<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Jung Thomas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/jung-thomas/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jan 2026 10:44:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Jung Thomas &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Deutschlandweite Radfahrer-Umfrage: Hofheims Stadtpolitik blamiert sich mal wieder</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/06/20/radfahrer-umfrage-2025/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2025/06/20/radfahrer-umfrage-2025/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=57849</guid>

					<description><![CDATA[Viel schlechter geht's wirklich nicht: Bei einer deutschlandweiten Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) unter Radfahrern hat Hofheim erneut ganz miserabel abgeschnitten. Dabei hatte der amtierende Bürgermeister doch ausdrücklich versprochen, sich für Radfahrer einzusetzen und neue Radwege zu bauen. War wohl nix! Menschen mit optimistischer Grundeinstellung dürfen sich allerdings jetzt freuen: Es gibt einen Lichtblick!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Viel schlechter geht&#8217;s wirklich nicht: Bei einer deutschlandweiten Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) unter Radfahrern hat Hofheim erneut ganz miserabel abgeschnitten. Dabei hatte der amtierende Bürgermeister doch ausdrücklich versprochen, sich für Radfahrer einzusetzen und neue Radwege zu bauen. War wohl nix! Menschen mit optimistischer Grundeinstellung dürfen sich allerdings jetzt freuen: Es gibt einen Lichtblick!</strong></p>



<p>Es war eine Meldung, die von der Rathaus-Pressestelle umgehend <a href="https://www.hofheim.de/artikel/gelungener-auftakt-beim-stadtradeln/" target="_blank" rel="noopener">auf der städtischen Webseite</a> veröffentlicht wurde. Überschrift: <em>„Gelungener Auftakt beim Stadtradeln“</em>. Es handelt sich dabei um eine Kampagne des <a href="https://www.klimabuendnis.org/" target="_blank" rel="noopener">Klima-Bündnisses</a>, bei der möglichst viele Radfahrer in einer bestimmten Zeit möglichst viele Kilometer zurücklegen sollen &#8211; auf diese Weise tun sie Gutes für die Umwelt und natürlich auch für ihre Gesundheit (mehr Infos <a href="http://www.stadtradeln.de/hofheim" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Die Stadt schreibt dazu: <strong>Jeder gefahrene Kilometer</strong> zeige, <em>„dass es wichtig ist, in gute Radwege und verbesserte Radfahrbedingungen zu investieren.“</em></p>



<p>Nahezu zeitgleich hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (<a href="https://www.adfc.de/" target="_blank" rel="noopener">ADFC</a>) <strong>die Ergebnisse einer großen Umfrage unter Radfahrern</strong> bekannt gegeben. Das Hofheimer Rathaus hat sie bisher nicht veröffentlicht &#8211; der Grund ist offensichtlich:</p>



<p>Die Stadt erhielt durchweg<strong> miserable Zensuren</strong>, weil sie eben <span style="text-decoration: underline;">nicht</span><strong> in gute Bedingungen für Radfahrer investiert</strong>.</p>



<p>Das sollte die Öffentlichkeit wohl nicht erfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Radfahrer: Hofheim auf viertletztem Platz in Hessen</h2>



<p>171 Kilometer vom Hofheimer Rathaus entfernt liegt das hessische Städtchen <a href="https://www.baunatal.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Baunatal</a>. Es hat knapp 28.000 Einwohner, im Stadtparlament stellt die SPD die stärkste Fraktion, und im Rathaus regiert ein Parteiloser.</p>



<p>Vielleicht sollten sich Hofheims Stadtverordnete demnächst mal <strong>einen Ausflug</strong> in das südlich von Kassel gelegene Städtchen gönnen. Einige Lokalpolitiker werden sicher interessiert sein zu erfahren, wie sich <strong>Stadtpolitik</strong> <strong>ohne einen Vertreter der etablierten Parteien an der Magistratsspitze </strong>gestaltet &#8211; das steht künftig ja auch in Hofheim an.</p>



<p>Doch darum geht es nicht:</p>



<p>Vielmehr könnten Hofheims Bürgervertreter vor Ort<strong> Informationen und Eindrücke</strong> darüber sammeln, wie <strong>eine fahrradfreundliche Kommune</strong> aussieht und <strong>wie gut es sich darin leben lässt</strong>.</p>



<p>Baunatal hat beim großen <strong>Fahrradklima-Test des ADFC</strong> überragend abgeschnitten. In der Kategorie „Orte mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern“ nahmen 429 Kommunen teil &#8211; <strong>Baunatal kam auf den ersten Platz.</strong></p>



<p><strong>Das Ergebnis für Hofheim ist dagegen ernüchternd: Platz 406.</strong> Ja, damit schnitten 23 Orte in Deutschland noch schlechter ab. Aber 405 eben auch besser.</p>



<p><strong>Im landesweiten Vergleich</strong> fällt das Ergebnis regelrecht <strong>beschämend</strong> aus: Von 41 teilnehmenden Orten in der Gruppe „20.000 bis 50.000 Einwohner“ in Hessen landete <strong>Hofheim mit der Note 4,45 auf Platz 38</strong>; schlechter schnitten nur Gelnhausen (Note 4,48), Bad Hersfeld (4,49) und Büdingen (4,58) ab.</p>



<p>Die stolze Kreisstadt Hofheim am Taunus erweist sich für Radfahrer somit <strong>als echte „Loser-Town”:</strong> <strong>Wie peinlich ist das denn?</strong></p>



<p>Das Ergebnis ist <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/27/radfahrer-elend-in-hofheim/">eine Blamage für die Stadtpolitik</a> und eine derbe Ohrfeige für den (inzwischen abgewählten) <strong>Bürgermeister Christian Vogt (CDU)</strong>. Sechs Jahre lang konnte er die Kreisstadt an vorderster Front <strong>mitgestalten</strong>, die Bürger hatten ihn 2019 unter anderem aufgrund seiner Versprechungen gewählt. Einer seiner Wahlsprüche lautete: <em>„Das Mobilitätsverhalten hat sich geändert. Die Zeichen der Zeit müssen erkannt und der Radwegeausbau vorangetrieben werden! Dafür setze ich mich ein.“</em></p>



<p>Dafür setze ich mich ein? Ach was! In Wahrheit interessiert sich Vogt <strong>kein bisschen für Radfahrer</strong>. <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/">Längst wissen wir:</a> Er hat in all den Jahren <strong>nichts</strong> für sie getan.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="651" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310.jpg" alt="Radfahrer
" class="wp-image-35497" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-768x500.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auszug aus dem Wahlprogramm von Christian Vogt vor seiner Wahl 2019. Heute wissen wir: Die großen Versprechungen des CDU-Bürgermeisters waren nur leere Sprüche.</figcaption></figure>
</div>


<p>Noch so ein <strong>Vogt-Spruch </strong>gefällig? <em><em>„</em>Grundsätzlich möchte ich kontinuierlich Fahrradwege ausbauen, die Ortsteile mit Fahrradwegen vernetzen und mit Hilfe von Fördergeldern von Bund, Land und Kreis die Stadt an das überregionale Fahrradwegenetz besser anschließen.”</em></p>



<p>Vogt wollte also <strong>grundsätzlich</strong> Radwege ausbauen, <strong>kontinuierlich</strong>. Sagte er. Versprach er.</p>



<p>Und was tat er? Siehe oben: <strong>nix</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nahmobilitäts-Dezernent von der FDP ist eher Fiktion</h2>



<p><strong>Baunatal, das Sieger-Städtchen</strong>, das zum dritten Mal in Folge zur <strong>fahrradfreundlichsten Kommune Deutschlands</strong> gewählt wurde, verspricht nicht nur, konsequent alljährlich <strong>viele Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs</strong> durchzuführen. Sondern setzt diese Versprechen auch um. Auf der <a href="https://www.baunatal.de/de/freizeit/sport-und-freizeit/radfahren-in-baunatal/" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Kleinstadt</a> wird dem Thema Radfahren viel Platz eingeräumt, im Baunataler Rathaus gibt es sogar die Stelle <em>&#8222;Projektleiter Radverkehr&#8220;.</em></p>



<p>In Hofheim hat man sich einen deutlich schickeren Titel ausgedacht:&nbsp;Die Stadt leistet sich einen <strong>Dezernenten für Nahmobilität</strong>. Dieser Posten wurde mit <strong>Thomas Jung </strong>besetzt, der im Hauptberuf <strong>Versicherungsvertreter</strong> ist. Dass sich der ehrenamtliche FDP-Stadtrat jemals für Radfahrer eingesetzt hätte, ist jedoch nicht bekannt. Auch sonst scheint der Nahmobilitätsdezernent in der Kreisstadt eher Fiktion zu sein. Auf der Homepage der Stadt wurde zwar eine <a href="https://www.hofheim.de/leben-in-hofheim/planen-bauen-und-verkehr/verkehr-und-nahmobilitaet/nahmobilitaet/" target="_blank" rel="noopener">Unterseite &#8222;Nahmobilität&#8220;</a> eingerichtet, doch Jung wird dort nicht einmal erwähnt.</p>



<p>Entsprechend <strong>enttäuscht</strong> fallen die Reaktionen der Radfahrer aus, die der ADFC eingesammelt hat. <strong>199</strong> Personen aus Hofheim haben an der großen Umfrage teilgenommen und auf die <strong>27 Fragen</strong> mit Schulnoten geantwortet.&nbsp;Das beste Ergebnis mit einem <strong>guten Befriedigend</strong> (3,2) bekam der Punkt <em>„Fahrradmitnahme im öffentlichen Verkehr“.</em> Der Dank dafür gebührt allerdings nicht der Stadtverwaltung, sondern wohl eher den <strong>Verkehrsgesellschaften</strong> <a href="https://www.rmv.de/c/de/start/" target="_blank" rel="noopener">RMV</a>/<a href="https://mtv-unternehmen.de/" target="_blank" rel="noopener">MTV</a>.</p>



<p>Sechs Mal vergaben die Radfahrer die Note <em>„mangelhaft“</em>. So bewerteten sie unter anderem die <strong>Falschparkerkontrollen auf Radwegen und den Winterdienst</strong>. Hierfür unmittelbar verantwortlich: das Hofheimer Rathaus.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stellenwert des Radverkehrs in Hofheim: Note 5!</h2>



<p>Der ADFC hat seine 27 Fragen<strong> in fünf Abschnitte</strong> eingeteilt. Hier sind die Hofheim-Ergebnisse der großen Radfahrer-Umfrage <strong>im Detail:</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center">Stichwort <em>„</em>Fahrrad- und Verkehrsklima<em>“</em></h5>



<ol class="wp-block-list">
<li>Spaß oder Stress &#8211; Note: <strong>4,4</strong></li>



<li>Akzeptanz als Verkehrsteilnehmer &#8211; Note: <strong>4,5</strong></li>



<li>Radfahren durch Alt und Jung &#8211; Note: <strong>3,9</strong></li>



<li>Werbung für das Radfahren &#8211; Note: b</li>



<li>Medienberichte &#8211; Note: <strong>4,3</strong></li>
</ol>



<p class="has-text-align-center"><strong>Durchschnittsnote „Fahrrad- und Verkehrsklima“: 4,4.</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center">Stichwort <em>„</em>Stellenwert des Radverkehrs<em>“</em></h5>



<ol class="wp-block-list">
<li>Fahrradförderung in jüngster Zeit &#8211; Note: <strong>5,2</strong></li>



<li>Falschparkerkontrolle auf Radwegen &#8211; Note: <strong>5,0</strong></li>



<li>Reinigung der Radwege &#8211; Note: <strong>4,8</strong></li>



<li>Ampelschaltungen für Radfahrer/innen &#8211; Note: <strong>5,1</strong></li>



<li>Winterdienst auf Radwegen &#8211; Note: b</li>
</ol>



<p class="has-text-align-center"><strong>Durchschnittsnote „Stellenwert des Radverkehrs“: 5,0.</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center">Stichwort <em>„</em>Sicherheit beim Radfahren<em>“</em></h5>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sicherheitsgefühl &#8211; Note: <strong>5,0</strong></li>



