch Bürgermeister ist – schwieg beharrlich, als der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Lorsbach krude Querdenker-Kommentare gegen die Corona-Maßnahmen verbreitete. Vogt wich Fragen aus, und statt Antworten zu geben ließ er hektisch die CDU-Webseite ändern, gleich mehrmals. Dann schrieb er auch noch eine ziemlich wirr klingende E-Mail... Wir dokumentieren die Ausläufer eines Polit-Eklats, der im Dörfchen Lorsbach seinen Anfang genommen hat. Dort hat man inzwischen reagiert und kurz vor Neujahr einen neuen CDU-Chef eingesetzt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sie waren eines der großen Aufreger-Themen kurz vor Ende des vergangenen Jahres: die teils antisemitischen Querdenker-Kommentare von Stefan Weise, dem Vorsitzenden der CDU Lorsbach. Der Mann hat jetzt die Konsequenzen gezogen und sein Amt abgegeben, ein kommissarischer Nachfolger wurde bereits benannt. Ungeklärt bleibt die Rolle des übergeordneten CDU-Stadtverbandes: Dessen Vorsitzender Christian Vogt, der zugleich Hofheims Bürgermeister ist,&nbsp;schaute erst schweigend weg und reagierte dann ziemlich wirr. Dokumentation eines Polit-Eklats, der bis die Stadtspitze hinein reicht.</strong></p>



<p>Der HK-Newsletter hatte am <strong>7. Dezember</strong> erstmals über das <strong>Internet-Wüten</strong> von Lorsbachs CDU-Chef Stefan Weise gegen die <strong>Corona-Schutzmaßnahmen</strong> berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/07/cdu-chef-lorsbach/">hier</a> nachzulesen). Zwei Wochen später zog das <strong>Kreisblatt</strong> nach. Da allerdings hatte Weise seinen <strong>Facebook-Account</strong> schon gelöscht: Der <strong>Lokalredakteur</strong> konnte nur noch die im HK-Newsletter veröffentlichten <strong>Weise-Posts</strong> und<strong> Leser-Kommentare</strong> zitieren.</p>



<p>Die Zeitung verschwieg die <strong>Quelle</strong> ihrer Informationen, schloss sich dafür unserer <strong>Bewertung</strong> an: <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> habe als CDU-Stadtverbandsvorsitzender zu lange schweigend weggeschaut, hatten wir <strong>kritisiert</strong>, woraufhin Vogt mitteilte, er und der <strong>Vorstand der CDU</strong> <strong>Hofheim</strong> hätten Weises Aussagen <em>&#8222;auf das Äußerste&#8220; </em><strong>mißbilligt</strong>: &#8222;<em>Parteiordnungsmaßnahmen sind bereits in Prüfung bzw. in Gang gesetzt worden.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Das ist ein bisschen wenig, Herr Vogt&#8220;</em>, rüffelte nun auch das Kreisblatt <strong>mit ungewohnter Strenge</strong>:<em> &#8222;Als Führungskraft eines CDU-Ortsteilverbandes ist Weise ungeeignet.&#8220;</em></p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg" alt="Weise Bouffier" class="wp-image-14764" width="640" height="141" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Ein typischer Querdenker-Kommentar, gepostet vom Lorsbacher CDU-Vorsitzenden (jetzt: Ex-Vorsitzenden) Stefan Weise. </figcaption></figure></div>



<p>Längst ist damit aus dem &#8222;Fall Weise&#8220; auch ein &#8222;Fall Vogt&#8220; geworden: Der <meta charset="utf-8"><strong>Chef des</strong> <strong>CDU-Stadtverbandes</strong> hat sich bei seinem Versuch, die <strong>skandalösen Facebook-Kommentare </strong>seines Parteifreundes unter der Decke zu halten, völlig <strong>vertaktiert</strong>.</p>



<p>Christian Vogt, der als Bürgermeister die <strong>Interessen aller Bürger</strong> zu vertreten hat, <strong>schwieg</strong> beharrlich, als er <strong>öffentlich Stellung</strong> hätte beziehen müssen. <strong>Er wich aus</strong>, als er um Auskunft gebeten wurde, und er <strong>verweigerte</strong> selbst auf wiederholte Nachfragen <strong>klärende</strong> <strong>Antworten</strong>. Als er sich dann endlich <strong>ausführlicher</strong> zu Wort meldete, klangen seine Äußerungen völlig <strong>unverständlich</strong>.</p>



<p><strong>Was ist nur los mit dem Mann an Hofheims Stadtspitze?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine bekannte Vogt-Ausrede: E-Mail nicht gelesen</h2>



<p>Sein <strong>wirr wirkendes Handeln</strong> zeichnet sich vor allem in seinem Umgang mit <strong>E-Mails</strong> und nicht zuletzt auf der <strong>Webseite</strong> <strong>des CDU-Stadtverbandes</strong> nachdrücklich ab:</p>



<p>Wir hatten Vogt <span style="text-decoration: underline" class="underline">vor</span> unserer <strong>Berichterstattung</strong> am 7. Dezember um eine <strong>Stellungnahme</strong> zum Fall Weise gebeten. Wir hatten ihm dazu eine E-Mail über die <strong>Rathaus-Pressestelle</strong> geschickt – ausdrücklich mit der <strong>Bitte</strong> <strong>um</strong> <strong>Weiterleitung</strong> an den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden. Eine unserer Fragen lautete: <em>&#8222;Wie geht der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes damit um, dass einer seiner Mitstreiter (und FB-Freunde) Ansichten verbreitet, die der Querdenker-Szene zuzuordnen sind?&#8220;</em></p>



<p><strong>Vogt</strong> <strong>reagierte</strong> <strong>überhaupt</strong> <strong>nicht</strong>. Erst <span style="text-decoration: underline" class="underline">nach</span> Erscheinen unseres Berichts teilte er mit: <strong>Eine</strong> <strong>solche</strong> <strong>Anfrage</strong> bleibe <em>&#8222;fruchtlos und unbeantwortet, da hier keine Verquickung von Verwaltung und Parteiarbeit erfolgen darf&#8220;</em>.</p>



<p>Nur nebenbei: <strong>Die gleiche Ausrede</strong> hatte Vogt vor einigen Monaten schon einmal benutzt – nachdem die Stadt Hofheim die <strong>Mieterschutzrechte</strong> verloren hatte. Vogt gab <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/22/aufklarungsquote-2020/">damals</a> an, das zuständige <strong>Ministerium</strong> der Hessischen Landesregierung hätte ihm, dem Bürgermeister, eine <strong>dienstliche E-Mail </strong>mit einer letzten Fristsetzung an seinen<strong> privaten E-Mail-Account</strong> geschickt, und da habe er sie nicht gelesen.</p>



<p>Was Vogt diesmal <strong>verschwieg</strong>: Er hatte unsere E-Mail sehr wohl erhalten, und er muss sie auch <strong>gelesen</strong> haben. Denn nur wenig später wurde die<strong> Webseite des CDU-Stadtverbandes </strong>geändert:</p>



<p>Dort wurden bisher (neben Ortsvorsteher Dieter Kugelmann) die Namen von<strong> Jan-Erik Saalbach</strong> und<strong> Carsten Zeitz</strong> als die CDU-Vertreter im <strong>Lorsbacher</strong> <strong>Ortsbeirat</strong> aufgeführt.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1.jpg"><img decoding="async" width="800" height="375" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1.jpg" alt="CDU Lorsbach" class="wp-image-15107" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1-300x141.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1-768x360.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die erste Version der Webseite: Neben Ortsvorsteher Kugelmann ist die CDU mit zwei Mitgliedern im Ortsbeirat Lorsbach vertreten. Hinter dem schwarzen Button &#8222;Kontakt zum Vorsitzenden CDU-Lorsbach&#8220; lag damals noch die E-Mailadresse von Stefan Weise.</figcaption></figure></div>



