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	<title>Buch Markus &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Buch Markus &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Untertorplatz: Die ersten Bilder von den Riesenschirmen sind da!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 17:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bronte Sascha]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Demuth Susanne]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorrath Jonathan]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Altstadt soll umgestaltet werden: CDU-Bürgermeister Christian Vogt will zwei Riesenschirme auf dem Untertorplatz aufstellen lassen. Jetzt wurden uns Computer-Bilder übermittelt, die in einer vertraulichen Rathaus-Sitzung vorgestellt worden waren.  Sie lassen erahnen, wie sich der Blick auf die historische Häuserzeile mit dem bekannten "Türmchen" verändern wird. 

<strong>Update am Montag, 27. November:</strong> Die Riesenschirme könnten deutlich teurer werden als bisher bekannt. Das geht aus einem neuen Rathaus-Papier hervor.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Hofheims Altstadt soll umgestaltet werden: CDU-Bürgermeister Christian Vogt will zwei Riesenschirme auf dem Untertorplatz aufstellen lassen. Erste Details haben wir kürzlich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/">auf dieser Webseite</a> aufgedeckt; jetzt wurden uns Computer-Bilder übermittelt, die in einer vertraulichen Rathaus-Runde vorgestellt worden waren. Sie lassen erahnen, wie sich der <strong>Blick auf die historische Häuserzeile mit dem bekannten &#8222;Türmchen&#8220;</strong> verändern wird. Wir dokumentieren die geheimen Pläne: Denn Hofheims Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf umfassende Information, wenn derart massive Eingriffe in das von ihnen geliebte Stadtbild geplant sind.</strong></p>



<p>Es war die 133. Sitzung der <strong>&#8222;Steuerungsgruppe City Marketing&#8220;</strong>, sie fand zu Beginn dieses tristgrauen Novembers statt: Die handverlesenen Teilnehmer, <strong>sechs Männer und zwei Frauen</strong>, wurden am Freitagmorgen um 10 Uhr von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> im Rathaus-Saal &#8222;Chinon&#8220; begrüßt. Vier weitere Personen waren <strong>eingeladen</strong>, fehlten allerdings entschuldigt.</p>



<p>Man tagte wie üblich<strong> unter Ausschluss der Öffentlichkeit</strong>. <strong>Thorsten Kolar</strong>, zuständig im Rathaus für <strong>Wirtschaftsförderung</strong> und <strong>&#8222;City Marketing&#8220;</strong>, machte sich während der Sitzung Notizen: Er musste <strong>Protokoll</strong> führen. Seine <strong>Aufzeichnungen</strong> sollten eigentlich <strong>niemals an die Öffentlichkeit</strong> gelangen, liegen uns jetzt aber <strong>im</strong> <strong>Wortlaut</strong> vor:</p>



<p>So wissen wir, was <strong>in der Sitzung</strong> besprochen wurde und wie der <strong>Untertorplatz</strong> schon im nächsten Jahr <strong>umgestaltet</strong> werden soll – wenn denn Vogts Pläne <strong>wirklich realisiert werden</strong> <strong>sollten</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="580" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311.jpg" alt="Riesenschirm" class="wp-image-36423" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311-300x218.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-3-202311-768x557.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Plan für den Untertorplatz, noch ganz geheim: Ein riesiger Sonnenschutz-Trichterschirm soll Schatten spenden – und verdeckt die Sicht auf die historische Häuserzeile. Unser Bild zeigt eine Seite aus der Präsentation des Stuttgarter Unternehmens &#8222;AR Ingenieure GmbH&#8220;. </figcaption></figure>
</div>


<p>Kurz zum Hintergrund: <strong>Zehn Millionen Euro</strong> hatte das <strong>Land Hessen</strong> im letzten Jahr über das <strong>Förderprogramm &#8222;Zukunft Innenstadt&#8220;</strong> verteilt. Kommunen konnten sich mit bis zu drei Projekten bewerben.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> wurde darüber <strong>nicht öffentlich</strong> gesprochen. Die Entscheidung fiel im Rathaus –<strong> ohne Absprache</strong> mit den Stadtverordneten und <strong>ohne Information</strong> der Öffentlichkeit. <strong>Drei Vorschläge</strong> schickte der Magistrat nach Wiesbaden: Man wolle <strong>Kinderspielgeräte</strong> erneuern, eine <strong>Frischluftmaschine</strong> namens <strong>&#8222;City Tree&#8220;</strong> für <strong>60.000 Euro </strong>auf dem Kellereiplatz aufstellen und <strong>&#8222;Ein Dach für die City&#8220;</strong> für <strong>100.000 Euro</strong> errichten.</p>



<p>Das Land bewilligte <strong>200.000 Euro</strong>. Vogt ließ umgehend <strong>ein</strong> <strong>Foto</strong> <strong>verteilen</strong>, das ihn bei der <strong>Scheckübergabe</strong> mit <strong>Grünen-Minister Tarek Al-Wazir</strong> zeigt.&nbsp;</p>



<p><strong>Neue Spielgeräte</strong> – das war natürlich kein Problem. Die Idee vom<strong> &#8222;City Tree&#8220;</strong> erwies sich dagegen als <strong>purer Trash</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">hier</a>) und wurde schnell <strong>gemüllt</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="640" height="464" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Vogt-City-Trees.jpg" alt="20220924 Vogt City Trees" class="wp-image-23807" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Vogt-City-Trees.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Vogt-City-Trees-300x218.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wir haben&#8217;s ja: 200.000 Euro bekam Bürgermeister Vogt von Grünen-Minister Al-Wazir für Projekte in der Innenstadt bewilligt. </figcaption></figure>
</div>


<p>Jetzt soll noch <strong>Vorschlag Nr. 3</strong> umgesetzt werden. Vogt hatte seinen Plan so angekündigt: <em>„Ein Dach für die City &#8211; Einkaufen, Verweilen, Genießen bei Wind und Wetter“</em>. <strong>Ernsthaft </strong>hinterfragt wurde das Vorhaben <strong>in den politischen Gremien</strong> bisher nicht. Im <strong>Stadtparlament</strong> mäkelten nur die <strong>Linken</strong> ein bisschen – alle anderen zeigten <strong>null Interesse</strong>.</p>



<p><strong>Vielleicht hat auch aus diesem Grund keiner nachgefragt: weil es keiner für möglich hielt, dass Hofheims Bürgermeister monströs wirkende Schirme mitten in der historischen Altstadt aufstellen lässt – dies auch noch, ohne <span style="text-decoration: underline;">vorher</span> offen und umfassend darüber zu informieren.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertrauliche Rathaus-Runde begrüßt Riesenschirme</h2>



<p>Jetzt sehen wir erstmals <strong>Computer-Bilder, </strong>wie der <strong>Untertorplatz</strong> vielleicht schon bald <strong>aussehen</strong> könnte. </p>



<p><strong>Der Magistrat </strong>hatte einen entsprechenden Auftrag an die <a href="https://www.ar-ingenieure.com/" target="_blank" rel="noopener">Alfred Rein Ingenieure GmbH</a> (Sitz: Stuttgart) vergeben. Das Unternehmen entwirft feststehende<strong> Dach- und Fassadenstrukturen</strong> und ist damit nach eigener Darstellung <strong>weltweit</strong> unterwegs.</p>



<p>Das Büro hat eine <strong>Power-Point-Präsentation</strong> erstellt, in der <strong>Computerbilder</strong> <strong>erste</strong> <strong>Eindrücke</strong> <strong>vermitteln</strong>, wie – so die Überschrift – <em>&#8222;Trichterschirme für den Marktplatz in Hofheim“</em> aussehen könnten.</p>



<p>Dazu finden wir <strong>auf</strong> <strong>technischen Zeichnungen</strong> exakte Größenangaben: <strong>Der erste Schirm</strong> (er soll dort aufgebaut werden, wo sich heute ein <strong>Dauer-Marktstand</strong> befindet) würde <strong>8,15 Meter</strong> hoch werden. <strong>Der</strong> <strong>zweite</strong> <strong>Schirm</strong> (er soll mitten auf dem Parkplatz <strong>vor</strong> <strong>dem</strong> <strong>Türmchen</strong> stehen) würde über anderthalb Meter größer: <strong>9,75 Meter</strong>.</p>



<p><strong>Auf den Bildern wirken die alten Fachwerkhäuser hinter dem Riesenschirm ziemlich klein, nahezu mickrig.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311.jpg"><img decoding="async" width="800" height="619" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311.jpg" alt="schirm 2 202311" class="wp-image-36422" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311-300x232.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/schirm-2-202311-768x594.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Zeichnung der AR Ingenieure GmbH lässt die Ausmaße des geplanten Schirms auf dem Untertorplatz erkennen. Selbst größere Fahrzeuge wirken darunter klein, die Menschen sowieso.</figcaption></figure>
</div>


<p>In der Rathaus-Runde wurden die Pläne angeblich abgenickt. <strong>Wirtschaftsförderer Kolar</strong> hielt in seinem <strong>Protokoll</strong> fest: &#8222;<em>Der aus 2 Marktschirmen bestehende Entwurf mit Schirmdurchmessern von 10 m (Bereich Saisonmarkt) und 12,50 m (Bere inich Mitte Marktplatz) wird seitens der Mitglieder begrüßt.&#8220;</em></p>



<p>Unter dem größeren Schirm soll, auch das ist der Präsentation zu entnehmen, <strong>ein unterirdischer Behälter</strong> (Zisterne) gebaut werden: Dort könnte <strong>Regenwasser</strong> gesammelt werden. <strong>Diese</strong> <strong>Idee</strong> <em>&#8222;findet Zustimmung&#8220;</em>, notierte Protokollant Kolar.</p>


<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:0px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:0px;border-top-right-radius:0px">Das ist die Steuerungsgruppe City-Marketing</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:0px;border-bottom-right-radius:0px">In der Steuerungsgruppe City-Marketing sind vertreten: die Stadtverwaltung, der Stadtverordnetenvorsteher, der Gewerbeverein, die Bürgervereinigung Altstadt und das Management des Chinon-Centers. Man trifft sich 4 bis 6 Mal im Jahr, um – so heißt es offiziell – &#8222;über Feste, Events und alle Themen rund um das City-Marketing&#8220; zu reden. </p>
<p>Offenbar bespricht man in dem Gremium auch größere Themen – wie  den Umbau des Untertorplatzes mit Riesenschirmen. An der Sitzung am 3. November nahmen laut Protokoll teil – <strong>für die Stadt:</strong> Bürgermeister Christian Vogt, Erster Stadtrat Wolfgang Exner, Stadtrat Bernhard Köppler, die Verwaltungsmitarbeiter Susanne Demuth und Jonathan Vorrath sowie Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar; <strong>für den Gewerbeverein IHH:</strong> Vorsitzender Markus Buch und seine City-Managerin Ines Pierau; <strong>für den Verein Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt:</strong> Sascha Bronte, der seit kurzem 2. Vorsitzender ist. <strong>Es fehlten</strong>: Andreas Hegeler (Stadtverordnetenvorsteher), Britta Schley (Rathaus), Anna Schwabe (IHH), Uwe Lippold (Chinon-Center).</div></div>



<p>Es wurden offenbar auch´<strong>kritische Gedanken</strong> geäußert, die Kolar in seinem Protokoll aber<strong> nur am Rande erwähnt.</strong> Demnach wurde darauf hingewiesen, dass der Riesenschirm mitten auf dem Parkplatz<strong> allenfalls von begrenztem Nutzen</strong> für Fußgänger sei: Schließlich finde dort nur zwei Mal in der Woche ein Markt statt. <strong>Im Protokoll </strong>heißt es dazu: <em>&#8222;Bedenken, dass eine Beschattung nur an 2 Tagen in der Woche während des Marktgeschehens erfolge, werden dahingehend begegnet, dass (&#8230;) der große Schirm in der ,Nicht-Markt-Zeit&#8216; die dort abgestellten Fahrzeuge beschattet.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ein Riesenschirm in Hofheims Altstadt, aufgestellt als Schattenspender für Autos: Das ist ja mal ein toller Plan!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="439" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311.jpg" alt="Schirm 4 202311" class="wp-image-36424" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311-300x165.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-4-202311-768x421.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Unser Titelbild: So stellen sich die Experten der AR Ingenieure GmbH den &#8222;kleinen&#8220; Riesenschirm vor. </figcaption></figure>
</div>


<p>Entscheidungen<strong> hinter verschlossenen Türen</strong> zu fällen, die Stadtgesellschaft <strong>vor vollendete Tatsachen</strong> zu stellen: Dieser<strong> Politik-Stil</strong> des <strong>Hofheimer Bürgermeisters</strong>, der inzwischen auch <strong>innerhab der CDU </strong>zunehmend auf <strong>Unverständnis und Kritik </strong>stößt, dürfte in diesem Fall <strong>nicht mehr funktionieren</strong>. Nachdem der Hofheim/Kriftel-Newsletter letzte Woche <strong>erste Details</strong> zu den Riesenschirmen <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/">veröffentlicht</a> hatte, wurden umgehend <strong>zwei Briefe an die Stadtspitze</strong> geschickt:</p>



<p>Die Fraktionsvorsitzende der <strong>Linken</strong> im Stadtparlament, <strong>Barbara Grassel</strong>, verlangt Antwort auf <strong>naheliegende Fragen</strong>: Aus welchem <strong>Material</strong> sind die Schirme, und wie oft und <strong>zu welchen</strong> <strong>Kosten</strong> müssen sie repariert bzw. ausgetauscht werden? Kurzum: Welche <strong>Folgekosten</strong> kommen eigentlich auf die Stadt zu?</p>



<p>Auch von den <strong>Grünen</strong> liegt inzwischen ein Antrag im Rathaus vor. Der Stadtverordnete <strong>Martin Haindl</strong> fordert darin, dass über die Pläne für die Schirme <strong>öffentlich</strong> diskutiert wird – und zwar <strong><span style="text-decoration: underline;">vor</span> einer Bestellung</strong>. Denn die <strong>Förderbedingungen</strong> würden verlangen, <em>&#8222;dass diese Maßnahme unter Bürgerbeteiligung inhaltlich geplant werden und nachhaltig sein soll&#8220;.</em></p>



<p>Spätestens nach diesem Antrag muss sich das <strong>Stadtparlament</strong> mit dem Thema befassen. Es muss <strong>über Haindls Antrag entscheiden</strong>: Wollen die Stadtverordneten<strong> eine offene Diskussion</strong> – oder soll allein der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> mit seiner <strong>&#8222;Steuerungsgruppe City-Marketing&#8220;</strong> über <strong>Wohl und Wehe der Altstadt</strong> entscheiden, dies auch noch <strong>hinter verschlossenen Türen?</strong></p>



<p><strong>Ein gewichtiges Wörtchen </strong>dürfte schließlich auch die <strong>Denkmalschutzbehörde</strong> mitreden wollen. Auf Anfrage teilte <strong>Kreissprecher Johannes Latsch</strong> mit, die Stadtverwaltung Hofheim habe das Landratsamt zwar <strong>über die Schirm-Pläne informiert</strong>, <em>&#8222;aber noch keinen denkmalschutzrechtlichen Antrag gestellt&#8220;.</em> Der werde geprüft, sobald er vorliege.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="440" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311.jpg" alt="Schirm 1 202311" class="wp-image-36421" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311-300x165.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Schirm-1-202311-768x422.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch diese Zeichnung des Ingenieurbüros AR Ingenieure wurde der &#8222;Steuerungsgruppe City Marketing&#8220; vorgelegt. Im Vergleich zum großen Schirm wirkt das &#8222;Türmchen&#8220; fast mickrig.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die jetzt anstehende <strong>öffentliche Diskussion</strong> hatte <strong>Hofheims Stadtspitze</strong> unbedingt <strong>verhindern</strong> wollen. Auch das entnehmen wir dem <strong>Protokoll von &#8222;City Marketing&#8220;</strong>:</p>



<p>In der Sitzung der &#8222;Steuerungsgruppe&#8220; wurde festgelegt, dass vorerst <strong>kein Mensch außerhalb des kleinen Kreises</strong> von dem geplanten <strong>Umbau des Untertorplatzes</strong>  erfahren sollte.</p>



<p>Einen entsprechenden Satz schrieb <strong>Thorsten Kolar</strong> in sein Protokoll, er druckte ihn <strong>extra fett,</strong> um seine Bedeutung <strong>hervorzuheben</strong>:&nbsp;</p>



<p><strong>&#8222;Die Mitglieder werden darum gebeten, dass Konzept nicht nach außen zu kommunizieren bevor nicht die städtischen Gremien hierüber befunden haben.&#8220;</strong></p>



<p><strong>Das Schweigegebot</strong> wurde durchbrochen. <strong>Welch ein Glück für Hofheim.</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + + + +</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Neueste Information: Riesenschirme könnten deutlich teurer werden</h1>



<p><strong>Update am Montag, 27. November:</strong> Hofheims Stadtpolitiker sollen jetzt auch <strong>ganz offiziell</strong> die neuesten Informationen zu den <strong>Riesenschirmen auf dem Untertorplatz</strong> bekommen:</p>



<p>Das Thema wurde auf die Tagesordnung für den <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> gesetzt, der am <strong>Dienstag, 5. Dezember</strong>, tagt. Einen Tag später, am <strong>Mittwoch, 6. Dezember</strong>, wird sich der <strong>Haupt- und Finanzausschuss </strong>damit befassen. Beide Sitzungen beginnen jeweils um <strong>19 Uhr in der Stadthalle</strong> und sind öffentlich.</p>



<p>Nicht ausgeschlossen ist, dass die Riesenschirme <strong>deutlich teurer</strong> als bekannt werden: Bisher war &#8222;nur&#8220; von <strong>100.000 Euro</strong> die Rede, die der Stadt als Zuschuss aus dem <strong>Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ </strong>überwiesen wurden. Für weitere<strong> 60.000 Euro </strong>wollte das Land auf Antrag des Magistrats einen <strong>&#8222;City Tree&#8220;</strong> in Hofheim fördern. Die Anschaffung einer solchen <strong>Frischluftmaschine</strong> wurde allerdings von den Stadtverordneten <strong>blockiert</strong>, nachdem<strong> Zweifel an ihrer Tauglichkeit</strong> aufgetaucht waren.</p>



<p><strong>Die &#8222;eingesparten&#8220; 60.000 Euro</strong> müssen wohl <strong>irgendwie</strong> <strong>ausgegeben</strong> werden – und sollen <strong>in die Anschaffung der Riesenschirme</strong> gesteckt werden: Das geht aus Unterlagen hervor, die <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vog</strong>t unterschrieben hat und die nächste Woche den beiden Ausschüssen vorgelegt werden.</p>



<p>In dem <strong>Rathaus-Papier</strong> heißt es unter <strong>Aktenzeichen STV2023/169</strong>: Für das <strong>Projekt „Beschattung Marktplatz“</strong> stünden jetzt <em>&#8222;Fördergelder in Höhe von 160.000 Euro zur Verfügung&#8220;.</em></p>



<p><strong>160.000 statt 100.000 Euro</strong> – das ist <strong>eine beachtliche Preissteigerung</strong>. Wobei die Formulierung <strong>offen</strong> lässt, ob die Schirme am Ende nicht <strong>noch teurer </strong>werden: Vielleicht soll ja auch noch<strong> Geld aus der Stadtkasse</strong> dazugegeben werden&#8230;</p>



<p><strong>Eine echte Überraschung wäre das nicht!</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Weinfass muss kurz weichen: Hofheim gedenkt der ermordeten Juden</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/11/08/hofheim-gedenkt-der-ermordeten-juden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Donnerstagabend wird hinterm "Türmchen" in Hofheim der jüdischen Bürgerinnen und Bürger gedacht, die in der Pogromnacht 1938 ermordet wurden. Die Gedenkstunde wird überschattet vom Hamas-Terrorismus gegen Israel – und von einem auch in Deutschland zunehmenden und verfestigten Antisemitismus. Hofheim ist da sicher nicht außen vor. Hier gibt ausgerechnet das Verhalten der Stadtspitze Anlass zum achtsamen Aufmerken. Gedanken zum Tag des Gedenkens.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>An diesem Donnerstag wird auf dem Tivertonplatz wieder der jüdischen Bürgerinnen und Bürger gedacht, die in der&nbsp;Pogromnacht&nbsp;1938 und in den darauffolgenden Jahren entrechtet, verfolgt, deportiert, in den Suizid getrieben oder ermordet wurden. Die Gedenkstunde wird überschattet von den barbarischen Angriffen der Terrororganisation Hamas auf Israel. Offener Judenhass tobt seither auf den Straßen vieler Städte, und die Sozialen Netzwerke werden von antisemitischen Kommentaren geflutet. Von einem auch in Deutschland zunehmenden und verfestigten Antisemitismus wird gesprochen, und Hofheim ist da sicher nicht außen vor. Hier gibt ausgerechnet das Verhalten der Stadtspitze Anlass zum achtsamen Aufmerken. Gedanken zum Tag des Gedenkens.</strong></p>



<p><strong>Das Geschehene darf nie, niemals vergessen werden! </strong>Das sagen <strong>Politiker</strong> am 9. November allüberall. In der Nacht vom <strong>9. auf den 10. November 1938</strong> hatte der <strong>Nazi-Mob</strong> jüdische Geschäfte, Gotteshäuser und andere Einrichtungen <strong>in Brand gesetzt</strong>. Tausende Jüdinnen und Juden wurden <strong>misshandelt</strong>, <strong>verhaftet</strong> oder <strong>getötet</strong>.</p>



<p><strong>85 Jahre</strong> ist das jetzt her. Die <strong>Pogromnacht</strong> markierte den <strong>Übergang von der Diskriminierung</strong> der jüdischen Bevölkerung zu ihrer <strong>systematischen Verfolgung</strong>.</p>



<p><strong>Das heutige &#8222;Türmchen&#8220;</strong> am Untertorplatz war damals eine <strong>Synagoge</strong>. Auch sie wurde vom Nazi-Mob <strong>geplündert</strong> und <strong>verwüstet</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Stahl lässt die Namen auf der Tafel verschwinden</h2>



<p><strong>In der Kreisstadt Hofheim</strong> ist das Gedenken an das Geschehene, das <strong>nie, niemals</strong> vergessen werden sollte, eher <strong>überschaubar</strong>. In den Räumen der <strong>Synagoge</strong> wurde Anfang der 90er Jahre – nein, <strong>keine</strong> <strong>Gedenkstätte</strong>, sondern <strong>eine</strong> <strong>Weinstube</strong> eingerichtet. <a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Zum Türmchen&#8220;</a>.</p>



