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	<title>Philipp Daniel &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Philipp Daniel &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>&#8222;So wahr mir Gott helfe&#8220;: Hofheims neuer Bürgermeister Wilhelm Schultze wurde vereidigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 18:19:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bartz Sophia]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Narku Laing Prof. Lorenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat einen neuen Bürgermeister: Der erst 29-jährige Wilhelm Schultze von der Wählergemeinschaft "Wir in Hofheim", der vor einem halben Jahr von den Hofheimerinnen und Hofheimern mit deutlicher Mehrheit gewählt worden war, wurde jetzt in das Amt eingeführt und vereidigt. Hier Impresssionen von der Amtseinführung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat einen neuen Bürgermeister, endlich: Wilhelm Schultze von der Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;, der vor einem halben Jahr von den Hofheimerinnen und Hofheimern mit deutlicher Mehrheit gewählt worden war, wurde in das Amt eingeführt und vereidigt.</strong> <strong>Hier Impresssionen von der Amtseinführung</strong>.</p>



<p>Offiziell war es die 37. Stadtverordnetenversammlung in dieser Legislaturperiode, aber sie war natürlich schon eine ganz besondere: Im großen Saal der Stadthalle legte der 29-jährige Schultze vor den Stadtverordneten, dem Magistrat, einigen hundert geladenen Gästen und Dutzenden Zuschauern den Amtseid ab.</p>



<p>Am 13. September tritt Wilhelm Schultze das Amt offiziell an. Da dies ein Samstag ist, wird sein erster Arbeitstag der 15. September sein.</p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:10px">Mit einem Klick aufs Bild lassen sich alle Fotos vergrößern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/1-Saal2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="348" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/1-Saal2.jpg" alt="Schultze
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</div>


<p>Blick in den Saal &#8211; auf der Bühne: <strong>Sophia Bartz.</strong> Sie sang zum Auftakt &#8222;Imagine&#8220; &#8211; der berühmte Song von John Lennon beschreibt die Vision einer Gesellschaft frei von Nationalismus und Besitz. Es ist ein Aufruf für den Frieden und gilt als eine Hymne der Friedensbewegung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="459" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg" alt="2 Professor" class="wp-image-62090" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor-300x138.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor-768x353.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Dr. Lorenz Narku Laing,</strong> Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Bochum, ist ein alter Freund von Schultze, man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten beim American Football. Er hielt ein ebenso unterhaltsames wie beeindruckendes Grußwort. <em>&#8222;Sie haben einen jungen Bürgermeister unter 30, und jetzt haben Sie auch noch einen schwarzen Professor, der heute zu Ihnen spricht. Diese Kombination ist ganz wunderbar.&#8220; </em></p>



<p><em>&#8222;Als junger Mensch Verantwortung zu übernehmen, das ist ein Impuls, den Menschen verwirrend finden, denn das passt nicht in die Erzählungen.&#8220;</em> Junge Menschen würden als unpolitisch gelten und als nicht engagiert, sie würden sich drücken und möchten keine Berufe mit Überstunden. Und dann kandidiert ein junger Mann für einen Beruf mit vielen Überstunden &#8211; und wird gewählt. Schultze widerlege damit das Vorurteil gegenüber jungen Menschen und werde zu einem Leuchtturm, zu einem Symbol, das weit über Hofheim hinausstrahle.</p>



<p>Hofheims neuer Bürgermeister sei <em>&#8222;ein unheimlich kreativer Mensch, der anders denkt, der andere Lösungen sucht&#8220;.</em> Er sei ein loyaler Mensch, der zu den Menschen in seiner Gemeinschaft stehe und für sie eine große Verantwortung spüre. <em>&#8222;Diese Kombination aus Kreativität, Verlässlichkeit und Loyalität ist eine wunderbare Kombination für einen Bürgermeister.&#8220;</em></p>



<p>Er wünschte seinem Freund viel Glück, <em>&#8222;denn Glück kann man in der Politik i<em>mmer gut brauchen</em>&#8222;</em>, und er wünsche ihm neben Kenntnis, Fähigkeiten und harter Arbeit auch <em>&#8222;das notwendige Quentchen Zufall. Bei dem Dinge einfach passieren und alle glauben, dass du es warst, lieber Wilhelm&#8220;.</em></p>



<p>An diesem Abend sprachen außerdem MTK-Landrat Michael Cyriax und Christian Vogt. Der scheidenden Bürgermeister sagte: <em>„Ich darf dir eine gut strukturierte Stadtverwaltung mit wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übergeben, die völlig motiviert und leistungsbereit sind.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg" alt="3 Amtsantritt" class="wp-image-62091" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Die Amtseinführung beginnt. <strong>Wilhelm Schultze</strong> in der Mitte, rechts Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, links <strong>Christian Vogt</strong>. Der Noch-Verwaltungschef liest dem neuen Bürgermeister die Ernennungsurkunde vor:</p>



<p>&#8222;<em>Herr Wilhelm Otto Klaus Schultze, geboren am 27. November1995, wird aufgrund der Wahl vom 30. März 2025, gemäß Paragraf 39 Absatz 3 der Hessischen Gemeindeordnung für eine Amtszeit von sechs Jahren vom 13. September 2025 bis 12. September 2031 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit zum hauptamtlichen Bürgermeisterder Stadt Hofheim am Taunus ernannt. Diese Ernennung wird in der Erwartung vollzogen, dass der Ernannte sich jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetz t und getreu seines Diensteides seine Amtspflichten erfülllt sowie das Vertrauen rechtfertigt, das ihm durch diese Ernennung erwiesen wird. Hofheim am Taunus, der 3. September 2025.&#8220;</em></p>



<p>Das Schreiben trägt die Unterschriften vom Ersten Stadtrat <strong>Daniel Philipp</strong> und <strong>Christian Vogt</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg" alt="4 Amtseid" class="wp-image-62092" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Wilhelm Schultze</strong> legt den Amtseid ab: <em>&#8222;Ich schwöre, dass ich das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sowie die Verfassung des Landes Hessen und alle in Hessen geltenden Gesetze wahren und meine Pflichten gewissenhaft und unparteiisch erfüllen werde.“</em></p>



<p>Und dann fügt er hinzu: <em>„So wahr mir Gott helfe“</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="635" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg" alt="5 Stadtverordnete1" class="wp-image-62093" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1-300x191.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Ein Blick in die erste Reihe der Stadtverordneten. Die Amtseinführung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters fand im Rahmen der 37. Stadtverordnetenversammlung dieser Legislaturperiode statt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="483" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg" alt="6 Saal1" class="wp-image-62094" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1-300x145.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1-768x371.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Blick in den gut besetzten großen Saal der Stadthalle. Es waren gekommen: Landrat Michael Cyriax, Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, Vertreter aus Partnerstädten Hofheims, Familie und Freunde von Wilhelm Schultze&#8230;</p>



<p>Aus der polnischen Partnerstadt Pruszcz Gdański waren der Bürgermeister und der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher angereist. Die englische Partnerstadt Tiverton hatte ebenfalls einen Vertreter entsandt.</p>



<p>Die Polizei und die Feuerwehr waren vertreten, Vereine, Verbände &#8211; und natürlich viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die den ersten Auftritt ihres künftigen Chefs miterleben wollten. Und nicht zuletzt waren etliche Hofheimerinnen und Hofheimer gekommen, um den neuen Bürgermeister zu begrüßen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="735" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg" alt="7 Stadtverordnetenvorsteher" class="wp-image-62095" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher-300x221.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher-768x564.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler </strong>schenkte Schultze eine Ausrüstung für seinen harten Job – inklusive eines Sixpacks Bier der Taunus-Braumanufaktur.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="631" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg" alt="8 Vogt" class="wp-image-62096" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt-300x189.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt-768x485.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Auch <strong>Christian Vogt </strong>übergab seinem Nachfolger einige nützliche Gegenstände, die ein Bürgermeister im Einsatz benötigt: grüne Stifte zum Unterzeichnen von Dokumenten, einen symbolischen Schlüssel – und eine feuerfeste Feuerwehrjacke. Denn: <em>„Der Bürgermeister ist der erste Feuerwehrmann der Kreisstadt.”</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="712" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg" alt="9 Tanja Lindenthal" class="wp-image-62097" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal-300x214.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal-768x547.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Tanja Lindenthal </strong>war die einzige Frau am Rednerpult. Sie ist Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Hofheim”. Wilhelm Schultze ist Mitglied dieser Wählergemeinschaft, mit der er ins Stadtparlament einzog und nun das Bürgermeisteramt besetzt. Lindenthal bedankte sich ausdrücklich für den fairen Bürgermeisterwahlkampf – bei Vogt wie auch bei <strong>Tobias Undeutsch</strong>, der als Kandidat der SPD angetreten war.</p>



<p>Es sei das erklärte Ziel der <a href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" rel="noopener">BfH</a>, von Anfang an, eine Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen. Schultze wisse, dass man die Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen könne. Verbindlichkeit sei die Grundlage des notwendigen Vertrauens, und Transparenz sei für ihn <em>&#8222;kein Schlagwort, sondern ein Versprechen&#8220;.</em></p>



<p>Schultze stehe für eine Politik, die für alle verständlich und nachvollziehbar ist. Tanja Lindenthal: <em>&#8222;Wilhelm Schultze ist ein Mensch, der Brücken baut und Verbindungen schafft &#8211; zwischen Generationen, zwischen unterschiedlichen Meinungen und den Menschen in unserer Stadt.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg" alt="10 Goldene Buch" class="wp-image-62098" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Zum Schluss ergriff <strong>Wilhelm „Willi“ Schultze </strong>das Wort. <em>„Mein Ziel ist klar“,</em> sagte er. <em>„Ich will ein Bürgermeister für alle sein, über Parteigrenzen hinweg, für Jung und Alt, für Bürgerinnen und Bürger, für Vereine, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Ein empathischer Vermittler, der Brücken baut und zuhört. Denn nur so entsteht Zusammenhalt. Und Zusammenhalt ist die größte Stärke einer funktionierenden Gesellschaft.&#8220;</em></p>



<p>Er sprach von einer Innenstadt, für die er sich mehr Grün wünsche. Und die ein Parkleitsystem benötige. Er will noch einmal über die Bebauung an der Elisabethenstraße beraten, wo die alte Bücherei steht (wo Christian Vogt erst ein Hotel und dann eine Musikschule bauen wollte). Schultze will sich der Kinderbetreuung annehmen, und er will den Wirtschaftsstandort stärken. Natürlich die Digitalisierung in der Stadtverwaltung vorantreiben.</p>



<p>Er sagte: Das breite Engagement vieler Menschen, ob in Vereinen oder in der Wirtschaft &#8211; <em>&#8222;all das ist unserer größter Schatz. Und meine Aufgabe wird es sein, diesen Schatz zu bewahren, zu würdigen und weiter zu fördern &#8211; damit Hofheim eine lebendige, starke und solidarische Stadt bleibt&#8220;</em>. Er sei fest überzeugt, dass man die Herausforderungen gemeinsam meistern könne. </p>



<p>Da erhoben sich alle im Saal. Und sie applaudierten minutenlang. Mit Wilhelm Schultze, Hofheims neuen Bürgermeister, verbinden sich viele Hoffnungen und Wünsche. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Alarmstufe Rot, Teil 2: Autofahrer dürfen in beiden Richtungen durch Innenstadtring fahren</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/08/21/baustelle-innenstadtring-neue-karten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt wird es langsam ernst: In einem Monat beginnen die Arbeiten für eine umfassende Sanierung des Innenstadtrings. Hessen Mobil, die Straßenbaubehörde des Landes Hessen, hat nun bekannt gegeben, wie der Verkehr während dieser Zeit an den Baustellen vorbeigeleitet werden soll - oder auch nicht. Wir zeigen exklusiv die neuesten Karten. Erkennbar wird: Diese Baustelle wird zu einer gewaltigen Herausforderung - für Hessen Mobil, aber auch für alle Autofahrer in Hofheim.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Langsam wird es ernst: In einem Monat beginnen die Arbeiten für eine umfassende Sanierung des Innenstadtrings. Die zuständige Landesbehörde Hessen Mobil hat nun bekannt gegeben, wie Autofahrer während dieser Zeit an den Baustellen vorbeigeführt werden sollen &#8211; oder auch nicht. Wir zeigen dazu exklusiv die neuesten Karten. Erkennbar wird: Diese Baustelle wird zu einer gewaltigen Herausforderung &#8211; für Hessen Mobil, aber auch für alle Autofahrer in Hofheim.</strong></p>






<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte am letzten Wochenende die Pläne für die einzelnen Bauabschnitte vorgestellt (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/08/18/bauarbeiten-am-innenstadtring/">hier</a>). Wir hatten berichtet, was an Bauarbeiten alles geplant ist: Erneuerung der Fahrbahn, Ausbesserung von Fußgängerwegen, Erneuerung von Gas- und Stromleitungen sowie Wasserleitungen, Sanierung der Böschung gegenüber vom Bahnhof&#8230;</p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2025/08/18/bauarbeiten-am-innenstadtring/">Unser Bericht</a> fand einmal mehr ein überaus großes Interesse: Innerhalb weniger Stunden wurde er mehr als 2.500 Mal aufgerufen.</p>



<p>Kleiner Nachteil:&nbsp;Nun wussten die Hofheimer zwar, <em>wo</em> sich Hessen Mobil die einzelnen Bauabschnitte vorstellt. Aber <em>wie</em> der Verkehr dann fließen soll, wenn der vielbefahrene Verteilerring stellenweise komplett abgesperrt wird: großes Fragezeichen. Das stand noch nicht fest.</p>



<p>Jetzt liegen genauere Informationen vor. Sie wurden vorige Tage in der Sitzung des Ortsbeirats Kernstadt vorgestellt. Für den demnächst beginnenden ersten Bauabschnitt wurde zur besseren Lesbarkeit eine zusätzliche grafische Darstellung erstellt.</p>



<p>Die neuen Karten zeigen wir wieder exklusiv auf dieser Webseite. <strong>Tipp: Durch Klicken auf eine Karte können Sie diese deutlich vergrößern und erkennen alle Details.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 1</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA1-Der-Verkehr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="832" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA1-Der-Verkehr-1024x832.jpg" alt="BA1 Der Verkehr" class="wp-image-61272" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA1-Der-Verkehr-1024x832.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA1-Der-Verkehr-300x244.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA1-Der-Verkehr-768x624.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA1-Der-Verkehr.jpg 1467w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern bitte anklicken: Diese Darstellung von Hessen Mobil zeigt, wie der Autoverkehr im ersten Bauabschnitt durch den Innenstadtring geführt wird.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Der erste Bauabschnitt &#8211; Beginn ist am 22. September.</strong> Die Stadt will die Zeit der Bauarbeiten von Hessen Mobil nutzen, um die Busspur vor dem Bahnhof zu verbreitern und einen barrierefreien Weg zum Bahnhofsgebäude anzulegen. Die Vollsperrung der Straße soll gut acht Wochen dauern, also bis Ende November/Anfang Dezember. Während dieser Zeit wird der Verkehr auf der Rheingaubrücke über eine Ampelanlage geregelt – abwechselnd kann jeweils eine Spur in Richtung Marxheim bzw. aus Marxheim in Richtung Innenstadt genutzt werden. Autofahrer aus Marxheim werden dann nach links in den Kreisverkehr geführt, wo die Straße in beiden Richtungen befahrbar ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>WINTERPAUSE </strong></h3>



