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	<title>Preusche Norbert &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Preusche Norbert &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>&#8222;Musikschule zieht um&#8220;: Faktencheck entlarvt Vogt-Nachricht als Zeitungsente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Bürgermeister ließ vorige Tage aufhorchen, als er über die Lokalpresse verbreiten ließ: Der Umzug der Musikschule in einen Neubau an der Elisabethenstraße sei ausgemachte Sache. Stimmt das wirklich? Der Faktencheck ergibt: Die Nachricht ist nachweislich falsch – Christian Vogt hat für eine klassische Zeitungsente gesorgt. Was treibt den Mann nur an?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Hofheims Bürgermeister ließ vor einigen Tagen aufhorchen, als er erst in einem Ausschuss und dann noch einmal gegenüber der Lokalzeitung versicherte: Der Umzug der Musikschule in einen Neubau an der Elisabethenstraße sei ausgemachte Sache. Stimmt das wirklich? Der Faktencheck zeigt: Christian Vogt hat für ei<strong>ne klassische Zeitungsente gesorgt – <strong>seine Darstellung ist schlicht falsch</strong>.</strong> Spurensuche:  Was treibt den Mann nur an, die Öffentlichkeit derart zu täuschen?</strong></p>



<p>Beginnen wir ein wenig staatstragend: Journalisten sollen <strong>unabhängig</strong> und <strong>kritisch</strong> berichten, heißt es. Als <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321342/vierte-gewalt/" target="_blank" rel="noopener">Vierte Gewalt</a> sollen sie die <strong>Entscheidungsträger</strong> <strong>kontrollieren</strong> und die Öffentlichkeit <strong>objektiv</strong> <strong>informieren</strong>.</p>



<p>Soweit die <strong>Theorie</strong>.</p>



<p>Vor einigen Tagen war in der <strong>Lokalzeitung</strong> ganz groß zu lesen: Für <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> sei es eine <em>„ausgemachte Sache“</em>, dass die <strong>Musikschule</strong> in die Elisabethenstraße 3 umzieht. Die Zeitung wörtlich: <em>„Der Bürgermeister erinnert an entsprechende Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.“</em> Danach soll auf dem gut <strong>1100 Quadratmeter großen Grundstück</strong> <strong>der alten Stadtbücherei</strong> ein Neubau entstehen, in dem laut Vogt die <strong>Musikschule</strong> und das <strong>Hofheimer Bürgerbüro </strong>untergebracht werden,<em> &#8222;eventuell noch Gastronomie und Büroflächen“.</em>&nbsp;</p>



<p><strong>Eine Bürgerbeteiligung</strong> zur Zukunft des Geländes sei zwar noch <strong>nicht abgeschlossen</strong>, schreibt die Zeitung weiter. <em>„Aber nach Vogts Einschätzung bleibt es offensichtlich beim Umzug der Musikschule.“</em></p>



<p>Es las sich wie: Eine Bürgerbeteiligung brauchen wir eigentlich nicht mehr, <strong>es</strong> <strong>ist ja schon alles entschieden.</strong></p>



<p><strong>Der</strong> <strong>Faktencheck</strong> zeigt zweierlei:</p>



<p><strong>Christian Vogt </strong>hat sich mit seinen Aussagen weit <strong>vom Pfad der Wahrheit entfernt.</strong></p>



<p>Und die <strong>Zeitung</strong> muss sich den Vorwurf gefallen lassen, durch <strong>unkritische Berichterstattung</strong> die öffentliche Meinung zu <strong>beeinflussen</strong>: Sie informiert nicht, sondern macht sich <strong>zum Sprachrohr des Bürgermeisters.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vogt in 2020: Neubau eines Hotels ist ausgemacht</h2>



<p>In den <strong>Protokollen städtischer Gremien </strong>wie auch in den <strong>Unterlagen der Stadtparteien</strong> finden wir eine Vielzahl von <strong>Beschlüssen</strong> und <strong>Informationen</strong>. Eine Entscheidung, wonach eine <strong>Umzug der Musikschule</strong> eine <em>&#8222;ausgemachte Sache&#8220;</em> ist, finden wir <strong>nicht</strong>.</p>



<p>Gehen wir Schritt für Schritt vor:</p>



<p>Als er <strong>2019</strong> Bürgermeister werden wollte, <strong>favorisierte</strong> Vogt noch einen ganz anderen Plan: <em>„Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln“, </em>schrieb er in einer <strong>Wahlkampfbroschüre</strong>.</p>



<p>Es klang, und das war sicher <strong>beabsichtigt</strong>, als sei ein Hotelneubau<strong> längst beschlossene Sache</strong>.</p>



<p>Monate später – <strong>Vogt war gewählt</strong> – berichtete dann auch die <strong>Lokalzeitung</strong> unter Berufung auf den Bürgermeister, der Bau des Hotels gelte als<em> „ausgemacht“</em>.</p>



<p>Nur nebenbei: Heute verwendet die Zeitung die gleiche Formulierung – jetzt ist der <strong>Bau einer neuen Musikschule</strong> für Vogt <em>&#8222;ausgemachte Sache&#8220;.</em></p>



<p><strong>Reaktionen</strong> gab es damals übrigens <strong>keine</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Vogt 2020: Hotel ist ausgemacht</h2>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-size:15px">
<p style="font-size:18px">„Was dann aus dem Grundstück am Südrand des Kellereiplatzes wird, wo die Bücherei derzeit ihr Domizil hat, sei, wie Vogt (&#8230;) klarmachte, bereits ausgemacht. ,Ein Hotel&#8216; solle dort gebaut werden.“</p>
<cite><em>– Kreisblatt am 10. Oktober 2020</em></cite></blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<p><strong>Ende 2021</strong> machte der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> die Vogtschen Hotelpläne <strong>einer breiten Öffentlichkeit bekannt</strong>. Daraufhin schwappte eine <strong>Welle des Protests</strong> durch die Stadt. Vogt lenkte schnell ein:&nbsp;</p>



<p>Im <strong>Mai 2022</strong> kündigte er in einem <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=10209884312982240&amp;set=a.1412626373442" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Post</a> <strong>ein öffentliches Beteiligungsverfahren</strong> an. Die Bürger sollten über die Zukunft des Geländes <strong>mitentscheiden</strong> dürfen. <em>„Ich wünsche mir für das kommende Beteiligungsverfahren einen fairen, ehrlichen Diskurs für unsere Stadtgesellschaft“</em>, schrieb Vogt.</p>



<p>Im <strong>September 2022</strong> fand <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/">das erste Bürgerforum</a> in der Stadthalle statt. Das Rathaus teilte anschließend mit: <em>„Aus den Ergebnissen werden nun die Inhalte einer Aufgabenstellung für eine Mehrfachbeauftragung von Planungsbüros abgeleitet. Diese Planungsbüros sollen dann städtebauliche Konzeptionen zur räumlichen Verknüpfung der innerstädtischen Platzräume erarbeiten und klären, welche Funktion das Grundstück Elisabethenstraße 3 dabei übernehmen soll.“</em></p>



<p>Und dann <strong>der entscheidende Satz</strong>: <em>„Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimern Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“</em></p>



<p>Das war <strong>ein klares, ja ein starkes Versprechen: </strong>Die Hofheimerinnen und Hofheimer sollten weiterhin <strong>mitreden</strong> können.&nbsp;</p>



<p>Wenig später tagte das <strong>Stadtparlament</strong>. Auch hier wurde ein Beschluss gefasst, der an <strong>Deutlichkeit</strong> nichts zu wünschen übrig lässt:</p>