<p>Vor fünf Jahren – <strong>erst vor fünf Jahren!</strong> – hängte die damalige<strong> Bürgermeisterin Gisela Stang</strong> (SPD) eine <strong>Gedenktafel</strong> auf. Nicht <em>vor</em> dem &#8222;Türmchen&#8220;, sondern <strong>in einer Ecke dahinter</strong>. Möglichst <strong>unauffällig</strong>.</p>



<p>In die <strong>100 mal 150 Zentimeter große Metallplatte</strong> hatte man die <strong>89 Namen</strong> von Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens <strong>eingravieren</strong> lassen, die in den Jahren 1933 bis 1945<strong> ihr Leben verloren hatten</strong>. <em>&#8222;Mit der Tafel erinnern wir an diese Menschen und holen sie in die Stadt zurück“,</em> sagte Stang.</p>



<p>Das ausgewählte Material aber dürfte <strong>einer wach bleibenden Erinnerung</strong> an den <em>&#8222;Schicksalstag der Deutschen&#8220;</em> (Wolfgang Schäuble) nicht gerade dienlich sein: Der sogenannte <strong>Cortenstahl</strong> soll zwar, wie die Stadtverwaltung auf eine Anfrage mitteilte,<em> &#8222;ewig haltbar, schön anzusehen und praktisch unverwüstlich&#8220;</em> sein. Er setzt allerdings auch <strong>sehr leicht Rost</strong> an. Und genau das unterstützt heute<strong> das schnelle Vergessen</strong>:</p>



<p>Die eingravierten Namen sind sind längst <strong>unter einer Schicht aus rotbraunem Rost</strong> verschwunden. Selbst aus nächster Nähe können sie <strong>nur</strong> <strong>mühsam entziffert</strong> <strong>werden</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="420" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Gedenktafel-202307.jpg" alt="Gedenktafel 202307" class="wp-image-35959" style="aspect-ratio:0.9523809523809523;width:400px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Gedenktafel-202307.jpg 400w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Gedenktafel-202307-286x300.jpg 286w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Gedenktafel an der Wand des Türmchens: Der Blumenkranz drumherum schmückte die Metalltafel bereits bei der Einweihung, wurde erst kürzlich abgenommen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, <strong>Charlotte Knobloch,</strong> dürfte diese Form der <strong>Erinnerungskultur in Deutschland</strong> gemeint haben, als sie sagte: Wer denke, <em>„die Vergangenheit ‚bewältigen‘ zu können wie eine lästige Steuererklärung, der verkennt das Wesen des Erinnerns“.</em></p>



<p><strong>Wenn die Stadtspitze es ernst meint mit Gedenken, dann sollte sie dafür Sorge tragen, dass die Namen der ermordeten Jüdinnen und Juden wieder lesbar werden. Zugleich sollte es allen Stadtpolitikern eine Verpflichtung sein, der Gedenktafel ein würdiges Umfeld zu geben, das die Bereitschaft zum Nicht-Vergessen erkennbar werden lässt.</strong></p>



<p><strong>Eine angemessene Erinnerungskultur</strong> verlangt mehr als <strong>einmal jährlich</strong> eine Gedenkstunde. Noch einmal Knobloch:<em> „Erinnern ist unsere Zukunft. Nur so können wir die Vergangenheit verinnerlichen – anstatt bewältigen.“</em></p>



<p>Aber – <strong>will man das</strong> <strong>überhaupt</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Juden in Hofheim: Rathaus-Strategie dient dem Vergessen</h2>



<p><strong>Im Sommer dieses Jahres</strong> stellte das Restaurant &#8222;Zum Türmchen&#8220; direkt unterhalb der Gedenktafel <strong>Tische und Stühle</strong> auf – mit <strong>Genehmigung des Rathauses</strong>. &#8222;<a href="https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/">Hofheim macht’s möglich: Schmausen unter den Namen der ermordeten Juden</a>”, schrieb der <strong>Hofheim/Kriftel-Newsletter</strong> nach dem Hinweis einer Leserin.</p>



<p>Tische und Stühle wurden daraufhin <strong>ein Bisschen zur Seite gerückt</strong>. Den Verantwortlichen im Rathaus <strong>genügte</strong> <strong>das</strong>. Man will ja schließlich dem <strong>Gastronomen</strong> das Geschäft <strong>nicht</strong> <strong>verderben</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="378" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/tuermchen-sommer-2023-Juden.jpg" alt="tuermchen sommer 2023 Juden" class="wp-image-35957" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/tuermchen-sommer-2023-Juden.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/tuermchen-sommer-2023-Juden-300x177.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto aus dem Sommer dieses Jahres: Tische und Stühle standen direkt vor der Gedenktafel und luden zum leckeren Essen ein. </figcaption></figure>
</div>


<p>Inzwischen ist <strong>Spätherbst</strong>. Tische und Stühle sind <strong>weggeräumt</strong>. Das Gebinde aus verrotteten Blumen, das fünf Jahre lang um die Gedenktafel hing, wurde <strong>endlich abgenommen</strong>.</p>



<p>Unter den Namen der Ermordeten steht jetzt ein <strong>Weinfass. Blutrot</strong>.</p>



<p><strong>In die Ecke</strong> hat jemand <strong>einen</strong> <strong>Besen</strong> <strong>abgestellt</strong>. Stört offensichtlich niemanden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Tuermchen-202311.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Tuermchen-202311.jpg" alt="Juden" class="wp-image-35999" style="aspect-ratio:1.7777777777777777;width:644px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Tuermchen-202311.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Tuermchen-202311-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tage vor der Gedenkstunde: Hofheim erinnert an die ermordeten Juden – ohne verrottetem Blumenschmuck, dafür mit Weinfass und Straßenbesen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wir hatten <strong>vor unserem ersten Bericht</strong> – er erschien im August – im <strong>Rathaus</strong> nachgefragt, ob eine <strong>Gedenktafel</strong>, auf der <strong>kaum etwas zu erkennen</strong> ist, wirklich dem <strong>Gedenken</strong> entspricht, von dem <strong>die Politiker</strong> reden.</p>



<p><strong>Hofheims Stadtverwaltung</strong> zeigte sich <strong>gelassen</strong>: Man werde prüfen, wie die <strong>Stahlplatte</strong> bearbeitet werden könne, <em>&#8222;dass eine bessere Lesbarkeit erreicht werden kann“</em>, hieß es.</p>



<p>Drei Monate sind seither <strong>vergangen</strong>. Getan hat sich erkennbar <strong>nichts</strong>.</p>



<p>Also haben wir jetzt noch einmal <strong>im</strong> <strong>Rathaus</strong> <strong>nachgefragt</strong>. Diesmal gab es die Antwort: <em>&#8222;Inwiefern die Tafel nun nachträglich von der Patina befreit und anschließend eventuell auf andere Art vor Verwitterung geschützt werden kann, testet die Fachfirma derzeit in verschiedenen Verfahren. Die Ergebnisse stehen noch aus.“</em></p>



<p><strong>Prüfen. Testen. Abwarten.</strong></p>



<p>Der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, <strong>Jens-Christian Wagner</strong>, hat kürzlich einen <em>&#8222;erinnerungspolitischen Klimawandel&#8220;</em> beklagt.</p>



<p>Die Kälte, mit der sich die <strong>Verantwortlichen im Hofheimer Rathaus</strong> um ein <strong>angemessenes Gedenken</strong> bemühen, lässt <strong>frösteln:</strong></p>



<p><strong>Prüfen. Testen. Abwarten.</strong></p>



<p>Es klingt <strong>wie eine Strategie zum schnelleren Vergessen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Neben der Gedenkstunde: Wein, Sekt und bunte Comics</h2>



<p><strong>Zur Gedenkstunde an diesem Donnerstagabend</strong> lädt ein – nein, <strong>nicht die Stadtspitze</strong>, nicht der <strong>Bürgermeister</strong>. Sondern eine<strong> </strong><a href="https://main-taunus.deutscher-koordinierungsrat.de/gcjz-main-taunus" target="_blank" rel="noopener">Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit</a>. Auffällig: In früheren Jahren hat <strong>das</strong> <strong>Rathaus</strong> den Termin stets <strong>rechtzeitig publik </strong>gemacht und eine entsprechende Meldung <strong>auf der städtischen Webseite</strong> veröffentlicht. Diesmal wurde darauf <strong>verzichtet</strong>, warum auch immer.</p>



<p><strong>Die bekannten Honoratioren</strong> werden natürlich auf dem Tivertonplatz erscheinen. Vertreter des <strong>Magistrats</strong>, des <strong>Landkreises</strong> und der <strong>Kirchengemeinden</strong>. Hoffentlich auch ein paar <strong>&#8222;normale&#8220; Bürgerinnen und Bürger</strong>.</p>



<p>Doch nicht alle können kommen.</p>



<p><strong>Hofheims Gewerbeverein IHH</strong> hat für diesen Abend zu einer &#8222;Händlertour&#8220; eingeladen. <strong>Snacks</strong>, <strong>Wein</strong> und <strong>Sekt</strong> werden ganz in der Nähe der Gedenkstunde <strong>gereicht</strong>. Keiner hat&#8217;s moniert, nur <strong>die</strong> <strong>Linken</strong> <strong>störten</strong> <strong>sich</strong> daran. <em>&#8222;Dass gerade in Zeiten wie diesen das Gedenken an die Reichspogromnacht auch bei den Hofheimer Geschäftsleuten offenbar bedeutungslos geworden ist, erschüttert mich schon&#8220;</em>, schrieb die <strong>Stadtverordnete Barbara Grassel</strong> in einem kleinen Leserbrief. Die <strong>Lokalzeitung</strong> drückte ihn in eine Randspalte, <strong>ganz nach unten</strong>.</p>



<p><strong>IHH-Chef Markus Buch</strong> sagt heute, es sei doch sein <strong>Bemühen</strong>, den IHH <strong>beleben</strong>. Bei der <strong>Planung</strong> der Veranstaltung habe man <strong>leider</strong> <strong>nicht an den Gedenktag</strong> <strong>gedacht</strong>, dafür <strong>entschuldige</strong> er sich. <strong>Verschieben</strong> oder <strong>absagen</strong> könne man den Termin nicht mehr, <strong>20 Personen</strong> hätten sich angemeldet.</p>



<p>In der <strong>Volkshochschule</strong> hören wir in der Stunde des Gedenkens einen Vortrag über<strong> Comics der 1980er</strong> <strong>Jahre</strong>. Batmann, Maus &amp; Co – <strong>echt</strong> <strong>lustig</strong>. Wer will stattdessen schon <strong>gedenken</strong>?</p>



<p>Der <strong>Ortsbeirat Langenhain</strong> wurde für diesen Abend zu einer Sitzung <strong>einbestellt</strong>. Es geht um eine <strong>Lebensmittelbox</strong> fürs Dörfchen, einen neuen <strong>Geldautomaten</strong>, Fragen zum <strong>Sportplatz</strong>&#8230; Alles bestimmt total wichtig. Wer soll da noch Zeit für ein <strong>Gedenken</strong> haben?</p>



<p><strong>Um</strong> <strong>18 Uhr geht&#8217;s los.</strong></p>



<p>Glocken <strong>läuten</strong>. Schüler <strong>singen</strong>. Blumengebinde werden <strong>abgelegt</strong>, Kerzen <strong>entzündet</strong>. Ein paar <strong>Ansprachen</strong> sind vorgesehen.</p>



<p><strong>Und außerdem werden die Namen der ermordeten Jüdinnen und Juden verlesen, die auf der Tafel nicht mehr zu lesen sind.</strong></p>



<p><strong>Zum stillen Gedenken.</strong></p>



<p>Das <strong>Weinfass</strong> wird, wahrscheinlich, vorher <strong>etwas zur Seite gerückt</strong>. Den <strong>Besen</strong> wird man woanders <strong>platzieren</strong>, vielleicht.</p>



<p>Am Freitag kann <strong>die rote Tonne</strong> dann ja wieder <strong>unter die Gedenktafel</strong> gestellt wieder.</p>



<p><strong>Die Namen darauf kann eh keiner lesen.</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Neues aus Hofheim: Ja, ist denn heute Kinder-Geburtstag?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/07/14/neues-aus-hofheim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 07:34:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Und weiter geht's, nach längerer Pause, mit unserer Berichterstattung über Hofheim und Kriftel. Vor allem die Kommunalpolitik in der Kreisstadt kreiert immer wieder unfassbare Geschichten: Die kann man sich nicht ausdenken – die gibt's nur in Hofheim! Diese Woche: Riesen-Sonnenschirme für die Altstadt – Lorsbacher machen die teuersten Taxifahrten ever ever – Warum Geschäftsleute das Ordnungsamt um mehr Kontrollen bitten – Großprojekte in Geheimzirkeln ausgekaspert... Und nicht zuletzt: Kindergeburtstag in der ganzen Kernstadt!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Und weiter geht&#8217;s, nach längerer Pause, mit unserer Berichterstattung über Hofheim und Kriftel. Vor allem die Kommunalpolitik in der Kreisstadt kreiert immer wieder neue, manchmal unfassbare Geschichten. Die kann man sich nicht ausdenken – die gibt&#8217;s wirklich nur in Hofheim! Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletters haben davon wiederholt in exklusiven Berichten erfahren – und unsere Lokalpolitiker liefern unverdrossen weiter. Diese Woche: wie die Stadtspitze Zigtausende verpulvert –&nbsp;Geschäftsleute bitten Ordnungsamt um mehr Kontrollen – welche Großprojekte in kleinen Geheimzirkeln ausgekaspert wurden&#8230; Und nicht zuletzt: Kindergeburtstag in der ganzen Kernstadt!</strong></p>



<p id="sonnensegel20230715">⇨  <a href="#sonnensegel20230715">Riesenschirme für mehr als 100.000 Euro über Hofheims Zentrum</a><br>⇨ <a href="#lorsbach-taxi20230715">Lorsbach I: Stadt bezahlt die teuersten Taxifahrten aller Zeiten</a><br>⇨  <a href="#lorsbach-klage20230715">Lorsbach II: Noch &#8217;ne Klage wegen der Vollsperrung</a><br>⇨  <a href="#parken20230715">Teurer Parken in Hofheim: Geschäftsleute-Appell ans Ordnungsamt</a><br>⇨  <a href="#alles-neu20230715">Neue Wohnungen, neue Brücke, neues Rechenzentrum: Es kann losgehen</a><br>⇨  <a href="#lampions20230715">China-Lampions in der Kernstadt: &#8222;Hofheim war stets bemüht&#8220;</a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="sonnensegel20230715"><a href="#sonnensegel20230715">Riesenschirme für mehr als 100.000 Euro über Hofheims Zentrum</a></h1>



<p>Erstmals fällt Licht auf Pläne des <strong>Hofheimer Magistrat</strong>, von denen bisher kaum etwas bekannt war, die jedoch –&nbsp;wenn sie erst umgesetzt sind – das Bild der Altstadt <strong>nachhaltig</strong> <strong>verändern</strong> werden:</p>



<p>Auf dem <strong>Untertorplatz, </strong>da, wo regelmäßig der Markt stattfindet, sollen <strong>zwei gewaltige Schirme </strong>aufgestellt werden. Die Kosten sind <strong>sechsstellig</strong>, die Planung läuft bereits auf <strong>Hochtouren</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte das Projekt <a href="https://www.hofheim.de/leben/hofheim-erhaelt-foerdergelder-fuer-die-weiterentwicklung-der-innenstadt.php" target="_blank" rel="noopener">vor genau einem Jahr</a> erstmals erwähnt, ganz leise nur, <strong>ohne</strong> <strong>Einzelheiten</strong> zu nennen. Das Ausmaß seines Vorhabens ließ sich <strong>nicht mal erahnen</strong>:</p>



<p>Das Rathaus hatte sich damals mit drei Projekten um Zuschüsse aus dem <strong>Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“</strong> beworben: Die <strong>Kinderspielgeräte</strong> in der Kernstadt sollten aufgefrischt werden. Außerdem sollte eine gewaltige <strong>Frischluft-Maschine (&#8222;City Tree&#8220;) </strong>auf dem Kellereiplatz aufgestellt werden. Und weiter: <em>&#8222;Sonnensegel und/oder eine großflächige Beschirmung von Stadtplätzen und Fußgängerzonen sollen die Stadt zu einem Aufenthaltsort bei jedem Wetter machen.&#8220;</em></p>



<p>Hinterfragt wurde das nicht weiter, diskutiert schon gar nicht. Tatsächlich sagte das Land<strong> 200.000 Euro </strong>zu:</p>



<p>Bessere und schönere Kinderspielgeräte – da nickten alle, das fanden alle gut. Auf dem <strong>Ludwig-Meidner-Platz</strong>, wo heute eine Holzeisenbahn steht, soll demnächst ein hölzerner <strong>Römerturm</strong> aufgestellt werden.&nbsp;</p>



<p>Die Idee von einer Frischluft-Maschine namens &#8222;CityTree&#8220; wurde erst bestaunt und dann schnell <strong>beerdigt</strong>: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">aufgedeckt</a>, dass Technik und Konzept in anderen Städten <strong>für horrende Kosten</strong>, aber keineswegs<strong> für bessere Luft</strong> sorgten. Daraufhin stoppte das Stadtparlament dieses Vogt-Vorhaben. </p>



<p>Jetzt will der Bürgermeister <strong>riesige Sonnenschirme</strong> anschaffen. Im Haupt- und Finanzausschuss ließ er seinen <strong>Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar</strong> vortragen:</p>



<p>Vorgesehen sei, <strong>zwei</strong> <strong>großflächige Schirme</strong> dauerhaft mitten auf dem Untertorplatz aufzustellen. Das sei <strong>nicht ganz billig</strong> – die Realisierung wird wohl deutlich <strong>über</strong> <strong>100.000 Euro</strong> kosten – und auch keine einfache Sache: Ein <strong>Ingenieurbüro</strong> müsse die genauen <strong>Standorte</strong> wie auch <strong>Statik</strong> und <strong>Technik</strong> klären (Kolar: <em>&#8222;Das ist relativ teuer.&#8220;</em>). Die Schirme sollen beleuchtet werden, natürlich. Und sicher werde der <strong>Denkmalschutz</strong> ein Wörtchen mitreden wollen. Vielleicht, räumte Kolar noch ein, werde man einen Parkplatz opfern müssen&#8230;</p>



<p>Wow! Riesenschirme mitten in Hofheims Altstadt – und kaum einer kennt <strong>Details</strong>! Geld scheint im <strong>Überfluss</strong> vorhanden, über mögliche <strong>Folgekosten</strong> redet keiner. <strong>Gewaltige</strong> <strong>Ausgaben</strong> werden getätigt – ohne weitergehende <strong>Information</strong>, ohne jede <strong>Diskussion</strong>.</p>



<p>Die einzige, die im Ausschuss zaghaft Zweifel äußerte, war die <strong>Linke Barbara Grassel</strong>. Aber ach, wir haben&#8217;s ja: Einstimmig wurde das Vorhaben abgesegnet.</p>



<p>In dem Ingenieurbüro dürften am Mittwochabend die <strong>Sektkorken</strong> geknallt haben.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="lorsbach-taxi20230715"><a href="#lorsbach-taxi20230715">Lorsbach I: Stadt bezahlt die teuersten Taxifahrten aller Zeiten</a></h1>



<p>Das Gegenteil von <strong>gut</strong> ist bekanntlich <strong>gut gemeint</strong>: Die Stadt wollte <strong>mobilitätseingeschränkten Lorsbachern</strong> zur Seite stehen. Der Bahnhof in dem Dörfchen hat <strong>keine Aufzüge,</strong> für <strong>Behinderte</strong> und <strong>Senioren</strong> sind die Züge deshalb nur <strong>schwer</strong> <strong>zu</strong> <strong>erreichen </strong>– so entstand dieser Plan: Die <strong>Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft </strong>(MTV) stellt ein E-Fahrzeug aus ihrer <strong>Colibri-Flotte</strong> ab, es kann von den Betroffenen werktags von 6.30 bis 18 Uhr und samstags bis 14.30 Uhr angefordert werden. Die Stadt zahlt.</p>



<p>Zum<strong> 2. Januar</strong> ging der Service an den Start. Es wurde mit <strong>Flyern</strong> und im <strong>Internet</strong> in Lorsbach beworben. Die <strong>Testphase</strong> sollte ein Jahr dauern.</p>



<p>Man hätte vielleicht vorher ermitteln sollen, ob es überhaupt <strong>einen</strong> <strong>Bedarf</strong> gibt. Jetzt teilte die Stadtverwaltung im Haupt- und Finanzausschuss mit: <strong>8.000 Euro</strong> kostet der Service – <strong>pro</strong> <strong>Monat</strong>. In den ersten <strong>fünf Monaten</strong> hätten gerade mal <strong>fünf Fahrgäste</strong> das Angebot genutzt. Folgerichtig sei man im Rathaus zu der Erkenntnis gelangt: <em>&#8222;Eine Beförderung mit einem Taxi ist deutlich günstiger.&#8220;</em></p>



<p>So soll&#8217;s jetzt geschehen: Ein <strong>Taxi-Unternehmen</strong> wird demnächst die Fahrten übernehmen. Lorsbacher, die den Service nutzen wollen, müssen sich bei der <strong>Stadtverwaltung</strong> registrieren lassen.</p>



<p>Der Vertrag mit der MTV soll gekündigt werden, was angeblich erst zum 31. August möglich ist. Bis dahin wären <strong>64.000 Euro</strong> ausgegeben – für ein<strong> paar Fahrten</strong> für eine <strong>Handvoll Lorsbacher</strong>.</p>



<p>Es dürften <strong>die teuersten Autofahrten</strong> in der Geschichte der Stadt Hofheim gewesen sein.</p>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="lorsbach-klage20230715"><a href="#lorsbach-klage20230715">Lorsbach II: Noch &#8217;ne Klage wegen der Vollsperrung</a></h1>



<p>Am 17. Juli, an diesem Montag also, soll&#8217;s losgehen: Die Bauarbeiten der <strong>Landesbehörde Hessen Mobil</strong> an und auf der <strong>L3011</strong> vor dem <strong>Ortseingang nach Lorsbach</strong> starten: Die Straße wird voll gesperrt. Eine Klage der Lorsbacher hatte nur einen Teilerfolg gebracht: Die Vollsperrung, die ursprünglich ein Jahr lang dauern sollte, musste laut Gerichtsurteil <strong>auf</strong> <strong>vier</strong> <strong>Monate</strong> begrenzt werden (woraus inzwischen aus bautechnischen Gründen <strong>sechs</strong> <strong>Monate</strong> wurden), danach sollte die Straße zumindest <strong>einspurig</strong> befahrbar werden.</p>