<p>Nachdem unsere E-Mail im <strong>Rathaus</strong> angekommen war, wurde die <strong>Webseite</strong> innerhalb kürzester Zeit –<strong> noch <span style="text-decoration: underline" class="underline">vor</span> Erscheinen unseres Berichts</strong> – geändert: Saalbach und Zeitz trugen jetzt plötzlich den Titel <em>&#8222;Vorsitzender CDU-Lorsbach&#8220;</em>.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach.jpg"><img decoding="async" width="800" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach.jpg" alt="CDU Lorsbach" class="wp-image-15106" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach-300x134.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach-768x343.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die erste Änderung der Webseite: Plötzlich gab es einen neuen Vorsitzenden. Oder zwei? Oder vielleicht auch drei – denn als Kontaktadresse zum Vorsitzenden war Stefan Weises E-Mailadresse hinterlegt. </figcaption></figure></div>



<p><strong>Zwei neue Vorsitzende</strong> bei der CDU Lorsbach? Das konnte ja nur bedeuten: <strong>Stefan Weise</strong>, der Mann mit den Querdenker-Kommentaren, war <strong>nicht mehr CDU-Vorsitzender</strong>.</p>



<p>Oder etwa doch noch?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf- und Abstieg von Vorsitzenden bei der CDU Lorsbach</h2>



<p>Wir suchten Klärung, schickten deshalb am <strong>9. Dezember</strong> neue Fragen an Vogt (diesmal natürlich über den <strong>E-Mailaccount</strong> des CDU-Stadtverbandes). Wir wollten wissen: Wer ist <strong>aktuell Vorsitzender</strong> der CDU-Lorsbach? Sollten die Herren Saalbach und Zeitz das Amt jetzt innehaben: <strong>Wann</strong> wurden sie gewählt? Und <strong>von</strong> <strong>wem</strong>?</p>



<p>Und dann hatten wir noch diese Frage: Nach <strong>Vogts</strong> <strong>Darstellung</strong> – siehe oben – soll der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Weises <strong>Facebook-Kommentare</strong> nicht nur <strong>missbilligt</strong> haben. Es seien auch <strong>Parteiordnungsmaßnahmen</strong><em> &#8222;bereits in Prüfung bzw. in Gang gesetzt worden&#8220;.</em></p>



<p>Letzteres ergab <strong>keinen</strong> <strong>richtigen</strong> <strong>Sinn</strong>, deshalb hätten wir von Vogt gerne erfahren: <em>&#8222;Parteiordnungsmaßnahmen sollen sich nach Ihrer Darstellung einerseits noch in Prüfung befinden und wurden andererseits bereits in Gang gesetzt. Wie ist das zu verstehen, und wie sieht das weitere Vorgehen aus?&#8220;</em></p>



<p><strong>Vogt</strong> brauchte zwei Tage, um am <strong>11. Dezember</strong> zu antworten – oder besser: <span style="text-decoration: underline" class="underline">nicht</span> zu antworten. Er schrieb: <em>&#8222;Die entsprechenden eingeleiteten Parteiordnungsmaßnahmen sind innerparteiliche Angelegenheiten. Ich bitte dies zu berücksichtigen.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>Auf die Frage zum aktuellen Stand <strong>&#8222;Vorsitz CDU Lorsbach&#8220;</strong> ging er erst gar nicht näher ein. Dafür wurde wenig später die <strong>CDU-Webseite</strong> erneut geändert: Saalbach und Zeitz wurde der Titel <em>&#8222;CDU-Vorsitzender&#8220;</em> wieder <strong>weggenommen</strong> – und sie wurden jetzt als<strong> Mitglieder</strong> ausgewiesen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="390" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach.jpg" alt="Querdenker" class="wp-image-15085" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach-300x146.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach-768x374.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Kommando zurück: Aus den Vorsitzenden Saalbach und Zeitz sind &#8222;Mitglieder&#8220; geworden.</figcaption></figure></div>



<p>Das wiederum konnte nur bedeuten: <strong>Stefan Weise </strong>war als CDU-Chef von Lorsbach <strong>noch immer</strong> <strong>im</strong> <strong>Amt</strong>.</p>



<p>Oder doch nicht mehr?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirre E-Mail des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden</h2>



<p>Wir unternahmen einen<strong> letzten Versuch</strong>, schickten am <strong>16. Dezembe</strong>r eine weitere E-Mail an <strong>Christian Vogt</strong>. Darin diese eine Frage: <em>&#8222;Ist Herr Weise noch Vorsitzender der Lorsbacher CDU – oder nicht mehr?&#8220;</em></p>



<p>Diesmal ließ Vogt uns eine etwas ausführlichere <strong>E-Mail</strong> zukommen, die jedoch nur noch <strong>kryptisch</strong>, ja <strong>verwirrt</strong> klang. Wir dokumentieren sie im <strong>Wortlaut</strong> (unkorrigiert):</p>



<p><em>&#8222;Sehr geehrter Herr Ruhmöller,</em></p>



<p><em>in der ersten Januarhälfte wird wohl eine Klärung stattfinden &#8211; der ,Ball&#8216; liegt nun auf Vorstandsebene des Ortsverbandes der CDU Lorsbach.&nbsp;</em></p>



<p><em>Wir, der Vorstand, als CDU Hofheim haben soweit alles intern vorbereitet und hatten.&nbsp;</em></p>



<p><em>Zusätzlich hatten wir in der vergangenen Woche Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen (Presseinformationen kommt noch) und der neue Vorstand wird sich nach seiner Konstituierung (erfolgt zu Jahresbeginn) weiter mit dem Thema beschäftigen.&nbsp;</em></p>



<p><em>Seien Sie sicher, der neugewählte Vorstand hat die gleiche Auffassung wie der alte.&nbsp;</em></p>



<p><em>Ich bitte diesen Sachverhalt und die Tatsache, dass wir kurz vor dem Jahreswechsel und den Festtagen stehen, zu berücksichtigen. In dieser Zeit sind Entscheidungsläufe verzögerter als unterjährig.&#8220;</em></p>



<p>Soweit aus der E-Mail von Christian Vogt vom <strong>17. Dezember 2021</strong>. Wer jetzt denkt, die <strong>CDU</strong> <strong>Lorsbach</strong> habe eine <strong>Jahreshauptversammlung</strong> durchgeführt und einen <strong>neuen Vorstand</strong> gewählt:<strong> Irrtum!</strong> <strong>Völlig falsch!</strong></p>



<p>Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, von der Vogt schreibt: Die hat mit dem Ortsverband der CDU Lorsbach <strong>überhaupt</strong> <strong>nichts</strong> zu tun. Die betrifft nur <strong>&#8222;seinen&#8220;</strong> <strong>Stadtverband</strong>, der sich im Dezember turnusmäßig getroffen hatte.</p>



<p>Warum er uns das geschrieben hat, dann auch noch so missverständlich: <strong>keine Ahnung! </strong>Warum er unsere Fragen zum CDU-Vorsitzenden Lorsbach nicht beantwortet hat: <strong>völlig unklar</strong>.</p>



<p>Dabei wäre <strong>die richtige Antwort</strong> zu diesem Zeitpunkt – es war Mitte Dezember – ganz einfach gewesen. Sie hätte lauten müssen: <strong>Stefan Weise</strong> ist noch <strong>Vorsitzender</strong> der CDU Lorsbach – <strong>aber nicht mehr lange</strong>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und am Ende noch ein dummer Tippfehler&#8230;</h2>



<p>An diesem Neujahrs-Wochenende entdecken wir, dass die <strong>CDU-Webseite</strong> wieder einmal geändert worden war. Da heißt es jetzt, <strong>Carsten Zeitz </strong>sei der <strong>neue</strong> <strong>Vorsitzende</strong> der CDU Lorsbach.</p>