<li>Konflikte mit Fußgängern &#8211; Note: <strong>3,7</strong></li>



<li>Konflikte mit Kfz &#8211; Note: <strong>4,6</strong></li>



<li>Hindernisse auf Radwegen &#8211; Note: <strong>4,4</strong></li>



<li>Fahrraddiebstahl &#8211; Note: <strong>4,4</strong></li>



<li>Fahren auf Radwegen und Radfahrstreifen &#8211; Note: <strong>4,9</strong></li>



<li>Fahren im Mischverkehr mit Kfz &#8211; Note: <strong>4,8</strong></li>
</ol>



<p class="has-text-align-center"><strong>Durchschnittsnote „Sicherheit beim Radfahren“: 4,5.</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center">Stichwort <em>„</em>Komfort beim Radfahren<em>“</em></h5>



<ol class="wp-block-list">
<li>Breite der Wege für Radfahrer/innen &#8211; Note: b</li>



<li>Oberfläche der Wege für Radfahrer/innen &#8211; Note:<strong> 4,8</strong></li>



<li>Abstellanlagen &#8211; Note: <strong>3,9</strong></li>



<li>Führung an Baustellen &#8211; Note: <strong>4,9</strong></li>



<li>Fahrradmitnahme im Öffentlichen Verkehr &#8211; Note: b</li>
</ol>



<p class="has-text-align-center"><strong>Durchschnittsnote „Komfort beim Radfahren“: 4,4.</strong></p>



<h5 class="wp-block-heading has-text-align-center">Stichwort <em>„</em>Infrastruktur Radverkehrsnetz<em>“</em></h5>



<ol class="wp-block-list">
<li>Erreichbarkeit Stadtzentrum &#8211; Note: <strong>3,9</strong></li>



<li>zügiges Radfahren &#8211; Note: <strong>4,0</strong></li>



<li>geöffnete Einbahnstraßen in Gegenrichtung &#8211; Note: <strong>3,3</strong></li>



<li>Wegweisung für Radfahrer &#8211; Note:<strong> 3,4</strong></li>



<li>Öffentliche Fahrräder &#8211; Note: <strong>5,1</strong></li>
</ol>



<p class="has-text-align-center"><strong>Durchschnittsnote „Infrastruktur Radverkehrsnetz“: 3,9.</strong></p>



<p>Spannende Frage: Wird alles besser, wenn Vogt im September das Rathaus verlassen muss?  <strong>Wilhelm Schultze </strong>von der Wählergemeinschaft „Bürger für Hofheim&#8220; (BfH), <strong>der designierte Bürgermeister, </strong>hat im Wahlkampf den Mund <strong>nicht ganz so voll genommen</strong> wie der CDU-Mann seinerzeit. Doch auch er hat <a href="https://wilhelm-schultze.de" target="_blank" rel="noopener">Folgendes</a> <strong>versprochen</strong>: <em> <em>„</em>Ich mache mich stark für den Radwegeausbau und die allgemeine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur.<em>“</em></em></p>



<p><strong>Hofheimer mit optimistischer Grundeinstellung</strong> sehen den nächsten Jahren daher <strong>voller  Optimismus</strong> entgegen: Ein Licht am Ende des Tunnels ist in Sicht! </p>



<p>Heute bewerten Radfahrer den <em>„Stellenwert des Radverkehrs“ </em>in der Kreisstadt<strong> mit einer glatten Fünf </strong>( <em>„mangelhaft“</em>)<strong>. </strong></p>



<p><strong>Schlechter geht wohl nicht: Es kann jetzt nur noch besser werden!</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-default"/>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;: Radfahrer demonstrieren </h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="hofheimbewegtsich.org"><img decoding="async" width="640" height="414" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Hofheim-bewegt-sich-Radfahrer-2025.jpg" alt="Hofheim bewegt sich Radfahrer 2025" class="wp-image-57879" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Hofheim-bewegt-sich-Radfahrer-2025.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Hofheim-bewegt-sich-Radfahrer-2025-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Klick aufs aufs Bild führt direkt zur Homepage von &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer sich für bessere Bedingungen für Radfahrer einsetzen möchte, sollte sich nicht allein auf den künftigen <strong>Bürgermeister Wilhelm Schultze</strong> verlassen. Ein bisschen Druck von unten hat der Lokalpolitik noch nie geschadet.</p>



<p>In Hofheim haben sich Bürgerinnen und Bürger zusammengetan und laden regelmäßig zu Radler-Demos ein. Auf der Webseite von <a href="https://hofheimbewegtsich.org/" target="_blank" rel="noopener"> <em>„</em>Hofheim bewegt sich<em>“</em></a> finden sich dazu weitere Informationen. Dort heißt es auch: <em> <em>„</em>Hofheim muss sich bewegen – zu einer Stadt, die auch für für Fahrradfahrer attraktiv und sicher wird.<em>“</em></em></p>



<p><a href="https://hofheimbewegtsich.org/2025/06/juni-demo-und-der-radweg-nach-lorsbach/" target="_blank" rel="noopener">Die nächste Demo</a> findet am Samstag,<strong> 28. Juni,</strong> statt. Start ist um 11 Uhr auf dem Kellereiplatz.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-default"/>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2025/06/20/radfahrer-umfrage-2025/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 17:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cuntze Hannelore]]></category>
		<category><![CDATA[Fleck Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Haux Waldemar]]></category>
		<category><![CDATA[Hees Matthias]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henrich Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffmann Dr. Manuela]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Marion]]></category>
		<category><![CDATA[Neupert-Eyrich Elvira]]></category>
		<category><![CDATA[Piazzi Harald]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Dr. Kristin]]></category>
		<category><![CDATA[Sittig Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Zöll Helmut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=35677</guid>

					<description><![CDATA[Offen will keiner drüber reden: Wulf Baltruschat könne, heißt es, ziemlich unangenehm reagieren. Jetzt aber übertreibt er's wohl, und die Kritik an ihm wächst: Der Lokalpolitiker müsste als Mitglied des Magistrats eigentlich an allen Stadtverordnetenversammlungen teilnehmen – das verlangt die Gemeindeordnung. Doch Baltruschat fehlt fast immer. Nach den Gründen befragt, gibt der CDU-Stadtrat  eigenartige Erklärungen ab.

Bonus-Bericht I: Zwei langjährige Stadtverordnete geben ihr Mandat ab und bekommen nicht ein einziges Wort des Dankes zu hören. Selbst schuld, heißt es. Die CDU reagiert eiskalt.

Bonus-Bericht II: Christian Vogt ist nicht mehr CDU-Chef – Jens Fleck übernimmt den "Männerclub". Zahlen zeigen: Frauen haben in Hofheims CDU-Vorstand nichts zu sagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In Hofheims sind einige Stadtpolitiker ziemlich stinkig. Ein Mitglied des Magistrats führt öffentlich vor, was er von der parlamentarischen Kärrnerarbeit hält: nämlich gar nichts. Regelmäßig schwänzt er die Stadtverordnetenversammlung, obwohl seine Anwesenheit vorgeschrieben ist. Auf Anfrage offenbart der Mann ein eigenartiges Verständnis von der Gemeindeordnung und seinen Pflichten.</strong></p>



<p>Nach jeder Sitzung des <strong>Hofheimer Stadtparlaments</strong> wird ein <strong>Protokoll</strong> angefertigt. Obenan stehen die Namen der <strong>anwesenden Mandatsträger</strong> und <strong>Magistratsmitglieder</strong>, untendrunter wird festgehalten, wer <strong>nicht</strong> <strong>erschienen</strong> ist.</p>



<p>So haben wir <strong>schwarz</strong> <strong>auf</strong> <strong>weiß</strong>, was unter Lokalpolitikern zunehmend <strong>für</strong> <strong>Verärgerung</strong> sorgt: <strong>Fast immer fehlt</strong> – offiziell natürlich entschuldigt – <strong>Wulf Baltruschat, Stadtrat der CDU</strong>.</p>



<p>Ausgerechnet <strong>Baltruschat</strong>! Der Mann war mal in der <strong>SPD</strong> und wollte unbedingt <strong>hauptamtlicher Beigeordneter</strong> im Rathaus werden. Weil <strong>Hofheims Genossen</strong> ihm den Job <strong>verwehrten</strong> – sie favorisierten<strong> Bernhard Köppler</strong> –, warf Baltruschat ihnen <strong>unter Absingen schmutziger Lieder</strong> das Parteibuch vor die Füße. Und lief schnurstracks zur <strong>CDU</strong> über.</p>



<p>Vorher saß der Mann <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>SPD</strong> im Magistrat. Jetzt steht er dort für die <strong>Politik der Christdemokraten</strong>. <em>&#8222;Ich kann mit denen“,</em> tat er markig-trotzig kund.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg" alt="Wulf Baltruschat 2018" class="wp-image-35801" style="aspect-ratio:1;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wulf Baltruschat: Früher war er in der SPD&#8230;</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg" alt="Stadtrat
" class="wp-image-35800" style="aspect-ratio:1.001564945226917;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;dann kandidierte er für die CDU.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p>Nach den <strong>Wahlen im März 2021</strong> zeigte sich der heute 57-Jährige noch ein paar Mal im Stadtparlament. Genauer: Er kam zu den <strong>ersten vier Sitzungen</strong>. Dann hatte er wohl keine Lust mehr. In den <strong>Protokollen</strong> ist es dokumentiert:</p>



<p><strong>23 Mal tagte das Stadtparlament</strong> in dieser Legislaturperiode. <strong>18 Mal fehlte Baltruschat</strong>.</p>



<p><strong>Ein trauriger Spitzenwert.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Polizist, der sich seine eigenen Regeln gibt</h2>



<p>Es ist eindeutig geregelt: <strong>Ein Stadtrat</strong> <span style="text-decoration: underline;">muss</span> an den Sitzungen des Stadtparlaments <strong>teilnehmen</strong>. In der <a href="https://www.hofheim.de/download/zentraler-dienst/A02_Geschaeftsordnung_Stvv.pdf" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung</a> heißt es unter Berufung auf die <strong>Hessische Gemeindeordnung</strong>: Mitglieder des Magistrats sind <em>&#8222;zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Verpflichtet&#8220;</em> – das Wort ist eigentlich <strong>nicht misszuverstehen.</strong></p>



<p>Baltruschat – er ist <strong>Polizist von Beruf</strong> – teilt auf Anfrage mit, er könne nicht immer an den Sitzungen des Parlaments teilnehmen, weil er noch andere <strong>Ehrenämter</strong> innehabe. Vereinsring, Schützenverein, Polizeigewerkschaft, dazu kämen <em>&#8222;Urlaub, Krankheit, wichtige dienstliche Termine&#8220;</em>.</p>



<p>Dass sein <strong>ständiges Fehlen</strong> mit der Geschäftsordnung <strong>nicht in Einklang</strong> zu bringen ist, scheint den Mann <strong>nicht</strong> <strong>zu</strong> <strong>kümmern</strong>. <em>&#8222;Der will nur den Titel. Arbeit ist seine Sache nicht&#8220;</em>, sagt ein Stadtpolitiker, er klingt <strong>biestrig</strong>.</p>



<p>Tatsächlich hat Baltruschat für sich selbst eigene Regeln geschaffen: Als <strong>Stadtrat</strong>, so teilt er mit, habe er im Parlament <strong>kein Rederecht</strong>, könne also nicht zur Meinungsbildung beitragen. <em>&#8222;Daher entsteht durch das Fehlen von ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern kein Nachteil für eine Stadtverordnetenversammlung.&#8220;</em></p>



<p>Soll heißen: <strong>Auch wenn&#8217;s vorgeschrieben ist – da gehe ich nicht hin.</strong></p>



<p>Er hat für sich einen weiteren Grund gefunden, den nennt er ganz unverhohlen: <em>&#8222;Ich bekomme dafür auch kein Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung.&#8220; </em>Und dann sagt er auch noch: Was in der <strong>Hessischen</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> stehe – also die <strong>Pflicht zur Anwesenheit</strong> –, das sei für ihn <em>&#8222;eher symbolischer Natur&#8220;</em>. </p>



