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	<title>Vogt Anita &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<title>Vogt Anita &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Wie Hofheims CDU den neuen Bürgermeister düpiert und die Bürger abstraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Strafe muss sein, sagt sich Hofheims CDU. Weil die Bürger Christian Vogt nicht erneut zum Bürgermeister gewählt haben, sollen sie nun die Quittung erhalten. Letzte Woche wurde die Stelle des Beigeordneten im Rathaus ersatzlos gestrichen – ohne Rücksicht auf die Folgen für die unter Vogt abgewirtschaftete Stadtverwaltung („Hofem Schlofem“). Dass eine geschrumpfte Rathaus-Führung nachteilig für ganz Hofheim sein kann, scheint die CDU-Stadtverordneten nicht weiter zu kümmern. Wir erleben Lokalpolitiker, die das Wohl der Stadtgesellschaft aus den Augen verloren haben – weil ihnen die Interessen ihrer Partei wichtiger sind. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="58278" class="elementor elementor-58278" data-elementor-post-type="post">
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									<p class="p1"><b>Strafe muss sein, sagt sich Hofheims CDU. Weil die Bürger Christian Vogt nicht erneut zum Bürgermeister gewählt haben, sollen sie nun die Quittung erhalten. Letzte Woche wurde die Stelle des Beigeordneten im Rathaus ersatzlos gestrichen – ohne Rücksicht auf die Folgen für die unter Vogt abgewirtschaftete Stadtverwaltung („Hofem Schlofem“). Dass eine geschrumpfte Rathaus-Führung nachteilig für ganz Hofheim sein kann, scheint die CDU-Stadtverordneten nicht weiter zu kümmern. Wir erleben Lokalpolitiker, die das Wohl der Stadtgesellschaft aus den Augen verloren haben &#8211; weil ihnen die Interessen ihrer Partei wichtiger sind.</b></p>								</div>
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									<p>Den Beschluss fasste das Stadtparlament letzte Woche mit hauchdünner Mehrheit: Wenn im Herbst die Amtszeit des <strong>SPD-Beigeordneten Bernhard Köppler</strong> endet, soll seine Stelle komplett wegfallen. Die Stadt sei knapp bei Kasse, hatte <strong>der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Armin Thaler,</strong> im Vorfeld gestreut. Ohne den dritten hauptamtlichen Magistrat könnten ein paar Hunderttausend Euro eingespart werden.</p><p>Die Stadt hat kein Geld mehr? Das ist neu! Warum wurde nicht schon vorher &#8211; unter Vogt &#8211; gehandelt? Warum wird nicht längst an anderen Stellen gespart?</p><p>Bei genauerem Hinsehen wird schnell klar: Der CDU geht es gar nicht ums Geld. Die Partei will Einfluss im Rathaus behalten, um jeden Preis. Und dann sah man auch eine gute Gelegenheit, den künftigen Bürgermeister noch vor Amtsantritt zu düpieren. <strong>Wilhelm Schultze</strong> von der Wählergemeinschaft „Bürger für Hofheim“ (BfH), erst 29 Jahre alt, hatte der CDU eine beispiellose Schlappe zugefügt. Bei der entscheidenden Stichwahl im März hatte er den amtierenden <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> regelrecht aus dem Rathaus gefegt.</p><p>Der Stachel sitzt tief. Einige CDU-Stadtverordnete zeigen jetzt offen ihre klammheimliche Freude darüber, dass sie dem jungen Mann eins mitgeben konnten. Soll er doch zusehen, wie er mit weniger Manpower im Rathaus klarkommt!</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Sensations-Ergebnis von Wilhelm Schultze<br>ist jetzt amtlich</h2>				</div>
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									<p><b>Der Wahlleiter hat die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl endgültig festgestellt, der Magistrat legte sie dem Stadtparlament letzte Woche vor. Man kann’s eigentlich immer noch nicht fassen, was im März passiert ist:</b></p><p>Im ersten Wahlgang verfehlte der amtierende Bürgermeister und CDU-Kandidat <b>Christian Vogt</b> die absolute Mehrheit nur ganz knapp: Er erhielt 7.659 Stimmen &#8211; satte <b>48,14 Prozent</b>. Es fehlten ihm weniger als zwei Prozent zur absoluten Mehrheit &#8211; starkes Ergebnis!</p><p>Mit Abstand auf Platz 2: <b>Wilhelm Schultze</b> von den „Bürgern für Hofheim“ (BfH) bekam 5.088 Stimmen oder <b>31,98 Prozent</b>. Nicht übel. Aber wohl eher chancenlos.</p><p><b>Tobias Undeutsch</b> von der SPD landete mit 3.164 Stimmen (19,89 Prozent) auf Platz 3.</p>								</div>
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									<p>Das Rennen schien gelaufen. Dann kam die Stichwahl &#8211; und für die CDU verdüsterte sich der Himmel, während für die BfH die Sonne aufging:</p><p><b>Christian Vogt</b> rutschte auf 6.188 Stimmen ab. Nur noch <b>41,46 Prozent</b> der Stimmen: ein Desaster!</p><p><b>Wilhelm Schultze</b> bekam hingegen 8.737 Stimmen. Das kann man nur als sensationell bezeichnen: <b>58,54 Prozent</b>! Er ist der neue Bürgermeister von Hofheim.</p><p>Im September wird er ins Rathaus einziehen.</p>								</div>
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									<p>Um das Vorgehen der Christdemokraten verstehen und ihre wahren Absichten erkennen zu können, müssen wir die lokalpolitische Lage etwas näher betrachten:</p><p><strong><span style="color: #ff6600;">&#8211;&gt;</span></strong> Die CDU hat sich im Stadtparlament mit den Mini-Fraktionen von FDP und FWG zusammengetan. Doch zur Mehrheit fehlt eine Stimme. Bei strittigen Themen hat diese Minderheitskoalition keine Chance sich durchzusetzen &#8211; wenn sich die Opposition nur einig ist.</p><p><strong><span style="color: #ff6600;">&#8211;&gt;</span> </strong>Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (CDU) muss im September das Rathaus räumen: <strong>Wilhelm Schultze</strong> übernimmt. Erster Beigeordneter ist <strong>Daniel Philipp</strong> von den Grünen: Er wurde vor einem Jahr gewählt &#8211; mit den Stimmen der Opposition.</p><p><span style="color: #ff6600;"><strong>&#8211;&gt;</strong></span> Im Oktober endet die Amtszeit des Beigeordneten <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD). Wenn das Stadtparlament einen Nachfolger wählen wollte, müssten die Wahlvorbereitungen jetzt beginnen. Die CDU will den Posten natürlich gerne besetzen, weil sie ansonsten raus ist aus der Rathausführung. Aber wie soll das ohne Mehrheit gehen?</p><p><strong><span style="color: #ff6600;">&#8211;&gt;</span></strong> Es gibt einen weiteren Termin, der eine zunehmend wichtige Rolle spielt: Im März nächsten Jahres finden in Hessen <a href="https://innen.hessen.de/presse/wahltag-fuer-die-kommunalwahlen-2026" target="_blank" rel="noopener">Kommunalwahlen</a> statt. Dann entscheiden die Bürger über die Zusammensetzung des Stadtparlaments. Damit entscheiden sie auch darüber, wer in den nächsten Jahren das Sagen in der Kreisstadt hat.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default"> Linke geben sich stur - die CDU findet das gut</h2>				</div>
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									<p>Im Stadtparlament ging’s jetzt erst einmal „nur“ um den Beigeordneten. Die SPD hatte ihren <strong>Fraktionsvorsitzenden Alexander Tulatz</strong> frühzeitig als Kandidaten vorgeschlagen, und eigentlich wäre dessen Wahl kein Problem gewesen:</p><p>Die Grünen wollten zustimmen, schließlich hatten die Genossen die Wahl von Daniel Philipp zum Ersten Beigeordneten unterstützt. Und auch die BfH stand hinter Tulatz. Im Endspurt des Bürgermeisterwahlkampfs hatte sich die SPD für den BfH-Kandidaten Schultze stark gemacht – jetzt wäre das Dankeschön fällig.</p><p>Zur Mehrheit im Stadtparlament benötigt die Opposition allerdings noch die zwei Stimmen der Linken. <b>Barbara Grassel</b> und <b>Anita Vogt</b> vertraten jedoch die Meinung, dass eine Kleinstadt wie Hofheim keine drei hauptamtlichen Magistratsmitglieder benötigt: Man könne das Geld anderweitig sinnvoller investieren.</p><p>Selbst der Hinweis, dass mit Wilhelm Schultze ein junger Mann ins Rathaus einzieht, der alle Unterstützung braucht &#8211; schließlich geht es um Hofheim -, ließ die Linken keinen Deut von ihrer Haltung abrücken. Sie stellten vielmehr den Antrag, die Stelle des Beigeordneten abzuschaffen.</p><p>Normalerweise verpuffen solche Forderungen der Linken. Aber diesmal kamen sie der CDU sehr gelegen:</p><p>Man hätte ja gerne einen eigenen Kandidaten aufgestellt und wegen der gespaltenen Opposition sogar durchbringen können. Einziges Risiko: Wenn die Linken ihre sture Haltung aufgegeben und angesichts eines CDU-Kandidaten für den SPD-Kandidaten gestimmt hätten, dann wären die Christdemokraten aus der Stadtführung raus, und zwar auf Jahre.</p><p>Deshalb stellte sich die CDU &#8211; und damit auch die FDP und die FWG &#8211; hinter den Antrag der Linken und erklärten laut, das Geld sei knapp und die Stadt müsse sparen.</p><p>Davon war bisher nie die Rede gewesen, im Gegenteil: Unter Vogt wurden im großen Stil Millionenprojekte geplant. Eine Radfahrerbrücke quer durch die Innenstand, ein Bahnhof in Wallau, eine Radschnellweg, ein Taubenhotel in der Kernstadt, eine Musikschule an der Elisabethenstraße…</p><p>Wir haben’s ja, ließ Vogt die Bürger stets glauben.</p><p>Und jetzt reicht das Geld angeblich nicht einmal mehr für einen Beigeordneten?</p><p>Werden die Bürger hier für dumm verkauft?</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Linken gaben sich stur - und die CDU fand das gut</h2>				</div>
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									<p>Inzwischen ist selbst aus Kreisen der CDU-Stadtverordneten zu vernehmen: Naja, so richtig abschaffen wolle man die Stelle des Beigeordneten natürlich nicht. Nach den Kommunalwahlen könne man das Thema ja noch einmal überdenken&#8230;</p><p>Es sind parteipolitische Planspiele: Wenn man als CDU im März eine Mehrheit bekäme, könnte man einen eigenen Beigeordneten durchsetzen &#8211; und wäre weiterhin an der Spitze des Rathauses präsent. Die Wähler, so das Kalkül der Parteistrategen, werden bis dahin das Gerede von notwendigen Einsparungen bestimmt vergessen haben…</p><p>Solche Überlegungen machen deutlich: Es geht der CDU gar nicht um das Wohl der Stadt und eine funktionierende Verwaltung. Die Partei will im Rathaus ein Stück Macht behalten. <strong>Michael Henninger, der CDU-Fraktionsvorsitzende,</strong> bestreitet solche Absichten auch gar nicht. Nur will er jetzt, wenige Monate vor der Wahl, den Ball lieber flach halten: Es sei doch gar nicht sicher, dass die CDU nach der Wahl eine Mehrheit habe, versichert er treuherzig.</p><p>Wilhelm Schultze, Hofheims designierter Bürgermeister, dürfte sich seinen Amtsantritt sicher anders vorgestellt haben. Vogt hinterlässt ihm nicht nur eine Rathausmannschaft, die er mit seinem autokratischen Führungsstil demoralisiert hat und die wie gelähmt wirkt. Es kann für den Jung-Bürgermeister durchaus noch schlimmer kommen:</p><p>Vogt hatte nach seiner bitteren Wahlpleite öffentlich verkündet: <i>„Ich versichere, ich werde bis zum letzten Tag meiner Amtszeit vollen Einsatz zeigen und mich für die Stadt und ihre Menschen einbringen.“ </i></p><p>Genauso hat er’s gesagt: <i>„Bis zum letzten Tag meiner Amtszeit“</i>. Und danach? Was passiert am Tag nach seiner Amtszeit?</p><p>So wird mit einer gewissen Spannung erwartet, wie sich Vogt aus dem Rathaus verabschiedet: Wird er eine vernünftige Übergabe machen &#8211; oder seinen Nachfolger auflaufen lassen? Nach dem Motto: Sieh zu, wie du klarkommst&#8230;</p><p>Auf der Chefetage des Rathauses kennt man das, hat solche unschönen Erfahrungen erst vor wenigen Monaten gemacht: Als der langjährige <b>Erste Stadtverordnete Wolfgang Exner</b> &#8211; ebenfalls von der CDU &#8211; vor dem Ruhestand stand, war sich <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/13/amtseinfuehrung-mit-blauen-schnuersenkeln/" target="_blank" rel="noopener">die Opposition im Stadtparlament einig</a> und wählte den Grünen Daniel Philipp zu seinem Nachfolger. Die <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/03/erster-stadtrat-cdu-kandidatin/" target="_blank" rel="noopener">Kandidatin der CDU</a> fiel durch.</p><p>Strafe muss sein, sagte sich die CDU auch damals. Als Philipp sein Büro im Rathaus bezog, fand er es leer vor. Exner war gegangen &#8211; ohne Übergabe.</p><p>Die Rache des CDU-Mannes. Es passt ins Bild, dass Bürgermeister Vogt seinem Parteifreund Exner vor einigen Tagen eine städtische Auszeichnung übergab: Er verlieh ihm die Ehrenbezeichnung „Stadtältester”.</p><p>Ob den Wählern gefällt, wie sich Hofheims CDU in der Stadt aufführt? Spätestens nach der Kommunalwahl im März 2026 werden wir es wissen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Warum Herr Müller von der CDU den Magistrat erst kritisierte und jetzt schwächt</h2>				</div>
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									<p>An<strong> Michael Müller</strong> lassen sich die wahren Absichten der Stadt-CDU gut ablesen. Politisch trat er bisher nicht besonders in Erscheinung: Er lebt in Diedenbergen, wo er für die CDU im Ortsbeirat sitzt und in allerlei Vereinen mitmacht.</p><p>Plötzlich ist der Mann Stadtverordneter. Das kam so: Weil die CDU letztens im Stadtparlament keine Chance sah, einen eigenen hauptamtlichen Stadtrat im Rathaus durchzusetzen, wollte sie lieber einen Antrag der (normalerweise verhassten) Linken akzeptieren und die Stelle ganz streichen. Einen solchen Beschluss konnte sie jedoch nur bei vollzähligem Erscheinen der Fraktion durchkriegen.</p><p>Kleines Problem: <strong>CDU-Mann Jörg Ströhmann</strong> war verhindert. Schnelle Lösung: Der Wallauer musste sein Mandat niederlegen. Müller rückte nach. So macht man bei der CDU Karriere…</p><p>Noch im September 2024, also vor nicht einmal einem Jahr, hatte dieser Müller den Vogt-Magistrat scharf kritisiert: Er vertrete nicht die Interessen der Ortsbeiräte. In einem Beschluss des Ortsbeirats Diedenbergen, den Müller mitunterzeichnete, hieß es, dass immer wieder Anfragen und Anträge im Rathaus liegen blieben, manchmal über Jahre hinweg. <em>„Bei allem Verständnis für die Arbeitsbelastung“</em> der städtischen Beschäftigten &#8211; so hieß es weiter &#8211; entstehe der Eindruck, dass die Ortsbeiräte <em>„keinerlei Einflussmöglichkeiten haben“.</em></p><p>Derselbe Müller stimmte jetzt im Stadtparlament dafür, den Magistrat zu verkleinern &#8211; und damit die Arbeitsbelastung im Rathaus deutlich zu erhöhen. Dass die Ortsbeiräte dadurch noch mehr ins Abseits rücken könnten, stört den Stadtverordneten Müller offensichtlich nicht.</p>								</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Screenshot von Müllers Facebook-Auftritt: Der CDU-Mann lobt den Magistrat, weil der einen sechs Jahre alten Beschluss jetzt umsetzt.</figcaption>
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									<p class="p1">Fast zeitgleich mit seinem &#8222;Ja&#8220; zur Stellenstreichung pries der CDU-Mann auf Facebook in leuchtenden Worten das Engagement des Magistrats unter Vogt: Der sorge für eine bessere Verkehrssicherheit am Sportplatz Diedenbergen &#8211; der Gehweg werde befestigt und Baken aufgestellt…</p><p class="p1">Ja, das macht die Stadt Hofheim wirklich toll! Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Müller die Sicherung des Fußweges beantragt hatte, kurz nachdem Christian Vogt Bürgermeister geworden war. Das war im Jahr 2019 gewesen…</p><p class="p1">Sechs Jahre sind seitdem vergangen. Und weil der Magistrat am Ende von Vogts Amtszeit überraschend tätig wurde, zeigt sich Müller in den sozialen Netzwerken beglückt: <em>„Vielen herzlichen Dank an alle, die bei der Stadt Hofheim und den anderen Behörden die Umsetzung unseres gemeinsamen Antrags möglich gemacht haben.“</em></p><p class="p1">Müllers Masche ist leicht durchschaubar: So lässt sich die Amtszeit von CDU-Mann Vogt den Wählerinnen und Wählern vielleicht doch noch als Erfolg verkaufen &#8211; wenn man den künftigen Magistrat unter Bürgermeister Wilhelm Schultze nur stark genug schwächt…</p>								</div>
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		<title>Im Stadtparlament: Wartelisten-Wirrwarr &#038; Vorwürfe gegen Kita-Leiterinnen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/10/11/vorwuerfe-gegen-kita-leiterinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 08:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Anita]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufregung im Rathaus und bei den Stadtverordneten: Unser Bericht "Zoff um Kita-Statistiken: CDU-Bürgermeister macht SPD-Dezernenten öffentlich nieder" hat die Polit-Szene in Hofheim mächtig in Aufruhr versetzt. Der Stadtverordnetenvorsteher gab eine Erklärung ab, in der er die Kita-Leiterinnen attackierte. Der Beigeordnete wehrte sich gegen den Vorwurf, falsche Zahlen verbreitet zu haben. Und die Stadtverordneten beschlossen eine Sondersitzung von zwei Ausschüssen.

