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	<title>Kugelmann Dieter &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Kugelmann Dieter &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Armes Hofheim! Kreisblatt sieht Enthemmung, Hass &#038; Hetze &#8211; allüberall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 18:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Fleck Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist nur los in Hofheim? Die Lokalzeitung hat kriminelle Aktivitäten im Vorfeld der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl ausgemacht und kommt zu verstörenden Erkenntnissen: "Hass und Hetze" herrschten in der Stadt, und zwar "in allen gesellschaftlichen Bereichen". Auch von "Verrohung" und "Enthemmung" schreibt das Kreisblatt: In Hofheim würden "die normalen Grenzen der demokratischen Auseinandersetzung" überschritten. Haben wir etwas nicht mitbekommen? Höchste Zeit, genauer hinzuschauen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><br><strong>Was ist nur los in Hofheim? Die Lokalzeitung hat kriminelle Aktivitäten im Vorfeld der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl ausgemacht und kommt zu verstörenden Erkenntnissen: <strong>&#8222;Hass und Hetze&#8220;<strong><strong> herrschten </strong></strong>in der Stadt, und zwar &#8222;in allen gesellschaftlichen Bereichen&#8220;. Auch von <strong>&#8222;Verrohung&#8220; und &#8222;Enthemmung&#8220;</strong> schreibt das Kreisblatt: In Hofheim</strong></strong> <strong><strong>würden </strong>&#8222;die normalen Grenzen der demokratischen Auseinandersetzung&#8220; überschritten. Haben wir etwas nicht mitbekommen? Höchste Zeit, genauer hinzuschauen!</strong></p>



<p>Der Autor dieses Berichts fuhr kürzlich<strong> mit seinem Auto</strong> die Zeilsheimer Straße entlang, als im Display <strong>ein gelbes Lämpchen</strong> aufleuchtete: <strong>Achtung, Reifendruck!</strong> Kurzer Stopp an der nahen Aral-Tankstelle und <strong>Luft nachgefüllt,</strong> doch ein paar Kilometer weiter leuchtete es schon wieder. Also <strong>nächste Werkstatt </strong>angesteuert, wo man schnell fündig wurde: <strong>Ein Nagel <strong>steckte im Reifen</strong>.</strong> Kosten der Reparatur: <strong>54,63 Euro</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Dumm gelaufen, </strong>dachte sich der Autor dieses Berichts. Und: <strong>Kann ja mal passieren.</strong> Aber jetzt ist er <strong>alarmiert</strong>: War der Nagel im Reifen vielleicht gar <strong>kein Zufall? </strong>Steckte womöglich eine <strong>kriminelle Absicht </strong>dahinter? Zum Beispiel von Leuten, denen seine Berichte auf dieser Internetseite<strong> nicht gefallen?</strong></p>



<p>Denn glaubt man der Lokalzeitung, ist ein <strong>Nagel im Reifen </strong>alles andere als <strong>ein unglückliches Missgeschick</strong>.</p>



<p>Das ist ein vorsätzlicher Anschlag!<strong> Eine Nagel-Attacke!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlimmer Verdacht: CDU-Mann erfindet Straftaten</h2>



<p>Auch <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte kürzlich einen Nagel im Reifen. Er merkte es &#8211; wie der Autor dieses Berichts &#8211; erst während der Fahrt <strong>mit seinem schwarzen Audi A6</strong>.</p>



<p>Angeblich zeitgleich vor dem Haus von <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong>: Der CDU-Mann, der in Diedenbergen gut 150 Meter von Familie Vogt entfernt wohnt, muss wohl <strong>ein äußerst vorsichtiger Mensch</strong> sein. Denn während unsereins <strong>ins Auto steigt und losfährt</strong>, kontrolliert Hegeler vor Fahrtantritt offenbar erst einmal die Reifen seines <strong>schwarzen BMW X3</strong>. So sah er, dass da ein Nagel war. Und dann entdeckte er auch noch<strong> Kratzer am weißen VW Touran seiner Frau Constanze.</strong></p>



<p>Hegeler dachte nicht &#8211; wie unsereins &#8211; <strong>an</strong> <strong>einen dummen Zufall</strong>. Er dachte sofort <strong>an</strong> <strong>einen kriminellen Anschlag:</strong></p>



<p><strong>Die Polizei wurde alarmiert. </strong>Und auch die<strong> Lokalzeitung</strong>, die umgehend einen großen Bericht brachte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="388" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg" alt="Hofheim
" class="wp-image-53292" style="width:550px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204-300x182.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So großformatig berichtete das Kreisblatt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nun wissen wir aus Erfahrung, dass die Lokalzeitung<strong> nicht immer die Wahrheit</strong> schreibt. Sie lässt sich auch immer wieder <strong>parteipolitisch instrumentalisieren</strong>, wie die Leser erst kürzlich erfahren mussten:</p>



<p>Ungeprüft hatte das Kreisblatt <strong>die wilde Geschichte</strong> eines Parteifreundes von Vogt/Hegeler veröffentlicht: <strong>CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat</strong>, ein Polizist, hatte der Redaktion erzählt, er habe am Untertorplatz <strong>einen Serientäter gefasst</strong>. Der Täter habe ihm gegenüber <strong>mehrere Sachbeschädigungen </strong>am Weinstand &#8222;Chalet&#8220; gestanden, weshalb er, Baltruschat, gleich <strong>mehrere Dutzend Straftaten </strong>habe aufgeklären können.</p>



<p>Dummerweise wusste die Polizei<strong> von all den Straftaten <strong>nichts</strong></strong>. Inzwischen hat das <strong>Polizeipräsidium Westhessen</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2025/01/05/baltruschat-dienstrechtliche-pflichten/">angekündigt</a>, die öffentlichen Äußerungen Baltruschats <strong>intern prüfen</strong> zu wollen. Der<strong> schlimme Verdacht</strong> steht im Raum, dass sich der Polizist die vielen Straftaten<strong> nur ausgedacht</strong> hat.</p>



<p>Das ficht die Zeitung nicht an. Sie verbreitet, <strong>was der CDU-Mann</strong> von sich gibt: Die ganzen Straftaten seien <strong>ein Lehrstück</strong>, was <em>&#8222;mit öffentlicher Hetze&#8220; </em> angerichtet werde.</p>



<p><strong>Öffentliche Hetze.</strong> </p>



<p><strong>In unserer Stadt.</strong></p>



<p>Sagt <strong>CDU-Mann Baltruschat.</strong></p>



<p>So so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nagel im Reifen &#8211; und Hofheims Bürgermeister sagt nichts?</h2>



<p>Dieselbe Zeitungsmitarbeiterin &#8211; jetzt <strong>ihr neuester Kriminalfall</strong>. Wieder spielt er <strong>im CDU-Milieu:</strong></p>



<p>Sowohl an Hegelers als auch an Vogts Auto sei <em>&#8222;ein Nagel in einen der Vorderreifen gedrückt&#8220;</em> worden. Das dürften zwar <strong>die wenigsten Hofheimer</strong> mitbekommen haben, aber egal: <em>&#8222;Entsetzen über Nagel-Attacke&#8220; </em>titelt das Blatt <strong>ganz groß.</strong></p>



<p>Noch einmal atmet die Schreiberin<strong> kurz durch</strong> (<em>&#8222;Passiert sei Gott sei Dank nichts&#8220;</em>) &#8211; dann offenbart sie ihre ganz persönliche <strong>Wahrnehmung unseres kleinstädtischen Alltags</strong>: <em>&#8222;Die normalen Grenzen demokratischer Auseinandersetzung scheinen in Hofheim (&#8230;) überschritten.&#8220;</em></p>



<p>Diese <strong>depressiv-düster klingende Feststellung</strong> untermauert sie so:</p>



<p>Auf<strong> Plakaten der SPD</strong> sei das Gesicht von <strong>Bundesinnenministerin Faeser</strong> beschmiert worden &#8211; <em>&#8222;mit schwarzem Edding&#8220;.</em></p>



<p><strong>Zerstörungen und unerlaubtes Entfernen von Plakaten der Grünen</strong> seien<em> „an der Tagesordnung“.</em></p>



<p><strong>Besonders hart trifft es die CDU:</strong> <em>&#8222;Einem Mitglied seien die abgerissenen Plakate sogar in den Garten geworfen worden&#8220;</em>, klagt <strong>Parteichef Jens Fleck</strong>.</p>



<p>Und jetzt auch noch <strong>zwei Nägel in Autoreifen!</strong></p>



<p><em>&#8222;Enthemmung&#8220;</em> schreibt das Kreisblatt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg"><img decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg" alt="Wilhelm Schultze Wahlplakat 2025" class="wp-image-53368" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wilhelm Schultze (BfH) ist mit &#8211; durchaus sehenswerten &#8211; Videos im Internet zu finden.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg"><img decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg" alt="Tobias Undeutsch Wahlplakat 2025 e1738757075868" class="wp-image-53369" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tobias Undeutsch (SPD) hat Plakate direkt vors Rathaus gehängt: Da will er rein. </figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg" alt="Christian Vogt Wahlplakat 2025 e1738757101524" class="wp-image-53370" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Christian Vogt (CDU) macht auf Familie und plakatiert Weihnachtsgrüße &#8211; bis heute.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p><em>&#8222;Das geht gar nicht&#8220;</em>, sagt auf Befragen <strong>Wilhelm Schultze</strong>, der <strong>Bürgermeisterkandidat der Bürger für Hofheim</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Ich find’s entsetzlich“</em> lässt sich <strong>Tobias Undeutsch</strong> zitieren, der <strong>Bürgermeisterkandidat der SPD</strong>.</p>



<p>Was man <strong>als Kandidat</strong> so sagt, wenn man gefragt wird&#8230;</p>



<p>Auffällig: <strong>Christian Vogt,</strong> der sonst zu allem und jedem etwas sagt, sagt: nichts. In dem Bericht<strong> über die &#8222;Nagel-Attacke&#8220;</strong> findet sich <strong>kein einziges Vogt-Zitat!</strong> So kurz vor der Bürgermeisterwahl und <strong>kein öffentlich zur Schau getragenes Entsetzen</strong>: Das spricht eigentlich für ihn&#8230;</p>



<p>Dafür meldet sich<strong> Dieter Kugelmann</strong>: Der 75 Jahre alte CDU-Ortsvorsteher aus dem Dörfchen Lorsbach war <a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#Vor_Buergermeister-Wahl_Schuldige_fuers_Rathaus-Chaos_gesucht">zuletzt dadurch aufgefallen</a>, dass er seinen Parteifreunden vorschlug, <strong>die of mangelhafte Arbeit im Hofheimer Rathaus</strong> nicht dem CDU-Bürgermeister anzulasten, sondern <strong>dem SPD-Beigeordneten in die Schuhe zu schieben</strong>. Jetzt, angesichts von Nägeln in zwei Reifen, tönt Kugelmann: <em>„Das ist für mich kriminell.“</em></p>



<p>Da ist die Polizei <strong>viel cooler </strong>drauf. Nägel in oder an Autoreifen von Lokalpolitikern &#8211; da wird <strong>eine politisch motivierte Straftat</strong> natürlich <strong>nicht</strong> <strong>vorschnell ausgeschlossen. </strong>Deshalb hat sich auch, wie üblich, das <strong>Staatsschutzkommissariat der MTK-Kriminalitätsinspektion </strong>eingeschaltet.</p>



<p>Aber die Polizei will natürlich <strong>nicht vorschnell ausschließen</strong>, dass ein <strong>Nachbarschaftsstreit</strong> dahinter steckt. Oder dass es sich um die Tat eines<strong> dummdreisten Trunkenbolds </strong>handelt. Deshalb: Es werde <em>&#8222;in alle Richtungen ermittelt&#8220;</em>, versichert ein Polizeisprecher.</p>



<p>Die Zeitung <strong>verschweigt diese Fakten.</strong> Sie passen wohl nicht ins <strong>Bild einer Stadt</strong>, in der die Redaktion eine <em>&#8222;aufgeheizte Stimmung&#8220;</em> ausgemacht haben will.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitung entsetzt: Hass, Hetze &amp; Verrohung </h2>



<p>Wenige Tage nach dem Nagel-Attacken-Bericht legt<strong> das Kreisblatt</strong> noch einmal nach. Jetzt schreibt <strong>der Redaktionsleiter</strong>: Nagel im Reifen &#8211; das sei <em>&#8222;eine ganz andere Dimension von Sachbeschädigungen&#8220;</em>. Er dreht die <strong>Empörungsschraube</strong> noch weiter auf: <em>&#8222;Was bleibt, ist stummes Entsetzen über die in allen gesellschaftlichen Bereichen zunehmende Verrohung, gespeist aus Hass und Hetze.&#8220;</em></p>



<p><strong>Zunehmende Verrohung!</strong></p>



<p><strong>Hass und Hetze!</strong></p>



<p><strong>In allen gesellschaftlichen Bereichen!</strong></p>



<p><strong>Stummes Entsetzen.</strong></p>



<p>Jetzt mal ehrlich: Ist das nicht <strong>ein bisschen dick aufgetragen?</strong></p>



<p><strong>Mutwillige Beschädigungen</strong> von Plakaten oder gar <strong>gefährliche Manipulationen</strong> an Autoreifen sind <strong>absolut inakzeptabel:</strong> Das geht gar nicht! Gleichzeitig wünscht man sich aber auch, dass die Lokalzeitung<strong> einen Gang zurückschaltet</strong> und <strong>vom lautstarken Alarmismus </strong>wieder<strong> zur Realität zurückkehrt:</strong></p>



<p>Der Bürgermeisterwahlkampf <strong>plätschert vor sich hin, </strong>die Kandidaten gehen überaus <strong>nett und respektvoll </strong>miteinander um:</p>



<p>Es wirkt bisweilen, als wollten sie sich gegenseitig<strong> auf keinen Fall wehtun</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.facebook.com/reel/1851691338915345" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="552" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video.jpg" alt="Wilhelm Schultze Video" class="wp-image-53338" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video.jpg 552w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video-259x300.jpg 259w" sizes="(max-width: 552px) 100vw, 552px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So nett kann Wahlkampf sein: Wilhelm Schultze zeigt auf Facebook ein kleines Video (zum Anschauen aufs Bild klicken), in dem er sich ausdrücklich bei Amtsinhaber Christian Vogt &#8222;für das Intro&#8220; bedankt (wer&#8217;s nicht gleich versteht: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/27/wahrheit-ueber-vogts-freitagsblick/">hier</a> klicken)</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer &#8211; <strong>außer der Redaktion der Lokalzeitung</strong> &#8211; sieht in Hofheim <strong>Hass</strong> und <strong>Hetze</strong>? Wo ist hier<strong> Enthemmung</strong>? Wo die <strong>Verrohung</strong>?</p>



<p>Eine solche Panikmache wirkt <strong>aufgesetzt</strong> und <strong>maßlos überzogen.</strong></p>



<p><strong>Nicht gut für eine Lokalzeitung.</strong></p>



<p><strong>Und auch nicht für Hofheim.</strong></p>



<p>Vorige Tage meldete die Kriminalpolizei: In Wallau wurden<strong> an einem schwarzen BMW</strong> <strong>M550i </strong>zwei Reifen zerstochen.</p>



<p><strong>Zwei Reifen! Zerstochen! Mit einem Messer!?</strong></p>



<p>Der Zeitung macht daraus eine <strong>Elf-Zeilen-Meldung</strong>.</p>



<p><strong>Ohne jedes Entsetzen!</strong></p>



<p>War schließlich <strong>kein CDU-Mann </strong>betroffen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg" alt="Vogt Christian Wahlwerbung" class="wp-image-53453" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Da kennt die CDU keinen Schmerz: Vogt- und Altenkamp-Plakate wurden sogar im Stadtwald (hier am Aufgang zum Meisterturm) aufgehängt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg" alt="Undeutsch Tobias Wahlwerbung e1738769354593" class="wp-image-53455" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sehr originell: Das Wort &#8222;Bürgerbeteiligung&#8220; war zu lang für die Undeutsch-Plakate. Also steht da nur &#8222;Bürgerbeteilung&#8220;. Liest eh keiner so genau <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>4x Hofheim exklusiv: CDU in Angst, Demos gegen Stadtpolitik, Schlagloch-Elend &#038; Meisterturm-News</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 11:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hahn Zoe]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Senne Helga]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Hofheimer CDU kursieren vertrauliche Schreiben, die ein alarmierendes Bild zeichnen: Demnach wächst die Unzufriedenheit der Bürger mit dem Magistrat und insbesondere mit der Arbeit von Bürgermeister Christian Vogt spürbar. Diese Erkenntnis treibt einigen Parteifunktionären den Angstschweiß auf die Stirn: Sie fürchten, dass Vogt bei der nächsten Bürgermeisterwahl im März 2025 abgestraft werden könnte. Die Sorge scheint nicht unbegründet, wie aktuelle Ereignisse zeigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In der Hofheimer CDU kursieren vertrauliche Schreiben, die ein alarmierendes Bild zeichnen: Demnach wächst die Unzufriedenheit der Bürger mit dem Magistrat und insbesondere mit der Arbeit von Bürgermeister Christian Vogt spürbar. Diese Erkenntnis treibt einigen Parteifunktionären den Angstschweiß auf die Stirn: Sie befürchten, dass<strong> Vogt bei der nächsten Bürgermeisterwahl im März 2025 abgestraft werden könnte. Die Sorge scheint nicht unbegründet, wie aktuelle Ereignisse </strong>zeigen.</strong></p>






<h2 class="wp-block-heading">Vor Bürgermeister-Wahl: Schuldige fürs Rathaus-Chaos gesucht</h2>



<p>Die Stadtverordneten haben entschieden: Am <strong>16. März nächsten Jahres</strong> sollen die Hofheimer <strong>einen neuen Bürgermeister </strong>wählen &#8211; oder den amtierenden wiederwählen. Sollte eine <strong>Stichwahl</strong> nötig sein, findet diese am <strong>30. März</strong> statt.</p>



<p><strong>Nur noch sechs Monate</strong> <strong>bis dahin! </strong>Derzeit als Kandidaten ausgemacht: <strong>Christian Vogt</strong> (CDU), <strong>Tobias Undeutsch</strong> (SPD) und <strong>Wilhelm Schultze</strong> (Bürger für Hofheim).</p>



<p>In der CDU herrscht längst <strong>große Nervosität</strong>, bei einigen Lokalpolitikern macht sich sogar <strong>blanke Angst</strong> breit. Frontleute der Partei haben ausgemacht, dass<strong> viele Bürger </strong>mit der Arbeit von Christian Vogt<strong> sehr unzufrieden</strong> sind. Und dass sich das <strong>von ihm geführte Rathaus</strong> allzu oft <strong>als überfordert bis unfähig</strong> erweist. Selbst <strong>bei wichtigen Projekten</strong> <em>&#8222;klappt so gut wie überhaupt nichts&#8220;</em>, heißt es in <strong>einem internen Schreiben</strong>, das derzeit in CDU-Kreisen kursiert.</p>



<p>Verfasst hat es der <strong>Lorsbacher Ortsvorsteher Dieter Kugelmann (CDU)</strong>, der den <strong>Angstschweiß auf der Stirn seiner Parteifreunde</strong> mit dem kämpferischen Aufruf wegzuwischen versucht: <em>&#8222;Ab sofort gilt für uns: Absolute Unterstützung für unseren Bürgermeister Christian Vogt!!!&#8220;</em></p>



<p>Kugelmann schreibt, er höre immer wieder: Der Bürgermeister hat das Sagen, aber er<strong> tut nichts. </strong><em>&#8222;Diese Aussage ist falsch!&#8220;</em>, formuliert der Lorsbacher forsch, denn: &#8222;<em>Das ist eine gesteuerte Kampagne im Vorfeld der 2025 stattfindenden Bürgermeisterwahl, die Christian Vogt diskreditieren soll.&#8220;</em></p>



<p>Wer die angebliche <strong>Kampagne</strong> steuert, verrät er <strong>leider nicht&#8230;</strong></p>



<p>Offen räumt er ein, dass in Hofheim &#8211; wie er schreibt &#8211;<strong> vieles schlecht läuft, liegen bleibt</strong> oder nur<strong> langsam vorangeht</strong>. O-Ton Kugelmann: In einem <strong>Dezernat</strong> <em>&#8222;klappt so gut wie überhaupt nichts&#8220;</em>. Konkret führt er an: <em>&#8222;Kitas, Bauhof, Wald, Waldgaststätte Meisterturm, Verkehr usw.&#8220;</em> &#8211; das sind Themen, für die im Rathaus der <strong>Beigeordnete Bernhard Köppler (SPD)</strong> zuständig ist.</p>



<p>Kugelmann weiter: Gegen die &#8222;<em>falschen Beschuldigungen&#8220;</em>, wonach der Bürgermeister am<strong> Hofheimer Rathaus-Chaos</strong> schuld sei, müsse <strong>unbedingt</strong> etwas getan werden, <em>&#8222;und zwar schnell!!!&#8220;</em> (<strong>drei Ausrufezeichen</strong>). Jetzt gelte es:<em> &#8222;Auf geht’s Mädels und Jungs, schon heute anfangen und mit guten Argumenten für den besten Mann im Bürgermeisteramt, für unseren Christian Vogt werben!!!&#8220;</em> (noch einmal <strong>drei Ausrufezeichen</strong>).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kugelmann-Vogt.jpg" alt="CDU
" class="wp-image-46911" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kugelmann-Vogt.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kugelmann-Vogt-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ortsvorsteher Dieter Kugelmann (li.) und Bürgermeister Christian Vogt, beide CDU.  (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Wir haben Herrn Kugelmann einige Fragen zukommen lassen: Wir wollten zum Beispiel wissen, was <strong>die CDU</strong> unternimmt, wenn sie doch <strong>ein breites Versagen der Verwaltung</strong> festgestellt haben will, z.B. im <strong>Dezernat von SPD-Stadtrat Köppler</strong>. Kugelmann weicht aus, geht auf die Frage nicht ein, antwortet nur: <em>&#8222;Ich habe Herrn Stadtrat Köppler mit keinem Wort erwähnt.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>Wir wollten von dem<strong> CDU-Mann</strong> auch wissen, warum der CDU-Bürgermeister als Chef der Verwaltung <strong>nicht einschreite</strong>, wenn die <strong>Probleme im Rathaus</strong> doch angeblich so <strong>offensichtlich</strong> sind? Kugelmann: Dazu könne er<strong> nichts sagen,</strong> <em>&#8222;weil dies verwaltungsinterne Angelegenheiten sind, über die ich keine Kenntnis habe&#8220;.</em></p>