<p>Der Mann redet wie ein Autofahrer, der von der Polizei <strong>mit Tempo 100</strong> vor einer Kita<strong> </strong>gestoppt wird und sich <strong>rauszureden</strong> versucht: Er habe es <strong>eilig</strong>, es sei doch <strong>nichts passiert</strong>, und überhaupt, die Temp-30-Schilder, die hätten doch nur <strong>Symbolwert</strong>.</p>



<p>Wie die Polizei <strong>auf solche Sprüche</strong> reagiert, können wir uns denken. <strong>In Hofheims Stadtpolitik</strong> ist der Mann bislang damit <strong>durchgekommen</strong> – zumindest<strong> bei der CDU.</strong> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Der älteste Stadtrat fehlte nicht ein einziges Mal</h2>



<p>Blättern wir noch ein bisschen in den Protokollen: Auf der <strong>Abwesenheitsliste</strong> ebenfalls <strong>ganz oben</strong> – allerdings deutlich unter Baltruschat – steht<strong> Dr. Manuela Hoffmann</strong> (49), auch sie von der <strong>CDU</strong>: Sie fehlte bei acht Sitzungen des Stadtparlaments.</p>



<p>Dicht hinter ihr zwei Grüne: <strong>Helmut Zöll</strong> (70) fehlte in sechs, <strong>Marion Michel</strong> (69) in vier Sitzungen.</p>



<p>Daneben gibt es aber auch <strong>richtige Positiv-Beispiele</strong>, die wir gerne nennen:</p>



<p>Ältester im Magistrat ist <strong>Wolfgang Sittig (CDU)</strong>. Mit seinen <strong>82 Jahren</strong> ist der Mann ein Vierteljahrhundert älter als <strong>Dauerschwänzer Baltruschat</strong>. Sittig, seit mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtliches Mitglied der Verwaltungsspitze, nahm <strong>an allen Sitzungen des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode teil. <strong>Vorbildlich!</strong></p>



<p>Neben ihm ganz oben auf der Bestenliste: <strong>Matthias Hees</strong> von der <strong>FWG</strong>. Der 71-Jährige fehlte ebenfalls in keiner der <strong>23 Stadtverordnetenversammlungen</strong>.</p>



<p><strong>Waldemar Haux</strong> von den Grünen, <strong>76</strong> <strong>Jahre alt</strong>, versäumte bisher nur eine Sitzung. Das gilt auch für <strong>Jens Fleck</strong> von der CDU, der mit 37 Jahren der<strong> Jungspunt im Magistrat </strong>ist.</p>



<p>Im guten Mittelfeld finden wir <strong>Elvira Neupert-Eyrich </strong>(71, SPD), <strong>Helmut Henrich</strong> (66, BfH) und <strong>Thomas Jung </strong>(57, FDP), die jeweils an zwei Parlamentssitzungen nicht teilnehmen konnten, sowie <strong>Harald Piazzi</strong> (76, SPD), der bei drei Sitzungen nicht anwesend war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeit der Linken im Magistrat unerwünscht</h2>



<p>Warum die <strong>Linken</strong> hier nicht auftauchen? Sie sitzen zwar <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong>, sind aber <strong>im</strong> <strong>Magistrat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>vertreten</strong>. Ihre unstrittig stets fleißige, für viele aber zu kritische Mitarbeit wurde <strong>mit einem simplen Trick</strong> verhindert:</p>



<p><strong>Gleich nach der Kommunalwahl </strong>hatte die <strong>CDU </strong>beantragt, dass der Magistrat <strong>zwölf Mitglieder</strong> haben solle. Die Mehrheit stimmte zu. Sodann wurden die Plätze nach der Größe der Fraktion verteilt: 4 Sitze für die <strong>CDU</strong>. 3 für die <strong>Grünen</strong>. 2 für die <strong>SPD</strong>. Und je einen für <strong>FDP</strong>, <strong>FWG</strong> und <strong>BfH</strong>.</p>



<p>Damit waren alle zwölf Plätze vergeben. Und die Linken draußen.</p>



<p>Würde der Magistrat <strong>13 Mitglieder</strong> haben, wären <strong>alle Fraktionen</strong> drin. Die <strong>Linken</strong> versuchten es letztens: In der<strong> September-Sitzung</strong> <strong>des</strong> <strong>Stadtparlaments</strong> beantragten sie eine <strong>Erweiterung des Magistrats</strong> um einen Sitz.</p>



<p>Die Mehrheit stimmte dagegen bzw. enthielt sich: Antrag abgelehnt!</p>



<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>hat&#8217;s miterlebt: Es war <strong>die fünfte Stadtverordnetenversammlung</strong>, an der er teilnahm.</p>



<p>In der Oktober-Sitzung <strong>fehlte er schon wieder</strong>.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:14px">Das Foto ganz oben zeigt Wulf Baltruschat am Untertorplatz: Dort hat der Vereinsring einen Bienenfutterautomaten aufgestellt.</p>



<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="danke202311"><a href="#danke202311">Zwei Stadtverordnete gehen – und kriegen nicht einmal ein Dankeschön</a></h1>



<p>Das <strong>Stadtparlament</strong> hat kürzlich <strong>zwei streitbare Lokalpolitiker</strong> verloren. Sie gingen nach <strong>vielen Jahren aktiver Mitarbeit</strong>:</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/27/stadtparlament-live/#kurz202309">Alexander Kurz</a> saß seit <strong>2001</strong> für die <strong>CDU</strong> in der Stadtverordnetenversammlung und war zuletzt ihr <strong>Fraktionsvorsitzender</strong>. Er ist mit Frau und neugeborenem Sohn nach Wiesbaden-Breckenheim <strong>umgezogen</strong>, musste deshalb sein Mandat abgeben.</p>



<p>Der <strong>Linke</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/#">Bernd Hausmann</a> gehörte <strong>zwölf Jahre</strong> dem Parlament an. Er wurde unlängst <strong>75 Jahre </strong>alt und befand, es sei genug: <em>&#8222;Nicht nur in der Politik soll man gehen, solange noch ein paar Leute sagen: ‚Eigentlich schade, dass er weg ist.'&#8220;</em></p>



<p>Warum gibt es selbst für derart <strong>langjährige Parlamentarier</strong> nicht zumindest <strong>ein</strong> <strong>paar nette Worte zum Abschied</strong>? Das haben wir <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) gefragt, und der hat diese Frage so beantwortet:</p>



<p>&#8222;<em>Wenn seitens der ausscheidenden Stadtverordneten eine Verabschiedung gewünscht wird findet dies auch statt.&#8220; </em>Herr Kurz habe <strong>nicht den Wunsch</strong> dazu gehabt, und Herr Hausmann habe ihn <strong>vorab nicht informiert</strong>.</p>



<p><strong>Wir lernen: </strong>Wer der Stadt Hofheim als Stadtverordneter <strong>dient</strong> und nach vielen Jahren <strong>aufhört</strong>, muss schon selbst sagen, dass er eine <strong>Verabschiedung</strong> wünscht. Sonst gibt&#8217;s nicht&#8217;s. Keine <strong>Blumen</strong>, keine <strong>Flasche</strong> <strong>Wein</strong>, nicht mal ein <strong>Wort</strong> <strong>des</strong> <strong>Dankes</strong>.</p>



<p>Übrigens: Auf der Webseite der <strong>Linken</strong> hat <strong>Kreisvorsitzender Thomas Völker</strong> einen freundlichen Artikel zu <strong>Hausmanns Abschied</strong> aus der Stadtpolitik veröffentlicht: <a href="https://dielinke-mtk.de/ein-grosser-dank-an-bernd-hausmann/" target="_blank" rel="noopener">Ein großer Dank an Bernd Hausmann!</a></p>



<p><strong>Die CDU</strong> dagegen reagierte eiskalt: Der Name von Alexander Kurz wurde auf der CDU-Webseite umgehend aus der Liste der Fraktionsmitglieder <strong>eliminiert</strong>. Sein langjähriges Engagement<strong> </strong>wird mit <strong>keinem einzigen Wort </strong>mehr erwähnt.</p>



<p><strong>Aus den Augen, aus dem Sinn.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="cdu202311"><a href="#cdu202311">Christian Vogt nicht mehr CDU-Chef: Jens Fleck übernimmt den &#8222;Männerclub&#8220;</a></h1>



<p>Vor einem Monat hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter von <strong>Gerüchten</strong> berichtet, dass <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht länger der <strong>Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes</strong> bleiben wolle. Es werde ihm <strong>alles zu viel</strong>, der Job fordere ihn <strong>mehr als erwartet</strong>, und zu Hause warteten <strong>Frau und zwei kleine Kinder</strong>&#8230;</p>



<p>Vogt hatte sich zu dem Gerücht nicht äußern wollen – jetzt ist klar: <strong>Die Information stimmte</strong>! Vogt hat sein Amt <strong>niedergelegt</strong>; zum neuen Vorsitzenden wurde <a href="https://jens-fleck.de/wordpress/ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">Jens Fleck</a> gewählt. Der 37-Jährige arbeitet bei der <strong>Rheingauer Volksbank</strong> und ist seit vielen Jahren <strong>in der Partei aktiv</strong>. Er gehört schon lange dem <strong>Hofheimer CDU-Vorstand</strong> an, saß auch mal im <strong>Stadtparlament</strong> und ist heute – siehe oben – <strong>ehrenamtliches Mitglied des Magistrats</strong>. </p>



<p><strong>Jens Fleck</strong> eilt nicht der Ruf voraus, ein Erneuerer zu sein. <strong>Gradlinig</strong>, <strong>pflichtbewusst</strong>, durchaus auch <strong>nachdenklich</strong> – so wird er <strong>charakterisiert</strong>. Klingt erst einmal&nbsp; <strong>nicht so schlecht!</strong></p>



<p>Gleichzeitig machte der Abend deutlich, dass die <strong>CDU in der Kreisstadt</strong> ein <strong>Männerclub</strong> ist: Dem Vorstand des Stadtverbandes gehören <strong>16 Männer</strong> an – und gerade mal 2 Frauen (<strong>Dr. Kristin Seitz</strong> als stellv. Vorsitzende und <strong>Hannelore Cuntze</strong> als Beisitzerin). Das wiederum muss als Armutszeugnis gewertet werden:</p>



<p>Im vergangenen Herbst hatte der <strong>CDU-Bundesparteitag</strong>  beschlossen, <strong>30 Prozent der Posten und Listenplätze mit Frauen zu besetzen</strong>. Das gilt aber erst<strong> ab Kreisebene</strong>.  </p>



<p>Im <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> ist man davon weit entfernt: Hier begnügt man sich mit einem <strong>Frauenanteil von 11 Prozent</strong>. Dabei leben in Hofheim mehr Frauen als Männer: <strong>20.267 Frauen</strong> und <strong>19.437 Männer</strong> nennt die MTK-Einwohnerstatistik (Stand Ende 2021). </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für alle Fahrradfahrer: Die Versprechungen des Bürgermeisters (und was daraus wurde)</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 10:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diehl Norman]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Göbel Karin]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Kötter Rouven]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=35489</guid>

					<description><![CDATA[Wenn an diesem Samstag wieder zahlreiche Fahrradfahrer auf Initiative von "Hofheim bewegt sich" für eine radfahrer-freundliche Kreisstadt demonstrieren, müsste Hofheims CDU-Bürgermeister eigentlich vorneweg mitradeln: Von Christian Vogt stammt die Forderung, dass der Ausbau der Radwege vorangetrieben und die Sicherheit verbessert werden müsse. Das hätten die Demonstranten nicht besser formulieren können. Vogt allerdings verfolgte damit ganz andere Absichten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Wenn an diesem Samstag wieder zahlreiche Fahrradfahrer auf Initiative von &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220; für eine radfahrer-freundliche Kreisstadt demonstrieren, müsste Hofheims CDU-Bürgermeister <strong>eigentlich</strong></strong> <strong>vorneweg mitradeln: Von <strong>Christian Vogt</strong> stammt die Forderung, dass der Ausbau der Radwege vorangetrieben und die Sicherheit verbessert werden müsse. Das hätten die Demonstranten nicht besser formulieren können. Vogt allerdings verfolgte</strong> <strong>ganz andere Absichten.</strong></p>