<p>Der Magistrat solle <em>&#8222;von unabhängiger Stelle&#8220;</em> einen <strong>Kriterienkatalog</strong> erarbeiten lassen, mit dem wiederum Planungsbüros beauftragt werden, erste <strong>Vorschläge</strong> <strong>aus den Ergebnissen des Bürgerforums</strong> zu erstellen. Und dann steht in dem Beschluss auch noch dieser Satz (35 Stadtverordnete stimmten dafür, zwei dagegen, drei enthielten sich):</p>



<p><em>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.&#8220;</em></p>



<p>Im <strong>September 2023</strong> wurde der <strong>Kriterienkatalog</strong> nicht in einem weiteren Bürgerforum, sondern in einer Stadtverordnetenverordnetenversammlung – nein, nicht zur Diskussion gestellt, sondern <strong>lediglich zur Kenntnisnahme</strong> vorgelegt.</p>



<p>In dem <strong>Kriterienkatalog</strong> finden wir einen Satz, der<strong> von zentraler Bedeutung</strong> ist: <em>„Den teilnehmenden Büros ist freigestellt, eine Bebauung in ihren Entwurf zu integrieren, als auch einen rein landschaftsplanerischen Entwurf einzureichen.“</em></p>



<p>Noch einmal, weil&#8217;s wichtig ist: <strong>Ob</strong> <strong>Bebauung oder Landschaftsplanung – alles sollte möglich sein.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Beschluss der Stadtverordneten im Wortlaut</h2>



<p>In städtischen Papieren finden wir einen Satz, den <strong>führende CDUler </strong>damals <strong>wie eine Monstranz vor sich hertrugen</strong>: Es bestehe ein <em>„grundsätzliches Einvernehmen“</em>, dass das Grundstück <strong>verkauft werden <span style="text-decoration: underline;">müsse</span>. </strong>Denn der Erlös werde <strong>dringend benötigt</strong>, um die Ausgaben für die neue Stadtbücherei <strong>refinanzieren</strong> zu können.</p>



<p><strong>Die Rechnung der CDU</strong> war einfach: Je größer<strong> ein Investor</strong> bauen kann, desto mehr zahlt er fürs Grundstück. Deshalb: <strong>Vierstöckig</strong> sollte das Hotel werden, plus ein <strong>Sattelgeschoss</strong> obendrauf. <strong>Viel</strong> <strong>Grün</strong> drumherum, wie von vielen Bürgern gewünscht, gar <strong>einen</strong> <strong>größeren</strong> <strong>Park</strong> – das hätte kein<strong> Geld gebracht</strong>. Das wollte die CDU<strong> absolut nicht.</strong></p>



<p>Doch dann, im <strong>Dezember 2023</strong>, also gerade mal vier Monate später, folgte <strong>die überraschende Wende</strong>:</p>



<p>Im Stadtparlament standen die <strong>Beratungen für den Haushalt 2024/25</strong> an, und <strong>Michael Henninger </strong>trug<strong> für seine CDU </strong>diesen Vorschlag vor:</p>



<p>Das Grundstück solle<strong> nicht mehr verkauft </strong>werden. Die Stadt solle es behalten und selbst bebauen: mit Räumen für die <strong>Musikschule</strong>, dazu <strong>Gastronomie</strong> und <strong>Büros</strong>, und auch das <strong>Bürgerbüro des Rathauses</strong> sollte hier untergebracht werden.</p>



<p>Gegen <strong>mehr Platz für die Musikschule</strong> hat doch keiner etwas einzuwenden, oder? Die Stadtverordneten, gegen Ende des Jahres <strong>auf wohliges Miteinander gepolt</strong>, stimmten <strong>ohne großes Nachdenken </strong>dem CDU-Antrag<strong> </strong>zu.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg" alt="Elisabethenstrasse 202405" class="wp-image-42610" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom Chinon-Center auf das Gebäude der alten Stadtbücherei: Hier soll neu gebaut werden, und eigentlich sollte die Bürgerschaft an der Planung beteiligt werden. Jetzt lässt der Bürgermeister wissen: Alles sei &#8222;ausgemacht&#8220;,</figcaption></figure>
</div>


<p>Der Beschluss ist vielleicht etwas <strong>kompliziert</strong> <strong>formuliert</strong>, aber <strong>unmissverständlich</strong>. Er liegt uns im Wortlaut vor. Er lautet:</p>



<p><em>„Der Magistrat wird gebeten, ein Bürgerforum zu organisieren, in welchem insbesondere folgende Aspekte beleuchtet werden sollen:</em></p>



<p><em>Bebauung des Areals „Elisabethenstraße 3a“ mit den Nutzungen Musikschule, Co-Working-Spaces/Büro sowie Bürgerbüro und Gastronomie auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan und des gefassten Aufstellungsbeschlusses, der ein Gebäude mit maximal 4.300 qm Bruttogeschossfläche (BGF) ermöglicht, sowie einer Außenfläche von ca. 1.400 qm, die zu einer öffentlichen Parkanlage in der Wegebeziehung von Chinon-Platz und Kellereiplatz im Sinne des Trojan-Plans stehen soll.“</em></p>



<p>Zusammengefasst: Ein <strong>Bürgerforum</strong> soll stattfinden – das ist im ersten Satz<strong> eindeutig festgelegt</strong>.</p>



<p>In diesem Bürgerforum soll <em>„insbesondere“</em> die Nutzung als <strong>Musikschule</strong> <strong>und</strong> <strong>Bürogebäude</strong> <em>„beleuchtet“</em> werden.</p>



<p>Das heißt zugleich: <strong>Alle anderen Nutzungen</strong> sind weiterhin möglich.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Vogt 2024: Musikschule ist ausgemacht</h2>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-size:15px">
<p style="font-size:18px">„Für Vogt ist es ausgemachte Sache, dass diese Einrichtung [die Musikschule] an die Stelle der alten Stadtbücherei an den Kellereiplatz zieht.“</p>
<cite>– Kreisblatt am 21. Mai 2024</cite></blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<p>Heute aber lässt<strong> Christian Vogt</strong> verbreiten, der Umzug der Musikschule sei<em> „ausgemachte Sache“.</em> Und die <strong>Lokalzeitung</strong> schreibt unter Berufung auf Vogt dazu, entsprechende <strong>Beschlüsse des Stadtparlaments</strong> lägen vor.</p>



<p>Es hätte der Zeitung <strong>gut</strong> <strong>angestanden</strong>, die Darstellung des Bürgermeisters <strong>nicht</strong> <strong>unkommentiert</strong> zu verbreiten, sondern <strong>kritisch</strong> zu hinterfragen, um <strong>zu einer objektiven Darstellung</strong> zu kommen.</p>



<p><em>„Das Problem sind nicht die kritischen Journalisten, sondern die netten“,</em> lautet ein bekanntes Zitat des Schweizer Politologen<strong> Gerhard Kocher</strong>.</p>



<p><strong>Das gilt auch für Hofheim.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Renommierter Architekt warnt vor einem Klotz</h2>



<p><strong>Ein</strong> <strong>Detail</strong> in dem Beschluss des Stadtparlaments verdient <strong>besondere Beachtung</strong>: Demnach soll ein Gebäude mit <strong>4.300 Quadratmetern Bruttogeschossfläche</strong> möglich sein. Das bedeutet angesichts der <strong>Grundstücksgröße</strong>: Es könnte <strong>ein viergeschossiges Gebäude</strong> entstehen, vermutlich mit <strong>einem</strong> <strong>Staffelgeschoss</strong> <strong>obendrauf</strong>.</p>



