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	<title>Weiss Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Weiss Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Natur darf leben: Mega-Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; ist tot!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 20:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss Michael]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war eine richtig gute Nachricht für die Natur – gerne wollen wir dazu beitragen, dass sie so schnell wie möglich "unters Volk gebracht" wird: Das Baugebiet "Auf den Gleichen", das im Hofheimer Norden (nahe der Therme) entstehen sollte, ist tot. Es wurde am Dienstagabend beerdigt. Alle schienen glücklich. Nur zwei dürften geweint haben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Es war eine richtig gute Nachricht für die Natur –&nbsp;gerne wollen wir dazu beitragen, dass sie so schnell wie möglich &#8222;unters Volk gebracht&#8220; wird: Das gewaltige Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220;, das im Hofheimer Norden (nahe der Therme) entstehen sollte, ist tot. Der Bauausschuss hat an diesem Dienstagabend die Expansionspläne zweier Investoren beerdigt: Eines Tages könne man darüber nachdenken – vielleicht. Aber jetzt erstmal nicht, und auch nicht in den nächsten Monaten – basta!</strong></p>



<p>Damit endet ein<strong> unrühmliches Kapitel </strong>Hofheimer Lokalpolitik. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte das Thema Anfang Dezember in all seinen Facetten aufgedeckt: <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/05/milllionen-coup-eines-cdu-politikers/">Milllionen-Coup eines CDU-Politikers – mit Unterstützung aus dem Rathaus</a>. Hier <strong>die wichtigsten Facts</strong> in aller Kürze:&nbsp;</p>



<p><strong>An der Straße nach Kelkheim</strong>, hinter dem Gewerbe- und Wohngebiet entlang der Straße Im Langgewann, sollten <strong>bis zu 400 Wohnungen</strong> entstehen. Den <strong>Kapellenberg</strong> hoch, <strong>auf</strong> <strong>allerbesten landwirtschaftlichen Flächen</strong>, mit Fernblick bis zur <strong>Frankfurter Skyline</strong>: Eine <strong>Freude für alle</strong>, die hier wohnen dürften – und sicher auch ein <strong>Festival für</strong> <strong>Bauunternehmer</strong>, die Top-Preise aufrufen könnten.</p>



<p><strong>Zwei Investoren </strong>hatten sich das ausgedacht: Die <a href="https://www.weiss-projekte.com/" target="_blank" rel="noopener">Firmengruppe Weiss</a> – dahinter steht, anders als der Name suggeriert, ein eher kleines Bauunternehmen um den Hofheimer<strong> Michael Weiss</strong>. An seiner Seite der national agierende <a href="https://frank.de/" target="_blank" rel="noopener">Projektentwickler Frank</a> aus Hamburg, der seinen Hofheimer Statthalter <strong>Michael Henninger</strong> als eine Art <strong>Lobbyisten für  Bauinvestoren</strong> im Stadtparlament hat platzieren können, der <strong>CDU sei Dank</strong>.</p>



<p>Weiss und Frank gründeten gemeinsam die <strong>Entwicklungsgesellschaft</strong> <em>„Auf den Gleichen GmbH &amp; Co.KG“</em>. Sie müssen sich ihres Erfolgs <strong>sehr</strong> <strong>sicher</strong> gewesen sein: Sie <strong>investierten viel Geld</strong> in vorbereitende Planungen und Gutachten. Sie waren offenbar<strong> fest davon</strong> <strong>überzeugt</strong>, dass es wieder so abläuft, wie&#8217;s in Hofheim – glaubt man <strong>Kennern der Polit-Szene</strong> – seit Jahrzehnten üblich ist:</p>



<p>Ausgewählte <strong>Stadtverordnete</strong> wurden zu Gesprächen gebeten, <strong>vertraulich</strong> natürlich. Persönliche <strong>Überzeugungsarbeit</strong>, die ihre Wirkung oftmals nicht verfehlt: So konnten <strong>Projekte</strong>, mit ein paar <strong>Gegenstimmen</strong> allenfalls, weitgehend <strong>ungehindert</strong> durchgezogen werden. Bisher wenigstens.</p>



