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	<title>Colpe-Decker Gabriele &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Colpe-Decker Gabriele &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>&#8222;Unter aller Sau&#8220; – Andreas Hegeler rastet im Stadtparlament aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 12:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Colpe-Decker Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Krämer Birgit]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Stadtpolitik brechen die Dämme. Der Hofheimer Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler ist vor wenigen Tagen in öffentlicher Sitzung derart – man kann es nicht anders sagen – ausgerastet, dass die Grünen jetzt schriftlich eine Entschuldigung von ihm einfordern. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter dokumentiert den Vorgang.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>In der Stadtpolitik brechen die Dämme. Der Hofheimer Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler ist vor wenigen Tagen in öffentlicher Sitzung derart – man kann es nicht anders sagen – ausgerastet, dass die Grünen jetzt schriftlich eine Entschuldigung von ihm einfordern. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter dokumentiert den Vorgang.</strong></p>



<p>Es geschah in der <strong>28. Stadtverordnetenversammlung</strong> in dieser Legislaturperiode. Sie fand vor genau einer Woche statt, <strong>43 Stadtverordnete</strong> waren anwesend, der Magistrat war mit <strong>12 Mitgliedern</strong> vertreten.</p>



<p>Am Kopfende im großen Saal der Stadthalle saß <strong>Andreas Hegeler</strong>. Der <strong>CDU-Lokalpolitiker</strong> leitet als <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> nicht nur die <strong>Sitzungen des Stadtparlaments</strong>. Das Amt umfasst mehr: Ein Stadtverordnetenvorsteher <strong>repräsentiert</strong> <strong>die</strong> <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong>, er ist <strong>der ranghöchste Politiker der Stadt</strong> und steht als <strong>&#8222;erster Bürger in der Stadt&#8220;</strong> protokollarisch über dem Bürgermeister.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="352" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas.jpg" alt="Hegeler, Andreas
" class="wp-image-42955" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas.jpg 352w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas-165x300.jpg 165w" sizes="(max-width: 352px) 100vw, 352px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Andreas Hegeler in einer Sitzung des Stadtparlaments. Foto: Stadt Hofheim</figcaption></figure>
</div>


<p>Mit der Würde gehen Verpflichtungen einher: <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> – das ist ein Amt, das<strong> politische Neutralität</strong> verlangt. Und <strong>Vorbildfunktion</strong>, selbstverständlich.</p>



<p>In der <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP57" target="_blank" rel="noopener">Hessischen Gemeindeordnung, Parapgraph 57</a>, ist es nachzulesen: <em>„Der Vorsitzende repräsentiert die Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit.&nbsp;Er wahrt die Würde und die Rechte der Gemeindevertretung.&#8220;</em> Und weiter: <em>&#8222;Der Vorsitzende fördert die Arbeiten der Gemeindevertretung gerecht und unparteiisch.&#8220;</em></p>



<p><strong>Würde</strong> und <strong>Rechte</strong>. <strong>Gerecht</strong> und <strong>unparteiisch</strong>. Schöne Worte.</p>



<p>Und dann passierte das:</p>



<p><strong>Im Stadtparlament </strong>ging es einmal mehr um das Dauerthema Kita-Notstand. <strong>Bettina Brestel</strong>, <strong>die</strong> <strong>Fraktionsvorsitzende der</strong> <strong>Grünen</strong>, stellte den Antrag, dass man einen der <strong>Container an der MTS-Schule</strong> nutzen solle, wenn diese nicht mehr gebraucht werden.</p>



<p>Es gab <strong>Einwände</strong>. Man solle den <strong>Magistrat</strong> bei der Suche nach einem Standort für eine Container-Kita <strong>nicht</strong> <strong>einschränken</strong>, hieß es. <strong>Birgit Krämer von der CDU</strong> äußerte grundsätzliche Bedenken: <em>&#8222;Die Sanitäranlagen der MTS-Schule sind für eine Kita nicht geeignet.&#8220;</em> <strong>Barbara Grassel von den Linken</strong> gab zu bedenken, dass die Container<strong> an anderen Schulen</strong> benötigt würden, außerdem müssten Schulcontainer für eine Kita <strong>aufwändig</strong> umgebaut werden, das würde <strong>viel zu lange dauern</strong>&#8230;</p>



<p><strong>Frau Brestel </strong>meldete sich noch einmal zu Wort: Sie warb <strong>für ihren Antrag</strong>, engagiert und auch emotional, wie es manchmal ihre Art ist. Da ging <strong>Hegeler</strong> sie <strong>plötzlich und völlig unerwartet </strong>direkt an:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Jetzt zügeln Sie sich bitte mal!&#8220;</em> brüllte er <strong>in das</strong> <strong>Mikrofon</strong>, das vor ihm auf dem Tisch stand. <em>&#8222;Ihr Verhalten hier heute Abend ist unter aller Sau.&#8220;</em></p>



<p>Aus den Reihen<strong> von CDU, FDP und FWG</strong> war zustimmendes Tischklopfen zu hören. Einer soll sogar – wie die Grünen heute sagen –<strong> gerufen haben</strong>: <em>„Schmeiß sie raus!“ </em></p>



<p><strong>Ja, was hatte Frau Brestel denn Schlimmes gesagt?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Dokumentiert: Der &#8222;Unter aller Sau&#8220;-Beitrag im Wortlaut</h2>



<p>Hier sind <strong>Brestels Worte</strong>, während der Sitzung mitgeschrieben:</p>



<p><em>&#8222;Liebe Frau Dr. Grassel, liebe Frau Krämer, ich bin irritiert: Wollten wir hier heute Abend nicht konstruktiv zusammenarbeiten und die Parteipolitik außen vor lassen? War das nicht unser Vorsatz?&#8220;</em> Brestel<strong> lauter</strong>:<em> &#8222;Und was passiert hier: Die Grünen machen einen Super-Vorschlag, und der soll nicht aufgenommen werden.&#8220; </em>Noch <strong>lauter</strong>:<em> &#8222;Das darf doch nicht wahr sein!&#8220;</em></p>



<p>Das war&#8217;s?</p>



<p><strong>Ja, das war&#8217;s!</strong></p>



<p>Diesen Sätzen Brestels folgte der <strong>unbeherrschte, fast jähzornige Ausbruch</strong> <strong>Hegelers</strong>. Waren ihre Worte wirklich<strong> so schlimm</strong> gewesen, also: <strong>&#8222;unter aller Sau&#8220;</strong>?</p>



<p><strong>Gabriele Colpe-Decker (Grüne)</strong> meldete sich und sagte<strong> in ihrer besonnenen Art</strong>, es klang <strong>betont freundlich</strong>, als wolle sie <strong>einen zornigen Mann</strong> beruhigen:<em> &#8222;Ich sage es ungern, aber ,unter aller Sau&#8216; ist jetzt nicht so salonfähig.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<p><strong>Hegeler unwirsch:</strong> <em>&#8222;Jawoll, Frau Colpe-Decker, das nehme ich auch hiermit zurück.&#8220;</em></p>



<p>Sprach&#8217;s und ging <strong>zur Tagesordnung</strong> über. Als wäre nichts passiert.</p>



<p>Womit wir bei der Frage wären: Was hat den Mann nur <strong>zu einem solchen Ausraster getrieben</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das tut schon weh: FDP rüffelt Hegelers Verhalten</h2>



<p>Die Sitzung hatte <strong>unrund</strong> <strong>begonnen</strong>, was Hegeler sicher<strong> verärgert </strong>haben dürfte:</p>



<p>Gleich zu Beginn hatte sich <strong>Michaela Schwarz</strong> zu Wort gemeldet: Die <strong>FDP-Fraktionschefin </strong>kritisierte, dass Hegeler in der März-Sitzung des Stadtparlaments einen Beschluss <strong>zugelassen</strong> habe, der <strong>gegen die Geschäftsordnung</strong> verstoße. Es ist <strong>ein bisschen kompliziert</strong>, hier nur kurz:</p>



