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	<title>Preusche Doris &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Preusche Doris &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Inside Rathaus: Stellenplan ist explodiert &#8211; Neue Vorschriften drohen mit hohen Strafen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Laur Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Preusche Doris]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute schauen wir direkt ins Rathaus: Wir haben - dank der SPD - erfahren, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt die Verwaltung unserer kleinen Stadt aufbläht wie nie zuvor. Immer mehr Beamte, immer mehr Angestellte. Und wer soll das alles bezahlen? Richtig: Sie, ich, wir alle -  genau hinschauen ist also durchaus angebracht! Das gilt auch für zwei Rechtsvorschriften, die seit kurzem in Hofheim gelten: Hat das überhaupt jemand mitbekommen? Hier erfahren Sie es: Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Heute schauen wir direkt ins Rathaus: Wir haben &#8211; dank der SPD &#8211; erfahren, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt die Verwaltung unserer kleinen Stadt aufbläht wie nie zuvor. Immer mehr Beamte, immer mehr Angestellte. Und wer soll das alles bezahlen? Richtig: Sie, ich, wir alle &#8211;  genau hinschauen ist also durchaus angebracht! Das gilt auch für zwei Rechtsvorschriften, die seit kurzem in Hofheim gelten: Hat das überhaupt jemand mitbekommen? Hier erfahren Sie es: Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen.</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>






<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Unter CDU-Vogt: Personalschwemme im Rathaus</h2>



<p>In der <strong>Hofheimer SPD</strong> scheint die Erkenntnis gereift zu sein: Eine <strong>Stadtpolitik</strong>, die sich <strong>erfolgreich der Zukunft</strong> zuwenden will, kommt um <strong>eine kritische Betrachtung der Gegenwart</strong> nicht herum. Außerdem stehen im März nächsten Jahres <strong>Bürgermeisterwahlen</strong> an, und die Partei hat mit <strong>Tobias Undeutsch </strong>einen Kandidaten nominiert, der sich <strong>überraschend ambitioniert</strong> zeigt:</p>



<p><strong>Höchste Zeit also für eine ehrliche Bestandsaufnahme der aktuellen Stadtpolitik.</strong></p>



<p>Sie startet mit einem Knall: <strong>Parteivorsitzender Aaron Kowacs</strong> hat die Haushaltspläne <strong>unter die Lupe genommen</strong> und darin Zahlen entdeckt, die noch <strong>Sprengkraft entwickeln</strong> könnten. In einem Schreiben ans Rathaus nennt er<strong> Daten und Fakten</strong>:</p>



<p>Im Jahr <strong>2019</strong> hatte die langjährige <strong>SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang</strong> den Chefsessel im Rathaus geräumt und damit für <strong>CDU-Mann Christian Vogt</strong> Platz gemacht.</p>



<p>Unter Stang wies der städtische Haushalt zuletzt <strong>knapp 250 Stellen</strong> aus.</p>



<p>Heute, unter Vogt, umfasst der Personaletat der Stadtverwaltung <strong>fast 420 Stellen</strong>. Kovacs: <em>„Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hofheim hat sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt.“</em> Das ist <strong>recht</strong> <strong>großzügig</strong> bemessen, aber als Oppositonspolitiker darf man das natürlich. Der <strong>Personalzuwachs</strong> beträgt genau <strong>68 Prozent</strong>. Immerhin!</p>



<p>Auffällig: Einerseits gibt es im Rathaus eine <strong>Personalschwemme</strong>. Gleichzeitig aber bleiben <strong>immer mehr Stellen unbesetzt</strong>. Kowacs‘ Etat-Analyse zeigt: In der <strong>Vor-Vogt-Zeit</strong> waren <strong>rund zehn Prozent</strong> der Stellen nicht besetzt. <strong>Mit Vogt</strong> im Rathaus hat sich diese Zahl <strong>glatt verdoppelt</strong>: Heute sind <strong>rund 20 Prozent</strong> der Stellen unbesetzt.</p>



<p>Das wirft natürlich Fragen auf: Warum <strong>fehlen</strong> der Stadtverwaltung so viele Mitarbeiter? Ist die Kreisstadt als Arbeitgeber etwa derart <strong>unattraktiv</strong>, dass sich <strong>niemand</strong> dort bewerben möchte?</p>



<p>Oder aber sind die<strong> Arbeitsbedingungen</strong> <strong>und die Atmosphäre im Rathaus</strong> so mies, dass potenzielle Mitarbeiter lieber <strong>woanders</strong> hingehen?</p>



<p>Erst kürzlich war von <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Kita-Notstand_Mobbing-Attacke_auf_der_Rathaus-Chefetage">Mobbing auf der Chefetage</a> die Rede, und so etwas spricht sich schnell herum&#8230; Auch die <a href="https://www.spd-hofheim.de/2024/10/30/personal-der-stadt-hofheim-unter-buergermeister-vogt-fast-verdoppelt/" target="_blank" rel="noopener">SPD-Fraktion</a> mutmaßt, dass nicht allein der <strong>Fachkräftemangel</strong> als Erklärung herhalten kann: Die vielen freien Stellen seien wohl auch <em>&#8222;im Arbeitsklima des Rathauses begründet&#8220;</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg" alt="Rathaus" class="wp-image-32058" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>Kowacs nennt weitere interessante Zahlen: Im Jahr <strong>2019</strong>, als Vogt die Verwaltungsspitze übernahm, gab es <strong>32 Beamte</strong> im Rathaus. Heute stehen <strong>50 Beamtenstellen</strong> auf der Payroll der Stadtverwaltung: Das ist eine Steigerung von<strong> über 55 Prozent!</strong></p>



<p>Für die „Betroffenen“ mag der Beamtenstatus <strong>eine prima Sache</strong> sein. Die Kehrseite: Mit den vielen Beamtenstellen bürdet der Bürgermeister seiner Stadt <strong>eine enorme Last</strong> auf. Kowacs weist <strong>nur dezent</strong> darauf hin, dass die Stadt <em>„für die Beamten entsprechende Pensionen zurückhalten muss“</em>.</p>



<p>Er hätte es ruhig etwas <strong>klarer formulieren</strong> können: <strong>Für die vielen Beamtenstellen</strong>, die der CDU-Bürgermeister geschaffen hat, werden <strong>die kommenden Generationen der Hofheimerinnen und Hofheimer zahlen</strong> müssen. Und zwar <strong>kräftig</strong>.</p>



<p>Neben den Beamtenstellen ist auch <strong>die Zahl der Arbeitnehmer</strong> während Vogts relativ kurzer Amtszeit <strong>enorm gestiegen:</strong></p>



<p>Vor zehn Jahren zählte das Rathaus <strong>202 Arbeiter und Angestellte</strong>.</p>



<p>Bis <strong>2019</strong> &#8211; dem Ende der Ärä Stang &#8211; war die Zahl nur leicht angestiegen: <strong>auf 216</strong>.</p>



<p><strong>Dann kam Vogt, </strong>und der Stellenplan <strong>explodierte</strong> förmlich: Heute zählt das Rathaus <strong>367 Stellen für Arbeitnehmer</strong>. 151 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – das bedeutet einen <strong>Personal-Zuwachs von fast 70 Prozent!</strong> Und das <strong>in nur fünf Jahren!</strong></p>



<p>Der enorme Personalzuwachs habe<strong> nicht zu einer Leistungssteigerung der Verwaltung</strong> geführt, schreibt die SPD. Heißt: Wir geben<strong> viel Geld</strong> für viele Mitarbeiter aus &#8211;<strong> ohne erkennbaren Nutzen.</strong> Die SPD glaubt den Grund zu kennen: Das liege <strong>keineswegs</strong> an den Mitarbeitern, sondern allein <em>&#8222;an der Organisationsstruktur des Rathauses unter Bürgermeister Vogt&#8220;</em>. </p>



<p>Jetzt soll <strong>das Problem</strong> offenbar offen angegangen werden! Die <strong>SPD-Fraktion im Stadtparlament</strong> hat einige <strong>Fragen an den Magistrat</strong> gerichtet:</p>



<p>Warum wurde die Zahl der Stellen in der Stadtverwaltung <strong>in nur fünf Jahren fast verdoppelt?</strong> Welche Fachbereiche im Rathaus profitierten <strong>von der personellen Aufstockung?</strong> Und wie erklärt sich der Magistrat, dass trotz des Stellenzuwachses <strong>fast ein Fünftel der Stellen nicht besetzt ist?</strong></p>



<p>Interessant wäre auch eine Antwort auf diese Frage: Wie erklärt sich angesichts des enormen Personalzuwachses <strong>die wachsende Unzufriedenheit vieler Bürger</strong> &#8211; und auch <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Ortsbeiraete_einig_Verhalten_des_Magistrats_schadet_der_Demokratie">vieler Stadtpolitiker</a> &#8211; mit der Arbeit des Magistrats?</p>