<p>Jetzt gibt&#8217;s einen neuen juristischen Schachzug: <strong>Bernd Hausmann</strong>, Stadtverordneter der Linken und wohnhaft in Lorsbach, hat <strong>Strafanzeige</strong> <strong>gegen</strong> <strong>Unbekannt</strong> erstattet. Er hält die Planung für <strong>einen eklatanten Verstoß</strong> gegen den Verwaltungsgrundsatz der <strong>Sparsamkeit</strong> <strong>und</strong> <strong>Wirtschaftlichkeit</strong>:</p>



<p>Die einsturzgefährdete <strong>Stützmauer</strong> <strong>zum Mühlbach</strong> neben der Straße muss erneuert werden: Dafür sollen <strong>88 Pfähle</strong> aus Beton, jeder <strong>1,20 Meter dick</strong> und <strong>zwölf Meter</strong> lang, ins Erdreich gerammt werden. Hausmann nennt das <em>&#8222;monströs&#8220;</em>.</p>



<p>Hinzu kommt: Hessen Mobil will im Zuge der Bauarbeiten <strong>zwei Kompakt-Kläranlagen</strong> am Straßenrand einbauen. Sie sollen das Regenwasser von der Straße reinigen, das Wasser soll danach quer über die angrenzende Pferdekoppel <strong>in den Schwarzbach</strong> geleitet werden. Hausmann: Direkt neben der Baustelle steht ein <strong>Klärwerk</strong> – würde man dort das Regenwasser aufbereiten, wär&#8217;s billiger, und die Bauzeit könnte verkürzt werden.</p>



<p>Die Strafanzeige erstattete er <em>&#8222;aus allen rechtlichen Gründen, insbesondere wegen Untreue zum Nachteil des Landes Hessen&#8220;</em>. Ob&#8217;s was bringt? Das glaubt er selbst nicht: <em>&#8222;Aufgrund der institutionell organisierten Verantwortungslosigkeit&#8220;</em> werde sich wohl <em>&#8222;mal wieder kein Schuldiger finden lassen&#8220;</em>, befürchtet der Linke.</p>



<p>Ein Vertreter von Hessen Mobil hat unterdessen im Haupt- und Finanzausschuss erklärt, warum die Mini-Kläranlagen <strong>notwendig</strong> sind. Er zeigte damit zugleich<strong> den bürokratischen Irrsinn</strong> hinter einer solch <strong>relativ kleinen Baustelle</strong> auf:</p>



<p><strong>Regenwasser von der Straße </strong>lasse man am besten <strong>im</strong> <strong>Erdreich</strong> <strong>versickern</strong>, so der Hessen-Mobil-Mann. In diesem Fall aber gehe das <strong>nicht</strong>: Auf der einen Straßenseite ist der <strong>Mühlbach – </strong>eine Einleitung von<strong> </strong>Regenwasser<strong> </strong>haben die<strong> Umweltbehörden des Main-Taunus-Kreises </strong>nicht erlaubt. Auf der anderen Straßenseite werde es eine <strong>Bordsteinkante</strong> geben, weil dort eines Tages ein <strong>Radweg</strong> entstehen soll: Ein Versickern des Regenwassers sei hier also <strong>nicht</strong> <strong>möglich</strong>. Das Straßenregenwasser in das nahe Klärwerk einzuleiten habe wiederum der Abwasserverband nicht erlaubt.</p>



<p>Stadtverordnete schlugen daraufhin vor, auf die vorbereitenden<strong> Arbeiten für den Radweg</strong> zu verzichten: Der sei <strong>seit Jahrzehnten</strong> in Planung, und kein Mensch wisse, ob und wann er gebaut werde. <strong>Keine Arbeiten für den Radweg</strong> hätten zur Folge, dass das Regenwasser ins Erdreich versickern könne – die Mini-Kläranlagen würden überflüssig, die Bauarbeiten wären schneller fertig, die Vollsperrung könnte verkürzt werden&#8230;</p>



<p>Darauf wollten sich die Vertreter von Hessen Mobil <strong>nicht</strong> <strong>einlassen</strong>. So bleibt&#8217;s dabei:</p>



<p><strong>Von Montag an ist die Straße von Hofheim nach Lorsbach dicht.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="alles-neu20230715"><a href="#alles-neu20230715">Neue Wohnungen, neue Brücke, neues Rechenzentrum: Es kann losgehen!</a></h1>



<p><strong>Für drei Großbaustellen</strong> stellten die Stadtverordneten im Bau- und Planungsausschuss die Signale auf<strong> &#8222;freie Fahrt&#8220;</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading has-large-font-size">Hattersheimer Straße</h3>



<p><strong>Projektentwickler Horn</strong> aus Kelkheim präsentierte im Bau- und Planungsausschuss erste Pläne für das heutige <strong>Polar-Mohr-Gelände</strong>. <strong>In vertraulicher Runde</strong> hatte er sie zuvor mit ausgewählten Stadtverordneten abgestimmt. Danach sind <strong>drei Abschnitte</strong> geplant:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im mittleren Bereich, auf dem heutigen Betriebsgelände, sind <strong>Mehrfamilienhäuser</strong> geplant. Abschluss bildet <strong>ein größeres Gebäude</strong> für eine fünfzügige <strong>Kita</strong> (im Erdgeschoß) und <strong>Altenwohnungen</strong> sowie einer <strong>Tagespflege</strong> (in den oberen Stockwerken). Zur Hattersheimer Straße hin sollen die Wohngebäude <strong>drei- bis viergeschossig </strong>werden, entlang der Bahngleise will Horn <strong>sechsgeschossig</strong> bauen.</li>



<li>Aus Stadtmitte kommend, soll vor diesem Bereich und entlang der Bahngleise ein <strong>Bürogebäude</strong> entstehen, das beispielsweise für eine <strong>Gesundheitsakademie</strong> genutzt werden könnte.</li>



<li>In einem dritten Bauabschnitt Richtung Kriftel soll <strong>preiswerter Wohnraum</strong> entstehen (was immer das in Hofheim ist, genauere Angaben dazu wurden nicht gemacht). </li>
</ul>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/horn-hattersheimer-2-20230715.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="707" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/horn-hattersheimer-2-20230715.jpg" alt="horn hattersheimer 2 20230715" class="wp-image-31621" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/horn-hattersheimer-2-20230715.jpg 707w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/horn-hattersheimer-2-20230715-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 707px) 100vw, 707px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So stellt sich Investor Horn die Bebauung des Polar Mohr Geländes vor: rot =Bürogebäude, grün = Wohnungen, violett = Kita und Altenwohnungen, grünblau: kostengünstiges Wohnen.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Horn-hattersheimer-20230715.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="707" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Horn-hattersheimer-20230715.jpg" alt="Horn hattersheimer 20230715" class="wp-image-31620" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Horn-hattersheimer-20230715.jpg 707w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Horn-hattersheimer-20230715-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 707px) 100vw, 707px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Ein erster Entwurf, wie sich die Gebäude auf dem heutigen Polar-Mohr-Firmengeländes verteilen könnten. Auffällig: Die Planer arbeiten mit viel Grün.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p>Insgesamt rechnet Horn mit rund<strong> 400 Wohnungen </strong>und<strong> 60 bis 80 Altenwohnunge</strong>, aufgeteilt in je zwei bis fünf Zimmern. 40 Prozent der Wohnungen sollen als <strong>Eigentumswohnungen</strong> verkauft werden.</p>



<p>Glaubt man den Plänen, wird es ein<strong> ziemlich grünes Wohnviertel</strong>. Aber Papier ist bekanntlich geduldig: Spätestens seit dem <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/22/sparkasse-und-baeume/">Neubau von Sparkasse und Stadtbücherei</a></strong> wissen die Hofheimer, wie schnell die <strong>prächtigen Bäume</strong> in den Architektenzeichnungen zu Miniatur-Bäumchen in der Wirklichkeit verkümmern.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-large-font-size">Fußgänger- und Fahrradbrücke</h3>



<p>Ebenfalls <strong>in vertraulicher Runde</strong> hatten die Stadtverordneten erste Details für die geplante <strong>Fußgänger- und Radfahrerbrücke </strong>festgelegt. Sie soll von <strong>Marxheim</strong> aus über Bahngleise und Hattersheimer Straße in die Kernstadt führen – und hinterm Rathaus <strong>in</strong> <strong>einer großen Schleife</strong> enden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Bruecke-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="537" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Bruecke-3.jpg" alt="Hofheim" class="wp-image-30362" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Bruecke-3.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Bruecke-3-300x161.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/Bruecke-3-768x412.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>HK-Newsletter-Leser kennen alle Details bereits: Im Bericht <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/22/radfahrerbruecke/">&#8222;So soll die Fuß- und Radfahrerbrücke aussehen&#8220;</a> waren alle Entwürfe und Pläne vorgestellt worden. Der Bau- und Planungsausschuss nickte das Konzept ab, jetzt muss nur noch das Stadtparlament zustimmen, was aber nach den nicht-öffentlichen Absprachen als reine Formsache gilt. </p>



<h3 class="wp-block-heading has-large-font-size">Rechenzentrum Marxheim</h3>



<p>Das Projekt ist <strong>umstritten</strong>, wird aber jetzt realisiert: Die Süwag will hinter dem <strong>Umspannwerk</strong> kurz vor der Marxheimer Autobahnauffahrt ein <strong>Rechenzentrum</strong> errichten. Es wird ein <strong>gigantischer Klotz</strong>:  Auf rund <strong>11.000 Quadratmetern</strong> entsteht ein 50 Meter langes und fast 20<strong> Meter</strong> hohes Gebäude. Ein bis zu <strong>drei Meter hoher Zaun</strong> wird das Grundstück eingrenzen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rechenzentrum-Marxheim-20230715.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rechenzentrum-Marxheim-20230715.jpg" alt="Rechenzentrum Marxheim 20230715" class="wp-image-31611" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rechenzentrum-Marxheim-20230715.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rechenzentrum-Marxheim-20230715-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das neue Rechenzentrum in der Computer-Darstellung: Der gewaltige, fast 20 Meter hohe Kasten soll auf bestem Marxheimer Ackerboden gebaut werden. (Bild: DC-Datacenter-Group)</figcaption></figure>
</div>


<p>Alle sagen: <strong>Wir</strong> <strong>benötigen</strong> <strong>Rechenzentren</strong>. Das Problem in diesem Fall: Das Gelände gilt als besonders <strong>wertvolles Ackerland</strong>, weshalb es auch jede Menge <strong>Einsprüche</strong> gegen die Planung gab, worauf<strong> Tanja Lindenthal</strong> (Bürger für Hofheim) wiederholt und eindringlich aufmerksam machte. Nutzte nichts, die Mehrheit der Stadtverordneten wischte <strong>alle Bedenken</strong> beiseite: Am Mittwoch soll das Stadtparlament zustimmen – dann kann die <strong>Süwag</strong> loslegen. </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="parken20230715"><a href="#parken20230715">Teurer Parken in Hofheim: Jetzt muss das Ordnungsamt liefern</a></h1>



<p>Parken in Hofheim soll <strong>teurer</strong> werden: Ende letzten Jahres hatte <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>eine Preiserhöhung durchs Parlament <strong>peitschen</strong> wollen. Der <a href="https://hk-newsletter.de/2022/11/27/parkgebuehren-in-hofheim-explodieren/">HK-Newsletter</a> hatte das Vorhaben <a href="https://hk-newsletter.de/2022/11/27/parkgebuehren-in-hofheim-explodieren/">öffentlich</a> gemacht, die Stadtverordneten <strong>stoppten</strong> es umgehend und befanden, man müsse erst einmal darüber beraten.</p>



<p>Der <strong>Nachdenk-Prozess</strong> scheint abgeschlossen, das Ergebnis ist keine Überraschung: Die Preise sollen <strong>erhöht</strong> werden, natürlich. Das beschlossen in der letzten Woche erst der <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong>, dann auch der <strong>Haupt- und Finanzausschuss</strong>. Jetzt muss nur noch das <strong>Stadtparlament</strong> zustimmen: Es tagt am <strong>Mittwoch ab 18 Uhr</strong> in der Stadthalle.</p>



<p>Künftig sollen 10 Minuten<strong> Parken 20 Cent</strong> kosten (heute: 10 Cent). Für eine Stunden werden dann <strong>1,20 Euro</strong> (60 Cent) verlangt, für drei Stunden<strong> 3,60 Euro</strong> (1,80). Das ist eine Verdoppelung, und das ist natürlich ganz schön happig. Aber: Die aktuellen Preise gelten unverändert seit <strong>2014</strong>. Seit Anfang dieses Jahres muss die Stadt zudem auf Einnahmen aus Parkgebühren <strong>Mehrwertsteuer</strong> bezahlen: <strong>Von einem Euro</strong> Parkgebühr bleiben ihr nur <strong>81 Cent</strong>.&nbsp;</p>



<p>Im Chinon-Center werden künftig für die ersten zwei Stunden <strong>1,50 Euro</strong> verlangt (1 Euro), die Tagesgebühr wird auf <strong>10 Euro</strong> (8 Euro) erhöht.</p>



<p>Wesentlich teurer wird das <strong>Bewohnerparken</strong>: Aktuell werden <strong>50 Euro</strong> verlangt –<strong> für zwei Jahre</strong>. Vogt wollte 120 Euro – pro Jahr. Da machten die Stadtverordneten nicht mit: <strong>60 Euro pro Jahr</strong> müssen reichen.&nbsp;</p>



<p>Die <strong>Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt </strong>hatte dafür plädiert, die Parkplätze in der Altstadt abends ab 18 bis morgens 9 Uhr ausschließlich <strong>Anwohnern mit Parkausweis</strong> zur&nbsp;&nbsp;Verfügung zu stellen. Das wurde <strong>nicht</strong> weiter beachtet, geschweige besprochen.</p>



<p>Auch der <strong>Gewerbeverein IHH</strong> blitzte mit seinem Vorschlag ab, die Preise etwas maßvoller zu erhöhen. <strong>Vorsitzender Markus Buch</strong> kommentierte trocken: <em>&#8222;Damit können wir leben – wenn wenigstens regelmäßig kontrolliert würde.&#8220;</em> Nach den Erfahrungen vieler Geschäftsleute würden <strong>Dauerparker</strong> viel zu viele Parkplätze in der Innenstadt <strong>blockieren</strong> und damit Kundschaft <strong>vertreiben</strong>. In einem Rundschreiben an Hofheims Geschäftsleute formulierte Buch so: <em>&#8222;Bisher wurde kaum kontrolliert, was das Problem mit den für uns wichtigen Kurzzeitparkplätzen weiter verschärft.&#8220;</em></p>



<p>Die Botschaft war <strong>unmissverständlich</strong>: Das <strong>Ordnungsamt</strong>, das Kontrollen <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/23/allzeit-happy-hour-fuer-falschparker/">bekanntlich</a> sehr lasch handhabt, sollte jetzt <strong>endlich liefern</strong> und verstärkt gegen Falschparker vorgehen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="lampions20230715"><a href="#lampions20230715">China-Lampions in der Kernstadt: &#8222;Hofheim war stets bemüht&#8220;</a></h1>



<p>Vor den <strong>Riesen-Sonnenschirmen</strong> gibt&#8217;s in Hofheim <strong>bunte Plastikkugeln</strong>. Das ist das neueste Aufregerthema, das in den einschlägigen Internetforen <strong>für</strong> <strong>aufgeregte</strong> <strong>Diskussionen</strong> sorgt:</p>



<p>Nach dem letztjährigen <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/#umbrella">Desaster mit baumelnden Regenschirmen</a> über Hofheims Straßen war die Hoffnung geäußert worden, dass der <strong>Magistrat</strong> seine nächste Sommer-Aktion&nbsp;<strong>etwas durchdachter</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>origineller</strong> gestalten würde. Das ist nun dabei herausgekommen:</p>



<p><strong>Bunte</strong> <strong>Lampions</strong> wurden in der Kernstadt aufgehängt. Gibt&#8217;s woanders auch: Dort zaubern <strong>Massen</strong> <strong>von</strong> <strong>bunten Kugeln</strong> einen aufregend bunten Himmel über eine Straße. In Hofheim macht man&#8217;s <strong>ein</strong> <strong>bisschen</strong> <strong>anders</strong>: Lampions wurden über die ganze Kernstadt verteilt, und weil man wohl nicht so viele besorgt hatte, hängen jetzt hier <strong>zwei oder auch drei Lampions</strong>, da ein paar <strong>mehr</strong>, an anderer Stelle <strong>nur</strong> <strong>wenige</strong>.</p>



<p>Die Altstadt sieht auf dem ersten Blick aus wie ein <strong>Kindergeburtstag im Prekariats-Milieu</strong>.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Lampions-3-20230715.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="375" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Lampions-3-20230715.jpg" alt="Lampions 3 20230715" class="wp-image-31567" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Lampions-3-20230715.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Lampions-3-20230715-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>Während <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> die Aktion im Internet feiert (<em>&#8222;wusstet Ihr, dass die Lampions erstmals in China erfunden wurden und das bereits im 3 Jahrhundert n. Chr… und nun erobern sie unser Hofheim&#8220;</em>), wird sie in der Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; eher belächelt, teilweise auch gedisst.</p>



<p><strong>Lieselotte Völzmann</strong> schreibt: <em>&#8222;Unheimlich phantasievoll. Da waren bestimmt internationale hochqualifizierte Fachkräfte am Werk.&#8220;</em></p>



<p><strong>Signor Rossi</strong> kommentiert sarkastisch: <em>&#8222;Hofheim war stets bemüht.&#8220;</em></p>



<p><strong>Bea Diehl</strong> befindet: &#8222;<em>Für Begrünung ist kein Geld da? Dann eben Plastikbebuntung.&#8220;</em></p>



<p><strong>Geli Klös:</strong> <em>&#8222;Hofheim war mal schön, in anderen Städten oder Gemeinden ist es mittlerweile schöner. Allein in Kriftel die Blumenkästen an Übergängen und Brücken sind einfach schön, hier bekommt man es einfach nicht hin. Und dann sollen vier bunte Bälle es wett machen: einfach lächerlich.&#8220;</em></p>



<p><strong>Gegenstimmen</strong> gibt&#8217;s natürlich auch. Die sagen nicht, dass die Lampions <strong>schön</strong> und eine <strong>Bereicherung</strong> für die Kernstadt sind. Sie meinen, dass man eine <strong>Stadtverwaltung</strong> für ihr Bemühungen doch auch mal <strong>loben</strong> solle.</p>



<p>Ernsthaft? Aber doch bitte nicht <strong>für chinesische Plastikbebuntung</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gewerbeverein IHH: Kein Einzelhandel an der Hattersheimer Straße!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/03/10/gewerbeverein-ihh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 12:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt meldet sich auch Hofheims Gewerbeverein IHH zur Wohnbebauung an der Hattersheimer Straße und zum Gewerbegebiet Diedenbergen zu Wort. Vorsitzender Markus Buch schickte den Stadtverordneten einen Brief, in dem er die Pläne in einem Punkt kritisiert – und sich massiv über Kriftel beklagt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ein Gewerbegebiet soll in Diedenbergen entstehen, Wohnbebauung – mit einigen Geschäften – ist auf dem heutigen Polar-Mohr-Gelände entlang der Hattersheimer Straße geplant: Jetzt meldet sich zu diesen Plänen auch Hofheims Gewerbeverein IHH zu Wort. Vorsitzender Markus Buch, der in der Kernstadt zwei große Lebensmittelgeschäfte betreibt, hat einen offenen Brief an alle Stadtverordneten geschickt. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut.</strong></p>



<p>Die wichtigsten Aussagen der IHH-Stellungnahme lassen sich in zwei Sätze zusammenfassen:</p>



<p><strong>⇨ </strong>Nichts gegen das <strong>Gewerbegebiet in Diedenbergen</strong> – auch wenn der Zeitplan <em>„sportlich“</em> sei und eine Verknüpfung der Realisierung mit dem Umzug von Polar Mohr <em>&#8222;problematisch&#8220;</em> werden könne.</p>



<p><strong>⇨ </strong>Auch mit der <strong>Wohnbebauung entlang der Hattersheimer Straße</strong> sei man einverstanden – aber: Angeblich seien dort Lebensmittelgeschäft vorgesehen, und da habe man doch <strong>große Bedenken</strong>.&nbsp;</p>



<p>An diesem <strong>Dienstag, 14. März, </strong>sollen Hofheims Stadtverordnete in einer Sondersitzung des Stadtparlaments (<strong>ab 18.30 Uhr, Stadthalle</strong>) sowohl zur Wohnbebauung als auch zum Gewerbegebiet weitreichende&nbsp; Beschlüsse fassen, auf die Schnelle und ohne weitere Informationen – <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> möchte das so. Da kommt das Schreiben des Gewerbevereins gerade noch rechtzeitig&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stellungnahme des IHH im Wortlaut</h2>



<p>Wir begrüßen die Versuche, für das Werk Polar Mohr in Hofheim ein neues Werksgelände zu erschließen und entsprechende Gewerbeflächen dafür auszuweisen. Auch sehen wir in der geplanten Bebauung mit Wohnungen an der Hattersheimer Straße eine sinnvolle Möglichkeit, verkehrlich sehr gut erschlossenen Wohnraum zu schaffen. Die zusätzlichen Einwohner in der Kernstadt von Hofheim sichern die Auftragslage von Handwerk und Handel nachhaltig.</p>



<p>Der Käufer vom Gelände Mohr, Horn Immobilien, hat in der Vergangenheit solche Quartiere bereits entwickelt (Ölmühle in Hattersheim oder Hafeninsel Mitte Offenbach).</p>



<p>Für die Maschinenfabrik Mohr soll eine Fläche in Diedenbergen, direkt an der dortigen Autobahnausfahrt, neu ausgewiesen werden. Mit Teilen des Kaufpreises für das alte Gelände soll vermutlich der Neubau in Diedenbergen mitfinanziert werden. Der Bodenrichtwert für die Hattersheimer Straße ist mit 280 Euro ausgewiesen. Mit einer Wohnbebauung dürfte dieser Wert sicherlich mal 2 gerechnet werden. Die bisherige landwirtschaftliche Fläche in Diedenbergen ist im Kataster mit 5 Euro veranschlagt. Auch dort dürfte nach Realisierung des Vorhabens die Wertsteigerung beachtlich auf 200 bis 300 Euro steigen.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Anwalt stellt viele Fragen</h2>



