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	<title>Seuberth André &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Seuberth André &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Wohnungen an der Hattersheimer, Gewerbegebiet in Diedenbergen: Alles genehmigt!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/03/15/wohngebiet-und-gewerbegebiet-genehmigt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 15:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Härder Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Seuberth André]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Stadtverordnetenversammlung hat in einer Sondersitzung entschieden: Für ein Wohngebiet an der Hattersheimer Straße ist ein Bebauungsplan aufzustellen, zugleich soll die Planung für ein Gewerbegebiet in Diedenbergen angeschoben werden: Dort soll Polar Mohr eines Tages unterkommen können. Allerdings weiß niemand, ob das Unternehmen überhaupt dorthin umziehen will. Die Entscheidung war umstritten, bis zuletzt. Dann sorgte ein junger Stadtverordneter für eine überraschende Mehrheit.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die einen sind happy, die anderen zutiefst enttäuscht. <strong>Hofheims Stadtparlament hat in einer gut dreistündigen Sondersitzung am Dienstagabend die Weichen gestellt:</strong> Auf dem Betriebsgelände von Polar Mohr sollen Hunderte Wohnungen gebaut werden, und in Diedenbergen soll ein riesiges Gewerbegebiet entstehen, sehr wahrscheinlich mit Mega-Möbelhaus. Die Stadtverwaltung wurde beauftragt, mit den Planungen zu beginnen. Vor allem die Entscheidung zum Gewerbegebiet war stark umstritten und kam am Ende nur zustande, weil sich ein junger Stadtverordneter gegen seine eigene Fraktion stellte.</strong></p>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte bereits Mitte Februar beide Entscheidungen „durchprügeln“ wollen. Als die Mehrheit im Stadtparlament angesichts fehlender Informationen eine <strong>Vertagung</strong> beschloss, warf der Rathauschef den Stadtverordneten vor, sie würden den Konsens in der Stadt <strong>zerstören</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2023/02/16/polar-entscheidungen-vertagt/">hier</a> nachzulesen).</p>



<p>Diesmal hielt sich der <strong>CDU-Mann</strong> zurück. Allerdings unternahm er auch <strong>nichts</strong>, um den <strong>tiefen Riss</strong> in der Bürgerschaft zu kitten, den er selbst mit seinem unverständlichen <strong>Drängen</strong> auf schnelle Entscheidungen bei gleichzeitigem <strong>Fehlen</strong> wichtiger Informationen verursacht hat und der inzwischen <strong>mitten durch diese Stadt</strong> führt.</p>



<p>Polar Mohr, knapp einer Pleite entronnen, hatte zum Jahreswechsel sein <strong>Betriebsgelände</strong> an der Hattersheimer Straße verkauft: Der <a href="https://www.pghorn.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kelkheimer Projektentwickler Horn</a> will auf dem knapp 50.000 Quadratmeter großen Grundstück <strong>mehrere</strong> <strong>hundert</strong> <strong>Wohnungen</strong> bauen, dazu ein paar Geschäfte, vielleicht auch eine Kita, vielleicht auch ein Hotel – die Details sind <strong>offen</strong>, auf jeden Fall muss auch noch Platz bleiben für <strong>Verbindungswege</strong> nach Marxheim.</p>



<p>Das von Investoren aufgekaufte Restunternehmen – genannt <a href="https://www.polar-mohr.com/de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Polar Cutting Technologies GmbH</a> – sollte mit seinen derzeit rund 300 Mitarbeitern in der Stadt bleiben. Deshalb, so lautet das<strong> Mantra des Bürgermeisters</strong>, müsse in Diedenbergen ein Gewerbegebiet entstehen: Dort hat der <strong>Berliner Milliardär Kurt Krieger</strong> rund 100.000 Quadratmeter Flächen eingesammelt. Auf <strong>einem Drittel der Fläche</strong> will er <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/26/moebelhaus-in-diedenbergen/">ein riesiges Höffner-Möbelhaus</a> bauen, auf der Restfläche könnten andere Gewerbebetriebe angesiedelt werden – zum Beispiel auch Polar Mohr (braucht rund <strong>20.000 Quadratmeter</strong>).</p>



<p><strong>Der Haken bei diesem Plan: </strong>Keiner kann sagen, ob Polar Mohr <strong>überlebensfähig</strong> ist – und wenn ja: ob das Unternehmen nach Diedenbergen <strong>umziehen</strong> <strong>will</strong>. Die neuen Eigentümer wie auch die Geschäftsführung haben sich bisher <strong>nicht</strong> <strong>dazu</strong> <strong>geäußert</strong>. Und selbst wenn Polar Mohr in Hofheim bleiben will: Das heutige Betriebsgelände muss<strong> in drei Jahren</strong> <strong>geräumt</strong> sein, spätestens in fünf Jahren. Es sei völlig <strong>unmöglich</strong>, sagen unisono alle Experten, dass ein neues Gewerbegebiet auf grüner Wiese in derart kurzer Zeit durch alle Instanzen <strong>genehmigt</strong> werde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vogt verlangt starkes Signal – und unterschlägt Fakten</h2>



<p>Das hielt <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht davon ab, in der Sondersitzung <strong>beide</strong> <strong>Projekte</strong> miteinander zu verweben. Man habe die „<em>einmaligen Chance zur Stadtgestaltung</em> <em>und Wirtschaftsförderung“</em>. Auch sehe er die Stadt gegenüber Polar Mohr <strong>in der Pflicht</strong>: Das Unternehmen sei über Jahre hinweg<strong> wichtigster Arbeitgeber</strong> und größter Steuerzahler in Hofheim gewesen. Nun müsse man etwas <strong>zurückgeben</strong> und das Unternehmen <strong>unterstützen</strong>:</p>



<p>Es gehe um <strong>300 Arbeitsplätze</strong>, sagte Vogt wiederholt. <em>„Wenn Sie mir heute sagen, dass wir das Gewerbegebiet nicht wollen, dann müssen Sie die Verantwortung übernehmen, dass hunderte Arbeitsplätze verloren gehen.“ </em>Er verlangte <strong>ein starkes Signal</strong>, um das Beste für die Stadt verhandeln zu können.&nbsp;</p>



<p>Vogt <strong>unterschlug</strong> dabei wichtige Fakten: Polar Mohr müsste aus Grundstücksverkäufen an der Hattersheimer Straße und an der Homburger Straße <strong>einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag</strong> kassiert haben. Wo ist das ganze Geld? Haben es sich, wie kolportiert wird, <strong>die bisherigen Eigentümer</strong> in die Tasche gesteckt? Wurde die Millionen also <strong>gar nicht zur Rettung der Arbeitsplätze</strong> verwendet?</p>



<p>Diese Fragen wurde bis heute <strong>nicht</strong> <strong>beantwortet</strong>. Stattdessen will die Stadt 100.000 Quadratmeter Natur <strong>versiegeln</strong> und ein <strong>Mega-Kaufhaus genehmigen</strong>:</p>



<p>Geht es <strong>wirklich</strong> um die Rettung der Arbeitsplätze bei Polar Mohr?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnungen an Hattersheimer Straße schnell abgesegnet&nbsp;</h2>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230204-Polar1.jpg" alt="20230204 Polar1" class="wp-image-28417" style="width:658px;height:370px" width="658" height="370" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230204-Polar1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230204-Polar1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 658px) 100vw, 658px" /><figcaption class="wp-element-caption">In drei, spätestens in fünf Jahren soll Polar Mohr an der Hattersheimer Straße Geschichte sein.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Abstimmung in der <strong>Sondersitzung</strong> erfolgte in zwei „Paketen“: <strong>Wohnbebauung</strong> an der Hattersheimer Straße – da herrschte weitgehend Konsens. Die SPD hatte einen 9-Punkte-Antrag vorbereitet, der bis auf geringfügige Änderungen angenommen wurde: Ein Bebauungsplan mit dem<strong> Schwerpunkt Wohnen/Mischgebiet</strong> soll aufgestellt werden. Die Stadtverordneten sollen festsetzen, wie viele<strong> bezahlbare Wohnungen</strong> entstehen müssen. Maßnahmen zum <strong>Schutz des Klimas</strong> sollen verbindlich festgelegt werden. Investor Horn soll den Stadtverordneten seine Pläne – falls er bereits welche hat – zeitnah vorstellen.</p>



<p>Und wenn alles <strong>beschlossen</strong> ist, also erst ganz am Ende!, soll das Konzept – nein, nicht mit den Bürgern diskutiert, sondern <strong>den Bürgern „vorgestellt“ werden.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Die zwei Linken</strong> im Parlament versuchten dagegen zu halten: <strong>Barbara Grassel und Bernd Hausmann</strong> verlangten eine breite Bürgerbeteiligung, so dass sich alle Bürger unmittelbar einbringen können. Das wurde mehrheitlich <strong>abgelehnt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grünen-Chef: Gewerbegebiet ist Gefälligkeitsplanung</h2>



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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230126-Krieger-Planung.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="648" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230126-Krieger-Planung.jpg" alt="Gewerbegebiet" class="wp-image-28194" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230126-Krieger-Planung.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230126-Krieger-Planung-300x194.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230126-Krieger-Planung-768x498.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So stellt sich Hofheims Stadtverwaltung das Gewerbegebiet in Diedenbergen vor: im Zentrum ein riesiges Möbelhaus (blaue Fläche), ringsum weitere Gewerbebetriebe. Gemacht wird das alles, damit Polar Mohr hierher zieht. Doch ob das Unternehmen überhaupt will? Das ist völlig offen.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Zweites Thema: Gewerbegebiet Diedenbergen.</strong> <strong>FWG-Mann André Seuberth</strong>, wohnhaft in Diedenbergen, konstatierte, die Stadtgesellschaft sei <strong>entzweit wie lange nicht mehr</strong>. Schlussfolgerungen, gar Konsequenzen nannte er keine. Wie auch? Er stimmte später <strong>fürs Gewerbegebiet.</strong></p>