<p>Diese Frage hat Kowacs <strong>leider nicht gestellt</strong>. Aber vielleicht kann <strong>der Bürgermeister sie ja trotzdem beantworten…</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ferienwohnung ohne Genehmigung? Das kann teuer werden</h2>



<p>Seit einigen Wochen gibt es in Hofheim <strong>eine neue Satzung, die kaum jemand kennt</strong>. Die <strong>&#8222;Ferienwohnungssatzung&#8220;</strong> &#8211; sie soll verhindern, dass <strong>immer mehr Wohnungen</strong> in der Kreisstadt <strong>nicht an Mieter</strong> vergeben, sondern<strong> als Alternative zu Hotelzimmern</strong> angeboten werden &#8211; was angeblich <strong>sehr lukrativ</strong> ist.&nbsp;</p>



<p>Die neue Satzung hat <strong>eine Vorgeschichte</strong>, die kurz erzählt werden soll, zumal auch sie <strong>ein erhellendes Schlaglicht auf die Arbeitsweise der Stadtspitze</strong> wirft:</p>



<p><strong>Vor drei Jahren</strong> hatte <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> die Stadtverordneten schriftlich darüber informiert, dass <strong>im gesamten Stadtgebiet</strong> <em>„ein erheblicher Mangel an Wohnraum“</em> bestehe. Da der Wohnungsmarkt <em>„voraussichtlich auch in näherer Zukunft ein hohes Defizit an bezahlbarem Wohnraum aufweisen“</em> werde, sei ein <em>„konsequenter Wohnraumbestandsschutz zwingend notwendig“.</em></p>



<p>Das war <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">der Plan des CDU-Mannes</a>: <strong>Eine Ferienwohnungssatzung muss her!</strong> O-Ton Vogt: <em>„Das ist&nbsp;Verbraucherschutz und zugleich ein Beitrag gegen unnötige Wohnungsverknappung!“</em></p>



<p><strong>Im Juli 2022</strong> legte Vogt dem <strong>Hofheimer Stadtparlament</strong> den Entwurf einer Satzung vor. Er umrahmte die Präsentation <strong>mit drastischen Bildern</strong>: Es gehe um Wohnungen, die <em>&#8222;dem regulären Wohnungsmarkt entzogen&#8220;</em> und <em>&#8222;als Hotelersatz&#8220; </em>vermietet würden: Eine solche <em>&#8222;faktische Zweckentfremdung von Wohnraum&#8220;</em> führe<em> &#8222;zu Spannungen in Wohngebieten&#8220;</em> und sei <em>&#8222;wohnungswirtschaftlich unerwünscht&#8220;.</em></p>



<p><strong>Beeindruckt von Vogts Worten</strong> stimmten die Stadtverordneten zu. Die Satzung, <strong>sie lag bereits fertig vor</strong>, hätte damit <strong>zeitnah</strong> in Kraft treten können&#8230;</p>



<p><strong>Nur wenige Monate zuvor,</strong> auch das gehört zur Geschichte, hatte <strong>derselbe Vogt</strong> noch ganz anders agiert: Er hatte klammheimlich <strong>die</strong> <strong>Mietpreisbremse</strong> für ganz Hofheim <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/">ausgehebelt</a>. Die gilt heute <strong>in 49 hessischen Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt </strong>&#8211; nur eben <strong>nicht mehr in Hofheim</strong>. Als die Sache aufflog, gab&#8217;s mächtig <strong>Aufregung</strong>, sogar ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/08/ratselraten-um-protokolle/">Aktenuntersuchungsausschuss</a> wurde eingesetzt &#8211; <strong>ohne großen Erkenntnisgewinn:</strong> Vogt behauptete einfach, er habe E-Mails der Landesregierung <strong>nicht gesehen</strong>, weshalb <strong>die entscheidende Frist versäumt</strong> worden sei.</p>



<p><strong>Pech für Mieter</strong>!</p>



<p><strong>Investoren und Vermieter </strong>dagegen dürften sich gefreut haben: <strong>Danke, Herr Vogt!</strong></p>



<p><strong>Und ausgerechnet dieser Mann</strong> geriert sich wenig später <strong>als Vorkämpfer</strong> für einen <em>„konsequenten Wohnraumbestandsschutz“?</em></p>



<p>Was treibt Vogt<strong> wirklich</strong> an? Was sind <strong>seine wahren Absichten?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="www.airbnb.de"><img decoding="async" width="640" height="376" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11.jpg" alt="airbnb 2024 11" class="wp-image-49306" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot der Webseite von Airbnb: Jede Menge Zimmer und Wohnungen in und um Hofheim werden hier als Hotelersatz angeboten. </figcaption></figure>
</div>


<p>Die Erklärung finden wir <strong>im zeitlichen Kontext:</strong> Juli 2022 – das war auch die Zeit, als Vogt noch <strong>einen großen Hotelkomplex an der Elisabethenstraße</strong> durchsetzen wollte. Die Parallelität der Ereignisse &#8211; hier: <strong>neues Hotel </strong>in der Innenstadt; dort: <strong>weniger Ferienwohnungen</strong> mittels Satzung &#8211; wurde damals im <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> als&nbsp; <em>„eine stille Grußbotschaft an den künftigen Investor des geplanten Hotel-Neubaus“</em> gewertet. Wir schrieben auch, das es mit der Umsetzung der Satzung durchaus <strong>noch dauern</strong> könne: <em>„Aus leidvoller Erfahrung ist hinreichend bekannt: Zwischen Worten und Taten lässt der Magistrat oftmals sehr viel Zeit vergehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Genauso kam es:</strong> Die Hotelpläne <strong>scheiterten</strong> bekanntlich <strong>am Bürgerwillen </strong>– und damit war für Vogt der <em>„konsequente Wohnraumbestandsschutz“</em> offenbar <strong>nicht mehr so wichtig</strong>. Monat um Monat <strong>verstrich</strong>, der Satzungsentwurf <strong>schlummerte in den Schubladen des Rathauses</strong>. Es geschah, was i<strong>n der Hofheimer Stadtverwaltung</strong> so oft geschieht: <strong>nichts.</strong></p>



<p>Erst im Juli dieses Jahres – also <strong>genau zwei Jahre</strong> nach dem Beschluss der Stadtverordneten – wurde die „Ferienwohnungssatzung“ veröffentlicht. <strong>Damit trat sie offiziell in Kraft</strong>.</p>



<p>Die breite Öffentlichkeit hätte davon <strong>nichts mitbekommen</strong>, wenn nicht <strong>Frank Laur</strong> zufällig die „Ferienwohnungssatzung“ auf der <a href="https://www.hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Internetseite der Stadt</a> entdeckt hätte. Der Hotelier &#8211; Sie erinnern sich vielleicht: er hatte seinerzeit <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">mit einem Brandbrief</a> den <strong>Widerstand gegen die Vogtschen Hotel-Pläne</strong> initiiert &#8211; veröffentlichte auf Facebook <strong>eine freundliche Warnung</strong>: Bei Nichtbeachtung der neuen Satzung drohten <em>„empfindlich hohe Gebühren“.</em></p>



<p>So ist es: Wer in Hofheim künftig <strong>ohne Genehmigung</strong> eine Wohnung an Tages- oder Feriengäste vermietet, begeht eine <strong>Ordnungswidrigkeit</strong>. Und die kann mit einer <strong>Geldbuße bis zu 25.000 Euro</strong> geahndet werden.</p>



<p><strong>Der eigentliche Preishammer</strong> ist freilich: Eine Ferienwohnung darf laut Satzung <strong>nur genehmigt </strong>werden, <em>„wenn das öffentliche Interesse an der Erhaltung des Wohnraums durch die Schaffung von Ersatzwohnraum kompensiert“</em> wird. Im Klartext: Wer <strong>eine Wohnung als Ferienwohnung</strong> vermieten will, muss nachweisen, dass er<strong> gleichwertigen Wohnraum</strong> neu schafft. Alternativ wird eine <strong>Ausgleichszahlung</strong> fällig, deren Höhe sich<em> „nach den Durchschnittskosten für die Erstellung von öffentlich gefördertem Wohnraum“</em> richtet.</p>



<p>Die <strong>Verwaltungsgebühren</strong> für die Genehmigung sind dagegen eher <strong>ein Klacks</strong>: Sie liegen <strong>zwischen 100 und 300 Euro</strong>. Eine Ortsbesichtigung wird <strong>mit 75 Euro</strong> berechnet.</p>



<p>Müssen Betreiber von Ferienwohnungen <strong>jetzt Angst haben</strong>, dass die Stadt sie <strong>zur Kasse bittet?</strong></p>



<p><strong>Gemach!</strong> Wir sind in Hofheim! Den <strong>Beinamen &#8222;Hofem Schlofem&#8220; </strong>trägt die Stadtverwaltung <strong>nicht zu Unrecht:</strong></p>