<p>Im Dezember sollte das Teilstück vorm Bahnhof fertig sein. Dann ruhen die Arbeiten, und der Verkehr kann wieder normal fließen &#8211; bis Februar 2026.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 2</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="504" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA2-1024x504.jpg" alt="BA2" class="wp-image-61225" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA2-1024x504.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA2-300x148.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA2-768x378.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA2-1536x756.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Die Arbeiten gehen Anfang März 2026 weiter. Von der Ecke Hattersheimer Straße bis zur Einmündung Elisabethenstraße / Esso-Tankstelle wird die Straße vollständig gesperrt. Hessen Mobil veranschlagt dafür drei Wochen bis Ende März 2026. Autofahrer aus Richtung Kriftel werden am Bahnhof vorbeigeführt. Sie können nach links auf die Rheingaubrücke in Richtung Marxheim abbiegen oder die rechte Spur des Kreisverkehrs in Richtung Elisabethenstraße nutzen. Der übliche direkte Weg von der Rheingaubrücke zur Hattersheimer Straße in Richtung Kriftel am Bahnhof bleibt versperrt.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 3.1</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA3-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="511" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA3-1-1024x511.jpg" alt="BA3 1" class="wp-image-61228" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA3-1-1024x511.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA3-1-300x150.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA3-1-768x383.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA3-1-1536x766.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA3-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Die Einfahrt von der Elisabethenstraße in die Straße „Alte Bleiche” – gegenüber der Esso-Tankstelle – wird gesperrt. Ansonsten fließt der Verkehr im Kreisverkehr wie gewohnt in eine Richtung. Laut Hessen Mobil wird es zwei Wochen dauern, von Ende März bis Mitte April. Der Busbahnhof soll wie gewohnt erreichbar sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 3.2</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-3-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="510" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-3-2-1024x510.jpg" alt="BA 3 2" class="wp-image-61230" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-3-2-1024x510.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-3-2-300x149.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-3-2-768x383.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-3-2-1536x765.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-3-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Nun ist die gegenüberliegende Straßenseite an der Reihe. Im Kreisverkehr fahren die Autos wieder in beide Richtungen. Von der Elisabethenstraße aus kann man nur geradeaus weiterfahren. Busse sollen den Busbahnhof erreichen können. Hessen Mobil veranschlagt zwei Wochen – von Mitte bis Ende April.</p>



<h4 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 4</strong></h4>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="500" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA4-1024x500.jpg" alt="BA4" class="wp-image-61233" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA4-1024x500.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA4-300x147.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA4-768x375.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA4-1536x751.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA4.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Die „Alte Bleiche” wird von der Einmündung Kirschgartenstraße bis zur Seilerbahn komplett gesperrt. Die Bauzeit beträgt ca. vier bis fünf Wochen, die Sperrung dauert somit bis Ende Mai. Der Verkehr aus der Elisabethenstraße wird geradeaus geführt. In der Hattersheimer Straße vor dem Bahnhof und weiter zur „Alten Bleiche” können Autos in beiden Richtungen fahren. Die Einfahrt zum Busbahnhof bleibt offen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 5.0</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-0.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="507" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-0-1024x507.jpg" alt="BA 5 0" class="wp-image-61234" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-0-1024x507.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-0-300x149.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-0-768x380.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-0-1536x760.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-0.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Die „Alte Bleiche“ wird von der Seilerbahn bis zur Hauptstraße sechs Wochen lang – von Mitte Mai bis voraussichtlich Mitte Juli – halbseitig rechts gesperrt. Der Verkehr fließt wie gewohnt in eine Richtung.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 5.1</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="503" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-1-1024x503.jpg" alt="BA 5 1" class="wp-image-61231" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-1-1024x503.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-1-300x147.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-1-768x377.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-1-1536x755.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Die rechte Straßenseite der Hauptstraße von der Schwarzbachbrücke bis zur Einmündung Wilhelmstraße wird gesperrt. Die gewohnte Fahrt nach Lorsbach bzw. Eppstein ist dann nicht möglich. Im Ring können Autos wieder nur in eine Richtung fahren. Die Dauer der Baustelle beträgt zwei bis drei Wochen, sie endet somit spätestens Ende Juli.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 5.2</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-2-1024x576.jpg" alt="BA 5 2" class="wp-image-61232" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-2-1024x576.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-2-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-2-768x432.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-2-1536x864.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-5-2.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Von der Seilerbahn bis zur Wilhelmstraße wird nun die linke Seite gesperrt. Lorsbach und Eppstein ist wieder erreichbar; der direkte Weg nach Marxheim oder Kriftel ist nicht möglich, ein kleiner Umweg ist unumgänglich. Hessen Mobil rechnet mit einer Bauzeit von sechs Wochen, die Arbeiten werden somit Anfang September abgeschlossen sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 6</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="502" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-6-1024x502.jpg" alt="BA 6" class="wp-image-61237" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-6-1024x502.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-6-300x147.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-6-768x377.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-6-1536x754.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-6.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Als Nächstes ist die Straße von der Einmündung der Lorsbacher Straße bis zur Auffahrt Rheingaubrücke an der Reihe: Komplettsperrung. Der Verkehr durch die Alte Bleiche fließt in beide Richtungen. Eine Fahrt nach Marxheim über die Rheinbrücke ist augenscheinlich nicht möglich. Die Bauzeit beträgt vier bis fünf Wochen, sodass die Sperrung bis Anfang Oktober andauert.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:18px"><strong>BAUABSCHNITT 7</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="500" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-7-1024x500.jpg" alt="BA 7" class="wp-image-61238" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-7-1024x500.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-7-300x146.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-7-768x375.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-7-1536x750.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/BA-7.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>


<p>Ein weiteres Mal wird die Hattersheimer Straße vor dem Bahnhof vollständig gesperrt. Der Verkehr im Verteilerring fließt wieder in beide Richtungen. Die Arbeiten werden sechs bis sieben Wochen dauern.</p>



<p><strong>Ende 2026 soll alles fertig sein.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Innenstadtring: Fahrwege der Busse sind noch unklar</h2>



<p>Im Ortsbeirat gab es viel Lob für die augenscheinlich aufwendigen Planungsarbeiten von <a href="https://mobil.hessen.de/" target="_blank" rel="noopener">Hessen Mobil</a>. Gleichwohl wird befürchtet, dass es zu gewaltigen Verkehrsbehinderungen kommen wird. Und es blieben auch Fragen offen:</p>



<p>Können Busse, die aus Richtung Marxheim kommen, den Busbahnhof weiterhin ansteuern? Und wo werden Haltestellen eingerichtet, wenn der Bahnhofsvorplatz komplett gesperrt ist? Antworten gab es keine. Die anwesenden <strong>Beigeordneten Daniel Philipp und Bernhard Köppler </strong>sagten, dass dafür die Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft (<a href="https://mtv-unternehmen.de/" target="_blank" rel="noopener">MTV</a>) zuständig sei, die werde das schon regeln.</p>



<p>Von den anwesenden Zuhörern wurde die Sorge vorgetragen, dass sich zu viele Autofahrer Schleichwege durch die Altstadt suchen könnten. Die Stadtverwaltung zeigte sich planlos: Man werde die Situation beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, sagte Philipp.</p>



<p>Ein Mitarbeiter von Hessen Mobil sagte im Ortsbeirat, das ganze Projekt sei wie eine Operation am offenen Herzen: Die Vielzahl der Baumaßnahmen, dazu die enorm komplexe Verkehrsführung &#8211; das sei eine echte Herausforderung und &#8222;maximal schwierig&#8220;.</p>



<p>Worüber übrigens <em>nicht</em> angesprochen wurde: Die herausfordernde Baustelle kommt für die Stadtverwaltung zur Unzeit. Die Behörde befindet sich in einem kompetten Umbruch. Der neue Bürgermeister <strong>Wilhelm Schultze</strong> von der Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; (BfH) tritt sein Amt erst Mitte September an. Wenig später wird der Beigeordnete <strong>Bernhard Köppler</strong> gehen. Für ihn wird es &#8211; so wollte es eine Mehrheit aus CDU, FDP, FWG und Linken im Stadtparlament &#8211; erst einmal keinen Ersatz geben</p>



<p>Eine personell geschwächte Stadtverwaltung mit großen Verpflichtungen und dem Bedarf an umfangreicher Einarbeitung: Man wird sehen, ob das problemlos vonstatten geht.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>So umfahren Autofahrer den Innenstadtring</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Umfahrung-Innenstadtring.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="744" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Umfahrung-Innenstadtring-1024x744.jpg" alt="Umfahrung Innenstadtring" class="wp-image-61282" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Umfahrung-Innenstadtring-1024x744.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Umfahrung-Innenstadtring-300x218.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Umfahrung-Innenstadtring-768x558.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Umfahrung-Innenstadtring-1536x1116.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Umfahrung-Innenstadtring.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Umleitungsstrecke &#8211; zum Vergrößern anklicken. Die blaue Markierung kennzeichnet den Innenstadtring.</figcaption></figure>
</div>


<p>Für Autofahrer, die aus Richtung Süden &#8211; also aus Richtung Marxheim &#8211; kommen und nach Kelkheim oder Königstein oder aber nach Lorsbach oder Eppstein wollen, will Hessen Mobil folgende Umleitung ausschildern:</p>



<p>Von der Rheingaustraße geht es nach rechts ab in die Frankfurter Straße, dann am Landratsamt vorbei bis auf die L3011. Autofahrer, die nach links abbiegen, erreichen dann Lorsbach. Auf unserer Karte ist der Weg nach rechts eingezeichnet: Er führt zunächst Richtung Kriftel/Hattersheim, sodann über die Kapellenstraße und den Schmelzweg auf die Zeilsheimer Straße (L 3018) &#8211; und weiter geht&#8217;s in Richtung Kelkheim/Königstein.  </p>



<p>Der heutige direkte Weg über die Rheingaustraße und Rheingaubrücke ist drei Kilometer weit. Die Umleitung ist genau doppelt so lang &#8211; sechs Kilometer.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Guter Service: Baustellen-Infos per WhatsApp</strong></h2>



