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	<title>Hegeler Andreas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Hegeler Andreas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>&#8222;So wahr mir Gott helfe&#8220;: Hofheims neuer Bürgermeister Wilhelm Schultze wurde vereidigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 18:19:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bartz Sophia]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Narku Laing Prof. Lorenz]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat einen neuen Bürgermeister: Der erst 29-jährige Wilhelm Schultze von der Wählergemeinschaft "Wir in Hofheim", der vor einem halben Jahr von den Hofheimerinnen und Hofheimern mit deutlicher Mehrheit gewählt worden war, wurde jetzt in das Amt eingeführt und vereidigt. Hier Impresssionen von der Amtseinführung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat einen neuen Bürgermeister, endlich: Wilhelm Schultze von der Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;, der vor einem halben Jahr von den Hofheimerinnen und Hofheimern mit deutlicher Mehrheit gewählt worden war, wurde in das Amt eingeführt und vereidigt.</strong> <strong>Hier Impresssionen von der Amtseinführung</strong>.</p>



<p>Offiziell war es die 37. Stadtverordnetenversammlung in dieser Legislaturperiode, aber sie war natürlich schon eine ganz besondere: Im großen Saal der Stadthalle legte der 29-jährige Schultze vor den Stadtverordneten, dem Magistrat, einigen hundert geladenen Gästen und Dutzenden Zuschauern den Amtseid ab.</p>



<p>Am 13. September tritt Wilhelm Schultze das Amt offiziell an. Da dies ein Samstag ist, wird sein erster Arbeitstag der 15. September sein.</p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:10px">Mit einem Klick aufs Bild lassen sich alle Fotos vergrößern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/1-Saal2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="348" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/1-Saal2.jpg" alt="Schultze
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</div>


<p>Blick in den Saal &#8211; auf der Bühne: <strong>Sophia Bartz.</strong> Sie sang zum Auftakt &#8222;Imagine&#8220; &#8211; der berühmte Song von John Lennon beschreibt die Vision einer Gesellschaft frei von Nationalismus und Besitz. Es ist ein Aufruf für den Frieden und gilt als eine Hymne der Friedensbewegung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="459" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg" alt="2 Professor" class="wp-image-62090" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor-300x138.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor-768x353.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Dr. Lorenz Narku Laing,</strong> Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Bochum, ist ein alter Freund von Schultze, man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten beim American Football. Er hielt ein ebenso unterhaltsames wie beeindruckendes Grußwort. <em>&#8222;Sie haben einen jungen Bürgermeister unter 30, und jetzt haben Sie auch noch einen schwarzen Professor, der heute zu Ihnen spricht. Diese Kombination ist ganz wunderbar.&#8220; </em></p>



<p><em>&#8222;Als junger Mensch Verantwortung zu übernehmen, das ist ein Impuls, den Menschen verwirrend finden, denn das passt nicht in die Erzählungen.&#8220;</em> Junge Menschen würden als unpolitisch gelten und als nicht engagiert, sie würden sich drücken und möchten keine Berufe mit Überstunden. Und dann kandidiert ein junger Mann für einen Beruf mit vielen Überstunden &#8211; und wird gewählt. Schultze widerlege damit das Vorurteil gegenüber jungen Menschen und werde zu einem Leuchtturm, zu einem Symbol, das weit über Hofheim hinausstrahle.</p>



<p>Hofheims neuer Bürgermeister sei <em>&#8222;ein unheimlich kreativer Mensch, der anders denkt, der andere Lösungen sucht&#8220;.</em> Er sei ein loyaler Mensch, der zu den Menschen in seiner Gemeinschaft stehe und für sie eine große Verantwortung spüre. <em>&#8222;Diese Kombination aus Kreativität, Verlässlichkeit und Loyalität ist eine wunderbare Kombination für einen Bürgermeister.&#8220;</em></p>



<p>Er wünschte seinem Freund viel Glück, <em>&#8222;denn Glück kann man in der Politik i<em>mmer gut brauchen</em>&#8222;</em>, und er wünsche ihm neben Kenntnis, Fähigkeiten und harter Arbeit auch <em>&#8222;das notwendige Quentchen Zufall. Bei dem Dinge einfach passieren und alle glauben, dass du es warst, lieber Wilhelm&#8220;.</em></p>



<p>An diesem Abend sprachen außerdem MTK-Landrat Michael Cyriax und Christian Vogt. Der scheidenden Bürgermeister sagte: <em>„Ich darf dir eine gut strukturierte Stadtverwaltung mit wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übergeben, die völlig motiviert und leistungsbereit sind.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg" alt="3 Amtsantritt" class="wp-image-62091" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Die Amtseinführung beginnt. <strong>Wilhelm Schultze</strong> in der Mitte, rechts Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, links <strong>Christian Vogt</strong>. Der Noch-Verwaltungschef liest dem neuen Bürgermeister die Ernennungsurkunde vor:</p>



<p>&#8222;<em>Herr Wilhelm Otto Klaus Schultze, geboren am 27. November1995, wird aufgrund der Wahl vom 30. März 2025, gemäß Paragraf 39 Absatz 3 der Hessischen Gemeindeordnung für eine Amtszeit von sechs Jahren vom 13. September 2025 bis 12. September 2031 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit zum hauptamtlichen Bürgermeisterder Stadt Hofheim am Taunus ernannt. Diese Ernennung wird in der Erwartung vollzogen, dass der Ernannte sich jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetz t und getreu seines Diensteides seine Amtspflichten erfülllt sowie das Vertrauen rechtfertigt, das ihm durch diese Ernennung erwiesen wird. Hofheim am Taunus, der 3. September 2025.&#8220;</em></p>



<p>Das Schreiben trägt die Unterschriften vom Ersten Stadtrat <strong>Daniel Philipp</strong> und <strong>Christian Vogt</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg" alt="4 Amtseid" class="wp-image-62092" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Wilhelm Schultze</strong> legt den Amtseid ab: <em>&#8222;Ich schwöre, dass ich das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sowie die Verfassung des Landes Hessen und alle in Hessen geltenden Gesetze wahren und meine Pflichten gewissenhaft und unparteiisch erfüllen werde.“</em></p>



<p>Und dann fügt er hinzu: <em>„So wahr mir Gott helfe“</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="635" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg" alt="5 Stadtverordnete1" class="wp-image-62093" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1-300x191.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Ein Blick in die erste Reihe der Stadtverordneten. Die Amtseinführung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters fand im Rahmen der 37. Stadtverordnetenversammlung dieser Legislaturperiode statt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="483" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg" alt="6 Saal1" class="wp-image-62094" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1-300x145.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1-768x371.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Blick in den gut besetzten großen Saal der Stadthalle. Es waren gekommen: Landrat Michael Cyriax, Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, Vertreter aus Partnerstädten Hofheims, Familie und Freunde von Wilhelm Schultze&#8230;</p>



<p>Aus der polnischen Partnerstadt Pruszcz Gdański waren der Bürgermeister und der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher angereist. Die englische Partnerstadt Tiverton hatte ebenfalls einen Vertreter entsandt.</p>



<p>Die Polizei und die Feuerwehr waren vertreten, Vereine, Verbände &#8211; und natürlich viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die den ersten Auftritt ihres künftigen Chefs miterleben wollten. Und nicht zuletzt waren etliche Hofheimerinnen und Hofheimer gekommen, um den neuen Bürgermeister zu begrüßen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="735" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg" alt="7 Stadtverordnetenvorsteher" class="wp-image-62095" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher-300x221.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher-768x564.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler </strong>schenkte Schultze eine Ausrüstung für seinen harten Job – inklusive eines Sixpacks Bier der Taunus-Braumanufaktur.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="631" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg" alt="8 Vogt" class="wp-image-62096" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt-300x189.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt-768x485.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Auch <strong>Christian Vogt </strong>übergab seinem Nachfolger einige nützliche Gegenstände, die ein Bürgermeister im Einsatz benötigt: grüne Stifte zum Unterzeichnen von Dokumenten, einen symbolischen Schlüssel – und eine feuerfeste Feuerwehrjacke. Denn: <em>„Der Bürgermeister ist der erste Feuerwehrmann der Kreisstadt.”</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="712" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg" alt="9 Tanja Lindenthal" class="wp-image-62097" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal-300x214.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal-768x547.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Tanja Lindenthal </strong>war die einzige Frau am Rednerpult. Sie ist Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Hofheim”. Wilhelm Schultze ist Mitglied dieser Wählergemeinschaft, mit der er ins Stadtparlament einzog und nun das Bürgermeisteramt besetzt. Lindenthal bedankte sich ausdrücklich für den fairen Bürgermeisterwahlkampf – bei Vogt wie auch bei <strong>Tobias Undeutsch</strong>, der als Kandidat der SPD angetreten war.</p>



<p>Es sei das erklärte Ziel der <a href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" rel="noopener">BfH</a>, von Anfang an, eine Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen. Schultze wisse, dass man die Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen könne. Verbindlichkeit sei die Grundlage des notwendigen Vertrauens, und Transparenz sei für ihn <em>&#8222;kein Schlagwort, sondern ein Versprechen&#8220;.</em></p>



<p>Schultze stehe für eine Politik, die für alle verständlich und nachvollziehbar ist. Tanja Lindenthal: <em>&#8222;Wilhelm Schultze ist ein Mensch, der Brücken baut und Verbindungen schafft &#8211; zwischen Generationen, zwischen unterschiedlichen Meinungen und den Menschen in unserer Stadt.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg" alt="10 Goldene Buch" class="wp-image-62098" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Zum Schluss ergriff <strong>Wilhelm „Willi“ Schultze </strong>das Wort. <em>„Mein Ziel ist klar“,</em> sagte er. <em>„Ich will ein Bürgermeister für alle sein, über Parteigrenzen hinweg, für Jung und Alt, für Bürgerinnen und Bürger, für Vereine, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Ein empathischer Vermittler, der Brücken baut und zuhört. Denn nur so entsteht Zusammenhalt. Und Zusammenhalt ist die größte Stärke einer funktionierenden Gesellschaft.&#8220;</em></p>



<p>Er sprach von einer Innenstadt, für die er sich mehr Grün wünsche. Und die ein Parkleitsystem benötige. Er will noch einmal über die Bebauung an der Elisabethenstraße beraten, wo die alte Bücherei steht (wo Christian Vogt erst ein Hotel und dann eine Musikschule bauen wollte). Schultze will sich der Kinderbetreuung annehmen, und er will den Wirtschaftsstandort stärken. Natürlich die Digitalisierung in der Stadtverwaltung vorantreiben.</p>



<p>Er sagte: Das breite Engagement vieler Menschen, ob in Vereinen oder in der Wirtschaft &#8211; <em>&#8222;all das ist unserer größter Schatz. Und meine Aufgabe wird es sein, diesen Schatz zu bewahren, zu würdigen und weiter zu fördern &#8211; damit Hofheim eine lebendige, starke und solidarische Stadt bleibt&#8220;</em>. Er sei fest überzeugt, dass man die Herausforderungen gemeinsam meistern könne. </p>



<p>Da erhoben sich alle im Saal. Und sie applaudierten minutenlang. Mit Wilhelm Schultze, Hofheims neuen Bürgermeister, verbinden sich viele Hoffnungen und Wünsche. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufgedeckt: Wie die Hofheimer CDU auf einen Liebes-Betrüger hereinfiel</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/05/23/cdu-hofheim-und-liebesbetrueger/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
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		<category><![CDATA[Ströhmann Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen. Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt. Wenn's ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten: Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen.<strong><strong><strong><strong> Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr</strong></strong>, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt</strong>.</strong> Wenn&#8217;s ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/21/spd-beigeordneter-tulatz/">hier</a>): Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.</strong></p>



<p>Er tauchte im Netz auf, als <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> sich kurz vor dem Ziel wähnte. Es war Mitte März, im ersten Wahlgang hatte der CDU-Kandidat klar gewonnen, in wenigen Tagen sollte die entscheidende Stichwahl stattfinden. In den sozialen Medien wurde debattiert und gestritten, hier und da auch <strong>verbal</strong> <strong>ein wenig geschubst</strong> &#8211; alles normal soweit&#8230;.</p>



<p>Dann kam er: „<strong>HoHof Heim“.</strong></p>



<p>Unter diesem Namen meldete er sich in diversen Hofheim-Gruppen auf Facebook zu Wort. Wer immer es fortan wagte, sich negativ über Vogts Wirken als Bürgermeister zu äußern oder den CDU-Mann auch nur kritisch zu hinterfragen: „HoHof Heim“ hielt umgehend dagegen. Immer wieder in unangemessener Schärfe, manchmal auch persönlich angreifend.</p>



<p>„HoHof Heim“, fragten da nicht wenige, wer bist du wirklich? Lass&#8216; dein Visier runter, nenn&#8216; uns deinen wahren Namen!</p>



<p>Doch er blieb im Dunkeln.</p>



<p>Sein Profil bei Facebook: frisch angelegt, nahezu ungenutzt. Die Infos, die er dort über sich preisgab: äußerst dürftig. Er sei in Liverpool geboren, schrieb er, und er lebe in Hofheim. Mehr verriet er nicht.</p>



<p>Als Bannerbild hatte er eine Ansicht der Frankfurter Skyline bei Nacht hochgeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg" alt="CDU" class="wp-image-56864" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Facebookseite von „HoHof Heim“. Das große Bild zeigt die Frankfurter Skyline, aufgenommen von einem Frankfurter Fotografen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unter dem Foto der Skyline sehen wir das Gesicht von „HoHof Heim“. Ein Mann Anfang/Mitte 50. Sonnengebräunt, dunkelgraues Longshirt mit Cut-out. Er lächelt freundlich in die Kamera. Die Augen weit geöffnet. Denkerfalten auf der Stirn. Volles, graumeliertes Haar. Ein gepflegter grauer Bart. Auf dem ersten Blick: ganz sympathisch.</p>



<p>Heute wissen wir: Der Mann, der dieses Foto von sich zeigt, ist alles andere als ein netter Typ.</p>



<p>Vor seinen kriminellen Machenschaften wird gewarnt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">CDU-Frau umschmust den Internethetzer</h2>



<p>In jenen Tagen &#8211; es war, wie gesagt, kurz vor der entscheidenden Stichwahl &#8211; schien der Mann rund um die Uhr auf Facebook aktiv zu sein: Unablässig setzte er sich für die Wiederwahl von Christian Vogt ein, in teilweise langen Elogen zählte er dessen angebliche Verdienste auf.</p>



<p>Immer wieder arbeitete er sich auch am Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletters ab. Mal versuchte er es mit persönlichen Angriffen, dann wieder sah er in den Blogbeiträgen <em>&#8222;eine politische oder persönliche Verschwörung&#8220;</em>, gesteuert von „<em>lokalen politischen Akteuren, die nicht mit Vogt oder der aktuellen Verwaltung zufrieden sind“.</em></p>



<p>Die CDU reagierte nicht. Sie blieb stumm und ließ den Mann gewähren. Niemand in der Stadtpartei forderte „HoHof Heim“ auf, mit seinen unangemessenen Anwürfen aufzuhören. Im Gegenteil: Einige CDU-ler fanden es offenbar gut, wie der Mann agierte, und sie äußerten dies auch öffentlich. Nur ein Beispiel:</p>



<p>Unmittelbar vor der Stichwahl ätzte „HoHof Heim“ gegen die Hofheimer SPD, weil diese sich für den <strong>BfH-Kandidaten Wilhelm Schultze</strong> ausgesprochen hatte. Sogleich meldete sich die Frau des CDU-Stadtverordnetenvorstehers: Mit den Worten „<em>Sehr treffend formuliert“</em> umschmeichelte <strong>Constanze Hegeler-Thiel</strong> den Anonymus im Netz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„HoHof Heim“ &#8211; ein Troll im Dienst der CDU?</h2>



<p>Wer sich öfter in den sozialen Netzwerken bewegt, trifft immer wieder auf Typen wie „HoHof Heim“. Man nennt sie „Trolle“: Gemeint sind Personen, die nur anonym agieren. Sie marschieren unter einer Fake-Profilseite und mit einer frei erfundenen Identität provozierend und beleidigend durchs Netz. Manche scheinen von einem kranken Ego getrieben zu sein. Andere sind im Auftrag tätig.</p>



<p>Putin, so heißt es immer wieder, unterhält angeblich eine ganze Armee von Trollen, um mit Desinformationen gezielt Einfluss auf Menschen im Ausland zu nehmen.</p>



<p>Hier kam natürlich schnell der Verdacht auf: „HoHof Heim“ &#8211; ist er vielleicht ein Troll im Dienst der Hofheimer Stadt-CDU? Vogt-Fan zu sein ist ja grundsätzlich keine Schande &#8211; also: Warum nennt er seinen wahren Namen nicht? Was hat er zu verbergen?</p>



<p>Jetzt, gut acht Wochen nach der (für Vogt verlorenen) Bürgermeisterwahl, lichtet sich der Nebel, und die auftauchende Wahrheit dürfte einigen Christdemokraten recht unangenehm sein.</p>



<p>Mit dem Foto, das „HoHof Heim“ von sich zeigt, ist ein Mann schon einmal auffällig geworden. In den USA. Als Internet-Betrüger.</p>



<p>Als Liebes-Betrüger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Webseite in Amerika warnt vor diesem Mann</h2>



<p>Die Herkunft des großen Bildes auf der Facebookseite von „HoHof Heim“ war schnell klar: Das Foto wurde vor genau fünf Jahren Jahren, am 23. Mai 2020, im <a href="https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-stadt-ihrer-skyline-gekommen-zr-12393064.html" target="_blank" rel="noopener">Kreisblatt</a> veröffentlicht. Aufgenommen hatte es ein Frankfurter Fotograf, sein Name steht in der Zeitung unter dem Foto.</p>



<p>Die Frage, ob „HoHof Heim“ die Rechte an dem Foto erworben hat, wollen wir hier mal offenlassen. Im Internet werden solche Fotos oft einfach geklaut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="687" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg" alt="FNP Skyline" class="wp-image-56430" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg 687w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline-258x300.jpg 258w" sizes="(max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Webseite des Kreisblatts: Vor genau fünf Jahren, am 23. Mai 2020, veröffentlichte die Lokalzeitung das Foto, mit dem heute „HoHof Heim“ seine Facebookseite schmückt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Quelle des Porträtfotos zu finden, mit dem sich „HoHof Heim“ bei Facebook zeigt, gestaltete sich etwas schwieriger. Aber schließlich wurden wir fündig:</p>



<p>Es zeigt einen Mann namens T.R. Pescot. Der Amerikaner arbeitet als Model, von ihm finden sich jede Menge Fotos im Internet. Aber eben nicht mehr dieses &#8211; wohl aus gutem Grund: Es wird missbräuchlich verwendet.</p>



<p>Wir fanden es auf einer amerikanischen Webseite, die unter dem Namen <em>„Scampolice Group“</em> gegen <em>„Love Scammer“</em> im Internet vorgeht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="760" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg" alt="Scampolice neu" class="wp-image-56433" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg 760w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu-285x300.jpg 285w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Die US-Webseite „Scampolice Group“ warnt vor Liebes-Betrüger. Hier wird auch Roberto Olson gezeigt &#8211; jetzt tauchte derselbe Mann als „HoHof Heim“ auf.</figcaption></figure>
</div>


<p>„<em>Scam“</em> ist das&nbsp;englische Wort für Betrug. Mit „<em>Scammer“</em> werden Betrüger, Abzocker und Gauner im Internet bezeichnet.</p>



<p><em>„Love Scammer“</em> &#8211; also Liebesbetrüger &#8211; erschleichen sich das Vertrauen von Frauen, indem sie ihnen gefälschte E-Mails schicken, sie anrufen oder online kontaktieren &#8211; dann stehlen sie ihnen Geld oder persönliche Daten. „<em>Versprochen wird die große Liebe, das schnelle Geld oder der Traumjob &#8211; doch hinter den verlockenden Angeboten steckt häufig so genanntes Scamming“</em>, heißt es auf einer <a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/#:~:text=Versprochen%20wird%20die%20gro%C3%9Fe%20Liebe,Vorauszahlungen%20an%20Betr%C3%BCger%20(Scammer)." target="_blank" rel="noopener">Webseite der deutschen Polizei</a>.</p>



