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	<title>Gotta Ernst &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Gotta Ernst &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Privatgeschäfte im &#8222;Chalet&#8220;? Magistrat weiß angeblich von nichts&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Gotta Ernst]]></category>
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					<description><![CDATA[Topaktuelle Nachrichten gibt es zur nachösterlichen Wochenmitte – Sie erfahren sie nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter: Der Magistrat verweigert den Stadtverordneten wichtige Informationen zum umstrittenen Weinstand "Chalet". Das Chinon-Center erfreut sich neuer Popularität: Einer der erfolgreichen deutschen Judo-Clubs zieht demnächst ein. Die Polizei-Statistik schmiert ab – ohne die Super-Zahlen von Landrat Cyriax wird das wohl nix mehr mit Rekorden. Und: Hofheims SPD-Stadtrat versucht uns behördliches Vollversagen als Erfolg zu verkaufen.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:19px"><strong>Topaktuelle Nachrichten gibt es zur nachösterlichen Wochenmitte – Sie erfahren sie nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter: Der Magistrat verweigert den Stadtverordneten wichtige Informationen zum umstrittenen Weinstand &#8222;Chalet&#8220;. Das Chinon-Center erfreut sich neuer Popularität: Einer der erfolgreichsten deutschen Judo-Clubs zieht demnächst ein. Die Polizei-Statistik schmiert ab: Ohne die Super-Zahlen von <strong>Landrat Cyriax</strong> wird das wohl nix mehr mit Rekorden. Und: Hofheims SPD-Stadtrat versucht, behördliches Vollversagen als Erfolg zu verkaufen.</strong></p>



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<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Magistrat: Vertrag mit Vereinsring ist geheim</h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:17px"><strong>Die Diskussion um die Holzhütte auf dem Untertorplatz – genannt &#8222;Chalet&#8220; – reißt nicht ab. Anfang dieses Jahres hatten drei Fraktionen im Stadtparlament 15 Fragen an den Magistrat geschickt. Mit erheblicher Verspätung wurden jetzt die Antworten gegeben – oder besser: Der Magistrat reagiert nur auf die Fragen, er verweigert zugleich die wichtigsten Antworten. Die geheimbündlerische Geschäftemacherei im Herzen der Altstadt unter dem Deckmantel der Vereinsförderung dürfte damit weitergehen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="415" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217.jpg" alt="Chalet 20240217" class="wp-image-39171" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Stolz der Hofheimer: die historische Häuserzeile mit Türmchen. In der ollen Holzhütte davor werden undurchsichtige Geschäfte gemacht – mit dem Segen des Magistrats.</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Holzhütte gehört dem <strong>Vereinsring</strong>, und ursprünglich sollte sie der <strong>Förderung der Vereine</strong> dienen: Die sollten dort Weine <strong>ausschenken</strong> und mit dem Erlös <strong>ihre</strong> <strong>Vereinskasse</strong> <strong>aufbessern</strong> können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war der Plan, er änderte sich schnell: Heute betreiben <strong>Vereins-Vorsitzender Wulf Baltruschat </strong>(ein Polizeibeamter) und sein <strong>Kassierer Sven Müller-Laupert</strong> (der Leiter der städtischen Musikschule) recht undurchsichtige Geschäfte im und mit dem &#8222;Chalet&#8220;. Auskünfte dazu verweigern sie: Auf Fragen geben sie einfach <strong>keine Antworten</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochgekocht</strong> war das Thema im letzten Jahr: In städtischen Gremien hatten es Stadtverordnete &#8222;gewagt&#8220;, <strong>leise Kritik am Standort</strong> der etwas heruntergekommenen Holzhütte mitten in der Altstadt zu üben. Baltruschat reagierte <strong>sofort</strong> <strong>konfrontativ</strong>: Der Mann, der als <strong>CDU-Stadtrat dem Magistrat</strong> angehört, schickte einer Stadtverordneten erst <strong>Drohmails</strong> und erstattete dann <strong>Strafanzeige</strong> gegen sie bei der Polizei (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">hier</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Baltruschat