<p>Ein <strong>Antrag der Linken</strong>, die umstrittenen Bauarbeiten im <strong>Wildsachsener Gebiet Jungehag </strong>sofort zu stoppen, war abgelehnt worden. Ein etwas <strong>moderater formulierter Änderungsantrag</strong> wurde dann <strong>mit den Stimmen der Opposition </strong>und<strong> gegen die CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> angenommen.</p>



<p>Über einen Änderungsantrag hätte nicht <strong>nachträglich</strong> abgestimmt werden dürfen, sagte Frau Schwarz jetzt. Sie habe dies <strong>sofort</strong> <strong>beanstanden</strong> wollen, sei aber von Hegeler <strong>nicht beachtet</strong> worden: <em>&#8222;Der Stadtverordnetenvorsteher hat meine Wortmeldung ignoriert.&#8220;</em> Damit habe er <strong>eine Abstimmung zugelassen</strong>, die <em>&#8222;nicht in Übereinstimmung mit unserer Geschäftsordnung steht&#8220;</em>: Der gefasste Beschluss sei <em>&#8222;null und nichtig&#8220;</em>, das müsse <strong>nachträglich</strong> <strong>ins Protokoll geschrieben werden</strong>. Wobei Frau Schwarz ausdrücklich noch den Zusatz <strong>protokolliert haben wollte</strong>: <em>&#8222;Die Stadtverordneten werden gebeten, sich an die Geschäftsordnung zu halten.&#8220;</em></p>



<p>Dass der kleine <strong>Koalitionspartner</strong> <strong>FDP</strong> den <strong>CDU-Stadtverordnetenvorsteher öffentlich</strong> <strong>rügt</strong>: Das ist für Hofheimer Verhältnisse <strong>ein ungewöhnlicher Vorgang</strong>. Doch es sollte <strong>noch</strong> <strong>schlimmer</strong> kommen:</p>



<p>Früher hatte die CDU <strong>eine starke Mehrheit</strong> im Parlament: Stets wurde gemacht, was die <strong>Christdemokraten</strong> wollten. Früher hätte man den Antrag von Frau Schwarz <strong>durchgewunken</strong>, das Protokoll <strong>geändert</strong> – alles gut.</p>



<p><strong>Heute ist das anders:</strong> Trotz einer <strong>Koalition mit FDP und FWG </strong>fehlt der CDU <strong>eine Stimme zur Mehrheit</strong>. Als jetzt über die<strong> Änderung des Protokolls</strong> abgestimmt wurde, war die Koalition zwar dafür, aber <strong>die Opposition geschlossen dagegen</strong>:</p>



<p>Der Schwarz-Antrag wurde mehrheitlich <strong>abgelehnt</strong>. Das Protokoll wird <strong>nicht geändert.</strong></p>



<p>Das war noch <strong>nicht alles.</strong> Es ging <strong>noch weiter.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlendrian im Magistrat – Hegeler sagt nichts dazu </h2>



<p><strong>Barbara Grassel</strong> <strong>von den Linken</strong> meldete sich: Sie habe in der <strong>März-Sitzung</strong> Fragen gestellt, die der Magistrat<strong> nicht beantworten</strong> konnte. <strong>Hegeler</strong> habe versprochen, dass die Antworten<strong> mit dem Protokoll </strong>nachgereicht würden. Das sei aber <strong>nicht</strong> geschehen, kritisierte Frau Grassel: <strong>Der</strong> <strong>Magistrat</strong> sei Hegelers Aufforderung <strong>nicht nachgekommen.</strong></p>



<p>Und sie setzte noch eins drauf: <strong>Eine ganze Reihe von Anfragen</strong> lägen seit Monaten beim Magistrat – <strong>unbeantwortet</strong>. Grassel:<strong> </strong><em>&#8222;Ich habe den Bürgermeister wiederholt darauf angesprochen. Er verspricht immer Antworten – das war&#8217;s denn.&#8220;</em></p>



<p>Wirklich ärgerlich, dieser <strong>Schlendrian im Magistrat! </strong>Aber Hegeler, der sich doch eigentlich <strong>für die Rechte der Stadtverordneten</strong> einsetzen müsste, reagierte nicht. Er sagte <strong>kein Wort</strong> dazu.</p>



<p><strong>Keine Sternstunde der Kommunalpolitik.&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Solche Vorkommnisse</strong> in öffentlicher Sitzung,<strong> </strong>und seien sie noch so unbedeutend, kratzen offenbar am <strong>Selbstwertgefühl</strong> <strong>des</strong> <strong>strammen</strong> <strong>CDU-Mannes</strong>.</p>



<p>Aber rechtfertigen sie auch <strong>seinen Ausbruch</strong>?</p>



<p><strong>Am Ende der Parlamentssitzung </strong>meldete sich <strong>Bettina Brestel</strong> noch einmal zu Wort: Sie forderte <strong>eine Entschuldigung von Hegeler</strong>.</p>



<p><strong>Hätte</strong> er jetzt etwas gesagt und sich entschuldigt: Das Thema wäre <strong>erledigt</strong> gewesen.</p>



<p>Doch der Mann<strong> </strong>tat so, als hätte er Brestel <strong>gar nicht zugehört.</strong></p>



<p><strong>Er schloss die Sitzung.</strong></p>



<p>Schönen Abend noch!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Hegelers Auftreten mit der Würde des Amts vereinbar?</h2>



<p>Eine Woche haben die <strong>Grünen</strong> gebraucht, um sich nach der Attacke zu sammeln. Jetzt haben sie eine <strong>Pressemitteilung</strong> herausgegeben: Sie wollen<strong> Hegelers Entgleisung </strong>nicht auf sich sitzen lassen. Sie werfen ihm eine &#8222;<em>inakzeptable Ausdrucksweise&#8220;</em> vor, die zudem &#8222;<em>ungerechtfertigt und unsachlich&#8220;</em> gewesen sei.</p>



<p>Ein Stadtverordnetenvorsteher habe die <strong>Würde und die Rechte</strong> <strong>der Stadtverordneten</strong> zu wahren. Das <strong>Recht auf Meinungsäußerung</strong> werde Hegeler natürlich<strong> nicht abgesprochen</strong>, aber: <em>&#8222;Ist es als eine mit der Würde seines Amtes vereinbare zulässige Meinungsäußerung zu sehen, das Verhalten einer Stadtverordneten als ,unter aller Sau&#8216; zu werten?&#8220;</em></p>



<p>Man erwarte von Hegeler <em>&#8222;eine öffentliche Stellungnahme&#8220;</em>, heißt es weiter. Und <strong>etwas drohend</strong>: Man behalte sich vor, <em>&#8222;den gesamten Vorgang vom Hessischen Städtetag bewerten zu lassen&#8220;</em>.</p>



<p>Wenn das geschieht, würde <strong>ganz Hessen</strong> von dem Ausraster erfahren: Das wäre für Hegeler ein weiterer Sprung nach oben <strong>auf der nach oben offenen Peinlichkeitsskala</strong>.</p>



<p>In ihrer Pressemitteilung äußern die Grünen noch <strong>die Befürchtung</strong>, dass es Hegeler &#8222;<em>auch in Zukunft nicht gelingen wird, sachlich auf die Stadtverordneten ohne Ansehen ihrer Fraktionszugehörigkeit einzuwirken&#8220;</em>.</p>