<p>Der Satz ist eine <strong>unverhohlene Kritik</strong> <strong>an Hofheims Stadtpolitik</strong>, und eigentlich ist er auch eine Ohrfeige für alle Stadtpolitiker: <em>&#8222;Hofheim ist ein gutes Beispiel dafür, dass viele Projekte aufgezählt werden, über die schon oft gesprochen wurde, diese aber nie umgesetzt wurden.&#8220;</em></p>



<p><strong>Raten Sie mal</strong>, wer das gesagt hat. Da kommen Sie <strong>nie</strong> drauf!</p>



<p>Der Satz stammt – wirklich wahr – von <strong>Christian Vogt</strong>. Wir haben&#8217;s sogar schriftlich: Das Zitat finden wir in einer <strong>CDU-Postille</strong> aus dem Jahr <strong>2019</strong>, mit der sich der CDU-Mann um das <strong>Amt des Bürgermeisters</strong> beworben hatte.</p>



<p>Ob er das heute auch noch <strong>so sagen</strong> würde, darf <strong>bezweifelt</strong> werden.</p>



<p>Damals wollte Vogt <strong>Bürgermeister</strong> werden. Die <strong>Mehrheit der Wähler</strong> vertraute ihm und wählte ihn. Der CDU-Mann durfte sich auf den <strong>Chefsessel</strong> <strong>im Rathaus</strong> setzen – und ist seither die <strong>Inkarnation</strong> der eigenen Erkenntnis:</p>



<p><strong>In Hofheim wird viel geredet und wenig getan.</strong></p>



<p>Schauen wir uns nur mal Vogts <strong>Radfahrer-Versprechungen </strong>an:</p>



<p><em>&#8222;Das Mobilitätsverhalten hat sich geändert. Die Zeichen der Zeit müssen erkannt und der Radwegeausbau vorangetrieben werden! Dafür setze ich mich ein.&#8220;</em></p>



<p>O-Ton Vogt. Grammatikalisch nicht ganz sauber formuliert, aber der <strong>Sinn seiner Worte</strong> ist <strong>unmissverständlich: </strong>Er wolle <strong>den</strong> <strong>Radwegeausbau</strong> <strong>vorantreiben</strong> – das war Vogts <strong>Versprechen</strong>: <em>&#8222;Dafür setze ich mich ein.&#8220;</em></p>



<p>Und auch dieser Satz stammt von ihm, <strong>bevor</strong> <strong>er gewählt wurde</strong>:</p>



<p>&#8222;<em>Grundsätzlich möchte ich kontinuierlich Fahrradwege ausbauen, die Ortsteile mit Fahrradwegen vernetzen und mit Hilfe von Fördergeldern von Bund, Land und Kreis die Stadt an das überregionale Fahrradwegenetz besser anschließen.&#8220;</em></p>



<p>Grundsätzlich? Kontinuierlich?<strong> Fahrradwege</strong> <strong>ausbauen</strong>? Fast fünf Jahre sind seit seiner Wahl zum Bürgermeister <strong>vergangen</strong>:</p>



<p>Ja, wo sind sie denn, <strong>all die Fahrradwege</strong>, die Vogt ausbauen wollte?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="651" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310.jpg" alt="Vogt Radfahrer 202310" class="wp-image-35497" style="aspect-ratio:1.5360983102918586;width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-768x500.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern aufs Bild klicken: Vogts Wahlkampfversprechen an alle Hofheimer, die mehr und sicherere Radwege wünschen. &#8222;Dafür setze ich mich ein&#8220;, schrieb er.</figcaption></figure>
</div>


<p>Damals, im Bürgermeister-Wahlkampf, als er um die <strong>Gunst der Hofheimer</strong> buhlte, gab er sich richtig <strong>fürsorglich-besorgt.</strong> <em>&#8222;Fahrradwege sicherer machen&#8220;</em> forderte er. Und beklagte, dass immer wieder über Radwege<strong> entlang der Niederhofheimer Straße</strong> sowie der <strong>Rheingaustraße</strong> gesprochen werde, diese aber <strong>nie</strong> <strong>umgesetzt</strong> würden.</p>



<p><em>&#8222;Als Chance für den Radverkehr in Hofheim sehe ich die Tatsache, dass großer Nachholbedarf besteht. In den letzten Jahren wurde wenig gemacht, trotz des gestiegenen Aufkommens und Beliebtheit des Radverkehrs.&#8220;</em></p>



<p>Das war <strong>seine</strong> <strong>Botschaft</strong>: Mit ihm als Bürgermeister werde alles <strong>besser</strong>.</p>



<p>Das war <strong>sein Versprechen</strong>: Der Radwegebau werde vorangetrieben.</p>



<p> <em>&#8222;Dafür setze ich mich ein.&#8220;</em> Das gab Vogt seinen Wählern schriftlich.</p>



<p>Die Menschen <strong>glaubten</strong> ihm und <strong>seinen wohlklingenden Worten</strong>.</p>



<p>Sie wurden<strong> enttäuscht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kein Durchlass für Fahrradfahrer in Lorsbach</h2>



<p><strong>Wahlversprechen</strong> erweisen sich oft als <strong>Wahlversprecher</strong>, heißt es. <strong>Nahezu</strong> <strong>alle Politiker</strong> machen vor einer Wahl<strong> blumige Versprechungen</strong>, die danach nicht erfüllt werden. Manche stellen sich als <strong>nicht realisierbar </strong>heraus, andere lösen sich in Sachzwängen auf. Wieder andere werden einfach <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>erwähnt</strong>. Der Wähler <strong>vergisst</strong> bekanntlich schnell, wir haben es unlängst bei der <strong>Landtagswahl</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#lorsbach202310">gesehen</a>, als viele <strong>Lorsbacher</strong> ausgerechnet ihr Kreuzchen jenen Parteien gaben, die ihnen die Ein-Jahres-Baustelle auf der L3011 <strong>eingebrockt</strong> haben.</p>



<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Am Samstag wieder Demo der Fahrradfahrer</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-medium is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Hofheimbewegt-sich-202310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="224" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Hofheimbewegt-sich-202310-224x300.jpg" alt="Hofheimbewegt sich 202310" class="wp-image-35541" style="width:150px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Hofheimbewegt-sich-202310-224x300.jpg 224w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Hofheimbewegt-sich-202310.jpg 478w" sizes="(max-width: 224px) 100vw, 224px" /></a></figure>
</div>


<p>Die Bürgerbewegung <strong>&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</strong> ruft wieder zur allmonatlichen <strong>Fahrradfahrer-Demo</strong> auf: An diesem Samstag, <strong>28. Oktober</strong>, wird wie üblich um <strong>11 Uhr</strong> vom <strong>Kellereiplatz</strong> aus gestartet. Wer für mehr und sicherere Radfahrwege in der Kreisstadt ist: <strong>Einfach</strong> <strong>kommen</strong> – Mitradler sind gerne gesehen. Mehr Infos im Internet unter <a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noopener">www.hofheimbewegtsich.org</a>.</div></div>



<p>Apropos Lorsbach: Vor etwas mehr als einem Jahr hatte sich der <strong>Allgemeine Deutsche Fahrradclub</strong> (ADFC) an das <strong>Hofheimer Rathau</strong>s gewandt: Man möge doch bitte dafür sorgen, dass <strong>entlang der L3011-Vollsperrung</strong> vor Lorsbach zumindest <strong>ein Weg für Radfahrer frei</strong> bleibe. Der ADFC schrieb damals: <em>&#8222;Bürgermeister Christian Vogt hat zugesagt, dass die Stadtverwaltung diesen Aspekt zu berücksichtigen versucht und der Erste Stadtrat Wolfgang Exner sich des Themas annehmen wird. Wir sind gespannt!&#8220;</em></p>



<p><strong>Das klang gut! </strong>Dann begannen die <strong>Bauarbeiten</strong> – und die Straße wurde <strong>voll gesperrt</strong>, auch für <strong>Fahrradfahrer</strong>.</p>



<p>Jetzt teilte die <strong>Stadtverwaltung</strong> auf Anfrage mit: <em>&#8222;Während der derzeitigen Bauarbeiten ist das Passieren der Baustelle im Arbeitsbereich aus Sicherheitsgründen nicht möglich.&#8220;</em> Sie verweist darauf: Für Radfahrer stehe der <strong>Heinrichsweg</strong> zur Verfügung.</p>



<p>Das war auch vorher schon möglich: Radeln durch<strong> den Stadtwald</strong>, bergauf, bergab – und ab späten Nachmittag ist&#8217;s da <strong>stockduster</strong>.</p>



<p>Aber natürlich: <strong>Da ist ein Weg</strong>.</p>



<p><strong>Was wollen die Radfahrer denn noch alles?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtspitze will mehr Abstellplätze schaffen</h2>



<p>Sage bitte keiner, für Radfahrer werde in Hofheim <strong>nichts getan</strong>! Eine<strong> Abbiegespur</strong> auf der Rheingaustraße leuchtet jetzt <strong>in roter Farbe</strong>. Die Anstreich-Aktion ließ Vogt umgehend per <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000104795.php" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> verbreiten:</p>



<p>Es gebe jetzt <em>&#8222;eine offizielle, rot markierte Abbiegespur für die Radler. Dies bedeutet mehr Sicherheit, da es nun eine Pufferzone zwischen wartenden Fahrradfahrern und dem Gegenverkehr gibt&#8220;.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/rheingaustrasse-202310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="405" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/rheingaustrasse-202310.jpg" alt="Fahrradfahrer
" class="wp-image-35508" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/rheingaustrasse-202310.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/rheingaustrasse-202310-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vom Fotografen der Stadt fotografiert: die rote Abbiegespur auf der Rheingaustraße.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unser Bürgermeister – er ist doch wirklich <strong>unermüdlich</strong> für Radfahrer im Einsatz ! Im <strong>Chinon-Center</strong> wurden zwei <strong>Eisenstangen</strong> einbetoniert. Nach der Montage eilte Vogt flugs in die Tiefgarage des <strong>Einkaufzentrums</strong> und posierte für ein Foto. Auf <a href="https://www.facebook.com/vogt2019/photos/a.521647641613731/1295574550887699/?type=3&amp;locale=hi_IN" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> feierte er sich: Er habe für <em>&#8222;überdachte Fahrradstellplätze&#8220;</em> gesorgt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="386" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-2.jpg" alt="Vogt Radfahrer 202310 2" class="wp-image-35495" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-2-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fototermin im Chinon-Center: Bürgermeister Vogt (re.), HWB-Geschäftsführer Norman Diehl und eine HWB-Mitarbeiterin präsentieren die &#8222;überdachten Fahrradabstellplätze&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p>Wenn man die Ansprüche nur <strong>weit genug herunterschraubt</strong>, lässt sich in der <strong>Kreisstadt</strong> sogar eine <strong>Nahmobilitätsstrategie</strong> erkennen, und die Stadtspitzen mutieren zu <strong>Vorreitern der Verkehrswende.&nbsp;</strong></p>



<p>In der Nähe vom Bahnhof wurden <strong>sechs (vermietete) Fahrradboxen </strong>aufgestellt. Und hinterher wurde wieder eine <a href="https://www.region-frankfurt.de/index.php?object=tx,3255.5&amp;ModID=7&amp;FID=3255.1151.1" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> verschickt, in der sich die Stadtspitze verbal <strong>auf die Schulter klopfte</strong>:</p>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU: <em>„Ich freue mich, dass wir (&#8230;) einen weiteren Schritt im Zuge der Verkehrswende gehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Verkehrsdezernent Wolfgang Exner </strong>(CDU) durfte sagen, <em>&#8222;dass in den nächsten Jahren in Hofheim im Zuge verschiedener Verkehrsprojekte zahlreiche neue Radabstellmöglichkeiten verschiedener Art entstehen sollen“.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="377" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-3.jpg" alt="Vogt Radfahrer 202310 3" class="wp-image-35496" style="aspect-ratio:1.6976127320954908;width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-Radfahrer-202310-3-300x177.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zur Eröffnung der sechs Radboxen rückten an: Karin Göbel und Rouven Kötter vom Regionalverband FrankfurtRheinMain sowie Hofheims Verkehrsdezernent Wolfgang Exner (2.v.re.) und Nahmobilitätsdezernent Thomas Jung&nbsp; (2.v.li.). Dazu ein Fotograf der Stadt Hofheim, der das Foto machte.</figcaption></figure>
</div>


