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	<title>Schulze Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Schulze Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>&#8222;Musikschule zieht um&#8220;: Faktencheck entlarvt Vogt-Nachricht als Zeitungsente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2024 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Bürgermeister ließ vorige Tage aufhorchen, als er über die Lokalpresse verbreiten ließ: Der Umzug der Musikschule in einen Neubau an der Elisabethenstraße sei ausgemachte Sache. Stimmt das wirklich? Der Faktencheck ergibt: Die Nachricht ist nachweislich falsch – Christian Vogt hat für eine klassische Zeitungsente gesorgt. Was treibt den Mann nur an?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Hofheims Bürgermeister ließ vor einigen Tagen aufhorchen, als er erst in einem Ausschuss und dann noch einmal gegenüber der Lokalzeitung versicherte: Der Umzug der Musikschule in einen Neubau an der Elisabethenstraße sei ausgemachte Sache. Stimmt das wirklich? Der Faktencheck zeigt: Christian Vogt hat für ei<strong>ne klassische Zeitungsente gesorgt – <strong>seine Darstellung ist schlicht falsch</strong>.</strong> Spurensuche:  Was treibt den Mann nur an, die Öffentlichkeit derart zu täuschen?</strong></p>



<p>Beginnen wir ein wenig staatstragend: Journalisten sollen <strong>unabhängig</strong> und <strong>kritisch</strong> berichten, heißt es. Als <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/321342/vierte-gewalt/" target="_blank" rel="noopener">Vierte Gewalt</a> sollen sie die <strong>Entscheidungsträger</strong> <strong>kontrollieren</strong> und die Öffentlichkeit <strong>objektiv</strong> <strong>informieren</strong>.</p>



<p>Soweit die <strong>Theorie</strong>.</p>



<p>Vor einigen Tagen war in der <strong>Lokalzeitung</strong> ganz groß zu lesen: Für <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> sei es eine <em>„ausgemachte Sache“</em>, dass die <strong>Musikschule</strong> in die Elisabethenstraße 3 umzieht. Die Zeitung wörtlich: <em>„Der Bürgermeister erinnert an entsprechende Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.“</em> Danach soll auf dem gut <strong>1100 Quadratmeter großen Grundstück</strong> <strong>der alten Stadtbücherei</strong> ein Neubau entstehen, in dem laut Vogt die <strong>Musikschule</strong> und das <strong>Hofheimer Bürgerbüro </strong>untergebracht werden,<em> &#8222;eventuell noch Gastronomie und Büroflächen“.</em>&nbsp;</p>



<p><strong>Eine Bürgerbeteiligung</strong> zur Zukunft des Geländes sei zwar noch <strong>nicht abgeschlossen</strong>, schreibt die Zeitung weiter. <em>„Aber nach Vogts Einschätzung bleibt es offensichtlich beim Umzug der Musikschule.“</em></p>



<p>Es las sich wie: Eine Bürgerbeteiligung brauchen wir eigentlich nicht mehr, <strong>es</strong> <strong>ist ja schon alles entschieden.</strong></p>



<p><strong>Der</strong> <strong>Faktencheck</strong> zeigt zweierlei:</p>



<p><strong>Christian Vogt </strong>hat sich mit seinen Aussagen weit <strong>vom Pfad der Wahrheit entfernt.</strong></p>



<p>Und die <strong>Zeitung</strong> muss sich den Vorwurf gefallen lassen, durch <strong>unkritische Berichterstattung</strong> die öffentliche Meinung zu <strong>beeinflussen</strong>: Sie informiert nicht, sondern macht sich <strong>zum Sprachrohr des Bürgermeisters.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vogt in 2020: Neubau eines Hotels ist ausgemacht</h2>



<p>In den <strong>Protokollen städtischer Gremien </strong>wie auch in den <strong>Unterlagen der Stadtparteien</strong> finden wir eine Vielzahl von <strong>Beschlüssen</strong> und <strong>Informationen</strong>. Eine Entscheidung, wonach eine <strong>Umzug der Musikschule</strong> eine <em>&#8222;ausgemachte Sache&#8220;</em> ist, finden wir <strong>nicht</strong>.</p>



<p>Gehen wir Schritt für Schritt vor:</p>



<p>Als er <strong>2019</strong> Bürgermeister werden wollte, <strong>favorisierte</strong> Vogt noch einen ganz anderen Plan: <em>„Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln“, </em>schrieb er in einer <strong>Wahlkampfbroschüre</strong>.</p>



<p>Es klang, und das war sicher <strong>beabsichtigt</strong>, als sei ein Hotelneubau<strong> längst beschlossene Sache</strong>.</p>



<p>Monate später – <strong>Vogt war gewählt</strong> – berichtete dann auch die <strong>Lokalzeitung</strong> unter Berufung auf den Bürgermeister, der Bau des Hotels gelte als<em> „ausgemacht“</em>.</p>



<p>Nur nebenbei: Heute verwendet die Zeitung die gleiche Formulierung – jetzt ist der <strong>Bau einer neuen Musikschule</strong> für Vogt <em>&#8222;ausgemachte Sache&#8220;.</em></p>



<p><strong>Reaktionen</strong> gab es damals übrigens <strong>keine</strong>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Vogt 2020: Hotel ist ausgemacht</h2>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-size:15px">
<p style="font-size:18px">„Was dann aus dem Grundstück am Südrand des Kellereiplatzes wird, wo die Bücherei derzeit ihr Domizil hat, sei, wie Vogt (&#8230;) klarmachte, bereits ausgemacht. ,Ein Hotel&#8216; solle dort gebaut werden.“</p>
<cite><em>– Kreisblatt am 10. Oktober 2020</em></cite></blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<p><strong>Ende 2021</strong> machte der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> die Vogtschen Hotelpläne <strong>einer breiten Öffentlichkeit bekannt</strong>. Daraufhin schwappte eine <strong>Welle des Protests</strong> durch die Stadt. Vogt lenkte schnell ein:&nbsp;</p>



<p>Im <strong>Mai 2022</strong> kündigte er in einem <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=10209884312982240&amp;set=a.1412626373442" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Post</a> <strong>ein öffentliches Beteiligungsverfahren</strong> an. Die Bürger sollten über die Zukunft des Geländes <strong>mitentscheiden</strong> dürfen. <em>„Ich wünsche mir für das kommende Beteiligungsverfahren einen fairen, ehrlichen Diskurs für unsere Stadtgesellschaft“</em>, schrieb Vogt.</p>



<p>Im <strong>September 2022</strong> fand <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/">das erste Bürgerforum</a> in der Stadthalle statt. Das Rathaus teilte anschließend mit: <em>„Aus den Ergebnissen werden nun die Inhalte einer Aufgabenstellung für eine Mehrfachbeauftragung von Planungsbüros abgeleitet. Diese Planungsbüros sollen dann städtebauliche Konzeptionen zur räumlichen Verknüpfung der innerstädtischen Platzräume erarbeiten und klären, welche Funktion das Grundstück Elisabethenstraße 3 dabei übernehmen soll.“</em></p>



<p>Und dann <strong>der entscheidende Satz</strong>: <em>„Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimern Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“</em></p>



<p>Das war <strong>ein klares, ja ein starkes Versprechen: </strong>Die Hofheimerinnen und Hofheimer sollten weiterhin <strong>mitreden</strong> können.&nbsp;</p>



<p>Wenig später tagte das <strong>Stadtparlament</strong>. Auch hier wurde ein Beschluss gefasst, der an <strong>Deutlichkeit</strong> nichts zu wünschen übrig lässt:</p>



<p>Der Magistrat solle <em>&#8222;von unabhängiger Stelle&#8220;</em> einen <strong>Kriterienkatalog</strong> erarbeiten lassen, mit dem wiederum Planungsbüros beauftragt werden, erste <strong>Vorschläge</strong> <strong>aus den Ergebnissen des Bürgerforums</strong> zu erstellen. Und dann steht in dem Beschluss auch noch dieser Satz (35 Stadtverordnete stimmten dafür, zwei dagegen, drei enthielten sich):</p>



