<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Laur Frank &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/laur-frank/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jan 2026 10:45:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Laur Frank &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Inside Rathaus: Stellenplan ist explodiert &#8211; Neue Vorschriften drohen mit hohen Strafen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/11/10/inside-rathaus/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2024/11/10/inside-rathaus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Laur Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Preusche Doris]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=49266</guid>

					<description><![CDATA[Heute schauen wir direkt ins Rathaus: Wir haben - dank der SPD - erfahren, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt die Verwaltung unserer kleinen Stadt aufbläht wie nie zuvor. Immer mehr Beamte, immer mehr Angestellte. Und wer soll das alles bezahlen? Richtig: Sie, ich, wir alle -  genau hinschauen ist also durchaus angebracht! Das gilt auch für zwei Rechtsvorschriften, die seit kurzem in Hofheim gelten: Hat das überhaupt jemand mitbekommen? Hier erfahren Sie es: Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Heute schauen wir direkt ins Rathaus: Wir haben &#8211; dank der SPD &#8211; erfahren, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt die Verwaltung unserer kleinen Stadt aufbläht wie nie zuvor. Immer mehr Beamte, immer mehr Angestellte. Und wer soll das alles bezahlen? Richtig: Sie, ich, wir alle &#8211;  genau hinschauen ist also durchaus angebracht! Das gilt auch für zwei Rechtsvorschriften, die seit kurzem in Hofheim gelten: Hat das überhaupt jemand mitbekommen? Hier erfahren Sie es: Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen.</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>






<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Unter CDU-Vogt: Personalschwemme im Rathaus</h2>



<p>In der <strong>Hofheimer SPD</strong> scheint die Erkenntnis gereift zu sein: Eine <strong>Stadtpolitik</strong>, die sich <strong>erfolgreich der Zukunft</strong> zuwenden will, kommt um <strong>eine kritische Betrachtung der Gegenwart</strong> nicht herum. Außerdem stehen im März nächsten Jahres <strong>Bürgermeisterwahlen</strong> an, und die Partei hat mit <strong>Tobias Undeutsch </strong>einen Kandidaten nominiert, der sich <strong>überraschend ambitioniert</strong> zeigt:</p>



<p><strong>Höchste Zeit also für eine ehrliche Bestandsaufnahme der aktuellen Stadtpolitik.</strong></p>



<p>Sie startet mit einem Knall: <strong>Parteivorsitzender Aaron Kowacs</strong> hat die Haushaltspläne <strong>unter die Lupe genommen</strong> und darin Zahlen entdeckt, die noch <strong>Sprengkraft entwickeln</strong> könnten. In einem Schreiben ans Rathaus nennt er<strong> Daten und Fakten</strong>:</p>



<p>Im Jahr <strong>2019</strong> hatte die langjährige <strong>SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang</strong> den Chefsessel im Rathaus geräumt und damit für <strong>CDU-Mann Christian Vogt</strong> Platz gemacht.</p>



<p>Unter Stang wies der städtische Haushalt zuletzt <strong>knapp 250 Stellen</strong> aus.</p>



<p>Heute, unter Vogt, umfasst der Personaletat der Stadtverwaltung <strong>fast 420 Stellen</strong>. Kovacs: <em>„Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hofheim hat sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt.“</em> Das ist <strong>recht</strong> <strong>großzügig</strong> bemessen, aber als Oppositonspolitiker darf man das natürlich. Der <strong>Personalzuwachs</strong> beträgt genau <strong>68 Prozent</strong>. Immerhin!</p>



<p>Auffällig: Einerseits gibt es im Rathaus eine <strong>Personalschwemme</strong>. Gleichzeitig aber bleiben <strong>immer mehr Stellen unbesetzt</strong>. Kowacs‘ Etat-Analyse zeigt: In der <strong>Vor-Vogt-Zeit</strong> waren <strong>rund zehn Prozent</strong> der Stellen nicht besetzt. <strong>Mit Vogt</strong> im Rathaus hat sich diese Zahl <strong>glatt verdoppelt</strong>: Heute sind <strong>rund 20 Prozent</strong> der Stellen unbesetzt.</p>



<p>Das wirft natürlich Fragen auf: Warum <strong>fehlen</strong> der Stadtverwaltung so viele Mitarbeiter? Ist die Kreisstadt als Arbeitgeber etwa derart <strong>unattraktiv</strong>, dass sich <strong>niemand</strong> dort bewerben möchte?</p>



<p>Oder aber sind die<strong> Arbeitsbedingungen</strong> <strong>und die Atmosphäre im Rathaus</strong> so mies, dass potenzielle Mitarbeiter lieber <strong>woanders</strong> hingehen?</p>



<p>Erst kürzlich war von <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Kita-Notstand_Mobbing-Attacke_auf_der_Rathaus-Chefetage">Mobbing auf der Chefetage</a> die Rede, und so etwas spricht sich schnell herum&#8230; Auch die <a href="https://www.spd-hofheim.de/2024/10/30/personal-der-stadt-hofheim-unter-buergermeister-vogt-fast-verdoppelt/" target="_blank" rel="noopener">SPD-Fraktion</a> mutmaßt, dass nicht allein der <strong>Fachkräftemangel</strong> als Erklärung herhalten kann: Die vielen freien Stellen seien wohl auch <em>&#8222;im Arbeitsklima des Rathauses begründet&#8220;</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg" alt="Rathaus" class="wp-image-32058" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>Kowacs nennt weitere interessante Zahlen: Im Jahr <strong>2019</strong>, als Vogt die Verwaltungsspitze übernahm, gab es <strong>32 Beamte</strong> im Rathaus. Heute stehen <strong>50 Beamtenstellen</strong> auf der Payroll der Stadtverwaltung: Das ist eine Steigerung von<strong> über 55 Prozent!</strong></p>



<p>Für die „Betroffenen“ mag der Beamtenstatus <strong>eine prima Sache</strong> sein. Die Kehrseite: Mit den vielen Beamtenstellen bürdet der Bürgermeister seiner Stadt <strong>eine enorme Last</strong> auf. Kowacs weist <strong>nur dezent</strong> darauf hin, dass die Stadt <em>„für die Beamten entsprechende Pensionen zurückhalten muss“</em>.</p>



<p>Er hätte es ruhig etwas <strong>klarer formulieren</strong> können: <strong>Für die vielen Beamtenstellen</strong>, die der CDU-Bürgermeister geschaffen hat, werden <strong>die kommenden Generationen der Hofheimerinnen und Hofheimer zahlen</strong> müssen. Und zwar <strong>kräftig</strong>.</p>



<p>Neben den Beamtenstellen ist auch <strong>die Zahl der Arbeitnehmer</strong> während Vogts relativ kurzer Amtszeit <strong>enorm gestiegen:</strong></p>



<p>Vor zehn Jahren zählte das Rathaus <strong>202 Arbeiter und Angestellte</strong>.</p>



<p>Bis <strong>2019</strong> &#8211; dem Ende der Ärä Stang &#8211; war die Zahl nur leicht angestiegen: <strong>auf 216</strong>.</p>



<p><strong>Dann kam Vogt, </strong>und der Stellenplan <strong>explodierte</strong> förmlich: Heute zählt das Rathaus <strong>367 Stellen für Arbeitnehmer</strong>. 151 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – das bedeutet einen <strong>Personal-Zuwachs von fast 70 Prozent!</strong> Und das <strong>in nur fünf Jahren!</strong></p>



<p>Der enorme Personalzuwachs habe<strong> nicht zu einer Leistungssteigerung der Verwaltung</strong> geführt, schreibt die SPD. Heißt: Wir geben<strong> viel Geld</strong> für viele Mitarbeiter aus &#8211;<strong> ohne erkennbaren Nutzen.</strong> Die SPD glaubt den Grund zu kennen: Das liege <strong>keineswegs</strong> an den Mitarbeitern, sondern allein <em>&#8222;an der Organisationsstruktur des Rathauses unter Bürgermeister Vogt&#8220;</em>. </p>



<p>Jetzt soll <strong>das Problem</strong> offenbar offen angegangen werden! Die <strong>SPD-Fraktion im Stadtparlament</strong> hat einige <strong>Fragen an den Magistrat</strong> gerichtet:</p>



<p>Warum wurde die Zahl der Stellen in der Stadtverwaltung <strong>in nur fünf Jahren fast verdoppelt?</strong> Welche Fachbereiche im Rathaus profitierten <strong>von der personellen Aufstockung?</strong> Und wie erklärt sich der Magistrat, dass trotz des Stellenzuwachses <strong>fast ein Fünftel der Stellen nicht besetzt ist?</strong></p>



<p>Interessant wäre auch eine Antwort auf diese Frage: Wie erklärt sich angesichts des enormen Personalzuwachses <strong>die wachsende Unzufriedenheit vieler Bürger</strong> &#8211; und auch <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Ortsbeiraete_einig_Verhalten_des_Magistrats_schadet_der_Demokratie">vieler Stadtpolitiker</a> &#8211; mit der Arbeit des Magistrats?</p>



<p>Diese Frage hat Kowacs <strong>leider nicht gestellt</strong>. Aber vielleicht kann <strong>der Bürgermeister sie ja trotzdem beantworten…</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ferienwohnung ohne Genehmigung? Das kann teuer werden</h2>



<p>Seit einigen Wochen gibt es in Hofheim <strong>eine neue Satzung, die kaum jemand kennt</strong>. Die <strong>&#8222;Ferienwohnungssatzung&#8220;</strong> &#8211; sie soll verhindern, dass <strong>immer mehr Wohnungen</strong> in der Kreisstadt <strong>nicht an Mieter</strong> vergeben, sondern<strong> als Alternative zu Hotelzimmern</strong> angeboten werden &#8211; was angeblich <strong>sehr lukrativ</strong> ist.&nbsp;</p>



<p>Die neue Satzung hat <strong>eine Vorgeschichte</strong>, die kurz erzählt werden soll, zumal auch sie <strong>ein erhellendes Schlaglicht auf die Arbeitsweise der Stadtspitze</strong> wirft:</p>



<p><strong>Vor drei Jahren</strong> hatte <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> die Stadtverordneten schriftlich darüber informiert, dass <strong>im gesamten Stadtgebiet</strong> <em>„ein erheblicher Mangel an Wohnraum“</em> bestehe. Da der Wohnungsmarkt <em>„voraussichtlich auch in näherer Zukunft ein hohes Defizit an bezahlbarem Wohnraum aufweisen“</em> werde, sei ein <em>„konsequenter Wohnraumbestandsschutz zwingend notwendig“.</em></p>



<p>Das war <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">der Plan des CDU-Mannes</a>: <strong>Eine Ferienwohnungssatzung muss her!</strong> O-Ton Vogt: <em>„Das ist&nbsp;Verbraucherschutz und zugleich ein Beitrag gegen unnötige Wohnungsverknappung!“</em></p>



<p><strong>Im Juli 2022</strong> legte Vogt dem <strong>Hofheimer Stadtparlament</strong> den Entwurf einer Satzung vor. Er umrahmte die Präsentation <strong>mit drastischen Bildern</strong>: Es gehe um Wohnungen, die <em>&#8222;dem regulären Wohnungsmarkt entzogen&#8220;</em> und <em>&#8222;als Hotelersatz&#8220; </em>vermietet würden: Eine solche <em>&#8222;faktische Zweckentfremdung von Wohnraum&#8220;</em> führe<em> &#8222;zu Spannungen in Wohngebieten&#8220;</em> und sei <em>&#8222;wohnungswirtschaftlich unerwünscht&#8220;.</em></p>



<p><strong>Beeindruckt von Vogts Worten</strong> stimmten die Stadtverordneten zu. Die Satzung, <strong>sie lag bereits fertig vor</strong>, hätte damit <strong>zeitnah</strong> in Kraft treten können&#8230;</p>



<p><strong>Nur wenige Monate zuvor,</strong> auch das gehört zur Geschichte, hatte <strong>derselbe Vogt</strong> noch ganz anders agiert: Er hatte klammheimlich <strong>die</strong> <strong>Mietpreisbremse</strong> für ganz Hofheim <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/">ausgehebelt</a>. Die gilt heute <strong>in 49 hessischen Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt </strong>&#8211; nur eben <strong>nicht mehr in Hofheim</strong>. Als die Sache aufflog, gab&#8217;s mächtig <strong>Aufregung</strong>, sogar ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/08/ratselraten-um-protokolle/">Aktenuntersuchungsausschuss</a> wurde eingesetzt &#8211; <strong>ohne großen Erkenntnisgewinn:</strong> Vogt behauptete einfach, er habe E-Mails der Landesregierung <strong>nicht gesehen</strong>, weshalb <strong>die entscheidende Frist versäumt</strong> worden sei.</p>



<p><strong>Pech für Mieter</strong>!</p>



<p><strong>Investoren und Vermieter </strong>dagegen dürften sich gefreut haben: <strong>Danke, Herr Vogt!</strong></p>



<p><strong>Und ausgerechnet dieser Mann</strong> geriert sich wenig später <strong>als Vorkämpfer</strong> für einen <em>„konsequenten Wohnraumbestandsschutz“?</em></p>



<p>Was treibt Vogt<strong> wirklich</strong> an? Was sind <strong>seine wahren Absichten?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="www.airbnb.de"><img decoding="async" width="640" height="376" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11.jpg" alt="airbnb 2024 11" class="wp-image-49306" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot der Webseite von Airbnb: Jede Menge Zimmer und Wohnungen in und um Hofheim werden hier als Hotelersatz angeboten. </figcaption></figure>
</div>


<p>Die Erklärung finden wir <strong>im zeitlichen Kontext:</strong> Juli 2022 – das war auch die Zeit, als Vogt noch <strong>einen großen Hotelkomplex an der Elisabethenstraße</strong> durchsetzen wollte. Die Parallelität der Ereignisse &#8211; hier: <strong>neues Hotel </strong>in der Innenstadt; dort: <strong>weniger Ferienwohnungen</strong> mittels Satzung &#8211; wurde damals im <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> als&nbsp; <em>„eine stille Grußbotschaft an den künftigen Investor des geplanten Hotel-Neubaus“</em> gewertet. Wir schrieben auch, das es mit der Umsetzung der Satzung durchaus <strong>noch dauern</strong> könne: <em>„Aus leidvoller Erfahrung ist hinreichend bekannt: Zwischen Worten und Taten lässt der Magistrat oftmals sehr viel Zeit vergehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Genauso kam es:</strong> Die Hotelpläne <strong>scheiterten</strong> bekanntlich <strong>am Bürgerwillen </strong>– und damit war für Vogt der <em>„konsequente Wohnraumbestandsschutz“</em> offenbar <strong>nicht mehr so wichtig</strong>. Monat um Monat <strong>verstrich</strong>, der Satzungsentwurf <strong>schlummerte in den Schubladen des Rathauses</strong>. Es geschah, was i<strong>n der Hofheimer Stadtverwaltung</strong> so oft geschieht: <strong>nichts.</strong></p>