<p>Aber dann &#8222;passierte&#8220; <strong>Vorderheide II</strong>, wo Frank &amp; Co ein <strong>Luxusbaugebiet</strong> hatten anlegen wollen. Der <a href="https://www.bund-hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">BUND</a> klagte gegen die Pläne, und <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/25/entschieden-vorderheide-ist-gerettet/">vor genau einem Jahr</a> stoppte <strong>das oberste deutsche Verwaltungsgericht</strong> das Projekt komplett und endgültig.</p>



<p>Dass <strong>Michael Henninger </strong>nur <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#frank202310">wenig später</a> seinen Posten als Geschäftsführer bei der Frank-Gruppe <strong>abgab</strong>, soll nichts mit dem <strong>Vorderheide-II-Flop</strong> zu tun haben – heißt es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Auf den Gleichen&#8220;: Selbst in der CDU wurde Kritik laut</h2>



<p>Vom<strong> Mega-Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220;</strong>,  an dessen Entwicklung Henninger noch führend mitgewirkt hatte, erfuhr die <strong>Öffentlichkeit</strong> wieder einmal so gut wie gar nichts. Details wurden erst gegen <strong>Ende des letzten Jahres</strong> bekannt – und dann überschlugen sich die Ereignisse:</p>



<p>Hofheims bisheriger Baudezernent<strong> Wolfgang Exner (CDU) </strong>wollte die Pläne durch das Parlament <strong>peitschen</strong> – kurz vor seinem <strong>Eintritt in den Ruhestand</strong> und <strong>ohne jede öffentliche Diskussion</strong>.</p>



<p>Tage vor der entscheidenden Sitzung erschien der Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter, der die <strong>Hintergründe</strong> öffentlich machte. Da meldeten sich dann auch in der CDU starke <strong>Kräfte</strong> <strong>gegen das Baugebiet</strong>:</p>



<p>Ein paar waren dabei, denen ging&#8217;s um<strong> die Rettung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen</strong>. Noch mehr zeigten sich <strong>ernsthaft</strong> <strong>besorgt</strong>, dass der Stadtpartei bei einer <strong>derart</strong> <strong>rabiaten Naturzerstörung</strong> die Wähler <strong>davonlaufen</strong> könnten.</p>



<p>Und wieder andere gaben zu bedenken, dass man doch schlecht den<strong> Unternehmer Horn </strong>für den geplanten Bau von <strong>bis zu 500 neuen Wohnungen</strong> auf dem <strong>Polar-Mohr-Gelände an der Hattersheimer Straße </strong>feiern könne – und gleichzeitig am anderen Ende der Stadt ein<strong> Konkurrenz-Wohngebiet </strong>durchwinke.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="508" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312.jpg" alt="Auf den Gleichen" class="wp-image-36825" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312-300x191.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So hatten sich die Investoren das neue Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; vorgestellt. Sie hatten alle Pläne bereits fertig vorbereitet – und blitzten jetzt überraschend ab.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Michael Weiss</strong> zeigte sich ob einer drohenden Ablehnung <strong>entsetzt</strong>: Man habe<strong> sehr, ja sehr viel Geld</strong> in die Pläne gesteckt – <strong>ein Aus</strong> könne <strong>nicht absehbare Folgen</strong> für sein Unternehmen haben. Und er verwies darauf: Man habe doch mit <strong>fast allen Stadtverordneten</strong> gesprochen, habe sie <strong>umfänglich informiert</strong>&#8230;</p>



<p>Ja, das hatte man getan, wieder einmal, <strong>nach altbewährter Methode</strong>: Alles ganz vertraulich. Aber wenn dann die Öffentlichkeit davon erfährt, funktioniert so <strong>ein Klüngel-Konzept</strong> eben nicht mehr.</p>



<p>Etliche Stadtverordnete sagen heute: Hätten <strong>Weiss und Frank </strong>ihre Pläne vor einem Jahr <strong>der Öffentlichkeit vorgestellt</strong>, wären sie durchgewunken worden, sehr wahrscheinlich sogar&#8230;&nbsp;</p>