<p>Die <a href="https://scampolicegroup.com/" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Scampolice</a> zeigte das Bild vor fünf, sechs Jahren. Es wurde damals von einem Mann benutzt, der sich <strong>Roberto Olson</strong> nannte und im Internet als <em>„Love Scammer“</em>  auf Frauensuche war.</p>



<p>Er soll <em>„Romance Scam“</em> begangen haben, heißt es, was sich am besten mit Liebes- oder Partnerschaftsbetrug übersetzen lässt. Ein weiterer Vorwurf lautet <em>„Advance Fee Fraud</em>“, was so viel wie Vorschussbetrug bedeutet. Das FBI, die&nbsp;zentrale Sicherheitsbehörde der USA, beschreibt diese Straftat so: <em>„Ein Vorschussbetrug liegt vor, wenn das Opfer jemandem Geld zahlt in der Erwartung, etwas von größerem Wert zu erhalten – beispielsweise ein Darlehen, einen Vertrag, eine Investition oder ein Geschenk – und dann wenig oder nichts dafür bekommt.“&nbsp;</em></p>



<p>Laut <em>„Scampolice“</em> hatte dieser Roberto Olson &#8211; der spätere „HoHof Heim“? &#8211; in einem Datingportal sein Alter mit 55 Jahren und seinen Wohnort mit Berlin angegeben. Er gab vor, eine Frau im Alter zwischen&nbsp;48 und 62 Jahren zu suchen, und fügte hinzu: „<em>Ich habe einen Sohn, Nelly, den ich sehr liebe. Ich bin Witwer. Seit ich meine Frau verloren habe, fällt es mir schwer, für meinen Sohn Nelly zu sorgen. Ich bin ein ehrlicher Mann und suche eine echte Frau, die ich mein Eigen nennen kann. Ich rauche nicht, trinke aber manchmal und gehe auch ab und zu tanzen.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg" alt="Roberto Olson" class="wp-image-56436" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-300x162.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-768x415.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der US-Webseite, die vor Liebesbetrüger warnt. Hier nennt sich der Mann Roberto Olson.</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf dem Foto, mit dem Roberto Olson damals seinen Betrügereien nachging, zeigte er mehr als nur sein Gesicht: Wir sehen den Mann in einer Küche stehen, er hält eine Obsttorte in beiden Händen und streckt sie der Kamera entgegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="645" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg" alt="Roberto Olson Ausschnitt e1747897646604" class="wp-image-56736" style="width:498px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg 645w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604-242x300.jpg 242w" sizes="(max-width: 645px) 100vw, 645px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ausschnitt aus der US-Webseite: Vor diesem Mann wird eindringlich gewarnt &#8211; er sei ein &#8222;Love-Scammer&#8220;, heißt es.</figcaption></figure>
</div>


<p>Heute verwendet „HoHof Heim“ exakt dasselbe Foto für seine Facebookseite, in einer deutlich besseren Auflösung als das Bild auf der Scampolice-Webseite.</p>



<p>Wie kam er an das Bild?</p>



<p>Und warum zeigt er uns jetzt nur noch den oberen Teil des Fotos?</p>



<p>Gute Frage: Warum zeigt er uns eigentlich nicht auch die untere Bildhälfte mit dem lecker aussehenden Kuchen?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="647" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg" alt="HoHof Heim bei FB Ausschnitt" class="wp-image-56735" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg 647w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt-243x300.jpg 243w" sizes="(max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der Facebookseite: Hier nennt sich der Mann „HoHof Heim“.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Erklärung ist einfach: Wenn man Teile eines Fotos wegschneidet, ist das Original im Internet nicht mehr so leicht aufzufinden.</p>



<p>Hat diesmal nicht geklappt&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Bei „Wir in Hofheim“ flog der Troll ganz schnell raus</h2>



<p><strong>Karl Kurjak</strong> hat ganz fix reagiert: Der Veranstaltungsmanager hatte vor zwölf Jahren die <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> gegründet, die inzwischen über 20.000 Mitgliedern zählt &#8211; echt beeindruckend! Kurjak kann als Administrator der Gruppe nicht allzu viel falsch gemacht haben&#8230;</p>



<p>Als „HoHof Heim“ in der Endphase des Bürgermeisterwahlkampfs auch in der Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; giftete und geiferte, forderte Kurjak ihn unmissverständlich auf, sich zu erkennen zu geben: „<em>In unserer Gruppe legen wir Wert auf transparente und echte Profile, damit die Kommunikation vertrauensvoll bleibt“</em>, schrieb er und fügte hinzu: Anonyme Profile seien in der Gruppe <em>„nicht erwünscht“</em>.</p>



<p>„HoHof Heim“ reagierte beleidigt: „<em>Ich überlege mir es.“ </em>Dann machte er einfach weiter.</p>



<p>Kurjak zog die Reißleine und sperrte den Troll.</p>



<p>In anderen Hofheim-Gruppen konnte und kann der Mann weitermachen &#8211; bis heute. Besonders viele „Likes“ hat er allerdings bisher nicht bekommen: Der Typ nervt schließlich nur. Auffällig ist allerdings:</p>



<p>Vor allem führende Mitglieder der CDU-Stadtpartei haben „HoHof Heim“ auf Facebook schnell zu ihrem „Freund“ erklärt. CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> zählt dazu, CDU-Stadtverordnete wie<strong> Jörg Ströhmann</strong> und <strong>Patrick von Rosen</strong>, und auch <strong>Wolfgang Exner</strong>&nbsp;(Ex-CDU-Stadtrat) und <strong>Wulf Baltruschat</strong> (Noch-CDU-Stadtrat)&#8230;</p>



<p>Dass sie auf einen Liebesbetrüger hereingefallen sind, den sie mit ihrer „Freundschaft“ unterstützen: Das haben sie vermutlich noch gar nicht gemerkt.</p>



<p>Jetzt wissen sie es.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachtrag:</strong> Mit neuem Namen macht er weiter</h2>



<p>Zu Beginn dieser Woche hat „HoHof Heim“ seinen Namen auf seiner Facebookseite geändert. „HoHof Heim“ hat er gelöscht &#8211; jetzt nennt er sich <strong>„Matt Grilliot“.</strong> </p>



<p>Das Porträtbild, mit dem Frauen erst bezirzt und dann betrogen wurden, benutzt er weiterhin.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg" alt="Matt Grilliott FB" class="wp-image-56437" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-150x150.jpg 150w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aktuell bei Facebook: Altes Foto &#8211; neuer Name. &#8222;HoHof Heim&#8220;, der sich mal als &#8222;Roberto Olson &#8220; ausgab, nennt sich jetzt &#8222;Marc Grilliott&#8220;. </figcaption></figure>
</div>


<p>Auch mit den „Freunden“, die er als „HoHof Heim“ eingesammelt hat &#8211; darunter die bekannten CDU-Lokalpolitiker aus Hofheim -, schmückt er sich weiterhin bei Facebook. Mit ihnen kann er sich im Internet als beliebter und gut vernetzter Mann mit Einfluss ausgeben &#8211; ein Image, das ein „Scammer“ natürlich gut gebrauchen kann.</p>



<p>Mag sein, dass der Mann wirklich hier in unserer Stadt, lebt, wie er weiterhin angibt &#8211; wer weiß das schon. Dumm nur: Von einem Matt Grilliot, der in Hofheim oder auch in Deutschland leben soll, hat das ganze Internet noch nie etwas gehört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2025/05/23/cdu-hofheim-und-liebesbetrueger/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>5x Hofheim exklusiv: Kriminalfälle im Polit-Milieu &#8211; und Bad News für die Lokalpresse</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/05/14/hofheimer-kriminalfaelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 10:44:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Leonhardt Leif]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=56070</guid>

					<description><![CDATA[In den letzten Monaten ist es in Hofheim zu einigen bemerkenswerten Vorfällen gekommen: Die Kommunalpolitik war Schauplatz von Kriminalfällen und Straftaten. Die Polizei wurde alarmiert, die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein, die Lokalpresse berichtete aufgeregt... Und wie ging's dann weiter? Darüber steht kein Sterbenswörtchen in den Lokalzeitungen, aber Sie sollen es natürlich trotzdem erfahren: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter informiert Sie exklusiv. Bonus: Bad News für die Lokalzeitung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="56070" class="elementor elementor-56070" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>In den letzten Monaten ist es in Hofheim zu einigen bemerkenswerten Vorfällen gekommen: Die Kommunalpolitik war Schauplatz angeblicher Kriminalfälle und Straftaten. Die Polizei wurde alarmiert, die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein, die Lokalpresse berichtete aufgeregt&#8230; Und wie ging&#8217;s dann weiter? Darüber steht kein Sterbenswörtchen in</strong><strong> den Lokalzeitungen</strong><strong>, aber Sie sollen es natürlich trotzdem erfahren: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter informiert Sie exklusiv. Bonus: Bad News für die Lokalzeitung.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Akte des Entsetzens schnell geschlossen</h2>				</div>
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									<p>Der Fall war schon etwas ominös: CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (CDU) hatte bei einer Fahrt mit seinem Audi A6 festgestellt, dass ein Reifen Luft verlor. Da steckte ein Nagel drin &#8211; kann ja mal passieren&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Zur gleichen Zeit in Diedenbergen: CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> wollte in seinen BMW steigen. Er schaute sich vorher alle Reifen an &#8211; das macht doch jeder, oder? &#8211; und will einen Nagel entdeckt haben. Sagte er.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es war sechs Wochen vor der Bürgermeisterwahl, und damit es auch jeder mitbekam, wurde flugs die Lokalzeitung informiert. Ganz großes Thema! <em>&#8222;Entsetzen über Nagel-Attacke&#8220;</em> schlagzeilte das Kreisbatt. <em>&#8222;Die normalen Grenzen demokratischer Auseinandersetzung&#8220;</em> würden in Hofheim überschritten, klagte die Mitarbeiterin der Zeitung. Der Vorsitzende der Stadt-CDU, <strong>Jens Fleck, </strong>sagte, dass die <em>&#8222;Enthemmung&#8220;</em> Kommunalpolitiker immer schneller treffe. Und CDU-Ortsvorsteher <strong>Dieter Kugelmann</strong> meldete sich aus dem Dörfchen Lorsbach mit einem Fernurteil: &#8222;<em>Das ist kriminell!&#8220;</em></p>
<p>Am Wochenende versuchte der Kolumnist der Lokalzeitung, das Entsetzen in der Stadt noch etwas zu steigern. <em>&#8222;Was bleibt, ist stummes Entsetzen&#8220;</em>, fabulierte er.</p>
<p>Stummes Entsetzen! Da muss man erst mal drauf kommen! </p>								</div>
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										</figure>
									</div>
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									<p>Hofheimer CDU-Macher vereint in lautstarker Empörung &#8211; nur uns plagten <a href="https://hk-newsletter.de/2025/02/04/hofheim-vor-wahlen/">leise Zweifel</a>: Die mediale Ausschlachtung eines platten Autoreifens trug allzu deutliche Züge einer manipulativen Wahlkampfstrategie. Wurden etwa kurz vor der Bürgermeisterwahl Straftaten erfunden, um Sympathien für den CDU-Kandidaten zu wecken &#8211; und zugleich Kritiker durch Diffamierung aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Bürgermeisterwahl ist vorbei: Und was ist aus der entsetzlichen Nagel-Attacke geworden? Die Zeitung schweigt. Wir haben nachgefragt &#8211; das Ergebnis:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Polizei hat die Ermittlungen ganz schnell eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt redet nicht lange drumrum: <em>&#8222;Eine politische Motivation ließe sich lediglich daraus ableiten, dass am selben Tag das Fahrzeug sowohl des Bürgermeisters als auch des Stadtverordnetenvorstehers auf dieselbe Art beschädigt wurden und beide der CDU angehören.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Von Entsetzen keine Spur: Die Justiz zeigt sich gelassen und hat die Akte geschlossen. <em>&#8222;Das Verfahren wurde eingestellt, da es weder Täterhinweise noch weitere Ermittlungsansätze gab.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:heading --></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zweite Attacke auf Förster, und wieder kein Täter</h2>				</div>
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									<p>Dann war da die Sache mit dem Hofheimer Revierförster. <strong>Leif Leonhardt</strong> arbeitet noch keine fünf Jahre in Diensten der Stadtverwaltung und wurde &#8211; nach eigenen Angaben &#8211; bereits zwei Mal Opfer von Straftaten. Anfang Februar widerfuhr ihm erneut <a href="https://hk-newsletter.de/2025/02/06/krimi-um-foerster/">gar Schreckliches</a>:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:image {"id":43506,"width":"200px","sizeSlug":"full","linkDestination":"media","align":"right"} --></p>
<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="179" class="wp-image-43506" style="width: 200px;" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg" alt="Leif Leonhardt 062024" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg 380w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024-300x268.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<p> </p>
<figcaption class="wp-element-caption">Hofheims Revierförster Leif Leonhardt.</figcaption>
</figure>
<p><!-- /wp:image --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Auf dem Gartentor des Forsthauses auf dem Kapellenberg &#8211; das Haus gehört der Stadt &#8211; entdeckte er krakelige Schriftzeichen. In tiefschwarzer Farbe waren vier Worte geschrieben: <em>&#8222;Hier wohnt der Waldzerstörer&#8220;</em>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Auch wenn ein abwischbarer Stift benutzt wurde: So etwas gehört sich natürlich nicht! Die Polizei wurde umgehend alarmiert und nahm eine Anzeige auf. Auch die Zeitung wurde informiert und veröffentlichte einen großen Bericht. Sie machte auch publik, in welchen Kreisen der Täter zu verorten sei:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="202" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Schlagzeile-FNP-Foerster.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-56180" alt="Schlagzeile FNP Foerster" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Schlagzeile-FNP-Foerster.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Schlagzeile-FNP-Foerster-300x95.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Vier Worte in abwaschbarer Schrift auf des Försters Gartentor: Dem Kreisblatt war's eine große Schlagzeile wert.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Wenige Tage zuvor hatten Naturschützer einen &#8222;Waldspaziergang&#8220; veranstaltet, bei dem die städtische Forstwirtschaft nicht gut weggekommen war. Die Zeitung: <em>“Wer immer die Hofheimer Waldbewirtschaftung kritisiert, muss sich auf die Unterstellung gefasst machen, er könnte es ja gewesen sein, der da das Eingangstor beschriftet hat.” </em>Für die Organisatoren des Waldspaziergangs, schrieb der Redakteur weiter, sei die Kritzelei jedenfalls <em>&#8222;maximal unglücklich&#8220;.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Dem Förster &#8211; inzwischen der CDU beigetreten, was er laut in den sozialen Medien kundtat &#8211; dürfte die öffentliche Stigmatisierung gefallen haben. Naturfreunde mag er nicht besonders, das hat er mit abfälligen Bemerkungen in den sozialen Netzwerken wiederholt kundgetan.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist nicht die erste Straftat, die Leif Leonhardt angeblich widerfahren ist: Vor vier Jahren will er am Gartenzaun des Forsthauses mit Reizgas angegriffen worden sein. Auch damals waren die Täter schnell ausgemacht: Das waren Querdenker, hieß es. Beweise gab es zwar nicht. Aber Leonhardt mochte Querdenker nicht, er hatte sich schon öfter mit ihnen gezofft.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Täter, wie ärgerlich, konnten entkommen, damals und wie heute. So wird denn wohl auch die Kritzelei auf dem Gartentor &#8211; juristisch ein Fall von Sachbeschädigung &#8211; ungesühnt bleiben: Die Justiz hat den Fall schnell abgehakt. <em>&#8222;Eine tatverdächtige Person konnte nicht ermittelt werden; das Verfahren wurde daher eingestellt&#8220;</em>, teilte Oberamtsanwältin <b>Heike Stahnke </b>auf Anfrage mit. </p>								</div>
				</div>
					</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Baltruschat blitzt bei Staatsanwaltschaft ab</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Es war ein Riesenaufreger vor Monaten im Zentrum der Kreisstadt: Der Polizist <strong>Wulf Baltruschat</strong> wollte der Stadtverordneten <strong>Tanja Lindenthal</strong> verbieten, ihre Meinung frei zu sagen. Er zeigte sie sogar an. Jetzt endete der Fall mit einer Schlappe für den CDU-Mann.</p>
<figure></figure>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="402" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/wulf-Baltruschat-202311.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-35735" alt="wulf Baltruschat 202311" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/wulf-Baltruschat-202311.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/wulf-Baltruschat-202311-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Wulf Baltruschat, Polizist und CDU-Stadtrat, sorgte schon wiederholt für unschöne Schlagzeilen in der Kreisstadt.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Darum ging es: Baltruschat betreibt mit einem von ihm gegründeten Vereinsring einen Weinausschank auf dem Untertorplatz. Eigentlich sollten dort Vereine ihre Kasse aufbessern können, doch Baltruschat lässt regelmäßig Privatleute und Firmen ausschenken. Alles recht undurchsichtig, niemand &#8211; außer Baltruschat &#8211; weiß, wer was kassiert. Die Stadtverwaltung macht&#8217;s möglich: Baltruschat sitzt auf CDU-Ticket im Magistrat. Dass er das Gremium mit seinem Auftreten in die Nähe eines Selbstbedienungsladens gerückt hat &#8211; anderes Thema&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Tanja Lindenthal, die zur Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; (BfH) gehört, findet Baltruschats Holzhütte vor der Kulisse historischer Fachwerkhäuser unpassend. Kann man ja so sehen. Sie vertrat ihre Meinung in einem städtischen Gremium, woraufhin Baltruschat ihr per Mail androhte, dass sie mitsamt ihrem Verein aus seinem Vereinsring geworfen werde, sollte sie es wagen, das &#8222;Chalet&#8220; nochmals zu kritisieren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Nachdem der Hofheim/Kriftel-Newsletter den Vorgang <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">öffentlich gemacht</a> hatte, eskalierte die Angelegenheit: Baltruschat zeigte Lindenthal bei der Polizei an (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">hier</a>).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Nach einer solchen Strafanzeige wird die Polizei tätig. Dann geht die Akte an die Staatsanwaltschaft. Diese will mehr wissen, und es finden weitere Ermittlungen statt. Lindenthal musste einen Rechtsanwalt einschalten. Der Fall zog sich hin. Über Monate. Wegen was eigentlich nochmal?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="412" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-202312.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-37368" alt="Lindenthal 202312" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-202312-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Tanja Lindenthal ist Stadtverordnete für die Wählergemeinschaft „Bürger für Hofheim“, die künftig mit Wilhelm Schultze den Bürgermeister in Hofheim stellt.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Nach über einem Jahr wurde das Verfahren sang- und klanglos eingestellt. Ein Sprecher der Frankfurter Amtswaltschaft teilte auf Anfrage mit: <em>&#8222;Der Anzeigeerstatter&#8220;, </em> also Baltruschat, sei<em> &#8222;gemäß §§ 374 ff. der Strafprozessordnung auf den Weg der Privatklage verwiesen</em>&#8220; worden.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das heißt: Ein Geschädigter &#8211; oder besser: einer, der sich geschädigt fühlt &#8211; kann gemäß <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__374.html" target="_blank" rel="noopener">Paragraf 374 ff. der Strafprozessordnung</a> bei bestimmten Delikten selbstständig Klage einreichen: Dann wird der Fall ohne Polizei und ohne Staatsanwaltschaft vor Gericht verhandelt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Privatklage gegen Lindenthal? Kann Baltruschat ja mal versuchen. Ob er sich das traut: großes Fragezeichen!</p>								</div>
				</div>
					</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kreisblatt: Verkaufszahlen gehen weiter runter</h2>				</div>
				</div>
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									<p class="p1">Das Format wurde verkleinert, dann auch noch der Preis erhöht &#8211; da ist es kein Wunder: Die Hofheimer Lokalzeitungen sind weiter auf dem Rückzug. Das mag man schade finden &#8211; andererseits: Die Qualität der Berichterstattung empfinden viele Leser offensichtlich nicht so, als dass sie darauf nicht verzichten können.</p>
<p class="p1">Ende letzten Jahres hatten wir umfassend <a href="https://hk-newsletter.de/2024/12/29/lokalzeitungen-kreisblatt/">analysiert</a>, warum immer weniger Hofheimer das Kreisblatt kaufen. Die Flucht der Leser hält an &#8211; hier sind die neuesten Quartalszahlen:</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-39559" alt="Kreisblatt3" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Das Werbeschild des Kreisblatts an der Häuserzeile am Untertorplatz. Die einst großzügigen Räumlichkeiten der Zeitung sind inzwischen stark geschrumpft.
</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ende März belief sich die Zahl der Abonnenten auf nur noch 16.486. Ein Jahr zuvor waren es noch 17.624: Der Verlust beträgt somit 6,5 Prozent in einem Jahr.</p>
<p>Der Einzelverkauf in Geschäften und Tankstellen brach sogar um nahezu 20 Prozent ein: Es wurden nur noch 956 Zeitungen verkauft (im Vorjahr: 1.188 Exemplare).</p>
<p>Wichtig zur Einordnung: In diesen Verkaufszahlen sind neben dem Kreisblatt auch die MTK-Ausgaben der Frankfurter Rundschau und der FAZ/Rhein-Main enthalten. Gleichzeitig geht das Verkaufsgebiet weit über den Main-Taunus-Kreis hinaus: Es umfasst auch den Frankfurter Westen,  Mainz und Wiesbaden sowie den Rheingau-Taunus-Kreis.</p>
<p>Wie viele Exemplare des Kreisblatts noch in der Kreisstadt Hofheim verkauft werden: Diese Zahl gibt der Verlag nicht heraus.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Der Abzock-Trick mit dem Bilder-Rätsel</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Wenn Menschen mit dreisten Tricks um ihr Geld gebracht werden, sprechen Zeitungen gern von Abzocke. Selbst würden sie so etwas natürlich niemals tun! Das Vorgehen ist oft subtiler: Das Kreisblatt, das zur Frankfurter Neuen Presse (FNP) gehört, veröffentlicht seit Wochen jeden Tag ein Bilderrätsel. 1.000 Euro Gewinn winken täglich, mitmachen ist ganz einfach: Anrufen &#8211; Lösungswort sagen &#8211; schon ist man im Lostopf. </p>
<p>Für den Verlag ein gutes Geschäft: Jeder Anruf kostet 50 Cent &#8211; das summiert sich!</p>
<p>Aber das Kreisblatt hat doch nur noch wenige Leser, sagen Sie, da kann doch nicht so viel zusammenkommen&#8230;</p>
<p>Oh doch! Ein simpler Trick macht&#8217;s möglich.</p>								</div>
				</div>
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<a data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="f2b5f45" data-elementor-lightbox-title="2025-05-02 hoechster-kreisblatt" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTYxOTUsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI1XC8wNVwvMjAyNS0wNS0wMi1ob2VjaHN0ZXIta3JlaXNibGF0dC5qcGciLCJzbGlkZXNob3ciOiJmMmI1ZjQ1In0%3D" href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-hoechster-kreisblatt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-hoechster-kreisblatt.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large" alt="2025 05 02 hoechster kreisblatt" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-hoechster-kreisblatt.jpg 536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-hoechster-kreisblatt-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px"></a>
<a data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-slideshow="f2b5f45" data-elementor-lightbox-title="2025-05-02 westfaelischer-anzeiger-hamm" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTYxOTcsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI1XC8wNVwvMjAyNS0wNS0wMi13ZXN0ZmFlbGlzY2hlci1hbnplaWdlci1oYW1tLmpwZyIsInNsaWRlc2hvdyI6ImYyYjVmNDUifQ%3D%3D" href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-westfaelischer-anzeiger-hamm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="536" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-westfaelischer-anzeiger-hamm.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large" alt="2025 05 02 westfaelischer anzeiger hamm" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-westfaelischer-anzeiger-hamm.jpg 536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-02-westfaelischer-anzeiger-hamm-201x300.jpg 201w" sizes="(max-width: 536px) 100vw, 536px"></a>
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									<p>Über dem Rätsel steht groß der Titel der Zeitung – also „Frankfurter Neue Presse” und „Höchster Kreisblatt”. Die Leser glauben also, es handele sich um ein Gewinnspiel „ihrer&#8220; Zeitung – wie früher.</p>
<p>Doch inzwischen gehört die FNP &#8211; wie übrigens auch die Frankfurter Rundschau &#8211; zum Ippen-Verlag, einem der mächtigsten Verlagshäuser Deutschlands, das zahlreiche andere Zeitungen besitzt. In fast allen Ippen-Blättern erscheint derzeit dasselbe Rätsel mit identischem Ablauf.</p>
<p>Raffiniert: In winziger Schrift steht unter dem Rätsel, dass die 1.000 Euro unter allen Teilnehmern der Verlagsgruppe Ippen verlost werden. Es dürften also jeden Tag vermutlich zehntausende, vielleicht auch hunderttausende Anrufe zusammenkommen. Pro Anruf 50 Cent&#8230;</p>
<p>Die Chance auf den 1000-Euro-Gewinn, die für die Leserschaft des Kreisblatts auf den ersten Blick so vielversprechend erscheint, ist in Wahrheit also recht gering.</p>
<p>Für den Verlag dagegen sind solche Gewinnspiele eine goldene Gelegenheit: Er profitiert vom großen Teilnehmerkreis.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:spacer --><!-- /wp:spacer --></p>								</div>
				</div>
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		<title>Hofheim hat einen neuen Bürgermeister: Willi macht&#8217;s jetzt!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/03/30/buergermeister-schultze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 18:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Alea iacta est, sagen die Lateiner. Die Würfel sind gefallen: Wilhelm "#williwählen" Schultze von der kleinen Wählergemeinschaft Bürger für Hofheim (BfH) hat es geschafft: Er wird Hofheims neuer Bürgermeister. Amtsinhaber Christian Vogt (CDU) dagegen wurde von den Wählern regelrecht abgestraft: Er muss den Chefsessel im Rathaus nach nur einer Amtszeit wieder räumen - mit einem ganz bitteren Ergebnis.]]></description>
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<p style="font-size:19px"><strong>Alea iacta est, sagen die Lateiner. Die Würfel sind gefallen: Wilhelm &#8222;#williwählen&#8220; Schultze von der kleinen Wählergemeinschaft Bürger für Hofheim (BfH) hat es geschafft: Er wird Hofheims neuer Bürgermeister. Amtsinhaber Christian Vogt (CDU) dagegen wurde von den Wählern regelrecht abgestraft: Er muss den Chefsessel im Rathaus nach nur einer Amtszeit wieder räumen &#8211; mit einem ganz bitteren Ergebnis.</strong></p>