<p><em>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.&#8220;</em></p>



<p>Im <strong>September 2023</strong> wurde der <strong>Kriterienkatalog</strong> nicht in einem weiteren Bürgerforum, sondern in einer Stadtverordnetenverordnetenversammlung – nein, nicht zur Diskussion gestellt, sondern <strong>lediglich zur Kenntnisnahme</strong> vorgelegt.</p>



<p>In dem <strong>Kriterienkatalog</strong> finden wir einen Satz, der<strong> von zentraler Bedeutung</strong> ist: <em>„Den teilnehmenden Büros ist freigestellt, eine Bebauung in ihren Entwurf zu integrieren, als auch einen rein landschaftsplanerischen Entwurf einzureichen.“</em></p>



<p>Noch einmal, weil&#8217;s wichtig ist: <strong>Ob</strong> <strong>Bebauung oder Landschaftsplanung – alles sollte möglich sein.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Beschluss der Stadtverordneten im Wortlaut</h2>



<p>In städtischen Papieren finden wir einen Satz, den <strong>führende CDUler </strong>damals <strong>wie eine Monstranz vor sich hertrugen</strong>: Es bestehe ein <em>„grundsätzliches Einvernehmen“</em>, dass das Grundstück <strong>verkauft werden <span style="text-decoration: underline;">müsse</span>. </strong>Denn der Erlös werde <strong>dringend benötigt</strong>, um die Ausgaben für die neue Stadtbücherei <strong>refinanzieren</strong> zu können.</p>



<p><strong>Die Rechnung der CDU</strong> war einfach: Je größer<strong> ein Investor</strong> bauen kann, desto mehr zahlt er fürs Grundstück. Deshalb: <strong>Vierstöckig</strong> sollte das Hotel werden, plus ein <strong>Sattelgeschoss</strong> obendrauf. <strong>Viel</strong> <strong>Grün</strong> drumherum, wie von vielen Bürgern gewünscht, gar <strong>einen</strong> <strong>größeren</strong> <strong>Park</strong> – das hätte kein<strong> Geld gebracht</strong>. Das wollte die CDU<strong> absolut nicht.</strong></p>



<p>Doch dann, im <strong>Dezember 2023</strong>, also gerade mal vier Monate später, folgte <strong>die überraschende Wende</strong>:</p>



<p>Im Stadtparlament standen die <strong>Beratungen für den Haushalt 2024/25</strong> an, und <strong>Michael Henninger </strong>trug<strong> für seine CDU </strong>diesen Vorschlag vor:</p>



<p>Das Grundstück solle<strong> nicht mehr verkauft </strong>werden. Die Stadt solle es behalten und selbst bebauen: mit Räumen für die <strong>Musikschule</strong>, dazu <strong>Gastronomie</strong> und <strong>Büros</strong>, und auch das <strong>Bürgerbüro des Rathauses</strong> sollte hier untergebracht werden.</p>



<p>Gegen <strong>mehr Platz für die Musikschule</strong> hat doch keiner etwas einzuwenden, oder? Die Stadtverordneten, gegen Ende des Jahres <strong>auf wohliges Miteinander gepolt</strong>, stimmten <strong>ohne großes Nachdenken </strong>dem CDU-Antrag<strong> </strong>zu.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg" alt="Elisabethenstrasse 202405" class="wp-image-42610" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Elisabethenstrasse-202405-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick vom Chinon-Center auf das Gebäude der alten Stadtbücherei: Hier soll neu gebaut werden, und eigentlich sollte die Bürgerschaft an der Planung beteiligt werden. Jetzt lässt der Bürgermeister wissen: Alles sei &#8222;ausgemacht&#8220;,</figcaption></figure>
</div>


<p>Der Beschluss ist vielleicht etwas <strong>kompliziert</strong> <strong>formuliert</strong>, aber <strong>unmissverständlich</strong>. Er liegt uns im Wortlaut vor. Er lautet:</p>



<p><em>„Der Magistrat wird gebeten, ein Bürgerforum zu organisieren, in welchem insbesondere folgende Aspekte beleuchtet werden sollen:</em></p>



<p><em>Bebauung des Areals „Elisabethenstraße 3a“ mit den Nutzungen Musikschule, Co-Working-Spaces/Büro sowie Bürgerbüro und Gastronomie auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan und des gefassten Aufstellungsbeschlusses, der ein Gebäude mit maximal 4.300 qm Bruttogeschossfläche (BGF) ermöglicht, sowie einer Außenfläche von ca. 1.400 qm, die zu einer öffentlichen Parkanlage in der Wegebeziehung von Chinon-Platz und Kellereiplatz im Sinne des Trojan-Plans stehen soll.“</em></p>



<p>Zusammengefasst: Ein <strong>Bürgerforum</strong> soll stattfinden – das ist im ersten Satz<strong> eindeutig festgelegt</strong>.</p>



<p>In diesem Bürgerforum soll <em>„insbesondere“</em> die Nutzung als <strong>Musikschule</strong> <strong>und</strong> <strong>Bürogebäude</strong> <em>„beleuchtet“</em> werden.</p>



<p>Das heißt zugleich: <strong>Alle anderen Nutzungen</strong> sind weiterhin möglich.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">Vogt 2024: Musikschule ist ausgemacht</h2>



<blockquote class="wp-block-quote has-text-align-center is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-size:15px">
<p style="font-size:18px">„Für Vogt ist es ausgemachte Sache, dass diese Einrichtung [die Musikschule] an die Stelle der alten Stadtbücherei an den Kellereiplatz zieht.“</p>
<cite>– Kreisblatt am 21. Mai 2024</cite></blockquote>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-default"/>



<p>Heute aber lässt<strong> Christian Vogt</strong> verbreiten, der Umzug der Musikschule sei<em> „ausgemachte Sache“.</em> Und die <strong>Lokalzeitung</strong> schreibt unter Berufung auf Vogt dazu, entsprechende <strong>Beschlüsse des Stadtparlaments</strong> lägen vor.</p>



<p>Es hätte der Zeitung <strong>gut</strong> <strong>angestanden</strong>, die Darstellung des Bürgermeisters <strong>nicht</strong> <strong>unkommentiert</strong> zu verbreiten, sondern <strong>kritisch</strong> zu hinterfragen, um <strong>zu einer objektiven Darstellung</strong> zu kommen.</p>



<p><em>„Das Problem sind nicht die kritischen Journalisten, sondern die netten“,</em> lautet ein bekanntes Zitat des Schweizer Politologen<strong> Gerhard Kocher</strong>.</p>



<p><strong>Das gilt auch für Hofheim.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Renommierter Architekt warnt vor einem Klotz</h2>



<p><strong>Ein</strong> <strong>Detail</strong> in dem Beschluss des Stadtparlaments verdient <strong>besondere Beachtung</strong>: Demnach soll ein Gebäude mit <strong>4.300 Quadratmetern Bruttogeschossfläche</strong> möglich sein. Das bedeutet angesichts der <strong>Grundstücksgröße</strong>: Es könnte <strong>ein viergeschossiges Gebäude</strong> entstehen, vermutlich mit <strong>einem</strong> <strong>Staffelgeschoss</strong> <strong>obendrauf</strong>.</p>



<p>So könnte die CDU am Ende doch noch ihren Plan durchsetzen:<strong> In bester Hofheimer Innenstadtlage</strong> entsteht – <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">Lorsbach lässt grüßen</a> – <strong>ein weiterer Klotz</strong>. Die Elisabethenstraße würde endgültig <strong>zur</strong> <strong>Schlucht</strong>.</p>



<p>An dieser Stelle müssen wir an den renommierten Darmstädter <strong>Architekten und Städteplaner Trojan </strong>erinnern, der vor gut 15 Jahren <strong>ein städtebauliches Konzept</strong> für das gesamte Areal entwickelt hatte. Seine Planung findet sich sowohl im <strong>CDU-Antrag</strong> als auch im <strong>Parlamentsbeschluss</strong> von Ende letzten Jahres erwähnt (<em>„auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan“</em>).</p>