<p>So könnte die CDU am Ende doch noch ihren Plan durchsetzen:<strong> In bester Hofheimer Innenstadtlage</strong> entsteht – <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">Lorsbach lässt grüßen</a> – <strong>ein weiterer Klotz</strong>. Die Elisabethenstraße würde endgültig <strong>zur</strong> <strong>Schlucht</strong>.</p>



<p>An dieser Stelle müssen wir an den renommierten Darmstädter <strong>Architekten und Städteplaner Trojan </strong>erinnern, der vor gut 15 Jahren <strong>ein städtebauliches Konzept</strong> für das gesamte Areal entwickelt hatte. Seine Planung findet sich sowohl im <strong>CDU-Antrag</strong> als auch im <strong>Parlamentsbeschluss</strong> von Ende letzten Jahres erwähnt (<em>„auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan“</em>).</p>



<p><strong>Verschwiegen</strong> wird, dass die Stadt die ursprüngliche Idee des Architekten<strong> so stark verändert</strong> hat, dass der Mann <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>mitmachte</strong>. Er zog sich zurück.</p>



<p>Das war der <strong>Plan von Trojan</strong> gewesen: Gegenüber dem <strong>Rathaus</strong> und dem <strong>Chinonplatz</strong> sollten <strong>L-förmige Wohn- und Bürogebäude</strong> entstehen. Die Häuserfront sollte bis zum Kellereiplatz reichen, dabei <strong>sechs Meter von der Bordsteinkante entfernt</strong> bleiben: Ein langgezogener „Vorgarten“ wäre entstanden, in dem <strong>echte Bäume</strong> hätten gepflanzt werden können.</p>



<p><strong>Für den nördlichen Rand des Kellereiplatzes</strong> sah Trojan viel Grün vor: Hier wollte er <strong>die</strong> <strong>neue</strong> <strong>Stadtbücherei</strong> errichten, umgeben von <strong>einem kleinen Park</strong>.</p>



<p>Was aus der <strong>Vision des Architekten</strong> wurde, ist bekannt: Am nördlichen Rand des Kellereiplatzes wurde die <strong>Stadtbücherei</strong> gebaut – <strong>mit möglichst wenig Grün</strong>. Direkt daneben setzte die HWB <strong>ein riesiges Sparkassengebäude</strong>, dessen Fassade <strong>so nah wie möglich</strong> an die Elisabethenstraße gerückt wurde, so dass dort nur noch <strong>Bäumchen in Blumenkübeln</strong> stehen können.</p>



<p>Das habe, sagte Trojan später mal, <em>„nichts mehr mit dem ursprünglichen Konzept bzw. den Wettbewerbsergebnissen zu tun“</em>.</p>



<p>Als 2022 <strong>das</strong> <strong>erste Bürgerforum</strong> stattfand, meldete sich der Architekt noch einmal zu Wort:</p>



<p>Wenn schon ein <strong>Gebäude auf dem Grundstück der alten Stadtbücherei</strong> errichtet werde, dann dürfe das nur eines<em> „im angemessenen Maßstab“ </em>werden. Dass die <strong>Denkmalschützer</strong> auf dem Grundstück <strong>vier Geschosse plus Staffelgeschoss </strong>zulassen würden, sei städtebaulich nicht nachvollziehbar. <em>„Es ist nicht immer richtig, was die Behörden sagen“,</em> sagte Trojan, und in diesem Fall sei es <em>„einfach falsch“</em>.&nbsp;</p>



<p>Die zuhörenden Bürger <strong>applaudierten</strong> spontan.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtspitze verheddert sich in ihren Aussagen</h2>



<p>Über den Beschluss des Stadtparlaments aus September 2022, wonach der <strong>Kriterienkatalog</strong> <em>„im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt“</em> werden soll, spricht heute <strong>keiner</strong>. Die Situation wird <strong>zunehmend</strong> <strong>verworrener</strong>:</p>



<p><strong>Im Februar dieses Jahres </strong>berichtete <strong>Stadtrat Bernhard Köppler (SPD)</strong> im Ortsbeirat Kernstadt, dass Überlegungen zum Umzug der Musikschule<em> „im Zuge des bereits avisierten Bürgerforums II mit der interessierten Stadtgesellschaft diskutiert“</em> werden sollen. So steht&#8217;s in einem Magistratspapier. <strong>Ein Umzug der Musikschule</strong> dürfte demnach noch gar nicht feststehen, darüber müsste <strong>erst noch diskutiert</strong> werden.</p>



<p>Damit ist der Mann auf<strong> Linie seiner Partei</strong>: Die <strong>SPD</strong> hatte sich <strong>für eine Grünfläche </strong>an der Elisabethenstraße 3 ausgesprochen. <strong>Möglich sei zwar auch eine Bebauung,</strong> <em>„die jedoch deutlich geringere Ausmaße haben sollte als das geplante Hotel“</em>, heißt es in einer <a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/17/soll-das-filetstueck-am-kellereiplatz-verkauft-werden/" target="_blank" rel="noopener">Parteimitteilung</a> aus 2022.</p>



<p><strong>Den</strong> <strong>Ortsbeirat</strong> ließ Köppler noch wissen: <em>„Das Planungsbüro BSMF, das auch den Kriterienkatalog für das Wettbewerbs-/Ausschreibungsverfahren erstellt hat, wurde beauftragt, das Verfahren weiterzuführen und voraussichtlich im Frühjahr 2024 die Durchführung des Bürgerforum II zu koordinieren.“</em></p>



<p>Nur einen Monat später, im <strong>März 2024</strong>, teilt <strong>Bürgermeister Christian Vogt (CDU) </strong>den Stadtverordneten mit, dass <em>„die HWB mit dem weiteren Verfahren zur Neugestaltung des Grundstückes Elisabethenstraße 3 beauftragt werden“</em> soll. <strong>Das zweite Bürgerforum</strong> solle <em>„in der 2. Jahreshälfte durchgeführt werden“</em>. Dabei <em>„sollen die möglichen Nutzungen für einen Neubau auf dem Grundstück diskutiert werden“.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg"><img decoding="async" width="800" height="407" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg" alt="Musikschule" class="wp-image-42602" style="width:688px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022-300x153.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022-768x391.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf Facebook wünschte sich Bürgermeister Vogt einen fairen und ehrlichen Diskurs über die Zukunft der Elisabethenstraße. Das allerdings war vor zwei Jahren.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im April tagte wieder der<strong> Ortsbeirat Kernstadt</strong>. Die Grünen schlugen vor, <strong>das bestehende Gebäude</strong> nicht abzureissen, sondern in eine neue Planung zu integrieren.</p>



<p><strong>Peter Ottlik (SPD) </strong>drängte darauf, erst einmal über den aktuellen Sachstand informiert zu werden: Man wisse schließlich nicht, ob <strong>die Musikschule</strong> am Ende wirklich dort untergebracht werde.</p>



<p><strong>Michael Schulze (BfH) </strong>ergänzte: Man solle sich bei der neuen Nutzung nicht auf die Musikschule beschränken, <em>„das ist noch nicht entschieden“.</em></p>



<p><strong>Erster Stadtrat Daniel Philipp (Grüne)</strong>, seit Anfang dieses Jahres im Amt, sicherte den Ortsbeiräten zu: <strong>Nach der Sommerpause </strong>werde es <strong>ein zweites Bürgerforum</strong> geben. Zu Ablauf und Inhalten könne er allerdings nichts sagen: Er müsse sich <strong>erst</strong> <strong>einlesen</strong>.</p>



<p>Im Publikum saß <strong>Altstadtbewohner Norbert Preusche </strong>und nickte zustimmend: <em>„Ich halte es für ganz entscheidend, ob wir dann nur ein Modell präsentiert bekommen, um es uns anzuschauen, oder ob wir auch Anregungen einbringen können.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer blickt bei diesem Kuddelmuddel noch durch?</h2>