UPDATE: Nach den Linken stellen sich auch die Grünen hinter die Kita-Leiterinnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Aufregung im Rathaus und bei den Stadtverordneten: Unser Bericht &#8222;</strong><a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/"><strong>Zoff um Kita-Statistiken: CDU-Bürgermeister macht SPD-Dezernenten öffentlich nieder</strong></a><strong>&#8220; hat die Polit-Szene in Hofheim mächtig in Aufruhr versetzt. Der Stadtverordnetenvorsteher gab eine Erklärung ab, in der er Kita-Leiterinnen attackierte. Der Beigeordnete wehrte sich gegen den Vorwurf, falsche Zahlen zu verbreiten. Und die Stadtverordneten beschlossen, dass eine Sondersitzung von zwei Ausschüssen stattfinden soll: Dann will man sich mit der ganzen Angelegenheit intensiver befassen.</strong></p>
<p>Es war die <strong>31. Sitzung des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode. Sie begann am Mittwochabend in der Stadthalle mit <strong>zwei ungewöhnlichen Redebeiträgen:&nbsp;</strong></p>
<p>Zuerst: <strong>Auftritt Andreas Hegeler (CDU)</strong>. Der Stadtverordnetenvorsteher gab vom Rednerpult aus eine Erklärung ab, die bei den Zuhörern<strong> Ratlosigkeit</strong> <strong>und auch Unverständnis </strong>auslöste.</p>
<p>Hegeler warf <em>&#8222;der einen oder anderen Kita-Leitung&#8220; </em>und auch Eltern vor, sie würden <strong>die Stadtverordneten schlecht machen</strong>, obwohl <em>&#8222;wir uns zum Wohle der Kitas einsetzen und der Kinder vor allem&#8220;.</em> O-Ton Hegeler: Es sei<em> &#8222;unangemessen, dass wir im Ehrenamt von den Kita-Leitungen derart angegangen werden&#8220;</em>.</p>
<p>Konkreter wurde er nicht: <strong>Eine nachvollziehbare Begründung</strong> für seine <strong>Vorwürfe gegen Erzieherinnen und Eltern</strong> war Hegelers Worten <strong>nicht zu entnehmen</strong>.</p>
<p>Wenig später: <strong>Auftritt Bernhard Köppler (SPD).</strong> Der Beigeordnete räumte ein, einen <strong>Brandbrief</strong> <strong>der Hofheimer Kita-Leiterinnen</strong> nicht an den Magistrat und die städtischen Gremien weitergeleitet zu haben. <em>&#8222;Dafür übernehme ich die Verantwortung. Und ich bitte sie hiermit um Entschuldigung.&#8220;</em></p>
<p>Zugleich verwahrte er sich gegen den <strong>Vorwurf von CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong>, er habe eine <strong>Kita-Warteliste mit falschen Zahlen</strong> verbreitet. Die in seinem <strong>Dezernat erstellte</strong> <strong>Liste</strong> enthalte <em>&#8222;Wertezahlen von Kindern mit Namen, die einen Platz suchen und die im Kindergartenjahr einen Anspruch erreichen&#8220;</em>. Sie seien <em>&#8222;eine Mischkalkulation für eine zukunftszugewandte Debatte&#8220;</em>.</p>
<p><strong>Ohne Kenntnis der Ereignisse</strong> in den Tagen zuvor sind die beiden Wortmeldungen <strong>kaum zu verstehen. </strong>Deshalb werfen wir einen schnellen <strong>Blick in den Rückspiegel:</strong></p>
<p>In Hofheim herrscht <strong>Kita-Notstand</strong>: Hunderte Kinder warten auf einen <strong>Krippen- oder Kindergarten-Platz</strong>. Eltern gründeten eine <a href="https://hofheimer-kinder.de" target="_blank" rel="noopener">Bürgerinitiative</a>; vor zwei Wochen gingen rund <strong>300 Hofheimerinnen und Hofheimer</strong> auf die Straße und <strong>protestierten</strong> gegen die Lokalpolitik, die das Problem anscheinend <strong>nicht zu lösen vermag.</strong></p>
<p>Wenige Tage später griff <strong>Bürgermeister Vogt&nbsp;</strong>seinen &#8211; krankheitsbedingt abwesenden &#8211; Magistratskollegen <strong>Bernhard Köppler </strong>ebenso <strong>unvermittelt</strong> wie <strong>massiv</strong> an<strong>. </strong>Die in Köpplers Dezernat erstellte <strong>Kita-Warteliste</strong>, so Vogt im Jugend- und Sozialausschuss, sei <strong>falsch</strong>, ja sogar <strong>rechtswidrig: </strong>Die angegebene Zahl der Kinder, die auf einen <strong>Krippen- oder Kita-Platz </strong>warten würden, sei <strong>viel zu hoch</strong>.</p>
<p>Der Rathauschef präsentierte den Stadtverordneten eine <strong>Magistratsvorlage,</strong> wonach<strong> deutlich weniger Kinder</strong> als bisher angenommen <strong>auf einen Kita-Platz warten</strong> würden. Die Wartelisten würden dementsprechend <strong>geändert</strong>, die Stadtverordneten hätten in der Sache <strong>nichts zu melden</strong>: Der Magistrat, so Vogt, habe <strong>die Neugestaltung der Warteliste</strong> bereits <strong>beschlossen</strong>.</p>
<p>Es klang wie: Ich zieh&#8216; das jetzt durch &#8211; <strong>basta.</strong></p>
<p>Am Rande der Ausschusssitzung wurde ein <strong>Brief von Kita-Leiterinnen</strong> erwähnt, der bereits<strong> im Juli</strong> im Rathaus abgegeben worden war. Problem: <strong>Niemand</strong> im Ausschuss kannte das Schreiben. Wir haben es deshalb im Wortlaut<strong> dokumentiert</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/#kitaleitungen">hier</a>): Die Kita-Leiterinnen plädieren darin <strong>für mehr Wertschätzung ihrer Arbeit</strong> und <strong>für intensivere Bemühungen bei der Suche nach neuem Personal</strong>. Kritisch bewerten sie eine Idee der <strong>CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> im Stadtparlament, durch kürzere <strong>Betreuungszeiten</strong> für das einzelne Kind insgesamt <strong>mehr Kinder in den Kitas </strong>unterbringen zu können.</p>
<p>Das Scheiben der Erzieherinnen ist im Ton <strong>sehr ruhig und sachlich</strong>. Es wurde &#8211; nach der Veröffentlichung im Hofheim/Kriftel-Newsletter &#8211; auch im Rathaus <strong>&#8222;wiedergefunden&#8220;.</strong></p>
<p>Womit wir<strong> in die Sitzung des Stadtparlaments </strong>zurückkehren.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hegeler ärgert sich über Plakate auf Kita-Demo</h2>
<p>Wie kommt <strong>Stadtverordnetenvorsteher Hegeler</strong> nur dazu, den <strong>Kita-Leiterinnen</strong> und auch <strong>Eltern</strong> vorzuwerfen, sie würden sich <strong>unangemessen</strong> verhalten und die Stadtverordneten<strong> schlecht machen?</strong></p>
<p>Wir haben den CDU-Mann am Tag <strong>nach der Stadtverordnetenversammlung</strong> auf seine Erklärung angesprochen. Hegeler antwortete, es sei <strong>ihm</strong> <strong>wichtig</strong> <strong>gewesen</strong> <strong>klarzustellen</strong>, <em>&#8222;dass Vorschläge und Prüfanträge, die die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hat (und zwar mehrheitlich über Parteigrenzen hinweg), nur der Kita-Misere helfen und keineswegs den Trägern in die Quere kommen sollen&#8220;.</em></p>
<p>Wenn <strong>die Datengrundlage unklar</strong> sei, wenn <strong>Informationen nicht bekannt </strong>seien und <strong>keine Antworten auf beschlossene Anträge</strong> gegeben würden, dann, so Hegeler, <em>&#8222;darf man das nicht den Stadtverordneten anlasten&#8220;.</em> Insofern sei er <em>&#8222;verärgert über Plakate auf der Demo bzw. auch Stellungnahmen/Mails von einzelnen Kitas&#8220;.</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024.jpg"><img decoding="async" width="800" height="593" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024.jpg" alt="Kita" class="wp-image-47678" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024-300x222.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-demo-2024-768x569.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot der Webseite der Bürgerinitiative &#8222;Hofheimer Kinder &#8211; Für mehr Betreuungsplätze&#8220;: Eltern versuchen darüber, Bewegung in die Politik zu bringen. </figcaption></figure>
</div>
<p>Er dränge jetzt darauf, so ließ uns Hegeler auch wissen, das <strong>Schwarze-Peter-Spiel</strong> zu beenden:<em> &#8222;Wir brauchen Lösungen und diese kurzfristig.&#8220;</em></p>
<p>Doch ob der<strong> Stadtverordnetenvorsteher </strong>zur<strong> Lösungsfindung </strong>beiträgt, wenn er <strong>öffentlich Vorwürfe</strong> gegen die Kita-Leiterinnen und Eltern erhebt?</p>
<p><strong>Zweifel sind angebracht.</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">Köppler besteht darauf: Warteliste ist korrekt</h2>
<p>Und was hat es nun mit den angeblich <strong>falschen &#8211; oder richtigen &#8211; Zahlen auf der Kita-Warteliste</strong> auf sich? Der Bürgermeister hatte behauptet, <em>&#8222;dass die Warteliste, so wie sie aktuell geführt wird, nicht der Gesetzeslage entspricht und dadurch das Zahlenwerk ein falsches Bild der auf einen Platz wartenden Kinder bzw. Eltern vermittelt&#8220;.</em></p>
<p><strong>Köppler hielt im Stadtparlament dagegen: </strong>Seine Warteliste sei <strong>korrekt</strong>, sagte er. <em>&#8222;Die Zahlen, die jetzt neu hinzugefügt wurden&#8220;</em> &#8211; er meinte <strong>die deutlich niedrigeren Zahlen von Vogt</strong> -, widersprächen seinen Daten nicht:<em> &#8222;Sie sind ein Destillat. Sie nutzen lediglich eine andere Betrachtungsebene.&#8220;</em></p>
<p>Das war <strong>etwas verschwurbelt</strong> formuliert und damit wenig hilfreich, das <strong>Wirrwarr um die Wartelisten </strong>aufzulösen. Köppler hätte es verständlicher <strong>so sagen</strong> können:</p>
<p><strong>Auf der Warteliste</strong> stehen heute <strong><span style="text-decoration: underline;">alle</span> Kinder</strong>, für die ein Kita-Platz gesucht wird. Das war in Hofheim <strong>schon immer bewährte Praxis</strong>, und niemand hat das jemals kritisiert.</p>
<p>Vogt hingegen hat bei seinem überraschenden Vorstoß kurzerhand <strong>die Datengrundlage geändert:</strong> Er will auf der Warteliste nur noch<strong> die Kinder</strong> sehen, die <strong>einen faktischen Rechtsanspruch</strong> auf einen Kita-Platz haben. Auf diese Weise <strong>schrumpft</strong> <strong>der Kita-Notstand</strong> deutlich &#8211; rein statistisch. Kann man machen, sagen Kita-Fachleute, aber <strong>als</strong> <strong>Planungsinstrument</strong> ist eine solche Warteliste <strong>kaum tauglich.&nbsp;</strong></p>