<p><strong>Solche Ausflüchte </strong>machen deutlich, wie die CDU ihren Bürgermeister <strong>durch den Wahlkampf bugsieren</strong> will: <strong>Christian Vogt ist an der Rathaus-Misere nicht schuldig</strong>, wird als Parole ausgegeben &#8211; <strong>die Beigeordneten sind&#8217;s, die den ganzen Mist verzapfen</strong>.</p>



<p>Ähnlich wie Kugelmann äußert sich auch <strong>Helga Senne</strong>, die sich in der <strong>CDU-Organisation &#8222;Senioren-Union&#8220;</strong> engagiert und kürzlich alle Mitglieder angeschrieben hat:</p>



<p>Auch sie will eine <em>&#8222;Unzufriedenheit einiger Bürger/innen über die Arbeit unseres Bürgermeisters Christian Vogt&#8220; </em>festgestellt haben: Das sei Anlass, so Frau Senne, <em>&#8222;hier einmal über seine Aufgabenbereiche und Kompetenzen aufzuklären.&#8220;</em> Sie legte <strong>ein Organigramm der Stadtverwaltung</strong> bei, das klarstellen soll: <em>&#8222;Alles, was in Hofheim nicht im Sinne einzelner Bürger/innen verläuft, liegt gar nicht im Verantwortungsbereich des Bürgermeisters.&#8220;</em></p>



<p>Damit hat sie natürlich <strong>recht</strong> &#8211; und auch wieder <strong>nicht</strong>: Denn Christian Vogt gaukelt in regelmäßigen <strong>Pressemitteilungen</strong>, wöchentlichen <strong>Youtube-Filmchen</strong> und unzähligen <strong>Social-Media-Beiträgen</strong> vor, dass es <strong>in &#8222;seiner&#8220; Stadt</strong> eigentlich nur<strong> gute Nachrichten</strong> gebe: Er als Bürgermeister kümmere sich schließlich um alles. Diese Verklärung seiner eigenen Rolle könnte ihm <strong>auf die Füße fallen</strong>: Vogt hat offenbar nicht <strong>einkalkuliert</strong>, dass er <strong>als vermeintlich omnipräsenter Rathauschef</strong> auch für <strong>die schlechten Nachrichten </strong>verantwortlich gemacht wird. Und davon gibt es bekanntlich<strong> eine ganze Menge&#8230;</strong></p>



<p>Außerdem gilt: Wenn im Rathaus <strong>massive Probleme</strong> auftauchen, kann sich <strong>ein Bürgermeister kaum</strong> darauf zurückziehen, er sei <strong>nicht zuständig</strong> und könne <strong>nichts machen</strong>.</p>



<p>Frau Senne schreibt, es klingt ein wenig belehrend, aber trifft es genau: <strong>Der Bürgermeister </strong><em>&#8222;beaufsichtigt den Geschäftsgang der gesamten Verwaltung und sorgt für den geregelten Ablauf der Verwaltungsgeschäfte&#8220;.</em></p>



<p>Das wäre doch mal <strong>ein Auftrag für Christian Vogt</strong>:</p>



<p>Der <strong>Hofheimer Bürgermeister </strong>sorgt endlich für einen <strong>geregelten Ablauf der Verwaltungsgeschäfte!</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">CDU macht Druck: Wo bleibt Vogts Schlagloch-Programm? </h2>



<p>An der Zahl und Tiefe der <strong>Schlaglöcher in den Straßen</strong> einer Stadt lässt sich gemeinhin gut erkennen: Kümmert sich das Rathaus <strong>um die Belange der Bürger</strong> &#8211; oder eher nicht?</p>



<p><strong>Hofheims Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte das Interesse der meisten Hofheimer richtig erkannt. <strong>Vor seiner Wahl im Jahre 2019</strong> kündigte er <strong>vollmundig</strong> an: <em>&#8222;In Hofheim muss ein Anti-Schlagloch-Programm aufgesetzt werden, um die Straßenqualität zu verbessern.&#8220;</em></p>



<p>Die Mehrheit der Wähler glaubte, dass der Mann <strong>nicht nur redet</strong>, sondern auch <strong>handeln</strong> <strong>würde</strong>.</p>



<p>Vogt wurde <strong>gewählt</strong>. Das haben die Hofheimer nun davon:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1.jpg" alt="Schlagloch1" class="wp-image-41673" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloch1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alltagsleid in Hofheim: In vielen Straßen klaffen große Schlaglöcher. </figcaption></figure>
</div>


<p>Unstrittig ist sicherlich, dass seither<strong> hier und da ein Schlagloch</strong> gestopft wurde. Aber <strong>ein erfolgreiches und erkennbares Anti-Schlagloch-Programm</strong>, wie es Vogt als <strong>Bürgermeister-Kandidat</strong> verheißen hatte, bleibt weiterhin ein <strong>Wunschtraum</strong>.</p>



<p>Inzwischen wächst selbst<strong> in seiner eigenen Partei </strong>der Unmut über <strong>das leere Versprechen</strong> und vor allem über die<strong> Untätigkeit der Stadtverwaltung</strong>:</p>



<p>Der <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> will in seiner nächsten Sitzung (Mittwoch, <strong>25. September, ab 19 Uhr</strong>, Stadthalle) über einen <strong>Antrag der CDU</strong> sprechen, in dem es heißt</p>



<p><em>&#8222;Eine ganze Reihe von Straßen haben Straßenschäden, und nach dem letzten Winter sind die mit Kalt-Asphalt geflickten Schlaglöcher wieder aufgebrochen.&#8220;</em> <strong>Der städtische Mängelmelder</strong> auf der Internetseite der Stadt, mit dem Bürger die Stadtverwaltung über <strong>Schlaglöcher</strong> informieren könnten, helfe nicht weiter: Das sei zwar eine <em>&#8222;super Einrichtung&#8220;, </em>aber <em>&#8222;die gemeldeten Schäden sollten auch beseitigt werden&#8220;.</em></p>



<p><strong>Das Thema ist nicht neu! </strong>Schon vor eineinhalb Jahren hatte die<strong> SPD im Ortsbeirat</strong> bemängelt:<em> &#8222;An vielen Stellen im Stadtgebiet weist der Strassenbelag Schäden und Schlaglöcher auf, wobei die Schlaglöcher z.T. so tief sind, das der Schotterunterbau offen liegt.&#8220;</em></p>



<p><strong>Vor acht Wochen</strong> trug <strong>Elli Wagner</strong> <strong>(CDU), die</strong> <strong>Ortsvorsteherin der Kernstadt, </strong>das Thema erneut vor: Sie habe der Stadtverwaltung <strong>wiederholt Schlaglöcher gemelde</strong>t &#8211; ohne Erfolg. Im Sitzungsprotokoll ist die Beschwerde von Frau Wagner nachzulesen: <em>&#8222;Es entsteht jedoch der Eindruck, dass diese Schlaglöcher nicht geflickt werden.&#8220;</em></p>



<p>Ähnliche Töne im <strong>Ortsbeirat Langenhain</strong>: Zwar habe die Stadt an verschiedenen Stellen <em>&#8222;Schlaglöcher, die bereits eine erhebliche Tiefe erreicht hatten, ausgebessert&#8220;</em>, heißt es in einem aktuellen <strong>CDU-Antrag.</strong> Es habe sich aber <em>&#8222;bedauerlicher Weise herausgestellt&#8220;</em>, dass die Ausbesserungen <em>&#8222;wenn überhaupt, nur maximal ein Jahr gehalten haben&#8220;.</em> <strong>Die Unzufriedenheit der Stadtpolitiker </strong>mit der Arbeit der <strong>Verantwortlichen im Rathaus</strong> ist auch hier unüberhörbar: <em>&#8222;Die scheibchenweise Beseitigung der Missstände ist nicht zielführend und auch nicht wirtschaftlich.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="507" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404.jpg" alt="Schlagloecher 202404" class="wp-image-41650" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Schlagloecher-202404-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So arbeitet Hofheims Magistrat: Nachdem in Langenhain eine Straße von Schlaglöchern befreit worden war, reiste Bürgermeister Vogt (Mitte) mit vier Rathausmitarbeitern an und feierte &#8222;seinen&#8220; Erfolg per Pressemitteilung.</figcaption></figure>
</div>


<p>Vielleicht hilft den CDU-Mitgliedern <strong>ein ernstes Gespräch</strong> mit dem Bürgermeister: <strong>Vogt </strong>hatte vor seiner Wahl <strong>sein Versprechen</strong> mit der <strong>ganz konkreten Ankündigung</strong> ausgeschmückt: <em>&#8222;Bereits im ersten Jahr meiner Amtszeit werde ich ein Programm für die Erneuerung von Straßendecken starten.&#8220;</em></p>



<p>Inzwischen ist er<strong> fast fünf Jahre im Amt. </strong>Will er sein Versprechen auch <strong>nur ansatzweise einlösen,</strong> muss er sich <strong>beeilen</strong>:</p>



<p>In einem halben Jahr sind <strong>Neuwahlen</strong>&#8230;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kitas und Radler: Zwei Demos gegen untätige Stadtpolitik</h2>



<p>In Hofheim wird der <strong>Protest gegen die aktuelle Rathaus-Politik</strong> drängender. Gleich<strong> zwei Demos</strong> sind angesagt: <strong>gegen den Kita-Notstand </strong>und für <strong>mehr und sicherere Radwege</strong>. Organisatorisch nicht so gelungen: <strong>Beide Demos </strong>finden am selben Tag statt, am<strong> Samstag, 28. September</strong>:&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="470" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand.jpg" alt="Kita Notstand" class="wp-image-46895" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand-300x141.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/09/Kita-Notstand-768x361.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild anklicken zum Vergrößern: 321 Kinder hat die Bürgerinitiative „Hofheimer Kinder &#8211; Für mehr Betreuungsplätze“ vor einigen Wochen vor das Rathaus gemalt &#8211; weil es in der Kreisstadt keine Betreuungsplätze für 321 Kinder gibt.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Ab 10 Uhr </strong>protestiert die <a href="https://www.hofheimer-kinder.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bürgerinitiative „Hofheimer Kinder &#8211; Für mehr Betreuungsplätze“</a> auf dem Chinonplatz, weil zu viele Kita-Plätze in der Stadt fehlen. <strong>Demo-Organisatorin Zoe Hahn: </strong><em>&#8222;Viele Familien, deren Kinder in Betreuungseinrichtungen sind, stehen aufgrund von Gruppenschließungen, ,Notbetreuung&#8216; oder gekürzten Betreuungszeiten immer wieder vor dem Problem, Kinderbetreuung und Arbeitsverpflichtungen unter einen Hut zu bekommen.&#8220;</em> Der Wunsch sei, <em>&#8222;dass die Politik endlich etwas tut, damit unsere Erzieher und die Kindertagespflege gestärkt werden&#8220;</em>.</p>



<p>Für mehr Infos: <a href="https://www.hofheimer-kinder.de" target="_blank" rel="noopener">www.hofheimer-kinder.de</a><a href="https://hofheimer-kinder.de/" target="_blank" rel="noopener">.</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hofheimbewegtsich.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="449" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Radfahrer-Demo.jpg" alt="Radfahrer Demo" class="wp-image-32059" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Radfahrer-Demo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Radfahrer-Demo-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Bündnis &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220; lädt ein zur Demo: Ein Klick aufs Foto führt Sie direkt zur Webseite.<br></figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Eine Stunde später, um 11 Uhr, treffen sich die Radfahrer auf dem Kellereiplatz</strong>. Dahinter steht das <strong><a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bündnis &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</a>.</strong> Es veranstaltet seit langem jeden Monat eine Fahrraddemo, um <strong>gegen die Fahrrad-Unfreundlichkeit</strong> der Stadtpolitik zu protestieren. Im Magistrat reagierte man bisher: <strong>gleichgültig, desinteressiert.</strong></p>



<p><strong>Die Demonstration</strong> an diesem letzten September-Wochenende soll <strong>größer und lauter </strong>werden. Auf der <strong>Webseite des Bündnisses</strong> heißt es: <em>&#8222;In der Vergangenheit hat Hofheim gezeigt, wie gut es im Ignorieren von Konzepten, Plänen, Absichtserklärungen, Versprechen und sogar Verpflichtungen ist.&#8220;</em></p>



<p>So hatte der Bürgermeister<strong> vor seiner Wahl 2019</strong> noch laut getönt, er wolle <strong>für einen Ausbau der Radwege</strong> sorgen. <em>&#8222;Ich möchte kontinuierlich Fahrradwege ausbauen, die</em> <em>Ortsteile mit Fahrradwegen vernetzen&#8230;&#8220;</em>, schrieb Christian Vogt damals <strong>in sein</strong> <strong>Wahlprogramm</strong>. Passiert ist bekanntlich: <strong>nichts.</strong> Ob sich Vogt <strong>für</strong> <strong>die Belange von Radfahrern</strong> wirklich ernsthaft interessiert: <strong>unbekannt</strong>. Bei den Demos von &#8222;Hofheim bewegt sich&#8220; wurde er jedenfalls <strong>noch nicht gesichtet</strong>&#8230;</p>



<p>Stattdessen kommt jetzt <strong>Hofheims Erster Stadtrat Daniel Philipp</strong>: Der grüne Rathauspolitiker, erst <strong>seit Anfang des Jahres im Amt,</strong> wird auf dem Kellereiplatz das neue <a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/10/klimaschutzkonzept/">Klimaschutzkonzept</a> vorstellen, das kürzlich vom Stadtparlament verabschiedet wurde. Die Radfahrer erhoffen sich davon <strong>eine Wende in der Verkehrspolitik</strong>: <em>&#8222;Radikale Umbrüche sind zwar nicht zu verzeichnen, allerdings spricht das Konzept in Hofheim sensible Themen wie Parkraummanagement, Ausbau von autofreien Bereichen und Geschwindigkeitsbeschränkungen immerhin an, anstatt einen Bogen darum zu machen.&#8220;</em></p>



<p>Nach der Auftaktveranstaltung auf dem Kellereiplatz beginnt <strong>eine gut einstündige Radler-Demo</strong> durch die Stadt &#8211; <em>&#8222;mit Musik und guter Stimmung, Klingeln, Tröten, Fahnen und Plakaten für mehr, bessere und v.a. sichere&nbsp;Radwege&nbsp;für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Hofheim&#8220;.</em></p>



<p>Für mehr Infos: <a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noopener">www.hofheimbewegtsich.org</a><a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">.</a></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"> Waldgaststätte Meisterturm: Neuer Pächter gesucht</h2>



<p><strong>Wahrlich, die Wege des Magistrats sind unergründlich: </strong>Letzte Woche hat die Hofheimer Stadtverwaltung die <strong>Bewirtschaftung der Waldgaststätte Meisterturm</strong> ausgeschrieben &#8211; und zwar<strong> der <span style="text-decoration: underline;">neuen</span> Waldgaststätte</strong>. Dumm nur, dass niemand weiß, wie sie aussehen soll. Auch <strong>über die Kosten</strong> <strong>des Neubaus </strong>wurde bisher <strong>nicht informiert, </strong>nicht einmal <strong>die</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> wissen Bescheid.</p>



<p>Was an Fakten bekannt ist: <strong>Mitte nächsten Jahres</strong> läuft der Vertrag mit dem <strong>Pächter-Ehepaar Markus und Barbara König</strong> aus. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte Anfang Juni<strong> exklusiv informiert</strong>, das Interesse war <strong>riesig</strong> &#8211; mehr als <strong>22.000 Mal </strong>wurde <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">der Bericht</a> bisher aufgerufen.</p>



<p>Sobald die Königs ausgezogen sind, soll die Gaststätte nach dem Willen des Magistrats&nbsp; <strong>abgerissen</strong> <strong>und neugebaut </strong>werden. Doch wie <strong>die neue Waldgaststätte</strong> aussehen soll: <strong>völlig unbekannt.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg" alt="Meisterturm1" class="wp-image-43403" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses wird bald der Vergangenheit angehören: Im Sommer nächsten Jahres soll die Waldgaststätte Meisterturm abgerissen werden. Was dann kommt, weiß keiner.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>In</strong> <strong>der</strong> <strong>Ausschreibung</strong> heißt es: <em>&#8222;Das in seiner Größe und Nutzfläche nicht wesentlich veränderbare neue Gasthaus wird wie bisher über 80 &#8211; 90 Innenplätze und rd. 200 &#8211; 250 Plätze im Biergarten verfügen.&#8220;</em> Und weiter: <em>&#8222;Die Gaststätte soll sowohl Wanderer und Ausflügler als auch Familien ansprechen. Geplant ist ein rustikales Ambiente mit moderner Ausstattung, das</em> <em>regionale und saisonale Speisen sowie Getränke anbietet.&#8220;</em></p>



<p>Neben dem <strong>Gastwirtschaft</strong> sollen weitere<em> &#8222;touristische Anziehungspunkte&#8220; </em>geschaffen werden: <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte vor zwei Jahren <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/">ein Museum angekündigt</a>, die Pläne sind seither jedoch deutlich geschrumpft</p>



<p> Jetzt ist ein <strong>Spielhaus</strong> geplant, das an die auf dem Kapellenberg angesiedelte<strong> Michelsberger Kultur</strong> erinnern soll. Dazu soll ein<strong> &#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> den <strong>Spiel- und Freizeitbereich</strong> ergänzen und über den<strong> Hofheimer Stadtwald</strong> informieren. Details: siehe oben &#8211; kennt keiner.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel.jpg" alt="Meisterturm Titel" class="wp-image-43216" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Titel-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Pächterehepaar Markus und Barbara König: Bis Mitte nächsten Jahres müssen sie die Gaststätte geräumt haben. </figcaption></figure>
</div>


<p>Das alles soll &#8211; laut <strong>Ausschreibungsunterlagen</strong> &#8211; bis <strong>Herbst 2026</strong> fertig sein. Wie gesagt: Die Pläne und Kosten kennt noch keiner.</p>



<p>Für <strong>Irritationen</strong> sorgte auch die Ankündigung, <strong>noch in diesem Jahr</strong> mit der<strong> Herrichtung der Außenanlagen</strong> beginnen zu wollen: <strong>Außen wird alles fein gemacht</strong> &#8211; und dann kommen die Bagger und <strong>reißen die Gaststätte </strong>ab?</p>



<p><strong>Die Wege des Hofheimer Magistrats</strong> sind wirklich <strong>unergründlich&#8230;</strong></p>



<p>Bis zum <strong>3. Oktober</strong> müssen interessierte Gastronomen die <strong>Bewerbungsunterlagen</strong> bei der Stadt eingereicht haben. Ein <strong>Pachtvertrag</strong> würde erst einmal<strong> für fünf Jahre </strong>geschlossen (mit Option auf Verlängerung). Die Konditionen? Sie werden, heißt es in der Ausschreibung,<em> &#8222;im Rahmen der Verhandlungen festgelegt und orientieren sich an marktüblichen Bedingungen&#8220;.</em></p>



<p class="has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color wp-elements-6e6165670474b3c1d3d0e99328422556" style="font-size:17px"><strong>NACHTRAG:</strong> </p>



<p>Beachten Sie bitte auch den <strong>Kommentar von Rechtsanwalt Axel Pabst</strong> aus Hofheim (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#comment-7282">unten</a>).</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der dunkle Klotz von Lorsbach: Der HWB-Chef sagt, er sei selbst überrascht</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/05/12/klotz-von-lorsbach/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2024/05/12/klotz-von-lorsbach/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Mayr Josef]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=42331</guid>