<p>Extra-Tipp von Hessen Mobil: Die Baumaßnahme wurde wegen ihrer Größe in einen neuen&nbsp;<strong>WhatsApp-Newsletter&nbsp;</strong>aufgenommen. Dieser wird&nbsp;<em>“die Hofheimerinnen und Hofheimer ab Baustart regelmäßig mit Updates zur Maßnahme versorgen”</em>. Weitere Informationen zu diesem kostenfreien Service finden Sie hier:&nbsp;<a href="https://mobil.hessen.de/whatsapp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://mobil.hessen.de/whatsapp</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Hofheims CDU den neuen Bürgermeister düpiert und die Bürger abstraft</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/06/29/cdu-streicht-beigeordneten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Tulatz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Anita]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Strafe muss sein, sagt sich Hofheims CDU. Weil die Bürger Christian Vogt nicht erneut zum Bürgermeister gewählt haben, sollen sie nun die Quittung erhalten. Letzte Woche wurde die Stelle des Beigeordneten im Rathaus ersatzlos gestrichen – ohne Rücksicht auf die Folgen für die unter Vogt abgewirtschaftete Stadtverwaltung („Hofem Schlofem“). Dass eine geschrumpfte Rathaus-Führung nachteilig für ganz Hofheim sein kann, scheint die CDU-Stadtverordneten nicht weiter zu kümmern. Wir erleben Lokalpolitiker, die das Wohl der Stadtgesellschaft aus den Augen verloren haben – weil ihnen die Interessen ihrer Partei wichtiger sind. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="58278" class="elementor elementor-58278" data-elementor-post-type="post">
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									<p class="p1"><b>Strafe muss sein, sagt sich Hofheims CDU. Weil die Bürger Christian Vogt nicht erneut zum Bürgermeister gewählt haben, sollen sie nun die Quittung erhalten. Letzte Woche wurde die Stelle des Beigeordneten im Rathaus ersatzlos gestrichen – ohne Rücksicht auf die Folgen für die unter Vogt abgewirtschaftete Stadtverwaltung („Hofem Schlofem“). Dass eine geschrumpfte Rathaus-Führung nachteilig für ganz Hofheim sein kann, scheint die CDU-Stadtverordneten nicht weiter zu kümmern. Wir erleben Lokalpolitiker, die das Wohl der Stadtgesellschaft aus den Augen verloren haben &#8211; weil ihnen die Interessen ihrer Partei wichtiger sind.</b></p>								</div>
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									<p>Den Beschluss fasste das Stadtparlament letzte Woche mit hauchdünner Mehrheit: Wenn im Herbst die Amtszeit des <strong>SPD-Beigeordneten Bernhard Köppler</strong> endet, soll seine Stelle komplett wegfallen. Die Stadt sei knapp bei Kasse, hatte <strong>der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Armin Thaler,</strong> im Vorfeld gestreut. Ohne den dritten hauptamtlichen Magistrat könnten ein paar Hunderttausend Euro eingespart werden.</p><p>Die Stadt hat kein Geld mehr? Das ist neu! Warum wurde nicht schon vorher &#8211; unter Vogt &#8211; gehandelt? Warum wird nicht längst an anderen Stellen gespart?</p><p>Bei genauerem Hinsehen wird schnell klar: Der CDU geht es gar nicht ums Geld. Die Partei will Einfluss im Rathaus behalten, um jeden Preis. Und dann sah man auch eine gute Gelegenheit, den künftigen Bürgermeister noch vor Amtsantritt zu düpieren. <strong>Wilhelm Schultze</strong> von der Wählergemeinschaft „Bürger für Hofheim“ (BfH), erst 29 Jahre alt, hatte der CDU eine beispiellose Schlappe zugefügt. Bei der entscheidenden Stichwahl im März hatte er den amtierenden <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> regelrecht aus dem Rathaus gefegt.</p><p>Der Stachel sitzt tief. Einige CDU-Stadtverordnete zeigen jetzt offen ihre klammheimliche Freude darüber, dass sie dem jungen Mann eins mitgeben konnten. Soll er doch zusehen, wie er mit weniger Manpower im Rathaus klarkommt!</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sensations-Ergebnis von Wilhelm Schultze<br>ist jetzt amtlich</h2>				</div>
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									<p><b>Der Wahlleiter hat die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl endgültig festgestellt, der Magistrat legte sie dem Stadtparlament letzte Woche vor. Man kann’s eigentlich immer noch nicht fassen, was im März passiert ist:</b></p><p>Im ersten Wahlgang verfehlte der amtierende Bürgermeister und CDU-Kandidat <b>Christian Vogt</b> die absolute Mehrheit nur ganz knapp: Er erhielt 7.659 Stimmen &#8211; satte <b>48,14 Prozent</b>. Es fehlten ihm weniger als zwei Prozent zur absoluten Mehrheit &#8211; starkes Ergebnis!</p><p>Mit Abstand auf Platz 2: <b>Wilhelm Schultze</b> von den „Bürgern für Hofheim“ (BfH) bekam 5.088 Stimmen oder <b>31,98 Prozent</b>. Nicht übel. Aber wohl eher chancenlos.</p><p><b>Tobias Undeutsch</b> von der SPD landete mit 3.164 Stimmen (19,89 Prozent) auf Platz 3.</p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="405" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Stichwahl-Kandidaten.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-54794" alt="Vogt CDU Schultze BfH" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Stichwahl-Kandidaten.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Stichwahl-Kandidaten-300x190.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Vogt hatte die Stadt mit seinen Plakaten zugepflastert - nutzte nichts: Am Ende konnte Wilhelm Schultze die meisten Wählerstimmen gewinnen.</figcaption>
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									<p>Das Rennen schien gelaufen. Dann kam die Stichwahl &#8211; und für die CDU verdüsterte sich der Himmel, während für die BfH die Sonne aufging:</p><p><b>Christian Vogt</b> rutschte auf 6.188 Stimmen ab. Nur noch <b>41,46 Prozent</b> der Stimmen: ein Desaster!</p><p><b>Wilhelm Schultze</b> bekam hingegen 8.737 Stimmen. Das kann man nur als sensationell bezeichnen: <b>58,54 Prozent</b>! Er ist der neue Bürgermeister von Hofheim.</p><p>Im September wird er ins Rathaus einziehen.</p>								</div>
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									<p>Um das Vorgehen der Christdemokraten verstehen und ihre wahren Absichten erkennen zu können, müssen wir die lokalpolitische Lage etwas näher betrachten:</p><p><strong><span style="color: #ff6600;">&#8211;&gt;</span></strong> Die CDU hat sich im Stadtparlament mit den Mini-Fraktionen von FDP und FWG zusammengetan. Doch zur Mehrheit fehlt eine Stimme. Bei strittigen Themen hat diese Minderheitskoalition keine Chance sich durchzusetzen &#8211; wenn sich die Opposition nur einig ist.</p><p><strong><span style="color: #ff6600;">&#8211;&gt;</span> </strong>Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (CDU) muss im September das Rathaus räumen: <strong>Wilhelm Schultze</strong> übernimmt. Erster Beigeordneter ist <strong>Daniel Philipp</strong> von den Grünen: Er wurde vor einem Jahr gewählt &#8211; mit den Stimmen der Opposition.</p><p><span style="color: #ff6600;"><strong>&#8211;&gt;</strong></span> Im Oktober endet die Amtszeit des Beigeordneten <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD). Wenn das Stadtparlament einen Nachfolger wählen wollte, müssten die Wahlvorbereitungen jetzt beginnen. Die CDU will den Posten natürlich gerne besetzen, weil sie ansonsten raus ist aus der Rathausführung. Aber wie soll das ohne Mehrheit gehen?</p><p><strong><span style="color: #ff6600;">&#8211;&gt;</span></strong> Es gibt einen weiteren Termin, der eine zunehmend wichtige Rolle spielt: Im März nächsten Jahres finden in Hessen <a href="https://innen.hessen.de/presse/wahltag-fuer-die-kommunalwahlen-2026" target="_blank" rel="noopener">Kommunalwahlen</a> statt. Dann entscheiden die Bürger über die Zusammensetzung des Stadtparlaments. Damit entscheiden sie auch darüber, wer in den nächsten Jahren das Sagen in der Kreisstadt hat.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default"> Linke geben sich stur - die CDU findet das gut</h2>				</div>
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									<p>Im Stadtparlament ging’s jetzt erst einmal „nur“ um den Beigeordneten. Die SPD hatte ihren <strong>Fraktionsvorsitzenden Alexander Tulatz</strong> frühzeitig als Kandidaten vorgeschlagen, und eigentlich wäre dessen Wahl kein Problem gewesen:</p><p>Die Grünen wollten zustimmen, schließlich hatten die Genossen die Wahl von Daniel Philipp zum Ersten Beigeordneten unterstützt. Und auch die BfH stand hinter Tulatz. Im Endspurt des Bürgermeisterwahlkampfs hatte sich die SPD für den BfH-Kandidaten Schultze stark gemacht – jetzt wäre das Dankeschön fällig.</p><p>Zur Mehrheit im Stadtparlament benötigt die Opposition allerdings noch die zwei Stimmen der Linken. <b>Barbara Grassel</b> und <b>Anita Vogt</b> vertraten jedoch die Meinung, dass eine Kleinstadt wie Hofheim keine drei hauptamtlichen Magistratsmitglieder benötigt: Man könne das Geld anderweitig sinnvoller investieren.</p><p>Selbst der Hinweis, dass mit Wilhelm Schultze ein junger Mann ins Rathaus einzieht, der alle Unterstützung braucht &#8211; schließlich geht es um Hofheim -, ließ die Linken keinen Deut von ihrer Haltung abrücken. Sie stellten vielmehr den Antrag, die Stelle des Beigeordneten abzuschaffen.</p><p>Normalerweise verpuffen solche Forderungen der Linken. Aber diesmal kamen sie der CDU sehr gelegen:</p><p>Man hätte ja gerne einen eigenen Kandidaten aufgestellt und wegen der gespaltenen Opposition sogar durchbringen können. Einziges Risiko: Wenn die Linken ihre sture Haltung aufgegeben und angesichts eines CDU-Kandidaten für den SPD-Kandidaten gestimmt hätten, dann wären die Christdemokraten aus der Stadtführung raus, und zwar auf Jahre.</p><p>Deshalb stellte sich die CDU &#8211; und damit auch die FDP und die FWG &#8211; hinter den Antrag der Linken und erklärten laut, das Geld sei knapp und die Stadt müsse sparen.</p><p>Davon war bisher nie die Rede gewesen, im Gegenteil: Unter Vogt wurden im großen Stil Millionenprojekte geplant. Eine Radfahrerbrücke quer durch die Innenstand, ein Bahnhof in Wallau, eine Radschnellweg, ein Taubenhotel in der Kernstadt, eine Musikschule an der Elisabethenstraße…</p><p>Wir haben’s ja, ließ Vogt die Bürger stets glauben.</p><p>Und jetzt reicht das Geld angeblich nicht einmal mehr für einen Beigeordneten?</p><p>Werden die Bürger hier für dumm verkauft?</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Linken gaben sich stur - und die CDU fand das gut</h2>				</div>
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									<p>Inzwischen ist selbst aus Kreisen der CDU-Stadtverordneten zu vernehmen: Naja, so richtig abschaffen wolle man die Stelle des Beigeordneten natürlich nicht. Nach den Kommunalwahlen könne man das Thema ja noch einmal überdenken&#8230;</p><p>Es sind parteipolitische Planspiele: Wenn man als CDU im März eine Mehrheit bekäme, könnte man einen eigenen Beigeordneten durchsetzen &#8211; und wäre weiterhin an der Spitze des Rathauses präsent. Die Wähler, so das Kalkül der Parteistrategen, werden bis dahin das Gerede von notwendigen Einsparungen bestimmt vergessen haben…</p><p>Solche Überlegungen machen deutlich: Es geht der CDU gar nicht um das Wohl der Stadt und eine funktionierende Verwaltung. Die Partei will im Rathaus ein Stück Macht behalten. <strong>Michael Henninger, der CDU-Fraktionsvorsitzende,</strong> bestreitet solche Absichten auch gar nicht. Nur will er jetzt, wenige Monate vor der Wahl, den Ball lieber flach halten: Es sei doch gar nicht sicher, dass die CDU nach der Wahl eine Mehrheit habe, versichert er treuherzig.</p><p>Wilhelm Schultze, Hofheims designierter Bürgermeister, dürfte sich seinen Amtsantritt sicher anders vorgestellt haben. Vogt hinterlässt ihm nicht nur eine Rathausmannschaft, die er mit seinem autokratischen Führungsstil demoralisiert hat und die wie gelähmt wirkt. Es kann für den Jung-Bürgermeister durchaus noch schlimmer kommen:</p><p>Vogt hatte nach seiner bitteren Wahlpleite öffentlich verkündet: <i>„Ich versichere, ich werde bis zum letzten Tag meiner Amtszeit vollen Einsatz zeigen und mich für die Stadt und ihre Menschen einbringen.“ </i></p><p>Genauso hat er’s gesagt: <i>„Bis zum letzten Tag meiner Amtszeit“</i>. Und danach? Was passiert am Tag nach seiner Amtszeit?</p><p>So wird mit einer gewissen Spannung erwartet, wie sich Vogt aus dem Rathaus verabschiedet: Wird er eine vernünftige Übergabe machen &#8211; oder seinen Nachfolger auflaufen lassen? Nach dem Motto: Sieh zu, wie du klarkommst&#8230;</p><p>Auf der Chefetage des Rathauses kennt man das, hat solche unschönen Erfahrungen erst vor wenigen Monaten gemacht: Als der langjährige <b>Erste Stadtverordnete Wolfgang Exner</b> &#8211; ebenfalls von der CDU &#8211; vor dem Ruhestand stand, war sich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/13/amtseinfuehrung-mit-blauen-schnuersenkeln/" target="_blank" rel="noopener">die Opposition im Stadtparlament einig</a> und wählte den Grünen Daniel Philipp zu seinem Nachfolger. Die <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/03/erster-stadtrat-cdu-kandidatin/" target="_blank" rel="noopener">Kandidatin der CDU</a> fiel durch.</p><p>Strafe muss sein, sagte sich die CDU auch damals. Als Philipp sein Büro im Rathaus bezog, fand er es leer vor. Exner war gegangen &#8211; ohne Übergabe.</p><p>Die Rache des CDU-Mannes. Es passt ins Bild, dass Bürgermeister Vogt seinem Parteifreund Exner vor einigen Tagen eine städtische Auszeichnung übergab: Er verlieh ihm die Ehrenbezeichnung „Stadtältester”.</p><p>Ob den Wählern gefällt, wie sich Hofheims CDU in der Stadt aufführt? Spätestens nach der Kommunalwahl im März 2026 werden wir es wissen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum Herr Müller von der CDU den Magistrat erst kritisierte und jetzt schwächt</h2>				</div>
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									<p>An<strong> Michael Müller</strong> lassen sich die wahren Absichten der Stadt-CDU gut ablesen. Politisch trat er bisher nicht besonders in Erscheinung: Er lebt in Diedenbergen, wo er für die CDU im Ortsbeirat sitzt und in allerlei Vereinen mitmacht.</p><p>Plötzlich ist der Mann Stadtverordneter. Das kam so: Weil die CDU letztens im Stadtparlament keine Chance sah, einen eigenen hauptamtlichen Stadtrat im Rathaus durchzusetzen, wollte sie lieber einen Antrag der (normalerweise verhassten) Linken akzeptieren und die Stelle ganz streichen. Einen solchen Beschluss konnte sie jedoch nur bei vollzähligem Erscheinen der Fraktion durchkriegen.</p><p>Kleines Problem: <strong>CDU-Mann Jörg Ströhmann</strong> war verhindert. Schnelle Lösung: Der Wallauer musste sein Mandat niederlegen. Müller rückte nach. So macht man bei der CDU Karriere…</p><p>Noch im September 2024, also vor nicht einmal einem Jahr, hatte dieser Müller den Vogt-Magistrat scharf kritisiert: Er vertrete nicht die Interessen der Ortsbeiräte. In einem Beschluss des Ortsbeirats Diedenbergen, den Müller mitunterzeichnete, hieß es, dass immer wieder Anfragen und Anträge im Rathaus liegen blieben, manchmal über Jahre hinweg. <em>„Bei allem Verständnis für die Arbeitsbelastung“</em> der städtischen Beschäftigten &#8211; so hieß es weiter &#8211; entstehe der Eindruck, dass die Ortsbeiräte <em>„keinerlei Einflussmöglichkeiten haben“.</em></p><p>Derselbe Müller stimmte jetzt im Stadtparlament dafür, den Magistrat zu verkleinern &#8211; und damit die Arbeitsbelastung im Rathaus deutlich zu erhöhen. Dass die Ortsbeiräte dadurch noch mehr ins Abseits rücken könnten, stört den Stadtverordneten Müller offensichtlich nicht.</p>								</div>