<p>Also ist Stefan Weise <strong>nicht mehr im Amt</strong>?</p>



<p>Wir haben <strong>Carsten Zeitz </strong>angerufen und ihn gefragt, ob die neue Information auf der Webseite des CDU-Stadtverbandes diesmal <strong>endlich</strong> <strong>richtig</strong> sei. Ja, sagte er. <strong>Stefan Weise</strong> habe sein Amt <strong>zur</strong> <strong>Verfügung</strong> <strong>gestellt</strong>, und daraufhin habe sich der Vorstand des Ortsverbandes getroffen. Es sei <strong>kurz</strong> <strong>vor</strong> <strong>Silvester</strong> gewesen, am 30. Dezember, und man habe sich <strong>schnell</strong> <strong>geeinigt</strong>: Er, Zeitz, bislang Stellvertreter des Vorsitzenden, werde <strong>kommissarisch</strong> den Ortsverband führen. Demnächst solle eine <strong>Mitgliederversammlung</strong> stattfinden, da werde der Vorsitzende <strong>richtig</strong> <strong>gewählt</strong>. Ein Termin stehe aber noch nicht fest.</p>



<p>Geht doch! So haben wir wenigstens das jetzt <strong>klären</strong> können.</p>



<p>Offen muss bleiben, wie <strong>Christian Vogt</strong> in einer <strong>Polit-Krise</strong> von recht überschaubarem Ausmaß <strong>kommunikativ</strong> derart versagen konnte. Hat er die Situation falsch eingeschätzt? Oder ist er vielleicht bei negativen Ereignissen einfach nur <strong>überfordert</strong>, reagiert <strong>kopflos</strong> und <strong>desorientiert</strong>.</p>



<p>Wie auch immer die Antwort lautet:<strong> Sie klingt nicht wirklich gut für die Kreisstadt</strong>!</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu.jpg" alt="CDU Lorsbach neu" class="wp-image-15469" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu-300x150.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die vorläufig vorletzte Änderung der Webseite der CDU Lorsbach. Carsten Zeitz wird als neuer Chef (mit Tippfehler im Titel) genannt, seine Tochter Friederike zieht für ihn in den Ortsbeirat.</figcaption></figure></div>



<p>Die <a href="https://www.cdu-hofheim.de/lorsbach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite der Lorsbacher CDU</a>, die eine Unterseite vom <strong>Internetauftritt des CDU-Stadtverbandes</strong> ist, sollte Christian Vogt – <strong>unser Tipp</strong> – jetzt noch einmal ganz schnell ändern lassen. Da lesen wir nämlich in fetter weißer Schrift auf schwarzem Balken als Titel von Carsten Zeitz: <em>&#8222;Vorsitzendender CDU Lorsbach&#8220;.</em></p>



<p>Wir sind sicher, so einen Titel gibt&#8217;s weder beim <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> noch beim<strong> Ortsverband der CDU</strong> <strong>Lorsbach</strong>. Ist wahrscheinlich nur ein dummer <strong>Tippfehler</strong>, kann ja mal passieren, bei dem ganzen <strong>Wirrwarr</strong>&#8230;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hofheim: So wütet der Lorsbacher CDU-Chef gegen alle Corona-Maßnahmen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/12/07/cdu-chef-lorsbach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 17:38:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weise Stefan]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Vorsitzende des Lorsbacher CDU-Ortsverbandes (im Bild oben 3. von links) hat im Internet einen Feldzug gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen eröffnet. Die aktuellen Beschränkungen vergleicht er mit der Judenverfolgung, und sich selbst sieht er als einen Widerstandskämpfer. Dass er damit den industriellen Massenmord in der NS-Zeit verharmlost und die Opfer des Holocaust verhöhnt, ficht ihn offenbar nicht an. Der Vorsitzende des übergeordneten CDU-Stadtverbandes schweigt dazu: Auf eine Anfrage mit Bitte um Stellungnahme reagierte er nicht. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit Monaten übt der Lorsbacher CDU-Chef massive Kritik an den staatlichen Maßnahmen, mit denen die Corona-Pandemie eingedämmt werden soll. Längst hat er den Boden der sachlichen Argumentation verlassen, ist offenbar tief in den Querdenker-Sumpf abgerutscht: Er vergleicht die <strong>Corona-Beschränkungen mit der Judenverfolgung</strong>, er nutzt Bilder und Vokabeln aus der NS-Zeit, um gegen das Impfen anzukämpfen. Der übergeordnete CDU-Stadtverband lässt den Mann gewähren, distanziert sich nicht, äußert sich auch auf Nachfrage nicht zu den unsäglichen Ausfällen.</strong></p>



<p><strong>Stefan Weise</strong> ist 53 Jahre alt und lebt in <strong>Lorsbach</strong>, wo er als Architekt arbeitet. Auf der <a href="https://www.cdu-hofheim.de/lorsbach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homepage der Stadt-CDU</a> wird er als Vorsitzender des Lorsbacher Ortsverbandes genannt. Sein Name steht als Verantwortlicher im Impressum der Polit-Webseite. Über einen extra eingebauten Link kann er von dieser Seite aus per E-Mail <strong>direkt</strong> erreicht werden.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="524" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise6.jpg" alt="Weise6" class="wp-image-14842" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise6.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise6-300x197.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise6-768x503.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Dieses Foto wie auch das Bild oben sind Screenshots von der Webseite des CDU-Stadtverbandes, sie entstanden am Abend des 7. Dezember: Stefan Weise (im Bild oben: 3. v.l.) wird im Impressum als Verantwortlicher genannt.</figcaption></figure></div>



<p>Der Mann genießt wegen seiner <strong>vielfältigen Aktivitäten</strong> – zuletzt machte er sich für die <a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/26/ortsteil-gegen-magistrat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kita-Erweiterung</a> stark – und seines Engagements für seine Partei in dem Dörfchen eine gewisse Prominenz. In der Liste seiner &#8222;<strong>Freunde</strong>&#8220; bei Facebook finden sich bekannte <strong>Hofheimer Gesichter</strong>: Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong>. Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>. MTK-Landrat <strong>Michael Cyriax</strong>. Alle CDU.</p>



<p>Auf eben dieser Facebookseite wettert und hetzt <strong>Stefan</strong> <strong>Weise</strong> seit Wochen in aller <strong>Öffentlichkeit</strong> gegen die <strong>Politik</strong> und die <strong>Wissenschaft</strong> und überhaupt gegen jedwede <strong>staatliche</strong> <strong>Bemühung</strong>, die Pandemie einzudämmen.</p>



<p>O-Ton Weise: <em>&#8222;Wie oft darf das RKI und das BMG noch mit falschen Zahlen die Bevölkerung täuschen?&#8220;</em></p>



<p>In einem anderen Post schreibt er: <em>&#8222;Sehr geehrter Herr Bouffier, Sie können den Druck auf Ungeimpfte noch weiter erhöhen, aber bedenken Sie, der Staat lässt sich nicht erpressen und ich mich auch nicht.&#8220;</em></p>



<p>Und da ist <strong>keiner</strong>, der den Mann <strong>stoppt</strong>?&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg" alt="Weise Bouffier" class="wp-image-14764" width="640" height="141" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>In diesem Post wirft Stefan Weise dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) vor, Druck auszuüben, spricht sogar von Erpressung.</figcaption></figure></div>



<p>Vor kurzem eskalierte Weises <strong>Internet-Feldzug</strong> gegen die Corona-Politik: Am <strong>9. November</strong>, also an jenem Tag, an dem heute alljährlich der Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung gedacht wird, postete Weise bei Facebook ein Bild vom <strong>Konzentrationslager Auschwitz.</strong> Es geht ihm aber nicht um das <strong>Gedenken</strong> an die <strong>Millionen Jüdinnen und Juden</strong>, die von den Nazis <strong>verfolgt und ermordet</strong> wurden. Ein fettgedruckter Text in dem Bild verrät seine <strong>wahre Motivation</strong>: Er will Kritik üben an den staatlichen <strong>Schutzmaßnahmen</strong>, die eine Verbreitung des Corona-Virus&#8216; verhindern sollen.</p>



<p>Die ersten Sätze in dem Bild lauten: <em>&#8222;Es fing nicht mit Gaskammern an. Es fing an mit einer Politik, die von WIR gegen DIE sprach. Es fing an mit Hetze und Intoleranz.&#8220;</em></p>