<p>Warum er seine Zahlen nicht zuerst intern <strong>mit &#8222;seinem&#8220; Kita-Fachdezernenten</strong> <strong>Köppler</strong> abgestimmt hat, bleibt <strong>Vogts Geheimnis</strong>. Das wiederum nährt <strong>den Verdacht</strong>, dass es ihm <strong>gar</strong> <strong>nicht um eine Lösung des Kita-Problems</strong> geht:</p>
<p>In einem halben Jahr ist <strong>Bürgermeisterwahl</strong>, und Vogt <strong>bangt</strong> um seine Wiederwahl. Wir hatten berichtet, nachzulesen <a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/">hier</a>: <strong>CDU-Strategen</strong> rufen in internen Mails dazu auf, die <strong>vielen</strong> <strong>Fehler</strong>, die im Rathaus passieren, dem<strong> SPD-Beigeordneten</strong> zuzuschieben &#8211; damit Vogt endlich <strong>glänzen</strong> kann. </p>
<p>Demnächst, wenn die Stadtverordneten zu einer <strong>Sondersitzung</strong> zusammenkommen (der <strong>Termin</strong> wird noch genannt), wird man sicherlich<strong> eine neue Linie finden</strong>:</p>
<p><strong>Köpplers Warteliste</strong> bleibt erhalten: Jedes Kind, das angemeldet wurde und für das es keinen Kita-Platz gibt, soll weiterhin dort vermerkt werden.</p>
<p>Die <strong>viel</strong> <strong>schöneren Kinder-Zahlen</strong> <strong>von Vogt </strong>(Stichwort: &#8222;wirksamer Rechtsanspruch&#8220;) werden <strong>einfach dazugesetzt.</strong></p>
<p>Eine solche Warteliste mit zwei Zahlenreihen wäre in der verfahrenen Situation sowohl <strong>für</strong> <strong>Vogt</strong> als auch <strong>für</strong> <strong>Köppler</strong> <strong>gesichtswahrend</strong>. Und das ist schließlich<strong> ganz wichtig</strong> in der Politik.</p>
<p><strong>Die Hofheimer Kita-Warteliste</strong> würde dann ja auch insgesamt <strong>viel besser aussehen.</strong></p>
<p>Und damit wäre das <strong>Kita-Problem </strong>doch erst einmal <strong>gelöst, oder?</strong></p>
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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:24px">UPDATE I: Linke fühlen sich von Kita-Leiterinnen nicht angegriffen</h2>
<p><strong>Die zwei Stadtverordneten der Linken, Barbara Grassel und Anita Vogt, haben sich mit einem offenen Brief soeben &#8211; an diesem Freitag &#8211; zu Wort gemeldet. Sie weisen Vorwürfe an die Adresse der Kita-Leiterinnen zurück. Wir dokumentieren das Schreiben der Linken (leicht gekürzt) im Wortlaut:</strong></p>
<p><em>Das gab es noch nie in der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung: Stadtverordnetenvorsteher Hegeler (CDU) hielt gleich eingangs eine Philippika gegen die Stellungnahme der Hofheimer Kita-Leiterinnen und warf ihnen vor, die Stadtverordneten herabzuwürdigen, indem sie in einer Stellungnahme Kritik an einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von FDP, CDU und FWG übten.&nbsp;</em></p>
<p><em>Dass ein Stadtverordnetenvorsteher in öffentlicher Sitzung sachkundige Bürgerinnen, die zu einem speziellen kommunalpolitischen Thema Stellung genommen haben, derart angeht, das hat uns sprachlos gemacht. Sogleich haben wir uns noch einmal diese Stellungnahme durchgelesen. Wir haben darin aber nichts Kritikwürdiges gefunden.</em></p>
<p><em>Daher möchten wir hiermit öffentlich betonen: Die Fraktion&nbsp;DIE LINKE fühlt sich durch diese Stellungnahme in keiner Weise angegriffen. Der Herr Stadtverordnetenvorsteher hat nicht in unserem Namen&nbsp; gesprochen.</em></p>
<p><em>Im Gegenteil: Wir danken den Kita-Leiterinnen für ihre fundierte Stellungnahme und möchten alle Bürgerinnen und Bürger auffordern, uns Stadtverordneten im Vorfeld der Entscheidungsfindung ihre fachlichen Einschätzungen<strong>&nbsp;</strong>zukommen zu lassen. </em></p>
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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:24px">UPDATE II: Rathaus löst Rätsel um falsche Rechenaufgabe</h2>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024.jpg" alt="Kita Wartelisten 09 2024" class="wp-image-47020" style="width:250px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-Wartelisten-09-2024-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<p>Es sah nach einer <strong>einfachen Rechenaufgabe</strong> aus: In der Magistratsvorlage, mit der <strong>Bürgermeister Christian Vogt (CDU)</strong> neue Berechnungen für die Kita-Warteliste ankündigte, hatte er eine kleine Grafik eingebaut (Foto): Danach würden derzeit<strong> 79 Kinder unter drei Jahren</strong> und <strong>118 Kinder über drei Jahren</strong> einen <strong>Rechtsanspruch</strong> <strong>auf einen Kita-Platz</strong> haben. (Köppler hatte 151 U3-Kinder und 253 Ü3-Kinder notiert).</p>
<p>In <strong>Vogts Magistratsvorlage</strong> sind die Summen angegeben: Bisherige Warteliste: <strong>404 Kinder</strong>. Neue Warteliste: <strong>203 Kinder.</strong></p>
<p>203 Kinder? 79 plus 118 ergibt doch 197. Hat sich Vogt etwa verrechnet?</p>
<p>Wir hatten im Rathaus nachgefragt, wie <strong>das Ergebnis &#8222;203&#8220;</strong> zu erklären sei. <strong>Eine Woche </strong>brauchte man, jetzt kam <strong>die Antwort:</strong></p>
<p><em>&#8222;Bei den 203 Kindern sind sechs Kinder enthalten, die zwar vom Alter her einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz haben, aber nicht aus Hofheim kommen – daher die Differenz. Wir werden künftig hier differenzieren zwischen auswärtigen Kindern und Kindern mit Wohnsitz in Hofheim, denn das ist auch ein Unterscheidungsmerkmal gemäß SGB.&#8220;</em></p>
<p>Die Antwort kann den <strong>Additionsfehler</strong> kaum erklären. Sie verstärkt eher die <strong>Zweifel an Vogts Warteliste</strong>: Wenn solche <strong>offensichtlichen Fehler</strong> niemandem im Rathaus auffielen &#8211;<strong> was ist dann noch alles falsch?</strong></p>
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<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">UPDATE III: Grüne distanzieren sich von Hegeler-Äußerungen &#8211; und bedanken sich bei Kita-Leitungen</h2>
<p><strong>Auch die Fraktion der Grünen im Stadtparlament hat eine Stellungnahme abgegeben. Wir dokumentieren es im Wortlaut:</strong></p>
<p>Die Fraktion der Grünen begrüßt die Stellungnahme der Kita-Leitungen zum Beschluss der Hofheimer Stadtverordnetenversammlung vom 22. Mai 2024 zur Vorlage STV2024/026 und ist für die offene Kommunikation sehr dankbar.</p>
<p>Erklärtes Ziel des zugrundeliegenden gemeinsamen Antrags der Fraktionen FDP, CDU und FWG ist die Prüfung, ob durch eine geringfügige Reduzierung der Öffnungszeiten in den Kitas unter „optimierter“ Anwendung des Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuchs mehr Kinder bei gleichem Personal betreut werden könnten. Dass eine solche „Optimierung“ nur zu Lasten der Erzieherinnen und der Kinder gehen würde, ist nach Ansicht der Grünen nicht zu verantworten und lässt zudem befürchten, dass auf diese Weise kein neues Personal gewonnen, sondern eher das noch vorhandene und ohnehin schon arg belastete Personal in die Flucht geschlagen werden könnte.</p>
<p>Tatsächlich war es die Fraktion der Grünen, die dem Antrag „Kinderbetreuung für mehr Kinder ermöglichen“ nur unter der Bedingung zustimmte, dass die Kita-Leitungen in die Prüfung einbezogen werden und der Passus „in Zusammenarbeit mit den Kita-Leitungen“ dem Beschlusstext hinzugefügt wurde, was dann auch gemeinsam beschlossen wurde.</p>
<p>In der Stellungnahme der Kita-Leitungen vom 02. Juli 2024 wurde die vorgeschlagene Maßnahme dann auch als nicht zielführend befunden: „Jede Maßnahme, die eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für pädagogische Fachkräfte zur Folge hat oder eine Verschlechterung der Betreuungsqualität mit sich bringt, ist als kontraproduktiv zu werten und wird eine weitere Verschlechterung der Fachkraftsituation zur Folge haben.“</p>
<p>Nachvollziehbar ist auch der Hinweis der Kita-Leitungen auf Einholung einer fachlichen Expertise in solchen Fragen und auf die gesetzliche Verpflichtung der Kommune zur Förderung der Trägervielfalt. Eine unangemessene destruktive Kritik oder eine Abwertung der kommunalpolitischen Arbeit können die Grünen aus dieser Stellungnahme nicht entnehmen.</p>
<p>Umso mehr bedauern die Hofheimer Grünen die Erklärung des Stadtverordnetenvorstehers Andreas Hegeler, der zu Beginn der letzten Stadtverordnetenversammlung die Stellungnahme der Kita-Leitungen als Schlechtmachen der Arbeit der Stadtverordneten wertete, wobei er den Eindruck erweckte, er spräche für alle Stadtverordneten. Die Fraktion der Grünen distanziert sich von diesen Äußerungen und bedankt sich hiermit ausdrücklich bei den Kita-Leitungen für ihre kompetente und konstruktive Stellungnahme zum Beschluss der Stadtverordnetenversammlung.</p>
<p>In dem Schreiben der Kita-Leitungen finden sich darüber hinaus ganz konkrete Hinweise darauf, wie Anreize geschaffen werden könnten, um die in Hofheim beschäftigten pädagogischen Fachkräfte zu halten und weiteres Fachpersonal zu gewinnen. „Das von den Kita-Leitungen aller Träger gemachte Angebot einer gemeinsamen konstruktiven Zusammenarbeit zur Verbesserung der Kinderbetreuung in Hofheim sollten alle Haupt- und Ehrenamtlichen dankbar und wertschätzend annehmen“, wünscht sich Christa Katzenbach, stellvertretende Vorsitzende der Grünen Fraktion.</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Knaller-Themen im Hofheimer Haushalt – und ein Linker steigt aus</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 19:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Anita]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=35408</guid>