<p>Fassen wir zusammen:</p>



<p>Der <strong>SPD-Stadtrat</strong> nannte als Termin für das <strong>Bürgerforum II</strong> das Frühjahr 2024. Der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> gab kurz darauf in einer Mitteilung ans Stadtparlament <strong>die zweite Jahreshälfte</strong> an.</p>



<p>Der eine sagt, die <strong>Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung </strong>(<a href="https://www.bsmf.de/" target="_blank" rel="noopener">BSMF</a>) werde das weitere Verfahren durchführen – das wäre, wie ursprünglich beschlossen, <strong>ein externes und vor allem unabhängiges Fachbüro</strong>. Vogt dagegen will jetzt die <strong>stadteigene Wohnungsbaugesellschaft HWB</strong> mit dem weiteren Verfahren beauftragen. Da ist er <strong>Vorsitzender des Aufsichtsrates</strong>.&nbsp;</p>



<p>Und schließlich: Laut <strong>Kriterienkatalog</strong> soll die Nutzung des Grundstücks<strong> völlig offen</strong> sein. Im <strong>März</strong> sagte Vogt noch, dass <strong>über die Nutzung eines Neubau diskutiert </strong>werde. Jetzt verbreitet er, <strong>dass ein Umzug der Musikschule beschlossene Sache sei.</strong></p>



<p>In diesem <strong>Kuddelmuddel</strong> an Beschlüssen, Entscheidungen, Magistratspapieren und öffentlichen Verlautbarungen dürften<strong> die verantwortlichen Stadtverordneten</strong> längst <strong>jeden Durchblick</strong> verloren haben.</p>



<p>Aber vielleicht ist das ja auch <strong>beabsichtigt?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Luftschlössern auf der Suche nach Aufmerksamkeit</h2>



<p><strong>Ein Trost, eine Hoffnung bleibt: </strong>Vogt hat schon mehrfach <strong>große Projekte</strong> angekündigt, die sich als <strong>Luftschlösser</strong> entpuppten oder aber in seiner als <strong>Hofem Schlofem berüchtigten Verwaltung</strong> versandeten:</p>



<p>Für <strong>viel Geld</strong> wollte er auf dem <strong>Kellereiplatz</strong> eine <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">Frischluftmaschine &#8222;City Tree&#8220;</a> errichtet sehen. Für <strong>noch mehr Geld</strong> wollte er auf dem <strong>Untertorplatz</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/23/erste-bilder-von-riesenschirmen/">riesige Trichterschirme</a> aufstellen. <strong>Glück für Hofheim:</strong> Beide Vorhaben konnten<strong> rechtzeitig gestoppt</strong> werden.</p>



<p>2021 versprach er ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/">Museum neben dem Meisterturm</a> für<strong> 500.000 Euro</strong>, 2022 ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/">Taubenhotel in der Innenstadt</a> für <strong>100.000 Euro</strong>. Beide Projekte wurden bis heute <strong>nicht realisiert</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg"><img decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg" alt="Hof Ehry" class="wp-image-5101" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor zwei Jahren versprach Christian Vogt, aus dem Hof Ehry ein Kulturzentrum zu machen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im<strong> Jahr 2022</strong> kündigte er an, das verfallende Altstadtjuwel <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/">Hof Ehry zu einem Kulturzentrum</a> umbauen zu wollen. Das Gebäude steht <strong>noch immer lee</strong>r.</p>



<p>Und haben Sie schon mal wieder etwas vom <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/">Mega-Wohngebiet &#8222;Römerwiesen&#8220;</a> gehört, das in <strong>Marxheim</strong> entstehen soll? 2020 wurde es in einer großen Bürgerversammlung <strong>angekündigt</strong>: Seitdem herrscht Schweigen.</p>



<p>Jetzt die Darstellung, dass <strong>die Musikschule in die Elisabethenstraße</strong> umzieht – angeblich ausgemachte Sache, von den Stadtverordneten so beschlossen.</p>



<p>Warum nur versucht der Mann immer wieder, mit der <strong>Ankündigung von Projekten</strong> zu punkten, die <strong>weder</strong> <strong>durchdacht</strong> <strong>noch</strong> <strong>abgestimmt</strong> sind? Warum verbreitet er jetzt sogar eine Nachricht, <strong>die offensichtlich nicht stimmt</strong>?</p>



<p><strong>Unter Stadtverordneten</strong> kursiert inzwischen eine Erklärung:</p>



<p>Der Mann <strong>heischt nach Aufmerksamkeit</strong>. Er will<strong> wahrgenommen werden</strong>, um jeden Preis, notfalls auch mit Informationen, die eher <strong>seinem Wunschdenken entspringen</strong>.</p>



<p>Ein Bürgermeister jedoch, der <strong>leere Versprechungen</strong> macht und <strong>falsche Informationen</strong> streut, um den <strong>Beifall der Bürger</strong> zu ernten: Der handelt zutiefst <strong>populistisch</strong>.</p>



<p>Das ist gerade in diesen Zeiten <strong>unverantwortlich</strong>.</p>



<p><strong>Womit hat Hofheim das verdient?</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Ein kleiner Ortsteil wehrt sich gegen schlaffen Magistrat</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/02/26/ortsteil-gegen-magistrat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 14:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Gerber Sandra]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
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		<category><![CDATA[Werkmann Heidi]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 26. Februar. In Lorsbach herrscht ganz dicke Luft, und in Hofheim fangen sie an zu husten: Der Kindergarten platzt aus allen Nähten, sollte längst erweitert worden sein, aber im Rathaus kriegen sie's nicht hin. Jetzt wurden Kinder abgewiesen, der CDU-Vorsitzende greift den SPD-Dezernenten  frontal an, der Kirchenvorstand schlingert, Eltern sind verunsichert. Ein Horror-Szenario für die Lokalpolitik so kurz vor dem Wahltag, der Ortsbeirat muss zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Wir schauen hinter die Polit-Fassade. –– Außerdem: Ralph Stöckle macht im TV Hunger auf Frühling. Hofheim sucht Förster mit Fingerspitzengefühl. Corona-Zahlen richtig positiv. Künstlerinnen planen Gruppenkunstwerk u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dicke Luft herrscht in Lorsbach! Dort hat sich in letzter Zeit eine gehörige Portion Unmut über die Arbeit des Hofheimer Magistrats zusammengebraut. Ein Aufstand droht, die Politik versucht jetzt schleunigst gegenzusteuern: Der Ortsbeirat soll außerhalb der Reihe zusammenkommen, eine Sondersitzung wurde für nächste Woche angesetzt. Was ist da nur passiert?</strong></p>



<p>Es geht mal wieder um den<strong> Kindergarten</strong>, der aus allen Nähten platzt. Im Hintergrund aber schwelt weitaus mehr, und das betrifft am Ende <strong>alle</strong> <strong>Hofheimer</strong>, egal ob sie in der Kernstadt leben oder in einem Ortsteil: Die <strong>Unzufriedenheit</strong> mit der Arbeit im Rathaus wächst <strong>zunehmend</strong>. Immer mehr Bürger sind nicht bereit, das <strong>müde</strong>, <strong>lahme</strong>, manchmal sogar <strong>schlampige</strong> Handeln der städtischen Behörde <strong>klaglos</strong> hinzunehmen.&nbsp;</p>