<p>Der letzte Satz heißt: &#8222;<em>Es fing an mit Menschen, die einfach wegschauten.&#8220;</em></p>



<p>Der CDU-Mann stellt damit <strong>auf hinterhältige Weise </strong>eine unmittelbare Verbindung her zwischen dem <strong>mörderischen</strong> <strong>Wüten der NS-Diktatur</strong> und den <strong>Schutzbemühungen der heutigen Politik</strong>. Dazu postete er noch diesen Satz: <em>&#8222;Wieder einmal&#8220;</em> würden jetzt <em>&#8222;Menschen aus der Gesellschaft und aus einem freien, selbstbestimmten Leben ausgeschlossen&#8220;</em>.</p>



<p><strong>Wieder einmal?</strong> So sieht er es wohl: <strong>Heute</strong> herrschen Zustände wie zur <strong>NS-Zeit</strong>. </p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Auschwitz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="375" height="560" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Auschwitz.jpg" alt="Weise Auschwitz" class="wp-image-14763" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Auschwitz.jpg 375w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Auschwitz-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 375px) 100vw, 375px" /></a><figcaption>Screnshot von Weises Facebookseite: Am 9. November postete er ein Bild vom Konzentrationslager Ausschwitz. </figcaption></figure></div>



<p><em>&#8222;Unsäglich&#8220; </em>kommentierte ein Leser. Andere <strong>Facebook-User</strong> versuchten, den Mann zu überzeugen, dass solche Vergleiche <strong>nicht</strong> <strong>zulässig</strong> sind. Doch Lorsbach CDU-Chef zeigt sich <strong>unbelehrbar</strong>: Er spricht von <em>&#8222;Zuständen wie 1930&#8220;</em>. Und stellt sich als <strong>Opfer</strong> der Politik dar:</p>



<p><em>&#8222;Für Samstag hatten wir eine Einladung zum Essen gehen. Diese mussten wir auf Grund der neuen Coronaregeln absagen. Wo bitte ist dies keine Ausgrenzung?&#8220;</em></p>



<p>Und ebenso empört ihn: <em>&#8222;Vor 3 Wochen war Ortsbeiratssitzung in Hofheim. Danach wollte ich mit ein paar Freunden etwas Trinken gehen. Ich musste wie ein Hund vor der Tür sitzen. Das ist keine Ausgrenzung?&#8220;</em></p>



<p>So ist das in der kruden Gedankenwelt eines abgedrifteten Querdenkers: Damals gab es die <strong>Judenverfolgung</strong> und <strong>Auschwitz</strong> – heute darf Herr Weise nicht mit Freunden in die <strong>Kneipe</strong>, er muss <strong>draußen</strong> sitzen, wird also <strong>ausgegrenzt</strong>. Mit solchen Vergleichen wird die industrielle Massenvernichtung in der NS-Zeit relativiert und das Schicksal der Juden und ihr unendliches Leid banalisiert. Auf Facebook versuchte eine Frau, mit Weise zu <strong>diskutieren</strong>, sie gab es schnell wieder auf: <em>&#8222;Da ist ein Stuhl einsichtiger!&#8220;</em> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Lorsbacher CDU-Chef: Er sieht sich als Widerstandskämpfer</h2>



<p>Auffällig ist: <strong>Wiederholt</strong> greift der Mann in Bildern und Vokabular auf die <strong>Nazi-Diktatur</strong> zurück. In einem seiner Posts beklagt er, dass <strong>Swing-Veranstaltungen</strong> nur noch mit 2G stattfinden dürfen: <em>&#8222;Man stelle sich vor, man hätte&nbsp; in den 1930ger Jahre von jüdischen Musikern gespielte ,Negermusik&#8216; aus den Jazzkellern ausgeschlossen.&#8220; </em>Dass er einen <strong>rassistisch</strong> <strong>abwertenden</strong> <strong>und</strong> <strong>verletzenden</strong> <strong>Begriff</strong> benutzt: sicher <strong>kein</strong> <strong>Zufall</strong>.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Swing-verboten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="497" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Swing-verboten.jpg" alt="CDU-Chef" class="wp-image-14766" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Swing-verboten.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Swing-verboten-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Mit diesem Foto postet der CDU-Mann ein Schild, das die Nazis ausgehängt haben sollen.</figcaption></figure></div>



<p>Zuvor hatte er <em>&#8222;Swing tanzen verboten&#8220;</em> gepostet, das Foto eines Blechschildes, das <a href="https://pophistory.hypotheses.org/527" target="_blank" rel="noreferrer noopener">angeblich</a> in der NS-Zeit ausgehängt wurde: Die Buchstaben sind in <strong>nazi-typischer Frakturschrift</strong> gesetzt, klein darunter steht <em>&#8222;Reichskulturkammer&#8220;</em>. In dem Foto ist das &#8222;v&#8220; durchgestrichen, und das &#8222;o&#8220; wurde mit einem &#8222;e&#8220; übermalt: Es heißt jetzt <em>&#8222;Swing tanzen erbeten&#8220;</em>. Die <strong>Assoziation</strong>, die geweckt werden soll: Unsere<strong> politischen Zustände</strong> gleichen denen der <strong>NS-Zeit</strong>; wer sich dagegen wehrt, ist &#8211; wie damals – ein <strong>Widerstandskämpfer</strong>.</p>



<p>So überhöht Stefan Weise sein <strong>Geifern</strong> gegen die Corona-Maßnahmen: Er sieht sich offenbar in der Nachfolge der Geschwister Scholl, die zur Widerstandsgruppe &#8222;Weiße Rose&#8220; gehörten und 1943 wegen ihres Widerstandes gegen den Nationalsozialismus hingerichtet wurden. Auf seiner Facebookseite liest sich das so: <em>&#8222;Im übrigen hat auch die Weiße Rose Flugblätter ausgegeben. Wie das endete ist bekannt.&#8220;</em> </p>



<p>Der Lorsbacher pflegt damit die Sprache und das Gedankengut von <strong>Rechtsextremisten</strong> und <strong>Verschwörungstheoretikern</strong>, von <strong>Staatsverweigerern</strong>, <strong>Querdenkern</strong> und <strong>Corona-Leugnern</strong>. Die versuchen mit irrwitzigen Vergleichen zwischen 2G-Regeln und Judenverfolgung, die <strong>Verbrechen</strong> des Nationalsozialismus&#8216; und <strong>millionenfachen</strong> <strong>Massenmorden</strong> zu verharmlosen. Sie nutzen das starke Symbol der &#8222;Weißen Rose&#8220;, um die heutige Politik zu <strong>delegitimieren</strong> und den eigenen Protest zum Widerstand <strong>hochzureden</strong>.</p>



<p><strong>Kritik</strong> gegen staatliche Maßnahmen muss <strong>erlaubt</strong> sein, keine Frage. Stefan Weise aber überzieht <strong>maßlos</strong>, nahezu <strong>krankhaft</strong>: Er versucht Menschen mit <strong>Hetze</strong> und <strong>Desinformation</strong> aufzustacheln, <strong>verharmlost</strong> den <strong>Holocaust</strong>. Seine <strong>verquere Argumentation</strong> ist als unverantwortlicher, geschichtsvergessener <strong>Missbrauch</strong> <strong>der</strong> <strong>Meinungsfreiheit</strong> einzuordnen.</p>



<p>Und da ist wirklich keiner, der den Mann stoppen kann?</p>



<p>Wir haben den<strong> Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Hofheim</strong> um eine Stellungnahme gebeten. <strong>Christian Vogt</strong> ist zugleich Hofheims <strong>Bürgermeister</strong>. Seine Antwort:&nbsp;</p>