<p>Erst im Juli dieses Jahres – also <strong>genau zwei Jahre</strong> nach dem Beschluss der Stadtverordneten – wurde die „Ferienwohnungssatzung“ veröffentlicht. <strong>Damit trat sie offiziell in Kraft</strong>.</p>



<p>Die breite Öffentlichkeit hätte davon <strong>nichts mitbekommen</strong>, wenn nicht <strong>Frank Laur</strong> zufällig die „Ferienwohnungssatzung“ auf der <a href="https://www.hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Internetseite der Stadt</a> entdeckt hätte. Der Hotelier &#8211; Sie erinnern sich vielleicht: er hatte seinerzeit <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">mit einem Brandbrief</a> den <strong>Widerstand gegen die Vogtschen Hotel-Pläne</strong> initiiert &#8211; veröffentlichte auf Facebook <strong>eine freundliche Warnung</strong>: Bei Nichtbeachtung der neuen Satzung drohten <em>„empfindlich hohe Gebühren“.</em></p>



<p>So ist es: Wer in Hofheim künftig <strong>ohne Genehmigung</strong> eine Wohnung an Tages- oder Feriengäste vermietet, begeht eine <strong>Ordnungswidrigkeit</strong>. Und die kann mit einer <strong>Geldbuße bis zu 25.000 Euro</strong> geahndet werden.</p>



<p><strong>Der eigentliche Preishammer</strong> ist freilich: Eine Ferienwohnung darf laut Satzung <strong>nur genehmigt </strong>werden, <em>„wenn das öffentliche Interesse an der Erhaltung des Wohnraums durch die Schaffung von Ersatzwohnraum kompensiert“</em> wird. Im Klartext: Wer <strong>eine Wohnung als Ferienwohnung</strong> vermieten will, muss nachweisen, dass er<strong> gleichwertigen Wohnraum</strong> neu schafft. Alternativ wird eine <strong>Ausgleichszahlung</strong> fällig, deren Höhe sich<em> „nach den Durchschnittskosten für die Erstellung von öffentlich gefördertem Wohnraum“</em> richtet.</p>



<p>Die <strong>Verwaltungsgebühren</strong> für die Genehmigung sind dagegen eher <strong>ein Klacks</strong>: Sie liegen <strong>zwischen 100 und 300 Euro</strong>. Eine Ortsbesichtigung wird <strong>mit 75 Euro</strong> berechnet.</p>



<p>Müssen Betreiber von Ferienwohnungen <strong>jetzt Angst haben</strong>, dass die Stadt sie <strong>zur Kasse bittet?</strong></p>



<p><strong>Gemach!</strong> Wir sind in Hofheim! Den <strong>Beinamen &#8222;Hofem Schlofem&#8220; </strong>trägt die Stadtverwaltung <strong>nicht zu Unrecht:</strong></p>



<p><strong>Eine Satzung &#8222;funktioniert&#8220;</strong> natürlich nur, wenn ihre Einhaltung auch <strong>eingefordert</strong> wird. Wenn in Zukunft <strong>die Betreiber von Ferienwohnungen</strong> in Hofheim <strong>genauso intensiv kontrolliert</strong> werden wie – sagen wir mal: <strong>der Parkverkehr in der Innenstadt</strong>, dann braucht sich <strong>niemand Sorgen</strong> <strong>zu</strong> <strong>machen</strong>!</p>



<p>Dann gilt auch <strong>mit der neuen Satzung:</strong></p>



<p><strong>Da passiert bestimmt nichts!</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ab sofort: Wer Tauben füttert, zahlt bis zu 5000 Euro Strafe</h2>



<p><strong>Tauben sind und bleiben ein Dauerthema</strong> in der Hofheimer Innenstadt. Zwei neue Geschichtchen gibt es dazu:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg" alt="Tauben Raben Kraehen" class="wp-image-42425" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Taubenplage in Hofheim: Mehr als 200 Plastikraben wurden rund ums Rathaus aufgestellt &#8211; die Tauben stört&#8217;s herzlich wenig.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Taubenfuetterungsverbot-2024.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="207" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/titel-tauben-verbot-.jpg" alt="titel tauben verbot" class="wp-image-49318" style="width:200px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Taubenfütterungsverordnung. Mit einem Klick aufs Bild können Sie sie lesen. </figcaption></figure>
</div>


<p><strong>TAUBEN I: </strong>Das ging diesmal ganz fix:<strong> Im Mai</strong> dieses Jahres hatten die Stadtverordneten beschlossen, dass <strong>das Füttern von Tauben verboten werden soll.</strong> Jetzt – genauer: <strong>am 1. November</strong> – trat die <strong>„Taubenfütterungsverbotsverordnung“</strong> in Kraft. Der zentrale Satz steht in <strong>Paragraf 2</strong>: <em>„Tauben dürfen auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen nicht gefüttert werden.“</em></p>



<p>Wer es dennoch tut, begeht eine <strong>Ordnungswidrigkeit</strong>, die – so heißt es in <strong>Paragraf 3</strong> – <em>„mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann“.</em></p>



<p>Sie ahnen, was jetzt kommt:</p>



<p>Auch hier gilt natürlich, dass ein <strong>Taubenfütterungsverbot</strong> nur <strong>Erfolg bringt</strong>, wenn es <strong>kontrolliert</strong> wird, <strong>regelmäßig</strong> und <strong>überall</strong>. Dass die <strong>Stadtpolizisten</strong>, die sich mit der Kontrolle von Falschparkern in der Innenstadt <strong>überfordert</strong> zeigen, künftig auch noch <strong>Taubenfreunde</strong> zur Kasse bitten:</p>



<p><strong>Wer soll das ernsthaft glauben?</strong></p>



<p><strong>TAUBEN II: </strong>Die Hofheimer CDU hatte <strong>Ende 2022</strong> – Sie erinnern sich vielleicht – als Maßnahme gegen die Taubenplage den Bau eines <strong>Taubenhotels in der Innenstadt</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/">angekündigt</a> und dafür sogar <strong>100.000 Euro in den Haushalt</strong> eingestellt. Man werde <em>„für eine saubere Innenstadt ohne Tauben“</em> sorgen, versprachen führende CDUler vollmundig, und man werde damit <em>„Akzente für eine positive Stadtentwicklung“</em> setzen.</p>



<p>Nur wenige Wochen später hakte damals die <strong>CDU im Ortsbeirat Kernstadt</strong> nach: <strong>Wofür</strong> sollen denn <strong>100.000 Euro</strong> ausgegeben werden? Und <strong>wo genau</strong> soll das Taubenhaus stehen? Das möge <strong>der Magistrat</strong> doch bitte mal erklären&#8230;</p>



<p>Die Fragen datieren vom <strong>1. Februar 2023</strong>, doch der Magistrat, zur zeitnahen Beantwortung <strong>verpflichtet</strong>, hat bis heute <strong>nicht reagiert.</strong> Und die <strong>CDU-Mitglieder im Ortsbeirat Kernstadt </strong>haben das, <strong>brav</strong> wie sie sind, <strong>schweigend</strong> hingenommen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/CDU-zum-Taubenhaus.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="251" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/cdu-tauben-titel.jpg" alt="cdu tauben titel" class="wp-image-49376" style="width:200px"></a><figcaption class="wp-element-caption">CDU steht drauf, Grün ist drin: Der Antrag von Doris Preusche.</figcaption></figure>
</div>


<p>Doch nun soll das Thema wieder auf die Tagesordnung kommen:<strong> Doris Preusche</strong> hat einen Antrag gestellt, über den in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats ( tagt am <strong>20. November</strong>, 19 Uhr, im Sitzungszimmer der Rathausaufstockung) entschieden werden soll: &#8222;<em>Wir bitten zu beschließen, dass der Magistrat den Antrag der CDU zeitnah beantwortet.“</em></p>



<p>Der <strong>Preusche-Antrag</strong> wurde in der Stadtverwaltung in ein Formular eingesetzt und mit <strong>„Antrag der CDU“</strong> überschrieben. <strong>Aktenzeichen KERN2024/070:</strong> Es wäre <strong>eine gelungene Pointe</strong>, wenn der Magistrat – nachdem er <strong>den eigentlichen CDU-Antrag</strong> anderthalb Jahre lang ignoriert hat – diesem neuen Antrag <strong>nachkommen</strong> würde:</p>



<p>Denn dieser neue Antrag stammt gar <strong>nicht von der CDU</strong>! Die Überschrift ist wohl <strong>ein Versehen der Verwaltung</strong>: Doris Preusche sitzt <strong>für die Grünen</strong> im Ortsbeirat. Was dann auch wieder bezeichnend ist<strong> für die Hofheimer Stadtpolitik</strong>:</p>



<p><strong>Eine Grüne</strong> drängt darauf, dass <strong>der</strong> <strong>Magistrat</strong> eine <strong>Anfrage der CDU</strong> endlich beantwortet&#8230;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Noch mehr Rathaus-News in Kürze</h2>



<p><strong>Die verrostete Gedenktafel hinterm Türmchen </strong>wurde ausgetauscht &#8211; rechtzeitig zur Gedenkstunde an die Pogromnacht 1938: Die Namen der von den Nazis ermordeten und vertriebenen Jüdinnen und Juden aus Hofheim sind jetzt wieder lesbar.</p>



<p><strong>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">&#8222;Klotz von Lorsbach&#8220;</a> macht Sorgen: </strong>Die Linken hatten nachgefragt, wer in das geplante Ladengeschäft einziehen werde, nachdem ein erster Mietinteressent abgesprungen war. Wochenlang reagierte man im Rathaus nicht; erst als Bernd Hausmann drohte, ein Gericht einzuschalten, antwortete der Magistrat, es klang kleinlaut: Einen Mieter habe man noch nicht gefunden. <em>&#8222;Die HWB versucht weiterhin gemeinsam mit der Stadt Hofheim die optimale Lösung für die Lorsbacherinnen und Lorsbacher in dieser angespannten Marktzeit zu finden.&#8220;</em></p>



<p><strong>Die Sondersitzung zweier Ausschüsse zum Kita-Notstand</strong> wurde &#8211; <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/21/kita-brief-und-sondersitzung/">hier</a> bereits vermeldet &#8211; erneut vertagt: Sie soll jetzt am Dienstag, <strong>19. November</strong>, um 20 Uhr stattfinden.</p>



<p><strong>Der Arbeitskreis Innenstadt</strong> kommt wieder zusammen. Termin: Mittwoch, <strong>13. November,</strong> 19 Uhr. Diesmal geht es um „flächendeckende Parkraumbewirtschaftung“.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/11/10/inside-rathaus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hotel-Neubau: Diskussion ist eröffnet – Hotelier macht Vorschlag</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 18:53:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[David-Eifert Ingrid]]></category>
		<category><![CDATA[Fleuth Davinia]]></category>
		<category><![CDATA[Laur Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Marion]]></category>
		<category><![CDATA[Rosen Patrick]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenkranz Christoph]]></category>
		<category><![CDATA[Schaalo Dr. Stephanie]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=21481</guid>

					<description><![CDATA[Die Diskussion über einen Hotel-Neubau in Hofheims Innenstadt geht weiter – besser: Sie hat begonnen, endlich! Im Hofheim/Kriftel-Newsletter finden Sie alle relevanten Informationen, um mitreden zu können: Wir berichten über die Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, in der die Hotel-Machbarkeitsstudie vorgestellt wurde. Wir präsentieren Überlegungen eines Hofheimers Hoteliers, der sich mit der städtischen Planung intensiv auseinandergesetzt hat und einen überdenkenswerten Vorschlag macht. Schließlich stellen wir – zur Dokumentation, aber auch als Gedankenanstoß und ersten Beitrag zu einem offenen Diskurs – die Machbarkeitsstudie zum Download bereit.