<p>Hinter dem Wörtchen <em>&#8222;auch&#8220;</em> verbirgt sich <strong>eine tief sitzende Verärgerung</strong> darüber, dass Hegeler <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/18/hegeler-und-der-respekt/">schon wiederholt</a> einige Frauen der Oppositionsparteien <strong>unangemessen aggressiv</strong> angegangen ist. Auffällig ist auch: <strong>Verbale Grenzüberschreitungen </strong>von Stadtverordneten aus <strong>CDU, FDP und FWG</strong> bleiben bei ihm regelmäßig unbeanstandet. Beispiele:</p>



<p>Als kurz vor Weihnachten letzten Jahres zwei Stadtverordnete <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/21/mails-wie-flammenwerfer/"><strong>wuttriefende E-Mails</strong></a> verschickten, sagte der <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> nichts dazu. Absender waren Mitglieder <strong>der Koalition</strong>.</p>



<p>Als sein <strong>Parteifreund Wulf Baltruschat </strong>Drohmails an <strong>Tanja Lindenthal</strong> schrieb, weil ihm Äußerungen der BfH-Stadtverordneten <strong>in einem städtischen Gremium</strong> nicht gefielen (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">hier</a>): Hegeler griff nicht ein, <strong>er schwieg einfach.</strong></p>



<p><strong>So nimmt das Ansehen des Stadtparlaments massiv Schaden – und der Stadtverordnetenvorsteher schaut weg.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Dauer-Schwänzer genießt Hegelers Nachsicht</h2>



<p>Apropos <strong>Baltruschat</strong>: Der hat <strong>Hegelers Ausraster</strong> gegen die Grüne Brestel <strong>nicht</strong> <strong>mitbekommen</strong>. Der <strong>CDU-Stadtrat</strong> fehlte in der Stadtverordnetenversammlung, mal <strong>wieder</strong>,  jedesmal wird ins Protokoll geschrieben: <strong>&#8222;entschuldigt&#8220;</strong>.</p>



<p>Schon im November letzten Jahres hatten wir <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">berichtet</a>, dass Baltruschat offensichtlich <strong>keinen Bock auf das Stadtparlamen</strong>t hat: Keiner <strong>schwänzt</strong> so oft wie er.</p>



<p>Nach unserem Bericht nahm er an den<strong> </strong>nächsten<strong> drei Sitzungen</strong> teil. Das war&#8217;s schon: Seitdem wurde er<strong><strong> nicht mehr</strong> im Stadtparlament</strong> gesehen.</p>



<p>Dabei ist die <strong>Geschäftsordnung</strong> eindeutig: <strong>Die</strong> <strong>Mitglieder des Magistrats</strong> sind <em>„zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet“</em>. Doch das scheint einen Baltruschat nicht zu interessieren:</p>



<p>In dieser Legislaturperiode tagte das Stadtparlament <strong>28 Mal</strong>, Baltruschat schwänzte<strong> 21 Sitzungen</strong>.</p>



<p>Das grenzt an<strong> öffentliche Missachtung der parlamentarischen Arbeit</strong>: Ist ein solches Verhalten eines Stadtrats nicht eher <em>&#8222;unter aller Sau&#8220;</em> und damit <strong>ein Fall für den Stadverordnetenvorsteher</strong>?</p>



<p><strong>Aber nicht doch!</strong></p>



<p>Bei einem <strong>CDU-Parteifreund</strong> drückt Hegeler<strong> beide Augen fest zu&#8230;</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Professionelle Banden plündern teure BMW in Hofheim und Kriftel aus</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/04/10/banden-pluendern-bmw/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2022 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Foto oben zeigt einen BMW aus Hofheim. Er wurde heimgesucht von Mitgliedern einer professionellen Autoknacker-Bande, die sich auf Navigations- und Multimediageräte sowie Lenkräder aus BMW-Fahrzeugen spezialisiert haben. Tagelang trieben sie in Hofheim und Kriftel ihr Unwesen. Wir sagen, wo sie Autos ausplünderten – und weshalb sie ausgerechnet Fahrzeuge der Münchener Nobelmarke suchen.

Außerdem: Impressionen aus dem Stadtparlament: Von Geld, das keiner kennt, und einem Gremium, das nicht existiert --- Stadtverwaltung prüft Enteignung des Lorsbacher Reiterhofs --- Vorderheide II: Bürgermeister greift Stadtverordnete scharf an --- Aktuelle Nachrichten aus den Rathäusern u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>BMW-Fahrer genießen ein Image als sportliche, dynamische, manchmal auch etwas arrogante Automobilisten. Jetzt aber haben sie unser aller Mitleid verdient: Sie sind in das Visier internationaler Autoknacker-Banden geraten. Die gehen rücksichtslos und rabiat&nbsp;vor – auch in Hofheim und Kriftel. Dann sieht der Stolz eines BMW-Fahrers aus wie auf unserem Bild oben: Es zeigt das ausgeplünderte Cockpit eines Fahrzeugs, das in der Königsteiner Straße am Steinberg geparkt worden war&#8230;</strong></p>



<p><strong>Aus Kriftel </strong>meldet die Polizei gleich mehrere Fälle, bei denen ein <strong>Gesamtschaden von fast 40.000 Euro </strong>verursacht wurde:</p>



<p>In der Straße <strong>&#8222;Am Ringofen&#8220; </strong>stiegen die Täter gewaltsam in einen<strong> </strong>5er BMW ein und bauten den Airbag, das Lenkrad, die Navigations- sowie die Multimediaeinheit aus.</p>



<p><strong>Am</strong> <strong>Ziegelpark</strong> verschwand das Lenkrad aus einem 430er BMW.</p>



<p>Am<strong> Robert-Schuman-Ring</strong> ließen die Täter aus einem 3er BMW die Innenkonsole, das Lenkrad, das Navigationssystem sowie den Tacho mitgehen.</p>



<p><strong>&#8222;Am Erdbeeracker&#8220;</strong> stiegen Unbekannte gewaltsam in einen 3er BMW ein: Airbag, Konsole, Lenkrad und Navi wurden ausgebaut und gestohlen.</p>



<p>Bereits zu Beginn dieses Monats war in <strong>Kriftel</strong> in der Straße <strong>&#8222;Am Ringofen&#8220;</strong> ein weißer 5er BMW aufgebrochen worden. Die Täter bauten das Lenkrad mit Airbag sowie das Navigations- und Multimediasystem aus.</p>



<p>Nur wenige Tage zuvor waren in <strong>Hofheim</strong> binnen weniger Nachtstunden fünf BMW aufgebrochen worden – in den Straßen<strong> Am Steinberg, Wingertstraße, Königsteiner Straße</strong> und <strong>Am Alten Birnbaum</strong>. Auch hier wurden Lenkräder mit Airbags sowie festeingebaute Navigationsgeräte entwendet.</p>



<p><strong>Antonia Vogel </strong>berichtet in der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> über ihr &#8222;Erlebnis&#8220;: Der weiße BMW ihres Freundes sei nachts in der Königsteiner Straße aufgebrochen worden. <em>&#8222;Mithilfe eines Schneidewerkzeugs oder Ähnlichem wurde in die Fahrertür gewaltsam ein Loch geschnitten, um sich durch den Seilzug des Fensterhebers Zugang ins Innere des Autos zu verschaffen. Der gesamte Innenbereich mit Lenkrad, Navidisplay/-computer und Tacho wurde entwendet.&#8220;</em> Der Schaden allein in diesem Fall: rund 15.000 Euro.</p>



<p>Das Vorgehen der Täter ist nicht neu, ihre <strong>Spur der Verwüstung</strong> zieht sich inzwischen durch ganz Deutschland. Konkrete <strong>Fahndungsergebnisse</strong> liegen bei der Polizei bislang nicht vor. Die Täter sollen überwiegend aus <strong>Osteuropa</strong> stammen, wohin die Beute wohl auch auf schnellstem Weg gebracht wird. Die <strong>professionelle</strong> <strong>Durchführung</strong> der Taten lässt die ermittelnden Kripobeamten <strong>geschulte</strong> <strong>Autoknacker-Banden</strong> vermuten.</p>