<p><strong>Eine Satzung &#8222;funktioniert&#8220;</strong> natürlich nur, wenn ihre Einhaltung auch <strong>eingefordert</strong> wird. Wenn in Zukunft <strong>die Betreiber von Ferienwohnungen</strong> in Hofheim <strong>genauso intensiv kontrolliert</strong> werden wie – sagen wir mal: <strong>der Parkverkehr in der Innenstadt</strong>, dann braucht sich <strong>niemand Sorgen</strong> <strong>zu</strong> <strong>machen</strong>!</p>



<p>Dann gilt auch <strong>mit der neuen Satzung:</strong></p>



<p><strong>Da passiert bestimmt nichts!</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ab sofort: Wer Tauben füttert, zahlt bis zu 5000 Euro Strafe</h2>



<p><strong>Tauben sind und bleiben ein Dauerthema</strong> in der Hofheimer Innenstadt. Zwei neue Geschichtchen gibt es dazu:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg" alt="Tauben Raben Kraehen" class="wp-image-42425" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Taubenplage in Hofheim: Mehr als 200 Plastikraben wurden rund ums Rathaus aufgestellt &#8211; die Tauben stört&#8217;s herzlich wenig.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Taubenfuetterungsverbot-2024.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="207" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/titel-tauben-verbot-.jpg" alt="titel tauben verbot" class="wp-image-49318" style="width:200px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Taubenfütterungsverordnung. Mit einem Klick aufs Bild können Sie sie lesen. </figcaption></figure>
</div>


<p><strong>TAUBEN I: </strong>Das ging diesmal ganz fix:<strong> Im Mai</strong> dieses Jahres hatten die Stadtverordneten beschlossen, dass <strong>das Füttern von Tauben verboten werden soll.</strong> Jetzt – genauer: <strong>am 1. November</strong> – trat die <strong>„Taubenfütterungsverbotsverordnung“</strong> in Kraft. Der zentrale Satz steht in <strong>Paragraf 2</strong>: <em>„Tauben dürfen auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen nicht gefüttert werden.“</em></p>



<p>Wer es dennoch tut, begeht eine <strong>Ordnungswidrigkeit</strong>, die – so heißt es in <strong>Paragraf 3</strong> – <em>„mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann“.</em></p>



<p>Sie ahnen, was jetzt kommt:</p>



<p>Auch hier gilt natürlich, dass ein <strong>Taubenfütterungsverbot</strong> nur <strong>Erfolg bringt</strong>, wenn es <strong>kontrolliert</strong> wird, <strong>regelmäßig</strong> und <strong>überall</strong>. Dass die <strong>Stadtpolizisten</strong>, die sich mit der Kontrolle von Falschparkern in der Innenstadt <strong>überfordert</strong> zeigen, künftig auch noch <strong>Taubenfreunde</strong> zur Kasse bitten:</p>



<p><strong>Wer soll das ernsthaft glauben?</strong></p>



<p><strong>TAUBEN II: </strong>Die Hofheimer CDU hatte <strong>Ende 2022</strong> – Sie erinnern sich vielleicht – als Maßnahme gegen die Taubenplage den Bau eines <strong>Taubenhotels in der Innenstadt</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/">angekündigt</a> und dafür sogar <strong>100.000 Euro in den Haushalt</strong> eingestellt. Man werde <em>„für eine saubere Innenstadt ohne Tauben“</em> sorgen, versprachen führende CDUler vollmundig, und man werde damit <em>„Akzente für eine positive Stadtentwicklung“</em> setzen.</p>



<p>Nur wenige Wochen später hakte damals die <strong>CDU im Ortsbeirat Kernstadt</strong> nach: <strong>Wofür</strong> sollen denn <strong>100.000 Euro</strong> ausgegeben werden? Und <strong>wo genau</strong> soll das Taubenhaus stehen? Das möge <strong>der Magistrat</strong> doch bitte mal erklären&#8230;</p>



<p>Die Fragen datieren vom <strong>1. Februar 2023</strong>, doch der Magistrat, zur zeitnahen Beantwortung <strong>verpflichtet</strong>, hat bis heute <strong>nicht reagiert.</strong> Und die <strong>CDU-Mitglieder im Ortsbeirat Kernstadt </strong>haben das, <strong>brav</strong> wie sie sind, <strong>schweigend</strong> hingenommen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/CDU-zum-Taubenhaus.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="251" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/cdu-tauben-titel.jpg" alt="cdu tauben titel" class="wp-image-49376" style="width:200px"></a><figcaption class="wp-element-caption">CDU steht drauf, Grün ist drin: Der Antrag von Doris Preusche.</figcaption></figure>
</div>


<p>Doch nun soll das Thema wieder auf die Tagesordnung kommen:<strong> Doris Preusche</strong> hat einen Antrag gestellt, über den in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats ( tagt am <strong>20. November</strong>, 19 Uhr, im Sitzungszimmer der Rathausaufstockung) entschieden werden soll: &#8222;<em>Wir bitten zu beschließen, dass der Magistrat den Antrag der CDU zeitnah beantwortet.“</em></p>



<p>Der <strong>Preusche-Antrag</strong> wurde in der Stadtverwaltung in ein Formular eingesetzt und mit <strong>„Antrag der CDU“</strong> überschrieben. <strong>Aktenzeichen KERN2024/070:</strong> Es wäre <strong>eine gelungene Pointe</strong>, wenn der Magistrat – nachdem er <strong>den eigentlichen CDU-Antrag</strong> anderthalb Jahre lang ignoriert hat – diesem neuen Antrag <strong>nachkommen</strong> würde:</p>



<p>Denn dieser neue Antrag stammt gar <strong>nicht von der CDU</strong>! Die Überschrift ist wohl <strong>ein Versehen der Verwaltung</strong>: Doris Preusche sitzt <strong>für die Grünen</strong> im Ortsbeirat. Was dann auch wieder bezeichnend ist<strong> für die Hofheimer Stadtpolitik</strong>:</p>



<p><strong>Eine Grüne</strong> drängt darauf, dass <strong>der</strong> <strong>Magistrat</strong> eine <strong>Anfrage der CDU</strong> endlich beantwortet&#8230;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Noch mehr Rathaus-News in Kürze</h2>



<p><strong>Die verrostete Gedenktafel hinterm Türmchen </strong>wurde ausgetauscht &#8211; rechtzeitig zur Gedenkstunde an die Pogromnacht 1938: Die Namen der von den Nazis ermordeten und vertriebenen Jüdinnen und Juden aus Hofheim sind jetzt wieder lesbar.</p>



<p><strong>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">&#8222;Klotz von Lorsbach&#8220;</a> macht Sorgen: </strong>Die Linken hatten nachgefragt, wer in das geplante Ladengeschäft einziehen werde, nachdem ein erster Mietinteressent abgesprungen war. Wochenlang reagierte man im Rathaus nicht; erst als Bernd Hausmann drohte, ein Gericht einzuschalten, antwortete der Magistrat, es klang kleinlaut: Einen Mieter habe man noch nicht gefunden. <em>&#8222;Die HWB versucht weiterhin gemeinsam mit der Stadt Hofheim die optimale Lösung für die Lorsbacherinnen und Lorsbacher in dieser angespannten Marktzeit zu finden.&#8220;</em></p>



<p><strong>Die Sondersitzung zweier Ausschüsse zum Kita-Notstand</strong> wurde &#8211; <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/21/kita-brief-und-sondersitzung/">hier</a> bereits vermeldet &#8211; erneut vertagt: Sie soll jetzt am Dienstag, <strong>19. November</strong>, um 20 Uhr stattfinden.</p>