<p>Der <strong>Hofheimer Anwalt Axel Pabst</strong> hat ebenfalls einen offenen Brief an alle Stadtverordneten geschickt: Er weist darin auf die vielen Fragen hin, die<strong> <span style="text-decoration: underline" class="underline">vor</span> einer Entscheidung</strong> geklärt werden sollten. Das Schreiben dokumentieren wir <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/10/29675/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Neben Polar Mohr sollen dort auch weitere großflächige Gewerbeansiedlungen erfolgen. Neben Logistik auch ein Möbelmarkt mit 30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche (plus die notwendigen Parkplätze) und Flächen für die Hofheimer Firma <a href="https://www.klarpac.de/home-de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KlarPac</a>.</p>



<p>Das neue Gewerbegebiet in Diedenbergen soll durch Aufgabe anderer bereits angemeldeter Gewerbeflächen planungsrechtlich genehmigungsfähig werden. Also kurzum, es werden Flächen getauscht und dort zusammenhängend entwickelt.&nbsp;</p>



<p>Die Stadt Hofheim und alle anderen Kommunen in Südhessen haben nur ein bestimmtes Kontingent von Gewerbeflächen zur Verfügung, und diese Flächen sind jetzt schon umkämpft. Ein knappes und wertvolles Gut, das zur sinnvollen Entwicklung der Hofheimer Betriebe eingesetzt werden sollte. Die Nähe zum Wiesbadener Kreuz und zur Autobahn sind für Logistikflächen und den Möbel Einzelhandel wie geschaffen. Der Flächenverbrauch jedoch enorm und etwa die Hälfte des Gewerbegebietes geht für Möbel &amp; Logistik dann schon drauf. Zukünftiger Platz für Hofheimer Betriebe ist dann schon verbaut und nicht mehr realisierbar. Auch stehen Logistikflächen nicht besonders hoch im Kurs.&nbsp;</p>



<p>Wir würden es begrüßen, dass neben dem Gelände in Diedenbergen auch alternative Gewerbeflächen in Hofheim zur Umsiedlung von Polar Mohr und anderen Hofheimer Betrieben untersucht und zur Aufstellung eines Bebauungsplans berücksichtigt werden. Wir versprechen uns mit diesem Vorschlag eine Verringerung von Abhängigkeiten von Dritten.&nbsp;</p>



<p>Auch ist die zeitliche Verknüpfung mit dem Abriss vom alten Polar Mohr Gelände als sportlich zu bezeichnen. In 5 Jahren soll das Gelände an der Hattersheimer Straße geräumt werden und in Diedenbergen die planungsrechtlichen Hürden plus Errichtung eines neuen Werkes vollzogen sein.</p>



<p>Großflächiger Möbeleinzelhandel wurde in den letzten Jahren schon mehrfach versucht in Südhessen anzusiedeln. Zum Projekt in Diedenbergen sind bisher diese Fakten bekannt. Etwa 30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche (Ikea Wallau hat 34.000 Quadratmeter, Möbel Lutz XXL in Eschborn hat 40.000 Quadratmeter) jeweils zuzüglich der notwendigen Parkplätze 750 Stück.</p>



<p>Da solche Betriebe Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden haben, werden solche Projekte genau geprüft und das Genehmigungsverfahren zieht sich hin. Das letzte große Vorhaben war die Ansiedlung von Segmüller in Bad Vilbel und dieses wurde letztendlich nach Jahren der Abstimmung, Gutachten und Analysen nicht genehmigt. Eine Verknüpfung der Genehmigung Möbeleinzelhandel mit der zeitlichen Realisierung von Polar Mohr ist daher problematisch.</p>



<p>Hier sehen wir politische Unwägbarkeiten in der notwendigen Zustimmung durch spätere Gremien wie dem Regionalverband Rhein Main und der Regionalversammlung Südhessen. Mit einer parallelen Planung von Gewerbeflächen zur Umsiedlung von Polar Mohr könnte dieses Risiko minimiert und die Verhandlungsposition von Hofheim verbessert werden.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/ihh_lebensmittelgeschaefte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/ihh_lebensmittelgeschaefte.jpg" alt="ihh lebensmittelgeschaefte" class="wp-image-29733" width="687" height="486" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/ihh_lebensmittelgeschaefte.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/ihh_lebensmittelgeschaefte-300x212.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/ihh_lebensmittelgeschaefte-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Diese Karte fügte der Gewerbeverein seinem Schreiben bei. Sie soll deutlich machen, dass es in Kriftel deutlich mehr Lebensmittelgeschäfte gibt als in Hofheim.</figcaption></figure>
</div>


<p>In der bisherigen Beschlussvorlage und Beschlussverkettung soll auf dem Gelände von Polar Mohr dann Wohnungsbebauung und im östlichen Teil, an der Gemarkungsgrenze, Lebensmitteleinzelhandel vorgesehen werden. Auch hier haben wir Bedenken bereits geäußert und möchten diese hier erneut darlegen. Durch die eigenmächtige Genehmigung von Lebensmittelbetrieben in Kriftel ist die dortige Einzelhandelszentralität bereits höher als die von Hofheim.</p>



<p>Unsere Zentralität inklusive Ikea und Globus Baumarkt beträgt 128 Prozent, die von Kriftel liegt bei 141 Prozent. Ein Wert von 100 Prozent würde die Deckung aller Güter in der eigenen Stadt bedeuten. 128 Prozent für Hofheim ist ein sehr guter Wert und spiegelt die Funktion eines Mittelzentrums wider. Kriftel hat mit 141 Prozent schon eine deutliche Überversorgung und sollte als Nebenzentrum eigentlich unter 100 Prozent liegen.</p>



<p>Würde dort zusätzliche Einzelhandel realisiert werden, steigt dieses Missverhältnis von Hofheim zu Kriftel noch weiter und führt zu Frequenzverlusten von Hofheim.</p>



<p>Wir bitten Sie daher, weitere Ansiedlungen von großflächigem Handel mit Lebensmitteln, Drogerieware, also Güter des kurzfristigen täglichen Gebrauchs, nur sehr zentrumsnah und damit frequenzsteigernd in der Stadtmitte vorzusehen.&nbsp;</p>



<p>Markus Buch – Vorsitzender – </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Falschparker freuen sich: Allzeit &#8222;Happy Hour&#8220; auf Hofheims Straßen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/01/23/allzeit-happy-hour-fuer-falschparker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Herbold Philipp]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
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		<category><![CDATA[Rinke Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesner Friederike]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stadt will die Parkgebühren in Hofheim deutlich erhöhen. Dabei gibt's eigentlich ein viel drängenderes Problem: Der ruhende Verkehr wird seit Monaten kaum noch überwacht. Falschparker mögen sich darüber freuen, die Geschäftsleute dagegen sind richtig sauer. Auf der Suche nach einer Erklärung für die behördliche Untätigkeit führt der Weg ins Rathaus – und dort wieder einmal ins Ordnungsamt: Der Chef des Fachbereichs vertritt anderorts ganz eigene Vorstellungen zum Innenstadt-Parken.

Außerdem: Ein-Satz-Zentrale für Hofheim und Kriftel.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Parken in Hofheim soll teurer werden: <strong>Kurz vor dem Jahreswechsel hatte CDU-</strong>Bürgermeister Christian Vogt eine drastische Preiserhöhung im Schnellverfahren durchdrücken wollen. Das Vorhaben wurde bekannt und auf dem letzten Drücker gestoppt, soll aber in diesem Jahr umgesetzt werden. Doch inzwischen stellt sich eine viel drängendere Frage: Was nutzt das beste Gebührenkonzept, wenn seine Einhaltung nicht überwacht wird? Hier hapert’s gewaltig, und das schon lange. Der Hofheimer Gewerbeverein hat deshalb die dringende Bitte an den Magistrat geschickt, endlich tätig zu werden. Doch das könnte schwierig werden: An entscheidender Stelle im Rathaus sitzt ein Mann, der ganz eigene politische Ideen verfolgt.</strong></p>



<p>Geschäftsleute klagen schon seit längerer Zeit darüber: Immer mehr Autos werden in der Kernstadt abgestellt und blockieren stundenlang Parkplätze – ohne Parkticket. Ein Ladenbesitzer:<em> „Ich habe mal einen Autofahrer angesprochen, der seinen Wagen wiederholt den ganzen Tag vor meiner Ladentür hatte stehen lassen. Er lachte nur: Warum solle er woanders parken? Er sei noch nie kontrolliert worden!“</em></p>



<p>Zwei Hofheimer, der eine 41 und aus Langenhain, der andere 46 und wohnhaft in der Kernstadt, hatten im Sommer letzten Jahres eine Wette abgeschlossen: Der Jüngere stellte seinen Wagen in der Neugasse ab, wo längeres Parken nur mit Bewohner-Parkausweis erlaubt ist. Dann flog er in den Urlaub. Als er nach zwei Wochen zurückkam, hatte er die Wette gewonnen: kein Knöllchen!</p>



<p>Ein dunkler Mercedes-SUV mit F-Kennzeichen war vor einiger Zeit in der oberen Hauptstrasse abgestellt worden.&nbsp;Autofahrer müssen hier ein Park-Ticket oder einen Bewohner-Parkausweis hinter der Windschutzscheibe liegen haben. Hatte der Fahrer beides nicht. Trotzdem ließ er sein Auto etliche Tage stehen, was deshalb auffiel, weil er ziemlich dämlich geparkt hatte: Er blockierte zwei Parkplätze. Ärger gab’s nicht: Wo kein Kontrolleur, da kein Knöllchen.&nbsp;</p>



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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker1.jpg" alt="202212 Falschparker1" class="wp-image-26582" width="328" height="246" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Auto, zwei Parkplätze: Ein Mercedes hatte sich in der Hauptstrasse breitgemacht&#8230;.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker2.jpg" alt="202212 Falschparker2" class="wp-image-26581" width="328" height="246" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/202212-Falschparker2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;und stand etliche Tage später unverändert da: Wo keine Kontrollen, da kein Knöllchen!</figcaption></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Jede Menge Stadtpolizisten: Wo machen die nur?</h2>



<p>Der Laissez-Faire-Stil des Ordnungsamtes findet durchaus Beifall: &#8222;Happy Hour&#8220; auf allen Straßen rund um die Uhr – da freut sich der Falschparker. Für Geschäftsleute hingegen, denen die Kunden weglaufen, und für Bewohner der Kernstadt, die für einen Parkausweis bezahlt haben und keinen Parkplatz finden, ist diese Situation längst zum Dauer-Ärgernis geworden.</p>



<p>Der <a href="https://ihhhofheim.squarespace.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gewerbeverein IHH Hofheim</a> hatte schon Anfang letzten Jahres in einem Schreiben an seine Mitglieder geklagt: Parkplätze im Zentrum würden von Langzeitparkern missbraucht, Kontrollen fänden nicht mehr statt.</p>



<p>Letztens schrieb <strong>IHH-Chef Markus Buch</strong> dann den Magistrat direkt an: <em>„Eine laufende Kontrolle des Parkraums ist zur Erhaltung der Umschlaghäufigkeit der Parkplätze unbedingt notwendig.“ </em>Sonst blieben Besucher weg, und auch die Kundschaft würde sich  abwenden. <em>„Wir bitten Sie daher, die Kontrolle des Parkraums regelmäßig und dauerhaft durchzuführen.“</em> Da habe man in den vergangenen Monaten <em>„erhebliche Defizite“</em> festgestellt.</p>



<p>Dass Geschäftsleute die Stadtverwaltung auffordern, dass sie ihren Aufgaben nachkommt, ist ungewöhnlich. Augenscheinlich kriegt&#8217;s Hofheims Stadtverwaltung nicht hin, eine schlagkräftige Truppe auf die Straße zu schicken, die den ruhenden Verkehr wirksam überwacht. Es gibt zwar jede Menge Vorschriften und Regelwerk: Parkverbote, Ticket-Automaten, Bewohnerparken, begrenzte Parkzeiten… Aber wen kümmert’s? Es finden ja keine Kontrollen statt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121_Falschparker-1.jpg" alt="Falschparker" class="wp-image-27932" width="640" height="468" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121_Falschparker-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121_Falschparker-1-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Typische Szene aus der Hofheimer Altstadt: Ein Parkplatz, drei Autos, kein Knöllchen.</figcaption></figure>
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<p>Eine plausible Erklärung für das behördliche Nichtstun ist in keiner Weise mehr erkennbar. Das Ordnungsamt wurde deutlich aufgestockt: Die Stadtpolizei verfügt inzwischen über zwölf Planstellen, von denen zehn besetzt sind (zwei weitere Mitarbeiter sollen demnächst eingestellt werden). Dazu kommt die Stelle „Fachdienstleitung Öffentliche Sicherheit“ mit einem ausgebildeten Polizisten.</p>



<p>Zwölf, dreizehn Stadtpolizisten – so viele gab es noch nie! Das Problem kann also nicht sein, dass es zu wenig Kontrolleure gibt. Eher scheint die innerbehördliche Organisation mit einer durchdachten Einsatzplanung überfordert.</p>



<p>Oder fehlt es etwa am Willen, den ruhenden Verkehr intensiver zu kontrollieren?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ordnungsamtsleiter: Höhere Parkgebühren schaden der Stadt</h2>



<p>An dieser Stelle kommt <strong>Philipp Herbold</strong> ins Spiel. Als Leiter des Hofheimer Ordnungsamtes ist er für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig. Der Mann war uns bereits letztens <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/17/rechtswidrig-gericht-blamiert-rathaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aufgefallen</a>, weil er als Volljurist eine behördliche Verfügung herausgegeben hatte, die von einem Gericht als in etlichen Punkten rechtswidrig eingestuft wurde.</p>



<p>Herbold lebt privat in Bad Homburg, wo er als Fraktionsvorsitzender der FDP in der Stadtpolitik mitmischt. Auf einer Webseite seiner Partei stellt er sich als <em>„für das Straßenverkehrsrecht zuständiger Fachbereichsleiter in einer Nachbar-Kreisstadt“</em> vor. Derart Kompetenz beladen wettern die Liberale gegen das Vorhaben, die Parkgebühren in Bad Homburg zu erhöhen: Das sei <em>&#8222;nicht bürgerfreundlich“</em>, verbreiten sie via <a href="https://fdp-badhomburg.de/meldung/mit-gelben-rosen-und-unterschriften-gegen-hoehere-parkgebuehren-und-weniger-parkplaetze/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internet</a>.</p>



<p>Was heißt das für Hofheim? CDU-Bürgermeister Christian Vogt will hier die Gebühren <a href="https://hk-newsletter.de/2022/11/27/parkgebuehren-in-hofheim-explodieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">deutlich erhöht sehen</a>: 10 Minuten kosten heute 10 Cent – Vogt will den Preis verdoppeln. Eine Stunde kostet 60 Cent, Vogt will 1,20 Euro. Immerhin, er will das jetzt nicht mehr im Alleingang durchdrücken. <em>&#8222;Es soll ein Austausch mit dem Gewerbeverein IHH und der Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt e.V. erfolgen&#8220;</em>, teilte <strong>Rathaus-Sprecher Jonathan Vorrath</strong> auf Anfrage mit. Auch der Ortsbeirat werde einbezogen, und am Ende soll die Sache diesmal auf korrekte Weise beschlossen werden: <em>&#8222;Da es sich um eine städtische Satzung handelt, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung über die Änderung der Parkgebührenordnung.&#8220;</em></p>



<p>Der Gewerbeverein zeigt sich grundsätzlich komprommissbereit und hat bereits Zustimmung zu einer <em>„maßvollen Erhöhung“</em> signalisiert: 20 Cent für 15 Minuten, also 80 Cent pro Stunde  – das hält IHH-Chef Buch <em>„für angemessen und für gut vermittel- und handhabbar“.</em></p>



<p>Ordnungsamtsleiter Philip Herbold dagegen vertritt mit seiner FDP in Bad Homburg <a href="https://fdp-badhomburg.de/meldung/hoehere-parkgebuehren-schaden-unserer-stadt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">den Standpunkt</a>: <em>„Höhere Parkgebühren schaden unserer Stadt.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230123-Stadtpolizei.jpg" alt="20230123 Stadtpolizei" class="wp-image-28123" width="640" height="436" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230123-Stadtpolizei.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230123-Stadtpolizei-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gleich zu Beginn dieses Jahres stellten CDU-Bürgermeister Vogt (li.) und Ordnungsamtsleiter Herbold (re.) die neuen Stadtpolizisten <em>Sebastian Dott und Robert Ecke</em> vor, dazu ein neues Fahrzeug (&#8222;geländetauglich&#8220;!). Dabei betonten sie, was Falschparker gerne hören: Stadtpolizisten müssten sich nicht nur mit dem ruhenden Verkehr beschäftigen, &#8222;sondern auch noch mit vielen anderen Themen&#8220;. (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Auch sonst vertreten die Liberalen in Hofheims Nachbar-Kreisstadt in der Verkehrspolitik ganz eigene Vorstellungen:</p>



<p>In Hofheim weist die Lokalpolitik immer wieder auf die leeren Parkplätze im Chinon-Center hin: Autofahrer sollten ihr Auto dort abstellen, der Fußweg in die Altstadt sei schließlich nicht allzu weit. Auch in Bad Homburg versucht die Stadt, Autofahrer zu motivieren, in Parkhäuser zu fahren. Herbolds FDP eifert dagegen: Das sei <em>„Gängelung“</em>.</p>



<p>Geschwindigkeitskontrollen bezeichnen die Liberalen in der Nachbarkreisstadt schon mal als <em>„politisch motiviert“</em> und als <em>„künstlich herbeigeführtes Ausbremsen“</em> des Verkehrs, auch plädieren sie für noch mehr Parkplätze in der Innenstadt. Dass die Mehrheit das anders sieht, ficht die Taunus-Liberalen nicht an: <em>„Wir kämpfen weiter gegen diese bürgerunfreundliche Politik“</em>, heißt es markig auf der Webseite.</p>



<p>Und jetzt erwarten wir in Hofheim, dass einer der Wortführer dieser Bad Homburger FDP den ruhenden Verkehr bei uns intensiver überwachen lässt, dass er Falschparker verstärkt zur Kasse bittet, dass er künftig erhöhte Parkgebühren umsetzt…</p>



<p>Kann das was werden?</p>



<p>Oder anders gefragt: Liegt in der Person des Ordnungsamtsleiters vielleicht eine Erklärung, warum Falschparker-Kontrollen augenscheinlich eingestellt worden sind, vor Monaten schon?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rathaus: Repressive Maßnahmen lösen keine Parkprobleme&nbsp;</h2>



<p>Wir hatten dazu Fragen ans Rathaus geschickt. Wir wollten zum Beispiel wissen, wie oft und wann der ruhende Verkehr in der Kernstadt überhaupt noch kontrolliert wird.&nbsp;</p>



<p>Da duckte die Ordnungsbehörde ganz schnell weg: Keine Auskunft! Unsere Frage wurde nicht beantwortet – <em>„aus einsatztaktischen Gründen“</em>, wie die Rathaus-Pressestelle mitteilte. Selbst die gestrengste Polizeibehörde im ganzen Land kündigt bisweilen an, wann und wo Blitzer aufgestellt werden. Hofheims Ordnungsbehörde dagegen will nicht preisgeben, wann und wie oft der ruhende Verkehr kontrolliert wird: Gibt’s dafür wirklich <em>“einsatztaktische Gründe“? </em>Oder soll verschleiert werden, dass es gar keine Kontrollen mehr gibt?</p>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="403" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_1.jpg" alt="Falschparker 1" class="wp-image-26763" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_1-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nicht nur die Altstadt leidet unter Falschparkern: Bewohner der Kernstadt schickten uns diese Fotos&#8230;</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_7-e1671030434236.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_7-e1671030434236.jpg" alt="Falschparker 7 e1671030434236" class="wp-image-26764" width="328" height="206" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_7-e1671030434236.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/Falschparker_7-e1671030434236-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;Kontrollen gebe es nicht mehr, klagten sie, dafür immer wieder Gefahrenstellen.</figcaption></figure>
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</div>



<p>Auf die Frage, welche Überlegungen es gebe, die Kontrollen von Falschparkern zu verbessern, kommt aus der Behörde nur der patzig klingende Spruch: <em>„Die Verwaltung ist immer bemüht, Verbesserungen herbei zu führen.“</em></p>



<p><em>Und schließlich</em> lässt uns die Stadtverwaltung an dieser Erkenntnis teilhaben: „<em>Einige</em> ,<em>Park-Phänomene&#8217;“</em> seien<em> &#8222;gesellschaftlichen Entwicklungen geschuldet und können nicht allein durch repressive Maßnahmen des Ordnungsrechts gelöst werden“</em>.</p>



<p>Soll wohl heißen: Nicht die Stadtverwaltung oder ihr Ordnungsamt, sondern die Gesellschaft ist schuld an den Problemen mit dem ruhenden Verkehr in Hofheim.</p>



<p>Diese Einstellung wird notorische Falschparker freuen: Selbst wenn die Stadt demnächst die Parkgebühren erhöht – von diesem Ordnungsamt droht ihnen ganz bestimmt kein Ungemach.</p>



<p>Die &#8222;Happy Hour&#8220; für Autofahrer geht wohl noch ein bisschen weiter.</p>



<p class="has-text-align-center">+ + + + +</p>



<p>Transparenzhinweis: Der Autor lebt in der Kernstadt und ist Inhaber eines Bewohner-Parkausweises.</p>


<ul class="shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small"><li class="shariff-button facebook shariff-nocustomcolor" style="background-color:#4273c8"><a href="https://www.facebook.com/sharer/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F23%2Fallzeit-happy-hour-fuer-falschparker%2F" title="Bei Facebook teilen" aria-label="Bei Facebook teilen" role="button" rel="nofollow" class="shariff-link" style="; background-color:#3b5998; color:#fff" target="_blank"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 18 32"><path fill="#3b5998" d="M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z"/></svg></span></a></li><li class="shariff-button twitter shariff-nocustomcolor" style="background-color:#595959"><a href="https://twitter.com/share?url=https%3A%2F%2Fhk-newsletter.de%2F2023%2F01%2F23%2Fallzeit-happy-hour-fuer-falschparker%2F&text=Falschparker%20freuen%20sich%3A%20Allzeit%20%E2%80%9EHappy%20Hour%E2%80%9C%20auf%20Hofheims%20Stra%C3%9Fen" title="Bei X teilen" aria-label="Bei X teilen" role="button" rel="noopener nofollow" class="shariff-link" style="; 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background-color:#999; color:#fff"><span class="shariff-icon" style=""><svg width="32px" height="20px" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 30 32"><path fill="#999" d="M6.8 27.4h16v-4.6h-16v4.6zM6.8 16h16v-6.8h-2.8q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-11.4v11.4zM27.4 17.2q0-0.5-0.3-0.8t-0.8-0.4-0.8 0.4-0.3 0.8 0.3 0.8 0.8 0.3 0.8-0.3 0.3-0.8zM29.7 17.2v7.4q0 0.2-0.2 0.4t-0.4 0.2h-4v2.8q0 0.7-0.5 1.2t-1.2 0.5h-17.2q-0.7 0-1.2-0.5t-0.5-1.2v-2.8h-4q-0.2 0-0.4-0.2t-0.2-0.4v-7.4q0-1.4 1-2.4t2.4-1h1.2v-9.7q0-0.7 0.5-1.2t1.2-0.5h12q0.7 0 1.6 0.4t1.3 0.8l2.7 2.7q0.5 0.5 0.9 1.4t0.4 1.6v4.6h1.1q1.4 0 2.4 1t1 2.4z"/></svg></span></a></li></ul></div>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein-Satz-Zentrale für Hofheim/Kriftel</h1>