					<description><![CDATA[Bereits über 2000 Mal wurde unser Bericht über den dunklen Klotz von Lorsbach aufgerufen. Das Interesse ist offensichtlich groß, deshalb gib's jetzt einen "Nachschlag": Der Ortsbeirat Lorsbach befasste sich mit dem Thema. Der Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft HWB überraschte mit unerwarteten Mitteilungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Bereits über 2000 Mal wurde unser Bericht über den dunklen Klotz von Lorsbach aufgerufen. Er katapultierte sich damit binnen weniger Tage in die Top Ten der meistgelesenen Berichte dieses Jahres. Das Interesse ist offensichtlich groß, deshalb gib&#8217;s jetzt einen &#8222;Nachschlag&#8220;: Der Ortsbeirat Lorsbach befasste sich mit dem Thema. Hier überraschte der verantwortliche Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft HWB mit unerwarteten Mitteilungen.</strong></p>
</p>
<p><strong>Dieter Kugelmann</strong> war <strong>not amused</strong>. Der <strong>Ortsvorsteher von Lorsbach</strong>, er ist von Jahrgang 1949, teilte seine angesäuerte Stimmungslage umgehend der Öffentlichkeit mit: <em>&#8222;Der HK-Newsletter macht alles schlecht</em>”, klagte er in der <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100004623696836/" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; </a>(über 17.000 Mitglieder).</p>
</p>
<p><strong>Was war passiert? </strong>Womit hatten wir uns den <strong>Unmut des CDU-Mannes</strong> zugezogen?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3.jpg" alt="Klotz von Lorsbach
" class="wp-image-42219" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>
</p>
<p>Wir hatten <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">berichtet</a>: Mitten in dem <strong>2.800-Seelen-Dörfchen</strong> wird derzeit ein gewaltiger Neubau errichtet – gebaut bis <strong>dicht</strong> an die Straße <strong>&#8222;Alt Lorsbach&#8220;</strong>, drei Stockwerke <strong>hoch</strong>, mit ortsuntypischem <strong>Flachdach</strong>, und im hinteren Bereich wird sogar noch<strong> ein Staffelgeschoß</strong> obendrauf gepackt. Der vordere Bereich des Klotzes soll <strong>dunkel-düster verklinkert</strong> werden.</p>
</p>
<p>Ganz anders hatte sich die Planung <strong><span style="text-decoration: underline;">vor</span> Baubeginn</strong> dargestellt: Auf Computerbildern war damals <strong>eine luftig-freundliche Bauweise</strong> mit viel <strong>Platz zur Straße hin</strong> versprochen worden, vorne und an der Seite des Gebäudes waren auch noch ziemlich <strong>große Bäume</strong> eingezeichnet. </p>
</p>
<p>Als die Lorsbacher Bürger <strong>diese Pläne</strong> erstmals sahen, nickten die meisten <strong>zustimmend</strong>.</p>
</p>
<p>Und jetzt?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="459" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte 1" class="wp-image-42218" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1-300x172.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1-768x441.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alles hell und freundlich: Mit solchen Bildern wurde für den Neubau mitten in Lorsbach geworben.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> fand weit über die Dorfgrenzen hinaus <strong>große</strong> <strong>Beachtung</strong>. Die <strong>Resonanz</strong> fiel weitgehend <strong>einheitlich</strong> aus:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Katastrophe!&#8220;</em> kommentierte <strong>Christiane Starke</strong>. <em>&#8222;Unsere armen Lorsbacher. Erst die ätzende Baustelle und jetzt dieser hässliche neue Klotz.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Jasmin Belle</strong> befand: <em>&#8222;Traurig, Katastrophe, furchtbar.&#8220; </em></p>
</p>
<p>Andere flüchteten sich in <strong>Sarkasmus</strong>. <strong>Dennis Mack</strong> schrieb: <em>&#8222;Dass das Gebäude in die Umgebung nicht so rein passt, ist schade…. Muss man halt alle anderen Gebäude entsprechend anpassen.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Sandra Georg</strong> versuchte, dem Klotz <strong>etwas Positives</strong> abzugewinnen : <em>&#8222;Na immerhin steht man im Schatten, wenn’s an der Schranke mal wieder länger dauert.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Annette Haagen</strong> stellte die – sicher richtigen – Fragen: <em>&#8222;Furchtbar!! Ich frage mich: Wer genehmigt so etwas und vor allem: warum!&#8220;</em></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">HWB-Chef: Computerbilder waren nur eine Idee</h2>
</p>
<p><strong>Bauherr</strong> ist in diesem Fall <span style="text-decoration: underline;">kein</span> auswärtiger Investor, bei dem man nicht verwundert wäre, wenn er <strong>ohne Rücksicht</strong> auf örtliche Gegebenheiten und Nachbarschaft <strong>den größtmöglichen Profit</strong> herauszuschlagen versuchen würde.</p>
</p>
<p>Nein, <strong>verantwortlich für den Lorsbacher Klotz</strong> ist die Hofheimer Wohnungsbau GmbH, kurz <a href="https://www.hwb-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">HWB</a>. Das Unternehmen ist zu <strong>100 Prozent im Besitz der Stadt</strong>, als <strong>Chef des Aufsichtsrates </strong>fungiert kraft Amtes<strong> Bürgermeister Christian Vogt</strong>, auch er in der CDU.</p>
</p>
<p>Unmittelbar nach Erscheinen unseres Berichts befasste sich jetzt <strong>der kleine Lorsbacher Ortsbeirat</strong> mit dem Thema. Zur Sitzung angereist war <strong>Josef Mayr</strong>, einer von <strong>zwei HWB-Geschäftsführern</strong>. Grund: Die Lokalpolitiker <strong>Barbara Grassel und Bernd Hausmann</strong> (Linke) hatten mehrere<strong> Fragen</strong> eingereicht, mit denen die Visualisierung und ihre Umsetzung kritisch hinterfragt wurde. Überschrift: <strong>&#8222;Schein und Wirklichkeit&#8220;.</strong></p>
</p>
<p>Mayr versicherte, dass der Neubau auf <strong>einer</strong> <strong>genehmigten</strong> <strong>Planung</strong> basiere. <strong>2020</strong> hatte die HWB das Grundstück erworben, <strong>2021</strong> seien die Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt worden.</p>
</p>
<p>Damals aber, wie gesagt, sah der Bau noch <strong>hell und luftig </strong>aus&#8230;</p>
</p>
<p>Mayr machte jetzt klar: Die <strong>Computeranimationen</strong>, mit denen seinerzeit die <strong>Zustimmung der Bürger</strong> eingeholt worden war, wie auch die überarbeitete Version, die heute auf der großen <strong>Baustellentafel</strong> zu sehen ist – diese Darstellungen seien <strong>keineswegs verbindlich</strong>. Mayr: <em>&#8222;Die Computerbilder werden ausschließlich erstellt, um der Öffentlichkeit eine Idee des Gestaltungskonzeptes zu vermitteln.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Gequältes Gelächter im Ortsbeirat</strong>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="520" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte 2" class="wp-image-42217" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2-768x499.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Plötzlich wurde der Klinker duster.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Laut <strong>Computerbildern</strong> müssten, darauf hatten Grassel/Hausmann hingewiesen, <strong>geschätzte sechs Meter </strong>zwischen Hausfassade und Straße Platz bleiben. Schon heute ist erkennbar: Die Hausmauer wurde so <strong>dicht an die Fahrbahn</strong> heranrückt, dass nach Abbau der Gerüste allenfalls <strong>ein schmaler Gehweg</strong> bleiben wird.</p>
</p>
<p>Mayr sagte jetzt: Die <strong>Computerdarstellungen</strong> dienten<em> &#8222;generell nicht zur Entnahme von Maßen&#8220;</em>. <strong>Der öffentliche Gehweg</strong> sei auch nicht Bestandteil der HWB-Planung gewesen: <em>&#8222;Er bleibt unangetastet und in voller Breite erhalten.</em>”</p>
</p>
<p>Wobei &#8222;<strong><em>volle Breite&#8220;</em></strong> in diesem Fall bedeutet: Der Gehweg wird <strong>bedeutend enger</strong> als auf den Computeranimationen dargestellt.</p>
</p>
<p>Aber die Bilder sollten schließlich <strong>nur eine Idee </strong>vermitteln&#8230; </p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte Bau2" class="wp-image-42221" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Von wegen luftig und mit viel Platz: Der Neubau rückt bis dicht an die Straße ran.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Und dann noch ein dritter Punkt: Man habe sich <strong>bemüht</strong>, möglichst viel <strong>vom neuen Bauwerk</strong> auf den Bildern zu zeigen, so Mayr. Angesichts des engen Raums zu den benachbarten Gebäuden habe man <strong>den Neubau</strong> <em>&#8222;etwas verzerrt darstellen&#8220;</em> müssen. Eine Folge dieser <strong>optischen Trickserei</strong>: <em>&#8222;Durch den Weitwinkel bei der Darstellung erscheint der Platz vor dem Gebäude etwas größer.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Und dann sagte der HWB-Chef auch noch diesen Satz, der in seiner Offenheit überraschte:<em> &#8222;Ich muss zugeben, als ich das erste Mal die Baustelle sah, dachte ich: Oh, das sieht doch etwas anders aus als in der Visualisierung.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Das Geständnis </strong>kommt spät, für die Lorsbacher<strong> viel zu spät.</strong> Ob denn wenigstens <strong>der große Baum </strong>gepflanzt werde, der auf den Computerbildern <strong>neben dem Gebäude</strong> eingezeichnet sei, fragte Hausmann beharrlich nach. Oder sei ein so großer Baum wegen der Tiefgarage unter dem Neubau und der Nachbarschaft überhaupt <strong>nicht möglich</strong>?</p>
</p>
<p>Mayr blieb im Ungefähren: <em>&#8222;Wir sind noch nicht so weit mit der Außenplanung, werden aber versuchen, das so ähnlich auch umzusetzen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Ob es denn<strong> bei der dunklen Verklinkerung</strong> bleibe, die auf dem aktuellen Baustellenschild zu sehen ist? wurde schließlich noch gefragt. Vor einem Jahr habe der <strong>Ortsbeirat</strong> mehrheitlich <strong>beschlossen</strong>, dass<strong> ein heller Klinker</strong> verwendet werden soll – wie beim Neubau der Hofheimer Stadtbücherei.</p>
</p>
<p>Mayr entgegnete, dass die Farbe des Klinkers <strong>Geschmacksache</strong> sei. Der HWB-Architekt habe <strong>dunklen Klinker</strong> vorgesehen, <em>&#8222;das soll dann auch in die Richtung gehen&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Es klang wie: Ihr im <strong>Ortsbeirat</strong> könnt gerne <strong>beschließen</strong>, was immer ihr wollt – wir von der <strong>HWB</strong> machen es so, wie es uns <strong>gefällt</strong>.</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Dorf in Panik: Ist die Vollsperrung noch zu verhindern?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/05/12/dorf-in-panik-wegen-vollsperrung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 08:33:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aldenhoff Tim]]></category>
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					<description><![CDATA[In Lorsbach herrscht zunehmend Verzweiflung: Lässt sich die drohende Vollsperrung der L3011 noch stoppen? Die Lokalpolitiker reagieren hektisch:  Sie schlossen ein Aktionsbündnis, beantragten eine Bürgerversammlung, wollen, dass die Stadt juristische Schritte gegen die zuständige Landesbehörde prüft und auch ganz viel Geld in die Hand nimmt, um  einen Grundstückseigentümer zu bekehren... Aber kommt das nicht alles viel zu spät? Wir schauen auf ein Dorf, in dem sich langsam Panik breitmacht.