<p><strong>Verschwiegen</strong> wird, dass die Stadt die ursprüngliche Idee des Architekten<strong> so stark verändert</strong> hat, dass der Mann <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>mitmachte</strong>. Er zog sich zurück.</p>



<p>Das war der <strong>Plan von Trojan</strong> gewesen: Gegenüber dem <strong>Rathaus</strong> und dem <strong>Chinonplatz</strong> sollten <strong>L-förmige Wohn- und Bürogebäude</strong> entstehen. Die Häuserfront sollte bis zum Kellereiplatz reichen, dabei <strong>sechs Meter von der Bordsteinkante entfernt</strong> bleiben: Ein langgezogener „Vorgarten“ wäre entstanden, in dem <strong>echte Bäume</strong> hätten gepflanzt werden können.</p>



<p><strong>Für den nördlichen Rand des Kellereiplatzes</strong> sah Trojan viel Grün vor: Hier wollte er <strong>die</strong> <strong>neue</strong> <strong>Stadtbücherei</strong> errichten, umgeben von <strong>einem kleinen Park</strong>.</p>



<p>Was aus der <strong>Vision des Architekten</strong> wurde, ist bekannt: Am nördlichen Rand des Kellereiplatzes wurde die <strong>Stadtbücherei</strong> gebaut – <strong>mit möglichst wenig Grün</strong>. Direkt daneben setzte die HWB <strong>ein riesiges Sparkassengebäude</strong>, dessen Fassade <strong>so nah wie möglich</strong> an die Elisabethenstraße gerückt wurde, so dass dort nur noch <strong>Bäumchen in Blumenkübeln</strong> stehen können.</p>



<p>Das habe, sagte Trojan später mal, <em>„nichts mehr mit dem ursprünglichen Konzept bzw. den Wettbewerbsergebnissen zu tun“</em>.</p>



<p>Als 2022 <strong>das</strong> <strong>erste Bürgerforum</strong> stattfand, meldete sich der Architekt noch einmal zu Wort:</p>



<p>Wenn schon ein <strong>Gebäude auf dem Grundstück der alten Stadtbücherei</strong> errichtet werde, dann dürfe das nur eines<em> „im angemessenen Maßstab“ </em>werden. Dass die <strong>Denkmalschützer</strong> auf dem Grundstück <strong>vier Geschosse plus Staffelgeschoss </strong>zulassen würden, sei städtebaulich nicht nachvollziehbar. <em>„Es ist nicht immer richtig, was die Behörden sagen“,</em> sagte Trojan, und in diesem Fall sei es <em>„einfach falsch“</em>.&nbsp;</p>



<p>Die zuhörenden Bürger <strong>applaudierten</strong> spontan.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadtspitze verheddert sich in ihren Aussagen</h2>



<p>Über den Beschluss des Stadtparlaments aus September 2022, wonach der <strong>Kriterienkatalog</strong> <em>„im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt“</em> werden soll, spricht heute <strong>keiner</strong>. Die Situation wird <strong>zunehmend</strong> <strong>verworrener</strong>:</p>



<p><strong>Im Februar dieses Jahres </strong>berichtete <strong>Stadtrat Bernhard Köppler (SPD)</strong> im Ortsbeirat Kernstadt, dass Überlegungen zum Umzug der Musikschule<em> „im Zuge des bereits avisierten Bürgerforums II mit der interessierten Stadtgesellschaft diskutiert“</em> werden sollen. So steht&#8217;s in einem Magistratspapier. <strong>Ein Umzug der Musikschule</strong> dürfte demnach noch gar nicht feststehen, darüber müsste <strong>erst noch diskutiert</strong> werden.</p>



<p>Damit ist der Mann auf<strong> Linie seiner Partei</strong>: Die <strong>SPD</strong> hatte sich <strong>für eine Grünfläche </strong>an der Elisabethenstraße 3 ausgesprochen. <strong>Möglich sei zwar auch eine Bebauung,</strong> <em>„die jedoch deutlich geringere Ausmaße haben sollte als das geplante Hotel“</em>, heißt es in einer <a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/17/soll-das-filetstueck-am-kellereiplatz-verkauft-werden/" target="_blank" rel="noopener">Parteimitteilung</a> aus 2022.</p>



<p><strong>Den</strong> <strong>Ortsbeirat</strong> ließ Köppler noch wissen: <em>„Das Planungsbüro BSMF, das auch den Kriterienkatalog für das Wettbewerbs-/Ausschreibungsverfahren erstellt hat, wurde beauftragt, das Verfahren weiterzuführen und voraussichtlich im Frühjahr 2024 die Durchführung des Bürgerforum II zu koordinieren.“</em></p>



<p>Nur einen Monat später, im <strong>März 2024</strong>, teilt <strong>Bürgermeister Christian Vogt (CDU) </strong>den Stadtverordneten mit, dass <em>„die HWB mit dem weiteren Verfahren zur Neugestaltung des Grundstückes Elisabethenstraße 3 beauftragt werden“</em> soll. <strong>Das zweite Bürgerforum</strong> solle <em>„in der 2. Jahreshälfte durchgeführt werden“</em>. Dabei <em>„sollen die möglichen Nutzungen für einen Neubau auf dem Grundstück diskutiert werden“.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg"><img decoding="async" width="800" height="407" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg" alt="Musikschule" class="wp-image-42602" style="width:688px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022-300x153.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Vogt-Facebook-2022-768x391.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf Facebook wünschte sich Bürgermeister Vogt einen fairen und ehrlichen Diskurs über die Zukunft der Elisabethenstraße. Das allerdings war vor zwei Jahren.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im April tagte wieder der<strong> Ortsbeirat Kernstadt</strong>. Die Grünen schlugen vor, <strong>das bestehende Gebäude</strong> nicht abzureissen, sondern in eine neue Planung zu integrieren.</p>



<p><strong>Peter Ottlik (SPD) </strong>drängte darauf, erst einmal über den aktuellen Sachstand informiert zu werden: Man wisse schließlich nicht, ob <strong>die Musikschule</strong> am Ende wirklich dort untergebracht werde.</p>



<p><strong>Michael Schulze (BfH) </strong>ergänzte: Man solle sich bei der neuen Nutzung nicht auf die Musikschule beschränken, <em>„das ist noch nicht entschieden“.</em></p>



<p><strong>Erster Stadtrat Daniel Philipp (Grüne)</strong>, seit Anfang dieses Jahres im Amt, sicherte den Ortsbeiräten zu: <strong>Nach der Sommerpause </strong>werde es <strong>ein zweites Bürgerforum</strong> geben. Zu Ablauf und Inhalten könne er allerdings nichts sagen: Er müsse sich <strong>erst</strong> <strong>einlesen</strong>.</p>



<p>Im Publikum saß <strong>Altstadtbewohner Norbert Preusche </strong>und nickte zustimmend: <em>„Ich halte es für ganz entscheidend, ob wir dann nur ein Modell präsentiert bekommen, um es uns anzuschauen, oder ob wir auch Anregungen einbringen können.“</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer blickt bei diesem Kuddelmuddel noch durch?</h2>



<p>Fassen wir zusammen:</p>



<p>Der <strong>SPD-Stadtrat</strong> nannte als Termin für das <strong>Bürgerforum II</strong> das Frühjahr 2024. Der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> gab kurz darauf in einer Mitteilung ans Stadtparlament <strong>die zweite Jahreshälfte</strong> an.</p>



<p>Der eine sagt, die <strong>Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung </strong>(<a href="https://www.bsmf.de/" target="_blank" rel="noopener">BSMF</a>) werde das weitere Verfahren durchführen – das wäre, wie ursprünglich beschlossen, <strong>ein externes und vor allem unabhängiges Fachbüro</strong>. Vogt dagegen will jetzt die <strong>stadteigene Wohnungsbaugesellschaft HWB</strong> mit dem weiteren Verfahren beauftragen. Da ist er <strong>Vorsitzender des Aufsichtsrates</strong>.&nbsp;</p>