				</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Screenshot von Müllers Facebook-Auftritt: Der CDU-Mann lobt den Magistrat, weil der einen sechs Jahre alten Beschluss jetzt umsetzt.</figcaption>
										</figure>
									</div>
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									<p class="p1">Fast zeitgleich mit seinem &#8222;Ja&#8220; zur Stellenstreichung pries der CDU-Mann auf Facebook in leuchtenden Worten das Engagement des Magistrats unter Vogt: Der sorge für eine bessere Verkehrssicherheit am Sportplatz Diedenbergen &#8211; der Gehweg werde befestigt und Baken aufgestellt…</p><p class="p1">Ja, das macht die Stadt Hofheim wirklich toll! Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Müller die Sicherung des Fußweges beantragt hatte, kurz nachdem Christian Vogt Bürgermeister geworden war. Das war im Jahr 2019 gewesen…</p><p class="p1">Sechs Jahre sind seitdem vergangen. Und weil der Magistrat am Ende von Vogts Amtszeit überraschend tätig wurde, zeigt sich Müller in den sozialen Netzwerken beglückt: <em>„Vielen herzlichen Dank an alle, die bei der Stadt Hofheim und den anderen Behörden die Umsetzung unseres gemeinsamen Antrags möglich gemacht haben.“</em></p><p class="p1">Müllers Masche ist leicht durchschaubar: So lässt sich die Amtszeit von CDU-Mann Vogt den Wählerinnen und Wählern vielleicht doch noch als Erfolg verkaufen &#8211; wenn man den künftigen Magistrat unter Bürgermeister Wilhelm Schultze nur stark genug schwächt…</p>								</div>
				</div>
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		<title>Gigantische Halle vor Wallau: So wurden die Stadtverordneten ausgetrickst</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/06/14/giga-halle-in-wallau/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2025 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bender Julius]]></category>
		<category><![CDATA[Ewald Nina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor: Eine Halle, die größer ist als zehn nebeneinanderliegende Fußballfelder - und dabei so hoch wie ein sechs- bis siebengeschossiges Wohnhaus. Eine Halle mit diesen gigantischen Ausmaßen soll vor den Toren Wallaus errichtet werden. Der Magistrat hat das Projekt bereits abgenickt, nun sollen die Stadtverordneten den Bebauungsplan durchwinken, und zwar zügig! Hinter dem Vorhaben verbirgt sich jedoch mehr als nur die Planung eines riesigen Bauwerks: Es wirft Fragen über das Vorgehen der lokalen Politik auf. Denn die Art und Weise, wie dieses Projekt vorangetrieben wird, nährt den Verdacht, dass Hofheims Lokalpolitiker vom Magistrat ziemlich dreist hinters Licht geführt wurden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Stellen Sie sich vor: Eine Halle, die größer ist als zehn nebeneinanderliegende Fußballfelder &#8211; und dabei so hoch wie ein sechs- bis siebengeschossiges Wohnhaus. Eine Halle mit diesen gigantischen Ausmaßen soll am Rande von Hofheim, vor den Toren Wallaus, errichtet werden. Der Magistrat hat das Projekt bereits vor Tagen abgenickt, nun sollen die Stadtverordneten einen entsprechenden Bebauungsplan durchwinken, und zwar zügig! Hinter dem Vorhaben verbirgt sich jedoch mehr als nur die Planung eines riesigen Bauwerks: Es wirft Fragen über das Vorgehen der lokalen Politik auf. Denn die Art und Weise, wie dieses Projekt vorangetrieben wird, nährt den Verdacht, dass Hofheims Lokalpolitiker vom Magistrat ziemlich dreist hinters Licht geführt wurden.</strong></p>
</p>
<p>Wenn Sie von Diedenbergen nach Wallau fahren, liegt auf der rechten Seite der <strong>Diedenbergener Straße</strong> &#8211; amtlich: Kreisstraße K875 &#8211; das<strong> Gewerbegebiet Wallau-Ost</strong>.</p>
</p>
<p>Direkt gegenüber, auf der linken Straßenseite, sehen Sie <strong>grüne Wiesen und Felder</strong> &#8211; noch. Schon bald sollen dort <strong>Bagger und Baufahrzeuge</strong> anrollen:</p>
</p>
<p>Der Flächennutzungsplan, eine Art <strong>verbindliche Langzeitplanung</strong> für Kommunen, sieht an dieser Stelle <strong>ein rund 13 Hektar großes Gewerbegebiet</strong> vor. Dass dieses bisher nicht realisiert wurde, obwohl doch angeblich<strong> dringend Gewerbeflächen</strong> in Hofheim benötigt werden, schrieb die Stadt stets den <strong>Eigentümern der Grundstücke </strong>zu. Die meisten wollten ihr Land nicht abgeben, hieß es im Rathaus. Und wer verkaufen wollte, habe <strong>Mondpreise</strong> aufgerufen, unbezahlbar.</p>
</p>
<p>Aber plötzlich haben die Eigentümer doch verkauft, und jetzt soll hier das <strong>Gewerbegebiet Wallau-Ost III</strong> entstehen. Mittendrauf soll ein <strong>„Multi-Business-Hub“</strong> errichtet werden &#8211; so werden die Giga-Hallen genannt, die <strong>flexibel aufteilbar</strong> sind und deshalb von den unterschiedlichsten <strong>Speditions- und Produktionsfirmen</strong> aus Branchen wie Logistik und Gewerbe, Forschung und Entwicklung genutzt werden können.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-III-Karte1-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="578" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-III-Karte1-1.jpg" alt="Wallau Ost III Karte1 1" class="wp-image-57675" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-III-Karte1-1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-III-Karte1-1-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-III-Karte1-1-768x444.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Diese Luftaufnahme aus dem <a href="https://www.geoportal.hessen.de/" target="_blank" rel="noopener">Geoportal Hessen</a> zeigt den Ort Wallau (links) und das Gewerbegebiet Wallau-Ost. Rot umrandet: Auf dieser Fläche soll das neue Gewerbegebiet mit der Giga-Halle entstehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Hinter dem Projekt steht die <a href="https://www.langundcie-ffm.de/" target="_blank" rel="noopener">Lang &amp; Cie. Real Estate AG</a>, eine deutschlandweit operierende <strong>Projektentwicklungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt. </strong>Das Unternehmen wurde vor gut 20 Jahren gegründet und hat sich eigenen Angaben zufolge auf die <em>„Entwicklung und Realisierung von anspruchsvollen Immobilienprojekten“</em> spezialisiert. Auf der Webseite des Unternehmens heißt es, man habe Projekte mit einem <strong>Volumen von zwei Milliarden</strong> realisiert, darunter die <strong>Deutsche Börse</strong> in Eschborn, die Europazentrale von <strong>Nintendo</strong> in Frankfurt und das Logistikzentrum von<strong> Villeroy &amp; Boch</strong> im Raum Koblenz.</p>
</p>
<p>Was den <strong>Experten im Hofheimer Rathaus</strong> <strong>mitsamt der städtischen Wirtschaftsförderun</strong>g – verantwortlich: CDU-Bürgermeister Vogt – in vielen Jahren nicht gelungen ist, kriegten <strong>die Macher von Lang &amp; Cie.</strong> offenbar in kürzester Zeit gewuppt:</p>
</p>
<p>Die Eigentümer haben ihre Grundstücke <strong>verkauft</strong>. Der Frankfurter Projektentwickler konnte sich alle benötigten Flächen <strong>sichern</strong>.&nbsp;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Lang-Cie-Webseite.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="398" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Lang-Cie-Webseite.jpg" alt="Halle" class="wp-image-57655" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Lang-Cie-Webseite.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Lang-Cie-Webseite-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot der Webseite von Lang &amp; Cie. Erster Eindruck: Der Projektentwickler mag den großen Auftritt. Er schreibt, er habe bereits Projekte für zwei Milliarden Euro realisiert.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Jetzt fehlt nur noch der <strong>Bebauungsplan</strong>, über den das Stadtparlament entscheiden muss &#8211; dann kann die <strong>Giga-Halle mit 67.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche </strong>gebaut werden. Die Stadtverordneten sollen <strong>einen entsprechenden Beschluss</strong> fassen, und zwar &#8211; wenn&#8217;s nach dem Willen von <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) und seinen <strong>Planungsdezernenten Daniel Philipp</strong> (Grüne) geht &#8211; bitte <strong>husch-husch</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Fragen</strong> dürfen noch gestellt werden, selbstverständlich. Ob es auch <strong>Antworten</strong> gibt: offen.</p>
</p>
<p>Es soll mal wieder <strong>alles ganz schnell </strong>gehen.</p>
</p>
<p>Grund genug, wachsam zu bleiben und <strong>genau hinzuschauen</strong>.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Ausmaße der neuen Halle werden gigantisch</h2>
</p>
<p>Vorab ein schneller Rundgang: Der regionale <strong>Energieversorger Süwag</strong> plant, hinter Marxheim ein <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/14/neues-aus-hofheim/#alles-neu20230715">Rechenzentrum</a> zu errichten. Die Halle soll <strong>50 Meter lang</strong> und mit Aufbauten fast <strong>20 Meter hoch</strong> werden. Dafür müssen <strong>1,2 Hektar bester landwirtschaftlicher Fläche</strong> planiert werden. Für die meisten Hofheimer Stadtverordneten ist das k<strong>ein Problem</strong>.</p>
</p>
<p>Ein anderes Projekt: Ein Unternehmen namens <strong>Amprion</strong> verlegt eine <strong>Höchstspannungsleitung</strong> von der Nordsee bis ins Rhein-Main-Gebiet und muss dafür gewaltige <strong>Konverterhallen</strong> errichten, jede einzelne <strong>rund</strong> <strong>180 Meter lang, 30 Meter breit und bis zu 26 Meter hoch</strong>. Hofheim ist unmittelbar betroffen: Im Gespräch sind Standorte in <strong>Langenhain, Diedenbergen oder Wallau</strong>. Da das Vorhaben vielen Bürgern sauer aufstoßen dürfte, gibt sich Hofheims CDU überraschend <strong>umweltbewusst</strong>: Die Riesenhallen auf Hofheimer Gebiet hätten „<em>negative Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna“</em>, schrieben die Christdemokraten in einer <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/standortveraenderung-der-stromtrasse-rhein-main-link" target="_blank" rel="noopener">Anti-Amprion-Petition</a>. Außerdem werde <em>„der ökologische Wert unserer Umgebung vermindert und die vorhandenen Naturschutz- und Wasserschutzgebiete zerstört“.</em></p>
</p>
<p>Und jetzt soll ein<strong> „Multi-Business-Hub“</strong> kommen. So gigantisch groß, dass <strong>Rechenzentrum</strong> und <strong>Konverterhallen</strong> dagegen fast wie <strong>kleine</strong> <strong>Lagerhallen</strong> wirken dürften.</p>
</p>
<p><strong>In</strong> <strong>Miniaturformat</strong> gibt es ein ähnliches Bauwerk übrigens schon in Hofheim: Es nennt sich <strong>„Multimini Hofheim“</strong> und steht am Ortsausgang von Diedenbergen. Bei der Eröffnung Mitte 2022 verkündete Hofheims Bürgermeister <strong>vollmundig</strong>:<em> „Mit dem Multimini Hofheim bieten wir kleinen und mittelständischen Firmen neuen Raum für ihre Geschäftstätigkeit in einem attraktiven Umfeld.“ </em>Vogt sprach von einem <em>„Handwerkerpark“</em> und suggerierte damit, dass er<strong> Platz für lokale Schreiner, Elektriker und kleine Baufirmen</strong> geschaffen habe &#8211; er, der Bürgermeister, kümmere sich schließlich <strong>um die kleinen Leute</strong>…</p>
</p>
<p>Inzwischen haben sich Vogts Sprüche , wieder einmal,<strong> als Blendwerk</strong> erwiesen. Im „Handwerkerpark“ haben sich <strong>fast</strong> <strong>ausschließlich überregionale Unternehmen</strong> eingemietet, die von hier aus ihre Produkte überallhin ausliefern. Der „Multimini Hofheim“ wurde inzwischen von dem <strong>weltweit agierenden Vermögensverwalter Schroder Real Estate</strong> (Sitz: Frankfurt) für den Immobilienfonds <a href="https://www.schroders.com/de-de/de/privatanleger/media-center/schroder-real-estate-erwirbt-von-mb-park-viertes-objekt-fuer-offenen-immobilienfonds/" target="_blank" rel="noopener">„Schroders Immobilienwerte Deutschland“</a> erworben.</p>
</p>
<p>Klarer Fall: Die Fondsgesellschaft will mit der Verpachtung <strong>möglichst viel Geld</strong> verdienen. <strong>Die Interessen lokaler Handwerker</strong> stehen eher nicht auf der Agenda.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Multimini-Hofheim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="416" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Multimini-Hofheim.jpg" alt="Multimini Hofheim" class="wp-image-57659" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Multimini-Hofheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Multimini-Hofheim-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot der <a href="https://mbpark.de/hofheim/" target="_blank" rel="noopener">Webseite von MB-Park</a>: So sieht der &#8222;Multimini Hofheim&#8220; in Diedenbergen aus. 15 solcher Baukörper würden in die Halle passen, die in Wallau entstehen soll.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Ein direkter Vergleich mit dem <strong>Diedenbergener „Multimini“</strong> zeigt, welche Ausmaße der <strong>Wallauer „Multi-Business-Hub“</strong> haben wird:</p>
</p>
<p>Der „Multimini Hofheim“ verfügt über eine Hallenfläche von rund rund <strong>4.500 Quadratmetern</strong>.</p>
</p>
<p>Im „Multi-Business-Hub“ sollen hingegen Mietflächen auf <strong>67.000 Quadratmetern</strong> entstehen. Der „Multimini Hofheim“ würde also fast <strong>15-mal </strong>in die Wallauer Giga-Halle passen!</p>
</p>
<p>Der „Multimini“ in Diedenbergen kostete <strong>sechs Millionen Euro</strong>. Die Investition in Wallau beziffert der Frankfurter Projektentwickler mit <strong>125 Millionen Euro</strong>. </p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">„Gefälligkeitsplanung“, wetterte der Obergrüne</h2>
</p>
<p><strong>Zum politischen Reizthema</strong> wird der „Multi-Business-Hub“ aber nicht allein <strong>wegen seiner gewaltigen Ausmaße inmitten grüner Landschaft.</strong> Sondern auch, weil das Projekt <strong>den Verdacht befeuert</strong>, dass die Stadtspitze die Lokalpolitik regelrecht <strong>ausgetrickst</strong> hat. Bürgermeister Vogt hat die Stadtverordneten mit Informationen versorgt, deren <strong>Wahrheitsgehalt</strong> heute<strong> stark angezweifelt</strong> werden muss.</p>