wollte offensichtlich <strong>ein Exempel statuieren:</strong> Um männliche <strong>Stadtverordnete</strong>, die Kritik geübt hatten, machte er einen Bogen. Er nahm sich nur <strong>die Frau </strong>vor, <strong>Tanja Lindenthal</strong> von der Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass ein <strong>CDU-Stadtrat </strong>versucht, eine engagierte Lokalpolitikerin <strong>an der freien Meinungsäußerung zu hindern</strong>, dürfte ein einmaliger Vorgang<strong> in der Geschichte der Kreisstadt</strong> sein. Dass <strong>Hofheims</strong> <strong>Stadtführung</strong> – beispielsweise Baltruschats Parteifreund<strong> Bürgermeister Christian Vogt </strong>– mäßigend eingeschritten sein soll: Das wurde <strong>nie</strong> <strong>bekannt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Gegenteil: </strong>Der Fragenkatalog der drei Fraktionen – die <strong>Grünen</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim</strong> und die <strong>Linken</strong> hatten ihn eingereicht –, mit dem <strong>Licht in die unduchsichtige Geschäftsmacherei </strong>gebracht werden sollte, wurde im Rathaus erst einmal <strong>beiseite</strong> <strong>gelegt</strong>. Dabei ist die&nbsp;Geschäftsordnung <strong>unmissverständlich</strong>:<em> &#8222;Die Beantwortung von Anfragen soll innerhalb von vier bis sechs Wochen erfolgen.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach hätten die Antworten<strong> spätestens Anfang März</strong> vorliegen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch <strong>Hofheims Stadtspitze</strong> hat <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/12/magistrat-buergervertreter/">bekanntlich</a> sehr eigene Vorstellungen davon, wie mit&nbsp; <strong>Stadtverordneten</strong> umzugehen ist. Tage und Wochen vergingen – <strong>Antworten gab&#8217;s keine</strong>. Erst jetzt wurden sie vorgelegt, und wieder ist zu <strong>erkennen</strong>: Die Bereitschaft, <strong>berechtigte Kritik </strong>aufzunehmen und zu diskutieren und so einen <strong>Konflikt in der Stadtgesellschaft</strong> zu lösen, ist nicht vorhanden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenteil: <strong>Informationen zum &#8222;Chalet&#8220; </strong>werden weiterhin im Rathaus gebunkert. <strong>Geheimhaltung</strong> <strong>wird</strong> <strong>proklamiert</strong>: angeblich unumgänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich wahr?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir <strong>dokumentieren</strong> hier die 15 Fragen – und veröffentlichen dazu die&nbsp; <strong>Antworten</strong> <strong>des</strong> <strong>Magistrats</strong>. Dazu stellen wir, als Ergänzung, einige <strong>Informationen</strong>, die wir vor einigen Wochen auf unsere Fragen zum &#8222;Chalet&#8220; von der <strong>Rathaus-Pressestelle</strong> bekommen haben.</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_75336"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/LjBP8PaoIG0?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gunter von der Langenhainer Kleinkunstbühne <a href="https://www.theatersonnendeck.de/" target="_blank" rel="noopener">Theater Sonnendeck</a> drehte kürzlich ein Witz-Video vor der Holzbude auf dem Unterto</em>r<em>platz.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 1: Welche Verträge bestehen zwischen dem Vereinsring und der Stadt Hofheim über welche Nutzung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Es besteht ein Gestattungsvertrag zwischen dem Vereinsring Hofheim am Taunus und der Kreisstadt Hofheim am Taunus aus den Jahren 2019/2020. Die Stadt gestattet dem Vereinsring auf einer Teilfläche „Am Untertor“ die Errichtung und den Betrieb eines Weinprobierstandes (Holzhütte).</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong style="font-weight: bold;">Frage 2:</strong> <strong>Wie ist der Inhalt und wie sind die finanziellen Auswirkungen auf die Stadt geregelt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Vertragsinhalte werden grundsätzlich nicht offengelegt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 3: Wer zahlt Wasser und Strom für das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Die Kosten für Wasser und Strom werden durch den Vereinsring pauschal gegenüber der Kreisstadt Hofheim am Taunus erstattet.