<p>Und schließlich: Laut <strong>Kriterienkatalog</strong> soll die Nutzung des Grundstücks<strong> völlig offen</strong> sein. Im <strong>März</strong> sagte Vogt noch, dass <strong>über die Nutzung eines Neubau diskutiert </strong>werde. Jetzt verbreitet er, <strong>dass ein Umzug der Musikschule beschlossene Sache sei.</strong></p>



<p>In diesem <strong>Kuddelmuddel</strong> an Beschlüssen, Entscheidungen, Magistratspapieren und öffentlichen Verlautbarungen dürften<strong> die verantwortlichen Stadtverordneten</strong> längst <strong>jeden Durchblick</strong> verloren haben.</p>



<p>Aber vielleicht ist das ja auch <strong>beabsichtigt?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Luftschlössern auf der Suche nach Aufmerksamkeit</h2>



<p><strong>Ein Trost, eine Hoffnung bleibt: </strong>Vogt hat schon mehrfach <strong>große Projekte</strong> angekündigt, die sich als <strong>Luftschlösser</strong> entpuppten oder aber in seiner als <strong>Hofem Schlofem berüchtigten Verwaltung</strong> versandeten:</p>



<p>Für <strong>viel Geld</strong> wollte er auf dem <strong>Kellereiplatz</strong> eine <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">Frischluftmaschine &#8222;City Tree&#8220;</a> errichtet sehen. Für <strong>noch mehr Geld</strong> wollte er auf dem <strong>Untertorplatz</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/23/erste-bilder-von-riesenschirmen/">riesige Trichterschirme</a> aufstellen. <strong>Glück für Hofheim:</strong> Beide Vorhaben konnten<strong> rechtzeitig gestoppt</strong> werden.</p>



<p>2021 versprach er ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/">Museum neben dem Meisterturm</a> für<strong> 500.000 Euro</strong>, 2022 ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/">Taubenhotel in der Innenstadt</a> für <strong>100.000 Euro</strong>. Beide Projekte wurden bis heute <strong>nicht realisiert</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg"><img decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg" alt="Hof Ehry" class="wp-image-5101" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor zwei Jahren versprach Christian Vogt, aus dem Hof Ehry ein Kulturzentrum zu machen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im<strong> Jahr 2022</strong> kündigte er an, das verfallende Altstadtjuwel <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/">Hof Ehry zu einem Kulturzentrum</a> umbauen zu wollen. Das Gebäude steht <strong>noch immer lee</strong>r.</p>



<p>Und haben Sie schon mal wieder etwas vom <a href="https://hk-newsletter.de/2020/11/08/marxheim/">Mega-Wohngebiet &#8222;Römerwiesen&#8220;</a> gehört, das in <strong>Marxheim</strong> entstehen soll? 2020 wurde es in einer großen Bürgerversammlung <strong>angekündigt</strong>: Seitdem herrscht Schweigen.</p>



<p>Jetzt die Darstellung, dass <strong>die Musikschule in die Elisabethenstraße</strong> umzieht – angeblich ausgemachte Sache, von den Stadtverordneten so beschlossen.</p>



<p>Warum nur versucht der Mann immer wieder, mit der <strong>Ankündigung von Projekten</strong> zu punkten, die <strong>weder</strong> <strong>durchdacht</strong> <strong>noch</strong> <strong>abgestimmt</strong> sind? Warum verbreitet er jetzt sogar eine Nachricht, <strong>die offensichtlich nicht stimmt</strong>?</p>



<p><strong>Unter Stadtverordneten</strong> kursiert inzwischen eine Erklärung:</p>



<p>Der Mann <strong>heischt nach Aufmerksamkeit</strong>. Er will<strong> wahrgenommen werden</strong>, um jeden Preis, notfalls auch mit Informationen, die eher <strong>seinem Wunschdenken entspringen</strong>.</p>



<p>Ein Bürgermeister jedoch, der <strong>leere Versprechungen</strong> macht und <strong>falsche Informationen</strong> streut, um den <strong>Beifall der Bürger</strong> zu ernten: Der handelt zutiefst <strong>populistisch</strong>.</p>



<p>Das ist gerade in diesen Zeiten <strong>unverantwortlich</strong>.</p>



<p><strong>Womit hat Hofheim das verdient?</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Kein Platz für Kinder: Kita-Eltern machen Druck auf Politik – es wirkt!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/05/19/kein-platz-fuer-kinder-in-hofheim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2024 10:43:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Krämer Birgit]]></category>
		<category><![CDATA[Schulze Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Eltern aus Hofheim haben eine Bürgerinitiative gegründet: Sie fordern mehr Betreuungsplätze für ihre Kinder. Das zeigt prompt Wirkung: Die Kommunalpolitiker drängen den Magistrat, endlich Maßnahmen gegen den Kita-Notstand zu ergreifen. Am Mittwoch will das Stadtparlament darüber beraten und entscheiden. Doch was, wenn sich die Verwaltung weiterhin einfach nicht bewegt?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Endlich sind sie aufgewacht. </strong>Allerdings: Wenn wir <strong>genauer hinschauen</strong>, erkennen wir, dass es für viele Betroffene zu spät ist, <strong>viel zu spät!</strong></p>



<p>Plötzlich entwickeln die <strong>Hofheimer Stadtverordneten</strong> mit Nachdruck immer <strong>neue Ideen</strong> <strong>und</strong> <strong>Vorschläge</strong>, wie der <strong>Mangel an Kita-Plätzen</strong> behoben werden könnte. Die aufgeregte Bemühtheit verwundert ein wenig, denn das Problem ist <strong>nicht neu</strong>: Es schwelt seit Monaten, besser: <strong>seit Jahren</strong>, ohne dass eine Lösung<strong> in Sicht </strong>wäre. Gleichzeitig scheint der zuständige <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> (SPD) völlig überfordert. Er schafft es nicht einmal, kleinere Maßnahmen<strong> zügig umzusetzen</strong> &#8211; zuletzt <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/#Kita-Notstand_I_Dorftheater_um_einen_Bauwagen">zu beobachten</a> beim <strong>Waldkindergarten in Lorsbach</strong>.</p>



<p>Was wir jetzt erleben, kann als <strong>Lehrstück gelebter Demokratie</strong> dienen: Denn die Stadtverordneten rühren sich nicht, weil <strong>ein Problem dringlich</strong> geworden ist – das ist es, wie gesagt, <strong>schon lange</strong>. Nein, die <strong>Kommunalpolitik ist aufgewacht</strong>, weil sich betroffene Eltern zusammengeschlossen und <strong>eine</strong> <strong>Bürgerinitiative</strong> gegründet haben:</p>



<p><em>„Hofheimer Kinder – Für mehr Betreuungsplätze“</em> nennt sie sich. Die <strong>Unzufriedenheit mit der Lokalpolitik</strong> formiert sich, in einer <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe</a> tauscht man sich aus und <strong>formuliert Forderungen</strong>&#8230;</p>



<p><strong>Ein paar hundert Eltern</strong> &#8211; das sind auch<strong> ein paar hundert Wähler</strong>: Der organisierte Protest wirkt auf <strong>Lokalpolitiker</strong> wie eine <strong>Adrenalinspritze</strong>: Das <strong>Herz</strong> pumpt schneller, der <strong>Blutdruck</strong> steigt, die <strong>Atmung</strong> geht schneller&#8230;</p>



<p>Letztens tagte der <strong>Jugend- und Sozialausschuss</strong>, die Mitglieder wirkten wie <strong>aufgedreht</strong>. Die <strong>CDU/FDP/FWG-Koalition</strong>, die sonst nicht müde wird, <strong>das vermeintliche Expertentum</strong> in der Stadtverwaltung gegen jedwede Kritik in Schutz zu nehmen, forderte <em>&#8222;ein rasches Agieren und Handeln seitens der Stadt&#8220;</em>:</p>