</p>
<p>Das sind die Hintergründe:</p>
</p>
<p><strong>Nur 500 Meter Luftlinie</strong> von der geplanten Wallauer Giga-Halle entfernt sollen weitere <strong>zehn Hektar beste landwirtschaftliche Fläche</strong> geopfert werden: Hier soll das <strong>Gewerbegebiet „In der Lach“</strong> entstehen.</p>
</p>
<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/26/moebelhaus-in-diedenbergen/">Ein Milliardär aus Berlin</a> hatte sich bereits vor Jahren die Flächen <strong>direkt</strong> <strong>neben dem Diedenbergener Autobahnanschluss</strong> gesichert. Irgendwann wollte er <strong>seine Investition natürlich vergolden</strong>…</p>
</p>
<p><strong>Sein Problem: </strong>Der Flächennutzungsplan sah an dieser Stelle <strong>Natur pur</strong> vor. Und keine Bebauung! Schon gar <strong>keine Gewerbebetriebe!</strong></p>
</p>
<p><strong>Kurt Krieger</strong>, so heißt der Milliardär, fand in dem Hofheimer Bürgermeister<strong> einen engagierten Verbündeten:</strong> Vogt unterstützte die Pläne des Investors <strong>mit auffälliger, nahezu wütender Vehemenz.</strong> Er drängte, ja er <strong>nötigte</strong> die Stadtverordneten geradezu, die Ausweisung des neuen Gewerbegebiets zu akzeptieren:</p>
</p>
<p>Es war vor drei Jahren, als <strong>das</strong> <strong>heruntergewirtschaftete</strong> <strong>Familienunternehmen Polar Mohr</strong> in die Insolvenz abgerutscht war und <strong>von einem österreichischen Investor gerettet</strong> wurde. Das <strong>Firmengelände</strong> in der Stadtmitte war <strong>verkauft</strong> worden, ein <strong>neuer Standort</strong> musste her&#8230; </p>
</p>
<p>Es gebe zwar noch <strong>einige Gewerbeflächen</strong> im Stadtgebiet, argumentierte Vogt damals, aber sie stünden <strong>nicht zur Verfügung</strong>, weil die Eigentümer <strong>nicht oder nur zu teuer verkaufen</strong> wollten. Deshalb: Wenn man Polar Mohr und die vielen Arbeitsplätze in der Stadt halten wolle, müsse man<strong> im Flächennutzungsplan für ein neues Gewerbegebiet</strong> ausweisen. Kurt Krieger, der Milliardär aus Berlin, biete seine Flächen dafür an, und er sei auch bereit, Polar Mohr dort<strong> aufzunehmen.</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="723" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg" alt="Wallau Ost II und In der Lach" class="wp-image-57664" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg 723w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 723px) 100vw, 723px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die 13 Hektar große Fläche von &#8222;Wallau Ost III&#8220; ist Luftlinie nur 500 Meter vom Gewerbegebiet &#8222;In der Lach&#8220; entfernt. Die rote Markierungen lassen die Größe der beiden Gewerbegebiete erkennen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Nun ist die Änderung des Flächennutzungsplans <strong>ein langwieriges und aufwendiges behördliches Verfahren</strong>. Gleichzeitig muss Polar Mohr sein Firmengelände an der Hattersheimer Straße <strong>in absehbarer Zeit</strong> räumen. Deshalb drängte Vogt das Stadtparlament zu <a href="https://hk-newsletter.de/2023/02/28/polar-mohr-und-kungelrunden/">einer schnellen Entscheidung</a>. Widerspruch akzeptierte er nicht.</p>
</p>
<p>Als Stadtverordnete <strong>wegen fehlender Informationen</strong> eine Vertagung verlangten, warf der Bürgermeister ihnen öffentlich<em> „Verhinderung“ </em>vor. Und <strong>er</strong> <strong>beschuldigte</strong> sie, sie würden <em>„den Konsens in der Stadt zerstören“.</em></p>
</p>
<p>Die für ihre klaren Worte bekannte Stadtververordnete <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) hielt unbeeindruckt dagegen. Das <em>„Gewurschtel“</em> mache sie stutzig, sagte sie: <em>„Wenn etwas so schnell gehen muss, dann ist immer etwas faul dabei.“&nbsp;</em></p>
</p>
<p>Auch die Hofheimer Grünen meldeten Bedenken an: <em>„Die Argumentation von Seiten des Magistrats, Polar könne nur in Hofheim gehalten werden, wenn wertvolles Diedenbergener Ackerland in großem Stil geopfert wird, dient als Vorwand und Druckmittel zur Umsetzung neuer Gewerbegebiete.“</em>&nbsp;</p>
</p>
<p>Noch schärfer formulierte es <strong>der damalige Fraktionsvorsitzende der Grünen, Daniel Philipp</strong>: Ein neues Gewerbegebiet werde geplant, obwohl keiner wisse, ob Polar Mohr überhaupt dahin ziehen wolle. <em>„Wir wissen nur, dass ein Investor eine wertvolle Ackerfläche gekauft hat, die er jetzt teuer veredeln will. Das ist Gefälligkeitsplanung.“</em></p>
</p>
<p><strong>Gefälligkeitsplanung &#8211; ein harscher Vorwurf des Obergrünen!</strong> Gleichwohl beugten sich am Ende die Stadtverordneten dem <strong>Druck des Bürgermeisters.</strong> Und stimmten einem neuen Gewerbegebiet in Diedenbergen zu. </p>
</p>
<p><strong>Es gab ja keine Alternative. Angeblich.</strong></p>
</p>
<p><strong>Hatte jedenfalls der CDU-Bürgermeister gesagt.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hofheims Grünen in der Glaubwürdigkeitsfalle</h2>
</p>
<p><strong>Gerade mal zwei Jahre sind seither vergangen,</strong> die Planung für das <strong>Gewerbegebiet &#8222;In der Lach&#8220;</strong> in Diedenbergen läuft noch &#8211; da wird bekannt, dass <strong>ein Frankfurter Projektentwickler</strong> alle Grundstücke in Wallau aufkaufen konnte.</p>
</p>
<p>Was hat uns der Bürgermeister da nur <strong>für einen Bären aufgebunden?</strong></p>
</p>
<p><strong>Daniel Philipp</strong> ist inzwischen zum <strong>1. Beigeordneten der Stadt Hofheim</strong> aufgestiegen und hat in seinem Büro im Rathaus <strong>zu neuen Überzeugungen</strong> gefunden:</p>
</p>
<p><strong>Gefälligkeitsplanung?</strong> Ach ne, so war das doch nicht gemeint!</p>
</p>
<p>Kürzlich fuhr Philipp zusammen mit dem Bürgermeister nach Diedenbergen. Am Rande der Felder, auf denen das <strong>Gewerbegebiet „In der Lach“ </strong>entstehen soll, posierten sie für einen städtischen Fotografen. Und Philipp verkündete hinterher im gestelzten Verwaltungsdeutsch, <strong>wie toll er die Planung finde</strong>: <em>„Mit der Neuordnung des Flächenangebots für gewerbliche Unternehmen streben wir eine Konzentration der im Stadtgebiet neu zu entwickelnden Gewerbeflächen an.“</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Gewerbegebiet-In-der-Lach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="511" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Gewerbegebiet-In-der-Lach.jpg" alt="Gewerbegebiet In der Lach" class="wp-image-57662" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Gewerbegebiet-In-der-Lach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Gewerbegebiet-In-der-Lach-300x240.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gestern noch als „Gefälligkeitsplanung“ geschmäht, heute wird die Planung des Baugebiets „In der Lach“ von ihm gelobt: Hofheims 1. Beigeordneter Daniel Philipp (in weißen Sneakern) posiert mit Bürgermeister Vogt (CDU) in Diedenbergen und hält eine Karte des neuen Gewerbegebiets in den Händen. (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Kein Wort der Kritik mehr. </strong>Nicht eine Sekunde der Nachdenklichkeit. Warum wurden <strong>die wertvollen Ackerflächen in Diedenbergen</strong> geopfert, wenn doch nur einen halben Kilometer entfernt <strong>ein großes Gewerbegebiet</strong> zur Verfügung stand?</p>
</p>
<p>Tage später <strong>ein neuer Fototermin</strong>: Dieses Mal posierten sie vor den Ackerflächen, die der geplanten Giga-Halle weichen sollen. Die <strong>Lokalzeitung</strong> berichtete ganz groß &#8211; aber <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> über den Bau einer riesigen Halle, sondern mit einer Überschrift, die von der Stadtspitze vorformuliert worden war: <em>&#8222;Gewerbegebiet soll erweitert werden&#8220;</em>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Multi-BusinessHub-Foto-Stadt-Hofheim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="435" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Multi-BusinessHub-Foto-Stadt-Hofheim.jpg" alt="Wallau Multi BusinessHub Foto Stadt Hofheim" class="wp-image-57663" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Multi-BusinessHub-Foto-Stadt-Hofheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Multi-BusinessHub-Foto-Stadt-Hofheim-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wo heute Ackerflächen sind, soll eine gigantische Halle gebaut werden. Zu sehen sind Bürgermeister Vogt (in weißen Sneakern), der 1. Beigeordnete Philipp sowie Julius Bender und Nina Ewald vom Projektentwickler Lang &amp; Cie. (Foto: Stadt Hofheim).</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Und wieder fand der Grüne Philipp geschmeidig-lobende Worte: <em>„Das Vorhaben erfüllt die Anforderungen an nachhaltiges Bauen, was für uns als Kommune ein wichtiger Faktor ist. Die Immobilie wird nach dem DGNB-Goldstandard zertifiziert – ein sichtbares Bekenntnis zu ökologischer Verantwortung und Zukunftsfähigkeit.“</em></p>
</p>
<p>Die einen sagen, <strong>Anpassungsfähigkeit</strong> sei eine wichtige Eigenschaft in <strong>Führungspositionen</strong>. So könne man besser auf neue <strong>Herausforderungen</strong> reagieren und <strong>Kompromisse</strong> finden.</p>
</p>
<p>Man kann es aber auch so sehen: Wer aus <strong>Opportunismus</strong> oder aufgrund <strong>mangelnder</strong> <strong>Integrität</strong> seine Überzeugungen aufgibt, <strong>untergräbt das Vertrauen in die Politik</strong> immer weiter.</p>
</p>
<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> &#8211; und mit ihm die Hofheimer CDU &#8211; hat für seinen Politikstil bereits <strong>die Quittung bekommen</strong>: Die Bürgerinnen und Bürger haben ihn im März <strong>abgewählt</strong>, im September muss er <strong>nach nur einer Amtszeit</strong> das Rathaus wieder verlassen.</p>
</p>
<p>Der erst im Januar 2024 ins Amt gekommene <strong>Erste Beigeordnete Daniel Philipp</strong> hat seine eigenen Parteifreunde innerhalb von nur eineinhalb Jahren <strong>tief in eine Glaubwürdigkeitsfalle bugsiert</strong>. Sollten sie es wagen, <strong>gegen die geplante Giga-Halle aufzumucken</strong>, riskieren sie, <strong>ihren eigenen Mann in der Stadtspitze zu brüskieren</strong>.</p>
</p>
<p>Sollten sie den Hofheimer Politikstil weiterhin <strong>schweigend</strong> <strong>ertragen und sich ducken</strong>, wirken sie wie <strong>Marionetten der Rathaus-Männer</strong>.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Projektentwickler brachten &#8222;Geschenk&#8220; für Magistrat mit</h2>
</p>
<p><strong>Die Macher von Lang &amp; Cie.</strong> sind schon clever. Sie haben dem Magistrat <strong>ein nettes Geschenk</strong> gemacht: Einige Flächen in dem Wallauer Gewerbegebiet befinden sich <strong>im Besitz der Stadt</strong>, und die soll ihre Flächen behalten dürfen.</p>
</p>
<p><strong>Christian Vogt </strong>nutzte die Gelegenheit umgehend, um per Pressemitteilung<strong> neue Versprechungen</strong> zu machen, die an seinen Auftritt im „Handwerkerpark&#8220; erinnern: <em>„Besonders der kleinteilige Bereich, den wir als Stadt selbst vermarkten, eröffnet vielen lokalen Unternehmen neue Perspektiven.“</em></p>
</p>
<p>Angesichts solcher <strong>Verheißungen</strong>: Können die Stadtpolitiker da noch <strong>„nein“</strong> zu einer Giga-Halle in Wallau sagen?</p>
</p>
<p>Andererseits: Können und wollen die Stadtverordneten einem<strong> </strong>Bürgermeister<strong> </strong>noch Glauben schenken, der <strong>so viele leere Versprechungen</strong> gemacht hat?</p>
</p>
<p>Wenn wir genauer hinschauen, entdecken wir in der <a href="https://www.hofheim.de/artikel/gewerbegebiet-wallau-erweiterung-mit-multibusinesshub-und-kleinteiligen-flaechen-auf-13-hektar/" target="_blank" rel="noopener">Rathaus-Mitteilung</a> auch noch diesen Satz: <strong>Die städtischen Flächen</strong> <em>„werden zunächst auch im Eigentum der Kreisstadt verbleiben, um diese im Zuge der Wirtschaftsförderung aktiv zu vermarkten“.</em></p>
</p>
<p>Was soll das denn bitte heißen: Wieso sollen die städtischen Flächen <em>„zunächst“</em> <strong>im Eigentum der Kreisstadt</strong> verbleiben?</p>
</p>
<p>Schon wird gemunkelt, dass man im Rathaus eigentlich <strong>ganz andere Pläne</strong> verfolgt: Die angeblich <strong>neuen Perspektiven für lokale Unternehmen</strong> werden nur genannt, um den Stadtverordneten ihre Zustimmung <strong>abzuluchsen</strong>.&nbsp;</p>
</p>
<p>Wenn dann die Wirtschaftsförderung <strong>bei der aktiven Vermarktung</strong> mal wieder nicht voran kommt &#8211; was <strong>niemanden überraschen </strong>sollte -, dann könnte die Stadt ihre <strong>Grundstücke immer noch an Amprion abtreten</strong>. Und Wallau kriegt <strong>eine</strong> <strong>dieser ungeliebten Konverterstationen</strong> dazu.</p>
</p>
<p>Neben der Giga-Halle würde so ein<strong> Amprion-Klotz </strong>bestimmt nicht so auffallen&#8230;</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Riesenhalle am Dienstag im Bau- und Planungsausschuss</h2>
</p>
<p>Der Magistrat versucht jetzt, das Thema <strong>möglichst schnell </strong>und <strong>ohne längere Diskussionen</strong> durch die städtischen Gremien zu peitschen. Noch ist <strong>offen</strong>, wie die Mehrheit der Stadtverordneten zu den <strong>Plänen von Lang &amp; Cie </strong>steht und wer sich dem <strong>Marschbefehl des Bürgermeisters </strong>folgsam unterordnet.</p>
</p>
<p>Nächsten Dienstag tagt der <strong>Bau- und Planungsausschuss </strong>(Dienstag, 17. Juni, 18 Uhr, Stadthalle): Auf der Tagesordnung steht das Thema <em>„Gewerbegebiet Wallau Ost III</em> &#8211; <em>Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 159“</em>. In der Vorlage des Magistrats steht wenig über die wahren Ausmaße der Giga-Halle und gar nichts über die Vorgeschichte &#8211; dafür mehr Werbung: <em>&#8222;Mit der Planung des Gebietes können wichtige Ziele der Stadt Hofheim, wie der Erhalt bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Unterstützung und Förderung der vorhandenen Betriebe im Handwerk und Gewerbe befördert werden.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Eine Woche später tagt die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> (Mittwoch, 25. Juni, 18 Uhr, Stadthalle): Dann soll angeblich schon der finale Beschluss gefasst werden.</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nach Enttarnung als Liebesbetrüger: Hofheimer CDU-Troll flüchtet aus dem Internet</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/05/28/cdu-troll-hat-sich-verduennisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=56993</guid>