<p><strong>Schweigen</strong>.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Die Zahl der Kommentare, in denen beleidigende und/oder unsachliche und/oder falsche Behauptungen genannt werden, hat in den letzten Stunden stark zugenommen. Die Möglichkeit zu Kommentieren wurde deshalb bei diesem Bericht beendet. Ich bitte um Verständnis. TR</p>
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		<title>Ein kleiner Ortsteil wehrt sich gegen schlaffen Magistrat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 14:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 26. Februar. In Lorsbach herrscht ganz dicke Luft, und in Hofheim fangen sie an zu husten: Der Kindergarten platzt aus allen Nähten, sollte längst erweitert worden sein, aber im Rathaus kriegen sie's nicht hin. Jetzt wurden Kinder abgewiesen, der CDU-Vorsitzende greift den SPD-Dezernenten  frontal an, der Kirchenvorstand schlingert, Eltern sind verunsichert. Ein Horror-Szenario für die Lokalpolitik so kurz vor dem Wahltag, der Ortsbeirat muss zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Wir schauen hinter die Polit-Fassade. –– Außerdem: Ralph Stöckle macht im TV Hunger auf Frühling. Hofheim sucht Förster mit Fingerspitzengefühl. Corona-Zahlen richtig positiv. Künstlerinnen planen Gruppenkunstwerk u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dicke Luft herrscht in Lorsbach! Dort hat sich in letzter Zeit eine gehörige Portion Unmut über die Arbeit des Hofheimer Magistrats zusammengebraut. Ein Aufstand droht, die Politik versucht jetzt schleunigst gegenzusteuern: Der Ortsbeirat soll außerhalb der Reihe zusammenkommen, eine Sondersitzung wurde für nächste Woche angesetzt. Was ist da nur passiert?</strong></p>



<p>Es geht mal wieder um den<strong> Kindergarten</strong>, der aus allen Nähten platzt. Im Hintergrund aber schwelt weitaus mehr, und das betrifft am Ende <strong>alle</strong> <strong>Hofheimer</strong>, egal ob sie in der Kernstadt leben oder in einem Ortsteil: Die <strong>Unzufriedenheit</strong> mit der Arbeit im Rathaus wächst <strong>zunehmend</strong>. Immer mehr Bürger sind nicht bereit, das <strong>müde</strong>, <strong>lahme</strong>, manchmal sogar <strong>schlampige</strong> Handeln der städtischen Behörde <strong>klaglos</strong> hinzunehmen.&nbsp;</p>



<p>Die Menschen <strong>mucken</strong> auf. Wenn nicht jetzt, wann dann? <strong>Kurz vor Kommunalwahlen</strong> trauen sich die <strong>Parteipolitiker</strong> nicht, ihren Kritikern die kalte Schulter zu zeigen. Wohl deshalb wurde die <strong>Zusammenkunft</strong> des Lorsbacher Ortsbeirats angesetzt: Was monatelang versäumt wurde, soll jetzt ganz hastig gerettet werden.</p>



<p>Es ist die <strong>blanke Angst</strong>, die Gunst der Wähler zu verlieren. <strong>Wenn es nur nicht schon zu spät ist!</strong></p>



<p>Die Situation in dem kleinen Ortsteil hat sich längst <strong>zugespitzt</strong>: Der Kindergarten ist <strong>viel zu klein</strong>, und zwar seit Jahren schon (unser Foto oben entstand vor gut vier Monaten). Er bietet Platz für nur <strong>60</strong> Kinder, mit einer Ausnahmegenehmigung des Kreises durften bislang <strong>100</strong> Kinder aufgenommen werden. Bedingung war allerdings eine <strong>Erweiterung</strong> des Gebäudes. Die Pläne waren auch fix und fertig, eigentlich sollten die Arbeiten schon längst begonnen haben. Aber im Herbst letzten Jahres stoppten die Stadtverordneten ganz überraschend das Projekt. Zu teuer, hieß es, das Geld reiche nicht.</p>



<p>Einen klaren Plan, wie das Problem –<strong> zu viele Kinder auf zu wenig Raum</strong> – gelöst werden sollte, hatte man allerdings auch nicht parat.</p>



<p>Hätte man im <strong>Rathaus</strong> danach ausnahmsweise mal <strong>zügig</strong> reagiert, wäre eine Lösung vielleicht heute greifbar. Aber wir sind in <strong>Hofheim</strong>, wo die Verwaltung nicht zu Unrecht den Beinamen &#8222;<strong>Hofem Schlofem</strong>&#8220; trägt. Das ist jetzt die Quittung:</p>



<p><em>&#8222;Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres, also ab dem 1. August, werden wir leider noch keine neuen Kinder aufnehmen können.&#8220;</em> Es bleibe bei der <strong>Betriebserlaubnis für 60 Kinder </strong>ab dem 1. August 2021.<em> &#8222;Alle ab dem 1. August 2021 angemeldeten Kinder bekommen deshalb nun vorerst eine Absage.&#8220;</em></p>



<p>Diese <strong>Nachricht</strong> wurde etlichen Eltern zu Beginn dieser Woche zugeschickt. Das Schreiben war unterzeichnet von <strong>Sabine Träxler</strong> und <strong>Christine Volp</strong> als Kita-Leitung sowie von <strong>Micha Häckel </strong>für den Träger, die <strong>evangelische Kirche Lorsbach</strong>.</p>



<p>Am gestrigen Donnerstag folgte überraschend <strong>Eltern-Schreiben Nr. 2</strong>, unterzeichnet jetzt neben Häckel auch vom <strong>Kirchenvorstands-Vorsitzenden Wolfgang Nothdurft</strong>. Man möchte dem Eindruck entgegentreten, die Stadt tue nichts, hieß es plötzlich. Für das Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, würden bisher <strong>66</strong> Anmeldungen vorliegen. Das seien zwar <strong>sechs</strong> <strong>Kinder</strong> zu viel, aber das würde das <strong>Jugendamt</strong> akzeptieren. Weitere <strong>zehn</strong> <strong>Kinder</strong> seien bis Ende des Jahres angemeldet worden: <em>&#8222;Diese Kinder werden jetzt auch keine Absage bekommen (&#8230;) aber sie können Stand heute eben auch noch keine Zusage bekommen.&#8220;</em></p>



<p>Eltern <strong>geschockt</strong>, Kita-Leitung irgendwie <strong>verwirrt</strong>, und der Kirchenvorstand <strong>irrlichtert</strong> zwischen <strong>Verständnis</strong> für Elternproteste und <strong>Streicheleinheiten</strong> für die&nbsp;Verwaltung. Was für ein <strong>Kuddelmuddel</strong> in dem <strong>2.900 Seelen-Nest!</strong></p>



<p>Wie konnte es dazu kommen? Die <strong><a href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/losung-fur-kita-lorsbach-in-sicht_22768765" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a></strong> hatte doch noch im Dezember optimistisch verkündet: <em>&#8222;Lösung für Kita Lorsbach in Sicht&#8220;.</em></p>



<p>Was ist in den Wochen danach schief gelaufen?</p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">CDU-Chef empört – dann fand er die Lösung</h2>



<p>Die Spur führt, mal wieder, ins Rathaus. Und dort direkt in das Büro des zuständigen Dezernenten, <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong>. So einige Leute in Hofheim sind auf den Mann <strong>gar</strong> <strong>nicht mehr gut </strong>zu sprechen, und das hat mit dem Parteibuch nichts zu tun. In allen Gesprächen klingt durch: Sie vermissen bei dem Beigeordneten <strong>etwas mehr Bemühen</strong>, etwas mehr <strong>Einsatz für berechtigte Bürgerinteressen</strong>, damit auch: <strong>etwas mehr Respekt gegenüber dem Amt und der Stadtgesellschaft.</strong></p>



<p><strong>I</strong>n einer Lorsbacher Facebookgruppe hat <strong>Stefan Weise </strong>die Problematik um die Kita-Erweiterung in einem längeren Post öffentlich aufgedröselt. Die Verwaltung – konkret: Herr Köppler – kommt dabei gar nicht gut weg.</p>



<p>Jetzt, im Gespräch, sagt Weise, er kenne den Kindergarten schon seit <strong>Kindestagen</strong> an, sein <strong>Herz</strong> hänge daran, und deshalb <strong>empörten</strong> ihn die aktuellen Geschehnisse sehr. Er beteuert: Der Umstand, dass er <strong>CDU-Vorsitzender</strong> in dem Ortsteil sei, spiele dabei keine Rolle.</p>