<p>Ein weiteres Warten auf Kita-Plätze, die erst <strong>in einigen Jahren</strong> zur Verfügung stehen, sei <em>&#8222;für die Eltern, die heute auf einen Kita-Platz warten, nicht tragbar&#8220;</em>, heißt es in einem Antrag. <strong>Der Magistrat</strong> solle <em>&#8222;kurzfristig (ab Sommer 2024) eine Interims-Kita für bis zu 50 Kinder in Container- oder in Modulbauweise&#8220;</em> einrichten.</p>



<p>Für die <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) forderte<strong> Michael Schulz</strong>, den Einsatz <strong>von qualifiziertem ausländischen Personal</strong>&nbsp;zu prüfen. <strong>Birgit Krämer</strong> von der <strong>CDU</strong> beantragte, <strong>eine zentrale Anmelde-Software&nbsp;</strong>anzuschaffen. </p>



<p>Alle dafür, <strong>einstimmig</strong>!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="565" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/CDU-Wahlwerbung-Hessenwahl-04-2023.jpg" alt="Kinder" class="wp-image-42523" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/CDU-Wahlwerbung-Hessenwahl-04-2023.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/CDU-Wahlwerbung-Hessenwahl-04-2023-300x212.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/CDU-Wahlwerbung-Hessenwahl-04-2023-768x542.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch das ist gelebte Demokratie: Mit solchen Sprüchen ging Hessens CDU im letzten Jahr auf Wählerfang – und es hat auch funktioniert. Heute sind wir schlauer: Mit Sprüchen allein wird die Kita-Not in Hofheim nicht behoben.</figcaption></figure>
</div>


<p>Erinnert wurde auch an einen<strong> seit März</strong> vorliegenden Vorschlag, die <strong>Betreuungszeiten</strong> <strong>zu</strong> <strong>optimieren</strong>: Dann könnten <strong>mit dem vorhandenen Personal</strong> vielleicht mehr Kinder betreut werden.</p>



<p>Klingt alles gut. Aber ob das wirklich <strong>auf die Schnelle</strong> hilft? </p>



<p>Bereits <strong>Anfang letzten(!) Jahres</strong> hatte die<strong> CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> die Verwaltung beauftragt, verschiedene <strong>Standorte für Kita-Container</strong> zu prüfen – zum Beispiel das leerstehende <strong>Exerzitienhaus</strong> auf dem Kapellenberg. Der Beschluss wurde im <strong>Februar 2023</strong> gefasst; ein Jahr später, im <strong>Februar 2024</strong>, berichtete die Lokalpresse: Dem Orden liege <em>&#8222;keine Anfrage vor, beispielsweise eine Container-Kita auf dem Gelände aufzustellen&#8220;.</em></p>



<p>Die <strong>Linke</strong> hatte um Prüfung gebeten, ob auf dem <strong>Parkplatz hinter der alten Stadtbücherei</strong> Kita-Container aufgestellt werden könnten. In diesem Fall kam die Antwort ganz schnell: <strong>Abgelehnt</strong> – unter anderem, weil dort Mitarbeiter des Rathauses <strong>ihre Autos parken</strong>.</p>



<p><strong>Alternative Standorte</strong> wurden von der Verwaltung leider auch<strong> nicht genannt.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Exerzitienhaus.jpg" alt="" class="wp-image-42536" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Exerzitienhaus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Exerzitienhaus-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">War ein Vorschlag: Auf dem Gelände des Exerzitienhauses könnte man übergangsweise eine Kita einrichten.  </figcaption></figure>
</div>


<p>Man kann Hofheims Stadtverordneten <strong><span style="text-decoration: underline;">nicht</span> vorwerfen</strong>, dass sie die Verwaltung <strong>nicht drängen</strong>, das Problem anzugehen.</p>



<p>Es gehört allerdings auch zur Aufgabe der gewählten Bürgervertreter, <strong>die</strong> <strong>Verwaltung zu</strong> <strong>kontrollieren</strong>. Wenn diese erkennbar nichts zur <strong>Lösung eines Problems </strong>unternimmt, ja, manchmal sogar den Eindruck erweckt, <strong>sich</strong> <strong>Lösungen</strong> <strong>zu</strong> <strong>verweigern</strong>: Dann funktioniert das in Hofheim deshalb, weil sich <strong>die Mehrheit im Parlament</strong> gleichgültig verhält. Lieber <strong>schweigt</strong> und <strong>wegduckt</strong>.</p>



<p>Das ist natürlich auch <strong>bequemer</strong>.</p>



<p>Nur: Die Bürger müssen&#8217;s ausbaden. Im konkreten Fall: <strong>ein paar hundert Eltern</strong>, die für ihre Kinder<strong> keine Betreuung</strong> finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Magistrat hat die besten Standorte nicht genutzt</h2>



<p>Es gab <strong>sehr gute Standorte</strong>, die längst hätten genutzt werden können &#8211; wenn die Stadtpolitiker nur <strong>gewollt</strong> hätten und sich die Verwaltung etwas mehr <strong>für Eltern-Interessen</strong> engagieren würde:</p>



<p><strong>Hinter der Tierklinik </strong>liegt ein städtisches Grundstück. Jahrelang passierte dort nichts. Dann wollte sich die Klinik dort <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/19/tierklinik-zulassungsstelle/">mit dem Segen der Stadt</a> erweitern. Man hätte dort <strong>Kita-Container </strong>aufstellen können, wenn man nur gewollt hätte.</p>



<p>Dann <strong>Planänderung</strong>: Jetzt werden dort <strong>kleine Häuschen für Flüchtlinge</strong> aufgestellt.</p>



<p>Hier soll keinesfalls <strong>die</strong> <strong>Flüchtlingsproblematik gegen den Kita-Notstand </strong>ausgespielt werden. Aber warum das Grundstück nicht längst<strong> für Kita-Container</strong> genutzt wird: Das hätte man <strong>von den beamteten Rathauspolitikern</strong> schon gerne erfahren.</p>



<p>Ein weiteres Beispiel:</p>



<p>Die Stadt besitzt<strong> gegenüber dem Landratsamt</strong> ein größeres Grundstück, das die Kreisbehörde <strong>als Parkplatz</strong> angemietet hatte. <strong>Anfang 2023</strong> hat der Kreis mitgeteilt, dass er auf dem Grundstück <strong>Container für Flüchtlinge</strong> aufstellen lässt. Wir hatten damals<strong> im Rathaus</strong> nachgefragt: Warum wurden auf dem Parkplatz nicht schon längst <strong>Container für eine Kita </strong>aufgestellt? Das gab es zur Antwort: <em>&#8222;Es war &#8211; im Sinne einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis &#8211; nicht das Bestreben der Stadt, die Nutzungsvereinbarung mit dem Kreis zu kündigen, um anderweitige Herausforderungen zu bewältigen&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p>So ist das in Hofheim: Der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> nimmt dem <strong>CDU-Landrat</strong> doch keine Parkplätze weg! Sollen <strong>die Eltern</strong> sehen, wo sie mit <strong>ihren</strong> <strong>Blagen</strong> bleiben&#8230;</p>



<p>Jetzt ein neuer Versuch, dem Magistrat <strong>etwas mehr Engagement</strong> abzuringen. <strong>CDU/FDP/FWG </strong>schreiben in ihrem Antrag: <em>&#8222;Zur Betreuung von bis zu 50 Kindern sind mindestens 5 Container nötig und eine Fläche von rund 1.000 Quadratmetern.&#8220;</em> Städtische Grundstücke auf der <strong>Drachenwiese am Landratsamt</strong> oder in der Nähe des <strong>Sportparks Heide</strong> böten sich an, auch private Grundstücke am <strong>Steinberg</strong> oder in <strong>Marxheim (Nähe Bürgerhaus)</strong>.</p>



<p><strong>Barbara Grassel von den Linken</strong> beantragte ergänzend: Dann sollte man gleich auch andere Grundstück in die Prüfung einbeziehen – <strong>Elisabethenstr. 3</strong>, die ehemalige Kurklinik in der <strong>Kurhausstraße</strong> und das ehemalige Polar-Mohr-Gelände an der <strong>Homburger Straße</strong>, wo ein privater Investor 100 Wohnungen bauen will.</p>