<p>Es ist ein Ergebnis, das in dieser Deutlichkeit überrascht: Der erst 29-jährige <strong>Wilhelm Schultze </strong>erhielt an diesem Sonntag in der Stichwahl <strong>58,54 Prozent</strong> der Stimmen, <strong>Christian Vogt</strong> musste sich mit <strong>41,46 Prozent</strong> begnügen. Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte es noch ganz anders ausgesehen: Vogt hatte mit 48,14 Prozent die absolute Mehrheit knapp verfehlt, Schultze hatte nur 31,98 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können.</p>



<p>Ein Blick in die Wahlkreise erklärt sowohl <strong>Schultzes sensationelles Ergebnis</strong> als auch <strong>Vogts desaströsen Absturz</strong>:</p>



<p><strong>Kernstadt: </strong>Mit knapp 11.000 Wahlberechtigten &#8211; von denen 5.371 (= 48,97 Prozent) zur Wahl gingen &#8211; ist dies der mit Abstand wichtigste, weil größte Wahlbezirk. Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen lag hier Vogt mit 43,31 Prozent vorn, Schultze kam abgeschlagen nur auf 35,83 Prozent. In der entscheidenden Stichwahl an diesem Sonntag drehte sich das Ergebnis komplett: <strong>Schultze holte 62,32 Prozent. Vogt erreichte nur noch auf 37,68 Prozent.</strong></p>



<p><strong>Marxheim: </strong>Vor zwei Wochen hatte Vogt mit 45,41 Prozent alle überholt und Schultze gerade mal 27,569 Prozent bekommen.<strong> Jetzt, in der Stichwahl, sackte Schultze sagenhafte 59,62 Prozent ein, während Vogt auf 40,38 Prozent abrutschte.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-Schultze.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="304" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-Schultze.jpg" alt="Bürgermeister" class="wp-image-55325" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-Schultze.jpg 304w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-Schultze-143x300.jpg 143w" sizes="(max-width: 304px) 100vw, 304px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vogt oben, Schultze unten &#8211; das war einmal. Hofheims Wähler ließen Vogt abstürzen und Schultze hoch aufsteigen.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Diedenbergen: </strong>Das Ergebnis kann als kleine Sensation bezeichnet werden: In Diedenbergen lebt Vogt mit Familie, hier wohnt CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>&#8230; Der Ortsteil ist eigentlich eine CDU-Hochburg. Das Ehepaar Hegeler wie auch der stellvertretende Ortsvorsteher (CDU) hatten sich in den letzten Tagen mächtig ins Zeug gelegt und fleißig bei Facebook gepostet, immerzu pro Vogt natürlich &#8211; alles umsonst. <strong>Vogt</strong> (54,01 Prozent im ersten Wahlgang) <strong>rutschte auf 46,11 Prozent ab &#8211; Schultze</strong> (zuvor 25,95 Prozent) <strong>triumphierte: 53,89 Prozent.</strong></p>



<p><strong>Wallau: </strong>Vogts Heimatort &#8211; hier steht die Mehrheit hinter ihm, aber längst nicht mehr so fest wie zuvor. 69,07 Prozent stimmten vor zwei Wochen für den amtierenden Bürgermeister; <strong>jetzt bekam Vogt nur noch 59,86 Prozent</strong>. <strong>Schultze dagegen konnte sich stark verbessern &#8211; von 16,76 auf 40,14 Prozent.</strong></p>



<p><strong>Langenhain: </strong>Auch eine faustdicke Überraschung. <strong>Vogt</strong> hatte im ersten Wahlgang 55,62 Prozent der Stimmen geholt, Schultze nur 28,57 Prozent. <strong>Jetzt entschieden die Wähler anders: Nur noch 47 Prozent für Vogt &#8211; 53 Prozent für Schultze.</strong></p>



<p><strong>Lorsbach: </strong>Der kleine Ortsteil ist für Schultze das, was Wallau für Vogt ist. Im ersten Wahlkampf holte der junge Kandidat starke 59,82 Prozent, der Amtsinhaber landete bei nur 29,59 Prozent. <strong>An diesem Sonntag legte Schultze noch eine Schippe drauf: 77,46 Prozent! Und Vogt rutschte auf mickrige 22,54 Prozent ab.</strong></p>



<p><strong>Wildsachen: </strong>Das Mini-Dorf (1.325 Wahlberechtigte) macht&#8217;s ganz besonders: <strong>Beide Kandidaten kamen auf exakt 50 Prozent &#8211; jeweils 297 Stimmen für Vogt wie für Schultze.</strong> Vor zwei Wochen sah das noch anders aus: Da hatte Vogt 57,07 Prozent der Stimmen holen können, Schultze hatte sich mit 29,25 Prozent begnügen müssen.</p>



<p><strong>Die Wahlbeteiligung lag diesmal bei 49,24 Prozent </strong>&#8211; nicht schlecht für eine Stichwahl. Vor zwei Wochen hatten 52,62 Prozent der Wähler ihre Stimme abgegeben.</p>



<p>Weitere Zahlen aus den Wahlbezirken sind auf der<a href="https://www.hofheim.de/politik-und-verwaltung/politik/wahlen/" target="_blank" rel="noopener"> Webseite der Stadt</a> zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Bürgermeister Christian Vogt so abgestürzt?</h2>



<p>Warum ist <strong>der amtierende CDU-Bürgermeister</strong> innerhalb der letzten zwei Wochen so <strong>abgestürzt</strong>? Oft gehört: Er habe es mit der Werbung <strong>maßlos übertrieben</strong>. Vogt hat die Stadt nahezu <strong>zuplakatiert</strong> mit Plakaten von sich: Das war schon teilweise unangenehm. <strong>Kaum ein Laternenpfahl ohne Vogts Konterfei: </strong>einfach zu viel.</p>



<p>Hinzu kamen <strong>hausgemachte Probleme</strong>. Vogts <strong>Führungsstil</strong> wird immer wieder als<strong> Ursache für viele Personalprobleme</strong> im Rathaus genannt. Die Verwaltung kommt einfach nicht in die Gänge &#8211; immer wieder heißt es:<strong> Hofem Schlofem.</strong> Dann wurde in der vergangenen Woche auch noch bekannt, dass er <strong>seine Beigeordneten entmachtet</strong> und einen Vertrauten aus seiner Zeit im Wiesbadener Ministerium zu seinem Stellvertreter gemacht hat &#8211; was eindeutig rechtswidrig ist (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">hier</a>). Das Wahlergebnis ist <strong>ein klares Signal</strong>: Ein Bürgermeister, der sich <strong>nicht an Recht und Gesetz</strong> hält, ist für die Hofheimer <strong>nicht akzeptabel</strong>.</p>



<p>Zuletzt hatten <strong>Vogt-Anhänger</strong> im Internet <strong>anonym</strong> jede noch so leise Kritik am Bürgermeister abgebügelt. Das waren eindeutig <strong>Trolle</strong> &#8211; Menschen, die sich in soziale Netzwerke <strong>einschleichen</strong> und <strong>unter Fake-Namen</strong> und mit erfundenen Profilen <strong>Falschmeldungen</strong> verbreiten. Man kennt das<strong> aus der &#8222;großen Politik&#8220;</strong>: Putin ist berüchtigt für seine <strong>Troll-Armee, mit der er westliche Demokratien zu destabilisieren versucht.</strong></p>



<p>Hier war&#8217;s wohl<strong> das letzte Aufgebot</strong> eines Kandidaten, der ahnte, dass es <strong>bestenfalls knapp </strong>werden könnte. <strong>Vogts Troll-Kompanie</strong> marschierte<strong> rüpelnd und stalkend</strong> durch Netz, drosch verbal auf jeden ein, der auch nur <strong>die leiseste Kritik am CDU-Kandidaten</strong> übte. Wer immer diese Typen engagiert hatte: Diese Form des Wahlkampfes hat Vogt <strong>mehr geschadet als genutzt</strong>. Gleichzeitig war es ein krasser Fehler, dass er nicht einschritt.</p>



<p><strong>Der Wähler ist nicht dumm. </strong>Das dürfte jetzt auch Vogt kapiert haben. <strong>Zu spät.</strong></p>



<p>Und aus &#8222;#williwählen&#8220; muss jetzt <strong>&#8222;#willimacht&#8217;s&#8220;</strong> werden. Es wird<strong> nicht leicht</strong> für den jungen Mann.</p>



<p>Andererseits: <strong>Er kann&#8217;s ja eigentlich nur besser machen&#8230;</strong></p>



<p><strong>Drücken wir auf jeden Fall ihm die Daumen. Für Hofheim.&nbsp;</strong></p>



<p>+++</p>



<p><strong>Anm.: </strong>In einer ersten Version war vom 30-jährigen Schutze zu lesen. Freunde von Willi protestierten. Er sei erst 29. Unseren Fehler haben wir korrigiert.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Letzte Sitzung in 2024: Hegeler streicht Umtrunk für Stadtverordnete</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/12/10/kein-umtrunk-chalet-kita-lorsbach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
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		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Winckler Wolfgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch 95 Tage bis zur Bürgermeisterwahl im nächsten März! An diesem Mittwochabend findet die letzte Sitzung des Stadtparlaments im Jahr 2024 statt. Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) hat allen Stadtverordneten per E-Mail mitgeteilt, dass der traditionelle Umtrunk nach der Sitzung - vornehm "Parlamentarischer Abend" genannt - gestrichen sei: Angesichts von 40 Themen auf der Tagesordnung könne es recht spät werden. Stadtverordnete vermuten allerdings ganz andere Gründe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Noch 95 Tage bis zur Bürgermeisterwahl im nächsten März! An diesem Mittwochabend findet die letzte Sitzung des Stadtparlaments im Jahr 2024 statt. Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) hat vorige Tage allen Stadtverordneten per E-Mail mitgeteilt, dass der traditionelle Umtrunk nach der Sitzung &#8211; vornehm &#8222;Parlamentarischer Abend&#8220; genannt &#8211; gestrichen sei: Angesichts von 40 Themen auf der Tagesordnung könne es dafür zu spät werden. Stadtverordnete vermuten allerdings ganz andere Gründe.</strong></p>



<p>In der Mail von Hegeler heißt es, dass die Planung eines ungefähren Sitzungsendes <strong>angesichts der Vielzahl der Themen</strong> <strong>nicht möglich</strong> sei. Man könne keinem Gastronomen oder Caterer zumuten, <strong>für mehrere Stunden</strong> Plätze zu reservieren oder Speisen vorzubereiten. Deshalb werde man in diesem Jahr <strong>auf den Parlamentarischen Abend verzichten</strong>. Er sage <em>&#8222;schweren Herzens&#8220; </em>ab, sei doch <em>&#8222;das besinnliche Zusammensein zum Jahresende nach intensiven Beratungen eine liebgewonnene Tradition&#8220;.</em></p>



<p><strong>Schmusige Worte,</strong> die allerdings <strong>nicht überzeugen</strong>. Schließlich bestimmt<strong> Hegeler selbst</strong> die Tagesordnung. Er hätte das Sitzungsprogamm &#8211; durchaus üblich &#8211; <strong>auf zwei Abende verteilen</strong> können: Dann wäre<strong> genug Zeit für gutes Essen und Trinken</strong> gewesen.</p>



<p>Der wahre Grund für die Umtrunk-Absage wird inzwischen unter den Stadtverordneten offen kolportiert: <strong>Die bevorstehende Bürgermeisterwahl</strong> macht einige Lokalpolitiker zunehmend <strong>nervös und gereizt</strong> &#8211; nicht gerade angenehm. Gleichzeitig <strong>zofft sich die Rathausspitze</strong> und macht sich <strong>gegenseitig</strong> <strong>madig</strong> &#8211; öffentlich! Und dann haftet einigen Stadträten <strong>der</strong> <strong>unangenehme Ruch</strong> an, den <strong>Magistrat als Selbstbedienungsladen</strong> zu nutzen: Das taucht inzwischen die gesamte Stadtpolitik <strong>in ein düsteres Licht</strong>.</p>



<p>Will man da <strong>wirklich</strong> <strong>mitmachen</strong>?</p>



<p>Die Sitzung des Stadtparlaments beginnt an diesem Mittwoch (11. Dezember) <strong>um 18 Uhr in der Stadthalle</strong>. Sie ist öffentlich, Zuhören und Zuschauen also erlaubt (Mitreden nicht). <strong>Drei Themen aus dem Hofheimer Polittreiben</strong> haben wir uns vorab etwas genauer angeschaut: damit Sie wissen, <strong>wo es knirscht</strong> &#8211; und warum ein Umtrunk in diesem Jahr <strong>wirklich nicht passt.</strong></p>



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<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Chalet&#8220;: Null Transparenz &#8211; die Klüngelwirtschaft geht weiter</h2>



<p>Wieder einmal geht es um <strong>das &#8222;Chalet&#8220;,</strong> den Weinstand in der Altstadt, der <strong>auf städtischem Grund</strong> steht und von <strong>Wulf Baltruschat </strong>geführt wird, als wäre er <strong>in seinem Privatbesitz</strong>. Der ehrenamtliche<strong> CDU-Stadtrat</strong> ist Vorsitzender des Vereinsrings und behauptet, das &#8222;Chalet&#8220; diene der <strong>Vereinsförderung</strong>. Längst ist klar, dass hier im großen Stil auch <strong>private Geschäfte</strong> gemacht werden.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg" alt="Umtrunk
" class="wp-image-37113" style="width:647px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kein Beitrag zu &#8222;Unser Dorf soll schöner werden&#8220;, aber bei Weintrinkern beliebt: das &#8222;Chalet&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p>Mitte des Jahres hatte <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> versprochen: Die Stadt werde den <strong>Vertrag mit dem Vereinsring </strong>prüfen, alle Genehmigungen hinterfragen und<strong> umfassende Informationen</strong> vom Vereinsring einfordern. <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/">O-Ton Köppler:</a> <em>“Ich bin für größtmögliche Transparenz.&#8220;</em> Das fand auch die Lokalzeitung gut: Es sei <em>&#8222;zu begrüßen, wenn Stadtrat Köppler nun ankündigt, dass die Stadt für klare Regelungen und größtmögliche Transparenz sorgen wolle&#8220;</em>, schrieb <strong>Redakteur Manfred Becht</strong>. Wenn das klappe, sei <em>&#8222;der unangenehmste Teil dieses Themas abgeräumt&#8220;.</em></p>