<p>Aber jetzt geht erst einmal <strong>gar nichts mehr</strong>. Am Dienstagabend im Bauausschuss meldete sich <strong>CDU-Fraktionschef Frank Härder</strong>: Seine Partei sei grundsätzlich für <strong>Wohnungsbau</strong>, versicherte er. Man habe derzeit <strong>große Projekte</strong> am Laufen – <strong>Hattersheimer Straße</strong> (500 Wohnungen), <strong>Homburger Straße</strong> (100 Wohnungen), dazu <strong>Bauvorhaben der städtischen Wohnungsbaugesellschaft HWB</strong> – und dann sei auch noch mit <strong>Marxheim II/Römerwiesen</strong> ein riesiges Baugebiet in Planung. Härder:<em> &#8222;Es wäre sinnvoll, wenn wir diese Dinge zu Ende führen, bevor wir neue Wohngebiete angehen.&#8220;</em></p>



<p>Da gab&#8217;s<strong> zustimmendes Tischgeklopfe</strong> für den CDU-Mann sogar von den <strong>Grünen und der BfH</strong>. Der Magistratsvorschlag aus Exners Schublade, die Planung für &#8222;Auf den Gleichen&#8220; anzuschieben, wurde zur <strong>Abstimmung</strong> aufgerufen – und klar <strong>abgelehnt</strong>:</p>



<p><strong>Acht Gegenstimmen, vier Enthaltungen</strong> – die Natur kann <strong>aufatmen</strong>! Das Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; wird nicht kommen. Wenigstens erst einmal nicht&#8230;</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nach Plakat-Protest: Jetzt werden Hofheims Stadtverordnete &#8222;massiert&#8220;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/01/14/plakat-protest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 11:53:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss Michael]]></category>
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					<description><![CDATA[Das hat einige Leute in Hofheim ganz schön sauer gemacht: Grelle Plakate mit einer aufrührerischen Botschaft richten den Spot auf die Lokalpolitik in der Kreisstadt und ihre "Macher". Ein großes Bauprojekt, das eigentlich klammheimlich durchgezogen werden sollte, wird von grellem Scheinwerferlicht ausgeleuchtet – und könnte jetzt sogar platzen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter erfuhr: Die Investoren sind nervös geworden. Sie haben bereits zu Hinterzimmertreffen eingeladen, in denen Stadtverordnete "massiert" werden sollen. Es geht um sehr viel Geld.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Das hat einige Leute in Hofheim ganz schön sauer gemacht: Grelle Plakate mit einer aufrührerischen Botschaft richten den Spot auf die Lokalpolitik in der Kreisstadt und ihre &#8222;Macher&#8220;. Ein großes Bauprojekt, das eigentlich klammheimlich durchgezogen werden sollte, wird von grellem Scheinwerferlicht ausgeleuchtet – und könnte jetzt sogar platzen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter erfuhr: Die Investoren sind nervös geworden. Sie haben bereits zu Hinterzimmertreffen eingeladen, in denen Stadtverordnete &#8222;massiert&#8220; werden sollen. Es geht um sehr viel Geld.</strong></p>



<p><strong>Ein paar kleine Plakate</strong> haben in den letzten Wochen den <strong>Blutdruck</strong> einiger Hofheimer Stadtpolitiker <strong>in medizinisch bedenkliche Bereiche hochgetrieben. </strong>Sie hingen auf dem Kapellenberg aus, eben dort, wo <strong>Hofheims CDU</strong> ein Villengebiet hatte bauen wollen. <strong>&#8222;Vorderheide II&#8220;</strong> war <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/25/entschieden-vorderheide-ist-gerettet/">vor einem Jahr</a> vom obersten deutschen Verwaltungsgerichtshof gestoppt worden; die Stadt hat wegen<strong> ihrer undurchdachten Planung</strong> bereits <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/28/stadt-verballert-unser-geld/">mehr als eine Million Euro</a> <strong>verloren</strong> (mögliche Schadenersatzforderungen nicht eingerechnet).&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Der Stadt-Vogt&#8220;</em>, lesen wir jetzt auf <strong>den</strong> <strong>Plakaten</strong>. Und darunter, als wäre&#8217;s <strong>eine amtliche Mitteilung</strong>: <em>&#8222;Ich Weiss von nix und ich Henniger mich da auch nicht rein&#8220;</em>.</p>