					<description><![CDATA[Mit echten Knaller-Themen wartete Christian Vogt auf, als er an diesem Mittwoch den Entwurf für einen städtischen Doppelhaushalts 2024/25 präsentierte:
Der Kreis verlangt Millionen von der Stadt, weil der Klinik-Konzern Varisano in der Krise steckt.
Es kommen viel mehr Flüchtlinge, für die Unterkünfte benötigt werden, was Hofheim viel Geld kostet.
Und: Mitten in Marxheim soll ein großes Obdachlosenheim für Millionen gebaut werden. 

Am Ende der Sitzung dann noch diese Nachricht: Der Linke Bernd Hausmann legt sein Mandat nieder. Ab sofort!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:17px"><strong>Das waren echte Knaller-Themen an diesem Mittwochabend! Bürgermeister Christian Vogt (CDU) präsentierte im Stadtparlament den Entwurf des Haushalts 2024/25 und hatte dazu diese Nachrichten mitgebracht:&nbsp;</strong></p>



<p style="font-size:17px"><strong>⇨ Der Kreis verlangt wegen der Krise der Varisano-Kliniken deutlich mehr  Millionen aus Hofheims Stadtkasse als bisher erwartet.</strong></p>



<p style="font-size:17px"><strong>⇨</strong> J<strong>ede Menge Flüchtlinge werden in nächster Zeit kommen: Der Kreis fordert, sie notfalls in Zelten und Hallen unterzubringen.</strong></p>



<p style="font-size:17px"><strong>⇨</strong> <strong>Das Obdachlosenheim in der Rheingaustraße soll von der HWB abgerissen und für mehrere Millionen deutlich größer wieder aufgebaut werden.</strong></p>



<p style="font-size:17px"><strong>Am Ende, als Vogt geendet hatte, gab&#8217;s noch diese Nachricht, sie schlug wie ein Blitz ein: Bernd Hausmann, seit 13 Jahren Stadtverordneter der Linken, legte mit sofortiger Wirkung sein Mandat nieder. Weil&#8217;s an der Zeit sei, sagte er.</strong></p>



<p>Die Einführung eines neuen Haushalts zelebriert <strong>Hofheims Bürgermeister Christian Vogt</strong> gerne wie eine <strong>Messe</strong>. Da ist kein Platz <strong>für andere &#8222;Götter&#8220;</strong>; wohl deshalb musste die offizielle Einführung des <strong>Ersten Beigeordneten Daniel Philipp </strong>(Grüne) auf einen späteren Termin <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#beigeordneter202310">verlegt</a> werden. So erlebten die 37 angereisten Stadtverordneten die vielleicht kürzeste Parlamentssitzung ihres Lebens: <strong>Nach nur einer Stunde </strong>war alles vorbei.</p>