					<description><![CDATA[…und weg ist er! Der Hofheimer CDU-Troll, der als Liebesbetrüger enttarnt wurde, hat alle seine Spuren im Internet gelöscht. Statt seiner Facebook-Seite, auf der er im Bürgermeisterwahlkampf mit teilweise hasserfüllten Kommentaren gegen Kritiker des CDU-Kandidaten hetzte, erscheint nur noch ein Offline-Hinweis (siehe Foto oben). Kurz vor seiner Flucht aus dem Netz verschickte „HoHof Heim“ – oder „Matt Grilliott“, wie er sich zuletzt nannte – noch eine letzte schräge E-Mail, die auf seine wahre  Identität hindeuten könnte. Die CDU-Stadtpartei lässt er lädiert zurück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong><strong>…und weg ist er! <strong><strong>Der Hofheimer CDU-Troll</strong></strong>, der als Liebesbetrüger enttarnt wurde, hat alle seine Spuren im Internet gelöscht. Statt seiner Facebook-Seite, auf der er im Bürgermeisterwahlkampf mit teilweise hasserfüllten Kommentaren gegen Kritiker des CDU-Kandidaten hetzte, erschien zuletzt ein Offline-Hinweis (siehe Foto oben). Kurz vor seiner Flucht aus dem Netz verschickte <strong><strong><strong><strong>„HoHof Heim“ – oder „Matt Grilliott“, wie er sich zuletzt nannte –</strong></strong> </strong></strong>noch eine letzte schräge E-Mail, die auf seine wahre  Identität hindeuten könnte. Die CDU-Stadtpartei lässt er lädiert zurück.</strong></strong></p>
<p>Es war wie ein kurzes Aufbäumen. Am letzten Wochenende hatten wir einen Bericht mit der Überschrift <a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/23/cdu-hofheim-und-liebesbetrueger/">„Wie die Hofheimer CDU auf einen Liebes-Betrüger hereinfiel&#8220;</a> veröffentlicht. Dieser wurde innerhalb weniger Stunden fast 2.500 Mal aufgerufen. Stadtgespräch!</p>
<p>Darum ging&#8217;s: Im Bürgermeisterwahlkampf hatte sich ein Anonymus zunächst als „HoHof Heim&#8220; und zuletzt als „Matt Grilliott“ für die Wiederwahl von<strong> Christian Vog</strong>t (CDU) eingesetzt &#8211; allerdings nicht auf faire Weise mit Argumenten, sondern mit diskreditierender Hetze gegen jedweden Andersdenkenden. Führende CDU-Mitglieder likten den Troll. Kürzlich dann entdeckten wir das Porträtfoto des Mannes auf einer <a href="https://scampolicegroup.com/romance-scam-advance-fee-fraud-roberto-olson/#google_vignette" target="_blank" rel="noopener">US-Webseite</a>: Es gehört zum Profil eines kriminellen Liebesbetrügers („Love Scammer“).</p>
<p>Entsetzen bei CDU-Mitgliedern!</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg" alt="CDU" class="wp-image-56864" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die bisherige Facebookseite des CDU-Trolls. Dan nannte er sich noch &#8222;HoHof Heim&#8220; und zeigte ein Bild der Frankfurter Skyline.</figcaption></figure>
</div>
<p>Nur Stunden nach unserem <a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/23/cdu-hofheim-und-liebesbetrueger/">Bericht</a> reagierte der Troll:</p>
<p>Er ersetzte das große Foto auf seiner Facebook-Seite, auf dem zuvor die Frankfurter Skyline zu sehen war, durch ein selbst gebasteltes, knallrotes Banner: Darauf flankierten zwei rote Herzchen den Namen des Journalisten, der den Hofheim/Kriftel-Newsletter herausgibt.</p>
<p>Was wollte uns der CDU-Troll damit mitteilen? Von einer <em>„Liebeserklärung“</em> zu sprechen wäre sicher übertrieben.</p>
<p>Sagen wir&#8217;s so: Die Seite wirkte jetzt wie eine <em>„Hommage an den Hofheim/Kriftel-Newsletter“</em>.</p>
<p>Ob er das wirklich beabsichtigt hatte?</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grlliott-FB.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="416" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grlliott-FB.jpg" alt="CDU
" class="wp-image-57028" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grlliott-FB.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grlliott-FB-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sein letzter Auftritt: Der CDU-Troll baute seine Seite bei Facebook um, sie sah plötzlich aus wie eine Hommage an den Hofheim/Kriftel-Newsletter.</figcaption></figure>
</div>
<p>Sodann bearbeitete der Mann „sein“ Porträtfoto mit einer KI-Software:</p>
<p>Der „Love Scammer“ hatte sich als gutaussehenden Mann Anfang/Mitte 50 präsentiert &#8211; mit beeindruckend vollem, von silbergrauen Strähnen durchzogenem Haar. Sein ganzes Erscheinungsbild strahlte Erfahrung und Charme aus, verbunden mit einem Hauch von zeitloser Klasse.</p>
<p>Nach der Bearbeitung durch den Hofheimer CDU-Troll sah die Frisur aus wie ein Billig-Toupet aus einem chinesischen Online-Shop.</p>
<p>Selbst eine Glatze wäre sexyer gewesen. Und in diesem Fall vielleicht auch ehrlicher?</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelfoto-HoHof-Heim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="539" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelfoto-HoHof-Heim.jpg" alt="Titelfoto HoHof Heim" class="wp-image-56426" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelfoto-HoHof-Heim.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelfoto-HoHof-Heim-300x202.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Titelfoto-HoHof-Heim-768x517.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So fing&#8217;s an: Der CDU-Troll zeigt sich mit einer beeindruckenden Haarpracht. Er nannte sich &#8222;HoHof Heim&#8220; und gewann schnell 50 Freunde vor allem aus der CDU.</figcaption></figure>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Grilliott-Portraet-neu-5-1-e1748351804662.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="539" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Grilliott-Portraet-neu-5-1-e1748351804662.jpg" alt="Grilliott Portraet neu 5 1 e1748351804662" class="wp-image-57007" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Grilliott-Portraet-neu-5-1-e1748351804662.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Grilliott-Portraet-neu-5-1-e1748351804662-300x202.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Grilliott-Portraet-neu-5-1-e1748351804662-768x517.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nach der verlorenen Bürgermeisterwahl gab sich der CDU-Troll einen neuen Namen. Nach unserem Bericht über ihn veränderte er auch das Porträtfoto. Da waren viele seiner Freunde schon geflüchtet.</figcaption></figure>
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</div>
</div>
<p>Es gab noch weitere Veränderungen bei Facebook, auf die der Anonymus allerdings keinen Einfluss hatte: Einige der CDU-Leute, die ihn geliked und sich als seine „Freunde“ ausgegeben hatten, machten sich ganz schnell wieder aus dem Staub. Dass der Mann wochenlang gegen Andersdenkende gehetzt hatte, war für sie offensichtlich kein Problem. Neben einem „Love Scammer“ aber wollten sie natürlich nicht gesehen werden.</p>
<p>Am Samstag hatte der CDU-Troll noch 50 Freunde.</p>
<p>Am Sonntag, einen Tag nach Erscheinen unseres Berichts, waren es 40.</p>
<p>Am Montagmittag nur noch 31.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Ein Troll mit auffälliger Rechtschreibschwäche</h2>
<p>Bevor er uns endgültig verließ, veröffentlichte der Mann noch einige seiner üblichen Beiträge auf seiner Facebook-Seite. Aus diesen zu zitieren, ersparen wir uns.</p>
<p>Am Montagnachmittag schickte er eine letzte E-Mail an den Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletters. Die wollen wir uns mal etwas genauer anschauen:</p>
<p><em>„Sehr aufschlussreich Herr Ruhmöller,</em> <em>Aber was sie nicht schrieben , auch SPD‘ ler und Grüne habe ich als Facebook Freunde“</em>, schrieb er. Und weiter: <em>„Blocken müssen sie mich nicht, oder haben sie Angst , das ich ihre Geschichten aufdecke.&nbsp;Nochmals sie berichten immer nur Halbwahrheiten und nicht das ganze.“</em></p>
<p>Und auch dieser Satz steht in der E-Mail: <em>„Das nächste Mal schreibe ich auf Truth Social und schon verbinden sie dann das Hofheimer Rathaus hätte Verbindungen zu Donald Trump.“</em></p>
<p>Das sind Originalzitate, die hier wortwörtlich wiedergegeben werden &#8211; nicht ein Buchstabe wurde geändert. Unschwer zu erkennen: Der CDU-Troll hat ein ernsthaftes Problem mit der Rechtschreibung.</p>
<p>Normalerweise würden wir eine solche Schwäche nicht thematisieren. Wenn jedoch jemand anonym im Internet hetzt, können derart gravierende Schreibfehler Rückschlüsse auf seine Identität geben.</p>
<p>Wir haben den „Abschiedsgruß“ des CDU-Trolls mit mehreren E-Mails verglichen, die ein (ehrenamtlicher) CDU-Stadtrat in den letzten Monaten an uns und an andere Hofheimerinnen und Hofheimer geschickt hat.</p>
<p>Es ist schon sehr auffällig: Darin finden sich exakt die gleichen Fehler wie in der aktuellen E-Mail.</p>
<p>Sollte das wirklich nur ein komischer Zufall sein? </p>
<p>Aber ach, jetzt ist es auch egal.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FB-Matt-Grilliott-Titel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FB-Matt-Grilliott-Titel.jpg" alt="FB Matt Grilliott Titel" class="wp-image-57430" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FB-Matt-Grilliott-Titel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FB-Matt-Grilliott-Titel-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So sieht die Facebookseite von &#8222;HoHof Heim&#8220; alias &#8222;Matt Grilliott&#8220; jetzt aus: Alle Daten sind weg.</figcaption></figure>
</div>
<p>Am Montagabend gab der CDU-Troll auf. Und verdünnisierte sich.</p>
<p>Seitdem sind „HoHof Heim“ und auch „Matt Grilliott“ nicht mehr existent. Der CDU-Troll hat seine Facebook-Seite mitsamt seiner Kommentare gelöscht.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Das Erbe des Trolls &#8211; eine bittere Lektion für die CDU</h2>
<p>Zurück lässt er eine Stadtpartei, die mit einer schweren Belastung konfrontiert ist. Wochenlang schien es, als sähe sie tatenlos zu, wie anonyme Hetze in ihren Reihen kursiert und sich im digitalen Raum verbreitet.</p>
<p>Das Schweigen in solchen Situationen, verstärkt noch durch die „Likes“ einiger Stadtverordneter, musste auf Außenstehende wie stiller Beifall für jene wirken, die Hass und Verleumdungen im Schutz der Anonymität verbreiten.</p>
<p>So wird das Erbe des CDU-Trolls zu einer bitteren Lektion für die Hofheimer CDU. Es zeigt, dass die Partei in diesem Fall versagt hat.</p>
<p>Ob sie daraus lernt, ob sie Verantwortung übernimmt und deutlich macht, dass sie für einen respektvollen Umgang einstehen will:</p>
<p>Das ist derzeit völlig offen.</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SPD Hofheim: Köppler hört auf &#8211; Tulatz soll neuer Beigeordneter werden</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/05/21/spd-beigeordneter-tulatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2025 12:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
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		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hofheimer SPD hat sich entschieden - und damit der CDU kräftig vors Schienbein getreten: Sie schlägt vor, ihren Fraktionsvorsitzenden Alexander Tulatz zum neuen Beigeordneten zu wählen, wenn im Herbst die Amtszeit von Bernhard Köppler endet. Die CDU wäre dann komplett aus der Rathausführung raus. Der Plan der Genossen könnte aufgehen, hat allerdings auch seine Tücken. Und mit einem simplen Schachzug könnte ihn die CDU noch durchkreuzen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="56457" class="elementor elementor-56457" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Die Hofheimer SPD hat sich entschieden &#8211; und damit der CDU kräftig vors Schienbein getreten: Sie schlägt vor, ihren Fraktionsvorsitzenden Alexander Tulatz zum neuen Beigeordneten zu wählen, wenn im Herbst die Amtszeit von Bernhard Köppler endet. Die CDU wäre dann komplett aus der Rathausführung raus. Der Plan der Genossen könnte aufgehen, hat allerdings seine Tücken. Und mit einem simplen Schachzug könnte ihn die CDU auch noch durchkreuzen&#8230;</strong></p>								</div>
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									<p>Die Bürgermeisterwahl ist gelaufen, schon steht die nächste wichtige Rathaus-Personalie an: In politischen Kreisen wird seit Wochen über die Nachfolge von <strong>Bernhard Köppler</strong> debattiert. Im September endet dessen sechsjährige Amtszeit als Beigeordneter. Das Stadtparlament könnte schon bald einen Nachfolger wählen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es geht dabei nicht nur um das „kleine“ Amt eines Beigeordneten. Vor allem für die CDU geht es um viel mehr: Es ist die letzte Chance für Hofheims Christdemokraten, in den nächsten Jahren im hauptamtlichen Magistrat &#8211; und damit bei den wichtigen Entscheidungen &#8211; mitreden zu können. Es sieht allerdings nicht gut aus&#8230;</p>
<p>Schauen wir uns die Lage etwas genauer an:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der Bürgermeister von Hofheim heißt zwar noch <strong>Christian Vogt</strong>. Der CDU-Mann wurde jedoch von den Wählern Ende März regelrecht abgestraft und muss das Rathaus im September verlassen. Dann darf sich der erst 29-jährige <strong>Wilhelm Schultze</strong> in den Chefsessel der Stadtverwaltung setzen. Er ist Mitglied der Wählergemeinschaft <a href="https://www.facebook.com/buergerfuerhofheim/" target="_blank" rel="noopener">„Bürger für Hofheim“</a>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der Erste Beigeordnete hieß lange Jahre <strong>Wolfgang Exner</strong>, ein strammer CDU-Mann, der vor knapp anderthalb Jahren in den Ruhestand ging. Als Nachfolger konnte die Opposition <strong>Daniel Philipp </strong>durchsetzen, bis dahin Fraktionschef der Grünen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der dritte Mann an der Rathausspitze, <strong>Bernhard Köppler</strong> von der SPD, hatte 2019 für das Bürgermeisteramt kandidiert und gegen Christian Vogt verloren. Da die SPD damals ein treuer Koalitionspartner der CDU war, durfte Köppler Beigeordneter werden. </p>
<p>Um ihn geht&#8217;s jetzt. Seine Amtszeit endet bald.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/SPD-Vorstand-Hofheim.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="SPD Vorstand Hofheim" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTY0NzQsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI1XC8wNVwvU1BELVZvcnN0YW5kLUhvZmhlaW0uanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="592" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/SPD-Vorstand-Hofheim.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-56474" alt="SPD Hofheim Vorstand" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/SPD-Vorstand-Hofheim.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/SPD-Vorstand-Hofheim-300x222.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/SPD-Vorstand-Hofheim-768x568.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Nach der Nominierung machte die SPD-Vorstand dieses Foto: Rechts Bernhard Köppler, der amtierende SPD-Beigeordnete - links Alexander Tulatz, der sein Nachfolger im Rathaus werden möchte.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Dass Köppler in seinem Amt besonders glücklich agierte, wird außerhalb der SPD vermutlich kaum jemand behaupten. Es sind einfach zu viele Projekte, für die er verantwortlich zeichnet und die seit Jahren nicht vorankommen: <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">Meisterturm</a>, <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">Hof Ehry</a>, <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/22/pizzeria-da-rita-und-das-rathaus/">Recepturhof in Wallau</a>&#8230; Dazu die ungelöste <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/21/kita-brief-und-sondersitzung/">Kita-Problematik</a>, dazu der <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/29/stadtwald-hat-kein-fsc-zertifikat/">Stadtwald</a>, dessen Zustand vielen Bürgern Sorgen bereitet&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Einige sagen, der CDU-Bürgermeister habe den SPD-Beigeordneten hängen lassen, um selbst besser dazustehen. Vogt habe Köppler mit bürokratischen Anforderungen ausgebremst und ihm die falschen Mitarbeiter zugewiesen. Zuletzt wurde <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">eine angeblich rechtswidrige Verfügung</a> bekannt, mit der Vogt versucht haben soll, die Beigeordneten zu entmachten.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Zur Wahrheit gehört dann aber auch: Köppler hat nie aufgemuckt. Er hat alle Widrigkeiten still ertragen. In SPD-Kreisen wird solch duldsames Leiden gerne als Beweis für Loyalität bewertet.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Doch hat Köppler der Stadt damit auch gutgetan?</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">CDU würde die Wahl am liebsten vertagen</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Die Beigeordneten im Rathaus werden von den Stadtverordneten gewählt. Die CDU ist die stärkste Fraktion im Stadtparlament, hat aber &#8211; trotz Koalition mit FDP und FWG &#8211; keine Mehrheit. Eine Stimme fehlt. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn die Opposition aus SPD, Grünen, BfH und Linken vollständig antritt und zusammenhält, kann sie ihre Ideen und Pläne durchsetzen. Sie kann dann auch &#8211; siehe Wahl des Grünen Daniel Philipp &#8211; entscheiden, wer der neue Beigeordnete wird.</p>
