<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Knöß Marianne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/knoess-marianne/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Thu, 12 Jan 2023 18:13:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Knöß Marianne &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Stadtparlament stoppt Vorderheide II – oder doch nicht?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 16:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beine Fabian]]></category>
		<category><![CDATA[Blasch Dr. Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Braun Detlef]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Engelhard Rolf]]></category>
		<category><![CDATA[Fritsch Susanne]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Milkowitsch Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Reif Marcus K.]]></category>
		<category><![CDATA[Schindling Klaus]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Karl-Josef]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Söllner Eva]]></category>
		<category><![CDATA[Thorenz Ronny]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=20310</guid>

					<description><![CDATA[Noch einmal Vorderheide II, es sollte eigentlich ein letztes Mal sein: In einer Sondersitzung des Stadtparlaments haben sich die Stadtverordneten dafür ausgesprochen, die alten Pläne von einem neuen Villenviertel endgültig zu begraben. Die Stadt soll nicht weiter klagen, sie soll das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs akzeptieren. Der Beschluss fiel mehrheitlich – gegen die Stimmen von CDU, FDP und FWG. Doch es gibt offenbar noch ein Hintertürchen, durch das jetzt Bürgermeister Christian Vogt gehen soll. Dann könnte er den Beschluss des Stadtparlaments noch aushebeln. Vogt deutete bereits an, das tun zu wollen.

Außerdem: Corona-Zahlen steigen stark an. -- Hofheim &#038; Kriftel für Frieden in der Ukraine. -- Enkeltrick-Betrug mit Whatsapp. -- Grüne in der Glaubwürdigkeitsfalle. -- Gastro in Not u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es ist vorbei! In einer Sondersitzung hat Hofheims Stadtparlament am Freitagabend beschlossen, nicht weiter für das Baugebiet Vorderheide II vor Gericht zu klagen. 19 Stadtverordnete stimmten dafür, 14 dagegen.</strong> <strong>Damit ist das Baugebiet Vorderheide II Geschichte, endgültig!</strong></p>



<p><strong>Oder etwa doch nicht?</strong></p>



<p><strong>Die Befürworter des Baugebietes haben ein Hintertürchen entdeckt: CDU-Bürgermeister Christian Vogt könnte mit einem juristischen Winkelzug den Beschluss des Stadtparlaments außer Kraft setzen. Vogt scheint offenbar nicht abgeneigt. Er machte bereits vielsagende Andeutungen&#8230;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeister: &#8222;Ich kann nicht anders&#8220;</h2>



<p>Es drängte ihn gleich mehrmals ans Mikrofon. <strong>Christian Vogt</strong> wirkte in der Sitzung der Stadtverordneten wie <strong>getrieben</strong>, er reagierte sehr <strong>emotional</strong>, manchmal auch <strong>biestrig-aggressiv</strong>: Er nannte einzelne Mandatsträger der Opposition beim Namen und beschuldigte sie, <strong>nicht das Wohl der Stadt </strong>zu verfolgen, sondern <strong>eigennützig</strong> zu handeln.<em> &#8222;Der Traum von den eigenen vier Wänden darf nicht nur für die sein, die schon welche haben. Er muss für alle sein.&#8220; </em>Er warf den Gegner des Baugebiets vor, <em>&#8222;unlauter&#8220;</em> zu handeln: Sie würden nur <strong>ihre</strong> <strong>eigenen</strong> <strong>Interessen</strong> verfolgen nach dem Motto: <em>&#8222;Es ist mir doch egal, wie viele Millionen die Stadt als Schaden hat.&#8220;</em></p>



<p>Und dann deutete er an, dass er einen <strong>Parlamentsbeschluss</strong> gegen eine weitere Klage <strong>nicht</strong> <strong>hinnehmen</strong> werde: <em>&#8222;Ich kann nicht anders&#8220;,</em> so Vogt theatralisch. <em>&#8222;Ich kann nicht anders: Ich muss als Bürgermeister, als Kämmerer und als Vorsitzender des Magistrats sämtlichen möglichen Risiken, die die Stadt betreffen, entgegenwirken. Und das werde ich auch tun.&#8220;</em></p>



<p>Das war unmissverständlich: Vogt will den Beschluss seines Stadtparlaments <strong>kippen</strong>, weil er <strong>Risiken</strong> für die Stadt sieht. Anwälte haben ihm bereits <strong>schriftlich</strong> gegeben, dass das möglich sei: <em>&#8222;Gemäß § 63 Abs. 1 S. 1 HGO hat der Bürgermeister einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu widersprechen, wenn dieser widerrechtlich ist&#8220;,</em> heißt es in einem <strong>juristischen &#8222;Gutachten&#8220;</strong>, das offenbar erst kurz vor der Sitzung fertig geworden war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorderheide II – einen Kompromiss gibt es nicht</h2>



<p>Der Bürgermeister muss einem Beschluss seines Stadtparlaments <strong>widersprechen</strong>, wenn dieser <strong>widerrechtlich</strong> ist – das klingt <strong>nachvollziehbar</strong>.</p>



<p>Aber wieso sollte ein klarer Mehrheitsbeschluss, nicht weiter für Vorderheide II zu klagen, <strong>widerrechtlich</strong> sein?</p>



<p>Jetzt wird&#8217;s juristisch <strong>spitzfindig</strong>. Zum besseren Verständnis müssen wir kurz die Vorgeschichte darlegen:</p>



<p><strong>Vor mehr als zehn Jahren</strong> hatte die Stadt die Ausweisung eines Baugebiets auf dem <strong>Kapellenberg</strong> beschlossen:<strong> Vorderheide II</strong> sollte ein <strong>Villenviertel</strong> werden. Die Stadt schloss dazu mit einer <em>&#8222;Entwicklungsgesellschaft Hofheim&#8220;</em> – kurz <strong>EGH</strong> – einen Vertrag ab: Dieses Unternehmen sollte das Gebiet im Auftrag der Stadt <strong>planen</strong> und <strong>bebauen</strong> können.</p>



<p>Gegen diese Pläne zog der <a href="https://www.bund-hessen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland</a> – kurz <strong>BUND</strong> – vor Gericht und bekam nach einem<strong> langen Rechtsstreit</strong> umfassend recht: Der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hessische Verwaltungsgerichtshof</a> erklärte Ende 2021 den Bebauungsplan für <strong>ungültig</strong>. Hauptgrund: Vorderheide II sei ein <strong>faktisches</strong> <strong>Vogelschutzgebiet</strong>. &#8222;Faktisch&#8220; deshalb, weil es <strong>laut</strong> <strong>Gesetz</strong> als Vogelschutzgebiet hätte ausgewiesen werden müssen, was das <strong>Land</strong> <strong>Hessen</strong> versäumt habe.&nbsp;</p>



<p>Gegen das VGH-Urteil wurde <strong>Revision</strong> <strong>nicht</strong> <strong>zugelassen</strong>. Dagegen allerdings kann die Stadt vorm Bundesverwaltungsgericht mit einer <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> vorgehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide-.jpg" alt="Vorderheide" class="wp-image-15229" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide--300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Vorderheide II: Streuobstwiesen, ganz viel Grün – und eigentlich ein Vogelschutzgebiet: Hier wollten CDU, FDP und FWG ein Villenviertel errichten lassen.</figcaption></figure>



<p>Und das ist jetzt der aktuelle Stand: Die Stadtpolitiker von <strong>CDU, FDP </strong>und <strong>FWG</strong> drängen darauf, dass die Stadt bis zur <strong>letzten</strong> <strong>Instanz</strong> klagt. Es gehe ihnen <strong>nicht</strong> <strong>um</strong> <strong>das</strong> <strong>Baugebiet</strong>, betonen sie gebetsmühlenartig. Vielmehr müsse die Stadt <strong>alle</strong> <strong>Rechtswege</strong> ausschöpfen, sonst würden hohe <strong>Schadensersatzklagen</strong> von der EGH drohen. Zugleich könne die Stadt nur nach einer Klage <strong>Schadensersatz</strong> vom Land fordern. Schließlich: Man habe als Kreisstadt <strong>Verantwortung</strong> zu tragen! Wenn das VGH-Urteil in dieser Form bestehen bleibe, würden in ganz Hessen <strong>keine</strong> <strong>Baugebiete</strong> mehr realisiert werden können.</p>



<p>Der <strong>Wahrheitsgehalt</strong> dieser <strong>Politiker-Aussagen</strong> soll an dieser Stelle <strong>nicht</strong> <strong>hinterfragt</strong> werden.&nbsp;</p>



<p>Die <strong>Opposition</strong> im Stadtparlament – das sind die <strong>Grünen</strong>, die <strong>SPD</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) und die <strong>Linken</strong> – lehnen das Baugebiet ab. Die SPD war <strong>früher</strong> für Vorderheide II, hat ihre <strong>Meinung</strong> <strong>aber</strong> <strong>inzwischen</strong> <strong>geändert</strong>.</p>



<p>Die einstige Planung passe nicht mehr<strong> in unsere Zeit,</strong> argumentiert die Opposition, außerdem sei der Naturschutz zu <strong>favorisieren</strong> – deshalb: Weiteres<strong> Geld auszugeben</strong> für Gerichtsverfahren, die <strong>aussichtslos</strong> erscheinen: Das müsse endlich <strong>ein</strong> <strong>Ende</strong> haben! </p>



<p>Die Fronten sind klar abgesteckt und verhärtet. So ist Vorderheide II längst zum <strong>Symbol</strong> für eine Stadtpolitik, in der die verantwortlichen Politiker <strong>keinen</strong> <strong>gemeinsamen</strong> <strong>Weg</strong> mehr finden:</p>



<p>Die einen wollen <strong>Villen</strong> bauen.</p>



<p>Die anderen wollen die <strong>Natur</strong> schützen.</p>



<p>Es gibt <strong>keinen</strong> <strong>Kompromiss</strong>. Einer muss <strong>verlieren</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durfte der Magistrat gar nicht entscheiden?</h2>



<p>Eine Nichtzulassungsbeschwerde ist an <strong>Fristen</strong> gebunden, und in diesem Fall drängt inzwischen die Zeit, weshalb der <strong>Magistrat</strong> vor gut zwei Wochen –<strong> hinter dem Rücken des Stadtparlaments</strong> – entschieden hat: Die Stadt soll die <strong>Nichtzulassungsbeschwerde </strong>vor dem Bundesverwaltungsgericht einreichen<strong>.</strong> </p>



<p>Und damit sind wir jetzt wieder zurück im Stadtparlament: Die <strong>Opposition</strong> hatte die <strong>Sondersitzung</strong> beantragt. Der <strong>Magistrat</strong> hätte den Beschluss gar nicht fassen dürfen, trug sie vor. Denn die <strong>Hessische</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> schreibe vor<em>: &#8222;Über die Führung eines Rechtsstreits von größerer Bedeutung&#8220;</em> entscheide ausschließlich das Stadtparlament.</p>



<p>Die <strong>CDU/FDP/FWG</strong> hielt dagegen: Die Gemeindeordnung beziehe sich auf einen <strong>neuen</strong> <strong>Rechtsstreit</strong>, hier aber gehe es um ein <strong>laufendes</strong> <strong>Verfahren</strong>. Und darüber könne und müsse der <strong>Magistrat</strong> entscheiden. Die Stadtverordneten hätten da gar nicht mitzureden.</p>



<p>Diese Auffassung wird von den <strong>Rechtsanwälten</strong> der Stadt bestätigt. Man muss allerdings wissen: Es sind <strong>dieselben Juristen</strong>, die vom Magistrat mit der <strong>Klageschrift</strong> beauftragt wurden und die dafür einen<em> &#8222;mittleren fünfstelligen Betrag&#8220; </em>kassieren wollten. Sollten die Stadtverordneten <strong>die</strong> <strong>Klage</strong> <strong>stoppen</strong>, würden die Anwälte <strong>kein</strong> <strong>Geld</strong> kriegen. Verständlich, dass sie jetzt vortrugen: Die Stadtverordneten würden mit einer Entscheidung gegen die Klage <em>&#8222;widerrechtlich in die Zuständigkeit des Magistrats über die laufende Verwaltung&#8220;</em> eingreifen, weshalb der Bürgermeister<strong> Widerspruch einlegen müsse</strong>.</p>



<p>Es handelt sich um eine <strong>Rechtsauffassung</strong>, über die sich unter Juristen <strong>trefflich</strong> <strong>streiten</strong> <strong>lässt</strong>. In jedem Fall gilt auch: Sollte der <strong>Bürgermeister</strong> den Beschluss des Stadtparlaments <strong>aushebeln</strong>, geht&#8217;s vermutlich <strong>vor</strong> <strong>Gericht</strong> <strong>weiter</strong>: Denn die Stadtverordneten könnten gegen die Entscheidung des Bürgermeisters klagen. Ein <strong>neuer</strong> <strong>Prozess</strong> droht&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrheiten stehen auf dem Kopf</h2>



<p><strong>Unterschiedliche</strong> <strong>Standpunkte</strong> im Stadtparlament – früher war das eine einfache Sache: Die <strong>Regierungskoalition</strong> entschied mit ihrer <strong>Mehrheit</strong> jede Abstimmung. <strong>Ende</strong> <strong>der</strong> <strong>Debatte</strong>.</p>



<p>So einfach geht&#8217;s heute nicht mehr: Die <strong>CDU</strong> hat trotz einer Koalition mit <strong>FDP</strong> und <strong>FWG</strong> eine Stimme weniger als die Opposition. Außerdem dürfen <strong>Mandatsträger</strong>, die bei einer Entscheidung betroffen sind, nicht an der Abstimmung teilnehmen. Gleich <strong>fünf Stadtverordnete</strong> bekannten sich zum Thema Vorderheide II für befangen: Das stellte die gewohnten Mehrheiten <strong>auf den Kopf</strong>:</p>



<p>Plötzlich bildeten<strong> die Oppositionsparteien</strong> die mit Abstand <strong>stärkste</strong> <strong>Kraft</strong>.</p>



<p>Mehr als zwei Stunden wurden die Argumente<strong> hin- und hergeschoben</strong>, manchmal <strong>schwülstig</strong>, manchmal <strong>platt</strong>, immer <strong>engagiert</strong>. Hier ausgewählte Wortbeiträge (auch sie werden ohne Prüfung des Wahrheitsgehalts wiedergegeben):</p>



<p><strong>CDU-Fraktionschef Alexander Kurz </strong>sagte: <em>&#8222;Uns drohen massive Kosten, wenn wir den Rechtsweg nicht ausschöpfen.&#8220;</em> Wenn sich die Rechtsprechung aus dem vorliegenden Urteil verfestige, <em>&#8222;wird es nicht mehr möglich sein, dass sich jeder Eigentum verschafft&#8220;.</em> </p>



<p><strong>FWG-Chef Andreas Nickel</strong> sprach davon, dass der Stadt <em>&#8222;ein hoher wirtschaftlicher Schaden drohe&#8220;:</em> <em>&#8222;Wir stellen uns besser, wenn wir klagen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ralf Weber (FDP):</strong> <em>&#8222;Teile der Politik bauen eine Mauer des Naturschutzes um die Stadt. Sie wollen keinen neuen Wohnraum. Die Haltung, die anderen nicht mehr reinzulassen, ist doch pervers.&#8220;</em> Wenn die Stadt nicht gegen das Urteil klage, gehe man Risiken <em>&#8222;für die Gesellschaft in ganz Hessen&#8220; </em>ein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg"><img decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg" alt="20220318 Vorderheide1" class="wp-image-19939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>BfH-Fraktionschef Wilhelm Schultze</strong> sagte: Wenn Bauprojekte nicht im Einklang mit dem Naturschutz und der Natur an sich stünden, dann könne man nur dagegen sein. <em>&#8222;Solche Projekte werde ich nicht mit meiner Stimme unterstützen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Aaron Kowacs (SPD)</strong> wies darauf hin: Sollte die Nichtzulassungsbeschwerde wider Erwarten <strong>Erfolg</strong> haben, werde der <strong>Bebauungsplan</strong> noch lange nicht <strong>rechtsgültig</strong>. Denn dann werde es mit dem <strong>Revisionsverfahren</strong> weitergehen. Vor der Stadt stünden <em>&#8222;weitere Jahre mit Gerichtsverfahren&#8220;.</em></p>



<p><strong>Linken-Fraktionschefin Barbara Grassel</strong> hatte die Papiere, die das Rathaus den Stadtverordneten zur Verfügung gestellt hatte, offenbar <strong>genau</strong> <strong>studiert</strong>. Das Urteil der Juristin: <em>&#8222;Nach den Vertragsunterlagen ist ein Schadensersatz von der EGH überhaupt nicht zu erwarten.&#8220;</em></p>



<p>Ihr Fraktionskollege <strong>Bernd Hausmann</strong> fand in den städtischen Unterlagen den Nachweis: Stadt wie EGH kannten das Risiko, dass der Bebauungsplan aus naturschutzrechtlichen Gründen vielleicht nicht durchzusetzen sei. <em>&#8222;Sie haben&#8217;s gewusst. Jetzt sollten wir dem schlechten Geld nicht gutes hinterherwerfen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Marianne Knöß</strong> (Grüne) sagte, eine Schadensersatzforderung gegen das Land sei gar <strong>nicht</strong> <strong>möglich</strong>: <em>&#8222;Die Stadt hätte damals das Vogelschutzgebiet melden müssen. Das hat sie nicht getan, also kann sie kaum Schadensersatz verlangen für eigene Fehler.&#8220;</em></p>



<p>Auch <strong>Axel Wintermeyer </strong>meldete sich zu Wort. Der CDU-Stadtverordnete ist Staatsminister der Landesregierung Wiesbaden, weshalb Barbara Grassel <strong>eine</strong> <strong>mögliche</strong> <strong>Befangenheit</strong> angesprochen hatte. Wintermeyer empfand eine solche Frage als <em>&#8222;Unverschämtheit&#8220;</em>. Und weiter: Dass <strong>Hofheims</strong> <strong>SPD</strong> jetzt gegen Vorderheide II stimme, habe <em>&#8222;definitiv zu einer Steigerung der Preise bei uns in Hofheim beigetragen&#8220;.</em></p>



<p>Wintermeyer sagte übrigens auch: Die <strong>Entscheidung</strong>, die das Stadtparlament treffe, sei <strong>demokratisch</strong>, und die müsse man <strong>akzeptieren</strong>,<em> &#8222;das ist überhaupt keine Frage&#8220;.</em></p>



<p><strong>Wenn&#8217;s danach ginge</strong>, wäre das Baugebiet Vorderheide II <strong>gestorben</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Beschluss kann Recht nicht verletzten&#8220;</h2>



<p>Das letzte Wort geben wir <strong>Rolf Engelhard</strong>, er ist <strong>SPD</strong>-Mitglied, war früher mal <strong>Richter</strong>. Sachlich und unaufgeregt trug er vor:</p>



<p>Das <strong>VGH-Urteil</strong> sei auf mehr als 100 Seiten <strong>ausführlich</strong> <strong>begründet</strong>. Eine <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> sei <strong>weder</strong> <strong>zulässig</strong> <strong>noch</strong> <strong>begründet</strong>. Außerdem seien <strong>Schadensersatzansprüche</strong> gegen die Stadt laut den vorliegenden Verträgen <strong>ausgeschlossen</strong>.</p>



<p>Engelhards <strong>Schlusswort</strong> galt dem Bürgermeister: <em>&#8222;Der heutige Beschluss kann nicht das Recht verletzen, Herr Bürgermeister Vogt.&#8220;</em></p>



<p>Es klang wie der<strong> Urteilsspruch eines Richters</strong>. Danach erfolgte die <strong>Abstimmung</strong> im Parlament: Es wurde eine <strong>eindeutige</strong> <strong>Entscheidung</strong>: Die Klage soll gestoppt werden. </p>



<p>Weit mehr als <strong>anderthalb</strong> <strong>Millionen</strong> <strong>Euro</strong> hat die Stadt bereits für Anwälte, Prozesse und Pläne ausgegeben. De Endabrechnung wird noch viel höher ausfallen. Es ist das Geld der Steuerzahler. <strong>Es</strong> <strong>ist</strong> <strong>alles</strong> <strong>weg</strong>.</p>



<p>Jetzt, <strong>nach der Sondersitzung</strong> des Stadtparlaments, steht fest: Der Bebauungsplan Vorderheide II ist <strong>Geschichte</strong>.</p>