<p>Tatsächlich hat sich Weise in den letzten Wochen <strong>über alle Maßen</strong> engagiert: Er ist selbständiger <strong>Architekt</strong> und hat in seiner Freizeit eine Planung erarbeitet, wie man das<strong> Kita-Desaster</strong> lösen könnte. Da der Kindergarten im Gemeindehaus integriert ist, wo auch <strong>Vereine</strong>, die <strong>Bücherei</strong>, eine <strong>Malschule</strong> und ein <strong>Gemeindesaal</strong> untergebracht sind, wollen bei Umbauten viele mitreden, was die Sache erfahrungsgemäß nicht einfacher macht.</p>



<p>Weise hat<strong> mit allen Betroffene</strong>n gesprochen. Alle gaben ihr <strong>Okay</strong>.</p>



<p>Wo bitte ist jetzt das <strong>Problem</strong>?</p>



<p>Am <strong>16. Dezember 2020 </strong>stellte Stefan Weise seine Pläne im <strong>Ortsbeirat</strong> vor. Es gab <strong>Zustimmung</strong> von allen Fraktionen. Im <strong>Protokoll</strong> ist nachzulesen: <em>&#8222;Der Magistrat wird gebeten, den durch Herr Weise vorgestellten Alternativplan&nbsp;(als Anlage beigefügt)&nbsp;zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen.&#8220;</em></p>



<p>Der Beschluss fiel <strong>einstimmig</strong>. Ja, wo ist denn nun das <strong>Problem</strong>?</p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Verwaltung legte nur &#8222;Sammelsurium&#8220; vor</h2>



<p><em>&#8222;Es passierte nichts&#8220;,</em> sagt Weise heute. <em>&#8222;Der zuständige Dezernent reagierte einfach nicht.&#8220;</em> Er selbst habe im Rathaus anrufen und an den <strong>Beschluss des Ortsbeirats</strong> erinnern müssen. Erst da sei ein Gesprächstermin für <strong>Mitte Januar</strong> vereinbart worden.</p>



<p>Weise: <em>&#8222;Ich ging davon aus, dass ich meine Pläne dem zuständigen Architekten vorstellen sollte. Damit wir endlich vorankommen.&#8220;</em> Aber die Verwaltung hatte den Architekten <strong>nicht</strong> <strong>eingeladen</strong>. Der Mann hatte zu dem Zeitpunkt, wie inzwischen feststeht, Weises Pläne noch nicht einmal <strong>gesehen</strong>.</p>



<p>Ein<strong> neuer Termin</strong> wurde vereinbart. Weise: <em>&#8222;Wieder passierte erst mal nichts. Ich habe das Gespräch erneut anmahnen müssen.&#8220; </em>Daraufhin habe am <strong>11. Februar</strong> eine Videokonferenz stattgefunden, diesmal mit dem <strong>Architekturbüro Kulla</strong> aus Hattersheim (das hatte zuvor u.a. den Auftrag für die Sanierung der Stadthalle bekommen und sorgt derzeit für den <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/14/neue-treppe-fuer-280-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mega-teuren Umbau der Rathaustreppe</a>).&nbsp;</p>



<p>Zwischenzeitlich waren seit der Sitzung des Ortsbeirat <strong>zwei Monate </strong>ins Land gegangen.</p>



<p><strong>Weise</strong>: <em>&#8222;Bei diesem Video-Call wurde allerdings nicht über meinen Plan gesprochen.&#8220; </em>Stattdessen sei ihm <em>&#8222;ein Sammelsurium diverser Vorplanungen&#8220;</em> vorgelegt worden, die der Ortsbeirat noch nie gesehen habe. <em>&#8222;Vieles nicht durchdacht, unschlüssig bzw. unvollständig.&#8220; </em>Auf seine Nachfragen zu den <strong>Baukosten</strong> <em>&#8222;konnte auch nach zwei Monaten keine Auskunft gegeben werden&#8220;</em>.</p>



<p>Weise, der die Kosten für die Umsetzung seiner Pläne auf <strong>1,3 Millionen Euro</strong> schätzt (<em>&#8222;das ist sehr konservativ gerechnet, es dürfte eher weniger werden&#8220;</em>), betont, dass er für seinen Entwurf <strong>kein</strong> <strong>Honorar</strong> verlange. <em>&#8222;Das von der Stadt beauftragte Büro Kulla kann meinen Plan gerne als Grundlage nutzen. Ich habe das für Lorsbach gemacht. Es ist mein Wunsch, dass endlich was geschieht.&#8220;</em></p>



<p>Er sagt auch: <em>&#8222;Der zuständige Dezernent sowie das Amt Gebäudemanagement verbummeln die Erweiterung des Kindergartens. Sie haben keinerlei Interesse an einer für alle Betroffenen positiven Lösung.&#8220;</em></p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Rathaus-Sprecherin: Wir arbeiten mit Hochdruck</h2>



<p>Was sagt denn nun die Stadtverwaltung dazu? Eine Antwort auf unsere Fragen von Rathaus-Sprecherin<strong> Iris Bernardelli </strong>lautet, wen wundert&#8217;s: <em>&#8222;Im Rathaus arbeiten alle Beteiligten mit Nachdruck daran, für die Kita Lorsbach eine ebenso vernünftige wie rasche Lösung zu finden und umzusetzen.&#8220;</em></p>



<p>Es habe zwei Termine mit Weise gegeben, sagt sie auch. <strong>Nach</strong> dem ersten Gespräch habe man Weises Plan an das Architekturbüro Kulla <strong>weitergeleitet</strong>. (Warum der Plan nicht <strong>vorher</strong> an das Architekturbüro geschickt wurde, sagte Frau Bernardelli nicht; das wollen wir hier auch mal offen lassen.)</p>



<p>Herrn Weise sei dann mitgeteilt worden, sagt Frau Bernardelli,<em> &#8222;dass sein dargestelltes Raumprogramm den Anforderungen des Jugendamtes nicht genügt&#8220;</em>. Einige seiner <strong>Vorschläge</strong> würde Architekt Kulla übernehmen (z.B. Aufzug, Außentreppe zum Gemeindesaal); andere <strong>nicht</strong> (z.B. Doppelnutzung des Gemeindesaals, größere Umbauten in der ehemaligen Hausmeisterwohnung).&nbsp;</p>



<p>Der <strong>Umzug</strong> <strong>der</strong> <strong>Bücherei</strong> und<em> &#8222;zügige Umbauten&#8220;</em> schafften demnächst <strong>neue Kita-Flächen</strong>. In dieser und in der kommenden Woche fänden zwischen Stadt, Träger und Jugendamt weitere Gespräche statt: <em>&#8222;Bis nach den Osterferien hoffen wir für die Eltern, die jetzt noch keine Zusage erhalten haben, Sicherheit für einen Kindergartenplatz in Lorsbach bieten zu können.&#8220;</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + +</strong></p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ortsbeirat-Sondersitzung mit nur einem Thema</h2>



<p>Die <strong>Sondersitzung</strong> des Ortsbeirates beginnt am <strong>Donnerstag</strong> um 20 Uhr in der Hofheimer Stadthalle. Auf der Tagesordnung steht nur ein Thema: <em>&#8222;Sachstandanfrage zum Thema ev. Kindergarten Lorsbach&#8220;</em>. Die <strong>CDU</strong> hat einen <strong>Fragenkatalog</strong> eingereicht und erwartet Antworten vom zuständigen Dezernenten Köppler. Unter anderem will man wissen, wie es mit der <strong>Genehmigung des Jugendamtes</strong> aussieht bzw. woran sie scheiterte. Und warum es bis heute offenbar keine <strong>genehmigungsfähige</strong> <strong>Planvariante</strong> gibt (&#8222;Nach 5 Monaten könne man doch eine erwarten?&#8220;). Und schließlich: Gibt es <strong>Kindergartenplätze</strong> <strong>als</strong> <strong>Alternative</strong> für die von der Absage bedrohten Kinder? </p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Videotipps zum Wochenende</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/sendungen/hallo-hessen--oldtimer-und-ihre-geschichten,sendung-112290.html" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Halle-Hessen.jpg" alt="20210226 Halle Hessen" class="wp-image-9527" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Halle-Hessen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Halle-Hessen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ralph Stöckle macht im Fernsehen Hunger auf Frühling</h3>



