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	<title>Hegeler-Thiel Constanze &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<title>Hegeler-Thiel Constanze &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Aufgedeckt: Wie die Hofheimer CDU auf einen Liebes-Betrüger hereinfiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen. Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt. Wenn's ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten: Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen.<strong><strong><strong><strong> Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr</strong></strong>, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt</strong>.</strong> Wenn&#8217;s ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/21/spd-beigeordneter-tulatz/">hier</a>): Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.</strong></p>



<p>Er tauchte im Netz auf, als <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> sich kurz vor dem Ziel wähnte. Es war Mitte März, im ersten Wahlgang hatte der CDU-Kandidat klar gewonnen, in wenigen Tagen sollte die entscheidende Stichwahl stattfinden. In den sozialen Medien wurde debattiert und gestritten, hier und da auch <strong>verbal</strong> <strong>ein wenig geschubst</strong> &#8211; alles normal soweit&#8230;.</p>



<p>Dann kam er: „<strong>HoHof Heim“.</strong></p>



<p>Unter diesem Namen meldete er sich in diversen Hofheim-Gruppen auf Facebook zu Wort. Wer immer es fortan wagte, sich negativ über Vogts Wirken als Bürgermeister zu äußern oder den CDU-Mann auch nur kritisch zu hinterfragen: „HoHof Heim“ hielt umgehend dagegen. Immer wieder in unangemessener Schärfe, manchmal auch persönlich angreifend.</p>



<p>„HoHof Heim“, fragten da nicht wenige, wer bist du wirklich? Lass&#8216; dein Visier runter, nenn&#8216; uns deinen wahren Namen!</p>



<p>Doch er blieb im Dunkeln.</p>



<p>Sein Profil bei Facebook: frisch angelegt, nahezu ungenutzt. Die Infos, die er dort über sich preisgab: äußerst dürftig. Er sei in Liverpool geboren, schrieb er, und er lebe in Hofheim. Mehr verriet er nicht.</p>



<p>Als Bannerbild hatte er eine Ansicht der Frankfurter Skyline bei Nacht hochgeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg" alt="CDU" class="wp-image-56864" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Facebookseite von „HoHof Heim“. Das große Bild zeigt die Frankfurter Skyline, aufgenommen von einem Frankfurter Fotografen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unter dem Foto der Skyline sehen wir das Gesicht von „HoHof Heim“. Ein Mann Anfang/Mitte 50. Sonnengebräunt, dunkelgraues Longshirt mit Cut-out. Er lächelt freundlich in die Kamera. Die Augen weit geöffnet. Denkerfalten auf der Stirn. Volles, graumeliertes Haar. Ein gepflegter grauer Bart. Auf dem ersten Blick: ganz sympathisch.</p>



<p>Heute wissen wir: Der Mann, der dieses Foto von sich zeigt, ist alles andere als ein netter Typ.</p>



<p>Vor seinen kriminellen Machenschaften wird gewarnt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">CDU-Frau umschmust den Internethetzer</h2>



<p>In jenen Tagen &#8211; es war, wie gesagt, kurz vor der entscheidenden Stichwahl &#8211; schien der Mann rund um die Uhr auf Facebook aktiv zu sein: Unablässig setzte er sich für die Wiederwahl von Christian Vogt ein, in teilweise langen Elogen zählte er dessen angebliche Verdienste auf.</p>



<p>Immer wieder arbeitete er sich auch am Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletters ab. Mal versuchte er es mit persönlichen Angriffen, dann wieder sah er in den Blogbeiträgen <em>&#8222;eine politische oder persönliche Verschwörung&#8220;</em>, gesteuert von „<em>lokalen politischen Akteuren, die nicht mit Vogt oder der aktuellen Verwaltung zufrieden sind“.</em></p>



<p>Die CDU reagierte nicht. Sie blieb stumm und ließ den Mann gewähren. Niemand in der Stadtpartei forderte „HoHof Heim“ auf, mit seinen unangemessenen Anwürfen aufzuhören. Im Gegenteil: Einige CDU-ler fanden es offenbar gut, wie der Mann agierte, und sie äußerten dies auch öffentlich. Nur ein Beispiel:</p>



<p>Unmittelbar vor der Stichwahl ätzte „HoHof Heim“ gegen die Hofheimer SPD, weil diese sich für den <strong>BfH-Kandidaten Wilhelm Schultze</strong> ausgesprochen hatte. Sogleich meldete sich die Frau des CDU-Stadtverordnetenvorstehers: Mit den Worten „<em>Sehr treffend formuliert“</em> umschmeichelte <strong>Constanze Hegeler-Thiel</strong> den Anonymus im Netz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„HoHof Heim“ &#8211; ein Troll im Dienst der CDU?</h2>



<p>Wer sich öfter in den sozialen Netzwerken bewegt, trifft immer wieder auf Typen wie „HoHof Heim“. Man nennt sie „Trolle“: Gemeint sind Personen, die nur anonym agieren. Sie marschieren unter einer Fake-Profilseite und mit einer frei erfundenen Identität provozierend und beleidigend durchs Netz. Manche scheinen von einem kranken Ego getrieben zu sein. Andere sind im Auftrag tätig.</p>