<p>Darunter: <em>&#8222;Bananen Republik Hofheim&#8220;</em>.</p>



<p>Und dann, letzte Zeile: <em>&#8222;Lokalpolitiker, die den Hals nicht vollkriegen&#8220;</em>.</p>



<p><strong>Die Empörung</strong> <strong>über</strong> <strong>derlei</strong> <strong>Unbotmäßigkeit</strong> ist groß, was man nachvollziehen kann: Denn das sind <strong>richtig fiese Sprüche</strong>. Andererseits lassen die Aushänge erahnen, dass der <strong>Frust</strong> <strong>und</strong> <strong>Unmut</strong> <strong>über Hofheims Lokalpolitik </strong>bei einigen Bürgern ziemlich <strong>ausgeprägt</strong> sein muss – wofür es auch<strong> unbestreitbar jede Menge Gründe</strong> gibt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/01/Plakat-202401.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/01/Plakat-202401.jpg" alt="Plakat
" class="wp-image-37877" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/01/Plakat-202401.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/01/Plakat-202401-300x192.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/01/Plakat-202401-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor Wildgehege auf dem Kapellenberg: </figcaption></figure>
</div>


<p>Der <strong>Hintergrund der Plakate</strong> ist schnell erzählt:</p>



<p>Ganz in der Nähe von Vorderheide II beabsichtigen die Unternehmen <a href="https://www.weiss-projekte.com/" target="_blank" rel="noopener">Weiss</a> und <a href="https://frank.de/" target="_blank" rel="noopener">Frank</a>, <strong>400 bis 500 neue Wohnungen</strong> zu bauen. Sie wollen beste landwirtschaftliche Flächen planieren, um ein <strong>lukratives Projekt</strong> realisieren zu können. Künftigen Bewohnern würde sich bei gutem Wetter ein <strong>Blick bis nach Frankfurt</strong> bieten. Allerbeste Lage also. <strong>Teurer Wohnen am Stadtrand Hofheims.</strong></p>



<p><strong>&#8222;Auf den Gleichen&#8220; </strong>nennt sich das Gebiet: Die Investoren haben sich bereits <strong>Zugriff auf die meisten Grundstücke</strong> gesichert, sie ließen sogar <strong>umfangreiche Pläne </strong>erarbeiten – sie haben also schon <strong>richtig viel Geld investiert</strong>.</p>



<p>Die Unternehmen müssen sich ihrer Sache offfenbar <strong>absolut sicher</strong> sein, was <strong>überrascht</strong>: Denn eigentlich darf da oben nicht gebaut werden. Im <strong>Flächennutzungsplan</strong> sind die Flächen nicht als <strong>Wohngebiet</strong> ausgewiesen, es existiert also auch kein Bebauungsplan.</p>



<p>Das lässt sich natürlich ändern: Hofheims <strong>CDU-geführte Stadtspitze</strong> wollte Ende vergangenen Jahres plötzlich und ganz schnell <strong>Fakten</strong> <strong>schaffen</strong>, um den Weg <strong>zum großen Geschäft</strong> zu ebnen: Dem <strong>Stadtparlament</strong> wurde ein Papier (Aktenzeichen: STV2023/153) <strong>vorgelegt</strong>, wonach die Entwicklung des Baugebiets <strong>vorangetrieben</strong> werden sollte – <strong>ohne jede Diskussion</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Der Plan ging nicht auf</strong>, und das hat einen Grund:</p>