<p>Es sei denn, <strong>Bürgermeister</strong> Vogt machte seine Ankündigung war. Und will unbedingt durchsetzen, dass die <strong>Stadt</strong> <strong>weiter</strong> <strong>klagt</strong>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Zahl der Infizierten macht Sprung nach oben</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg"><img decoding="async" width="640" height="431" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg" alt="22020325 freitags zahlen corona 1" class="wp-image-20446" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>Das Virus breitet sich weiter rasant aus</strong> – auch in <strong>Hofheim</strong> und <strong>Kriftel</strong>. Die Zahlen, die letzte Woche noch leicht nach unten gegangen waren, sind danach sprunghaft nach oben geschnellt: In <strong>Hofheim</strong> sind an diesem Freitag <strong>1.283 Menschen</strong> als infiziert gemeldet (vor einer Woche: 739), in <strong>Kriftel</strong> sind es <strong>461</strong> (256).</p>



<p>Die Zahl der Infizierten im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> wird an diesem Freitag mit <strong>8.599</strong> angegeben. Vor einer Woche waren es &#8222;nur&#8220; <strong>4.671</strong>.</p>



<p><strong>23</strong> an Covid-19-Erkrankte liegen derzeit in den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong>, drei von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Die <strong>7-Tage-Inzidenz </strong>wird mit <strong>1.408</strong> angegeben (vor einer Woche: 976)&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="494" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020325 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20317" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz-300x185.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz-768x474.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel für Frieden in der Ukraine</h1>



<p><strong>Eine Mahnwache gegen den russischen Angriff auf die Ukraine</strong> beginnt an diesem Sonntag (27. März) um 18 Uhr auf dem Chinonplatz in Hofheim. Es wird Musikbeiträge des Popchores Happy Voices aus Diedenbergen und von der Musikschule Hofheim geben. Und der CDU-Bundestagsabgeordnete <strong>Norbert Altenkamp</strong> wird reden.</p>



<p><strong>Detlev Braun vom Spiel-Punkt Kriftel </strong>lädt junge Flüchtlinge und ihre Eltern aus der Ukraine kostenlos in sein Spiel-Café im Holzweg 26 in Kriftel ein: dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Braun: <em>„Hier können sie mal auf andere Gedanken kommen, abschalten und neuen Mut fassen.“ </em>Getränke sind inklusive. Anmelden kann man sich unter <a href="https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.spiel-punkt.de%2Fukraine%2F%3Ffbclid%3DIwAR2_bqToub8ccckfSQ6gcTVpcgCqQgmQK-kDIC1luK03b9z4Pf4ZuWoGZcE&amp;h=AT0l9WiiEadn627hsaLQ0Baz7fkGoFJ4TLIQeymfLAmiKDh3riZ90mFzS3sjnOucGsvYDAKuD0S-gC5R8vALEX7P_cipnZs-4QeJgAcevJJz_Ky66fzU1JMSKnhbhudpeTD7O4lQ0qIto0Z_EUIfk45q7g&amp;__tn__=-UK-R&amp;c%5B0%5D=AT3e5jsSeYpEsZ2M1Ft4snla53jwjAThAg4qaZLfiMYPjyAw3XHuWMxLtOyjZIuMhan5EqggQTnJ8zyKhAkCyFIWqJcJ0QRqQnNUcp_1OPD0zPdBYPzXxAr32JT_AIf0XDuVDsIJIjaDe0aDPxatiqK-wB5msCvxXZAdcw2F8SbB-y8" target="_blank" rel="noopener">www.spiel-punkt.de/ukraine/</a></p>



<p><strong>Hofheims Partnerstadt Pruszcz Gdański</strong> in Polen hat bereits rund 1000 Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Nach einem Aufruf des Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften sind etwa 24.000 Euro – rund 103.000 Zloty – auf dem Spendenkonto von Pruszcz Gdański eingegangen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093287.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Knapp 80 Flüchtlinge </strong>sind in Kriftel registriert. <em>„Bisher sind sie bei Freunden, Verwandten und Bekannten untergekommen. Auch bei Menschen, die sich bei uns im Rathaus im Vorfeld gemeldet hatten“</em>, berichtet <strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong>.&nbsp;Wer für einen längeren Zeitraum Wohnraum zur Verfügung stellen oder auch weitere&nbsp;Hilfsangebote&nbsp;machen kann, sollte sich auf der Webseite der Gemeinde registrieren. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wohnraum-fuer-fluechtlinge-gesucht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die VHS in Hofheim </strong>bietet Deutsch-Kurse auch für Flüchtlinge aus der Ukraine an. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt die Finanzierung sicher. Weitere Informationen sind auf der VHS-Webseite zu finden (<a href="https://www.vhs-mtk.de/einzelnachricht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=909&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1a6beb3a6e2cb11bddeea81fc95ce24b" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Polizeiakten: Enkeltrick-Betrug mit Whatsapp</h1>



<p><strong>Die Kriminalpolizei in Hofheim</strong> muss sich mit einer neuen Deliktart befassen: eine Form des Enkeltrick-Betruges mit dem <strong>Messenger &#8222;Whatsapp&#8220;</strong>. Die ersten Menschen im Main-Taunus-Kreis haben bereits viel Geld verloren, die wahre Zahl der Opfer kann, wie immer bei diesen Straftaten, nur erahnt werden.</p>



<p>Die Täter geben sich in einer Nachricht als <strong>Verwandte</strong> aus und schreiben, sie hätten eine <strong>neue</strong> <strong>Handynummer</strong>. Dann berichten sie von einer <strong>finanziellen</strong> <strong>Notlage</strong> und bitten, eine oder mehrere <strong>Rechnungen</strong> zu begleichen.</p>



<p>Eine <strong>66-jährige Frau aus Eschborn</strong> bezahlte für ihre vermeintliche Tochter eine Rechnung in Höhe von <strong>700 Euro</strong>. Erst als sie am nächsten Tag nochmals rund 1.700 Euro überweisen sollte, wurde sie misstrauisch.</p>



<p>Eine weitere<strong> 66-Jährige</strong>&nbsp; nahm zwei Überweisungen in Höhe von <strong>4.000 Euro</strong> vor. Der Betrug fiel gerade noch rechtzeitig auf, so dass der Auftrag von der Bank <strong>storniert</strong> werden konnte.</p>



<p>Ein <strong>69-jähriger Mann</strong> aus Eppstein glaubte zunächst, seine Tochter habe ihn über eine neue Telefonnummer kontaktiert. Als er eine Rechnung in Höhe von <strong>2.135 Euro </strong>begleichen sollte, war ihm klar: Betrüger am Werk.</p>



<p><strong>Die Polizei: </strong>Bei Nachrichten von einer <strong>unbekannten Rufnummer</strong> besser nicht antworten und Nummer blockieren. Die <strong>echten Verwandten</strong> anrufen: Dann klärt sich der Sachverhalt meist schnell. Ganz wichtig: Im Zweifel<strong> die Polizei verständigen</strong>!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Cannabis und Alkohol unterwegs</h4>



<p>In der Nacht auf Samstag wurde ein<strong> 16-jähriger Jugendlicher</strong> auf einem <strong>E-Scooter</strong> in der Frankfurter Straße in Kriftel von der Polizei kontrolliert: Er stand unter dem Einfluss von <strong>Cannabis</strong>, außerdem wurde bei ihm eine geringe Menge <strong>Betäubungsmittel</strong> sichergestellt.</p>



<p><strong>Eine 29-jährige Frau</strong> fiel der Polizei auf, als sie in <strong>Schlangenlinien</strong> mit ihrem Auto über die Ostpreußenstraße in Hofheim fuhr. Ein Alkoholtest ergab einen <strong>Promillewert von 1,40</strong>. Ihr drohen ein Fahrverbot von mehreren Monaten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Navis und Lenker aus fünf BMW geklaut&nbsp;</h4>



<p>Gleich fünf BMW wurden nachts in Hofheim in den Straßen Am Steinberg, Wingertstraße, Königssteiner Straße und Am Alten Birnbaum aufgebrochen: Gestohlen wurden teilweise Lenkräder mit Airbags sowie eingebaute Navigationsgeräte. Die Polizei spricht von <em>&#8222;besonders schweren Fällen von Diebstahl aus Fahrzeugen&#8220;</em>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kabel-Diebe machten fette Beute</h4>



<p>Unbekannte Täter &#8222;besuchten&#8220; einen Rohbau in Diedenbergen an der Casteller Straße: Sie klauten bereits verlegte Stromkabel – Wert: rund 30.000 Euro.</p>



<p>Und auch das Umspannwerk in Marxheim wurde von Kabeldieben heimgesucht. Sie schafften zwei große Kabelrollen mit insgesamt 1.400 Metern Kabel weg: Die hatten ein Gewicht von rund 1,3 Tonnen und einen Wert von rund 5.000 Euro.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Grüne in der Glaubwürdigkeitsfalle</h1>



<p>Der <strong>Luxusdachgarten</strong> auf dem Erweiterungsbau des <strong>Landratsamtes</strong> in Hofheim bleibt in der Diskussion. <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax </strong>wie auch seine <strong>grüne Beigeordnete</strong> <strong>Madlen Overdick</strong> sind mit ihrem Vorhaben, ein exklusives Refugium für sich und ihre Mitarbeiter zu schaffen – auf Kosten des Steuerzahlers –, in ein großes Fettnäpfchen getreten: Allerorts fordert die Politik mehr alternative Energie, Privatleute und Unternehmen sollen in Solaranlagen investieren – nur beim <strong>Erweiterungsbau</strong> <strong>der</strong> <strong>Kreisverwaltung</strong> heißt es plötzlich: Eine <strong>Photovoltaikanlage</strong> muss nicht sein – ein Dachgarten <strong>kühle</strong> die Umgebung besser ab und <strong>mildere</strong> die Folgen des Starkregens. Das soll glaubhaft sein?</p>



<p>Mit ungewöhnlich klaren Worten hat dazu <strong>Ronny Thorenz</strong>, der designierte Vorstand der Energiegenossenschaft <strong><a href="https://www.solarinvest-main-taunus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solar-Invest</a></strong>, gegenüber der Lokalzeitung Stellung genommen: <em>&#8222;Humbug&#8220;</em> sei, was die Kreisspitze erzähle. &#8222;<em>Photovoltaik-Module speichern die Hitze und federn ihre Auswirkungen ab.“&nbsp;</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg" alt="Kreishaus Dachgarten" class="wp-image-18703" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-300x161.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-768x413.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1536x826.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-2048x1101.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten.jpg"></a>Machen Sie doch mal einen „Spaziergang“ über das neue Kreishausdach (Bild zum Vergrößern anklicken). Einige markante Stationen haben wir ausgeschildert.</figcaption></figure></div>



<p>Die <strong>grüne Kreisbeigeordnete Madlen Overdick</strong> hatte eine weitere Photovoltaikanlage auf dem neuen Kreishausdach für überflüssig erklärt: Der Kreis produziere jetzt schon <em>&#8222;im Übermaß&#8220; </em>erneuerbare Energie. Auch diese Aussage ordnet Thorenz ein: <em>„Übermaß gibt es bei erneuerbarer Energie überhaupt nicht. Wir haben doch viel zu wenig davon.“&nbsp;</em></p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Die Mitglieder der <strong>Kreis-Grünen</strong> stecken in einer Glaubwürdigkeitsfalle: Einerseits müssen sie <strong>ertragen</strong>, dass die grüne Kreisbeigeordnete Madlen Overdick eine <strong>Photovoltaikanlage</strong> auf dem Dach des Kreishauses für <strong>überflüssig</strong> erklärt – und dann bekommen sie Informationen ihrer Kreistagsfraktion per E-Mail zugeschickt, in denen sie lesen müssen:</p>



<p><em>&#8222;Für die Erreichung der Pariser Klimaziele brauchen wir auch im MTK deutlich mehr Energie-Effizienz sowie einen hoch dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien.&#8220; </em></p>



<p><strong>Unterzeichnet</strong> hat diesen Satz – na, wer wohl? Genau: <em>&#8222;unsere Umweltdezernentin&#8220;</em><strong> Madlen Overdick</strong>. Sie schreibt auch: <em>&#8222;Die Kreisverwaltung wird weiter mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie Klimaneutralität sukzessive erreicht werden kann.&#8220;</em></p>



<p>Papier ist <strong>geduldig</strong>. Die <strong>MTK-Grünen</strong> offenbar auch.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Unterdessen soll <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> erste Anzeichen von Einsicht zeigen: Im Bauausschuss des Kreises habe er versprochen, dass die <strong>Photovoltaikanlage</strong> auf dem Dach des bestehenden Landratsamtes <strong>&#8222;optimiert&#8220;</strong> werde. Im üblichen Polit-Sprech sagte er laut Lokalzeitung: Damit werde der<em> &#8222;ökologische Vorzeigebau weiter entwickelt&#8220;</em>. Was genau er damit meint, bleibt unklar. </p>



<p>Nach Darstellung der Zeitung versucht Cyriax offenbar auch, die Entscheidung <strong>für</strong><strong> Luxusdachgarten</strong> und <strong>gegen Photovoltaik</strong> in die Verantwortung der Kreistagsabgeordneten zu schieben: Die hätten schließlich die bisherige Planung <strong>akzeptiert</strong>. Und das einmal <strong>Geplante</strong> und <strong>Genehmigte</strong>, so wird der Verwaltungschef zitiert , könne man <em>„nicht ohne Not aufgeben“</em>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>News aus den Rathäusern</strong></h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg" alt="orgateam 50 jahre freizeitpark 2" class="wp-image-20344" width="644" height="307" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 644px) 100vw, 644px" /></a><figcaption>Reine Männersache: Das Organisationsteam, das die Geburtstagsfeier für den Freizeitpark Kriftel vorbereitet.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Freizeitpark Kriftel wird 50</strong> – vom 15. bis 17. Juli wird der Geburtstag gefeiert: mit großer Profibühne für Auftritte von Bands, jede Menge Ständen mit Aktionen, Feuerwehrausstellung und Flohmarkt. Tina Schehler verrät auf der Webseite der Gemeinde weitere Details. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wir-feiern-50-jahre-freizeitpark/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Für das Programmheft zum KreisstadtSommer 2022 </strong>können Veranstaltungen gemeldet werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093259.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Für das Seniorenkonzert mit den Comedian Harmonists</strong> am Donnerstag, 7. April, um 17 Uhr in der Stadthalle gibt es noch einige Karten. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093250.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><strong>Besorgte Eltern</strong> meldeten sich im Hofheimer Rathaus: Sie hatten Sandbienen auf Spielplätzen gesichteten. Diese seien erstens geschützt und zweitens harmlos, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093291.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In seinem Freitagsblick-Video</strong> berichtet <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> u.a. vom Besuch von&nbsp; drei Handwerkergesellen, die auf der Walz sind, von Ukraine-Aktivitäten in der Stadt, vom Marxheimer Stadtteiltreff und ganz kurz von der Sondersitzung der Stadtverordneten an diesem Freitag. Mehr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pYDxX1p9d_o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung</strong> – dazu&nbsp; bietet die SeniorenNachbarschaftsHilfe Informationen. Termin: Donnerstag, 7. April, um 16 Uhr im Kellereigebäude. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093289.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die R7a der Weingartenschule</strong> zeigte sich gut vorbereitet auf eine &#8222;Fragestunde&#8220; im Rathaus mit Kriftels Bürgermeister Christian Seitz.&nbsp;Ein Bericht darüber ist <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-innen-befragen-rathauschef/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu lesen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier entdeckt</h1>



<p><strong>Über das neue Süwag-Rechenzentrum</strong> hat der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtet. Das Kreisblatt ergänzt: In der Nachbarschaft plane die <strong>Amprion GmbH</strong> ein Umspannwerk. Pläne gebe es nicht, Details können deshab nicht genannt werden. Die Öffentlichkeit werde informiert, wenn der Planungsprozess<strong> weiter fortgeschritten</strong> sei.&nbsp;</p>



<p><strong>Die CDU im Main-Taunus-Kreis</strong> hat auf einem Parteitag ihren Vorstand gewählt, berichtet das <a href="http://Das Kreisblatt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>: <strong>Axel Wintermeyer </strong>aus Hofheim wurde mit 114 von 128 Stimmen für weitere zwei Jahre als Kreisvorsitzender bestätigt.  Seine vier Stellvertreter: <strong>Frank Blasch</strong> (Bad Soden), <strong>Eva Söllner </strong>(Liederbach), <strong>Susanne Fritsch</strong> (Eschborn) und <strong>Marcus K. Reif </strong>(Flörsheim). Die weiteren Ämter: Schatzmeister <strong>Thomas Milkowitsch</strong> (Kriftel), Schriftführer <strong>Klaus Schindling</strong> (Hattersheim), Mitgliederbeauftragter <strong>Fabian Beine </strong>(Kelkheim).&nbsp;</p>



<p><strong>48 Sozialbauwohnungen in Holzbauweise</strong> will die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (<strong>Gewobau</strong>) in Kriftel an der Raiffeisenstraße errichten. <strong>17 Millionen Euro</strong> werden investiert. In der Gemeindevertretung wurde das Projekt <strong>von</strong> <strong>allen</strong> <strong>Fraktionen</strong> begrüßt, nur die FDP hatte angesichts einer Kreditaufnahme von <strong>13,5 Millionen Euro</strong>&nbsp; <em>&#8222;erhebliche Bauchschmerzen&#8220;,</em> schreibt das <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/viel-lob-fuer-mutiges-und-innovatives-wohnungsbauprojekt-91424313.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p><strong>Die Stadt putzt sich heraus:</strong> An diesem Samstag war Frühjahrsputz der Vereine. Die weiteren Termine: Sauberhafter Kindertag (<strong>10. Mai</strong>), Sauberhafter Schulweg (<strong>19. Juli</strong>), Worldcleanupday (<strong>17. September</strong>). Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093239.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ein Open-Air Selbstverkäufer-Basar </strong>ist in Langenhain geplant: Er findet am<strong> 2. April</strong> am Ev. Kinder- und Familienhaus an der Sportplatzstraße statt. Mehr <a href="https://www.taunus4family.de/veranstaltung/open-air-selbstverkaeuferbasar-in-hofheim-langenhain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die KONEKT Main-Taunus</strong> findet am <strong>28. April</strong> in der Stadthalle statt: Es handelt sich um eine branchenübergreifende Netzwerkmesse. Mehr <a href="https://www.konekt-deutschland.de/region/main-taunus" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim </strong>veranstaltet am <strong>14. Ma</strong>i sein 2. Boßel-Turnier. Wer mitmachen will: E-Mail an bosseln@tv1860hofheim.de. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=4974989722579703&amp;set=gm.2280071522144551" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gastro in Not</h1>



<p><a href="https://www.showspielhaus.de" target="_blank" rel="noopener">Das Showspielhaus</a> ruft Hilfe: <em>&#8222;Wir sehen unsere Felle davonschwimmen.&#8220;</em> Man habe Werbeanzeigen geschaltet, Social Media Posts geschrieben, Anzeigen auf Jobportalen veröffentlicht, Aushänge in Berufsschulen gemacht, persönliche Kontakte aktiviert – alles versucht, <em>&#8222;aber nichts hat bisher auch nur eine Bewerbung eingebracht&#8220;.</em> Und darum geht&#8217;s konkret: Für den Foodtruck &#8222;Rampensau&#8220; wird ein Koch gesucht, wohl dringend! Mehr <a href="https://www.showspielhaus.de/die-kleine-rampensau/?fbclid=IwAR0a5rsGDnUZpm7ymF1JKH602_as1MXqgIDJt2PAet5JVblqoPcY9F1VXOg" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p>Andere Lokale haben ähnliche Personal-Probleme. Kleine Auswahl:</p>



<p><a href="https://www.vital-hotel-frankfurt.de/bar-restaurant.html" target="_blank" rel="noopener">Die Panoramabar</a> sucht dringend Verstärkung hinter der Bar. Mehr <a href="https://rhein-main-therme.softgarden.io/job/16646762/Barmitarbeiter-m-w-d-Panoramabar?jobDbPVId=42785452&amp;l=de" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><a href="https://orientierbar-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Orientierbar</a> ist auf der Suche nach Barkeeper und Servicepersonal. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Orientierbar/photos/a.537825039606922/5147950201927693/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Waldgaststätte Meisterturm</a> hat Vollzeitstellen in Küche und im Service frei. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=481426520354169&amp;set=a.245539327276224" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><a href="https://www.balthasar-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Bar und Lounge Balthasar </a>stellt Servicekräfte ein. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Balthasar.Hofheim/photos/a.10151442516367882/10158711716857882" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">Das Restaurant Zum Türmchen</a> sucht Aushilfen für den Service und Helfer in der Küche. Mehr <a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Zu guter Letzt: Mitleid mit den Bauhof-Mitarbeitern</em></h1>