<p>Putin, so heißt es immer wieder, unterhält angeblich eine ganze Armee von Trollen, um mit Desinformationen gezielt Einfluss auf Menschen im Ausland zu nehmen.</p>



<p>Hier kam natürlich schnell der Verdacht auf: „HoHof Heim“ &#8211; ist er vielleicht ein Troll im Dienst der Hofheimer Stadt-CDU? Vogt-Fan zu sein ist ja grundsätzlich keine Schande &#8211; also: Warum nennt er seinen wahren Namen nicht? Was hat er zu verbergen?</p>



<p>Jetzt, gut acht Wochen nach der (für Vogt verlorenen) Bürgermeisterwahl, lichtet sich der Nebel, und die auftauchende Wahrheit dürfte einigen Christdemokraten recht unangenehm sein.</p>



<p>Mit dem Foto, das „HoHof Heim“ von sich zeigt, ist ein Mann schon einmal auffällig geworden. In den USA. Als Internet-Betrüger.</p>



<p>Als Liebes-Betrüger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Webseite in Amerika warnt vor diesem Mann</h2>



<p>Die Herkunft des großen Bildes auf der Facebookseite von „HoHof Heim“ war schnell klar: Das Foto wurde vor genau fünf Jahren Jahren, am 23. Mai 2020, im <a href="https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-stadt-ihrer-skyline-gekommen-zr-12393064.html" target="_blank" rel="noopener">Kreisblatt</a> veröffentlicht. Aufgenommen hatte es ein Frankfurter Fotograf, sein Name steht in der Zeitung unter dem Foto.</p>



<p>Die Frage, ob „HoHof Heim“ die Rechte an dem Foto erworben hat, wollen wir hier mal offenlassen. Im Internet werden solche Fotos oft einfach geklaut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg"><img decoding="async" width="687" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg" alt="FNP Skyline" class="wp-image-56430" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg 687w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline-258x300.jpg 258w" sizes="(max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Webseite des Kreisblatts: Vor genau fünf Jahren, am 23. Mai 2020, veröffentlichte die Lokalzeitung das Foto, mit dem heute „HoHof Heim“ seine Facebookseite schmückt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Quelle des Porträtfotos zu finden, mit dem sich „HoHof Heim“ bei Facebook zeigt, gestaltete sich etwas schwieriger. Aber schließlich wurden wir fündig:</p>



<p>Es zeigt einen Mann namens T.R. Pescot. Der Amerikaner arbeitet als Model, von ihm finden sich jede Menge Fotos im Internet. Aber eben nicht mehr dieses &#8211; wohl aus gutem Grund: Es wird missbräuchlich verwendet.</p>



<p>Wir fanden es auf einer amerikanischen Webseite, die unter dem Namen <em>„Scampolice Group“</em> gegen <em>„Love Scammer“</em> im Internet vorgeht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg"><img decoding="async" width="760" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg" alt="Scampolice neu" class="wp-image-56433" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg 760w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu-285x300.jpg 285w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Die US-Webseite „Scampolice Group“ warnt vor Liebes-Betrüger. Hier wird auch Roberto Olson gezeigt &#8211; jetzt tauchte derselbe Mann als „HoHof Heim“ auf.</figcaption></figure>
</div>


<p>„<em>Scam“</em> ist das&nbsp;englische Wort für Betrug. Mit „<em>Scammer“</em> werden Betrüger, Abzocker und Gauner im Internet bezeichnet.</p>



<p><em>„Love Scammer“</em> &#8211; also Liebesbetrüger &#8211; erschleichen sich das Vertrauen von Frauen, indem sie ihnen gefälschte E-Mails schicken, sie anrufen oder online kontaktieren &#8211; dann stehlen sie ihnen Geld oder persönliche Daten. „<em>Versprochen wird die große Liebe, das schnelle Geld oder der Traumjob &#8211; doch hinter den verlockenden Angeboten steckt häufig so genanntes Scamming“</em>, heißt es auf einer <a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/#:~:text=Versprochen%20wird%20die%20gro%C3%9Fe%20Liebe,Vorauszahlungen%20an%20Betr%C3%BCger%20(Scammer)." target="_blank" rel="noopener">Webseite der deutschen Polizei</a>.</p>



<p>Die <a href="https://scampolicegroup.com/" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Scampolice</a> zeigte das Bild vor fünf, sechs Jahren. Es wurde damals von einem Mann benutzt, der sich <strong>Roberto Olson</strong> nannte und im Internet als <em>„Love Scammer“</em>  auf Frauensuche war.</p>