<p><strong>Der Arbeitskreis Innenstadt</strong> kommt wieder zusammen. Termin: Mittwoch, <strong>13. November,</strong> 19 Uhr. Diesmal geht es um „flächendeckende Parkraumbewirtschaftung“.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hofheims Grüne fordern: Hunde an die Leine! Immer! Und überall!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/04/23/gruene-fordern-hunde-an-die-leine/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2024/04/23/gruene-fordern-hunde-an-die-leine/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 17:38:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Kaya Haluk]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Preusche Doris]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie meinen's wirklich ernst: Hofheims Grüne wollen an diesem Mittwoch im Ortsbeirat Kernstadt einen Antrag stellen: Hunde sollen nur noch an der Leine ausgeführt werden dürfen. Das soll immer gelten. Und überall. Das Thema hat eine etwas konfuse Vergangenheit und kochte jetzt im Vorfeld schon richtig hoch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Hofheims Grüne haben ein neues Thema entdeckt. Nein, nicht Fahrverbote in der Innenstadt, nicht steigende Kriminalität, nicht gesündere Ernährung, nicht weniger Plastik und mehr Wasserbrunnen&#8230;</strong> <strong>Sie verlangen jetzt: Hunde in Hofheim müssen an die Leine. Alle! Immer! Überall!</strong></p>
</p>
<p><strong>Haluk Kaya,</strong> Mitarbeiter bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft HWB, <strong>Stadtverordneter der Grünen</strong> und Vorsitzender des <strong>Ausländerbeirats</strong> wie auch des <strong>Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Integration</strong>, hat für den <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> (wo er ebenfalls Mitglied ist) einen Antrag eingereicht, mit dem sich das Gremium in seiner <strong>Sitzung an diesem Mittwoch</strong> befassen soll.</p>
</p>
<p>Aktenzeichen KERN2024/019 – Kaya schreibt: <em>&#8222;Die zunehmenden Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern über Probleme mit nicht angeleinten Hunden – sowohl im Stadtgebiet als auch im Außenbereich – können nicht länger ignoriert werden. Es ist offenkundig, dass viele Mitbürger Angst vor freilaufenden Hunden haben.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Kleiner Einschub:</strong> Zunehmende Beschwerden, viele Mitbürger – man wüsste gerne ein paar Details mehr dazu, aber Kaya nennt in seinem Antrag <strong>keine Quelle</strong>. Er legte nur einen <strong>Zeitungsausschnitt</strong> bei: Ein American Bully (eine Art Kampfhund) hatte in <strong>Niederhöchstadt</strong> einen Gartenzaun übersprungen und eine Passantin mit ihrem kleinen Mischling angegriffen. Der Fall, wiewohl tragisch, passt natürlich <strong>nicht so richtig</strong> zum Thema Leinenpflicht&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Weiter im Antrag: </strong>Kaya beschreibt <strong>ausführlich</strong>, dass mit Beginn des Frühlings die <strong>Brut- und Setzzeit</strong> beginne, er nennt Enten, Gänse, Kiebitze, Rebhühner, Fasane, Hasen, Lerchen und auch Rehe und Wildschweine&#8230; Deren Nachwuchs könne <strong>durch freilaufende Hunde</strong> gefährdet werden. Und deshalb sei es <em>&#8222;von entscheidender Bedeutung, dass vor allem Hundehalter Rücksicht nehmen und ihre Hunde frei laufen lassen&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Soweit dürfte der Antrag <strong>auf breites Einvernehmen stoßen</strong>.</p>
</p>
<p><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">24. April: Ortsbeirat Kernstadt tagt </div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px"></p>
</p>
<p>Der Ortsbeirat Kernstadt tagt heute (Mittwoch, 24. April) ab 19 Uhr in der Stadthalle. Auf der Tagesordnung stehen etliche Themen: Aktivierung Brunnen am Alten Rathaus, 100.000 Euro für ein Taubenhaus, Zukunft eheamlige Stadtbücherei, Steuergeld fürs Wein-Chalet, Innenstadt-Verkehr&#8230; Kurzum: viele kleine Themen, die Kernstadt-Bewohner durchaus interessieren könnten. Die Sitzung ist öffentlich (zuhören ist erlaubt, mitreden nicht).</p>
</p>
<p></div></div></p>
</p>
<p>Aber Kaya geht noch <strong>einen Schritt weiter</strong>, und zwar <strong>einen</strong> <strong>ganz</strong> <strong>großen</strong>: Wildtiere nutzten zur Aufzucht ihrer Jungen auch <strong>Parks</strong> <strong>und</strong> <strong>Grünanlagen</strong>, schreibt er. Und deshalb solle die <strong>Anleinpflicht</strong> <strong>für</strong> Hunde  <strong>im</strong> <strong>ganzen</strong> <strong>Stadtgebiet</strong> eingeführt werden, und dann gleich <strong>ganzjährig</strong>.</p>
</p>
<p>Das <strong>Ordnungsamt</strong> solle kontrollieren, schreibt Kaya auch, dass sich alle Hundehalter an die Leinenpflicht halten.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Vor einem Jahr waren Grüne etwas freundlicher zu Hunden</h2>
</p>
<p>Jetzt bitte <strong>aufpassen</strong>: Es wird ein wenig <strong>verwirrend</strong>, das ist <strong>nicht unsere Schuld</strong>, Sie werden&#8217;s gleich sehen:</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/puppy-5966566_640.jpg" alt="Hunde" class="wp-image-42091" style="width:259px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/puppy-5966566_640.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/puppy-5966566_640-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Vor genau einem Jahr </strong>hatten die Grünen<strong> einen ähnlichen Antrag</strong> im Ortsbeirat Kernstadt gestellt, damals formuliert von <strong>Doris Preusche</strong>. Die gab sich <strong>etwas</strong> <strong>moderater</strong>, man kann auch sagen: Die Grünen waren damals noch <strong>freundlicher</strong> <strong>zu</strong> <strong>den</strong> <strong>Hunden</strong>.</p>
</p>
<p>Frau Preusche verlangte in ihrem Antrag (Aktenzeichen: KERN 2023/021) <em>&#8222;eine generelle Leinenpflicht von Hunden im freien Feld, im Wald sowie auf Wegen&#8220;</em>. Heißt auch: keine Leinenpflicht im Stadtgebiet. Außerdem, das war Frau Preusche wichtig, sollten <em>&#8222;große Schilder mit den Hinweisen zur Leinenpflicht sowie zur verpflichtenden Beseitigung der Notdurft ihrer Hunde an mehreren Stellen&#8220;</em> angebracht werden.</p>
</p>
<p>Der <strong>Ortsbeirat</strong> nickte im März 2023 den <strong>Grünen-Preusche-Antrag</strong> ab.</p>
</p>
<p><strong>Ein Jahr ging ins Land</strong> (es dauert in Hofheim bekanntlich immer etwas länger, bis die Verwaltung reagiert). Die <strong>Antwort des Magistrats</strong> liegt seit Februar 2024 vor, die wichtigsten Punkte darin lauten:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Es gibt in Hessen keine Rechtsgrundlage für eine allgemeine Anleinpflicht</strong> für Hunde in Wald und Flur.&nbsp;</li>
</p>
<li><strong>Nach dem Hessischen Jagdgesetz ist es</strong> <strong>verboten</strong>, Hunde oder Katzen in einem Jagdbezirk <strong>unbeaufsichtigt</strong> laufen zu lassen.&nbsp;</li>
</p>
<li><strong>Eine</strong> <strong>Leinenpflicht</strong> <strong>im</strong> <strong>Stadtwald</strong> bzw. im Bereich von HessenForst <strong>besteht nicht.&nbsp;</strong></li>
</p>
<li><strong>Für einzelne Gebiete oder bestimmte Zeiten</strong> ist eine Anleinpflicht möglich.</li>
</p>
<li><strong>Bei öffentlichen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen</strong> sowie in Gaststätten und in öffentlichen Verkehrsmitteln usw. sind Hunde grundsätzlich an der Leine zu führen (§ 9 Abs. 2 Hessische Gefahrenabwehrverordnung über das Halten und Führen von Hunden)</li>
</p>
<li><strong>Die städtischer Grünanlagensatzung </strong>schreibt vor, dass Hunde in Hofheims städtischen Grün- und Erholungsanlagen an der kurzen Leine (max. 2 m Länge) zu halten sind.</li>
</p>
<li><strong>Zum Schutz von Bodenbrütern in der Brut- und Setzzeit</strong> ist es möglich, eine Anleinpflicht für Hunde im Außenbereich durch eine Satzung zu erlassen.</li>
</p>
<li>Ob eine allgemeine Leinenpflicht per Satzung verordnet werden kann, müsste rechtlich geprüft werden.</li>
</ul>
</p>
<p><strong>Zusammengefasst: </strong>Eine Anleinpflicht besteht aktuell nur in bestimmten Bereichen der Stadt und bspw. bei Veranstaltungen. Eine <strong>Anleinpflicht</strong> für Hunde im Außenbereich zum Schutz von Bodenbrütern <strong>in der Brut- und Setzzeit</strong> ist offenbar machbar. Ob <strong>darüber hinaus</strong> eine allgemeine Leinenpflicht möglich ist: unklar. <strong>Das müsste geprüft werden.</strong></p>
</p>
<p><strong>Diese</strong> <strong>Magistrats-Mitteilung</strong>, gedacht als Antwort auf den Preusche-Antrag von <strong>März 2023,</strong> datiert von <strong>Februar 2024</strong>.</p>