<p><strong>Eine Unterkunft für bis zu 200 Flüchtlinge </strong>errichtet der Main-Taunus-Kreis an der Frankfurter Straße auf der sogenannten „Drachenwiese“, die der Stadt Hofheim gehört. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Fluchtlinge-auf-der-Drachenwiese-10942.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die neue BUND-Ortsgruppe Hofheim</strong> trifft sich am 26. Januar um 19 Uhr im Beef’n Beer-Restaurant; Fragen vorab beantwortet <strong>Tanja Lindenthal</strong>, (Tel. 0176 10449 334, E-Mail: <a href="mailto:t.lindenthal@gmx.de">t.lindenthal@gmx.de</a>).</p>



<p><strong>Für die Ferienspiele in Hofheim </strong>in den Sommerferien werden Übungsleiter gesucht. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099981.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Basar-Marxheim-e1674220196594.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Basar-Marxheim.jpg" alt="20230121 Basar" class="wp-image-27944"></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Plakat für den Basar in Marxheim.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Lorsbach-e1674220152761.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Lorsbach-e1674220152761.jpg" alt="20230121 Lorsbach e1674220152761" class="wp-image-27943" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Lorsbach-e1674220152761.jpg 424w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Lorsbach-e1674220152761-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Plakat für den Basar in Lorsbach.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Basar-Langenhain.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="442" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Basar-Langenhain.jpg" alt="20230121 Basar Langenhain" class="wp-image-27946" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Basar-Langenhain.jpg 442w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/01/20230121-Basar-Langenhain-207x300.jpg 207w" sizes="(max-width: 442px) 100vw, 442px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Plakat für den Basar in Langenhain.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p><strong>Gleich drei Abgabebasare für Kinderkleider und Spielzeug </strong>finden demnächst statt: in <a href="https://www.langenhain.com/basar" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Langenhain</a> am 25. Februar, in <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=8808374902538504&amp;set=gm.2541034942714873&amp;idorvanity=125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Marxheim</a> am 10. und 11. März und in <a href="https://wurzelkinder-lorsbach.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lorsbach</a> am 11. März. </p>



<p><strong>Die Mitgliederversammlung der Grünen</strong> will <strong>Daniel Philipp</strong> als 1. Beigeordneten im Rathaus gewählt sehen, wenn Amtsinhaber<strong> Wolfgang Exner </strong>(CDU) Ende des Jahres abtritt.</p>



<p><strong>Spenden in Höhe von 435 Euro</strong> wurden beim Konzert von <strong>Alexander Rinke</strong> (Bariton) und <strong>Friederike Wiesner </strong>(Klavier) fürs Musikforum eingenommen. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/mit-schubert-winterreise-auf-den-olymp/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Menschen mit Demenz,</strong> ihre Pflegenden und Angehörigen können sich im Stadtmuseum Hofheim für die Führung „Momente des Erlebens“ anmelden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000099979.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>30.000 Euro</strong> wurden zum 30-jährigen Bestehen von Tropica in Kriftel gesammelt: <strong>Heiner und Silvia May</strong> sowie <strong>Oliver Prusko</strong> übergaben das Geld dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland hilft“.</p>



<p><strong>Vor dem Landgericht Frankfurt </strong>beginnt am 15. Februar der zweite Prozess gegen den Mercedes-Fahrer, der Silke Thielsch im Jahr 2015 in Kriftel zu Tode geschleift hatte. </p>



<p><strong>Sprengstoffexperten des Hessischen Landeskriminalamtes</strong> stellten in Kriftel oberhalb der Konrad-Adenauer-Schule selbstgebaute Pyrotechnik sowie Reste bereits explodierter Böller sicher.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>E-Carsharing I: Funktioniert total einfach – und macht Riesen-Spaß</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/05/e-carsharing-funktioniert-einfach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Mar 2022 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alizadeh Max]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Wochenende ist E-Carsharing das große Thema: Wir wollten wissen, wie's funktioniert, und hatten mit der Bürgergenossenschaft "SolarInvest" und ihrem "nahCar" richtig Spaß: Geht nämlich ganz einfach, ist ziemlich günstig – einfach eine tolle Sache. Das krasse Gegenteil erlebten wir bei der Kreisverwaltung: Vor einem Jahr hatte die Behörde große Versprechungen gemacht: ganz viele E-Autos, ganz günstige Preise für Hofheimer... Jetzt will man davon nichts mehr wissen. Das angeblich bürgerfreundliche Projekt – eine große Luftnummer?

Außerdem: Hofheim und Kriftel gegen den Krieg. – Mittwoch Sondersitzung zu Vorderheide II: Kommen jetzt die Kosten auf den Tisch? – Großer Baum hinterm Landratsamt wurde umgehauen. – Corona-Update zum Wochenende. – Restaurant an der Burkartsmühle jetzt indisch. – Ambetten-Begleiter auf Sängersuche. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wenn Sie&#8217;s noch nicht getan haben: Gönnen Sie sich ein tolles Vergnügen – machen Sie eine Fahrt mit einem Elektro-Auto! Macht einen Riesen-Spaß (absolut leise, enorm antriebsstark), geht ganz easy und ist auch gar nicht so teuer. Gut fürs Klima ist es außerdem. Zwei kleine neue E-Carsharing-Angebote gibt&#8217;s jetzt in Hofheim und Kriftel, die sollten Sie unbedingt testen!</strong></p>



<p>Hinter dem Projekt steht die <a href="https://solarinvest-main-taunus.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bürgerenergiegenossenschaft SolarInvest Main-Taunus eG</a>. Lassen Sie sich von dem gewaltigen Namen nicht abschrecken, die meinen&#8217;s wirklich gut: Ein <strong>paar</strong> <strong>Privatleute</strong> hatten sich Ende 2010 zusammengetan und wollten die <strong>Energiewende</strong> aktiv mitgestalten – in der Praxis und vor allem vor Ort. Inzwischen zählt die <strong>Genossenschaft</strong> rund 300 Mitglieder, darunter Kommunen und Firmen, und sie betreibt erfolgreich mehrere <strong>Photovoltaik-Anlagen</strong>. 620.000 Kilowattstunden Strom werden jedes Jahr erzeugt und vermarktet.&nbsp;</p>



<p>Jetzt der nächste Schritt: SolarInvest bietet auch <strong>Carsharing</strong> an. Natürlich mit Elektroautos, deshalb E-Carsharing. Sie nennen es &#8222;nahCar&#8220;, es funktioniert wie beim Auto mieten: Man bucht ein Fahrzeug, holt es zum vereinbarten Zeitpunkt ab, fährt damit und bringt es anschließend zurück. <strong>Bezahlen</strong> muss man hauptsächlich für Zeit und Kilometer.</p>



<p>SolarInvest kann sich keine teuren Geschäftsräume und festangestellte Mitarbeiter leisten. Hier gibt&#8217;s &#8222;<strong>Kümmerer</strong>”, bei denen das &#8222;nahCar&#8220; steht. Sie sind die ersten Ansprechpartner: in Hofheim <strong>Stefan Tomik</strong> (Am Klingenborn 2) und in Kriftel <strong>Stefan Ruppert </strong>(Altkönigstr. 8).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-nahcar2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-nahcar2.jpg" alt="20220304 nahcar2" class="wp-image-18900" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-nahcar2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-nahcar2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die nahCar-Station auf dem Kapellenberg.</figcaption></figure></div>



<p>Jede Station verfügt derzeit über ein Fahrzeug: Es handelt sich um die bewährten <strong>Renault Zoe</strong>, das <strong>meistverkaufte E-Car</strong> in Europa. <strong>Ladesäulen</strong> sind natürlich vorhanden: So sind die Fahrzeuge stets <strong>einsatzbereit</strong>.</p>



<p>Und jetzt nur noch drei Schritte <strong>bis zum Start</strong>: Im <a href="https://mein.nahcar-main-taunus.de/dashboard" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internet</a> registrieren (kostet einmalig 15 Euro) – <strong>Smartphone-App</strong> (&#8222;Vianova eSharing”) herunterladen – über App <strong>Termin buchen</strong> – fertig.</p>



<p>Weitere Formalitäten, gar <strong>Papierkram</strong>: alles nicht nötig. Nicht einmal ein <strong>Schlüssel</strong> wird gebraucht. Die Handy-App verbindet sich <strong>per</strong> <strong>Bluetooth</strong> mit dem Auto: Schon lassen sich die Türen öffnen, und der Motor kann <strong>per</strong> <strong>Knopfdruck</strong> gestartet werden.</p>



<p>Das &#8222;nahCar&#8220; ist ein &#8222;<strong>Nachbarschaftsauto</strong>”, sagen sie bei Solarinvest. Das trifft&#8217;s: Das Konzept verlangt kurze Wege, weshalb sich <strong>regelmäßige</strong> <strong>Nutzer</strong> vor allem im Umkreis des Fahrzeugstandorts finden. Man könne damit <strong>unkompliziert</strong> mobil sein und dabei noch einen Beitrag zum <strong>Klimaschutz</strong> leisten, wirbt SolarInvest für sein <em>&#8222;nachhaltiges Mobilitätsangebot&#8220;.</em> Ein <strong>gutes Dutzend</strong> habe sich in Hofheim bereits registriert, sagt Stefan Tomik. Es könnten aber ruhig noch ein paar mehr werden: Dann rechne sich das Projekt. Und dann gibt es vielleicht bald <strong>weitere Nachbarschaftsautos</strong> in Hofheim und Kriftel&#8230;</p>



<p>Bei Solarinvest basteln sie derzeit übrigens noch an einer anderen Idee: ein <strong>Lastenrad</strong> <strong>mit</strong> <strong>Elektromotor</strong>, das von allen Bürgern flexibel ausgeliehen werden kann. Neudeutsch nennt sich das <strong>Cargobike-Sharing.</strong> Bis zur Realisierung dieses Projekts sind noch einige Fragen zu klären (Kümmerer, Standort mit Stromanschluss, Preisgestaltung&#8230;).&nbsp;</p>



<p>Und dann soll auch vorab geklärt werden, ob überhaupt <strong>Bedarf</strong> besteht. Schließlich hat sich Hofheim bisher nicht als <strong>fahrradfreundliche</strong> <strong>Stadt</strong> zu erkennen gegeben&#8230;</p>



<h2 class="has-text-align-left wp-block-heading"> E-Carsharing: Das kostet das Fahren mit dem &#8222;nahCar&#8220;</h2>



<p class="has-text-align-left">Folgende Kosten entstehen, wenn man mit dem &#8222;nahCar&#8220; fahren will:</p>



<p>Gebühr für die Registrierung: 15 Euro (einmalig). Grundgebühr pro Monat: 10 Euro (jederzeit kündbar)</p>



<p>Gebühr pro Buchung: 1 Euro. Preis pro Stunde: 3,50 Euro. Preis pro Kilometer: 0,15 Euro.</p>



<p>Preis pro Nachtstunde (22-6 Uhr): 0,50 Euro; Tagespreis: 40 Euro.</p>



<p>Mit diesen Gebühren ist alles abgegolten von der Vollkasko-Versicherung (300 Euro Selbstbeteiligung) bis zum Ladestrom. Gebucht werden kann das Auto bis zu 14 Tage im Voraus; individuelle Vereinbarungen über längere Vorbuchungszeiten oder feste Regelbuchungen sind möglich.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">E-Carsharing II: Ist das MTK-Projekt nur eine Luftnummer?</h1>



<p><strong>Das sollte man eigentlich nicht machen: Bürger für dumm verkaufen und ihnen Versprechungen machen, die dann nicht eingehalten werden. Bei dem groß angekündigten E-Carsharing-Projekt des Main-Taunus-Kreises aber ist genau das geschehen. Das haben sie jetzt davon: Welcher Normal-Bürger will da schon mitfahren?&nbsp;</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar-Kreis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar-Kreis.jpg" alt="20220304 Nahcar Kreis" class="wp-image-18858" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar-Kreis.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar-Kreis-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Elektroautos vorm Landratsamt.</figcaption></figure></div>



<p>Das sind die Fakten: Im <strong>März letzten Jahres</strong> wurde das Projekt vorgestellt. Über<strong> 40 Carsharing-Fahrzeuge</strong> versprach eine Frankfurter<strong> </strong>Firma namens<strong> mobileeee </strong>(die schreibt sich wirklich so: mit vier &#8222;e”): Ab Sommer 2021 sollten die Elektro-Autos vorm Landratsamt bereitstehen.</p>



<p>Der <strong>Deal</strong> hörte sich ganz passabel an: Der Kreis nutzt die Fahrzeuge während der <strong>Dienststunden</strong> (und zahlt dafür). Nach <strong>Feierabend</strong> sollten die Autos nicht länger ungenutzt herumstehen: Dann sollten sich alle <strong>Bürger</strong> die Autos ausleihen können, angeblich <strong>zu besonders attraktiven Konditionen</strong>. Der Kreis wollte für <strong>Strom</strong> sorgen: <strong>40 Ladesäulen</strong> sollten aufgestellt werden, <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>schwärmte im Kreisblatt von der<em> &#8222;größten Auflade-Station im MTK</em>”, rund <strong>100.000 Euro</strong> habe der Kreis investiert.</p>



<p>Wie Politiker dann so reden: <em>&#8222;Ein weiterer Schritt des Main-Taunus-Kreises auf dem Weg zur Klimafreundlichkeit&#8220;,</em> feierte sich die <strong>Kreisspitze</strong>. <em>„Effizienter, nachhaltiger und auch moderner“</em> solle der Fuhrpark der Main-Taunus-Kreis werden, ließ sich <strong>Cyriax</strong> zitieren. Der Behördenchef sah sich und sein Werk als <strong>Vorreiter</strong> und <strong>Vorbild</strong>: „<em>Das kann auch ein Signal für andere sein, es uns gleichzutun.“&nbsp;</em></p>



<p>Inzwischen entpuppt sich das angeblich klima- und bürgerfreundliche Projekt der Kreisbehörde als <strong>gewaltige Luftnummer</strong>. Sind die großen E-Carsharing-Pläne im <strong>Bürokratismus der Verwaltung</strong> untergegangen? Oder hat das Unternehmen mobileeee mit <strong>übertriebenen</strong> und vielleicht sogar <strong>falschen</strong> Versprechungen versucht, das <strong>schnelle Geschäft </strong>zu machen?</p>



<p>Denn auch das gehört zu den <strong>Fakten</strong>:&nbsp;Die angekündigten 40 Fahrzeuge gibt es bis heute nicht. <strong>Kreissprecher Johannes Latsch</strong> braucht nahezu eine Woche, um auf Anfrage mitzuteilen:&nbsp;<strong>40 Fahrzeuge</strong> habe man nie <em>&#8222;explizit gesagt&#8220;</em>. Betonung wohl auf <em>&#8222;explizit&#8220;</em>: Tatsächlich hatte laut Zeitungsbericht ein <strong>mobileeee-Mann</strong> von 40 Fahrzeugen gesprochen. Dass der <strong>Landrat</strong> damals nicht widersprach, sondern auch noch <strong>40 Ladesäulen</strong> verkündete: Dazu sagt Latsch <strong>nichts</strong>.</p>



<p>Angeblich gibt es heute 20 E-Autos in der Kreisbehörde. Und was ist mit den <strong>versprochenen</strong> <strong>Sondervergünstigungen</strong> für Hofheimer? Wiederholt hieß es, Nutzer müssten nur die gefahrenen Kilometer bezahlen, die <strong>19 Euro Registrierungsgebühr</strong> entfalle für sie.</p>



<p>Heute will davon <strong>keiner mehr etwas wissen</strong>: Kreissprecher Latsch sagt, die <strong>Nutzungsgebühren</strong> gestalte allein mobileeee.</p>



<p>Bei mobileeee gibt man sich plötzlich <strong>wortkarg</strong>. Es meldet sich <strong>Bernhard Kinkel</strong>, der erst Antworten verspricht und dann plötzlich nichts mehr sagen will: <em>&#8222;Da müssen Sie die Kreisbehörde fragen.&#8220; </em>Nur soviel: Dass mit den<strong> 40 Fahrzeugen</strong> und den <strong>Vergünstigungen</strong> habe vielleicht in der <strong>Zeitung</strong> gestanden&#8230; Aber das müsse ja <strong>nicht</strong> <strong>richtig</strong> sein&#8230;</p>



<p>Auf welches Unternehmen hat sich der <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> da nur eingelassen? <em>&#8222;Datenschutz sei garantiert, versichert der Anbieter&#8220;</em> – auch dieser Satz stand in der Zeitung. Muss ja nicht wahr sein, haben wir soeben gelernt. Und dann sehen wir auch: Auf der <strong>Carsharing-Webseite</strong> von mobileeee <strong>fehlt</strong> die Datenschutzerklärung.</p>



<p><strong>Seriös</strong> geht anders. Kreissprecher Latsch sagt auch dazu nichts.</p>



<p>In Zahlen ausdrücken lässt sich der <strong>&#8222;Erfolg&#8220;</strong> des Projekts E-Carsharing beim Kreis übrigens nicht. <em>&#8222;Im vergangenen Jahr hatten wir 3.080 dienstliche und 1.197 private Buchungen durch Kreispersonal gegen Gebühr&#8220;</em>, teilt Kreissprecher Latsch mit. Die Frage, welche <strong>Gebühr</strong> den Kreismitarbeitern für Privatfahrten <strong>berechnet</strong> werde, lässt er unbeantwortet. Er verrät auch nicht, wie viele Bürger die Autos nach Dienstschluss ausleihen. Viele werden&#8217;s wohl nicht sein.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel: Gegen den Krieg – Hilfe für die Ukraine</h1>



<p>Auch an diesem Sonntag findet in Hofheim eine <strong>Mahnwache</strong> gegen <strong>Putins</strong> <strong>Krieg </strong>in der <strong>Ukraine</strong> statt. Beginn ist am Sonntag, <strong>6. März, um 18 Uhr </strong>auf dem <strong>Chinonplatz</strong>. Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> lädt ein: „<em>Mit jedem Tag werden die Nachrichten aus der Ukraine dramatischer. Wir möchten den Menschen dort zeigen, dass wir auf ihrer Seite sind.“ </em>An der Mahnwache beteiligen sich unter dem Motto <em>„Gebete der Religionen für den Frieden“</em> verschiedene <strong>Religionsgemeinschaften</strong>. Die Pressemitteilung der Stadt ist <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093033.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden.</p>



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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://www.rtl.de/cms/hofheim-gebuertige-russin-nimmt-ukrainische-mutter-mit-dreijaehriger-tochter-auf-4928355.html" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Russin.jpg" alt="20220304 Russin" class="wp-image-18833" width="320" height="178" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Russin.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Russin-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a><figcaption>Screenshot des RTL-Beitrags über Elena Gulina.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Fernsehsender RTL</strong> berichtet auf seiner News-Seite über <strong>Elena Gulina </strong>aus Hofheim: Die gebürtige Russin ist in der Ukraine zur Schule gegangen und hat für eine Familie aus <strong>Kiew</strong> eine Wohnung organisiert. <em>&#8222;Ich habe nicht eine Sekunde lang überlegt. Ich wollte meine Verzweiflung und meine Angst in eine Richtung lenken. Ich wollte konkret den Menschen in Not etwas geben&#8220;</em>, sagt sie im <a href="https://www.rtl.de/cms/hofheim-gebuertige-russin-nimmt-ukrainische-mutter-mit-dreijaehriger-tochter-auf-4928355.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview</a>. Derzeit ist Elena Gulina auf der <strong>Suche nach Unterkünften</strong>. Wer helfen möchte, kann sich bei ihr melden: Tel. 0176 76464871 oder E-Mail <a href="mailto:info@elena-gulina.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">info@elena-gulina.de</a></p>



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<p><strong>Kriftels Bürgermeister Christian Seitz </strong>hat als Vorsitzender des Städtepartnerschaftvereins Kriftel an die Bürgermeister der befreundeten Städte <strong>Airaines/Frankreich</strong> und <strong>Pilawa Gorna/Polen</strong> geschrieben. Man habe sich Hoffnung gemacht auf einen <strong>dauerhaften</strong> <strong>Frieden</strong> in Europa und in der Welt: <em>&#8222;Durch den verbrecherischen Angriff Putins auf die Ukraine sind wir alle aus diesem schönen Traum gerissen worden.&#8220;</em></p>



<p><strong>Viele Krifteler</strong> haben bei der Gemeindeverwaltung <strong>Hilfe</strong> angeboten. Sobald klarer werde, was konkret benötigt werde, <em>&#8222;kommen wir auf die Bürgerinnen und Bürger zu, die helfen möchten“, </em>schreibt Seitz in einer <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/hilfe-fuer-die-ukraine/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a>.</p>



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<p><strong>Der Verein Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften</strong> (FHS) ruft zu Spenden für Hofheims polnische Partnerstadt <strong>Pruszcz Gdański</strong> auf: Dort werden Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen und untergebracht. Ein offener Brief der <strong>FHS-Vorsitzenden Ingrid Bender </strong>wurde auf der <a href="https://www.facebook.com/partnerstaedtehofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookseite</a> des Vereins veröffentlicht.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Sondersitzung zu Vorderheide II: Muss die Stadt Schadensersatz zahlen?</h1>



<p>An diesem <strong>Mittwoch, 9. März</strong>, kommt Hofheims Haupt- und Finanzausschuss zu einer <strong>Sondersitzung</strong> zusammen. Einziges Thema: das <strong>Urteil</strong> <strong>zu Vorderheide II,</strong> mit dem der Hessische Verwaltungsgerichtshof Ende letzten Jahres den Bebauungsplan für <strong>ungültig</strong> erklärt hatte.</p>