<p>Es hat leider<strong> nicht geklappt.</strong></p>



<p>Heute will Köppler von Transparenz <strong>nichts mehr wissen: </strong>Wer wann im &#8222;Chalet&#8220; ausschenkt, welche privaten Geschäfte dort gemacht werden &#8211; das sei allein <strong>Sache des Vereins</strong>. Den Vertrag, den die Stadt vor Jahren mit dem Vereinsring/Baltruschat geschlossen hat, erklärt er <strong>zur</strong> <strong>Verschlusssache</strong>: Nicht einmal die Stadtverordneten dürfen ihn sehen.</p>



<p>Gibt es Gründe für <strong>das gebrochene Transparenz-Versprechen?</strong> Die Antwort, die als erstes gegeben wird:<strong> Kumpanei unter Genossen</strong>. Das <strong>&#8222;Chalet&#8220;</strong> wurde aufgestellt, als im Rathaus noch <strong>die SPD</strong> das Sagen hatte:<strong> Gisela Stang </strong>war Bürgermeisterin, der Baudezernent hieß <strong>Wolfgang Winckler</strong>. Und <strong>Wulf Baltruschat</strong> saß damals als SPD-Stadtrat im Magistrat (er wechselte erst zur CDU, nachdem <strong>Christian Vogt Bürgermeister</strong> geworden war).</p>



<p>Es gibt auch ein sichtbares Zeichen der<strong> Klüngelwirtschaft im Magistrat</strong>: Das ist der <strong>Kühlanhänger</strong>, den Baltruschat auf dem Untertorplatz <strong>dauergeparkt</strong> hat.</p>



<p><strong>Köppler im Juli: </strong>Der Anhänger sei zu laut, <em>“ein anderer Standort muss gesucht werden”</em>.</p>



<p><strong>Köppler heute: </strong>schweigt. Der Kühlanhänger steht <strong>unverändert</strong> da.</p>



<p>Vor einigen Wochen berief der <strong>SPD-Dezernent</strong> kurzfristig<strong> ein Treffen des Ortsbeirats Kernstadt</strong> ein. Das Gremium muss eigentlich öffentlich tagen, aber in diesem Fall traf man sich <strong>konspirativ</strong>: Baltruschat wollte <strong>angeblich alle Fragen</strong> beantworten.</p>



<p>Nur eine <strong>Handvoll Ortsbeiratsmitglieder</strong> konnte den kurzfristig anberaumten Termin wahrnehmen. Viel habe Baltruschat <strong>nicht gesagt</strong>, erzählten sie hinterher. Mehr als das, was im <strong>Hofheim/Kriftel-Newsletter</strong> zu lesen war, habe man nicht erfahren. <strong>Eher weniger.</strong></p>



<p>So geht das immerzu. Seit mehr als einem Jahr <strong>quält</strong> <strong>sich</strong> <strong>die Stadtpolitik </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">mit dem Thema</a> ab, längst ist vielen die ganze Angelegenheit nur noch<strong> peinlich</strong>: Ein Ende der Debatte soll endlich her.</p>



<p>Der Ortsbeirat, des Dauerthemas <strong>sichtlich überdrüssig</strong>, schlug zuletzt mehrheitlich vor, den Weinstand <strong>einfach dort zu belassen</strong>, wo er ist. Dann wäre vielleicht<strong> Ruhe</strong>.</p>



<p>Als sich letzte Woche der Bauausschuss damit befassen musste, versuchten <strong>Bettina Brestel </strong>(Grüne), <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) und <strong>Tanja Lindenthal</strong> (BfH) noch einmal, <strong>die versprochene Transparenz</strong> von Stadtrat Köppler einzufordern. Prompt bekam CDU-Mann <strong>Frank Härder</strong> einen seiner berüchtigten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/24/7-hofheim-geschichten/#forst20230923">Fiesling-Anfälle</a>: Lindenthal führe <em>&#8222;einen persönlichen Kleinkrieg&#8220;</em> gegen Baltruschat, giftete er, damit müsse endlich Schluss sein.</p>



<p><strong>&#8222;Victim Blaming&#8220; </strong>würden Kriminologen zu Härders Verhalten sagen: typische <strong>Täter-Opfer-Umkehr</strong>. Wir erinnern uns: Lindenthal hatte vor gut einem Jahr den <strong>&#8222;Chalet&#8220;-Standort </strong>leise in Frage gestellt, worauf Baltruschat ihr schriftlich drohte, sie und ihren Verein<strong> aus seinem Vereinsring</strong> zu werfen. Als die Frau dies <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">öffentlich</a> machte, zeigte Baltruschat sie <strong>bei der Polizei</strong> an. Der Fall ist noch immer <strong>bei der Justiz anhängig</strong>.</p>



<p>An diesem Mittwoch soll das Stadtparlament <strong>endgültig entscheiden,</strong> ob der Weinstand bleiben darf. Es wird zugleich eine <strong>Feuerprobe</strong> für <a href="https://www.spd-hofheim.de/personen/tobias-undeutsch/" target="_blank" rel="noopener">Tobias Undeutsch,</a> den die <strong>SPD als ihren Bürgermeisterkandidaten</strong> nominiert hat:</p>



<p>Hat der Mann <strong>Rückgrat</strong> und fordert <strong>die versprochenen umfassenden Informationen</strong> von &#8222;seinem&#8220; Dezernenten ein?</p>



<p>Oder <strong>duckt er sich mit seiner SPD weg</strong> und lässt weiterhin <strong>Klüngelwirtschaft im Magistrat</strong> zu?</p>



<p><strong>Christian Vogt </strong>wird es bestimmt <strong>mit Interesse</strong> beobachten.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Protest gegen eine 12-monatige Vollsperrung, die es nicht gibt</h2>



<p>Die <strong>Straßenbaubehörde &#8222;Hessen Mobil&#8220;</strong> hat neue Pläne für einen <strong>Radweg entlang der L&nbsp;3011</strong> zwischen Hofheim und Lorsbach erstellt: Das finden alle gut. Gleichzeitig soll <strong>die Straße ausgebessert</strong> und teilweise verbreitert werden: Das finden viele gar nicht gut.</p>



<p>Das Stadtparlament muss sich deshalb heute <strong>mit zwei Protestnoten</strong> befassen, die als Anträge eingereicht wurden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg" alt="Radweg Lorsbach 1" class="wp-image-51153" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Seite aus den Planungsunterlagen von Hessen-Mobil mit einem Foto der L&nbsp;3011.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dazu muss man wissen: Der Radweg ist <strong>seit fast 40 Jahren</strong> in Planung, wurde immer wieder versprochen und manchmal sogar konkret angekündigt. In einer alten <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/radweg-nach-lorsbach-kommt-11631423.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Frankfurter Rundschau&#8220;</a> finden wir unter der Überschrift <em>&#8222;Radweg nach Lorsbach kommt&#8220;</em> eine Information der damaligen <strong>Hofheimer Stadtverwaltung</strong>: &#8222;<em>2017 soll mit dem Bau begonnen werden.&#8220;</em></p>



<p>In einem <a href="https://www.mtk.org/statics/ds_doc/downloads/190617_MassnahmenkatalogMTK_reduziert.pdf" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Maßnahmenkatalog zum Radverkehrskonzept Main-Taunus-Kreis&#8220;</a> aus dem <strong>Jahr 2019</strong> wird angekündigt: <em>&#8222;Baubeginn evtl. 2020&#8220;</em>.</p>



<p>Und passiert ist: nichts. <strong>Bis heute nicht.</strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="358" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg" alt="Radweg Lorsbach 2" class="wp-image-51154" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Und so stellt sich &#8222;Hessen Mobil&#8220; den Radweg vor: Er soll &#8211; von Lorsbach kommend &#8211; links neben der Fahrbahn der L&nbsp;3011 verlaufen.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p>Doch nun ist &#8222;Hessen Mobil&#8220; <strong>wieder aktiv</strong> geworden. Ein <strong>Planfeststellungsverfahren</strong> wurde eingeleitet, die Pläne sind derzeit <a href="https://rp-darmstadt.hessen.de/veroeffentlichungen-und-digitales/oeffentliche-bekanntmachungen/verkehr/strassen/13112024-endausbau-der-l3011-inklusive-geh-und-radweg-in-hofheim" target="_blank" rel="noopener">im Internet</a> einsehbar. Wer will, kann Einwendungen erheben. Wichtig: Letzter Termin ist der <strong>27. Dezember.</strong></p>



<p>Einige Lorsbacher reagieren auf &#8222;Hessen Mobil&#8220; <strong>allergisch</strong>, man kann&#8217;s verstehen. Die Straßenbaubehörde hat erst kürzlich <strong>die L&nbsp;3011 direkt vor der Ortseinfahrt</strong> erneuert, weil die Fahrbahn <strong>in den angrenzenden Bachlauf</strong> abzurutschen drohte. <strong>Über ein Jahr</strong> dauerten die Bauarbeiten, fast ebenso lange war die Straße <strong>komplett gesperrt</strong>. Der <strong>Leidensdruck der Lorsbacher</strong> soll enorm gewesen sein, ihre Klagen jedenfalls waren <strong>unüberhörbar</strong>.&nbsp;</p>



<p>Damals gründete sich das <a href="https://www.facebook.com/p/Aktionsb%C3%BCndnis-L3011-100086720382635/" target="_blank" rel="noopener">Aktionsbündnis L&nbsp;3011</a>, eine Art Bürgerbewegung, die gegen das Vorgehen der Landesbehörde kämpfte. Es hätte nach<strong> Abschluss der Bauarbeiten</strong> aufgelöst werden können, wurde aber jetzt wieder aktiviert: Die Lorsbacher Stadtverordneten <strong>Barbara Grassel</strong> von den Linken und <strong>Andreas Nickel</strong> von den Freien Wählern formulierten <strong>eine geharnischte Protestnote</strong>:</p>



<p><strong>Die Lorsbacher Bevölkerung</strong> habe das neue Projekt <em>&#8222;mit größter Betroffenheit&#8220;</em> zur Kenntnis genommen: Das Projekt stehe <em>&#8222;außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit&#8220;</em>, der Ausbau der Straße sei <em>&#8222;völlig unnötig&#8220;</em> und<em> &#8222;ökonomisch mehr als bedenklich&#8220;</em>&#8230; <strong>Eine weitere Vollsperrung</strong> <em>&#8222;über mindestens 12 Monate&#8220;</em> bringe <strong>das gesellschaftliche und geschäftliche Leben</strong> in Ort <em>&#8222;endgültig zum Erliegen&#8220;</em>.</p>



<p><strong>Jetzt kurz</strong> <strong>innehalten</strong>, bitte! <strong>Durchatmen</strong> ist angesagt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="566" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg" alt="Aktionsbuendnis" class="wp-image-51254" style="width:636px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis-300x212.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis-768x543.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So wirbt das Aktionsbündnis L&nbsp;3011 für Protest gegen eine einjährige Vollsperrung, die es nicht geben soll.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Protestnote enthält offensichtlich <strong>gravierende</strong> <strong>Fehler</strong>. Es verwundert, dass die Fraktionen von<strong> CDU, SPD und BfH</strong> sie dennoch mitunterschrieben haben. Die einzige Erklärung:<strong> In weniger als 100 Tagen</strong> wird in Hofheim ein neuer Bürgermeister gewählt, und die drei Parteien haben jeweils<strong> einen eigenen Kandidaten</strong> aufgestellt. Wie das vor Wahlen so ist: Da reden die Politiker dem Volk gerne nach dem Mund&#8230;</p>



<p>Inzwischen hat der zuständige Dezernent im Rathaus, <strong>Daniel Philipp </strong>(Grüne) eine Stellungnahme verfasst. Danach stellt sich die Sachlage <strong>völlig anders </strong>dar:</p>



<p><strong>Von einer unmittelbar bevorstehenden Sperrung</strong> kann keine Rede sein. Ein Baubeginn, so Philipp, sei allenfalls <em>&#8222;in etwa fünf bis zehn Jahren&#8220;</em> realistisch.</p>



<p>Wir reden also <strong>von Bauarbeiten im Jahr 2030</strong>. Oder in <strong>2035</strong>.</p>



<p>Dann soll es auch keine Vollsperrung <em>&#8222;über mindestens zwölf Monate&#8220;</em> geben: Laut Philipp dauert <strong>die Vollsperrung zwei- bis drei Monate.</strong></p>



<p>Aber warum soll die Straße überhaupt <strong>ausgebaut</strong> werden? Sie scheint doch<strong> in einem guten Zustand</strong> zu sein?</p>



<p><strong>Die Breite und Linienführung der L 3011</strong> entsprächen nicht mehr den heutigen Richtlinien, schreibt der Erste Beigeordnete. Und die vor wenigen Monaten aufgetragene Asphaltdecke sei als <strong>Zwischenlösung</strong> gedacht: Es handele sich um eine <em>&#8222;Verschleißschicht&#8220;</em>, die &#8222;<em>nach einigen Jahren erneuert werden muss&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p>Soweit die Fakten. Das Stadtparlament muss sich jetzt dennoch mit dem <strong>Antrag der fünf Fraktionen </strong>befassen. Gefordert wird, dass Hessen Mobil das Planfeststellungsverfahren sofort einstellt und <strong>nur noch den Radweg</strong> plant.</p>



<p>Die als <strong>Autofahrer-Partei</strong> bekannte FDP sieht das &#8211; wenig überraschend &#8211; etwas anders. Sie hat einen eigenen Antrag eingebracht, der allerdings auch <strong>nicht von Sachkenntnis</strong> zeugt: Eine erneute Vollsperrung sei den Lorsbachern <em>&#8222;so kurz danach&#8220;</em> nicht zuzumuten, heißt es darin.<strong> Die Erneuerung der L 3011</strong> lehnt man nicht ab, sie müsse <em>&#8222;auf unbestimmte Zeit&#8220; </em>verschoben werden. Der Bau eines Radweges dagegen solle <em>&#8222;mit unverminderter Kraft&#8220;</em> vorangetrieben werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2.jpg" alt="Stadtwald" class="wp-image-23804" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrichsweg von Hofheim nach Lorsbach. Es wurden bereits viele Bäume gefällt, als die L 3011 vor Lorsbach komplett gesperrt war: Im Notfall sollten Rettungsfahrzeuge durch den Wald fahren können. </figcaption></figure>
</div>


<p><strong>In dem Antrag der fünf Fraktionen heißt es noch</strong>: Wenn ein reiner Radweg nicht zeitnah gebaut wird, soll eine <strong>Streckenführung</strong> <strong>über den Heinrichsweg</strong> geprüft werden. Also durch den Stadtwald.</p>



<p>Ein solcher Vorschlag dürfte <strong>keine Chancen</strong> haben, denn der Kreis hat <strong>vor fünf Jahren</strong> festgestellt: <em>&#8222;Der Forstweg ,Heinrichsweg&#8216; ist aufgrund der schlechten Oberflächenqualität, der geringen sozialen Kontrolle, der schlechten Sichtverhältnisse, der Nutzungskonflikte mit Reitern und Spaziergängern sowie den Höhenunterschieden für den Alltagsradverkehr nur bedingt geeignet.&#8220;</em></p>



<p>Inzwischen hat sich auch die <strong>Radler-Protestgruppe</strong> <a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</a> zu Wort gemeldet. Man freue sich natürlich wenn neue Radwege gebaut würden, sehe den Straßenausbau dagegen kritisch &#8211; aus ökologischer Sicht und weil eine breitere Straße <strong>zu höheren Geschwindigkeiten</strong>&nbsp;einlade. Der <strong>Heinrichsweg</strong> sei überhaupt <strong>keine Alternative</strong>, auch nicht vorübergehend: Ein Ausbau käme<strong> einer Straße im Wald</strong> gleich &#8211; <strong>abgelehnt</strong>!</p>



<p>Immerhin macht <strong>&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</strong> einen konkreten Vorschlag: Bis der Radweg fertig ist, sollte auf der L 3011 <strong>Tempo 60</strong> gelten. Dazu <strong>Blitzer</strong>, damit sich Autofahrer auch daran halten: <em>&#8222;Das würde die Sicherheit für Radfahrende und den motorisierten Verkehr verbessern.&#8220;</em></p>



<p>Das klingt gut und wäre wahrscheinlich <strong>leicht umsetzba</strong>r. Aber garantiert gibt&#8217;s jede Menge Stadtverordnete, die <strong>strikt dagegen</strong> sind:</p>



<p>Dass Autofahrer <strong>langsamer</strong> fahren sollen &#8211; <strong>das geht natürlich gar nicht!</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vogt vs. Köppler &amp; Das erfundene Chaos bei den Kita-Geldern</h2>



<p>Es war eine fette <strong>Schlagzeile in der Lokalzeitung</strong>, sie stand ganz oben auf der ersten Seite des Lokalteils und lautete: <em>&#8222;Chaos bei Abrechnungen für Kita-Kosten&#8220;.</em> Etwas kleiner darunter: &#8222;<em>Fehler in Köpplers Dezernat / Stadt zahlt Trägern 500 000 Euro zu viel&#8220;</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay.jpg" alt="Kita problem" class="wp-image-47677" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Symbolbild, das die Situation in den Hofheimer Kitas treffend wiedergibt: Viele Räume stehen leer, weil Personal fehlt. </figcaption></figure>
</div>


<p>Heute steht fest: Die Redaktion war einer &#8211; vermutlich <strong>gezielt</strong> gestreuten &#8211; <strong>Falschinformation</strong> aufgesessen. Hinter dem vermeintlichen Chaos steckt <strong>ein offenes Zerwürfnis</strong> zwischen <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) und <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> (SPD).</p>



<p>Der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> hat dem <strong>SPD-Mann</strong> das schwierige <strong>Kita-Thema</strong> aufgebürdet, und der steht seitdem<strong> vor einem Berg unlösbarer Probleme</strong>. Verkürzt dargestellt: In der Stadt fehlen bekanntlich <strong>Dutzende Erzieherinnen und Erzieher</strong>. Viele Räume bleiben <strong>deshalb ungenutzt</strong>. Trotzdem fordern die Stadtverordneten unverdrossen<strong> immer neue Kitas</strong>. Doch selbst wenn sie gebaut würden, bliebe das Dilemma: <strong>Es fehlt an Kita-Personal,</strong> wie überall&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/2024/12/10/51109/20241118-chaos-im-kreisblatt/"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="211" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt.jpg" alt="20241118 Chaos im Kreisblatt" class="wp-image-51165" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt-300x79.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt-768x203.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Überschrift am 18. November: Die Lokalzeitung berichtet über angebliche &#8222;Fehler in Köpplers Dezernat&#8220;. Inzwischen ist klar: Hier handelt es sich eher um eine Zeitungsente.</figcaption></figure>
</div>


<p>Eltern, die keinen Kita-Platz für ihr Kind bekommen haben, haben sich zu einer <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630" target="_blank" rel="noopener">Bürgerinitiative</a> zusammengetan. So etwas macht Politiker <strong>erfahrungsgemäß</strong> <strong>nervös</strong>; Christian Vogt, der im März <strong>wiedergewählt</strong> werden will, sei inzwischen sogar <strong>hypernervös</strong>, berichten Rathausmitarbeiter. Zeitweise drängte er sich in die Kita-Themen, merkte aber <strong>schnell</strong>, dass man damit<strong> keinen Blumentopf</strong> gewinnen kann. Es gibt eben <strong>keine schnellen Lösungen.</strong></p>