<p>So wird der Weg erkennbar, den die <strong>Herren im Rathaus</strong> verfolgen:</p>



<p>Was brauchen wir in Hofheim noch <strong>neue Fahrradwege</strong> – wenn wir erst genügend<strong> neue Radabstellmöglichkeiten</strong> haben?</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>25</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtwald in Gefahr: Der Brandbrief des scheidenden Revierförsters</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/25/brandbrief-des-foersters/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/03/25/brandbrief-des-foersters/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 12:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Colpe-Decker Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Daubitz Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Kollmannsberger Karlheinz]]></category>
		<category><![CDATA[Stengel Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Vinzent]]></category>
		<category><![CDATA[Westenberger Günter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=11928</guid>

					<description><![CDATA[Sage keiner, er habe es nicht gewusst: Hofheims Stadtwald ist in allergrößter Gefahr! Die Trockenheit der letzten Jahre hat den Bäumen schwer zugesetzt, darauf hat die Stadt wenig Einfluss. Aber wo sie etwas hätte tun können, da hat sie&#8217;s nicht getan – weil ein paar Jäger das so wollten. So schildert es ein ausgewiesener Fachmann in einem Brandbrief. Allein: Die Vorwürfe, die er erhebt, sind allesamt bekannt! In Papieren der Stadtverwaltung wurden sie bereits vor zwei Jahren genannt. Problem: Die Stadt tut nichts, zumindest viel zu wenig. Und Hofheims schöner Stadtwald – um es beim Namen zu nennen –, der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sage keiner, er habe es nicht gewusst: Hofheims Stadtwald ist in allergrößter Gefahr! Die Trockenheit der letzten Jahre hat den Bäumen schwer zugesetzt, darauf hat die Stadt wenig Einfluss. Aber wo sie etwas hätte tun können, da hat sie&#8217;s nicht getan – weil ein paar Jäger das so wollten. So schildert es ein ausgewiesener Fachmann in einem Brandbrief. Allein: Die Vorwürfe, die er erhebt,  sind allesamt bekannt! In Papieren der Stadtverwaltung wurden sie bereits vor zwei Jahren genannt. Problem: Die Stadt tut nichts, zumindest viel zu wenig. Und Hofheims schöner Stadtwald – um es beim Namen zu nennen –, der geht kaputt.</strong></p>



<p>Das idyllisch gelegene <strong>Forsthaus</strong> am Fuß des Kapellenbergs wirkt unheimlich still. Die Fenster sind duster, leer und verwaist liegt es da: Hofheims <strong>Revierförster Karlheinz Kollmannsberger</strong> ist in diesen Tagen mit Frau und Kind <strong>ausgezogen</strong>. Die von Stadtvertretern über die Lokalzeitung verbreitete Geschichte, es habe ihn zu seiner Familie nach Niederbayern gezogen, ist eine <strong>Rathaus-Mär</strong>: Die junge Familie, die noch gar nicht so lange in dem schnuckeligen Häuschen lebte, dürfte <strong>geflüchtet</strong> sein. Der hier gepflegte Umgang mit dem Stadtwald erschien ihr wohl <strong>unerträglich</strong>. Kollmannsberger, ein weithin <strong>anerkannter</strong> <strong>Forstexperte</strong>, wollte nicht länger zusehen, wie der Stadtwald<strong> malträtiert</strong> wird. Er hat im <strong>Schwarzwald</strong> eine neue Stelle gefunden.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-foersterei1-e1616677545868.jpg" alt="Brandbrief" class="wp-image-11939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-foersterei1-e1616677545868.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-foersterei1-e1616677545868-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das schnuckelige Forsthaus am Kapellenberg: Es steht wieder leer, der Revierförster hat die Stadt verlassen.</figcaption></figure></div>



<p>Ein <strong>Nachfolger</strong> wird gesucht, er wird mit einer <strong>bedrückenden</strong> <strong>Erblast</strong> seinen Dienst antreten müssen: Die Stadt erwartet laut Stellenausschreibung ausdrücklich &#8222;<em><a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/26/ortsteil-gegen-magistrat/" class="rank-math-link">Fingerspitzengefühl</a></em>&#8222;. Der neue Revierförster soll zwischen offenbar unversöhnlichen Interessengruppen – hier Jäger und Landwirte, da Forstexperten und Waldliebhaber – vermitteln können. Bisher, das belegen alle Unterlagen, pflegte man in Hofheim eine <strong>einseitige Bevorzugung der Jäger</strong>. Wenn sich das nicht schleunigst ändert, wird der Neue mit dem Ruf eines <strong>Hampelmanns</strong> leben müssen: Die Jäger lassen ihn <strong>tanzen</strong>, die Stadt schaut zu und <strong>applaudiert</strong> auch noch.</p>



<p>Kollmannsberger, der erst Anfang 2020 von der Stadt angestellt wurde, hat das nicht hinnehmen wollen – und ja, er ist an dieser Situation <strong>gescheitert</strong>. Er hat im Weggehen einen Brief veröffentlicht, der wie <strong>Sprengstoff</strong> wirken müsste: Er schreibt von einem <em>&#8222;Netz aus politischen Entgegenkommen und Vereinbarungen&#8220;</em>, das sich über Hofheims Stadtwald ausgebreitet habe und das einzigartig in ganz Hessen sei. Es lasse <em>&#8222;jegliche Vorstöße, diese prekäre und waldschädliche Situation zu verändern, im Keim ersticken&#8220;</em>.</p>



<p>Unter diesen Voraussetzungen, so die Erkenntnis des Forstfachmanns, &#8222;<em>kann der Wald nicht klimastabil gemacht werden&#8220;.</em></p>



<p>Konkret kritisiert Kollmannsberger in seinem Schreiben: Der Aufbau <strong>eines</strong> <strong>Mischwaldes</strong>, <em>&#8222;dies möglichst mit einer klimastabilen, artenreichen und natürlichen Verjüngung des Waldes&#8220;</em>, sei in Hofheim <em>&#8222;nicht ansatzweise möglich&#8220;</em>. Grund dafür seien die <em>&#8222;exorbitant hohen Rehwildbestände in den Hofheimer Waldungen&#8220;.</em> Die vielen Rehe fressen mit Vorliebe die <strong>Jungpflanzen</strong> – Folge:</p>



<p>Normalweise müssten hier <strong>25 verschiedene Baumarte</strong>n nachwachsen können. Im Hofheimer Stadtwald aber könne man <em>&#8222;im Schnitt aktuell 5 verschiedene Baumarten vorweisen&#8220;.</em></p>



<p>Weitere Kritikpunkte: Nahezu alle <strong>Einnahmen</strong>, die die Stadt mit ihrem Wald verzeichne,<em> &#8222;stammen aus dem Verkauf von Holz. Daher muss, um hohe Einnahmen zu generieren, möglichst viel Holz eingeschlagen werden&#8220;</em>.</p>



<p>Andernorts erzielen Kommunen hohe Einnahmen durch die <strong>Verpachtung</strong> des Waldes an Jäger. Hier zieht Hofheim völlig <strong>blank</strong>, keinen Cent nimmt sie ein:<em> &#8222;Die Jagdpachterlöse gehen zu 100 Prozent an die Jagdgenossenschaften&#8220;,</em> beklagt Kollmannsberger.</p>



<p>Heißt auch: Viel <strong>Steuergeld</strong> fließt in den Wald – den Nutzen daraus ziehen ein paar <strong>Jäger</strong> und die <strong>Landwirte</strong> in den <strong>Jagdgenossenschaften</strong>.</p>



<p>Und schließlich: Der Stadtwald erwirtschaftet laut Kollmannsberger mit <strong>Ökopunkten</strong> – das sind Gutschriften für vorsorgende ökologische Maßnahmen – einen hohen <strong>sechsstelligen</strong> <strong>Betrag</strong>, der aber nicht dem Forst-Haushalt zugute komme. Im Gegenteil: <em>&#8222;Für jede aufgestellte Waldbank, für jeden Wanderweg, jeden geschützten Baum etc. müssen Bäume gefällt und verkauft werden&#8220;</em>, kritisiert der Forst-Experte. Die Stadt kassiere die Ökopunkte, die <strong>Kosten</strong> und <strong>Ertragsausfälle</strong> blieben am Forst hängen.</p>



<p>Der <strong>Brandbrief</strong> des scheidenden Revierförsters – er ist ein <strong>Menetekel</strong>. Das Rathaus versuchte letzte Woche mit Hilfe der Lokalzeitung, die Darstellung des Fachmanns als <strong>falsch</strong> zu diskreditieren. Aber die Gegenargumente waren nicht richtig überzeugend: Es sei richtig, dass die <strong>Pachtzahlungen</strong> der Jäger von den Jagdgenossenschaften <strong>kassiert</strong> würden. Aber das Geld, so die Stadt, werde <em>&#8222;zum Beispiel für die Wegepflege&#8220;</em> ausgegeben.&nbsp;</p>



<p>Mit den <strong>Ökopunkten</strong> gelte man Ausgleichsmaßnahmen ab, die im Rahmen von Bebauungsplanverfahren oder städtischen Ausgleichsmaßnahmen notwendig werden, sagt die Stadt – was unausgesprochen Kollmannsbergers Vorwurf <strong>bestätigt</strong>, dass das Geld eben nicht dem <strong>Stadtforst</strong> zugute komme.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger.jpg" alt="20210203 Kollmannsberger" class="wp-image-6986" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Karlheinz Kollmannsberger. </figcaption></figure></div>



<p>Wenn die Stadt ehrlich wäre, würde sie aus ihren <strong>eigenen</strong> <strong>Papieren</strong> zitieren. Da steht alles drin: Es handelt sich um <strong>Unterlagen</strong> aus dem Stadtparlament aus dem Jahre <strong>2019</strong>. Auszüge:</p>



<p><em>&#8222;Durch die Verbisserhebung (&#8230;) wurde festgestellt, dass sich lediglich die Buche in ausreichender Zahl verjüngt.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Der wiederholte Verbiss der Leittriebe der jüngeren Pflanzen durch das Rehwild ist erwiesenermaßen die Hauptursache für die ,Entmischung&#8216; des Waldes. (&#8230;) Dadurch entstehen erhebliche Kosten&#8230;&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Die Stadt Hofheim ist in jeder Jagdgenossenschaft flächenmäßig größter Jagdgenossen, hat jedoch in der Vergangenheit wenig Einfluss auf die Bejagung oder die Auswahl der Jagdpächter genommen.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Auf die Auskehr des Jagdertrages wurde regelmäßig zugunsten der Jagdgenossenschaft verzichtet. Der Wildschaden im Wald wird lediglich pauschal mit 2,50 Euro/Hektar im Jahr vergütet.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Aufgrund des durch die Klimaveränderung dringend notwendigen Umbaus des Waldes (&#8230;) muss die Bejagung des Rehwildes auf den Waldflächen der Stadt Hofheim konsequenter durchgeführt und überwacht werden.&#8220;</em></p>



<p>So ist es in einer <strong>Magistratsvorlage</strong> zu lesen, die im<strong> Dezember 2019</strong> den Stadtverordneten übergeben wurde. Wir fassen zusammen:</p>



<p><strong>1. </strong>Zu viele Rehe zerstören die <strong>Jungpflanzen</strong>.</p>



<p><strong>2. </strong>Der Stadt entstehen erhebliche <strong>Kosten</strong>.</p>



<p><strong>3. </strong>Die <strong>Einnahmen</strong> aus den Jagdpachten überlässt die Stadt den Jagdgenossenschaften.</p>



<p><strong>4. </strong>Der <strong>Umbau</strong> des Waldes ist dringend notwendig.</p>