<p>Warum werden vor allem <strong>Lenkräder</strong>, <strong>Navis</strong> und <strong>Entertainmentsysteme</strong> erbeutet? Und warum fast nur bei <strong>BMW</strong>?</p>



<p class="has-text-align-left">Bei der Polizei heißt es, diese Technik ließe sich bei BMW-Fahrzeugen recht <strong>fix</strong> <strong>und</strong> <strong>einfach</strong> ausbauen. In der Regel stünden die teuren <strong>Navigationsgeräte</strong>, <strong>Entertainmentsysteme</strong> oder gleich das gesamte <strong>Lenkrad</strong> inclusive <strong>Airbag</strong> der neueren Modelle aus des Münchener Autoherstellers auf der <strong>Wunschliste</strong> der Hehler. Die seien am meisten gefragt – und bringen den Autoknackern <strong>das</strong> <strong>meiste</strong> <strong>Geld</strong>.</p>



<p><strong>Die Kriminalpolizei Hofheim </strong>hat die Ermittlungen übernommen und bittet unter der Rufnummer 06192 20790 um Hinweise.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-large-font-size"><strong>Impressionen aus dem Hofheimer Stadtparlament</strong></p>



<h1 class="wp-block-heading">Von Geld, das keiner kennt, und einem Gremium, das nicht existiert</h1>



<p><strong>Sieben Stunden lang haben Hofheims Stadtverordnete in der zurückliegenden Woche getagt, drei Stunden am Dienstag, vier am Mittwoch. Rund vierzig Themen standen auf der Tagesordnung, einige waren schnell abgehakt, andere fanden umso längere – manchmal auch arg langatmige – Diskussionen. Impressionen aus Hofheims wichtigster Politrunde.</strong></p>



<p>Zunächst ein Vorschlag zur <strong>Verkürzung der Sitzungen</strong>: Derzeit leitet nahezu<strong> jeder</strong> Stadtverordnete <strong>sein Statement</strong> mit den Worten ein: &#8222;<em>Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren&#8220;</em>.</p>



<p>Sagt ein Mandatsträger <strong>mehrmals</strong> etwas, wird der Spruch jedes Mal <strong>erneut</strong> aufgesagt. Manche hängen noch ein freundliches <em>&#8222;liebe Kolleginnen und liebe Kollegen&#8220;</em> <strong>hintendran</strong>. Selbst <strong>Parlaments-Youngster</strong> wie BfH-Chef <strong>Wilhelm Schultze</strong> oder der heimliche SPD-Frontmann <strong>Aaron Kowacs</strong> haben sich widerspruchslos dieser sinnentleerten Routine unterworfen:&nbsp;</p>



<p><em>&#8222;Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und liebe Kollegen&#8220;</em>: <strong>Einmal am Abend</strong> pro Redner, das wäre ja <strong>okay</strong>. Aber gefühlte <strong>hundert</strong> <strong>Mal</strong> und vermutlich noch viel mehr in nur drei, vier Stunden: Da verkommt Freundlichkeit zur billigen Floskel.</p>



<p><strong>Muss das wirklich sein?</strong></p>



<p>Würde die <strong>Grußformel</strong> von jedem Redner nur ein Mal aufgesagt, ließe sich die <strong>Sitzungsdauer</strong> <strong>signifikant verkürzen</strong> – und das auch noch <strong>ohne Qualitätsverlust!</strong></p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Als nerviger Zeitschinder entpuppte sich <strong>Ralf Weber</strong>. Der FDP-Mann hat einen neuen <strong>Trick</strong> gefunden, mehr reden zu können: Er spaltete von einem <strong>Antrag</strong> (alle Bebauungspläne sollten überarbeitet und ggfls. geändert werden) einen <strong>Unterkomplex</strong> ab (Bebauungspläne sollten vom Magistrat großzügiger geändert werden können). So legte er <strong>zwei Anträge</strong> vor, durfte folglich auch <strong>zwei Mal</strong> reden. </p>



<p>In ermüdender Ausführlichkeit quälte Weber die Runde der Lokalpolitiker mit seinen persönlichen <strong>Überlegungen</strong>. Er <strong>versprach</strong>, sich kurz zu fassen, und redete dann <strong>immer weiter</strong>. Dabei wiederholte er sich <strong>mehrmals</strong>, das alles auch noch in <strong>einschläferndem</strong> <strong>Singsang</strong>. </p>



<p>Der <strong>Verdacht</strong>, dass der Mann lediglich eigene Geschäftsinteressen vertrat – Weber ist Immobilienmakler –, drängte sich auf. <strong>Seine Monologe</strong> kosteten jedem Stadtverordneten in Summe mindestens <strong>eine halbe Stunde Lebenszeit</strong>.</p>



<p>Sie haben aber wohl <strong>kaum eine Chance</strong>, sich gegen solche Auswüchse zu <strong>wehren</strong>. </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Ingrid Schulz</strong>, meldete sich an diesem Abend einmal zu Wort. Sie hat nichts zu sagen im Stadtparlament, aber was sie sagt, hat durchaus Gewicht:</p>



<p>Frau Schulz: <em>&#8222;Manchmal habe ich hier das Gefühl: Es ist alles schon gesagt – nur noch nicht von jedem.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Stadt Hofheim als Sponsor der Jäger?</h2>



<p><strong>Die</strong> <strong>kleinste</strong> <strong>Fraktion</strong> – die Linken – schafft es immer wieder, die Stadtspitze zur <strong>Weißglut</strong> zu bringen. Es reicht schon aus, dass sich<strong> Barbara Grassel </strong>und <strong>Bernd Hausmann</strong> zu Wort melden: Dann reagiert die <strong>Rathausführung</strong> und auch der eine oder andere <strong>Stadtverordnete</strong> wie <strong>ein Stier </strong>auf die rote Muleta&nbsp;des Matadors.&nbsp;</p>



<p>Jüngstes Beispiel: Die Stadt ist, weil sie entsprechende <strong>Grundstücke</strong> besitzt, Mitglied von <strong>Jagdgenossenschaften</strong>. Auf die <strong>Pachteinnahmen</strong> verzichtet sie: Das Geld dürfen die Jagdgenossenschaften behalten. Keiner weiß, um <strong>wie</strong> <strong>viel</strong> Geld es sich handelt. Die großzügige Praxis wurde im Stadtparlament offenbar <strong>nie</strong> <strong>hinterfragt</strong>. </p>



<p>Jetzt wollte <strong>Barbara Grassel</strong> vom Magistrat wissen, auf welche Summe die Stadt <strong>verzichtet</strong> und was die Jagdgenossenschaften mit dem <strong>städtischen</strong> <strong>Geld</strong> anfangen.</p>



<p>Die Frage ist natürlich <strong>völlig</strong> <strong>berechtigt</strong>. Und nicht nur das: <strong>Alle</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> sollten die <strong>Antwort</strong> kennen. Schließlich ist es <strong>städtisches</strong> <strong>Geld</strong>, das den Jagdgesellschaften zufließt.</p>



<p>In der <strong>Stadtspitze</strong> scheint man das anders zu sehen. Der zuständige<strong> Stadtrat Bernhard Köppler </strong>– ein SPD-Mann – trat wie ein ertappter Sünder auf. <em>&#8222;In der Frage schwingt was mit!&#8220; </em>empörte er sich. Es werde der Eindruck vermittelt, die Jagdgesellschaften würden mit Geld von der Stadt<strong> ein gutes Geschäft</strong> machen: <em>&#8222;Ich wehre mich dagegen.&#8220;</em></p>