<p>Kurz zuvor hatte der<strong> Hofheim/Kriftel-Newsletter</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/05/milllionen-coup-eines-cdu-politikers/">die Hintergründe des Millionencoups</a> öffentlich gemacht. Da kriegten selbst einige CDUler <strong>Fracksausen</strong>, und ihr <strong>Fraktionschef Frank Härder </strong>zog im letzten Augenblick die <strong>Reißleine</strong>: Mit der Begründung, es gebe noch <strong>Beratungsbedarf</strong>, beantragte er eine <strong>Vertagung</strong> des Themas. Angenommen!</p>



<p>In diesem Jahr soll&#8217;s <strong>weitergehen</strong>. Die Investoren <strong>buhlen</strong> bereits und wollen die Lokalpolitiker <strong>in vertraulichen Gesprächen </strong>herumkriegen. Auszug aus einer E-Mail, die vor wenigen Tagen an Stadtverordnete verschickt wurde: Man biete an, <em>&#8222;das Projekt und alle bislang erarbeiteten Planungskonzepte, Ziele und Hintergründe ausführlich und auf Grundlage des aktuellen Planungsstandes zu erläutern&#8220;</em>.&nbsp;</p>



<p>Solche Schreiben sind, natürlich, <strong>nicht für die Öffentlichkeit</strong> gedacht. Die <strong>Bürger Hofheims </strong>sollten, wieder einmal, <strong>gezielt umgangen</strong> werden. Die Masche hat <strong>in Hofheim Methode:</strong></p>



<p><strong>In den vertraulichen Fraktionssitzungen</strong> werden die Lokalpolitiker <strong>&#8222;massiert&#8220;</strong>, damit sie ihre <strong>Zustimmung</strong> geben. Bei der <strong>CDU</strong> ist das angeblich kein Problem, bei ihren kleinen Koalitionspartnern <strong>FDP</strong> und <strong>FWG</strong> dann gewöhnlich auch nicht. Für eine <strong>Mehrheit im Stadtparlament</strong> reicht das aber noch nicht, dafür müsste wenigstens <strong>einer von der Opposition</strong> umfallen. Als Wackelkandidat gilt die <strong>SPD</strong>. Die könne man, heißt es, mit dem <strong>Versprechen</strong>, ein paar Sozialwohnungen zu bauen, <strong>leicht</strong> <strong>ködern</strong>. </p>



<p><strong>Das heimliche Zusammenspiel </strong>von Investoren und Polit-Verantwortlichen nennt man gemeinhin <strong>Kungelrunden</strong>. Oder auch <strong>Hinterzimmerpolitik</strong>.</p>



<p>Es ist ein zutiefst <strong>undemokratisches Handeln,</strong> weil es allen Grundsätzen der Transparenz <strong>widerspricht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Plakat-Protest richtet sich gegen intransparente Planung</h2>



<p><strong>Untrennbar</strong> mit dem Bauplänen verbunden sind <strong>drei Namen</strong>, die auf dem ominösen Plakat genannt werden:</p>



<p><strong>Christian Vogt</strong> – der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> ist Chef der Hofheimer Stadtverwaltung und <strong>Vorsitzender des Magistrats</strong>. Dass die Planung eines großen Baugebiets plötzlich <strong>blitzschnell</strong> vorangetrieben werden sollte, ist damit auch <strong>sein &#8222;Verdienst&#8220;.</strong></p>



<p><strong>Michael Henninger</strong> ist ein <strong>Parteifreund von Vogt</strong>. Viele Jahre diente er dem Hamburger <strong>Immobilienkonzern Frank</strong> als Statthalter in Hofheim – und sitzt zugleich für die <strong>CDU im Stadtparlament</strong>, wo er immer wieder als <strong>Lobbyist der Baubranche</strong> auffällt. Er schaffte es sogar in die <strong>Verbandskammer</strong> des <a href="https://www.region-frankfurt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regionalverbands FrankfurtRheinMain</a>: Dort könnte er mit dafür sorgen, dass die Flächen &#8222;Auf den Gleichen&#8220; <strong>zu wertvollem Bauland</strong> umdeklariert würden. Henninger stieg <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#frank202310">im letzten Jahr</a> bei Frank aus und verdingt sich seitdem <strong>als freiberuflicher Berater</strong>.</p>