<p><strong>700 Seiten </strong>umfasst das Zahlenwerk, es handelt sich um einen sogenannten <strong>Doppelhaushalt für die Jahre 2024 und 2025</strong>. <em>&#8222;Auf den hunderten Seiten des Haushaltes steht, welche Zukunft wir uns für unsere Stadt vorstellen&#8220;</em>, sagte Vogt, räumte aber zugleich ein: Die <strong>Gestaltungsmöglichkeiten</strong> der Stadt seien<strong> zunehmend begrenzt</strong>. <em>&#8222;In diesem Jahr bringen uns die externen Faktoren an den Rand unserer Möglichkeiten.&#8220;</em></p>



<p>So will der <strong>Main-Taunus-Kreis</strong>, der seine <strong>Einnahmen</strong> hauptsächlich aus den <strong>Kommunen</strong> bezieht (<em>&#8222;Kreisumlage&#8220;</em>), im nächsten Jahr in Hofheim richtig abkassieren: Er verlangt<strong> rund 42 Millionen Euro</strong> aus der Stadtkasse – das sind knapp <strong>2,5 Millionen</strong> mehr als in diesem Jahr. Grund: Die <a href="https://www.varisano.de/" target="_blank" rel="noopener">Varisano-Kliniken</a>, zu denen das <strong>Hofheimer Krankenhaus </strong>gehört, sind <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">bekanntlich</a><strong> tief in die roten Zahlen abgestürzt</strong>. Jetzt müssen wir Steuerzahler dafür <strong>bluten</strong>&#8230;</p>



<p><strong>Eine weitere Hiobs-Botschaft: </strong>Monat für Monat kommen <strong>50 neue Flüchtlinge</strong>, <em>&#8222;bis Ende des Jahres werden Hofheim 156 Geflüchtete neu zugeteilt&#8220;</em>, so Vogt. Wo sollen sie bleiben? Vogt: Erstmals sei man im Rathaus <strong>schriftlich vom Landratsamt </strong>aufgefordert worden, die Flüchtlinge in <strong>Zelten</strong>, <strong>Containern</strong> oder <strong>Hallen</strong> unterzubringen. Er <strong>wehre</strong> sich dagegen, denn dann sei eine <strong>Integration</strong> nahezu <strong>unmöglich</strong>. Man werde <strong>jede freie HWB-Wohnung</strong> belegen, suche weitere <strong>Wohnungen</strong>, auch <strong>Grundstücke</strong>, auf denen man Unterkünfte errichten könne. Und notfalls müsse man <strong>Hotels</strong> anmieten.&nbsp;</p>



<p>Das alles kostet: <strong>700.000 Euro </strong>werde die Stadt im nächsten Jahr allein für die Unterbringung aufbringen müssen. Zum Vergleich:&nbsp;2020 wurden dafür <strong>107.000 Euro</strong> ausgegeben.</p>



<p>Und noch ein drittes Beispiel: Die<strong> Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft</strong> (MTV) brauchen mehr Geld. Bisher zahlt die Stadt einen <strong>Zuschuss</strong> in Höhe von <strong>1,9 Millionen Euro</strong>, im nächsten Jahr sollen&#8217;s <strong>2,2 Millionen</strong> werden.</p>



<p class="has-text-align-center" id="hausmann202310"><a href="#hausmann202310">* * * * *</a></p>



<p id="hausmann202310"><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#ffffff;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Bernd Hausmann legt sein Mandat nieder</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Bernd-Hausmann-202310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="441" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Bernd-Hausmann-202310.jpg" alt="Bernd Hausmann 202310" class="wp-image-35417" style="aspect-ratio:1.4512471655328798;width:300px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Bernd-Hausmann-202310.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Bernd-Hausmann-202310-300x207.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bernd Hausmann</figcaption></figure>
</div>


<p>Er ging zum Rednerpult, als die Sitzung eigentlich schon vorbei war. Letzten Monat habe er 75. Geburtstag gefeiert, der Bürgermeister und Stadtverordnetenvorsteher hätten ihm gratuliert, das habe ihn sehr gefreut, sagte <strong>Bernd Hausmann</strong>. Jetzt könne er die Freude zurückgeben: <em>&#8222;Ich lege zum Ende dieses Tages mein Mandat nieder.&#8220;</em></p>



<p>Ein Abgang, wie ihn nur Bernd Hausmann hinlegen kann. <strong>Freundlich im Ton</strong> – aber auch durchsetzt <strong>von sarkastischen Spitzen gegen die etablierte Politszene</strong>. Dass er geht, kam völlig <strong>überraschend</strong>, nur wenige waren eingeweiht. Hausmann <strong>versicherte</strong>, sein Rückzug sei keine spontane Entscheidung gewesen, sondern stehe für ihn fest, seit er erstmals Stadtverordneter geworden sei: Er sei immer dagegen gewesen, dass Leute an ihrem Sessel kleben <em>&#8222;und ihren politischen Ehrgeiz daran sehen, ihre Pöstchen zu erhalten&#8220;.</em></p>



<p>Auch könne er – vielleicht eine Sache des Alters – inzwischen viele Entscheidungen <strong>nicht mehr nachvollziehen</strong>: <em>&#8222;Ich kann zum Beispiel nicht erkennen, wieso ein paar bunte Plastik-Kugeln an&nbsp; Laternenpfählen oder zwei überdimensionierte Sonnenschirme am Untertor zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt&nbsp;beitragen.&#8220; </em><strong>Mehr</strong> <strong>Grün</strong> und <strong>mehr</strong> <strong>Kitaplätze</strong> würden dagegen die Qualität der Gesamtstadt <strong>verbessern</strong> helfen.</p>



<p>Die Arbeit im Stadtparlament habe ihm immer <strong>Freude</strong> bereitet (<em>&#8222;das war nicht wechselseitig, zugegeben&#8220;</em>). Inzwischen sei sie auch besonders <strong>interessant</strong> geworden<em> – &#8222;nachdem sich die SPD aus ihrer babylonischen Gefangenschaft mit der CDU befreit hat&#8220;</em>.</p>



<p>Aber man solle <strong>gehen</strong>, wenn es <strong>am</strong> <strong>schönsten</strong> ist. Er wünsche allen Hofheimern, dass die Stadtverordnetenversammlung <strong>zukünftig</strong> <strong>weise politische Entscheidungen</strong> treffen werde, sagte er abschließend – und ergänzte in seiner trockenen Art, vielleicht auch mit einem belustigten Augenzwinkern:<em> &#8222;Wohlgemerkt: Ich habe nicht gesagt: <span style="text-decoration: underline;">auch</span> zukünftig&#8220;.</em></p>



<p>Sein Platz in der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> wird künftig<strong> Anita Vogt </strong>einnehmen.</p>



</div></div>



<p class="has-text-align-center has-text-color" style="color:#f8850a">* * * * *</p>



<p>Das alles hört sich <strong>nicht gut</strong> an. Und doch: Die Stadt Hofheim hat <strong>keinen Grund zu Jammern</strong>.  Die wichtigsten Eckdaten zum Haushalt 2024: Das Volumen beträgt rund <strong>111 Millionen Euro</strong>. Der Etat schließt mit einem Minus, das aber dank <strong>Rücklagen in Höhe von 14,2 Millionen </strong>aufgefangen werden kann.</p>



<p>Eine <strong>Neuverschuldung</strong> ist <strong>nicht</strong> <strong>notwendig</strong>, der <strong>Schuldenstand</strong> kann nächstes Jahr sogar um <strong>1,5 Millionen Euro</strong> reduziert werden.</p>



<p>Auch <strong>positiv</strong> für die Bürger: Die <strong>Grund- und Gewerbesteuer</strong> müssen <strong>nicht erhöht</strong> werden. Auch die <strong>Gebühren</strong> würden <strong>nicht</strong> <strong>angetastet</strong>, so Vogt. Zwei Ausnahmen:</p>



<p>Die <strong>Erhöhung der</strong> <strong>Parkgebühren</strong> hatte das <strong>Stadtparlament</strong> bereits vor Monaten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/14/neues-aus-hofheim/#parken20230715">beschlossen</a>.</p>



<p>Neu hinzu kommt: <strong>Die Wassergebühren</strong> werden im nächsten Jahr von <strong>2,35 auf 2,57 Euro pro Kubikmeter</strong> erhöht. Der Preis war nahezu <strong>zehn Jahre lang stabil</strong>, weil Rücklagen bestanden. Die sind abgebaut, jetzt müssen<strong> die echten Kosten</strong> auf die Verbraucher <strong>umgelegt</strong> werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Haushalt 2024/25: In der Theorie wird viel investiert</h2>



<p>Ein Haushalt bestehte zwar <strong>aus trockenen Zahlen,</strong> so Vogt, aber dahinter <em>&#8222;verbirgt sich die Stadt, die wir machen wollen&#8220;</em>. Im nächsten Jahr soll demnach richtig <strong>viel investiert</strong> werden – zumindest <strong>in der Theorie</strong>. Mit der <strong>Praxis</strong> ist das so eine Sache, wie wir noch sehen werden. Hier erst einmal ein <strong>Auszug</strong> aus der von Vogt vorgetragenen <strong>Projektliste</strong>:</p>



<p><strong>Zwei Millionen</strong> wird die Stadt als Zuschuss an die <strong>HWB</strong> geben: Die soll für rund <strong>4,3 Millionen Euro </strong>die derzeitige <strong>Obdachlosenunterkunft</strong> in der Rheingaustraße <strong>abreißen</strong> und größer neubauen: mit dann 22 statt der heutigen acht Betten. Die Stadt <strong>mietet</strong> das Gebäude später von der HWB, die sich auf diese Weise ihre <strong>Millionen-Investition</strong> wiederholen wird.</p>



<p>Für <strong>3,6 Millionen Euro </strong>sollen <strong>Kitas</strong> erweitert und neu gebaut werden.</p>



<p>Die <strong>Feuerwehren</strong> <strong>in</strong> <strong>Lorsbach</strong> <strong>und</strong> <strong>Wildsachen</strong> bekommen neue Transportfahrzeuge für je <strong>80.000 Euro</strong>. Außerdem wird ein <strong>Rettungsboot</strong> <strong>für 30.000 Euro</strong> angeschafft. Warum die Stadt Hofheim ein Rettungsboot kauft? Weil der Kreis das im Rahmen des <strong>Katastrophenschutzes</strong> so verlangt, so Vogt.</p>