<p><strong>Barbara Grassel</strong> erinnerte an einen Beschluss der Stadtverordneten aus dem <strong>Jahre 2007</strong>: Bereits damals wollte Krieger sein gewaltiges Möbelhaus errichten, das aber wurde <strong>einstimmig</strong> abgelehnt. <em>„Was hat sich seither verändert?“</em> fragte sie, es war wohl eher <strong>rhetorisch</strong>.&nbsp;</p>



<p>Die beste Rede des Abends hielt <strong>Grünen-Fraktionschef Daniel Philipp</strong>. Nachdenklich, sachkundig, kritisch. Was sei das für eine <strong>Stadtentwicklung</strong>, fragte er, wenn ein Gewerbegebiet gerade da <strong>ausgewiesen</strong> wird, wo sich eine Person entsprechende Flächen besorgt hat? Wozu gebe es einen <strong>Regionalen Flächennutzungsplan</strong>, in dem für Hofheim noch mehrere Gewerbegebiete zu finden sind, von denen es plötzlich heiße, sie seien <strong>nicht zu nutzen</strong>: <em>„Haben damals Leute entschieden, die keine Ahnung hatten?“</em></p>



<p>Hofheim habe die Entwicklung neuer Gewerbegebiete lange Zeit <strong>verschlafen</strong>, so der Grünen-Chef. Jetzt aber einen <strong>Schnellschuss</strong> zu machen, wertvolle Naturflächen zu <strong>versiegeln</strong> und Arbeitsplätze für hunderte Mitarbeiter <strong>ohne Anbindung an Bus und Bahn</strong> schaffen zu wollen: Das sei alles andere als <strong>nachhaltige</strong> <strong>Planung</strong>.</p>



<p><em>„Polar Mohr ist im Augenblick eine große Blackbox“</em>, so Philipp. Keiner könne sagen, ob das Unternehmen hier bleibe oder nicht doch <strong>weiterverkauft</strong> werde. Es gebe einfach <strong>zu viele offene Fragen</strong>: <em>„Wir wissen nur, dass ein Investor eine wertvolle Ackerfläche gekauft hat, die er jetzt teuer veredeln will. Das ist Gefälligkeitsplanung.“</em></p>



<p><strong>Überraschend klare Töne </strong>von Hofheims Ober-Grünen. <strong>Starker Auftritt!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">SPD-Vorschlag: Halbes Gewerbegebiet sollte reichen</h2>



<p><strong>Aaron Kowacs</strong>, der gerade mal 25 Jahre alte Parteichef der Hofheimer SPD, versuchte sich „<em>an einer vermittelnden Lösung“</em>. Er hatte einen <strong>9-Punkte-Plan</strong> mitgebracht: Der Magistrat solle andere Gewerbeflächen im Stadtgebiet überprüfen, ob sie für Polar Mohr geeignet sein könnten, ansonsten die Planung in Diedenbergen vorantreiben, ein Verkehrsgutachten für Diedenbergen nerstellen, Kurt Krieger in den städtischen Bau- und Planungsausschuss einladen&#8230;</p>



<p>Als <strong>Knackpunkt</strong> hatte Kowacs ausgemacht: Die notwendige Änderung des Regionalen Flächennutzungsplans werde eine <strong>äußerst langwierige Sache</strong>. In Bad Vilbel ziehe sich ein vergleichbares Verfahren <strong>seit 15 Jahren </strong>hin. Für Polar Mohr werde es deshalb <strong>keine Planungssicherheit </strong>geben – außer, man bekomme eine Änderung des Flächennutzungsplans <strong>schneller</strong> genehmigt. Deshalb sein Vorschlag: Das Gewerbegebiet solle <strong>nicht zehn</strong>, sondern „nur“ <strong>fünf Hektar</strong> groß werden. Dann würde das behördliche Verfahren vielleicht schneller gehen.</p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">IHH: Gewerbegebiet ist investorengetrieben</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewerbeverein-IHH-202303.jpg" alt="Gewerbeverein IHH 202303" class="wp-image-29947" style="width:320px;height:196px" width="320" height="196" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewerbeverein-IHH-202303.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Gewerbeverein-IHH-202303-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die neue Homepage des Hofheimer Gewerbevereins.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Der Hofheimer Gewerbeverein IHH</strong> hat umgehend auf die Beschlüsse des Stadtparlaments reagiert. Auf der neu gestalteten <a href="https://ihhhofheim.squarespace.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vereins-Webseite</a> schreibt <strong>IHH-Vorsitzender Markus Buch</strong>:</p>



<p>Mit der Schaffung eines Wohngebiets auf dem Firmengelände von Polar Mohr sei man <strong>einverstanden</strong>. Allerdings sei im Beschluss die Forderung <em>„versteckt“</em>, an der Gemeindegrenze zu Kriftel <strong>weiteren</strong> <strong>Einzelhandel</strong> anzusiedeln. Das halte man&nbsp; <em>„nach wie für falsch“</em>, und man werde gegebenenfalls <strong>dagegen</strong> <strong>vorgehen</strong>.</p>



<p>Das Gewerbegebiet in Diedenbergen wird <strong>wesentlich</strong> <strong>kritischer</strong> gesehen. Arbeitsplätze von Polar Mohr könnten dort nicht gerettet werden: Das Unternehmen müsse sein Firmengelände bis Ende 2025 räumen, aber bis dahin werde das Gewerbegebiet <strong>nicht genehmigt</strong> sein. Das Projekt diene damit<em> „vor allem der Ansiedlung von großflächigem Möbeleinzelhandel“</em>, es sei <em>„ein rein investorengetriebenes Projekt“</em>. Zur Rettung der Polar-Arbeitsplätze sei eine Alternative <strong>weder erörtert noch beschlossen</strong> worden.</p>



<p>Man werde zunächst abwarten, wie die zuständigen <strong>regionalen</strong> <strong>Parlamente</strong> vorgehen, schreibt Buch. Im späteren Verfahren werde man dann <strong>fachliche</strong> <strong>Stellungnahmen</strong> abgeben und diese innerhalb von Verbänden und Trägern öffentlicher Belange abstimmen.</p>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-black-color has-alpha-channel-opacity has-black-background-color has-background"/>



<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Frank Härder </strong>von der CDU – er ist <strong>Architekt</strong> und deshalb immer <strong>für neue Baugebiete</strong> – winkte umgehend ab: Fünf Hektar würden <strong>nicht</strong> <strong>schneller</strong> <strong>genehmigt</strong>, behauptete er, im Gegenteil. Auch sei die notwendige Infrastruktur nur umsetzbar, wenn <strong>eine</strong> <strong>bestimmte</strong> <strong>Größe</strong> entstehe. Deshalb: Die CDU bleibe bei der <strong>„vollen Forderung“</strong>, also zehn Hektar. <strong>Zusammenstreichen</strong> könne man immer noch.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">BfH-Chef fällt Fraktionskollegin in den Rücken</h2>



<p><strong>Tanja Lindenthal</strong> von den &#8222;Bürgern für Hofheim“ (BfH) wies ebenfalls darauf hin, dass man mit der Planung des Gewerbegebiets die Arbeitsplätze gar <strong>nicht</strong> <strong>rette</strong>: Polar Mohr werde schließlich viel früher das Feld räumen müssen. Es gebe jedoch eine Lösung: An der Reifenberger Straße im Norden Hofheims sei bereits <strong>ein Gewerbegebiet</strong> ausgewiesen, auf dem das Unternehmen ausreichend Platz finde. Warum das <strong>nicht geeignet</strong> sein soll, verstehe sie nicht: <em>„Das geht uns alles viel zu schnell.“</em></p>



<p>„<em>Uns“</em> geht das alles zu schnell? Das war nicht ganz korrekt: Lindenthals noch junger <strong>Fraktionsvorsitzende Wilhelm Schultze</strong>, 28 Jahre alt, vertritt eine gänzlich andere Meinung als seine Fraktionskollegin. Sein <strong>Abstimmungsverhalten</strong> machte deutlich, wofür er steht: Gewerbegebiet <strong>jetzt</strong>! So <strong>groß</strong> wie’s geht! Und so <strong>schnell</strong> wie möglich!&nbsp;</p>



<p>Damit fiel er Lindenthal <strong>in</strong> <strong>den</strong> <strong>Rücken</strong>. Als Begründung dürfte ihm dienen: Bei den „Bürgern für Hofheim“ gibt’s <strong>keinen</strong> <strong>Fraktionszwang</strong>. Jeder darf abstimmen, wie es ihm gefällt.&nbsp;</p>



<p>Hier allerdings zeigt sich die Schwäche einer vielleicht<strong> gut gemeinten Idee</strong>: Lindenthal ist Mitbegründerin und Co-Vorsitzende der Hofheimer Ortsgruppe im <strong>Bund für Umwelt und Naturschutz</strong> (BUND). Sie macht sich für die Erhaltung der Natur stark. Wenn sie als &#8222;Fachfrau&#8220; sagt, ihr würden Informationen für eine Zustimmung <strong>fehlen</strong>, und ihr Fraktionschef setzt sich darüber hinweg, dann fügt er der Glaubwürdigkeit seiner Wählergemeinschaft<strong> schweren Schaden</strong> zu.</p>



<p>Am Ende bestimmte das <strong>Verhalten von Wilhelm Schultze</strong> das Ergebnis der Abstimmung: Er schlug sich auf die Seite von <strong>CDU/FDP/FWG</strong>. Damit hatte die Opposition <strong>keine Mehrheit </strong>mehr, der Fünf-Hektar-Vorschlag war vom Tisch – und Hofheims Stadtparlament entschied:</p>