Dazu, wie gewohnt, weitere Nachrichten und Informationen aus der Kreisstadt und der Gemeinde Kriftel.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>Die ersten <strong>Fakten</strong>, nur grobe natürlich, liegen auf dem Tisch: Die <strong>Diskussion</strong> um einen Hotel-Neubau im Zentrum Hofheims kann <strong>beginnen</strong>. Endlich! Das Thema ist raus aus den <strong>Hinterstübchen</strong> der Lokalpolitiker. Die <strong>Geheimniskrämerei</strong> der Stadtführung hat ein Ende. Und das ist gut so:</p>
</p>
<p>Denn es geht <strong>um mehr als nur einen</strong> <strong>Hotel-Neubau</strong>. Es geht um ein <strong>Filet-Grundstück</strong> im Herzen der Stadt. <strong>Elisabethenstraße Nr. 3</strong>, wo bis vor kurzem <strong>Stadtbücherei</strong> und <strong>Stadtarchiv</strong> untergebracht waren: Soll hier – zwischen <strong>dem mächtigen Sparkassen-Bauwerk </strong>und <strong>der HWB-Verwaltung</strong> – ein weiterer <strong>gewaltiger Betonklotz</strong> hingesetzt werden, deutlich höher noch als das Chinon Center auf der anderen Straßenseite? Oder soll kleiner geplant und vor allem auch eine <strong>Grünanlage</strong> entstehen? Oder gibt&#8217;s vielleicht noch ganz <strong>andere</strong> <strong>Ideen</strong>?</p>
</p>
<p>Bisher wird in <strong>Politkreisen</strong>, vor allem von der <strong>CDU</strong>, nur von einem Hotel-Neubau gesprochen. Die <strong>Hintergründe</strong> wurden im Hofheim/Kriftel-Newsletter ausführlich dargelegt (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/27/hotel-neubau-im-ausschuss/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). In einem zweiten Bericht haben wir am Donnerstagnachmittag exklusiv die Ergebnisse einer <strong>Hotel-Machbarkeitsstudie</strong> vorgestellt (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/28/hotel-neubau-studie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="435" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg" alt="20220430 Bauausschuss" class="wp-image-21547" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Bauausschuss-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses und interessierte Bürger trafen sich zum Außentermin im Wasserschloss. Links auf der Treppe stehend: Ausschuß-Vorsitzender Patrick von Rosen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p id="laur2022043">Zwei Stunden nach unserer Veröffentlichung wurde die Studie auch im Bau- und Planungsausschuss präsentiert. Hinterher  meldete sich ein <strong>Hotelier</strong> zu Wort, der die Debatte mitverfolgt hatte: <strong>Frank Laur</strong> betreibt das Hotel &#8222;<a href="https://www.hotel-dreispitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dreispitz</a>&#8220; an der Niederhofheimer Straße, deshalb ist er natürlich indirekt betroffen. Aber vor allem ist er <strong>Hofheimer aus</strong> <strong>Leidenschaft</strong> und <strong>mit</strong> <strong>ganz viel Herzblut</strong>. Seine Meinung, erfrischend offen dargelegt, ist von <strong>Sachkenntnis</strong> geprägt. Deshalb sollten sich auch die <strong>Befürworter</strong> eines Hotel-Neubaus die Zeit nehmen und ihm <strong>zuhören</strong>: Wir drucken den <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/#laur20220430">Beitrag von Frank Laur</a> weitgehend ungekürzt ab (die Zwischen-Überschriften wurden von uns für die bessere Lesbarkeit eingefügt).</p>
</p>
<p>Was gibt es aus der <strong>Sitzung des Ausschusses</strong> zu berichten? Erst einmal wurde das Grundstück besichtigt. Dann stellte <strong>Martina Carduck</strong> von der Wiesbadener Unternehmensberatung <a href="https://www.hogarat.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hogarat</a> die Machbarkeitsstudie vor. Der Standort sei für ein Hotel <em>&#8222;außergewöhnlich gut”</em>, ja <em>&#8222;fantastisch”</em>, eine <em>&#8222;1-A-Lage”</em>, ein <em>&#8222;Filetgrundstück”</em>. Die <strong>schöne Innenstadt</strong> nebenan, der <strong>Bahnhof</strong> ganz in der Nähe, und dann habe sich auch die <strong>Zahl der Übernachtungen</strong> in Hofheim gut entwickelt, also wenigstens <strong>vor Corona</strong>.</p>
</p>
<p>Allerdings: Das Grundstück sei <strong>recht klein</strong>, hier könnten <strong>maximal 70 Zimmer</strong> entstehen, und das auch nur, wenn auf ein <strong>Restaurant verzichtet</strong> würde. Auch seien in den letzten beiden Jahren in der Rhein-Main-Region Hotels mit <strong>rund 2400 Zimmer</strong> neueröffnet worden, weitere <strong>6.800</strong> seien in Planung: <em>&#8222;Wenn die Nachfrage <em>nicht</em></em> <em>sehr sehr deutlich wächst, wird es einen Verdrängungswettbewerb geben. Und dann wird es auch Verlierer geben.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Frau Carduck: <em>&#8222;Eigentlich brauchen wir im Rhein-Main-Gebiet kein weiteres Hotel mehr, wir haben genug. Aber wenn sich ein Investor das hier zutraut&#8230;&#8220;</em></p>
</p>
<p>Die streckenweise <strong>euphorisch wirkenden Ausführungen</strong> der Hotel-Beraterin sind erklärlich: Sie betrachtet aus <strong>sehr engem Blickwinkel</strong> nur das Grundstück. Magistrat wie Mandatsträger aber müssen die <strong>Entwicklung der ganzen Innenstadt</strong> im Blick haben. Außerdem müssten sie beachten, dass ein <strong>weiterer gewaltiger Betonklotz</strong> weite Teile der Elisabethenstraße endgültig in eine <strong>dunke Straßenschlucht</strong> verwandeln würde&#8230;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427_Zusammenfassung-Hotelprojekt-Hofheim.pdf" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel.jpg" alt="20220430 Machbarkeitsstudie Hotel" class="wp-image-21542" width="640" height="455" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Machbarkeitsstudie-Hotel-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Eine Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage der Diskussion über einen Hotel-Neubau. Deshalb dokumentiert der Hofheim/Kriftel-Newsletter die Powerpoint-Präsentation, die dem Ausschuss vorgestellt wurde: Mit einem Klick aufs Foto kann sie downgeladen werden.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Ein zentraler Satz der <strong>Machbarkeitsstudie</strong> wurde den Ausschussmitgliedern nicht genannt, Frau Carduck <strong>unterschlug</strong> ihn aus unerklärlichen Gründen: Bei der Planung eines Hotels sollte darauf geachtet werden, so die Gutachter, dass die Zimmer jederzeit – <em>&#8222;je nach Markterfordernis&#8220;</em> – in Wohnungen umgewandelt werden könnten. Genau diese Überlegung war zuvor als <strong>Befürchtung</strong> laut geworden: Würden ein Investor das städtische Grundstück kaufen und eines Tages die Hotelzimmer in <strong>teure Eigentumswohnungen</strong> umbauen, würde sich der Hotel-Neubau <strong>als</strong> <strong>Goldgrube</strong> erweisen. Die Stadt wäre der <strong>Verlierer</strong>.</p>
</p>
<p>Inzwischen hat ein Hofheimer Rechtsanwalt dazu einen <strong>konstruktiven Vorschlag</strong> als Kommentar auf dieser Webseite eingereicht (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/28/hotel-neubau-studie/#comment-1445">hier</a>).</p>
</p>
<p>Die Ausschussmitglieder, die durchaus <strong>beeindruckt</strong> wirkten von der insgesamt <strong>positiven Darstellung</strong>, legten sich – auch wenn CDU-Bürgermeister und <strong>Hotel-Fan Christian Vogt </strong>zu drängeln versuchte – zunächst<strong> Zurückhaltung</strong> auf. Die Anträge der Grünen und Bürger für Hofheim, die für mehr Grün plädieren, wurden vertagt: Jetzt soll  das Thema erst einmal in den Parteigremien und  Fraktionen besprochen werden.</p>
</p>
<p>Also: Zeit zum Nachdenken, zum Besprechen, zum Abwägen. Diskutieren Sie gerne mit! <strong>Pro und contra</strong> <strong>Hotel-Neubau</strong> – und vielleicht gibt&#8217;s auch noch weitere <strong>Gedanken</strong> und <strong>Überlegungen</strong> zu diesem Thema: Unter jedem Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter ist ein <strong>Kommentarfeld</strong>, da können Sie Ihre Meinung offen kundtun. </p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="laur20220430"><a href="#laur20220430">Frank Laur: Das Grundstück sollte im städtischen Besitz bleiben</a></h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1.jpg" alt="Hotel-Neubau" class="wp-image-13633" width="309" height="320" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1.jpg 618w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-1-290x300.jpg 290w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /><figcaption>Frank Laur schreibt im Hofheim/Kriftel-Newsletter seine Gedanken zu einem Hotel-Neubau an der Elisabethenstraße.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Nachdem ich am Donnerstagabend den Vor-Ort-Termin und die anschließende Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wahrgenommen habe, bin ich tatsächlich etwas über den Vortrag und die Präsentation der Firma Hogarat verwundert.</p>
</p>
<p>Zuerst aber möchte ich den Verantwortlichen der Stadt danken, dass sie den Vor-Ort-Termin endlich umgesetzt haben, dies sogar mit erheblichem Aufwand. Es wurde gut dargestellt, welche baulichen Maßnahmen möglich sind, und auch die abschließende Gestaltung des Kellereiplatzes mit den Parkplätzen wurde gut präsentiert.</p>
</p>
<p>Soweit so gut.</p>
</p>
<p>Nun stellen sich mir folgende Fragen:</p>
</p>
<p><span style="color:#3a3a3a" class="tadv-color"><strong>1. Wurde die Feuerwehr-Zufahrt vergessen?</strong></span></p>
</p>
<p>Es wird davon gesprochen, einen Gebäudekomplex bis zur Abfahrt der vorhandenen Tiefgarage der HWB zu bauen. Dort soll auch eine Zuwegung zu den Bestandsgebäuden im Hinterhof führen. Dies ist laut Modell und Zeichnung allerdings meines Erachtens nach nicht möglich bzw. wurde nicht beachtet.</p>
</p>
<p>In unserem Hotel ist es aus brandschutztechnischen Gründen unumgänglich, dass ein Feuerwehrzug mit Drehleiter an jede Gebäudeseite heranfahren kann. Dies ist bei der Planung entweder vergessen worden, oder ich habe das Modell und die roten Kennzeichnungen der möglichen Gebäudebebauung falsch verstanden.</p>
</p>
<p><strong>2. Wie groß ist das Grundstück wirklich?</strong></p>
</p>
<p>Nach Auskunft der Verantwortlichen steht die Größe des Baugrundstücks, das verkauft werden soll, nicht fest. Sie lautet auf Nachfrage: ca 1.200, 1.400 oder 1.600 Quadratmeter. Wie kann eine Agentur eine Planung vornehmen, ohne diese Angabe zu haben?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="788" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-1024x788.jpg" alt="20220429 Hotel Neubau" class="wp-image-21467" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-1024x788.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-300x231.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau-768x591.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Hotel-Neubau.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Zum Vergrößern anklicken: Die Stadtverwaltung hat ein Modell des Bereichs um das Grundstück Elisabethenstraße erstellt. Mit etwas Phantsasie lässt sich erahnen: Das geplante Hotel wird ein gewaltiger Klotz werden. Zur Erläuterung: <strong>1:</strong> Hier ist das heutige Gebäude auf dem Grundstück dargestellt, in dem bislang Stadtbücherei und Stadtarchiv untergebracht waren. <strong>2:</strong> Die Linie zeigt die möglichen Außenmauern des geplanten Hotels. <strong>3: </strong>Die vorhandene Tiefgaragen-Einfahrt zum HWB-Gebäude soll auch in eine Hotel-Garage führen. <strong>4: </strong>Hier beginnt das Gebäude der HWB: Mindestens so hoch würde sich das neue Hotel entlang der Elisabethenstraße entlangziehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>3. Mindestens 60 Parkplätze werden notwendig</strong></p>
</p>
<p>Es wird von 70 Zimmern gesprochen und von einer angenommenen Kubatur – aber es wird nicht berichtet, auf welche Grundstücksgröße sich das bezieht. Des Weiteren wird angedeutet, dass genug Parkplätze für das mögliche Hotel im Chinon Center zur Verfügung stehen und auch durch die Erweiterung der benachbarten HWB-Tiefgarage keine Probleme entstehen.</p>
</p>
<p>Gemäß behördlicher Auflagen müssen wir Hoteliers für 3 Betten je 1 Stellplatz und für 8 Sitzplätze im Restaurantbereich nochmals 1 Stellplatz zur Verfügung stellen. Dazu kommen Parkplätze für Angestellte und die entsprechenden Flächen für die Anlieferung. Dadurch, dass man die Zimmer heutzutage hauptsächlich mit einem Bett von 1,60 Meter Breite ausstattet (um sie als Doppel- und/oder Einzelzimmer belegen zu können), würden wir schätzungsweise auf 100 bis 140 Betten kommen. Kurz überschlagen sind also für dieses Projekt mindestens 60 Stellplätze (plus x) notwendig.</p>
</p>
<p>Wenn diese Parkflächen nicht in der Tiefgarage untergebracht werden können, müsste ein Investor sie kostenpflichtig als feste Stellplätze von der Betreibergesellschaft des Parkhauses im Chinon Center übernehmen. Ich bin gespannt, wie sich das darstellen lässt.</p>
</p>
<p><strong>4. Deshalb wird es nur ein Hotel Garni geben</strong></p>
</p>
<p>Bei der Darstellung der Firma HoGaRat wird von einem reinen Übernachtungsbetrieb gesprochen mit möglicher Bar. Ich habe gespürt, dass dies die Zuschauer im Raum etwas verwunderte. Hierzu eine kurze fachliche Anmerkung: Für einen Restaurantbetrieb wären größere Flächen für Kühlhäuser und natürlich Küchenfläche notwendig. Diese Anforderungen sind neben den Personal- und Materialaufwendungen sehr kostspielig. Bei einem Hotel Garni werden diese Flächen klein gehalten und durch eine (sogenannte) Pilotküche ersetzt. Somit spart man sich Platz, und nur so kommt man meiner Meinung nach auf die Zahl von 70 Zimmer.</p>
</p>
<p><span style="color:#000000" class="tadv-color"><strong>5. Hotel-Neubau könnte anderes Hotel aus dem Markt drängen</strong></span></p>
</p>
<p>In fast allen Fachzeitungen wird davon gesprochen, dass sehr viele zusätzliche Betten in der Rhein-Main-Region geschaffen werden. Allerdings sind diese Hotelprojekte meistens in der Dimension über der Grenze von 200 Betten ausgelegt, um wirtschaftlich arbeiten zu können.</p>
</p>
<p>Dadurch, dass wir in Hofheim keine direkte öffentliche Anbindung zu Flughafen bzw. zur Frankfurter Messe haben und sich gerade in den letzten Jahren der Markt für Geschäftsreisende (durch Homeoffice und Digitalisierung) stark verändert hat, sehe ich ein solches Projekt in der Innenstadt derzeit nicht für wirtschaftlich sinnvoll an.</p>
</p>
<p>In der Machbarkeitsstudie wird davon gesprochen, dass ein neues Hotel den Verdrängungswettbewerb beschleunigen wird. Es wurde auch ein Kollege in Hofheim benannt, der vielleicht zum Opfer fallen würde. Damit wird deutlich, dass ein neues Hotelprojekt keine Ergänzung oder Erweiterung des Angebotes darstellt, sondern Kollegen aus dem Markt drängt und die Bettenanzahl wieder gleich bleibt. &#8222;Konkurrenz belebt das Geschäft&#8220; ist für mich in Ordnung. Aber man sollte nochmals den eigentlichen Sinn dieses städtischen Bauvorhabens hinterfragen.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="532" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg" alt="Hotel-Neubau" class="wp-image-21400" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1.jpg 532w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428-Hotel-Neubau-1-249x300.jpg 249w" sizes="(max-width: 532px) 100vw, 532px" /></a><figcaption>Die blau-gestrichelte Linie kennzeichnet das Grundstück Elisabethenstraße 3. Die rote Linie zeigt die mögliche Grundfläche des Gebäudes: Vier Vollgeschosse plus Staffelgeschoß sind erlaubt. Auf der Rückseite ist ein eingeschossiger Anbau möglich (gelbe Linie). Die schraffierte Fläche im Grundstück stellt das heutige Gebäude von alter Stadtbücherei/Stadtarchiv dar.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>6. Übernachtungszahlen sind nicht nachvollziehbar</strong></p>
</p>
<p>Die Übernachtungszahlen und die entsprechenden Belegungsquoten, die von der Firma Hogarat angegeben wurden, beinhalten keine Airbnb-Wohnungen, keine Privatunterkünfte und keine kleinere Pensionen mit bis zu acht Betten in Hofheim.</p>
</p>
<p>Vielleicht habe ich das in den zur Verfügung gestellten Unterlagen nicht richtig gelesen. Aber dies würde ja schon wieder bedeuten, dass man von falschen Grunddaten ausgeht, um irgendwelche Ideen schön zu reden.</p>
</p>
<p>Hofheim möchte ja nun eine Satzung für Airbnb-Unterkünfte verfassen, da noch nicht einmal bekannt ist, wie viele private Wohnungen hier bereits vermietet werden.</p>
</p>
<p><strong>7. Schon jetzt liegt Bettenauslastung unter 50 Prozent</strong></p>
</p>