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergänzung: </strong>Gegenüber dem Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte der Magistrat mitgeteilt: <em>&#8222;Für Wasser und Strom muss der Vereinsring eine Pauschale von jährlich 360 Euro zahlen.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 4: Wird das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;&nbsp;ausschließlich zur Vereinsförderung genutzt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Grundlage des Vertrags mit dem Vereinsring ist die Weitergabe an Vereine des Vereinsrings zum Ziele der Vereinsförderung.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 5: Wenn nein, welche vertraglichen Regelungen gibt es hierzu?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort:</strong> <em>Die vertraglichen Regelungen zwischen dem Vereinsring und Dritten sind dem Magistrat nicht bekannt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten gefragt: An etlichen Wochenenden wird der Weinstand geschäftlich betrieben. Entspricht dieses Vorgehen den „Genehmigungsbedingungen“ bzw. wie steht der Magistrat zu einer solchen Nutzung des „Chalets&#8220;? <strong>Die Antwort aus dem Rathaus: </strong><em>&#8222;Vertragliche Regelungen zur Vergabe des Weinstands gibt es bis auf die folgende Festsetzung keine. ,Der Gestattungsnehmer ist befugt, die in Anspruch genommene Fläche ganz oder teilweise an Dritte zur Nutzung zu überlassen, die Verkehrssicherungspflicht obliegt ihm gleichwohl.</em>’”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 6: Erteilt bei gewerblicher oder privater Nutzung die Stadt Hofheim jeweils eine Genehmigung des abweichenden Nutzungszwecks (außerhalb der Vereine)?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort:</strong> <em>Nein.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 7: Werden, wenn es eine gewerbliche oder private Nutzung geben sollte, die Satzungen (Marktgebühren, Sondernutzung…) eingehalten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Der Nutzungszweck ist für die Anwendung der Satzungen unerheblich.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 8: Sollte es eine gewerbliche Nutzung geben: Wie wurden die Hofheimer Gastronomen in die Abwicklung und Nutzung eingebunden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten in einer Frage an den Magistrat darauf hingewiesen, dass Gastronomen einen dauerhaften Weinstand kritisch sehen. <strong>Die Antwort aus dem Rathaus: </strong>&#8222;<em>Wie bei anderen Aktionen in der Innenstadt, sieht der Magistrat auch den Weinstand als Belebung der Besucher-Frequenz im Stadtkern. Davon profitieren am Ende alle Akteure.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 9: Wie erfolgt die Abwicklung mit der Musikschule und welche Verträge gibt es hier bei der Nutzung?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Die vertraglichen Regelungen zwischen dem Vereinsring und Dritten sind dem Magistrat nicht bekannt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten in einer Frage an den Magistrat darauf hingewiesen, dass die Aktivitäten im &#8222;Chalet&#8220; (also auch die Privatgeschäfte) über die Webseite der städtischen Musikschule gesteuert werden. Ob im Gegenzug die Musikschule von den &#8222;Chalet&#8220;-Einnahmen profitiere? wollten wir wissen. <strong>Die Antwort aus dem Rathaus:</strong> <em>&#8222;Fragen zur gemeinsamen Nutzung eines Buchungssystems durch Musikschule und Vereinsring kann der Magistrat mangels Zuständigkeit nicht beantworten.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="800" height="573" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule.jpg" alt="Musikschule" class="wp-image-41077" style="width:639px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule-300x215.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule-768x550.