<p>Manchmal macht&#8217;s doch noch Spaß, <strong>die gute alte Tageszeitung</strong> zu lesen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte am <strong>12. März </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/12/hofheims-hundehalter/">berichtet</a>, dass die Stadt Hofheim einen einjährigen <strong>Hundekotbeutelspendertest</strong> veranstalte. Der <strong>Erste Beigeordnete Wolfgang Exner</strong> (CDU) ließ sich aufwendig neben einem neuen Tütenspender <strong>fotografieren</strong>, die Rathaus-Pressestelle musste eine lange <strong>Pressemitteilung</strong> verfassen&#8230;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg" alt="Tütenspender" class="wp-image-19175" width="640" height="453" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Mit diesem Bild illustrierte der Hofheim/Kriftel-Newsletter den Bericht über die neuen Tütenspender.</figcaption></figure></div>



<p>Und wie berichtete die Lokalzeitung? Zehn Tage später, am <strong>22. März, </strong>stellte das Kreisblatt den städtischen <strong>Hundekotbeutelspendertest</strong> vor. Sehr wohlwollend, der Stadtführung wird&#8217;s gut gefallen haben. Und natürlich mit extra großem Exner-Foto&#8230; </p>



<p><strong>Kreisblatt-Lokalchef Kajo Schmidt</strong>, soeben von Corona genesen, ordnete die Geschehnisse jetzt angemessen ein. In seiner<strong> Samstags-Kolumne</strong><em> &#8222;Kajos Wochenschau&#8220;</em> schreibt er: </p>



<p>&#8222;<em>Hofheims Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Wolfgang Exner (CDU) veranstaltet einen Kotbeutel-Test, um zu überprüfen, ob die Tüten ordnungsgemäß benutzt werden. Im Hofheimer Norden und in Lorsbach hat er zwei Stationen installieren lassen, an denen Hundebesitzer sich vorm Gassigehen die Beutel ziehen können. Der Haufen muss dann eingetütet und in einem Abfalleimer in der Umgebung entsorgt werden. Ein städtischer Müllsammler soll die benutzten Beutel später zählen und Buch führen. Frage dabei: Landen so viele volle Beutel in den Papierkörben, wie zuvor ausgegeben wurden? Also, wenn ich der betroffene Mitarbeiter des Bauhofs wäre, fände ich Exners Idee kacke.</em>”</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Vorderheide II&#8220; am Tag danach: War&#8217;s das wirklich mit den Bauplänen?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/12/16/vorderheide-ii-am-tag-danach/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/12/16/vorderheide-ii-am-tag-danach/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 18:39:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Nitsch Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=15211</guid>

					<description><![CDATA[Der in seiner Klarheit bemerkenswerte Richterspruch zum Bebauungsplan  "Vorderheide II" ("nicht wirksam") hat in Hofheim heute für mächtig Aufregung gesorgt: Die einen können nicht fassen, dass wertvolle Natur von einem Gericht gerettet wurde. Einige Immobilien-Geschäftsleute dagegen trauern erhofften Millionen-Gewinnen nach. Wie geht's nun weiter? War's das wirklich? Die Stadt will sich noch nicht äußern. Die Frage - und damit die Befürchtung – bleibt: Wird die Bau-Lobby in der CDU darauf pochen, ihre Pläne doch noch umsetzen zu können?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Bebauungsplan &#8222;Vorderheide II&#8220; ist endgültig Makulatur: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat ihn für unwirksam erklärt. Für viele Hofheimer ist das ein Grund zum Jubeln, weil herrliche Natur mit wertvollen Streuobstwiesen erhalten bleibt. Einige Immobilien-Unternehmer, die das große Geschäft witterten, dürften sich dagegen in einem Alptraum wähnen: Das von ihnen erhoffte Luxus-Wohnviertel am Fuße des Kapellenbergs, direkt neben herrlichem Wald und mit Blick auf die Bergkapelle, wird es wohl nicht geben. Eine Stadt zwischen Sekt und Selters, wir schauen auf den Tag danach – mit Rückblick, ersten Stimmen und der spannenden Frage: War&#8217;s das wirklich mit den Bauplänen?</strong></p>



<p>In der <strong>Hofheimer Kirschgartenstraße 15 </strong>gibt es eine<strong> </strong> Firma mit dem Namen <strong>&#8222;Entwicklungsgesellschaft Hofheim mbH &amp; Co. KG&#8220;</strong>. Diese Firma, kurz <strong>EGH</strong> genannt, war 2008 von verschiedenen Unternehmen gegründet worden: von der <strong>Frank Heimbau Main/Taunus GmbH</strong> (Hofheim), der <strong>GEV Gesellschaft für Entwicklung und Vermarktung AG</strong> (Hamburg), der <strong>Taunus Sparkasse</strong> (Bad Homberg) und der <strong>Terramag</strong> <strong>GmbH</strong> (Hanau).</p>



<p>Gemeinsam wollte man<strong> über die EGH</strong> das Baugebiet &#8222;Vorderheide II&#8220; <strong>entwickeln</strong>, <strong>erschließen</strong> und <strong>vermarkten</strong>. </p>



<p>Im <strong>Zentrum des Firmen-Geflechts</strong> steht die<strong> Frank Immobiliengruppe</strong>. Ihre Zentrale für das Rhein-Main-Gebiet ist ebenfalls an der <strong>Kirschgartenstraße 15 in Hofheim</strong> zu finden. Der Chef dort heißt <strong>Michael Henninger</strong>, er sitzt für die <strong>CDU</strong> im Stadtparlament und gilt als <strong>unermüdlicher Antreiber,</strong> wenn&#8217;s darum geht, Neubaugebiete zu entwickeln. Ist ja auch sein <strong>Geschäft</strong>.</p>



<p>So entstand das Projekt <meta charset="utf-8"><strong>&#8222;Vorderheide II&#8220;</strong>: Auf 110.000 Quadratmeter sollten <strong>171 Bauplätze</strong> entstehen. Überwiegend <strong>Einfamilienhäuser</strong> auf <strong>größeren</strong> <strong>Grundstücken</strong>. Ein exklusives <strong>Villen-Viertel</strong>, wo heute die ökologisch wertvollsten Streuobstbestände Hessens rund 200 Tierarten <strong>Lebensraum</strong> bieten. Den Firmen winkten<strong> Millionen-Gewinne</strong>.</p>



<p>Aber dann sind <strong>Naturschützer</strong>, denen das Prädikat &#8222;<strong>unbeugsam</strong>&#8220; zu verleihen ist, den Unternehmen <strong>in</strong> <strong>die</strong> <strong>Quere</strong> gekommen. Und zwar richtig <strong>nachhaltig</strong>. Der Geschäftsführer der EGH, ein gewisser Herr Klein-Knott, dürfte recht bald <strong>geahnt</strong> haben, dass es für ihn vielleicht doch <strong>nicht</strong> <strong>gut</strong> ausgehen könnte. Jedenfalls reagierte er schon mal <strong>ausfallend</strong>, wenn die Rede auf &#8222;Vorderheide II&#8220; kam. Öffentlich beschimpfte er die Naturschützer als <em>&#8222;Ökoaktivisten&#8220;</em>, die mit <em>&#8222;Verfahrens-Tricksereien”</em> wichtige Neubauprojekte <strong><em>&#8222;</em></strong><em>torpedieren</em>” würden.</p>



<p>Jetzt ist das Projekt tatsächlich <strong>geplatzt</strong>, allerdings ganz <strong>ohne</strong> <strong>Trickserei</strong>, dafür in absolut <strong>rechtsstaatlicher</strong> <strong>Manier</strong>: Ein in seiner Klarheit <strong>überraschend</strong> <strong>deutliches</strong> <strong>Gerichtsurteil</strong> entlarvt die <strong>großmäulige</strong> <strong>Attacke</strong> Klein-Knotts gegen engagierte Naturschützer als <strong>verbale</strong> <strong>Aufplusterei</strong>. All die großartigen <strong>Pläne</strong>, die teuren <strong>Gutachten</strong> und die aufwendigen <strong>Untersuchungsberichte</strong> sind wohl nur noch <strong>Makulatur</strong>:</p>



<p>Der <strong>3. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshof</strong> (VGH) hat am späten Mittwoch, <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/">wie berichtet</a>, den Bebauungsplan <meta charset="utf-8">&#8222;Vorderheide II&#8220; für <strong>unwirksam</strong> erklärt. Jahrzehnte der Planung – alles für die Katz&#8216;: Ist damit die Natur gerettet? War&#8217;s das jetzt mit der <strong>Geschäftsmacherei</strong> auf Kosten von <strong>Streuobstwiesen</strong> und <strong>seltenem</strong> <strong>Getier</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für Christian Vogt waren die Diskussionen &#8222;Klamauk&#8220;</h2>



<p>Der Bebauungsplan in seiner heutigen Form war <strong>vor genau zehn Jahren</strong> mit den Stimmen von <strong>CDU, SPD, FDP</strong>, den <strong>Bürgern für Hofheim</strong> und fast allen Abgeordneten der <strong>Freien Wähler </strong>verabschiedet worden. Die <strong>Grünen</strong> und <strong>Linken</strong> hatten dagegen gestimmt. Von einer <em>„dramatischen Fehlplanung“ </em>sprach die damalige Grünen-Fraktionschefin <strong>Marianne Knöß</strong>. Sie sollte umfassend recht behalten.</p>



<p>Übrigens reicht die <strong>Zeit der Planung</strong>, darauf machten Leser des HK-Newsletters heute aufmerksam, viel weiter zurück. <strong>2010</strong> war in einem Bericht der <strong>Hofheimer Zeitung</strong> zu lesen, dass eine <strong>Wohnbebauung</strong> im Gebiet &#8222;Vorderheide II” bereits <em>&#8222;seit Jahrzehnten&#8220; </em><strong>im</strong> <strong>Gespräch</strong> sei.</p>



<p>Die CDU war&#8217;s irgendwann leid und brach die <strong>Diskussion</strong> kurzerhand ab. <strong>Überliefert</strong> ist der Satz: <em>„Wir werden den politischen Klamauk um die Vorderheide nicht fortführen.“</em> So tönte ein gewisser <strong>Christian Vogt</strong> als damaliger Wortführer der CDU im Stadtparlament. Der Mann ist heute, zehn Jahre später, <strong>Bürgermeister</strong> und <strong>Chef</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverwaltung</strong>. Ob er sich noch an seine <strong>derben</strong> <strong>Worte</strong> erinnert? Heute steht Vogt vor den <strong>Trümmern</strong> <strong>eines</strong> <strong>kommunalen</strong> <strong>Expansionsdrangs</strong>, den vor allem seine CDU <strong>ohne</strong> <strong>Rücksicht</strong> auf eine <strong>wertvolle und schützenswerte Natur </strong>betrieb. So darf eine Stadt heute nicht mehr planen und bauen, lässt sich das <strong>Urteil in Kurzform</strong> zusammenfassen.</p>



<p>Derselbe <strong>Christian</strong> <strong>Vogt</strong>, der vor wenigen Jahren andere Meinungen als <strong>Klamauk</strong> abtat, gibt sich heute <strong>kleinlaut</strong>. Das Urteil wolle er <strong>nicht</strong> <strong>kommentieren</strong>, lässt er über seine Rathaus-Pressestelle mitteilen: <em>&#8222;Der Stadt Hofheim liegt die Begründung zum Urteil über den Bebauungsplan ,Vorderheide II&#8216; des VGH Kassel noch nicht vor.&#8220; </em>Ohne diese <strong>Begründung</strong> könne man die <strong>Entscheidung</strong> des Gerichts nicht <strong>bewerten</strong> und auch keine <strong>Aussage</strong> über die weitere <strong>Vorgehensweise</strong> der Stadt Hofheim machen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/011_134_vorderheide_ii_teilplaene_a_b_u_c__verschoben_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/011_134_vorderheide_ii_teilplaene_a_b_u_c__verschoben_.jpg" alt="Vorderheide" class="wp-image-15235" width="688" height="715" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/011_134_vorderheide_ii_teilplaene_a_b_u_c__verschoben_.jpg 961w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/011_134_vorderheide_ii_teilplaene_a_b_u_c__verschoben_-288x300.jpg 288w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/011_134_vorderheide_ii_teilplaene_a_b_u_c__verschoben_-768x799.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Um dieses Gebiet am Fuße des Kapellenbergs wird seit Jahren heftig gerungen. Noch ist es wertvoller Naturraum, einige Lokalpolitiker wollen dort bauen. </figcaption></figure></div>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Am Anfang stand ein Täuschungsmanöver</h2>



<p>Andere sehen das naturgemäß anders. Der <strong>Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland</strong> (BUND) spricht von einem wichtigen Erfolg: „<em>Das Urteil hat große Bedeutung für den Naturschutz in Hessen&#8220;</em>, sagt <strong>Jörg Nitsch</strong>. Er ist Vorsitzender des hessischen BUND-Landesverbands. Seine Organisation hatte den<strong> langen Marsch durch die Gerichte</strong> auf sich genommen, wurde dabei vom <strong>Verein „Lebenswertes Hofheim“ </strong>unterstützt.</p>



<p>Nitsch: <em>&#8222;Die Lehre aus dem Urteil lautet, dass wertvolle, artenreiche Flächen geschützt und nicht bebaut werden sollten.“ </em>Auch für Wohnungssuchende sei das Urteil eine gute Botschaft: Es fordere, in Neubaugebieten mehr Wohnraum in der Fläche zu schaffen <em>&#8222;statt Villengebiete mit großen Grundstücken, aber nur wenig Wohnraum zu ermöglichen&#8220;.</em></p>



<p>Die <strong>Grünen</strong> wie auch die Linken<strong> </strong>in der Stadt Hofheim dürften sich mit dem <strong>Urteil</strong> in ihrer Politik <strong>voll</strong> <strong>bestätigt</strong> fühlen. Sie hatten von Anfang an <strong>gegen</strong> <strong>die</strong> <strong>Bebauung</strong> votiert.</p>



<p>Der heutige Bebauungsplan sei nur durch ein <strong>Täuschungsmanöver</strong> zustande gekommen. Daran erinnert der Linke <strong>Bernd Hausmann</strong>. Es hieß damals, man wolle <strong>steuerzahlende Einwohner</strong> nach Hofheim locken, um die <strong>Einnahmen der Stadt</strong> zu verbessern. Die <strong>SPD</strong> sei anfangs gegen die Ausweisung eines Villen-Viertels gewesen, habe aber später zugestimmt – in der Hoffnung auf<strong> lukrative Einnahmen</strong> der Stadtkasse. Hausmann: <em>&#8222;Das war schlichte Unwissenheit.&#8220; </em>Der <strong>Gesetzgeber</strong> hatte den Gemeindeanteil an der<strong> Lohn- und Einkommenssteuer </strong>gedeckelt: <strong>Mehr</strong> <strong>Millionäre</strong> bringen einer Kommune <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>Geld</strong>. Als diese <strong>Erkenntnis</strong> durchdrang, sei&#8217;s <strong>zu</strong> <strong>spät</strong> gewesen, so Hausmann. Der Bebauungsplan war <strong>beschlossene</strong> <strong>Sache</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><meta charset="utf-8">Weg frei für eine schwarz-grüne Koalition in Hofheim?</h2>



<p><strong>Daniel Philipp</strong>, der heutige <strong>Fraktionsvorsitzende</strong> im Stadtparlament, sagt: <em>&#8222;Drei Koalitionsverhandlungen habe ich mit der CDU erlebt: 2011, 2016 und in diesem Jahr. Jedesmal platzten die Gespräche, weil wir eine ganz klare Haltung zu Vorderheide II hatten.&#8220; </em><strong>Erhalt</strong> <strong>der</strong> <strong>Natur</strong> – <strong>keine</strong> <strong>Wohnbebauung</strong>: Das sei <strong>unverhandelbar</strong> gewesen.</p>



<p>Ist jetzt, da das <strong>Dauerstreitthema</strong> vom Tisch ist, der Weg frei für eine <strong>schwarz-grüne Koalition</strong>?</p>



<p>Philipp legt sich fest:<em> &#8222;Eine Koalition ist für mich in dieser Legislaturperiode ausgeschlossen.&#8220; </em>Man sei sich in den Verhandlungen nicht einig geworden, also aus und vorbei. Außerdem sei ihm die CDU in Hofheim derzeit<em> &#8222;zu rückständig&#8220;,</em> sagt er auch, mit vielen der handelnden Personen <em>&#8222;ist keine Koalition möglich&#8220;.</em></p>



<p>Er sieht allerdings auch: Es ist noch <strong>absolut offen</strong>, wie es in &#8222;Vorderheide II&#8220; <strong>weitergeht</strong>. Dass trotz des eindeutigen <strong>Gerichtsurteils</strong> eines Tages nicht doch noch <strong>Häuser</strong> in dem Gebiet gebaut werden: Das scheint <strong>nicht</strong> <strong>vollends</strong> <strong>ausgeschlossen</strong>.</p>



<p>Die Stadt kann zwar gegen das Urteil <strong>keine Revision</strong> einlegen. Sie kann gleichwohl gegen die <strong>Nichtzulassung</strong> <strong>der</strong> <strong>Revision</strong> juristisch vorgehen. Darauf hat der <strong>Verwaltungsgerichtshof</strong> gestern ausdrücklich hingewiesen. Die Stadt könnte demnach <strong>Beschwerde</strong> beim <strong>Bundesverwaltungsgericht</strong> <strong>in</strong> <strong>Leipzig</strong> einlegen. Das ganze Verfahren würde sich allerdings <strong>hinziehen</strong>, es werden bestimmt <strong>weitere</strong> <strong>Jahre</strong> vergehen.</p>



<p>Vor einer <strong>Entscheidung</strong>, nach <strong>Leipzig</strong> zu gehen oder auch nicht, muss natürlich auf alle Fälle erst einmal das <strong>Urteil</strong> <strong>schriftlich</strong> vorliegen. Das dauert in der Regel <strong>etliche</strong> <strong>Wochen</strong>.</p>



<p>Theoretisch könnte die <strong>Stadt</strong> auch noch einen<strong> anderen</strong> <strong>Weg</strong> einschlagen: Sie könnte einen <strong>ganz neuen</strong> <strong>Bebauungsplan</strong> aufstellen, dann einen, der den <strong>Anforderungen des Gesetzgebers</strong> Genüge leistet. Auszuschließen ist das nicht: Der <strong>Flächennutzungsplan</strong> erlaubt <strong>Wohnbebauung</strong>, und in der <strong>CDU</strong> wirken <strong>bekanntlich</strong> <strong>starke</strong> <strong>Lobby-Kräfte </strong>aus der Immobilienbranche, die bisher schon <strong>keine</strong> <strong>Bedenken</strong> kannten, die alten <strong>Streuobstwiesen</strong> für ihre <strong>Beton-Pläne</strong> zu <strong>opfern</strong>.</p>



<p>An diesem <strong>&#8222;Tag danach&#8220;</strong> haben sich weder <strong>CDU </strong>noch<strong> SPD</strong> noch die <strong>kleineren</strong> <strong>Parteien</strong> zu dem Urteil geäußert. Die weitere <strong>Vorgehensweise</strong> bleibt damit erst einmal offen. Nur die Linken haben sich längst klar positioniert, und auch die <strong>Grünen</strong> haben heute noch einmal  unmissverständlich unterstrichen, dass sie standhaft bei ihrer Linie bleiben wollen:</p>



<p><em>„Jegliche Bebauungsplanung der Vorderheide II ist nun unverzüglich zu beenden&#8220;</em>, forderte Daniel Philipp. Zudem habe das Gericht <strong>deutlich</strong> <strong>gemacht</strong>, dass das Gebiet als <strong>Vogelschutzgebiet</strong> hätte gemeldet werden müssen. <em>&#8222;Dieses Versäumnis gilt es nun nachzuholen, um die wertvolle Streuobstwiesenlandschaft dauerhaft zu sichern.“</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/12/16/vorderheide-ii-am-tag-danach/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hotel-Neubau oder grüner Korridor? Bauauschuss vertagt Thema</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/11/24/hotel-neubau-oder-gruener-korridor/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/11/24/hotel-neubau-oder-gruener-korridor/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 13:21:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Engelhard Rolf]]></category>
		<category><![CDATA[Härder Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=14196</guid>

					<description><![CDATA[Das wird sich Bürgermeister Christian Vogt (CDU) ganz anders vorgestellt haben: Er will einen Hotel-Neubau an der Elisabethenstraße 3 sehen, die Öffentlichkeit wurde von ihm erst gar nicht weiter eingeweiht. Doch dann machte der HK-Newsletter die Planung publik – Aufregung in der ganzen Stadt – und jetzt kam ihm auch noch die junge Wählergruppe "Bürger für Hofheim" in die Quere: Die möchte auf dem Grundstück einen "grünen Korridor" angelegt sehen. Mit einem entsprechenden Antrag hatte sich der Bauauschuss zu befassen: Angesichts der breiten Diskussion in der Stadtgesellschaft, die überwiegend für mehr Grün votiert, schlugen die Stadtverordneten ganz schnell einen Haken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Der Hofheimer Bauausschuss hat getagt, und erstmals hätte das Thema &#8222;Hotel an der Elisabethenstraße 3&#8220; öffentlich zur Sprache kommen können. Doch angesichts der breiten Diskussion in den letzten Tagen – Hotel-Neubau? Oder lieber mehr Grün? – trauten sich die Stadtverordneten noch nicht so richtig ran und schlugen einen Haken: Sie vertagten das Thema. Sie wollen sich zuerst das Grundstück genauer ansehen, Januar 2022 wird&#8217;s werden.</strong></p>