<p><strong>Rund</strong> <strong>eine</strong> <strong>Million</strong> wird in <strong>Sportstätten</strong> und <strong>Vereine</strong> gesteckt.</p>



<p>Der <strong>Bahnhofsvorplatz</strong> in Hofheim soll barrierefrei umgebaut werden: Macht <strong>590.000 Euro.</strong></p>



<p>Das klingt alles ganz toll, ist aber, wie gesagt, erst einmal nur <strong>Theorie</strong>. Denn da gibt&#8217;s eine <strong>Hofheimer Eigenart</strong>, die wurde von der <strong>Linken Barbara Grassel </strong>kürzlich so gut auf den Punkt gebracht, dass Bürgermeister Vogt die Grassel-Worte <strong>in</strong> <strong>seiner</strong> <strong>Etatrede</strong> <strong>zitierte</strong>:</p>



<p><em>&#8222;Wir haben kein Geldproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.&#8220;</em></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm1.jpg" alt="Haushalt 2024/25" class="wp-image-35418" style="aspect-ratio:1.7761989342806395;width:329px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm1-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Wo Hofheim teilweise seit Jahren investieren will&#8230;</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm2.jpg" alt="Haushalt" class="wp-image-35419" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm2.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm2-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/investitionsprogramm2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;und das Geld, das zur Verfügung stand (grün hinterlegt), nicht ausgegeben hat.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p>Im Klartext: Hofheim werden immer wieder<strong> große Projekte</strong> und <strong>Investitionen</strong> versprochen – das war&#8217;s. Danach geht&#8217;s nicht weiter, die Stadtverwaltung kommt mit der Umsetzung nicht voran. Folge: Heute sind <strong>&#8222;Restmittel&#8220; in Millionenhöhe </strong>vorhanden, die <strong>nicht ausgegeben</strong> wurden. Beispiele:</p>



<p>Für den <strong>Bau von Straßen, Wegen und Plätzen</strong> wurden rund <strong>6 Millionen Euro</strong> eingestellt, aber nicht ausgegeben.</p>



<p>Immer wieder wurden <strong>Kita-Baumaßnahmen </strong>angekündigt, Gelder wurden auch eingestellt, aber augenscheinlich passierte kaum etwas: In diesem Topf sind über <strong>2 Millionen</strong> vorhanden.</p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Feuerwehren</strong> sollten längst neue Fahrzeuge und bessere Ausstattung bekommen: <strong>1,3 Millionen</strong> sind noch im &#8222;Reste-Topf&#8220; drin.</p>



<p><strong>Die Liste der geplanten Investitionen</strong>, für die Geld bereitgestellt, aber <strong>nicht</strong> <strong>ausgegeben</strong> wurde, umfasst inzwischen <strong>zwei</strong> <strong>Seiten</strong>. Abzuwarten bleibt, was das nächste Jahr bringt: Ob dann wohl endlich <strong>die versprochenen Investitionen</strong> aus den<strong> prall gefüllten Kassen</strong> getätigt werden?</p>



<p>Jetzt sind erst einmal die <strong>Stadtverordneten</strong> gefordert: Sie sollen es <strong>in den nächsten Wochen</strong> den Entwurf des Haushalts <strong>durcharbeiten</strong> und in den Ausschüssen darüber <strong>beraten</strong>. <strong>Änderungen</strong> sind möglich, aber – das betonte Vogt – bitte nur mit entsprechenden <strong>Einspar-Vorschlägen. </strong></p>



<p><strong>Mitte</strong> <strong>Dezember</strong> soll das <strong>700-Seiten-Werk</strong> dann endgültig <strong>verabschiedet</strong> werden..</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hotel-Planung, Klinik-Krise, ein echter Fiesling&#8230;7 Geschichten, damit Sie mitreden können</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/09/24/7-hofheim-geschichten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2023 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Dr. Kristin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Anita]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=34721</guid>

					<description><![CDATA[Es geht um ein geplantes Hotel in allerbester Innenstadtlage. Um die Klinik-Krise, die das Krankenhaus Hofheim bedroht. Um die Wahl des Ersten Stadtrats, um den Stadtwald, um eine neue Steuer, um Lorsbach... Am Mittwoch tagt Hofheims Stadtparlament und fällt zu alledem wichtige Beschlüsse. Hier 7 aktuelle Polit-Geschichten – damit Sie informiert sind und mitreden können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:17px"><strong>In Hofheim tagte vergangene Woche der Bau- und Planungsausschuss sowie der Haupt- und Finanzausschuss. Am Mittwoch kommt das Stadtparlament zusammen und fällt endgültige Beschlüsse. Die wichtigsten und interessantesten Entscheidungen aus den Gremien fassen wir hier zusammen: 7 Polit-Geschichten aus Hofheim – damit Sie informiert sind und mitreden können.</strong></p>






<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="elisabethenstraße20230923" style="font-size:28px"><a href="#elisabethenstraße20230923">Elisabethenstraße 3: Planung läuft an – Stadtverordnete vergessen eigenen Beschluss</a></h2>



<p>Das <strong>Grundstück Elisabethenstraße 3</strong> war mal ein <strong>ganz</strong> <strong>heißes</strong> <strong>Thema</strong>: <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> will die <strong>alte</strong> <strong>Stadtbücherei</strong> abreißen und an gleicher Stelle von einem <strong>Investor</strong> einen<strong> Hotel-Klotz</strong> errichten lassen, fünfstöckig! Der Hofheim/Kriftel-Newsletter deckte die Pläne auf, es gab lautstarke Proteste in der Stadtgesellschaft, woraufhin Vogt ein <strong>Bürgerforum </strong>veranstaltete: Da wurde den Hotel-Plänen<strong> <strong>eine klare Abfuhr</strong> erteilt</strong> und vor allem <strong>mehr Grün </strong>verlangt.</p>



<p>Das war <strong>vor gut zwei Jahren</strong>. Danach wurde es<strong> still</strong>. Für Februar dieses Jahres hatte Vogt ein <strong>zweites</strong> <strong>Bürgerforum</strong> versprochen. <strong>Nichts passierte</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="372" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/elisabethenstrasse-202309.jpg" alt="elisabethenstrasse 202309" class="wp-image-34799" style="width:640px;height:372px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/elisabethenstrasse-202309.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/elisabethenstrasse-202309-300x174.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Grundstück Elisabethenstraße 3 vom Dach des Chinon-Centers aus gesehen: Die Stadtspitze überlegt, die alte Stadtbücherei durch ein Hotel zu ersetzen – fünf Stockwerke hoch.</figcaption></figure>



<p><strong>Jetzt</strong> taucht das Thema wieder auf: Im Auftrag der Stadtverwaltung hat das <strong>Frankfurter</strong> <strong>Planungsbüro BSMF</strong> einen sogenannten <strong>Kriterienkatalog</strong> erarbeitet, der den Stand der Überlegungen aufzeichnet&nbsp;und mehreren <strong>Planungsbüros</strong> an die Hand gegeben werden soll: Die sollen <strong>Ideen </strong>entwickeln, was man mit dem Grundstück machen könnte.</p>



<p>Vor genau einem Jahr – am<strong> 28. September 2022</strong> – hatte das Stadtparlament auf <strong>Antrag der</strong> <strong>Grünen</strong> mit deutlicher Mehrheit folgenden Beschluss gefasst: <em>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.&#8220; </em>Exakt so steht&#8217;s <strong>im</strong> <strong>Protokoll</strong>, der Satz ist eigentlich <strong>nicht misszuverstehen</strong>: Die Bürger sollten <em><span style="text-decoration: underline;"><strong>vor</strong></span></em><strong> Verabschiedung des Kriterienkatalogs</strong> mitreden können.</p>



<p>Davon ist <strong>keine Rede </strong>mehr, die <strong>Stadtverordneten </strong>scheinen <strong>ihren eigenen Beschluss</strong> <strong>vergessen</strong> zu haben. Der <strong>Magistrat</strong> legte ihnen letzte Woche im Bau- und Planungsausschuss den Kriterienkatalog <strong>zur Kenntnisnahme </strong>vor. Am Mittwoch tagt das <strong>Stadtparlament</strong> (27. September, ab 18 Uhr, Stadthalle): Es soll das Papier <strong>abnicken.</strong></p>



<p>In dem <strong>Kriterienkatalog</strong> (zum Download: <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Hofheim-Kriterienkatalog.pdf">hier klicken</a>) ist jetzt zu lesen: <strong>Die Ideen der Planungsbüros </strong>sollen<em> &#8222;in einem zweiten Bürgerforum der Öffentlichkeit vorgestellt werden&#8220;</em>.</p>



<p>Auch das ist <strong>unmissverständlich</strong>: Die Ideen der Planer sollen <strong>den Bürgern</strong> nur noch &#8222;<em>vorgestellt&#8220;</em> werden – <strong>und nicht mit ihnen diskutiert werden.</strong></p>



<p>Vielleicht hat <strong>ein Hotel-Klotz</strong> dann ja doch noch <strong>eine Chance</strong>!</p>



<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Elisabethenstraße 3: eine kleine Chronologie</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">



<p><strong>Wer nachlesen will, was bisher über die Planung des Grundstücks Elisabethenstraße 3 berichtet wurde – hier die wichtigsten Artikel:</strong></p>



<p><strong>November 2021 &#8211; </strong>Die Hotelpläne des CDU-Bürgermeisters werden dank eines couragierten Hoteliers im Hofheim/Kriftel-Newsletter aufgedeckt: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">Ein neues Hotel im Zentrum – und ein Brandbrief</a></p>



<p><strong>April 2022</strong> – Experten widersprechen dem Vorhaben des Bürgermeisters: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/28/hotel-neubau-studie/">Machbarkeitsstudie schreddert die Hotelpläne</a></p>



<p><strong>September 2022 </strong>– Das erste Bürgerforum bringt eine klare Entscheidung: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/">Hotel-Pläne dürften jetzt nur noch Makulatur sein</a></p>



<p><strong>November 2022 </strong>– Eine Internetumfrage mit einem interessanten Ergebnis: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">Elisabethenstraße 3: Hotel? Mehr Grün!</a></p>



<p><strong>April 2023</strong> – Bürgermeister verspricht, dass es &#8222;demnächst&#8220; weitergeht: <a href="https://hk-newsletter.de/2023/04/02/gedenktag-und-landratsamt/#elisabethenstra%C3%9Fe20230402">Elisabethenstraße 3: Planung zieht sich weiter hin</a></p>



</div></div>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="krankenhaus20230923" style="font-size:28px"><a href="#krankenhaus20230923">Krankenhaus-Krise kann Stadt teuer zu stehen kommen</a></h2>