Weitere Themen: BMW-Bande schneidet Löcher in Autos – Trächtige Damhirsch-Kuh zu Tode gefüttert – Trickbetrüger nehmen ältere Leute aus – Video der Woche aus Kriftel – MTK-Kliniken sperren Besucher aus – Jede Menge Kurznachrichten &#038; Termine u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist es nicht schon längst zu spät? Ziemlich hektisch, ja nahezu verzweifelt wirken die Bemühungen von Hofheims Lokalpolitik, die drohende einjährige Vollsperrung der L3011 vor Lorsbach zu verhindern. Eine Bürgerversammlung soll jetzt stattfinden, neue Verhandlungen wurden in Auftrag gegeben, der Magistrat wurde mit einer juristischen Prüfung beauftragt&#8230; Gar nicht gerne redet man darüber, dass die drohenden Probleme zumindest teilweise hausgemacht sind: Die Stadtverwaltung in Hofheim hat gepennt, das steht längst fest, und auch die meisten Stadtpolitiker sind viel zu spät aufgewacht.</strong> <strong>Wir schauen in ein Dorf, das sich in größter Panik befindet</strong>.</p>
<p>Stell dir vor, es ist <strong>Bürgerversammlung</strong> – und keiner weiß davon. <strong>Nächsten Freitag</strong> sollen die <strong>Lorsbacher</strong> über die geplanten <strong>Bauarbeiten auf der L3011</strong> informiert werden.</p>
<p><strong>Uuups: </strong>Ist der Termin überhaupt bekannt?</p>
<p><strong>Mit</strong> <strong>erkennbarem</strong> <strong>Erschrecken</strong> wurde diese Frage gestellt, als letzten Mittwoch der <strong>Ortsbeirat</strong> <strong>Lorsbach</strong> tagte. Die Zeitung habe eine <strong>kleine</strong> <strong>Meldung</strong> gebracht, sagte einer. Wer liest denn noch Zeitung?, wurde entgegnet. <strong>Was können wir noch tun</strong>? fragten andere. <strong>Plakate</strong> drucken? <strong>Aushänge</strong> machen?</p>
<p>Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler </strong>(CDU), der für die Organisation der Bürgerversammlung verantwortlich ist, versprach sich zu kümmern. <strong>Dieter Kugelmann</strong> (CDU) wies darauf hin, dass der <strong>Andrang</strong> groß werden könne, aber nur <strong>199 Besucher</strong> in die Halle dürften – <em>&#8222;Brandschutzgründe&#8220;</em>. Ob denn die Veranstaltung online übertragen werde, fragte einer. <strong>Ratloses</strong> <strong>Schweigen</strong>. Hegeler: <em>&#8222;Das ist nicht geplant. Aber ich nehme es auf.&#8220;</em></p>
<p>Diese Szene im Lorsbacher Ortsbeirat ist <strong>symptomatisch</strong> für das Verhalten der Stadt Hofheim beim Thema L3011: Man <strong>reagiert</strong>, aber <strong>auf den letzten Drücker</strong>, manchmal auch erst, wenn&#8217;s schon <strong>zu spät</strong> ist.</p>
<p>Als die Landesbehörde &#8222;Hessen Mobil&#8220; im Zuge der <strong>Planung</strong> die betroffenen Kommunen um Stellungnahme bat, hätte man im Hofheimer Rathaus laut <strong>Einspruch</strong> erheben können. Es war vor mehr als einem Jahr:&nbsp; Vielleicht hätte die Landesbehörde <strong>reagiert</strong> und ihr Vorhaben <strong>überarbeitet</strong>. Aber der Magistrat sagte <strong>kein Wort</strong>, und das ist gemeinhin eine klare Ansage: <strong>Alles okay, wir sind einverstanden, ihr könnt so bauen.</strong></p>
<p>Als dann die <strong>Fakten</strong> – vor allem die <strong>geplante Vollsperrung</strong> – öffentlich bekannt wurden, war die <strong>Bestürzung</strong> groß und der <strong>Aufschrei</strong> laut.</p>
<p>Seither wird die <strong>Stadtverwaltung</strong> nicht müde zu betonen: <em>&#8222;Seitens der Stadt wurde mit höchster Priorität versucht, eine Lösung für die Verkehrsführung zu finden, bei der eine lange Vollsperrung vermieden wird.&#8220;&nbsp;</em></p>
<p><strong>Stimmt das wirklich?</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">Nach geplatzten Verhandlungen wurde Enteignung geprüft</h2>
<p>Längst ist die <strong>Baumaßnahme</strong> inclusive einjähriger Vollsperrung <strong>bis ins Detail</strong> durchgeplant. <strong>93 Seiten</strong> umfasst allein die <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">Plangenehmigung</a>, die der grüne Landesminister <strong>Tarek Al-Wazir</strong> Ende letzten Jahres unterzeichnet hat:</p>
<p><strong>Vor dem Ortseingang</strong> nach Lorsbach macht die L3011 eine scharfe Kurve: Das ist die &#8222;<strong>Klärwerkskurve</strong>”, weil rechter Hand das Klärwerk liegt. Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner Bach, der <strong>Mühlgraben, </strong>dessen <strong>Stützmauer</strong> zur Straße hin völlig verrottet ist. Hessen Mobil sagt seit Jahren, eine Sanierung sei <strong>höchst dringlich</strong>, aus <strong>Sicherheitsgründen</strong>. Gleichwohl wurden die Bauarbeiten <strong>mehrmals</strong> <strong>vertagt</strong>, bis unlängst die Entscheidung fiel: Im <strong>März 2023</strong> soll&#8217;s losgehen, definitiv.</p>
<p>Neben der <strong>Stützmauer-Sanierung</strong> soll zugleich die Fahrbahn etwas <strong>verbreitert</strong> und die Kurve <strong>entschärft</strong> werden. Ein seit Jahrzehnten geplanter <strong>Radweg von Lorsbach nach Hofheim </strong>sollte ursprünglich ebenfalls auf diesem Teilstück gebaut werden, wurde dann aber – zur <strong>Verärgerung der Lokalpolitik</strong> – aus der Planung wieder herausgenommen.</p>
<p>Als die Linken vor nicht allzu langer Zeit vorschlugen, auf den Kurven-Ausbau zu <strong>verzichten</strong>, weil dadurch Autofahrer <strong>zum Rasen</strong> verleitet würden, lehnte die <strong>Mehrheit der Hofheimer Stadtverordneten</strong> ab: Der Straßenausbau habe <strong>nach</strong> <strong>geltenden Richtlinien</strong> zu geschehen, und der sehe nun mal <strong>einen größeren Kurvenradius</strong> vor. Dass womöglich nur die <strong>Kombination</strong> aus&nbsp; <strong>Stützmauer-Sanierung </strong>und <strong>Kurvenbegradigung</strong> für die lange Vollsperrung sorgt, fand <strong>keine Beachtung.</strong></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="436" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5.jpg" alt="20220514 Lorsbach5" class="wp-image-22326" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach5-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor der Klärwerkskurve stehen Baufahrzeuge: Vorbereitende Arbeiten von Hessen Mobil für die Stützmauer-Sanierung und den Kurvenausbau sind bereits im vollen Gange.</figcaption></figure>
</div>
<p>Wir reden von <strong>rund 500 Metern Straßenausbau</strong>: Dafür braucht Hessen Mobil <strong>ein Jahr</strong>. Weil die Straße so <strong>schmal</strong> ist und die Baumaschinen so <strong>groß</strong> sind, muss die Fahrbahn <strong>komplett</strong> gesperrt werden. Die <strong>offizielle</strong> Umleitung führt über Kelkheim (<strong>ziemlich weit</strong>), die <strong>inoffizielle</strong> über Langenhain (<strong>ziemlich</strong> <strong>eng</strong> <strong>und</strong> <strong>steil</strong>). Und das <strong>ein ganzes Jahr </strong>lang – für die Betroffenen in der Tat <strong>eine</strong> <strong>Zumutung</strong>!</p>
<p>Es hätte eine <strong>Möglichkeit</strong> gegeben, das <strong>Leid</strong> <strong>der</strong> <strong>Lorsbacher</strong> zumindest ein bisschen zu lindern: Hessen Mobil müsste eine <strong>einspurige</strong> <strong>Behelfsstraße</strong> neben der Baustelle anlegen. Das wäre <strong>teuer</strong> geworden – egal. Die Umleitung hätte <strong>über</strong> <strong>das</strong> <strong>Klärwerksgelände</strong> führen müssen – kein Problem. Man hätte <strong>Flächen</strong> <strong>des</strong> <strong>benachbarten</strong> <strong>Reiterhofs</strong> benötigt – da hakte es. Der Reiterhof-Besitzer sagte sinngemäß:&nbsp; <strong>Mach ich nicht.</strong> <strong>Will ich nicht. </strong>Denn dann ist mein ganzes Geschäft kaputt.</p>
<p>Zur Wahrheit gehört aber auch: Selbst bei einer <strong>einspurigen Umfahrung </strong>hätte die Straße ebenfalls <strong>voll</strong> <strong>gesperrt</strong> werden müssen – für mindestens <strong>vier Monate</strong>. Gleichzeitig würde sich die Gesamtzeit der Bauzeit <strong>verlängern</strong> – auf <strong>16 Monate</strong>.</p>
<p>Hessen Mobil sagt, man habe lange mit dem Reiterhof-Besitzer verhandelt: <strong>ohne Erfolg</strong>. Als die Landesbehörde dann <strong>den Baustart verkündete</strong>, meldete sich auf dem letzter Drücker das Rathaus: Man wolle als Stadt mit dem Mann <strong>zu</strong> <strong>reden</strong> <strong>versuchen</strong>, Hessen Mobil möge bitte noch ein bisschen <strong>warten</strong>. Die Landesbehörde <strong>verschob</strong> den Baustart. Nach einigen Wochen gab der Magistrat auf: <strong>keine Einigung möglich</strong>.</p>
<p>Wenig später veröffentlichte <strong>Hofheims Rathaus </strong>die Meldung, man werde auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung eine <strong>Enteignung des Reiterhofes</strong> prüfen.</p>
<p>Wie bitte? Eine Enteignung&nbsp;ist absolut <strong>unvorstellbar</strong>, weil in diesem Fall zutiefst <strong>rechtswidrig</strong>.</p>
<p>Es hat den Anschein, als wolle der Magistrat seine <strong>Bürger für dumm verkaufen</strong>. Die Enteignungs-Meldung ist immer noch auf der <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093411.php" target="_blank" rel="noopener">städtischen Webseite</a> zu finden. Ein <strong>Ergebnis</strong> der Prüfung wurde <strong>bis heute nicht mitgeteilt</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Lorsbach abgeriegelt: Und was passiert im Notfall?</h2>
<p>Dass eine <strong>Vollsperrung</strong> droht, ist schon lange bekannt. Bereits im <strong>Herbst 2020 </strong>hatte die <strong>CDU</strong> im Ortsbeirat einen Antrag vorgelegt: Die Stadt solle bei Hessen Mobil darauf <strong>drängen</strong>, dass mindestens <strong>eine Fahrspur mit Ampelregelung</strong> zur Verfügung stehe: <em>&#8222;Den wenigen, aber sehr wichtigen Geschäften in unserem Ort wird durch eine Vollsperrung das Einkommen bis zur drohenden Insolvenz genommen.</em>”</p>
<p>Ein <strong>SPD-Antrag</strong> zielte in dieselbe Richtung: <em>&#8222;Der Magistrat wird gebeten, auf Hessen Mobil einzuwirken, die Vollsperrung der&nbsp;L3011&nbsp;auf das absolut unvermeidbare Maß zu begrenzen.&#8220;</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg" alt="20220514 Lorsbach6" class="wp-image-22325" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Straßenstück soll für ein Jahr voll gesperrt werden. Das Foto wurde am Samstag gemacht – werktags bilden sich vor der Baustellenampel oftmals lange Schlangen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Nun ist es nicht so, dass der <strong>Magistrat</strong> von sich aus den <strong>Mandatsträger</strong>  ein <strong>Update</strong> zukommen lässt: Das wurde getan, das wurde erreicht usw. <strong>Anfang 2021</strong> fragten deshalb die <strong>Linken</strong> nach: <em>&#8222;Hat der Magistrat bei Hessen Mobil im Sinne des Ortsbeiratsbeschlusses interveniert?&#8220;</em></p>
<p>Die Antwort der<strong> Stadtverwaltung</strong>  war karg und dürftig: <em>&#8222;Die Verwaltung steht mit Hessen Mobil (&#8230;) in Kontakt. Bislang liegen keine genauen lnformationen über Zeitpunkt, Dauer und Umfang einer Sperrung vor.&#8220;</em></p>
<p>Sieht so die <em>&#8222;höchste Priorität&#8220;</em> in Hofheims Stadtverwaltung aus?</p>
<p><strong>Lorsbacher Bürger</strong> sammelten wenig später mehr als <strong>1.600 Unterschriften</strong> gegen die drohende Vollsperrung und überreichten sie <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU). Fotos wurden gemacht, die Lokalzeitung berichtete. Was daraus wurde? Unklar. Ob danach ein <strong>Ruck</strong> <strong>durch die Stadtspitze</strong> ging? Eher nicht. <strong>Wenigstens hat man nichts davon gespürt.</strong></p>
<p>Hofheims Stadtverwaltung reagiert <strong>schlapp</strong>, wirkt <strong>desinteressiert</strong>. Nehmen wir an, die <strong>Vollsperrung</strong> kommt wie angekündigt im nächsten Jahr: Wie soll dann im <strong>Notfall</strong> – Feuer! Herzinfarkt! – ein <strong>Rettungsfahrzeug</strong> schnellstens nach Lorsbach kommen? Und was ist mit Einsätzen für die <strong>häusliche Pflege</strong> oder das <strong>Essen auf Rädern</strong>? Was geschieht, wenn die <strong>Bahn</strong> zwischen Lorsbach und Hofheim ausfällt, was bekanntlich <strong>häufiger</strong> vorkommt?</p>
<p>Solche <strong>Fragen</strong>, die viele Bürger <strong>unmittelbar betreffen</strong>, werden seit Monaten gestellt, immer wieder. Die Spitze der Stadtverwaltung <strong>verspricht</strong>, sich kümmern zu wollen.</p>
<p><strong>Antworten hat sie bis heute nicht geliefert.&nbsp;</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Aktionsbündnis&#8220; will juristische Schritte prüfen lassen</h2>
<p>Längst werden Vokabeln genutzt, die an eine <strong>Apokalypse</strong> gemahnen: Von einer <em>&#8222;Vollkatastrophe&#8220; </em>ist die Rede, von einem<em> &#8222;Todesstoß für Lorsbach&#8220;</em>. Es heißt, die Menschen hätten <em>&#8222;Existenzängste&#8220;</em>, den <strong>letzten</strong> <strong>Geschäften</strong> drohe &#8222;<em>die Pleite&#8220;</em>, den <strong>Handwerksbetrieben</strong> <em>&#8222;der Ruin&#8220;</em>&#8230;</p>
<p>Angesichts des drohenden <em>&#8222;Horror-Szenarios&#8220;</em> haben sich <strong>Lorsbachs Lokalpolitiker</strong> kürzlich – erst kürzlich! – zu einem <strong>&#8222;Aktionsbündnis L3011&#8220;</strong> zusammengetan. Als erstes bastelten sie sich <strong>ein</strong> <strong>buntes Logo</strong>. Es sieht etwas wirr aus.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="637" height="633" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n.jpg" alt="Vollsperrung" class="wp-image-22202" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n.jpg 637w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n-300x298.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/279315449_1004563947148836_3628257679483596550_n-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 637px) 100vw, 637px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So sieht das Logo aus, das sich Lorsbachs Lokalpolitiker für ihr &#8222;Aktionsbündnis L3011&#8220; gaben.</figcaption></figure>
</div>
<p>Das Aktionsbündnis drängte die Stadtspitze, eine <strong>Bürgerversammlung</strong> durchzuführen. Ergebnis: siehe oben.</p>
<p>Daneben wurde dem Magistrat ein umfangreicher <strong>Fragenkatalog</strong> übermittelt. Einige Fragen sind überaus <strong>fachlich</strong> und werden von einer Stadtverwaltung kaum zu beantworten sein – Beispiel: Könnte Schichtarbeit die Bauzeit reduzieren, und wenn ja: was kostet das? Daneben soll offenbar auch geprüft werden, ob die Stadt <strong>juristisch</strong> gegen die Baumaßnahme vorgehen kann: Bei Planungen sei schließlich der <strong>Grundsatz der Verhältnismäßigkeit</strong> zu beachten. Es stelle sich die Frage, ob von Hessen Mobil wirklich <strong>alles</strong> unternommen wurde, um <strong>nachteilige Wirkungen</strong> für die Bevölkerung zu vermeiden.</p>
<p>Über diesen <strong>Fragenkatalog</strong> wurde bisher öffentlich nicht informiert. Er wirft auch jede Menge neuer Fragen auf: Kommt er nicht viel zu spät? Und werden in der Kürze der Zeit <strong>qualifizierte</strong> <strong>Antworten</strong> auf die teilweise <strong>sehr komplexen Fragen</strong> überhaupt möglich sein?</p>
<p>Selbst wenn es irgendwann Antworten geben wird: Ob damit die <strong>sehr aufwendige Bauplanung </strong>wirklich kurzfristig noch zu <strong>stoppen</strong> ist, dürfte mehr als fraglich sein.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Kann Reiterhof mit viel Geld &#8222;bekehrt&#8220; werden?</h2>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="434" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1.jpg" alt="20220514 Lorsbach1" class="wp-image-22324" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach1-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hinten links der Reiterhof, rechts im Gebüsch der Mühlgraben, dazwischen die L3011, die für ein Jahr voll gesperrt werden soll. Erste Bauarbeiten haben begonnen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Schließlich hat das <strong>Aktionsbündnis</strong> &#8222;abseits des offiziellen Parketts&#8220; <strong>Gespräche</strong> <strong>mit dem</strong> <strong>Besitzer des Reiterhofes</strong> geführt. FWG-Mann <strong>Andreas Nickel </strong>berichtete davon im Ortsbeirat. Es klang, als ob alles gut werden könne – wenn der Reiterhof-Besitzer <strong>kriegt, was er verlangt</strong>. Das ist allerdings eine ganze Menge:</p>
<p>Die Stadt müsste <strong>Weideflächen anmieten</strong> und sie für den Reiterbetrieb <strong>herrichten</strong>, sie müsste eine <strong>Behelfsbrücke</strong> über den Schwarzbach bauen, damit die Pferde zu den <strong>neuen</strong> <strong>Koppeln</strong> geführt werden können, und sie müsste <strong>Parkplätze am Waldrand </strong>anlegen. Eines Tages, wenn die Baustelle verschwunden sein wird, müsste natürlich alles wieder in den heutigen Zustand <strong>zurückversetzt werden</strong>. Auf Kosten der Stadt, versteht sich.</p>
<p>Außerdem müsste die Stadt dafür sorgen, dass der Reiterhof auf einem <strong>Grundstück</strong> an der Gundelhard eine <strong>Lagerhalle</strong> errichten kann.&nbsp;<strong>Naturschutzrechtlich</strong> könnte das aber sehr problematisch sein&#8230;</p>
<p>Und schließlich müsste die Stadt Geld in die Hand nehmen, vermutlich <strong>sogar sehr viel Geld</strong>: Nickel wurde nicht konkret, er sprach von einer <em>&#8222;angemessenen pauschalen Entschädigung&#8220;</em>. Im Dorf wird von einer <strong>hohen fünfstelligen Summe</strong> gemunkelt, die der Reiterhof-Besitzer <strong>aus</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtkasse</strong> erwartet.&nbsp;</p>
<p>Über all dies soll jetzt der Magistrat noch einmal mit dem <strong>Reiterhof-Besitzer </strong>verhandeln, beschloss der Ortsbeirat.</p>
<p>Frage: Hat die <strong>Stadtverwaltung</strong> nicht erst unlängst <strong>Gespräche</strong> mit dem Reiterhof-Besitzer geführt? Hat sie vielleicht <strong>nicht gut genug</strong> verhandelt?</p>
<p>Darauf gibt&#8217;s keine Antwort. Nickel wird <strong>nicht müde</strong> zu betonen, es bleibe nur noch <em>&#8222;ein enger Korridor&#8220;</em>, durch den man jetzt gehen müsse, um die <strong>Vollsperrung</strong> vielleicht doch noch <strong>abwenden</strong> zu können.</p>
<p>Aber warum <strong>erst jetzt?</strong> Warum nicht<strong> viel früher</strong>? </p>
<p>Fragen, die <strong>keine Antworten</strong> finden.</p>
<p>Sollte die Stadt wirklich <strong>bereit</strong> sein, <strong>alle</strong> <strong>Wünsche</strong> des Reiterhof-Besitzers zu erfüllen, ist das Ziel noch nicht erreicht:</p>
<p><strong>Hessen Mobil müsste sich bereit erklären, eine sehr aufwändige, mit vielen Behörden abgestimmte und rechtskräftige Planung in den Papierkorb zu werfen&#8230;</strong></p>
<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Städtische Baugesellschaft hat zweite Baustelle eröffnet</h4>
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="472" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3.jpg" alt="20220514 Lorsbach3" class="wp-image-22322" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach3-300x221.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zweite Rot-Ampel bei der Ortseinfahrt. Die Straße ist halbseitig gesperrt.</figcaption></figure>
</div>
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="472" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2-e1652539896951.jpg" alt="20220514 Lorsbach2 e1652539896951" class="wp-image-22323" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2-e1652539896951.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach2-e1652539896951-300x221.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ortsauswärts: Die Häuser links sollen abgerissen und neugebaut werden.</figcaption></figure>
</div>
</div>
<p>Als wolle die Stadt die Leidensfähigkeit der Lorsbacher auf die Probe stellen: Wer es geschafft hat, an der Baustelle in der Klärwerkskurve vorbeizukommen und in den Ort hereinzufahren, wird gleich noch einmal gestoppt. Die Straße wurde für eine weitere Baustelle halbseitig gesperrt: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft HWB will die alten Mehrfamilienhäuser abreißen und durch Neubauten ersetzen. Autofahrer klagen, dass die Ampeln der beiden Baustellen nicht gekoppelt: So stehen sie zweimal vor  &#8222;Rot&#8220; auf wenigen hundert Metern – und müssen manchmal 20 Minuten und mehr warten.</p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966.jpg" alt="20220514 Lorsbach HWB e1652610860966" class="wp-image-22358" width="480" height="372" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach-HWB-e1652610860966-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">20 Mietwohnungen und eine Tiefgarage will die HWB bauen.</figcaption></figure>
</div>
<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading">Einladung zur Bürgerversammlung </h4>
<p>Inzwischen wirbt die Stadt auf Facebook für die Bürgerversammlung. Ein Hinweis findet sich auch auf der städtischen Webseite (<a href="https://www.hofheim.de/events/Mai_2022/buergerversammlung.php?fbclid=IwAR0vXrjJ-ufO-1CLdk-Aq-VLdLzm8DeXI5F1po5AUB66aaHtTctA2WbOS10" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>): Die Bürgerversammlung beginnt am <strong>Freitag, 20. Mai, um 20 Uhr in der Turnhalle des TV Lorsbach</strong>. Die Stadtverwaltung schreibt: Fragen dürfen gestellt werden; damit eine umfassende Antwort erteilt werden kann, sollten Fragen vorab per E-Mail (<a href="mailto:lwoelfel@hofheim.de">lwoelfel@hofheim.de</a> oder <a href="mailto:fboehme@hofheim.de">fboehme@hofheim.de</a>) ans Rathaus geschickt werden. </p>
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<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="bmw20220515">Deshalb schneidet die BMW-Bande Löcher in die Autos</h1>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau.jpg" alt="20220514 BMW Klau" class="wp-image-22060" width="643" height="402" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-BMW-Klau-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 643px) 100vw, 643px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fotografiert in Kriftel: Einbruchsspuren an einem ausgeplünderten BMW. Die Täter schneiden ein Loch in die Fahrzeugtür. Danach kommen sie recht einfach ins Wageninnere. (Foto: Hüttner)</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>BMW-Fahrer in Hofheim und Kriftel</strong> haben derzeit <strong>wenig zu lachen</strong>: Mitglieder einer <strong>Autoknacker-Bande</strong> halten gezielt Ausschau nach Fahrzeugen der Bayerischen Motoren Werke und <strong>plündern</strong> sie regelrecht aus.</p>
<p>Zu Beginn der Woche schlugen sie wieder zu – Tatort: die <strong>Feldbergstraße</strong> und<strong> Richard-Wagner-Straße in Kriftel. Um in das Fahrzeuginnere zu gelangen, schnitten die Täter </strong>das Blech der Seitentüren auf, bauten dann <strong>Lenkrad</strong>, <strong>Tacho</strong> und <strong>Navi-Display</strong> aus und verschwanden. Schaden: hoch vierstellig. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte kürzlich über ähnliche Fälle berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/10/banden-pluendern-bmw/">hier</a>).</p>
<p><strong>Warum schneiden die Täter ein Loch in die Tür?</strong> Ein <strong>BMW-Fachmann</strong> erklärt: <em>„Die Täter gelangen durch das Loch an die Seilzüge der elektrischen Fensterheber.“ </em>Werden diese mit einem <strong>Seitenschneider</strong> gekappt, fallen die Scheiben herunter<strong> – der Weg ins Wageninnere ist frei&#8230;</strong></p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Trächtige Damhirsch-Kuh zu Tode gefüttert</h1>
<p>Eine <strong>Damhirsch-Kuh</strong>&nbsp;im Wildgehege am Kapellenberg wurde von Spaziergängern gefüttert – und verendete <strong>qualvoll</strong>. Die Tochter von <strong>Heinz Steinle</strong> – beide gehören dem Verein <a href="https://www.wildpark-retter.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tierpark-Retter</a> an – entdeckte das Tier bei einem Spazierengang: Da lebte es noch, hatte aber bereits <strong>Schaum vor dem Mund</strong>. Die Stadtverwaltung teilte mit,<strong> Revierförster Leif Leonhardt</strong>&nbsp;habe die Damhirsch-Kuh nach Rücksprache mit einem Tierarzt <strong>von seinen Qualen erlöst</strong>. <em>„Ich kann nicht verstehen, dass Menschen einfach Futter über den Zaun werfen. Es hängen neue Warnschilder, es gibt zwei Boxen für Futterspenden. Was sollen wir noch tun?“</em> so der Förster.</p>
<p>Steinle (<em>&#8222;Es war ein trächtiges Tier, also wurde das Damwild-Baby leider auch vergiftet&#8220;</em>) schreibt auf <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=378539497649516&amp;set=a.213431167493684" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>: <em>&#8222;Bitte nicht die Hirsche und Rehe füttern! Sagt es weiter und sprecht Leute an, die Brot und Nudeln o.ä. den Tieren geben. Nur weil sie zutraulich an den Zaun kommen, darf man sie trotzdem nicht füttern. Wir werden weitere Plakate aufhängen, aber appellieren an jeden unserer Besucher.&#8220;</em></p>