<p>Die Planung wird <strong>jetzt vorangetrieben</strong>: Das Gewerbegebiet in Diedenbergen soll kommen – in kompletter Größe, <strong>100.000 Quadratmeter groß</strong>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Stadtwald, das Gütesiegel und das Pippi-Langstrumpf-Prinzip</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Seuberth André]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vorrath Jonathan]]></category>
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					<description><![CDATA[Neun Monate lang wurde die Information im Rathaus unter Verschluss gehalten: Dem Hofheimer Stadtwald war Anfang dieses Jahres das begehrte FSC-Zertifikat aberkannt worden! Letzte Woche beendete der Hofheim/Kriftel-Newsletter die behördliche Geheimnistuerei; die Folge: Im Rathaus bewegte man sich, und auch FSC Deutschland reagierte schnell – das Gütesiegel kann jetzt endlich ausgestellt werden. Ein großes Problem aber droht den Hofheimern zu bleiben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Kein Sterbenswörtchen hatte nach draußen dringen sollen: <strong>Anfang dieses Jahres</strong></strong> <strong>war dem Hofheimer Stadtwald das begehrte FSC-Zertifikat aberkannt worden. Neun Monate lang wurde diese Nachricht in der Chefabteilung der Stadtverwaltung unter Verschluss gehalten. Letzte Woche dann beendete der Hofheim/Kriftel-Newsletter die behördliche Geheimnistuerei, und das hatte prompt Folgen: Im Rathaus bewegte man sich, auch FSC Deutschland reagierte schnell – jetzt soll das Gütesiegel wieder ausgestellt werden. Das klingt erst einmal gut, aber es zeigt sich auch: Ein zunehmend großes Ärgernis droht den Hofheimern zu bleiben.</strong></p>



<p>Es sind <strong>38 DIN-A4-Seiten</strong> voll Text und mit vielen Tabellen, oben drüber steht in Großbuchstaben <strong>&#8222;Audit-Bericht&#8220;</strong>. Das Werk wurde von der <a href="https://www.gfa-cert.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GFA Certification GmbH</a> (Sitz: Hamburg) nach einer umfangreichen <strong>Überprüfung des Hofheimer Stadtwaldes </strong>verfasst, es liegt dem Hofheim/Kriftel-Newsletter vor.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/FSC-Bericht-2022-Hofheim-1.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="212" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221004-FSC-Bericht-.jpg" alt="Gütesiegel" class="wp-image-24236"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Prüfbericht, mit dem der Stadtwald das FSC-Gütesiegel verlor: Er kann mit einem Klick aufs Bild heruntergeladen werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Es geht darin um die Frage, ob der Stadtwald erneut mit dem FSC-Gütesiegel ausgezeichnet werden könnte. Der <strong>Prüfbericht</strong> wurde am 1. März dieses Jahres verfasst, der entscheidende Satz findet sich <strong>Seite 36</strong>:</p>



<p><em>„Ein Zertifikat kann nur dann erteilt werden, wenn alle oben aufgeführten Major CARs durch die Umsetzung der erforderlichen Korrekturmaßnahmen geschlossen worden sind.“</em></p>



<p>Im Klartext: Das gefragte FSC-Gütesiegel wurde Hofheim  aberkannt. Mit <em>&#8222;Major CARs&#8220; </em>werden <strong>gravierende Verstöße</strong> gegen die FSC-Richtlinien bezeichnet, und davon waren <strong>gleich</strong> <strong>mehrere</strong> im Stadtwald festgestellt worden. Erst jetzt, auf dem letzten Drücker, konnten die Mängel – zumindest weitgehend – <strong>ausgeräumt</strong> werden:</p>



<p>Zu Beginn dieser Woche sind sechs weitere Blatt Papier zum Prüfbericht dazugekommen. Auf der ersten Seite steht in Fettschrift<strong> &#8222;Anhang zum Auditbericht&#8220;</strong>, auf der letzten Seite findet sich der entscheidende Satz, ganz kurz und bündig:</p>



<p><em>„Ein Zertifikat kann erteilt werden.</em>“</p>



<p>Der Stadtwald wird <strong>das FSC-Gütesiegel</strong> also endlich wiederbekommen. </p>



<p>Es ist der vorläufige Schlussstrich unter einem Kapitel <strong>Stadtgeschichte</strong>, bei dem sich die Rathaus-Chefetage<strong> nicht mit Ruhm bekleckert </strong>hat: Denn da ist nicht nur der monatelange <strong>Verlust</strong> <strong>des</strong> <strong>Gütesiegels</strong>, da ist vor allem die <strong>katastrophale Kommunikationspolitik</strong>. Den Bürgern von Hofheim wurden wieder einmal<strong> vorsätzlich</strong> Informationen vorenthalten, die sie <strong>unmittelbar</strong> betreffen.</p>



<p>Passiert so etwas <strong>versehentlich</strong>? Oder steckt <strong>System</strong> dahinter?</p>



<p>Leuchten wir das düstere Treiben etwas besser aus&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gravierende Verstöße = kein FSC-Zertifikat</h2>



<p>Kurz zum Hintergrund: FSC steht für „<a href="https://fsc.org/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forest Stewardship Council</a>“ und ist <strong>ein internationales Zertifizierungssystem</strong> für nachhaltigere Waldwirtschaft. Wälder, die das Gütesiegel bekommen wollen, müssen <strong>nach strengen ökologischen und sozialen Regeln</strong> bewirtschaftet werden.&nbsp;Sie müssen zehn weltweit gültige <strong>„Prinzipien“</strong> einhalten, was auch alljährlich <strong>kontrolliert</strong> wird.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="366" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20220909-FSC-Logo.jpg" alt="20220909 FSC Logo" class="wp-image-24307" style="width:320px;height:183px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20220909-FSC-Logo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20220909-FSC-Logo-300x172.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das FSC-Logo, mit dem sich Produkte aus FSC-zertifiziertem Holz schmücken dürfen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer gegen die FSC-Prinzipien <strong>verstößt</strong>, kann das Zertifikat <strong>verlieren</strong>. Und das kann schnell <strong>teuer</strong> werden: Denn Holz aus einem FSC-zertifizierten Wald ist <strong>wertvoller</strong> als Holz ohne Gütesiegel.</p>



<p>Bis heute verweigert Hofheims Stadtverwaltung  die Auskunft darüber, was Anfang 2021 zum <strong>Verlust</strong> <strong>des FSC-Zertifikats</strong> geführt hat. Jetzt braucht die Behörde nichts mehr preiszugeben, alle Informationen liegen uns vor. Der Audit-Bericht nennt<strong> Verstöße </strong>gegen gleich sechs der zehn FSC-Prinzipien:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/FSC-Zertifizierung-Hofheim-2022.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="212" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221004-FSC-Bericht-2.jpg" alt="FSC-Zertifikat" class="wp-image-24237"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Nachtrag zum Prüfbericht kann mit einem Klick heruntergeladen werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>So gab es <strong>zwei kleinere Mängel </strong>(„Minor CARs“) in den Bereichen <em>&#8222;Arbeitnehmerrechte und Arbeitsbedingungen&#8220;</em> sowie <em>&#8222;Umsetzung von Bewirtschaftungsmaßnahmen&#8220;</em>. Das wäre vielleicht noch hinnehmbar gewesen&#8230;</p>



<p>Doch in <strong>vier weiteren Bereichen</strong> (&#8222;<em>Leistungen des Waldes&#8220;, &#8222;Auswirkungen auf die Umwelt&#8220;, &#8222;Management&#8220;</em> und <em>&#8222;Monitoring und Bewertung&#8220;</em>) wurden <strong>schwerwiegende Abweichungen </strong>von den FSC-Prinzipien registriert. In einem solch gravierenden Fall wird nicht lange gefackelt:</p>



<p>Die <em>„Major CARs“</em> müssen <strong>beseitigt</strong> werden, vorher gibt&#8217;s es kein Zertifikat. Auf<strong> Seite 36</strong> des Audit-Berichts ist die Entscheidung zum Hofheimer Stadtwald nachzulesen: <em>„Ein Zertifikat kann nur dann erteilt werden, wenn alle oben aufgeführten Major CARs durch die Umsetzung der erforderlichen Korrekturmaßnahmen geschlossen worden sind.&#8220;</em></p>



<p>Man hätte die erforderlichen <strong>Korrekturmaßnahmen</strong> natürlich zügig umsetzen können. Aber Hofheims Stadtverwaltung wird nicht zufällig <em>„Hofem Schlofem“</em> genannt: Die <strong>Beseitigung der Mängel</strong> zog sich hin. Warum sollte man sich auch beeilen? Es wusste ja niemand irgendetwas&#8230;</p>



<p>Erst als der Hofheim/Kriftel-Newsletter bei <a href="https://www.fsc-deutschland.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FSC Deutschland</a> nachgefragt und<strong> eine Reihe von Fragen</strong> auch an das Hofheimer Rathaus geschickt hatte, dräute den Verantwortlichen, dass der Gütesiegel-Verlust publik werden könnte. Im Rathaus begann ein <strong>hektisches</strong> <strong>Treiben</strong>&#8230;</p>



<p>Es war dann Ende vergangener Woche, einen Tag nach Erscheinen des <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/29/stadtwald-hat-kein-fsc-zertifikat/">Berichts im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>, als in Hamburg der <strong>FSC-Prüfer</strong> einen<em> „Anhang zum Auditbericht“</em> verfasste. Unter dem Datum vom 30. September nahm er eine <em>„Aktualisierung zum Status der Korrekturmaßnahmen“ </em>vor, auf der letzten Seite machte er ein kleines Kreuzchen:</p>



<p>Das <strong>Zertifikat Nummer GFA-FM/COC-002822</strong> könne der Stadt erteilt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikationsschwäche im Rathaus ist chronisch</h2>



<p>Ist damit das Problem gelöst? Allenfalls vordergründig. Denn der <strong>Verlust des FSC-Gütesiegels</strong> wirft ein Schlaglicht auf ein wachsendes<strong> Ärgernis</strong> in Hofheims Stadtpolitik: Die Rathausspitze krankt an einer nahezu <strong>chronischen Kommunikationsschwäche</strong>.</p>



<p><strong>Das konspirativ anmutende Vorgehen</strong> in Sachen Stadtwald ist beileibe kein Einzelfall: Der Stadtverwaltung musste bereits wiederholt ein ernsthaftes Problem mit <strong>Offenheit und Transparenz</strong> attestiert werden. Die Ursachen der <strong>krankhaften Entwicklung </strong>sind deutlich erkennbar:</p>