<p><strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> ging ans Rednerpult und sagte, er spüre eine <em>&#8222;athmosphärische Verstörung&#8220;</em>. Und mit <strong>bösem Blick </strong>in Richtung Grassel giftete er: Er sehe die <strong>Fragestellung</strong> <em>&#8222;als Verunglimpfung der Jäger und Landwirte&#8220;</em> an, als <em>&#8222;Vorverurteilung&#8220;.</em> </p>



<p>Auch <strong>Jürgen Pauly</strong> meldete sich zu Wort. Der Mann sitzt für die <strong>CDU</strong> im Stadtparlament und ist <strong>Vorsitzender der Hofheimer Jagdgenossenschaft</strong>. Er warf Frau Grassel eine <em>&#8222;bodenlose Frechheit&#8220;</em> vor und <strong>beteuerte</strong>: <em>&#8222;Hier läuft alles rechtmäßig ab.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<p>Eine Antwort auf die <strong>simple Grassel-Frage</strong> war all das natürlich <strong>nicht</strong>. Und so konnte die Linke denn auch den <strong>Entrüsteten</strong> entgegenhalten: Sie könnten<strong> jedem ungewollten Eindruck</strong> ganz einfach und schnell entgegenwirken – mit <strong>Transparenz</strong>.</p>



<p>Köppler sah wohl ein, dass seine <strong>Attacke</strong> gegen Grassel unberechtigt war: Jedenfalls nahm er <strong>seinen Vorwurf zurück</strong>. Der Magistrat sammle derzeit Informationen bei <strong>Jagdgenossenschaften</strong> und <strong>Ortslandwirten</strong>, sagte er. Noch lägen nicht alle Daten vor. Sobald sie vollständig seien, würden die Stadtverordneten informiert.</p>



<p>Ach ja: Eine erste Anfrage zum <strong>Thema &#8222;städtische Jagdpachten&#8220; </strong>hatten die Linken bereits im <strong>Februar letzten Jahres</strong> gestellt. Dass der Magistrat <strong>bis heute</strong> nicht die Höhe der städtischen <strong>Pachteinnahmen</strong> und ihre <strong>Verwendung</strong> angeben kann:</p>



<p>Das sollte Hofheims Stadtverordnete <strong>nachdenklich</strong> stimmen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Arbeitskreis Energie&#8220;: Gremium ohne Mitglieder</h2>



<p>Und dann deckte Barbara Grassel noch mit einer kurzen Frage eine <strong>ganz besondere</strong> <strong>Abstrusität</strong> in Hofheims Politik auf:</p>



<p><strong>Es gibt städtische Gremien, die gibt&#8217;s gar nicht.</strong></p>



<p>Das ist kein Spruch. <strong>Das ist</strong> <strong>Realität in Hofheims Stadtpolitik</strong>:</p>



<p>Für die Grünen hatte <strong>Gabriele Colpe-Decker</strong> den Antrag gestellt, dass der Magistrat nach 2018 wieder einen <strong>Energiebericht</strong> vorlegen möge. In einem solchen Papier wird aufgezeigt, <strong>wie viel Energie</strong> die Stadt in ihren Liegenschaften (Rathaus, Kindergärten, Sportplätze, Friedhöfe usw.) verbraucht.</p>



<p>Umgehend schlug <strong>CDU-Fraktionschef Alexander Kurz</strong> vor, das Thema zunächst in den<strong> &#8222;Arbeitskreis Energie&#8220;</strong> zu überweisen. So macht man das, wenn man über ein Thema nicht in der ganz großen Runde diskutieren will.&nbsp;</p>



<p><strong>Barbara Grassel</strong> hatte dazu allerdings eine Frage: Man habe schon <strong>etliche Themen</strong> an den Arbeitskreis überwiesen –&nbsp;<em>&#8222;wann tagt der eigentlich?&#8220;</em></p>



<p>Und da musste <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) einräumen: Der Arbeitskreis <strong>existiert überhaupt nicht</strong>. Nach der letzten Kommunalwahl (die war im <strong>März 2021</strong>) seien die <strong>Fraktionen</strong> aufgefordert worden, die <strong>Teilnehmer</strong> zu benennen. <em>&#8222;Das haben nicht alle getan.&#8220;</em></p>



<p>Jetzt liegt also der <strong>grüne Antrag</strong>, einen aktuellen Energiebericht zu erstellen, in einem <strong>Arbeitskreis, den es gar nicht gibt</strong>. Da liegt auch noch ein weiteres Thema, es geht um <strong>Ladestationen</strong> für Autos: Dazu hatte die CDU bereits im <strong>Mai letzten Jahres </strong>einen Antrag gestellt, auch der war an den &#8222;Arbeitskreis Energie&#8220; überwiesen worden.</p>



<p><strong>Das ist bemerkenswert: Keiner unserer Stadtpolitiker hat gemerkt, dass es den Arbeitskreis gar nicht gibt&#8230;</strong></p>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadtverwaltung prüft Enteignung des Lorsbacher Reiterhofs</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg" alt="L 3011" class="wp-image-17656" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rechts das Klärwerk, geradeaus die Klärwerkskurve, dahinter liegt Lorsbach: Dieses Straßenstück soll für zwölf Monate gesperrt werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die <strong>Entscheidung</strong> ist gefallen: Lorsbach soll <strong>für ein Jahr abgesperrt</strong> werden, teilte die <strong>Landesbehörde Hessen Mobil </strong>am Freitagmittag mit (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/08/lorsbach-l-3011-wird-voll-gesperrt/">hier</a>). Im <strong>März</strong> <strong>2023</strong> sollen die Arbeiten an der <strong>Stützmauer</strong> des Mühlgrabens und zum Ausbau der L 3011 vor der <strong>Ortseinfahrt</strong> nach Lorsbach beginnen. Dann kommt kein Auto kommt mehr durch: Die Straße wird in beiden Richtungen dicht gemacht.</p>



<p>In der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> zeigte man sich <strong>empört</strong>: Unisono hieß es, das bedeute den <strong>Todesstoß</strong> für die letzten Lorsbacher Geschäfte, für die Tankstelle, den Imbiss, die Gastronomen&#8230;</p>



<p>Kann Hofheim noch etwas<strong> gegen die Vollsperrung</strong> unternehmen?</p>



<p>Theoretisch wäre eine <strong>einspurige Umfahrung</strong> der Baustelle möglich gewesen. Dafür hätte der benachbarte Reiterhof <strong>Grundstücksflächen</strong> zur Verfügung stellen müssen. Erst verhandelte Hessen Mobil, zuletzt versuchte es auch der Magistrat – <strong>vergebens</strong>. Der Besitzer des Reiterhofs lehnte ab. Er sieht sich in seiner Existenz bedroht.</p>



<p>Mit einer <strong>ungewohnt emotionalen Rede</strong> appellierte <strong>FWG-Chef Andreas Nickel </strong>– er wohnt in Lorsbach – an das Parlament und den Magistrat: Man müsse alles noch Mögliche unternehmen, um die Vollsperrung zu verhindern. <em>&#8222;Wir sollten in den Kampagnenmodus wechseln.&#8220;</em> Nickel sprach von <strong>Demonstrationen, </strong>und er forderte <strong>juristische Schritte</strong>.</p>



<p>Jetzt soll sogar geprüft werden, ob der Reiterhof enteignet werden könnte. In einer aktuellen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093411.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> des Magistrats heißt es dazu: Die Stadtverordnetenversammlung wolle rechtliche Schritte bis zur Enteignung. <em>&#8222;Diesem Prüfantrag </em><em>wird der Magistrat nachkommen und sich nochmals bemühen, eine einjährige Vollsperrung zu vermeiden.&#8220;</em></p>