<p>Die Menschen <strong>mucken</strong> auf. Wenn nicht jetzt, wann dann? <strong>Kurz vor Kommunalwahlen</strong> trauen sich die <strong>Parteipolitiker</strong> nicht, ihren Kritikern die kalte Schulter zu zeigen. Wohl deshalb wurde die <strong>Zusammenkunft</strong> des Lorsbacher Ortsbeirats angesetzt: Was monatelang versäumt wurde, soll jetzt ganz hastig gerettet werden.</p>



<p>Es ist die <strong>blanke Angst</strong>, die Gunst der Wähler zu verlieren. <strong>Wenn es nur nicht schon zu spät ist!</strong></p>



<p>Die Situation in dem kleinen Ortsteil hat sich längst <strong>zugespitzt</strong>: Der Kindergarten ist <strong>viel zu klein</strong>, und zwar seit Jahren schon (unser Foto oben entstand vor gut vier Monaten). Er bietet Platz für nur <strong>60</strong> Kinder, mit einer Ausnahmegenehmigung des Kreises durften bislang <strong>100</strong> Kinder aufgenommen werden. Bedingung war allerdings eine <strong>Erweiterung</strong> des Gebäudes. Die Pläne waren auch fix und fertig, eigentlich sollten die Arbeiten schon längst begonnen haben. Aber im Herbst letzten Jahres stoppten die Stadtverordneten ganz überraschend das Projekt. Zu teuer, hieß es, das Geld reiche nicht.</p>



<p>Einen klaren Plan, wie das Problem –<strong> zu viele Kinder auf zu wenig Raum</strong> – gelöst werden sollte, hatte man allerdings auch nicht parat.</p>



<p>Hätte man im <strong>Rathaus</strong> danach ausnahmsweise mal <strong>zügig</strong> reagiert, wäre eine Lösung vielleicht heute greifbar. Aber wir sind in <strong>Hofheim</strong>, wo die Verwaltung nicht zu Unrecht den Beinamen &#8222;<strong>Hofem Schlofem</strong>&#8220; trägt. Das ist jetzt die Quittung:</p>



<p><em>&#8222;Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres, also ab dem 1. August, werden wir leider noch keine neuen Kinder aufnehmen können.&#8220;</em> Es bleibe bei der <strong>Betriebserlaubnis für 60 Kinder </strong>ab dem 1. August 2021.<em> &#8222;Alle ab dem 1. August 2021 angemeldeten Kinder bekommen deshalb nun vorerst eine Absage.&#8220;</em></p>



<p>Diese <strong>Nachricht</strong> wurde etlichen Eltern zu Beginn dieser Woche zugeschickt. Das Schreiben war unterzeichnet von <strong>Sabine Träxler</strong> und <strong>Christine Volp</strong> als Kita-Leitung sowie von <strong>Micha Häckel </strong>für den Träger, die <strong>evangelische Kirche Lorsbach</strong>.</p>



<p>Am gestrigen Donnerstag folgte überraschend <strong>Eltern-Schreiben Nr. 2</strong>, unterzeichnet jetzt neben Häckel auch vom <strong>Kirchenvorstands-Vorsitzenden Wolfgang Nothdurft</strong>. Man möchte dem Eindruck entgegentreten, die Stadt tue nichts, hieß es plötzlich. Für das Kindergartenjahr, das am 1. August beginnt, würden bisher <strong>66</strong> Anmeldungen vorliegen. Das seien zwar <strong>sechs</strong> <strong>Kinder</strong> zu viel, aber das würde das <strong>Jugendamt</strong> akzeptieren. Weitere <strong>zehn</strong> <strong>Kinder</strong> seien bis Ende des Jahres angemeldet worden: <em>&#8222;Diese Kinder werden jetzt auch keine Absage bekommen (&#8230;) aber sie können Stand heute eben auch noch keine Zusage bekommen.&#8220;</em></p>



<p>Eltern <strong>geschockt</strong>, Kita-Leitung irgendwie <strong>verwirrt</strong>, und der Kirchenvorstand <strong>irrlichtert</strong> zwischen <strong>Verständnis</strong> für Elternproteste und <strong>Streicheleinheiten</strong> für die&nbsp;Verwaltung. Was für ein <strong>Kuddelmuddel</strong> in dem <strong>2.900 Seelen-Nest!</strong></p>



<p>Wie konnte es dazu kommen? Die <strong><a href="https://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/losung-fur-kita-lorsbach-in-sicht_22768765" target="_blank" aria-label=" (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheimer Zeitung</a></strong> hatte doch noch im Dezember optimistisch verkündet: <em>&#8222;Lösung für Kita Lorsbach in Sicht&#8220;.</em></p>



<p>Was ist in den Wochen danach schief gelaufen?</p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">CDU-Chef empört – dann fand er die Lösung</h2>



<p>Die Spur führt, mal wieder, ins Rathaus. Und dort direkt in das Büro des zuständigen Dezernenten, <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong>. So einige Leute in Hofheim sind auf den Mann <strong>gar</strong> <strong>nicht mehr gut </strong>zu sprechen, und das hat mit dem Parteibuch nichts zu tun. In allen Gesprächen klingt durch: Sie vermissen bei dem Beigeordneten <strong>etwas mehr Bemühen</strong>, etwas mehr <strong>Einsatz für berechtigte Bürgerinteressen</strong>, damit auch: <strong>etwas mehr Respekt gegenüber dem Amt und der Stadtgesellschaft.</strong></p>



<p><strong>I</strong>n einer Lorsbacher Facebookgruppe hat <strong>Stefan Weise </strong>die Problematik um die Kita-Erweiterung in einem längeren Post öffentlich aufgedröselt. Die Verwaltung – konkret: Herr Köppler – kommt dabei gar nicht gut weg.</p>



<p>Jetzt, im Gespräch, sagt Weise, er kenne den Kindergarten schon seit <strong>Kindestagen</strong> an, sein <strong>Herz</strong> hänge daran, und deshalb <strong>empörten</strong> ihn die aktuellen Geschehnisse sehr. Er beteuert: Der Umstand, dass er <strong>CDU-Vorsitzender</strong> in dem Ortsteil sei, spiele dabei keine Rolle.</p>



<p>Tatsächlich hat sich Weise in den letzten Wochen <strong>über alle Maßen</strong> engagiert: Er ist selbständiger <strong>Architekt</strong> und hat in seiner Freizeit eine Planung erarbeitet, wie man das<strong> Kita-Desaster</strong> lösen könnte. Da der Kindergarten im Gemeindehaus integriert ist, wo auch <strong>Vereine</strong>, die <strong>Bücherei</strong>, eine <strong>Malschule</strong> und ein <strong>Gemeindesaal</strong> untergebracht sind, wollen bei Umbauten viele mitreden, was die Sache erfahrungsgemäß nicht einfacher macht.</p>



<p>Weise hat<strong> mit allen Betroffene</strong>n gesprochen. Alle gaben ihr <strong>Okay</strong>.</p>



<p>Wo bitte ist jetzt das <strong>Problem</strong>?</p>



<p>Am <strong>16. Dezember 2020 </strong>stellte Stefan Weise seine Pläne im <strong>Ortsbeirat</strong> vor. Es gab <strong>Zustimmung</strong> von allen Fraktionen. Im <strong>Protokoll</strong> ist nachzulesen: <em>&#8222;Der Magistrat wird gebeten, den durch Herr Weise vorgestellten Alternativplan&nbsp;(als Anlage beigefügt)&nbsp;zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen.&#8220;</em></p>



<p>Der Beschluss fiel <strong>einstimmig</strong>. Ja, wo ist denn nun das <strong>Problem</strong>?</p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Verwaltung legte nur &#8222;Sammelsurium&#8220; vor</h2>