<p>Erschwerend kommt hinzu, dass der Kita-Fachbereich seit Monaten <strong>unter enormen Personalmangel</strong> leidet. Fürs Personal im Rathaus zuständig:<strong> der Bürgermeister. </strong>Lange Zeit &#8211; einige in der Stadtverwaltung sagen: <strong>viel zu lange</strong> &#8211; sah Vogt zu, wie sich der SPD-Mann <strong>abstrampelte</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="185" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg" alt="20241105 Chaos im Kreisblatt" class="wp-image-51164" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt-300x69.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt-768x178.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bereits am 5. November wollte die Lokalzeitung Chaos in den Kitas erkannt haben: Auch damals steckte CDU-Bürgermeister Christian Vogt dahinter (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/">hier</a>)</figcaption></figure>
</div>


<p>Als die<strong> Eltern-Proteste</strong> aufkamen, griff Vogt ein: Die <strong>Kita-Finanzen</strong> werden seitden in der Finanzabteilung des Rathauses bearbeitet, die dem Bürgermeister unterstellt ist. Dort wurde festgestellt, dass <strong>Rückforderungsansprüche</strong> gegenüber den privaten Kita-Trägern in Höhe von <strong>einer halben Million Euro</strong> bestehen.</p>



<p>Vogt ließ umgehend eine <strong>Magistratsvorlage</strong> zu dem Vorgang erstellen (Aktenzeichen STV2024/141). Und so kam es, dass die <strong>dem Bürgermeister nahestehende Lokalzeitung</strong> die Schlagzeile erfand: <em>&#8222;Chaos bei den Abrechnungen&#8220;</em>. Und eben: &#8222;Fehler in Köpplers Dezernat&#8220;.</p>



<p>Der wehrt sich inzwischen <strong>gegen den Fehler-Vorwurf:</strong> <em>„Dass es Ansprüche auf Nachzahlungen und Rückforderungen gibt, ist gängige Praxis.&#8220; </em>Die Stadt habe vertragsgemäß Geld an die Kitas ausgezahlt, abgerechnet werde dann stets am Jahresende. <strong>Corona-Pandemie</strong> habe einiges durcheinander gebracht, dazu eine geänderte <strong>Gesetzgebung</strong>, eine Umstellung im <strong>Rechnungswesen</strong>&#8230; All das habe <strong>zu offenen Rückforderungen</strong> geführt. Nie habe die Gefahr bestanden, dass die Ansprüche der Stadt verfallen.</p>



<p>Der Vorgang hätte also <strong>verwaltungsintern</strong> schnell geklärt werden können. Aber dann hätte der CDU-Bürgermeister den SPD-Dezernenten ja<strong> nicht öffentlich vorführen</strong> können&#8230;</p>



<p>Im <strong>Stadtparlament</strong> stehen heute gleich mehrere Kita-Themen auf der Tagesordnung: Es geht um einen Antrag auf <strong>Umorganisation der Betreuung</strong>, um mehr Kinder aufnehmen zu  können (wird wohl nichts werden), um die <strong>Einführung einer zentralen Platzvergabe</strong> (soll Anfang 2025 passieren), um das <strong>Aufstellen von Kita-Container</strong> auf Plätzen in der Innenstadt (nicht möglich), um die <strong>Einrichtung von zwei Waldkitagruppen</strong> an der Viehweide (wird gemacht, dauert mindestens 10 Monate)&#8230;</p>



<p>Insgesamt steht acht Kita-Themen auf der Tagesordnung, die bereits <strong>in zwei Kita-Sondersitzungen</strong> ausführlich vorbesprochen wurden. Im Stadtparlament könnten sie also, wenn man nur wollte, <strong>ganz schnell</strong> abgehandelt werden.</p>



<p>Und nach der Sitzung hätte sich Hofheims Stadtverordnete ganz entspannt <strong>zum Umtrunk treffen</strong> können.</p>



<p>Aber will das derzeit <strong>überhaupt jemand?</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/12/10/kein-umtrunk-chalet-kita-lorsbach/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Stadtparlament: Wartelisten-Wirrwarr &#038; Vorwürfe gegen Kita-Leiterinnen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/10/11/vorwuerfe-gegen-kita-leiterinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 08:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Anita]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufregung im Rathaus und bei den Stadtverordneten: Unser Bericht "Zoff um Kita-Statistiken: CDU-Bürgermeister macht SPD-Dezernenten öffentlich nieder" hat die Polit-Szene in Hofheim mächtig in Aufruhr versetzt. Der Stadtverordnetenvorsteher gab eine Erklärung ab, in der er die Kita-Leiterinnen attackierte. Der Beigeordnete wehrte sich gegen den Vorwurf, falsche Zahlen verbreitet zu haben. Und die Stadtverordneten beschlossen eine Sondersitzung von zwei Ausschüssen.