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto wurde uns von einem Leser geschickt. Er schrieb dazu: <em>&#8222;Gesehen an der Musikschule: Dort hängt ein Plakat, mit dem der Förderverein der Musikschule neue Mitglieder und damit neue Einnahmen sucht. Effektiver wäre es doch, wenn der Verein im &#8222;Chalet&#8220; Wein verkaufen würde. Dann würde er an nur einem Wochenende ein paar Tausend Euro einnehmen. Nur müssten die private Geschäftemacher an einem solchen Wochenende mal verzichten ;-)&#8220;</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 10: Die Nutzung des&nbsp;&#8222;Chalets&#8220;&nbsp;ist in Teilen gerade an Markttagen bereits vorbelegt. Wer legt diese Vorbelegung, an denen Vereine nicht buchen können, fest? Und wer profitiert in welchem Umfang finanziell an diesen Tagen (100%Vereine?)?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 11: Wer haftet bei Unfällen rund ums&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;? Wie ist z.B. hier die Dauernutzung des Kühlwagens geregelt? Stolpern über den Zuweg…</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Der Stellplatz des Kühlwagens ist im Gestattungsvertrag geregelt. Die Verkehrssicherungspflichten obliegen dem Vereinsring Hofheim.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 12: Wer zahlt die geplante Verlegung der Zuleitungen unter die Gehwegplatten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Wenn der Anfragesteller den Beschluss des Ortsbeirats Kernstadt meint, kann berichtet werden, vorbehaltlich weiterer Beschlüsse zu alternativen Standorten, dass die Kosten aufgeteilt werden. Der Ortsbeirat Kernstadt beteiligt sich im Rahmen seines Ortsbeiratsbudgets mit 1.000 Euro ebenso der Vereinsring Hofheim mit 4.000 Euro und die Kreisstadt Hofheim am Taunus. Der Vereinsring ist bereit, mehr als zwei Drittel der Kosten der Gesamtmaßnahme zu übernehmen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>KORREKTUR: </strong>Anders als der Magistrat hier schreibt, hat der Ortsbeirat Kernstadt in seiner Sitzung im November letzten Jahres beschlossen: Die unterirdische Verlegung der Leitung für das &#8222;Chalet&#8220; wird <strong>mit 500 Euro</strong> (nicht mit 1000 Euro) bezuschusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 13: Wie wird der Strom des Kühlwagens bei evtl. gewerblicher Nutzung verrechnet?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 14: Wohin fließen die Einnahmen, sollte das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;&nbsp;nicht an Vereine, sondern gewerblich vermietet sein?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frage 15: Wird/Ist der Vereinsring zum/ein Gewerbebetrieb, falls eine gewerbliche oder private Nutzung stattfindet?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Antwort: </strong><em>Es liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor, dass der Vereinsring ein Gewerbebetrieb i.S.d. Gewerbesteuergesetz i.V.m. dem Einkommenssteuergesetz ist.</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Beschlossen: Judokas ziehen ins Chinon-Center</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wollen es wirklich wagen: Der <strong>1. Judo-Club Hofheim</strong> will schon bald ins <strong>Chinon-Center </strong>einziehen. Im Obergeschoss befinden sich großzügige <strong>Geschäftsräume</strong>, die seit Jahren leer stehen. <strong>Rund 400 Quadratmeter: </strong>Früher war dort ein <strong>China-Restaurant,</strong> dann eine<strong> Corona-Teststation</strong>, dann <strong>nichts mehr</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg" alt="Chinon Center 202402" class="wp-image-38652" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Chinon-Center: Im Obergeschoss will demnächst der Judo-Club einziehen.</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte berichtet: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/">Vor drei Jahren</a> wurden die Räumlichkeiten zum Top-Preis von <strong>15 Euro/Quadratmeter</strong> inseriert, mit Nebenkosten sollte die Miete <strong>8.590 pro</strong> Monat betragen. War wohl <strong>zu teuer</strong>. <a href="https://hk-newsletter.de/2023/08/03/polar-und-gewerbeimmobilien/#chinon-center20230730">Später</a> wurde der Preis gesenkt, gleichzeitig stiegen die Nebenkosten: <strong>7.555 Euro</strong> hätte ein Mieter zahlen müssen. <strong>Keiner wollte.