<p><em>&#8222;Es passierte nichts&#8220;,</em> sagt Weise heute. <em>&#8222;Der zuständige Dezernent reagierte einfach nicht.&#8220;</em> Er selbst habe im Rathaus anrufen und an den <strong>Beschluss des Ortsbeirats</strong> erinnern müssen. Erst da sei ein Gesprächstermin für <strong>Mitte Januar</strong> vereinbart worden.</p>



<p>Weise: <em>&#8222;Ich ging davon aus, dass ich meine Pläne dem zuständigen Architekten vorstellen sollte. Damit wir endlich vorankommen.&#8220;</em> Aber die Verwaltung hatte den Architekten <strong>nicht</strong> <strong>eingeladen</strong>. Der Mann hatte zu dem Zeitpunkt, wie inzwischen feststeht, Weises Pläne noch nicht einmal <strong>gesehen</strong>.</p>



<p>Ein<strong> neuer Termin</strong> wurde vereinbart. Weise: <em>&#8222;Wieder passierte erst mal nichts. Ich habe das Gespräch erneut anmahnen müssen.&#8220; </em>Daraufhin habe am <strong>11. Februar</strong> eine Videokonferenz stattgefunden, diesmal mit dem <strong>Architekturbüro Kulla</strong> aus Hattersheim (das hatte zuvor u.a. den Auftrag für die Sanierung der Stadthalle bekommen und sorgt derzeit für den <a aria-label=" (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/12/14/neue-treppe-fuer-280-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">mega-teuren Umbau der Rathaustreppe</a>).&nbsp;</p>



<p>Zwischenzeitlich waren seit der Sitzung des Ortsbeirat <strong>zwei Monate </strong>ins Land gegangen.</p>



<p><strong>Weise</strong>: <em>&#8222;Bei diesem Video-Call wurde allerdings nicht über meinen Plan gesprochen.&#8220; </em>Stattdessen sei ihm <em>&#8222;ein Sammelsurium diverser Vorplanungen&#8220;</em> vorgelegt worden, die der Ortsbeirat noch nie gesehen habe. <em>&#8222;Vieles nicht durchdacht, unschlüssig bzw. unvollständig.&#8220; </em>Auf seine Nachfragen zu den <strong>Baukosten</strong> <em>&#8222;konnte auch nach zwei Monaten keine Auskunft gegeben werden&#8220;</em>.</p>



<p>Weise, der die Kosten für die Umsetzung seiner Pläne auf <strong>1,3 Millionen Euro</strong> schätzt (<em>&#8222;das ist sehr konservativ gerechnet, es dürfte eher weniger werden&#8220;</em>), betont, dass er für seinen Entwurf <strong>kein</strong> <strong>Honorar</strong> verlange. <em>&#8222;Das von der Stadt beauftragte Büro Kulla kann meinen Plan gerne als Grundlage nutzen. Ich habe das für Lorsbach gemacht. Es ist mein Wunsch, dass endlich was geschieht.&#8220;</em></p>



<p>Er sagt auch: <em>&#8222;Der zuständige Dezernent sowie das Amt Gebäudemanagement verbummeln die Erweiterung des Kindergartens. Sie haben keinerlei Interesse an einer für alle Betroffenen positiven Lösung.&#8220;</em></p>



<h2 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#3a3a3a">Rathaus-Sprecherin: Wir arbeiten mit Hochdruck</h2>



<p>Was sagt denn nun die Stadtverwaltung dazu? Eine Antwort auf unsere Fragen von Rathaus-Sprecherin<strong> Iris Bernardelli </strong>lautet, wen wundert&#8217;s: <em>&#8222;Im Rathaus arbeiten alle Beteiligten mit Nachdruck daran, für die Kita Lorsbach eine ebenso vernünftige wie rasche Lösung zu finden und umzusetzen.&#8220;</em></p>



<p>Es habe zwei Termine mit Weise gegeben, sagt sie auch. <strong>Nach</strong> dem ersten Gespräch habe man Weises Plan an das Architekturbüro Kulla <strong>weitergeleitet</strong>. (Warum der Plan nicht <strong>vorher</strong> an das Architekturbüro geschickt wurde, sagte Frau Bernardelli nicht; das wollen wir hier auch mal offen lassen.)</p>



<p>Herrn Weise sei dann mitgeteilt worden, sagt Frau Bernardelli,<em> &#8222;dass sein dargestelltes Raumprogramm den Anforderungen des Jugendamtes nicht genügt&#8220;</em>. Einige seiner <strong>Vorschläge</strong> würde Architekt Kulla übernehmen (z.B. Aufzug, Außentreppe zum Gemeindesaal); andere <strong>nicht</strong> (z.B. Doppelnutzung des Gemeindesaals, größere Umbauten in der ehemaligen Hausmeisterwohnung).&nbsp;</p>



<p>Der <strong>Umzug</strong> <strong>der</strong> <strong>Bücherei</strong> und<em> &#8222;zügige Umbauten&#8220;</em> schafften demnächst <strong>neue Kita-Flächen</strong>. In dieser und in der kommenden Woche fänden zwischen Stadt, Träger und Jugendamt weitere Gespräche statt: <em>&#8222;Bis nach den Osterferien hoffen wir für die Eltern, die jetzt noch keine Zusage erhalten haben, Sicherheit für einen Kindergartenplatz in Lorsbach bieten zu können.&#8220;</em></p>



<p class="has-text-align-center"><strong>+ + +</strong></p>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ortsbeirat-Sondersitzung mit nur einem Thema</h2>



<p>Die <strong>Sondersitzung</strong> des Ortsbeirates beginnt am <strong>Donnerstag</strong> um 20 Uhr in der Hofheimer Stadthalle. Auf der Tagesordnung steht nur ein Thema: <em>&#8222;Sachstandanfrage zum Thema ev. Kindergarten Lorsbach&#8220;</em>. Die <strong>CDU</strong> hat einen <strong>Fragenkatalog</strong> eingereicht und erwartet Antworten vom zuständigen Dezernenten Köppler. Unter anderem will man wissen, wie es mit der <strong>Genehmigung des Jugendamtes</strong> aussieht bzw. woran sie scheiterte. Und warum es bis heute offenbar keine <strong>genehmigungsfähige</strong> <strong>Planvariante</strong> gibt (&#8222;Nach 5 Monaten könne man doch eine erwarten?&#8220;). Und schließlich: Gibt es <strong>Kindergartenplätze</strong> <strong>als</strong> <strong>Alternative</strong> für die von der Absage bedrohten Kinder? </p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Videotipps zum Wochenende</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/sendungen/hallo-hessen--oldtimer-und-ihre-geschichten,sendung-112290.html" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Halle-Hessen.jpg" alt="20210226 Halle Hessen" class="wp-image-9527" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Halle-Hessen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Halle-Hessen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ralph Stöckle macht im Fernsehen Hunger auf Frühling</h3>



<p><strong>Ralph Stöckle</strong> vom Restaurant &#8222;<a aria-label="Die Scheuer (opens in a new tab)" href="https://www.die-scheuer.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Die Scheuer</a>&#8220; in Hofheim präsentiert in der <strong>Fernsehsendung</strong> &#8222;Hallo Hessen&#8220; ein frühlingshaftes Rezept: <strong>Gebratener grüner Spargel</strong> mit Petersilienpesto, Tomatensalsa, hausgemachte Gnocchi und Parmesan. Klingt lecker, sieht noch leckerer aus und schmeckt bestimmt super! Zum Video geht&#8217;s <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/sendungen/hallo-hessen--oldtimer-und-ihre-geschichten,sendung-112290.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> (ab Minute 17:55), das Rezept steht <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/rezepte/rezept-gebratener-gruener-spargel-mit-petersilienpesto-tomatensalsa-hausgemachte-gnocchi-und-parmesan,kochen-4582.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.facebook.com/stadthofheim" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="405" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Freitagsvideo.jpg" alt="20210226 Freitagsvideo" class="wp-image-9622" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Freitagsvideo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Freitagsvideo-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h3 class="has-text-align-center wp-block-heading">Christian Vogt sehen – und die Welt kann so schön sein</h3>