<p>Er soll <em>„Romance Scam“</em> begangen haben, heißt es, was sich am besten mit Liebes- oder Partnerschaftsbetrug übersetzen lässt. Ein weiterer Vorwurf lautet <em>„Advance Fee Fraud</em>“, was so viel wie Vorschussbetrug bedeutet. Das FBI, die&nbsp;zentrale Sicherheitsbehörde der USA, beschreibt diese Straftat so: <em>„Ein Vorschussbetrug liegt vor, wenn das Opfer jemandem Geld zahlt in der Erwartung, etwas von größerem Wert zu erhalten – beispielsweise ein Darlehen, einen Vertrag, eine Investition oder ein Geschenk – und dann wenig oder nichts dafür bekommt.“&nbsp;</em></p>



<p>Laut <em>„Scampolice“</em> hatte dieser Roberto Olson &#8211; der spätere „HoHof Heim“? &#8211; in einem Datingportal sein Alter mit 55 Jahren und seinen Wohnort mit Berlin angegeben. Er gab vor, eine Frau im Alter zwischen&nbsp;48 und 62 Jahren zu suchen, und fügte hinzu: „<em>Ich habe einen Sohn, Nelly, den ich sehr liebe. Ich bin Witwer. Seit ich meine Frau verloren habe, fällt es mir schwer, für meinen Sohn Nelly zu sorgen. Ich bin ein ehrlicher Mann und suche eine echte Frau, die ich mein Eigen nennen kann. Ich rauche nicht, trinke aber manchmal und gehe auch ab und zu tanzen.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg" alt="Roberto Olson" class="wp-image-56436" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-300x162.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-768x415.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der US-Webseite, die vor Liebesbetrüger warnt. Hier nennt sich der Mann Roberto Olson.</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf dem Foto, mit dem Roberto Olson damals seinen Betrügereien nachging, zeigte er mehr als nur sein Gesicht: Wir sehen den Mann in einer Küche stehen, er hält eine Obsttorte in beiden Händen und streckt sie der Kamera entgegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="645" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg" alt="Roberto Olson Ausschnitt e1747897646604" class="wp-image-56736" style="width:498px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg 645w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604-242x300.jpg 242w" sizes="(max-width: 645px) 100vw, 645px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ausschnitt aus der US-Webseite: Vor diesem Mann wird eindringlich gewarnt &#8211; er sei ein &#8222;Love-Scammer&#8220;, heißt es.</figcaption></figure>
</div>


<p>Heute verwendet „HoHof Heim“ exakt dasselbe Foto für seine Facebookseite, in einer deutlich besseren Auflösung als das Bild auf der Scampolice-Webseite.</p>



<p>Wie kam er an das Bild?</p>



<p>Und warum zeigt er uns jetzt nur noch den oberen Teil des Fotos?</p>



<p>Gute Frage: Warum zeigt er uns eigentlich nicht auch die untere Bildhälfte mit dem lecker aussehenden Kuchen?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="647" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg" alt="HoHof Heim bei FB Ausschnitt" class="wp-image-56735" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg 647w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt-243x300.jpg 243w" sizes="(max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der Facebookseite: Hier nennt sich der Mann „HoHof Heim“.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Erklärung ist einfach: Wenn man Teile eines Fotos wegschneidet, ist das Original im Internet nicht mehr so leicht aufzufinden.</p>



<p>Hat diesmal nicht geklappt&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Bei „Wir in Hofheim“ flog der Troll ganz schnell raus</h2>



<p><strong>Karl Kurjak</strong> hat ganz fix reagiert: Der Veranstaltungsmanager hatte vor zwölf Jahren die <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> gegründet, die inzwischen über 20.000 Mitgliedern zählt &#8211; echt beeindruckend! Kurjak kann als Administrator der Gruppe nicht allzu viel falsch gemacht haben&#8230;</p>



<p>Als „HoHof Heim“ in der Endphase des Bürgermeisterwahlkampfs auch in der Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; giftete und geiferte, forderte Kurjak ihn unmissverständlich auf, sich zu erkennen zu geben: „<em>In unserer Gruppe legen wir Wert auf transparente und echte Profile, damit die Kommunikation vertrauensvoll bleibt“</em>, schrieb er und fügte hinzu: Anonyme Profile seien in der Gruppe <em>„nicht erwünscht“</em>.</p>



<p>„HoHof Heim“ reagierte beleidigt: „<em>Ich überlege mir es.“ </em>Dann machte er einfach weiter.</p>



<p>Kurjak zog die Reißleine und sperrte den Troll.</p>



<p>In anderen Hofheim-Gruppen konnte und kann der Mann weitermachen &#8211; bis heute. Besonders viele „Likes“ hat er allerdings bisher nicht bekommen: Der Typ nervt schließlich nur. Auffällig ist allerdings:</p>



<p>Vor allem führende Mitglieder der CDU-Stadtpartei haben „HoHof Heim“ auf Facebook schnell zu ihrem „Freund“ erklärt. CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> zählt dazu, CDU-Stadtverordnete wie<strong> Jörg Ströhmann</strong> und <strong>Patrick von Rosen</strong>, und auch <strong>Wolfgang Exner</strong>&nbsp;(Ex-CDU-Stadtrat) und <strong>Wulf Baltruschat</strong> (Noch-CDU-Stadtrat)&#8230;</p>