<p><strong>Michael Weiss</strong>, der Dritte im Bunde, ist Geschäftsführer einer kleinen Bauträgerfirma, mit der er im Langgewann bereits<strong> mehrere Bauprojekte</strong> realisiert hat<strong>. </strong>Dem Mann werden <strong>enge Verbindungen zum Frank-Konzern</strong> nachgesagt.</p>



<p><strong>Braucht Hofheim eigentlich das geplante Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220;? </strong>Derzeit sind jede Menge Wohnungen <strong>&#8222;in der Mache&#8220;:</strong></p>



<p>Fast <strong>500 Wohnungen</strong> sind an der <strong>Hattersheimer Straße</strong> (Gelände Polar Mohr) geplant.</p>



<p>Ein gewaltiger Wohnklotz soll an der<strong> Homburger Straße</strong> errichtet werden: Rund <strong>100 neue Wohnungen</strong> sollen mitten in dem engen Wohngebiet entstehen.</p>



<p>Und dann gibt&#8217;s auch noch <strong>Marxheim II</strong> (auch Römerwiesen genannt), ein Riesen-Projekt mit mehr als <strong>1.400 Wohnungen </strong>für über <strong>3.000 Menschen</strong>. Vor drei Jahren Jahren wurde es <strong>mit großem Aufwand</strong> von der Stadt <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/">vorgestellt</a>. Seither hört man nicht mehr viel davon&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312.jpg"><img decoding="async" width="800" height="508" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312.jpg" alt="Auf den Gleichen 202312" class="wp-image-36825" style="width:688px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312-300x191.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Auf-den-Gleichen-202312-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So stellen sich die Unternehmen Weiss und Frank die Bebauung des Gebiets &#8222;Auf den Gleichen&#8220; vor. Es liegt hinterm Wohn- und Gewerbegebiet Langgewann und zieht sich von der Reifenberger Straße bis zur gepflasterten <br>Verlängerung der Altenhainer Straße hoch.</figcaption></figure>
</div>


<p>Angesichts von fast<strong> 2.000 geplanten Wohnungen</strong> könnte man über die Notwendigkeit eines weiteren Baugebiets <strong>vortrefflich diskutieren</strong> – wenn denn nur <strong>offen</strong> darüber gesprochen würde. Aber genau hier liegt ein<strong> Problem der Hofheimer Politik</strong>, das ihr zunehmend <strong>auf die Füße fällt</strong>:</p>



<p><strong>Die Planung für &#8222;Auf den Gleichen&#8220; </strong>wurde bislang und wieder einmal wie <strong>eine geheime Kommandosache</strong> behandelt. <strong>Informationen</strong> für die Öffentlichkeit? <strong>Gab&#8217;s nicht! </strong>Details zur Planung: <strong>völlig unbekannt!</strong></p>



<p>Weitergehende und eigentlich naheliegende Fragen zur<strong> Grundversorgung <span style="text-decoration: underline;">aller</span> Bürger</strong> – Wie sieht&#8217;s mit der <strong>Verkehrsplanung</strong> aus? Was ist mit <strong>Kita-Plätzen</strong>, von denen es heute schon zu wenige gibt? Was ist mit <strong>Schulen</strong>?<strong> Ärztlicher Versorgung</strong>? Mit <strong>Umwelt, Klima, Naturschutz.</strong>.. – all diese Themen wurden erst gar nicht <strong>angesprochen</strong>.</p>



<p>Inzwischen stellt sich noch <strong>eine weitere Frage</strong>, die bisher stets <strong>ausgeklammert</strong> wurde – erst <strong>die engagierte</strong> <strong>Naturschützerin Tanja Lindenthal</strong>, die für die <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) im Stadtparlament sitzt, machte darauf aufmerksam:<strong> Die Flächen des geplanten Wohngebiets </strong>könnten zu einem sogenannten <strong>Kompensationsbereich</strong> gehören, von dem im Gerichtsurteil<strong> zu Vorderheide II</strong> zu lesen ist.</p>