<p>Zu den angegebenen Belegungsquoten ist zu sagen, dass eine Steigerung von den angegebenen 68 Prozent keine maßgebliche Zahl ist: Denn das statische Bundesamt fordert nicht alle Betriebe bzw. erst ab einer gewissen Größe zu der Abgabe der Zahlen auf. Außerdem wird trotz dieser Steigerung eine Bettenauslastung von nicht mal mehr 50 Prozent (laut Marktanalyse 48 Prozent!) in Hofheim erreicht.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hotel-Neubau? Stadt sollte ein eigenes Konzept umsetzen</h2>
</p>
<p>Ja , ich betreibe ein Hotel in Hofheim. Und nein, ich habe nichts gegen ein weiteres Hotel. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist allein das gewählte Grundstück für mich das Problem!</p>
</p>
<p>Abschließend meine persönliche Einschätzung von einem Hotelbau an der Elisabethenstraße:</p>
</p>
<p>Nach meinem Empfinden ist das Grundstück wirklich ein Filetstück von Hofheim, das sich im Moment noch in städtischem Besitz befindet. Somit finde ich es gut, dass ein öffentlicher Austausch stattfindet, der die weitere Nutzung bestimmen soll.</p>
</p>
<p>Wir wissen alle, dass es bei der neuen Ansiedlung eines Geschäftes (egal aus welcher Branche) immer als erstes um die Lage geht. Vielleicht hätte ein kleines Hotel hier eine Chance – genauso gut ist die Lage aber auch für jedes andere Gewerbe bzw. für weiteren benötigten Wohnraum.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg" alt="20220430 Hotel Neubau" class="wp-image-21552" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220430-Hotel-Neubau-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vom Dach des Chinon Centers aus ist die Dimension des geplanten Hotel-Neubaus zu erahnen: Er würde höher werden als der beigefarbene Gebäude, wo derzeit noch Büros der Stadtverwaltung untergebracht sind, und sich bis zur Tiefgarage der HWB hinziehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Man sollte sich nur fragen, warum die Stadt nicht selbst mit der HWB ein schönes Konzept mit Grünflächen, Wohnungen, weiteren Kleingewerbe und einer Freifläche für die Marktstände des Wochenmarktes auf den Weg bringt. Die Stadt bzw. die HWB könnte ja mal eine Vorreiterrolle einnehmen und eine wirklich CO2 neutrale Umsetzung eines solchen Gebäudes mitten in der Stadt planen. Sozusagen eine Innovation im Bereich Bauen und Umwelt zum Anfassen und fast täglich zum Anschauen direkt in der Stadtmitte – und vielleicht sogar unter Einbeziehung unseres schönen Wasserschlosses.</p>
</p>
<p>Sollte es sich wirklich &#8222;nur &#8220; um ein Grundstück in der Größe von 1200 Quadratmeter handeln, bringt es (trotz der momentanen Grundstückspreise) nicht annähernd genug Geld ein, um die eigentlich geplante Refinanzierung der Stadtbücherei umzusetzen.</p>
</p>
<p>Das Grundstück sollte im städtischen Besitz bleiben, dann kann sie auch selbst bestimmen, was dort passiert, jetzt und auch in der Zukunft.</p>
</p>
<p>Wir dürfen nicht vergessen, dass dieses Grundstück an den einzigen Festplatz grenzt, der uns geblieben ist, um größere Veranstaltungen im Freien durchzuführen.</p>
</p>
<p>Ein Hotelbetreiber bzw. dessen Gäste sind bestimmt ganz glücklich, wenn sie den Gallusmarkt, den Kreisstadtsommer oder sonstige Veranstaltungen direkt vor der Tür haben <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Im Ernst: Man würde sich hier nur selbst Probleme schaffen&#8230;</p>
</p>
<p>Ich wünsche mir eine gute Lösung für uns alle. Ich denke, der Platz &#8222;gehört&#8220; uns Hofheimern, und jeder hat ein Recht, eine Meinung und einen Wunsch betreffend der weiteren Nutzung und Bebauung zu äußern.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<hr class="wp-block-separator"/>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Männer von der Stadt&#8220; klauten Familienschmuck</h1>
</p>
<p><strong>Marion Müller </strong>berichtet auf <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=1172044713608225" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>, was die Polizei bestätigt: An der Tür hatte es geklingelt, ihre Mutter – <strong>87 Jahre alt</strong> – öffnete. Da stand jemand, der sagte, <strong>er sei</strong> <strong>von der Stadt,</strong> er müsse in ihr Bad, wegen eines <strong>Rohrbruchs</strong>. Und die alte Dame ließ ihn rein&#8230; Im Polizeibericht heißt es weiter: <em>&#8222;Im Haus lenkte er die Dame geschickt ab, sodass sich ein zweiter Komplize unbemerkt Zutritt zur offen stehenden Wohnung verschaffen konnte und dort Schmuck mitnahm.&#8220;</em> Marion Müller: <em>&#8222;Danach war unser wertvoller Familienschmuck weg. Erinnerungen&#8230;&#8220; </em>Im konkreten Fall wird wohl kaum noch was zu retten sein – außer: <strong>Lernt daraus!</strong><em> &#8222;Bitte fragt, wer an der Tür ist. Dafür gibt&#8217;s Sprechanlagen&#8220;</em>, schreibt Frau Müller. Die <strong>Polizei</strong> wiederum weist immer wieder darauf hin: Wer ältere Menschen kennt, sollte sie warnen: Niemals Fremde in die Wohnung lassen!</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kurznachrichten aus den Rathäusern</h1>
</p>
<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> hat wieder ein Freitagsblick-Video online gestellt. Darin gibt er auch preis:<em> &#8222;Ich bin Papa geworden.&#8220;</em> Zwillinge hat seine Frau zur Welt gebracht, zwei Mädchen. Herzlichen Glückwunsch! Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/440898434462394" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Mobile Skateanlage</strong> der Stadt Hofheim wird zwischen Mai und Oktober in den Stadtteilen Wallau, Marxheim und Lorsbach aufgebaut. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093883.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Infos zu Photovoltaikanlagen</strong> gibt es bei einer virtuellen Beratungsstunde am 10. Mai. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093889.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zwei Angebote für Senioren:</strong> Gehirntrainings-Kurse und einen Schnupperkurs Spanisch bietet die Senioren-Nachbarschafts-Hilfe an. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093895.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093894.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Schöne Idee: Die erste „Mitfahrerbank“</strong> im Stadtgebiet Hofheim steht seit kurzem in der Oranienstraße in Langenhain, kurz hinter der Bushaltestelle „Paulinenweg“. Sie ist als „Mitfahrerbank“ beschildert und wurde aufgestellt für alle, die von einem privaten Fahrzeug in Richtung Diedenbergen/Hofheim mitgenommen werden möchten. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093533.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Für die Hofheimer Ferienspiele 2022</strong> werden ab sofort Anmeldungen entgegen genommen. Teilnehmen dürfen Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/leben/Ferienspiele-2022-Anmeldung.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Im Parkhaus des Chinon Centers </strong>können Parktickets an den Kassenautomaten jetzt auch ohne Bargeld bezahlt werden. Das teilen Stadtverwaltung und HWB mit.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg" alt="20220429 Freizeitbad" class="wp-image-21489" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Freizeitbad-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das beliebte Freizeitbad in Kriftel öffnet wieder. Die Gemeinde bietet an: Bei Fragen zur Badesaison oder den Tarifen einfach eine E-Mail schicken an<em> <a href="mailto:MeinParkbad@kriftel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MeinParkbad@kriftel.de</a></em>   Foto: Gemeinde Kriftel</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Die Badesaison 2022 in Kriftel</strong> startet an diesem Samstag! Neu: In diesem Jahr werden keine Saisonkarten angeboten; dafür gibt es für Stammgäste und Vielschwimmer eine Guthabenkarte, die einen Rabatt von bis zu 30 Prozent auf das Tagesticket bietet. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/im-parkbad-startet-die-saison/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Das Ortsgericht Kriftel </strong>wurde neu aufgestellt: <strong>Christoph Rosenkranz</strong> rückte zum Orstgerichtsvorsteher auf, Erste Stellvertreterin ist <strong>Ingrid David-Eifert</strong>.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/ortsgericht-neu-aufgestellt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die mobile Beratung Kriftel </strong>und das Familienzentrum Kriftel hatten Kin­der und Jugendliche  in den Osterferien zu „Freizeithaus-Aktionstagen“ eingeladen.&nbsp;Der Bericht darüber steht <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/weltreise-im-freizeithaus/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zu viele Kranke: </strong>Deshalb muss in Kriftel eine Sitzungsrunde gemeindlicher Gremien verschoben werden. Eine gemeinsame Sitzung des Planungs- und Haupt- und Finanzausschusses findet erst am Montag, 16. Mai, um 19 Uhr statt. Sie startet mit einer Begehung des Restaurants in den Schwarzbachhallen. Mehr <a href="http://www.apple.com/de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Corona-Impfungen ohne Termin</strong> bieten die Varisano-Kliniken im Auftrag des Main-Taunus-Kreises an. Erste Termine in Hofheim und Kriftel sind gleich am 2. Mai. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Mobile-Corona-Impfungen-im-Mai-10456.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheimer Pfadfinder suchen Nachwuchs</h2>
</p>
<p><strong>Pfadfinder</strong> &#8211; es gibt sie tatsächlich noch! <strong>Oliver Becht</strong> sucht via Facebook Nachwuchs für die <strong>Wölflingsstufe</strong>: Kinder zwischen 6 und 10 Jahren können bei einer<strong> Schnupper-Gruppenstunde</strong> vorbeischauen – jeden Mittwoch ab 17.30 Uhr im Gemeindehaus St. Bonifatius (Hermann-Löns-Straße 26). Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=1130338097532500&amp;set=gm.2307046152780421" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kids der Musicalschule jetzt im Kino-Film</h2>
</p>
<p>Die Musicalschule <a href="https://www.carolins-kids-on-stage.com/" target="_blank" rel="noopener">Carolins Kids on Stage</a> hat in der <strong>Pandemiezeit</strong> mit Kindern und Jugendlichen aus Kriftel, Hofheim und Umgebung aus ihren Musicals <strong>zwei Filme </strong>gemacht. Die werden <strong>an diesem Wochenende</strong> im Kino im Chinon Center gezeigt. Weitere Infos und Tickets gibt&#8217;s <a href="https://www.movies-kino-hofheim.de/uebersicht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tierklinik sucht Kommunikationsmitarbeiterin</h2>
</p>
<p>Nach dem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/02/tierklinik-hofheim/">Bericht</a> über einen möglichen Verkauf&nbsp; an einen g<strong>lobalen Konzern</strong> gibt&#8217;s einige Neuigkeiten aus der <strong>Hofheimer Tierklinik</strong>: Ein <strong>Mitarbeiter für die Kommunikation</strong> wird gesucht (mehr <a href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim/photos/a.760051617397058/4955993767802801/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Die Oberärztinnen <strong>Dr. Stephanie Schaalo</strong> und TÄ <strong>Davinia Fleuth</strong> wurden zu <strong>Mitarbeiterinnen des Monats</strong> gekürt: Sie hatten sofort nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine eine große klinikinterne <strong>Sammelaktion</strong> für Hilfsgüter initiiert (mehr <a href="https://www.facebook.com/tierklinikhofheim/photos/a.760051617397058/4951530331582478" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Und <strong>Caruso</strong> darf sich <strong>Patient des Monats</strong> nennen: Der zweijährige <strong>Doggenrüde</strong> hat einen schweren Leidensweg hinter sich, wurde aufwendig therapiert – jetzt flitzt er wieder über die Wiesen.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>
</p>
<p><strong>Der Förderverein der städtischen Kindertagesstätte „Am Steinberg“ </strong>organisiert am Samstag, 7. Mai, von 11 bis 15 Uhr einen Open Air Basar „Alles rund ums Kind“ für Selbstverkäufer. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093844.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Der Französische Markt </strong>kommt von Donnerstag bis Samstag, 5. bis 7. Mai, erneut nach Hofheim auf den Kellereiplatz. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093898.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Zu einem Solar-Business-Brunch</strong> sind Hofheimer Unternehmer eingeladen. Termin: Freitag, 6. Mai, in der Stadthalle Hofheim. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093897.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>WiesnART,</strong> ein Markt für Trachten, Trends &amp; Köstlichkeiten, kommt nach Hofheim: am 8. Mai in der Stadthalle. Mehr <a href="https://www.facebook.com/wiesnArt/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Das Lindenblütenfest</strong> im Herzen von Kriftel findet wieder statt: am 28. und 29. Mai. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Kerbegesellschaft-Kriftel-eV-233070960113530/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Die Straußwirtschaft am Berg</strong> öffnet am 9. Juni ihre Pforten für die bereits 12. Saison! Mehr <a href="https://www.facebook.com/215521468470704/photos/a.698749056814607/5261375740551893/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p><strong>Konzert im Landratsamt:</strong> Es spielt die aus der Ukraine stammende Pianistin Anna Tyshayeva. Das Konzert beginnt am 8. Mai um 18 Uhr. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Musikalisches-Zeichen-der-Hoffnung-10446.htm?fbclid=IwAR1j3QEVT0V5BeKm60JRlugQuXYUW_kKfmnDS4QciRiKUodVKQfcRbGj8rY" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Schönes Wochenende!</em></h1>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg" alt="20220429 Amsel" class="wp-image-21491" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel.jpeg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220429-Amsel-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
</p>
<p>Ein wirklich netter Brief erreichte den Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletter: Eine Hofheimerin, die ihren Namen nicht genannt sehen möchte (<em>&#8222;da bin ich etwas zurückhaltend&#8220;</em>), schrieb ein kleines Geschichtchen, und sie schickte es als &#8222;<em>Dankeschön für Ihre Mühe mit dem Newsletter&#8220;</em>. Das Vergnügen des Lesens ganz allein zu haben ist sicher nicht erstrebenswert – deshalb hier, für alle:</p>
</p>
<p><em>&#8230;es passiert ja auch dauernd etwas mehr oder weniger Angenehmes. Ich zum Beispiel habe jemand Neuen in der Nachbarschaft. Es sind, wenn ich das mal so sagen darf, Schwarze.</em></p>
</p>
<p><em>Sie etwas sanfter getönt, er aber deutlich schwarz. Gesprochen haben wir noch nicht miteinander, sie sind aber stets wie aus dem Ei gepellt anzusehen und sie scheinen fleißig zu sein. So etwas merkt man ja – bei aller gebotenen Diskretion.</em></p>
</p>
<p><em>Immer wieder sehe ich sie die Beete im Garten bearbeiten. Na ja, es ist halt Frühling.</em></p>
</p>
<p><em>Ach ja, für Langschläfer halte ich sie nicht. Also ihn zumindest höre ich schon in den frühen Morgenstunden sein Liedchen pfeifen. Aber das stört mich nicht, klingt ganz melodiös und irgendwie nach guter Stimmung.</em></p>
</p>
<p><em>Heute nun habe ich etwas beobachtet, was mich vermuten lässt, dass die beiden auch schon was Kleines haben. Der schwarze Herr saß nämlich mit einem ganzen Schnabel voller zappelndem Getier auf dem Zaun. Also entweder er versorgt seine brütende Gattin oder bereits die Kinder des Paares. Ich bin gespannt.</em></p>
</p>
<p><em>Mich versorgen die beiden jedenfalls mit hoffnungsfrohen Gedanken – auch wenn sich die Menschen so unfriedlich verhalten.&nbsp;</em></p>
</p>
<p class="has-text-align-right has-small-font-size"><span style="color:#abb8c3" class="tadv-color">Foto: pixabay</span></p>
</p>
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/04/29/hotel-neubau-diskussion/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hotel-Neubau: Von diesem Donnerstag an wird diskutiert – endlich!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/04/27/hotel-neubau-im-ausschuss/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/04/27/hotel-neubau-im-ausschuss/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2022 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fuchs Petra]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Laur Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vorrath Jonathan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=21159</guid>