</p>
<p>Jetzt haben wir <strong>April 2024</strong> – und jetzt meldet sich<strong> Kaya</strong> mit einem <strong>neuen Grünen-Antrag:</strong></p>
</p>
<p><strong>Die Leinenpflicht soll her! Immer. Und überall.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hunde &amp; Leinenpflicht: Zwei Auskünfte von zwei Dezernenten</h2>
</p>
<p><strong>Noch ein kleiner Einschub, </strong>so viel Zeit muss sein: Das Thema ist <strong>nicht ganz neu,</strong> wurde schon vor Jahren wiederholt in <strong>Ortsbeiräten</strong> vorgetragen. Es war im <strong>März 2020</strong>, als der Magistrat zur Forderung nach einer Leinenpflicht <strong>folgende Auskunft</strong> gab:</p>
</p>
<p><strong>Leinenpflicht</strong> gelte nur auf<strong> bestimmten Plätzen</strong> und bei <strong>bestimmten Veranstaltungen</strong>. <em>&#8222;Die darüber hinausgehende Einführung einer generellen Leinenpflicht würde dem verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und dem darin verankerten Übermaßverbot nicht gerecht werden und dem Vorbehalt der gesetzlichen Regelung (konkret bezeichnete Grundstücke) nicht genügen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Wir lernen:</p>
</p>
<p><strong>Damals</strong> stoppte der Magistrat jede weitere Diskussion mit Schlagworten wie <strong>&#8222;verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsgrundsatz&#8220;.</strong></p>
</p>
<p><strong>Heute</strong> dagegen lesen wir in der Magistrats-Antwort vom Februar – wörtlich: <em>&#8222;Inwieweit eine durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossene Satzung für eine allgemeine Leinenpflicht darüber hinaus zulässig und durchsetzbar ist, müsste entsprechend rechtlich geprüft werden.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Vielleicht ist das der Unterschied: Damals hieß der zuständige <strong>Dezernent Wolfgang Exner</strong> von der <strong>CDU</strong>. Heute heißt er <strong>Daniel Philipp</strong>, er ist – wie Leinenpflicht-Anhänger Kaya – Mitglied bei den Grünen.</p>
</p>
<p>Man muss in Hofheim wirklich immer<strong> sehr kritisch</strong> hinhören, wenn der Magistrat Auskunft gibt&#8230;</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Umfrage: Kaum einer ist für generelle Leinenpflicht</h2>
</p>
<p>Ach ja, Kaya, die vielen Mitbürger und die angebliche <strong>Angst vor freilaufenden Hunden</strong> – das müssen wir noch schnell erzählen:</p>
</p>
<p><strong>Tanja Lindenthal,</strong> bekanntlich große Tierfreundin (Vorstand <a href="https://www.bund-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">BUND</a>) und Mitglied bei den <strong>Bürgern für Hofheim</strong>, postete vorige Tage den <strong>Kaya-Antrag bei Facebook </strong>und fragte, was davon zu halten sei. <strong>150 Kommentaren</strong> gingen ein! Das Thema scheint die Menschen stark zu bewegen – aber anders, als Kaya behauptet: <strong>Keine Handvoll verlangte Leinenpflicht.</strong> Hier sind<strong> einige der Antworten</strong> (viel mehr Stimmen pro Leine gab&#8217;s wirklich nicht):</p>
</p>
<p><strong>Frank Eigler: </strong><em>Es sollte empfindliche Strafen geben, wenn der Hund jagt, aber immer gleich mit Verboten für alle Hundehalter zu kommen ist der falsche Weg.</em></p>
</p>
<p><strong>Barbara Schmidt: </strong><em>Ich traue den meisten Hundebesitzern zu, das verantwortlich zu regeln. Die Hundebesitzer, denen es egal ist, ob ihr Hund wildert und denen die Empathie für die Wildtiere oder auch andere Waldnutzer fehlt, werden sich ohnehin nicht dran halten.</em></p>
</p>
<p><strong>Jasmin Bielak: </strong><em>Mein Hund darf im Wald und Feld die Wege nicht verlassen und ist abrufbar &#8211; wieso sollte man ihm dann die „Freiheit“ nehmen.</em></p>
</p>
<p><strong>Katja Gorol: </strong><em>Ich finde, man sollte an die Vernunft der Bürger appellieren und Entgegenhandeln muss dann Folgen haben. Aber ich möchte mich mit meinem ordnungsgemäßen Verhalten nicht mitbestrafen lassen!</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/dog-7559102_640.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/dog-7559102_640.jpg" alt="dog 7559102 640" class="wp-image-42094" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/dog-7559102_640.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/dog-7559102_640-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Lisa Id: </strong><em>Eine generelle Leinenpflicht bestraft all diejenigen, deren Hunde abrufbar, gut erzogen, zurückhaltend etc sind.</em></p>
</p>
<p><strong>Andre Sander:</strong><em> Wenn ich mir die Anträge der Grünen in der letzten Zeit anschaue, bekomme ich den Eindruck, dass die Grünen in Hofheim nur Anträge stellen, die sich gegen irgendwelche Dinge stellen. Dabei wäre es besser, Vorschläge zur Verbesserung der Situation zu machen. Wie zb. einen Eignungstest für Hundehalter einzuführen.</em></p>
</p>
<p><strong>Ingo Küther: </strong><em>Ich möchte hier mal aus Sicht eines Landwirts etwas dazu beitragen, bin selbst kein Hundehalter. Wenn Äcker und Wiesen abgeerntet sind spricht eigentlich wenig dagegen, die Hunde frei dort laufen zu lassen. Allerdings sollte ein Hundebesitzer das Wissen besitzen, wie eine abgeerntete Fläche aussieht bzw. wie eine Fläche aussieht, wo die Aussaat erfolgt ist- Dieses Wissen ist oftmals nicht da oder geht leider immer mehr verloren.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Thorsten Kirchhof:</strong><em> Das Ordnungsamt hat ja nicht mal Zeit, das Anwohnerparken gescheit zu kontrollieren. Wie sollen sie dann das schaffen?</em></p>
</p>
<p><strong>Petra Weschke: </strong><em>Die Hundesteuer wird aber gerne genommen. Ich kann diese ständige Bevormunderei von Leuten,&nbsp; die im Regelfall gar keinen Hund haben,&nbsp; nicht mehr ertragen.&nbsp;</em></p>
</p>
<p><strong>Andreas Friedrich: </strong><em>Längst überfälliger Antrag. Leider trifft es dann auch diejenigen, die ihr Tier im Griff haben.</em></p>
</p>
<p><strong>Stefan Grimm: </strong><em>Ach ja, die &#8222;Grünen&#8220;&#8230; Praxisfern wie man sie kennt&#8230; Absehbar ist doch im Falle von der Durchsetzung des &#8222;Leinenzwangs&#8220; durch die zusätzlichen Ordnungsbeamten, dass die Oma, die ihren Pinscher am Untertor nicht angeleint hat, ein Knöllchen bekommt, und die Grossen, Dicken am Meisterturm unbeobachtet durchs Unterholz brechen und man nur das aufgeregt hektische Rufen des Models vernimmt: &#8222;Bleibst Du wohl stehen&#8220;&#8230;</em></p>
</p>
<p><strong>Andrea Wagner: </strong><em>Man kann sich leider nicht auf das Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter verlassen, so meine Erfahrung (&#8230;) Ich würde mir daher Auslaufflächen wünschen, die auch für große Hunde ausreichend Platz bieten.&nbsp;</em></p>
</p>
<p><strong>Stefanie Hastrich:</strong> <em>Ja, das Wildern ist sehr schlimm, aber dann müssen die Hundehalter bestraft werden und nicht der Hund.</em></p>
</p>
<p><strong>Michael Vogelmann: </strong><em>Leinenpflicht NEIN!!! Es muss langsam aufhören den Bürger zu bevormunden.</em></p>
</p>
<p><strong>Karin Lübbers: </strong><em>Ich bin gegen einen generellen Leinenzwang. Ich halte die aktuelle Regelung für ausreichend. Hier werden meines Erachtens nach alle Hunde/Hundehalter in einen Sack gesteckt und bestraft.</em></p>
</p>
<p><strong>Jürgen Bartsch:</strong><em> Ich schlage vor, dass das Ordnungsamt seine Zeit dazu verwendet, um die Überfälle am Bahnhof durch verstärkte Präsenz einzudämmen.</em></p>
</p>
<p>+++</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>UPDATE</strong></h2>
</p>
<p>Die Grünen haben den Antrag auf immerwährenden Leinenzwang im gesamten Stadtgebiet zu Beginn der Sitzung des Ortsbeirates zurückgezogen. Bis zum nächsten Antrag&#8230;</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/04/23/gruene-fordern-hunde-an-die-leine/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MTK-Landrat redet Tacheles: Ich kann den Frust verstehen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/12/mtk-landrat-redet-tacheles/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 15:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dorynski Alexandra]]></category>
		<category><![CDATA[Gärtner Marita]]></category>
		<category><![CDATA[Gianfreda Sandra]]></category>
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		<category><![CDATA[Willig Usch und Hans]]></category>