<p>Diese Darstellung ist allerdings reine <strong>Augenwischerei</strong> und soll wohl darüber hinwegtäuschen, dass Hofheims Magistrat der Planung von Hessen Mobil über lange Zeit <strong>tatenlos</strong> zugesehen hat. Der Linke<strong> Bernd Hausmann</strong> sprach das offen an: Der Magistrat habe wiederholt gesagt, sich nicht in die Planung anderer Behörden <strong>einmischen</strong> zu wollen. Als man im Rathaus Hofheim <strong>endlich aktiv</strong> wurde, war&#8217;s <strong>zu</strong> <strong>spät</strong>. Hausmann:<em> &#8222;Das Ergebnis ist auch Folge des Nicht-Handeln des Magistrats.&#8220;</em></p>



<p>Eine <strong>Enteignung</strong>, die der Magistrat jetzt prüfen will, ist ein <strong>langwieriges</strong> und <strong>kompliziertes</strong> <strong>Verfahren</strong>. Wenn sie <strong>überhaupt möglich</strong> wäre: Warum wurde darüber nicht <strong>vorher</strong> nachgedacht?</p>



<p>Nach längerer Debatte wurden vo Stadtparlament vier Aufträge an den <strong>Magistrat</strong> vergeben. Es geht um die <strong>Baustelle und die drohende Vollsperrung</strong>, aber auch um den seit Jahrzehnten geplanten <strong>Radweg</strong> von Lorsbach nach Hofheim, bei dessen Planung Hessen Mobil nicht vorankommt. Die <strong>Beschlüsse</strong> lauten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Der Magistrat wird gebeten, <strong>alle denkbaren Maßnahmen</strong> wie beispielsweise rechtliche Schritte zu prüfen, um eine Vollsperrung der L3011 <strong>abzuwenden</strong> bzw. sie zeitlich soweit wie möglich <strong>zu</strong> <strong>reduzieren</strong>.</li>



<li>Der <strong>Magistrat</strong> möge alle betroffenen <strong>Anliegerkommunen</strong> <strong>einbinden</strong> und bei Bedarf <strong>externen</strong> <strong>fachlichen</strong> <strong>Rat</strong> einholen.</li>



<li>Der Magistrat möge <strong>sicherstellen</strong>, dass der geplante <strong>Radweg</strong> in die Baumaßnahme soweit als möglich <strong>integriert</strong> wird.</li>



<li>Der Magistrat möge darauf <strong>hinwirken</strong>, dass das <strong>Planfeststellungsverfahren</strong> für den <strong>Radweg</strong> zwischen Hofheim und Lorsbach endlich <strong>abgeschlossen</strong> wird.</li>
</ol>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Bürgermeister greift Stadtverordnete scharf an</h1>



<p><strong>Vorderheide II</strong> geht weiter – wie erwartet: Das Stadtparlament hat am Mittwoch mit breiter Mehrheit den Beschluss wiederholt, dass die Stadt<strong> nicht weiter klagen soll.</strong> Damit wäre das umstrittene Baugebiet endgültig beerdigt. Bürgermeister Christian Vogt (CDU) allerdings hat den Beschluss <strong>erneut</strong> als <strong>rechtswidrig beanstandet </strong>und abgelehnt. Jetzt könnte die Stadtverordnetenversammlung gegen ihren Bürgermeister klagen&#8230;</p>



<p><strong>Vogt </strong>griff die Opposition – Grüne, SPD, BfH und Linke – <strong>scharf</strong> an. Er warf den Mandatsträgern vor, der Stadt <strong>vorsätzlich Schaden zuzufügen</strong>. <em>&#8222;Wenn mir einer sagt, es gebe keine Schäden, der will Schäden sehenden Augens nicht abwehren.&#8220;</em></p>



<p>Die <strong>Vorgänge</strong> wurden bereits ausführlich erläutert (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">hier</a>). Der Bürgermeister hat seine aktuelle <strong>Position</strong> jetzt in einer Pressemitteilung auf der <strong>Webseite der Stadt </strong>veröffentlicht (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093412.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). Nicht veröffentlicht hat er ein <strong>sechsseitiges Schreiben</strong>, in dem er sein Vorgehen begründet. </p>



<p><strong>Ungewöhnlich</strong> genug, dass von der Rathaus-Pressestelle über Vorgänge im Stadtparlament berichtet wird. Aber dann bitte umfassend! Warum versucht Vogt, den Bürgern Informationen vorzuenthalten?</p>



<p>Zur <strong>Dokumentation</strong> des ungewöhnlichen, ja einmaligen stadtpolitischen Vorgangs <strong>veröffentlicht</strong> der Hofheim/Kriftel-Newsletter das Vogt-Schreiben <strong>im</strong> <strong>Original</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220407_Beanstandung-BGM.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Für mehr Infos auf Stadt-Webseite – gegen Tempo 30 auf Rheingaustraße </h1>



<p><strong>Einige ausgewählte Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung in Kürze:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auf der städtischen Webseite sollen<strong> freie Gewerbeflächen</strong> angeboten werden:Ein Antrag der BfH – angenommen.</li>



<li>Die <strong>Ortsbeiräte</strong> bekommen eine neue Satzung: Die sollen sie vor einer endgültigen Beschlussfassung erst einmal selbst beurteilen.</li>



<li>Am Rande der Altstadt soll höher gebaut werden dürfen, deshalb soll der <strong>Bebauungsplan Nr. 75 &#8222;Alte Bleiche&#8220;</strong> geändert werden: Angenommen.</li>



<li>Die Stadt veröffentlicht Termine städtischer Gremien als Anzeige in der Hofheimer Zeitung und am Schwarzen Brett. Dort soll ein <strong>QR-Code</strong> eingefügt werden, der auf die entsprechende Internetseite mit der kompletten Tagesordnung hinweist. Ein Antrag der FWG – angenommen.</li>



<li>Eine Arbeitsgruppe aus Stadtverordneten und Verwaltungsmitarbeitern soll dafür sorgen, dass das <strong>Kinderparlament</strong> wieder aktiviert wird. Ein Antrag der Grünen – angenommen.</li>



<li>Der Magistrat soll dafür Sorge tragen, dass das Programm des Kreisstadt-Sommers zukünftig stärker die Interessen von <strong>Kindern und Jugendlichen</strong> berücksichtigt. Ein Antrag der SPD – angenommen.</li>



<li>Der Magistrat soll darauf hinwirken, dass auf der <strong>Rheingaustraße</strong> Tempo 30 eingerichtet wird, um die Lärm- und Gesundheitsbelastung der Anwohner zu reduzieren. Ein Antrag der Grünen &#8211; abgelehnt.</li>



<li>Der Magistrat soll klären, inwieweit <strong>Mehrweg-Pfandsysteme</strong> genutzt werden können bzw. ob die Stadt Hofheim die Gastronomen dabei unterstützen kann, diese einzuführen. Ein Antrag der BfH – das Thema wird zunächst im Ausschuss beraten.</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel im Einsatz für die Ukraine</h1>