<figure id="attachment_56484" aria-describedby="caption-attachment-56484" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-56484" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Bernhard-Koeppler-1-223x300.jpg" alt="Bernhard Koeppler 1" width="200" height="269" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Bernhard-Koeppler-1-223x300.jpg 223w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Bernhard-Koeppler-1.jpg 475w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption id="caption-attachment-56484" class="wp-caption-text">Bernhard Köppler</figcaption></figure>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Köppler könnte &#8211; rein theoretisch &#8211; noch einmal kandidieren. Dagegen spricht: Am 15. März nächsten Jahres finden Kommunalwahlen in Hessen statt, dann wird auch in Hofheim das Stadtparlament neu besetzt. Ein „Weiter so“ mit Köppler wäre vielen Bürgern &#8211; angesichts dessen mauer Leistungsbilanz &#8211; nur schwer vermittelbar und könnte bei der Kommunalwahl vor allem der SPD, aber auch den anderen Oppositionsparteien auf die Füße fallen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wer macht&#8217;s dann? <strong>Tobias Undeutsch</strong> wurde kurz als Nachfolger gehandelt. Aber wie käme das bei den Bürgern an? Der Mann war im März als SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt gleich im ersten Wahlgang deutlich gescheitert. Ihm jetzt einen Posten im Rathaus zuzuschanzen: Das würde ja aussehen wie ein Dankeschön der Partei für erfolgloses Kandidieren. Geht gar nicht!</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>In der CDU wird unterdessen folgender Plan diskutiert: Könnte man die Entscheidung über den künftigen Beigeordneten nicht einfach auf Mitte nächsten Jahres vertagen? Dafür spricht: In weniger als einem Jahr, nach der nächsten Kommunalwahl, könnten sich ganz neue Mehrheiten im Stadtparlament finden. Sollte die CDU gewinnen: Müsste sie dann nicht auch einen hauptamtlichen Stadtrat stellen können? Wäre eine Rathaus-Chefetage ohne CDU nicht eine Missachtung der Wähler?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Solche Überlegungen gefallen der Opposition naturgemäß nicht, schon gar nicht der SPD, die sich nur ungern aus dem Magistrat drängen lassen möchte. Deshalb jetzt die schnelle Entscheidung von Parteivorstand und -Fraktion:</p>
<p>Tulatz soll&#8217;s machen!</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie die CDU die schnelle Wahl von Alexander Tulatz noch verhindern kann</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Eigentlich hat<b> Alexander Tulatz </b>gute Chancen, im September der neue Beigeordnete im Hofheimer Rathaus zu werden. Seine <b>SPD</b> dürfte geschlossen hinter ihm stehen, die <b>Grünen </b>werden zustimmen (weil die SPD den Grünen-Stadtrat Philipp mitgewählt hatte), und auch die<b> &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</b> sehen sich in der Pflicht: Die SPD hatte sich im Endspurt des Bürgermeisterwahlkampfs hinter BfH-Kandidat Wilhelm Schultze gestellt.</p>
<p>Für eine Mehrheit der Opposition im Stadtparlament müssen aber auch die beiden <b>Linken </b>mitziehen. Die gelten nicht unbedingt als Freunde der SPD. Aber was sollen sie machen? Sollte die <b>CDU</b> einen Kandidaten ins Rennen schicken, müssten die Linken Tulatz unterstützen &#8211; sonst würde der CDU-Kandidat gewählt&#8230;</p>
<p>Mit einem geschickten Schachzug kann die CDU die Wahl von Tulatz auch noch verhindern: Bis zur nächsten Sitzung des Stadtparlaments &#8211; sie findet am <b>25. Juni </b>statt &#8211; dürfte die SPD den Antrag einreichen, dass die Stelle des Beigeordneten ausgeschrieben werden soll. Nur dann kann Tulatz im September gewählt werden.</p>
<p>Die CDU könnte gegen die Ausschreibung stimmen: Sie ist schließlich an einer Wahl erst im nächsten Jahr interessiert&#8230;</p>
<p>Jetzt sind die Linken in der Zwickmühle: Sie haben wiederholt geäußert, dass ein Bürgermeister und ein Erster Beigeordneter für eine Kleinstadt wie Hofheim ausreichend seien. Warum sollen sie jetzt zustimmen, dass eine dritte Stelle ausgeschrieben wird?</p>
<p>Wird die Stelle des Beigeordneten <u>nicht</u> im Juni ausgeschrieben, kann im September <u>kein</u> neuer Beigeordneter gewählt werden. Leidtragender wäre Wilhelm Schultze, der im September das Bürgermeisteramt übernimmt und gleich bei Amtsantritt mit ganz neuen Herausforderungen im Rathaus konfrontiert würde. </p>
<p class="p1">Ob die Wahl des Beigeordneten dann später stattfindet, vielleicht erst im nächsten Jahr, nach der Kommunalwahl, bleibt abzuwarten. Der CDU würde es gefallen: Wenn sie es schafft, bei der Kommunalwahl besser abzuschneiden, hätte sie wieder einen Fuß in der Rathaustür.</p>								</div>
				</div>
					</div>
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									<p>In der <a href="https://www.spd-hofheim.de/2025/05/20/alexander-tulatz-moechte-hofheimer-stadtrat-werden/" target="_blank" rel="noopener">SPD-Pressemitteilung</a> liest sich die Begründung so: <em>„Alexander Tulatz bringt mit seiner juristischen Expertise, seiner langjährigen Verwaltungserfahrung und seiner tiefen Verankerung in der Hofheimer Kommunalpolitik das richtige Profil für diese Aufgabe mit.“</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der Mann ist Jurist im Hessischen Kultusministerium und seit 13 Jahren Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament. Weiter im SPD-Text: <em>„Neben seiner Rolle als stellvertretender Vorsitzender des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses ist Tulatz auch Mitglied im Aufsichtsrat der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft. Darüber hinaus engagiert er sich bei den Hofheimer Naturfreunden und im Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften.“</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>So spricht die Partei. Das ist die eine Seite. Eine etwas andere Sichtweise speist sich aus zahlreichen Beobachtungen:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Tulatz, Jahrgang 1981 und Vater von zwei Kindern, gilt als großer Schweiger. Im direkten Gespräch ist er höflich und angenehm, in den städtischen Gremien dagegen wirkt er blass bis zur Unkenntlichkeit, manchmal sogar teilnahmslos. Wenn die SPD in den städtischen Gremien etwas sagen will, meldet sich in der Regel <strong>Aaron Kowacs</strong>, der&nbsp;Parteivorsitzende. Er ist übrigens Jahrgang 1997 und somit zwei Jahre jünger als Hofheims künftiger Bürgermeister&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Noch ist nichts entschieden. Aber wenn&#8217;s so läuft, wie die SPD es plant, dann sieht die Rathausspitze im Herbst dieses Jahres so aus:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Bürgermeister: Wilhelm Schultze von der&nbsp;</strong><b>BfH </b>(aktuell: Wirtschaftsförderung der Stadt Hattersheim).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Erster Beigeordneter Daniel Philipp von den Grünen</strong>&nbsp;(vorher: MTK-Landratsamt).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Beigeordneter Alexander Tulatz</strong>&nbsp;<b>von der SPD</b> (aktuell: Jurist in der Hessischen Bildungsverwaltung).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Dann sitzen drei Männer ohne ausgewiesene Expertise in der Führung einer Stadtverwaltung ganz oben im Hofheimer Rathaus:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn&#8217;s denn die Stadt endlich weiterbringt: Was spricht dagegen?</p>								</div>
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									<p><!-- wp:paragraph {"style":{"typography":{"fontSize":"19px"}}} --><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>PS</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Und wie geht&#8217;s weiter mit Bernhard Köppler? Er wolle wieder in seinen Beruf als Architekt und Stadtentwickler zurückkehren, sagt er. Und in der Partei aufsteigen möchte er auch: Der langjährige Unterbezirksvorsitzende <strong>Michael Antenbrink</strong> hört demnächst auf, Köppler will das Amt übernehmen. Am 21. Juni wird gewählt. Die SPD Hofheim hat beschlossen, Köppler als Kandidaten vorschlagen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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									<p>Fotos: SPD, Stadt Hofheim</p>								</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Stadtparlament: Dreck, Schmutz, Pfui  &#8211; und Fake News vom Herrn Bürgermeister</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/05/10/fake-news-vom-buergermeister/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2025 17:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Michaela]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Sitzungen des Stadtparlaments gelten gemeinhin als Sternstunden der Kommunalpolitik. Jetzt fand eine solche in Hofheim statt - und geriet zeitweilig zu einer üblen Schlammschlacht: "Dreck" und "Mist", "Schmutz" und "Pfui"... Stadtverordnete von CDU und FDP überboten sich gegenseitig mit Beschimpfungen. Der Grund: Die Linke hatte beantragt, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt eine Verfügung zurücknehmen soll, mit der er die Beigeordneten entmachtet habe. Vogt, inzwischen abgewählt, bezog erstmals Stellung - mit einer Information, die als Fake News einzustufen ist. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="55727" class="elementor elementor-55727" data-elementor-post-type="post">
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									<p><strong>Sitzungen des Stadtparlaments gelten gemeinhin als Sternstunden der Kommunalpolitik. Jetzt fand eine solche in Hofheim statt &#8211; und geriet zeitweilig zu einer üblen Schlammschlacht: &#8222;Dreck&#8220; und &#8222;Mist&#8220;, &#8222;Schmutz&#8220; und &#8222;Pfui&#8220;&#8230; Stadtverordnete von CDU und FDP überboten sich gegenseitig mit Beschimpfungen. Der Grund: Die Linke hatte beantragt, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt eine Verfügung zurücknehmen soll, mit der er die Beigeordneten entmachtet habe. Vogt, inzwischen abgewählt, bezog erstmals Stellung &#8211; mit einer Information, die als Fake News einzustufen ist. </strong></p>								</div>
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									<p>Zum allseitigen Verständnis kurz die Vorgeschichte: Am 25. März <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">berichtete</a> der Hofheim/Kriftel-Newsletter, dass <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> im Jahr 2022 eine Verfügung herausgeben hatte, die vermutlich rechtswidrig ist: Er hatte darin seinen Vertrauten <strong>Marc Schlüter</strong> nicht nur zum &#8222;Büroleitenden Beamten&#8220; ernannt &#8211; das wäre sicher unproblematisch gewesen. Er hatte ihm zugleich auch die Leitung der Dienstaufgaben <u>aller</u> Fachbereiche übertragen und Weisungsbefugnis <em>&#8222;gegenüber allen Führungs- und Leitungskräften&#8220;</em> erteilt &#8211; und damit offensichtlich die Beigeordneten <strong>Daniel Philipp</strong> (Grüne) und <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) entmachtet. Ein von uns befragter Verwaltungsrechtler bewertete die Verfügung als klaren Verstoß gegen die <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/aiz-jlr-GemOHE2005rahmen%4020211001" target="_blank" rel="noopener">Hessische Gemeindeordnung</a>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Unmittelbar nach Erscheinen unseres Berichts reagierte <strong>Barbara Grassel</strong>. Die Fraktionsvorsitzende der Linken formulierte einen Antrag, wonach die Stadtverordneten den Bürgermeister auffordern sollten, seine Verfügung zurückzunehmen. Die Anordnung sei &#8222;glatt rechtswidrig&#8220;, schrieb Grassel. Vogt habe damit <em>&#8222;nicht nur die beiden hauptamtlichen Stadträte entmachtet, sondern gleichzeitig auch das gesamte Kollegialorgan Magistrat&#8220;.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenig später schaltete sich auch die Kommunalaufsicht des Kreises ein: Vogt muss, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/03/stadtparlament-tagt/">berichtet</a>, eine Stellungnahme abgeben, ihm wurde dafür eine Frist bis Mitte Mai eingeräumt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Soweit der schnelle Blick in den Rückspiegel.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Vogt-Plakat-202505.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-55837" alt="Bürgermeister" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Vogt-Plakat-202505.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Vogt-Plakat-202505-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Symbolträchtig ganz nach unten gerutscht: Noch immer hängt dieses Vogt-Plakat im Gewerbegebiet Nord. </figcaption>
										</figure>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Jetzt tagte die Stadtverordnetenversammlung, es war die erste Parlamentssitzung nach der Bürgermeisterwahl Ende März, bei der Vogt <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/30/buergermeister-schultze/">bekanntlich</a> abgewählt worden war (er führt die Geschäfte weiter, bis im September Wilhelm Schultze als neuer Bürgermeister ins Rathaus einzieht).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Als der Antrag von Frau Grassel zur Sprache kam, reagierten einige Stadtverordnete wie von einem Furor getrieben:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Für die CDU ging <strong>Armin Thaler</strong> ans Mikrofon. <em>&#8222;Das ist eine Frechheit, so etwas überhaupt zu Papier zu bringen&#8220;</em>, ereiferte er sich. Frau Grassel werfe <em>&#8222;mit Schmutz&#8220;</em>, sie solle <em>&#8222;den Quatsch&#8220; </em>lassen und aufhören, <em>&#8222;ständig diesen Mist zu schreiben&#8220;</em>. O-Ton Thaler: <em>&#8222;Hören Sie auf, diesen Dreck um sich zu spritzen.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>FDP-Fraktionschefin <strong>Michaela Schwarz</strong> sah in Grassels Antrag den Versuch, Vogt zu verletzen. Mit aufgesetztem Pathos rief sie durch den Saal: <em>&#8222;Pfui, das ist schlechter Stil.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ihr Fraktionskollege <strong>Ralf Weber</strong>, der sich regelmäßig als <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/21/mails-wie-flammenwerfer/">Ober-Pöbelant des Stadtparlaments</a> geriert, sprach sogar von einem <em>&#8222;widerlichen Antrag&#8220;.</em> Das sei <em>&#8222;die versuchte Demontage von Leuten, die sich für die Stadt aufgeopfert haben&#8220;.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Dagegen wirkte <strong>Andreas Nicke</strong>l, der FWG-Fraktionschef, diesmal formidabel gelassen: Das Thema sei skandalisiert worden, befand er, es habe sich ja auch im Wahlkampf ausgewirkt, <em>&#8222;da liegt auch eine gewisse Tragik drin&#8220;</em>. Den Antrag empfinde er als <em>&#8222;fragwürdig&#8220;</em>, zumal er einen operativen Vorgang der Verwaltung betreffe, <em>&#8222;für den wir nicht zuständig sind&#8220;.</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
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													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">DOKUMENTIERT: Die Vogt-Verfügung im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-1971" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-1971"><p><strong>Im Folgenden dokumentieren wir die Verfügung von Bürgermeister Christian Vogt im Wortlaut. Zum Schutze unserer Quelle zeigen wir das uns vorliegende Dokument nur in kleiner Auflösung. </strong></p>
<p class="p1"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Die-Verfuegung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-55154 size-medium" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Die-Verfuegung-234x300.jpg" alt="Die Verfuegung" width="234" height="300" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Die-Verfuegung-234x300.jpg 234w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Die-Verfuegung.jpg 312w" sizes="(max-width: 234px) 100vw, 234px" /></a></p>
<p class="p1"><strong>&#8222;Verfügung</strong></p>
<p class="p1">Hofheim am Taunus, 25.05.2022</p>
<p class="p1"><strong>Übertragung der Funktion „Büroleitender Beamter“</strong></p>
<p class="p1">Herrn Marc Schlüter, Leitung Fachbereich Zentrales, wird mit Wirkung vom 01.06.2022 die Funktion des Büroleitenden Beamten mit den folgenden Kompetenzen übertragen:</p>
<ol>
<li class="p1">Er leitet und koordiniert die Dienstaufgaben aller Fachbereiche und der Stabsstelle sowie die internen Abläufe in der Verwaltung. Er ist berechtigt, diese zur Steigerung der Effektivität und Effizienz der Verwaltung mitzugestalten</li>