		<category><![CDATA[Yilmaz Gökhan]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 12. Januar. Ungewohnt klare und deutliche Worte findet Landrat Michael Cyriax für das Chaos rund um die Corona-Impfung: Eigentlich sollten sich Senioren heute anmelden können, doch die Hotlines waren total überlastet. Der CDU-Politiker spricht von Frust und Unverständnis, von einer "unbefriedigenden Situation" und das dies "kein Ruhmesblatt für unser Land" war. Es ist richtig wohltuend, wenn ein Politiker die Dinge beim Namen nennt. Wir bringen den Cyriax-Wuttext im Wortlaut. – Außerdem: Weitere Corona-Tote, der Inzidenzwert steigt. Die Angst des Clowns um seine alte Mutter. Parteien wenden sich wieder den Bürgern zu. Kostenlose Werbung. Drei neue Video-Tipps. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen veröffentlicht MTK-Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> auf Facebook ein ebenso umfassendes wie informatives &#8222;Corona-Tagebuch&#8220;. Wir haben ihn für die Offenheit und Fülle der Nachrichten wiederholt gelobt: So umfassend informiert keine Lokalzeitung!  Heute müssen wir ihm ein zusätzliches Kompliment machen:</p>
<p>Cyriax kann auch Kritik! Er spricht seit der Corona-Pandemie auffallend offen an, wenn etwas nicht richtig läuft. In seinem <a aria-label="neuesten Tagebuch-Eintrag (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">neuesten Tagebuch-Eintrag</a> geht er auf die Verärgerung vieler Senioren ein, die sich heute – offenbar vergebens – um einen Impftermin bemüht haben. Der CDU-Politiker beschönigt die Lage nicht, beschwichtigt nicht. Es klingt wie ein Wut-Text, Cyriax sagt es ganz unverblümt: Er könne den Ärger, den Frust und das Unverständnis verstehen. </p>
<p>So viel Offenheit und Ehrlichkeit  ist eine Rarität im politischen Alltag. Doch lesen Sie selbst – ein Politiker redet Tacheles:</p>
<p><em>&#8222;Für einige war das heute morgen kein guter Start in den Tag und in die zweite Phase der Corona-Schutzimpfung in Hessen. Es lag nicht am Schnee. Über die weißen Flocken haben wir uns wohl alle gefreut.</em></p>
<p><em>Was ist geschehen?</em></p>
<p><em>Seit heute sind rund 400.000 Senioren in Hessen berechtigt, einen Impf-Termin zu vereinbaren. Hierfür hat das Land eine Internetseite und die auch sonst beliebte Hotline 116 117 für Terminvereinbarungen frei geschaltet. Die große Mehrzahl der&nbsp; Anrufer aus dem Main-Taunus-Kreis hatte wohl keinen Erfolg und gab frustriert auf. Das jedenfalls entnehme ich den zahlreichen Anrufen und Nachrichten, die ich hierzu erhalten habe.</em></p>
<p><em>Die Website war gleich am Morgen überlastet. Ebenso die Hotline. Eine Bürgerin berichtet mir, dass sie 90 Minuten auf allen Kanälen versuchte, einen Termin zu vereinbaren. Schließlich sei sie über 116 117 durchgekommen. Ihre Freude währte nur kurz. Denn sie konnte mit dem Gesprächspartner keinen Impftermin vereinbaren. Während des Gesprächs stürzte das gesamte System ab. Sie wurde vertröstest und gebeten, in zwei Stunden nochmals anzurufen&#8230;</em></p>
<p><em>Ich kann den Ärger, den Frust und das Unverständnis von Seniorinnen und Senioren sowie ihren Angehörigen gut verstehen. Die unbefriedigende Situation vermag ich leider nicht zu ändern. Bundes- und Landesregierung steuern die Impfstoffverteilung und die Einladung der Impfberechtigten zentral und ohne Abstimmung mit der kommunalen Ebene.</em></p>
<p><em>Bei den im Dezember 2020 geweckten Hoffnungen und Erwartungen ist die erste Phase der Impfung leider kein Ruhmesblatt für unser Land. Hier muss deutlich nachgebessert werden. Schließlich stehen wir erst am Anfang der Impfkampagne, und millionenfache Terminvereinbarungen werden noch folgen.&#8220;</em></p>
<p>Sodann hat der MTK-Landrat noch einige Informationen:</p>
<p><em>&#8222;Der letzte Woche gelieferte Impfstoff ist aufgebraucht. Unsere Teams können momentan nicht impfen. Wir warten wieder auf Nachschub, der am 14. Januar kommen soll (60 Vials; entsprechen 300 bis 360 Impfdosen).&nbsp;</em></p>
<p><em>Nach meinen Informationen ist es in den Schulen und Kindergärten gestern relativ reibungslos angelaufen. Ein Teil der Kinder besucht Kita und Schule. Der Großteil wird zu Hause betreut. In den schulischen Betreuungsangeboten des Kreises werden rd. 30 % der Kinder betreut. An der einen oder anderen Stelle könnten digitale Lernplattformen stärker genutzt werden.&nbsp;</em></p>
<p><em>Übers Wochenende haben mich einige Eltern gefragt, ob auch im Lockdown 4.0 die Betreuungsgebühren erlassen werden. Hier gibt es eine gute Nachricht: Solange im Lockdown die Kinder die Betreuungsangebote nicht besuchen, werden die Kommunen &#8211; und der Main-Taunus-Kreis selbst &#8211; keine Gebühren erheben. Das habe ich heute morgen mit den Bürgermeistern verabredet. Zur Umsetzung müssen jetzt noch die jeweiligen kommunalen Gremien zustimmen.&nbsp;(&#8230;)</em></p>
<p><em>Ich fürchte, wir werden uns in den noch Wintermonaten und bei der weiteren Ausbreitung des mutierten Virus mit diesen Fallzahlen irgendwie arrangieren müssen. Nach meiner Wahrnehmung ist es trotz größter Einschränkungen nirgendwo in Europa gelungen, die Inzidenz dauerhaft im erwünschten grünen Bereich zu halten.&#8220;</em></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Zahlen: Inzidenzwert steigt weiter an</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona-2.jpg" alt="MTK-Landrat
" class="wp-image-4849" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den MTK-Kommunen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die neuesten Corona-Zahlen aus dem MTK nennt das Landratsamt: Der Inzidenzwert ist auf 120 angestiegen. Kelkheim liegt heute den ersten Tag über einer 7-Tage-Inzidenz von 200.</p>
<p>Es gibt im Vergleich zu Montag 47 weitere Infektionen, aktuell sind 444 Menschen mit dem Covid-19 infiziert.</p>
<p>Die Zahl der Toten stieg erneut: Zwei Menschen starben: in Bad Soden ein 84-jähriger Mann, in Hofheim eine 65-jährige Frau. Damit hat die Pandemie im Main-Taunus-Kreis bereits 135 Menschenleben gekostet.</p>
<p>In den Main-Taunus-Kliniken in Bad Soden und Hofheim liegen derzeit 32 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden sieben beatmet.</p>
<p>In Hofheim gibt es sechs weitere Infizierte, damit sind in der Stadt bisher 776 Menschen an Corona erkrankt. In Kriftel sind es 239 (+3).</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona2.jpg" alt="20210112 Corona2" class="wp-image-4850" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises. In Kelkheim wurde die 200 überschritten. </figcaption></figure>
</div>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Der Clown-Macher: Meine Mutter wollte nicht mehr leben</h1>
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Stuhlmiller.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="358" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Stuhlmiller.jpg" alt="20210112 Stuhlmiller" class="wp-image-4856" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Stuhlmiller.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Stuhlmiller-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot von der Facebookseite: Michael Stuhlmiller in seiner Clownschule..  </figcaption></figure>
<p>Vergesst die Alten nicht! Und helft ihnen durch diese schwere Zeit, damit sie nicht weiter vereinsamen! Das ist die Botschaft einer kleinen Geschichte, die<strong> Michael Stuhlmiller</strong> – er ist Inhaber der <a href="https://www.clownschule.de/" target="_blank" aria-label="Clownschule (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Clownschule</a> in Lorsbach – in der Facebook-Gruppe <a aria-label="&quot;Hofheim/Kriftel/Hatersheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Hofheim/Kriftel/Hatersheim&#8220;</a> veröffentlicht. Wir geben sie ungekürzt wieder:</p>
<p><em>&#8222;Vor zwei Wochen haben wir einen riesen Schrecken bekommen. Meine Schwiegermutter wurde mit 93 Jahren und diversen Vorerkrankungen in ihrem Seniorenheim positiv auf Corona getestet. Die Krankheit verlief bei ihr Gott sei Dank sehr milde. 43 Menschen waren bislang in ihrem Heim corona-positiv, und glücklicherweise ist keiner gestorben.</em></p>
<p><em>Trotzdem ging es ihr gar nicht gut. Aber nicht wegen Corona-Symptomen, sondern weil sie seit März 2020 isoliert auf ihrem Zimmer sitzen musste, ihr Essen teilweise an der Türklinke abholen konnte und deswegen einfach die Perspektive verloren hat und nicht mehr leben wollte. Sie hatte sich nach ihrem positiven Test sogar geweigert zu essen.</em></p>
<p><em>Nur dem liebevollen Einsatz der Pfleger und Ärzte ist es zu verdanken, dass sie jetzt wieder isst und sich gut erholt. Vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass wir sie jeden Tag ein wenig zum Lachen gebracht haben und meine Frau ihr seit dem Lockdown täglich ein kleines Gedicht vorgelesen hat. Sie war zwar schwach, aber zuhören konnte sie. </em></p>