<p>Man fragt sich natürlich, warum der <strong>Magistrat</strong> angesichts der bekannten <strong>Notlage</strong> nicht längst gehandelt hat. Aber so arbeitet man wohl im <strong>Hofheimer Rathaus</strong> – hier noch ein Beispiel:</p>



<p><strong>Vor fünf Jahren</strong> präsentierte die Verwaltung die <strong>&#8222;Webkita&#8220;</strong> – eine Unterseite der städtischen Homepage, auf der <strong>Kita-Plätze </strong>und <strong>Schulkindbetreuung</strong> in allen Stadtteilen und von allen Trägern aufgelistet waren. &#8222;<em>Die Anmeldung bei allen Hofheimer Betreuungseinrichtungen und angemeldeten Tagespflegestellen kann schnell und unkompliziert über das Onlineportal auf der Homepage der Stadt Hofheim vorgenommen werden&#8220;</em>, hieß es damals.</p>



<p><strong>Die Homepage der Stadt </strong>wurde kürzlich komplett überarbeitet. Die <strong>&#8222;Webkita&#8220;</strong> wird im neuen Look weiterhin groß <a href="https://www.hofheim.de/leben-in-hofheim/gesellschaft-und-soziales/kinder/onlineanmeldung-webkita/" target="_blank" rel="noopener">angekündigt</a>, doch wer sie <a href="https://www.webkita2.de/hofheim/start;jsessionid=B69B6C4379C8D9463FA55FA587B5086A?0" target="_blank" rel="noopener">aufruft</a>, wähnt sich <strong>in der Internet-Steinzeit</strong>. Sogar <strong>das alte Stadtwappen</strong> ist noch groß abgebildet&#8230;</p>



<p>Die <strong>FDP-Fraktion</strong>, die dieses &#8222;Angebot&#8220; wohl nicht kennt, hat jetzt <strong>einen</strong> <strong>Antrag gestellt</strong>: Der Magistrat soll prüfen, <em>&#8222;ob die Kommunikation zwischen den Einrichtungen und den Eltern durch den Einsatz digitaler Medien – wie der Kita-Info-App – verbessert werden kann&#8220;.</em></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita2-202405.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita2-202405.jpg" alt="Webkita2 202405" class="wp-image-42527" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita2-202405.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita2-202405-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita2-202405-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf der neuen Webseite der Stadt Hofheim wird eine &#8222;Webkita&#8220; angeboten&#8230;</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita-202405-e1716205522152.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita-202405-e1716205522152.jpg" alt="Webkita 202405 e1716205522152" class="wp-image-42526" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita-202405-e1716205522152.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita-202405-e1716205522152-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Webkita-202405-e1716205522152-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;die sich jedoch bei näherem Hinschauen als ziemlich veraltet erweist.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p>Ein weiteres Beispiel?</p>



<p><strong>Ende 2022</strong> war es der Sozialausschuss leid, von der Verwaltung<strong> mit unklaren Informationen</strong> zur Situation der Kitas <strong>hingehalten</strong> zu werden. Man beschloss, dass die Verwaltung<strong> regelmäßig Quartalsberichte</strong> vorlegen soll.</p>



<p><strong>Anfang dieses Monats</strong> monierte die Linke,<em> &#8222;dass der Magistrat in der letzten Zeit dieser Verpflichtung nicht bzw. verspätet nachgekommen ist&#8220;</em>.<strong> Stadtrat Köppler</strong> reichte daraufhin kürzlich die Berichte für das <strong>dritte und vierte Quartal 2023</strong> nach. Zugleich kündigte er an, die Quartalsberichte für das erste Halbjahr 2024 erst <strong>im Herbst</strong> vorlegen zu wollen – <em>&#8222;wegen krankheitsbedingter Abwesenheit und Stellenvakanzen&#8220;.</em></p>



<p>Wenn die Stadtspitze<strong> das Kita-Problem ernst</strong> <strong>nimmt</strong>, weiß sie es gut <strong>zu</strong> <strong>verbergen</strong>&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Platz für Kita-Kinder ist Thema im Stadtparlament</h2>



<p>Bisher wurde <strong>jede Nachfrage nach Kita-Plätzen</strong> mit dem Hinweis auf <strong>geplante Neubauten</strong> abgewiesen. An der <strong>Hattersheimer Straße </strong>soll eine Kita gebaut werden, wenn Polar Mohr abgerissen wird und dort 500 Wohnungen entstehen. An der<strong> Homburger Straße</strong> sollen eines (unbekannten) Tages rund 100 Wohnungen entstehen, darunter auch eine neue Kita&#8230;</p>



<p><strong>Beide Projekte</strong> sind allerdings noch <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Planung</strong>, die Kitas werden erst<strong> in einigen Jahren</strong> stehen.</p>



<p>Inzwischen zeigen sich erste Politike<strong>r schwer genervt</strong> von den immer gleichen Hinweisen auf künftige Bauprojekte. <strong>Andreas Hegeler (CDU) </strong>konstatierte im Sozialausschuss unwirsch: <em>&#8222;Vor 2028 wird das doch nichts!&#8220;</em> Den Eltern, die <strong>heute</strong> einen Platz für ihr Kind suchen, sei <strong>mit solchen Visionen nicht geholfen.</strong></p>



<p>Das Schlusswort wollen wir hier dem Rathauschef überlassen. <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong>, der sich den Vorwurf gefallen lassen muss, mit <strong>Bernhard Köppler </strong>den denkbar ungeeignetsten Mann <strong>mit dem wichtigen Kita-Thema</strong> betraut zu haben, sagte im Sozialausschuss: Er freue sich, dass <strong>an vielen kleinen Stellschrauben</strong> gedreht werde. Er hoffe auch, dass <strong>der Magistrat</strong> für die nächste Stadtverordnetenversammlung <strong>einige Informationen vorbereitet</strong> habe.</p>



<p>Wer möchte, kann es live miterleben: Das <strong>Stadtparlament</strong> tagt an diesem<strong> Mittwoch, 22. Mai,</strong> ab 18 Uhr in der Stadthalle – <strong>öffentlich</strong>. Gleich vier Kita-Anträge stehen zur Abstimmung. Alle werden angenommen, garantiert.</p>



<p>Aber ob sich die Stadtverwaltung <strong>dann auch bewegt?</strong></p>



<p>Das steht <strong>auf einem anderen Blatt. </strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Landrat Cyriax: Corona-Impfungen beginnen am 15. Dezember</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2020/11/23/corona-impfungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 11:58:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aßmann Rainer]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Djakeli Alexandra]]></category>
		<category><![CDATA[Gottschalk Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henrich Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Luijendijk Ingeborg]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Schulze Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Michaela]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Montag, der 23. November. Die Nachricht kam kurz vor 17 Uhr: Am 15. Dezember sollen die Corona-Impfungen in MTK beginnen, teilte Landrat Michael Cyriax mit. Es gibt aber ein Problem: Ärzte werden gesucht! Weitere Themen: Der Kommunalwahlkampf in Hofheim könnte richtig unterhaltsam werden – die "Bürger für Hofheim" kürten Wilhelm Schultze zum Spitzenkandidaten. Und: Plätzchen-Lieferservice hilft Wildpark. Polizei schnappt falsche Bettler. Hofheimer Künstlerin in Frankfurt und Zürich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Überraschende Nachrichten aus dem Hofheimer Landratsamt:</p>



<p>⇨ Mitte Dezember beginnen die Corona-Impfungen!</p>



<p>⇨ Der Kreis sucht eine Immobilie für ein Impfzentrum.</p>



<p>⇨ Mobile Impf-Teams kommen.</p>



<p>⇨ Großes Problem: Personal muss jetzt her!</p>



<p><strong>Landrat Michael Cyriax</strong> hatte diese Informationen an diesem Montag  kurz vor 17 Uhr auf seiner <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Facebookseite</a> veröffentlicht. Zuvor hatte seine Behörde die neuesten Zahlen bekannt gegeben:</p>