<p><strong>Die dramatische Lage des</strong> <strong>Klinikverbunds Varisano</strong> könnte unmittelbare Folgen für die<strong> Stadt Hofheim</strong> haben: <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> stellte im Haupt- und Finanzausschuss die aktuelle <strong>Lage der städtischen Finanzen</strong> vor. Die sei &#8222;g<em>rundsätzlich gut&#8220;</em>, sagte er – und ließ ein großes Aber folgen:</p>



<p>Der Kreis habe <strong>signalisiert</strong>, dass er <em>&#8222;wegen der Schieflage des Varisano-Klinikverbunds&#8220;</em> <strong>mehr</strong> <strong>Geld</strong> <strong>von den</strong> <strong>Kommunen</strong> benötige. Vogt: &#8222;<em>Wir reden über vielleicht zwei- oder auch zweieinhalb Millionen Mehraufwand, die wir dann nicht mehr haben für Investitionen in unserem Bereich.&#8220;</em></p>



<p>Wir lernen: Die <strong>Krankenhaus-Krise</strong> betrifft nicht nur <strong>Patienten</strong> und <strong>Mitarbeiter</strong>, sondern kann Folgen für <strong>uns alle</strong> haben. Umso unverständlicher, wenn die <strong>Verantwortlichen in Politik und Aufsichtsrat</strong> – wie berichtet –  einen hochbezahlten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">Klinik-Geschäftsführer</a> nur in Teilzeit arbeiten lassen, damit er &#8222;nebenbei&#8220; <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/17/varisano-patienten-salmanum/">diversen anderen Geschäften</a> nachgehen kann. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Klinik.jpg" alt="Hofheim
" class="wp-image-33663" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Klinik.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Klinik-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Haupteingang zum Varisano-Krankenhaus in Hofheim.</figcaption></figure>
</div>


<p>An diesem <strong>Montag, 25. September</strong>, tagt der <strong>Kreistag</strong> (ab 16 Uhr, Landratsamt). Von der <strong>Opposition</strong> liegt ein <strong>Antrag</strong> vor: Verlangt wird <em>&#8222;ein klares Bekenntnis des Kreistages&#8220;</em> zum <strong>Erhalt der Kliniken</strong>, für eine<strong> gute Gesundheitsversorgung aller Bürger</strong> und für <strong>attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten</strong>. Laut SPD-Fraktionsvorsitzenden <strong>Dr.&nbsp;Philipp Neuhaus</strong> würden die <strong>schlechten</strong> <strong>Finanzzahlen</strong>, die derzeit kursierten, und ein vom Landrat angekündigtes <strong>Sanierungskonzept</strong> <em>&#8222;für große Verunsicherung&#8220; </em>sorgen. Der <strong>Kreistag</strong> müsse &#8222;<em>ein klares Zeichen setzen, dass er zu allen Klinikstandorten seines Klinikkonzerns auch in Zukunft steht!“</em></p>



<p>Es wird interessant, wie sich die <strong>Kreistags-Koalition aus CDU, Grünen und FDP</strong> bei der Abstimmung verhält. Mit Hofheims Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong>, Stadtrat <strong>Wolfgang Exner</strong>, Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> sowie Landesminister <strong>Axel Wintermeyer</strong> haben sich die wichtigsten CDU-ler aus der Kreisstadt ein <strong>Mandat im Kreistag</strong> gesichert: Werden sie den Antrag unterstützen, der von <strong>SPD</strong>, <strong>Linken</strong> und <strong>Die Partei</strong> gemeinsam vorgelegt wurde? Oder werden sie ihn <strong>ablehnen</strong> und sich damit <strong>gegen das Krankenhaus in Hofheim </strong>stellen?</p>



<p>Am <strong>Mittwoch, 27. September,</strong> geht&#8217;s dann weiter: <strong>Das Stadtparlament</strong> tagt in Hofheim – hier haben die <strong>Linken</strong> beantragt, dass sich der Magistrat <strong>für das Krankenhaus</strong> stark machen soll.</p>



<p>So treibt die <strong>Opposition</strong> die <strong>regierende</strong> <strong>CDU</strong> beim Thema Krankenhaus vor sich her. <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>(CDU) versucht abzuwiegeln: Man solle erst <em>&#8222;mal abwarten, bis wir Zahlen, Daten und Fakten auf dem Tisch haben“</em>.</p>



<p>Das von ihm angekündigte <strong>&#8222;Zukunftskonzept&#8220;</strong> – hinter einem solch schönen Begriff verbergen sich in der Regel <strong>Einsparmaßnahmen</strong> mit <strong>Zusammenlegung</strong> oder <strong>Schließung</strong> von Klinik-Abteilungen – sollte eigentlich längst vorliegen. Es wird sich um sechs bis acht Wochen verzögern, heißt es jetzt: Vor November wird das nichts mehr, ließ die <strong>Geschäftsführung des Klinikverbunds</strong> mitteilen.</p>



<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Unterschriftenaktion fürs Krankenhaus</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">Im Internet werden jetzt <strong>Unterschriften</strong> <strong>gesammelt</strong>: <em>&#8222;für eine sichere Gesundheitsversorgung im Main-Taunus-Kreis und Frankfurter Westen&#8220;</em>. Gestartet wurde die <strong>Aktion</strong> von der <strong>SPD</strong> und den <strong>Linken</strong>, auch die Gewerkschaft <strong>Verdi</strong> und der Verein <strong>Attac</strong> machen mit. Dass sich die Koalition im Kreistag – <strong>CDU, Grüne</strong> und <strong>FDP</strong> – auf ähnliche Weise für die Kliniken einsetzt, wurde bisher <strong>nicht bekannt</strong>. Wer sich für eine <strong>Zukunft des Hofheimer Krankenhauses</strong> stark machen will: <strong><a href="https://www.change.org/p/wir-wollen-eine-sichere-gesundheitsversorgung-im-main-taunus-kreis-und-frankfurter-westen-du-auch-dann-unterst%C3%BCtzen-und-unterschreiben?recruiter=false&amp;utm_source=share_petition&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=psf_combo_share_initial&amp;utm_term=psf_combo_share_initial&amp;recruited_by_id=340c4f90-56b7-11ee-99a0-910b127ca042" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> klicken – dann unterschreiben</strong>.</div></div>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="stadtrat20230923" style="font-size:28px"><a href="#stadtrat20230923">Neuer Stadtrat in Sicht – und alte Kungelrunden</a></h2>



<p>Wenn einige <strong>Stadtverordnete</strong> derzeit <strong>einen unruhigen Schlaf</strong> haben, dann aus diesem Grund: Am <strong>Mittwoch</strong> sollen sie im Stadtparlament einen neuen <strong>Ersten Stadtrat </strong>wählen. <strong>Amtsinhaber Wolfgang Exner</strong> (CDU) geht zum Jahresende in den Ruhestand. Der <strong>Wahlvorbereitungsausschuss</strong> – das Gremium tagt nicht öffentlich – hat sich <strong>aus mehreren Bewerbern zwei Kandidaten</strong> herausgepickt, die zuvor von den Parteien vorgeschlagen worden waren: <strong>Daniel Philipp</strong> <strong>von den Grünen</strong> und <strong>Dr. Kristin Seitz von der CDU</strong>.</p>



<p>Die <strong>Fronten</strong> sind bekannt: Die <strong>CDU mit FDP und FWG</strong> wollen Seitz wählen. Die Opposition – <strong>Grüne, SPD, Bürger für Hofheim und Linke</strong> – haben sich auf Philipp geeinigt.&nbsp;</p>



<p>Wenn alle Stadtverordnete <strong>erscheinen</strong> und <strong>abstimmen</strong>, wie&#8217;s besprochen wurde: Dann heißt der neue <strong>Erste Stadtrat</strong> ab 2024 <strong>Daniel Philipp</strong>. Die Koalition aus CDU, FDP und FWG hat nämlich <strong>eine Stimme weniger</strong> als die Opposition.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230726.jpg" alt="Rathaus 20230726" class="wp-image-32125" style="width:640px;height:360px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230726.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230726-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Am Mittwoch fällt die Entscheidung, wer 2024 als neuer Erster Stadtrat in das Hofheimer Rathaus einziehen darf.</figcaption></figure>
</div>


<p>Es wird<strong> geheim gewählt</strong>. Und genau das sorgt für <strong>unruhige Nächte</strong>: In der <strong>SPD</strong> soll&#8217;s noch immer Stadtverordnete geben, die den Jahren <strong>enger Verbandelung mit der CDU</strong> nachweinen. Und mit den <strong>Grünen</strong> waren sie sich noch <strong>nie richtig grün</strong>&#8230;</p>



<p>Im Vorfeld hatte es <strong>Gespräche</strong> unter den Parteien gegeben. <strong>Klassische Kungelrunden</strong>: Wir wählen Philipp – was kriegen wir dafür? Die <strong>Linken</strong> verhandelten ziemlich geschickt und könnten alsbald <strong>profitieren</strong>:</p>



<p>Derzeit sind sie in den Ausschüssen des Stadtparlaments <strong>nicht als vollwertige Mitglieder </strong>vertreten, sie dürfen sich <strong>zu Wort melden</strong>, aber nicht mit abstimmen. Das war mal<strong> eine Abstraf-Aktion für allzu kritisches Auftreten</strong>.</p>



<p>Jetzt soll der <strong>Ausschuss-Ausschluss</strong> rückgängig gemacht werden: Die Zahl der Ausschussmitglieder soll<strong> von 12 auf 13</strong> erhöht werden. Dann wären die Linken wieder <strong>voll mit dabei.</strong></p>



<p><strong>Die Grünen</strong> haben das beantragt: Auch darüber wird das Parlament <strong>entscheiden</strong> – aber erst am Ende der Sitzung: dann, wenn <strong>Daniel Philipp</strong> von der Mehrheit gewählt wurde.</p>



<p>Ansonsten dürfte es der Antrag <strong>schwer haben</strong>&#8230;</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="colibri20230923" style="font-size:28px"><a href="#colibri20230923">&#8222;Colibri&#8220;: Viele Buchungen – zu viele Leerfahrten</a></h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="353" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/colibri-202309.jpg" alt="colibri 202309" class="wp-image-34796" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/colibri-202309.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/colibri-202309-300x165.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Colibri-Fahrzeuge vorm Bahnhof. Ihren Stützpunkt mit Ladestationen haben die Elektrofahrzeuge auf dem Parkdeck des Chinon-Centers.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Der Fahrdienst &#8222;Colibri&#8220;</strong>, eine Art <strong>Taxi-Angebot des MTV</strong>, gerne auch &#8222;On-Demand-Shuttle&#8220; genannt, scheint <strong>anzukommen</strong>. Im Hauptausschuss wurden letzte Woche Zahlen präsentiert:</p>