					<description><![CDATA[An diesem Donnerstag wird erstmals öffentlich darüber gesprochen: Was soll mit dem städtischen Grundstück an der Elisabethenstraße 3 passieren? Die Frage wurde bereits vor mehr als zehn Jahren aufgeworfen. Jetzt, nach dem Umzug von Stadtbücherei und Stadtarchiv, stellt sie sich drängender denn je. Bürgermeister Christian Vogt und seine CDU wollen, dass ein Investor einen Hotel-Neubau errichtet. Kritiker befürchten einen Riesen-Klotz, andere Lokalpolitiker möchten dort eine Grünanlage sehen. An diesem Donnerstag befasst sich der Bau- und Planungsausschuss mit dem Thema – incl. Ortsbesichtigung. Vorgelegt werden soll auch eine Studie, die seit mehr als zehn Jahren unter Verschluss gehalten wurde. Hier alle Hintergründe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erinnern Sie sich noch an das große Hofheimer Diskussionsthema Ende letzten Jahres? CDU-Politiker wollen auf einem städtischen Grundstück an der Elisabethenstraße von einem privaten Investor einen Hotel-Neubau errichten lassen. Eine offene Diskussion darüber war wohl nicht vorgesehen: Die Pläne waren in vertraulichen Zirkeln ausgeheckt worden.</p>
<p>Doch dann kam alles heraus. Große Aufregung im Städtchen!</p>
<p>Die Politiker zuckten zurück. Eine für Januar geplante Sondersitzung des Bau- und Planungsausschusses wurde kurzerhand gecancelt. Motto: Ruhe bewahren. Die Leute kriegen sich schon wieder ein und vergessen schnell. Dann machen wir einfach weiter&#8230;</p>
<p>Als letztens der Bau- und Planungsausschuss wieder zusammenkam, stand der Hotel-Neubau erst gar nicht auf der Tagesordnung. Erst am Ende der Sitzung, als kaum noch einer zuhörte, wurde beschlossen: Wir machen eine neue Sondersitzung. Mit Ortstermin. Am 28. April.</p>
<p>Es war schon sehr spät, als der Termin festgesetzt wurde. Es machte den Eindruck, als solle niemand davon wissen. Und mal ehrlich: Wer hat davon erfahren?</p>
<p>Das ist Hinterstubenpolitik. Dabei sollte das Thema nun wirklich jeden Hofheimer interessieren. Es geht um mehr als ein neues Hotel. Es geht um ein größeres Grundstück in allerbester Lage von Hofheim. Es gehört der Stadt, und über seine Verwendung sollte offen gesprochen werden: Braucht Hofheim noch einen weiteren Gebäudeklotz an der Elisabethenstraße? Muss dort unbedingt ein Hotel hin – oder gibt es nicht Alternativen, über die man sprechen sollte? Täte den Menschen in der Stadt nicht vielleicht auch etwas mehr Grün gut? </p>
<p>Machen wir die Diskussion öffentlich: An diesem Donnerstag tagt der Bau- und Planungsausschuss, das Thema steht ganz offiziell auf der Tagesordnung. Interessierte Bürger dürfen an der Sitzung teilnehmen.</p>
<p>Vorab ein Überblick über den aktuellen Sachstand:</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Um welches Grundstück handelt es sich genau?</strong></h3>
<p>Es geht um das Grundstück Elisabethenstraße 3. Dort waren bislang unter anderem die Stadtbücherei und das Stadtarchiv untergebracht (siehe Foto oben), die inzwischen in einen Neubau am Kellereiplatz umgezogen sind. In dem alten Gebäude sind aktuell nur noch ein paar Büros der Stadtverwaltung zu finden.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau-1.jpg" alt="Hotel-Neubau" class="wp-image-21236" width="519" height="640" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau-1.jpg 519w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau-1-243x300.jpg 243w" sizes="(max-width: 519px) 100vw, 519px" /></a><figcaption>Für das Grundstück Elisabethenstraße 3 wird eine Verwendung gesucht. </figcaption></figure>
</div>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie groß ist das Grundstück?</strong></h3>
<p>Das ist nicht ganz klar. In älteren Rathaus-Unterlagen ist mal von 1.150, mal von 1.600 Quadratmetern die Rede. Die Differenz könnte damit zu erklären sein, dass der Denkmalschutz deutliche Abstände zum Wasserschloss und Kellereigebäude verlangt.</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Woher stammt die Idee, hier ein Hotel zu errichten?</strong></h3>
<p>Die Spur führt mehr als zehn Jahre zurück: 2008 hatte das Stadtparlament die neue Stadtbücherei auf dem Kellereiplatz beschlossen. Ein Jahr später, 2009, schlug die damalige Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) den Stadtverordneten vor, das Grundstück Elisabethenstraße 3 zu verkaufen (<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/20091119-STVV-2009.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>): Man könne sich dort ein Haus für Betreutes Wohnen vorstellen, ein Gesundheitszentrum mit Arztpraxen, ein Bürogebäude – oder vielleicht auch, da tauchte das Wort erstmals auf: ein Hotel.</p>
<p>Eine eigens gebildete Arbeitsgruppe &#8222;Vermarktung Grundstück Elisabethenstraße 3&#8220; priorisierte die Nutzungsvorschläge: Seniorenwohnungen bekamen 13 Punkte, Ärztehaus und Unterhaltungselektronik je 10 Punkte. Der Vorschlag Hotel landete mit 8 Punkten auf dem vierten Platz.</p>
<p>2010 beschlossen die Stadtverordneten, das Grundstück auszuschreiben. Der Beschluss wurde allerdings von der Stadtverwaltung aus Gründen, die heute nicht mehr zu klären sind, nie umgesetzt. </p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ursprünglich waren also noch andere Ideen für das Grundstück im Gespräch. Was wurde daraus?</strong></h3>
<p>Wie gesagt: Die Ausschreibung blieb im Rathaus liegen. Rathaussprecher <strong>Jonathan Vorrath</strong> sagte auf Nachfrage, der vom Parlament beschlossene Text für eine Ausschreibung sei später <em>&#8222;zur Vermarktung des Grundstücks&#8220; </em>verwendet worden. <em>&#8222;Jedoch kam es nicht zur Veräußerung des Grundstücks, da noch kein neuer Standort für die Stadtbücherei gefunden war.&#8220;</em></p>
<p>Soll wohl heißen: Nach der Ausschreibung, die nie stattfand, soll eine Vermarktung stattgefunden haben, die auch keinen Erfolg brachte. Wie auch immer: Seither wurde über das Thema nicht mehr gesprochen. Jahrelang nicht. Also zumindest nicht in der Öffentlichkeit.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-1024x370.jpg" alt="Hotelneubau" class="wp-image-16653" width="688" height="248" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-1024x370.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-300x109.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-768x278.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg 1200w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption>Das Grundstück Elisabethenstraße 3: Hier waren bislang die Stadtbücherei und das Stadtarchiv untergebracht. Aktuell beherbergt das Gebäude rechts noch ein paar Büros der Stadtverwaltung. </figcaption></figure>
</div>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Heute ist nur noch von einem Hotel-Neubau die Rede. Wie kam es dazu?</strong></h3>
<p>2019 tauchte das Thema plötzlich wieder auf – im Bürgermeister-Wahlkampf. In einem Flyer von CDU-Kandidat <strong>Christian Vogt</strong> war zu lesen: <em>„Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.“</em></p>
<p>Vogt wurde zum Bürgermeister gewählt, und seither lässt er das Hotel-Thema immer wieder mal anklingen:</p>
<p>2020 schrieb die &#8222;Hofheimer Zeitung&#8220; in einem Vogt-Porträt, das geplante Hotel in der Elisabethenstraße sei eine der vielen Baustellen von Hofheims neuen Bürgermeisters. Später berichtete die FAZ, laut Vogt sei <em>&#8222;der Aufstellungsbeschluss für ein kleines Hotel mit bis zu 100 Betten an der Elisabethenstraße gegenüber der Stadthalle gestellt&#8220;.</em> Nahezu zeitgleich zitierte der &#8222;Wiesbadener Kurier&#8220; <strong>Petra Fuchs</strong>, die im Rathaus für Tourismus zuständig ist: <em>&#8222;Dass auf dem Gelände der alten Stadtbücherei ein Hotel mit rund 80 bis 120 Betten entstehen soll, schließe eine Lücke.&#8220;</em></p>
<p>Es klang stets so – und das war sicher gewollt –, als sei ein Hotel-Neubau längst beschlossene Sache. Dabei war in den politischen Gremien über das Thema nicht ein einziges Mal gesprochen worden. Die Entscheidung wurde offenbar in Hinterzimmern vorbereitet.</p>
<p>Im Sommer 2020 beantragte CDU-Fraktionschef <strong>Alexander Kurz</strong> im Stadtparlament überraschend, der Magistrat möge die Ansiedlung eines mittelständischen Hotel- und Gastronomiegewerbes sondieren und eine Konzeptvergabe vorbereiten. Diskutiert wurde nicht: Die Mehrheit der Stadtverordneten stimmte einfach zu.</p>
<p>Ein Hofheimer Hotelier – „Dreispitz“-Inhaber <strong>Frank Laur</strong> – erfuhr davon. Er schrieb an ausgewählte Kommunalpolitiker: Er habe nichts gegen ein weiteres Hotel in Hofheim. Aber ausgerechnet auf dem zentral gelegenen Grundstück an der Elisabethenstraße? Das sei ihm nicht durchdacht genug!</p>
<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter machte Laurs Brief und die bis dahin kaum wahr genommenen Hotel-Pläne öffentlich (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">hier</a>). Das war im November 2021 – und mit einem Schlag war das Thema brandheiß. Es gab hitzige Diskussionen in den sozialen Medien. Der Bau- und Planungsausschuss beschloss, sich das Grundstück &#8222;vor Ort&#8220; anzusehen: Eine Sondersitzung für&nbsp;Januar 2022 wurde vereinbart.</p>
<p>Im Rathaus versuchte man noch ein wenig zu tricksen: Es wurde kein Termin anberaumt. Erst nach einem &#8222;Weckruf&#8220; im Hofheim/Kriftel-Newsletter (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/17/grundstueck-fuer-innenstadt-hotel/">hier</a>) wurde kurzfristig eine Sitzung für den 29. Januar angesetzt. Sie wurde dann von CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler </strong>ebenso kurzfristig wieder abgesagt.</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie ging&#8217;s danach weiter?</strong></h3>
<p>Erst einmal tat sich wieder nichts. Ende März tagte der Bau- und Planungsausschuss, aber das Thema Hotel-Neubau stand nicht auf der Tagesordnung. Erst ganz zum Schluss fasste man einen Beschluss, still und leise, als solle es kein Außenstehender erfahren. Im Sitzungsprotokoll ist nachzulesen: <em>&#8222;Die für den 29.01.2022 geplante und abgesagte Sondersitzung des Ausschusses zur Kellereiplatzgestaltung soll am Donnerstag, 28.04.2022, 18.00 Uhr, stattfinden.&#8220;</em></p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was wurde aus dem CDU-Antrag, die Ansiedlung eines Hotels zu sondieren und eine Konzeptvergabe vorzubereiten?</strong></h3>