<p>Übers Wochenende hat die Zahl der aktuell Infizierten im Main-Taunus-Kreis wieder einen großen Sprung nach oben gemacht: 49 neue Infizierte im Kreisgebiet – damit sind aktuell 643 Menschen in MTK an Covid-19 erkrankt.</p>



<p>In Hofheim wurden 20 weitere Menschen als infiziert registriert, aktuell sind damit 87 erkrankt.</p>



<p>In Kelkheim sind 9 weitere Menschen infiziert, aktuell sind dort 37 Erkrankte gemeldet.</p>



<p>Der Inzidenzwert steigt nicht, er bewegt sich seitwärts: Er wird mit 156 angegeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="420" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen.jpg" alt="Corona-Impfungen" class="wp-image-2759" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Corona-Zahlen-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik zeigt die Entwicklung des Inzidenzwerts in MTK. Deutlich zu erkennen: Die Zahlen steigen nicht, sie bewegen sich seitwärts – allerdings auf einem sehr hohen Niveau.</figcaption></figure></div>



<p>Diese Zahlen ergänzte Michael Cyriax wenig später um diese Informationen:</p>



<p>Am 15. Dezember sollen die kostenfreien Impfungen im Main-Taunus-Kreis starten. Ein Impfzentrum soll an 7 Tagen die Woche von 7 bis 22 Uhr tätig sein. Daneben sollen mobile Teams zum Beispiel zu Senioren- und Altenheimen fahren oder zu Personen in privaten Haushalten, die mobil sind.</p>



<p>Cyriax: &#8222;Unsere Projektgruppe hat die Arbeit aufgenommen und sichtet in einem der ersten Schritte geeignete Immobilien.&#8220;</p>



<p>Nach dem landesweit festgelegten Konzept sollen die „Impfberechtigten“ eingeladen werden. Allerdings werde es die größte Herausforderung sein, eine ausreichende Anzahl von Ärzten und medizinisch geschultem Personal zu gewinnen.</p>



<p>Cyriax: &#8222;Möge es in der relativ kurzen Zeit gelingen, die hierfür nötige Softwarelösung erfolgreich zum Einsatz zu bringen. In deutschen Gesundheitsämtern läuft ohne Faxgerät ja bislang gar nichts.&#8220;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Bürger für Hofheim nominieren Wilhelm Schultze</h1>



<p>Am 14. März 2021 werden die Kommunalparlamente in Hessen neu gewählt. Für Hofheim stand bisher fest:</p>



<p>Die CDU wählten <strong>Andreas Hegeler</strong> zum Spitzenkandidaten, einen Banker mit ziemlich <a aria-label="antiquiertem Frauenbild (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">antiquiertem Frauenbild</a>.&nbsp;Dementsprechend sind Frauen auf der Kandidatenliste eine echte Rarität.</p>



<p>Die FDP setzt mit <strong>Michaela Schwarz</strong> eine Bankfachfrau auf den ersten Listenplatz.</p>



<p>Die Linken wählten Rechtsanwältin <strong>Barbara Grassel</strong> zu ihrer Nr. 1.</p>



<p>Mit diesem Kandidatenangebot drohte der Wahlkampf um den Einzug ins Hofheimer Stadtparlament die Wirkkraft eines starken Narkotikums zu entfalten: Null Veränderung in Sicht für &#8222;Hofhem Schlofem&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Wilhelm-Schultze.jpg" alt="20201123 Wilhelm Schultze" class="wp-image-2751" width="640" height="382" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Wilhelm-Schultze.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Wilhelm-Schultze-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Wilhem Schultze, Spitzenkandidat der &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;. </figcaption></figure>



<p>Doch jetzt ist alles anders, ja, es könnte sogar noch richtig unterhaltsam werden: <strong>Wilhelm Schultze</strong> wurde zum Frontmann der unabhängigen Bürgerverteinigung<a aria-label=" &quot;Bürger für Hofheim (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://bürger-für-hofheim.de" target="_blank" class="rank-math-link"> &#8222;Bürger für Hofheim</a>&#8222;, kurz BfH, ernannt. Der 26-jährige Student war vor anderthalb Jahren bekannt geworden, als er von Lorsbach aus in den Hofheimer Bürgermeister-Wahlkampf einzog. Er mischte er die dröge Polit-Szene in der Stadt richtig auf, die Frankfurter Rundschau jubilierte <a aria-label="&quot;Alle in Hofheim wollen Willi&quot; (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.fr.de/rhein-main/alle-wollen-willi-12005529.html" target="_blank" class="rank-math-link">&#8222;Alle in Hofheim wollen Willi&#8220;</a>, er selbst drehte ein <a aria-label="Youtube-Vide (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/watch?v=pMX8H1g6dgQ&amp;feature=emb_logo" target="_blank" class="rank-math-link">Youtube-Video</a>, das 20.000 Mal aufgerufen wurde und schnell Kult-Status erreichte. Am Ende bekam der damals 23-Jährige stolze 12,3 Prozent – ein beachtlicher Erfolg für einen Newcomer!</p>



<p>Inzwischen lebt er mitten in Hofheim, in der Kurhausstrasse. Nach einem Jahr Verwaltungsarbeit in Hattersheim studiert er wieder Medien- und Kommunikationsmanagement. Und trat der BfG bei.&nbsp;Diese Wählergemeinschaft wurde vot 20 Jahren gegründet, Erster Vorsitzender ist heute <strong>Tobias Gottschalk</strong>, als Stellvertreter fungiert <strong>Helmut Henrich</strong>. Beide sitzen auch im Stadtparlament.&nbsp;</p>



<p>Mit frischem Schwung will man in die Zukunft gehen: Hinter Wilhelm Schultze – gerne auch Willi Schultze gerufen – wurde Projektmanagerin Katharina Eitel (38) auf den zweiten Platz gewählt. Listenplatz 3 besetzt Helmut Henrich (63). &#8222;Mit <strong>Tanja Lindenthal</strong> (41), Hausverwalterin und Heilpraktikerin, <strong>Michael Schulze </strong>(61), Angestellter, und <strong>Rainer Aßmann</strong> (46), Regionalgeschäftsführer einer Krankenkasse, konnten mit großer Freude drei weitere „Politikneulinge“ für die Listenplätze 3-6 gewonnen werden, die sich schon über viele Jahre durch ihre vielfältigen ehrenamtlichen Engagements in der Stadtgesellschaft auszeichnen.&#8220;, heißt es in einer <a href="https://www.facebook.com/buergerfuerhofheim/" target="_blank" aria-label="BfG-Pressemitteilung (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">BfG-Pressemitteilung</a>.</p>



<p>Und was will man für Hofheim erreichen? Man setze &#8222;vor allem einen Fokus auf soziale Themen, den Umweltschutz und die Digitalisierung&#8220;, heißt es noch etwas weitschweifig. Das soll demnächst etwas konkreter werfen: Dann soll das Wahlprogramm ausgestaltet werden.</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_31929"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/wVPvi8-UtWA?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Mit diesem Video überraschte Wilhelm Schultze im Bürgermeister-Wahlkampf. Es wurde inzwischen bereits rund 20.000 Mal aufgerufen.</figcaption></figure>



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<h1 class="wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<p><strong>Corona-Verstöße und Schlägerei</strong></p>



<p>In der Nacht zum Sonntag hatten sich mehrere&nbsp; junge Leute in Langenhain auf dem Grillplatz am Viehweideweg versammelt. Ein klarer Verstoß gegen die Corona-Regeln: Die Polizei, von einem Zeugen informiert, schaute sich das genauer an und leitete Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Einen Tag später meldete sich ein 21-jähriger Mann bei der Hofheimer Polizei: Er sei auf dem Grillplatz von zwei jungen Männern angegriffen worden, wobei er im Gesicht verletzt worden sei. Er stellte Strafantrag gegen die Tatverdächtigen. Es soll sich um zwei Brüder gehandelt haben, etwa 17 bis 20 Jahre alt, wobei der Jüngere größer sei als der Ältere. Zudem seien beide dunkelhäutig gewesen. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden (Tel. 06192 2079 0).</p>