<p>Es geht jetzt um die Frage: Soll die Stadt <strong>juristisch</strong> weiterkämpfen? Eine Revision wurde <strong>nicht zugelassen</strong>, doch dagegen könnte die Stadt noch klagen. Das würde jedoch langwierig und teuer werden und gilt auch als wenig erfolgversprechend. Die <strong>Opposition</strong> im Stadtparlament, die über die Mehrheit verfügt, hat sich bereits dagegen ausgesprochen: Man solle die Baupläne jetzt <strong>endgültig</strong> <strong>begraben</strong>.</p>



<p>Im Raum steht auch noch ein anderes Thema: Was hat die ganze Planung eigentlich <strong>gekostet</strong> – und welche <strong>Forderungen</strong> kommen noch auf die Stadt zu?</p>



<p>Die <strong>Stadtverordnete</strong> <strong>Barbara Grassel</strong> (Die Linke) hat letztens <strong>Stadtrat Wolfgang Exner</strong> erneut aufgefordert, die bisher angefallenen Kosten zu benennen: Wie <strong>viel Geld </strong>wurden<strong> </strong>für Planung, Berater, Sachverständige, Artenschutz-Gutachten usw. ausgegeben, und welche <strong>Kosten</strong> verursachte das juristische Verfahren (Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten etc.)?</p>



<p>Und dann wollen die Oppositionsparteien im Stadtparlament – die <strong>Grünen</strong>, die <strong>SPD</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) und die <strong>Linken</strong> – noch ein weiteres Thema geklärt wissen:</p>



<p>Eine Firma namens <em>&#8222;Entwicklungsgesellschaft Hofheim mbH &amp; Co. KG&#8220;</em>, kurz <strong>EGH</strong> genannt, hatte in Vorderheide II bauen wollen. Pikant: Zu den Eigentümern dieser Firma zählt die Frank-Immobiliengruppe, bei der <strong>Michael Henninger</strong> Geschäftsführer ist. Der Mann sitzt für die CDU im Hofheimer Stadtparlament (was erklären könnte, warum die CDU trotz erkennbarer Aussichtslosigkeit über Jahre hinweg den Bebauungsplan durchzusetzen bemüht war).</p>



<p>Mit der <strong>EGH</strong> hatte die Stadt Hofheim bereits <strong>im</strong> <strong>Jahr</strong> <strong>2009</strong> einen Vertrag abgeschlossen. Nur die wenigsten Stadtverordneten dürften <strong>Details</strong> daraus kennen. So ist derzeit auch nicht bekannt, ob die Stadt nach dem Urteil <strong>Schadensersatz</strong> an die EGH leisten muss.</p>



<p>Eine entsprechende Anfrage der Opposition liegt bereits seit Anfang Januar im Rathaus vor. <strong>Die</strong> <strong>Stadtverwaltung</strong> (<em>&#8222;Hofem Schlofem&#8220;</em>) ist allerdings nicht die <strong>schnellste</strong>, manchmal glaubt sie auch, <strong>Beschlüsse</strong> <strong>des</strong> <strong>Stadtparlaments</strong> nicht beachten zu müssen. Es bleibt abzuwarten, wie viel <strong>Offenheit</strong> und <strong>Transparenz</strong> der Magistrat sich und der Stadt in dieser Angelegenheit gönnt&#8230;.</p>



<p>Die Sitzung beginnt <strong>am 9. März um 19 Uhr</strong> in der Stadthalle. Sie ist <strong>öffentlich</strong>, dass heißt: <strong>Zuhörer</strong> sind zugelassen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="baum2022020306"><a href="http://äbaum2022020306">Mein Freund, der Baum, ist tot</a></h1>



<p><strong>Da liegt er, zersägt in kurze Stücke. Der einst prächtige Baum, der am Rand des Teiches hinter dem Landratsamt in Hofheim gestanden hat: Jetzt ist er nur noch Kleinholz.</strong></p>



<div class="wp-block-ideabox-image-comparison"><div class="ib-image-comparison label-pos--middle twentytwenty-container" data-offset="0.5" data-orientation="horizontal" data-before="Vor 7 Tagen" data-after="Vor 3 Tagen" data-no-overlay="false" data-on-hover="false" data-on-swipe="true" data-on-click="false" style="--ibic-overlay-color:rgba(0, 0, 0, 0.2);--ibic-overlay-hover-color:rgba(0, 0, 0, 0.4)"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Baum-22-e1646239843589.jpg" alt="Baum 22 e1646239843589" class="ib-image-comparison-img"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Baum-11.jpg" alt="Baum 11" class="ib-image-comparison-img"></div></div>



<p>Sie haben die Weide letzte Woche kurzerhand <strong>umgehauen</strong>. Weil&#8217;s angeblich notwendig war: weil sich <strong>Wurzeln</strong> in einen Kanal gegraben hatten und <strong>gekappt</strong> werden mussten, haben sie gesagt. Doch wer glaubt das? Vielleicht stand die Weide ja auch nur<strong> im Weg</strong>&#8230;</p>



<p>Dass einer Verlautbarung des Landratsamtes nicht mehr <strong>vorbehaltlos geglaubt</strong> wird, zeigt, wie sehr das öffentliche Vertrauen in diese Verwaltung <strong>geschwunden</strong> ist. Längst ist der <strong>Erweiterungsbau</strong> des Hofheimer Landratsamtes <strong>zum</strong> <strong>stummen Mahnmal</strong> geworden: für eine Behörde, die den <strong>Dialog</strong> und die <strong>Zusammenarbeit</strong> mit den Bürgern <strong>gekappt</strong> hat. Sie hat damit die Grundpfeiler eines funktionierenden Miteinanders <strong>umgehauen</strong> wie einen Baum, der <strong>im</strong> <strong>Wege</strong> steht: ganz einfach, weil die <strong>Machtstrukturen</strong> es erlauben.</p>



<p>Der Landkreis wird regiert von <strong>CDU</strong> (30 Mandate) und <strong>Grünen</strong> (18 Mandate): Die beiden Parteien stellen damit <strong>mehr als die Hälfte</strong> der 81 Kreistagsabgeordneten. Doch das reichte ihnen nicht: Sie holten die <strong>FDP</strong> (6 Mandate) dazu, jetzt hat man sogar eine <strong>Zweidrittelmehrheit</strong>.</p>



<p>Mit solcher <strong>Mehrheit</strong>, glauben sie wohl, kann man machen, was man will. Und das tun sie: Der Erweiterungsbau des Kreishauses ist <strong>Zeuge</strong> <strong>dieses Politik-Stils</strong>: </p>



<p><strong>Michael Cyriax</strong>, oberster CDU-Statthalter in der Kreisverwaltung, informierte die Bevölkerung über den mehr als<strong> 30 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau</strong> nur <strong>bruchstückhaft</strong> – und das auch erst, als die Pläne längst <strong>festgezurrt</strong> waren. <strong>Basta-Politik</strong>, verkauft mit glatten Worten: <em>„Wir legen Wert auf gute Nachbarschaft, und da gehört die Transparenz dazu“,</em> ließ sich Cyriax zitieren.</p>



<p>Die Bürger haben <strong>protestiert</strong>: Da war&#8217;s zu spät. Die SPD <strong>klagte</strong>, die Kreisspitze würde nicht klar kommunizieren: Wen interessiert das angesichts der Mehrheiten? In der Stadtverordnetenversammlung Hofheim wurde <strong>verlangt</strong>, dass man ein solches Großprojekt den lokalen Bürgervertretern vorstelle: <strong>Abgelehnt</strong>!</p>



<p>Auf der <strong>gewaltigen</strong> <strong>Dachfläche</strong> des Neubaus soll keine klimafreundliche Solaranlage installiert werden: Nein, dort wird eine <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Landratsamt20220226">Luxus-Parkanlage</a></strong> angelegt – nicht für Normal-Bürger, sondern <strong>ausschließlich für Kreisbedienstete</strong>! Nur durch Zufall kam das heraus, weil einige Leute protestierten. Die Kreisspitze hielt&#8217;s nicht nötig, darauf zu reagieren.</p>



<p>Jetzt fiel <strong>der letzte große Baum</strong> einer einst schönen Parkanlage. Sie sagten daraufhin, was sie dann immer sagen: Es ging nicht anders, er musste weg, er war nicht mehr zu retten&#8230; </p>



<p>Wir sollen das wohl <strong>glauben</strong>. Wir können&#8217;s auch <strong>lassen</strong>. Es ist <strong>egal</strong>. Es ist sowieso zu <strong>spät</strong>: Der letzte große Baum am Kreishaus ist <strong>tot</strong>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aufgepasst! Corona-Zahlen ziehen leicht an</h1>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020304_freitags-zahlen_corona.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="475" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020304_freitags-zahlen_corona.jpg" alt="22020304 freitags zahlen corona" class="wp-image-18880" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020304_freitags-zahlen_corona.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020304_freitags-zahlen_corona-300x178.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020304_freitags-zahlen_corona-768x456.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<p>Die Sorgen wegen Corona werden vom Kriegsgeschehen <strong>verdrängt</strong>. Allerorten ist von <strong>Lockerungen</strong> die Rede ist. Seit diesem Freitag gelten in Hessen wieder <strong>neue Corona-Regeln</strong> (Details <a href="https://www.hessen.de/sites/hessen.hessen.de/files/2022-03/KurzundKompakt_4Maerz_0103%20.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>), von Montag an auch neue <strong>Corona-Kinderregeln</strong> (<a href="https://www.hessen.de/sites/hessen.hessen.de/files/2022-03/Kinder-Regeln_in_Hessen_2502.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>), das Rathaus Hofheim streicht die <strong>3G-Regeln</strong> (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093030.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>)&#8230;</p>



<p>Und die Zahlen? Beim Vergleich der Freitagszahlen müssen wir konstatieren: Sie steigen wieder leicht an. In <strong>Hofheim</strong> wurden letzte Woche 443 Infizierte registriert, an diesem Freitag sind es <strong>507</strong>. In <strong>Kriftel</strong> das gleiche Bild: letzte Woche 183 Infizierte, an diesem Freitag <strong>211</strong>.</p>



<p><strong>Kreisweit</strong> sind <strong>3880</strong> Menschen an Corona erkrankt: Das sind fast <strong>500</strong> <strong>mehr</strong> als vor einer Woche. Die <strong>7-Tage-Inzidenz</strong> dagegen sinkt, wird mit <strong>624</strong> angegeben (vor einer Woche: 842).</p>



<p>Derzeit liegen <strong>13</strong> <strong>Patienten</strong> mit Corona in den MTK-Kliniken, zwei müssen <strong>intensivmedizinisch</strong> behandelt werden.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<h4 class="wp-block-heading">Trickbetrüger kassieren bei älteren Damen ab</h4>



<p>Trickbetrüger haben mit einer miesen Masche zwei ältere Frauen um viel Geld gebracht. Sie riefen an und erzählten eine typische Schockgeschichte: Ihre Tochter habe bei einem Verkehrsunfall einen Menschen totgefahren, sie sitze in Haft, der Richter lasse sie nur gegen eine Kaution von mehreren Tausend Euro frei&#8230; </p>



<p>Die erste Seniorin fuhr umgehend nach Frankfurt und übergab das geforderte Geld. Es ist natürlich weg: Von den Tätern fehlt jede Spur.</p>



<p>Tage später passierte es erneut: Die Täter riefen eine andere ältere Dame mehrmals an, es kam zu einer Geldübergabe in der Straße &#8222;Am Forsthaus&#8220;. Die Frau, die das Geld entgegennahm, soll ca. 1,60 bis 1,70 Meter groß sein und hatte ihre schwarzen Haare zum Zopf nach hinten gebunden. Sie trug einen grauen Mantel sowie eine schwarze Handtasche und soll sehr gepflegt ausgesehen haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Älterer Mann verletzt Polizeibeamten</h4>



<p>Ziemlich renitent zeigte sich ein 79-jähriger Mann: Die Polizei war alarmiert worden, weil er alkoholisiert Auto fahren wollte. Beamte erwischten ihn am Busbahnhof &#8222;Alte Bleiche&#8220;, als er gerade starten wollte. Er zeigte er sich völlig uneinsichtig: Als ihm ein Polizist durch das geöffnete Fahrerfenster den Schlüssel abnehmen wollte, fuhr der Mann die Scheibe hoch – der Polizeibeamte wurde leicht verletzt. Dann startete der Mann, gefährdete dabei einen Polizisten und entkam erst einmal. Vor seiner Wohnungstür aber wurde er wenig später gefasst: Jetzt wartet auf ihn ein Strafverfahren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Busfahrer beleidigt</h4>



<p><strong>Tatort: Hofheim, Alte Bleiche. </strong>Ein 54-jähriger Busfahrer bat frühmorgens einen Fahrgast, seine Fahrkarte vorzuzeigen. Der Mann wurde gleich ausfällig und beleidigte den Busfahrer, der später Anzeige gegen unbekannt erstattete.</p>



<h4 class="wp-block-heading">35.000 Euro bei Hecken-Brand</h4>



<p><strong>Tatort: Marxheim, Schloßstraße. </strong>Ein aufmerksamer Nachbar alarmierte Feuerwehr und Polizei, als er nebenan eine Hecke brennen sah. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, doch mehrere Gebäudefenster und eine Straßenlaterne wurden durch die Hitze beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 35.000 Euro.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Taschendieb auf Flohmarkt</h4>



<p><strong>Tatort: Wallau, Am Wandersmann. </strong>Flohmarkt auf dem Ikea-Parkplatz. Eine 56-jährige Geschädigte passte einen Augenblick nicht auf: Ein Dieb zoh ihr die Geldbörse aus der Handtasche und verschwand dann im Getümmel.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Big-Bruno hat&#8217;s gepackt!</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Tierklinik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Tierklinik.jpg" alt="20220304 Tierklinik" class="wp-image-18873" width="639" height="617" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Tierklinik.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Tierklinik-300x290.jpg 300w" sizes="(max-width: 639px) 100vw, 639px" /></a><figcaption>Screenshot der Instagram-Seine von Big Bruno. Fast 1000 Follower hat er bald.</figcaption></figure></div>



<p>Die <strong>Tierklinik Hofheim</strong> präsentiert auf ihrer <a href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookseite</a> ihren &#8222;Patienten des Monats”: <strong>Big Bruno</strong>, ein Rhodesian Ridgeback, inzwischen etwas mehr als ein Jahr alt. Er wurde im April 2021 eingeliefert: 3 Monate alt, völlig <strong>abgemagert</strong>, total <strong>schwach</strong> auf den Pfoten. Starke Darmentzündung, deshalb schwerer Durchfall. <em>&#8222;Über 12 Tage kämpfte sich Bruno mit vielen Infusionen, Medikamenten, künstlicher Ernährung und Kottransplantationen zurück ins Leben. Seine Familie war zwischendurch auch fast am Ende, doch gab ihn zum Glück niemals auf.&#8220; </em>Jetzt ist Big Bruno wieder <strong>topfit</strong>, hat sogar eine eigene <strong><a href="https://www.instagram.com/bproud_bigbruno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram-Account</a></strong> mit fast 1000 Followern.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Rathäusern</h1>



<p><strong>Der Weg zwischen Sparkassen-Neubau und Bücherei </strong>ist geöffnet: Damit gibt es jetzt wieder eine direkte Verbindung zwischen Pfarrgasse und Kellereiplatz. Der kleine Platz zwischen den Häusern wurde mit der &#8222;<a href="https://hk-newsletter.de/2021/10/31/neuer-platz-fur-quadriga/">Quadriga</a>&#8220; und Sitzgelegenheiten garniert: Hier wird das Restaurant „<a href="https://www.datoto-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">1811</a>“ (eröffnet im Frühjahr) Außengastronomie betreiben. </p>



<p><strong>Drei verkaufsoffene Sonntage</strong> gibt es in diesem Jahr in Hofheim: beim Altstadtfest am 8. Mai, Kreisstadtsommer am 3. Juli und Gallusmarkt am 16. Oktober. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093029.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die tibetische Flagge </strong>wird am 10. März vor dem Hofheimer Rathaus gehisst. Damit wird an den Volksaufstand gegen die Besetzung durch China am 10. März 1959 erinnert. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093018.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Bürgerkoffer</strong> wird ab 15. März in den Räumen der Außenstelle Wallau wieder im Einsatz sein. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093007.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die</strong> <strong>evangelische Kindertagesstätte Lorsbach </strong>darf jetzt 85 Kinder aufnehmen. Die Stadt feiert sich dafür (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093005.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>)<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093005.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">.</a></p>



<p><strong>Das Stadtmuseum Hofheim</strong> präsentiert vom 6. März bis 7. August die Ausstellung<strong> </strong>„<em>Escape to Freedom. Ein kooperatives Echtzeit-Abenteuer“</em>. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/kultur/Stadtmuseum/Sonderausstellung/escape-to-freedom.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Buecherei.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="350" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Buecherei.jpg" alt="20220305 Buecherei" class="wp-image-19074" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Buecherei.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Buecherei-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>79 Jahre alt – und noch immer Leiterin der Gemeindebücherei: Ursel-Renate Hadiprono.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Die Gemeindebücherei Kriftel</strong> zieht im „Bericht über den Ausleihbetrieb 2021&#8243; eine positive Bilanz. <strong>Büchereileiterin Ursel-Renate Hadiprono</strong> (79) hört zum Ende des Jahres auf.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/buecherei-leiterin-hoert-auf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Partnerschaftsverein Kriftel </strong>feiert zwei Jubiläen: Der Verein besteht seit 25 Jahren und die Partnerschaft mit Airaines seit 40 Jahren. <strong>Tina Schehler</strong> hat dazu einen Bericht auf der Gemeinde-Webseite veröffentlicht. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/partnerschaftsverein-wird-25/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Vorstand des VdK-Ortsverbandes Kriftel</strong> hatte im Herbst 2021 seine Arbeit eingestellt. Nun wird weitergearbeitet: Kommissarischer Vorsitzender ist <strong>Max Alizadeh.</strong> Ehrenamtliche, die mitmachen wollen, werden dringend gesucht. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/vdk-kriftel-arbeitet-wieder/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Corona-Impfungen</strong> finden in der Kleinen Schwarzbachhalle am Samstag, 12. März, und am Donnerstag, 24. März, statt. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/impfaktion-im-rathaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ur-Kriftelerin Elfriede Günther wurde 95, </strong>auch der Bürgermeister hob ein Glas auf ihr Wohl. Zur ausführlichen Gratulation geht&#8217;s <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/elfriede-guenther-wird-95/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Künstler Rocco Barone</strong> gibt Malkurse für Erwachsene und Kinder. Noch sind Plätze frei. Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.275022416006167/2214010798773976/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ambetten-Begleiter auf Sängersuche </h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.facebook.com/salvatore.piccione.98/videos/1169126293847455" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="468" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220303-Singgruppe-1900.jpg" alt="20220303 Singgruppe 1900" class="wp-image-18818" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220303-Singgruppe-1900.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220303-Singgruppe-1900-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>Karneval ist vorbei,</strong> aber ein echter Karnevalist fängt natürlich jetzt schon an, sich auf die <strong>neue Session</strong> vorzubereiten: In der <strong>Hofheimer Karnevalsgesellschaft 1900</strong> gibt es eine Gruppe, die sich aus <strong>Begleitern der</strong> <strong>ehemaligen Ambetten</strong> zusammensetzt. Diese Männergruppe tritt bei KG-Sitzungen mit <strong>Party-Hits </strong>auf. Mit einem kleinen <a href="https://www.facebook.com/salvatore.piccione.98/videos/1169126293847455" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video</a> im Internet suchen sie nach Mitsingern. Bei Interesse: E-Mail an <a href="mailto:Diesingendenbuerger@kg1900.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Diesingendenbuerger@kg1900.de</a>. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier entdeckt</h1>



<p><strong>Die Minigolf- und die Skateanlage im Freizeitpark</strong> <strong>Kriftel</strong> werden erneuert, meldet das Kreisblatt. Außerdem sollen die Dächer der&nbsp;<strong>Großen Schwarzbachhalle&nbsp;</strong>sowie des&nbsp;<strong>Hauses der Vereine</strong> saniert werden. Es gibt weitere ambitionierte Pläne, aber ob die alle umgesetzt werden können, sei noch nicht klar. Der Bericht steht online: <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/minigolf-und-skateanlage-im-freizeitpark-werden-erneuert-91380041.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Das Kreisblatt hat mit <strong>SV-07-Vorsitzenden Ralf Schmidt</strong> über die Wirren der Corona-Jahre gesprochen. Fazit: Viel Mehrarbeit, kein finanzieller Einbruch – <em>&#8222;wir stehen da auf gutem Grund&#8220;,</em> so Schmidt. Der Bericht ist online zu lesen: <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/kriftel-mit-starkem-wir-gefuehl-kommt-der-sv-07-gut-durch-die-pandemie-91385844.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Über die Karnevalsfreuden</strong> der Senioren im Kursana Domizil am Freizeitpark Kriftel berichtet das Online-Magazin &#8222;Frankfurt live&#8220;. Mehr <a href="https://www.frankfurt-live.com/kursana-karneval-kriftel-in-kleinen-gruppen-140780.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Wie geht man in der Schule mit dem Krieg in der Ukraine um? Das hat sich das Kreisblatt von <strong>MTS-Schulleiterin Sabine Buse-Stephan </strong>erklären lassen. Der Bericht steht im Internet: <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/an-der-schule-mit-dem-ukraine-krieg-umgehen-91385745.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>&#8222;<em>Wallauer Projekt ,Virtual Dimension&#8216; gehört zu den Top Ten der Kristallisationspunkte in Deutschland</em>&#8220; – Wenn Sie mit dieser Überschrift etwas anfangen können, sollten Sie die Lokalzeitung lesen: Lang und ausführlich schreibt sie über die &#8222;Retro-Szene in der Computerwelt&#8220; mit <strong>Hagen Hamann</strong> und <strong>Dennis Pauler</strong>. Steht online <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/retro-szene-in-der-computerwelt-91382705.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Restaurant an der Burkartsmühle jetzt indisch</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Burkartsmuehle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Burkartsmuehle.jpg" alt="20220305 Burkartsmuehle" class="wp-image-19077" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Burkartsmuehle.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220305-Burkartsmuehle-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>Das Restaurant am Hotel Burkartsmühle</strong> versucht einen Neustart: Das <strong>Indian Tandoori House</strong> hat vor ein paar Tagen die Küche übernommen. Erste Bewertungen fallen durchweg positiv aus. Bei Google gab&#8217;s bereits 15-mal fünf Sterne –<strong> Elke Rimpf</strong> schreibt beispielsweise: <em>&#8222;In der Sonne in schönem Ambiente leckeres indisches Essen genießen, ergänzt durch eine sehr freundliche und liebenswerte Bedienung &#8211; was wünscht man sich mehr. Jedes Gericht war ein Geschmackserlebnis. Sehr gerne kommen wir wieder und freuen uns schon auf die Köstlichkeiten.&#8220;</em></p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gewerbeverein wird wieder aktiv</h2>