<p>Dass sie auf einen Liebesbetrüger hereingefallen sind, den sie mit ihrer „Freundschaft“ unterstützen: Das haben sie vermutlich noch gar nicht gemerkt.</p>



<p>Jetzt wissen sie es.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachtrag:</strong> Mit neuem Namen macht er weiter</h2>



<p>Zu Beginn dieser Woche hat „HoHof Heim“ seinen Namen auf seiner Facebookseite geändert. „HoHof Heim“ hat er gelöscht &#8211; jetzt nennt er sich <strong>„Matt Grilliot“.</strong> </p>



<p>Das Porträtbild, mit dem Frauen erst bezirzt und dann betrogen wurden, benutzt er weiterhin.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg" alt="Matt Grilliott FB" class="wp-image-56437" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-150x150.jpg 150w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aktuell bei Facebook: Altes Foto &#8211; neuer Name. &#8222;HoHof Heim&#8220;, der sich mal als &#8222;Roberto Olson &#8220; ausgab, nennt sich jetzt &#8222;Marc Grilliott&#8220;. </figcaption></figure>
</div>


<p>Auch mit den „Freunden“, die er als „HoHof Heim“ eingesammelt hat &#8211; darunter die bekannten CDU-Lokalpolitiker aus Hofheim -, schmückt er sich weiterhin bei Facebook. Mit ihnen kann er sich im Internet als beliebter und gut vernetzter Mann mit Einfluss ausgeben &#8211; ein Image, das ein „Scammer“ natürlich gut gebrauchen kann.</p>



<p>Mag sein, dass der Mann wirklich hier in unserer Stadt, lebt, wie er weiterhin angibt &#8211; wer weiß das schon. Dumm nur: Von einem Matt Grilliot, der in Hofheim oder auch in Deutschland leben soll, hat das ganze Internet noch nie etwas gehört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<item>
		<title>Stadt-CDU umschmust die AfD – Stadt-SPD verjüngt sich brutal</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/11/05/stadt-cdu-und-stadt-spd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Nov 2022 16:17:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt gleich mehrere aktuell interessante Themen aus der Stadtpolitik: Wegen der Lorsbacher Ein-Jahres-Baustelle umschmust Hofheims CDU neuerdings die AfD. Gegen den umstrittenen „City Tree“ hat sich inzwischen ein All-Parteien-Bündnis gefunden: Aber will es auch wirklich mehr (echtes) Grün? Der Bürgermeister läuft im Pippi-Langstrumpf-Modus durch den Stadtwald. Die verkorkste Sommer-„Attraktion“ Umbrella-Road bewegt noch immer die Gemüter. Und die Stadt-SPD ist auf einem Verjüngungstrip, und das ist auch  gut so.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In den letzten Tagen haben ein paar Themen für auf- und anregenden Gesprächsstoff in der Stadt gesorgt: die Lorsbacher Straßen-Baustelle mit Ein-Jahres-Vollsperrung, die geplante Anschaffung eines &#8222;City Trees&#8220;, der Stadtwald ohne FSC-Zertifikat, die sommerliche Peinlichkeit namens Umbrella-Road und schließlich, ganz aktuell: die nahezu brutale Verjüngungskur der Stadt-SPD. Wir schauen uns diese Themen etwas genauer an: Kommen Sie gerne mit auf unseren Wochenend-Spaziergang durchs politische Hofheim!</strong></p>






<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="Komplizenschaft202211"><a href="#Komplizenschaft202211">Lorsbacher Nöte: Stadt-CDU setzt auf Komplizenschaft mit der AfD</a></h1>



<p>Das<strong> 3000-Seelen-Nest Lorsbach</strong> hat es geschafft, laufauf landab auf sich aufmerksam zu machen: Über die angedrohte <strong>einjährige Vollsperrung der L3011</strong> wurde und wird vielfach geschrieben und gesprochen. Ob es hilft? Daran bestehen mittlerweile <strong>große Zweifel</strong>, hier sind einige Gründe:</p>



<p><strong>1.</strong> Der Kreistag sollte auf Antrag der Opposition (SPD, Linke, FWG) eine <strong>Resolution</strong> verabschieden: <strong>Verkehrsminister Tarek Al-Wazir</strong> sollte aufgefordert werden, alles zu tun, um eine zwölfmonatige Vollsperrung zu vermeiden. Obwohl das <strong>Forderungspaket</strong> nach etlichen Verhandlungsrunden nur noch <strong>lauwarm</strong> klang, lehnten unter anderem die <strong>Grünen</strong> die wichtigsten Punkte ab. Offensichtlich wollen sie ihrem Minister nicht<strong> in die Parade fahren</strong>.</p>