<p>Von<strong> Juni 2022 bis Juni dieses Jahres</strong> wurden <strong>29.123 Fahrten</strong> mit <strong>38.257 Fahrgästen</strong> gezählt – Tendenz von Monat zu Monat steigend. <strong>99,5 Prozent der Fahrgäste</strong> orderten die Fahrzeuge <strong>per App</strong>, überwiegend an den <strong>Wochenenden</strong>, vor allem abends und nachts. Drei von vier Fahrgästen zahlten nicht per App, sondern <strong>im</strong> <strong>Fahrzeug</strong>.</p>



<p>Die einzige, die etwas kritischer auf die Zahlen blickte, war im Hauptausschuss <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke): Von den <strong>314.000 Kilometer,</strong> die die Fahrzeuge bisher zurücklegten, waren <strong>gut die Hälfe &#8222;Leerfahrten&#8220;</strong> – das fand die Linke nicht so toll. Das wiederum ließ <strong>1. Stadtrat Wolfgang Exne</strong>r – er mag&#8217;s nicht, wenn <strong>Kritik</strong> geäußert wird – sichtlich erzürnt <strong>schnauben</strong>: Es handele sich um ein <strong>Pilotprojekt</strong>. Er habe <strong>kein Verständnis</strong> dafür, wenn immer wieder versucht werde, <strong>das schlecht zu reden</strong>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="verpackungssteuer20230923" style="font-size:28px"><a href="#verpackungssteuer20230923">Verpackungssteuer soll in Hofheim kommen? Das kann noch dauern!</a></h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Muelleimer3-20200425.jpg" alt="Mülleimer" class="wp-image-331" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Muelleimer3-20200425.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/04/Muelleimer3-20200425-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Klassiker: Verpackungsmüll auf Hofheims Straßen – der Steuerzahler muss dafür aufkommen.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Eine Verpackungssteuer für Hofheim</strong> wollten die<strong> &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> in der Kreisstadt eingeführt sehen. Doch das gestaltet sich <strong>langwieriger</strong> als gedacht:</p>



<p><strong>Die Stadt Tübingen</strong> hatte eine solche Steuer auf <strong>Einweggeschirr</strong> eingeführt, wogegen McDonald&#8217;s vorm <strong>Bundesverwaltungsgericht</strong> geklagt hatte. Das <strong>Urteil</strong> fiel im Mai dieses Jahres und war <strong>eindeutig</strong>: Die Steuer ist <strong>erlaubt</strong>.&nbsp;</p>



<p>Jetzt zieht McDonald&#8217;s eine neue juristische Karte und klagt vorm <strong>Bundesverfassungsgericht</strong>: Man sei gegen <strong>&#8222;Insellösungen&#8220;</strong>. Wenn schon, dann müsse <strong>eine</strong> <strong>bundeseinheitliche</strong> <strong>Lösung</strong> her.&nbsp;Diese Klage hat, sagen Juristen,<strong> keinerlei Bedeutung </strong>für Kommunen, die eine Verpackungssteuer <strong>erheben</strong> oder <strong>einführen</strong> wollen.</p>



<p>In <strong>Tübingen</strong> zeigt man sich <strong>unbeeindruckt</strong> von den Prozessiereien und verlangt seit Anfang letzten Jahres <strong>50 Cent</strong> auf Kaffeebecher, Pommestüten oder ähnliches, <strong>20 Cent</strong> auf Trinkhalme oder Eislöffel. Laut <strong>Boris Palmer</strong>, dem Bürgermeister des schwäbischen Städtchens, sollen sich schon mehr als <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/tuebingen-steuer-einweg-verpackung-mcdonalds-100.html" target="_blank" rel="noopener">50 Kommunen aus ganz Deutschland</a> bei ihm gemeldet haben, weil sie die <strong>Tübinger Verpackungssteuer</strong> vielleicht übernehmen wollen.</p>



<p><strong>In</strong> <strong>Hofheim</strong> will man <strong>noch warten</strong>. Der Hauptausschuss vertagte das Thema – <strong>bis 2024</strong>.</p>



<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="forst20230923" style="font-size:28px"><a href="#forst20230923">Das Forsteinrichtungswerk, ein paar &#8222;Hobbyförster&#8220; und ein echter Fiesling</a></h2>



<p>Das sogenannte <strong>Forsteinrichtungswerk</strong> steht vor dem Abschluss – endlich. Auch wenn die Bezeichnung sehr <strong>bürokratisch</strong> klingt: Das 31-Seiten-Papier ist äußerst <strong>wichtig</strong>! Es ist eine Art <strong>Zehn-Jahres-Plan</strong> <strong>für</strong> <strong>den</strong> <strong>Stadtwald</strong>, in dem festgelegt wird, wie der Wald zu behandeln ist – in welchem Umfang er der <strong>Erholung</strong> zu dienen hat bzw. <strong>wirtschaftlich</strong> genutzt werden kann.</p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Diskussionen</strong> dauern <strong>seit Monaten an</strong> – aber nur <strong>hinter</strong> <strong>verschlossenen</strong> <strong>Türen. </strong>Bürger durften nicht einmal <strong>zuhören</strong>. Hauptstreitpunkt war, dass <strong>der Magistrat</strong> den Wald eher <strong>wirtschaftlich</strong> nutzen will (ausführlich beschrieben <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/20/mit-stadtwald-kasse-machen/">hier</a>), was <strong>engagierten Naturfreunden</strong> im Stadtparlament nicht gefällt.</p>



<p>Letztens im <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> (der in Hofheim – kein Scherz! – auch für <strong>Umweltthemen</strong> zuständig ist) legte der Magistrat <strong>einen neuen Entwurf</strong> vor, die Stadtverordneten sollen ihn <strong>am Mittwoch genehmigen</strong>.</p>



<p><strong>Tanja Lindenthal</strong> von den Bürgern für Hofheim und <strong>Anita Vogt</strong> von den Linken monierten, dass – trotz <strong>mancherlei</strong> <strong>Entgegenkommens</strong> – insgesamt <strong>zu wenig Rücksicht</strong> auf den Wald genommen werde und die Wirtschaftlichkeit <strong>zu stark im Vordergrund</strong> stehe. Sie würden gleichwohl <strong>zustimmen</strong>, damit die Arbeit im <strong>Stadtwald</strong> endlich wieder eine Grundlage hat.</p>



<p>An <strong>Frank Härder </strong>war es, die Position der<strong> CDU </strong>kundzutun. Die mutet <strong>ausgesprochen</strong> <strong>schlicht</strong> an: Man vertraue den Fachleuten und zuständigen Dezernenten, sagte er. Dann musste er wohl noch <strong>diesen Satz</strong> in Richtung Opposition <strong>loswerden</strong>: <em>&#8222;Hobbyförster brauchen wir dazu nicht.&#8220;</em> Dabei grinste er <strong>beifallheischend</strong> in die Runde, <strong>Typ</strong> <strong>Fiesling</strong>, der Spaß daran zu haben scheint, wenn er <strong>Bemühungen für die Natur</strong> <strong>verächtlich</strong> machen kann.</p>



<p>Die Rede ist übrigens vom <strong>Forsteinrichtungswerk 2022 bis 2031</strong>: Es kommt also fast zwei Jahre <strong>zu spät</strong>. Im Stadtparlament am Mittwoch wird <strong>Zustimmung</strong> erwartet: </p>



<p><strong>Augen zu und durch.</strong></p>



<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="lorsbach20230923" style="font-size:28px"><a href="#lorsbach20230923">Lorsbach: Vollsperrung dauert länger – Umfahrung wird für Stadt teue</a>r</h2>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/lorsbach-202309.jpg" alt="lorsbach 202309" class="wp-image-34793" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/lorsbach-202309.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/lorsbach-202309-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gewaltige Röhren werden entlang des kleinen Bächleins neben der Straße vor Lorsbach ins Erdreich gerammt: Die Arbeiten werden sich bis weit ins nächste Jahr hinziehen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Baustelle auf der <strong>Landstraße L3011</strong>, die den Ortsteil <strong>Lorsbach</strong> derzeit von der <strong>Kernstadt</strong> abbindet, bleibt ein <strong>Aufreger</strong>. Die Arbeiten seien <strong>zu spät angefange</strong>n, und sie gingen viel zu schleppend voran, monieren Bürger. Es gebe <strong>viele Beschwerden</strong>, bestätigte <strong>1. Stadtrat Wolfgang Exner </strong>im Hauptausschuss. Man habe nochmals mit <strong>Hessen Mobil </strong>gesprochen, aber <em>&#8222;so richtig erfolgreich war das nicht&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p><strong>Neueste Entwicklung:</strong> Bekanntlich hat ein Gericht die Vollsperrung <strong>auf vier Monate </strong>begrenzt, danach müsse der Verkehr <strong>einspurig</strong> an der Baustelle vorbei geleitet werden. Bei einem Baubeginn Mitte Juli müsste die Vollsperrung spätestens <strong>im November</strong> aufgehoben werden. Doch schon vor Wochen hatte Hessen Mobil mitgeteilt, dass die Vollsperrung <strong>aus bautechnischen Gründen</strong> mindestens <strong>sechs Monate</strong> dauern werde – also bis in den <strong>Januar 2023</strong> hinein.</p>



<p><strong>Starker Regen</strong> soll zuletzt für Verzögerungen der Arbeiten gesorgt haben: Die Lokalzeitungen berichten, laut Hessen Mobil werde die <strong>Vollsperrung bis Februar</strong> dauern. Wenn&#8217;s denn <strong>dabei bliebe</strong>&#8230;</p>



<p>Die Stadt wird für die Umfahrung der Baustelle <strong>bluten</strong> müssen. Für den benachbarten <strong>Reiterhofs Georg</strong> werden <strong>Ersatzflächen</strong> benötigt, und da kommt einiges zusammen: Bis zu <strong>vier</strong> <strong>Pferdekoppeln</strong> müssen abgebaut, angemietet und wieder<strong> aufgebaut</strong> werden. Außerdem soll eine <strong>Lagerfläche</strong> in der <strong>Nähe</strong> <strong>der</strong> <strong>Gundelhard</strong> angelegt werden. Und dann bekommt der Reiterhof noch eine <strong>monatliche Erschwerniszulage</strong>.</p>



<p>Hessen Mobil übernimmt einen Teil der Kosten, <strong>der größere Batzen</strong> bleibt bei der Stadt hängen. <strong>Wie teuer</strong> das wird, wollte Exner nicht sagen. Der Hauptausschuss stellte der Stadtverwaltung einen <strong>Blankoscheck</strong> aus: Die Stadtverordnetenversammlung muss am Mittwoch das <strong>endgültige Placet geben</strong>.</p>



<div style="height:49px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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