<p><strong>5. </strong>Die <strong>Bejagung</strong> des Rehwildes müsse konsequenter durchgeführt und überwacht werden&#8230;</p>



<p>Es ist genau das, was Kollmannsberger <strong>forderte</strong>. Dass er zum Abschied einen Brandbrief verschickte, lässt vermuten, dass sich seit 2019 nicht viel verbessert hat, dass er als Revierförster eine für ihn unerträgliche Situation nicht länger hinnehmen wollte, dass er an den in Hofheim <strong>herrschenden Strukturen</strong> verzweifelte – und am Ende aufgab:</p>



<p>Das <strong><em>&#8222;Netz aus politischem Entgegenkommen und Vereinbarungen&#8220;</em> </strong>hat sich als zu stark erwiesen.</p>



<p>Es steht zu befürchten: Eher stirbt der Hofheimer Stadtwald, als dass das Netz zerreißt.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Es ist wieder passiert: Enkel-Trickbetrüger erbeuten mehrere zehntausend Euro</h1>



<p>Gestern haben wir groß darüber berichtet: <a aria-label="Falsche Polizisten und falsche Enkel zockten im letzten Jahr 350.000 Euro ab.  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/24/falsche-polizisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Falsche Polizisten und falsche Enkel zockten im letzten Jahr 350.000 Euro ab. </a>Heute meldet Hofheims Polizei einen weiteren Fall:</p>



<p><strong>Mehrere Zehntausend Euro</strong> haben Kriminelle am Mittwoch bei einem über <strong>90 Jahre alten Mann</strong> erbeutet. Eine <strong>Frau</strong> hatte sich bei ihm am Telefon gemeldet: Sie gab sich als Familienangehörige aus, die dringend eine größere Menge Bargeld für einen <strong>Immobilienkauf</strong> benötige. Der alte Herr ging prompt auf den Wunsch seiner <strong>angeblichen</strong> <strong>Nichte</strong> ein und hob bei seiner Bank den <strong>gewünschten</strong> <strong>Geldbetrag</strong> ab.</p>



<p>Nach weiteren Gesprächen mit der &#8222;Nichte&#8220; sowie einem Mann, der sich als <strong>Anwalt</strong> ausgab, erschien ein etwa <strong>45-jähriger Täter</strong> an der Haustür des Seniors in der Schönberger Straße im Eschborner Stadtteil Niederhöchstadt. Der 90-Jährige übergab <strong>die gesamte Geldsumme</strong> in einer weißen <strong>Plastiktüte</strong>. Der Gauner verschwand auf Nimmerwiedersehen.</p>



<p>Er soll, schreibt die Hofheimer Polizei, <strong>mitteleuropäisch</strong> ausgesehen und kurze dunkle Haare sowie eine <strong>sportliche</strong> <strong>Figur</strong> gehabt haben. Wer <strong>Hinweise</strong> geben kann: bitte melden!</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zwei 86-Jährige starben: Corona fordert weitere Todesopfer</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1.jpg" alt="20210325 Corona1" class="wp-image-11956" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Corona-Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises</figcaption></figure></div>



<p>Die Infizierten-Zahlen im Main-Taunus-Kreis steigen jetzt <strong>exponentiell</strong>. 57 neue Infektionen wurden seit gestern gemeldet, damit steigt die Zahl der <strong>aktuell</strong> <strong>Infizierten</strong> auf <strong>499</strong>.&nbsp;</p>



<p>Der <strong>Inzidenzwert</strong> klettert weiter – er liegt heute bei <strong>112</strong>.</p>



<p>In der Stadt <strong>Hofheim</strong> gibt es neun weitere Infektionen, aktuell sind in der Stadt <strong>76</strong> Menschen an Corona erkrankt. In <strong>Kriftel</strong> sind es <strong>22</strong> (+4).&nbsp;</p>



<p>Es gibt nach längerer Zeit wieder <strong>zwei</strong> <strong>Tote</strong> zu beklagen: In Hofheim verstarb eine <strong>86-jährige Frau</strong>, in Bad Soden ein <strong>86-jähriger Mann</strong>. Damit sind jetzt 176 Menschen im Kreisgebiet Opfer der Pandemie geworden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2.jpg" alt="20210325 Corona2" class="wp-image-11957" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik gibt den Inzidenzwert in den Kommunen an. Aktuell liegt er in Hattersheim am höchsten – bei 177! (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: So läuft das gerade mit dem Impfen</h1>



<p>Ausführliche Informationen zur <strong>Impfsituation</strong> im Main-Taunus-Kreis gibt <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>heute in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>. Auszüge:</p>



<p><em>Der Schlüssel zu Bewältigung der Krise ist Impfen, Impfen, Impfen. Die Frage lautet: Warum kommen wir hier nicht schneller voran? (&#8230;)</em></p>



<p><em>Sicherlich haben wir gemeinsam mit dem Betreiber des Impfzentrums, DRK und ASB, auch Einfluss auf das Impfmanagement. Leider auch hier nur begrenzten. Die zentrale Terminvergabe läuft immer noch nicht rund. Wir können nur impfen, was uns zur Verfügung steht.</em></p>



<p><em>Kurzfristig sind das im Impfzentrum selbst nicht viel mehr als rd. 800 Dosen täglich. Der gegenwärtige Bestand und die angekündigten Lieferungen lassen gegenwärtig keine höheren Impfzahlen zu. Das kann man bedauern und auch kritisieren. Nur bitte ich um Verständnis, dass wir das nicht ändern können.&nbsp;</em></p>



<p><em>(&#8230;). Täglich werden zwischen 400 bis 500 Moderna- und Biontech-Impfstoffe verspritzt. Ich wünschte mir, es könnten mehr sein. Keine Frage.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="310" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210309-Kastengrund2.jpg" alt="20210309 Kastengrund2" class="wp-image-10307" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210309-Kastengrund2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210309-Kastengrund2-300x145.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Der Weg zum MTK-Impfzentrum in Hattersheim.</figcaption></figure>



<p><em>Zu Beginn der Woche hatten wir einen Bestand von rd. 3.200 AstraZeneca Impfdosen. Zuzüglich der in dieser Woche erwarteten neuen Lieferung werden es in der Spitze 6.400 Impfdosen sein. Klingt viel – und ist viel. Die 6.400 Dosen sollen kontinuierlich bis zum 11. April 2021 verimpft werden. Das bedeutet, dass jeden Tag mindestens 330 Impfdosen verspritzt werden. An Sonntagen sollen es 1.092 Impfdosen sein.</em></p>



<p><em>Am 11. April werden wir einen Bestand von nur noch 670 AstraZeneca Dosen haben. Die Impfplanung finde ich vernünftig. Sie sorgt für eine gleichmäßige Auslastung. Und sie berücksichtigt, dass die angekündigten Liefertermine nie hundertprozentig eingehalten werden.&nbsp;</em></p>



<p><em>Zudem werden sich bereits ab Montag, 29. März, 7 Arztpraxen an den Impfungen beteiligen. Die Ärztinnen und Ärzte werden zwischen 100 und 380 Impfungen pro Woche leisten können und wollen. (&#8230;) Bekanntlich soll schon nach Ostern in allen Arztpraxen Impfungen durchgeführt werden können. Die Impfstoffe werden dann nicht mehr über das Impfzentrum, sondern über den Apotheken geliefert.</em></p>



<p><em>Auch möchte ich noch den Hinweis geben, dass mit dem Start des Impfzentrums im Main-Taunus-Kreis noch keine geöffneten Impfdosen aus Termingründen verworfen werden mussten. DRK und ASB arbeiten mit Nachrückerlisten. Dort werden impfberechtigte Personen gelistet. Sollte sich also in der Vergangenheit abgezeichnet haben, dass 1 bis 5 Impfdosen an einem Tag nicht verbraucht werden können, wurden diese an die „Nachrücker“ verspritzt. Das werden wir auch weiter so handhaben.</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei warnt: Impfbetrüger rufen an!</h1>



<p>Mindestens eine <strong>Frau</strong> aus dem Main-Taunus-Kreis ist in den vergangenen Tagen von einer <strong>unbekannten</strong> <strong>Person</strong> angerufen worden, die sich als <strong>Mitarbeiter eines Impf-Zentrums</strong> ausgegeben hat. Das teilte die Hofheimer Polizei heute mit. Der Angerufenen wurde ein <strong>Hausbesuch</strong> zu einer angeblichen <strong>&#8222;Impf-Nachsorgeuntersuchung&#8220;</strong> angeboten. Die Polizei: <em>&#8222;Glücklicherweise reagierte die Angerufene umsichtig, indem sie den potentiellen Kriminellen ignorierte und ihrem Arzt davon erzählte.&#8220;</em></p>



<p>Die Frau war von einer anonymen Telefonnummer aus angerufen worden. Die Polizei geht davon aus, dass mit dem Anruf eine Straftat vorbereitet wurde. Ob es zu einem <strong>Trickdiebstahl</strong> an der Wohnanschrift der Frau oder zu einem <strong>Trickbetrug</strong> kommen sollte, sei unklar: <em>&#8222;Von der Absicht, die Frau um ihr Erspartes zu bringen, ist auszugehen.&#8220;</em></p>



<p>Sollten <strong>weitere</strong> <strong>Personen</strong> ähnliche Anrufe bekommen haben, sollen Sie sich mit der <strong>Kripo</strong> in Hofheim (Tel. 06192 2079 0) in Verbindung setzen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Manuel Burkert siegt auch im Landeswettbewerb</h2>



<p>Der junge Krifteler Gitarrist <strong>Manuel Burkert</strong> hat auch beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ sehr gut abgeschnitten: Er gewann einen ersten Preis in der Solowertung Gitarre. Jetzt geht&#8217;s weiter zum Bundeswettbewerb! Die Gemeinde postet die Nachricht auf ihrer Facebookseite und schreibt dazu: <em>&#8222;Damit geht ein großer Traum für den 18-jährigen Schüler von Thorsten Müller (Musikschule Kriftel) in Erfüllung.&#8220;</em> Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kapellenstraße wird zeitweise halbseitig gesperrt</h2>



<p>Von diesen Freitag an bis Dienstag, 30. September, kann es auf der <strong>Kapellenstraße</strong> in Höhe Backhaus Heislitz zeitweise zu <strong>halbseitigen</strong> <strong>Sperrungen</strong> kommen. Grund sind Anlieferungen für eine Baustelle. Es wird eine <strong>Ampel</strong> eingerichtet. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.<a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.275022416006167/1943661249142267/?__cft__[0]=AZVC4QpzPscuKtD6BzysAuZDOwwO35GSKLh5QjnOzSQGIhpJDiFZjSamrvzrkBOHdmsQPSevr2tScQfW5dTRlpeaDalgkxX-WHBN8ABJQr0QC4d_01X1tAcBKZuc9ZYszwpZW5IAFVr4AEf5imMJSxAw&amp;__tn__=EH-R" target="_blank" rel="noopener"></a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nächtliche Bauarbeiten auf der Bahnhofstraße</h2>



<p>Am Freitag ab 20 Uhr bis Samstag, 6 Uhr, finden wieder Arbeiten auf der Baustelle in der Krifteler <strong>Bahnhofstraße 39 bis 41 </strong>(ehemaliges ROWG-Gelände) statt. Es kann zu <strong>Lärmbelästigung</strong> kommen, informiert das Ordnungsamt auf der <a href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde.<a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.275022416006167/1943660492475676/?__cft__[0]=AZXJ_OA-cZo5Y2cCI862rVeQdNAcRcGbYMn05mZ2TFIgKiYM4lVvCLo1H6iExjJqlVYOxYkwxC1jf5KM9SARJC6aVL4NlfwSqhkwpJjaqHlrApe_MYM8sw8bZ8xxqEx0ZwUZCHTzdinHImyZUgXmYhFl&amp;__tn__=EH-R" target="_blank" rel="noopener"></a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">6.600 Euro Zuschuss für 7 Vereine</h2>