<p>An der Elisabethenstraße 3 sind heute die <strong>Stadtbücherei</strong> und das <strong>Stadtarchiv</strong> untergebracht. Beide ziehen demnächst in einen <strong>Neubau</strong> auf dem Kellereiplatz. Was geschieht dann mit dem Grundstück?</p>



<p>Dort soll ein Hotel gebaut werden! Diesen Plan der <strong>Stadtspitze</strong> hatte der HK-Newsletter letzte Woche öffentlich gemacht (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">hier</a>), das <strong>Entsetzen</strong> in der Stadtgesellschaft war groß: Wofür benötigen wir ein weiteres Hotel, wenn schon die bestehenden <strong>nicht</strong> <strong>ausgelastet</strong> sind? Brauchen wir nicht <strong>mehr</strong> <strong>Grün</strong> in der Innenstadt?&nbsp;</p>



<p>Die Stadtverordneten hätten am Dienstagabend im <strong>Bauausschuss</strong> Farbe bekennen können. Doch sie trauten sich nicht. Ja, einige von ihnen taten so, als gebe es das Thema gar nicht: Hotel, wer redet denn von einem neuem Hotel? <strong>Tiefpunkt der Debatte</strong>: <strong>Rolf Engelhard</strong> (SPD) forderte, die Diskussion zu beenden, &#8222;wir müssen hier nicht auf jedes Gerücht hören&#8220;.</p>



<p><strong>Gerücht</strong>? Auf der Tagesordnung stand: &#8222;Gelände der alten Stadtbücherei&#8220;. Die<a href="https://bürger-für-hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Bürger für Hofheim</a> (BfH) hatten den Antrag gestellt, dass auf dem Grundstück ein „<strong>grüner Korridor</strong>“ angelegt werden soll, &#8222;der das <strong>Ensemble aus altem Wasserschloss</strong> und dem <strong>Kellereigebäude</strong> mit der <strong>Stadthalle</strong> und dem <strong>Rathaus</strong> verbindet. Dies würde dem Platz wieder etwas <strong>Charakter</strong> verleihen und wäre den <strong>historischen</strong> <strong>Gebäuden</strong> würdig&#8220;.</p>



<p>Mit diesem Antrag kam die BfH allerdings  <strong>Christian Vogt</strong> gehörig in die Quere. Der CDU-Mann hatte sich schon vor seiner Wahl zum Bürgermeister im März 2019 – ohne erkennbaren Grund – <a href="http://www.christian-vogt.info/standpunkte/meine-standpunkte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">festgelegt</a>: „Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.“ Es klang, als sei die Entscheidung längst gefallen.</p>



<p>Die Hotel-Pläne sind damit alles andere als nur ein Gerücht: Vogt versucht als Bürgermeister, das Thema weiter voranzutreiben, allerdings bisher <strong>unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung.</strong> Als erstes wurde der Bebauungsplan angepasst. Als darüber im letzten Jahr abgestimmt wurde, brachte Vogts Parteifreund, CDU-Fraktionschef <strong>Alexander Kurz</strong>, auf dem letzten Drücker noch schnell einen Antrag ein: Der Magistrat solle die Ansiedlung eines mittelständischen <strong>Hotel-</strong> <strong>und</strong> <strong>Gastronomiegewerbes</strong> sondieren und eine <strong>Konzeptvergabe</strong> vorbereiten.</p>



<p>Spätestens damit waren die <strong>Weichen</strong> für ein Hotel gestellt – und kaum einer hat&#8217;s gemerkt: Die CDU, anders ist der Antrag nicht zu verstehen, will ein Hotel-Neubau. Eine mögliche <strong>andere</strong> <strong>Nutzung</strong> wurde von ihr erst gar nicht in Betracht gezogen.</p>



<p>Ob der <strong>Magistrat</strong> den Beschluss umgesetzt hat, ist noch unklar. Dafür spricht: Seit einiger Zeit kursiert unter <strong>Stadtverordneten</strong> die Information, im Rathaus liege inzwischen eine <strong>Machbarkeitsstudie</strong> für ein Hotel vor.</p>



<p>Der HK-Newsletters schickte dazu letzte Woche eine Anfrage an die <strong>Stadtverwaltung</strong>. In ihrer Antwort verwies Rathaus-Pressesprecherin<strong> Iris Bernardelli</strong> auf den <strong>Parlaments-Beschluss</strong>, wonach der Magistrat – siehe CDU-Kurz-Antrag – die Ansiedlung eines mittelständischen Hotel- und Gastronomiegewerbes sondieren und eine Konzeptvergabe vorbereiten soll: &#8222;Das tut die Stadtverwaltung&#8220;, schrieb Frau Bernardelli wörtlich. Ein <strong>Ergebnis</strong> liegt offenbar vor: &#8222;Der Magistrat wird die Stadtverordnetenversammlung demnächst darüber informieren.&#8220;</p>



<p>Als jetzt im <strong>Bauauschuss</strong> der Linke<strong> Bernd Hausmann</strong> wissen wollte, was es mit einer <strong>Machbarkeitsstudie</strong> auf sich habe, stellte sich Bürgermeister Vogt <strong>auffällig dumm</strong>: Was damit gemeint sei? fragte er zwei-, ja drei Mal. Und dann sagte er, er wisse nur von einer <strong>Hotelstandortbewertung</strong>. Doch die sei bereits mehr als zehn Jahre alt.&nbsp;</p>



<p><strong>Frank Härder</strong> (CDU) leitete das vorläufige Ende dieser unrühmlichen Debatte ein: Er schlug vor, erst einmal eine <strong>Ortsbegehung</strong> zu machen. Die Verwaltung soll das Grundstück vorher mit <strong>Latten</strong> oder <strong>Luftballons</strong> abstecken, damit man seine Größe erkennen könne.</p>



<p><strong>Marianne Knöss</strong> (Grüne) befürwortete ein solches Vorgehen, verlangte aber, dass die Verwaltung zuvor <strong>alle</strong> <strong>Unterlagen</strong> zu diesem Thema zusammenstellen soll. Wirklich <span style="text-decoration: underline" class="underline">alle</span>, das wurde mehrfach betont.</p>



<p>Und diese Unterlagen sollten den Bürgervertretern <strong>nicht</strong> erst kurz vor der Ortsbegehung ausgehändigt werden, sondern mit einem <strong>vernünftigen</strong> <strong>zeitlichen</strong> <strong>Vorlauf</strong>. Darum bat <strong>Bettina Brestel</strong> (Grüne), es dürften ungute Erfahrungen sein, die sie zu dieser Bitte veranlassten: Es gilt als <strong>beliebter</strong> <strong>Trick</strong> des Hofheimer Magistrats, bei <strong>strittigen</strong> <strong>Themen</strong> selbst wichtige Informationen erst <strong>in allerletzter Minute</strong> an die Bürgervertreter zu übergeben. Dass dann bisweilen Entscheidungen getroffen werden, die nicht unbedingt dem Wohl der Stadt dienen: Wen wundert&#8217;s?</p>



<p>Fazit: Das <strong>Nachdenken </strong>über die Zukunft der Elisabethenstraße ist gerade erst <strong>erwacht</strong>. Eine Richtung dürfte schon feststehen: Auch wenn die Stimmung in der Bevölkerung eindeutig &#8222;auf grün&#8220; steht, ist kaum zu erwarten, dass der von der BfH beantragte <strong>&#8222;grüne Korridor&#8220;</strong> eine Chance hat.</p>



<p>Es darf als sicher gelten, dass das Grundstück an einen <strong>Investor</strong> zur Neubebauung verkauft wird. Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> (CDU) erinnerte daran, dass die <strong>Erlöse</strong> aus dem Verkauf für der <strong>Finanzierung</strong> der neuen Bücherei<strong> fest eingeplant</strong> seien.</p>



<p>Natürlich steht es in der <strong>Macht</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverordneten</strong>, zu steuern, wie ein Grundstück im <strong>Zentrum</strong> <strong>ihrer</strong> <strong>Stadt</strong> von einem Investor bebaut und genutzt wird. Ein <strong>Ideenwettbewerb</strong> könnte die besten Möglichkeiten aufzeigen. Doch datan schein scheint aktuell kein Interesse daran zu bestehen: Noch klammern sich einige führende <strong>Stadtpolitiker</strong> an ihren Hotel-Plänen.</p>



<p>Dieses Verhalten nährt den <strong>Verdacht</strong>, dass im Hintergrund längst <strong>Absprachen</strong> und <strong>Deals</strong> getätigt wurden.</p>



<p>Es scheint sie <strong>nicht</strong> <strong>zu</strong> <strong>stören</strong>.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/11/24/hotel-neubau-oder-gruener-korridor/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>9.070 Stimmen! Grüne ist die ungekrönte Königin im Stadtparlament</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/16/ungekroente-koenigin/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/03/16/ungekroente-koenigin/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 15:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Albrecht Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Ameur Rezgui]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Courtis Annette]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbach Sabrina]]></category>
		<category><![CDATA[Haux Waldemar]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Jirasek Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Jost Anja]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenbach Christa]]></category>
		<category><![CDATA[Kaya Haluk]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Lippold Uwe]]></category>
		<category><![CDATA[Metz Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Musleh Khosrau]]></category>
		<category><![CDATA[Niclaus Jochen]]></category>
		<category><![CDATA[Nippraschk Daniela]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Schnellrieder Simon]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Tänzer Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Tüm Nalan]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=11006</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 16. März. Die Wahlen sind gelaufen, die Stimmzettel ausgezählt, das (vorläufige) Endergebnis liegt vor. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter veröffentlicht die Namen aller gewählten Bürgervertreter (siehe Menü-Punkt "Gewählt!") und entdeckte dabei eine Besonderheit:  Die CDU holte vielleicht die meisten Stimmen insgesamt. Aber Lokalpolitiker der Grünen genießen bei den Wählern das allergrößte Vertrauen. Eine Grüne bekam sogar mehr als 9000 Stimmen: Sie ist damit die ungekrönte König im Hofheimer Stadtparlaments. –– Außerdem: Nur noch halb so viele Impfungen wie geplant. Kriftel startet Impfzentrum. Aufnahmestopp an Brühlwiesenschule. Neue Läden in der Altstadt u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Exklusiver Service im Hofheim/Kriftel-Newsletter: Hier finden Sie jetzt alle Namen der neuen Bürgervertreter, die am Sonntag für die Stadtverordnetenversammlung Hofheim, für das Gemeindeparlament Kriftel und für die Hofheimer Ortsbeiräte gewählt wurden. (Klicken Sie oben auf den Menü-Punkt &#8222;Gewählt!&#8220;) Die Auszählung der Stimmen hat sich über zwei Tage hingezogen, endete erst heute Nachmittag. Beim Übertragen der langen Namenslisten – die letzten Ortsbeirats-Daten werden zur Stunde hier eingegeben – sind uns einige Besonderheiten aufgefallen.</strong></p>



<p><strong>Marianne Knöß</strong> wird&#8217;s in ihrer Bescheidenheit nicht gerne hören: Die grüne Kommunalpolitikerin aus Wildsachsen, die seit vielen Jahren hochengagiert in den Gremien der Stadt und des Kreises mitarbeitet, ist die <strong>ungekrönte</strong> <strong>Polit-Königin</strong> der Kreisstadt. Sie sammelte am Sonntag sage und schreibe <strong>9.070 Stimmen</strong> ein!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Marianne-Knöss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Marianne-Knöss.jpg" alt="Marianne Knöß
" class="wp-image-11233" width="320" height="320" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Marianne-Knöss.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Marianne-Knöss-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Marianne-Knöss-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a><figcaption>Marianne Knöß auf dem Wahlplakat der Grünen.</figcaption></figure></div>



<p>Sie bekam mit großem Abstand die meisten Stimmen – und damit das größte<strong> Vertrauen der Wähler</strong>!</p>



<p>Auf <strong>Platz 2 </strong>der Stadtverordneten mit den meisten Stimmen findet sich eine weitere Grüne: <strong>Christa Katzenbach</strong> holte 8.537 Stimmen.</p>



<p>Deutlich abgeschlagen auf <strong>Platz 3</strong> landete ein Mann, der einen <strong>gewaltigen</strong> <strong>Amtsbonus</strong> mitbringt, was sich normalerweise immer in Stimmen auszahlt: <strong>Axel Wintermeyer </strong>ist CDU-Staatsminister in Wiesbaden, er ist Vorsitzender der Kreis-CDU, er sitzt im Kreistag und im Stadtparlament&#8230; Trotz einer gefühlten <strong>Omnipräsenz</strong>, die er mit regelmäßigen Auftritten in den<strong> sozialen Netzwerken</strong> auszubauen versucht: Gegen die grünen Top-Ladies kommt auch er nicht an. &#8222;Nur&#8220; <strong>8.398 Wähler</strong> gaben ihm ihr Kreuzchen. Immerhin: Wintermeyer ist und bleibt damit der erfolgreichste <strong>Stimmen-Sammle</strong>r bei den Hofheimer Christdemokraten.</p>



<p>Auf <strong>Platz 4</strong> der Stimmen-Hitliste folgt die Grüne <strong>Anja Jost</strong> mit 8.280 Stimmen. Auf Platz 5: <strong>Daniel Philipp</strong>, der Grünen-Fraktionsvorsitzende, mit 8.058 Stimmen.</p>



<p>Wir erkennen: Unter den fünf Stadtverordneten mit den meisten Stimmen in Hofheim sind vier Grüne und nur ein CDUler. Oder: drei Frauen und zwei Männer.</p>



<p>Man könnte auch sagen: Die <strong>CDU</strong> punktet mit <strong>Masse</strong>. Die <strong>Grünen</strong> mit <strong>Klasse</strong>. Das macht den <strong>Unterschied</strong>!</p>



<p>Auf Rang 6 in der Wählergunst findet sich ein weiterer Grüner:<strong> Haluk Kaya</strong> bekam<strong> 7.939 Stimmen</strong>. Erst dahinter kann sich ein CDU-Mann platzieren: <strong>Andreas Hegeler</strong>, auch er als Stadtverordnetenvorsteher regelmäßig in der Öffentlichkeit, bekam <strong>7.885 Stimmen</strong>.</p>



<p>Im Stimmen-Ranking folgen vier weitere Grüne, die jeweils mehr als 7.000 Stimmen holten: <strong>Annette Courtis (</strong>7.741), <strong>Waldemar Haux </strong>(7.630), <strong>Bettina Brestel</strong> (7.444), <strong>Simon Schnellrieder</strong> (7.097).</p>



<p>Das heißt auch: Von den <strong>zehn Hofheimer Lokalpolitiker</strong>, die in der Bevölkerung das größte Vertrauen finden, sind <strong>acht</strong> <strong>Grüne</strong>. Und nur <strong>zwei</strong> von der <strong>CDU</strong>.&nbsp;</p>



<p>Die vielen <strong>Namenslisten</strong> der gewählten Bürgervertreter, die jetzt im Hofheim/Kriftel-Newsletter nachzulesen sind, bergen sicher noch weitere Überraschungen. Haben Sie zum Beispiel gesehen, dass <strong>Michael Henninger</strong> nicht mehr in der Stadtverordnetenversammlung dabei ist? Henninger ist der <strong>CDU-Mann</strong>, der als <strong>Geschäftsführer</strong> eines Bauunternehmens praktischerweise im städtischen <strong>Bauauschuss</strong> saß – und als <strong>Bauspekulant</strong> für unschöne Schlagzeilen sorgte. Er bekam etwas mehr als 5.000 Stimmen. Das ist nicht schlecht, aber halt zu wenig, um weiter an vorderster Front in der Politik mitmischen zu können.</p>



<p>Schauen Sie sich die <strong>Listen der gewählten Bürgervertreter</strong> an: Wenn Sie weitere <strong>Besonderheiten</strong>, <strong>Merkwürdigkeiten</strong> oder <strong>Auffälligkeiten</strong> dieses Wahlausgangs finden, schreiben Sie&#8217;s gerne unten auf dieser Seite in die Kommentarbereich.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">3000 Impfungen weniger als geplant in dieser Woche</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona1.jpg" alt="20210316 Corona1" class="wp-image-11214" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure></div>



<p>Heute wurden erste Auswirkungen des Impfdesaster bekannt, die den Main-Tanus-Kreis betreffen: Gestern konnten nur noch 633 Personen im Impfzentrum Hattersheim geimpft werden. <em>&#8222;Der deutliche Rückgang bei den Impfzahlen erklärt sich mit dem Impfstopp für Astra Zeneca&#8220;,</em> schreibt<strong> Landrat Michael Cyriax</strong> in seinem<strong> Corona-Tagebuch</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>.</p>



<p>Eigentlich waren für diese Woche weitere <strong>6.000</strong> <strong>Impfungen</strong> geplant – incl. AstraZeneca. Cyriax: <em>&#8222;Durch den (befristeten) Wegfall von AstraZeneca werden wir nur noch rd. 3.000 Impfungen schaffen. Mehr lässt unser Bestand an Biontech- und Moderna-Impfstoffen derzeit nicht zu.&#8220;</em></p>



<p>Wie es mit AstraZeneca weitergehe, könne er derzeit <strong>nicht</strong> sagen, so der Landrat. Er gehe davon aus, dass der Impfstoff nach einer <strong>intensiven</strong> <strong>Überprüfung</strong> weiter genutzt werde, gegebenenfalls eingeschränkt. Und weiter:<em> &#8222;Nach den ganzen Kapriolen wette ich, dass der Impfstoff wohl bald allen Interessierten – unabhängig von Priorisierungen – offen stehen wird.&#8220;</em></p>



<p>Der <strong>Inzidenzwert</strong> im Kreisgebiet liegt weiter bei <strong>72</strong> (hessenweit: 89). Es gibt <strong>20 neue Infektionen</strong>, insgesamt sind derzeit <strong>328 Bürger</strong> im Kreisgebiet mit Covid-19 infiziert. Über den Anstieg der Fallzahlen sollten wir <strong>nicht</strong> <strong>überrascht</strong> sein, so Cyriax:<em> &#8222;Es gibt wieder mehr menschliche Kontakte, regelmäßige Bürgertests und eine größere Verbreitung der Virusmutationen.&#8220; </em>Bemerkenswert sei allerdings die <strong>Dynamik</strong>: In wenigen Tagen wurde eine <strong>Eskalationsstufe</strong> übersprungen.</p>



<p>Auffällig auch: Vor allem die Altersgruppen der<strong> Drei- bis Sechsjährigen</strong> sowie der <strong>18- bis 39-Jährigen </strong>trage derzeit am stärksten zum Infektionsgeschehen bei. Hingegen liege die Inzidenz bei der Altersgruppe der <strong>7- bis 17-Jährigen </strong>tagesaktuell <strong>unter 50</strong>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona2.jpg" alt="20210316 Corona2" class="wp-image-11213" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Testzentrum in Kriftel startet</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Corona-Testzentrum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Corona-Testzentrum.jpg" alt="20210316 Kriftel Corona Testzentrum" class="wp-image-11011" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Corona-Testzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Corona-Testzentrum-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vorschriftsmäßig maskiert: Bürgermeister Christian Seitz (re.) und Franz Jirasek (li.) informierten sichbei den ASB-Mitarbeitern Christian Albrecht und Daniela Nippraschk über das neue Corona-Testzentrum.</figcaption></figure></div>



<p>Mit Nachdruck macht die Gemeinde <strong>Kriftel</strong> darauf aufmerksam: Das<strong> Corona-Testzentrum</strong> im Foyer der <strong>Kleinen</strong> <strong>Schwarzbachhalle</strong> nimmt seine Arbeit auf, Anmeldungen sind ab sofort möglich. Der Frankfurter <strong>Arbeiter-Samariter-Bund</strong> richtet das Testzentrum ein, es steht vornehmlich allen Kriftelern offen. Öffnungszeiten: montags bis sonntags von 8 bis 17 Uhr.&nbsp;<strong>Wichtig</strong>: Getestet wird nur, wer einen <strong>Termin</strong> hat!&nbsp;Termine werden ab sofort vergeben – im Internet unter&nbsp;<a href="https://www.etermin.net/ASBTestcenter" target="_blank" rel="noopener">https://www.etermin.net/ASBTestcenter</a>&nbsp;oder telefonisch unter 069 3140 7276. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/corona-tests-in-der-schwarzbachhalle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Brühlwiesenschule: Aufnahmestopp am Beruflichen Gymnasium</h1>