<p>Im Wildgehege leben neben den Wildschweinen jetzt noch ein junger Hirsch und vier Hirschkühe. In der städtischen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094152.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> heißt es: <em>&#8222;Wer die Tiere unterstützen möchte, kann gerne die Futterspenden-Boxen am Zaun nutzen und altes Brot, Eicheln, Bucheckern, Kastanien, Nüsse, Obst und Gemüse hineinlegen – allerdings keine verdorbenen Lebensmittel, Gebäck oder Süßwaren.&#8220;</em></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>
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<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_94605"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/40kvVchKXVo?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
<p><strong>Mit einer vorbildlichen Aktion</strong> punktet die Gemeinde Kriftel: Reden, streiten, gemeinsam Ideen entwickeln und diese den politischen Gremien vorstellen – das soll in der <strong>„Jugendwerkstatt Kriftel 2022“ </strong>geschehen. 60 Jugendliche sind dabei: An zwei Wochenenden im September und Oktober sollen sie Vorschläge erarbeiten, wie sich Jugendliche in Kriftel beteiligen können, wie sie gehört werden und wie sie etwas verändern können. Ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=40kvVchKXVo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube-Video</a> erklärt und wirbt für das Projekt. <strong>Bürgermeister Christian Seitz </strong>schafft es, überzeugend klarzumachen, dass ihm die Aktion <strong>ein</strong> <strong>ehrliches Anliegen</strong> ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/jugendwerkstatt-soll-kriftel-verjuengen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landratsamt schreibt Ehrenamtspreis aus</h1>
<p>Das Landratsamt in Hofheim schreibt wieder den <strong>Ehrenamtspreis</strong> aus: Einzelpersonen oder Gruppen können sich noch bewerben – <strong>bis zum 25. Mai.</strong> Die Abstimmung läuft dieses Jahr online.&nbsp;„<em>Für ein Miteinander und Füreinander ist das Ehrenamt eine ganz zentrale Säule“</em>, wird <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>in einer Pressemitteilung zitiert. Der<strong> „Mitmachkreis&nbsp;MTK“</strong> wolle mit dem Preis einen Beitrag leisten, dieses&nbsp;Engagement&nbsp;weiter zu fördern. Die Auszeichnungen sind mit <strong>je 500 Euro</strong> dotiert. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Miteinander-und-Fureinander-im-MTK-10490.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Trickbetrüger nehmen mehrere ältere Menschen aus</h1>
<p>Aus aktuellem Anlass schauen wir über den &#8222;Tellerrand&#8220;: Gleich in mehreren <strong>Nachbargemeinden</strong> von Hofheim und Kriftel haben<strong> Telefon-Betrüger</strong> bei älteren Menschen <strong>fette Beute</strong> machen können:</p>
<p>Unbekannte Anrufer erzählten einer <strong>90-jährigen Frau </strong>in Bad Soden am Telefon, dass ihre Tochter einen <strong>schweren Verkehrsunfall</strong> verursacht habe, weshalb sie in Haft sitze und nur freikomme, wenn sie eine Kaution auftreibe. Die ältere Dame übergab wenig später ihren <strong>Schmuck</strong> an eine unbekannte Frau.&nbsp;</p>
<p>Tage zuvor war eine ähnliche Tat bekannt geworden: Eine<strong> 80-jährige Frau</strong> in Eppstein war mit einem <strong>&#8222;Schock-Anruf&#8220;</strong> dazu gebracht worden, mit ihren <strong>Ersparnissen</strong> in die Ortsmitte zu gehen. Dort hielt ein graues Fahrzeug, ein Mann stieg aus, nahm der Frau das Geld ab und verschwand.</p>
<p>Auf einen anderen Trick fiel eine<strong> 80-jährige Frau </strong>in Liederbach herein: Die Täter schickten ihr eine <strong>WhatsApp-Nachricht,</strong> in der es hieß, sie stamme von ihrem Sohn. Er habe eine neue Handynummer, schrieb der angebliche Sohn, und er brauche dringend Geld. Im guten Glauben, ihrem Kind zu helfen, überwies die Frau dem vermeintlichen Sohn <strong>1.500 Euro</strong>. Als der Betrug auffiel, war&#8217;s zu spät&#8230;</p>
<p>In Schwalbach war zuvor ein <strong>77-jähriger Mann</strong> per WhatsApp kontaktiert worden: Angeblich meldete sich seine Tochter, und die schrieb, sie benötige dringend Geld zum Bezahlen einer Rechnung. Der Mann überwies <strong>die gewünschte Summe</strong>.</p>
<p>Die Polizei appelliert: Lassen Sie sich am Telefon<strong> nicht unter Druck setzen</strong>! Und lassen Sie sich auch mit WhatsApp-Nachrichten nicht zu übereilten Geldüberweisungen überreden! In den meisten Fällen kann <strong>eine kurze Rückversicherung</strong> bei den &#8222;echten&#8220; Verwandten, Freunden oder Arbeitskollegen schnell <strong>Klarheit</strong> bringen.</p>
<p>Auch wichtig: Wer <strong>ältere Menschen</strong> in der Verwandtschaft oder Nachbarschaft kennt, sollte sie über <strong>diese neuen Betrugsmasche</strong>n informieren. Die Polizei: <em>&#8222;Je mehr Menschen über die Maschen aufgeklärt werden, umso schwieriger haben es die Täter!&#8220;</em></p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim/Kriftel-Kurznachrichten</h1>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="488" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-1024x488.jpg" alt="erdbeeren theis 1" class="wp-image-22074" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-1024x488.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-300x143.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1-768x366.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/erdbeeren-theis-1.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bürgermeister Christian Seitz und der Erste Beigeordnete Franz Jirasek ließen sich am Stand der Familie Theis frisch geerntete Krifteler Erdbeeren schmecken. (Foto: Gemeinde Kriftel)</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Für die süßen roten Früchte</strong> ist Kriftel in der ganzen Region bekannt. Der Start in die neue Erdbeer-Saison ist der Gemeinde deshalb eine extra Pressemeldung wert – Auszug: <em>&#8222;Laut Junglandwirt Johannes Theis gibt es in diesem Jahr reichlich Früchtchen. Ein Schälchen kostete bei ihm an diesem Tag 4 Euro. Auch die weiteren Obstbaubetriebe in Kriftel – Hasenbach, Hoss und Heil &#8211; haben ihren Erdbeerverkauf gestartet und bieten die Früchte in ihren Hofläden und an Verkaufsständen verteilt über das Ortsgebiet an.&#8220;</em> Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/erdbeersaison-gestartet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Ikea Wallau unterstützt einen Hilfstransport</strong> in die polnische Partnerstadt Pruszcz Gdański: <strong>Tim Aldenhoff </strong>von der Geschäftsleitung und Marketing-Mitarbeiterin <strong>Saskia Liedig</strong> übergaben 2.000 Euro an die Stadt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094082.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Zum Internationalen Museumstag</strong> bietet das Stadtmuseum Hofheim an diesem Sonntag, 15. Mai, von 11 bis 18 Uhr ein Programm zum Entdecken, Mitmachen und Genießen an. Der Eintritt ist frei. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094084.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Zum „Tag der Kinderbetreuung“ </strong>bekamen die Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten Blumen überreicht. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094121.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Am „Sauberhaften Kindertag“ </strong>haben sich rund 100 Kinder aus vier Hofheimer Kitas beteiligt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094178.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark.jpg" alt="20220514 Freizeitpark" class="wp-image-22084" width="640" height="305" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Freizeitpark-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Heute stehen hier große grüne Bäume: Dieses Bild aus den Anfangsjahren des Freizeitparks veröffentlicht die Gemeinde auf ihrer <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/50-jahre-freizeitpark-so-hat-alles-begonnen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a>.</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Der Freizeitpark Kriftel wird 50</strong>: In einer mehrteiligen Serie stellt <strong>Alexander van de Loo</strong> den Park in all seinen Aspekten vor – bis zum großen Fest, das vom 15. bis 17. Juli im Park gefeiert wird. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/50-jahre-freizeitpark-so-hat-alles-begonnen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Deutsch Lernen steht ganz oben</strong> auf der Liste für 19 ukrainische Kinder in der neu gegründeten Intensivklasse an der Weingartenschule (WGS). Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-aus-der-ukraine-begruesst/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>KKK-Urgestein Edwin Kurz</strong> feierte am Dienstag seinen 75. Geburtstag, seine Tochter <strong>Simone Kurz-Pedersen</strong> den 50. Beide sind im Krifteler Karneval Klub aktiv. Die Gemeinde gratulierte. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/familie-kurz-feierte-125sten/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>In Lorsbach ist die Hofheimer Straße </strong>teilweise halbseitig gesperrt.&nbsp;Grund: erste Arbeiten für den geplanten Abriss der HWB-Häuser. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094081.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Schulstraße in Marxheim</strong> wird im unteren Abschnitt vom 16. bis 20. Mai voll gesperrt. Die Syna demontiert Oberleitungen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094080.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>In</strong> <strong>der Solmsstraße </strong>werden vom 23. Mai bis 31. Juli Tiefbauarbeiten im Auftrag der Syna durchgeführt.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094119.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Außenstelle Wallau </strong>bleibt am Donnerstag, 19. Mai, geschlossen.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094215.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Außenstelle Langenhain </strong>bleibt am Wäldchestag, 7. Juni, geschlossen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094214.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Friedhofskultur in Deutschland</strong> ist Immaterielles Kulturerbe. Jetzt gehören auch die Hofheimer Friedhöfe&nbsp; dazu. Ein entsprechendes Hinweisschild wurde aufgestellt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094216.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Ein neues Freitagsblick-Video</strong> hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>hat  ins Netz gestellt. Er verrät auch <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/27/wahrheit-ueber-vogts-freitagsblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wieder</a>, wo er steht <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mehr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XEJSGgLipH8" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Michael Quast </strong>führt mit seinem Ensemble von Barock am Main das Stück „Bleiwe losse“ am Sonntag, 19. Juni, um 17 Uhr im Alten Wasserschloss auf. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094078.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p>Der <strong>THW-Ortsverband Hofheim</strong> bekam für den Ausbau eines neuen Fahrzeugs 5.000 Euro von der Stiftung der Taunus Sparkasse. Mehr <a href="https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/main-taunus/hofheim/hofheim-mit-durchdachter-ausrustung-grosses-leisten_25520954" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Hofheims Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> <strong>(CDU)</strong> sitzt jetzt auch im Kreistag. Er rückt für <strong>Axel Fink nach</strong>, der hauptamtlicher Kreisbeigeordneter wurde. </p>
<p><strong>Am internationalen &#8222;Rotary Action Day 2022&#8220; (</strong>21. Mai) will der Rotary Club Main-Taunus eine Müllsammelaktion durchführen. Clubmitglieder werden von 10 bis 13 Uhr den Hofheimer Wald von Unrat befreien.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Opposition verzichtet auf Klage gegen den Bürgermeister</h1>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg" alt="Vorderheide 20220326" class="wp-image-20417" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorderheide II: Hier, wo ein faktisches Vogelschutzgebiet besteht, möchten CDU-Bürgermeister Christian Vogt ein Luxus-Baugebiet errichtet sehen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Ganz still und leise haben <strong>Hofheims Oppositions-Parteien</strong> – wie sagt man so schön? genau: &#8222;den Schwanz eingezogen&#8220;. Sie werden nun doch nicht gegen Bürgermeister Christian Vogt<strong> vor Gericht ziehen</strong>. </p>
<p>Kurz die Vorgeschichte: Der <strong>Bebauungsplan Vorderheide II</strong> war <strong>nach jahrelangem Rechtsstreit</strong> vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/">für ungültig erklärt worden</a>: Revision wurde <strong>nicht</strong> <strong>zugelassen</strong>, dagegen aber kann die Stadt  vorm <strong>Bundesverwaltungsgericht</strong> <strong>in</strong> <strong>Leipzig</strong> vorgehen. Der Magistrat entschied, dass die Stadt weiter klagen soll. Das Stadtparlament, wo die Opposition mit <strong>Grünen</strong>, <strong>SPD</strong>, <strong>Bürger für Hofheim </strong>(BfH) und <strong>Linken</strong> die Mehrheit stellt, pfiff den Magistrat zurück: Es wird nicht weiter geklagt, so der Beschluss. Das wiederum passte CDU-Bürgermeister Vogt nicht: Er stufte den Beschluss kurzerhand  als<strong> </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">Verstoß gegen geltendes Recht </a>ein und hob ihn damit auf.</p>
<p> Dagegen hätte die Opposition vor Gericht <strong>klagen</strong> können. Doch dazu reichte die Kraft wohl nicht: Seit Mitte dieser Woche findet sich auf der <strong>Webseite der Genossen</strong> ein längerer Text: <em><a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/12/parlamentsmehrheit-wird-nicht-gegen-buergermeister-vogt-klagen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Parlamentsmehrheit wird nicht gegen Bürgermeister Vogt klagen&#8220;</a></em>. Die Begründung klingt etwas <strong>bemüht</strong>: Bei einem <strong>Rechtsstreit</strong> zwischen den Gremien der Stadt wären alle Hofheimer die <strong>Leidtragenden</strong>, denn die Kosten würden<strong> in jedem Fall</strong> an der Stadt hängenbleiben. Und selbst wenn man gewinnen würde, wäre nicht viel erreicht: Schließlich hat habe Vogt die Anwälte bereits auf den Weg<strong> nach Leipzig </strong>geschickt&#8230;</p>
<p>Rund <strong>50.000 Euro</strong> kostet der &#8222;Leipzig-Ausflug&#8220;, das Geld hat der <strong>Magistrat</strong> aus der Stadtkasse genommen. Zum Vergleich: Als die <strong>Grünen</strong> letzte Woche einen barrierefreien Weg zu den Urnengräbern auf dem Lorsbacher Friedhof wünschten, lehnte der Magistrat ab: Das koste <strong>40.000 Euro </strong>– zu teuer.</p>
<p>Fürs Baugebiet Vorderheide II wurden bereits <strong>Millionen</strong> pulverisiert. Am Fuß des Kapellenbergs, inmitten eines faktischen Vogelschutzgebietes, wollen CDU, FDP und FWG ein Villen-Viertel entstehen lassen. Sollte eine <strong>Revision</strong> zulässig sein, geht der Fall zurück nach Kassel. Vor der Stadt liegt dann ein <strong>Klageweg</strong>, der noch <strong>etliche Jahre</strong> dauern kann.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Neue Gottesdienst-Termine für Katholiken</h1>
<p>Die Fusion der katholischen Pfarrgemeinden Hofheim-Kriftel und Eppstein&nbsp;rückt näher. Es wirkt wie ein Bürokratiemonster, wenn vom <strong>&#8222;Pastoralen Raum Hofheim, Kriftel, Eppstein&#8220;</strong> die Rede ist oder auch vom <strong>&#8222;Pastoralen Raum Main-Taunus Mitte&#8220;</strong>, der zukünftig <strong>&#8222;Pfarrei St. Elisabeth&#8220;</strong> heißen soll. Zu dieser Pfarrei gehören immerhin <strong>zwölf Kirchen</strong>. Jetzt wurden die Gottesdienste neu terminiert, &#8222;<em>damit unsere drei Priester das Pensum schaffen und auch nicht vor allzu leeren Bänken predigen müssen&#8220;</em>. Auf der <a href="https://stpup.de/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a> von St. Peter und Paul wird ein Plan mit allen Gottesdiensten und Uhrzeiten zum <a href="https://stpup.de/images/prhk/docs/2022/Gottesdienste_PastoralerRaum_MaintaunusMitte.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download</a> angeboten.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"> MTK-Kliniken: Patienten dürfen <strong>nicht</strong> besucht werden</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="382" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg" alt="20220318 Varisano" class="wp-image-19938" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Krankenhaus in Hofheim: Patienten dürfen derzeit nicht besucht werden.</figcaption></figure>
</div>
<p>Eine Frau hat sich beim Hofheim/Kriftel-Newsletter <strong>beklagt</strong>: Ihre betagte Mutter liege im <strong>Krankenhaus Bad Soden</strong> und dürfe nicht besucht werden – wegen <strong>Corona</strong>. <em>&#8222;<em><em>Am Muttertag</em></em></em> <em>hat meine Mutter fürchterlich am Telefon geweint, weil ihre Kinder nicht zu ihr durften&#8220;</em>, sagt die Tochter. Eine Freundin dagegen, die im <strong>Krankenhaus in Königstein</strong> stationär behandelt werde, habe besucht werden dürfen: <em>&#8222;Wie soll man das noch verstehen?&#8220;</em></p>
<p>Es ist wirklich so: Die <strong>Hochtaunus-Kliniken in Königstein</strong> verkünden auf ihrer <a href="https://www.hochtaunus-kliniken.de/coronavirus" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a>: <em>&#8222;Allgemeines Besuchsverbot ist seit Montag, 7. März 2022 aufgehoben!&#8220;</em> <strong>Ein Besucher pro Patient</strong> sei ab sofort möglich, mit aktuellem Test und FFP2-Maske&#8230;</p>
<p>Der schnelle Check bei Google zeigt: Das <a href="https://www.buergerhospital-ffm.de/aktuelle-besuchs-und-aufenthaltsregelungen" target="_blank" rel="noopener">Bürgerhospital</a> in Frankfurt verfährt ähnlich, ebenso das <a href="https://www.elisabethen-krankenhaus-frankfurt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">St. Elisabethen-Krankenhaus</a>. Selbst die <a href="https://www.kgu.de/aufenthalt/information/sars-cov-2-infos-fuer-besucherinnen-und-besucher" target="_blank" rel="noopener">Uni-Kliniken</a> lassen Besucher wieder herein.</p>
<p>Dagegen untersagen die <strong>MTK-Kliniken in Hofheim</strong> und <strong>Bad Soden</strong> sowie das <strong>Klinikum Höchst</strong> alle Patientenbesuche:&nbsp;Auf der <a href="https://www.varisano.de/krankenhaus-hofheim/ueber-uns/aktuelles-news/covid-19-informationen/besuchsregeln" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a> der drei Krankenhäuser, die unter dem Namen &#8222;Varisano&#8220; zusammenarbeiten, heißt es: <em>&#8222;Besuchsstopp in varisano-Kliniken weiter in Kraft.&#8220;</em> Ähnlich verfahren andere Krankenhäuser, zum Beispiel die Frankfurter Rotkreuz-Kliniken, das Krankenhaus Nordwest&#8230;</p>
<p>Das <strong>große Corona-Durcheinander</strong>. Überall <strong>unterschiedliche Regeln. </strong>Wir haben nachgefragt: Warum sind <strong>Patienten-Besuche</strong> woanders möglich, nicht aber in den<strong> MTK-Kliniken</strong>?</p>
<p> &#8222;Varisano&#8220;-Pressesprecher <strong>Roland Eberle</strong> spricht von <strong>Fürsorgepflicht</strong> und von<strong> Verantwortung </strong>gegenüber<em> &#8222;besonders vulnerablen Patienten&#8220;</em>. Deshalb habe man sich für <strong>ein generelles Besucherverbot</strong> entschieden. Das werde jedoch in den nächsten Tagen überprüft: Wenn die Corona-Zahlen <strong>weiter zurückgehen</strong>, <em>&#8222;wird es sehr bald Änderungen geben, vielleicht schon am nächsten Wochenende.&#8220;</em></p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the Day</h1>
<p><strong>10 Jahre Bücherei am Bornplatz</strong> wird an diesem Sonntag, 15. Mai, von 11 bis 17 Uhr in Wildsachsen gefeiert. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=5554082851292226&amp;set=pcb.712559229894232" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Der Lorsbacher Schindlerwaldlauf </strong>findet am 3. Juni statt. Veranstalter ist der TV Lorsbach. Mehr <a href="https://tvlorsbach.de/60-schinderwaldlauf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Der TV 1860 Hofheim&nbsp;</strong>richtet einen Turnwettkampf der Frauen in der Landesliga aus: am 4./5. Juni in der Brühlwiesenhalle. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/wettkampfturnen-der-frauen-landesliga" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Ein neuer Wäldchestag </strong>steht an, findet am 7. Juni ab 18 Uhr auf dem Parkplatz am Untertor statt – schreibt Vereinsring-Chef <strong>Wulf Baltruschat</strong> auf seiner <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100001286911305" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookseite</a>. </p>
<p><strong>Zum Mittsommerlauf </strong>lädt der TV Wallau 1861 ein. Termin: 10. Juni. Mehr <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Evangelische Kita Kunterbunt </strong>in Diedenbergen feiert 50-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst am 26. Juni um 10.30 Uhr. Mehr <a href="https://diedenbergen.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Der TV Diedenbergen</strong> lädt zur Mitgliederversammlung ein: am 28. Juni um 20 Uhr. Mehr <a href="https://www.tv-diedenbergen.de/startseite.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Zu einem Open Poetry Slam</strong> lädt die Hofheimer Kulturwerkstatt in das Alte Wasserschloss ein: am 8. Juli um 20 Uhr. Mehr <a href="https://www.facebook.com/events/1651239605269419/?ref=newsfeed" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Musikschule Hofheim</strong> bietet am Ende August einen Workshop &#8222;Endlich wieder singen&#8220; für Grundschul-Kinder an. Jetzt bewerben! Mehr <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Zu guter Letzt</em></h1>
<p>Es gibt Leute, die <strong>beklagen</strong>, dass <strong>Hofheims Linke</strong> in der Presse immer wieder <strong>so gut wegkommen</strong>: Viel zu oft würde die kleine Partei <strong>genannt</strong> <strong>und</strong> <strong>zitiert</strong>&#8230;</p>
<p>Aber ach, was soll man denn machen? Die Linken in Hofheims Stadtparlament – wir reden hier von<strong> Barbara Grassel</strong> und ihrem Mann <strong>Bernd Hausmann </strong>– sind eben <strong>unglaublich</strong> <strong>aktiv</strong>. Sie <strong>kümmern</strong> <strong>sich</strong>. Und offenbar studieren sie auch <strong>alle Unterlagen</strong>, die an die Mandatsträger verteilt werden. Das führt dann manchmal zu <strong>skurrilen</strong> <strong>Szenen</strong>:</p>
<p><strong>Ortsbeirat</strong> <strong>Lorsbach</strong> –&nbsp; es geht um eine neue <strong>Geschäftsordnung</strong> <strong>für die Ortsbeiräte</strong>. Ein Entwurf, von der Verwaltung vorbereitet, war allen zugegangen, die Mandatsträger sollen ihre Meinung sagen. <strong>Schweigen</strong> in der Runde, einige nicken: Offenbar sind alle <strong>einverstanden</strong>.</p>
<p>Dann meldet sich Barbara Grassel. <strong>Fast ein Dutzend Punkte</strong> hat sie gefunden, die <strong>fehlerhaft</strong> sind oder inhaltlich <strong>keinen Sinn</strong> ergeben. Beispielsweise steht in den Unterlagen: Stellungnahmen von Ortsbeiräten müssten<em> &#8222;innerhalb eines Monats&#8220;</em> abgegeben werden. Grassel: <em>&#8222;Wir tagen doch manchmal zwei, drei Monate nicht.&#8220; </em>Oder: &#8222;<em>Auf schriftlichen Antrag einer Partei&#8220; </em>sei namentlich abzustimmen, heißt es in der Vorlage. Grassel: Das macht keinen Sinn, ein mündlicher Antrag sei allemal ausreichend.</p>
<p>Die <strong>Mandatsträger</strong> im Ortsbeirat schauen etwas <strong>bedröppelt</strong> drein: <strong>Erwischt! </strong>Sie hatten die Vorlage nicht gelesen, hätten das Papier trotz der Fehler abgenickt. Stadtrat Wolfgang Exner ist <strong>blass</strong> geworden. Er schweigt: Was sollte er dazu auch sagen?</p>
<p>Der Besucher verspürt leichte <strong>Beklemmungen</strong>: Gehen Lokalpolitiker eigentlich immer so <strong>unvorbereitet</strong> in die Sitzungen? Dann darf man sich über <strong>nichts wundern</strong>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Querdenker bei CDU Lorsbach: So wirr reagierte die Stadtspitze</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/01/03/cdu-lorsbach-hat-neuen-vorsitzenden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Saalbach Jan-Erik]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weise Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitz Carsten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitz Friederike]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=15398</guid>