<p>Bisschen spät ist er heute dran, wir hatten schon gedacht, er wolle sich künftig <strong>mehr der Arbeit</strong> und <strong>weniger der Selbstdarstellung</strong> widmen. Aber nun macht er doch weiter: Das Freitags-Video von <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> erschien heute erst um 20 Uhr. Die Welt kann so ja schön sein: Er plaudert über <strong>Impfungen</strong>, für die einen Termin zu bekommen doch gar nicht so schwierig sei, über das <strong>Haus der Jugend</strong>, das wieder Beratungsgespräche anbiete, die <strong>Briefwahl</strong>, die intensiv genutzt werde. Und als Tipp fürs Wochenende erzählt er über ein <strong>Foto-Projekt </strong>des Archivs, das der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/17/falsche-briefwahl-unterlagen/" target="_blank" aria-label="Hofheim/Kriftel-Newsletter (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> vor Tagen vorstellte.</p>



<p class="has-text-align-center">+++ Unsere Bilder zeigen Screenshots aus den Videos. Ein Klick aufs Bild bringt Sie zur Webseite mit dem Film. +++</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim sucht Förster mit Fingerspitzengefühl</h1>



<p>Nach dem überraschenden Abgang von <strong>Revierförster Karlheinz Kollmannsberger</strong> – <a aria-label="hier nachzulesen (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/02/03/revierforster-wirft-hin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier nachzulesen</a> – hat die Stadt Hofheim eine Stelle &#8222;<strong>Forstrevierleitung</strong>&#8220; ausgeschrieben. Auf der Webseite der Stadt sind die fachlichen Voraussetzungen nachzulesen. Interessant: Es wird &#8222;<em>Fingerspitzengefühl in der Aufgabenwahrnehmung in der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung&#8220;</em> verlangt. Und kleines Goodie: <em>&#8222;Das städtische Forsthaus mit dazugehörigem Betriebshof steht der zukünftigen Revierleitung zur Anmietung zur Verfügung.&#8220;</em> Wer Interesse hat: Die <strong>Stellenanzeige</strong> steht <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Stellenangebote/Forstrevierleitung-m-w-d.php" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel besitzt bald 322 Wohnungen</h1>



<p><em>„Kriftel verfügte 2020 über 278 Wohnungen im Eigentum beziehungsweise im Belegungsrecht. Im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden ist das ein beachtliches Angebot. Es hat sich bewährt, schon sehr früh in den Bau von günstigem Wohnraum zu investieren. Auch die Gründung der Gewobau im Jahr 1970 hat maßgeblich zum Aufbau dieses enormen Wohnungsbestandes geführt.“</em> Das sagte <strong>Bürgermeister Christian Seitz </strong>in seinem Bericht über die wohnungswirtschaftliche Tätigkeiten seiner Gemeinde.</p>



<p>2020 konnten insgesamt <strong>16 Wohnungen </strong>vergeben werden. Die Zahl der <strong>Wohnungssuchenden</strong> sei im Vergleich zum Vorjahr <strong>von 130 auf 122 gesunken</strong>. Dabei sei der Bedarf an günstigen Wohnungen für große Familien und Alleinerziehende mit Kindern besonders groß.</p>



<p>Derzeit plant die Gewobau das größte Wohnungsbauprojekt ihrer Geschichte an der Raiffeisenstraße: Vorgesehen sind<strong> 44 Wohnungen</strong> in vier drei- bis viergeschossigen Gebäuden. Sie sollen in der zweiten Jahreshälfte <strong>2023</strong> fertig sein. Der zur Verfügung stehende Wohnungsbestand der Gemeinde wird dann auf <strong>322 Wohneinheiten</strong> ansteigen. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/mehr-wohnungen-fuer-geringverdiener/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">MTK: Inzidenzwert wieder unter 50!</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1.jpg" alt="Magistrat" class="wp-image-9509" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Infizierten in den MTK-Kommunen. (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>Die <strong>Corona-Zahlen</strong> entwickeln sich beruhigend positiv: Der <strong>Inzidenzwert</strong> ist wieder unter 50 gerutscht, wird heute mit <strong>49</strong> angegeben. Die Zahl der Infizierten stieg im Kreisgebiet um <strong>21</strong>, aktuell sind <strong>264</strong> Menschen infiziert.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> sind aktuell nur noch <strong>46</strong> Menschen erkrankt, in <strong>Kriftel</strong> <strong>9</strong>.</p>



<p>Es gibt keinen neuen Todesfall. Und von den zehn Patienten mit bestätigter Covid-19-Infektion, die in den Kliniken des Main-Taunus-Kreises behandelt werden, muss keiner mehr beatmet werden.</p>



<p>Wenn nur die <strong>Impfungen</strong> endlich in Fahrt kämen! Gestern wurden im<strong> Impfzentrum Hattersheim</strong> nur <strong>240</strong> Menschen geimpft, 232 davon erhielten ihre Erstimpfung.</p>



<p>Das <strong>Corona-Tagebuch</strong> von<strong> Landrat Michael Cyriax</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> fällt entsprechend kurz aus. Angesichts der positiven Entwicklung findet sich in der Kommentarspalte viel Lob. <em>&#8222;Cool&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="&#x1f44d;" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/t9b/2/16/1f44d.png">&nbsp;weiter so&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" height="16" width="16" alt="&#x1f609;" src="https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/tf6/2/16/1f609.png">&#8222;</em> und auch <em>&#8222;Danke wie immer für die gute Info!&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2.jpg" alt="20210226 Corona2" class="wp-image-9508" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Orten des Main-Taunus-Kreises. </figcaption></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Sternsinger sammelten rund 10.000 Euro</h2>



<p>Die Sternsinger-Aktion konnte wegen Corona nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden. Trotzdem kamen 10.120,49 Euro an Spenden zusammen. Nachzulesen im Pfarrblatt von St. Peter und Paul. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://stpup.de/images/prhk/static/aktuelles/Pfarrblatt_KW_9_2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kita-Förderverein freut sich über Spendengelder</h2>



<p>Der Förderverein der Kita &#8222;Am Steinberg&#8220; freut sich: Der Verein wurde über das Amazon-Smile-Programm mit 122,19 Euro unterstützt. Dieses Geld soll direkt den Kita-Kindern zugute kommen. Um Vorschläge wird gebeten – beispielsweise auf der <a aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/FoerdervereinKitaSteinberg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jetzt schon 179 Ritter im Showspielhaus</h2>



<p>Freude herrscht auch im <strong>Showspielhaus</strong>, trotz monatelanger Schließung: Der <strong>Showspielhaus-Ritter-Club</strong> hat bereits <strong>179</strong> <strong>Mitglieder</strong>. Auf Facebook wird verkündet: Es gibt bis jetzt 83 Privatkundenmitglieder, 87 Privatkunden-Ritter, 2 Gewerbekunden, 2 Gewerbekunden-Ritter, 5 Firmenkunden. Alle Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.showspielhaus.de/showspielhaus-ritter-der-club/?fbclid=IwAR2TE7Cn5KdnbfaoMGLlOAVAkQUXg6SkpF9tQ-TZmuXdr6xKBviDf6l0Tnw" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Glasfasernetz wird weiter ausgebaut</h2>