<p><strong>Jochen Niclaus</strong>, Schulleiter der <strong>Brühlwiesenschule</strong>, teilt in einem Brief auf der Webseite seiner Schule mit:</p>



<p>Für das kommende Schuljahr 2021/22 hätten sich so viele Schüler wie noch nie für das <strong>Berufliche Gymnasium</strong> angemeldet. Bereits in den letzten 15 Jahren habe sich die Zahl der Schüler von<strong> 95 auf 589 versechsfacht</strong>. Jetzt sei die Schule an den räumlichen Grenzen ihrer Aufnahmefähigkeit gekommen. Man könne deshalb nicht mehr alle Bewerber aus dem Kreisgebiet aufnehmen, ja, man müsse <em>&#8222;eine beträchtliche Zahl</em>&#8220; ablehnen.</p>



<p><em>&#8222;Die Entscheidung, wen es trifft, wird am 22.03.2021 durch ein vom Staatlichen Schulamt und dem Schulträger überwachten Losverfahren getroffen werden&#8220;</em>, schreibt der Schulleiter.<em> </em>Man gehe davon aus, dass alle abgewiesenen Schüler ein Ersatzangebot an einer allgemeinbildenden gymnasialen Oberstufe innerhalb des Main-Taunus-Kreises gemacht werde.</p>



<p>Der Brief des Schulleiters ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://bws-hofheim.de/bewerberinformation-bg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">4,2 Tonnen schwerer MRT hilft Patienten</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-MTK-Kliniken.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-MTK-Kliniken.jpg" alt="Königin" class="wp-image-11013" width="640" height="385" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-MTK-Kliniken-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot von der Facebookseite der MTK-Kliniken, wo das neue MRT vorgestellt wird.</figcaption></figure></div>



<p>Die <strong>Radiologie der Main-Taunus-Kliniken </strong>in Bad Soden hat einen neuen <strong>MRT</strong> bekommen. Das Gerät vom Typ „Magnetom Altea“ wiegt <strong>4,2 Tonnen</strong>: Mit Hilfe der <strong>Magnetresonanztomographie</strong> können die Organe des Körpers detailliert dargestellt und viele krankhafte Veränderungen – etwa<strong> Entzündungen, Verschleißerscheinungen </strong>oder<strong> Tumore</strong> – sichtbar gemacht werden. Die Untersuchungen werden für die Patienten noch <strong>schneller</strong> und <strong>angenehmer</strong>, schreiben die Kliniken auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/pcb.276294710575402/276294673908739/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>: Denn die <strong>Zeit</strong> in der „Röhre“ sei kürzer, die <strong>Geräuschbelastung</strong> reduziert. Zugleich ermögliche der neue MRT eine <strong>höhere Auflösung</strong> der Bilder und damit eine noch <strong>bessere</strong> <strong>Diagnostik</strong>: So können Erkrankungen noch <strong>früher</strong> und <strong>exakter</strong> erkannt werden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/photos/pcb.276294710575402/276294673908739/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Unfallflucht: 4000 Euro Schaden</h2>



<p>In <strong>Diedenbergen</strong> kam es am Montagabend zu einer <strong>Verkehrsunfallflucht</strong>, bei der ein Schaden in Höhe von <strong>4.000 Euro</strong> entstand: Gegen 18 Uhr wurde im<strong> Wickerer Weg </strong>ein grauer Pkw mit tschechischem Kennzeichen beobachtet, wie er einen<strong> geparkten Opel </strong>touchierte und dabei an der linken Fahrzeugseite beschädigte. Der Unfallverursacher fuhr weiter: Es soll sich um einen etwa <strong>25 Jahre alten Mann</strong> mit Bomberjacke gehandelt haben, der zum Unfallzeitpunkt geraucht hat.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ferientermine der Gemeindebücherei</h2>



<p>Die <strong>Gemeindebücherei</strong> in Kriftel teilt schon heute mit: In den <strong>Osterferien</strong> (vom 6. bis 16. April)&nbsp;ist sie nur am <strong>7. und 14. April</strong> jeweils von 15 bis 18 Uhr&nbsp;geöffnet. Am <strong>Ostersamstag</strong>, 3. April 2021 bleibt die Bücherei <strong>geschlossen</strong>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tafel-Helfer bitten um Lebensmittelspenden</h2>



<p>In der <strong>Osterzeit 2021 </strong>bitten die ehrenamtlichen Helfer der <strong>Tafel</strong> wieder um Unterstützung für <strong>sozial schwächere Menschen</strong>, die von der Tafel mit Lebensmitteln versorgt werden. Benötigt werden haltbare Lebensmittel, die am Dienstag vor Ostern an die etwa <strong>150 Tafelbesucher</strong> und deren Familien in Hofheim ausgeben werden. Folgende <strong>Lebensmittel</strong> werden benötigt: Reis, Margarine, Speiseöl, H-Milch, Konserven aller Art, Tee, Kaffee (auch Instant), Kakao, Marmelade, Honig. Auch <strong>Körperpflegemittel</strong> (Shampoo, Duschgel, Zahncreme und –bürsten) werden gebraucht. Die <strong>Kinder</strong> würden sich sicherlich über <strong>Süßigkeiten</strong> (Schokolode) freuen. Mehr infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://stpup.de/index.php/aktuelles-pfarrblatt/733-aktion-ostertuete-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: Zwei neue Blumentöpfe für 4.000 Euro</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Friedhof.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Friedhof.jpg" alt="20210316 Kriftel Friedhof" class="wp-image-11012" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Friedhof.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210316-Kriftel-Friedhof-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Franz Jirasek lässt sich von den Bauhof-Mitarbeitern Markus Tänzer und Thomas Metz die neuen Blumenkübel erklären.</figcaption></figure></div>



<p>Zwei neue <strong>Blumentöpfe</strong> stehen vor dem Krifteler <strong>Friedhofseingang</strong>. Sie waren ganz schön teuer – <strong>4.000 Euro</strong> zusammen –, aber sie haben es auch in sich: <em>&#8222;Dank des 20 Liter fassenden Wassertanks muss das Bauhofteam die hier gepflanzten Blumen nicht mehr jeden Tag, sondern voraussichtlich nur noch einmal in der Woche gießen“</em>, erklärt der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek</strong>, der die Neuanschaffung mit <strong>Markus Tänzer</strong> und <strong>Thomas Metz </strong>vom „Pflanz-Team“ des Bauhofes begutachtete. „<em>Gerade in den zurückliegenden trockenen und heißen Sommern war der Gieß-Aufwand für Blumen, Sträucher und Bäume enorm. Wenn sich die Töpfe bewähren, werden wir weitere anschaffen.“</em> Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.275022416006167/1936253966549662/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vogelgrippe: Federvieh muss eingesperrt werden</h1>



<p>Auch das noch: <strong>Vogelgrippe im Kreisgebiet! </strong>Betroffen ist derzeit <strong>Hattersheim</strong>, <strong>Flörsheim</strong> und <strong>Hochheim</strong>: Dort muss das liebe Federvieh ab sofort im Stall gehalten werden. Die Regelungen gelten für Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse. Betroffen sind auch Tauben und weitere Vogelarten, nicht aber klassischerweise im Haus gehaltene Tiere wie Wellensittiche oder Papageien. Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Geflugel-in-den-Stall-9500.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>, die Allgemeinverfügung des Landratsamtes ist <a aria-label="hierzu (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/statics/ds_doc/downloads/2021Amtsblatt27.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hierzu</a> finden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Neue Läden in der Hofheimer Altstadt</strong></p>



<p>Neue Läden haben im Zentrum von Hofheim eröffnet, heute steht&#8217;s im Kreisblatt: <strong>Sabrina Eisenbach</strong> ist mit ihrem Concept-Store<strong> <a aria-label="&quot;Heim&amp;Hof&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.hofundheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Heim&amp;Hof&#8220;</a></strong> von der Niederhofheimer Straße in die Altstadt umgezogen. Sie bietet, wie bereits <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/02/einrichtungs-boutique-kommt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a>, ausgesuchte Wohnasseccoires im ehemaligen Ladenlokal des Familienzentrums an der Langgasse an, gleich gegenüber vom Alten Rathaus.&nbsp;</p>



<p>Nur zwei Ecken weiter, in der Burgstraße, hat der gebürtige Tunesier<strong> Rezgui Ameur</strong> eine Bistro-Küche mit ausgesuchten Weinen eröffnet.<a href="https://www.facebook.com/schmiede.hofheim/" target="_blank" aria-label=" &quot;Die Schmiede&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> <strong>&#8222;Die Schmiede&#8220;</strong></a>: Speisen und Getränke gibt&#8217;s derzeit nur &#8222;to go&#8220;. Sobald der Lockdown aufgehoben und das Wetter besser ist, will Ameur seine Terrasse eröffnen.</p>



<p>Nur auf Bestellung liefert das neue <strong>Donut-Café</strong> <a href="https://www.facebook.com/sugarmumhofheim" target="_blank" aria-label="&quot;Sugar Mum&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>&#8222;Sugar Mum&#8220;</strong></a> von <strong>Nalam Tüm</strong> in der Unteren Hauptstraße. Ihr Angebot: besondere Variationen des amerikanischen Fettgebäcks.</p>



<p>Im <strong><a href="https://www.chinoncenter-hofheim.de/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Chinon-Center</a></strong> soll nach dem Auszug des Modeschmuck-Ladens<strong> &#8222;Bijou Brigitte&#8220;</strong> ein weiteres Foodgeschäft eröffnen: Es habe <strong>Bubble Tea</strong> und eventuell ein Randsortiment mit <strong>Sushi-Produkten</strong> im Angebot, wird <strong>Center-Manager Uwe Lippold</strong> zitiert. Obendrüber, im ehemaligen China-Restaurant, will der Hanauer Gastronom <strong>Khosrau Musleh</strong> – wie <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/12/gastronom-corona-testzentrum/" target="_blank" aria-label="berichtet (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a> – demnächst ein Corona-Testzentrum einrichten.</p>



<p><strong>Großbaustelle hinter Marxheim: Viel Staus erwartet</strong></p>



<p>Aus einer Übersicht der <strong>Landesstraßenbehörde Hessen Mobil</strong> geht hervor: Die <strong>Bundesstraße B 519 </strong>soll in diesem Jahr zwischen dem Ortsausgang in <strong>Marxheim</strong> und der<strong> Autobahn-Anschlussstelle</strong> komplett neu aufgebaut. Die Baustelle werde etwa 1,1 Kilometer lang und soll in den Monaten <strong>Juli</strong> und <strong>August</strong> abgearbeitet werden, schreibt das Kreisblatt. Vorgesehen sei eine <strong>halbseitige Sperrung</strong>, was zu Staus führen werde.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/16/ungekroente-koenigin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hofheimer &#8222;Freiheitsboten&#8220; von Rechtsextremisten unterwandert?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 14:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Jimenez Carmen]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Niendorf Mark]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=10371</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 10. März. Die wöchentlichen Anti-Corona-Demonstrationen in Hofheim haben das Bündnis "Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts" alarmiert. Es hat die Kundgebungen in der Altstadt wie auch die interne Kommunikation der selbsternannten "Freiheitsboten" über einen längeren Zeitraum beobachtet und analysiert. Erkenntnis: Die Demonstranten machten sich "mit rechtsextremen Haltungen und Verschwörungserzählungen gemein". Auch könnten sie zur Verbreitung des Virus beitragen, weil sie ohne Masken demonstrieren und dabei immer wieder die Abstandsregeln missachten. Die Stadt wird zum Eingreifen aufgefordert. -- Außerdem: Akteneinsichtsausschuss zu verlorenen Mieterschutzrechten: Verlorene Dokumente, fehlende Erinnerungen. MTK-Kliniken schaffen bezahlbaren Wohnraum für Mitarbeiter u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit Wochen demonstrierten Gegner der Corona-Regeln jeden Montag auf dem Untertorplatz. Sie nennen sich verharmlosend &#8222;Freiheitsboten&#8220;, lehnen die Maskenpflicht ab und missachten vielfach die Abstandsvorschriften. Das Bündnis <a rel="noreferrer noopener" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts&#8220;</a> hat sich die Kundgebungen mehrmals angesehen und auch die interne Kommunikation der Demonstranten analysiert. Erschreckende Erkenntnis: Ganz offen würden menschenfeindliche Ideologien wie auch rechtsextremes Gedankengut verbreitet. Und die Stadt schaue zu&#8230;</strong></p>



<p><strong>#Hofheimstehtzusammen</strong> ist ein Schlagwort, dass einige Lokalpolitiker immer wieder gerne zitieren. Wir haben es in diesem Blog einmal &#8222;entliehen&#8220;, um eine unerträgliche Situation zu demaskieren: <strong>#Hofheimstehtzusammen</strong> – jeden Montag am Untertorplatz.<strong> Ohne Masken</strong> und unter <strong>provokanter</strong> <strong>Missachtung</strong> <strong>der</strong> <strong>Abstandsvorschriften</strong> protestieren <strong>selbsternannte &#8222;Freiheitsboten&#8220;</strong> gegen die <strong>Diktatur</strong> <strong>der &#8222;Corona-Regeln&#8220;</strong> (nachzulesen <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/18/corona-leugner-in-hofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> und <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/22/freiheitsboten-demo-und-gift-in-masken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<p>Wenn auf demselben Platz ein <strong>Wochenmarkt</strong> stattfindet, gilt<strong> strenge Maskenpflicht</strong>, und ihre Einhaltung wird auch regelmäßig kontrolliert. Die <strong>Demonstranten</strong> dagegen stehen oftmals <strong>eng an eng </strong>zusammen – <strong>allesamt ohne Maske</strong>. Die Behörde hat das genehmigt. Die Polizei steht daneben und schaut zu.</p>



<p>Und die<strong> verantwortlichen Politiker</strong> in der Stadt? Sie schweigen.</p>



<p>Jetzt allerdings erhebt sich <strong>Protest</strong>: Das Bündnis <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Main Taunus – Deine Stimme gegen Rechts&#8220;</a></strong> hat sich wiederholt die <strong>Kundgebungen</strong> angeschaut und auch die internen Mitteilungen im Telegram-Kanal der <strong>&#8222;Freiheitsboten Hofheim&#8220; </strong>ausgewertet. Das Urteil fällt <strong>vernichtend</strong> aus:</p>



<p>Die Demonstranten machten sich <em>&#8222;mit rechtsextremen Haltungen und Verschwörungserzählungen gemein&#8220;</em>, heißt es in einer Erklärung des Bündnisses. Und weiter:<em> &#8222;Zum anderen halten nicht alle Teilnehmenden die Abstandsregeln ein, was zu einer Verbreitung des Virus beitragen könnte.&#8220;</em></p>



<p>Das sind <strong>schwere Vorwürfe</strong>, die auch in Richtung <strong>Stadt Hofheim</strong> zielen. Während in vielen anderen Kommunen bei Kundgebungen Maskenpflicht gelte, <em>&#8222;wurde das in Hofheim von den Behörden bisher nicht zur Auflage gemacht&#8220;</em>, schreibt das Bündnis. Bei der Kundgebung am vergangenen Montag sei dieses <strong>großzügige Entgegenkommen</strong> sogar von einer Rednerin gefeiert worden als <em>&#8222;ein Luxus, für den man dankbar sei&#8220;</em>.</p>



<p>Die <strong>Befreiung von der Maskenpflicht</strong> dürfte mit dazu beitragen, dass inzwischen vermehrt Demonstranten <strong>von außerhalb des Main-Taunus-Kreises</strong> nach Hofheim anreisen. Das <strong>Tragen</strong> <strong>einer</strong> <strong>Maske</strong> bei den Kundgebungen müsste endlich zur <strong>Auflage</strong> gemacht werden, appelliert das MTK-Bündnis an die Verantwortlichen in der Stadt Hofheim. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg" alt="Rechtsextremisten" class="wp-image-9212" width="640" height="338" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210223-Corona-Demo2-300x158.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Szene einer &#8222;Freiheitsboten&#8220;-Demo in Hofheim. Offenbar wirken im Hintergrund rechtsextreme Kräfte mit.</figcaption></figure></div>



<p>Zugleich wird auch auf eine <strong>eine offensichtliche Nähe</strong> vieler Demonstranten zur <strong>äußerst rechten Szene und zu Verschwörungstheoretikern</strong> hingewiesen.</p>



<p>Hofheims selbsternannte &#8222;Freiheitsboten&#8220; von Rechtsextremisten unterwandert? Es sieht ganz danach aus:</p>



<p>Im <strong>Telegram-Kanal der &#8222;Freiheitsboten Hofheim</strong>&#8220; entdeckte das MTK-Bündnis <em>&#8222;zahlreiche Personen und Medien, die dem äußerst rechten oder verschwörungstheoretischen Spektrum zugeordnet werden können&#8220;</em>.  Bei <strong>Telegram</strong> handelt es sich um einen Messenger, der wie Whatsapp funktioniert, aber als sicherer gilt und deshalb auch von <strong>politischen</strong> <strong>Extremisten</strong> und <strong>Kriminellen</strong> benutzt wird.</p>



<p>Derzeit würden die &#8222;Freiheitsboten Hofheim&#8220; für eine <strong>Demo am 13. März</strong> in Wiesbaden werben, bei der unter anderem der <strong>ehemalige AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner</strong> auftreten soll, der Inhalte der <strong>rechtsextremen</strong> <strong>QAnon-Bewegung</strong> und den Sturm auf das Kapitol unterstützt.</p>



<p>Das Bündnis kommt zu dem Schluss: &#8222;<em>Unter dem Deckmantel einer Relativierung und Leugnung der Corona-Pandemie verbreiten die Freiheitsboten Hofheim Ideologien gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, die in einer vielfältigen, toleranten und offenen Gesellschaft keinen Platz haben.&#8220;</em></p>



<p>Selbstverständlich sei es legitim, die staatlichen Corona-Maßnahmen <strong>kritisch</strong> zu hinterfragen, betont das <strong>Bündnis „Main-Taunus – Deine Stimme gegen Rechts</strong>“. Auch stehe es jedem Menschen frei, sich für oder gegen eine Corona-Impfung zu entscheiden. <em>&#8222;Doch dies darf nicht dazu führen, dass menschenfeindliche Stimmungen geschürt und die Vorgaben des Infektionsschutzes ignoriert werden, so wie dies derzeit in Hofheim geschieht.&#8220;</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + +&nbsp;</strong></p>



<p><strong>INFO:</strong> Das Bündnis „Main-Taunus – Deine Stimme gegen Rechts“ ist nach eigener Darstellung  <em>&#8222;ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis für Demokratie und Vielfalt&#8220;</em>. <strong>Vereine</strong> und <strong>Wohlfahrtsverbände</strong> haben sich hier zusammengefunden, ebenso unabhängige <strong>Initiativen</strong>, <strong>Jugendorganisationen</strong>, <strong>Parteien</strong>, <strong>Schülervertretungen</strong>, <strong>Gewerkschaften</strong> und <strong>Religionsgemeinschaften</strong>.&nbsp;Auf der Webseite des Bündnisses heißt es: <em>&#8222;Uns verbindet der Widerstand gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form von Diskriminierung. Gemeinsam engagieren wir uns gegen menschenfeindliche Stimmungen, die auch im Main-Taunus-Kreis wieder verstärkt um sich greifen.</em>&#8220; Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="http://mtk-gegen-rechts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: Es ist angenehm ruhig</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg" alt="20210310 corona1" class="wp-image-10400" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Ktreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>An der Corona-Front sieht es heute angenehm ruhig aus. Der <strong>Inzidenzwert</strong> im Main-Taunus-Kreis rückt auf 52 hoch (+1).</p>



<p>Es gibt <strong>25 neue Infektionen</strong>, die Zahl der Infizierten liegt jetzt bei <strong>282</strong>.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> sind <strong>52</strong> Menschen mit dem Covid-19-Virus infiziert, das sind vier mehr als gestern. In <strong>Kriftel</strong> sind <strong>7 </strong>Menschen erkrankt (+1).</p>



<p>Gestern wurden im Impfzentrum und durch ein mobiles Impfteam <strong>693</strong> Menschen geimpft, davon haben 522 die Erstimpfung erhalten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg" alt="20210310 Corona2" class="wp-image-10401" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210310-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Karte gibt den heutigen Inzidenzwert in allen MTK-Kommunen an.</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Akteneinsichtsausschuss: Verlorene Dokumente – und fehlende Erinnerungen</h1>



<p><strong>Die verlorenen Mieterschutzrechte können für viele Hofheimer Bürger zu einem teuren Ärgernis werden. Für die Stadtverwaltung unter CDU-Bürgermeister Christian Vogt sind sie längst zu einem gewaltigen Polit-GAU geworden: Gestern tagte ein Akteneinsichtsausschuss zu dem Thema. Der Bürgermeister musste öffentlich eingestehen, dass in seiner Verwaltung Unterlagen verschwinden. Er selbst zeigte auffällige Erinnerungslücken – und einige schwer nachvollziehbare Handlungsweisen.</strong></p>