UPDATE: Nach den Linken stellen sich auch die Grünen hinter die Kita-Leiterinnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Aufregung im Rathaus und bei den Stadtverordneten: Unser Bericht &#8222;</strong><a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/"><strong>Zoff um Kita-Statistiken: CDU-Bürgermeister macht SPD-Dezernenten öffentlich nieder</strong></a><strong>&#8220; hat die Polit-Szene in Hofheim mächtig in Aufruhr versetzt. Der Stadtverordnetenvorsteher gab eine Erklärung ab, in der er Kita-Leiterinnen attackierte. Der Beigeordnete wehrte sich gegen den Vorwurf, falsche Zahlen zu verbreiten. Und die Stadtverordneten beschlossen, dass eine Sondersitzung von zwei Ausschüssen stattfinden soll: Dann will man sich mit der ganzen Angelegenheit intensiver befassen.</strong></p>
</p>
<p>Es war die <strong>31. Sitzung des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode. Sie begann am Mittwochabend in der Stadthalle mit <strong>zwei ungewöhnlichen Redebeiträgen:&nbsp;</strong></p>
</p>
<p>Zuerst: <strong>Auftritt Andreas Hegeler (CDU)</strong>. Der Stadtverordnetenvorsteher gab vom Rednerpult aus eine Erklärung ab, die bei den Zuhörern<strong> Ratlosigkeit</strong> <strong>und auch Unverständnis </strong>auslöste.</p>
</p>
<p>Hegeler warf <em>&#8222;der einen oder anderen Kita-Leitung&#8220; </em>und auch Eltern vor, sie würden <strong>die Stadtverordneten schlecht machen</strong>, obwohl <em>&#8222;wir uns zum Wohle der Kitas einsetzen und der Kinder vor allem&#8220;.</em> O-Ton Hegeler: Es sei<em> &#8222;unangemessen, dass wir im Ehrenamt von den Kita-Leitungen derart angegangen werden&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Konkreter wurde er nicht: <strong>Eine nachvollziehbare Begründung</strong> für seine <strong>Vorwürfe gegen Erzieherinnen und Eltern</strong> war Hegelers Worten <strong>nicht zu entnehmen</strong>.</p>
</p>
<p>Wenig später: <strong>Auftritt Bernhard Köppler (SPD).</strong> Der Beigeordnete räumte ein, einen <strong>Brandbrief</strong> <strong>der Hofheimer Kita-Leiterinnen</strong> nicht an den Magistrat und die städtischen Gremien weitergeleitet zu haben. <em>&#8222;Dafür übernehme ich die Verantwortung. Und ich bitte sie hiermit um Entschuldigung.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Zugleich verwahrte er sich gegen den <strong>Vorwurf von CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong>, er habe eine <strong>Kita-Warteliste mit falschen Zahlen</strong> verbreitet. Die in seinem <strong>Dezernat erstellte</strong> <strong>Liste</strong> enthalte <em>&#8222;Wertezahlen von Kindern mit Namen, die einen Platz suchen und die im Kindergartenjahr einen Anspruch erreichen&#8220;</em>. Sie seien <em>&#8222;eine Mischkalkulation für eine zukunftszugewandte Debatte&#8220;</em>.</p>
</p>
<p><strong>Ohne Kenntnis der Ereignisse</strong> in den Tagen zuvor sind die beiden Wortmeldungen <strong>kaum zu verstehen. </strong>Deshalb werfen wir einen schnellen <strong>Blick in den Rückspiegel:</strong></p>
</p>
<p>In Hofheim herrscht <strong>Kita-Notstand</strong>: Hunderte Kinder warten auf einen <strong>Krippen- oder Kindergarten-Platz</strong>. Eltern gründeten eine <a href="https://hofheimer-kinder.de" target="_blank" rel="noopener">Bürgerinitiative</a>; vor zwei Wochen gingen rund <strong>300 Hofheimerinnen und Hofheimer</strong> auf die Straße und <strong>protestierten</strong> gegen die Lokalpolitik, die das Problem anscheinend <strong>nicht zu lösen vermag.</strong></p>
</p>
<p>Wenige Tage später griff <strong>Bürgermeister Vogt&nbsp;</strong>seinen &#8211; krankheitsbedingt abwesenden &#8211; Magistratskollegen <strong>Bernhard Köppler </strong>ebenso <strong>unvermittelt</strong> wie <strong>massiv</strong> an<strong>. </strong>Die in Köpplers Dezernat erstellte <strong>Kita-Warteliste</strong>, so Vogt im Jugend- und Sozialausschuss, sei <strong>falsch</strong>, ja sogar <strong>rechtswidrig: </strong>Die angegebene Zahl der Kinder, die auf einen <strong>Krippen- oder Kita-Platz </strong>warten würden, sei <strong>viel zu hoch</strong>.</p>
</p>
<p>Der Rathauschef präsentierte den Stadtverordneten eine <strong>Magistratsvorlage,</strong> wonach<strong> deutlich weniger Kinder</strong> als bisher angenommen <strong>auf einen Kita-Platz warten</strong> würden. Die Wartelisten würden dementsprechend <strong>geändert</strong>, die Stadtverordneten hätten in der Sache <strong>nichts zu melden</strong>: Der Magistrat, so Vogt, habe <strong>die Neugestaltung der Warteliste</strong> bereits <strong>beschlossen</strong>.</p>
</p>
<p>Es klang wie: Ich zieh&#8216; das jetzt durch &#8211; <strong>basta.</strong></p>
</p>
<p>Am Rande der Ausschusssitzung wurde ein <strong>Brief von Kita-Leiterinnen</strong> erwähnt, der bereits<strong> im Juli</strong> im Rathaus abgegeben worden war. Problem: <strong>Niemand</strong> im Ausschuss kannte das Schreiben. Wir haben es deshalb im Wortlaut<strong> dokumentiert</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/#kitaleitungen">hier</a>): Die Kita-Leiterinnen plädieren darin <strong>für mehr Wertschätzung ihrer Arbeit</strong> und <strong>für intensivere Bemühungen bei der Suche nach neuem Personal</strong>. Kritisch bewerten sie eine Idee der <strong>CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> im Stadtparlament, durch kürzere <strong>Betreuungszeiten</strong> für das einzelne Kind insgesamt <strong>mehr Kinder in den Kitas </strong>unterbringen zu können.</p>
</p>
<p>Das Scheiben der Erzieherinnen ist im Ton <strong>sehr ruhig und sachlich</strong>. Es wurde &#8211; nach der Veröffentlichung im Hofheim/Kriftel-Newsletter &#8211; auch im Rathaus <strong>&#8222;wiedergefunden&#8220;.</strong></p>
</p>
<p>Womit wir<strong> in die Sitzung des Stadtparlaments </strong>zurückkehren.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hegeler ärgert sich über Plakate auf Kita-Demo</h2>
</p>
<p>Wie kommt <strong>Stadtverordnetenvorsteher Hegeler</strong> nur dazu, den <strong>Kita-Leiterinnen</strong> und auch <strong>Eltern</strong> vorzuwerfen, sie würden sich <strong>unangemessen</strong> verhalten und die Stadtverordneten<strong> schlecht machen?</strong></p>
</p>
<p>Wir haben den CDU-Mann am Tag <strong>nach der Stadtverordnetenversammlung</strong> auf seine Erklärung angesprochen. Hegeler antwortete, es sei <strong>ihm</strong> <strong>wichtig</strong> <strong>gewesen</strong> <strong>klarzustellen</strong>, <em>&#8222;dass Vorschläge und Prüfanträge, die die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat (und zwar mehrheitlich über Parteigrenzen hinweg), nur der Kita-Misere helfen und keineswegs den Trägern in die Quere kommen sollen&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Wenn <strong>die Datengrundlage unklar</strong> sei, wenn <strong>Informationen nicht bekannt </strong>seien und <strong>keine Antworten auf beschlossene Anträge</strong> gegeben würden, dann, so Hegeler, <em>&#8222;darf man das nicht den Stadtverordneten anlasten&#8220;.</em> Insofern sei er <em>&#8222;verärgert über Plakate auf der Demo bzw. auch Stellungnahmen/Mails von einzelnen Kitas&#8220;.</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="593" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024.jpg" alt="Kita" class="wp-image-47678" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024-300x222.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024-768x569.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot der Webseite der Bürgerinitiative &#8222;Hofheimer Kinder &#8211; Für mehr Betreuungsplätze&#8220;: Eltern versuchen darüber, Bewegung in die Politik zu bringen. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Er dränge jetzt darauf, so ließ uns Hegeler auch wissen, das <strong>Schwarze-Peter-Spiel</strong> zu beenden:<em> &#8222;Wir brauchen Lösungen und diese kurzfristig.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Doch ob der<strong> Stadtverordnetenvorsteher </strong>zur<strong> Lösungsfindung </strong>beiträgt, wenn er <strong>öffentlich Vorwürfe</strong> gegen die Kita-Leiterinnen und Eltern erhebt?</p>
</p>
<p><strong>Zweifel sind angebracht.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Köppler besteht darauf: Warteliste ist korrekt</h2>
</p>
<p>Und was hat es nun mit den angeblich <strong>falschen &#8211; oder richtigen &#8211; Zahlen auf der Kita-Warteliste</strong> auf sich? Der Bürgermeister hatte behauptet, <em>&#8222;dass die Warteliste, so wie sie aktuell geführt wird, nicht der Gesetzeslage entspricht und dadurch das Zahlenwerk ein falsches Bild der auf einen Platz wartenden Kinder bzw. Eltern vermittelt&#8220;.</em></p>
</p>
<p><strong>Köppler hielt im Stadtparlament dagegen: </strong>Seine Warteliste sei <strong>korrekt</strong>, sagte er. <em>&#8222;Die Zahlen, die jetzt neu hinzugefügt wurden&#8220;</em> &#8211; er meinte <strong>die deutlich niedrigeren Zahlen von Vogt</strong> -, widersprächen seinen Daten nicht:<em> &#8222;Sie sind ein Destillat. Sie nutzen lediglich eine andere Betrachtungsebene.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Das war <strong>etwas verschwurbelt</strong> formuliert und damit wenig hilfreich, das <strong>Wirrwarr um die Wartelisten </strong>aufzulösen. Köppler hätte es verständlicher <strong>so sagen</strong> können:</p>
</p>
<p><strong>Auf der Warteliste</strong> stehen heute <strong><span style="text-decoration: underline;">alle</span> Kinder</strong>, für die ein Kita-Platz gesucht wird. Das war in Hofheim <strong>schon immer bewährte Praxis</strong>, und niemand hat das jemals kritisiert.</p>
</p>
<p>Vogt hingegen hat bei seinem überraschenden Vorstoß kurzerhand <strong>die Datengrundlage geändert:</strong> Er will auf der Warteliste nur noch<strong> die Kinder</strong> sehen, die <strong>einen faktischen Rechtsanspruch</strong> auf einen Kita-Platz haben. Auf diese Weise <strong>schrumpft</strong> <strong>der Kita-Notstand</strong> deutlich &#8211; rein statistisch. Kann man machen, sagen Kita-Fachleute, aber <strong>als</strong> <strong>Planungsinstrument</strong> ist eine solche Warteliste <strong>kaum tauglich.&nbsp;</strong></p>
</p>
<p>Warum er seine Zahlen nicht zuerst intern <strong>mit &#8222;seinem&#8220; Kita-Fachdezernenten</strong> <strong>Köppler</strong> abgestimmt hat, bleibt <strong>Vogts Geheimnis</strong>. Das wiederum nährt <strong>den Verdacht</strong>, dass es ihm <strong>gar</strong> <strong>nicht um eine Lösung des Kita-Problems</strong> geht:</p>
</p>
<p>In einem halben Jahr ist <strong>Bürgermeisterwahl</strong>, und Vogt <strong>bangt</strong> um seine Wiederwahl. Wir hatten berichtet, nachzulesen <a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/">hier</a>: <strong>CDU-Strategen</strong> rufen in internen Mails dazu auf, die <strong>vielen</strong> <strong>Fehler</strong>, die im Rathaus passieren, dem<strong> SPD-Beigeordneten</strong> zuzuschieben &#8211; damit Vogt endlich <strong>glänzen</strong> kann. </p>
</p>
<p>Demnächst, wenn die Stadtverordneten zu einer <strong>Sondersitzung</strong> zusammenkommen (der <strong>Termin</strong> wird noch genannt), wird man sicherlich<strong> eine neue Linie finden</strong>:</p>
</p>
<p><strong>Köpplers Warteliste</strong> bleibt erhalten: Jedes Kind, das angemeldet wurde und für das es keinen Kita-Platz gibt, soll weiterhin dort vermerkt werden.</p>
</p>
<p>Die <strong>viel</strong> <strong>schöneren Kinder-Zahlen</strong> <strong>von Vogt </strong>(Stichwort: &#8222;wirksamer Rechtsanspruch&#8220;) werden <strong>einfach dazugesetzt.</strong></p>
</p>
<p>Eine solche Warteliste mit zwei Zahlenreihen wäre in der verfahrenen Situation sowohl <strong>für</strong> <strong>Vogt</strong> als auch <strong>für</strong> <strong>Köppler</strong> <strong>gesichtswahrend</strong>. Und das ist schließlich<strong> ganz wichtig</strong> in der Politik.</p>
</p>
<p><strong>Die Hofheimer Kita-Warteliste</strong> würde dann ja auch insgesamt <strong>viel besser aussehen.</strong></p>
</p>
<p>Und damit wäre das <strong>Kita-Problem </strong>doch erst einmal <strong>gelöst, oder?</strong></p>
</p>
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</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:24px">UPDATE I: Linke fühlen sich von Kita-Leiterinnen nicht angegriffen</h2>
</p>
<p><strong>Die zwei Stadtverordneten der Linken, Barbara Grassel und Anita Vogt, haben sich mit einem offenen Brief soeben &#8211; an diesem Freitag &#8211; zu Wort gemeldet. Sie weisen Vorwürfe an die Adresse der Kita-Leiterinnen zurück. Wir dokumentieren das Schreiben der Linken (leicht gekürzt) im Wortlaut:</strong></p>
</p>
<p><em>Das gab es noch nie in der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Hegeler (CDU) hielt gleich eingangs eine Philippika gegen die Stellungnahme der Hofheimer Kita-Leiterinnen und warf ihnen vor, die Stadtverordneten herabzuwürdigen, indem sie in einer Stellungnahme Kritik an einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von FDP, CDU und FWG übten.&nbsp;</em></p>
</p>
<p><em>Dass ein Stadtverordnetenvorsteher in öffentlicher Sitzung sachkundige Bürgerinnen, die zu einem speziellen kommunalpolitischen Thema Stellung genommen haben, derart angeht, das hat uns sprachlos gemacht. Sogleich haben wir uns noch einmal diese Stellungnahme durchgelesen. Wir haben darin aber nichts Kritikwürdiges gefunden.</em></p>
</p>
<p><em>Daher möchten wir hiermit öffentlich betonen: Die Fraktion&nbsp;DIE LINKE fühlt sich durch diese Stellungnahme in keiner Weise angegriffen. Der Herr Stadtverordnetenvorsteher hat nicht in unserem Namen&nbsp; gesprochen.</em></p>
</p>
<p><em>Im Gegenteil: Wir danken den Kita-Leiterinnen für ihre fundierte Stellungnahme und möchten alle Bürgerinnen und Bürger auffordern, uns Stadtverordneten im Vorfeld der Entscheidungsfindung ihre fachlichen Einschätzungen<strong>&nbsp;</strong>zukommen zu lassen. </em></p>
</p>
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</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:24px">UPDATE II: Rathaus löst Rätsel um falsche Rechenaufgabe</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024.jpg" alt="Kita Wartelisten 09 2024" class="wp-image-47020" style="width:250px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p>Es sah nach einer <strong>einfachen Rechenaufgabe</strong> aus: In der Magistratsvorlage, mit der <strong>Bürgermeister Christian Vogt (CDU)</strong> neue Berechnungen für die Kita-Warteliste ankündigte, hatte er eine kleine Grafik eingebaut (Foto): Danach würden derzeit<strong> 79 Kinder unter drei Jahren</strong> und <strong>118 Kinder über drei Jahren</strong> einen <strong>Rechtsanspruch</strong> <strong>auf einen Kita-Platz</strong> haben. (Köppler hatte 151 U3-Kinder und 253 Ü3-Kinder notiert).</p>
</p>
<p>In <strong>Vogts Magistratsvorlage</strong> sind die Summen angegeben: Bisherige Warteliste: <strong>404 Kinder</strong>. Neue Warteliste: <strong>203 Kinder.</strong></p>
</p>
<p>203 Kinder? 79 plus 118 ergibt doch 197. Hat sich Vogt etwa verrechnet?</p>
</p>
<p>Wir hatten im Rathaus nachgefragt, wie <strong>das Ergebnis &#8222;203&#8220;</strong> zu erklären sei. <strong>Eine Woche </strong>brauchte man, jetzt kam <strong>die Antwort:</strong></p>
</p>
<p><em>&#8222;Bei den 203 Kindern sind sechs Kinder enthalten, die zwar vom Alter her einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz haben, aber nicht aus Hofheim kommen – daher die Differenz. Wir werden künftig hier differenzieren zwischen auswärtigen Kindern und Kindern mit Wohnsitz in Hofheim, denn das ist auch ein Unterscheidungsmerkmal gemäß SGB.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Die Antwort kann den <strong>Additionsfehler</strong> kaum erklären. Sie verstärkt eher die <strong>Zweifel an Vogts Warteliste</strong>: Wenn solche <strong>offensichtlichen Fehler</strong> niemandem im Rathaus auffielen &#8211;<strong> was ist dann noch alles falsch?</strong></p>
</p>
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</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">UPDATE III: Grüne distanzieren sich von Hegeler-Äußerungen &#8211; und bedanken sich bei Kita-Leitungen</h2>
</p>
<p><strong>Auch die Fraktion der Grünen im Stadtparlament hat eine Stellungnahme abgegeben. Wir dokumentieren es im Wortlaut:</strong></p>
</p>
<p>Die Fraktion der Grünen begrüßt die Stellungnahme der Kita-Leitungen zum Beschluss der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung vom 22. Mai 2024 zur Vorlage STV2024/026 und ist für die offene Kommunikation sehr dankbar.</p>
</p>
<p>Erklärtes Ziel des zugrundeliegenden gemeinsamen Antrags der Fraktionen FDP, CDU und FWG ist die Prüfung, ob durch eine geringfügige Reduzierung der Öffnungszeiten in den Kitas unter „optimierter“ Anwendung des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs mehr Kinder bei gleichem Personal betreut werden könnten. Dass eine solche „Optimierung“ nur zu Lasten der Erzieherinnen und der Kinder gehen würde, ist nach Ansicht der Grünen nicht zu verantworten und lässt zudem befürchten, dass auf diese Weise kein neues Personal gewonnen, sondern eher das noch vorhandene und ohnehin schon arg belastete Personal in die Flucht geschlagen werden könnte.</p>
</p>
<p>Tatsächlich war es die Fraktion der Grünen, die dem Antrag „Kinderbetreuung für mehr Kinder ermöglichen“ nur unter der Bedingung zustimmte, dass die Kita-Leitungen in die Prüfung einbezogen werden und der Passus „in Zusammenarbeit mit den Kita-Leitungen“ dem Beschlusstext hinzugefügt wurde, was dann auch gemeinsam beschlossen wurde.</p>
</p>
<p>In der Stellungnahme der Kita-Leitungen vom 02. Juli 2024 wurde die vorgeschlagene Maßnahme dann auch als nicht zielführend befunden: „Jede Maßnahme, die eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für pädagogische Fachkräfte zur Folge hat oder eine Verschlechterung der Betreuungsqualität mit sich bringt, ist als kontraproduktiv zu werten und wird eine weitere Verschlechterung der Fachkraftsituation zur Folge haben.“</p>
</p>
<p>Nachvollziehbar ist auch der Hinweis der Kita-Leitungen auf Einholung einer fachlichen Expertise in solchen Fragen und auf die gesetzliche Verpflichtung der Kommune zur Förderung der Trägervielfalt. Eine unangemessene destruktive Kritik oder eine Abwertung der kommunalpolitischen Arbeit können die Grünen aus dieser Stellungnahme nicht entnehmen.</p>
</p>
<p>Umso mehr bedauern die Hofheimer Grünen die Erklärung des Stadtverordnetenvorstehers Andreas Hegeler, der zu Beginn der letzten Stadtverordnetenversammlung die Stellungnahme der Kita-Leitungen als Schlechtmachen der Arbeit der Stadtverordneten wertete, wobei er den Eindruck erweckte, er spräche für alle Stadtverordneten. Die Fraktion der Grünen distanziert sich von diesen Äußerungen und bedankt sich hiermit ausdrücklich bei den Kita-Leitungen für ihre kompetente und konstruktive Stellungnahme zum Beschluss der Stadtverordnetenversammlung.</p>
</p>
<p>In dem Schreiben der Kita-Leitungen finden sich darüber hinaus ganz konkrete Hinweise darauf, wie Anreize geschaffen werden könnten, um die in Hofheim beschäftigten pädagogischen Fachkräfte zu halten und weiteres Fachpersonal zu gewinnen. „Das von den Kita-Leitungen aller Träger gemachte Angebot einer gemeinsamen konstruktiven Zusammenarbeit zur Verbesserung der Kinderbetreuung in Hofheim sollten alle Haupt- und Ehrenamtlichen dankbar und wertschätzend annehmen“, wünscht sich Christa Katzenbach, stellvertretende Vorsitzende der Grünen Fraktion.</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Zoff um Kita-Statistiken: CDU-Bürgermeister macht SPD-Dezernenten öffentlich nieder</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Oct 2024 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenbach Christa]]></category>
		<category><![CDATA[Kaya Haluk]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wenzel Anette]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Kita-Notstand in Hofheim hat jetzt zu massiven Verwerfungen im Rathaus geführt: CDU-Bürgermeister Christian Vogt griff den - krankheitsbedingt abwesenden - SPD-Beigeordneten Bernhard Köppler in beispielloser Weise an. Er warf ihm öffentlich vor, wiederholt grundlegend falsche Kita-Zahlen verbreitet zu haben: Anders als bisher immer dargestellt, fehlten gar keine Kita-Plätze, im Gegenteil, es gebe fast 100 Plätze zu viel. Vogt kündigte an, Köpplers Zahlen künftig genau überprüfen zu wollen. Das Motiv für die Attacke dürfte durchschaubar sein. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="47019" class="elementor elementor-47019" data-elementor-post-type="post">
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									<p class="p1"><b>Kita-Notstand in Hofheim, immer mehr Eltern protestieren gegen die Stadtpolitik – das hat<span class="Apple-converted-space"> </span>jetzt zu massiven Verwerfungen im Rathaus geführt: CDU-Bürgermeister Christian Vogt griff den SPD-Beigeordneten Bernhard Köppler in beispielloser Weise an &#8211; öffentlich! Er warf seinem Magistratskollegen vor, grundlegend falsche Zahlen zur Situation der Kinderbetreuung verbreitet zu haben. Zugleich verkündete Vogt als neue Wahrheit: Es gibt nicht zu wenig, sondern viel zu viele Kita-Plätze in Hofheim! Verwirrung allüberall, zumal die Berechnungen, die Vogt vorlegte, schon auf den ersten Blick fehlerbehaftet sind. Und hinter der Attacke kommen Interessen zum Vorschein, die weniger das Wohl der Kinder im Blick haben. Sondern eher eigennützige.</b></p>								</div>
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									<p><strong>Es passierte am Mittwochabend,</strong> wir wollen uns die Szenerie kurz etwas genauer anschauen:</p>
<p><strong>Ein städtischer Ausschuss</strong> &#8211; in seinem Wirken eher <b>unscheinbar</b>, umso prachtvoller sein Name: <b>Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Integration</b> &#8211; tagte diesmal nicht, wie sonst üblich, in der Stadthalle, sondern <b>in einem engen Sitzungszimmer</b> im Rathaus. <b>Keine</b> <b>Mikrofone</b>. <b>Grottenschlechte</b> <b>Akustik</b>. Eine Handvoll <strong>Eltern als Zuhörer.</strong></p>
<p>Der Vorsitzende des Gremiums, <b>Kaya Haluk</b>, ein Grüner, sitzt am Kopfende der Tischreihen und <b>nuschelt</b> sich <b>wenig kenntnisreich</b> durch die Sitzung. Rechts neben ihm: <b>Christian Vogt</b>, Hofheims amtierender Rathauschef, der bei den <b>Bürgermeisterwahlen im März 2025</b> wiedergewählt werden will. Er wirkt <b>angespannt</b>, gegen Ende der Sitzung zunehmend <b>biestrig bis aggressiv</b>.</p>
<p>Auf der Tagesordnung ein Thema, das regelmäßig auftaucht: <b>&#8222;Situation Kita-Betreuung/Stand der Ausbauplanungen&#8220;</b>. Es ist in der Regel <strong>unspektakulär</strong>: Die Verwaltung legt Zahlen vor, die <strong>Bekanntes</strong> bestätigen &#8211; in Hofheim gibt es <strong>für viel zu viele Kinder keinen Platz</strong> in einer Kita.</p>
<p>Diesmal verspricht das Thema etwas mehr&nbsp;<b>Brisanz</b>: Vogt hatte kurz vor der Sitzung <b>ein sechsseitiges Schreiben</b> eingereicht. <b>Absender: </b>der Magistrat. <b>Aktenzeichen:</b> STV2024/146. <b>Titel:</b> <i>&#8222;Novellierung der Kita-Quartalsberichte&#8220;.</i></p>
<p>Der im Magistrat für Kita-Themen zuständige<b> Beigeordnete Bernhard Köppler</b> ist in der Sitzung&nbsp;<b>nicht</b> <b>anwesend</b>. Er sei <b>erkrankt</b>, heißt es. Es wird&nbsp;<b>gemunkelt</b>, er habe im Vorfeld <b>dringend</b> darum gebeten, das Kita-Thema zu <b>vertagen</b>. Was Vogt aber&nbsp;<b>abgelehnt</b> habe.</p>