<p><strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> will das eigene Werken und Wirken ausschließlich <strong>positiv</strong> herausgestellt sehen. Wenn <strong>Versäumnisse und Fehler</strong> in seine Behörde angesprochen werden, gehen <strong>alle Schotten</strong> runter: Informationen, die nur ansatzweise das Saubermann-Image beflecken könnten, werden <strong>verdrängt und verschwiegen.</strong></p>



<p>In der freien Wirtschaft spricht man vom <strong>Pippi-Langstrumpf-Prinzip</strong>, kurz PLP, wenn ein <strong>Entscheidungsträger</strong> erkennbare Tatsachen wie auch Kundenbedürfnisse – hier: Bürgerinteressen – sträflich missachtet. PLP gilt als <strong>ein psychologisches Phänomen</strong>, das Pippi in ihrem Lied gut auf den Punkt bringt:</p>



<p><em>&#8222;Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.&#8220;</em></p>



<p>So läuft das inzwischen auch in Hofheim ab, immer öfter, auch im aktuellen Fall. Die Lokalzeitungen durften unlängst <strong>wohlwollende Porträts</strong> über die Abteilungsleiter der Stadtverwaltung veröffentlichen: Großes Bravo – solcher &#8222;Journalismus&#8220; wird im Rathaus <strong>goutiert</strong>. Zum Verlust des FSC-Zertifikats hingegen findet sich in den Blättern<strong> kein Wort</strong>. Es muss vermutet werden, dass die Information den Redaktionen <strong>gezielt</strong> vorenthalten wurde. </p>



<p>Auch die <strong>Stadtverordneten</strong> werden von der Rathaus-Führung nach Belieben informiert – oder eben nicht. Die allermeisten nehmen das <strong>klaglos</strong> hin. Nur die <strong>Linken</strong> mucken immer wieder auf. Im Juni dieses Jahres verlangte die kleine Fraktion<strong> Auskunft darüber</strong>, was mit der FSC<strong>&#8211;</strong>Zertifizierung sei.</p>



<p>Der Magistrat, das schreibt die <strong>Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung </strong>vor, soll solche Anfragen innerhalb von <strong>vier bis sechs Wochen</strong> beantworten. In diesem Fall liegt die Anfrage seit <strong>mehr als vier Monaten</strong> im Rathaus – unbeantwortet, bis heute. </p>



<p>Aber was <strong>interessieren</strong> die Rechte der Stadtverordneten im Rathaus? Hier hat man sich ganz eigene Spielregeln gegeben: <em>&#8222;Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Und dann noch ein dreistes Täuschungsmanöver&#8230;</h2>



<p>Es war <strong>am Dienstag dieser Woche</strong>: In Hofheims Stadtverwaltung wurde beschlossen, dass man uns die <strong>überfälligen Antworten </strong>auf unsere Fragen zum Stadtwald doch noch zukommen lassen wolle. Und so teilte Rathaussprecher Jonathan Vorrrath per E-Mail mit: Die Stadt habe <strong>die</strong> <strong>Beanstandungen </strong>im FSC-Audit-Bericht beseitigt, und man habe auch <em>„eine Nachricht des Zertifizierers über die zeitnahe Wiedererlangung des neuen Zertifikats erhalten“</em>. </p>



<p>Das war uns inzwischen bekannt. Neu und  überraschend war in Vorraths E-Mail die  Erklärung, warum der Stadtwald das Gütesiegel nicht bekommen habe. : </p>



<p><em>„Eine Folge des durch Corona ausgefallenen Audits im Vorjahr war eine zeitweise Aussetzung der FSC-Zertifizierung.“</em></p>



<p>Na klar: Corona war&#8217;s! Darauf muss man erst einmal kommen! Man hört sie singen auf der Rathaus-Chefetage: <em>&#8222;Ich mach mir die Welt widewide wie sie mir gefällt.&#8220;</em></p>



<p>Die <em>&#8222;Minor CARs&#8220;</em> und die <em>&#8222;Major CARs&#8220;</em>, die kleinen und die gravierenden Verstöße gegen die FSC-Prinzipien: Sie wurden in der E-Mail des Rathauses<strong> mit keinem Wort</strong> erwähnt. So muss die städtische Antwort als <strong>dreister Versuch </strong>gewertet werden, die Öffentlichkeit zu <strong>täuschen</strong>.</p>



<p> <strong>Dumm gelaufen</strong> diesmal: Im Rathaus wusste man nicht, dass uns der <strong>Audit-Bericht</strong> und damit die <strong>Wahrheit zum Verlust des FSC-Gütesiegels</strong> inzwischen bekannt  war&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Hofheim: Die Altstadt erstrahlt vorweihnachtlich</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/12/15/hofheim-erstrahlt-vorweihnachtlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 11:47:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ammon Fabio]]></category>
		<category><![CDATA[Beege Carolina]]></category>
		<category><![CDATA[Bereiter Katharina]]></category>
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		<category><![CDATA[Westenberger Bernhard]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 15. Dezember. Auch der HK-Newsletter geht in Lockdown – voraussichtlich bis Ende des Jahres. Vorher noch diese News: Altstadt erstrahlt vorweihnachtlich – dank eines jungen Mannes aus Diedenbergen. Außerdem: Stadtverwaltung mistet Hofheim-Webseite aus. Die neuesten Corona-Zahlen. Showspielhaus plant Club der Freunde. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das war eine Überraschung in Hofheim am Montagabend: Von rötlichem Licht angestrahlt und somit aus der Dunkelheit herausgeholt, ließen der Altbau des Museums, das Gemäuer des alten Wasserschlosses und das Fachwerk-Ensemble mit dem Türmchen eine heimelig-warme Atmosphäre in der Altstadt aufkommen.&nbsp;</p>



<p>Der Macher hinter dieser vorweihnachtlichen Illumination ist der junge Diedenberger <strong>Fabio Ammon</strong> (26). Er erzählt: Vor einem Jahr habe er sich mit seiner Firma Floodlight Events selbständig gemacht. Veranstaltungstechnik – Licht, Ton, Elektro –, das sollte seine berufliche Zukunft werden. Naja, es war dann doch kein richtig gelungener Start: Der erste Lockdown kam, und seither läuft in der Veranstaltungsbranche bekanntlich so gut wie gar nichts mehr.</p>



<p>Kürzlich habe ihn Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> angesprochen: Erst wegen der orangefarbenen Beleuchtung des Rathauses zum<a aria-label=" Aktionstag gegen Gewalt an Frauen (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/25/hofem-schlofem/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> Aktionstag gegen Gewalt an Frauen</a>. Daraus entstand dann die Idee, weitere Leuchtpunkte in der Stadt zu setzen. Am Montagabend habe er die LED-Strahler (je 400 Watt) angeschaltet, schon Minuten später seien die ersten Passanten stehen geblieben – und hätten sofort ihr Handys gezückt&#8230;</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Rot-Tuermchen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Rot-Tuermchen.jpg" alt="20201215 Rot Tuermchen" class="wp-image-4077" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Rot-Tuermchen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Rot-Tuermchen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Die Häuserzeile am Untertorplatz.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-rot-wasserschloss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-rot-wasserschloss.jpg" alt="20201215 rot wasserschloss" class="wp-image-4076" width="328" height="246" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-rot-wasserschloss.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-rot-wasserschloss-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption>Wirkt geheimnisvoll: das Gemäuer des alten Wasserschlosses.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p><strong>Tipp:</strong> Machen Sie mal wieder einen Spaziergang durchs abendliche Hofheim. Alle Geschäfte zu. Wenig Verkehr. Kaum noch Menschen auf den Straßen. In aller Ruhe gucken, staunen, den Anblick genießen – bis zum 28. Dezember soll&#8217;s so bleiben.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Fabio-Ammon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Fabio-Ammon.jpg" alt="H
ofheim" class="wp-image-4073" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Fabio-Ammon.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Fabio-Ammon-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Macher hinterm Rot-Licht: Fabio Ammon hat ein kleines Veranstaltungsunternehmen in Diedenbergen.</figcaption></figure></div>



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<h1 class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-background wp-block-heading" style="background-color:#f8850a"><strong>In eigener Sache:</strong><br>HK-Newsletter macht mal Pause</h1>



<p>Also gut, dann gehen wir jetzt in den Lockdown. Ziehen uns zurück, kommen zur Ruhe. Das öffentliche Leben wird heruntergefahren. Keine fröhlichen Veranstaltungen. Kein vorweihnachtlicher Shopping-Spaß. Keine Treffen. Kein gar nichts mehr.</p>



<p>Stille Nacht.</p>



<p>Auch ich will jetzt ganz leise sein: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter macht eine kleine Pause, bis Ende des Jahres.&nbsp;</p>



<p>Seit knapp drei Monaten gibt es ihn, rund 80 Tagesberichte habe ich seither geschrieben. Bereits mehr als 100 Abonnenten lassen sich den HK-Newsletter täglich kostenlos zuschicken. Daneben wurden die Beiträge auf der Webseite <a aria-label="www.hk-newsletter.de (opens in a new tab)" href="https://www.hk-newsletter.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">www.hk-newsletter.de</a> schon mehr als 10.000 Mal aufgerufen.</p>



<p>Und dann wirft das Statistiktool noch eine Zahl aus, die mir am meisten Freude macht: Jeder Besucher der Webseite bleibt im Schnitt etwas mehr als drei Minuten. Das ist ein außergewöhnlich hoher Wert, er beweist, dass die täglichen Newsletter wirklich intensiv gelesen werden, bis zur letzten Zeile.</p>



<p>Natürlich hat mich auch das unmittelbare Echo gefreut. &#8222;<em>Ihre Berichte find ich super&#8220;</em>, schrieb mir Hans-Peter S. aus der Kernstadt, <em>&#8222;Toller Service&#8220;</em>, mailte Sonja K. aus Kriftel. Luisa L. aus der Marxheim: <em>&#8222;Endlich nennt einer die Dinge beim Namen.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;So gut habe ich mich noch nie informiert gefühlt über das, was hier alles passiert&#8220;, </em>mailte mir ein Ehepaar aus Diedenbergen. Und Karl L., ein älterer Herr aus Kriftel, schrieb: <em>&#8222;Ich warte inzwischen jeden Abend auf Ihren Newsletter. Ohne ihn gelesen zu haben gehe ich nicht mehr ins Bett.&#8220;</em></p>