<p><em>Deswegen mein Tipp an alle: Vergesst in diesen Zeiten das Lachen nicht und erzählt Euch Geschichten, die Mut machen und Hoffnung geben.</em>&#8222;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ist Wahlkampf! Parteien wenden sich wieder den Bürgern zu</h1>
<p>Der Wahlkampf nimmt, ganz langsam, Fahrt auf: Am 14. März werden die Mitglieder der Stadt- und Gemeindeparlamente neu gewählt. Es gilt also, sich langsam in Stellung zu bringen. Die Parteien beginnen, sich wieder den Bürgern zuzuwenden.</p>
<p><strong>CDU beweihräuchert sich selbst</strong></p>
<p>Die <strong>CDU</strong> <strong>Hofheim</strong> hängt sich mit ihrer ersten Wahlkampf-Meldung einen ziemlich abgewetzten Orden ans Revers: Man habe initiiert, dass Eltern keine Gebühren zahlen müssen, wenn sie während des Lockdowns ihre Kinder nicht in die Kita geben. Das lesen wir als aktuelle <a aria-label="Meldung (opens in a new tab)" href="https://www.cdu-hofheim.de/2021/01/11/cdu-fraktion-setzt-sich-fuer-entlastung-hofheimer-eltern-ein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Meldung</a> auf der Webseite der Stadtpartei, CDU- Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> die Selbstbeweihräucherung auch stolz auf seiner <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/christian.vogt.524" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> geteilt.</p>
<p>Doch dann schrieb Landrat <strong>Michael Cyriax </strong>(auch CDU) ebenfalls heute auf seiner Facebookseite (siehe oben): <em>&#8222;Das habe ich heute morgen mit den Bürgermeistern verabredet.&#8220;</em></p>
<p>Fakt ist: Das Thema ist schon ein paar Monate älter. Bereits beim ersten Lockdown hatten die Kommunen des Main-Taunus-Kreises eine entsprechende Regelung umgesetzt. Dass beim jetzigen Lockdown in gleicher Weise verfahren wird, dürfte naheliegend sein.&nbsp;</p>
<p>Die Mehrheit im Hofheimer Sozialausschuss war dafür, demnächst muss die Stadtverordnetenversammlung darüber entscheiden. Die Regelung gilt übrigens nur für städtische Kindergarten. Private und konfessionelle Träger entscheiden selbst. Verzichten sie auf Elternbeiträge, bekommen sie ihre Ausfälle von der Stadt Hofheim erstattet – auf Antrag.</p>
<p><strong>Grüne wollen mehr Solar und Lärmschutz</strong></p>
<p>Wann haben wir zuletzt von den <strong>Grünen</strong> gehört? Der letzte Eintrag auf ihrer <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://gruene-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> datiert von Anfang Dezember: Damals hatte die Partei ihre Kandidaten ermittelt. Und inhaltlich? Da müssen wir weiter zurückblättern – von Ende Oktober stammt die <a aria-label="Meldung (opens in a new tab)" href="https://gruene-hofheim.de/?p=2371" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Meldung</a>: &#8222;Grüne lehnen Haushaltsentwurf auch wegen fehlender Klimaschutzstrategie ab&#8220;.</p>
<p>Damit ist natürlich keine Wahl zu gewinnen. Wird&#8217;s jetzt besser? Per Pressemitteilung verkünden die Stadtvorsitzende <strong>Bianca Strauß</strong>&nbsp;und der Fraktionsvorsitzender <strong>Daniel Philipp</strong>: Man werde in der nächsten Stadtverordnetenversammlung den Antrag stellen, dass Hofheim am Wettbewerb &#8222;StädteChallenge 2021&#8220; teilnimmt. Die Stadt, die es als erste schafft, ihre installierte Photovoltaik-Leistung zu&nbsp;verdoppeln, gewinne.&nbsp;</p>
<p>Das ist sicher auch noch nicht das ganz große grüne Thema&#8230;</p>
<p>Im Kreisblatt heißt es zudem heute: &#8222;Grüne fordern Lärmschutz an L3011&#8220;. Dass der Antrag bereits seit vier Wochen im Rathaus liegt und in der letzten Stadtverordnetenversammlung erst einmal zurückgestellt wurde, schreibt das Blatt nicht. Über den Antrag (hier im Wortlaut) sollen die Stadtverordneten im Februar abstimmen. &nbsp;</p>
<p>&#8222;<strong>Bürger für Hofheim&#8220; legen ihr Wahlprogramm vor</strong></p>
<p>Die <a aria-label="&quot;Bürger für Hofheim&quot;  (opens in a new tab)" href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> </a>haben mit ihrem Spitzenkandidaten <strong>Wilhelm Schultze</strong> ein überraschend innovatives <a aria-label="Programm (opens in a new tab)" href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/standpunkte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Programm</a> vorgelegt, mit dem sie in den Wahlkampf ziehen. Es wirkt nicht abgehoben, ist eher zwischen handfest und originell einzuordnen. Die Themen reichen von &#8222;Erstellung eines gesamtheitlichen Verkehrskonzepts unter Einbeziehung der Altstadt und der neuen Baugebiete&#8220; über &#8222;mehr Grün in der Innenstadt&#8220; bis – Achtung, Attacke aufs Rathaus – &#8222;bessere Kommunikation von Bauvorhaben und anderen relevanten Themen&#8220;. Sehr sympathisch der Punkt <strong>&#8222;Seniorinnen und Senioren&#8220;</strong>: Mit Themen wie &#8222;altersgerechte Umbauten im HWB-Bestand&#8220;, &#8222;Förderung von Mehrgenerationenhäusern und Wohngemeinschaften&#8220; und auch &#8222;Tierhaltungsmöglichkeiten in Senioreneinrichtungen&#8220; will man bei den älteren Hofheimern punkten. Könnte klappen!</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>
<p><strong>Täter klauten FFP2-Maske aus Auto</strong></p>
<p>Unbekannte haben nachts in Hofheim einen Opel gewaltsam geöffnet und damit einen Schaden in Höhe von einigen Hundert Euro verursacht. Das Fahrzeug parkte seit Montagmorgen auf dem oberen Parkdeck des Bahnhofes in der Hattersheimer Straße. Aus dem Innenraum klauten die Täter eine FFP2-Maske.</p>
<p><strong>Mit Drogen durch die Nacht gefahren</strong></p>
<p>Eine Verkehrskontrolle der Polizei in der vergangenen Nacht in Hofheim dürfte Konsequenzen für einen 34-jährigen Audi-Fahrer haben. Gegen 4 Uhr überprüften die Beamten den Mann in der Zeilsheimer Straße – er hatte offensichtlich Drogen konsumiert. Zudem wurde eine geringe Menge Cannabis sichergestellt.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Drei neue Video-Tipps</h1>
<p class="has-text-align-left">Jeden Tag “fahnden” wir im Internet nach neuen Videos aus Hofheim und Kriftel. Heute stellen wir wieder drei vor, morgen folgen weitere. Wenn Sie für uns einen Tipp haben, schicken Sie einfach eine kurze E-Mail: <a href="mailto:mail@hk-newsletter.de" class="rank-math-link">mail@hk-newsletter.de</a></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/giova.lombardo/videos/10219060900530558" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="411" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Lombardo.jpg" alt="20210112 Lombardo" class="wp-image-4867" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Lombardo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Lombardo-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Krifteler Powersänger lässt es schneien</h2>
<p><strong>Giovanni Lombardo</strong>, das musikalische Energie-Bündel aus Kriftel, hat heute morgen&nbsp; – es hatte geschneit, Hofheim und Kriftel waren von einer feinen weißen Schicht zugedeckt – ein neues Video bei <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/giova.lombardo" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> gepostet: Er singt mit der Sängerin&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/heliname?__cft__%5B0%5D=AZUrl9me74O5eg8BgK0BOPtcRaDH-CehNfYGefK38ByZKelrjai8pUojoc78hQzXvwwoD1QSB45-1BKG-K8XneuXX_6GPjlGgmUQ4-pdzPfPmPhwNwFRoA5NBJ8rUjmc0kf-bwDJl3MBv51Q1W62pGq_03EfEXpRBdUMLJvz3T6HN48Ru0HbBtMsAu73LARRd64&amp;__tn__=-%5DC%2CP-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Menna Helina Mulugeta</strong></a>&nbsp;und dem Pianisten&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/michael.vandenvalentyn?__cft__%5B0%5D=AZUrl9me74O5eg8BgK0BOPtcRaDH-CehNfYGefK38ByZKelrjai8pUojoc78hQzXvwwoD1QSB45-1BKG-K8XneuXX_6GPjlGgmUQ4-pdzPfPmPhwNwFRoA5NBJ8rUjmc0kf-bwDJl3MBv51Q1W62pGq_03EfEXpRBdUMLJvz3T6HN48Ru0HbBtMsAu73LARRd64&amp;__tn__=-%5DC%2CP-R" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener"><strong>Michael van den Valentyn</strong></a>&nbsp; &#8222;Let it snow&#8220;. Immer wieder erstaunlich, welche klasse Künstler hier leben: <a href="https://www.facebook.com/giova.lombardo/videos/10219060900530558" target="_blank" aria-label="Unbedingt reinhören (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Unbedingt reinhören</a>!</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kunsthauszuerich/videos/215223530200566" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="418" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Roederstein-Zuerich.jpg" alt="20210112 Roederstein Zuerich" class="wp-image-4859" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Roederstein-Zuerich.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-Roederstein-Zuerich-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Und noch ein Roederstein-Video aus Zürich</h2>