<p>Sieben Hofheimer Vereine haben im vergangenen Jahr mehr als <strong>6.600 Euro </strong>aus dem <strong>Vereinsfonds</strong> erhalten, teilt die Stadt mit. Die Vereine hatten die Zuschüsse für <strong>Veranstaltungen</strong> und ein <strong>Digitalisierungs-Projekt</strong> beantragt. Aus dem Vereinsfonds werden – auf Antrag der Vereine – Projekte und Veranstaltungen bezuschusst. Die zur Verfügung stehenden Mittel richten sich nach der <strong>Haushaltslage</strong>. Über die Anträge entscheidet ein <strong>Beirat</strong>. Er setzt sich zusammen aus dem Vereinsring-Vorsitz aller Stadtteile, aus einer von allen ortsansässigen Vereinen gewählten Vertretung in Wildsachen und einer Vertretung der Stadtverwaltung Hofheim. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087526.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Marxheim: Wer wird den Ortsbeirat leiten?</strong></p>



<p>Im Marxheimer Ortsbeirat sind die <strong>Grünen</strong> jetzt mit vier Sitzen vertreten – wie die <strong>CDU</strong>. Die Grünen bekamen <strong>32,4 Prozent</strong>, die CDU aber <strong>35,3 Prozent: </strong>Sie dürfte damit den Ortsvorsteher stellen. Gleichwohl sei unklar, ob der bisherige<strong> Ortsvorsteher Günter Westenberger </strong>(CDU) wiedergewählt werde, schreibt das Kreisblatt: Die <strong>Grüne-Ortsbeirätin Gabriele Colpe-Decker</strong> zeige sich interessiert. Als Ortsvorsteherin könne sie<em> „schon ein wenig mehr Weichen stellen“,</em> sagte sie. Die Entscheidung liegt bei der <strong>SPD</strong>: Die ist mit zwei Mandaten im Ausschuss vertreten (<strong>Vinzent Weber</strong> und <strong>Tobias Undeutsch</strong>). Von der FWG ist diesmal nur <strong>Silvia Stengel</strong> dabei.&nbsp;</p>



<p><strong>Hofheim: Schlechtes Test-Ergebnis – aber auch ein Plan&nbsp;</strong></p>



<p><a aria-label="Die schlechte Nachricht (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/23/fahrrad-umfrage/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Die schlechte Nachricht</a> vermeldet&nbsp;heute auch das Kreisblatt: <em>&#8222;Hofheim bleibt Schlusslicht im Fahrrad-Test&#8220;</em>. Da traf es sich doch gut, dass die <strong>Verwaltung</strong> noch eine Meldung in der <strong>Schublade</strong> liegen hatte: Der <strong>Radweg</strong> von Wallau über Massenheim nach Wicker soll – nein, nicht gebaut, sondern erst einmal nur <strong>geplant</strong> werden. Bis zum Baubeginn dauert&#8217;s noch Jahre, aber egal: <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong>, sein <strong>Beigeordneter Wolfgang Exner</strong> und der so genannte <strong>Nahmobilitäts-Dezernent</strong> <strong>Thomas Jung</strong> stellten sich für diese Nachricht freudestrahlend zum Gruppenfoto in den Park hinters Rathaus. Und die <strong>Lokalzeitung</strong> veröffentlicht das Bild bereitwillig und ganz groß: Wen interessiert angesichts solch tollen Pläne noch das <strong>schlechte Abschneiden</strong> in einem Fahrrad-Test?&nbsp;Die Meldung der Stadt ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087527.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>



<p><strong>Weihnachtshaus erbrachte 8.500 Euro</strong></p>



<p>Eine richtig schöne Geschichte hat das Kreisblatt für die Krifteler bereit: <strong>Elektriker Bernhard Daubitz</strong> ist der Herr des <strong>Weihnachtshauses</strong> von Kriftel. Jedes Jahr schmückt er es im Advent mit zehntausenden Lämpchen, lockt damit die Menschen von weither an. Der 72-Jährige bittet dabei stets um Spenden für die <strong>Stiftung Bärenherz</strong>, einem Hospiz für schwerkranke, sterbende Kinder und Jugendliche. <strong>8.500 Euro</strong> hat er diesmal eingesammelt und das Geld jetzt überreicht.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/03/25/brandbrief-des-foersters/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wird Hofem Schlofem jetzt der Kampf angesagt?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/25/hofem-schlofem/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2020/11/25/hofem-schlofem/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 15:44:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Early Christiane]]></category>
		<category><![CDATA[Gogan Bob]]></category>
		<category><![CDATA[Heyel Peter]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinekoenen Ulrike]]></category>
		<category><![CDATA[Kornmann Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Pitas Alice]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weiß Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Weyand Martina]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Gabriele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=2991</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Mittwoch, der 25. November. Die vorweihnachtliche Idylle in Hofheims Altstadt täuscht. Die Polit-Szene ist aufgeschreckt: Vier Monate vor den Kommunalwahlen tut sich richtig was! Die Bürgerinitiative gegen das Mega-Bauprojekt "Marxheim II" will tatsächlich bei den Wahlen antreten. Wird "Hofem Schlofem" jetzt der Kampf angesagt? Außerdem: Das Impfzentrum soll in Hattersheim eingerichtet werden – dazu alle Details! "Bob's Fine Wine" schließt für immer. Krifteler Eltern sollten ihre Kinder für die Kita anmelden – jetzt!  ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Straßen in der Hofheimer Kernstadt sind herausgeputzt. Tannenbaum, Lichtersterne – und dazwischen immer wieder blinkenden Warnleuchten von Autos, deren Fahrer eigentlich nur bestellte Speisen abholen wollen und dann doch länger warten müssen&#8230;</p>



<p>Die vorweihnachtliche Idylle lenkt ein wenig ab von der aufgeregten Betriebsamkeit, die inzwischen Hofheims Polit-Szene erfasst hat. Was wir vor zwei Wochen noch als <a aria-label="Gerücht (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Gerücht</a> gemeldet hatten, hat sich bewahrheitet. Aus der <a aria-label="Bürgerinitiative &quot;Feld statt Beton&quot;, (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Bürgerinitiative &#8222;Feld statt Beton&#8220;</a> heraus, die sich gegen das Mega-Bauprojekt Marxheim II (neuerdings &#8222;Römerwiesen&#8220;) gebildet hat, gründete sich eine Wählergemeinschaft. Und die will bei den Kommunalwahlen im März 2021 antreten.</p>



<p>Das dürfte die Polit-Szene in der Kreisstadt ordentlich durchrütteln: &#8222;Hofem Schlofem&#8220; soll jetzt offenbar der Kampf angesagt werden. Der Stadt kann&#8217;s nur gut tun&#8230;</p>



<p>Die Frankfurter Rundschau, die ihre Hofheim-Berichterstattung schon vor Jahren auf nahezu Null heruntergedimmt hat, überrascht heute mit dieser <a aria-label="Nachricht (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/baugebietsgegner-treten-zur-wahl-an-90110971.html" target="_blank" class="rank-math-link">Nachricht</a>: Die Anti-Marxheim-II-Bürgerinitiative hat eine Wählergemeinschaft namens &#8222;Wir in Marxheim&#8220; gegründet. Die Formalien im Rathaus seien erledigt, wird BI-Sprecher <strong>Helmut Kornmann</strong> zitiert, jetzt müssten aber noch 90 Unterschriften gesammelt werden. Das dürfte wohl kein Problem sein.</p>



<p>Der 72-jährige Diplomkaufmann ist Spitzenkandidat, auf Platz zwei steht die kaufmännische Angestellte <strong>Gabriele Wilhelm</strong> (60).&nbsp;Man wolle das Mega-Baugebiet mit dem neuen Namen „Römerwiesen“ verhindern und den natürlichen Lebensraum erhalten „im Einklang mit unserer intakten Dorfgemeinschaft, die besonders Familien mit Kindern eine Zukunftsperspektive bietet“.</p>



<p>Am <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/" target="_blank" class="rank-math-link">Kreisblatt</a>, das trotz massiver hausinterner Sparmaßnahmen noch immer mit eigener Redaktion vor Ort ansässig ist, war diese Information offenbar vorbeigerauscht. Übrigens nicht nur diese: Auch die <a aria-label="Nachricht (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/" target="_blank" class="rank-math-link">Nachricht</a> von der Kandidatenaufstellung der <a aria-label="&quot;Bürger für Hofheim&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</a> am vergangenen Freitag, bei der Wilhelm Schultze überraschend zum Spitzenkandidaten nominiert wurde, hat die Redaktion offensichtlich verpennt.</p>



<p>Dafür schreibt Kreisblatt-Redakteur <strong>Manfred Becht</strong> heute eine Geschichte, in der er alle ihm bekannten personellen und wahlstrategischen Vorgänge zu einer Geschichte verrührt. Er stellt sie unter die Überschrift: <em>&#8222;Kleine Parteien sorgen vermutlich für Veränderung&#8220;</em>.</p>



<p>Wieso &#8222;vermutlich&#8220;? Die reine Faktenlage lassen Veränderungen bereits heute sehr wahrscheinlich erscheinen:</p>



<p>Aktuell sitzen acht Gruppierungen im Stadtrat. CDU (13 Mandate) und SPD (9) gehen Hand in Hand, seit Jahren schon, sie sind kaum noch auseinanderzuhalten. Man teilt sich einvernehmlich Posten und Pöstchen und wohl auch Pfründe. </p>



<p>Weil diese CDUSPD nach der letzten Wahl zahlenmäßig nicht mehr gegen die sechs anderen Gruppierungen in der Stadtverordnetenversammlung ankommen konnte, holte man die FDP (5 Mandate) ins Boot. Der Kaufpreis: ein Posten für einen Liberalen. Es war ein echtes Schnäppchen: <strong>Thomas Jung</strong>, ein Versicherungskaufmann, darf sich seither ehrenamtlicher Dezernent für Nahmobilität nennen. Was macht so einer eigentlich? Jung, so scheint&#8217;s, genügt der Titel. Mit innovativen Vorschlägen jedenfalls fiel er bisher nicht auf.</p>



<p>Damit verfügte diese Große Koalition über 27 von insgesamt 45 Mandaten, also über eine satte Mehrheit. Und trotzdem holte man die Freien Wähler dazu. Es gibt verschiedene Versionen, die diesen merkwürdigen, da inhaltlich völlig unsinnigen Zusammenschluss erklären:</p>



<p>Die FWG, die vielerorts eine echte Opposition darstellt und es dadurch schaffte, bestehende Machtstrukturen zu kippen, sollte – so die eine Erklärung – möglichst eng eingebunden und damit mundtot gemacht werden. Selbst wenn&#8217;s nicht stimmen sollte: Es hat ziemlich gut geklappt.</p>



<p>Eine andere Erklärung: FWG-Frontmann <strong>Andreas Nickel </strong>soll als Gegenleistung für angepasstes Verhalten das Amt eines hauptberuflichen Stadtrates erwartet haben. Allerdings schmierte er bei der Bürgermeisterwahl derart brutal ab, dass ein FWG-Beigeordneter nicht mehr vermittelbar gewesen wäre. Nickel versank in der lokalpolitischen Bedeutungslosigkeit, seine FWG gilt mit ihren 5 Mandaten nur noch als willfähriges Stimmvieh. Die Kandidatenaufstellung für die Märzwahlen steht noch aus: Offen ist, ob sich die Mehrheit der FWG-Mitglieder  eine <em>&#8222;echte Alternative zu den politischen Parteien&#8220;</em>, die auf der <a aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://fwg-hofheim.de" target="_blank" class="rank-math-link">FWG-Webseite</a> versprochen wird, wirklich so vorgestellt hat, wie sie aktuell im Stadtparlament vorgeführt wird.</p>



<p>Es gibt daneben noch die Grünen (7 Mandate), die Linken (3 Mandate) sowie die Wählergemeinschaft Wallau und die Bürger für Hofheim (je 2 Mandate). Sie bilden die Opposition in der Stadtverordnetenversammlung, und das fürwahr kein Spaß. Das ist echte Kärrnerarbeit, und hat man mal eine gute Idee, wird sie von der übermächtigen Koalition regelmäßig abgeschmettert. Der Wählergemeinschaft Wallau wurde es bereits zu viel: Sie tritt bei der nächsten Wahl nicht wieder an.</p>