<p>Bemerkenswert ist: Nicht einmal die Grünen, die aus der Stadt Hofheim kommen, haben sich im Kreistag an die Seite der Lorsbacher gestellt. <strong>Bianca Strauss</strong> (über die persönliche Interessenlage der Grünen-Fraktionsvorsitzenden wurde <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/20/gruene-und-lorsbach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bereits berichtet</a>), <strong>Oliver Christ, Anja Jost</strong> und <strong>Haluk Kaya</strong> – die Namen sollte man sich merken, mindestens bis zur nächsten Wahl. Dann gilt&#8217;s: Wollen wir <strong>Volksvertreter</strong>, die sich für die <strong>Interessen der Bürger</strong> einsetzen – oder <strong>opportunistische Parteigänger</strong>, denen nur <strong>die eigene Karriere</strong> wichtig ist?</p>



<p><strong>2. </strong>Ein Tischlermeister namens <strong>Roland Kreß</strong> hat sich zum <strong>Serien-Briefeschreiber</strong> entwickelt und brachte damit Tarek Al-Wazir dazu, <strong>ziemlich genervt</strong> zu reagieren: Der Minister forderte den Lorsbacher auf, ihn nicht weiter mit Schreiben zu <strong>traktieren</strong>. Kreß aber lässt nicht locker: Jetzt hat er auch <strong>Boris Rhein</strong> schriftlich aufgefordert, sich als<strong> CDU-Ministerpräsident</strong> für die Lorsbacher einzusetzen.</p>



<p>Rhein kommt am <strong>8. November</strong> zu einer Veranstaltung der Handwerkskammer ins <strong>Hofheimer Showspielhaus</strong>. Kaum denkbar, dass er die Wende bringt: Seine <strong>CDU</strong> regiert in Wiesbaden mit den <strong>Grünen</strong>, wegen Lorsbach wird er wohl kaum einen <strong>Koalitions-Knatsch</strong> provozieren wollen.</p>



<p><strong>3. </strong>Es gibt ein <strong>gewichtiges Argument</strong> gegen die Lorsbacher Forderungen, bei dem sich die <strong>Verantwortlichen</strong> im Hofheimer Rathaus <strong>beide Ohren zuhalten</strong> – in Wiesbaden dagegen wird es <strong>genüsslich verbreitet</strong>: Frühzeitig war die Stadt gefragt worden, ob sie etwas<strong> gegen die Bauarbeiten</strong> und die einjährige Vollsperrung einzuwenden hätte. Im <strong>Rathaus</strong> winkte man damals <strong>desinteressiert</strong> ab: <strong>Keine Einwände</strong>! Ist nicht unsere Baustelle!</p>



<p>Damit war die Sache gelaufen – <strong>Hofheims Stadtverwaltung </strong>hat seither als maßgeblich <strong>mitverantwortlich</strong> für das Lorsbacher Dilemma zu gelten. Das heutige <strong>Wüten</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtvorderen</strong> gegen Hessen Mobil wird in Wiesbaden deshalb als <strong>wenig glaubwürdiges Polit-Getöse</strong> abgetan. Im <strong>Verkehrsministerium</strong> heißt es: Würde man alle Einwände gegen geplante Bauarbeiten berücksichtigen, die <strong>nach Ablauf aller Fristen</strong> vorgetragen werden, käme im ganzen Land <strong>keine einzige Baustelle</strong> mehr voran.</p>



<p>Da haben sie vermutlich <strong>nicht unrecht</strong>.</p>



<p><strong>4. </strong>Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf den <strong>11. November</strong>: An diesem Freitag kommen Mitglieder des <strong>Hessischen Petitionsausschusses</strong> nach Lorsbach: Sie wollen sich die geplante Staustelle anschauen und anschließend – <strong>nichtöffentlich!</strong> – darüber beraten. </p>



<p>Wenn wir uns <strong>die</strong> <strong>Besetzung des Ausschusses</strong> anschauen, lässt sich erahnen, was dabei herauskommen wird: Mit neun Mitgliedern stellen <strong>CDU und Grüne </strong>die Mehrheit. Die <strong>SPD</strong> hat vier Mitglieder im Ausschuss, die <strong>AfD</strong> zwei und die <strong>Linken</strong> und die <strong>FDP</strong> je einen.</p>



<p> <strong>Hofheims CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> spekuliert inzwischen auf eine neue Komplizenschaft: Die AfD stelle im Petitionsausschuss den Berichterstatter, verbreitet er jüngst über die Lokalzeitung, das könne vielleicht helfen&#8230;</p>



<p>So bekommt die <strong>Lorsbacher Not</strong> plötzlich eine ganze <strong>neue Qualität</strong>: Ein <strong>führender CDU-Stadtpolitiker</strong> umschmust offen die <strong>AfD</strong> – in der Hoffnung, dass die rechtspopulistische Partei auf die<strong> CDU-geführte Landesregierung Hessens </strong>Druck ausübt.</p>



<p>Solche <strong>Polit-Eskapaden</strong> können eigentlich keinen <strong>Erfolg </strong>haben<strong>. Eher im Gegenteil. </strong></p>