					<description><![CDATA[Das Verhalten des Vorsitzenden des Hofheimer CDU-Stadtverbandes wird immer seltsamer: Christian Vogt – der auch Bürgermeister ist – schwieg beharrlich, als der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Lorsbach krude Querdenker-Kommentare gegen die Corona-Maßnahmen verbreitete. Vogt wich Fragen aus, und statt Antworten zu geben ließ er hektisch die CDU-Webseite ändern, gleich mehrmals. Dann schrieb er auch noch eine ziemlich wirr klingende E-Mail... Wir dokumentieren die Ausläufer eines Polit-Eklats, der im Dörfchen Lorsbach seinen Anfang genommen hat. Dort hat man inzwischen reagiert und kurz vor Neujahr einen neuen CDU-Chef eingesetzt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sie waren eines der großen Aufreger-Themen kurz vor Ende des vergangenen Jahres: die teils antisemitischen Querdenker-Kommentare von Stefan Weise, dem Vorsitzenden der CDU Lorsbach. Der Mann hat jetzt die Konsequenzen gezogen und sein Amt abgegeben, ein kommissarischer Nachfolger wurde bereits benannt. Ungeklärt bleibt die Rolle des übergeordneten CDU-Stadtverbandes: Dessen Vorsitzender Christian Vogt, der zugleich Hofheims Bürgermeister ist,&nbsp;schaute erst schweigend weg und reagierte dann ziemlich wirr. Dokumentation eines Polit-Eklats, der bis die Stadtspitze hinein reicht.</strong></p>
<p>Der HK-Newsletter hatte am <strong>7. Dezember</strong> erstmals über das <strong>Internet-Wüten</strong> von Lorsbachs CDU-Chef Stefan Weise gegen die <strong>Corona-Schutzmaßnahmen</strong> berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/07/cdu-chef-lorsbach/">hier</a> nachzulesen). Zwei Wochen später zog das <strong>Kreisblatt</strong> nach. Da allerdings hatte Weise seinen <strong>Facebook-Account</strong> schon gelöscht: Der <strong>Lokalredakteur</strong> konnte nur noch die im HK-Newsletter veröffentlichten <strong>Weise-Posts</strong> und<strong> Leser-Kommentare</strong> zitieren.</p>
<p>Die Zeitung verschwieg die <strong>Quelle</strong> ihrer Informationen, schloss sich dafür unserer <strong>Bewertung</strong> an: <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> habe als CDU-Stadtverbandsvorsitzender zu lange schweigend weggeschaut, hatten wir <strong>kritisiert</strong>, woraufhin Vogt mitteilte, er und der <strong>Vorstand der CDU</strong> <strong>Hofheim</strong> hätten Weises Aussagen <em>&#8222;auf das Äußerste&#8220; </em><strong>mißbilligt</strong>: &#8222;<em>Parteiordnungsmaßnahmen sind bereits in Prüfung bzw. in Gang gesetzt worden.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Das ist ein bisschen wenig, Herr Vogt&#8220;</em>, rüffelte nun auch das Kreisblatt <strong>mit ungewohnter Strenge</strong>:<em> &#8222;Als Führungskraft eines CDU-Ortsteilverbandes ist Weise ungeeignet.&#8220;</em></p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg" alt="Weise Bouffier" class="wp-image-14764" width="640" height="141" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Weise-Bouffier-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Ein typischer Querdenker-Kommentar, gepostet vom Lorsbacher CDU-Vorsitzenden (jetzt: Ex-Vorsitzenden) Stefan Weise. </figcaption></figure>
</div>
<p>Längst ist damit aus dem &#8222;Fall Weise&#8220; auch ein &#8222;Fall Vogt&#8220; geworden: Der <meta charset="utf-8"><strong>Chef des</strong> <strong>CDU-Stadtverbandes</strong> hat sich bei seinem Versuch, die <strong>skandalösen Facebook-Kommentare </strong>seines Parteifreundes unter der Decke zu halten, völlig <strong>vertaktiert</strong>.</p>
<p>Christian Vogt, der als Bürgermeister die <strong>Interessen aller Bürger</strong> zu vertreten hat, <strong>schwieg</strong> beharrlich, als er <strong>öffentlich Stellung</strong> hätte beziehen müssen. <strong>Er wich aus</strong>, als er um Auskunft gebeten wurde, und er <strong>verweigerte</strong> selbst auf wiederholte Nachfragen <strong>klärende</strong> <strong>Antworten</strong>. Als er sich dann endlich <strong>ausführlicher</strong> zu Wort meldete, klangen seine Äußerungen völlig <strong>unverständlich</strong>.</p>
<p><strong>Was ist nur los mit dem Mann an Hofheims Stadtspitze?</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">Eine bekannte Vogt-Ausrede: E-Mail nicht gelesen</h2>
<p>Sein <strong>wirr wirkendes Handeln</strong> zeichnet sich vor allem in seinem Umgang mit <strong>E-Mails</strong> und nicht zuletzt auf der <strong>Webseite</strong> <strong>des CDU-Stadtverbandes</strong> nachdrücklich ab:</p>
<p>Wir hatten Vogt <span style="text-decoration: underline" class="underline">vor</span> unserer <strong>Berichterstattung</strong> am 7. Dezember um eine <strong>Stellungnahme</strong> zum Fall Weise gebeten. Wir hatten ihm dazu eine E-Mail über die <strong>Rathaus-Pressestelle</strong> geschickt – ausdrücklich mit der <strong>Bitte</strong> <strong>um</strong> <strong>Weiterleitung</strong> an den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden. Eine unserer Fragen lautete: <em>&#8222;Wie geht der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes damit um, dass einer seiner Mitstreiter (und FB-Freunde) Ansichten verbreitet, die der Querdenker-Szene zuzuordnen sind?&#8220;</em></p>
<p><strong>Vogt</strong> <strong>reagierte</strong> <strong>überhaupt</strong> <strong>nicht</strong>. Erst <span style="text-decoration: underline" class="underline">nach</span> Erscheinen unseres Berichts teilte er mit: <strong>Eine</strong> <strong>solche</strong> <strong>Anfrage</strong> bleibe <em>&#8222;fruchtlos und unbeantwortet, da hier keine Verquickung von Verwaltung und Parteiarbeit erfolgen darf&#8220;</em>.</p>
<p>Nur nebenbei: <strong>Die gleiche Ausrede</strong> hatte Vogt vor einigen Monaten schon einmal benutzt – nachdem die Stadt Hofheim die <strong>Mieterschutzrechte</strong> verloren hatte. Vogt gab <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/22/aufklarungsquote-2020/">damals</a> an, das zuständige <strong>Ministerium</strong> der Hessischen Landesregierung hätte ihm, dem Bürgermeister, eine <strong>dienstliche E-Mail </strong>mit einer letzten Fristsetzung an seinen<strong> privaten E-Mail-Account</strong> geschickt, und da habe er sie nicht gelesen.</p>
<p>Was Vogt diesmal <strong>verschwieg</strong>: Er hatte unsere E-Mail sehr wohl erhalten, und er muss sie auch <strong>gelesen</strong> haben. Denn nur wenig später wurde die<strong> Webseite des CDU-Stadtverbandes </strong>geändert:</p>
<p>Dort wurden bisher (neben Ortsvorsteher Dieter Kugelmann) die Namen von<strong> Jan-Erik Saalbach</strong> und<strong> Carsten Zeitz</strong> als die CDU-Vertreter im <strong>Lorsbacher</strong> <strong>Ortsbeirat</strong> aufgeführt.</p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="375" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1.jpg" alt="CDU Lorsbach" class="wp-image-15107" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1-300x141.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211208-CDU-Lorsbach-1-768x360.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die erste Version der Webseite: Neben Ortsvorsteher Kugelmann ist die CDU mit zwei Mitgliedern im Ortsbeirat Lorsbach vertreten. Hinter dem schwarzen Button &#8222;Kontakt zum Vorsitzenden CDU-Lorsbach&#8220; lag damals noch die E-Mailadresse von Stefan Weise.</figcaption></figure>
</div>
<p>Nachdem unsere E-Mail im <strong>Rathaus</strong> angekommen war, wurde die <strong>Webseite</strong> innerhalb kürzester Zeit –<strong> noch <span style="text-decoration: underline" class="underline">vor</span> Erscheinen unseres Berichts</strong> – geändert: Saalbach und Zeitz trugen jetzt plötzlich den Titel <em>&#8222;Vorsitzender CDU-Lorsbach&#8220;</em>.</p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach.jpg" alt="CDU Lorsbach" class="wp-image-15106" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach-300x134.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211209-CDU-Lorsbach-768x343.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die erste Änderung der Webseite: Plötzlich gab es einen neuen Vorsitzenden. Oder zwei? Oder vielleicht auch drei – denn als Kontaktadresse zum Vorsitzenden war Stefan Weises E-Mailadresse hinterlegt. </figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Zwei neue Vorsitzende</strong> bei der CDU Lorsbach? Das konnte ja nur bedeuten: <strong>Stefan Weise</strong>, der Mann mit den Querdenker-Kommentaren, war <strong>nicht mehr CDU-Vorsitzender</strong>.</p>
<p>Oder etwa doch noch?</p>
<h2 class="wp-block-heading">Auf- und Abstieg von Vorsitzenden bei der CDU Lorsbach</h2>
<p>Wir suchten Klärung, schickten deshalb am <strong>9. Dezember</strong> neue Fragen an Vogt (diesmal natürlich über den <strong>E-Mailaccount</strong> des CDU-Stadtverbandes). Wir wollten wissen: Wer ist <strong>aktuell Vorsitzender</strong> der CDU-Lorsbach? Sollten die Herren Saalbach und Zeitz das Amt jetzt innehaben: <strong>Wann</strong> wurden sie gewählt? Und <strong>von</strong> <strong>wem</strong>?</p>
<p>Und dann hatten wir noch diese Frage: Nach <strong>Vogts</strong> <strong>Darstellung</strong> – siehe oben – soll der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Weises <strong>Facebook-Kommentare</strong> nicht nur <strong>missbilligt</strong> haben. Es seien auch <strong>Parteiordnungsmaßnahmen</strong><em> &#8222;bereits in Prüfung bzw. in Gang gesetzt worden&#8220;.</em></p>
<p>Letzteres ergab <strong>keinen</strong> <strong>richtigen</strong> <strong>Sinn</strong>, deshalb hätten wir von Vogt gerne erfahren: <em>&#8222;Parteiordnungsmaßnahmen sollen sich nach Ihrer Darstellung einerseits noch in Prüfung befinden und wurden andererseits bereits in Gang gesetzt. Wie ist das zu verstehen, und wie sieht das weitere Vorgehen aus?&#8220;</em></p>
<p><strong>Vogt</strong> brauchte zwei Tage, um am <strong>11. Dezember</strong> zu antworten – oder besser: <span style="text-decoration: underline" class="underline">nicht</span> zu antworten. Er schrieb: <em>&#8222;Die entsprechenden eingeleiteten Parteiordnungsmaßnahmen sind innerparteiliche Angelegenheiten. Ich bitte dies zu berücksichtigen.&#8220;&nbsp;</em></p>
<p>Auf die Frage zum aktuellen Stand <strong>&#8222;Vorsitz CDU Lorsbach&#8220;</strong> ging er erst gar nicht näher ein. Dafür wurde wenig später die <strong>CDU-Webseite</strong> erneut geändert: Saalbach und Zeitz wurde der Titel <em>&#8222;CDU-Vorsitzender&#8220;</em> wieder <strong>weggenommen</strong> – und sie wurden jetzt als<strong> Mitglieder</strong> ausgewiesen.</p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="390" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach.jpg" alt="Querdenker" class="wp-image-15085" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach-300x146.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211210-CDU-Lorsbach-768x374.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Kommando zurück: Aus den Vorsitzenden Saalbach und Zeitz sind &#8222;Mitglieder&#8220; geworden.</figcaption></figure>
</div>
<p>Das wiederum konnte nur bedeuten: <strong>Stefan Weise </strong>war als CDU-Chef von Lorsbach <strong>noch immer</strong> <strong>im</strong> <strong>Amt</strong>.</p>
<p>Oder doch nicht mehr?</p>
<h2 class="wp-block-heading">Wirre E-Mail des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden</h2>
<p>Wir unternahmen einen<strong> letzten Versuch</strong>, schickten am <strong>16. Dezembe</strong>r eine weitere E-Mail an <strong>Christian Vogt</strong>. Darin diese eine Frage: <em>&#8222;Ist Herr Weise noch Vorsitzender der Lorsbacher CDU – oder nicht mehr?&#8220;</em></p>
<p>Diesmal ließ Vogt uns eine etwas ausführlichere <strong>E-Mail</strong> zukommen, die jedoch nur noch <strong>kryptisch</strong>, ja <strong>verwirrt</strong> klang. Wir dokumentieren sie im <strong>Wortlaut</strong> (unkorrigiert):</p>
<p><em>&#8222;Sehr geehrter Herr Ruhmöller,</em></p>
<p><em>in der ersten Januarhälfte wird wohl eine Klärung stattfinden &#8211; der ,Ball&#8216; liegt nun auf Vorstandsebene des Ortsverbandes der CDU Lorsbach.&nbsp;</em></p>
<p><em>Wir, der Vorstand, als CDU Hofheim haben soweit alles intern vorbereitet und hatten.&nbsp;</em></p>
<p><em>Zusätzlich hatten wir in der vergangenen Woche Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen (Presseinformationen kommt noch) und der neue Vorstand wird sich nach seiner Konstituierung (erfolgt zu Jahresbeginn) weiter mit dem Thema beschäftigen.&nbsp;</em></p>
<p><em>Seien Sie sicher, der neugewählte Vorstand hat die gleiche Auffassung wie der alte.&nbsp;</em></p>
<p><em>Ich bitte diesen Sachverhalt und die Tatsache, dass wir kurz vor dem Jahreswechsel und den Festtagen stehen, zu berücksichtigen. In dieser Zeit sind Entscheidungsläufe verzögerter als unterjährig.&#8220;</em></p>
<p>Soweit aus der E-Mail von Christian Vogt vom <strong>17. Dezember 2021</strong>. Wer jetzt denkt, die <strong>CDU</strong> <strong>Lorsbach</strong> habe eine <strong>Jahreshauptversammlung</strong> durchgeführt und einen <strong>neuen Vorstand</strong> gewählt:<strong> Irrtum!</strong> <strong>Völlig falsch!</strong></p>
<p>Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, von der Vogt schreibt: Die hat mit dem Ortsverband der CDU Lorsbach <strong>überhaupt</strong> <strong>nichts</strong> zu tun. Die betrifft nur <strong>&#8222;seinen&#8220;</strong> <strong>Stadtverband</strong>, der sich im Dezember turnusmäßig getroffen hatte.</p>
<p>Warum er uns das geschrieben hat, dann auch noch so missverständlich: <strong>keine Ahnung! </strong>Warum er unsere Fragen zum CDU-Vorsitzenden Lorsbach nicht beantwortet hat: <strong>völlig unklar</strong>.</p>
<p>Dabei wäre <strong>die richtige Antwort</strong> zu diesem Zeitpunkt – es war Mitte Dezember – ganz einfach gewesen. Sie hätte lauten müssen: <strong>Stefan Weise</strong> ist noch <strong>Vorsitzender</strong> der CDU Lorsbach – <strong>aber nicht mehr lange</strong>.&nbsp;</p>
<h2 class="wp-block-heading">Und am Ende noch ein dummer Tippfehler&#8230;</h2>
<p>An diesem Neujahrs-Wochenende entdecken wir, dass die <strong>CDU-Webseite</strong> wieder einmal geändert worden war. Da heißt es jetzt, <strong>Carsten Zeitz </strong>sei der <strong>neue</strong> <strong>Vorsitzende</strong> der CDU Lorsbach.</p>
<p>Also ist Stefan Weise <strong>nicht mehr im Amt</strong>?</p>
<p>Wir haben <strong>Carsten Zeitz </strong>angerufen und ihn gefragt, ob die neue Information auf der Webseite des CDU-Stadtverbandes diesmal <strong>endlich</strong> <strong>richtig</strong> sei. Ja, sagte er. <strong>Stefan Weise</strong> habe sein Amt <strong>zur</strong> <strong>Verfügung</strong> <strong>gestellt</strong>, und daraufhin habe sich der Vorstand des Ortsverbandes getroffen. Es sei <strong>kurz</strong> <strong>vor</strong> <strong>Silvester</strong> gewesen, am 30. Dezember, und man habe sich <strong>schnell</strong> <strong>geeinigt</strong>: Er, Zeitz, bislang Stellvertreter des Vorsitzenden, werde <strong>kommissarisch</strong> den Ortsverband führen. Demnächst solle eine <strong>Mitgliederversammlung</strong> stattfinden, da werde der Vorsitzende <strong>richtig</strong> <strong>gewählt</strong>. Ein Termin stehe aber noch nicht fest.</p>
<p>Geht doch! So haben wir wenigstens das jetzt <strong>klären</strong> können.</p>
<p>Offen muss bleiben, wie <strong>Christian Vogt</strong> in einer <strong>Polit-Krise</strong> von recht überschaubarem Ausmaß <strong>kommunikativ</strong> derart versagen konnte. Hat er die Situation falsch eingeschätzt? Oder ist er vielleicht bei negativen Ereignissen einfach nur <strong>überfordert</strong>, reagiert <strong>kopflos</strong> und <strong>desorientiert</strong>.</p>
<p>Wie auch immer die Antwort lautet:<strong> Sie klingt nicht wirklich gut für die Kreisstadt</strong>!</p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu.jpg" alt="CDU Lorsbach neu" class="wp-image-15469" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu-300x150.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/CDU-Lorsbach-neu-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Die vorläufig vorletzte Änderung der Webseite der CDU Lorsbach. Carsten Zeitz wird als neuer Chef (mit Tippfehler im Titel) genannt, seine Tochter Friederike zieht für ihn in den Ortsbeirat.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die <a href="https://www.cdu-hofheim.de/lorsbach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite der Lorsbacher CDU</a>, die eine Unterseite vom <strong>Internetauftritt des CDU-Stadtverbandes</strong> ist, sollte Christian Vogt – <strong>unser Tipp</strong> – jetzt noch einmal ganz schnell ändern lassen. Da lesen wir nämlich in fetter weißer Schrift auf schwarzem Balken als Titel von Carsten Zeitz: <em>&#8222;Vorsitzendender CDU Lorsbach&#8220;.</em></p>
<p>Wir sind sicher, so einen Titel gibt&#8217;s weder beim <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> noch beim<strong> Ortsverband der CDU</strong> <strong>Lorsbach</strong>. Ist wahrscheinlich nur ein dummer <strong>Tippfehler</strong>, kann ja mal passieren, bei dem ganzen <strong>Wirrwarr</strong>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/01/03/cdu-lorsbach-hat-neuen-vorsitzenden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fahrrad-Umfrage: Hofheim schneidet schlecht ab – Kriftel ziemlich gut</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/23/fahrrad-umfrage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2021 12:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Altenkamp Norbert]]></category>
		<category><![CDATA[Blasch Dr. Frank]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Dienstag, der 23. März. Dicker Minus-Punkt fürs Hofheimer Image: Bei einer bundesweiten Fahrrad-Umfrage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs schnitt die Kreisstadt ziemlich mies ab – im Gegensatz zu Kriftel. Hofheim belegte im landesweiten Ranking einen der Schlussplätze, die Erdbeer-Gemeinde dagegen landete auf einen ausgezeichneten dritten Platz.-- Außerdem: Inzidenzwert im Main-Taunus-Kreis jetzt bei 100. CDU will prominenten Impfgegner aus der Partei werfen. Bach-Konzert in der Thomas-Kirche auf Youtube erleben. Vandalen in Diedenbergen u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hofheim</strong> wird abgewatscht – <strong>Kriftel</strong> kriegt ein dickes Lob: Der <strong>Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club</strong> (ADFC) hat eine Fahrrad-Umfrage durchgeführt. Das bundesweite <strong>Städte-Ranking</strong> stand unter dem Motto: <em>&#8222;Und wie ist Radfahren in Deiner St</em>adt?&#8220;</p>
<p>Wieder wurde die <strong>Kreisstadt</strong> gewaltig abgewatscht: Unter den 415 Orten mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.000 und 50.000 Einwohner landete Hofheim nur auf <strong>Platz 372</strong>.</p>
<p>Die <strong>Gemeinde</strong> <strong>Kriftel</strong> hingegen belegte unter den 418 Orten mit weniger als 20.000 Einwohner einen ausgezeichneten <strong>27. Platz</strong>.</p>
<p><strong>230.000 Bürger </strong>hatten sich im letzten Jahr an der Umfrage beteiligt, das waren rund 60.000 mehr als 2018. Sie bewerteten <strong>1.024 Städte und Gemeinden</strong> (2018: 683). Die <strong>Stärken</strong> und <strong>Schwächen</strong> wurden in <strong>27 Punkten</strong> abgefragt – von <em>&#8222;Akzeptanz als Verkehrsteilnehmer&#8220; </em>bis <em>&#8222;zügiges Radfahren&#8220;</em>. Zu jedem Punkt wurden Noten wie in der Schule verteilt: <strong>1</strong> = fahrradfreundlich, <strong>6</strong> = nicht fahrradfreundlich.</p>