<p>Es war eine emotionsgeladene Sitzung, zeitweilig war die Stimmung explosiv. Beim CDU-Bürgermeister wie auch bei seinen Parteifreunden liegen die Nerven offensichtlich blank. Selbst der sonst um Besonnenheit bemühte Stadtverordnetenvorsteher<strong> Andreas Hegeler</strong> verlor zeitweilig die Contenance und bezichtigte die Grande Dame der Grünen einer <em>&#8222;bodenlosen Frechheit&#8220;</em>. Dabei hatte <strong>Marianne Knöß</strong> nur ein paar Fragen gestellt, wie es sich für jedes Mitglied eines Akteneinsichtsausschusses gehört. Die aber gefielen dem Christdemokraten wohl nicht.</p>



<p>Ergebnis der<strong> zweistündigen Sitzung</strong>: Der ganze Vorgang bleibt <strong>undurchsichtig</strong>. Und auch das steht fest: In der Hofheimer <strong>Stadtverwaltung</strong> geben sich <strong>Schlendrian und Schludrian</strong> die Hand. Zur &#8222;Tatzeit&#8220; vor einem Jahr ganz sicherlich; ob sich das gebessert hat, ist nicht klar erkennbar und muss hier offen bleiben.</p>



<p>Die <strong>Ausgangssituation</strong> ist bekannt: Ende 2020 sollten hessenweit die <strong>Mieterschutzrechte incl. Mietpreisbremse </strong>verlängert werden, allerdings nur in <strong>Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt.</strong> Hofheim zählt unstreitig dazu, ein Gutachten hatte das auch bestätigt. Die betroffenen Kommunen mussten gegenüber dem Land nur noch eine <strong>&#8222;qualifizierte Stellungnahme&#8220;</strong> abgeben, was die allermeisten taten (unter anderem auch <strong>Kriftel</strong>). Hofheim aber tat das nicht, hier gelten die Mieterschutzrechte seit Ende letzten Jahres <strong>nicht</strong> mehr.</p>



<p>Die <strong>Stadtführung</strong> hielt diese brisante Information monatelang &#8222;unter der Decke&#8220;. Die beiden Linken-Politiker <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> und <strong>Bernd Hausmann</strong> kamen dahinter und machten den Vorgang öffentlich. Inzwischen hat sich <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>öffentlich <strong>entschuldigt</strong>: In seiner Verwaltung seien mehrere E-Mails des zuständigen Landesministeriums <strong>verloren</strong> gegangen. Die Grünen und die Linken im Stadtparlament aber wollten das nicht so ohne weiteres glauben. Deshalb: Akteneinsicht! </p>



<p><strong>Die Fakten</strong>, wie sie sich nach der <strong>Sitzung des Ausschusses</strong> darstellen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 1: Dazu konnte nichts gefunden werden</h2>



<p>Am <strong>3. April 2020</strong> um 16.43 Uhr schickte das <strong>Wirtschaftsministerium</strong> <strong>Hessen</strong> die <strong>erste E-Mail</strong> an die Stadtverwaltung: Die Stadt wurde darin aufgefordert, zu den Mieterschutzrechten – wenn man die denn haben wollte – eine &#8222;qualifizierte Stellungnahme&#8220; abzugeben.</p>



<p>Diese erste E-Mail wurde im Akteneinsichtsausschuss vorgelegt. Aber was geschah mit ihr damals innerhalb der Verwaltung? Das liegt weiterhin im <strong>Dunkeln</strong>: Angeblich wurde die E-Mail <strong>ausgedruckt</strong>, mit einem <strong>Bearbeitungsvermerk</strong> versehen und an die <strong>zuständige Stelle</strong> geschickt. Wie gesagt: <strong>angeblich</strong>. Vogt im Ausschuss: <em>&#8222;Wir haben dazu nichts gefunden. Das muss ich Ihnen so mitteilen.&#8220;</em></p>



<p>Es gibt keine weiteren Aufzeichnungen, es gab damals weder ein Fristenbuch noch eine Wiedervorlagen-Planung. Die leitende Sachbearbeiterin im <strong>Fachbereich Bürgerdienste</strong>, der die ausgedruckte E-Mail angeblich übermittelt worden war, wurde nicht befragt: Sie wechselte im Sommer 2020.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 2: Dazu wurde keine Dokumentation gefunden</h2>



<p>Am <strong>5. Mai 2020</strong> schickte das Ministerium eine <strong>zweite E-Mail</strong> an die Stadtverwaltung: Darin wurde an die Stellungnahme <strong>erinnert</strong>. Die müsse spätestens am 18. Mai in Wiesbaden vorliegen.</p>



<p>Auch was mit dieser <strong>zweiten</strong> <strong>E-Mail</strong> geschah, konnte im Ausschuss <strong>nicht</strong> geklärt werden. Vogt: <em>&#8222;Ich habe dazu keine Dokumentation vorgefunden, kann mich auch nicht erinnern.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mail Nr. 3: Die hat der Bürgermeister nie gelesen</h2>



<p>Am <strong>20. Mai 2020</strong> wurde eine <strong>dritte E-Mail</strong> verschickt, da war die Frist schon abgelaufen. Diese <strong>dritte E-Mail</strong> kam in einem<strong> privaten E-Mail-Account</strong> des Bürgermeisters an. Vogt will sie angeblich nie gesehen haben: <em>&#8222;Ich habe die E-Mail auch nicht wissentlich gelesen, habe zumindest keine Erinnerung daran.&#8220;</em></p>



<p>Warum er heute trotzdem von der <strong>Existenz dieser E-Mail</strong> weiß? Für den Akteneinsichtsausschuss wurden im Rathaus die Unterlagen zusammengesucht, aber nur wenige gefunden. Weil zuletzt wiederholt von vier E-Mails aus Wiesbaden die Rede war, habe man im <strong>Wiesbadener Ministerium </strong>nachgefragt, sagte Vogt. So habe man erst vor kurzem, genau am 1. März 2021, erfahren, dass insgesamt drei E-Mails verschickt worden waren.</p>



<p><strong>Vogt wie seine Parteifreunde</strong> versuchten im Akteneinsichtsausschuss, die Landesbehörde als Schuldigen darzustellen: Die habe E-Mails <strong>nicht korrekt</strong> adressiert, zuletzt sogar an Vogts private E-Mail-Adresse geschickt.</p>



<p>In diesem Zusammenhang kam es zu dem erwähnten Ausrasters von CDU-Mann Hegeler gegenüber die Grüne Knöß: <em>&#8222;Dass Sie hier Verfehlungen des Ministeriums unserem Bürgermeister anlasten, ist eine bodenlose Frechheit&#8220;</em>, wetterte der CDU-Mann. Dabei hatte Knöß lediglich wissen wollen, ob Vogt das Ministerium inzwischen darauf hingewiesen habe, dass man ihm dienstliche E-Mails auf seinen privaten Account zugestellt habe. Erst auf wiederholte Nachfrage von Frau Knöß sagte Vogt dann, dass er dazu bisher <strong>keinen Anlass</strong> gesehen habe. Er wolle es aber vielleicht nun tun, demnächst, bei Gelegenheit&#8230;</p>



<p><strong>Offen</strong> blieb am Ende, warum der Bürgermeister auf <strong>die E-Mail</strong> eines Ministeriums, die an seine Privat-Account ging, damals nicht reagiert hat. Dass Vogt, der sich regelmäßig in allen möglichen Social-Media-Foren <strong>zu Wort meldet</strong>, diese E-Mail einfach nicht gesehen haben will: Ist das noch glaubhaft?</p>



<p>In der Ausschusssitzung wurden entsprechende Fragen nicht beantwortet. Vogt reagierte vielmehr zunehmend dünnhäutig und wurde zuletzt immer lauter: Es gehe hier <strong>allein</strong> um <strong>Akteneinsicht</strong>. Die Fragen an ihn würden nur gestellt, um <strong>Schlagzeilen</strong> zu produzieren. <em>&#8222;Langsam reicht&#8217;s mir&#8220;,</em> polterte er, hier werde <em>&#8222;ein Schauspiel oder was auch immer&#8220;</em> aufgeführt.</p>



<p>Zwischendurch versuchte er auch mal die <strong>Mitleidstour</strong>: Ein ums andere Mal erinnerte er daran, dass vor einem Jahr der erste <strong>Lockdown</strong> das Land überrollt und die <strong>Pandemie</strong> damals die ganze Verwaltung <strong>gefordert</strong> habe. Dem sei das <strong>Durcheinander</strong> in seinem <strong>Rathaus</strong> zuzuschreiben.</p>



<p>In angenehm ruhiger Tonart, sehr cool, konterte der Grüne <strong>Günter Mohr</strong>: <em>&#8222;Herr Vogt, fast 50 Kommunen konnten damals die gewünschte Stellungnahme abgeben. Gehe ich recht in der Annahme, dass all diese Kommunen ebenfalls von der Pandemie betroffen waren? Warum konnten diese Verwaltungen reagieren – und Hofheim nicht?&#8220;</em></p>



<p>Auch diese Frage blieb unbeantwortet.</p>



<p>Am <strong>23. März</strong> – wenn die Kommunalwahlen vorbei sind, die aktuelle Stadtregierung aber noch im Amt ist – findet eine weitere <strong>Sitzung</strong> des Akteneinsichtsausschusses statt. Dann soll ein <strong>Abschlussbericht</strong> vorgelegt werden. Über dessen Inhalt wird abgestimmt, die <strong>Mehrheit</strong> entscheidet also. Das Ergebnis dürfte kaum überraschen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">MTK-Kliniken schaffen bezahlbare Wohnungen für Mitarbeiter</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x.jpg" alt="21" class="wp-image-10390" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/21-0308klinikengsimgesundheitsakademie_600x-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>Die <strong>Gesundheitsakademie Main-Taunus</strong> war im Januar in neue Schulungsräume nach <strong>Hofheim</strong> umgezogen. Jetzt werden die bisherigen Räumlichkeiten in <strong>Bad Soden</strong> saniert: Dort sollen <strong>bezahlbare Wohnungen</strong> für Fachkräfte und Auszubildende der <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> geschaffen werden, um sie an die Kliniken binden zu können. Auszubildende der Gesundheitsakademie, die bislang dort wohnten, ziehen während der Bauarbeiten  in Wohnungen auf dem Gelände der <strong>Fachklinik in Hofheim</strong>. Das alte Gebäude soll bis Ende des Jahres<strong> 43 Einzimmerapartments</strong> und dazu <strong>Gemeinschaftsräume</strong> bieten, investiert werden rund <strong>3,3 Millionen Euro</strong> (mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Neuer-Wohnraum-fur-Klinikangehorige-9484.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>veröffentlicht auf seiner Facebookseite zudem eine kleine <strong>Video-Animation</strong>, wie es im Eingangsbereich des Gebäudes aussehen soll (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha/videos/285977462963863" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Autokran in der Rathausstraße</h2>



<p>In der <strong>Wallauer Rathausstraße </strong>stehen Dacharbeiten an, für die ein Autokran benötigt wird. Vom 15. März bis voraussichtlich zum 11. April wird ein Teil der Straße <strong>gesperrt</strong>. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087134.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Einbrecher in Kriftel ohne Erfolg</h2>



<p>In einem Mehrfamilienhaus an der Oberweidstraße in Kriftel versuchten <strong>Einbrecher</strong>, in die Wohnung im <strong>Erdgeschoss</strong> einzudringen. Sie scheiterten allerdings und verschwanden mit <strong>leeren</strong> <strong>Händen</strong>. Der <strong>Sachschaden</strong> an der Wohnungstür wird als gering bezeichnet.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zusammenstoß: 10.000 Euro Schaden</h2>



<p>Eine <strong>20-jährige Opel-Fahrerin</strong> aus Kriftel fuhr mittags auf der Kapellenstraße in Richtung Schmelzweg und musste verkehrsbedingt im Kreuzungsbereich Kapellenstraße / Oberweidstraße halten. Zeitgleich war eine <strong>32-jährige Hofheimerin</strong> am Steuer eines Range Rovers auf der Oberweidstraße unterwegs. Sie wollte nach links auf die Kapellenstraße einzubiegen.Dabei <strong>kollidierte</strong> sie aus bislang nicht bekannten Gründen mit dem Opel. Die jüngere Frau musste zur weiteren Behandlung in ein <strong>Krankenhaus</strong> gebracht werden. Der <strong>Sachschaden</strong> an den beiden Autos wird auf <strong>knapp 10.000 Euro</strong> geschätzt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zahnabteilung der Tierklinik jetzt noch größer</h2>



<p>Die <strong>Tierklinik Hofheim</strong> ist noch keine fünf Jahre in ihren neuen Räumen – jetzt musste die <strong>Zahnabteilung</strong> umziehen. 2016 waren ein eigener &#8222;<strong>Zahnraum</strong>&#8220; mit zwei OP-Tischen eine echte Verbesserung. Doch die <strong>Patientenzahlen</strong> stiegen rasant, die Zahl der <strong>Mitarbeiter</strong> auch. Deshalb wurde jetzt innerhalb der Klinik umgezogen – und <strong>vier OP-Tische</strong> stehen ab sofort zur Verfügung. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.tierklinik-hofheim.de/aktuelles/nachrichten/details/unsere-zahnabteilung-ist-umgezogen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Die letzten Infos vor den Wahlen</h2>



<p>Neue Informationen zu den Wahlen am kommenden Sonntag, <strong>14. März, </strong>hat die <strong>Stadtverwaltung</strong> auf ihrer Webseite zusammengestellt. Darin wird auch erklärt, wie die <strong>Auszählung</strong> der Stimmen erfolgt und ab wann Ergebnisse abrufbar sind. Alle Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087137.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p></p>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Golf-Club feiert Silbernes Jubiläum</strong></p>



<p>Für die <strong>Golfbranche</strong> war das Corona-Jahr 2020 ein <strong>erfolgreiches Jahr</strong>. Auf <strong>Hof Hausen</strong> wurden mehr Golfrunden gespielt als all die Jahre zuvor. Das berichtet <strong>Mark Niendorf,</strong> der Vorstand der <strong>Hof Hausen vor der Sonne Golf AG</strong>, dem Kreisblatt. Im Laufe der Saison habe sich gezeigt, <em>&#8222;dass ganz viele Leute Golf als eine der wenigen ,sicheren‘ Sportarten entdeckt beziehungsweise wiederentdeckt haben.&#8220;</em></p>



<p>Der Golf-Club feiert in diesem Jahr sein silbernes Jubiläum: Im <strong>Februar 1966 </strong>startete die Aktengesellschaft, 1997 erfolgte der erste Spatenstich für den 18-Loch-Platz. Inzwischen hat der Club <strong>1200 Mitglieder</strong>, darunter 220 Kinder und Jugendliche. Der ausführliche Kreisblatt-Bericht ist kostenfrei im Internet zu lesen. (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-golf-boom-in-der-corona-krise-90236235.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).&nbsp;</p>



<p><strong>Krifteler Ausländerbeirat erhofft zweistelliges Ergebnis</strong></p>



<p>Für seine Leser in Kriftel stellt das Kreisblatt den <strong>Ausländerbeirat</strong> vor, der am Sonntag, 14. März, ebenfalls gewählt wird. <strong>Carmen Jimenez,</strong> die amtierende Beiratsvorsitzende, die auch jetzt wieder an der Spitze der „<strong>Multikulturellen</strong> <strong>Liste</strong>“ steht, hat die Latte für den Wahlsonntag hochgelegt. „<em>Wir würden gerne bei der Wahlbeteiligung wieder zweistellig werden.“ </em>Mit 11 Prozent hatte man 2015 das <strong>beste Ergebnis </strong>im Main-Taunus-Kreis erzielt.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/10/freiheitsboten-und-rechtsextremisten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Straßenbeleuchtung: Hofheim gibt viel Geld aus – keiner weiß wofür</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/02/hofheim-gibt-geld-aus/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/03/02/hofheim-gibt-geld-aus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 11:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Kreiser Laura]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Latsch Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Seewald Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhlmiller Michael]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=9743</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 2. März. Seit einigen Jahren wird in Hofheim die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. Das kostet erst einmal viel Geld, was sich aber dank weniger Stromverbrauch schnell rechnen soll – hieß es immer. Als erste Zweifel an den Berechnungen aufkamen, wurde der Magistrat gebeten, harte Fakten zu liefern. Der Beschluss des Stadtparlaments erging 2019 einstimmig, aber bis heute hat die Stadtverwaltung nicht geliefert. Warum nicht? – Außerdem: Corona-Inzidenzwert geht weiter runter. Facebook-Tauschbörse für Hofheim. Video-Tipps u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Seit Jahren gibt die Stadt Hofheim viel Geld aus, um die Straßenbeleuchtung auf moderne LED umstellen zu lassen. Die Investitionen sind hoch; aber eines Tages, hieß es stets, werde man wegen des geringen Stromverbrauchs sehr viel mehr einsparen können. Inzwischen ist das nur noch Hoffnung: Erste Zweifel tauchten auf, ob die Stadt jemals nennenswert sparen wird – oder am Ende nicht draufzahlen muss. Denn keiner weiß, welche Arbeiten gemacht wurden, und noch viel weniger ist klar, welche Spareffekte es gibt. Die Stadtverordneten verlangten bereits vor zwei Jahren entsprechende Berechnungen, bekommen sie aber nicht zu sehen: Die Stadtverwaltung liefert einfach nicht.&nbsp;</strong></p>



<p>Es war in der letzten Sitzung des Stadtparlaments in dieser Legislaturperiode. Da meldete sich <strong>Marianne Knöss </strong>zu Wort, <strong>Stadtverordnete der Grünen</strong>. Über 75 Jahre ist sie alt, seit Jahrzehnten engagiert sie sich in der Kommunalpolitik. <strong>Kompetent</strong> und <strong>sachlich</strong>, dabei durchaus <strong>eindringlich</strong>: Wenn Marianne Knöss etwas sagt, hat das Gewicht. Man sollte ihr zuhören, sie kennt sich ziemlich gut aus.</p>



<p>Sie ging zum Mikrofon, und was sie dann mit ruhigen Worten ausführte, kam einer <strong>schallenden Ohrfeige</strong> für die Stadtverwaltung gleich: Vor Jahren habe die Stadt einen Vertrag mit der <strong>Syna</strong> GmbH geschlossen, einem Tochterunternehmen des Stromproduzenten <strong>Süwag</strong>: Das soll die Straßenbeleuchtung auf <strong>LED</strong> umstellen, die Stadt zahlt dafür. Während die Stadt ihren <strong>Verpflichtungen</strong> nachkomme, so Frau Knöss, halte sich die Syna nicht an die <strong>vertraglichen Absprachen</strong>.</p>



<p>Ende <strong>2019</strong> habe sich das <strong>Plenum</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> Klarheit verschaffen wollen: Es forderte den Magistrat auf – <strong>einstimmig</strong>! –, alle umgesetzten und geplanten Maßnahmen zu <strong>dokumentieren</strong>. Dieser Beschluss, so sagte Frau Knöss, sei von der Stadtverwaltung bis heute nicht umgesetzt worden.</p>



<p><strong>Wieder einmal</strong> wird Hofheims Stadtverwaltung mit dem <strong>Vorwurf</strong> konfrontiert, nicht ordentlich zu arbeiten, Beschlüsse des Parlaments <strong>nicht</strong> <strong>auszuführen</strong> und damit den Willen der gewählten Bürgervertreter zu <strong>missachten</strong>.</p>



<p>Wie reagierte Hofheims Verwaltung diesmal? In der Sitzung der Stadtverordneten trat nach der Knöss-Kritik <strong>Wolfgang Exner</strong> ans Mikrofon, der zuständige <strong>CDU-Dezernent</strong>. Das Auftreten des Mannes wirkte kraft- und hilflos: Man führe <strong>Gespräche</strong>, wie Dritte ihre Pflichten erfüllen könnten, sagte er. Für den <strong>Sommer</strong> werde eine <strong>Vorlage</strong> vorbereitet: Man werde <strong>versuchen</strong>, die offenen Punkte bis dahin abzuarbeiten.</p>



<p>Dann Exners letzter Satz, er klang schon ziemlich wehklagend: <em>&#8222;Es ist nicht alles einfach.&#8220;</em></p>



<p>Da hat er natürlich recht. Aber weil&#8217;s so ist, weil <strong>nicht</strong> <strong>alles</strong> einfach ist, deshalb beschäftigt eine Stadtverwaltung sogenannte <strong>Spitzenbeamte</strong>, deren Job es ist, auch <strong>nicht so einfache Dinge</strong> ordentlich zu regeln.</p>