<p>Es gab natürlich auch andere Reaktionen. Meine Bewertung des kommunalen Geschehens und des Handelns einiger politischen &#8222;Würdenträger&#8220; gefällt, wenig überraschend, nicht allen Leuten. Das war nicht anders zu erwarten: Es ist nicht das Ziel des Hofheim/Kriftel-Newsletters, allen gefallen zu wollen.</p>



<p><em>&#8222;Das Problem sind nicht die kritischen Journalisten, sondern die netten&#8220;</em> – dieser Satz wird dem Schweizer Publizisten <strong>Gerhard Kocher</strong> zugeschrieben. Er könnte von mir sein <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Ich werde die Schreib-Pause nutzen, um das Layout der Webseite ein wenig aufzubessern (einige Leser finden die graue Schrift nicht gut lesbar) und auch den Mail-Newsletter zu optimieren.</p>



<p>Wenn Sie zwischenzeitlich Tipps und Hinweise für mich haben, vielleicht auch Vorschläge, über welche Themen ich demnächst berichten sollte, schreiben Sie mir gerne. Unter<a href="mailto:mail@hk-newsletter.de" target="_blank" aria-label=" mail@hk-newsletter.de (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"> mail@hk-newsletter.de</a> bin ich weiterhin jederzeit erreichbar.</p>



<p>Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen im Lockdown, eine stabile Gesundheit – und natürlich schöne Feiertage.</p>



<p>Herzliche Grüße,</p>



<p>Thomas Ruhmöller</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadtverwaltung räumt Webseite auf</h1>



<p>Das war ja mal eine fixe Reaktion: Am Sonntag wurde im HK-Newsletter berichtet, dass im Branchenverzeichnis auf der städtischen <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="http://www.hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> ein einziges Kuddelmuddel herrsche: falsche, unsinnige, irreführende Einträge&#8230; Der Gipfel: <a rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/13/abzock-firma-auf-webseite-der-stadt/" target="_blank">&#8222;Dubiose Abzockfirma schleicht sich auf Webseite der Stadt Hofheim&#8220;</a>.</p>



<p>Nach dem Bericht wurde zunächst nur der Eintrag der sächsischen Firma gelöscht. Inzwischen hat man im Rathaus wohl eingesehen, dass die weitere Pflege einer eigenen Firmenliste eine echte Sisyphos-Arbeit ist, die zudem vermutlich nur wenig besucht wird und damit auch den Unternehmen kaum Nutzen bringt. Also hat die Stadtverwaltung kurzerhand das Vernünftigste gemacht: Sie hat das Branchenverzeichnis jetzt komplett von der Webseite gelöscht. </p>



<p>Verschwunden sind auch die Seiten <em>&#8222;Stellenangebote in Hofheim&#8220;</em> und <em>&#8222;Hofheimer Händler Tour&#8220;</em>. Die Aufrufzahlen auch dieser beiden Webseiten dürften im kaum messbaren Bereich gelegen haben.</p>



<p>Und nicht zuletzt wurde auf der Unterseite <strong>&#8222;<a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/wirtschaft/city-marketing-hofheim.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">City-Marketing</a>&#8222;</strong> aufgeräumt: Dort war bislang als erster Name zu lesen: &#8222;Bürgermeisterin <strong>Gisela Stang</strong>&#8222;. Anderthalb Jahre nach seiner Wahl steht da jetzt, endlich, der richtige Name: Bürgermeister <strong>Christian Vogt.</strong></p>



<p>In einem nächsten Schritt sollte die Stadtverwaltung nun dringend ihren <strong>Wirtschafts-Newsletter</strong> überdenken: Offenbar gibt es bis heute kein klares Konzept, welche Meldungen darin verbreitet werden sollen. Im letzten Wirtschafts-Newsletter (vom 9. Dezember) war beispielsweise zu lesen: &#8222;<em>Hofheimer lesen Hofheimern Weihnachtsgeschichten vor und bringen ihnen den Advent nach Hause</em>&#8222;. Was das mit Wirtschaftsnachrichten zu tun hat, weiß wohl nur der verantwortliche Wirtschaftsförderer <strong>Thorsten Kolar</strong>.</p>



<p>Auch eine Meldung wie <em>&#8222;Das Team von Fitnesscoach for women ist davon überzeugt, dass Fitnesstraining den höchsten Ansprüchen genügen sollte&#8220;</em> gehört nicht in einen städtischen Wirtschafts-Newsletter. Bei dem Text, der noch immer unter den &#8222;<a aria-label="Businessnews (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/wirtschaft/Businessnews/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Businessnews</a>&#8220; auf der Webseite der Stadt zu finden ist, handelt es sich um klassische Werbung. Für die Veröffentlichung solcher Meldungen im Wirtschafts-Newsletter ist eine Begründung nicht erkennbar. Im Gegenteil, solche Texte könnten den Verdacht persönlicher Gefälligkeitsdienste erwecken…</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Die neuesten Corona-Zahlen</h1>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Coronazahlen1.jpg" alt="20201215 Coronazahlen1" class="wp-image-4117" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Coronazahlen1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Coronazahlen1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den einzelnen Kommunen des Kreises.</figcaption></figure>



<p>Die Lage an der Corona-Front im Main-Taunus-Kreis ist nahezu unverändert: Es gibt 45 neue Infizierte – damit sind aktuell 567 Menschen an dem Virus erkrankt.</p>



<p>Ein weiterer Toter ist zu beklagen, ein 87-Jähriger aus einem Altenheim in Hochheim: Damit sind jetzt 81 Menschen im Kreisgebiet an Covid-19 gestorben.</p>



<p>In der Stadt Hofheim wurden 9 weitere Infizierte registriert, aktuell sind damit 73 Menschen erkrankt. In Kriftel sind derzeit 17 Menschen infiziert (+1).</p>



<p>Die Bewohner von Seniorenheimen sind weiter stark gefährdet: Es gibt neue Infektionen in dem Seniorenwohnheim Haus Mainblick in Kelkheim, in der EVIM-Seniorenresidenz in Hattersheim, in den Taunusresidenzen in Bad Soden sowie in der Schlockerstiftung in Hattersheim.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Cyriax: Ein Gläschen Wein für die Senioren!</h2>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> geht heute in seinem Corona-Tagebuch auf die Situation in den Altenheimen ein. Er schreibt (Auszüge): </p>



<p>&#8222;<em>Zur Eindämmung der Virusausbreitung in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe müssen sich ab sofort alle Beschäftigten einmal wöchentlich testen lassen. Zudem müssen sie im Heim – zu jeder Zeit – eine FFP2-Maske tragen.</em></p>



<p><em>Nach meiner Wahrnehmung leben noch nicht alle Einrichtungen ihre selbst entwickelten Schutzkonzepte. Wir werden sie bei der Umsetzung unterstützen und die Einhaltung der Schutzvorschriften kontrollieren. Die Bewohner der Einrichtungen sollen bestmöglich geschützt und trotz der schwierigen Rahmenbedingungen auch eine gute Zeit verbringen.</em></p>



<p><em>Dazu kann auch ein Gläschen Wein beitragen. Darum danke ich den Rheingauer-Winzern sehr herzlich für die diesjährige St. Urban-Spende. Diese Spende ist nach ihrem Schutzheiligen „St. Urban“ benannt und wird karitativen Organisationen seit 61 Jahren zur Verfügung gestellt. Insbesondere alten, kranken und bedürftigen Menschen, die in diesem Jahr viele Einschränkungen auf sich nehmen mussten, soll damit eine Freude bereitet werden.</em></p>



<p><em>Mit insgesamt 672 Weinen bedacht werden 19 Alten- und Pflegeeinrichtungen im Main-Taunus-Kreis. Heute übergab Weinbaupräsident <strong>Peter Seyffardt</strong> in Begleitung der Rheingauer Weinprinzessin <strong>Annika Walther</strong> die Spende vor dem EVIM-Seniorenzentrum Hattersheim an die Pflegedienstleitung, Aliki Dokic. Ein tolles Beispiel für Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.&#8220;</em></p>



<p>Der vollständige Text von Landrat Cyriax ist auf seiner <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> zu finden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Coronazahlen2.jpg" alt="20201215 Coronazahlen2" class="wp-image-4115" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Coronazahlen2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Coronazahlen2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Diese Grafik zeigt den Inzidenzwert in den einzelnen Kommunen des Kreisgebiets. Hattersheim liegt wieder über 200, wird aber inzwischen übertroffen von Schwalbach.</figcaption></figure>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Ein Sozialarbeiter hätte mehr Erfolg gebracht&#8220;</h1>



<p><strong>Bernd Hausmann</strong> hat einen bitterbösen Leserbrief an die Zeitungen geschickt: Er bezieht sich dabei auf den Bericht im gestrigen HK-Newsletter &#8222;<a aria-label="Rathaus gönnt sich neue Treppe für fast 300.000 Euro (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/14/neue-treppe-fuer-280-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Rathaus gönnt sich neue Treppe für fast 300.000 Euro</a>&#8222;:</p>



<p><em>&#8222;Wir sind in Hofheim stolz, eine inklusive Stadtgesellschaft zu sein, auch in der Stadtpolitik: Mit Ausländerbeirat, Seniorenbeirat, Schülerparlament und Inklusionsbeirat&#8220;, </em>schreibt der Stadtverordnete der Linken. Bestimte Randgruppen aber wolle man offenbar möglichst verdrängen, statt sie zu integrieren.<em> &#8222;Und wir versuchen, diese Verdrängung mit baulichen Maßnahmen umzusetzen. Den ,Pennern&#8216; in der Adolf-Mohr-Anlage am Schwarzbach haben wir die Bänke und den Tisch abgebaut.&nbsp;Genützt hat&#8217;s nichts: Jetzt sitzen sie, deutlich unbequemer, auf dem Mäuerchen der Weg-Einfassung.&#8220;</em></p>