<p><strong>Es sieht nicht gut aus für Lorsbach.</strong></p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="citytree202211">Jetzt All-Parteien-Bündnis gegen den &#8222;City Tree&#8220;</h1>



<p>Der Baum ist <strong>tot</strong>, endgültig. Und diesmal sind alle froh darüber: Einen &#8222;City Tree&#8220; wird&#8217;s in Hofheim nicht geben – <strong>das steht jetzt unumstößlich fest</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000096027.php" target="_blank" rel="noopener">im Juli dieses Jahres</a> die 60.000-Euro-Anschaffung verkündet. </p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">Im September</a> deckte der Hofheim/Kriftel-Newsletter auf, dass die <em>&#8222;Baummaschinen&#8220;</em><strong> in etlichen Städten</strong> kaum Wirkung zeigen und auch <strong>in Studien</strong> nicht gut abschneiden würden. </p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2.jpg" alt="City Tree" class="wp-image-23897" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Zeitung-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So berichteten irische Zeitungen über die City Trees. Die Überschrift: Hecken würden sich schneller auf die Luftqualität auswirken als die &#8222;Roboter-Bäume&#8220;, sagen Experten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Wählergemeinschaft <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) reagierte zuerst: Sie beantragte <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/30/city-tree-bfh-will-projekt-stoppen/">im Oktober</a>, vom Kauf eines &#8222;City Trees&#8220; <strong>abzusehen</strong>. Über einen solchen Antrag hat die Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden, das könnte noch in diesem Jahr geschehen.</p>



<p>Inzwischen haben <strong>alle</strong> <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong> <strong>vertretenen</strong> <strong>Parteien</strong> den BfH-Antrag mitunterzeichnet: die regierende <strong>CDU/FDP/FWG </strong>ebenso wie die <strong>SPD</strong> und natürlich auch die <strong>Grünen</strong> und <strong>Linken</strong>, die von Anfang an gegen einen &#8222;City Tree&#8220;&nbsp;waren.&nbsp;</p>



<p>Mit Freude bleibt festzustellen: <strong>Kritisch-konstruktiver und unabhängiger</strong> <strong>Journalismus</strong> wirkt noch <strong>immer</strong>. Und: Hofheims Stadtverordnete sind durchaus imstande, <strong>Vernunft</strong> <strong>walten</strong> zu lassen und einen <strong>Unsinns-Beschluss</strong> zu revidieren.</p>



<p>Das lässt hoffen.</p>



<p><strong>Eine spannende Frage</strong> aber ist noch offen: Im BfH-Antrag heißt es, dass der Magistrat <strong>das</strong> <strong>eingesparte Geld</strong> zur <strong>Begrünung</strong> <strong>der</strong> <strong>Innenstadt</strong> verwenden soll.<strong> </strong>Die Koalition aus <strong>CDU/FDP/FWG</strong>, die sich für solche Ideen in der Vergangenheit wenig aufgeschlossen zeigte, hat das ebenfalls unterschrieben.</p>



<p>Mehr (echtes!) Grün in der Innenstadt: Meinen es<strong> CDU/FDP/FWG </strong>wirklich<strong> ernst</strong> – oder setzen sie auf die<strong> Gnade der Vergeßlichkeit</strong>?&nbsp;</p>



<p>Wir werden sehen. <strong>Und</strong> <strong>berichten weiter.</strong></p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center stadtwald202211">Vogt macht sich seine Welt: Nur beste Noten für den Stadtwald</h1>



<p>Wir haben schon einmal darüber berichtet: In der Kreisstadt Hofheim agiert <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt </strong>nach dem sogenannten <strong>Pippi-Langstrumpf-Prinzip</strong>: <em>&#8222;Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.&#8220;</em></p>



<p>Jüngstes Beispiel: Vogts <strong>Präsentation des FSC-Zertifikats</strong>. Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletters hatten es bereits <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/29/stadtwald-hat-kein-fsc-zertifikat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">exklusiv</a> vor Wochen erfahren: Das Zertifikat war der Stadt <strong>monatelang nicht zuerkannt</strong> worden, weil der Stadtwald <strong><span style="text-decoration: underline" class="underline">nicht</span> </strong>nach den Vorgaben des<strong> </strong><a href="https://fsc.org/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forest Stewardship Council</a> (FSC) gepflegt wurde. Schlecht für Hofheim: Holz ohne FSC-Zertifikat ist weniger wert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald.jpg" alt="Stadtwald" class="wp-image-24046" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220929-Hofheimer-Stadtwald-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Stadtwald in Hofheim, wie er sich heute an einigen Stellen präsentiert.</figcaption></figure>
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<p>Inzwischen hat die Stadt <strong>nachgebessert</strong>, das Zertifikat wurde ausgestellt, allerdings nur mit <strong>Auflagen</strong>, weil immer noch <strong>nicht</strong> <strong>alle FSC-Forderungen</strong> erfüllt wurden. Darüber hat der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anfang Oktober</a> informiert. <strong>Jetzt</strong>,<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000097726.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> im November</a>, ließ Christian Vogt dazu eine Pressemitteilung verbreiten. Und plötzlich –<em>&#8222;widewidewitt&#8220;</em> – klingt alles <strong>ganz anders</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Der Hofheimer Stadtwald hat nach kurzem Aussetzen nun sein FSC-Zertifikat zurückerhalten&#8220;</em>, verbreitet <strong>die</strong> <strong>Rathaus-Pressestelle</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Nach kurzem Aussetzen&#8220;?</em> Da bastelt sich ein Bürgermeister seine Wirklichkeit zurecht! Das Zertifikat war <strong>mit Beginn dieses Jahres</strong> aberkannt worden. Heißt: Der Stadtwald wurde erst nach vielen Monaten und quasi <strong>auf dem letzten Drücker</strong> zertifiziert!</p>