<li class="p1">Gegenüber allen Führungs- und Leitungskräften hat er Weisungsbefugnis.</li>
<li class="p1">Er ist verantwortlich für das Bürgermeisterbüro, fungiert als behördeninterne Vertretung des Bürgermeisters und stärkt die Behördenleitung in Fragen des Verwaltungshandelns. Er ist zentrale Ansprechperson des Bürgermeisters.</li>
<li class="p1">Bei allen Vorgängen an den Verwaltungsvorstand ist aus den vorgenannten Gründen seine Mitzeichnung auf dem Dienstweg sicherzustellen.</li>
<li class="p1">Der Aufgabenbereich „Leitung Fachbereich Zentrales“ bleibt unberührt.</li>
</ol>
<p class="p1">Weiterhin wird verfügt, dass sämtliche Vorgänge, die den Haushalt direkt oder indirekt betreffen können, der vorherigen Freigabe durch Herrn Frank Petry, Leitung Fachbereich Finanzen, bedürfen.</p>
<p class="p1">Christian Vogt<br />BÜRGERMEISTER&#8220;</p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Auch <strong>Daniel Philipp</strong> ging &#8222;in die Bütt&#8220;: Der Grüne ist seit knapp eineinhalb Jahren Erster Beigeordneter im Rathaus, er will in der Verfügung nichts Schlechtes erkennen. Ihn störe die Unterstellung, die Beigeordneten seien entmachtet worden, sagte er: <em>&#8222;Ich fühle mich damit auch beleidigt.&#8220;</em> Nicht ein einziges Mal hätten sich Vogt oder Schlüter in seine Arbeit eingemischt, im Gegenteil: Die Verfügung <em>&#8222;erleichtert die gängige Praxis in der Verwaltung&#8220;.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Dass Vogt seinem Vertrauten Schlüter in der Verfügung auch noch die <em>„behördeninterne Vertretung des Bürgermeisters“ </em>übertragen hat &#8211; was laut Hessischer Gemeindeordnung (<a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/aiz-jlr-GemOHE2005rahmen%4020211001" target="_blank" rel="noopener">Paragraph 47</a>) die Aufgabe des Ersten Beigeordneten ist -, scheint für Philipp kein Problem zu sein: Dazu sagte er kein Wort. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Zu erwähnen wäre noch Grünen-Fraktionschefin <strong>Bettina Brestel,</strong> die vorschlug, Grassels Antrag zu vertagen, bis die Kommunalaufsicht den Fall geprüft hat. Die Mehrheit war anderer Meinung: abgelehnt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Und auch der Antrag von Barbara Grassel hatte keine Chance: abgelehnt. </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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				<div class="elementor-widget-container">
					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fake News vom Bürgermeister fürs Stadtparlament?</h2>				</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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									<p>Gleich zu Beginn der Debatte hatte sich Christian Vogt zu Wort gemeldet: Er sprach von<em> &#8222;Falschbehauptungen&#8220;, </em>ohne ins Detail zu gehen, und wies jede Kritik an seiner Verfügung zurück: Die Weisungsbefugnis, die er Schlüter erteilt habe, beziehe sich zwar auf alle Führungs- und Leitungskräfte im Rathaus, <em>&#8222;aber doch bitte nicht die Dezernenten&#8220;</em>. Alles andere sei <em>&#8222;eine rechtswidrige Interpretation von Böswilligen&#8220;. </em>Der Noch-Bürgermeister:<em> &#8222;Hören Sie doch auf mit diesem Klamauk!&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Vogt sagte auch, dass Zeitungen bereits im Jahr 2022 darüber berichtet hätten. Das war eine neue Information, zu der wir gerne mehr erfahren hätten. Aber Vogt verweigert jede Auskunft und öffnet damit Tür und Tor für einen bösen Verdacht: Hat er den Stadtverordneten falsche Informationen &#8222;untergejubelt&#8220;? Verbreitet er Fake News, womöglich vorsätzlich?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Auch hier eine kleine Rückblende: Nachdem uns die Verfügung von Rathausmitarbeitern übermittelt worden war, schickten wir &#8211; es war Ende Februar &#8211; einige Fragen ins Rathaus. Vogt ließ uns abblitzen:<em> “Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über verwaltungsinterne Vorgänge keine Auskünfte erteilen können.”</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Im Stadtparlament gab er jetzt eine andere Version zum Besten. Vogt wörtlich: <em>&#8222;Ich weiß gar nicht, ob es um die Verfügung geht oder die Sache. Ich glaube, man ist hier immer noch im Wahlkampfmodus. Und ich möchte Ihnen auch eine Sache sagen: Ich habe die Bürger darauf hingewiesen, dass ja da schon drüber berichtet wurde, im Juli 2022, in Zeitungen.&#8220; </em></p>
<p>Ist das wirklich wahr? Zeitungen sollen schon 2022 über die Verordnung berichtet haben?! Dann wäre unser <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">Bericht</a> ja &#8222;ne olle Kamelle&#8220; gewesen! Warum dann die ganze Aufregung?</p>
<p>Und warum schaltet sich jetzt die Kommunalaufsicht ein?</p>
<p>Das hätten wir doch gerne etwas genauer gewusst!</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">"Mieser Stil": Vogt verweigert der SPD  Antworten zur Grundsteuer</h2>				</div>
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									<p class="p1">Ein weiteres Thema aus der Stadtverordnetenversammlung &#8211; ebenfalls kein Ruhmesblatt für CDU-Bürgermeister Vogt: Die SPD-Fraktion wollte wissen, warum die Bescheide für die neue Grundsteuer &#8211; sie betrifft alle Grundstückseigentümer &#8211; nicht schon Ende letzten Jahres verschickt wurden, da lagen immerhin 90 Prozent der Daten vor. Der Verdacht: Vogt verzögerte die Information der Bürger, um seine Chancen bei der Bürgermeisterwahl nicht zu schmälern.</p>
<p class="p1">Die SPD hatte ihre Fragen bereits am 5. März eingereicht. Jetzt gab es &#8211; mit eigentlich unzulässiger Verspätung &#8211; eine Antwort, die kaum als solche bezeichnet werden kann: <i>&#8222;Die Versendung der Grundsteuerbescheide ist zwischenzeitlich erfolgt&#8220;</i>, teilte Vogt lapidar mit &#8211; und ging auf die SPD-Fragen nicht weiter ein. <i>&#8222;Mieser Stil&#8220;</i>, kommentierte ein Stadtverordneter. Auf Antrag der SPD soll das Thema in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nochmals zur Sprache kommen.</p>								</div>
				</div>
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									<p>Ein Problem tauchte auf: Trotz intensiver Suche in diversen Datenbanken &#8211; wir konnten die Zeitungsartikel nicht finden. Deshalb fragten wir in der Pressestelle des Rathauses nach: Welche Zeitungen meinte Vogt? Titel und Datum, das würde uns ja reichen.</p>
<p>Wir fragten auch: Wenn doch angeblich alles bereits in der Zeitung gestanden hat &#8211; warum wurde uns im Februar keine Auskunft gegeben?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Antwort des Rathauses: Schweigen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Am nächsten Tag, am Freitag, fragten wir noch einmal und mit Nachdruck nach. Jetzt reagierte der Rathaussprecher, per E-Mail teilte er mit:</p>
<p><em>&#8222;Die in Ihrer Anfrage verkürzt paraphrasierte, angebliche Aussage von Herrn Bürgermeister Vogt aus der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hat er ausdrücklich in dieser Form nicht getätigt. Wir bitten Sie, dies in Ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen. Damit erübrigen sich Ihre weiteren Fragen.&#8220;</em></p>
<p>Was soll man dazu noch sagen? Keine weiteren Fragen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
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												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">DOKUMENTIERT: Fragen & Antworten zur Vogt-Verfügung</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-6201" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-6201"><p><strong>Hier dokumentieren wir unsere Fragen zu der von Vogt unterzeichneten Verfügung aus dem Jahre 2022, die wir die Stadtverwaltung geschickt haben, und die Antworten, die wir erhalten haben:</strong></p>
<p class="p1">Am <b>24. Februar</b> schrieben wir den Pressesprecher des Rathauses an. Eine Kopie der Verfügung (siehe oben) lag uns vor, unsere Fragen lauteten:</p>
<ul class="ul1">
<li class="li1"><em>Was bedeutet es in der Praxis bzw. was war die tiefere Absicht hinter der Verfügung, die Herrn Schlüter gegenüber allen Führungs- und Leitungskräften weisungsbefugt machte?</em></li>
<li class="li1"><em>Betrifft die Weisungsbefugnis auch die beiden Dezernenten Philipp und Köppler? Und betrifft sie auch die Mitarbeiter in ihren Dezernaten?</em><br />
<ul class="ul1">
<li style="list-style-type: none;">
<ul class="ul1">
<li class="li1"><em>wenn ja: Wie begegnen Sie dem Vorbehalt, dass mit einer solchen Verfügung die Dezernenten faktisch entmachtet wurden?</em></li>
<li class="li1"><em>Sollte die Verfügung weder Dezernenten noch deren Mitarbeiter einschließen: Welche Abteilungen bzw. Mitarbeiter sind von der Verfügung betroffen?</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
<li class="li1"><em>Warum müssen alle Vorgänge, die den Haushalt betreffen, von Herrn Petry abgezeichnet werden?</em></li>
<li class="li1"><em>Bedeutet die Verfügung auch, dass auch die Dezernenten <span class="s1">alle</span> Ausgaben von Herrn Petry abzeichnen lassen müssen? Oder können sie über bestimmte Beträge (bis zu welcher Höhe) selbst entscheiden?</em></li>
<li class="li1"><em>Wenn alle Vorgänge, die den Haushalt betreffen, von Herrn Petry freigegeben werden müssen: Führt dies nicht zu einer Verlangsamung der Verwaltungsabläufe? Wenn nein: Bitte erläutern Sie, warum dies nicht der Fall sein soll.</em></li>
<li class="li1"><em>Die Arbeit der Stadtverwaltung Hofheim wird oft als langsam und umständlich kritisiert. Die o.g. Verfügung, so heißt es von Mitarbeitern des Rathauses, habe zu einer unnötigen Verkomplizierung der Abläufe geführt. Wie beurteilen Sie diese Kritik?</em></li>
</ul>
<p class="p1">Drei Tage später, am <strong>27. Februar,</strong> schickte uns der Pressesprecher des Rathauses eine E-Mail mit folgendem Inhalt:</p>
<p class="p1"><i>&#8222;Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über verwaltungsinterne Vorgänge keine Auskünfte erteilen können. Die von Ihnen thematisierten Strukturen und Zuständigkeiten in Hofheim sind in allen größeren Rathäusern, Landratsämtern und Ministerien üblich.</i><i></i></p>
<p class="p1"><i>Dem Hauptamtsleiter kommt dabei aufgrund seiner zentralen Querschnittsfunktion eine gegenüber der Verwaltung herausgehobene Rolle und Verantwortung zu, insbesondere im Verhältnis zu dem Verwaltungsvorstand und dem Magistrat.</i><i></i></p>
<p class="p1"><i>Dass ein Haushaltsbeauftragter oder Kämmereiamtsleiter alle Vorgänge mit finanzieller Auswirkung kennen und mitzeichnen muss, ergibt schon alleine aus seiner Verantwortung für den gesamten Haushalt.</i><i></i></p>
<p class="p1"><i>Ihre Anfrage wurde auch in der gestrigen Sitzung des Magistrats beraten. Der Magistrat hat hierbei einhellig seine Missbilligung zum Ausdruck gebracht in Hinblick auf die Weitergabe interner Verfügungen an externe Dritte. Gleichzeitig hat der Magistrat gestern die obenstehende Beantwortung erarbeitet.“</i></p>
<p class="p1">Am <b>25. März</b> veröffentlichen wir unseren <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">Bericht über die Verfügung</a> im Hofheim/Kriftel-Newsletter. Er wurde bisher über 6.000 Mal aufgerufen.</p>
<p class="p1">Am <b>30. März</b> fand die Stichwahl der Bürgermeisterwahl statt: Christian Vogt wurde abgewählt.</p>
<p class="p2">Vergangene Woche, am <b>7. Mai,</b> tagte die Stadtverordnetenversammlung, in der ein Antrag der Linken zur Verfügung vorlag. In der Diskussion zu diesem Thema sagte Bürgermeister Christian Vogt laut unserer Mitschrift unter anderem:</p>
<p class="p2"><i>“Ich weiß gar nicht, ob es um die Verfügung geht oder die Sache. Ich glaube, man ist hier immer noch im Wahlkampfmodus. Und ich möchte Ihnen auch eine Sache sagen: Ich habe die Bürger darauf hingewiesen, dass ja da schon drüber berichtet wurde, im Juli 2022, in Zeitungen.”</i></p>
<p class="p2">In den weiteren Sätzen, die wir ebenfalls protokollierten, bezog sich Vogt vermutlich auf den Hofheim/Kriftel-Newsletter. Er sagte laut unserer Mitschrift:</p>
<p class="p1"><i>&#8222;Natürlich gab&#8217;s auch andere Medien, die darüber berichtet haben, wobei ich Ihnen auch sagen muss, das wundert mich sehr: Da kriegt man eine Anfrage bei der städtischen Pressestelle, dann passiert wochenlang nichts, ja, und dann ist eben irgendwann &#8217;ne Woche vor der Stichwahl Termin, da wird auf einmal doch berichtet. Auch dass muss man werten, für sich, als mündiger Bürger.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Nach der Sitzung des Stadtparlaments haben wir am <strong>8. Mai</strong> die folgenden Fragen an den Pressesprecher des Rathauses mit der Bitte um Beantwortung geschickt:</p>
<ul class="ul1">
<li class="li1"><em>Auf welche Veröffentlichungen in welchen Medien hat Bürgermeister Vogt seine Äußerungen bezogen? Bitte nennen Sie mir die entsprechenden Zeitungen und deren Erscheinungsdatum.</em></li>
<li class="li1"><em>Am 24. Februar dieses Jahres hatte ich Ihnen Pressefragen mit der ausdrücklichen Bitte um Beantwortung durch den Bürgermeister zugesandt. Am 27. Februar haben Sie mir geantwortet: &#8222;Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über verwaltungsinterne Vorgänge keine Auskünfte erteilen können.“ Wenn aber der ganze Vorgang bekannt war, wie der Bürgermeister jetzt darstellt: Warum wurden meine Pressefragen nicht einfach beantwortet? Warum wurde mir bspw. nicht mitgeteilt, dass die Weisungsbefugnis des Herrn Schlüter nicht die Beigeordneten betrifft (ich hatte ausdrücklich danach gefragt)?</em></li>
<li class="li1"><em>Sie schrieben mir mit Datum vom 27. Februar, dass der Magistrat im Hinblick auf die Weitergabe interner Verfügungen an externe Dritte „seine Missbilligung zum Ausdruck gebracht“ habe. Dazu diese Frage: Warum missbilligt der Magistrat die Weitergabe von Informationen, wenn sie doch angeblich &#8211; nach Aussage von Bürgermeister Vogt &#8211; längst bekannt sind?</em></li>
</ul>
<p class="p1">Diese Fragen beantwortete der Pressesprecher des Rathauses am <b>9. Mai</b> wie folgt:</p>
<p class="p2"><i>„Die in Ihrer Anfrage verkürzt paraphrasierte, angebliche Aussage von Herrn Bürgermeister Vogt aus der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hat er ausdrücklich in dieser Form nicht getätigt. Wir bitten Sie, dies in Ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen. Damit erübrigen sich Ihre weiteren Fragen.“</i></p></div>
				</div>
								</div>
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									<p>Fassen wir kurz zusammen:</p>
<p>Die Verfügung liegt uns vor, und sie ist echt (das wird Vogt hoffentlich nicht bestreiten).</p>
<p>Als wir ihn um eine Stellungnahme baten, verweigerte er jede Auskunft: Die Sache sei verwaltungsintern.</p>
<p>Als das Thema jetzt im Stadtparlament aufkam, behauptete er, die Verfügung sei schon lange bekannt: Zeitungen hätten schon 2022 berichtet. Als wir Einzelheiten wissen wollten, ließ er mitteilen, eine solche Aussage habe er nicht gemacht.</p>
<p>Wir müssen erkennen: Der Mann ist ja völlig von der Rolle. Das ist nicht gut für Hofheim.</p>
<p>Er ist schließlich immer noch Chef der Stadtverwaltung.</p>
<p>Noch 125 Tage. Die können verdammt lang werden.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete warten seit 5 Jahren auf Baumgutachten</h2>				</div>
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									<p>Noch ein Ärger-Thema, das SPD und Grüne gemeinsam vortrugen: Auf dem mehr als 10.000 Quadratmeter großen Grundstück der Luft-Klinik in der Kurhausstraße sollten einmal seniorengerechte Wohnungen entstehen. Inzwischen gehört das ehemalige Klinikgebäude dem Main-Taunus-Kreis, der noch kein Nutzungskonzept erarbeitet hat.</p>
<p>Im Jahr 2020 &#8211; Christian Vogt war seit einem Jahr Bürgermeister &#8211; beauftragten die Stadtverordneten den Magistrat,&nbsp;<em>&#8222;zum nächstmöglichen Zeitpunkt&#8220;</em>&nbsp;einen Plan vorzulegen, in dem alle erhaltenswerten Bäume und Naturdenkmäler auf dem Gelände verzeichnet sind.</p>
<p>2021 hakte die SPD nach und bekam zur Antwort, das Baumgutachten sei erstellt, die Stadtverordneten würden zeitnah informiert.</p>
<p>Aber es geschah: nichts.</p>
<p>Also neuer Anlauf: Im Januar fragten SPD und Grüne fragten nach dem aktuellen Sachstand. Und wann über das Baumgutachten informiert werde. Jetzt, vier Monaten später, gab der Magistrat diese Antwort: Man führe Gespräche über die Zukunft des Geländes. Sobald ein Bebauungskonzept vorliege, werde das Baumgutachten vorgestellt.</p>
<p>So geht&#8217;s immerzu weiter &#8211; oder auch nicht. Die Stadtverordneten beschlossen, das Thema wieder in den Bau- und Planungsausschuss zu schieben. Warum das Baumgutachten nicht längst &#8211; wie versprochen &#8211;&nbsp; vorgelegt wurde: offen.&nbsp;</p>								</div>
				</div>
					</div>
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