<p>Die Arbeiten zum Ausbau des <strong>Glasfasernetzes</strong> in den Hofheimer Stadtteilen <strong>Wildsachsen</strong>, <strong>Lorsbach</strong> und <strong>Langenhain</strong> gehen weiter. Die Stadtverwaltung nennt auf ihrer Webseite die Termine, wann wo gebuddelt wird. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087012.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kindertagespflege: Hier geht&#8217;s ums Geld</h2>



<p>Mit verschiedenen neuen Regelungen will der Main-Taunus-Kreis in der <strong>Kindertagespflege</strong> sowohl die <strong>Familien der Kinder </strong>als auch die <strong>Betreuungskräfte</strong> unterstützen. So können die zu zahlenden Beiträge unter bestimmten Bedingungen erlassen werden. Bei Betreuungsausfällen durch Quarantäne werden entsprechende Beträge rückwirkend ab Ende Mai 2020 erstattet. Eine Ermäßigung wird nun auch gewährt, wenn Geschwisterkinder eine kostenpflichtige schulische Betreuung besuchen. Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Entlastung-und-Forderung-9425.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei-Telefonanlage wird kurz vom Netz genommen</h2>



<p>Wichtiger Hinweis der Polizei: Am <strong>Donnerstag, 4. März </strong>ist die Polizei im Main-Taunus-Kreis <strong>zwischen 20 und 22 Uhr</strong> für wenige Minuten lediglich über den <strong>Notruf 110</strong> zu erreichen. Wegen Wartungsarbeiten wird die Telefonanlage innerhalb der zwei Stunden für kurze Zeit vom Netz genommen. Die Polizei: <em>&#8222;Sollten Sie zufällig zum Zeitpunkt der Abschaltung die örtlich zuständige Dienststelle anrufen, werden Sie einen entsprechenden Hinweis hören. Beenden Sie dann das Telefonat und wählen Sie bitte die 110.&#8220;</em></p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Künstlerinnen planen analoges Gruppen-Kunstwerk</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen.jpg" alt="20210226 Kuenstlerinnen" class="wp-image-9534" width="239" height="170" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen.jpg 477w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210226-Kuenstlerinnen-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 239px) 100vw, 239px" /></a><figcaption>Heidi Werkmann und Sandra Gerber (r.)</figcaption></figure></div>



<p>Da im Moment <strong>keine Kunst-Workshops </strong>stattfinden dürfen, bietet der<strong> </strong>Verein<strong> &#8222;Hofheimer KulturWerkstatt&#8220;</strong> eine alternative Möglichkeit an: einen <strong>Kunstaustausch</strong>, den der <strong>Postbote</strong> bringt. Zum Anfassen. Zum Spüren. Zum Nachspüren. Zum Nachdenken. Das geht so:</p>



<p>Gemeinsam wird ein <strong>Din-A4-Heft </strong>mit kleinen <strong>Kunstwerken</strong> gefüllt. Die beiden Hofheimer Künstlerinnen<strong> Sandra Gerber</strong> und <strong>Heidi Werkmann</strong> werden den Anfang machen und eine Doppelseite des Buches gestalten. Jeder Teilnehmer&nbsp; bekommt ein Buch per Post geschickt und gestaltet die nächste Doppel-Seite mit einer <strong>künstlerischen ‚Antwort‘ auf das Kunstwerk davor. </strong>Die „Antwort“ kann eine Zeichnung, eine Collage, ein Druck, eine Fotografie oder eine Schriftgestaltung sein.</p>



<p>Die <strong>Teilnahme</strong> kostet einmalig 8 Euro (Material und Porto). Die zusätzlichen Portokosten übernimmt jeder Teilnehmer selbst. Anmeldungen sind noch möglich unter <a href="mailto:info@hofheimer-kulturwerkstatt.de">info@hofheimer-kulturwerkstatt.de</a>. Achtung, die Zeit drängt: Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2021.&nbsp;Mehr Infos <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hofheimer-kulturwerkstatt.de/?event_id1=1384" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Modernes Einkaufscenter schafft Fahrrad-Parkplätze</strong></p>



<p>Das beste, was die Zeitung heute zu bieten hat, sind drei Leserbriefe. Vorige Tage hatte <strong>Lothar Höhn</strong> gewettert, dass man nicht mehr mit dem Fahrrad in die <strong>Tiefgarage des Chinon-Centers</strong> fahren dürfe (was eine Entscheidung des Pächters, also der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ist). Heute schreibt <strong>Cornelia Lederer</strong>: Auch ihr sei <em>&#8222;sauer aufgestoßen, dass die einzig vorhandene Stellfläche für Fahrräder mit einem massiven Metallgestänge und Verbotsschild verbaut wurde. Es befindet sich dort nun einfach ungenutzter Raum, den man sperrt, nur um die Radfahrer fern zu halten. Dass jetzt aber auch noch damit gedroht wird, die Fahrräder zu entfernen und dies wohl auch schon geschehen ist, das ist schlimm.&#8220;</em> Solange sich an dieser Situation nichts ändere, werde sie im Chinon-Center garantiert nichts mehr einkaufen. <em>&#8222;Von einem modernen Einkaufscenter würde ich mir erwarten, dass zwei Auto-Parkplätze zu Fahrradparkplätzen mit entsprechenden Stangen zum Abschließen der Fahrräder umgewandelt werden!&#8220;</em></p>



<p><strong>Seniorenrat ist für die &#8222;Nette Toilette&#8220;</strong></p>



<p><strong>Hans-Karl Ortman</strong>n lobt das Bemühen der Linken, in der Stadt Hofheim die Aktion <strong>&#8222;Nette Toilette&#8220;</strong> einzuführen, was aber im Stadtparlament an der Großen Koalition aus CDU, SPD, FDP und FWG scheiterte. Ortmann:<em> &#8222;Ooh, hab’ ich eine Wut im Bauch! Gut, dass bald Wahlen sind, auch in Hofheim. Warum? Nur weil eine gute Sache von Frau Dr. Grassel von ,Die Linke&#8216; vorgeschlagen wird, wird sie von der 4er-Groko abgeschmettert. Das ist wahrlich nicht souverän.&#8220; </em>Im Frühherbst vergangenen Jahres habe er im Seniorenbeirat auf eine Anfrage einer Hofheimer Seniorin von Idsteins „Nette Toilette“ berichtet. <em>&#8222;Der Seniorenbeirat hat das Thema nunmehr beschlossen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Anspruchsvolle Zukunftskonzepte entwickeln</strong></p>



<p><strong>Norbert Preusche</strong> verlangt von den Lokalpolitikern, nicht nur hektisch aktuellen Trends zu folgen.<em> &#8222;Ein vor uns liegender beschleunigter Wandel, der fast alle Lebensbereiche betrifft, erfordert anspruchsvolle Zukunftskonzepte. Das setzt voraus, erst einmal ganzheitlich orientierte Bestandsaufnahmen und Beurteilungen zu erstellen und nicht nur Aktionismus zu bevorzugen, um Wählerinnen und Wähler zu gewinnen.&#8220;</em> Ob Verkehr oder Wohnungsbau: <em>&#8222;Die Parteien stehen bei den kommenden Kommunalwahlen auch vor einer Wende, ihren Wählern mehr zu vermitteln, als nur das Übliche.&#8220;</em></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Hinweis</h2>



<p>In einer ersten Veröffentlichung des Hofheim/Kriftel-Newsletters hieß es, <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> habe an diesem Freitags kein Video veröffentlicht. Inzwischen ist das Video – siehe oben – doch noch erschienen. Der HK-Newsletter wurde entsprechend aktualisiert.</p>



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