<p><strong>Hofheims Gewerbeverein</strong> <a href="http://www.ihh-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">IHH</a> zeigt sich unter der neuen Leitung von <strong>Markus Buch</strong> aktiv: <strong>Ines Pierau </strong>wurde mit einer Teilzeitstelle eingestellt. In einem Rundbrief stellt sich die 33jährige Hofheimerin vor und kündigt die <strong>Aktion &#8222;Blumengruß&#8220;</strong> am 19. März auf dem Wochenmarkt an. Mehr <a href="https://www.ihh-hofheim.de/wp-content/uploads/2022/03/Newsletter_03032022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tankstelle mit neuem Pächter </h2>



<p>Der <a href="http://blog.wallau.news/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wallau-Blog</a> schreibt: Die Shell-Tankstelle in Wallau werde am 30. März kurzzeitig geschlossen. Die RM Rhein-Main Tankstellen GmbH geht, <strong>neuer Pächter</strong> wird die G.M.T. GmbH. </p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hybrid-Auto geriet beim Laden in Brand</h2>



<p>Die <strong>Feuerwehr Marxheim </strong>wurde nachts alarmiert: Ein <strong>Hybrid-PKW</strong> wurde neben einem Wohnhaus geladen und war dabei <strong>in Brand geraten</strong>. Die starke Hitze ließ nahe Fenster-Rollladen <strong>schmelzen</strong> und ein Fenster <strong>zerbersten</strong>. Die Gebäudefassade wurde ebenfalls <strong>stark</strong> <strong>beschädigt</strong>. Mehr <a href="http://www.feuerwehr-marxheim.de/index.php/aktuelles-2/82-hybrid-pkw-brand?fbclid=IwAR0ecMk951p3e0FusL1bWaFfJaQKoBI8HTiPnEPFrDKD9H3gy12dr-uzhiI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">+++ Termine +++ Termine +++</h1>



<p><strong>An diesem Samstag, 5. März, </strong>finden Corona-Impfungen in der Hofheimer Stadthalle statt: von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Keine Terminvergabe! Mehr <a href="https://www.mtk.org/Weitere-mobile-Impfungen-10183.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Am 6. März ist Kirchenpräsident Volker Jung</strong> zu Besuch in der evangelischen Johannesgemeinde. Um 9.30 Uhr beginnt ein Gottesdienst, bei dem Jung predigt; anschließend ist ein Podiumsgespräch im Gemeindesaal. Mehr <a href="https://johannesgemeinde.info/aushaenge/besuch-vom-kirchenpraesident/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das WIR-Vielfaltszentrum des Main-Taunus-Kreises</strong> startet am 7. März eine Schulung für Integrationslotsen. Mehr <a href="https://www.facebook.com/MainTaunusKreis/photos/a.303127983061498/7450155005025391/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Am 8. März ist Welt-Frauentag.</strong> Die zentrale MTK-Veranstaltung ist eine Online-Zaubershow von 19 bis 20 Uhr mit <strong>Zauberkünstlerin Michelle Spillner.</strong> Wer dabei sein will: <a href="https://www.mtk.org/Kaninchen-und-Konfliktmanagement-10187.htm" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> klicken.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jobs zu vergeben</h1>



<p><strong>Der Marxheimer PC-Service </strong>sucht eine studentische Aushilfskraft.. Mehr <a href="https://www.facebook.com/MarxheimPC" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Porsche-Zentrum Hofheim</strong> sucht einen Assistent-Service. Mehr <a href="https://de.indeed.com/Zeige-Job?jk=48b935ea944882fd&amp;qd=zr2v_zWouOR2pw16cdLL3brocLjNpD-HOlJSRZurkrL8Fz9-9Be8Et_Lk-Y8ghuw-XJzcd5Zv6fk9RB4Sh_ds64__Ps2NiDSvuqOEF-hvhHM5jJNWYKZFo0bhbeR6sRwgwX4RPCIMzv6vy0IGPvzWQ&amp;atk=1ft28nr7inppr800&amp;utm_source=publisher&amp;utm_medium=organic_listings&amp;utm_campaign=affiliate" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Dienst Verpackungstechnik GmbH</strong> sucht jede Menge Mitarbeiter, unter anderem Schweißer, Industriemechaniker und Inbetriebnehmer. Mehr <a href="https://karriere.polar-group.org/stellenangebote.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Raicotec GmbH</strong> an der Reifenberger Straße 10 in Hofheim sucht einen Steinmetz. Mehr <a href="https://ec.europa.eu/eures/portal/jv-se/jv-details/MTAwMDAtMTE4ODExMTc2MC1TIDE?jvDisplayLanguage=de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die EVIM Gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH </strong>sucht&nbsp;für die Psychosozialen Dienste/WG Wohnen im Main-Taunus-Kreis einen Sozialarbeiter/Sozialpädagogen. Mehr <a href="https://www.evim.de/mitarbeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die evangelische Johannesgemeinde </strong>ist auf der Suche nach motivierten Fachkräften für die Kita und das Schulkinderhaus Taubenschlag.&nbsp;Mehr <a href="https://johannesgemeinde.info/aushaenge/mitarbeiter-gesucht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Müller</strong> am Chinonplatz stellt Kassierer ein. Mehr <a href="https://de.indeed.com/Zeige-Job?jk=2e6a5a4cc091078d&amp;qd=zr2v_zWouOR2pw16cdLL3brocLjNpD-HOlJSRZurkrL8Fz9-9Be8Et_Lk-Y8ghuw-XJzcd5Zv6fk9RB4Sh_dsyMMFKonGKO05zJcOm9AdOS1tLoqhy-onNitxN9LSv1IgwX4RPCIMzv6vy0IGPvzWQ&amp;atk=1ft7d7nub3h7s000&amp;utm_source=publisher&amp;utm_medium=organic_listings&amp;utm_campaign=affiliate" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Lidl</strong> an der Kapellenstraße sucht Teilzeitkräfte. Mehr <a href="https://de.indeed.com/Zeige-Job?jk=b7ad218b46e258bb&amp;qd=zr2v_zWouOR2pw16cdLL3brocLjNpD-HOlJSRZurkrL8Fz9-9Be8Et_Lk-Y8ghuw-XJzcd5Zv6fk9RB4Sh_ds4JfyByd-y7BbiJQVf8-zFG6c1jl2O18wFQM6HH9UAsRgwX4RPCIMzv6vy0IGPvzWQ&amp;atk=1ft4qsu8gu25o800&amp;utm_source=publisher&amp;utm_medium=organic_listings&amp;utm_campaign=affiliate" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Aufgedeckt! Deshalb verfällt das Hofheimer Altstadthaus &#8222;Hof Ehry&#8220;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/15/hof-ehry-verfaellt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 12:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Behnke-Brum Gudrun]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
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		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 15. Januar. Zum Wochenende erfahren Sie hier exklusiv das Ergebnis umfangreicher Recherchen: Warum wird Hof Ehry, dieser große Gebäudekomplex in allerbester Hofheimer Lage, eigentlich nicht besser genutzt? Die weitgehend leerstehende Anlage verfällt zusehens, und das ausgerechnet an zentraler Stelle der wertvollen Altstadt. Zahlreiche ausgewertete Dokumente lassen jetzt eine Verantwortlichkeit klar erkennen – und auch ein schwerwiegendes Versagen der Stadtpolitik. – Außerdem: Hofheimer Landratsamt kassierte 90.000 Euro Corona-Bußgelder und verhängt Ausgangsverbot in Schwalbach. Kurz vor der Wahl startet CDU-Podcast. Neuer Donut-Laden in der Hauptstraße. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Er könnte eine Perle inmitten des Zentrums von Hofheim sein: <strong>Hof Ehry</strong>, der <strong>denkmalgeschützte Gebäudekomplex</strong> am Übergang vom Kellerei-Gebäude zur Altstadt. Das Grundstück ist 704 Quadratmeter groß:  Zum Ensemble gehören ein ehemaliges <strong>Wohnhaus</strong> mit rund 230 Quadratmeter Nutzfläche auf drei Etagen, ein zweigeschossiger <strong>Nebentrakt</strong> (rund 122 Quadratmeter), eine <strong>Scheune</strong> (230 Quadratmeter) und ein Bau mit öffentlichen Toiletten.</p>



<p>Daraus müsste sich doch etwas machen lassen! Doch das Gebäude wirkt seit Jahren heruntergekommen, es verfällt immer mehr. Warum nur?&nbsp;</p>



<p>&#8222;BfH für Kulturzentrum Ehry&#8220;: So titelte das Kreisblatt zu Beginn in dieser Woche. Die kleine Wählergemeinschaft <a href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" aria-label="&quot;Bürger für Hofheim&quot;  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Bürger für Hofheim&#8220; </a>hatte ihr Wahlprogramm vorgestellt und darin unter anderem verkündet, sie wolle aus Hof Ehry ein <strong>Bildungs- und Kulturzentrum</strong> machen.</p>



<p>Wir wollten mehr darüber wissen, sind dem nachgegangen – und entdeckten <strong>Politversagen</strong> in einer ganz neuen Dimension. <strong>Hofem Schlofem</strong> – die inzwischen allbekannte Bezeichnung für die Arbeit der Stadtverwaltung ist offenbar geschmeichelt. Die Daten und Fakten, die wir im Fall &#8222;Hof Ehry&#8220; entdeckten, lassen vermuten: Im Rathaus wird nicht nur <strong>geschludert</strong> und <strong>geschlampt</strong>. Im Hofheimer Rathaus werden die gewählten Bürgervertreter der Stadt offenbar nicht ernst genommen. Aufträge der Stadtverordneten werden einfach <strong>ignoriert</strong> und <strong>nicht abgearbeitet.</strong></p>



<p>Oder wird das Parlament, diese Frage drängt sich geradezu auf, etwa <strong>bewusst sabotiert</strong>? Die Unterlagen, die wir im Fall &#8222;Hof Ehry&#8220; gefunden haben, könnten das vermuten lassen!</p>



<p>Wir haben im Archiv der Stadtverwaltung jede Menge alter Akten durchstöbert und mit Kommunalpolitikern gesprochen. Leitschnur war diese Frage: Warum wird ein derart interessantes Gebäudeensemble nicht als <strong>Juwel der Stadtgesellschaft</strong> gewertschätzt, dementsprechend herausgeputzt und genutzt? Wer ist verantwortlich, dass diese ebenso große wie <strong>großartige Immobilie </strong>in herausragender städtebaulicher Lage derart lieblos behandelt wird, immer mehr verkommt und verfällt?</p>



<p>Die Spur führt ins Rathaus. In zahlreichen Dokumenten entdecken wir die Belege: Die Politik hat dem Magistrat bereits vor längerer Zeit den eindeutigen Auftrag gegeben, sich der Zukunft von Hof Ehry anzunehmen. Ein Plan sollte erarbeitet werden, was man mit dem Gebäudekomplex machen könne.</p>



<p><strong>Aber die Verwaltung hat sich einfach nicht gekümmert.</strong></p>



<p>Zur Wahrheit gehört auch: Die Politik – hier ist vor allem die &#8222;herrschende&#8220; <strong>Groß-Koalition</strong> aus CDU, SPD, FDP und FWG zu nennen – hat gegen die Untätigkeit der Verwaltung nichts unternommen. Sie drückt vor dem Versagen des Magistrats beide Augen fest zu, seit Jahr und Tag schon.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="419" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-4.jpg" alt="20210115 Hof Ehry 4" class="wp-image-5103" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-4.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-4-300x196.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das Wohnhaus von Hof Ehry von der Burgstraße aus gesehen: Das Haus verfügt über einen Keller (70 Quadratmeter) und hat zwei Stockwerke sowie ein Dachgeschoss (Nutzfläche: 233 Quadratmeter). </figcaption></figure></div>



<p>Das sind die Fakten:</p>



<p>Um <strong>1880</strong> wurde das Wohnhaus errichtet, die Stadt kaufte es gut hundert Jahre später und eröffnete darin <strong>1983</strong> ein <strong>Haus der Jugend</strong>.</p>



<p><strong>2018</strong> musste die Jugendarbeit ins benachbarte Wasserschloss umziehen: Für Hof Ehry gab es brandschutztechnische Auflagen, deren Umsetzung enorme Kosten verschlungen hätte. Es gab damals erste Überlegungen, wie man das Objekt nutzen könne – als Beratungszentrum für kirchliche Wohlfahrtsverbände zum Beispiel –, die jedoch schnell wieder verworfen wurden: Das Haus hätte komplett durchsaniert werden müssen. Das erschien zu teuer.</p>



<p><strong>Hof Ehry stand also erst einmal leer&#8230;</strong></p>



<p>Im Juni <strong>2018</strong> stellten die Grünen im Ortsbeirat Kernstadt eine Anfrage (Aktenzeichen KERN2018/033): Sie wollten wissen, wie die Zukunft von Haus Ehry aussehe, ob eine Renovierung oder aber ein Verkauf geplant sei. Es antwortete der damalige Stadtrat <strong>Wulf Baltruschat</strong> in typischer Verwaltungsmanier: &#8222;Die Anfrage kann derzeit nicht beantwortet werden. Der Magistrat arbeitet derzeit an einer Vorlage, die in den Geschäftsgang nach der Sommerpause eingebracht werden soll.&#8220;</p>



<p>Kurzer Einschub: Baltruschat war damals noch Mitglied der SPD, ein Jahr später – Herbst 2019 – trat er entnervt aus der Partei aus: Als Grund gab er den schlechten Stil seiner &#8222;Parteifreunde&#8220; an. Für die Wahl im März dieses Jahres findet sich sein Name auf der Kandidatenliste der CDU.</p>



<p>Zurück ins Jahr 2018: Schon zwei Monate nach der Sitzung des Ortsbeirats machte der Magistrat – im Rathaus &#8222;regierte&#8220; damals noch<strong> Gisela Stang</strong> (SPD) – einen Vorschlag, der sehr vernünftig klang: Man solle einen <strong>Ideenwettbewerb</strong> zur Nutzung des Gebäudes durchführen.</p>



<p>Das Papier mit dem <strong>Aktenzeichen 2018/085 </strong>stammt vom 30. August 2018. Stang hat es unterzeichnet, und es zeugt von einer überraschend kreativen Phase der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung:</p>



<p>Die städtische Wohnungsbaugesellschaft HWB könnte im Wohnhaus von Hof Ehry vier bis fünf <strong>Wohnungen</strong> einrichten, die Scheune würde als öffentlicher Raum erhalten bleiben, Kosten: mindestens eine Million.</p>



<p>Alternativ könnte die HWB dort Büros für ein <strong>städtisches Innovationszentrum </strong>einrichten. Das würde rund 1,8 Millionen kosten.</p>



<p>Oder man könnte, dritter Vorschlag, das Objekt an einen <strong>privaten Investor</strong> langfristig verpachten: Der könne die Anlage sanieren und nutzen – beispielsweise als Hotel.</p>



<p>Einen Monat später, am 26. September 2018, tagte die Stadtverordnetenversammlung im Obergeschoss der Stadthalle. Das Protokoll berichtet, dass <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> für die Linken noch einen Antrag stellte: Man könne doch das städtische Archiv in Haus Ehry unterbringen. Entsprechende Pläne gab es bereits 2016, waren aber zwischenzeitlich verworfen worden: Die <strong>historischen Erinnerungen</strong> der Stadt sollten laut Beschluss der Stadtverordneten in den Ortsteil Diedenbergen ausgelagert werden. Doch dagegen hagelte es <strong>laute Proteste</strong> aus der Bürgerschaft, woraufhin sich auch etliche Lokalpolitiker mit dem eigenen Beschluss nicht mehr so richtig glücklich zeigten (später beschlossen sie dann eine Archiv-Unterbringung im neuen Sparkassen/Bücherei-Neubau).</p>



<p>Dr. Grassels Antrag hatte damals keine Chance: Die <strong>große Koalition</strong> lehnte geschlossen ab.</p>



<p>In der selben Sitzung wurde dann auch über den Vorschlag des Magistrats abgestimmt, einen <strong>Ideenwettbewerb</strong> zur weiteren Nutzung von Haus Ehry durchzuführen: 36 von 40 stimmten dafür – also beschlossen!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="286" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-2.jpg" alt="20210115 Hof Ehry 2" class="wp-image-5110" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-2-300x134.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>&#8222;Kulturhof Ehry&#8220; steht am Scheunentor. Tatsächlich nutzt die Hofheimer Kulturwerkstatt laut Darstellung der Stadtverwaltung heute nur das Erdgeschoss des Haupthauses für ihre Vereinstätigkeit.<br>&nbsp;</figcaption></figure></div>



<p>Ungefähr zur gleichen Zeit&nbsp; – wir sind noch immer im Herbst 2018 – schloss die Stadt mit dem <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://hofheimer-kulturwerkstatt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Verein Kulturwerkstatt </a></strong>einen Überlassungsvertrag ab. Workshops sollten auf Hof Ehry stattfinden, das Kreisblatt schrieb damals: &#8222;Unter anderem gibt es jetzt die <strong>Wolle-Werkstatt</strong>, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, traditionelle Handwerkstechniken am Leben zu erhalten.&#8220;</p>



<p>Als <strong>Übergangslösung</strong> war das sicher hinnehmbar. Nach einer <strong>zukunftsweisenden Immobiliennutzung</strong> hörte sich das alledings noch nicht an.</p>



<p>Doch dann erarbeitete der Verein ein <strong>Nutzungskonzept</strong> und schickte es allen Fraktionen zu. Es ist jetzt April/Mai 2019: Erneut war es Dr. Barbara Grassel, die das Thema in die parlamentarische Arbeit einbrachte: Sie beantragte, die Aktiven der Kulturwerkstatt einzuladen, damit die ihr Konzept vorstellen könnten.</p>



<p>Die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> tagte am 8. Mai 2019. Hier tat CDU-Mann <strong>Alexander Kurz</strong>, was man in der Mehrheitspartei gerne mit den Anträgen von kleinen Fraktionen macht: Er beantragte, den Grassel-Vorschlag erst einmal in den Haupt- und Finanzausschuss zu überweisen. Im Klartext: Das Thema sollte &#8222;auf die lange Bank geschoben&#8220; werden. Kurz hängte noch einen Halbsatz hintendran, der in der Folge wichtig werden sollte: Der Ausschuss sollte sich mit dem Grassel-Antrag befassen, &#8222;sobald der 1. Ideenwettbewerb vorgestellt wurde&#8220;.&nbsp;</p>



<p>Der Mehrheit war sich CDU-Mann Kurz natürlich sicher: 32 von 37 stimmten für seinen Vorschlag.&nbsp;</p>



<p><strong>Und es geschah: nichts. Gar nichts. </strong></p>



<p>Natürlich nicht:&nbsp;Denn von einem Ideenwettbewerb, den das Parlament 2018 beschlossen hatte, war zu jener Zeit schon nichts mehr zu hören. Also musste man sich wegen des Kurz-Antrags auch nicht die Aktiven der Kulturwerkstatt anhören.</p>



<p>Die <strong>übermächtige Regierungskoalition </strong>mit ihren vielen Mandatsträgern kümmerte sich in der Folgezeit – und bis heute – nicht weiter darum, dass sie von der eigenen Stadtverwaltung so hingehalten wurde. Nur die kleine <strong>Linken-Fraktion</strong> blieb am Ball. Am 24. November 2019 hakte Dr. Grassel noch einmal nach: Was aus dem Ideenwettbewerb geworden sei, begehrte sie zu wissen. Und: &#8222;Ist die Ausschreibung zwischenzeitlich erfolgt?&#8220;</p>



<p>Die Fragen sind unter <strong>Aktenzeichen 2019/166</strong> im Rathaus dokumentiert. Auf Anfrage erklärte die Linken-Politikerin jetzt: &#8222;Bis heute habe ich keine Antwort auf meine Fragen erhalten. Ich gehe davon aus, dass der Beschluss, einen Ideenwettbewerb durchzuführen, vom Magistrat nie umgesetzt wurde.&#8220;</p>



<p>Das wäre allerdings ein <strong>skandalöser Vorgang</strong>, käme das doch einer <strong>Missachtung des Parlaments </strong>durch die Stadtverwaltung gleich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-5.jpg" alt="Hof Ehry
" class="wp-image-5107" width="640" height="427" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-5.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry-5-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Auf diesem Schild an der Hauswand steht noch immer, dass Haus Ehry als Haus der Jugend genutzt wird.</figcaption></figure></div>



<p>Fassen wir kurz zusammen:</p>



<p>Im <strong>Jahr 2018 </strong>beschließt das Plenum der Stadtverordneten, einen Ideenwettbewerb zur Nutzung von Hof Ehry durchzuführen.</p>



<p>Im <strong>Jahr 2019</strong> wird nachgefragt, was aus dem Ideenwettbewerb geworden sei. Keine Antwort!</p>



<p>Jetzt haben wir das <strong>Jahr 2021</strong>.</p>



<p>Am Donnerstagvormittag dieser Woche wollten wir von der Pressestelle des Rathauses wissen, was aus dem Ratsbeschluss von 2018 – <strong>Stichwort Ideenwettbewerb Hof Ehry</strong> – geworden sei. Wir baten um zeitnahe Antwort, möglichst am Nachmittag.</p>



<p>Am späten Nachmittag kam eine E-Mail: &#8222;Eine Beantwortung Ihrer Anfrage betr. Hof Ehry befindet sich noch in der Abstimmung und wird heute nicht mehr erfolgen.&#8220;</p>



<p>Am heutigen Freitag um kurz vor 13 Uhr teilte <strong>Iris Bernardelli </strong>von der Rathaus-Pressestelle mit: <strong>&#8222;Der Ideenwettbewerb ist in der Vorbereitung.&#8220; </strong>Corona-bedingt sei der Start derzeit für das <strong>2. Quartal 2021 </strong>geplant.&nbsp;</p>



<p>Frau Bernardelli kann natürlich nur sagen, was man ihr in der Rathausführung zu sagen geheißt hat: Der Ideenwettbewerb sei also in Vorbereitung. Seit drei Jahren nun schon? 2018 wurde er beschlossen, 2019 wurde danach gefragt. Man hätte ihn längst vorbereiten können, zu einer Zeit, als noch kein Mensch das Wort Corona kannte.</p>