<p>Auch die Bänke vor dem Bürgerbüro seien abgebaut worden: <em>&#8222;Jetzt sitzen die Leute auf den Bänken am Bürgersteig vor dem Rathaus.&#8220; </em></p>



<p><em>&#8222;Wann merken wir endlich: Sozialen Randgruppen das Leben noch schwerer zu machen, löst keine Probleme&#8220;, </em>schreibt Hausmann. Für die 280.000 Euro, die für die Rathaustreppe ausgegeben werden, hätte man einen Sozialarbeiter gut fünf Jahre lang bezahlen können, was sicher mehr Erfolg als der Einsatz von Bauarbeitern gebracht hätte.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Millionenkosten verursachen Bauchgrummeln</strong></p>



<p>Die <strong>Hofheimer Zeitung </strong>berichtet ausführlich über ein Thema, über das in der Sitzung der Stadtverordneten diskutiert wurde: die inzwischen fast 14 Millionen Euro teure Ländcheshalle. <strong>Mario Kleber</strong>, Vorsitzender der Wählergemeinschaft Wallau, stimmte als einziger Stadtverordneter dagegen: Er könne keine Gründe für die enorme Kostensteigerung finden, auch lehne er die Salami-Taktik des Magistrats ab, der in 13 Monaten in drei Etappen Mehrkosten von 4 Millionen Euro vorgelegt habe. Sein Herz sage Ja zur Ländcheshalle, sein Kopf sage Nein. <strong>Dr. Barbara Grassel </strong>von den Linken nannte die Aufstellungen des Magistrats &#8222;schlicht unseriös&#8220;, <strong>André Seuberth</strong> von der FWG befand, ein normaler Bauherr wäre angesichts der Kostensteigerungen längst pleite. Am Ende stimmten dennoch alle – bis auf Kleber – zu, allerdings mit &#8222;Bauchgrummeln&#8220;, wie selbst CDU-Mann <strong>Alexander Kurz</strong> einräumte. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/alle-haben-bauchschmerzen_22792157" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Anlieger gefällt Schulerweiterung nicht</strong></p>



<p>Einen längeren Bericht widmet die <strong>Hofheimer Zeitung</strong> dem Umbau der <strong>Steinbergschule</strong> in der Altenhainer Straße – und vor allem dem Protest einiger Anwohner. Über das Thema war im HK-Newsletter vor einem Monat bereits ausführlich berichtet worden (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/18/steinbergschule-umbau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<p><strong>Massive Einbußen durch den Lockdown</strong></p>



<p>Das <strong>Kreisblatt</strong> hat eine ganz kleine Umfrage unter zwei, drei Geschäftsleuten zum Lockdown gemacht und berichtet ganz groß. Die Überschrift sagt alles:<em> &#8222;Hofheimer Einzelhändler rechnen mit massiven Einbußen&#8220;</em>. Der Artikel ist kostenfrei im <a aria-label="Internet (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheimer-einzelhaendler-rechnen-mit-massiven-einbussen-90131909.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Internet</a> zu finden.</p>



<p><strong>4000 Euro beim Adventsbasar-to-go</strong></p>



<p>Die Krifteler Leser erfahren im <strong>Kreisblatt</strong>, dass beim &#8222;Adventsbasar-to-go&#8220; knapp 4000 Euro zusammenkamen. <em>„Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet“</em>, wird Organisatorin <strong>Carolina Beege</strong> zitiert. Gespendet wird das Geld für ein Projekt der Claretiner-Missionare, das sehbehinderten Kindern in Indien helfen soll.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Demnächst: Club der Showspielhaus-Freunde</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Showspielhaus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Showspielhaus.jpg" alt="20201215 Showspielhaus" class="wp-image-4099" width="480" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Showspielhaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Showspielhaus-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201215-Showspielhaus-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></figure></div>



<p>Die Macher des <strong>Showspielhauses</strong> bleiben munter, lassen sich auch vom nun schon monatelangen Lockdown nicht unterkriegen. Geschäftsführer <strong>Bernhard Westenberger</strong> postet auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/showspielhaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>, dass man neue Pläne schmiede: Es soll ein exklusiver Club für alle Freunde und Freundinnen des ShowSpielhauses gegründet werden. Das Logo steht, mehr Infos folgen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tierklinik warnt vor kranken Welpen</h1>



<p>Die Tierklinik Hofheim veröffentlicht auf ihrer Webseite eine dringende Warnung: Während der Corona-Pandemie sei die Nachfrage nach Welpen so hoch wie selten. Viele Tiere würden im Moment zu jung abgegeben und seien nicht geimpft. Derzeit würden sich die Fälle schwerkranker Welpen in der Klinik häufen. <em>&#8222;Ein vertrauenswürdiger Züchter gibt Welpen frühestens mit 8 Wochen ab, erlaubt einen Blick ins ,Kinderzimmer&#8216;, zeigt Ihnen die Elterntiere und die Geschwister, die gut sozialisiert sein und mit Familienanschluss leben sollten!&#8220;</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Straßenbäume werden gefällt</h2>



<p>Die Straße zwischen <strong>Langenhain und Lorsbach</strong> wird am 15. und 16. Dezember wegen Baumfällarbeiten halbseitig gesperrt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086244.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Letzte Buchbestellung vor dem Lockdown</h2>



<p>Auch die <strong>Stadtbücherei</strong> muss im Lockdown schließen. Auf der Webseite heißt es: <em>&#8222;Medienbestellungen sind ab sofort telefonisch und online möglich. Bis zum 19. Dezember&nbsp;können Bücher bestellt und am Fenster zu den regulären Öffnungszeiten abgeholt werden.&#8220;</em> Mehr hier.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gutes Spendenaufkommen für Abi-Feier</h2>



<p>Die 12. Klasse der Gymnasialen Oberstufe der <strong>Main-Taunus-Schule</strong> plant eine Abi-Veranstaltung, hat derzeit aber keine Chance, dafür Geld zu verdienen, und bat deshalb um Spenden (<a href="https://www.gofundme.com/f/fsksjq-abiball-2021?utm_source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=p_cp%20share-sheet&amp;fbclid=IwAR0Rd6dMLd6HP6oactWERG4Uqx6oGz6QrVUQ5sJXRMlCKFI04CrTj2IHOKI" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). &#8222;Doc&#8220; <strong>Michael Irani </strong>rief auf seiner <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/michael.irani" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> dazu auf, die jungen Leute zu unterstützen (<a aria-label="HK-Newsletter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/09/das-stadtparlament-und-die-gelbe-tonne/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter</a> vom 9. Dezember). Inzwischen sind immerhin 750 Euro zusammengekommen – toll!</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Weihnachtssterne selbst gemacht</h2>



<p>Das <strong>Familienzentrum Kriftel </strong>hat das fünfte Video online gesetzt: Diesmal werden Weihnachtssterne gebastelt. Zum Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=8UwqOigtN6I" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Abfallkalender auch in Geschäften</h2>



<p>Damit in Corona-Zeiten der Ansturm auf das Bürgerbüro im Rathaus nicht zu groß wird, gibt es den Hofheimer Abfallkalender in zahlreichen weiteren Geschäften. Alle Adressen <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086266.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Brennholz aus dem Stadtwald </h2>



<p>Wer gespaltenes und geschichtetes Brennholz aus dem Hofheimer Stadtwald haben möchte, kann sich im Rathaus melden. Alle Details <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086265.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aktionen in der Vorweihnachtszeit</h2>



<p>Die Stadt Hofheim weist auf eine Vielzahl vorweihnachtlicher Aktionen hin, die zusammen mit der Wohnungsbaugesellschaft HWB, der Musikschule, dem Verein Senioren-Nachbarschafts-Hilfe, Hofheimer Kindergärten sowie den Stadtteilprojekten Familie Marxheim und Familie Nord in Trägerschaft des Caritas-Verbandes ausgearbeitet wurden. Nähere Angaben finden sich <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086262.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">1000 Euro für die Bürgerstiftung</h2>



<p>1.000 Euro spendet die Taunus Sparkasse für die Bürgerstiftung Hofheim. Den Scheck nahmen Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong>, Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> und <strong>Dr. Winfried Rothweiler</strong> als Vorsitzender des Stiftungsrates entgegen. Die Bürgerstiftung hatte im Mai 31 Laptops an die Gesamtschule am Rosenberg, die Main-Taunus-Schule, die Brühlwiesenschule und die Pestalozzischule übergeben. Weitere Ipads und Notebooks sollen in Kürze an Schulen im Stadtgebiet verteilt werden. Ihr Ankauf wurde durch eine Zuwendung des Frankfurter Unternehmens Schroder Investment Management in Höhe von 10.000 Euro im Rahmen seiner ‚CollectiveAction-Kampagne&#8216; möglich. Der ausführliche Pressetext der Stadt ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086258.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kunstverein schenkt Stadt Kunstwerk</h2>



<p>Der Kunstverein Hofheim schenkt der Stadt die Skulptur „Change me“, ein Werk der Hofheimer Künstlerin <strong>Ingrid Hornef</strong>. Die Skulptur steht bereits vor dem Rathau, sie entstand während des Steinbildhauer-Symposiums im Jahr 2013. Ingrid Hornef gab ihr Werk als Leihgabe an den Kunstverein, der es dank zahlreicher privater Spenden ankaufen konnte. Vereinvorsitzende <strong>Birgit Müller-Muth</strong> übergab jetzt die Schenkungsvereinbarung an die Stadt. Hier <a aria-label="mehr (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086257.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mehr</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nachrichten aus den Kirchengemeinden</h2>