<p>Das Stadtparlament hatte dem Magistrat, wie gesagt, einen eindeutigen Auftrag erteilt – das war vor gut zwei Jahren. Auf Nachfrage im Januar dieses Jahres gab die Rathaus-Pressestelle die lapidare Antwort: <em>&#8222;Ein Konzeptvergabeverfahren befindet sich in Vorbereitung.&#8220;</em> Seither: Schweigen. </p>
<p>Dazu muss man wissen: Es ist in Hofheim nicht unüblich, dass die Stadtverwaltung Beschlüsse der Mandatsträger nicht umsetzt bzw. jahrelang verzögert. Die meisten Stadtverordneten lassen sich das ja auch widerspruchslos gefallen. Dass CDU-Fraktionschef Kurz protestiert hätte, weil sein Antrag seit fast zwei Jahren im Rathaus &#8222;in Vorbereitung&#8220; herumliegt, wurde jedenfalls nicht bekannt.&nbsp;</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau.jpg" alt="20220427 Hotel Neubau" class="wp-image-21228" width="640" height="209" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220427-Hotel-Neubau-300x98.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der hintere Teil des Grundstücks Elisabethenstraße 3: Parkplätze, ein paar Garagen – kein Glanzpunkt.</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Es wurde unlängst von einer Hotel-Machbarkeitsstudie gesprochen: Was hat es damit auf sich?</strong></h3>
<p>Eine solche Machbarkeitsstudie wurde Ende letzten Jahres bekannt: Der Linke <strong>Bernd Hausmann</strong> hatte danach gefragt, Bürgermeister Vogt stritt erst alles ab, musste dann aber einräumen: Eine Hotel-Machbarkeitsstudie wurde im Jahr 2010 von der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) in Auftrag gegeben, seither werde sie auch regelmäßig aktualisiert.</p>
<p>Warum die HWB – immerhin ein städtisches Unternehmen! – seit mehr als zehn Jahren eine Machbarkeitsstudie finanziert und die Ergebnisse den Stadtverordneten vorenthält, muss hier offen bleiben.</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Liegt die Hotel-Machbarkeitsstudie denn inzwischen vor?</strong></h3>
<p>Vogt hatte Ende letzten Jahres versprochen, die Unterlagen den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses zuzustellen, und zwar rechtzeitig vor der geplanten Januar-Sitzung, damit sich jeder einlesen könne. Das geschah nicht. Dann wurde die Sitzung, siehe oben, kurzfristig gecancelt: Die Stadtverwaltung behielt die Unterlagen weiter unter Verschluss.</p>
<p>Anfang dieser Woche teilte Vogt den Stadtverordneten mit: Man habe die Studie noch einmal aktualisieren lassen. Das Ergebnis werde er den Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses aber nicht wie versprochen zuschicken. Es werde erst in der Sitzung an diesem Donnerstag (28. April) vorgestellt. </p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Welche Bedeutung hat so eine Machbarkeitsstudie?</strong></h3>
<p>Die Machbarkeitsstudie sollte Antworten liefern können, ob die Kreisstadt ein weiteres Hotel benötigt, ob ein Hotel-Neubau wirtschaftlich lohnend ist – oder eben nicht. Eine unabhängige Studie kann da sicher wegweisend sein.</p>
<p>In diesem Fall muss das Papier allerdings mit Vorsicht betrachtet werden: Die Befürchtung ist nicht unbegründet, dass der Auftraggeber – also die HWB, Aufsichtsratsvorsitzender ist Christian Vogt – auf den Inhalt Einfluss genommen haben könnte.</p>
<p>Die Tatsache, dass die Studie seit Jahren im Rathaus zurückgehalten wurde und erst jetzt präsentiert werden soll, kann durchaus als anrüchig bezeichnet werden. Auch der Umstand, dass das Werk jetzt noch einmal schnell überarbeitet wurde, obwohl die letzte Aktualisierung nicht einmal ein halbes Jahr zurückliegt, wirft Fragen auf. Denn eigentlich gibt&#8217;s für ein weiteres Update keinen Grund – außer: Die vorgelegten Ergebnisse haben den Befürwortern eines Hotel-Neubaus nicht gefallen.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="398" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel.jpg" alt="Hotel" class="wp-image-13356" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel-300x149.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel-768x382.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Dieses Architekten-Darstellung der Stadtmitte Hofheim findet sich in den Rathaus-Unterlagen. Rot eingekreist: Das Grundstück Elisabethenstraße 3.</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wer hat sich denn nun ausdrücklich <span style="text-decoration: underline" class="underline">für</span> einen Hotel-Neubau ausgesprochen?</strong></h3>
<p class="has-text-align-left">CDU, FDP und FWG bilden die Regierungskoalition im Stadtparlament, in ihrem Koalitionsvertrag wird der Neubau eines Mittelklassehotels genannt. Die CDU hatte den Hotel-Neubau in ihrem Wahlprogramm aufgeführt, die FDP bezeichnete vor der Kommunalwahl ein neues Hotel als <em>&#8222;wichtigen Meilenstein&#8220;</em>. Die FWG hat sich bisher nicht eindeutig geäußert, allerdings stimmt die Fraktion in der Regel so ab, wie es die CDU erwartet.</p>
<p>Die Regierungskoalition hat allerdings ein Problem: Sie hat im Stadtparlament keine Mehrheit mehr.</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Und wer ist gegen ein neues Hotel?</strong></h3>
<p>Das ist noch nicht richtig erkennbar. Die Opposition im Stadtparlament bilden Grüne, SPD, Bürger für Hofheim und Linke. So richtig klar hat sich noch keiner geäußert. Das liegt vielleicht auch daran, dass niemand grundsätzlich gegen ein neues Hotel ist. Aber an dieser Stelle? Und wenn ja: in welcher Größe?</p>
<p>Gegen ein kleineres Hotel würde vielleicht niemand etwas einwenden. Aber für einen Investor wird ein Hotel-Neubau angeblich erst ab 80 bis 100 Betten wirtschaftlich interessant. Dafür müsste ein weiterer gewaltiger Klotz an der Elisabethenstraße gebaut werden. Wie sieht das denn aus? Ist das noch akzeptabel? Will man das wirklich?</p>
<p>Und dann gibt es noch eine große Befürchtung: Ein gefälliger Investor bekommt den Zuschlag, weil er ein Hotel verspricht und auch baut. Aber nach ein paar Jahren erklärt er den Betrieb für unwirtschaftlich und wandelt die Hotelzimmer in teure Eigentumswohnungen um. Was dann? Der Investor würde fette Gewinne einstreichen – und die Stadt stünde, wieder einmal, dumm da&#8230;</p>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was wären die Alternativen zu einem Hotel-Neubau? Wie könnte das Grundstück besser genutzt werden?</strong></h3>
<p>Im Bürgermeisterwahlkampf hatte sich Stadtrat<strong> Bernhard Köppler</strong> (SPD) dafür ausgesprochen, das Grundstück für Seniorenwohnungen oder andere Formen gemeinschaftlichen Wohnens zu nutzen. Das gilt zwar als nicht unproblematisch: Wohnungen in der Nähe des Kellereiplatzes könnten die dort geplanten Veranstaltungen und Feste gefährden. Aber richtig diskutiert wurde darüber noch nicht.</p>
<p>Für die &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; (BfH) haben <strong>Wilhelm Schultze</strong> und<strong> Tanja Lindenthal </strong>einen eigenen Vorschlag eingebracht: Sie möchten auf dem Grundstück einen <em>„grünen Korridor“</em> sehen, <em>&#8222;der das Ensemble aus altem Wasserschloss und dem Kellereigebäude mit der Stadthalle und dem Rathaus verbindet&#8220;</em>.</p>
<p>Inzwischen wurde auch in der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> über die zukünftige Verwendung des Grundstücks diskutiert. Eine Abstimmung ergab: Die Mehrheit favorisiert eine kleine Markthalle (312 Stimmen). An zweiter Stelle: mehr Grün (243). An dritter Stelle: Wohnraum für Senioren (70).</p>
<p>Ein Hotel kam bei der Abstimmung nicht sonderlich gut an: Dafür gab&#8217;s gerade mal 28 Stimmen.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428_bauausschuss.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428_bauausschuss.jpg" alt="20220428 bauausschuss" class="wp-image-21300" width="360" height="500" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428_bauausschuss.jpg 720w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220428_bauausschuss-216x300.jpg 216w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><figcaption>Die Einladung zur Ausschusssitzung. Weitere Unterlagen sind auf der Webseite der Stadt zu finden (<a href="http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/to010.asp?SILFDNR=1941" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </figcaption></figure>
</div>
<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie geht&#8217;s nun weiter?</strong></h3>
<p>An diesem Donnerstag, 28. April, kommt das Thema auf den Tisch – öffentlich, endlich. Um 18 Uhr treffen sich die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses vor dem Wasserschloss: Sie wollen sich das Grundstück Elisabethenstraße 3 ansehen. Danach soll im Obergeschoss der Stadthalle weiterdiskutiert werden.</p>
<p>Zur Sprache kommt auch der Vorschlag der Bürger für Hofheim (<em>&#8222;grüner Korridor&#8220;</em>) sowie ein Antrag der Grünen zum benachbarten Kellereiplatz: Der Platz habe durch die Baumaßnahmen viele Bäume verloren, jetzt sollten <em>&#8222;mit passenden Pflanzen für die Insektenwelt, für Vögel und nachtaktive Tiere wieder Existenzmöglichkeiten geschaffen werden&#8220;.</em></p>
<p>Der Außentermin ab 18 Uhr wie auch die anschließende Sitzung sind  öffentlich. Das heißt: Zuhören ist erlaubt, mitreden nicht.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/04/27/hotel-neubau-im-ausschuss/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Elisabethenstraße 3: Hotel? Mehr Grün! Und was ist mit den Steuerbetrügern?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Nov 2021 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fischer Susanne]]></category>
		<category><![CDATA[Goebel Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Jolien Kiara]]></category>
		<category><![CDATA[Klopprogge Horst]]></category>
		<category><![CDATA[Koch Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Laur Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Rösner Björn]]></category>
		<category><![CDATA[Rupp Raimund]]></category>
		<category><![CDATA[Schweikart Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Stengel Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Unterspann Ute Alwine Etelka]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=13536</guid>