<p><strong>Kriftel</strong>, um mit dem lokalen Sieger anzufangen, hat in der Gesamtwertung ein gutes <strong>Befriedigend</strong> bekommen, eine <strong>3,2</strong>. Im <strong>Landesvergleich</strong> belegt die Taunus-Gemeinde damit sogar den <strong>dritten</strong> <strong>Platz</strong> (von 57 Gemeinden).</p>
<p>Die besten Noten bekam die Gemeinde für die Erreichbarkeit im Ortskern (<strong>2,0</strong>), die Öffnung der Einbahnstraßen in Gegenrichtung (<strong>2,1</strong>) sowie die Möglichkeit zügigen Radfahrens (<strong>2,2</strong>). Die Schulnote &#8222;gut&#8220; gab es unter anderem auch für  die Wegweisung für Radfahrer (<strong>2,3</strong>), die Möglichkeit der Fahrrad-Mitnahme im öffentlichen Nahverkehr (<strong>2,6</strong>) und Konflikte mit Fußgängern.</p>
<p>Am unteren <strong>Ende der Bewertung</strong> wird die Radfahrer-Führung an Baustellen (<strong>4,0</strong>) genannt, die Kontrolle von Falschparkern auf Radwegen (<strong>4,0</strong>) und das Vorhandensein öffentlicher Fahrräder (<strong>4,6</strong>).</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Fahrradstaender.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Fahrradstaender.jpg" alt="Fahrrad-Umfrage" class="wp-image-11782" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Fahrradstaender.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Fahrradstaender-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Stadt hat gewaltige Fahrradständer vorm Rathaus und am Am Untertor aufstellen lassen. Sie werden allerdings kaum genutzt, machen die Kreisstadt nicht schöner und auch nicht fahrradfreundlicher.</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Hofheim</strong> kommt insgesamt nur auf eine <strong>4,4</strong>, also ein knappes <strong>ausreichend</strong>. Auf Landesebene bedeutet das Platz <strong>36</strong> <strong>von 39</strong>: Viel schlechter geht nicht.</p>
<p>Die <strong>einzige gute Note</strong> gab es für die Wegweisung für Radfahrer (<strong>2,9</strong>). Es folgen Fahrradmitnahme im öffentlichen Nahverkehr (<strong>3,1</strong>) und die geöffneten Einbahnstraßen (<strong>3,4</strong>).&nbsp;</p>
<p>Die <strong>drei schlechtesten Bewertungen</strong> bekam die Kreisstadt für das Fehlen öffentlicher Fahrräder (<strong>5,1</strong>), die Ampelschaltungen für Radfahrer (<strong>5,1</strong>) und die Breite der Radwege (<strong>5,2</strong>).</p>
<p>Auffällig: Kriftel bekam in <strong>acht</strong> von 27 Punkten ein &#8222;<strong>gut</strong>&#8222;. 16 Punkte der Umfrage wurden mit &#8222;befriedigend&#8220; bewertet, in nur drei Punkten gab es ein &#8222;ausreichend&#8220;.</p>
<p><strong>Hofheim</strong> hingegen bekam nur <strong>ein</strong> Mal &#8222;<strong>gut</strong>&#8220; und drei Mal &#8222;befriedigend&#8220;. 15 Mal wurde mit &#8222;ausreichend&#8220; geurteilt, in sechs Punkten gab es sogar ein &#8222;mangelhaft&#8220;.</p>
<p>Die <strong>ADFC-Umfrage</strong> findet alle zwei Jahre statt, seit 2012. <strong>Hofheim</strong> lag seither immer <strong>unter</strong> dem Durchschnittsergebnis vergleichbarer Orte, <strong>Kriftel</strong> immer <strong>darüber</strong>. Die ausführlichen <strong>Umfrage-Ergebnisse</strong> sind <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://fahrradklima-test.adfc.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipp des Tages</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=RMzMn46MzUc" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Bach-Konzert2.jpg" alt="20210323 Bach Konzert2" class="wp-image-11759" width="640" height="360" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Bach-Konzert2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Bach-Konzert2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem ersten Bach-Video. Zum Anschauen einfach aufs Bild klicken.</figcaption></figure>
</div>
<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bach-Konzert in der Thomas-Kirche auf Youtube</h3>
<p>Das sind rund 40 Minuten zum Zuhören, Abschalten, Genießen: Das traditionelle <strong>Bach-Konzert</strong> der evangelischen <strong>Thomas-Gemeinde</strong> fiel im letzten Jahr wegen Corona aus. In diesem Jahr wurde es aufgeführt – ohne Besucher – und kann nun auf <strong>Youtube</strong> miterlebt werden. Mitwirkende sind <strong>Elisabeth Scholl</strong> (Sopran), <strong>Markus Stein</strong> (Orgel) und das Neumeyer Consort; die Leitung hatte <strong>Felix Koch</strong> inne. Es wurden zwei Videos veröffentlicht: <strong>Teil 1</strong> (Orgelwerke und Arie aus Kantaten) ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=RMzMn46MzUc" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden, zu <strong>Teil 2</strong> (Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050) geht es <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=nMesXJhNA_E" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=nMesXJhNA_E" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Bach-Konzert1.jpg" alt="20210323 Bach Konzert1" class="wp-image-11760" width="642" height="364" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Bach-Konzert1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Bach-Konzert1-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 642px) 100vw, 642px" /></a><figcaption>Zum Anschauen anklicken: Screenshot aus dem zweiten Video des Bachkonzerts.</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vandalen zerstörten Lampen im Kirchgarten</h2>
<p>Mehrere Lampen im Kirchgarten der <strong>evangelischen</strong> <strong>Kirche in Diedenbergen</strong> wurden zwischen Freitag, 12. März, und Sonntag, 14. März,  <strong>beschädigt</strong>. Die Stadt schätzt die Kosten für Instandsetzung und Materialersatz auf mehr als <strong>2000 Euro.</strong> Es wurde <strong>Strafanzeige</strong> erstattet. Zeugen mögen sich bei der <strong>Polizei Hofheim</strong> unter Telefon 06192 20790 melden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087529.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wärmepumpe für Bücherei – und auch für die Sparkasse</h2>
<p>Wenn die Stadt über den gewaltigen <strong>HWB-Neubau</strong> an der Elisabethenstraße informiert, dann schreibt sie immer nur von der <strong>Stadtbücherei</strong>: Der eigentliche Hauptbau, den die <strong>Taunus-Spakasse </strong>bezieht, wird stets verschwiegen, als schäme man sich dafür. So auch heute: Da schickte die <strong>Pressestelle des Rathauses</strong> eine Mitteilung mit der Überschrift:<em> &#8222;Neue Stadtbücherei: Wärmepumpe heizt und kühlt effizient&#8220;</em>. Die Anlage werde gerade installiert und solle <strong>in</strong> <strong>Kürze</strong> in Betrieb genommen werden: <em>&#8222;Sie soll die Bücherei im Winter heizen und im Sommer kühlen.&#8220;</em> Erst im letzten Satz erfährt der Leser, ganz verdruckst: Neben der Stadtbücherei versorge die neue Wärmepumpe <em>&#8222;auch die Taunus-Sparkasse und die übrigen Gewerbeflächen&#8220;</em>.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Diebe verursachten 2.500 Euro Sachschaden </h2>
<p>Auf einer <strong>Baustelle in Wallau</strong> wurde am Wochenende einen Schaden in Höhe von etwa<strong> 2.500 Euro</strong> verursacht. Laut Polizei waren die Täter auf die umzäunte Baustelle in der <strong>Rathausstraße</strong> eingedrungen und hatten zunächst <strong>Baumaterialien</strong> im Wert von mehreren Hundert Euro eingepackt. Dann machten sie sich gewaltsam an den Schlössern eines <strong>Lastwagens</strong> <strong>mit</strong> <strong>Kranaufbau</strong> zu schaffen: Sie scheiterten, verursachten jedoch <strong>Sachschaden</strong> in Höhe von rund 2000 Euro.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jetzt auch im Main-Taunus-Kreis: Inzidenzwert 100! </h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona1.jpg" alt="20210323 Corona1" class="wp-image-11776" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
</div>
<p>Die <strong>100</strong> ist jetzt auch im Main-Taunus-Kreis erreicht! Der <strong>Inzidenzwert</strong> stieg seit gestern um einen Punkt. Das <strong>Landratsamt</strong> gab an diesem Nachmittag den aktuellen Wert bekannt: <strong>100</strong>.</p>
<p>Die Zahl der neu erkrankten Menschen stieg um 21, derzeit sind <strong>456 Menschen</strong> im MTK infiziert. </p>
<p>In <strong>Hofheim</strong> wurden fünf neue Infektionen gemeldet, aktuell sind in der Stadt <strong>75 Menschen</strong> an Covid-19 erkrankt. In <strong>Kriftel</strong> sind es unverändert <strong>19</strong>.</p>
<p>In den <strong>Main-Taunus-Kliniken</strong> liegen <strong>24 Patienten</strong> mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden <strong>sechs</strong> <strong>beatmet</strong>.</p>
<p>Im MTK-Impfzentrum in Hattersheim wurden gestern <strong>853 Personen geimpft</strong>.</p>
<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> schreibt in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf Facebook, dass er die <strong>Unzufriedenheit</strong> viele Menschen verstehe und teile: Immer neue <strong>Beschränkungen</strong> würden erlassen, aber bei der Bekämpfung des Virus&#8216; gebe es <strong>keine</strong> <strong>richtigen</strong> <strong>Fortschritte</strong>. Auszug aus seinem Text:</p>
<p><em>&#8222;Die Regierungschefs aus Bund und Ländern haben uns ruhige Tage rund um Karfreitag und Ostern verordnet. In der Ruhepause sollen die zwischenmenschlichen Kontakte nochmals deutlich reduziert werden, um das exponentielle Wachstum der 3. Welle zu durchbrechen. So jedenfalls der Plan.</em></p>
<p><em>Private Zusammenkünfte sind in dieser Zeit im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt.</em></p>
<p><em>Einzig der Lebensmitteleinzelhandel wird am Karsamstag geöffnet. Man will auf die Religionsgemeinschaften zugehen mit der Bitte, religiöse Versammlungen in dieser Zeit nur virtuell durchzuführen.</em></p>
<p><em>Da wir in der Virus-Bekämpfung nicht sichtbar vorankommen, steigt die Unzufriedenheit und auch die Verärgerung. Andere sind in großer Sorge um ihre Existenz, wenn ich beispielsweise an die Gastronomen denke. Ich verstehe und teile die Unzufriedenheit.&nbsp;</em></p>
<p><em>In anderen Ländern sieht es nicht viel besser aus. Denn der seit Monaten in unterschiedlichsten Abstufungen bestehende Lockdown ist keine deutsche Spezialität. Von Spanien bis Polen arbeiten alle europäischen Staaten mit Freiheitsbeschränkungen, die sich in der Härte der Maßnahmen gleichen.&#8220;</em></p>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona2.jpg" alt="20210323 Corona2" class="wp-image-11777" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210323-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den einzelnen MTK-Orten ist in dieser Grafik angegeben.</figcaption></figure>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">CDU will Impfgegner Heipertz ausschließen</h1>
<p><strong>Martin Heipertz </strong>droht der <strong>Rausschmiss</strong> aus der CDU. Der frühere Bewerber um die <strong>Bundestagskandidatur im Main-Taunus-Kreis </strong>– er unterlag 2016 in der <strong>Hofheimer</strong> <strong>Stadthalle</strong> nur ganz knapp <strong>Norbert Altenkamp</strong> – hatte sich bei der Querdenker-Demo in Kassel pauschal gegen Corona-Impfungen <a aria-label="ausgesprochen (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/22/aufklarungsquote-2020/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">ausgesprochen</a>. Laut FAZ sagte der Frankfurter <strong>Parteivorsitzende Jan Schneider</strong> : <em>„Wer solche verqueren Ideen verbreitet, gehört nicht in unsere Partei. Eher zum Arzt.“</em> Heipertz hatte sich im Februar dieses Jahres auch in Frankfurt um ein <strong>Bundestagsmandat</strong> beworben, ebenfalls <strong>ohne Erfolg</strong>. Laut Bild-Zeitung hat der <strong>CDU-Kreisvorstand</strong> in Frankfurt heute einstimmig ein offizielles <strong>Partei-Ausschlussverfahren</strong> auf den Weg gebracht. Bis zu einer Entscheidung können Monate, auch Jahre vergehen. </p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Ortsvorsteher Kugelmann will weitermachen</strong></p>
<p>Der einzige Hofheim-Bericht im heutigen Kreisblatt mit halbwegs neuer und interessanter Information informiert über den <strong>Lorsbacher Ortsbeirat</strong>. Der aktuelle <strong>Ortsvorsteher Dieter Kugelmann</strong> weist darauf hin, dass traditionell die stärkste Partei den Ortsvorsteher stellt, was &#8222;seine&#8220; CDU sei. <em>„Ich bin nicht der Typ, der gleich den Finger hebt“,</em> sagt er. Aber wenn es gewollt werde, dann werde er den Posten wieder übernehmen. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse dürfte es wenig Diskussionen darüber geben.</p>
<p><strong>Kostenlos-Artikel für Krifteler Kreisblatt-Leser</strong></p>
<p>Kriftels Lesern <strong>verkauft</strong> das Kreisblatt heute wieder einen Artikel, der seit Tagen auf der <strong>Webseite</strong> der Gemeinde zu lesen ist – da <strong>kostenlos</strong>: Die Weingartenschule will mit der Initiative WGStart 21 Abschlussschüler informieren. Zum Original geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wgs-einsatz-fuer-azubis/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Lions Club spendet für Mädchenhaus</strong></p>
<p>Im<strong> FeM Mädchenhaus Frankfurt </strong>finden Mädchen, die von psychischer, körperlicher oder sexualisierter Gewalt betroffen sind, <strong>Hilfe</strong> und <strong>Beratung</strong>. Der <strong>Damen</strong> <strong>Lions Club Hofheim Rhein-Main </strong>unterstützte mit einer Spende von <strong>2.600 Euro </strong>die psychologische Betreuung von zwei jungen Frauen. Die Hofheimer Zeitung berichtet (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/offenes-ohr-fur-die-not-anderer_23380001?origin=cce" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p><strong>Kunstausstellung im Landratsamt</strong></p>
<p>Wussten Sie, dass das <strong>Landratsamt</strong> über <strong>eigene Kunstwerke</strong> verfügt? <strong>Sonja Lehnert</strong> berichtet in der Hofheimer Zeitung, dass Gemälde aus der &#8222;<strong>Haussammlung</strong>&#8220; zusammen mit Gegenwartskunst heimischer Kunstschaffender ausgestellt würden – aktuell in einer Ausstellung unter dem Titel &#8222;Ich &amp; Du&#8220;. <strong>Kuratorin Andrea Simon </strong>hat die Gemälde im Foyer und in den Gängen des Kreishauses zusammengestellt. Ein Besuch der Ausstellung ist nur nach Anmeldung möglich. Zum <strong>Zeitungsbericht</strong> geht es <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/das-pralle-leben_23379991" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>, weitere Infos auf der <strong>Webseite</strong> von Andrea Simon (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://exhibitionnews640532244.wordpress.com/newsticker-kunstsammlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p><strong>Dr. Frank Blasch bleibt CDU-Fraktionschef</strong></p>
<p>Die neu gewählte <strong>30-köpfige CDU-Kreistagsfraktion</strong> traf sich in den Krifteler <strong>Schwarzbachhallen</strong>, das Kreisblatt berichtete gestern (die Meldung fehlte aus technischen Gründen im gestrigen HK-Newsletter): <strong>Dr. Frank Blasch </strong>aus Bad Soden wurde zum Vorsitzenden wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind <strong>Frank Härder</strong> (Hofheim), <strong>Christian Heinz</strong> (Eppstein), <strong>Christian Seitz </strong>(Kriftel) und<strong> Eva Söllner</strong> (Liederbach). </p>
<p><strong>&#8222;Wir für Marxheim&#8220; will weiterkämpfen – angeblich</strong></p>
<p>Ebenfalls in der gestrigen Ausgabe des Kreisblatts war ein längerer Artikel über die <strong> Wählergemeinschaft &#8222;Wir für Marxheim&#8220; </strong>(WfM) zu lesen. Die <strong>Überschrift</strong> lautete: <em>&#8222;Kampf gegen Baugebiet geht weiter&#8220;</em>. Wenn es denn jemals einen <strong>Kampf</strong> gegen das geplante Mega-Baugebiet Marxheim2/Römerwiesen gegeben haben sollte, dann dürfte ihm <strong>kaum Erfolg</strong> vergönnt sein – schon gar nicht nach dem für die WfM desaströsen Ausgang der Kommunalwahl: Der WfM sei das komplizierte Wahlrecht zum Verhängnis geworden, rechnet die Lokalzeitung vor. Mit mehr als nur zwei Kandidaten hätte die Wählergemeinschaft vielleicht mehr Stimmen bekommen, hätte einen Platz im Stadtparlament gewonnen&#8230;</p>
<p>Hätte, hätte, Fahrradkette: Mit der Teilnahme an der Wahl dürfte genau das Gegenteil von dem erreicht worden sein, was die WfM wollte. Das Ergebnis von nur 0,37 Prozent wird künftig allen  Marxheim2-Befürwortern als Argument dienen, dass nur sehr wenige Menschen gegen das Bauprojekt sind. Von einem Kampf, der weitergeht, steht in dem Artikel – außer in der Überschrift – übrigens kein Wort: <strong>Beate Brüggemeier</strong>, die Sprecherin der Bürgerinitiative gegen Marxheim2, ziehe aus dem Wahlergebnis den Schluss, dass die Menschen über die städtischen Pläne informiert werden müssten. Der gescheiterte Spitzenkandidat <strong>Helmut Kornmann</strong>, heißt es, wolle die <strong>Flinte</strong> nicht ins Korn werfen. Was aus der WfM werde, sei aber noch unklar. </p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>
<p><strong>Bei Babsi dürfen sich die Hunde austoben</strong></p>
<p><strong>Barbara Dalaberas</strong> aus Wildsachsen arbeitet seit 2016 selbständig als <strong>Dogwalker</strong>. Das sind Leute, die anderer Leute Hunde ausführen, damit die Tiere genug Auslauf und auch Aufmerksamkeit bekommen. Frau Dalaberas bietet <strong>Gassigehen</strong> ab 165 Euro im Monat an (bei 2x Gassi gehen pro Woche). Jetzt erweitert sie ihr Angebot: Sie  stellt Hundefreunden ihre <strong>Auslaufwiese</strong> zur Verfügung: Da können sich die Tiere im Freien und ohne Leine <strong>austoben</strong>, da kann mit ihnen auch <strong>Freizeitagility</strong> betrieben werden. Alle Details finden sich auf der Webseite von <strong>Babsis Gassi-Service </strong>(<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.babsis-gassi-service.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p><strong>Open Air-Hofverkauf für Camping-Freunde</strong></p>
<p><strong>Peter Völker</strong> bietet eigentlich mit der <a aria-label="avenion GmbH (opens in a new tab)" href="http://avenion.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">avenion GmbH</a> in Diedenbergen Veranstaltungstechnik an. Da diese Branche wegen Corona darniederliegt, hat er das Geschäft <a aria-label="campofactum (opens in a new tab)" href="https://campofactum.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">campofactum</a> aufgebaut, mit dem er ausgewählte und hochwertige Produkte für den <strong>Camping- und Outdoorbereich</strong> anbietet. Am Freitag und Samstag, <strong>26. und 27. März</strong>, veranstaltet er einen <strong>Open Air-Hofverkauf</strong> am Wickerer Weg 26 in Diedenbergen. Weitere Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://campofactum.de/hoftag/?fbclid=IwAR0T6Mv2aT1F1-GMt7bJwDe37Jf--IvWTu09UcyrJKIztBasOjE8f-CP-uk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Aufgedeckt: CDU und FDP versprechen Stadtgrün – das steckt dahinter</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/03/05/cdu-und-fdp-fuer-mehr-stadtgruen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 09:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Bellmann Denise]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Gorol Katja]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Jirasek Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Kaya Haluk]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Muth Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Sander Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=10025</guid>