<p>Die katholische Pfarrgemeinde <strong>St. Peter und Paul </strong>hat eine erste Übersicht über die Weihnachtsgottesdienste auf ihre Webseite gestellt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://stpup.de/index.php/aktuelles-pfarrblatt/671-weihnachtsgottesdienste-3" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>Die evangelische <strong>Johannesgemeinde</strong> teilt mit:  Am 20. Dezember wird um 11 Uhr ein Gottesdienst zum 4. Advent gefeiert. Die Kantate muss ausfallen (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://johannesgemeinde-hofheim.ekhn.de/startseite.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>



<p>Die <strong>Thomasgemeinde</strong> will sieben kürzere Gottesdienste von je 35 bis 40 Minuten feiern. Am 1. Weihnachtsfeiertag spielt <strong>Katharina Bereiter</strong> in der Thomaskirche weihnachtlicher Orgelmusik. Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>Die evangelische <strong>Kirchengemeinde Langenhain</strong> lädt an Heiligabend zum Gottesdienst aufs offene Feld. Ort und Zeitpunkt werden auf der <a href="https://www.langenhain-evangelisch.de/" target="_blank" aria-label="Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> genannt.</p>
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		<title>Jetzt amtlich: Hofheim knausert bei der Kultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 15:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altenkamp Norbert]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Bethmann Guido]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Tadewald Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Wackernagel Rolf]]></category>
		<category><![CDATA[Wagner Mario]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 2. Dezember. Die Ambet vor ihrem leeren Brunnen am Bahnhof, erloschene Grablichter stehen zu ihren Füßen –  dieses Kunstwerk steht sinnbildlich für die Situation der Kultur in Hofheim: Kulturell zeigt sich die Stadt sehr knausrig, wie der Landesrechnungshof jetzt aufdeckt. Die Zahlen sind ärmlich, und es wird wohl auch nicht besser. Außerdem: Landkreisamt reagiert fix auf Bürgerwunsch. Neue Corona-Zahlen. FWG versucht's noch mal mit Andreas Nickel. Eine schiefe Brücke stoppt die Bahn. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir haben es geahnt, die traurig dreinschauende Kunstgestalt der Ambet steht als Kronzeugin für die schlimmsten Befürchtungen: Kulturell zeigt sich die Stadt Hofheim äußerst kleinlich, ja schon fast knauserig.</p>



<p>Das ist keine subjektive Meinung. Das hat die Stadt jetzt amtlich mitgeteilt bekommen, das ist ein mit Zahlen untermauerter objektiver Fakt. Corona habe den Kulturbetrieb weitgehend lahmgelegt, schreibt denn auch heute das Kreisblatt. Doch schon vor der Pandemie habe die Kultur in der Kreisstadt Not gelitten: &#8222;<em>Auch schon vor der Krise hat die Kreisstadt auf die Finanzbremse getreten.&#8220;</em> Eine durchgreifende Änderung sei nicht in Sicht.</p>



<p>Grundlage dieser deprimierenden Erkenntnis ist ein Bericht des Landesrechnungshofes, in dem 15 Kommunen in Hessen verglichen wurden. Hofheim gab demnach für Kultur ganze 28,50 Euro aus – das reiche Eschborn dagegen über 80, eine Kommune wie Bad Vilbel immerhin mehr als 50 Euro.</p>



<p>Bundesweit investieren die Kommunen in die Kultur im Schnitt rund 33 Euro. Und auch da liegt Hofheim mit seinen mageren 28,50 Euro deutlich drunter.&nbsp;</p>



<p>In einer Stellungnahme begründet der Magistrat die kulturelle Dürre mit der finanziellen Situation der Stadt: Die sei ziemlich fragil. Gleichwohl wolle man sich bessern: <em>„Für unsere Planungen ab 2021 haben wir ein leichtes Plus bei den Kulturausgaben vorgesehen, so dass ein Wille zur Erhöhung zu erkennen ist.“&nbsp;</em></p>



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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="363" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg" alt="20201103 Corona" class="wp-image-1674" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201103-Corona-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h1 class="wp-block-heading">MTK: Inzidenzwert beträgt jetzt 143</h1>



<p>Das ist doch mal eine fixe Behörden-Reaktion: Das <strong>Landratsamt</strong> hatte gestern (wie <a aria-label="berichtet (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/01/landrat-sucht-aerzte-und-pfleger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">berichtet</a>) die tägliche Übersicht mit den Zahlen der Corona-Infizierten in den einzelnen Orten des Kreises ausgesetzt. Das schlichte PDF wurde durch eine schickere Grafik ersetzt, in der allerdings nur noch die Inzidenzwerte aus den einzelnen Kommunen genannt werden.</p>



<p>Es gab zaghafte Proteste – und sofort die schnelle <a href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/posts/5052749888099260" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook-Mitteilung</a> der Kreisverwaltung: <em>&#8222;Aufgrund eures großen Interesses: Hier die absoluten Zahlen aus den Kommunen. Morgen kommen diese wieder wie gewohnt.&#8220;</em> So sieht ehrliche Bürgernähe und -freundlichkeit aus: Großes Kompliment!</p>



<p>Zu den aktuellen Zahlen aus den Kommunen: Es gibt 45 neue Infektionen (im Vergleich zu Dienstag). Aktuell sind damit in MTK 546 Menschen an Corona erkrankt, das sind 24 weniger als am Vortag.</p>



<p>In Hofheim sind derzeit 59 Menschen infiziert, das sind 5 mehr als gestern. In Kriftel sind 23 Menschen erkrankt (+3). Hattersheim bleibt mit 115 Infizierten (+7) weiterhin ein Hotspot.</p>



<p>Der <strong>7-Tage-Inzidenzwert</strong> geht langsam herunter, er liegt jetzt bei 143. Die Karte zeigt, dass es große Unterschiede gibt: Hattersheim (Inzidenzwert 264) und Liederbach (181) sind die am stärksten betroffenen Orte, Bad Soden (52) und Kriftel (54) stehen derzeit am besten dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Schüler 14 Tage in Quarantäne müssen</h2>



<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> gibt in seinem <a aria-label="Corona-Tagebuch auf Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch auf Facebook</a> heute einige Informationen zur Quarantäne von Schülern. Auszug:</p>



<p><em>&#8222;Grundsätzlich verfügt das Gesundheitsamt für alle ,Kontaktpersonen&#8216; eine 14-tägige Quarantäne. Das gilt auch für Schüler:innen oder Kinder in Kitas. Die 14 Tage gehen zurück auf eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. (&#8230;)</em></p>



<p><em>Neben diesen Empfehlungen gibt es aber auch zwingend zu beachtendes Recht. Maßgeblich ist hier die hessische Quarantäneverordnung. Infizierte und ihre Haushaltsangehörige müssen für 14 Tage in Quarantäne. Reisende aus einem Risikogebiet müssen eine 10-tägige häusliche Quarantäne absolvieren. Das ist keine Empfehlung mehr, sondern umzusetzen.</em></p>



<p><em>Letzte Woche haben sich Bund und Länder auf eine 5-tägige Quarantäne von Schülern als Kontaktpersonen verständigt. Trotz des großen medialen Interesses treffen die Regierungschefs aber keine rechtsverbindlichen Beschlüsse. Allenfalls bekunden sie eine Absicht. Diese muss durch die Landesregierung in Form von Verordnungen rechtlich umgesetzt werden, um verbindlichen Charakter zu entfalten. Nach meinen Informationen arbeitet das Hessische Sozialministerium an einer Quarantäne-Regelung für Schüler.</em></p>



<p><em> Ein Ergebnis kenne ich noch nicht. Auch weiß ich nicht, wann wir mit etwas konkretem rechnen können. Solange es noch keine Regelung des Landes gibt, werden die Gesundheitsämter bei der allgemeinen RKI Empfehlung (14 Tage Quarantäne) bleiben.</em>&#8222;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201202-Corona-Zahlen.jpg" alt="Kultur" class="wp-image-3352" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201202-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/12/20201202-Corona-Zahlen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Cyriax &amp; der harte Job der MdB-Mitarbeiter</h2>



<p>Den letzten Absätzen aus dem <a aria-label="Corona-Tagebuch (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Corona-Tagebuch</a> von<strong> Landrat Michael Cyriax</strong> wollen wir ein kleines Extra-Kapitel widmen. Er geht darin auf eine Nachricht ein, die gestern aus Berlin bekannt wurde: Die Mitglieder des Bundestages in Berlin – kurz MdB – genehmigten klammheimlich einen Bonus für jeden ihren Mitarbeiter in Höhe von 600 Euro. Das Geld sollen die Mitarbeiter – die überwiegend nur Büro-Jobs machen – für ihren Einsatz während der Corona-Zeit bekommen.</p>



<p>Cyriax schreibt:</p>



<p>&#8222;<em>Ohne Verkäuferinnen, DHL-Boten, Erzieher, Krankenschwestern und Lehrerinnen geht gerade in der Pandemie wenig. Ich finde, dieser Einsatz sollte mit Geld honoriert werden. Darum erhalten die Pflegekräfte in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises einen Bonus. Ebenso unsere Ärzte im Gesundheitsamt. Wir zahlen eine stolze Fachkräftezulage in Höhe von 1.000 Euro, um als Arbeitgeber wettbewerbsfähig zu bleiben.</em></p>



<p><em>Nicht klar war mir bislang, dass auch die Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten in der Pandemie einen besonders harten Job zu erledigen haben. Auch sie werden eine Corona-Sonderzahlung von bis zu 600 Euro erhalten.</em>&#8222;</p>



<p>Und dann dieser Satz, er klingt so harmlos, er ist jedoch von triefender Ironie und bitterböse:</p>



<p>&#8222;<em>Ich freue mich für alle Begünstigten und danke für den Einsatz zum Funktionieren unseres Landes.</em>&#8222;</p>



<p>Wer sind denn eigentlich die Bundestagsabgeordneten aus dem Main-Taunus-Kreis, die für ihre Mitarbeiter eine schöne Corona-Prämie kassieren? Richtig: <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.norbert-altenkamp.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Norbert Altenkamp</a> </strong>(CDU; nennt auf seiner Webseite 4 Mitarbeiter in Berlin und Hofheim), <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.stark-watzinger.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Bettina Stark-Watzinger</a> </strong>(FDP; 5 Mitarbeiter) und <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://schulz-asche.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kordula Schulz-Asche</a></strong> (Grüne; 7 Mitarbeiter).</p>