					<description><![CDATA[Es geht doch! Einige Kommunalpolitiker wollten ohne größeres Aufsehen einen Hotel-Neubau an die Elisabethenstraße hinklotzen. Jetzt ist das Thema öffentlich und wird diskutiert: Wie könnte man das Grundstück Elisabethenstraße 3 künftig nutzen? Hotel – nein danke! sagen die meisten. Die Mehrheit plädiert für mehr  Grün in der Stadt. Eine Internet-Umfrage brachte ein weiteres interessantes Ergebnis.

Außerdem: Zimmervermieter, die ihre Einnahmen nicht versteuern, sind den Hoteliers ein Dorn im Auge. Hofheims Stadtverwaltung drückte bislang beide Augen fest zu. Das soll sich ändern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Schlag hat die Diskussion Fahrt aufgenommen: Was soll aus dem Grundstück an der Elisabethenstraße 3 werden?</p>
<p>Wir hatten am Montag über den <strong>Brandbrief</strong> des <strong>Hoteliers Frank Laur</strong> berichtet: Einige Stadtpolitiker wollen dort,  wo heute noch die Stadtbücherei untergebracht ist, einen <strong>Hotel-Neubau </strong>realisieren. Sie planen das nahezu klammheimlich, bislang <strong>ohne umfassende Information der Öffentlichkeit</strong>.</p>
<p>Das ist heute unser <strong><a href="#thema1">Thema Nr. 1</a></strong>: Erste <strong>Reaktionen</strong> auf unseren Bericht. Dazu: Eine <strong>Umfrage</strong> im Internet zeigt eindrucksvoll, was die Hofheimer auf dem innerstädtischen Grundstück viel lieber sehen möchten. Außerdem gibt&#8217;s in dieser Sache einen <strong>Termin-Tipp</strong> für alle, die mal erleben wollen, wie in Hofheim die Bürgervertreter die Bürger vertreten.</p>
<p><a href="#thema2">Thema Nr. 2</a>: In Hofheim vermieten einige Leute <strong>ohne Genehmigung</strong> Zimmer und sogar ganze Wohnungen an Kurzzeitgäste. Angeblich versteuern sie die Einnahmen nicht, können deshalb die Hotelpreise unterbieten. Die <strong>Verantwortlichen in der Stadtverwaltung</strong> haben bisher <strong>beide Augen</strong> fest zugedrückt. Jetzt scheint zumindest Einer im Rathaus <strong>aufgewacht</strong> zu sein. Wir schauen uns das mal etwas genauer an.</p>
<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="thema1">Elisabethenstraße 3: Hofheimer wollen mehr Grün und eine Markthalle – nur kein Hotel</h2>
<p><strong>Der<a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/"> Bericht im HK-Newsletter</a> über den Brandbrief von Frank Laur hat viele Bürger regelrecht aufgeschreckt. Vor allem in der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> (bald 10.000 Mitglieder) wurden sehr engagierte Kommentare geschrieben. Zwei Gedanken tauchten dabei immer wieder auf: Viele Menschen in der Kreisstadt vermissen mehr Grün in ihrer Stadt. Und: Das Vorgehen einiger Lokalpolitiker, vor allem von Bürgermeister Christian Vogt, wird kritisiert, teilweise heftig. </strong></p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Elisabethenstr3-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="434" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Elisabethenstr3-1.jpg" alt="Elisabethenstraße 3, Hotel" class="wp-image-13409" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Elisabethenstr3-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Elisabethenstr3-1-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Das Grundstück Elisabethenstraße 3, fotografiert vom Dach des Chinon Centers aus: Neben der Stadtbücherei und dem Stadtarchiv, die derzeit ihren Umzug zum Kellereiplatz vorbereiten, sind in dem Gebäude auch Verwaltungsbüros untergebracht.</figcaption></figure>
</div>
<p>Hier eine Auswahl der Kommentare – ein kleiner Überblick über die Stimmungslage in der Stadt:</p>
<p><strong>Ute Alwine Etelka Unterspann: </strong>&#8222;Eine Grünanlage mitten in der Stadt, Kellereiplatz, das wäre eine positive Veränderung. Der neue Betonklotz verschandelt genug.&#8220;</p>
<p><strong>Kiara Jolien: </strong>&#8222;Mehr Grün wäre echt toll!! Warum wird direkt alles verbaut?&#8220;</p>
<p><strong>Susanne Fischer</strong><strong>: </strong>&#8222;Hofheim verliert immer mehr seinen Charme, sehr schade.&#8220;</p>
<p><strong>Ralf Schweikart</strong><strong>:</strong> &#8222;Kaum im Amt, schon möchte sich der Bürgermeister ein begehbares Denkmal bauen in Form eines sinnbefreiten Hotels in der Stadtmitte.&#8220;</p>
<p><strong>Silvia Stengel</strong><strong>: </strong>&#8222;Hofheim fehlt eine grüne Lunge! Bei immer dichter werdender Bebauung und Versiegelung wäre hier ein optimaler Ort, um alle Funktionen von zentraler Regenrückhaltung, Kühlung und Verbesserung des städtischen Kleinklimas sowie zentralem Erholungswert zu vereinen. Unsere nachfolgenden Generationen werden es uns danken!&#8220;</p>
<p><strong>Horst Klopprogge: </strong>&#8222;In den 70&#8217;er Jahren wollte man den Altstadtkern in Hofheim abreißen. Gut, dass es nie gemacht wurde. Heute sollte man endlich die Neubau-Betonklötze in der Innenstadt abreißen.&#8220;</p>
<p><strong>Martin Goebel</strong><strong>: </strong>&#8222;Au Mann! Nach Beton-Gisela kommt jetzt Hotel-Christian – und zahlen darf es der Bürger…&#8220;</p>
<p><strong>Jörg Koch</strong><strong>: </strong>&#8222;Für was genau benötigt die Innenstadt ein Hotel? Ich finde, es sollte tatsächlich mal etwas Parkähnliches dort hin. Definitiv ist das der falsche Platz für ein Hotel.&#8220;</p>
<p><strong>Björn Rösner</strong><strong>: </strong>&#8222;Mehr Grün würde der Stadt sehr gut stehen und den Erholungswert massiv steigern. Eine Kommunikation mit den ortsansässigen Hoteliers sollte selbstverständlich sein. Mir kommt es so vor, als wolle man alles auf Biegen und Brechen durchsetzen, um das eigene Ego zu befriedigen. Schade, dass Herr Vogt nicht mal über den Tellerrand hinausschaut, ich hatte mehr von ihm erwartet.&#8220;</p>
<p>Mit schwarzem Humor reagierte <strong>Raimund Rupp</strong>: &#8222;Ich werde eigentlich immer, wenn Leute zu Besuch kommen, darauf angesprochen, dass es in Hofheim in der Innenstadt keine Grünflächen gibt. Das wäre auffällig. Ich verstehe das gar nicht. Um den Ambettbrunnen herum ist es grün, ein paar Kübel stehen doch auch auf der Straße. Und erst die Blumenkästen der Anwohner: Ist doch alles da, was man an Grün in der Stadt braucht.&#8220;</p>
<p><strong>Karl Kurjak</strong>, Moderator der Facebook-Gruppe, machte angesichts der großen Diskussion eine Internet-Umfrage: <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/posts/2182130105272027" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Was würdet ihr euch auf diesem Gelände wünschen?&#8220;</a> Er selbst steuerte eine neue Idee bei, die sofort gut ankam: eine Markthalle, in der regionale Produkte verkauft werden könnten.</p>
<p>Das aktuelle Zwischenergebnis (Mittwoch, 12 Uhr) ist natürlich nicht repräsentativ, aber die Anzahl der Teilnehmer ist beeindruckend und zeigt, wie sehr vielen Menschen das Thema am Herzen liegt:</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kleine Markthalle: </strong>263 Stimmen</li>
<li><strong>Grünfläche</strong>: 208 Stimmen</li>
<li><strong>Wohnraum für Senioren</strong>: 68 Stimmen</li>
<li><strong>Hotel</strong>: 24 Stimmen</li>
<li><strong>Skaterpark und Grünflächen</strong>: 12 Stimmen</li>
<li><strong>Barrierefreier Wohnraum</strong>: 11 Stimmen</li>
</ul>
<p>Schließlich noch ein Hinweis von <strong>Tanja Lindenthal </strong>von der Wählergruppe <a href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</a> (BfH): Die trommelt unermüdlich dafür, die Diskussion über die weitere Verwendung des Grundstücks an der Elisabethenstraße 3 offen und breit zu führen. Sie wies darauf hin: Nächste Woche trifft sich der städtische <strong>Bauausschuss</strong>, auf der <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Bauausschus-23_11_21.pdf">Tagesordnung</a> steht u.a.  ein <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Antrag-BfH-23_11_21.pdf">Antrag</a>, den die <strong>BfH</strong> bereits am 1. Juli eingereicht hat: Die Stadt soll auf dem  Gelände der (alten) Stadtbücherei  kein Hotel neu bauen, sondern einen <strong>Park</strong> anlegen. Außerdem wird ein Antrag der Grünen debattiert: Die verlangen ein Grünkonzept für den benachbarten Kellereiplatz.</p>
</p>
<p>Die Sitzung beginnt am Dienstag, 23. November, um 19 Uhr im Obergeschoss der Stadthalle. Sie  ist <strong>öffentlich</strong>, das heißt: Jeder kann hin, darf allerdings nur zuhören. Aber auch das kann <strong>eine</strong> <strong>bereichernde</strong> <strong>Erfahrung</strong> sein: hautnah mitzuerleben, wie gewählte Bürgervertreter sich für die Stadt <strong>einsetzen</strong> – oder eben nicht.</p>
<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="thema2">Hotelier: Wann geht&#8217;s den Schwarz-Vermietern endlich an den Kragen?</h2>
<p><strong>In seinem Schreiben an die Kommunalpolitiker hat der Hotelier Frank Laur (<a href="https://www.hotel-dreispitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Dreispitz&#8220;</a>) neben dem geplanten Hotel-Neubau noch ein zweites Thema angesprochen: Hofheim müsse unbedingt eine Satzung zur Airbnb-Problematik erlassen. Die Verantwortlichen im Rathaus haben das Thema bislang mit einem Schulterzucken abgetan. Jetzt sollte endlich Bewegung in die Sache kommen&#8230;</strong></p>
<p>Airbnb – das ist ein Internet-Portal, über das <strong>Privatleute</strong> ihre Gästezimmer oder auch ganze Wohnungen und Häuser an Touristen wie Geschäftsreisende vermieten. Mehr als ein <strong>Dutzend Anbieter </strong>aus Hofheim sind auf der <a href="https://www.airbnb.de/s/Hofheim/homes?tab_id=home_tab&amp;refinement_paths%5B%5D=%2Fhomes&amp;flexible_trip_dates%5B%5D=december&amp;flexible_trip_dates%5B%5D=november&amp;flexible_trip_lengths%5B%5D=weekend_trip&amp;date_picker_type=calendar&amp;source=structured_search_input_header&amp;search_type=search_query" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Airbnb-Webseite</a> zu finden: Die Preisspanne reicht vom<strong> 35-Euro-Privatzimmer</strong> (mit Gemeinschafts-Bad) in Lorsbach über eine <strong>65-qm-Wohnung</strong> für 75 Euro/Nacht in Marxheim bis zur <strong>Villa mit Feldrandlage</strong> in Wallau (Tagespreis: 257 Euro).</p>
<p>In der Kernstadt wird beispielsweise eine Eigentumswohnung mit <strong>120 Quadratmetern</strong> (3 Schlaf-, 2 Badezimmer) für <strong>116 Euro</strong> offeriert; für das Penthouse &#8222;with Frankfurt Skyline View&#8220; (<strong>4 Schlafzimmer für 8 Gäste</strong>) werden pro Nacht sogar <strong>251 Euro</strong> verlangt.</p>
<p>Auf diese Weise wird dringend benötigter Wohnraum blockiert, zudem versteuern die Zimmer-Anbieter oftmals ihre Einnahmen nicht – <strong>ein echter Schaden</strong> für die Allgemeinheit.</p>
<p>Vielerorts sind die Kommunalpolitiker eingeschritten und haben <strong>Satzungen</strong> erlassen, um die Schäden in den Griff zu kriegen. Wer beispielsweise in Frankfurt ohne Genehmigung Wohnraum an Reisende vermietet, muss mit einer hohen <strong>Geldstrafe</strong> rechnen. Mit <strong>regelmäßigen</strong> <strong>Kontrollen</strong> konnten zudem hunderte Mietwohnungen für den Markt zurückgewonnen werden.</p>
<p>Von der Hofheimer Politik wird das Thema bislang unter &#8222;ferner liefen&#8220; behandelt. Im Jahr 2019 hatten die <a href="https://gruene-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grünen</a> von der Stadtverwaltung wissen wollen, wie man mit der Problematik umzugehen gedenke. Die Antwort des Magistrats: <strong>eher gar nicht</strong>. Die Stadtverwaltung gab offen zu, sich <strong>keine Gedanken</strong> zum Erlass einer Satzung gemacht zu haben. Man gehe von 50 bis 60 nicht genehmigten Angeboten aus, was &#8222;<strong>unterdurchschnittlich</strong>&#8220; sei.</p>
<p>Im Juli dieses Jahres hakten die Grünen nochmals nach, auf eine Antwort warten sie noch heute, die Verwaltung reagierte bisher nicht. Doch immerhin:</p>
<p>Als Bürgermeister Vogt Anfang dieses Monats den <strong>Nachtragshaushalt</strong> im Stadtparlament einbrachte, kündigte er an, die lokalen Hotels mit einer Ferienwohnungssatzung <strong>&#8222;stärker schützen&#8220;</strong> zu wollen. Er gestand die Notwendigkeit ein, endlich handeln zu müssen: &#8222;Das ist <strong>Verbraucherschutz</strong> und zugleich ein Beitrag gegen <strong>unnötige</strong> <strong>Wohnungsverknappung</strong>!&#8220;</p>
<p>So geriert sich ein Lokalpolitiker als Vorkämpfer für Verbraucherschutz und gegen die Wohnungsnot. Das kommt in diesem Fall arg <strong>verspätet</strong> und wirkt deshalb <strong>nicht gerade überzeugend</strong>. Trotzdem:</p>
<p>Wenn denn Vogts Ankündigung nicht nur als eine <strong>stille Grußbotschaft</strong> an den künftigen Investor des geplanten <strong>Hotel-Neubaus</strong> gedacht war: Dann dürften Frank Laur und seine Hoteliers-Kollegen seine Worte <strong>mit Freude</strong> vernommen haben. Allein, sie sollten sich in <strong>Geduld</strong> üben:</p>
<p>Christian Vogt blieb wieder einmal im <strong>Ungefähren</strong>, er nannte <strong>kein konkretes Datum</strong>, bis wann er die Satzung vorlegen lassen will. Aus leidvoller Erfahrung ist hinreichend bekannt: <strong>Zwischen Worten und Taten</strong> lässt der Magistrat oftmals sehr viel Zeit vergehen. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hofheim: Ein neues Hotel im Zentrum – und ein Brandbrief</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs Daniela]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Laur Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Seel Roland]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Stöckl Gertrud]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wichmann Deike]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=13345</guid>