<p><strong>Ralph Stöckle</strong> vom Restaurant &#8222;<a aria-label="Die Scheuer (opens in a new tab)" href="https://www.die-scheuer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Die Scheuer</a>&#8220; in Hofheim präsentiert in der <strong>Fernsehsendung</strong> &#8222;Hallo Hessen&#8220; ein frühlingshaftes Rezept: <strong>Gebratener grüner Spargel</strong> mit Petersilienpesto, Tomatensalsa, hausgemachte Gnocchi und Parmesan. Klingt lecker, sieht noch leckerer aus und schmeckt bestimmt super! Zum Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/sendungen/hallo-hessen--oldtimer-und-ihre-geschichten,sendung-112290.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> (ab Minute 17:55), das Rezept steht <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/rezepte/rezept-gebratener-gruener-spargel-mit-petersilienpesto-tomatensalsa-hausgemachte-gnocchi-und-parmesan,kochen-4582.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/stadthofheim" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="405" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Freitagsvideo.jpg" alt="20210226 Freitagsvideo" class="wp-image-9622" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Freitagsvideo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Freitagsvideo-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Christian Vogt sehen – und die Welt kann so schön sein</h3>



<p>Bisschen spät ist er heute dran, wir hatten schon gedacht, er wolle sich künftig <strong>mehr der Arbeit</strong> und <strong>weniger der Selbstdarstellung</strong> widmen. Aber nun macht er doch weiter: Das Freitags-Video von <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> erschien heute erst um 20 Uhr. Die Welt kann so ja schön sein: Er plaudert über <strong>Impfungen</strong>, für die einen Termin zu bekommen doch gar nicht so schwierig sei, über das <strong>Haus der Jugend</strong>, das wieder Beratungsgespräche anbiete, die <strong>Briefwahl</strong>, die intensiv genutzt werde. Und als Tipp fürs Wochenende erzählt er über ein <strong>Foto-Projekt </strong>des Archivs, das der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/17/falsche-briefwahl-unterlagen/" target="_blank" aria-label="Hofheim/Kriftel-Newsletter (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> vor Tagen vorstellte.</p>



<p class="has-text-align-center">+++ Unsere Bilder zeigen Screenshots aus den Videos. Ein Klick aufs Bild bringt Sie zur Webseite mit dem Film. +++</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim sucht Förster mit Fingerspitzengefühl</h1>



<p>Nach dem überraschenden Abgang von <strong>Revierförster Karlheinz Kollmannsberger</strong> – <a aria-label="hier nachzulesen (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/03/revierforster-wirft-hin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier nachzulesen</a> – hat die Stadt Hofheim eine Stelle &#8222;<strong>Forstrevierleitung</strong>&#8220; ausgeschrieben. Auf der Webseite der Stadt sind die fachlichen Voraussetzungen nachzulesen. Interessant: Es wird &#8222;<em>Fingerspitzengefühl in der Aufgabenwahrnehmung in der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung&#8220;</em> verlangt. Und kleines Goodie: <em>&#8222;Das städtische Forsthaus mit dazugehörigem Betriebshof steht der zukünftigen Revierleitung zur Anmietung zur Verfügung.&#8220;</em> Wer Interesse hat: Die <strong>Stellenanzeige</strong> steht <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Stellenangebote/Forstrevierleitung-m-w-d.php" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel besitzt bald 322 Wohnungen</h1>



<p><em>„Kriftel verfügte 2020 über 278 Wohnungen im Eigentum beziehungsweise im Belegungsrecht. Im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden ist das ein beachtliches Angebot. Es hat sich bewährt, schon sehr früh in den Bau von günstigem Wohnraum zu investieren. Auch die Gründung der Gewobau im Jahr 1970 hat maßgeblich zum Aufbau dieses enormen Wohnungsbestandes geführt.“</em> Das sagte <strong>Bürgermeister Christian Seitz </strong>in seinem Bericht über die wohnungswirtschaftliche Tätigkeiten seiner Gemeinde.</p>



<p>2020 konnten insgesamt <strong>16 Wohnungen </strong>vergeben werden. Die Zahl der <strong>Wohnungssuchenden</strong> sei im Vergleich zum Vorjahr <strong>von 130 auf 122 gesunken</strong>. Dabei sei der Bedarf an günstigen Wohnungen für große Familien und Alleinerziehende mit Kindern besonders groß.</p>



<p>Derzeit plant die Gewobau das größte Wohnungsbauprojekt ihrer Geschichte an der Raiffeisenstraße: Vorgesehen sind<strong> 44 Wohnungen</strong> in vier drei- bis viergeschossigen Gebäuden. Sie sollen in der zweiten Jahreshälfte <strong>2023</strong> fertig sein. Der zur Verfügung stehende Wohnungsbestand der Gemeinde wird dann auf <strong>322 Wohneinheiten</strong> ansteigen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/mehr-wohnungen-fuer-geringverdiener/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">MTK: Inzidenzwert wieder unter 50!</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1.jpg" alt="Magistrat" class="wp-image-9509" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den MTK-Kommunen. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>Die <strong>Corona-Zahlen</strong> entwickeln sich beruhigend positiv: Der <strong>Inzidenzwert</strong> ist wieder unter 50 gerutscht, wird heute mit <strong>49</strong> angegeben. Die Zahl der Infizierten stieg im Kreisgebiet um <strong>21</strong>, aktuell sind <strong>264</strong> Menschen infiziert.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> sind aktuell nur noch <strong>46</strong> Menschen erkrankt, in <strong>Kriftel</strong> <strong>9</strong>.</p>



<p>Es gibt keinen neuen Todesfall. Und von den zehn Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, die in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises behandelt werden, muss keiner mehr beatmet werden.</p>



<p>Wenn nur die <strong>Impfungen</strong> endlich in Fahrt kämen! Gestern wurden im<strong> Impfzentrum Hattersheim</strong> nur <strong>240</strong> Menschen geimpft, 232 davon erhielten ihre Erstimpfung.</p>



<p>Das <strong>Corona-Tagebuch</strong> von<strong> Landrat Michael Cyriax</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> fällt entsprechend kurz aus. Angesichts der positiven Entwicklung findet sich in der Kommentarspalte viel Lob. <em>&#8222;Cool&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="&#x1f44d;" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t9b/2/16/1f44d.png">&nbsp;weiter so&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="&#x1f609;" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tf6/2/16/1f609.png">&#8222;</em> und auch <em>&#8222;Danke wie immer für die gute Info!&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2.jpg" alt="20210226 Corona2" class="wp-image-9508" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Orten des Main-Taunus-Kreises. </figcaption></figure>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Sternsinger sammelten rund 10.000 Euro</h2>



<p>Die Sternsinger-Aktion konnte wegen Corona nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden. Trotzdem kamen 10.120,49 Euro an Spenden zusammen. Nachzulesen im Pfarrblatt von St. Peter und Paul. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://stpup.de/images/prhk/static/aktuelles/Pfarrblatt_KW_9_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kita-Förderverein freut sich über Spendengelder</h2>



<p>Der Förderverein der Kita &#8222;Am Steinberg&#8220; freut sich: Der Verein wurde über das Amazon-Smile-Programm mit 122,19 Euro unterstützt. Dieses Geld soll direkt den Kita-Kindern zugute kommen. Um Vorschläge wird gebeten – beispielsweise auf der <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/FoerdervereinKitaSteinberg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jetzt schon 179 Ritter im Showspielhaus</h2>