					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 5. März. Ein Bericht über Hofheim in der heutigen Lokalzeitung ließ aufmerken. "Schwarz und Gelb entdecken das neue Stadtgrün" lautete die Überschrift. Das haben wir uns genauer angeschaut – und eine große Farce entdeckt. Die CDU will Frischluft-Maschinen in der Stadt aufstellen, die FDP ausgerechnet da Bäume pflanzen, wo es bisher nie ging. Merke: In einer Woche sind Kommunalwahlen, da wird den Bürgern viel erzählt... --- Außerdem: Krifteler Fotograf gelang Super-Foto. Corona-Inzidenzwert in Hofheim bei 75. Viel Kabbelei im Lorsbacher Ortsbeirat. Briefwahl wird dringend empfohlen. Wallauer Spange kommt, Kosten kennt keiner u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurz vor Toresschluss – nächsten Sonntag finden die Kommunalwahlen statt! – sind die etablierten Parteien aufgeschreckt: Huch, die Leute interessieren sich ja auch für Bäume! Und flugs beteuern Lokalpolitiker, dass sie ja gar nichts gegen Stadtgrün hätten, im Gegenteil! CDU und FDP wollen sogar, lesen wir heute groß in der Lokalzeitung, die Kreisstadt richtig grün machen! Hofheim wacht auf: Kommt die grüne Polit-Wende noch? lautet die erste Frage. Und die zweite: Ist das alles überhaupt glaubhaft? Wir haben etwas genauer hingeschaut.</strong></p>
<p>Die <strong>Nachbarn des Landratsamtes</strong>, die von der Riesigkeit der geplanten Kreishaus-Erweiterung überrascht wurden, sind erneut überrascht – von dem riesigen Echo, das ihre <strong>Online-Petition </strong>im <a aria-label="Internet (opens in a new tab)" href="https://www.openpetition.de/petition/online/nachbarschaft-kaempft-fuer-teich-und-parkanlage-am-landratsamt-des-mtk" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Internet</a> gefunden hat. Sie kämpfen damit für die Erhaltung des <strong>Teichs</strong> und der <strong>Parkanlage</strong> hinter dem Kreishaus. An diesem Freitagnachmittag wurde die Marke von<strong> 1000 Unterschriften </strong>erreicht. Damit hatte keiner gerechnet!</p>
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<figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4-.jpg" alt="20210218 Kreishaus4" class="wp-image-8753" width="320" height="178" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210218-Kreishaus4--300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Nur ein Schild erinnert noch an die Parkanlage hinterm Kreishaus.</figcaption></figure>
</div>
<p>Es wird wohl nicht allzu viel nutzen: Die Bäume sind längst <strong>umgehauen</strong>, die <strong>Baumaschinen</strong> stehen bereit, das <strong>30-Millionen-Projek</strong>t wird sich <strong>kaum noch</strong> <strong>stoppen</strong> lassen. Aber eines wurde erreicht: Der wachsende öffentliche Protest über die Zerstörung des letzten Grüns in Hofheim hat die Verantwortlichen aufgeschreckt und macht sie zunehmend nervös.</p>
<p>Im Kreistag regiert eine <strong>Koalition aus CDU, FDP</strong> und – man mag&#8217;s angesichts der jüngsten <a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/18/das-grosse-baume-schlachten/" target="_blank" aria-label="Baum-Schlachtungen (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Baum-Schlachtungen</a> kaum glauben – den <strong>Grünen</strong>. Ausgerechnet die zuständige Dezernentin in der Kreisverwaltung nennt sich eine Grüne: <strong>Madlen Overdick</strong>, zuständig für Umwelt und Bauaufsicht.</p>
<p><strong>CDU</strong> und <strong>FDP</strong> wollen und werden also mit <strong>freundlicher Unterstützung</strong> <strong>der</strong> <strong>Grünen</strong> eine große und offenbar <strong>vielgeliebte Parklandschaft</strong> plattmachen: Wer soll das verstehen?</p>
<p>In diese offene und sehr schmerzhafte <strong>Wunde</strong> <strong>der</strong> <strong>Glaubwürdigkeit</strong> legen die Linken ihre Finger, wenn sie aktuell in einer Pressemitteilung darauf verweisen: Direkt vor dem Kreishaus befindet sich ein großer Parkplatz. Es gab also keinen zwingenden Grund, die Parkanlage zu opfern: Warum hat man nicht einfach die Parkplätze überbaut?</p>
<p>Die Linken schlussfolgern – das ist jetzt natürlich pieksende Parteipolitik –, dass der Kreistags-Koalition <strong>Parkplätze</strong> <strong>heilig</strong> seien, <strong>Bäume </strong>hingegen<strong> nicht</strong>. Das habe man schon bei der Erweiterung der <strong>Steinbergschule</strong> erlebt: Da habe der Kreis einen prächtigen <strong>Ahornbaum</strong> fällen lassen, nur um einen <strong>Lehrer-Parkplatz</strong> mehr zu bekommen.&nbsp;</p>
<h2 class="wp-block-heading">Baumfällungen interessierten Stadtparlament nicht</h2>
<p>In der <strong>Kreisstadt</strong> selbst (aktuell an der Regierung: eine <strong>Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG</strong>) hat man das Landratsamt <strong>ungestört</strong> machen lassen. Den Stadtverordneten wurden die Pläne für den gewaltigen Neubau <strong>bis heute</strong> <strong>nicht</strong> vorgestellt. Es hat auch keiner danach verlangt – mit einer Ausnahme: <strong>Linken-Fraktionschefin Dr. Barbara Grassel</strong>, die auch im Kreistag sitzt, sagt, sie habe Anfang Dezember den <strong>Landrat</strong> gebeten, die <strong>Stadtverordneten</strong> zu informieren. <strong>Michael Cyriax </strong>habe sich dazu bereit erklärt – wenn der <strong>Magistrat</strong> das organisiere.</p>
<p>Also habe sie den <strong>Magistrat</strong> gebeten, einen entsprechenden Termin zu koordinieren. Frau Dr. Grassel: <em>&#8222;Der Magistrat hat sich nicht gekümmert.&#8220;</em> Im <strong>Hofheimer</strong> <strong>Rathaus</strong> entschied man sich für <strong>Nichtstun</strong>. Kein Interesse.&nbsp;Keine Information. </p>
<p>Als dann die Linken in der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> im Februar noch einmal nachhakten und beantragten, die Stadt solle den Kreis wenigstens um <strong>zurückhaltendes</strong> <strong>Bauen</strong> bitten, wurde das von der <strong>CDU/SPD/FDP/FWG-Mehrheit</strong> mit <strong>lauter</strong> <strong>Entrüstung</strong> zurückgewiesen: Man wolle schließlich auch nicht, dass sich der Kreis in städtische Planungen <strong>einmische</strong>.</p>
<p>Dass in diesem Fall die <strong>Interessen</strong> von Hofheimer Bürgern <strong>unmittelbar</strong> betroffen sind, war der Hofheimer <strong>Regierungskoaliton</strong> offenbar <strong>egal</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Liberales Stadtgrün ist eher eine Schnapsidee</h2>
<p>Aber wie gesagt: Jetzt, wenige Tage vor den Wahlen, merkt auch die letzte Partei, dass<strong> Bäume, Stadtgrün und Umwelt</strong> für viele Bürger zu einem wichtigen Thema geworden sind. Und so lassen <strong>CDU</strong> und <strong>FDP</strong> heute das <strong>Kreisblatt</strong> groß berichten: <em>&#8222;FDP will 30 bis 50 Bäume pro Jahr pflanzen – CDU ist für den City-Tree&#8220;</em>.</p>
<p>Das klingt erst einmal super. Aber wenn man genauer hinschaut, entdeckt man eine Farce: Die <strong>FDP</strong> will natürlich nicht <strong><em>in</em></strong> der Stadt Bäume pflanzen – da soll schließlich möglichst viel gebaut werden. Der FDP-Vorschlag geht so: An der <strong>Strecke zwischen Hofheim und Lorsbach</strong> sei ein Radweg geplant. Der wird zwar erst – vielleicht – in ein paar Jahren gebaut, aber das ist heute egal: Entlang dieser Strecke könne man Bäume pflanzen, so die Liberalen. Was das mit Stadtgrün zu tun hat, bleibt offen.</p>
<p>Der zweite FDP-Vorschlag: Bäume auf dem <strong>Kellereiplatz</strong> und <strong>Chinonplatz</strong>. Spätestens hier enttarnt sich der vermeintliche Wahlkampfclou als reine <strong>Schnapsidee</strong>: Beide Plätze, so haben die Stadtverordneten längst entschieden, sollen für <strong>gelegentliche</strong> <strong>Feste</strong> frei bleiben. Kein Baum soll je einem <strong>Kirmeskarussel</strong> oder einer <strong>Würstchenbude</strong> im Weg stehen können.</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="625" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Rathaus-1-1024x625.jpg" alt="Stadtgrün" class="wp-image-10108" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Rathaus-1-1024x625.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Rathaus-1-300x183.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Rathaus-1-768x469.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Rathaus-1.jpg 1180w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Unser Bild oben hier noch einmal aus etwas anderer Perspektive (zum Vergrößern anklicken): So sehen aktuell die &#8222;Bäume&#8220; vorm Rathaus aus. </figcaption></figure>
<h2 class="wp-block-heading">Stadtgrün der CDU ist eine bemooste Maschine</h2>
<p>Wenn Hofheims <strong>CDU</strong> laut Kreisblatt jetzt von <strong>City-Trees</strong> (zu deutsch: Stadt-Bäumen) redet, die in der Stadt &#8222;gepflanzt&#8220; werden sollen: Dann hat das in Wahrheit mit Grün und Baum und Umwelt herzlich zu tun. City-Trees sind meterhohe Wände, in denen Bewässerungssysteme, Ventilatoren und Sensoren für eine Filterung der Luft sorgen. In Ballungsräumen und Industriegebieten wird damit experimentiert. Es werden auch Moospflanzen dabei eingesetzt, was den Christdemokraten zu gefallen scheint: Soll schließlich keiner sagen, die CDU sei nicht für mehr <strong>Grün in der Stadt</strong>!</p>
<h2 class="wp-block-heading">Kurz vor den Wahlen wird gerne viel erzählt&#8230;</h2>
<p>Wir haben abschließend die <strong>Wahlprogramme</strong> der beiden Regierungsparteien nach den Worten &#8222;<strong>Baum</strong>&#8220; und &#8222;<strong>Bäume</strong>&#8220; durchsucht. Ergebnis:</p>
<p>Bei der <strong>CDU</strong> gibt es <strong>einen Treffe</strong>r (<em>&#8222;,Stadtklima-Programm&#8216; auflegen und u.a. mehr Bäume im Straßenbild mit dem Ziel einer Verbesserung des innerstädtischen Mikroklimas&#8220;</em>).</p>
<p>Im Wahlprogramm der <strong>FDP</strong> findet sich das Wort &#8222;Baum&#8220; kein einziges Mal, geschweige &#8222;Bäume&#8220;. Dafür ist die Rede von &#8222;<strong>Bauen – bauen – bauen</strong>&#8222;. Selbst unter der Überschrift wie <strong>&#8222;Dem Landleben mehr Leben geben&#8220;</strong> plädieren die Liberalen dafür, &#8222;<em>weitere neue Wohngebiete zu identifizieren und deren Realisierung auf den Weg zu bringen&#8220;.</em></p>
<p>Das, so glauben unsere Politiker wohl, ist <strong>Politik</strong>: Kurz vor der <strong>Wahl</strong> muss man den Leuten nur das <strong>erzählen</strong>, was sie hören wollen. Die Lokalzeitung spielt da mit: Angesichts der großen Überschrift im heutigen Kreisblatt dürften sich die Parteistrategen von CDU und FDP schenkelklopfend zugeprostet haben. Sie lautete: <em>&#8222;Schwarz und Gelb entdecken das Stadtgrün&#8220;.&nbsp;</em></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Krifteler Hobby-Fotograf gelang Super-Foto</h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Daniel-Muth.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Daniel-Muth-1024x683.jpg" alt="20210305 Daniel Muth" class="wp-image-10037" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Daniel-Muth-1024x683.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Daniel-Muth-300x200.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Daniel-Muth-768x512.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Daniel-Muth.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Das Blitz-Foto von Daniel Muth.</figcaption></figure>
</div>
<p>Ein sensationelles Foto gelang <strong>Daniel Muth</strong>: Der 38-jährige Kfz-Technikermeister und begeisterte Hoybbyfotograf hatte sich am Donnerstagabend, als ein kurzes <strong>Gewitter</strong> über <strong>Hofheim</strong> und <strong>Kriftel</strong> niederging, in sein Dachfenster gelegt. Er stellte bei seiner Kamera (eine <strong>Sony Alpha 6400 </strong>mit 55-210 Objektiv) die Vollautomatik ein und schaltete auf Serienbild. 189 Fotos rauschten durch – <strong>Volltreffer</strong>: Muth fing einen <strong>gewaltigen Blitz </strong>ein, der den grauen Himmel durchteilte. Und im Vordergrund flattern die Flaggen von Kriftel, Deutschland und Europa. Wer mehr Fotos des Kriftelers sehen will: Daniel Muth zeigt sie auf <a aria-label="Instagram (opens in a new tab)" href="https://www.instagram.com/mondeo200/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Instagram</a> und ab und zu auch in der von ihm administrierten Facebookgruppe <a aria-label="&quot;Wir in Kriftel&quot; (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/groups/113990581947988" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">&#8222;Wir in Kriftel&#8220;</a>. </p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Für 2170 Euro kalt: Ex-Naspa-Filiale kann gemietet werden</h1>
<p>Die <strong>Bank</strong> ist längst ausgezogen, jetzt wird das <strong>Geschäftslokal</strong> zur Vermietung angeboten: Ende 2019 schloss die <strong>Nassauische Sparkasse</strong> ihre Filiale an der Ecke <strong>Rheingaustraße/Berliner Straße</strong>.  Die 155 Quadratmeter werden aktuell  zur Vermietung angeboten: für 2170 Euro, das sind 14 Euro pro Quadratmeter (plus Nebenkosten). Büro, Praxis, Ladenlokal – alles soll möglich sein. Wen&#8217;s interessiert: Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.immobilienscout24.de/expose/126451244?referrer=com_otp_search&amp;searchGeoPath=%2Fde%2Fhessen%2Fmain-taunus-kreis%2Fhofheim-am-taunus#/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona: In Hofheim liegt der Inzidenzwert schon wieder bei 75</h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona1.jpg" alt="20210305 Corona1" class="wp-image-10082" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Karte nennt die Zahl der Corona-Infizierten in den MTK-Kommunen. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure>
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<p>Die neuesten Corona-Zahlen mahnen zu mehr Achtsamkeit: Der <strong>Inzidenzwert</strong> stieg auf <strong>51</strong>. Es gibt 25 neue Infizierte, aktuell sind <strong>284</strong> <strong>Menschen</strong> an Covid-19 erkrankt.</p>
<p>In <strong>Hofheim</strong> gibt es sechs neue Erkrankte, insgesamt sind aktuell <strong>52</strong> Menschen in der Stadt infiziert: Der <strong>Inzidenzwert</strong> liegt heute bei <strong>75</strong>, das ist der höchste Wert im Kreisgebiet.</p>
<p>In <strong>Kriftel</strong> sind aktuell zehn Menschen erkrankt (+1), der <strong>Inzidenzwert</strong> wird mit <strong>27</strong> angegeben.</p>
<p>In den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> &nbsp;liegen zwölf Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, davon werden zwei beatmet.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat: Aktionen sind wenig durchdacht</h1>
<p><strong>Landrat Michael Cyriax </strong>schreibt in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>, dass das Land Hessen die Impfcenter gebeten habe, ab dem 10. März <strong>80 Prozent</strong> der geplanten „Kapazitäten zu aktivieren“.<em> &#8222;Das sind bei uns 960 Impfungen pro Tag. Das werden wir mit unseren engagierten Partnern, dem DRK und dem ASB selbstverständlich umsetzen.&#8220;</em></p>
<p>Weiter schreibt der Landrat:</p>
<p><em>&#8222;Mich erreichen seit Tagen eine Vielzahl von Fragen und berechtigter Kritik rund um die Terminvergabe. Wir brauchen eine unbürokratische und zeitnahe Vergabe der Termine. Alles andere führt zu Frustration – für alle. Allerdings ist weder der Main-Taunus-Kreis noch das Impfzentrum selbst in das Registrierungsverfahren noch in die Einzel-Terminvergabe eingebunden. Das ganze wird vom Land Hessen, der Task Force Impfkoordination, gemanagt. (&#8230;)</em></p>
<p><em>Wir alle haben erfreut zur Kenntnis genommen, dass ab Montag (8. März) jeder Bürger die Möglichkeit haben soll, sich kostenfrei testen zu lassen. Wer Strategien entwickelt, sollte auch einen Plan haben. An letzterem wird noch gearbeitet. Für heute morgen erhielt ich die sehr kurzfristige Einladung zu einer Telefonkonferenz zur Umsetzung der Bürgertests. Erkenntnis des Tages: Damit Apotheken daran mitmachen können, müssen diese jetzt vom Land Hessen oder den Landkreisen dazu befugt werden.&nbsp;</em></p>
<p><em>Einerseits bin ich dankbar, dass das hessische Gesundheitsminsterium uns Musterregelungen zur Verfügung stellen will. Bislang habe ich diese noch nicht erhalten. Andererseits ist das Ganze ein gutes Beispiel, wie wenig durchdacht und vorbereitet diese ganzen Aktionen sind. Wenn es wirklich eine Regelung braucht, um Apotheken zum Mitmachen zu ermächtigen, dann frage ich mich, warum das Bundesgesundheitsministerium das nicht in die Hand genommen hat.&#8220;</em></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona2.jpg" alt="20210305 Corona2" class="wp-image-10083" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Karte gibt den Inzidenzwert in den Orten des Main-Taunus-Kreises an.</figcaption></figure>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Lorsbacher Ortsbeirat: Viel Kabbelei, wenig Klarheit</h1>
<p>Die<strong> Sondersitzung des Ortsbeirates Lorsbach</strong> zur geplanten Kita-Erweiterung hat wenig Neues gebracht. Die Kernaussagen des zuständigen <strong>Dezernenten Bernhard Köppler</strong> (SPD) waren: Die Pläne sind noch in Arbeit. Demnächst stünde ein weiteres <strong>Abstimmungsgespräch</strong> mit dem Träger und dem Jugendamt an. Über die <strong>Kosten</strong> des geplanten Umbaus könne man derzeit keine Aussagen machen.</p>
<p>Die Sitzung war von der <strong>CDU</strong> beantragt worden: Deren <strong>Vorsitzender Stefan Weise</strong> ist Architekt und hatte Ende letzten Jahres aus der Not heraus, weil das Rathaus nicht in die Gänge kam, eine Planung entworfen und mit dem Ortsbeirat abgestimmt. Doch fand er seine Arbeit vom SPD-Dezernenten nicht genügend gewürdigt, was er in der Sitzung ausführlich vortrug.</p>
<p>Für die Linken machten <strong>Bernd Hausmann</strong> und <strong>Dr. Barbara Grassel</strong> darauf aufmerksam, dass der Dezernent die ursprüngliche Planung – Aufstockung des Gebäudes – in Wahrheit wohl bereits bereits im <strong>Sommer</strong> <strong>letzten</strong> <strong>Jahres</strong> gestoppt habe. <strong>Unverständlich</strong> sei, dass er nicht <strong>sofort</strong> mit einer neuen Planung begonnen habe. Auch nachdem <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>im September versprochen hatte, es werde noch in 2020 eine<em> &#8222;herausragende Planung&#8220; </em>vorgestellt, sei wieder nichts Erkennbares passiert.</p>
<p>Köppler versuchte, sich zu rechtfertigen. <strong>Höhepunkt</strong>: Er zählte mehr als <strong>zwei Dutzend Termine</strong> auf, die er zu dem Thema absolviert habe, nannte ausführlich Anlass jeder Besprechung und Teilnehmer – als wolle er <strong>die aufmüpfigen Lorsbacher</strong> mit langatmigen Ausführungen <strong>einschläfern</strong>. Das gelang nicht so ganz, es ging zeitweilig ziemlich <strong>kabbelig</strong> zu.</p>
<p>Am Ende blieb <strong>unklar</strong>, ob demnächst <strong>60 oder 100 Kinder </strong>in den kleinen Kindergarten dürfen, wann genau <strong>der große Umbau</strong> startet und wo die Kita-Kinder <strong>während des Umbaus</strong> untergebracht werden. Alles – angeblich – in Planung. Weise Worte des<strong> Vorsitzenden Dieter Kugelmann</strong> zum Abschluss: Der Ortsbeirat müsse künftig besser informiert werden. <em>&#8222;Da habt ihr eine Bringschuld&#8220;,</em> sagte er in Richtung Bürgermeister und Dezernent.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">417.000 Euro vom Land für die Steinbergschule</h1>
<p>Mit rund <strong>417.000 Euro</strong> unterstützt das Land Hessen den<strong> Main-Taunus-Kreis </strong>bei der energetischen Sanierung der <strong>Steinberg-Grundschule</strong> in Hofheim. Das Land trage damit 80 Prozent der förderfähigen Kosten, teilte <strong>Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir </strong>mit. Es sei vorgesehen,  Außenwände, Dach und Kellerdecke zu dämmen, Beleuchtung und Fenster auszutauschen sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einen Sonnenschutz zu installieren. Damit sinkt der <strong>Energiebedarf</strong> auf ein Fünftel des bisherigen Werts; dies entspricht dem Gegenwert von <strong>26.000 Litern Heizöl pro Jahr</strong> und spart der Atmosphäre jährlich <strong>55 Tonnen CO2</strong>. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im September 2022 und sollen bis November 2023 abgeschlossen sein.&nbsp;Mehr hier.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Wallauer Spange: Vereinbarung unterzeichnet – Kosten kennt keiner</h1>
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/05-03-Wallauer-Spange-3DVisualisierung-1024x518.jpg" alt="05 03 Wallauer Spange 3DVisualisierung" class="wp-image-10044" width="688" height="348" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/05-03-Wallauer-Spange-3DVisualisierung-1024x518.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/05-03-Wallauer-Spange-3DVisualisierung-300x152.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/05-03-Wallauer-Spange-3DVisualisierung-768x388.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/05-03-Wallauer-Spange-3DVisualisierung.jpg 1428w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: So (oder so ähnlich) soll der Bahnhof bei Wallau aussehen.</figcaption></figure>
<p>Sie haben&#8217;s getan: Die <strong>Verwaltungsspitzen</strong> von <strong>Hofheim</strong>, <strong>Wiesbaden</strong> und <strong>Hochheim</strong> haben eine Vereinbarung unterschrieben. Sie betrifft die geplante<strong> Wallauer Spange</strong>: Hier will die Deutsche Bahn eine Haltestelle anlegen – für das ganze Drumherum, also für eine größere <strong>Bushaltestelle</strong> mit Wendeschleife und Halteplätzen, für ein <strong>Parkhaus</strong> mit bis zu 500 Parkplätzen, <strong>Fahrradabstellplätzen</strong> sowie nicht zuletzt einer <strong>Anbindung</strong> an die L 3017 und L 3028 müssen sich die Kommunen kümmern.</p>
<p>Der Haltepunkt und seine Infrastruktur befinden sich auf Hofheimer Gelände, deshalb steuert die Kreisstadt auch hauptverantwortlich das ganze Projekt. Die Unterzeichnung einer Vereinbarung war unlängst geplant, wurde aber kurzfristig abgesagt, weil Proteste befürchtet wurden. Jetzt unterzeichnete eben jeder Verwaltungsbeamte im stillen Kämmerlein das Papier.</p>
<p><strong>Interessante</strong> Randnotiz: Angeblich weiß derzeit keiner, wie <strong>teuer </strong>die Sache wird. <em>&#8222;Über Kosten können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Aussagen getroffen werden&#8220;,</em> heißt es in einer langen Pressemitteilung, die heute herausgegeben wurde. Schließlich müssten noch <strong>verschiedene Varianten </strong>diskutiert werden. Fest steht nur: <strong>Wiesbaden</strong> und <strong>Hofheim</strong> müssen <strong>je 40 Prozent</strong> aufbringen, Hochheim 20 Prozent.</p>
<p>Nächster Schritt wird eine <strong>Verkehrsuntersuchung</strong> sein. Mit Ergebnissen wird im <strong>Laufe dieses Jahres</strong> gerechnet. Die ausführliche Pressemitteilung ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087079.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Weltfrauentag: Kommunikationstrainerin macht Frauen stark gegen Krisen</h1>
<p>Mit zahlreichen&nbsp;Online-Angeboten beteiligt sich der <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> am Veranstaltungsprogramm zum <strong>Weltfrauentag</strong>. Bei der zentralen&nbsp;MTK-Frauentagsveranstaltung am <strong>8. März </strong>bekommen die Teilnehmerinnen ab 19 Uhr von der <strong>Kommunikationstrainerin Denise Bellmann </strong>vermittelt, wie sie Krisen innerlich bestehen können.&nbsp;Neben dieser Veranstaltung stehen fünf weitere Vorträge auf dem Programm. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Chancengleichheit-und-Personlichkeit-9442.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Schon 12.000 Hofheimer beantragten Briefwahl</h1>
<p>Die Stadt Hofheim ruft noch einmal dazu auf, bei den <strong>Wahlen</strong> am nächsten Sonntag, <strong>14. März</strong>, möglichst per <strong>Briefwahl</strong> abzustimmen. Dazu haben sich bereits <strong>12.000 Wahlberechtigte </strong>in der Stadt entschlossen; die Wahlbeteiligung liegt damit schon jetzt bei <strong>35 Prozent</strong>. Damit die Briefwahlstimmen berücksichtigt werden, muss der Wahlbrief am <strong>Wahltag bis 18 Uhr</strong> im Rathaus vorliegen.&nbsp;</p>
<p>Bis <strong>Freitag, 12. März</strong>, um 13 Uhr steht allen Hofheimer Wahlberechtigten das <strong>Briefwahlbüro</strong> in der Stadthalle zur Verfügung. Die Briefwahl kann aber auch über das Internet unter <a aria-label="www.hofheim.de (opens in a new tab)" href="http://www.hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">www.hofheim.de</a> beantragt werden. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087078.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel: Wahlunterlagen gibt&#8217;s zur Not auch am Wahlsonntag</h1>
<p>Auch die <strong>Gemeinde Kriftel </strong>informiert zur Briefwahl. Wichtigste Punkte: Noch bis Mittwoch, <strong>10. März, 24 Uhr</strong>, können <strong>Briefwahlunterlagen</strong> online beantragt werden. Bis Freitag, <strong>12. März, 13 Uhr</strong>, geht das im Wahlbüro im Rathaus (Saal I) oder per E-Mail. Wer die Frist nicht einhalten könne, &#8222;<em>dem geben wir die Möglichkeit, am Wahltag bis 15 Uhr einen Vertreter ins Wahlbüro zu entsenden, um die Wahlunterlagen abzuholen“</em>, sagt Wahlleiter <strong>Franz Jirasek</strong>. Um am Wahltag ins Wahlbüro eingelassen zu werden, kann man sich telefonisch anmelden (Telefon 06192/4004-54 oder 23) oder am Rathaus-Eingang klingeln. Weitere Infos gibt <strong>Sven Sander</strong> vom Wahlamt (Telefon 06192 400454). Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bürgermeister outet sich als HK-Newsletter-Leser</h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2qCy-qtjOYs" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="407" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Freitagsvideo-Vogt.jpg" alt="20210305 Freitagsvideo Vogt" class="wp-image-10123" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Freitagsvideo-Vogt.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210305-Freitagsvideo-Vogt-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<p>Hofheims <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> liest den Hofheim/Kriftel-Newsletter offenbar sehr aufmerksam! Nur so erklärt sich sein neues <strong>Freitagsvideo</strong>: Er erinnert darin an die <strong>Kommunalwahl</strong> nächsten Sonntag – und lässt den <strong>Wahlvorgang</strong> von zwei Azubis erklären. Deren Auftritt in einem <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WGSG3c5cCuw" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Hofheimer Wahlwerbevideo</a></strong> war am Mittwoch im <a aria-label="HK-Newsletter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/03/geheime-kita-liste/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter</a> ausdrücklich gelobt worden (während der <strong>Schreibtischstuhl-Beitrag </strong>des<strong> </strong>Wahlleiters als müde und lustlos bewertetet wurde, folglich zeigt ihn Vogt heute nicht). Wir erfahren außerdem, was wir im Wahlwerbevideo vermisst hatten: Die<strong> sympathischen Damen</strong> heißen <strong>Sonia Said</strong> und <strong>Ayleen Zuban</strong>. Weitere Themen im Freitagsvideo: die <strong>Pflegeschule</strong> im Polar-Mohr-Haus (nicht neu), der digitale <strong>Jugendtreff</strong> (auch lange bekannt) und – O-Ton Vogt – &#8222;<strong>ich hab die Schnauze voll</strong>&#8220; wegen der ganzen Corona-Maßnahmen.&nbsp;Zum Freitags-Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=2qCy-qtjOYs" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>
<p><strong>Neue Mietwohnungen mit einem Pool auf dem Dach</strong></p>
<p>Die Hofheimer Zeitung stellt das Bauprojekt an der <strong>Niederhofheimer Straße 46</strong> vor (wo früher Auto Mazda war): Es entstehen<strong> 32 Mietwohnungen </strong>zwischen 35 und 150 Quadratmetern, eine <strong>Bäckerei</strong> und eine <strong>Tiefgarage</strong>. Interessantes Detail: <em>&#8222;Ergänzt wird dieses Konzept durch gemeinsame Dachterrassen, auf denen jedes Haus einen kleinen Pool erhält.&#8220; </em>Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/mit-pool-auf-dem-dach_23268599" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Katja Gorol gab kleines Frühlingskonzert</strong></p>
<p>Für Abwechslung im <strong>Corona-Alltag</strong> sorgt immer wieder die <strong>Krifteler Sängerin Katja Gorol.</strong> Jetzt gab sie ein kleines <strong>Frühlingskonzert</strong> zwischen den HWB-Häusern an der <strong>Fichtestraße</strong> in Hofheim. Die Hofheimer Zeitung berichtet (<a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/kultur/gesang-gibt-zuversicht_23268593" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>).</p>
<p><strong>Kostenlose Pressemitteilungen für 2,20 Euro</strong> verkauft</p>
<p>Das Kreisblatt verkauft seinen Krifteler Lesern für 2,20 Euro heute nur <strong>Pressemitteilungen</strong> der Gemeinde: Ein <strong>Zoom-Meeting</strong> von Vertretern der <strong>Partnerstädte</strong> – kostenfrei <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/zoom-meeting-mit-freunden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden – und die Reinigung des Beckens im <strong>Freizeitpark</strong> – gratis <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/weiher-im-park-gereinigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>
<p><strong>Ausländerbeirat wohl nicht so gefragt</strong></p>
<p>Informativ ist der Bericht von <strong>Manfred Becht</strong> im Kreisblatt über die Wahl des <strong>Ausländerbeirates</strong>: Der wird ebenfalls am<strong> 14. März</strong> gewählt. Es ist eine Interessenvertretung der Ausländer in der Stadt, die kaum bekannt und wohl auch nicht so gefragt ist. Bei der letzten Wahl lag die Wahlbeteiligung gerade mal bei sechs Prozent. <strong>Haluk Kaya</strong> ist aktuell Vorsitzender des Gremiums, klagt über <strong>mangelnde</strong> <strong>Unterstützung</strong> der Stadt und bekennt aber auch eigene <strong>Fehler</strong>. Er wird sich künftig verstärkt einbringen können: Die Grünen setzten ihn auf<strong> Platz 4 </strong>bei der Wahl der Stadtverordneten – der Einzug ins Parlament dürfte ihm sicher sein. </p>
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