					<description><![CDATA[Hofheim ist bekanntlich kein Touristen-Magnet: Die rund 950 Hotelbetten in der Stadt sind nur schwach ausgelastet, seit Jahren schon. Trotzdem wollen einige Lokalpolitiker ein weiteres Hotel auf dem Grundstück der (alten) Stadtbücherei errichtet sehen. Jetzt hat ein Hotelier einen Brandbrief geschrieben: Er zerpflückt darin die städtische Argumentation. Er habe nichts gegen ein weiteres Hotel, aber doch bitte nicht an der vielbefahrenen Elisabethenstraße! Und schon gar nicht ohne entsprechende Vorbereitungen! Ansonsten laufe Hofheim große Gefahr, sich selbst zu schaden.

Außerdem: 10.000 Euro zahlt die Stadt pro Jahr, damit ein Verein mehr Gäste nach Hofheim bringt. Wir haben uns den Verein etwas genauer angeschaut. Zweifel, dass sich die Ausgabe rechnet, scheinen angebracht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thema wabert wieder einmal durch Hofheim: Ein neues Hotel soll an der Elisabethenstraße auf dem Grundstück der heutigen (alten) Stadtbücherei errichtet werden. Erste Pläne wurden schon vor vielen Jahren gesponnen, vor gut zehn Jahren wurde SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang konkreter, zuletzt bemächtigte sich Bürgermeister Christian Vogt (CDU) der Idee. Derzeit wird im Rathaus die Realisierung vorbereitet, allerdings weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dabei gibt es gut begründete Einwände gegen den Hotel-Neubau, die jedoch ignoriert werden. Jetzt hat ein Hotelier einen Brandbrief geschrieben.</strong></p>
<p>Die E-Mail war an die Spitzen des Rathauses, einige Stadtverordnete sowie die Verantwortlichen der lokalen Wirtschaftsförderung adressiert. Ein längeres Schreiben lag im Anhang bei: Auf vier Din-A4-Seiten hatte Frank Laur zusammengefasst, weshalb er einen Hotelbau an der Elisabethenstraße 3 für äußerst problematisch hält. Der Inhaber des <a href="https://www.hotel-dreispitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hotels Dreispitz</a> erläutert in dem Schreiben ausführlich seine Bedenken; zum Schluss bittet er darum, dass man seine Hinweise bei der weiteren Planung mit einbeziehen möge.</p>
<p>Diese Bitte ist überraschend, denn eigentlich sollte es doch selbstverständlich sein, dass die Lokalpolitik die Bedenken von Bürgern beachtet und in ihre Überlegungen einbezieht. Andererseits: Über das Thema &#8222;Hotelneubau in der Elisabethenstrasse&#8220; wurde bislang nicht allzu viel gesprochen, und wenn, dann vor allem in vertraulichen Hinterzimmer-Runden und verschlossenen Rathausbüros. Dabei wäre es längst an der Zeit, die breite Öffentlichkeit an den Plänen umfassend teilhaben zu lassen: zu zentral ist das Grundstück an der Elisabethenstraße, zu wichtig seine künftige Verwendung für die gesamte Stadtentwicklung. </p>
<h3 class="wp-block-heading">Hotel-Neubau: Schon vor über zehn Jahren fand sich kein Investor </h3>
<p>Der Traum von einem Hotel-Neubau mitten in Hofheims Innenstadt umtreibt einige Hofheimer Lokalpolitiker schon seit vielen Jahren. Zu ihrem Leidwesen ließ sich jedoch kein Investor finden, der ein solches Projekt wirtschaftlich machbar fand und realisieren wollte.</p>
<p>2008 beschloss das Stadtparlament, für die Stadtbücherei an der Elisabethenstrasse 3 ein ganz neues Gebäude auf dem Kellereiplatz errichten zu lassen. Das Grundstück wäre dann frei&#8230;</p>
<p>Schon ein Jahr später – 2009 – legte Hofheims damalige SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang den Stadtverordneten ein Papier vor, das überschrieben war mit <em><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/20091119-STVV-2009.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Vermarktung Grundstück Elisabethenstraße 3&#8220;</a></em>. Damit nahm die Hotel-Planung erstmals konkretere Form an, wenngleich noch wenig erfolgreich.</p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="398" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel.jpg" alt="Hotel" class="wp-image-13356" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel-300x149.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Lageplan-Hotel-768x382.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Diese Darstellung lag der Ausschreibung bei, mit der die Stadt im Jahr 2009 einen Investor für das Grundstück Elisabethenstraße 3 (rot eingekreist) suchte.</figcaption></figure>
</div>
<p>Aktenzeichen 2009/146: Das Grundstück solle europaweit ausgeschrieben werden, schlug Stang vor. Als Nutzung könne man sich Betreutes Wohnen für Senioren, ein Gesundheitszentrum mit Arztpraxen, ein Bürogebäude oder aber eben ein Hotel vorstellen. Nur minimale Flächen sollten für Gastronomie genutzt werden: Die sei – so hieß es damals – &#8222;überreich&#8220; in Hofheim vorhanden.</p>
<p>Im Juni 2010 stimmten die Stadtverordneten der Ausschreibung zu. Sie wurde vier Monate später veröffentlicht, die Größe des Grundstücks wurde darin mit 1.600 Quadratmetern angegeben.</p>
<p>Danach wurde es aber schnell wieder still um das Thema. Ergebnisse der Ausschreibung sind nicht bekannt, von einem neuen Hotel wurde öffentlich nicht mehr gesprochen – bis zum Bürgermeister-Wahlkampf im Jahr 2019. Da verteilte Christian Vogt einen  Flyer, in dem zu lesen war: &#8222;Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.&#8220;</p>
<p>Es klang, als sei alles längst beschlossene Sache.</p>
<h3 class="wp-block-heading">Nur ab und zu gibt&#8217;s kleine Info-Häppchen zum Hotel-Neubau</h3>
<p>Wenig später, wir sind jetzt im Sommer 2020, poppte das Thema in den parlamentarischen Gremien wieder auf. Es wurde allerdings derart verklausuliert vorgetragen, dass nur Eingeweihte den tieferen Sinn ausmachen konnten:</p>
<p><em><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/20200529-Magistrat.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Weiterführung des Verfahrens zum Bebauungsplan Nr. 75 ,Alte Bleiche&#8216;, 1. Änderung Teilbereich B, Teilbereich der Flur 17, Gemarkung Hofheim&#8220;</a> </em>lautete der Tagesordnungspunkt einer Stadtverordnetenversammlung im Juni 2020. Dass es um das Grundstück Elisabethenstrasse 3 und um den Neubau eines Hotels ging, wurde erst ganz zum Schluss ersichtlich, als CDU-Fraktionschef Alexander Kurz eine <a href="http://www.sitzungsdienst-hofheim.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=12533" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erweiterung des Beschlusses</a> beantragte: Der Magistrat solle die Ansiedlung eines mittelständischen Hotel- und Gastronomiegewerbes sondieren und eine Konzeptvergabe vorbereiten. Die Mehrheit im Stadtparlament stimmte zu.</p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="349" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Elisabethenstr3-2.jpg" alt="Elisabethenstr3 2" class="wp-image-13408" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Elisabethenstr3-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Elisabethenstr3-2-300x164.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das Grundstück Elisabethenstraße 3: In diesem Teil des Gebäudes ist noch die Stadtbücherei untergebracht.</figcaption></figure>
</div>
<p>Seither ist ein Jahr vergangen. Für den Magistrat ist das nicht unbedingt ein Zeitraum, in dem er Beschlüsse der Stadtverordneten umzusetzen pflegt. Beim Hotel-Neubau aber, so heißt es im Rathaus, mache der Bürgermeister höchstpersönlich Druck. Inzwischen soll eine Machbarkeitsstudie auf Vogts Schreibtisch liegen, die – wenig überraschend – seine Hotel-Pläne unterstützt.</p>
<p>Eine Anfrage dazu bei der Verwaltung brachte keine Klarheit: Deike Wichmann von der Rathaus-Pressestelle versprach zwar Klärung und einen Rückruf, meldete sich aber nicht mehr.</p>
<p>Das Schweigen befeuert die Gerüchteküche. Alles sei, typisch Hofheim, längst entschieden, heißt es. Als Investor, wollen die einen wissen, solle ein stadtbekanntes Bauunternehmen &#8222;bedient&#8220; werden. Andere nennen als designierten Hotelbetreiber den Namen einer Familie, die in der Umgebung mehrere Restaurants betreibt.</p>
<p>Wirklich alles nur Gerüchte? </p>
<h3 class="wp-block-heading">Die Sorge: Hotelzimmer werden wieder in Luxus-Wohnungen umgewandelt</h3>
<p>Dass sich in einer solchen Situation die Hoteliers der Stadt viele Gedanken machen, dürfte nicht verwundern. Bei ihnen stehen viele Betten leer, und das nicht erst seit Ausbruch von Corona (siehe unten). &#8222;Dreispitz&#8220;-Inhaber Frank Laur hat die Sorgen jetzt zu Papier gebracht. In seinem Brandbrief stellt er gleich zu Anfang die richtige Frage: &#8222;Was wollen wir mit einem Hotelbau für Hofheim erreichen?&#8220;</p>
<p>Erste Antworten auf diese Frage habe ihm Bürgermeister Vogt in einem Gespräch gegeben, schreibt er weiter: Mit dem Hotelneubau wolle man die Stadthalle optimaler nutzen. Man wolle Arbeitsplätze schaffen, und man wolle lokale Handwerker mit dem Neubauprojekt unterstützen.</p>
<p>Laur zerpflückt diese Argumentation Punkt für Punkt, im Brief wie im Gespräch: Stadthalle besser nutzen, mit Tagungen, kleinen Messen und Ausstellungen: Dafür bedürfe es zuallererst eines umfassenden Marketingkonzepts. Das aber fehle bereits seit Jahren und sei auch nach der teuren Sanierung des Gebäudes nicht ansatzweise zu erkennen. Schon der Name &#8222;Stadthalle&#8220; sei nicht gerade lockend, ja, es gebe noch nicht einmal eine eigene Webseite für den Veranstaltungsort. Dort Räume zu mieten sei zudem umständlich und aufwändig: Die Politiker sollten es einfach mal selbst testen, schreibt Laur, &#8222;Sie werden verwundert sein, welche Wege Sie in Zeiten der Digitalisierung gehen müssen&#8220;.</p>
<p>Wenn es denn wirklich ein ernsthaftes Anliegen der Stadtführung sei, mehr Besucher für die Stadthalle und damit mehr Gäste für die Stadt zu gewinnen: Dann solle man  zunächst mal mit den Hoteliers der Stadt reden. Man könne auch über eine Kooperation mit dem RMV nachdenken, damit Stadthallen-Besucher die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen können: &#8222;Dies kann durch Zuschüsse der Hotelbetreiber oder über gewisse ,Gutscheinlösungen&#8216; finanziert werden.&#8220;</p>
<div class="wp-block-image is-style-default">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="500" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-2.jpg" alt="Frank Laur 2" class="wp-image-13404" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-2.jpg 576w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Frank-Laur-2-300x260.jpg 300w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption>Frank Laur vor seinem Hotel an der Niederhofheimer Straße. In diesen Tagen beging er recht still das 40-jährige Jubiläum: Am 13. November 1981 war das Haus eröffnet worden. Frank Laur bedankte sich auf <a href="https://www.facebook.com/frank.laur" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> bei seiner Großmutter Erna Kyritz (†2005) und seinen Eltern Hannelore Laur und Konrad Laur (†2016), die es erbaut und die ersten Jahrzehnte geführt hatten. Er leitet jetzt das Hotel seit 20 Jahren, investierte die letzten Monate viel in Umbauarbeiten und Modernisierung. Das Jubiläum habe er sich zwar anders vorgestellt, schreibt er, &#8222;aber wir werden bestimmt noch die Zeit bekommen, diesen Anlass frisch, fromm, fröhlich und frei zu feiern&#8220;.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die weiteren Argumente für einen Hotel-Neubau – Arbeitsplätze schaffen, lokale Handwerker unterstützen – zeugen nach Ansicht von Frank Laur von mangelnder Kenntnis des Hotelgewerbes. Wirtschaftlich interessant sei ein solches Hotel in der Regel erst ab 80 bis 100 Betten, auch benötige es Tagungsräume und Gastronomie. Investoren würden solche Hotels heute in Modul-Bauweise errichten: Dass lokale Handwerker davon profitieren, sei kaum anzunehmen.</p>
<p>Die Nutzungszeit eines solchen Hotel werde mit 15 bis 20 Jahren berechnet. Und was geschieht danach? Laur befürchtet: Der Investor könnte eines Tages den Hotelbetrieb einstellen und &#8222;Luxuswohnungen im Stadtkern von Hofheim&#8220; anbieten. Der <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/luxuswohnungen-statt-hotel-11106209.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rosenberg-Deal</a> lässt grüßen: Das sollten die Verantwortlichen unbedingt bei ihren Planungen berücksichtigen.</p>
<p>Laur weist schließlich noch darauf hin, dass der geplante Hotel-Standort der einzige Platz sei, an dem Feste ungezwungen stattfinden könnten. Kreisstadtsommer, Gallusmarkt, Eiszauber&#8230; Mit einem Hotel-Neubau gleich nebenan sei Dauerstress zwischen Gästen und Feiernden vorprogrammiert.&nbsp;</p>
<p>Dazu eine vielbefahrene Straße direkt vor dem Haus, dazu die Parkplatz-Problematik, dazu fehlende Grünflächen. Schon werde von einem &#8222;Hotel Zum Steingarten&#8220; gespottet: Haben potentielle Gäste nicht vielleicht doch etwas andere Ansprüche an ein Hotel in einer Kleinstadt?</p>
<p>Laur versichert: Er habe nichts gegen ein weiteres Hotel in Hofheim. Aber auf diesem Grundstück, an der Elisabethenstraße 3, und ohne Abwägung aller Interessen, dazu ohne nachhaltiges Marketingkonzept der Stadt – das sei ihm nicht durchdacht genug. Damit würde sich Hofheim nur selbst schaden.</p>
<p>Und daran habe er als Hofheimer nun wirklich kein Interesse.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Für 10.000 Euro: Hochtaunus-Verein soll für mehr Gäste in Hofheim sorgen</h1>
<p>Hofheims Hotels darben, und das nicht erst seit Corona. Gerade mal 30.000 Übernachtungen wurden bis Juli dieses Jahres gezählt – das markiert einen neuen Tiefstand. Vor einem Jahr war&#8217;s ähnlich schlimm: Nur 82.337 Übernachtungen wurden in 2020 gezählt. Verteilt auf den im Corona-Jahr zur Verfügung stehenden 425 Betten waren das umgerechnet weniger als 200 Übernachtungen pro Bett. </p>
<p>In den Jahren zuvor kamen zwar doppelt so viele Gäste, aber dafür standen auch doppelt so viele Betten zur Verfügung. 2019 wurden beispielsweise 163.837 Übernachtungen registriert. Verteilt auf 938 Betten macht das 175 Übernachtungen pro Bett. Das ist eine Belegung von gerade mal sechs Monaten – oder auch sechs Monate Leerstand. 2018 sah&#8217;s genauso traurig aus.</p>
<p>Um neue Gäste in die Stadt zu lotsen, will Hofheims Bürgermeister Christian Vogt nicht nur ein Hotel neu bauen, sondern verkündete letzten Monat auch: Die Stadt sei dem touristischen Dachverband <a href="https://taunus.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Taunus Touristik Service&#8220;</a> (TTS) wieder beigetreten. Das kostet 10.000 Euro im Jahr, im Gegenzug verspricht TTS, Werbung für Hofheim zu machen (wie für 36 andere Gemeinde auch).</p>
<p>Ob dieser Plan für Hofheim wohl aufgeht?</p>
<figure class="wp-block-image size-full is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="465" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/20211115-TTS-Beitritt.jpg" alt="20211115 TTS Beitritt" class="wp-image-13401" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/20211115-TTS-Beitritt.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/20211115-TTS-Beitritt-300x218.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption><em><br />Erinnerungsfoto auf dem Rathausdach bei Bekanntgabe der 10.000-Euro-Mitgliedschaft im Taunus-Tourismus-Verein. von rechts: Hofheims Bürgermeister Vogt <meta charset="utf-8">neben seiner Tourismusbeauftragten Petra Fuchs, TTS-Vorsitzender Roland Seel und TTS-Mitarbeiterin Sarah Menzebach.</em></figcaption></figure>
<p>Beim Taunus-Touristik-Service handelt es sich um einen eingetragenen Verein, der seinen Schwerpunkt im Hochtaunus hat. Zwar darf sich MTK-Landrat Michael Cyriax Stellvertretender Vorsitzender nennen. Das war&#8217;s aber auch schon: Vorsitzender ist Roland Seel, im Hauptberuf Bürgermeister von Grävenwiesbach im Hochtaunuskreis. Als weitere Stellvertreterin fungiert Gertrud Stöckl, die Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Taunus: Sie betrieb mal ein Restaurant in Weilrod, heute wirbt sie für ihre Ferienwohnung auf der &#8222;Stöckl-Alm&#8220; im Usinger Land.</p>
<p>Der Verein unterhält ein Büro in Oberursel. TTS-Geschäftsführerin ist Daniela Krebs, die aber in Bad Homburg arbeitet. Denn dort leitet sie den Fachbereich Tourismus und Wirtschaftsförderung in der Verwaltung des Hochtaunuskreises. Derzeit ist sie in Elternteilzeit. Wird sie künftig Übernachtungsgäste wirklich nicht nach Bad Homburg, sondern nach Hofheim schicken? Schwer vorstellbar. </p>
<p>Dass die Stadt Hofheim angesichts der Hochtaunus-Dominanz in der Vereinsspitze nicht allerhöchsten Stellenwert beim TTS genießt, könnte ein naheliegender Verdacht sein. Der findet sich bestätigt, wenn man auf der <a href="https://taunus.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TTS-Internetseite</a> nach &#8222;Hofheim&#8220; sucht. Normalerweise müsste Werbung für die Kreisstadt erscheinen. Aber es werden nur diese Themen angezeigt:</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Kelkheimer Luftsportclub (liegt zwischen Kelkheim und <strong>Hofheim</strong>)</li>
<li>Evangelische Kirche Oberliederbach (liegt an der Nieder<strong>hofheim</strong>er Straße)</li>
<li>Galerie Elzenheimer in Bad Soden (hat mal eine Ausstellung in <strong>Hofheim</strong> gemacht) und</li>
<li>Gasthaus Rudolph (liegt in Alt-Nieder<strong>hofheim</strong> in Liederbach).</li>
</ul>
<p>Der neue 10.000-Euro-Mitgliedschaft der Stadt Hofheim, unlängst in diversen Medien laut verkündet, war bestimmt Monate vorher bekannt. Aber besondere Vorbereitungen, dem neuen Mitglied einen guten Start zu verschaffen, hat man beim TTS offensichtlich nicht für notwendig befunden. Das lässt die Aktivität und auch Attraktivität des Hochtaunus-Vereins in keinem besonders guten Licht erscheinen. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