<p>Sodann lässt sich Vogt in der Pressemitteilung mit dem Satz <strong>zitieren</strong>: <em>„Seit der Zertifizierung 2016 hatte uns das Forest Stewardship Council (FSC) zuvor Jahr für Jahr beste Noten für die Bewirtschaftung des Hofheimer Stadtwalds vergeben&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Mal abgesehen davon, dass dieses Zitat nahezu <strong>wortwörtlich</strong> aus einer städtischen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086690.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung des letzten Jahres</a> übernommen wurde: Mit dem Satz war schon der FSC-Bericht 2021 <strong>schöngeredet</strong> worden. Damals hatten die FSC-Prüfer<strong> Verstöße</strong> gegen drei der zehn FSC-Kriterien festgestellt.</p>



<p>Diesmal wurden sogar<strong> sechs Verstöße</strong> registriert, darunter <strong>vier schwerwiegende</strong>. Unter anderem gibt es noch immer nicht das sogenannte <strong>&#8222;Forsteinrichtungswerk“</strong>, in dem die Zukunft des Stadtwaldes für die nächsten zehn Jahre festgelegt werden soll, um <strong>eine nachhaltige Forstwirtschaft </strong>zu ermöglichen.</p>



<p>Das Forsteinrichtungswerk hätte <strong>spätestens</strong> <strong>2021</strong> <strong>neu aufgelegt</strong> werden müssen. Warum das bis heute – wir haben bald<strong> Ende 2022</strong> – immer noch nicht geschehen ist: Davon sagt Bürgermeister Vogt – <em>&#8222;widewidewitt&#8220;</em> – in seiner Rathaus-Mitteilung leider kein Wort.&nbsp;</p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="umbrellaroad202211"><a href="#umbrellaroad202211">Umbrella-Road: Bitte nicht noch einmal so ein peinliches Alibi-Ding</a></h1>



<p>In der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> werden <strong>kritische Reflexionen des Stadtgeschehens</strong> von der Moderation nicht gern gesehen. Letztens ist es aber doch passiert:</p>



<p><strong><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1417326535/?__cft__[0]=AZUz3Cn5oHhnvnFgfZTt1_8mKJgrSOlyurILRLvb4zhJ-gHsx9Pq5vkTmw68K9UsvBExJ9kHMt0F4xwLtXEB8DW5e2SNEO2gGFoiy5pwNcrna1_IGj-B2fBGt5sFbiuVWzTVPm2UM7wGfftHvhGDKIRldqdyg0xQ9O1sczWxpQg6XFDf7ZaCkZcJ5VTLH76iRaE&amp;__tn__=-]C%2CP-R" target="_blank" rel="noopener">Tina Mercante</a></strong>&nbsp;</strong>hatte ein Foto aus Catania auf Sizilien gepostet, wo sie <strong>eine herrliche Umbrella-Road </strong>gesehen hatte: Über einer Einkaufsstraße leuchten unzählige Regenschirme, so weit das Auge reicht: <em>&#8222;fast wie Hofheim&#8220;</em>, zwinkerte sie.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg" alt="Umbrella" class="wp-image-25254" style="width:640px;height:410px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Facebook-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot vom Facebook-Post von Tina Mercante: So attraktiv kann eine Umbrella-Road aussehen.</figcaption></figure>
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<p>Erste Reaktion: <em>&#8222;Cool, die haben wir am Dienstag auch in Catania fotografiert&#8220;</em>, kommentierte <strong>Constanze Hegeler-Thiel</strong>. Sie ist die Ehefrau des Hofheimer CDU-Stadtverordnetenvorstehers, und nach ihrem Urlaubs-Outing ging die Post ab, aber anders, als sie es erwartet haben dürfte:</p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000677861365/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Patricia Sherqawe</a></strong>: <em>&#8222;Da könnte sich Hofheim ne Scheibe abschneiden.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100002023613428/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Martin Goebel</a></strong>: <em>&#8222;Wesentlich besser ausgeführt als in Hofheim.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1474316074/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Chris Liebs</a></strong>: <em>&#8222;Na, das ist mal eine Umbrella-Road, könnte ein Vorbild für Hofheim nächstes Jahr sein.&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000324429458/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Dario Masci</a></strong>: <em>&#8222;Naja, in Hofheim wirkt das alles total verloren. Hier macht es wirklich Sinn und wirkt auch richtig, weil die ganze Straße damit überdeckt ist.&#8220;</em></p>