<p>Altenkamp veröffentlichte gestern auf seiner Webseite einen ellenlangen Artikel –&nbsp;Überschrift: <em>&#8222;Mit voller Kraft gegen Corona und die Folgen&#8220;</em>. Wer sich bis zum Ende durcharbeitet, liest diesen letzten Satz:</p>



<p><em>&#8222;Allen Menschen, die tagtäglich überall&nbsp;im Kampf gegen die Corona-Pandemie und ihre Folgen und für unsere Versorgung im Einsatz sind, sage ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!&#8220;</em></p>



<p>Das ist schon fast zynisch. Der Bundestagsabgeordnete sagt den “normalen” Menschen für ihren Einsatz gegen die Corona-Pandemie “ein herzliches Dankeschön” – das muss reichen. Seine Mitarbeitern dagegen kriegen einen schönen Bonus. Gezahlt natürlich aus der Steuerkasse, also von uns allen.</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Schiefe Brückenpfeiler stoppen Bahn</h1>



<p>Manchmal fragt man sich, was eigentlich ärgerlicher ist: Dass die Bahn nicht kommt – oder dass man wartet und wartet und nicht weiß warum? </p>



<p>Mario Wagner ärgerte sich gestern in der Facebook-Gruppe <a aria-label="&quot;Wir in Hofheim&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/?redirect=false" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>: <em>&#8222;Kein S-Bahnverkehr zwischen Eppstein und Niedernhausen. Fährt aber ein Busersatzverkehr von Eppstein nach Niedernhausen.&#8220;</em></p>



<p>Später fügte er hinzu: <em>&#8222;Völliges Chaos in Eppstein, Niedernhausen, Bremthal und Niederjosbach ein eigener Bus&#8230; Keiner weiß wo er hin muss, angeblich S-Bahn-Taktung. S-Bahnen zwischen Eppstein und Frankfurt fallen teils aus&#8230;</em>&#8222;</p>



<p>Zumindest die Erklärung für dieses <strong>Bahn-Wirrwarr</strong> können wir liefern: In <strong>Niedernhausen</strong> musste die Brücke über der Bahnstrecke komplett gesperrt werden. Bei Vermessungsarbeiten hatte man festgestellt, dass ein zweiter Pfeiler schief steht. Laut Bahn ist die Ursache nicht bekannt, aber eben auch nicht, ob die Brücke noch sicher steht. Hessen Mobil-Vizepräsident <strong>Heiko Durth</strong> wird in einer Pressemitteilung mit diesem Satz zitiert:</p>



<p><em>&#8222;Ein Knicken der Stütze kann plötzlich und ohne Ankündigung erfolgen. Bei Versagen der Stütze kann es sein, dass die Brücke einstürzt. Hier ist Gefahr in Verzug.&#8220;</em></p>



<p>Die Brücke wurde bereits im September für den Straßenverkehr gesperrt, jetzt darf auch keine Bahn mehr drunterher fahren. Pech für Zugreisende: &#8222;Zurzeit ist noch nicht vorhersehbar, wie lange die Überprüfung dauern wird.&#8220;</p>



<p>Informationen zu Bahn- und Busverkehr bietet der RMV hier an.</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Freie Wähler halten an Nickel fest</h1>



<p>Die <strong>Freie-Wähler-Gemeinschaft Hofheim</strong> hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl im März 2021 bekannt gegeben. Die aktuellen Stadtverordneten besetzen die Plätze 1 bis 5: <strong>Andreas Nickel, André Seuberth, Matthias Hees, Elisabeth Schmitt </strong>und <strong>Bodo Tadewald</strong>. In den letzten Jahren war die FWG im Stadtparlament eigentlich nur noch dadurch aufgefallen, dass sie nicht auffiel: Man saß zwar in der Großen Koalition, wurde dort aber nicht wirklich gebraucht und hatte deshalb wenig zu sagen. Spitzenkandidat Andreas Nickel konnte bei der Bürgermeisterwahl 2019 nur ein Ergebnis unter &#8222;ferner liefen&#8220; erreichen. Ob das reicht?</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Anna Lührmann kandiert</strong></p>



<p><strong>Anna Lührmann</strong> stammt aus Lorsbach, hat vor gut 20 Jahren ihr Abitur an der Main-Taunus-Schule gemacht, schaffte dann für die Grünen den Sprung in den Bundestag und lebt heute als Wissenschaftlerin in Göteborg. Sie ist verheiratet, hat eine Tochter –&nbsp;und möchte wieder in den Bundestag, schreibt das Kreisblatt. Die Grünen haben sie im Wahlkreis Rheingau-Taunus-Limburg zur Direktkandidatin für die Wahl im Herbst 2021 nominiert.&nbsp;</p>



<p><strong>100.000 Euro für Studie</strong></p>



<p>Ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Radschnellweg ist getan: Vertreter der beteiligten Kommunen sowie des Regionalverbandes Frankfurt/RheinMain haben einen Kooperationsvertrag für eine Machbarkeitsstudie unterschrieben, schreibt das Kreisblatt. Der Radschnellweg soll eines Tages über Wiesbaden, Hofheim, Kriftel und Hattersheim nach Frankfurt führen. Die Studie soll klären, ob und wie ein solcher Radweg machbar ist, sie kostet 100.000 Euro und soll 2022 vorliegen</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus Hofheim</h1>



<p><strong>Plätzchen-Lieferdienst läuft super</strong></p>



<p>Mit ihrem Plätzchen-Lieferdienst haben die<strong> Wildpark-Retter</strong> wohl eine Marktlücke entdeckt: <em>&#8222;Große Freude &#8211; der Plätzchen Lieferdienst wird gut angenommen. Alle Plätzchen wurden am Wochenende verkauft&#8220;</em>, schreiben sie auf Facebook. Jetzt wird Nachschub benötigt – freiwillige Helfer werden gesucht, die neue Plätzchen backen. Weitere Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/wildparkretter/posts/1489441767919881" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Stadtbücherei geht in Ferien</strong></p>



<p>Die <strong>Stadtbücherei</strong> teilt mit: Am Samstag, dem 19. Dezember, ist der letzte Öffnungstag in diesem Jahr. Am 5. Januar wird wieder geöffnet. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/kultur/Stadtbuecherei/schliesszeiten-weihnachten.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>&#8222;Trinkhalle&#8220; ist ein &#8222;Finanzpunkt&#8220;</strong></p>



<p><strong>Eric D. Knop</strong> teilt auf Facebook stolz mit: Der neue <strong>Geldautomat </strong>sei in Lorsbach angekommen – und er sei der erste Kunde gewesen! Es handelt sich um eine kreisrunde Box (<strong>Rolf Wackernagel</strong>: <em>&#8222;Sieht auf den ersten Blick wie eine Trinkhalle aus&#8220;</em>), sie steht in der Talstraße vor dem Gemeindezentrum und nennt sich <strong>Finanzpunkt</strong>: Taunus Sparkasse und Frankfurter Volksbank haben diesen Geldautomaten gemeinsam aufgestellt.</p>



<p><strong>Schnee stoppte Baumschnitt</strong></p>



<p>An die 20 Parkplätze hat die <strong>Stadtverwaltung</strong> in der Neugasse zwischen Haupt- und Elisabethenstraße mit Beginn dieser Woche sperren lassen. Aber da tut sich seither nichts, kein Arbeiter ist zu sehen, nur leere Plätze und viele Halteverbotsschilder. Jetzt klärt <strong>Stadtsprecherin Iris Bernardelli </strong>auf: Der Bauhof wollte in der Neugasse Baumschnittarbeiten durchführen. <em>&#8222;Beim Aufstellen der Schilder war nicht absehbar, dass es am Dienstag  einen Wintereinbruch geben würde.&#8220;</em> Der Winterdienst hatte Vorrang, die Baumschnittarbeiten sollen in dieser Woche erledigt werden.</p>



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<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus Kriftel</h1>



<p><strong>Abfallkalender 2021 ist da</strong></p>



<p>Die <strong>Abfallkalender 2021</strong> sind auf der Internetseite der <strong>Gemeinde abrufbar</strong>. Man kann sich auch eine Datei herunterladen und diese in den persönlichen digitalen Kalender auf dem Smartphone importieren. Wer es lieber &#8222;handfest&#8220; mag, kann sich einen gedruckten Kalender ab dem 14. Dezember abholen. Alle Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/posts/1854098054765254" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Whatsapp kann man lernen</strong></p>



<p>Das <strong>Familienzentrum Kriftel </strong>hat einen sehr speziellen Termin im Angebot: <strong>Guido Bethmann </strong>zeigt am 17. Dezember von 17 bis 18 Uhr, wie man Whatsapp am Handy benutzt. Der Kurs setzt allerdings voraus, dass man Internetvideo beherrscht. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/FamilienzentrumKriftel/posts/3677494948981978" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Adventskalender der Karnevalisten</strong></p>



<p>Das ist wirklich ganz große Klasse geworden: Der <strong>Krifteler Karnevals Klub</strong> hat einen <a aria-label="Adventskalender (opens in a new tab)" href="https://www.krifteler-karnevalklub.de/?fbclid=IwAR2xeFeVEYrkem5PiH-fSa2jgVD7zTU0Te9G0_mYm3AwQsoLZ2T3bEvaMMk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Adventskalender</a> ins Internet gestellt: Jeden Tag kann man ein Türchen öffnen, und zu sehen ist dann ein Highlight aus den letzten Jahren. Macht großen Spaß, da reinzuschauen! Eine tägliche Erinnerung gibt&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/KriftelerKarnevalKlub" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Lindenhof sucht Verkäufer(in)</strong></p>



<p>Der <strong>Lindenhof Kriftel </strong>sucht eine &#8222;Verkaufs- und Dienstleistungsfachkraft&#8220;. Die Infos dazu sind <a href="https://www.facebook.com/job_opening/1005287073629372/?source=post_timeline" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden&nbsp;</p>
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