<p>Wenn diese <strong>Führungskräfte</strong> ihren Job nicht machen: Sind sie <strong>überfordert</strong>? <strong>Lustlos</strong>? <strong>Desinteressiert</strong>? Oder spielen im Hintergrund <strong>ganz andere Interessen</strong> eine Rolle? Wir wollen es hier offen lassen.</p>



<p>Darum geht&#8217;s diesmal:&nbsp;</p>



<p>An den Straßen und Wegen der Stadt Hofheim stehen rund<strong> 4.600 Leuchten</strong>. Aus dem Jahr <strong>2015</strong> liegt eine Kostenberechnung vor: Damals betrugen die Stromkosten 242.000 Euro, hinzu kamen Kosten für Wartung, Instandsetzung, Neubau etc. in Höhe von rund 150.000 Euro.</p>



<p>Die <strong>Dunkelheit in Hofheims Straßen</strong> zu erhellen ist also ganz schon teuer: Rund <strong>1000 Euro</strong> gibt die Stadt dafür aus – <strong>Tag für Tag</strong>!</p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Magistrat machte in Vorlage wolkige Versprechungen</h2>



<p>Früher hatte man Quecksilberdampflampen. Ein Großteil von ihnen wurde <strong>2009</strong> durch <strong>Natriumdampfdrucklampen</strong> ersetzt, denen ein <strong>geringerer</strong> <strong>Stromverbrauch</strong> bei <strong>höherer</strong> <strong>Lebensdauer</strong> bescheinigt wird.</p>



<p>Kurz darauf kamen die <strong>LED</strong>, die noch energieeffizienter und angeblich noch länger haltbar sein sollen. Ein regelrechter <strong>Hype</strong> entstand: Viele Kommunen wollten das vermeintlich enorme <strong>Einsparpotential</strong> nutzen – und waren bereit, dafür hohe&nbsp;<strong>Investitionen</strong> zu tätigen.</p>



<p><strong>2016</strong> wurden in Hofheim die ersten <strong>Straßenlampen</strong> mit LED-Lampen ausgestattet.</p>



<p>In einer Verwaltungsvorlage aus dem Jahre <strong>2017</strong> hieß es, die Umstellung auf LED würde im Vergleich zu den alten Quecksilberleuchten den Stromverbrauch um rund <strong>70 bis 80 Prozent</strong> reduzieren (wobei eingeräumt wurde, dass der wahre Kosteneffekt deutlich geringer ausfallen wird, weil man ja bereits die sparsameren Natriumdampfdruckleuchten einsetzte).</p>



<p><strong>Genauere Zahlen</strong> wurden damals in der Magistratsvorlage nicht genannt. Das amtliche Schreiben formulierte eher blumig: Bei einer <strong>LED-Umrüstung </strong>aller Laternen würden sich <em>&#8222;relativ hohe Einsparungen bei den Stromkosten und eine entsprechende CO2-Reduktion&#8220; </em>ergeben. Dank <em>&#8222;maximierter Reduzierung des Stromverbrauchs&#8220;</em> würden sich <em>&#8222;die Herstellungskosten schnellstmöglich amortisieren&#8220;.</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2.jpg" alt="Geld" class="wp-image-9799" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Beleuchtung2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>LED-Leuchten in der Altstadt.</figcaption></figure></div>



<p>Ein Jahr später beschloss das Stadtparlament, die <strong>komplette</strong> <strong>Straßenbeleuchtung</strong> auf LED umzustellen – beginnend im Stadtteil Wildsachsen. Haushaltsmittel in sechsstelliger Höhe wurden bereitgestellt.</p>



<p>Bereits damals tauchten <strong>erste</strong> <strong>Fragen</strong> auf: Sollte man die erst wenige Jahre zuvor angeschafften Natriumdampfdrucklampen, die ja noch voll <strong>funktionsfähig</strong> waren, ernsthaft alle austauschen? Würden die <strong>neuen LED-Leuchten</strong> wirklich so lange <strong>halten</strong> wie versprochen? Wie hoch würde der tatsächliche <strong>Einspareffekt</strong> sein bzw. nach wie vielen Jahren würde sich die teure Umrüstung <strong>rechnen</strong>?</p>



<p>Antworten gab es keine. Frau Knöss forderte damals – es war die Sitzung des Stadtparlaments im<strong> Juni 2018</strong> –, dass <strong>vor</strong> einer Umrüstung eine <em><strong>&#8222;detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung&#8220;</strong></em> vorgelegt werde. Auch sollten <strong>Garantieleistungen</strong> vertraglich über <strong>zehn Jahre</strong> fest vereinbart werden.</p>



<p>Das klang überlegt, vernünftig und auch nicht allzu schwierig. Aber so ist das in Hofheim: Die <strong>übermächtige Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG</strong> wollte LED, und zwar schnell. Sie wischte den Antrag von Frau Knöss <strong>vom Tisch</strong>. Man beschloss, die Umrüstung voranzutreiben – <strong>ohne</strong> Wirtschaftlichkeitsberechnung, <strong>ohne</strong> Garantieleistungen.</p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Stadtverwaltung führte Auftrag des Parlaments nicht aus</h2>



<p><strong>2019</strong> waren die meisten Straßenleuchten in Wallau, Langenhain und Wildsachsen umgerüstet. Marxheim und die Kernstadt standen als nächstes auf dem Programm. Inzwischen waren <strong>erste</strong> <strong>Zweifel</strong> aufgekommen, ob sich die ganze Aktion am Ende wirklich <strong>rechnen</strong> würde. Frau Knöss sagt heute: <em>&#8222;Wenn ein Stromlieferant durch technische Umrüstung 70 Prozent des Stromverbrauchs einsparen soll, dann müsste man eigentlich einkalkulieren, dass er seine Verluste an anderer Stelle kompensieren will.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>In einer Stadtverordnetenversammlung im <strong>Dezember 2019 </strong>kamen Fragen auf den Tisch: Wie viel Geld kostet die Stadt die <strong>Umrüstung</strong> auf LED-Leuchten wirklich? Wieviel Geld wird die Stadt dank des geringeren <strong>Stromverbrauchs</strong> einsparen? Wie stellt sich die <strong>Wirtschaftlichkeit</strong> der Leuchten-Austauschaktion wirklich dar?</p>



<p>Frau Knöss fasste die Fragen zu einem <strong>Antrag</strong> zusammen: Der Magistrat solle eine <strong>Dokumentation</strong> aller&nbsp;Maßnahmen im Zusammenhang mit der LED-Umrüstung seit 2016 vorlegen. Ebenso sollten die <strong>Kosten</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>Stromverbrauch</strong> im Jahr 2018 genannt werden.</p>



<p>Diesmal überzeugte die Fraktionsvorsitzende der Grünen das ganze Parlament. Ihr <strong>Antrag</strong> wurde angenommen, und zwar <strong>einstimmig</strong>. Es war ein klarer <strong>Auftrag</strong> an die Verwaltung, nachzulesen noch heute im Protokoll der Sitzung:</p>



<p><em>&#8222;Der Magistrat wird gebeten, alle Dokumentationen vom Vertragspartner der Stadt Hofheim für Maßnahmen im Zusammenhang mit der LED-Umrüstung seit 2016 vorzulegen. Ebenso die Kosten für den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung 2018.&#8220;</em></p>



<p>Der Magistrat hat diesen Beschluss <strong>bis heute nicht</strong> ausgeführt. Angeblich habe die Syna nicht geliefert, heißt es. Dabei sei mit dem Süwag-Tochterunternehmen vertraglich vereinbart worden, dass alle Maßnahmen zu <strong>dokumentieren</strong> seien, sagt Frau Knöss. Syna müsse laut Vertrag zudem eine <strong>Investitionsplanung</strong> für das kommende Jahr vorlegen: Auch das geschah bisher nicht. Syna müsse laut Vertrag die <strong>Standfestigkeit</strong> <strong>der</strong> <strong>Leuchtenmasten</strong> überprüfen: Entsprechende Protokolle seien bis heute nicht vorgelegt worden.</p>



<p>Es ist der <strong>Job einer Stadtverwaltung</strong>, darauf zu achten, dass städtische Vertragspartner ihre Verpflichtungen einhalten. Das geschah in diesem Fall offensichtlich nicht. Die Stadt erfüllt ihrerseits den Vertrag – sie zahlt. Aber weiß sie auch, was mit dem vielen Geld geschieht? Daran bestehen berechtigte <strong>Zweifel</strong>.</p>



<p>Eine <strong>Dokumentation</strong> aller ausgeführten Arbeiten, eine <strong>Information</strong> darüber, wie hoch die <strong>Kosten</strong> für den Stromverbrauch der Straßenlampen ist, damit auch endlich eine <strong>Aufklärung</strong>, ob die LED-Umrüstung überhaupt für <strong>Einsparungen</strong> sorgt oder vielleicht doch <strong>höhere Kosten</strong> verursacht: All diese Informationen haben die Stadtverordneten vor zwei Jahren angefordert. Die Verwaltung hat sie bis heute <strong>nicht</strong> geliefert.</p>



<p><strong>In der letzten Sitzung der Stadtverordneten</strong> sagte Frau Knöss, bevor sie wieder zu ihrem Platz ging, in ihrer ruhigen, unprätentiösen Art: <em>&#8222;So etwas ist mir in dreißig Jahren noch nicht vorgekommen.&#8220;</em></p>



<p class="has-text-align-center">+++</p>



<p><strong>Korrektur</strong>:</p>



<p>In einer ersten Fassung des Berichts hieß es, Frau Knöss sei Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtparlament. Das ist sie seit 2016 nicht mehr. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Zahlen: Inzidenzwert geht weiter runter</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1.jpg" alt="20210302 Corona1" class="wp-image-9763" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Orten des Kreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>Die aktuellen Corona-Zahlen im Main-Taunus-Kreis lassen vorsichtigen Optimismus zu: Der <strong>Inzidenzwert</strong> liegt heute bei 47. Es gibt nur<strong> elf neue Infektionen</strong>, insgesamt sind derzeit im ganzen Kreisgebiet 268 Menschen an Covid-19 erkrankt.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> gibt es zwei neue Infektionen, aktuell sind <strong>46</strong> Menschen erkrankt. In <strong>Kriftel</strong> sind es unverändert <strong>neun</strong>.</p>



<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> liegen sieben Patienten mit bestätigter COVID-19-Infektion, zwei von ihnen werden beatmet.</p>



<p>Im <strong>Hattersheimer Impfzentrum </strong>wurden gestern <strong>335 Personen </strong>geimpft, davon erhielten 274 die Erstimpfung. Laut Landratsamt wurden zusätzliche <strong>Impfstofflieferungen</strong> angekündigt. <em>&#8222;Wenn sie eintreffen, kann das Impfzentrum nach derzeitigem Stand von Anfang April an mit vollen Kapazitäten laufen.&#8220;</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2.jpg" alt="20210302 Corona2" class="wp-image-9764" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Landrat: Auch Feuerwehrleute sollten geimpft werden</h2>



<p>In seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> fasst <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> weitere wichtige Nachrichten des Tages zu Corona zusammen. Wir zitieren auszugsweise:</p>



<p>Der Entwurf der neuen Impfverordnung des Bundes liegt vor: Arztpraxen und Betriebsärzte können demnach bald Schutzimpfungen geben. Cyriax: <em>&#8222;Die Reihenfolge der Impfpriorisierung muss auch durch sie eingehalten werden. Bin überzeugt, dass wir mit dem Einbezug der Ärzteschaft zügiger (weil unbürokratischer in der Anmeldung und Durchführung) werden impfen können.&#8220;</em></p>



<p>Eine weitere Änderung sei seiner Meinung nach angezeigt:<em> &#8222;Den Feuerwehrleuten sollte jetzt auch eine Impfung angeboten werden!&#8220;</em></p>



<p>In den Medien sei schon heute nachzulesen, was morgen bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz festgelegt werden könnte: <em>&#8222;Das Bundeskanzleramt schlägt eine Verlängerung des bestehenden Lockdowns bis zum 28. März vor. An der erst vor drei Wochen festgelegten 35er-Inzidenz für weitere Öffnungsschritte soll wohl nicht mehr festgehalten werden. Relativ gesichert sind Schnelltests für alle: Auf Kosten des Bundes können wir uns zweimal pro Woche testen lassen.&#8220;</em></p>



<p>Am 14. März sind Kommunalwahlen in Hessen. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Wahlhelfern wäre die Wahl nicht durchführbar. <em>&#8222;Freue mich daher, dass das Land Hessen zum Schutz der Wahlhelferinnen ein großzügiges Kontingent an Masken und Handschuhen zur Verfügung stellt. &#8222;</em></p>



<p>Jeder Wähler müsse am Wahlsonntag Maske tragen und sollte einen eigenen Schreibstift mitbringen. Der Landrat: <em>&#8222;Wer das Wahllokal nicht aufsuchen mag, kann per Briefwahl seine wichtige Stimme abgeben. Bitte beteiligen Sie sich an den Wahlen.&#8220;</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Facebook-Tauschbörse für Hofheimer</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="304" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse.jpg" alt="20210302 Tauschbörse" class="wp-image-9760" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Tauschbörse-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das erste &#8222;Titelbild&#8220; der Facebook-Tauschbörse.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Karl Kurjak</strong> bleibt aktiv. Der Veranstaltungsmacher, coronabedingt gerade nicht so gefordert, nutzt die von ihm geleitete Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> zunehmend, um eigene Projekte anzustoßen. Eine erste Idee, die <strong>Hofheim-Poster</strong>, war wohl noch nicht der große Renner: Billig gemacht, teuer angeboten – das war&#8217;s noch nicht. Dann versuchte er es mit Lebensmitteln unter dem Label <strong>&#8222;Der Hofheimer&#8220;</strong>: Das scheint nicht so einfach zu sein.</p>



<p>Jetzt eine neue Idee: eine <strong>Tauschbörse</strong> auf Facebook. Dafür eröffnete Kurjak die Gruppe <a aria-label="&quot;Lass uns tauschen&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/1783717451791714/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Lass uns tauschen&#8220;</a>. Funktioniert recht einfach: Wenn jemand etwas abgeben will, könne er sagen, was er dafür haben möchte. Vielleicht findet sich einer&#8230;</p>



<p>Kurjak:<em> &#8222;Ebenso soll diese Gruppe eine Art Nachbarschaftshilfe sein. Ihr könnt z.b. Gartenarbeit oder eine Dienstleistung gegen etwas tauschen oder anbieten.&#8220;</em> Unklar ist derzeit noch, ob man Sachen oder Dienstleistungen auch gegen Geld &#8222;tauschen&#8220; kann. Aber das wird sicher noch geklärt.</p>



<p>Über 100 Mitglieder sammelte die Gruppe innerhalb weniger Stunden. Und ein erster Tauschversuch wurde auch gepostet: <a href="https://www.facebook.com/sybille.seelbach?__cft__%5B0%5D=AZW6aRo6OjDp5fw9vIZ6vrLzW_Tt9iucXags7EZr5Jo5f7nAPfL8MLcXEXkXu__zicspJX-IOSwV86NTBikxcGlmnUQ44UZeOsN0U3TbNQVxdqfMsW3NlVCJdkli75vnbvXhYQgJFYVqS95K4szxAX_tUL4QK85VELn62hVj87hHXHS-lG8k16X6wKr4NgFeRAU&amp;__tn__=-UC%2CP-R" target="_blank" rel="noopener">Sybille Seelbach</a>&nbsp;würde ihr <strong>Waffeleisen</strong> abgeben – gegen einen <strong>Gugelhupf-Maker</strong>.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipps des Tages</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/zdf-mittagsmagazin-vom-1-maerz-2021-100.html" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Stuhlmiller-ZDF.jpg" alt="20210302 Stuhlmiller ZDF" class="wp-image-9746" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Stuhlmiller-ZDF.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-Stuhlmiller-ZDF-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Clown bringt uns das Lachen zurück</h3>



<p><strong>Michael Stuhlmiller</strong> findet mit seinem <strong>Clown-Notdienst</strong> breite Anerkennung. Erst berichtete der Hessische Rundfunk landes-, jetzt das ZDF bundesweit. In der Sendung &#8222;<strong>Mittagsmagazin</strong>&#8220; (Mima) konnte der Leiter der <strong>Lorsbacher Clownschule</strong>, der sich seit mehr als 30 Jahren die rote Nase aufsetzt, sein Angebot vorstellen. Es wurden auch Besucher seines virtuellen Notdienstes interviewt; eine Ärztin sagt: <em>&#8222;Mit Corona haben wir nicht viel zu lachen. Es ist wichtig, dass man Spaß hat und Spaß gemeinsam erlebt.&#8220;</em> Zum ZDF-Beitrag geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/zdf-mittagsmagazin-vom-1-maerz-2021-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>; weitere Infos auf Michael Stuhlmillers <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/michael.stuhlmiller" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/2476231903486" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-MTK-Kliniken.jpg" alt="20210302 MTK Kliniken" class="wp-image-9747" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-MTK-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210302-MTK-Kliniken-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Handchirurgie erklärt: So schont man die Hände im Homeoffice</h3>



<p>Am <strong>&#8222;Tag der Hand&#8220;</strong> drehte das Social-Media-Team der<strong> Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> wieder ein kleines Video: <strong>Laura Kreiser</strong> von der Handchirurgie Bad Soden erklärt, wie man seine&nbsp;Hände im <strong>Homeoffice</strong> schont und auch dauerhaft schmerzfrei arbeiten kann. Für alle, die viel am Computer sitzen, empfehlenswert! Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/videos/247623190348605" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Smartgames für die Lindenschul-Kinder</h2>



<p>Der <strong>Förderverein der Lindenschule</strong> in Kriftel hat der Schulleitung zwei große Kisten mit <strong>Smartgames</strong> übergeben. <em>&#8222;Mit den ausgewählten Spielen können die Kinder sich super selbst am Platz beschäftigen, da das gemeinsame Spielen zurzeit leider sehr eingeschränkt ist&#8220;</em>, heißt es auf Facebook. Dazu ein Dank an alle Spender und Freunde des Fördervereins. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/FoerdervereinLindenschuleKriftel/photos/a.1971887163039251/298007832888679" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tibetische Flagge vor dem Hofheimer Rathaus</h2>



<p>Am <strong>10. März</strong> soll vor dem Hofheimer Rathaus die <strong>tibetische Flagge </strong>gehisst werden. Die Kreisstadt beteiligt sich damit wieder an der bundesweiten Kampagne des Vereins <strong>&#8222;Tibet Initiative Deutschland&#8220;,</strong> die diesmal unter dem Motto <strong>„Wir sehen nicht weg!“</strong> steht. Hintergrund: 1949/50 wurde Tibet von China besetzt; am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die Besatzungsmacht. Tausende versuchten, ihr Oberhaupt, den <strong>Dalai Lama</strong>, vor der Gefangennahme zu schützen. Der <strong>Aufstand</strong> wurde blutig niedergeschlagen, mindestens <strong>87.000 Tibeter</strong> kamen ums Leben, der Dalai Lama musste ins indische Exil fliehen. Die Pressemitteilung der Stadt ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087065.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden. Weitere Infos auch auf der <a aria-label="Vereins-Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.tibet-initiative.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Vereins-Webseite</a>. </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Unfallfahrer machte sich aus dem Staub</h2>



<p>Ein <strong>Audi A6 </strong>war für für einen Tag auf dem ehemaligen Parkplatz eines ehemaligen <strong>Einkaufsmarktes</strong> <strong>in</strong> <strong>Lorsbach</strong> abgestellt worden. Als der Besitzer seinen Wagen wieder benutzen wollte, stellte er an der hinteren, linken Fahrzeugecke einen frischen <strong>Unfallschaden</strong> fest. Die Reparatur wird mindestens <strong>1.000 Euro </strong>kosten. Vom Unfallverursacher fehlt jede Spur.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Kreis plant Ladesäulen-Online-Report</strong></p>



<p>Im Main-Taunus-Kreis soll ein <strong>Pilotprojekt</strong> die Frage beantworten: Wo können <strong>Ladesäulen</strong> für Fahrzeuge mit <strong>Elektromotor</strong> eingerichtet werden? Die Hofheimer Zeitung schreibt, dass Umweltdezernentin <strong>Madlen Overdick</strong> den Kreistag entsprechend informiert habe: Im zweiten Quartal des Jahres werde der <strong>Ladesäulen-Online-Report</strong> des Energieunternehmens Süwag vorgestellt. Dieser soll den Bedarf an Lade-Infrastruktur abbilden bzw. angeben, wo es sinnvoll wäre, eine Infrastruktur aufzubauen.</p>