<p>Nun kann man &#8211; und muss man sicher auch &#8211; Köpplers Arbeit im Rathaus insgesamt <b>sehr kritisch </b>beurteilen. Aber jetzt&nbsp;<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">war er krankheitsbedingt </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">nicht anwesend.</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Er konnte sich </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>gegen die Vorwürfe</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, die gegen ihn erhoben wurden,&nbsp;</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">nicht wehren.</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Er konnte </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">nicht mal eine Stellungnahme</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> abgeben.</span></p>
<p>Die Art und Weise, wie der Bürgermeister in dieser Ausschusssitzung&nbsp;<span style="font-weight: 700;">gegen seinen Magistratskollegen</span>&nbsp;agierte, war&nbsp;<span style="font-weight: 700;">beispiellos</span>.</p><p>Auch <b>würdelos</b>.<br></p>								</div>
				</div>
					</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mit Polit-Hymnen die Kita-Misere verschleiert</h2>				</div>
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									<p class="p1">Kommen wir zur Sache: Für <b>Hunderte von Kindern </b>wird dringend ein Kita-Platz benötigt &#8211; hieß es bisher. <b>Der Unmut unter Eltern</b> wird immer lauter, eine <a href="https://hofheimer-kinder.de/" target="_blank" rel="noopener">Bürgerinitiative</a> hat sich gegründet, letztens fand sogar eine <b>Demonstration vor dem Rathaus</b> statt, bei der unerwartet viele Eltern, 300 sollen es gewesen sein, <b>gegen die Lokalpolitik </b>protestierten&#8230;</p>								</div>
				</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Screenshot vom Instagram-Post, mit der die Bürgerinitiative "Hofheimer Kinder – Für mehr Betreuungsplätze" über ihre Demonstration informierte.</figcaption>
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									<p class="p1"><b>Die</b> <b>kommunalpolitisch</b> <b>Verantwortlichen</b> beteuern, sie seien bemüht, <b>Abhilfe</b> zu schaffen. Tatsächlich werden <strong>Millionen</strong> investiert, rund <b>370 Betreuungsplätze</b> sind in Planung (an der Hattersheimer sowie Homburger Straße und am Thüringer Weg); der <b>Bürgermeister</b> lässt sich dafür <b>feiern und jauchzt </b>per Rathaus-Pressemitteilung: Das sei <i>&#8222;ein wichtiger Schritt für die Stadt und wird maßgeblich zu einer attraktiven und lebendigen sozialen Infrastruktur für die Hofheimer beitragen“.</i></p><p class="p1"><b>Mit solchen Hymnen </b>wird die wahre Ursache der Kita-Misere <b>verschleiert</b>:</p><p class="p1"><b>Viel mehr Kinder</b> könnten schon heute in Krippen und Kindergärten betreut werden &#8211; <b>Räumlichkeiten</b> sind <b>reichlich vorhanden</b>. Aber sie <b>stehen</b> <b>leer</b>: Es <b>fehlen</b> Erzieherinnen und Erzieher.</p><p class="p1">Im zuletzt vorgelegten <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Quartalsbericht-1_2024.pdf">Kita-Quartalsbericht</a> aus dem Köppler-Dezernat ist nachzulesen: Im Stadtgebiet gibt es <b>1.909 Kita-Plätze</b>. Doch betreut werden konnten zuletzt nur <b>1.588 Kinder.</b></p><p class="p1">Das bedeutet: <b>321 Kinder</b> müssen <b>zu Hause bleiben</b>: Für sie ist eine Kita-Betreuung nicht möglich, weil <b>das</b> <b>Personal fehlt</b>.</p><p class="p1"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Laut den Magistratsunterlagen sollen aktuell (Stand: 18.09.2024) </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">404 Kinder</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">auf der Warteliste</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> für einen Kita-Platz stehen.</span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kita-Quartalspläne sollten Politik Überblick geben
</h2>				</div>
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									<p><b>Kita-Quartalsberichte</b> wurden erstmals Ende 2022 von den Stadtverordneten angefordert. Die Lokalpolitiker wollten den Überblick behalten: Wie <b>viele Kinder</b> wurden <b>angemeldet</b>? Wie viele Kinder wurden <b>aufgenommen</b>, wie viele Namen stehen auf <b>Wartelisten</b>? Auch die <b>Personal- und Platzsituation</b> sowie <b>Kita-Bauprojekte</b> sollten aufgelistet werden, das Ganze unterteilt nach <b>U3</b> (Kinder unter drei Jahren) und <b>Ü3</b> (Kinder über drei Jahren) sowie <b>nach Stadtteilen</b>&#8230;</p><p>Nach <b>drei Quartalsberichten</b> musste Köppler <b>passen</b>: Das sei <b>zu viel Arbeit</b> für <b>zu wenig Mitarbeiter.</b></p><p>Für das Personal im Rathaus ist übrigens <b>der Bürgermeister</b> zuständig. Ob er dem Beigeordneten <b>in dessen prekärer Situation</b> beigestanden hat, ist <b>nicht bekannt.</b></p><p>Seit Ende 2023 fehlt auch noch der <b>Kita-Fachbereichsleiter</b>: Er ist <b>krankgeschrieben</b>, bis heute. </p><p><b>Köpplers</b> <b>Resttruppe</b> erstellte inzwischen einen Quartalsbericht für die <b>ersten</b> <b>drei Monate</b> <b>dieses Jahres.</b> Darin dieser <b>Schlusssatz</b>:</p><p><i>&#8222;Wegen krankheitsbedingter Abwesenheit und Stellenvakanzen kann der Entwicklungsplan Kindertagesbetreuung frühestens im 3. Quartal 2024 aktualisiert werden.&#8220;</i></p><p>Es dürfte niemanden <b>überraschen</b>, dass bis heute <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8211; wir sind im 4. Quartal &#8211; der Entwicklungsplan </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>auf sich warten lässt.</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Und auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">der </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">2. Quartalsbericht 2024</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wurde noch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>nicht vorgeleg</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">t&#8230;</span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mit einem Schlag: Vogt lässt Wartelisten schrumpfen</h2>				</div>
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									<p class="p1"><b>Negative Nachrichten</b> kann Christian Vogt gar nicht leiden. Deshalb schüttet er jeden Freitag einen <b>Eimer rosa Farbe </b>über Hofheim aus: In <b>Internetvideos</b> malt er ein Bild von einer Stadt, in der angeblich <b>pure Glückseligkeit</b> und <b>satte</b> <b>Zufriedenheit</b> herrschen &#8211; natürlich nur <b>dank seines unermüdlichen Kümmerns.</b></p><p class="p1"><b>Vogts verklärter Blick</b> <b>auf die Realität</b> kommt allerdings nicht mehr so richtig an. <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Schon sind </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">seine</span> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Parteifreunde in großer Sorge</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, dass die CDU nach der Bürgermeisterwahl im März 2025 den </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Chefsessel im Rathaus</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wieder räumen muss. Die Bürgerinnen und Bürger, </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/">so die Befürchtung</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, finden&#8217;s bestimmt </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">nicht so toll,</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> dass ihr Bürgermeister </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">eine Behörde verkörpert</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, in der Probleme nur </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">verwaltet</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> und </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">nicht</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">gelöst</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden.</span></p><p class="p1">Angesichts der wachsenden <b>Kritik</b> <b>an seiner Amtsführung</b> <b>und</b> <b>seinem</b> <b>Führungsstil</b> versucht Vogt nun offenbar, sich als Macher zu profilieren. <b>Der Kita-Notstand muss weg!</b> Also zumindest <b>auf dem Papier&#8230;</b></p><p class="p1">Vogt ließ <b>die Kita-Wartelisten</b> (die im Köppler-Dezernat erstellt wurden) vom <b>Fachbereich &#8222;Zentrales&#8220; </b>(der ihm, Vogt, untersteht) überprüfen. Das Ergebnis findet sich in der <b>Magistratsvorlage</b>, die Vogt jetzt in der Ausschusssitzung vorstellte. <strong>Darin diese beiden zentralen Punkte:</strong><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"></b></p><p><strong><u>Punkt 1:</u> </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Auf der aktuellen</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> Kita-Warteliste</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> stehen laut Köppler </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">151 Kinder unter 3 Jahren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (U3-Kinder) und</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> 253 Kinder über 3 Jahren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Ü3-Kinder). Macht zusammen </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">404 Kinder ohne Kita-Platz</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">.</span></p><p class="p1"><b>Die Zahlen</b>, die Vogt vorlegte, bieten <b>ein völlig anderes Bild:</b></p><p class="p1">Demnach stehen <b>79 U3-Kinder </b>und <b>118 Ü3-Kinder </b>auf der Warteliste. Das wären zusammen <b>&#8222;nur&#8220; 197 Kinder. </b></p><p class="p2">Etwas peinlich: <b>79 U3-Kinder</b> plus <b>118 Ü3-Kinder</b> &#8211; in Vogts Rechnung ergibt das <b>203 Kinder</b>. Hoffentlich ist diese Schlamperei nicht symptomatisch&#8230;</p>								</div>
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											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Kita Wartelisten 09 2024" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDcwMjAsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMFwvS2l0YS1XYXJ0ZWxpc3Rlbi0wOS0yMDI0LmpwZyJ9">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Ausschnitt aus Vogts neuer Kita-Statistik: Bisher standen auf den Kita-Wartelisten 404 Kinder. Vogt will dort nur noch 203 Kindernamen sehen. Aber vielleicht hat er sich auch verrechnet...</figcaption>
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									<p class="p1"><b><u>Punkt 2:</u></b> Nach Angaben des Kita-Fachdezernats von Köppler müsste die Stadt <b>111 weitere Kita-Plätze</b> schaffen, um <b>jedem Kind </b>einen Platz bieten zu können.</p><p class="p1">Nach Vogts Berechnungen &#8211; wenn sie denn richtig sind &#8211; <b>fehlen</b> zwar <b>41 Plätze für U3-Kinder</b>. Gleichzeitig soll es auch <b>137 Plätze für Ü3-Kinder </b><span style="text-decoration: underline;"><span class="s1"><b>zu viel</b></span></span> geben.</p><p class="p1">Das würde bedeuten: In Hofheim gibt es heute ein <b>Überangebot</b> <b>von 96 Kita-Plätzen!</b></p><p class="p1">Das ist nahezu <b>ein Mysterium: </b>Seit Jahr und Tag erzählt der Magistrat, es gebe <b>zu wenig Kita-Plätze. </b>Und jetzt will er plötzlich zu der Erkenntnis gekommen sein, dass es<b> viel zu viele Plätze </b>gibt?</p><p class="p1">Da muss man sich natürlich auch fragen:</p><p class="p1">All die vielen <b>Millionen</b>, die gerade in neue Kita-Projekte <b>investiert</b> werden: <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Alles für die Katz!?</b></p>								</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Noch eine Tabelle, die Vogt präsentierte: Bisher ging man davon aus, dass 111 Plätze für Kinder neu gebaut werden müssten. Laut Vogt-Rechnung gibt es aber 96 Plätze zu viel.</figcaption>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hat Kita-Dezernent gegen das Gesetz gehandelt?</h2>				</div>
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									<p class="p1">Wie kann es zu <b>derart unterschiedlichen Ergebnissen</b> kommen?</p><p class="p1">Vogts Erklärung: Bei einer Überprüfung von<b> Köpplers Zahlen</b> habe sich herausgestellt, dass auf der Warteliste <span style="text-decoration: underline;"><span class="s1"><b>alle</b></span></span><b> Kinder</b> stehen, für die ein Krippen- oder Kita-Platz <b>beantragt</b> wurde. Auch Kinder seien aufgenommen worden, die<b> rein rechtlich</b> <b>keinen Anspruch</b> auf einen Kita-Platz haben.</p><p class="p1">Das gehe <b>so nicht!</b> sagt Vogt. Eine solche Statistik sei <b>falsch, </b>die Warteliste entspreche <i>&#8222;nicht der Gesetzeslage&#8220;.</i></p><p class="p1">Die Statistik müsse deshalb <b>geändert</b> werden.</p><p class="p1">Vogt argumentiert: Ein <b>Rechtsanspruch</b> <b>auf einen Krippen- oder Kita-Platz besteht </b>nur für Kinder, die das erste bzw. das dritte Lebensjahr vollendet haben. Daraus <b>folgert</b> er: Es sei <i>&#8222;sinnvoll, eine Warteliste zu führen, die den Rechtsanspruch abbildet&#8220;.</i> Das sei auch <b>Verwaltungspraxis</b> in den anderen Kommunen des Main-Taunus-Kreises.</p><p class="p1"><b>Zwei Beispiele </b>sollen zeigen, was das <b>in der Praxis </b>bedeutet:</p><p class="p1">Wenn bisher ein <b>Kind für einen Ü3-Platz</b> angemeldet wurde, weil es <b>demnächst</b> drei Jahre alt wird, kam es auf <b>Köpplers Warteliste</b>.</p><p class="p1">Künftig, so Vogt, werde ein solches Kind <b>nicht mehr</b> <b>auf der Warteliste</b> auftauchen: Denn ein Kind, das <b>noch keine drei Jahre</b> alt ist, hat <b>keinen Rechtsanspruch</b> auf einen Ü3-Kita-Platz. Also wird es <b>gestrichen</b>.</p><p class="p1">Wenn &#8211; anderes Beispiel &#8211; eine Familie demnächst <b>nach Hofheim zieht</b> und dies mit einem <b>Kauf- oder Mietvertrag </b>nachweist, wurde die Anmeldung des Kindes bisher <b>akzeptiert</b>: Es kam <b>auf Köpplers Warteliste</b>.</p><p class="p2">Vogt ist da anderer Ansicht: Auch wenn <b>ein</b> <b>Umzug</b> unmittelbar <b>bevorsteht</b>, hat ein solches Kind auf der Warteliste nichts zu suchen. Dort dürfen nur <b>Hofheimer Kinder</b> stehen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hat Kita-Dezernent gegen das Gesetz verstoßen?</h2>				</div>
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									<p class="p1">In dem von Vogt vorgelegten <strong>Schreiben des Magistrats</strong> finden sich weitere Formulierungen, die <strong>einer offenen Demontage des SPD-Dezernenten</strong> gleichkommen:</p><p class="p1"><strong>Köpplers Zahlen</strong> hätten <i>&#8222;ein falsches Bild der auf einen Platz wartenden Kinder bzw. Eltern&#8220; </i>vermittelt. <b>Der implizierte Vorwurf</b> ist happig: Soll Köppler die Eltern <b>getäuscht</b> haben? Oder die Stadtverordneten? Auch unklar: Soll er <b>fahrlässig</b> gehandelt haben &#8211; oder gar <b>vorsätzlich</b>?</p><p class="p1">Vogt sagt auch: <strong>Eine ordnungsgemäße Verwaltung</strong> sei <i>&#8222;angehalten, streng nach Gesetzeslage ihr Verwaltungshandeln abzuleiten&#8220;</i>. Da schwingt<b> der Vorwurf</b> mit, Köppler habe nicht <b>ordnungsgemäß gehandelt</b> oder sogar<b> gegen Recht und Gesetz</b> verstoßen.</p><p class="p1">Stimmt das wirklich?</p><p class="p1">Im Magistrat gab es wohl <strong>unterschiedliche Auffassungen.</strong> Zwei Sitzungen sollen nötig gewesen sein, bis Vogt die gewünschten <b>Änderungen</b> <b>in den Kita-Quartalsberichten </b>durchsetzen konnte. Köppler, so wird im Rathaus kolportiert, sei erst <b>auf den letzten Drücker</b> einbezogen worden. Das, so erzählen Behördenmitarbeiter, sei eine <i>&#8222;typische Mobbing-Attacke&#8220;</i> auf der Rathaus-Chefetage&#8230;</p><p class="p1">Und so geht es weiter: Köppler wird seine bisherigen Zahlen <b>komplett korrigieren </b>müssen, und er soll künftig <b>ganz andere Kita-Statistiken </b>schreiben als bisher. 111 Kita-Plätze werden benötigt? <b>Vergiss es! </b>Das war gestern!</p><p class="p1">Das Magistratspapier gibt vor, <b>was ab sofort Sache ist:</b></p><p class="p1">Für <b>U3-Kinder</b> gibt es in Hofheim nur <b>&#8222;einen überschaubaren Bedarf&#8220;</b> an Kita-Plätzen, für <b>Ü3-Kinder</b> ist<i> &#8222;kein Raumbedarf vorhanden&#8220;</i>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Städtische Kitas: Hat das Rathaus die Personalzahlen geschönt?</h2>				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Freitagsvideo-2024-08.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Kita Freitagsvideo 2024-08" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDc1ODYsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMFwvS2l0YS1GcmVpdGFnc3ZpZGVvLTIwMjQtMDguanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="570" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Freitagsvideo-2024-08.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-47586" alt="Kita Freitagsvideo 2024 08" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Freitagsvideo-2024-08.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Freitagsvideo-2024-08-300x171.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Freitagsvideo-2024-08-768x438.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Screenshot vom Vogt-Video, das er im August ins Netz stellte. Er sagt darin, dass die Personalsituation in den Kitas teilweise frappierend sei - vor allem bei den nicht-städtischen Trägern. So richtig kennt sich Vogt mit der Thematik aber wohl nicht aus: Das Transskript, also die schriftliche Wiedergabe der gesprochenen Worte, zeigt an: Vogt spricht von vier städtischen Kitas. Es gibt aber nur drei. </figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Ja, es gibt <strong>Personalprobleme in den Kitas</strong>. Das bestreitet auch <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht. Er wird allerdings <strong>nicht müde</strong> zu versichern: In den <strong>den städtischen Kitas&nbsp;</strong>gebe es <strong>kaum Mangel</strong>&nbsp;bei Erzieherinnen und Erziehern. Dagegen sei bei einigen <strong>nicht-städtischen Trägern</strong> die Lage <em>&#8222;frappierend&#8220;.&nbsp;</em></p>
<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Inzwischen sind </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Zweifel an Vogts Darstellung</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aufgekommen. In der Magistratsvorlage zur Neugestaltung der Kita-Quartalspläne wird die </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Personalsituation in drei städtischen Kitas</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&nbsp;dargestellt. Ein Kita-Experte hat sich die Unterlagen angesehen und vermutet, dass die Angaben </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">geschönt</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wurden:</span></p>
<p>Vogt habe mehr als <strong>zehn Hilfs- und Nachwuchskräfte</strong> voll mit einberechnet, was laut Hessischem Kinder- und Jugendhilfe-Gesetzbuch nicht zulässig sei. Auf diese Weise könne man <strong>jede Kita zum Glänzen</strong> bringen.&nbsp;<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Würden </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">die vielen Hilfskräfte</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aus der Statistik </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">herausgenommen</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, sähe es auch in den städtischen Kitas </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">recht traurig</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aus.</span></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3b5b199 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="3b5b199" data-element_type="section" data-e-type="section">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Alle Anträge der Stadtpolitik: alle fürn Papierkorb?</h2>				</div>
				</div>
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									<p class="p1"><b>Die neuen statistischen Erkenntnisse </b>konterkarieren nicht nur alle bisherigen Angaben des Magistrats<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, sondern auch</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> die vielfältigen Bemühungen der Stadtverordneten</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. Immer wieder hatten sie darauf </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">gedrängt</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, mehr Kita-Plätze zu schaffen. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Widerspruch </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">gab es nicht,</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">auch nicht aus den Reihen des Magistrats:</span></p><p class="p1"><b>Im April dieses Jahres </b>hatte der <b>Ortsbeirat Marxheim</b> den Magistrat aufgefordert zu prüfen, ob die Kita-Kapazitäten <i>&#8222;durch die Aufstellung von Bauwagen&#8220;</i> <b>kurzfristig</b> <b>erweitert</b> werden könnten.</p><p class="p1"><b>Im Mai </b>beantragte die <b>CDU/FDP/FWG-Koalition</b> <i>&#8222;zur Deckung des aktuellen Fehlbedarfs an Kita-Plätzen im Ü3 Bereich&#8220;</i>, dass <i>&#8222;eine Interims-Kita für bis zu 50 Kinder in Container- oder in Modulbauweise&#8220;</i> eingerichtet wird, und zwar <i>&#8222;kurzfristig (ab Sommer 2024)&#8220;</i>.</p><p class="p1"><b>Im Juni </b>stellte die<b> CDU Diedenbergen</b> einen Antrag: <i>&#8222;Bei der Vergabe der U3- und Kindergartenplätze in Diedenbergen finden viele Eltern keine Berücksichtigung.&#8220;</i> Der Magistrat solle prüfen, ob <b>eine zusätzliche Waldkita-Gruppe</b> helfen könne, <i>&#8222;den derzeitigen Bedarf weitestgehend abzudecken&#8220;.</i></p><p class="p1">Zuletzt hatten <b>SPD und Grüne</b> den Antrag gestellt, einen <b>Wald-Kitawagen</b> <b>an</b> <b>der Viehweide</b> aufzustellen.</p><p class="p1">Alle diese Anträge sind jetzt wohl <b>für den Papierkorb</b>: Schließlich gibt es nach Vogts neuer Statistik <b>mehr als genug Kita-Plätze </b>im Stadtgebiet.</p><p class="p1">Es versteht sich von selbst: Auch die bisherigen <b>Wartelisten</b> können <b>geschreddert</b> werden.</p><p class="p2">Wir hätten dazu gerne eine <b>Stellungnahme von Bernhard Köppler</b> eingeholt. Wir erreichen den Dezernenten am Telefon.</p><p class="p2">Er will sich <b>nicht äußern</b>. Er sei <b>erkrankt</b></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete konsterniert: War alles falsch?</h2>				</div>
				</div>