<p>Dafür kommt jetzt &#8222;Wir in Marxheim&#8220;. Die Stadtverordnetenversammlung bleibt bunt, auch nach der Wahl im März nächsten Jahres.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Corona-Zentrum kommt nach Hattersheim</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Impfzentrum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Impfzentrum.jpg" alt="Hofem Schlofem
" class="wp-image-3007" width="640" height="427" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Impfzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Impfzentrum-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>In diesem Hattersheimer Gebäudekomplex soll das Impfzentrum entstehen. Das Foto (es entstand im Sommer) veröffentlichte der Kreis zu einer Pressemitteilung, die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.mtk.org/Die-Vorbereitungen-laufen-auf-Hochtouren-9159.htm" target="_blank">hier</a> zu finden ist.</figcaption></figure></div>



<p>Es geht mit rasantem Tempo voran, nahezu unfassbar, wie die Kreisverwaltung agiert: &#8222;Das Impfzentrum für die Bevölkerung des Main-Taunus-Kreises soll in Hattersheim, Mainzer Landstraße 500, errichtet werden. In einem ehemaligen Forschungslabor der Sanofi AG stehen eine Vielzahl gut geschnittener Räume zur Verfügung.&#8220;</p>



<p>Das teilte <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>soeben in seinem &#8222;Internet-Tagebuch&#8220; auf seiner <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank">Facebookseite</a> mit. Die Liegenschaft sei gut ausgestattet mit Lagermöglichkeiten, Büros, Internet, Strom und Licht. Auch seien die Räume belüftbar, beheizt und von der Aufteilung nahezu ideal.  &#8222;Ein guter und sicherer Arbeitsort für die Impfteams.&#8220;</p>



<p>Es gibt Parkplätze,  die Anbindung an den Busverkehr sei &#8222;sicherlich noch ausbaufähig&#8220;. Und auch wichtig: &#8222;Eine Belästigung der Nachbarschaft durch den Dauerbetrieb der Einrichtung von 7 bis 22 Uhr von Montag bis Sonntag ist nicht zu befürchten.&#8220;</p>



<p>Sieben „Impfstraßen“ soll es dort geben, pro Schicht werden überschlägig 20 Personen im Einsatz sein. Cyriax sagt auch Dankeschön: an die Projektgruppe unter Leitung des Brandschutzamtes, die eine Vielzahl von Objekten kurzfristig geprüft hat. An die Bürgermeister im Kreisgebiet und die Organisationen und all die vielen Menschen, die ihre Unterstützung angeboten haben. &#8222;Mit diesem guten Gemeinschaftsgeist wird es gelingen, das einmalige Impfprojekt zu meistern.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die aktuellen Corona-Zahlen</h2>



<p>Die neusten Corona-Zahlen sehen erneut nicht gut aus: Es gibt 16 weitere Infizierte im Kreisgebiet, damit sind aktuell 604 Menschen an Covid-19 erkrankt. In Hofheim wurde zehn weitere Fälle registriert, hier ist die Zahl der aktuell Infizierten wieder auf 92 angestiegen. In Kriftel sind es aktuell 18 (plus 2).</p>



<p>Der Inzidenzwert geht langsam nach unten, er liegt jetzt bei 147. </p>



<p>In den Main-Taunus-Kliniken wurden heute Mittag 35 Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion behandelt. 7 Patienten müssen beatmet werden.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Ein Zeichen gegen häusliche Gewalt</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="424" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-rotes-Rathaus.jpg" alt="20201125 rotes Rathaus" class="wp-image-3032" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-rotes-Rathaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-rotes-Rathaus-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das Hofheimer Rathaus am Mittwochabend.</figcaption></figure></div>



<p>Heute ist der Aktionstag gegen Gewalt an Frauen. Blaufarbene Flaggen wurden am Landratsamt und vor der Stadtverwaltung Hofheim gehisst: Es sind die Fahnen „Frei leben ohne Gewalt“ der Menschenrechtsorganisation „Terre&nbsp;des Femmes“.</p>



<p>Das Hofheimer Rathaus leuchtete am Mittwochabend orangefarben auf, und das soll die nächsten 16 Tage so bleiben: Mit den &#8222;Orange Days 2020&#8220; wird weltweit ein Zeichen gegen geschlechts­spezifische Gewalt gesetzt. Schlusstag ist der 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Orange war von den Vereinten Nationen als Signal-Farbe für den Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ausgewählt worden. Sie soll eine aussichtsreiche Zukunft symbolisieren.</p>



<p>Unverständlich ist, weshalb der Auftakt der Leucht-Aktion nicht im Vorfeld bekannt gegeben wurde. Erst an diesem Mittwoch-Abend veröffentlichte <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>auf seiner <a aria-label="privaten Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/christian.vogt.524" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">privaten Facebookseite</a> einen Hinweis. Die ihm unterstellte städtische Pressestelle, die zeitweilig täglich selbst kleinste Baustellen im Foto vorstellt, hat die tolle Aktion bisher mit keinem Wort erwähnt.</p>



<p>Wie dringend notwendig der Aktionstag ist, lässt eine Mitteilung der Kreisverwaltung erahnen. Dort heißt es: &#8222;Der Bedarf an Unterstützung in Fällen häuslicher Gewalt ist weiterhin hoch.&#8220; Im Main-Taunus-Kreis habe es in diesem Jahr deutlich mehr Fälle von häuslicher Gewalt gegeben. Genaue Zahlen werden mit der Kriminalstatistik im Frühjahr 2021 veröffentlicht.</p>



<p>Eine Übersicht und die direkten Kontaktdaten von Beratungsstellen und Hilfetelefonen gibt es <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Hilfe-bei-Gewalt-2153.htm?fbclid=IwAR2ZIFzwYGchgOSpmWLOPEEi6EPz9Df1wh4NFobyvAFsBptda6KTX-vC28o" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Hilfetelefon.jpg" alt="20201125 Hilfetelefon" class="wp-image-2999" width="644" height="462" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Hilfetelefon.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Hilfetelefon-300x215.jpg 300w" sizes="(max-width: 644px) 100vw, 644px" /><figcaption>Landrat&nbsp;Michael Cyriax&nbsp;und die externe Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Martina Weyand, am Aktionstag gegen Gewalt an Frauen.</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geplättert</h1>



<p><strong><strong>Wechselmodell an Schulen bleibt umstritten</strong></strong></p>



<p>Das Kreisblatt hat für seine Hofheimer Leser eine größere &#8222;Sammelgeschichte&#8220; zur Kommunalwahl aufgeschrieben (oben). Dazu wird eine etwas <a aria-label="ältere Fotomeldung (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/19/advents-aktionen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">ältere Fotomeldung</a> über die Stollenprüfung der Bäcker-Innung aufgetischt und eine ebenfalls <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/18/steinbergschule-umbau/" target="_blank" aria-label="ältere Pressemitteilung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">ältere Pressemitteilung</a> der Stadtverwaltung zur Radfahreraktion. Außerdem hat Redakteurin <strong>Barbara Schmidt</strong> Schüler und Eltern zum Wechselmodell an den Schulen gefragt, dass derzeit im Main-Taunus-Kreis  nicht kommen soll. Wichtigste Erkenntnis: &#8222;Schüler und Eltern als direkt Betroffene tun sich mit einem klaren Pro oder Kontra ebenfalls nicht leicht.&#8220;</p>



<p><strong>Adventskalender der Karnevalisten</strong></p>



<p>Für die Leser in Kriftel sprach Redakteurin <strong>Ulrike Kleinekoenen</strong> mit <strong>Daniel Weiß</strong>, dem Vorsitzenden des Karneval Klubs. Derzeit wird ein virtueller &#8222;KKK-Adventskalender&#8220; vorbereitet: Hinter jedem Türchen auf der Vereinswebseite verbirgt sich ein Video mit unvergesslichen Darbietungen. <strong>Peter Heyel</strong> und <strong>Alice Pitas</strong> haben dafür die Highlights aus den Sitzungen der letzten Jahre ausgesucht. Zudem wird an einem Online-Konzept für die närrische Zeit in 2021 gearbeitet.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Bob&#8217;s Fine Wine schließt für immer – &#8222;momentan&#8220;</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Bobs-Fine-Wine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="485" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Bobs-Fine-Wine.jpg" alt="20201125 Bobs Fine Wine" class="wp-image-3000" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Bobs-Fine-Wine.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201125-Bobs-Fine-Wine-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot von der Webseite von &#8222;Bob&#8217;s fine wine&#8220;: So kennen die Hofheimer Bob Gogan.</figcaption></figure></div>



<p>Weinliebhaber werden Trauer tragen:&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.goganwineimports.de/" target="_blank">“Bob’s fine wines”</a>&nbsp;hat geschlossen, seit längerem schon. Und diesmal nicht nur vorübergehend (das kam immer mal wieder vor, wenn der Besitzer auf Reisen war), sondern wohl für immer.&nbsp;<strong>Bob Gogan</strong>: “16 Jahre lang habe ich dieses Geschäft gehabt.” Er habe für wirklich gute Weine sehr viel reisen müssen, dieses Jahr sei er mehrmals in Australien und Frankreich gewesen. Dazu private Events, dazu immer wieder Verkostungen – es reicht.&nbsp;Die Schließung seines Geschäfts in der Hauptstrasse, das er vor gar nicht allzu langer Zeit noch schick herausgeputzt hat, sei eine ganz persönliche Entscheidung gewesen: “Corona war nicht der Grund, hat mich aber in meinen Überlegungen bekräftigt.” Was er künftig macht? Da mache er sich keine Sorgen, er werde&nbsp;etwas finden, “was mir gefällt”.</p>



<p>Geht’s vielleicht doch noch weiter mit “Bob’s Fine Wine”? Ganz ausschließen will Gogan das wohl nicht: Auf seiner Webseite steht, er habe sich “entschieden (momentan), den Verkauf von Premium-Weinen von familiengeführten Weingütern nicht weiterzuführen”.</p>



<p>“Momentan” steht da! Ein&nbsp;kleines Wort, das hoffen lässt…</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus Hofheim</h1>



<p><strong>Blutspenden im Bürgerhaus Marxheim</strong></p>



<p>Eigentlich sollte die Turnhalle Diedenbergen für Blutspender bereit gestellt werden. Wegen eines Wasserschadens wird man jetzt das Bürgerhaus Marxheim benutzen. Die nächsten Termine: 21. Dezember von 15 bis 20 Uhr, und 26. Dezember 2020 (2. Weihnachtstag) von 13 bis 17. Unbedingt vorher anmelden! Mehr <a href="https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/termine?term=65719+Hofheim+%2F+Diedenbergen" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Vandalen auf Schulgelände</strong></p>



<p>Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro haben unbekannte Täter auf dem Gelände der Philipp-Keim-Schule verursacht. Den Spuren zufolge betraten die Unbekannten unerlaubt das Areal in der Straße &#8222;Oberer Haingraben&#8220; und beschädigten die Tischtennisplatte sowie ein Lüftungsgitter. Hinweise nimmt die Ermittlungsgruppe der Hofheimer Polizei (Tel. 06192 20790) entgegen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Kurznachrichten aus Kriftel</h1>



<p><strong>Kriftel: Frankfurter Straße gesperrt</strong></p>



<p>Wegen Bauarbeiten wird die Frankfurter Straße 11 ab Montag, 30. November, halbseitig gesperrt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p><strong>Kinder für Kitas anmelden</strong></p>



<p>Neue Kitaplätze werden in Kriftel vergeben:<strong> Christiane Early </strong>vom Team Kinder- und Jugendbetreuung der Gemeinde Kriftel bittet, Anmeldungen für Kinder, die zwischen dem 1. August 2018 und 31. Juli 2019 geboren sind, schnellst möglich abzugeben. Auch Anmeldungen für Kinder unter drei Jahren werden angenommen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><strong>Hinweis: </strong>Die Information über die Rathaus-Beleuchtung wurde in diesem Text gegen 20 Uhr ergänzt, für den per E-Mail verschickten Newsletter kam sie zu spät.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2020/11/25/hofem-schlofem/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