<p class="has-text-align-left"><strong>Spendenlauf der Krifteler Weingartenschule</strong> im Freizeitpark: Als Zeichen des Zusammenhaltes wurden rund 225 Runden gelaufen. Sie erbrachten einen Spendenbeitrag von 24.415 Euro.&nbsp;<strong>Tina Schehler</strong> berichtet auf der Gemeinde-Webseite (<a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-erliefen-fast-25-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Rund 30 Geflüchtete aus der Ukraine</strong> sind im Haus Maria Elisabeth in Hofheim untergekommen. Dort ist Platz für 170 Personen. Seit Anfang März haben sich zudem <strong>255 Ukrainer im Rathaus registriert</strong>. Sie sind in Privatunterkünften untergebracht. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093395.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Für die Vermittlung von Wohnraum für Ukraine-Flüchtlinge</strong> gibt es jetzt eine vom Bund unterstützte Plattform. Darauf weist das Landratsamt hin. Der Kreis stellt seine eigene Wohnraumbörse ein und empfiehlt die Webseite&nbsp;<a href="http://www.unterkunft-ukraine.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.unterkunft-ukraine.de</a>. Mehr <a href="https://www.mtk.org/Wohnraum-unter-Unterkunft-Ukraine-10405.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim</strong> bietet zusätzlich zu seinem normalen Übungsangebot weitere Sportangebote für ukrainische Flüchtlinge an. Auf Anregung von <strong>Martina Malerczyk</strong> hat sich eine Gruppe von fünf Übungsleiterinnen bereit erklärt, unentgeltlich samstags zunächst zwei Turnstunden anzubieten. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/sportangebot-fuer-ukrainische-fluechtlingskinder" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Evangelische Johannesgemeinde</strong> lädt jeden Samstag ukrainische Flüchtlinge in den Gemeindesaal ein: <em>&#8222;Wir wollen die Ukrainer, die in Unterkünften in der Stadt untergekommen sind, einladen auf Kaffee, Kuchen, Gemeinschaft und eine Spielzeit für die Kinder.&#8220;</em> Kuchenspenden sind willkommen. Mehr <a href="https://johannesgemeinde.info/aushaenge/noch-mehr-kuchen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nachrichten aus den Rathäusern</h1>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg" alt="20220409 laendcheshalle" class="wp-image-21071" width="688" height="396" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220409-laendcheshalle-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Abteilungsleiter und Lokalpolitiker versammeln sich um Präsident Kage und präsentierten zur Eröffnung der Ländcheshalle einen Hefeteig-Schlüssel.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Den Schlüssel für die neue Ländcheshalle </strong>hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt </strong>an diesem Samstag an <strong>Michael Kage</strong>, den Präsidenten des TV Wallau 1860, überreicht. Der Verein mit seinen vier Abteilungen wird künftig – wie schon bei der alten Ländcheshalle – der Hauptnutzer sein. Die neue Dreifeld- und eine Mehrzweckhalle werden vornehmlich dem Vereins- und Schulsport dienen, aber auch für Kultur- und Wettkampfveranstaltungen genutzt. Die Dreifeldhalle bietet für bis zu 600 Personen Platz, die Mehrzweckhalle für bis zu 199 Personen.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093435.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zur Erinnerung an den Heimatforscher Rolf Kubon</strong> hat die Stadt Hofheim eine Gedenkstele am Fuß des Kapellenbergs aufgestellt. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte im Januar ausführlich berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/25/heimatforscher-rolf-kubon/">hier</a>); an diesem Samstag fand die Einweihung statt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093430.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Beim &#8222;Frühjahrsputztrag&#8220;</strong> waren rund 120 Hofheimer im Einsatz. Die Pressestelle des Rathauses berichtet ausführlich (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093391.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<p><strong>Der Parkplatz hinter der Stadtbücherei</strong> wird vom 11. April an gesperrt. Grund ist der Umzug der Stadtbücherei und des Stadtarchivs. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093415.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ein neues Freitagsblick-Video</strong> hat Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> ins Netz gestellt. Zu finden ist es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lJVqBNbybtU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Verein SeniorenNachbarschaftsHilfe</strong> lädt am Mittwoch, 27. April, zu einer Tagesfahrt zum Freilichtlabor Lauresham und zum Kloster Lorsch ein. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093414.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In der Rheingaustraße</strong> muss der Verkehr vom 11. April an mittels Ampeln um eine Baustelle geleitet werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093413.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die &#8222;Solmsstraße&#8220;</strong> in Marxheim wird vom 19. April bis 13. Mai voll gesperrt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/verkehrsnachrichten.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="305" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg" alt="40F5E571 9062 465B 8F79 4A4A9270CCC6" class="wp-image-20887" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6.jpeg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/40F5E571-9062-465B-8F79-4A4A9270CCC6-300x143.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Michael Gottschalk und Franz Jirasek an der Magnolie &#8222;Krifteler Frühling&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Eine einzigartige Magnolie</strong> war im Herbst 2018 vor der Gemeindebücherei in Kriftel gepflanzt worden: <strong>Michael Gottschalk</strong> von der <a href="https://www.magnoliasforyou.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magnolia-Marketing GmbH</a> aus Kriftel hatte sie exklusiv für die Gemeinde Kriftel gezogen – eine ganz neue Sorte, die nicht im Verkauf erhältlich ist. Wegen Corona konnte die Pflanze bisher nicht eingeweiht werden, auch wird noch ein Name gesucht – bis dahin heißt die Magnolie noch <strong>„Krifteler Frühling“</strong>. Der Züchter hat sie jetzt mit dem Ersten Beigeordneten <strong>Franz Jirasek</strong> besichtigt: Die Magnolie werde sechs bis acht Meter hoch werden,&nbsp;sagte Gottschalk, und sie werde &#8222;<em>ein Monument darstellen“</em>. Rathaussprecherin <strong>Tina Schehler</strong> hat darüber einen Bericht geschrieben, der auf der Webseite der Gemeinde zu finden ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kriftel-magnolie-wird-immer-schoener/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das fertiggestellte Wohnquartier „Wohnen am Obstmarkt“</strong> wurde von Mitgliedern der gemeindlichen Gremien besichtigt. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wohnquartier-am-bahnhof-besichtigt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong><strong>Dr. Holger Küst</strong> vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) </strong>traf sich mit Kriftels Ersten Beigeordneten <strong>Franz Jirasek</strong> und Ordnungsamtsleiter <strong>Volker Kaufmann</strong>: Er legte eine Liste vor mit Punkten, an denen eine Ver- oder Nachbesserung der Situation für Radfahrer erwünscht ist. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/verbesserungen-fuer-fahrradfahrende/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftels SPD-Chef von Zug überfahren</h1>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/A9994958-4371-48DB-8C15-44BB8366FFB6.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/A9994958-4371-48DB-8C15-44BB8366FFB6.jpeg" alt="A9994958 4371 48DB 8C15 44BB8366FFB6" class="wp-image-20889" width="688" height="516"></a><figcaption class="wp-element-caption">An diesem Bahnübergang in Kriftel starben innerhalb weniger Tage zwei Menschen.</figcaption></figure>



<p>Zum zweiten Mal innerhalb nur von nur zwei Wochen ist es zu einem <strong>tödlichen Unfall</strong> am <strong>Bahnübergang in Kriftel </strong>gekommen. Opfer diesmal: Der Gemeindevertreter und Kreisbeigeordnete <strong>Werner Moritz-Kiefert </strong>und sein <strong>Assistenzhund Yogi</strong>.</p>



<p><strong>Der 74-Jährige&nbsp;</strong>war am letzten Sonntag abends zu einem kleinen Spaziergang mit seinem Hund aufgebrochen. Dabei wollte er in der <strong>Paul-Duden-Straße</strong> die Schienen überqueren.&nbsp;</p>



<p>Nach ersten Ermittlungen der Polizei waren die <strong>Schranken</strong> zu dieser Zeit bereits <strong>geschlossen</strong>. Der Zugführer leitete eine <strong>Notbremsung</strong> ein, konnte aber den <strong>Zusammenstoß</strong> nicht mehr verhindern. <em>&#8222;Der Fußgänger und dessen Hund verstarben noch an der Unglücksstelle&#8220;</em>, heißt es in der <strong>Polizeimeldung</strong>. Und weiter: <em>&#8222;Zum jetzigen Ermittlungsstand wird von einem Unglücksfall ausgegangen.&#8220;</em></p>



<p>Nur zwei Wochen zuvor war an der gleichen Stelle ein <strong>12-jähriger Junge </strong>von einer S-Bahn <strong>überfahren</strong> worden. Nach einem <strong>Familienstreit</strong>, den die Polizei hatte schlichten müssen, war der Junge nach <strong>draußen</strong> <strong>gelaufen</strong> und kam wenig später mitten auf dem Bahnübergang <strong>ums</strong> <strong>Leben</strong>.</p>