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									<p class="p1">Zurück in die Ausschusssitzung: Dessen Mitglieder zeigten sich von <b>Vogts neuen statistischen Erkenntnissen</b> schwer irritiert.</p><p class="p1"><b>Christa Katzenbach</b> von den Grünen: <i>&#8222;Das stellt alles auf den Kopf, was wir bisher gehört haben.&#8220;</i> Jahrelang habe man <b>diskutiert</b>, viel Geld <b>bewilligt</b>, passende Standorte <b>gesucht</b>, Container <b>aufstellen</b> wollen&#8230; <i>&#8222;Und jetzt soll es plötzlich genug Kita-Plätze geben?&#8220;</i> Das könne sie <b>nicht</b> <b>nachvollziehen</b>.</p><p class="p1">Für <b>Anette Wenzel</b> (SPD) wirft die Statistik von Vogt <b>mehr Fragen</b> auf als sie beantwortet. Man brauche dringend <b>mehr Zahlen</b>, um Klarheit zu bekommen. <b>Jahrelang</b> habe sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt: <i>&#8222;Und jetzt soll alles falsch gewesen sein, was man uns gesagt hat?&#8220;</i> Das <b>verunsichere</b> nicht nur die <b>Stadtverordneten</b>. Das lasse auch die <b>Eltern</b> <b>an der Stadtpolitik zweifeln</b>.</p><p class="p1">Auch<b> Andreas Hegeler</b>, Stadtverordnetenvorsteher und Parteifreund von Vogt, zeigte sich verärgert: Eltern wollten <b>Lösungen</b> &#8211; die müssten <b>geschaffen</b> werden. Was sei denn aus den <b>Beschlüssen des Parlaments </b>geworden? Und wenn Vogt jetzt auch noch sage, in den städtischen Kitas gebe es <b>genügend Personal</b>, das Problem läge allein <b>bei den kirchlichen und freien Trägern</b>: <i>&#8222;Ich hätte gerne mal konkrete Zahlen dazu!&#8220;</i></p><p class="p1">Unter den Zuhörern saß auch <b>Tobias Undeutsch</b>, SPD-Stadtverordneter und <b>Bürgermeisterkandidat seiner Partei.</b> Er ist zwar nicht Mitglied des Ausschusses, hatte sich aber in das <b>Kita-Thema</b> eingearbeitet und zog am Ende der Sitzung eine <b>Presseerklärung</b> aus der Tasche, die er mit seinem Parteichef<b> Aaron Kowacs</b> vorbereitet hatte:</p><p class="p1"><i>&#8222;SPD-Fraktion kritisiert Novellierung der Kita-Quartalsberichte&#8220;</i>, steht oben drauf. Kernsatz: <i>&#8222;Die Betrachtungsweise, welche in den Fachbereichen des Bürgermeisters entwickelt wurde, lässt wesentliche Fakten außen vor.&#8220;</i> Vogts neue Warteliste <i>&#8222;verhindert langfristige Planungen&#8220;.</i></p><p class="p1">Sie haben&#8217;s <b>freundlich formuliert</b>. Ob das reicht, <b>den eigenen Dezernenten</b> wieder <b>in die Spur zu bringen?</b></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vogt will alle Köppler-Zahlen überprüfen</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Es ist allerhöchste Zeit, <b>in eine offene, ehrliche Diskussion einzusteigen</b>. Vor allem wäre es an Vogt, seine neue Kita-Statistik <b>mit belastbaren &#8211; und bitte korrekten &#8211; Daten</b> zu untermauern.</p><p>Noch ein Beispiel, wie <b>ungenau</b> die Magistratsvorlage ausgearbeitet ist?</p><p>In einer weiteren Tabelle werden die <b>Kita-Plätze</b> aufgeschlüsselt, die <b>wegen</b> <b>Personalmangel</b> nicht belegt werden können: Betroffen sind demnach <b>38 U3-Kinder</b> und <b>255 Ü3-Kinder</b>. Das wären zusammen <b>293 Kinder&#8230;</b></p><p>Haben Vogts Fachleute <b>falsch gerechnet?</b> Oder <b>fehlen Angaben? </b>In der Tabelle steht als Summe: <b>321 Kinder</b>.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Aus der Magistratsvorlage: 38 U3-Kinder plus 255 Ü3-Kinder - das soll 321 Kinder ergeben?</figcaption>
										</figure>
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									<p>Selbst die <b>Lokalpresse</b>, dem Bürgermeister gewöhnlich stets wohlgesonnen, reagiert angesichts des unausgegorenen Magistratspapiers <b>kritisch-skeptisch</b>: <em>&#8222;Tohuwabohu bei den Kita-Zahlen&#8220;</em> lautet die Überschrift. Die Magistratsvorlage enthalte &#8222;<i>ungewohnt viele sprachliche und grammatikalische Fehler – das erweckt den Verdacht, dass es mit sehr heißer Nadel gestrickt wurde&#8220;,</i> schreibt Rathaus-Berichterstatter<b> Manfred Becht</b>. Und weiter: <i>&#8222;Formale Unzulänglichkeiten lassen immer vermuten, dass auch inhaltlich etwas im Argen liegen könnte.&#8220;</i></p><p>In der Sitzung des Ausschusses reagierte Hofheims Bürgermeister ob der vielen Widerworte <b>zunehmend</b> <b>ungehalten</b>: Die Neugestaltung der Wartelisten, so ließ er die Stadtverordneten schließlich wissen,<b> </b>stehe <b>überhaupt</b> <b>nicht zur Abstimmung</b>. Er habe sie den Stadtverordneten <b>lediglich</b> <b>&#8222;zur Kenntnisnahme&#8220;</b><i> </i>vorgelegt.</p><p>Im Klartext: Was in der Magistratsvorlage steht, ist <strong>längst beschlossene Sache.</strong></p><p>Für Kita-Dezernent Köppler findet sich zudem <b>eine etwas kryptisch formulierte Direktive </b>in dem Papier: Künftig wird ihm <i>&#8222;ein an die kritische Situation angepasstes Berichtswesen&#8220; abverlangt.</i></p><p>Was auch immer damit gemeint sein mag &#8211; <b>eine weitere Passage</b> macht <b>die öffentliche Demütigung</b> <b>des SPD-Dezernenten</b> endgültig:</p><p><b>Der</b> <b>Bürgermeister</b> will die Wartelisten aus <b>Köpplers Fachbereich</b> kontrollieren: Alle Zahlen, teilte Vogt mit, sollen künftig von den Mitarbeitern in seinem <b>Fachbereich &#8222;Zentrales&#8220;</b> <i>&#8222;organisatorisch und rechtlich&#8220; </i>überprüft werden.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Brandbrief der Kita-Leitungen: Protest gegen Polit-Tricksereien</h2>				</div>
				</div>
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									<p class="p1">Noch ein Kita-Thema, das für Irritationen sorgt: Die Regierungskoalition im Stadtparlament aus <b>CDU, FDP und FWG</b> wollte mit einem Trick <b>die Personalknappheit in den Kitas beseitigen.</b> Man müsse nur die <b>Betreuungszeiten für jedes Kind</b> geringfügig reduzieren &#8211; schon könnten <b>mehr Kinder bei gleichem Personal </b>betreut werden. Die Hofheimer <b>FDP</b> hatte sich das ausgedacht und mit Formulierungen wie <i>&#8222;Kinderbetreuung für mehr Kinder ermöglichen&#8220;</i> oder <i>&#8222;Optimierung der Betreuungszeiten&#8220;</i> ausgeschmückt.</p><p class="p1"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Nicht nur etliche Stadtverordnete haben sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">inzwischen dagegen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> ausgesprochen. Auch die </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Leitungskräfte</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">mehrerer</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Kitas</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> protestierten in einem Brief ans Rathaus: Der Vorschlag sei </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;auf keinen Fall zielführend, um Personal zu gewinnen und zu halten&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, heißt es in dem Schreiben. Auch dürfe es </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;unter keinen Umständen zu einer weiteren Verschlechterung der Qualität in den Einrichtungen kommen&#8220;.</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Um </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">qualifizierte Mitarbeiter</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> zu halten und zu gewinnen sei es </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;unerlässlich, eine wertschätzende Haltung einzunehmen und attraktive Anreize zu schaffen&#8220;.</i></p><p class="p1">Man wisse sehr gut, schreiben <b>die Kita-Leiterinnen</b> auch, wie <i>&#8222;brisant die Stimmung in den Einrichtungen&#8220;</i> sei und wie gering die Bereitschaft des Personals sei, <i>&#8222;unter noch schlechteren Bedingungen zu arbeiten&#8220;.</i> Die pädagogische Arbeit habe sich in den letzten Jahren <b>stark verändert:</b> zunehmend Kinder <b>mit herausforderndem Verhalten</b>, zunehmend Kinder o<b>hne deutsche Sprachkenntnisse</b>, zunehmend Eltern, die ihrem E<b>rziehungsauftrag kaum nachkommen</b> können&#8230; <i>&#8222;Diese Veränderungen müssen bei der Lösungsfindung mitgedacht und berücksichtigt werden.&#8220;</i></p><p class="p1"><b>Bürgermeister Christian Vogt, </b>während der Ausschusssitzung auf das Schreiben angesprochen, <b>zuckte mit den Schultern: </b>Er sei <b>nicht informiert, </b>ein solches Schreiben <b>kenne er nicht.</b></p><p class="p1">Dem kann abgeholfen werden. Wir veröffentlichen den <b>Brief im Wortlaut&#8230;</b></p>								</div>
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												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Der Brandbrief der Kita-Leitungen</a>
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					<div id="elementor-tab-content-2611" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2611"><p><strong>Die Stadtverordneten wussten nicht Bescheid, der Bürgermeister gab sich ahnungslos &#8211; hier kommt die Aufklärung: Wir veröffentlichen den Brandbrief der Kita-Leitungen, der Anfang Juli im Rathaus übergeben worden war. Wir dokumentieren den Brief im Wortlaut (gekürzt lediglich um einen Abschnitt, in der eine Kita-Konzeption zitiert wird).</strong></p><p>Die Kita-Leiterinnen bezogen sich in ihrem Schreiben auf eine Sitzung des  Stadtparlaments im Mai dieses Jahres, in der auf Antrag der CDU/FDP/FWG-Koalition folgende sechs Punkte mehrheitlich beschlossen worden:</p><p><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">1.</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Der Magistrat soll für die Kindertagesstätten in städtischer Trägerschaft prüfen, ob die Betreuungszeiten dahingehend optimiert werden können, dass für mehr Kinder ein Betreuungsangebot unterbreitet werden kann. Dies sollte entsprechend umgesetzt werden.</span></p><p><strong>2. </strong>Für die Kindertagesstätten in nicht-städtischer Trägerschaft soll der Magistrat auf eine entsprechende Prüfung und gegebenenfalls Umsetzung hinwirken.</p><p><strong>3.</strong> Der Magistrat soll den Einsatz von anders qualifiziertem Personal und/oder qualifiziertem ausländischen Personal nach § 25 HKJGB prüfen.</p><p><strong>4.</strong> Die Ergebnisse sind im nächsten Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Integration vorzustellen.</p><p><strong>5.</strong> Diese Maßnahmen stellen eine zeitlich begrenzte Übergangslösung dar, die im Austausch mit den Trägern erfolgen soll. Individuelle Lösungen für die jeweilige Situation sind zu finden.</p><p><strong>6.</strong> Der Magistrat soll für ca. 70.000 Euro kurzfristig eine zentrale Anmelde-Software kaufen. Dafür soll der Magistrat mit allen Trägern sprechen und Angebote für Produkte/Systeme einholen und in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur, Soziales und Integration vorstellen.</p><p><b>Daraufhin schrieben die Hofheimer Kita-Leitungen folgenden Brief ans Rathaus:</b></p><p><em>Wir haben uns in einer Arbeitsgruppe mit der Sinnhaftigkeit der Inhalte des Beschlusses in Bezug auf die Verbesserung der Betreuungssituation in Hofheim auseinandergesetzt.</em></p><p><em>Jede Maßnahme, die eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen von päd. Fachkräften zur Folge hat, oder eine Verschlechterung der Betreuungsqualität mit sich bringt, ist als kontraproduktiv zu werten und wird eine weitere Verschlechterung der Fachkraftsituation zur Folge haben.</em></p><p><em>Ergo: Sämtliche Maßnahmen, die ergriffen werden &#8211; kurz-, mittel- und langfristig &#8211; MÜSSEN an den bestehenden Standards ansetzen und auf Fachkraftgewinnung und Fachkraftbindung abzielen.</em></p><p><em>Es sollen gezielt Anreize geschaffen werden, die die Träger der Einrichtungen in Hofheim so attraktiv machen, dass päd. Fachkräfte in unseren Einrichtungen arbeiten möchten.</em></p><p><em>Um eine sinnvolle Einschätzung treffen zu können, wurden folgende Faktoren mitgedacht:</em></p><ul><li><em>Der gesetzlicheAuftrag, der von Kitas umgesetzt werden muss</em></li><li><em>Die  gesetzlichen Grundlagen (HKJGB, KiföG, Kita-Qualitätsgesetz, SGB VI, Kinderschutzgesetz, Kinderrechte, Kinderrechtskonvention, Inklusion im GG)</em></li><li><em>Inhalte des Hessischen Bildungsplans als Fördervoraussetzung für Kitas</em></li><li><em>Päd. Anforderungen an Kindertagesbetreuung heute</em></li><li><em>Personalberechnung</em></li><li><em>Risikoeinschätzung</em></li><li><em>Einschätzung von Fach-Expertinnen</em></li><li><em>Fachkraftausbildung</em></li><li><em>Personalüberlastung und Stimmung/Tendenzen der Mitarbeitenden in den Kitas</em></li></ul><p><em>Im Folgenden beziehen wir uns auf die einzelnen Punkte aus dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 22.5.2024:</em></p><p><em><b>Zu Punkt 1:</b></em></p><ul><li><em>Verweis zum gesetzlichen Auftrag HKJGB: Diese Maßnahme entspricht nicht dem gesetzlichen Auftrag.</em></li><li><em>Personalberechnung nach KiföG:</em></li><li style="list-style-type: none;"><ul><li><em>Verkürzte Offnungszeiten führen häufig zu gekürzten Personalstunden, d.h. zu weniger Personal. Gleichzeitig werden dadurch keine Kapazitäten zur Betreuung geschaffen.</em></li><li><em>Kürzung der Randzeiten kann zu Personalkürzung führen, dieses Personal fehlt auch in den Kernzeiten.</em></li><li><em>Kleine Kitas: Es müssen immer zwei Fachkräfte vor Ort sein. Es darf nicht eine Fachkraft alleine im Haus sein.</em></li><li><em>Die Stunden der Vollzeitkräfte müssten entsprechend der Öffnungszeiten ebenfalls gekürzt werden, da dann keine 39 Stundenwoche möglich ist.</em></li></ul></li><li><em>Platzberechnung für Kita, Krippe, Integration:</em></li><li style="list-style-type: none;"><ul class="ul1"><li class="li1"><em>KiföG berechnet das Personal für Kita, Krippe, Kita mit Integrationskindern u.ä.</em></li><li class="li1"><em>Der Personalschlüssel für eine Integrationsgruppe wird anders berechnet, als der für die Kita. Krippengruppen werden mit einem noch höheren Fachkraftschlüssel berechnet. Die Berechnungen müssen verpflichtend umgesetzt werden.</em></li></ul></li></ul><ul><li><em>Jede Einrichtung ist an ihre Betriebserlaubnis gebunden.</em></li><li style="list-style-type: none;"><ul class="ul1"><li class="li1"><em>Die Anzahl der aufzunehmenden Kinder ist standardmäßig festgelegt und darüber hinaus an Raumgrößen angepasst. Die maximale Gruppengröße kann 25 Kinder pro Gruppe betragen, bei sehr kleinen Räumen auch weniger. Die Voraussetzungen zur Betreuung von Kindern mit einer Integrationsmaßnahme wären nicht mehr zu erfüllen, somit könnte der gesetzliche Auftrag nicht umgesetzt werden.</em></li></ul></li></ul><p><em><b>Zu Punkt 2:</b></em></p><p><em>Es ist uns unklar, was mit dieser Aussage gemeint ist. Die Aussage liest sich wie eine Kritik an den nicht-städtischen Trägern und sollte erklärt werden.</em></p><p><em><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Was ist gemeint mit „die Stadt prüft&#8220; und was soll geprüft werden? Vor welchem Hintergrund?</span></em></p><p><em>Was bedeutet die Aussage „Ziel eines verbesserten Betreuungsangebotes?&#8220; Dies lässt die Unterstellung vermuten, dass die Einrichtungen unter freier Trägerschaft ihre Betreuungskapazitäten nicht ausschöpfen.</em></p><p><em>Ale Träger arbeiten nach den gleichen Gesetzen, Vorgaben, Qualitätskriterien und Standards der päd. Arbeit. Sie richten sich nach denVorgaben aus dem Hessischen Bildungsplan, nach den festgelegten Aufnahmekriterien, nach der Betriebserlaubnis und den Personalberechnungsgrundlagen.</em></p><p><em>Die Einrichtungen in freier Trägerschaft in Hofheim arbeiten alle auf einem gleichermaßen hohen Standard. Die Trägervielfalt bereichert das Betreuungsangebot in Hofheim und macht die Kita-Landschaft bunter. Verschiedene Ansätze und Konzepte, unterschiedlicher Träger führen dazu, für alle Familien das passende Angebot zu haben.</em></p><p><em>Für arbeitsuchende päd. Fachkräfte ist es attraktiv, sich in der Trägervielfalt den für sie passenden Arbeitgeber aussuchen zu können. Die freien Träger tragen auf diesem Weg zu einer gesicherten Betreuung von Hofheimer Kindern in hohem Maße bei.</em></p><p><em>Die Kommune ist gesetzlich zur Förderung der Trägervielfalt verpflichtet.</em></p><p><em>Hier sollte auch ein Augenmerk auf den wertschätzenden Umgangston mit den freien Trägern in der öffentlichen Diskussion gelegt werden.</em></p><p><em><b>Zu Punkt 3:</b></em></p><ul><li><em>Die Beschäftigung von qualifizierten Erzieherinnen aus dem Ausland (Spanien) ist grundsätzlich positiv zu werten. Voraussetzung ist die Prüfung der Qualität der Ausbildung, besonders hinsichtlich Aussagen aus dem Hessischen Bildungsplan und dem Kinderschutzgesetz. Hier sollte es keine großen Abweichungen von unseren Standards geben.</em></li><li><em>Der Einsatz von „anders qualifizierten&#8220; Personal ist differenziert zu betrachten.</em></li></ul><p><em>Für Kitas ist der Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal (Pädagogen!) gesetzlich vorgeschrieben und in der Praxis unerlässlich, um eine qualitätsvolle (gesetzlicher Anspruch) päd. Arbeit umzusetzen. Kinder fördern, bilden und betreuen. Hier wurden die gesetzlichen Vorgaben in den letzten Jahren nicht ohne Grund angehoben.</em></p><p><em>Anders oder nicht qualifizierte Mitarbeitende können zwar unterstützend zuarbeiten, nicht aber die anspruchsvolle und an Kriterien gebundene pädagogische Bildung, Förderung und Erziehung der Kinder übernehmen. Die Elternberatung kann ausschließlich durch qualifiziertes Personal stattfinden.</em></p><p><em>So wird es in unseren Kitas seit langer Zeit umgesetzt. Dieser Standard muss gewahrt bleiben, der Fachkraftschlüssel darf nicht unterschritten werden. Die Aufsichtspflicht liegt immer zu 100% bei der päd. Fachkräften in den Gruppen und bei der Leitung. Das heißt, je mehr unqualifiziertes oder anders qualifiziertes Personal eingestellt wird, desto größer wird die Verantwortung für die wenigen päd. Fachkräfte und die Belastung steigt.</em></p><p><em>Angebote durch Externe (bspw. Musikschule in der Kita) können nur ergänzend, nicht ersetzend sein. Die Personen können nicht auf den Mindestpersonalbedarf angerechnet werden, haben keine Aufsichtspflicht, können die Beziehungsarbeit nicht ersetzen, übernehmen auch keine pflegerischen oder organisatorischen Aufgaben und sind nur für einen kurze Zeitspanne in der Kita (max. 3Std. pro Woche). In der Regel muss für ein solches Angebot auch noch ein Raum zur Verfügung gestellt werden. Die wenigsten Kitas verfügen über Zusatzräume.</em></p><p><em><b>Zu Punkt 4:</b></em></p><p><em>Bei der Vorstellung der Ergebnisse im nächsten Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur, Soziales wird es von unserer Seite als dringend notwendig erachtet, päd. Fachkräfte aus der Kita (Leitungen) zur Fachexpertise hinzuzuziehen. Dies sollte grundsätzlich für Sitzungen und Arbeitsgruppen gelten, in denen Lösungen zur Verbesserung der Situation gesucht werden. Es ist nicht verständlich, dass Entscheidungen ohne fundierte Kenntnisse der Kitapraxis getroffen werden.</em></p><p><em><b>Zu Punkt 5:</b></em></p><p><em>Die Aussage „zeitlich begrenzte Übergangslösung&#8220; ist riskant. Sie wird ziemlich sicher dazu führen, Fachkräfte zu verlieren.</em></p><p><em>Päd. Fachkräfte in den Einrichtungen laufen permanent am Limit und haben mit ständig steigenden Anforderungen am Arbeitsplatz zu kämpfen: Personalmangel, zunehmend höhere Krankheitszeiten, steigende Bedarfe der Kinder (bspw. Inklusion, Migration), zunehmend viele herausfordernde Kinder und Eltern und der hohe Anspruch an die päd. Leistung bei gleichzeitig geringer gesellschaftlicher Wertschätzung. Da die vorgeschlagene Übergangslösung auch bei zeitlicher Begrenzung definitiv zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Qualität führen würde, würden MitarbeiterInnen abwandern. Die Toleranzgrenze ist ausgereizt, es gibt keine Bereitschaft, weitere Verschlechterungen in Kauf zu nehmen. Die Fachkraftsituation auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt macht eine Umorientierung leicht. Hier sind auch die Nachbarkommunen in den Blick zu nehmen, die mit durchaus attraktiven materiellen Anreizen werben.</em></p><p><em>Schlechtesten Falls orientieren sich die Mitarbeitenden auch ganz neu und gehen dem Fachkräftemarkt verloren. Eine Herabsetzung der Standards ist unter keinen Umständen hinnehmbar. Die zeitliche Begrenzung der „Übergangslösung&#8220; birgt darüber hinaus die große Gefahr, sich zum Dauerzustand zu etablieren. Die Folgen liegen auf der Hand.</em></p><p><em><b>Zu Punkt 6:</b></em></p><p><em>Wir würden es sehr begrüßen, wenn eine gute und langfristig nutzbare Anmeldesoftware für alle Einrichtungen angeschafft werden könnte, die von allen Trägern genutzt wird und für mehr Transparenz der Belegungsituation sorgt. Die aktuelle Situation ist unbefriedigend.</em></p><p><em>Zwei weitere Lösungsvorschläge wurden in der Sitzung vom 28.5.24 angesprochen:</em></p><p><em>1. Platzsplitting: Für die Aufnahme von Kindern am Nachmittag müssten die Einrichtungen zusätzliches Personal vorhalten.</em></p><p><em>Außerdem wäre der Aufwand in der pädagogischen Arbeit und bei der Verwaltung um die Zahl der im Rahmen des Platzsplittings zusätzlich aufgenommenen Kinder erhöht. Das ist definitiv nicht leistbar.</em></p><p><em>Diese Maßnahme würde auch den Bedarfen der Familien nicht gerecht werden. Viele Familien sind auf einen Ganztagesplatz angewiesen.</em></p><p><em>2. „Die städtischen Einrichtung geben bei guter Besetzung Personal an die freien Träger ab.&#8220; Hier ist bei uns der Eindruck entstanden, dass Informationen falsch verstanden und interpretiert wurden.</em></p><p><em>Die städtischen Kitas haben keinen personellen Überhang und haben es auch nicht leichter, offenen Stellen zu besetzen.</em></p><p><em>Solche Aussagen müssen geprüft werden, bevor sie öffentlich kommuniziert werden. Sie stellen die freien Träger in ein falsches Licht und führen zu Unmut der Fachkräfte einschließlich der Leitungen.</em></p><p><em>Es gibt nur drei städtische Kitas, von denen eine nicht alle Gruppen öffnen kann und alle drei regelmäßig mit Zeitarbeitspersonal arbeiten.</em></p><p><em>(&#8230;)</em></p><p><em><b>Unser Fazit:</b></em></p><p><em>Die Vorschläge aus dem Beschluss der StVV vom 22.5.24 sind auf keinen Fall zielführend, um Personal zu gewinnen und zu halten.</em></p><p><em>Es darf unter keinen Umständen zu einer weiteren Verschlechterung der Qualität in den Einrichtungen kommen.</em></p><p><em>Um die in Hofheim beschäftigten päd. Fachkräfte zu halten und zusätzliches Fachpersonal zu gewinnen, ist es unerlässlich, eine wertschätzende Haltung einzunehmen und attraktive Anreize zu schaffen (siehe hierzu auch die Ausschreibungen von Nachbarkommunen!). Beispielhaft sind hier zu nennen:</em></p><ul><li><em>Regelmäßige Supervision</em></li><li><em>Arbeitszeitmodelle wie bspw. die 4 Tage Woche</em></li><li><em>Verringerung der Gruppengröße auf max. 20 Kinder</em></li><li><em>Betriebliches Gesundheitsmanagement</em></li><li><em>Bezahlbarer Wohnraum (Kooperation mit der HWB) Kostenfreie/vergünstigte Sportmöglichkeiten (bspw. Rhein Main Therme)</em></li><li><em>Startprämienach drei Monaten/ Treueprämie nach 12 Monaten</em></li><li><em>E-Bike Leasing</em></li><li><em>Corporate Benefits in Form von verschiedenen Rabatten</em></li></ul><p><em>Wir sehen die Verantwortung zur Schaffung guter Arbeitsbedingungen bei der Stadt Hofheim in Zusammenarbeit mit den freien Trägern. Gerne tragen wir mit unserm Fachwissen aus den Einrichtungen dazu bei, gute Lösungen zu entwickeln. Wir wissen, wie brisant die Situation der fehlenden Kita-Plätze und des Fachkräftemangels ist. Wir wissen jedoch auch, wie brisant die Stimmung in den Einrichtungen ist und wie wenig Bereitschaft es bei dem vorhandenen Personal gibt, unter noch schlechteren Bedingungen zu arbeiten.</em></p><p><em>Die pädagogische Arbeit hat sich in den letzten Jahren stark verändert: zunehmend Kinder mit herausforderndem Verhalten, zunehmend Kinder ohne deutsche Sprachkenntnisse, zunehmend Eltern, die ihrem Erziehungsauftrag kaum nachkommen können. Diese Veränderungen MÜSSEN bei der Lösungsfindung mitgedacht und berücksichtigt werden.</em></p><p><em>Wir freuen uns, auf eine gemeinsame konstruktive Weiterarbeit zur Verbesserung der Lage in Hofheim und in den Einrichtungen, um weiterhin qualitätsvolle pädagogische Arbeit für die Hofheimer Kinder leisten zu können</em></p><p><em><b>Die Leitungen aller Träger der Kreisstadt Hofheim</b> vertreten durch die Leitungen:</em></p><p><em>E.v. Kita Thomasgemeinde &#8212; Kinderhaus Spatzennest &#8212; Kinder- und Familienhaus Freche Spatzen &#8212; Integrative Kindertagesstätte Caritas &#8212; Kita Johannesgemeinde &#8212; Kita Wandersmann &#8212; Kita Römerlagereine </em></p></div>
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