<p>Ein Antrag der <strong>FWG</strong>, der in die ähnliche Richtung zielte, wurde an den <strong>Umweltausschuss</strong> überwiesen. Die Freien Wähler wollen unter anderem geklärt sehen, an welchen Liegenschaften des Kreises Stromtankstellen eingerichtet werden können – zum Beispiel an Parkplätzen der Schulen. Zum Zeitungsbericht geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/wo-ladesaulen-notig-sind_232487" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Kfz-Zulassung: Es läuft noch nicht ganz rund</strong></p>



<p>Von langen <strong>Warteschlangen</strong>, dreisten <strong>Vordränglern</strong>&nbsp;und <strong>Beinahe-Prügeleien</strong> in der <strong>Kfz-Zulassungsstelle</strong> berichtet das Kreisblatt. Kronzeuge: ein Kelkheimer, der auch beobachtet haben will, dass die Kunden zwar Masken trugen, aber sich immer näher kamen. <strong>Johannes Latsch</strong> als Sprecher der Kreisbehörde weist darauf hin, dass sich einiges angestaut habe: Schließlich hatte die Behlrde wegen eines <strong>Corona-Ausbruchs</strong> längere Zeit schießen müssen. Jetzt seien die Schichten nur noch zur Hälfte oder zu zwei Dritteln besetzt, auch würden nur noch acht Kunden gleichzeitig ins Haus gelassen. Derzeit werden <strong>Bürocontainer</strong> eingerichtet, um die Abläufe schneller hinzubekommen.</p>



<p><strong>Polizei gibt Tipps für besseren Einbruchschutz</strong></p>



<p>Die Zahl der Einbrüche ist wegen Corona deutlich zurückgegangen, schreibt das Kreisblatt. Jetzt aber kommt der Frühling, die Leute gehen wieder raus – das lockt Einbrecher! Die <strong>Polizeidirektion Main-Taunus</strong> hat deshalb ihr telefonisches <strong>Beratungsangebot</strong> erweitert: Polizeioberkommissar <strong>Jürgen Seewald</strong> von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Hofheim beantwortet Fragen rund um den Einbruchschutz auch außerhalb der normalen Dienstzeiten, und zwar an diesem <strong>3. März</strong> von 12 bis 18 Uhr, sowie am <strong>Samstag, 13. März</strong>, von 10 bis 14 Uhr. Seine Telefonnummer: 06192 2079231.</p>



<div style="height:36px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/02/hofheim-gibt-geld-aus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Fremdschämen: Arrogante Machtdemonstration im Kreistag</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/04/fremdschamen/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2020/11/04/fremdschamen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2020 15:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barth Hans-Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Bethmann Guido]]></category>
		<category><![CDATA[Blasch Dr. Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Brand Matthias]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Dunkel Hanna]]></category>
		<category><![CDATA[Finkernagel Julia]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hornung Fritz-Walter]]></category>
		<category><![CDATA[Huhmann Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Jost Anja]]></category>
		<category><![CDATA[Kähler Yvonne]]></category>
		<category><![CDATA[Kaya Haluk]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Kortenbusch Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Kriz Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[Kunz Gunnar]]></category>
		<category><![CDATA[Lehmann Petra]]></category>
		<category><![CDATA[Männer Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Mitsch Erika]]></category>
		<category><![CDATA[Pfeffer Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Rauh Lydia]]></category>
		<category><![CDATA[Richter Anne]]></category>
		<category><![CDATA[Schnick Karin]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Strauss Bianca]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich-Graf Beate]]></category>
		<category><![CDATA[Velte Mihaela]]></category>
		<category><![CDATA[Vischer Karsten]]></category>
		<category><![CDATA[Wagner Petra]]></category>
		<category><![CDATA[Weiner Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Weißenberger Clemens]]></category>
		<category><![CDATA[Westedt Dirk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=1777</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 4. November 2020. Wir beginnen mit einem Beitrag zum Fremdschämen aus dem Kreistag. Dort hatten die Linken sehr frühzeitig Klimaanlagen für Schulen beantragt. Doch auf dem letzten Drücker brachten CDU, Grüne und FDP einen etwas weitergehender Antrag ein, womit der Linken-Antrag Makulatur war. Das war eine ganz fiese Polit-Grätsche, und wir fragen: Hatten unsere Politiker nicht erst unlängst vom Zusammenstehen in der Krise gepredigt? Außerdem: Spannendes Podcast einer Hofheimer Ärztin. Jugendliche wollten einen Roller klauen, dann beleidigten sie Polizisten. Und die neusten Corona-Zahlen: Es geht weiter aufwärts!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute ist <strong>Fremdschämen</strong> angesagt. Erinnern Sie sich noch? Es war im Frühjahr dieses Jahres, als die Corona-Welle übers Land schwappte und der erste große Lockdown über uns kam. <strong>&#8222;Lasst uns zusammenstehen&#8220; </strong>war fortan das neue <strong>Mantra der Politiker</strong>, unentwegt predigten sie ein <strong>Miteinander und Zusammenhalten</strong>. Die Worte von <strong>Landrat</strong> <strong>Michael Cyriax </strong>klingen noch nach:</p>



<p> <em>&#8222;Gemeinsam können wir die Lage meistern, wenn jeder durch sein persönliches Verhalten dazu beiträgt.&#8220;</em></p>



<p>Das ist gerade mal ein gutes halbes Jahr her. Jetzt kam es im<strong> Parlament des Main-Taunus-Kreises</strong> zu folgender Begebenheit (das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/main-taunus-nun-doch-luftreiniger-fuer-schulklassen-90089815.html" target="_blank" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> berichtet heute):</p>



<p>Die <strong><a href="https://www.dielinke-mtk.de/linke-im-kreistag/" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Linken</a></strong> hatten am 26. Oktober einen Antrag gestellt, wonach in allen <strong>Schul-Klassenzimmern</strong>, die nicht ausreichend belüftet werden können, <strong>Luftreinigungsgeräte</strong> aufgestellt werden sollen. Das Land habe dafür Gelder bereitgestellt, es gebe <strong>gute Erfahrungen</strong> an einer Wiesbadener Schule – deshalb sollte sich der Kreis beteiligen. Unterschrieben war der Antrag von <strong>Dr. Barbara Grassel</strong>, <strong>Fritz-Walter Hornung</strong> und <strong>Beate Ulrich-Graf.</strong></p>



<p>Drei Tage später reichte die <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.spd-fraktion-mtk.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">SPD</a></strong> einen Antrag zum gleichen Thema nach. Natürlich hätte man sich mit den Linken abstimmen können; aber so weit geht <strong>das Miteinander in der Krise</strong> dann doch nicht. Die SPD wollte regelmäßiges Lüften der Klassenräume sichergestellt haben, und sie wollte Luftfilter oder Klimaanlagen installieren lassen, kurzum: Die SPD beantragte, dass der Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises geeignete Maßnahmen für eine rasche Umsetzung prüft.</p>



<p>Man könnte nun die Linken und gerne auch die SPD dafür loben, dass sie <strong>vernünftige Vorschläge für die gesundheitliche Sicherheit an unseren Schulen</strong> machen. Man könnte sodann dem einen oder anderen Antrag zustimmen, und alles wäre gut, sehr gut sogar.</p>



<p><strong>Aber so geht Politik hierzulande nicht. Im März nächsten Jahres stehen Kommunalwahlen an, und da muss man dem &#8222;Gegner&#8220; wohl deutlich machen, wer das Sagen hat – notfalls mit einer ganz fiesen Grätsche. &nbsp;</strong></p>



<p>Kurz vor der Sitzung am 3. November zauberten <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://cdu-main-taunus.de/kreistagsfraktion/" target="_blank" class="rank-math-link">CDU</a>, <a aria-label="Grüne (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://gruene-mtk.de/kreistagsfraktion/" target="_blank" class="rank-math-link">Grüne</a> und <a aria-label="FDP (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://fdp-mtk.de/kreistagsfraktion/" target="_blank" class="rank-math-link">FDP</a></strong> einen dritten Antrag auf die Tagesordnung, in dem sie ein bisschen mehr forderten: In allen Gebäuden des MTK solle geschaut werden, ob die <strong>„luftraumtechnischen Anlagen“</strong> um- und aufgerüstet werden müssten. Wo nicht ausreichend belüftet werden könne, sollten <strong>mit Landesmitteln mobile Luftreinigungsgeräte</strong> angeschafft werden.&nbsp;<strong>Drei Millionen Euro</strong> solle der Kreis außerdem bereitstellen.</p>



<p>Das Papier haben <strong>Dr. Frank Blasch</strong> für die CDU, <strong>Karin Schnick</strong> für die Grünen und <strong>Dirk Westedt</strong> für die FDP unterzeichnet. Aus ihren Formulierungen schlussfolgerten sie, dass ihr Antrag der weitestgehende sei, weshalb man über den Antrag der Linken erst gar nicht sprechen müsse.&nbsp;</p>



<p>Rechtlich ist diese Position korrekt. Sie ist allerdings auch in die <strong>Rubrik &#8222;ganz mieser Politikstil&#8220;</strong> einzuordnen. CDU, Grüne und FDP müssen sich fragen lassen: Warum haben sie ihren Antrag eigentlich nicht bereits Wochen zuvor eingebracht? Und wenn ihnen die Sicherheit der Schüler:innen und Lehrer:innen ernsthaft am Herzen liegen würde: Warum haben sie sich nicht einfach mit den Linken und mit der SPD zusammengetan?</p>



<p>Kurz vor der entscheidenden Sitzung mit einem eigenen Antrag anzukommen, natürlich im Wissen um den nahezu gleichlautenden Antrag der Linken: <strong>Das hat nichts mehr mit dem viel gepredigten Miteinander und Zusammenstehen zu tun. </strong>Ein solches Vorgehen verrät:</p>



<p><strong>Hier ging&#8217;s keineswegs um gesundheitliche Sicherheit an den Schulen.</strong> <strong>Hier ging es um pure Machtdemonstration.&nbsp;</strong></p>



<p>Die Linken waren naturgemäß erkennbar <strong>angesäuert</strong> über dieses Verhalten. Sie mussten sich daraufhin auch noch vom Kreistagsvorsitzenden <strong>Wolfgang Männer</strong> (CDU, 76 Jahre alt) anhören, so sei nun mal das parlamentarische Verfahren.</p>



<p>Wirklich wahr? Dann aber sollten Politiker, die sich derart gerieren, nicht darüber beklagen, dass die Politikverdrossenheit in diesem unseren Lande grassiert wie eine Pandemie.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Im Podcast: Ärztin über alte Autofahrer</h1>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Podcast-FAZ.jpg" alt="20201103 Podcast FAZ" class="wp-image-1782" width="640" height="368" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Podcast-FAZ.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Podcast-FAZ-300x173.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em>Screenshot vom FAZ-Internetbericht über den Podcast der Hofheimer Ärztin. </em></figcaption></figure>



<p>Die <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> machen auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/posts/199881961550011" target="_blank" class="rank-math-link">Facebookseite</a> darauf aufmerksam: <strong>Petra Wagner</strong> spricht im <strong>Gesundheits-Podcast der FAZ</strong> zu einem spannenden Thema: Die <strong>Chefärztin der Geriatrie in Hofheim</strong> hat sich Gedanken gemacht über ältere Menschen hinterm Steuer: Ab welchem Alter sollen Menschen ihre <strong>Fahrtauglichkeit unter Beweis stellen</strong> bzw. sogar <strong>eine neue Fahrprüfun</strong>g ablegen müssen? Woran erkennt man, dass eine Person <strong>nicht fahrtauglich</strong> ist –&nbsp;und wie geht man in der <strong>Familie</strong> damit um? Direkt zum Podcast geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-gesundheit-der-podcast/f-a-z-gesundheitspodcast-dich-lass-ich-nicht-mehr-ans-steuer-17029940.html?fbclid=IwAR2GrOjLXD_Ns9u8fg1-cMLVHZVdPt3TsRkDa2zVsMgcNurSLVRq0BPrzAE" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Skibörse wurde abgesagt</strong></p>



<p>Das Kreisblatt meldet: Für kommenden Samstag hatte der <strong>Wintersportverein Hofheim (WSV) </strong>wieder eine <strong>Skibörse</strong> geplant. Die wurde jetzt abgesagt – natürlich wegen Corona.</p>



<p><strong>Grüne stellten Kandidatenliste auf</strong></p>



<p><strong>Kommunalwahl-Programm</strong> und <strong>Kandidatenliste</strong> waren die zentralen Themen bei einer Mitgliederversammlung der <strong>Grünen</strong>. Darüber schreibt das <strong>Kreisblatt</strong> (nur in der gedruckten Zeitung): <strong>Marianne Knöß</strong> und <strong>Daniel Philipp</strong> sind jetzt die Spitzenkandidaten bei der Kommunalwahl 2021. Auf den weiteren Plätzen folgen <strong>Haluk Kaya</strong> und <strong>Anja Jost</strong>. Zentrale Forderungen im Parteiprogramm sind laut Parteichefin <strong>Bianca Strauss</strong>: „Mehr Photovoltaik auf die Dächer, mehr Grün zum Schutz der Gesundheit und gegen weitere Erhitzung mitten in die Stadt, mehr klimafreundliche und intelligent vernetzte Mobilität sowie mehr bezahlbare Wohnungen, so dass alle gut in Hofheim leben können, die das möchten.“</p>



<p>Das Original des Zeitungsartikels ist auf der <a aria-label="Webseite der Hofheimer Grünen (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://gruene-hofheim.de/?p=2381" target="_blank" class="rank-math-link">Webseite der Hofheimer Grünen</a> zu finden. Da heißt es auch: Die Listen der Ortsbeiräte werden am 3. Dezember aufgestellt. Wer sich bewerben möchte, kann dies tun, eine Parteimitgliedschaft ist nicht notwendig. Nur das <a aria-label="Kontaktformular (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://gruene-hofheim.de/?page_id=104" target="_blank" class="rank-math-link">Kontaktformular</a> ausfüllen reicht&#8230;</p>



<p><strong>Oliver Kriz leitet Handball-Abteilung</strong></p>



<p>In Kriftel fand eine virtuelle<strong> Mitgliederversammlung der TuS-Handball-Abteilung</strong> statt. Das Kreisblatt berichtet (nur in der gedruckten Ausgabe): <strong>Oliver Kriz</strong> wurde als Abteilungsleiter wiedergewählt. Neuer Jugendwart ist <strong>Frank Weiner</strong>, zugleich Pressewart und Schriftführer. Der stellvertretende Abteilungsleiter <strong>Clemens Weißenberger</strong> wurde als Schiedsrichterwart bestätigt. Bestätigt wurden die Beisitzer <strong>Petra Lehmann</strong> (Spieltechnik und Hallenkoordination) und <strong>Matthias Brand</strong> (2. Aktivenwart). Aktivenwart ist <strong>Thomas Huhmann</strong>, Kassenwartin <strong>Yvonne Kähler</strong>.&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading">Aus Polizei-Akten</h1>



<p><strong>Gescheiterte Rollerdiebe beleidigten Polizisten</strong></p>



<p>Ein <strong>aufmerksamer Zeuge</strong> beobachtete, wie sich <strong>zwei Jugendliche</strong> in der Cheruskerstraße in Hofheim-Marxheim an einem Motorroller zu schaffen machten. Während der 17-jährige Schmiere stand, versuchte der 15-jährige die Zündvorrichtung zu manipulieren. Das Vorhaben klappte nicht, die Jugendlichen flüchteten, konnten aber kurz darauf festgenommen werden. Dabei beleidigte der 15-Jährige die Polizeibeamten, so dass neben einem Strafverfahren wegen versuchten schweren Diebstahls noch eine Strafanzeige wegen Beamtenbeleidigung hinzukommt.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Die aktuellen Corona-Zahlen</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201104-Corona-zahlen.jpg" alt="Fremdschämen" class="wp-image-1783" width="642" height="425" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201104-Corona-zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201104-Corona-zahlen-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 642px) 100vw, 642px" /><figcaption><em>Die Grafik des Landratsamtes zeigt: Der explosive Anstieg des Inzidenzwerts in MTK scheint gestoppt. Aber er geht auf sehr hohem Niveau weiter nach oben.</em></figcaption></figure></div>



<p>Es geht weiter aufwärts: <strong>Neun weitere Menschen</strong> sind im Kreisgebiet als Corona-Patienten registriert worden – jetzt sind insgesamt<strong> 595</strong> Infiziert. <strong>Der Inzidenzwert stieg auf 160</strong> (<a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/03/marxheim-ii/" target="_blank" class="rank-math-link">gestern: 159</a>).</p>



<p>In <strong>Hofheim sind sieben</strong> weitere Menschen infiziert – aktuell sind<strong> 84 Menschen</strong> in der Stadt an dem Virus erkrankt. <strong>In Kriftel sind 40 Menschen infiziert</strong> (+1)</p>



<h1 class="wp-block-heading">Krifteler Kurzmeldungen</h1>



<p>Die <strong>Gemeinde</strong> hat gestern auf ihrer <strong>Facebookseite</strong> mehrere Informationen gepostet. Hier der schnelle Überblick:</p>



<p>Das<strong> <a aria-label="Freizeithaus an der Weingartenschule (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1827796650728728" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Freizeithaus an der Weingartenschule</a></strong> teilt mit: Der offene Treff ist zu – Angebote wie Nachhilfe, PC-Nutzung und Bewerbungstipps bleiben bestehen.</p>



<p><strong>Hans-Peter Barth</strong> (Grüne) ist aus dem Gemeindevorstand ausgeschieden – <strong>Karsten Vischer</strong> rückt nach. In der <a aria-label="Gemeindevertretung (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1827754954066231" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Gemeindevertretung</a> bekam er von <strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong> die Ernennungsurkunde überreicht.</p>



<p>Das <a aria-label="Café Pause für pflegende Angehörige (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1827726360735757" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Café Pause für pflegende Angehörige</a> am Montag, 9. November, wird abgesagt, teilt <strong>Seniorenberaterin Gabriele Kortenbusch</strong> mit.</p>



<p>Am Freitag, 20. November, wollte der Berliner <strong>Autor und Regisseur Gunnar Kunz</strong> auf der Krifteler „<strong>Lesebühne</strong>“ vorlesen, <strong>Paul Pfeffer</strong> wollte auf seinem Saxophon spielen. Organisatorin <strong>Hanna Dunkel vom Kulturforum</strong> teilt mit: <a href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1827673594074367" target="_blank" aria-label="abgesagt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">abgesagt</a>..</p>



<p>Auch die für den 20. November angekündigte Lesung der <strong>Fernsehjournalistin</strong> <strong>Julia Finkernagel</strong> wird bis auf weiteres <a aria-label="verschoben (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1827672714074455" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">verschoben</a> werden, so <strong>Anne Richter</strong> und <strong>Erika Mitsch</strong> vom Kulturforum. Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit oder können zurückgegeben werden.</p>



<p>Der <strong>Smartphone-Kurs für Einsteiger</strong> mit <strong>Guido Bethmann</strong> wird erst einmal <a aria-label="verschoben (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1827673207407739" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">verschoben</a>, so <strong>Lydia Rauh</strong> vom Familienzentrum.</p>



<h1 class="wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="446" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201104-Design.jpg" alt="20201104 Design" class="wp-image-1802" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201104-Design.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201104-Design-300x209.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure></div>



<p><strong>Originelles Design made in Hofheim</strong></p>



<p>Schon mal was von&nbsp;<strong>Elve-Design</strong>&nbsp;gehört? Das Foto oben haben wir bei Facebook gesehen, sind dem nachgegangen und haben richtig&nbsp;<strong>originelle Geschenk-Kreationen made in Hofheim</strong>&nbsp;entdeckt – genäht, gestickt, geplottet… Wer dahintersteckt? Nun, die Designerin gibt sich sehr zurückhaltend, ihr Name taucht aber natürlich im Internet auf:&nbsp;<strong>Mihaela Velte</strong>, wohnhaft in der Ostpreußenstraße in Hofheim. Sie hat eine&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="http://elve-design.de/" target="_blank">Webseite</a>, die etwas sehr schlicht und karg ist. Viel besser ist die<strong> Präsentation ihrer Produkte auf dem Marktplatz der Kreativen </strong>im Internet, bei&nbsp;<a href="https://www.etsy.com/de/shop/ElveDesign?fbclid=IwAR05XA_hft8T1242yNdjuwvWnkPZ-0Pfhc0LYx2ysrWh84G3uIairZWMSyA" target="_blank" aria-label="Etsy (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Etsy</a>. Auf bei Facebook ist sie zu finden (<a href="https://www.facebook.com/Elve-Design-114378133616505" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). Mihaela verspricht: <strong>limitierte Produkte,</strong> <strong>hochwertige Materialien</strong>, eine <strong>ausgezeichnete Verarbeitung</strong> – und alles zu einem <strong>fairen Preis</strong>. Also: Ruhig mal reinschauen!</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2020/11/04/fremdschamen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