<p>Das Stadtmuseum Hofheim macht auf ein weiteres Video zur &#8222;sensationellen Wiederentdeckung&#8220; der Künstlerin Ottilie W. Roederstein aufmerksam: Das Kunsthaus Zürich zeigt es auf seiner Youtube-Seite: Kuratorin <strong>Sandra Gianfreda</strong> stellt &#8222;eine der bedeutendsten Malerinnen ihrer Generation und wichtigste Schweizer Portraitistin der frühen Moderne&#8220; vor. Dass Roederstein zeitweilig in Hofheim lebte und die aktuelle Ausstellung mit Leihgaben u.a. aus dem Stadtmuseum ermöglicht wurde, wird im Film leider nicht erwähnt. Mehr Infos über die Künstlerin&nbsp; veröffentlicht das Kunsthaus Zürich auf seiner <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/ottilie-w-roederstein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a>.&nbsp;</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/695577687991378" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-MTK-Kliniken.jpg" alt="20210112 MTK Kliniken" class="wp-image-4868" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210112-MTK-Kliniken-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Originelles Dankeschön der MTK-Kliniken</h2>
<p>Und wieder gewinnt das Social-Media-Team der <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> Sympathiepunkte für einen gelungenen Internetbeitrag: <em>&#8222;Wir sagen DANKE! All unseren Mitarbeiter:innen, die jeden Tag Außergewöhnliches leisten!&#8220;</em> schreiben sie auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/695577687991378/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>. Anlass: Es ist der &#8222;Internationale Dankeschön-Tag&#8220;.  Dazu wird ein kleines Video mit dem Wort &#8222;Danke&#8220; in verschiedenen Sprachen gezeigt. Wichtig: <a aria-label="Video (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/695577687991378" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Video</a> unbedingt bis zum letzten Blatt anschauen &nbsp;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f604.png" alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>+++ Unsere Bilder zeigen Screenshots aus den Videos. Mit einem Klick aufs Bild können Sie den Film anschauen. +++</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Hofheimerin fertigt Schmuck aus Eisen</strong></p>
<p><strong>Doris Preusche</strong> ist seit vielen Jahren Mitarbeiterin des Kreisblatts – und wird heute in der <a aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/ein-material-fur-individualisten_22936770?origin=cce" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> groß porträtiert: Sie stellt Schmuck her, und verwendet als Grundmaterial Eisen. Auf die Idee war sie gekommen, als sie herausfand, dass zwei ihrer Vorfahren im 16. und 17. Jahrhundert Eisenerz verarbeiteten. Seit 2014 verwirklicht sie ihre künstlerischen Ideen, hat sich auch die Webseite <a aria-label="&quot;Eisenhart-Schmuck&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.eisenhart-schmuck.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Eisenhart-Schmuck&#8220;</a> zugelegt, auf der sie ihre Arbeiten ausstellt.</p>
<p><strong>Positive Bilanz in Hofheim-Nord </strong></p>
<p>Mehr als zehn Jahre lang profitierte Hofheim-Nord vom Städtebauförderprogramm &#8222;Soziale Stadt&#8220;. Fünf Millionen Euro flossen aus Bund und Land in das Gebiet südlich und nördlich der Zeilsheimer Straße, mitfinanziert wurden der Bau des Stadtteiltreffs, der Umbau der TV-Turnhalle, die Errichtung des Kinderhauses „Freche Spatzen“ und die Aufwertung verschiedener Spielplätze und des Bolzplatzes am Finanzamt. Jetzt habe eine (nicht repräsentative) Umfrage ergeben, dass die Bürger eine positive Bilanz ziehen, schreibt das <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-nord-ist-auf-einem-guten-weg-90165651.html" target="_blank" aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a>.</p>
<p>Die Informationen sind inzwischen auch auf der Homepage der Stadt zu finden (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086550.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p><strong>Schulen finden Wechselunterricht besser</strong></p>
<p>Eine halbfertige Umfrage unter den drei Krifteler Schulen präsentiert das Kreisblatt: Wir wird der Unterricht nach den Weihnachtsferien organisiert? Konrad-Adenauer- und Weingartenschule berichten von Präsenzunterricht, getrennten Klassen und digitalen Lehrstoffen – und dass man das Wechselmodell besser gefunden hätte. Die Lindenschule hat die Fragen der Redaktion nicht beantwortet.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Krifteler wollen Metzger nicht abgeben</h1>
<p>In der Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot;  (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/113990581947988" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>&#8222;Wir in Hofheim&#8220; </strong></a>ist heute weiter an der&nbsp; Wünsch-dir-was-Liste zur Belebung der Altstadt gebastelt worden. An der Umfrage von <strong>Frank Martin</strong> haben inzwischen über 1000 Menschen teilgenommen. Der Top-Vorschlag – eine Metzgerei muss her! – hat inzwischen 337 Stimmen eingesammelt, auf Platz 2 folgt ein &#8222;Unverpackt-Laden&#8220; mit 287 Stimmen. Etwas abgeschlagen folgen Fischladen (84), Irish Pub (47) und Weinbar (46).&nbsp;</p>
<p>Der Metzger-Wunsch wurde inzwischen etwas verfeinert: <strong>Susi Halt</strong> möchte <em>&#8222;einen richtigen Metzger, der auch seine Wurscht selbst macht&#8220;</em>. Und <strong>Julian Lenz</strong> ergänzt: <em>&#8222;aus artgerechter Haltung aus der Region&#8220;</em>.</p>
<p>In der Facebookgruppe <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/113990581947988" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Kriftel&#8220;</a></strong> beobachtet man die Hofheimer Begehrlichkeiten mit Schmunzeln: <em>&#8222;Wir behalten unsere 2 Metzgereien in Kriftel&#8220;, versichert</em> <strong>Elvira Schwab-Rieß</strong>. Und findet Unterstützung bei <strong>Marita Gärtner</strong>:<em> &#8222;Auf jeden Fall ! Die geben wir nicht nach Hofheim ab!&#8220;</em></p>
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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadtmuseum jetzt bis Ende Januar geschlossen</h2>
<p>Das <strong>Stadtmuseum</strong> verlängert den Lockdown: Bis zum 31. Januar bleibt das Haus geschlossen, es finden keine Führungen, Workshops und Vortragsveranstaltungen statt. Details <a href="https://www.hofheim.de/kultur/Stadtmuseum/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>
<p><strong>TV-Diedenbergen: Gaststätte mit neuen Pächtern</strong></p>
<p>Mutiger Schritt in schwierigen Zeiten: <strong>Alexandra Dorynski </strong>und <strong>Gökhan Yilmaz</strong> sind seit Anfang des Jahres die neuen Pächter der <strong>Gaststätte des TV Diedenbergen</strong>. Am Freitag, 15. Januar, starten sie ihren Abhol-Lieferservice. Die Speisekarte haben sie auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/JedermannGaststaette/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> gepostet, Bestellungen werden unter 06192 9377739 entgegen genommen.&nbsp;</p>
<p><strong>Lecker Essen holen am Bahnhofs-Bistro</strong></p>
<p>In der <a aria-label="Facebookgruppe &quot;Wir in Kriftel&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/113990581947988" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookgruppe &#8222;Wir in Kriftel&#8220;</a> entdeckt: Im <strong>Bistro am Bahnhof</strong> bieten <strong>Usch und Hans Willig</strong> wieder leckeren Mittagstisch – natürlich nur zum Abholen und Mitnehmen. Heute zum Beispiel wird gebackener Fleischkäse mit Spiegelei, Bratkartoffeln und Rote Bete (7,90 Euro) aufgetischt, morgen Putenrollbraten mit Semmelknödel und Bayrisch Kraut (8,50 Euro). Wichtig: Weil die Speisen frisch zubereitet werden, ist ist eine Bestellung am Vortag oder spätestens bis 8.30 Uhr am gleichen Tag notwendig: Tel. 0157 57219309 oder E-Mail: <a href="mailto:bestellung@bistro-am-bahnhof.de" class="rank-math-link">bestellung@bistro-am-bahnhof.de</a>.</p>
<p><strong>Postfiliale sucht Mitarbeiter</strong></p>
<p>Die <strong>Postfiliale Bieger</strong> in Marxheim sucht Verstärkung. Wer in Voll- oder auch Teilzeit mitarbeiten will, kann sich bewerben bei<strong> Ulrike Wallrafen</strong>, Ubierstraße 11 in Hofheim (E-Mail: spbieger@t-online.de)</p>
<p></p>
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