&nbsp;</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="521" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club.jpg" alt="Judo Club" class="wp-image-41056" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club.jpg 521w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Wir sind seit vielen Jahren auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten&#8220;</em>, sagt jetzt <strong>Ernst Golla</strong>, der Vorsitzende des Judo-Clubs. Der Verein zähle im Wettkampf-Bereich zu den <strong>erfolgreichsten in Deutschland</strong>, habe <strong>Weltmeister</strong> und <strong>Deutsche Meister</strong> in seinen Reihen: Wenn man auf diesem Niveau <strong>Leistungs- und Breitensport</strong> betreibe, müsse man sich <strong>weiterentwickeln</strong> und dürfe <strong>nicht</strong> <strong>stehen</strong> bleiben. Die Jahreshauptversammlung habe die Expansions-Pläne befürwortet:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch <strong>in diesem Jahr</strong>, wenn alle <strong>Genehmigungen</strong> vorliegen und ein notwendiger <strong>Umbau</strong> erledigt ist, soll der <strong>Umzug</strong> stattfinden. Mit dem Center-Betreiber habe man eine langfristig sichere Vereinbarung getroffen: <strong>Rund 7000 Euro</strong> werde der Verein monatlich für Miete und Nebenkosten aufbringen müssen. Dazu kommen wie bisher Kosten für <strong>Trainer</strong>, <strong>Wettkämpfe</strong>,<strong>Verbandsmitgliedschaften</strong>&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das stemmen zu können, wurden die Beiträge der aktuell rund <strong>250 Mitglieder</strong> im Schnitt verdoppelt.<strong> Kinder und Jugendliche</strong> sollen demnächst <strong>29 Euro</strong> zahlen (statt bisher 15), <strong>Erwachsene</strong> <strong>39 Euro</strong> (statt 20). Das klingt <strong>happig</strong>, Golla aber sagt: Angesichts des breiten <strong>Angebots</strong>, das der Verein seinen Mitgliedern biete – <strong>Judo</strong> und <strong>Ju-Jutsu</strong> für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, dazu <strong>Sportwettkämpfe</strong> und auch <strong>Ferienfreizeiten</strong> für Kids – seien die Preise keineswegs zu hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Knapp werden könnte es trotzdem: Die <strong>Rechnung</strong>, die den Mitgliedern vorgelegt wurde, sieht <strong>monatliche</strong> <strong>Einnahmen</strong> in Höhe von rund <strong>9.400 Euro</strong> vor – bei <strong>Ausgaben</strong> von rund<strong> 9.300 Euro</strong>. Bleibt gerade mal <strong>ein Hunderter </strong>übrig&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Wir haben sehr konservativ gerechnet&#8220;</em>, gibt sich Golla <strong>optimistisch</strong>. Man rechne mit <strong>weiteren</strong> <strong>Einnahmen</strong>, etwa von <strong>Sponsoren</strong> und <strong>neuen</strong> <strong>Mitgliedern</strong>, die man dank der zentralen Lage gewinnen werde, sowie durch den Verkauf von <strong>Sportartikeln</strong> im Club-Shop.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Golla, 31 Jahre alt, ein <em>&#8222;glücklicher Hofheimer&#8220;</em>, wie er sagt, der derzeit in Frankfurt lebt, aber <em>&#8222;spätestens im übernächsten Jahr wieder in Hofheim wohnen wird&#8220;</em>, gibt sich <strong>überzeugt</strong>, dass am Ende alle gewinnen: der <strong>Verein</strong>, der künftig <strong>in bester Innenstadtlage</strong> zu finden sei, die <strong>Mitglieder</strong>, die <strong>optimale Trainingsmöglichkeiten</strong> geboten bekämen, und das <strong>Chinon-Center</strong>, das <strong>einen lebendigen Verein</strong> ins Haus hole.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Schluss mit Rekorden: Keine guten Polizei-Zahlen mehr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor zwei Jahren war <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> noch ganz vorne mit dabei: Alljährlich stellte er die <strong>Kriminalstatistik</strong> <strong>für den Main-Taunus-Kreis</strong> vor, und jedes Jahr verkündete er <strong>neue Rekordzahlen</strong>. Angesichts dieser schier unglaublichen Leistungsbilanz – immer <strong>weniger Straftaten</strong> bei gleichzeitig stets <strong>verbesserter Aufklärungsquote</strong>: wie ist das möglich? – fragten wir leicht amüsiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/">Ist Hofheims Polizei etwa gedopt?