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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="523" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg" alt="Umbrella" class="wp-image-23505" style="width:640px;height:523px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220916-umbrella-2-300x245.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So präsentierte sich im September die Umbrella-Road in Hofheim.</figcaption></figure>
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<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100003663392543/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Zimmermann Gerd</a></strong>: <em>&#8222;Dagegen ist Hofheim popelig!&#8220;</em></p>



<p><strong><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1615203788/?__cft__%5B0%5D=AZWAI3AuBJmWvP9zIfAJp1wAI1K1SoDgzfHj_NmIgowfUMUG3-OR19oA-1MX9wChJ36kyzBtnlw2igHGmLvYrumgCrHX6EFB6Oqyei2njGmPLmB1MeTjH7iEj2cR_8SbCgFQL8KaQR_jvLXD_QE6nC2zrYvg1FIz1H-Q18T8HFVdpnLzdkf5lxhkynn4NfIrysg&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Bea Diehl</a></strong>: <em>&#8222;Hofheim ist in der Beziehung eher auf dem Gewollt-aber-nicht-gekonnt-Trip.&#8220;</em></p>



<p><a href="http://Ingrid Hasse">Ingrid Hasse</a><strong> </strong>schrieb, dass die Umbrella-Road in Hofheim so mickrig sei, das läge an den Hausbesitzern:<em> &#8222;Sie müssten es zulassen, dass etwas in ihre Hauswände geschraubt wird. Ist schon bei der Weihnachtsdeko ein Problem.&#8220;</em> Worauf <strong>Bea Diehl</strong> antwortete, das könne sie durchaus verstehen: <em>&#8222;Aber bevor das deshalb so ein peinliches Alibi-Ding wird, lasse ich es doch lieber ganz. Ich kann die Stadt da nicht verstehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Hofheims Umbrella-Road</strong> war, der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte darüber <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/#umbrella" target="_blank" rel="noreferrer noopener">berichtet</a>, in den Augen vieler Hofheimer nur peinlich. Vielleicht können die jüngsten Facebook-Beiträge den Magistrat <strong>inspirieren</strong>, die nächste Sommer-Aktion <strong>etwas durchdachter</strong> und <strong>origineller</strong> zu gestalten.</p>



<p><strong>Die Kreisstadt hätte es verdient!</strong></p>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="spd202211">25-Jähriger führt jetzt Hofheims Stadt-SPD</h1>



<p>Die <strong>SPD Hofheim</strong> hat mit einem neuen Vorstand ihre Führung deutlich verjüngt: <strong>Aaron Kowacs</strong> wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, der Mann ist gerade mal 25 Jahre alt! Er übernahm das Amt von dem 57 Jahre alten <strong>Bernhard Köppler</strong>, der die letzten Jahre politisch kaum in Erscheinung zu treten vermochte und auch als Beigeordneter im Rathaus – freundlich formuliert – wenig glücklich agiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="383" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg" alt="Stadt-SPD
" class="wp-image-25409" style="width:640px;height:383px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221106-Stadt-SPD-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der Facebook-Seite, auf der Hofheims SPD ihren neuen Vorstand vorstellt. Der junge Mann in Anzug und mit Turnschuhen – das ist Aaron Kowacs, der neue Vorsitzende.</figcaption></figure>
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<p>Kowacs war bisher Köpplers Stellvertreter, seit 2018 führt er die<strong> Jusos</strong> in der Stadt. Zudem ist er <strong>stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion</strong> in der Stadtverordnetenversammlung. Man wird vermutlich nicht mehr allzu lange darauf warten müssen, bis er auch hier die erste Geige spielt: Der jetzige <strong>Fraktionschef</strong> <strong>Alexander Tulatz</strong> zeichnet sich eher durch vornehme Zurückhaltung denn lustvolle Stadtgestaltung aus.</p>



<p>Auch Schatzmeister <strong>Georg Einhaus</strong> und Schriftführer <strong>Niclas Maether, Anette Wenzel</strong> und <strong>Stephan Soykan</strong> gehören nicht mehr dem SPD-Vorstand an. Als stellvertretende Vorsitzende wurden <strong>Penelope Guckler</strong> – Jahrgang 2002! – und <strong>Udo Hullmeine</strong> gewählt. <strong>Tobias Undeutsch</strong> wurde Schatzmeister, <strong>Monika Hart</strong> Pressesprecherin und <strong>Elvira Neupert-Eyrich</strong> Schriftführerin. Beisitzer sind jetzt <strong>Cornelia Koall, Marc Altenhofen, Andreas Bretschneider, Dennis Riemann, Bernd Voermann</strong> und <strong>Wolfgang Winckler</strong>.</p>
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