<p>Bezeichnend, dass dies<strong> nicht längst geklärt</strong> wurde. Vielleicht hatte man gehofft, das <strong>keiner </strong>danach fragen werde. Jetzt sollen sich Juristen kümmern und <strong>Antworten liefern</strong>.</p>



<p><strong>Projektentwickler Weiss</strong> beteuert inzwischen, er habe die meisten Fraktionen <strong>vollumfänglich</strong> <strong>und frühzeitig</strong> informiert. Er nennt auch Daten: Der <strong>CDU-Fraktion</strong> will er die Pläne bereits <strong>Ende 2022</strong> präsentiert haben, <strong>FDP, FWG und BfH</strong> wurden demnach im <strong>Februar letzten Jahres </strong>eingeweiht.</p>



<p>Es waren offenbar &#8222;nur&#8220;<strong> informelle Gespräche</strong>. Eine <strong>breite Vorstellung der Pläne</strong> oder gar <strong>Diskussionen</strong> <strong>in der Bürgerschaft </strong>waren bisher <strong>nicht</strong> <strong>vorgesehen</strong>. Die Entscheidungen sollten demnach <strong>hinterm Rücken der Stadtgesellschaft</strong> gefällt werden.</p>



<p>So hat man sich das im <strong>Hofheimer Rathaus</strong> wohl gedacht: Erst wenn alle Beschlüsse unumkehrbar <strong>&#8222;im Sack sind&#8220;,</strong> werden <strong>die</strong> <strong>Bürger</strong> <strong>informiert</strong>.</p>



<p>Dieses in Hofheim über viele Jahre <strong>geübte</strong> <strong>Vorgehen</strong> könnte den <strong>Vorwurf</strong> auf dem Plakat erklären: <em>&#8222;Bananenrepublik Hofheim&#8220;</em>.&nbsp;</p>



<p><strong>Wer</strong> <strong>das</strong> <strong>Plakat</strong> <strong>entworfen</strong> und aufgehängt hat, ist übrigens <strong>nicht</strong> <strong>bekannt</strong>. Der Kreis der Verdächtigen ist <strong>ziemlich</strong> <strong>groß</strong>:</p>



<p>Es soll sich um einen <strong>Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletters</strong> handeln. Ein größerer QR-Code auf dem Plakat jedenfalls führt auf diese Webseite – direkt zum Bericht <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/05/milllionen-coup-eines-cdu-politikers/">&#8222;Milllionen-Coup eines CDU-Politikers – mit Unterstützung aus dem Rathaus&#8220;</a>.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Wer sagt die Wahrheit – wer lügt?</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">



<p><strong>Hat Hofheims Stadtspitze versucht, die Öffentlichkeit vorsätzlich zu täuschen? Und benutzte sie dafür die Lokalzeitung? Oder aber verbeiten die Investoren Fake-News?</strong></p>



<p><strong>Am 9. März 2023</strong> berichete das Kreisblatt über das Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220;, dass sich die Stadt &#8222;<em>nach eigenem Bekunden mit dem Baugebiet derzeit nicht beschäftigt&#8220;</em>. Und weiter:</p>



<p><em>&#8222;Nach den Worten von Planungsdezernent Wolfgang Exner (CDU) sei auf die Stadt auch noch kein Projektentwickler zugekommen. Und Bürgermeister Christian Vogt (CDU) winkt ab – neben den Römerwiesen und dem Polar-Gelände werde die Stadt sich sicherlich nicht gleichzeitig mit einem weiteren großen Baugebiet befassen&#8220;.</em></p>



<p><strong>Vor einer Woche </strong>haben die Investoren die Stadtverordneten angeschrieben. In ihrer E-Mail heißt es – wörtlich:</p>



<p>Zum Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; <em>&#8222;sind wir seit etwa einem Jahr auch in intensivem Austausch mit der Fachverwaltung und dem Magistrat&#8220;.</em></p>



<p><strong>Wer sagt hier die Wahrheit? </strong>Einer jedenfalls sagt die Unwahrheit&#8230;</p>



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