</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit unserem Bericht</strong> stellte Landrat Cyriax <strong>keine einzige Kriminalstatistik </strong>mehr vor – gleichzeitig fand <strong>die angebliche Erfolgsserie</strong> der Polizei<strong> ein abruptes Ende</strong>: Die Zahlen der Straftaten <strong>steigen</strong> seither an, und die Aufklärungsquote <strong>sinkt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jüngst wurden <strong>die neuesten Zahlen</strong> vorgestellt (wieder ohne Cyriax). Es sieht nicht richtig gut aus: Die Zahl der <strong>Straftaten</strong> im Main-Taunus-Kreis stieg von 9.553 auf <strong>10.318</strong>, gleichzeitig rutschte die Aufklärungsquote <strong>auf den niedrigsten Stand</strong> seit Jahren: Nur <strong>59,8 Prozent </strong>aller Straftaten wurden aufgeklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Vergleich: Laut <strong>Cyriaxs letzter Polizeibilanz</strong> wurden im Jahr 2021 nur noch <strong>9.429 Straftaten</strong> registriert, gleichzeitig lag die Aufklärungsquote bei satten <strong>64,5 Prozent</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Müssen wir uns Sorgen machen? </strong>Eigentlich nicht: Der Main-Taunus-Kreis, das betont die Polizei gerne, sei <strong>ein sicherer Kreis</strong>. Als Beleg dient die <strong>Häufigkeitszahl</strong>, das ist die Zahl der Straftaten <strong>umgerechnet auf 100.000 Einwohner</strong>: Die ist kreisweit zwar <strong>angestiegen</strong> (von 3.992 auf <strong>4.256</strong>), liegt im <strong>Landesvergleich</strong> aber in einem durchaus <strong>akzeptablen Bereich</strong>. <strong>Hessenweit</strong> wird die Häufigkeitszahl mit <strong>6.220</strong> angegeben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="763" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg" alt="Straftaten 2023" class="wp-image-41083" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg 763w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 763px) 100vw, 763px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aus Hofheim</strong> meldet die Polizei <strong>1.921 Straftaten</strong> und damit 224 mehr als in 2022. Das erklärt die Entwicklung der Häufigkeitszahl in der Kreisstadt: Die stieg von 4.274 auf <strong>4.758</strong> in 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Vergleich: <strong>Kelkheim</strong> ist ein <strong>Hort der Sicherheit</strong> – dort wurden nur <strong>847</strong> <strong>Straftaten</strong> gezählt, 25 weniger als im Jahr zuvor. Das sind auf 100.000 Einwohner umgerechnet <strong>2.909</strong> Straftaten – ein Top-Wert im Kreisgebiet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sulzbach</strong> dagegen könnte man als <strong>Verbrechenshochburg</strong> bezeichnen: Dort wurden <strong>660 Straftaten</strong> gezählt, die Häufigkeitszahl liegt damit bei <strong>7.098</strong>. Ein negativer Spitzenwert für die kleine Gemeinde, weit über dem Landesdurchschnitt – das lässt sich allerdings schnell erklären: Die vielen <strong>Ladendiebstähle im MTZ</strong>, so die Kripo, würden die Zahlen nach oben treiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus <strong>Kriftel</strong> meldet die Polizei ganze <strong>468 Straftaten</strong>. Klingt wenig, ist aber angesichts der relativ wenigen Einwohner nicht besonders gut: Die Häufigkeitszahl wird mit <strong>4.197</strong> angegeben (nach 3.875 in 2022).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherste Gemeinde, noch vor Kelkheim, ist <strong>Eppstein</strong>: Die von der Polizei registrierten <strong>402 Straftaten</strong> ergeben umgerechnet auf 100.000 Einwohner eine Häufigkeitszahl von <strong>2.922</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtiger Hinweis:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie jede Statistik ist auch die Kriminalstatistik der Polizei nur <strong>mit Vorsicht</strong> zu genießen. Größte Schwachstelle in dem Zahlenwerk: Die Statistik erfasst&nbsp;ausschließlich&nbsp;<strong>Vergehen</strong>, die von der Polizei <strong>bearbeitet</strong> wurden, sowie <strong>Tatverdächtige</strong>, die <strong>ermittelt</strong> werden konnten. Polizei-Experten sprechen von einem <em>„Hellfeld der Kriminalität“.