<p><strong>Jetzt haben wir 2021!</strong></p>



<p>Es ist wohl eindeutig: Ein Beschluss des Hofheimer Parlaments wurde vom Magistrat bis heute nicht umgesetzt.&nbsp;Und Haus Ehry verfällt. Zusehends.</p>



<p>Wie kann so etwas nur passieren? Unfähigkeit? Überforderung? Schlamperei? Oder gar vorsätzliche Missachtung der gewählten Bürgervertreter?</p>



<p>Hof Ehry, das wertvolle Gebäudeensemble in allerbester Lage von Hofheim, liegt seit Jahren weitgehend <strong>brach</strong>. <strong>Verkommt</strong>. Und <strong>verfällt</strong>.&nbsp;</p>



<p>Und so erwächst mit jedem neuen Tag, an dem nichts passiert, aus der denkmalgeschützten Hofanlage ein <strong>warnendes Mahnmal</strong>: für das Versagen einer Stadtpolitik, die sich von der eigenen Stadtverwaltung vorführen lässt. </p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Verstöße: Kreis kassiert 90.000 Euro an Bußgeldern</h1>



<p>Satte 90.000 Euro an Bußgeldern wurden im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> bisher wegen Verstöße gegen Corona-Vorschriften verhängt. Einzelheiten nennt eine Pressemitteilung des Hofheimer Landratsamtes:</p>



<p>Im November und Dezember trafen insgesamt <strong>330</strong> und in der ersten Januarhälfte weitere <strong>140</strong> Anzeigen beim Kreis ein.&nbsp; In den meisten Fällen geht es um Verstöße von Privatpersonen gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum, die mit jeweils <strong>200 Euro</strong> geahndet werden. Vor allem seien das Jugendliche, die das Bußgeld teilweise in Raten über mehrere Monate abbezahlen, so Kreisbeigeordnete <strong>Madlen Overdick</strong>.</p>



<p>Fehlende oder unzureichende Hygienekonzepte, fehlende oder unvollständige Gästelisten schlügen mit jeweils bis zu <strong>1000 Euro </strong>zu Buche. Wenn Gaststättenpersonal keine Maske trage, würden bis <strong>200 Euro</strong> fällig. Bei mehrfachen Verstößen würden die Bußgelder erhöht. <strong>Das höchste bislang festgesetzte Bußgeld seien 2418 Euro gewesen.</strong> Die meisten Ertappten seien Overdick zufolge einsichtig. Nur 20-mal sei gegen einen Bußgeldbescheid Einspruch eingelegt worden. In diesen Fällen gehe der Fall dann ans Amtsgericht. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/90-000-Euro-an-Bussgeldern-fur-Verstosse-9294.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Die neuesten Corona-Zahlen: 140 Tote</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona1.jpg" alt="20210115 Corona1" class="wp-image-5136" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der Infizierten in den einzelnen MTK-Kommunen</figcaption></figure></div>



<p>Jetzt gibt es bereits <strong>140 Tote </strong>im Main-Taunus-Kreis: Ein 60-Jähriger aus Eschborn starb an der Covid-19 Infektion. </p>



<p>Bis zum 1. Januar wurden im Kreisgebiet noch 112 Corona-Tote registriert, bis zum 1. Dezember letzten Jahres waren es &#8222;nur&#8220; 54. <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/06/statistik-des-todes-so-wuetet-corona-bei-uns/" target="_blank" aria-label="Wenn das Sterben so weitergeht (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Wenn das Sterben so weitergeht</a>, wird die Pandemie bis Ende dieses Monats 200 Menschenleben im MTK gefordert haben. </p>



<p>Der <strong>Inzidenzwert</strong> lag am heutigen Freitag bei 117, gegenüber dem Vortag ist er leicht gesunken (-4). Schwalbach dagegen erreichte den dritten Tag hintereinander einen Wert von über 200 und muss deshalb bis einschließlich 13. Februar neue Beschränkungen hinnehmen. Die werden früher aufgehoben, wenn die 7-Tage-Inzidenz in Schwalbach an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 200 sinkt.</p>



<p>Aus <strong>Hofheim</strong> wurden 10 weitere Infektionen gemeldet, der höchste Wert im Kreisgebiet. Damit sind in der Stadt bisher 796 Menschen an Corona erkrankt. In <strong>Kriftel</strong> liegt die Zahl der Infizierten inzwischen bei 245 (+2)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona-2.jpg" alt="20210115 Corona 2" class="wp-image-5135" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Corona-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt den Inzidenzwert in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</figcaption></figure>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: Ab sofort nächtliches Ausgangsverbot in Schwalbach</h1>



<p>Deutschland über eine weitere Verschärfung des Lockdowns, der alle bisherigen an Härte übertreffen soll: Einstellung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, Homeoffice für fast alle und eine Ausgangssperre. MTK-Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> schreibt in seinem <strong>Corona-Tagebuch </strong>auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>, er könne nicht beurteilen, wie viel gefährlicher“ die Virusvarianten B.1.1.7 (Ursprungsort wohl GB) oder Y501.V2 (Ursprungsort wohl Südafrika) tatsächlich sind. Ihm liegen die bekannten statistischen Auswertungen vor; Auszüge aus seinem Tagebuch:</p>



<p><em>Aus den veröffentlichen Zahlen lässt sich eine leichte Entspannung in den Krankenhäusern und bei den Neuinfektionen ablesen.</em> <em>Zufriedenstellend ist das nach den ganzen und langen Einschränkungen aber nicht. Wie schon oft an dieser Stelle erwähnt, fürchte ich, dass wir in den Wintermonaten die erstrebenswerten niedrigen Inzidenzwerte nur erreichen werden, wenn wirklich alle zuhause bleiben. Das hat naturgemäß weitreichende Folgen für alle in sämtlichen Lebensbereichen.&nbsp;</em></p>



<p><em>Wir sollten uns noch stärker auf den Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen fokussieren. Zuversichtlich bin ich, dass die Bewohner von Alteneinrichtungen durch die Impfungen und die eingeleiteten Maßnahmen endlich besser geschützt werden.</em> <em>Für die mir heute per E-Mail vom Chef des Bundeskanzleramtes Helge Braun angebotene Unterstützung zur Durchführung von Corona-Tests in Altenheimen durch die Bundeswehr bin ich dankbar. Nach meiner Einschätzung werden wir darauf wohl nicht zurückgreifen (müssen).</em> (&#8230;)</p>



<p><em>Die 7-Tage-Inzidenz in Schwalbach liegt heute erneut über der 7-Tage-Inzidenz von 200. In Abstimmung mit Bürgermeister Alexander Immisch werden wir wieder nächtliche Ausgangsbeschränkungen verfügen. Allerdings werden wir die Schwalbacherinnen und Schwalbacher nicht an die Corona-Leine legen; selbst wenn diese 15 km „weit“ reichen sollte.</em></p>



<p>Der ganze Tagebuch-Eintrag von Landrat Cyriax ist <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> nachzulesen. Was die Verfügung für Schwalbach im Detail bedeutet, steht in einer <a href="https://www.mtk.org/statics/ds_doc/downloads/2021Amtsblatt2.pdf" target="_blank" aria-label="Allgemeinverfügung des Landratsamtes (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Allgemeinverfügung des Landratsamtes</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipps zum Wochenende</h1>



<p>Jeden Tag “fahnden” wir im Internet nach neuen Videos aus Hofheim und Kriftel. Heute stellen wir vier vor. Wenn Sie für uns einen Tipp haben, schicken Sie einfach eine kurze E-Mail an&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="mailto:mail@hk-newsletter.de" target="_blank">mail@hk-newsletter.de</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=5yXeAHzSHbM&amp;feature=emb_logo" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="359" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-BfH.jpg" alt="20210115 Video BfH" class="wp-image-5128" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-BfH.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-BfH-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Bürger für Hofheim&#8220; präsentieren sich dynamisch</h2>



<p>Die Mitglieder der Wählergemeinschaft <a aria-label="&quot;Bürger für Hofheim&quot;  (opens in a new tab)" href="https://bürger-für-hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> </a>waren die ersten , die ihre Kandidaten für die März-Wahl mit einem eigenen Video im Internet vorstellten. Perfekt gemacht, schnelle – teilweise sehr unterhaltsame – Schnitte: Das etwas altbackene Image der letzten Jahre hat die Truppe um den neuen Spitzenkandidaten <strong>Wilhelm Schultze</strong> offenbar ganz schnell abschütteln können. Selbst die &#8222;alten Haudegen&#8220; kommen richtig dynamisch rüber. 3:55 Minuten, die jeder investieren sollte, der sich für die Zukunft der Stadt Hofheim interessiert. Zum Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=5yXeAHzSHbM&amp;feature=emb_logo" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/1663771690567651/videos/240766287453349" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="411" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-CDU-Diedenbergen.jpg" alt="20210115 Video CDU Diedenbergen" class="wp-image-5129" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-CDU-Diedenbergen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-CDU-Diedenbergen-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Diedenbergener CDU-Kandidaten spielen Ball</h2>



<p>Die <a aria-label="Diedenbergener CDU (opens in a new tab)" href="https://www.cdu-hofheim.de/wp-content/uploads/2017/07/cdu_diedenbergen_2016.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Diedenbergener CDU</a> ist ebenfalls mit einem Video an den Start gegangen, etwas betulicher als die BfH, aber immerhin auch hier mit einer originellen Idee. Die Kandidaten für den Ortsbeirat stellen sich nacheinander vor, indem sie sich einen Ball zuwerfen: &#8222;Wir verstehen uns als Team, wie im Fußballsport&#8220;, erklärt der Ortsvorsitzende <strong>Andreas Hegeler.</strong> 6:44 Minuten dauert&#8217;s bis zum Abspann: <a aria-label="Pflicht-Film (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/1663771690567651/videos/240766287453349" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Pflicht-Film</a> zumindest für alle Diedenbergener.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ehrbH-2XVpk" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="359" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-Familienzentrum.jpg" alt="20210115 Video Familienzentrum" class="wp-image-5144" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-Familienzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-Familienzentrum-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kinder basteln einen Schneemann</h2>



<p>Sollten Sie kleine Kinder haben und fürs Wochenende noch kein festes Programm: Dann schauen Sie sich doch mal ein Filmchen des <strong>Familienzentrums Kriftel</strong> an: <strong>Schneemann</strong> basteln heißt es. Und geht offenbar ganz einfach. Sieht wenigstens danach aus. Einmal mal <a aria-label="ausprobieren (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=ehrbH-2XVpk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">ausprobieren</a>, Ihren Kleinen gefällt&#8217;s bestimmt!</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/469597054057346" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-Buergermeister.jpg" alt="20210115 Video Buergermeister" class="wp-image-5163" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-Buergermeister.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Video-Buergermeister-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bürgermeister kündigt digitalen Neujahrsempfang an</h2>



<p>Das Freitagsvideo von Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> entspricht der aktuellen Geschäftigkeit des Stadtlebens: sehr ruhig, nahezu fad. Er erinnert an den Neujahrsempfang des letzten Jahres in der Stadthalle und kündigt an, einen digitalen &#8222;Neujahrsempfang&#8220; Ende Januar senden zu wollen. Ansonsten nur zwei Meldungen, die bereits bekannt sind: Das Rathaus bietet demnächst digitalen Bürgerservice an. Und die Stadt kassiert nur Kita-Gebühren, wenn Kinder das Angebot nutzen (das Land erstattet den Kommunen einen Großteil der entfallenen Einnahmen). Das Video ist auf der <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/469597054057346" target="_blank" aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Stadt zu sehen.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kurz vor der Wahl: CDU-Podcast startet wieder</h1>



<p>Im Frühjahr hatte er angefangen, nach acht Folgen aber wieder aufgegeben. Jetzt, wenige Wochen vor den Kommunalwahlen im März, hat <strong>Alexander Kurz</strong> seinen Podcast wieder aktiviert, den er <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://anchor.fm/hofheimaktuell/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Hofheim aktuell&#8220;</a></strong> benannte und der eigentlich <strong>&#8222;Hofheim CDU&#8220;</strong> heißen müsste: Kurz ist Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung, und er lässt in seinem Podcast wohl nur seine CDU-Freunde zu Wort kommen. Die neue Runde startet mit <strong>Axel Wintermeyer</strong>, dem CDU-Vorsitzenden im Main-Taunus-Kreis. Der will vom Holperstart der Impfaktion wenig wissen. Auch kein Wort davon, dass die Landesregierung mit einer eigenwilligen Entscheidung für das <strong>Chaos</strong> mitverantwortlich ist – wie der <a aria-label="Hessische Rundfunk (opens in a new tab)" href="https://www.hessenschau.de/politik/sonderweg-bei-software-verschaerft-chaos-bei-impfterminvergabe,corona-impfen-anmeldung-chaos-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hessische Rundfunk</a>  herausgefunden hat. Jeder, er geimpft werden wolle, werde geimpft, versichert der Landesminister. Alle über 80-Jährigen würden &#8222;bis <strong>Ende Februar/Anfang März</strong> geimpft&#8220;, und das sei ja wohl &#8222;eine <strong>tolle logistische Leistung</strong>&#8222;, lobt Wintermeyer. </p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Lorsbach: Online-Petition im Netz</h2>



<p>Der <a aria-label="Protest (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/13/geschaftshaus-wird-zwangsversteigert/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Protest</a> der Lorsbacher gegen eine Vollsperrung der Straße von und nach Hofheim nimmt zu: CDU-Ortsvorsteher <strong>Dieter Kugelmann</strong> startete eine Unterschriftenaktion, die Linken versuchen Druck auf den Magistrat zu machen – jetzt hat der Internet-Experte <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.ch-designs.de/impressum.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Christoph Huppert</a></strong> (im Auftrag von Dieter Kugelmann) eine Online-Petition gestartet. Mehr als 150 haben schon mitgemacht. Einfach mal reinklicken (und vielleicht auch unterschreiben): <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.openpetition.de/petition/online/buergerbegehren-gegen-vollsperrung-l3011-zwischen-lorsbach-und-hofheim" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tierklinik sucht fleißige Helfer</h2>



<p>Die <strong>Tierklinik Hofheim</strong> sucht Mitarbeiter, ärztliches Können wird wohl nicht verlangt: &#8222;Ihre Aufgabe ist die Unterstützung unserer Tierärzt/innen und der Tiermedizinischen Fachangestellten in allen Abteilungen der Klinik. Sie helfen bei medizinischen und tierpflegerischen Verrichtungen aller Art und sind mitverantwortlich z.B. für das Festhalten von Hunden und Katzen, das Ausführen stationärer Tiere sowie die Durchführung von Hygienemaßnahmen in den Behandlungsräumen und auf der Station.&#8220; Wer Interesse hat: <a aria-label="Hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim/?eid=ARACPhbeaIky1bx9Oxws2XYcS8I9F46J3CdwhYOqaxIIYe6rhhfrkW6lwSFJzr_Ba1wahtw-4jB9rRb1" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hier</a> mehr.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel braucht noch Wahlhelfer</h2>



<p>Wie die <a aria-label="Stadt Hofheim  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/08/stadt-sucht-freiwillige/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Stadt Hofheim</a> sucht auch die <strong>Gemeinde Kriftel</strong> noch <strong>Freiwillige</strong>, die bei der Wahl am 14. März mithelfen. Um 7.30 Uhr beginnt die erste Schicht, gegen 13 Uhr die zweite. Ab 18 Uhr, wenn die Wahllokale schließen, müssen alle Wahlhelfer anwesend sein: Dann werden die Stimmen ausgezählt. Als Entschädigung wird ein „<strong>Erfrischungsgeld</strong>“ in Höhe von 35 Euro gezahlt.&nbsp;Wer Interesse hat: Bitte im Wahlamt bei <strong>Sven Sander</strong> melden (Tel.  06192 400 454; E-Mail: <a href="mailto:sven.sander@kriftel.de" target="_blank" aria-label="sven.sander@kriftel.de (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">sven.sander@kriftel.de</a> oder <a href="mailto:gemeindeverwaltung@kriftel.de" target="_blank" aria-label="gemeindeverwaltung@kriftel.de (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">gemeindeverwaltung@kriftel.de</a>). Name, Adresse und Telefonnummer angeben! Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Auto zerkratzt – Zeugen gesucht</h2>



<p>Auf der Facebookseite &#8222;<a aria-label="Krifteler helfen Krifteler (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/2588366128109651" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Krifteler helfen Krifteler</a>&#8220; bittet <strong>Gudrun Behnke-Brum</strong> um Hilfe: In der Nacht oder am späten Abend am Donnerstag sei ein Mercedes A 150 vor der Garage <strong>Rossertstraße 112 in Kriftel</strong> durch tiefe Kratzer mutwillig beschädigt worden. &#8222;Vielleicht hat jemand etwas beobachtet?&#8220; Dann bitte melden – <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/2588366128109651/user/100010421352951/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Dieb nutzte Hilfsbereitschaft aus</h2>



<p>Die Hilfsbereitschaft eines 65-jährigen Hofheimers hat ein Krimineller ausgenutzt: Der Täter sprach sein Opfer kurz nach 18 oberhalb des Busbahnhofes auf der Brücke der Rheingaustraße an und bat um Wechselgeld. Als der Mann sein Portemonnaie hervorholte, riss es ihm der  Täter aus der Hand. Neben rund 100 Euro Bargeld erbeutete der Dieb auch Bankkarten. </p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Küchen Keie sucht Nachmieter – für 870 Quadratmeter</strong></p>



<p>Wie das Kreisblatt, veröffentlicht nun auch die <a href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/sugar-mum-und-jedermann-trotzen-der-krise_22958186" target="_blank" aria-label="Hofheimer Zeitung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a> eine Sammel-Geschichte über das Geschäftsleben in der Altstadt. Die Kollegen wissen, was <strong>Markus Buch</strong> dem Kreisblatt nicht verraten hatte: dass in seinem kleinem Laden an der Hauptstraße künftig Donuts angeboten werden (siehe unten). Neben vielen altbekannten Infos, die allesamt bereits im Hofheim/Kriftel-Newsletter zu lesen waren, ist zu erfahren, dass sich <strong>Küchen Keie in Diedenbergen</strong> halbiert hat: Die Ladenfläche wurde von 1500 auf 700 Quadratmeter verkleinert. Laut Geschäftsführer <strong>Oliver Kost</strong> entdecken die Kunden die weniger als vorher.</p>



<p>Nicht im Zeitungsartikel zu lesen: Die freigewordene Keie-Ladenfläche – insgesamt 870 Quadratmeter – wird derzeit im Internet zur Miete angeboten. Preis: 9,50 Euro pro Quadratmeter. Zuzüglich 2 Euro Nebenkosten. Mehr <a href="https://www.immobilienscout24.de/expose/117843642?referrer=com_otp_search&amp;searchGeoPath=%2Fde%2Fhessen%2Fmain-taunus-kreis%2Fhofheim-am-taunus#/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Bauern in Wallau kämpfen um ihr Land</strong></p>



<p>Das Kreisblatt erklärt seinen Bericht &#8222;Bauern kämpfen um ihr Land&#8220; zur zentralen Geschichte für ganz Hofheim: Wie bekannt, soll&nbsp;mit einer etwa vier Kilometer langen <strong>Wallauer Spange</strong> eine direkte Verbindung zwischen dem Wiesbadener und dem Frankfurter Ast der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main entstehen. Für Parkplätze und Busbahnhof wird Land genutzt, <strong>wertvolle Ackerflächen</strong> , was den betroffenen Landwirten naturgemäß nicht gefällt Im Ortsbeirat legten sie einen <strong>Alternativplan</strong> vor. Der Erste Beigeordnete <strong>Wolfgang Exner</strong> (CDU) ließ laut Zeitung bereits durchblicken, dass der Stadt an einer Einigung gelegen ist, dass dies aber auch seine Grenzen habe. „Am Ende kann es auch Entscheidungen geben, die manchem wehtun.“</p>



<p><strong>66 neue Wohnungen &#8211; fast alle weg</strong></p>



<p>Für seine Leser in Kriftel hat sich das Kreisblatt das Bauprojekt <strong>&#8222;Wohnen am Obstmarkt&#8220; </strong>angeschaut: Auf dem Gelände der ehemaligen ROWG werden 66 Wohnungen gebaut. Die <strong>Kelkheimer Projektgesellschaft Horn</strong> hatte sich das Grundstück in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof gesichert, laut Geschäftsführer <strong>Patrick März</strong> sind 90 Prozent der Wohnungen bereits verkauft. Und er will gerne mehr machen:  „Kriftel hat viel Potenzial“, sagt er, „daher wäre es für uns toll, wenn wir erneut gestalterisch mitwirken dürften“.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Donut-Laden eröffnet in Hofheims Hauptstraße</strong></p>



<p>Jetzt ist es raus: <strong>Nalan Tüm</strong>, die im Ladencenter Buch das <a aria-label="„Fitnesscoach for women“ (opens in a new tab)" href="https://www.fitnesscoach-women.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">„Fitnesscoach for women“</a> betreibt, wird Mitte Februar ein Donut-Geschäft eröffnen – in dem kleinen Laden an der Hauptstrasse, wo bislang die Boutique Corinna Knoll war. <strong>„Sugar Mum“ </strong>soll der Laden heißen, die 38-Jährige will ihn neben dem Fitnesscenter in Eigenregie betreiben, auf Dauer soll aber ein Konditor helfen. Öffnungszeiten: von 12 bis 19 Uhr.&nbsp;</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Letzte Meldung:</h1>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wenn der Schneemann Lächeln schenkt</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="390" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Kliniken.jpg" alt="20210115 Kliniken" class="wp-image-5117" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Kliniken.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Kliniken-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>&#8222;So lieben wir den Schnee&#8220; </strong>schreiben die <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> auf ihrer <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kliniken.mtk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> und zeigen einen ausgewachsenen Schneemann vor ihrem Gebäude. &#8222;Dank eines Patienten unserer Geriatrie kriegt man bei einem Spaziergang ums Hauptgebäude direkt ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.&#8220; Dazu die Info: In der neuen Geriatrie kümmern sich die Mitarbeiter ausschließlich um ältere Menschen. &#8222;Weil diese spezielle Unterstützung brauchen, um wieder selbständig durch den Alltag zu kommen. Dafür wurde unsere <strong><a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://www.kliniken-mtk.de/cipp/mtk/lib/pub/tt,oid,254/lang,1/ticket,guest" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Geriatrie als Alterstraumazentrum</a></strong> zertifiziert.&#8220;</p>
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