<p><strong>Taubstumme Bettler waren Betrüger</strong></p>



<p>Zwei junge Leute wurden von der Polizei in Kriftel festgenommen: Sie hatten versucht, in betrügerischer Absicht Spenden zu sammeln. Sie hatten mittags auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes in der Hattersheimer Straße mehrere Kunden um Geld angebettelt, sich dabei als taub und stumm ausgegeben. Zeugen alarmierten die Polizei, die zwei 18 und 20 Jahre alte Männer aus Rumänien festnahm. Die beiden waren wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt. Weitere Geschädigte sollen sich bei der Polizei in Hofheim melden (Tel 06192 2079 0).</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Nur in Hofheim: Plätzchen-Lieferservice</h2>



<p>Tolle Idee der Hofheimer Wildpark-Retter: Der Verein, der sich für den Erhalt des Tiergeheges am Kapellenberg einsetzt und aktuell 130 Mitglieder zählt, liefert auf Bestellung leckere Plätzchen bis vor die Haustür (ab einem Mindestbestellwert von zehn Euro). Initiatorin <strong>Alexandra Djakeli</strong> sagt, das man bislang auf dem Wochenmarkt gestanden habe und über den Plätzchenverkauf Einnahmen generiert habe. Das sei nicht mehr möglich, deshalb jetzt der Liefer-Service. Wie&#8217;s geht, wird auf der <a aria-label="Vereins-Webseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.wildpark-retter.de/" target="_blank" class="rank-math-link">Vereins-Webseite</a> beschrieben: Es gibt diverse Plätzchen-Sorten, dazu Stollen gestiftet vom <strong>Cafe Kreiner</strong> in Königstein. Special Angebot: ein Bambus-Mehrwegbecher mit dem Logo der Wildpark-Retter, gefüllt mit Plätzchen, für zehn Euro.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">TV Diedenbergen mit Internet-Training</h2>



<p>Wenn die Leute nicht mehr zum Training kommen können, dann kommt der TV Diedenbergen eben zu ihnen: Ab sofort bietet der Verein neben diversen Videos auch ein Live-Training im Internet an. &#8222;Wir bemühen uns dieses Angebot auszuweiten, solange uns Corona einschränkt&#8220;, heißt es auf der Vereins-Webseite. Auf <a aria-label="Youtube (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://www.youtube.com/channel/UCj0i_C75PJIu7swD-jI9XQg/videos" target="_blank" class="rank-math-link">Youtube</a> sind bereits ein halbes Dutzend neuer (!) Übungsvideos zu sehen, die in der vergangenen Woche eingestellt wurden. Wer am Live-Training mitmachen möchte, kann sich von den Übungsleitern einen Zugangslink schicken lassen. Los geht es an diesem Dienstag um 10 Uhr mit &#8222;Knuddel dich fit&#8220;. Alle Infos hier.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Ottilie W. Roederstein in Zürich und Frankfurt </strong></p>



<p>In Hofheim lebte vor mehr als hundert Jahren die Künstlerin, <strong>Ottilie W. Roederstein</strong>: Sie gilt als einer der bedeutendsten Malerinnen ihrer Generation und wichtigste Porträtistin der frühen Moderne, stellte ab 1883 ihre Gemälde erfolgreich in Paris, London, Frankfurt am Main und Chicago aus. Als erste Frau wurde sie in Hofheim mit der Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. Trotz ihrer einst internationalen Wertschätzung geriet sie fast unmittelbar nach ihrem Tod in Vergessenheit geraten.&nbsp;</p>



<p>Einer ihrer Nachbarn am Kapellenberg, <strong>Hermann Wilhelm Junghenn</strong>, war Hobbymaler, Kunstsammler und später auch enger Vertrauter von Frau Roederstein. Herr Junghenn hatte eine Tochter, die hieß <strong>Liselotte</strong>. Deren Tochter wiederum, also die Enkelin von Herrn Junghen, heißt heute <strong>Ingeborg Luijendijk</strong>.</p>



<p>Das sind die Hauptpersonen einer Geschichte, die heute im Kreisblatt steht. Die ist etwas schwierig zu lesen, die Kernaussage lautet:</p>



<p>Als Frau Röderstein 1937 starb, begann Herr Junghenn ihr Leben aufzuzeichnen, in 42 Bänden. Die schlummerten auf dem Dachboden, bis sich das Frankfurter Städel über das Hofheimer Museum bei der Enkelin meldete. Die stellte dem ihre vielen Roederstein-Erinnerungen gerne zur Verfügung, wurden sie doch endlich wissenschaftlich aufgearbeitet.</p>



<p>Demnächst sind sie in großen Roederstein-Ausstellungen zu sehen: im <a aria-label=" Kunsthaus Zürich (opens in a new tab)" href="https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/ottilie-w-roederstein/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kunsthaus Zürich</a> vom 18. Dezember und im <a aria-label="Frankfurter Städel (opens in a new tab)" href="https://www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/frei-schaffend" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Frankfurter Städel</a> vom 19. Mai.&nbsp;</p>



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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://www.staedelmuseum.de/de/ausstellungen/frei-schaffend" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Staedel.jpg" alt="20201123 Staedel" class="wp-image-2747" width="328" height="239" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Staedel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Staedel-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption>Die Webseite des Frankfurter Städel.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.kunsthaus.ch/besuch-planen/ausstellungen/ottilie-w-roederstein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="470" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Zuerich.jpg" alt="20201123 Zuerich" class="wp-image-2748" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Zuerich.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/11/20201123-Zuerich-300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Webseite des Kunsthauses Zürich.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Korrektur</h2>



<p><strong>Wilhelm Schultze</strong> machte darauf aufmerksam, dass er mit einem anderen Video als das gezeigte in den Bürgermeister-Wahlkampf eingezogen ist. Oben nun das richtige – es wurde auch 20.000 Mal aufgerufen.  </p>



<p><strong>Zeitung verkauft Pressemeldungen</strong></p>



<p>Ansonsten verkauft das Kreisblatt seinen Hofheimer Leser überwiegend Pressemeldungen, die im Internet kostenlos zu finden sind: Der Main-Taunus- Kreis beteiligt sich an der „Europäischen Woche der Abfallvermeidung“, die Volkshochschule gibt deshalb online Tipps zur Abfallvermeidung (mehr hier). Die Pressemitteilung des Kreises zu 15 Jahren Familienrat übernimmt die Zeitung fast wortwörtlich (Original <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.mtk.org/Aus-eigener-Kraft-Konflikte-losen-9148.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>). Und der Hofheimer Lions-Adventskalender ist noch bis Samstag zu haben (alle Infos hier).</p>



<p>Auch die Krifteler Leser kriegen nur schmale Kost – heute im Blatt: der Artikel über den Filmemacher <strong>Hans-Karl Post</strong>, der seiner Gemeinde seine Filme schenkte. Das Original ist seit fast einer Woche auf der <a aria-label="Homepage der Gemeinde (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/19/advents-aktionen/" target="_blank" class="rank-math-link">Homepage der Gemeinde</a> zu lesen – kostenlos.</p>



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<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading">Korrektur</h1>



<p>Das Video &#8222;Für immer Hofheim&#8220;, das ursprünglich im Beitrag <em>&#8222;Bürger für Hofheim nominieren Wilhelm Schultze&#8220;</em> zu finden war, ist nicht das Video, mit dem Wilhelm Schultze 2019 in den Bürgermeister-Wahlkampf gezogen war. Darauf wurden wir soeben hingewiesen. Oben sehen Sie jetzt das richtige Video: Es wurde bereits 20.000 Mal aufgerufen.</p>



<p>Das zweite Video &#8222;Für immer Hofheim&#8220; des neuen BfH-Spitzenkandidaten soll Ihnen deshalb nicht vorenthalten werden&#8230;</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube aligncenter wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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