</em> Das&nbsp;<strong>Dunkelfeld der Kriminalitä</strong>t, in dem die Polizei weder Täter noch Taten kennt, ist um&nbsp;ein Vielfaches größer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor zwei Jahren zitierten wir einen Polizeibeamten: <em>„Dass die Bevölkerung manipuliert wird, ändert sich vielleicht nie. Aber wenigstens sollte sie darum wissen.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt auch heute noch.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Guter Journalismus wirkt: Kita-Bauwagen steht!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das musste er unbedingt loswerden: <em>&#8222;Wir freuen uns sehr, in Lorsbach nun weitere dringend benötigte Ganztagsplätze anbieten zu können und danken allen Beteiligten, die an diesem Erfolg beteiligt waren.&#8220;&nbsp;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="322" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572.jpg" alt="Kita Bauwagen Lorsbach e1712137147572" class="wp-image-41049" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nach einem Jahr Untätigkeit präsentiert Stadtrat  Köppler seinen &#8222;Erfolg&#8220;: </figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Zitat stammt von <strong>Bernhard Köppler</strong>, dem SPD-Mann an Hofheims Stadtspitze. <strong>Die vermeintliche Erfolgsmeldung</strong> verbreitete die Pressestelle des Rathauses gleich mehrmals über alle<strong> Internet-Kanäle.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar vorausgegangen war ein <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>, der gänzlich andere Informationen enthielt: Demnach hatte das <strong>Stadtparlament</strong> bereits vor einem Jahr beschlossen, dass <strong>zur Linderung der Kita-Not</strong> ein Waldkindergarten in Lorsbach eingerichtet werden soll. Und dafür sollte, so wurde <strong>im März 2023</strong> festgelegt, ein <strong>Bauwagen</strong> angeschafft werden. Zuständig im Rathaus:<strong> Bernhard Köppler</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Beschluss der Stadtverordneten aber passierte erst einmal: <strong>nichts</strong>. Erst im <strong>August</strong> bestellte Hofheims Stadtverwaltung den Bauwagen. Allerdings <strong>vergass</strong> Köppler, die <strong>notwendigen Genehmigungen</strong> für einen Waldkindergarten bei den übergeordneten Behörden einzuholen. Damit holte er erst <strong>Anfang dieses Jahres</strong> nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Linken</strong> prangerten das wiederholt an; zuletzt empörte sich sogar die <strong>CDU</strong> über den <strong>Schlendrian</strong> <strong>im</strong> <strong>Rathaus</strong>.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="287" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2.jpg" alt="Kita Bauwagen Lorsbach2" class="wp-image-41051" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Endlich da: der Kita-Bauwagen für Lorsbach. Bis dort Kinder spielen können, soll&#8217;s noch vier Wochen dauern.</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Dokumentation</strong> des behördlichen Versagens im <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> muss auf Köppler wie eine <strong>Adrenalinspritze</strong> gewirkt haben: Er reagierte <strong>umgehend</strong>! Nur zwei Tage später ließ er den Bauwagen, der angeblich bereits <strong>im</strong> <strong>Dezember</strong> geliefert worden war, am Waldrand in Lorsbach <strong>aufstellen</strong>. Ende dieses Monats soll die Kita <strong>eröffnet</strong> werden&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und seither spricht <strong>Köppler</strong> allüberall von einem <em>&#8222;erfreulichen Abschluss&#8220;</em> und sogar von einem <em>&#8222;Erfolg&#8220;</em>. <strong>Kritische Selbstreflexion</strong> zählt sicher nicht zu den nennenswerten Eigenschaften dieses Mannes.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph" style="font-size:10px">Bilder (2) Stadt Hofheim</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/04/03/privatgeschaefte-im-chalet/feed/</wfw:commentRss>
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