<p>Freude herrscht auch im <strong>Showspielhaus</strong>, trotz monatelanger Schließung: Der <strong>Showspielhaus-Ritter-Club</strong> hat bereits <strong>179</strong> <strong>Mitglieder</strong>. Auf Facebook wird verkündet: Es gibt bis jetzt 83 Privatkundenmitglieder, 87 Privatkunden-Ritter, 2 Gewerbekunden, 2 Gewerbekunden-Ritter, 5 Firmenkunden. Alle Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.showspielhaus.de/showspielhaus-ritter-der-club/?fbclid=IwAR2TE7Cn5KdnbfaoMGLlOAVAkQUXg6SkpF9tQ-TZmuXdr6xKBviDf6l0Tnw" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Glasfasernetz wird weiter ausgebaut</h2>



<p>Die Arbeiten zum Ausbau des <strong>Glasfasernetzes</strong> in den Hofheimer Stadtteilen <strong>Wildsachsen</strong>, <strong>Lorsbach</strong> und <strong>Langenhain</strong> gehen weiter. Die Stadtverwaltung nennt auf ihrer Webseite die Termine, wann wo gebuddelt wird. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087012.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kindertagespflege: Hier geht&#8217;s ums Geld</h2>



<p>Mit verschiedenen neuen Regelungen will der Main-Taunus-Kreis in der <strong>Kindertagespflege</strong> sowohl die <strong>Familien der Kinder </strong>als auch die <strong>Betreuungskräfte</strong> unterstützen. So können die zu zahlenden Beiträge unter bestimmten Bedingungen erlassen werden. Bei Betreuungsausfällen durch Quarantäne werden entsprechende Beträge rückwirkend ab Ende Mai 2020 erstattet. Eine Ermäßigung wird nun auch gewährt, wenn Geschwisterkinder eine kostenpflichtige schulische Betreuung besuchen. Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Entlastung-und-Forderung-9425.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei-Telefonanlage wird kurz vom Netz genommen</h2>



<p>Wichtiger Hinweis der Polizei: Am <strong>Donnerstag, 4. März </strong>ist die Polizei im Main-Taunus-Kreis <strong>zwischen 20 und 22 Uhr</strong> für wenige Minuten lediglich über den <strong>Notruf 110</strong> zu erreichen. Wegen Wartungsarbeiten wird die Telefonanlage innerhalb der zwei Stunden für kurze Zeit vom Netz genommen. Die Polizei: <em>&#8222;Sollten Sie zufällig zum Zeitpunkt der Abschaltung die örtlich zuständige Dienststelle anrufen, werden Sie einen entsprechenden Hinweis hören. Beenden Sie dann das Telefonat und wählen Sie bitte die 110.&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Künstlerinnen planen analoges Gruppen-Kunstwerk</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen.jpg" alt="20210226 Kuenstlerinnen" class="wp-image-9534" width="239" height="170" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen.jpg 477w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 239px) 100vw, 239px" /></a><figcaption>Heidi Werkmann und Sandra Gerber (r.)</figcaption></figure></div>



<p>Da im Moment <strong>keine Kunst-Workshops </strong>stattfinden dürfen, bietet der<strong> </strong>Verein<strong> &#8222;Hofheimer KulturWerkstatt&#8220;</strong> eine alternative Möglichkeit an: einen <strong>Kunstaustausch</strong>, den der <strong>Postbote</strong> bringt. Zum Anfassen. Zum Spüren. Zum Nachspüren. Zum Nachdenken. Das geht so:</p>



<p>Gemeinsam wird ein <strong>Din-A4-Heft </strong>mit kleinen <strong>Kunstwerken</strong> gefüllt. Die beiden Hofheimer Künstlerinnen<strong> Sandra Gerber</strong> und <strong>Heidi Werkmann</strong> werden den Anfang machen und eine Doppelseite des Buches gestalten. Jeder Teilnehmer&nbsp; bekommt ein Buch per Post geschickt und gestaltet die nächste Doppel-Seite mit einer <strong>künstlerischen ‚Antwort‘ auf das Kunstwerk davor. </strong>Die „Antwort“ kann eine Zeichnung, eine Collage, ein Druck, eine Fotografie oder eine Schriftgestaltung sein.</p>



<p>Die <strong>Teilnahme</strong> kostet einmalig 8 Euro (Material und Porto). Die zusätzlichen Portokosten übernimmt jeder Teilnehmer selbst. Anmeldungen sind noch möglich unter <a href="mailto:info@hofheimer-kulturwerkstatt.de">info@hofheimer-kulturwerkstatt.de</a>. Achtung, die Zeit drängt: Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2021.&nbsp;Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hofheimer-kulturwerkstatt.de/?event_id1=1384" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Modernes Einkaufscenter schafft Fahrrad-Parkplätze</strong></p>



<p>Das beste, was die Zeitung heute zu bieten hat, sind drei Leserbriefe. Vorige Tage hatte <strong>Lothar Höhn</strong> gewettert, dass man nicht mehr mit dem Fahrrad in die <strong>Tiefgarage des Chinon-Centers</strong> fahren dürfe (was eine Entscheidung des Pächters, also der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ist). Heute schreibt <strong>Cornelia Lederer</strong>: Auch ihr sei <em>&#8222;sauer aufgestoßen, dass die einzig vorhandene Stellfläche für Fahrräder mit einem massiven Metallgestänge und Verbotsschild verbaut wurde. Es befindet sich dort nun einfach ungenutzter Raum, den man sperrt, nur um die Radfahrer fern zu halten. Dass jetzt aber auch noch damit gedroht wird, die Fahrräder zu entfernen und dies wohl auch schon geschehen ist, das ist schlimm.&#8220;</em> Solange sich an dieser Situation nichts ändere, werde sie im Chinon-Center garantiert nichts mehr einkaufen. <em>&#8222;Von einem modernen Einkaufscenter würde ich mir erwarten, dass zwei Auto-Parkplätze zu Fahrradparkplätzen mit entsprechenden Stangen zum Abschließen der Fahrräder umgewandelt werden!&#8220;</em></p>



<p><strong>Seniorenrat ist für die &#8222;Nette Toilette&#8220;</strong></p>



<p><strong>Hans-Karl Ortman</strong>n lobt das Bemühen der Linken, in der Stadt Hofheim die Aktion <strong>&#8222;Nette Toilette&#8220;</strong> einzuführen, was aber im Stadtparlament an der Großen Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG scheiterte. Ortmann:<em> &#8222;Ooh, hab’ ich eine Wut im Bauch! Gut, dass bald Wahlen sind, auch in Hofheim. Warum? Nur weil eine gute Sache von Frau Dr. Grassel von ,Die Linke&#8216; vorgeschlagen wird, wird sie von der 4er-Groko abgeschmettert. Das ist wahrlich nicht souverän.&#8220; </em>Im Frühherbst vergangenen Jahres habe er im Seniorenbeirat auf eine Anfrage einer Hofheimer Seniorin von Idsteins „Nette Toilette“ berichtet. <em>&#8222;Der Seniorenbeirat hat das Thema nunmehr beschlossen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Anspruchsvolle Zukunftskonzepte entwickeln</strong></p>



<p><strong>Norbert Preusche</strong> verlangt von den Lokalpolitikern, nicht nur hektisch aktuellen Trends zu folgen.<em> &#8222;Ein vor uns liegender beschleunigter Wandel, der fast alle Lebensbereiche betrifft, erfordert anspruchsvolle Zukunftskonzepte. Das setzt voraus, erst einmal ganzheitlich orientierte Bestandsaufnahmen und Beurteilungen zu erstellen und nicht nur Aktionismus zu bevorzugen, um Wählerinnen und Wähler zu gewinnen.&#8220;</em> Ob Verkehr oder Wohnungsbau: <em>&#8222;Die Parteien stehen bei den kommenden Kommunalwahlen auch vor einer Wende, ihren Wählern mehr zu vermitteln, als nur das Übliche.&#8220;</em></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Hinweis</h2>



<p>In einer ersten Veröffentlichung des Hofheim/Kriftel-Newsletters hieß es, <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> habe an diesem Freitags kein Video veröffentlicht. Inzwischen ist das Video – siehe oben – doch noch erschienen. Der HK-Newsletter wurde entsprechend aktualisiert.</p>



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