<p>Werner Moritz-Kiefert ist seit 20 Jahren blind. Der pensionierte Verwaltungsfachwirt war seit Jahrzehnten in der SPD aktiv, erst in Hofheim und später in Kriftel, wo er neun Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins war. Auf Kreisebene engagierte er sich im Kreisausschuss und auch im Behindertenbeirat.</p>



<p><em>„Wir sind tief betroffen“</em>, werden<strong> Bürgermeister Christian Seitz</strong> und der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek</strong>. In einem Bericht auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gemeinde-Webseite</a> heißt es, man sei wiederholt bei der Bahn vorstellig geworden, um auf eine Erhöhung der Sicherheit durch eine <strong>Vollschranke</strong> oder ein <strong>akustisches</strong> <strong>Warnsystem</strong> bei heruntergelassener Schranke hinzuwirken. <em>&#8222;Im März 2013 kam dann ein offizielles Schreiben der DB Netz mit der Information, die DB sehe keine Veranlassung, etwas zu ändern.“</em> Die DB argumentiere: Wer <em>„rechtswidriges Verhalten“</em> an den Tag lege, habe die Folgen selbst zu verantworten.</p>



<p>Jetzt, nach <strong>zwei tödlichen Unfällen</strong> innerhalb weniger Wochen, werde man sich erneut an die Bahn wenden und sie in die Verantwortung nehmen: Schließlich sei wegen der Entwicklung des <strong>Wohn- und Gewerbegebietes „Am Krifteler Wäldchen“ </strong>an dieser Stelle mit <strong>mehr Fußgänger- und Radverkehr</strong> zu rechnen.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Kurz nach dem tödlichen Unfall wurde in der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/159353474748779" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Kriftel/Hofheim/Hattersheim&#8220;</a> ein kleines <strong>Video</strong> veröffentlicht: Es zeigte die <strong>geöffneten</strong> <strong>Schranken</strong> am Bahnübergang in Kriftel, die<strong> rote Ampel</strong> blinkte: Ein Zug kam. Warum waren die Schranken <strong>nicht geschlossen</strong>?</p>



<p><strong>Michael Gärtner</strong>, Moderator der Facebook-Gruppe, fragte bei der Bahn nach und bekam zur Antwort:</p>



<p><em>&#8222;Am Morgen des 5. April war ein Lkw auf dem Bahnübergang in Kriftel stehengeblieben. Dieser hatte die Schranke auf einer Seite blockiert und so eine technische Störung hervorgerufen. Anschließend konnte der Lkw den Bahnübergang verlassen. Unsere Techniker haben die Anlage daraufhin schnellstmöglich repariert, sie funktioniert seitdem wieder einwandfrei.&#8220;</em></p>



<p><strong>Eine Gefahr habe nicht bestanden: </strong>Die Anlage am Bahnübergang sei <strong>signalgesteuert</strong>. Bei einer <strong>Störung</strong> erhalte der Zug <strong>kein</strong> <strong>grünes</strong> <strong>Signal</strong>: Das bedeute für den Lokführer, vor dem Bahnübergang zunächst zu halten. <em>&#8222;Hat sich der Lokführer davon überzeugt, dass der Bahnübergang frei ist, kann er diesen langsam passieren&#8220;. </em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p>Die <a href="https://www.ecokids.education/" target="_blank" rel="noopener">Ecokids-Education</a> lädt ein zu einem Waldspaziergang auf dem Waldvogelpfad mit Erlebnisstation und Quiz. Termin: 30. April, von 11 bis 12 Uhr. Mehr <a href="https://www.facebook.com/events/3203797316519458/?ref=newsfeed" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim</strong> hat sein Outdoor-Fitnesstraining am Kapellenberg wieder aufgenommen. Das Training findet jeden Sonntag um 8 Uhr und jeden Mittwoch um 19 Uhr statt. Mehr <a href="https://tvhofheim.de/outdoor-fitness-beim-tv-hofheim-startet-in-den-sommer" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Stadtwald in Gefahr: Der Brandbrief des scheidenden Revierförsters</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 12:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Colpe-Decker Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Daubitz Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
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		<category><![CDATA[Westenberger Günter]]></category>
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					<description><![CDATA[Sage keiner, er habe es nicht gewusst: Hofheims Stadtwald ist in allergrößter Gefahr! Die Trockenheit der letzten Jahre hat den Bäumen schwer zugesetzt, darauf hat die Stadt wenig Einfluss. Aber wo sie etwas hätte tun können, da hat sie&#8217;s nicht getan – weil ein paar Jäger das so wollten. So schildert es ein ausgewiesener Fachmann in einem Brandbrief. Allein: Die Vorwürfe, die er erhebt, sind allesamt bekannt! In Papieren der Stadtverwaltung wurden sie bereits vor zwei Jahren genannt. Problem: Die Stadt tut nichts, zumindest viel zu wenig. Und Hofheims schöner Stadtwald – um es beim Namen zu nennen –, der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Sage keiner, er habe es nicht gewusst: Hofheims Stadtwald ist in allergrößter Gefahr! Die Trockenheit der letzten Jahre hat den Bäumen schwer zugesetzt, darauf hat die Stadt wenig Einfluss. Aber wo sie etwas hätte tun können, da hat sie&#8217;s nicht getan – weil ein paar Jäger das so wollten. So schildert es ein ausgewiesener Fachmann in einem Brandbrief. Allein: Die Vorwürfe, die er erhebt,  sind allesamt bekannt! In Papieren der Stadtverwaltung wurden sie bereits vor zwei Jahren genannt. Problem: Die Stadt tut nichts, zumindest viel zu wenig. Und Hofheims schöner Stadtwald – um es beim Namen zu nennen –, der geht kaputt.</strong></p>



<p>Das idyllisch gelegene <strong>Forsthaus</strong> am Fuß des Kapellenbergs wirkt unheimlich still. Die Fenster sind duster, leer und verwaist liegt es da: Hofheims <strong>Revierförster Karlheinz Kollmannsberger</strong> ist in diesen Tagen mit Frau und Kind <strong>ausgezogen</strong>. Die von Stadtvertretern über die Lokalzeitung verbreitete Geschichte, es habe ihn zu seiner Familie nach Niederbayern gezogen, ist eine <strong>Rathaus-Mär</strong>: Die junge Familie, die noch gar nicht so lange in dem schnuckeligen Häuschen lebte, dürfte <strong>geflüchtet</strong> sein. Der hier gepflegte Umgang mit dem Stadtwald erschien ihr wohl <strong>unerträglich</strong>. Kollmannsberger, ein weithin <strong>anerkannter</strong> <strong>Forstexperte</strong>, wollte nicht länger zusehen, wie der Stadtwald<strong> malträtiert</strong> wird. Er hat im <strong>Schwarzwald</strong> eine neue Stelle gefunden.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-foersterei1-e1616677545868.jpg" alt="Brandbrief" class="wp-image-11939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-foersterei1-e1616677545868.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-foersterei1-e1616677545868-300x189.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Das schnuckelige Forsthaus am Kapellenberg: Es steht wieder leer, der Revierförster hat die Stadt verlassen.</figcaption></figure></div>



<p>Ein <strong>Nachfolger</strong> wird gesucht, er wird mit einer <strong>bedrückenden</strong> <strong>Erblast</strong> seinen Dienst antreten müssen: Die Stadt erwartet laut Stellenausschreibung ausdrücklich &#8222;<em><a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/26/ortsteil-gegen-magistrat/" class="rank-math-link">Fingerspitzengefühl</a></em>&#8222;. Der neue Revierförster soll zwischen offenbar unversöhnlichen Interessengruppen – hier Jäger und Landwirte, da Forstexperten und Waldliebhaber – vermitteln können. Bisher, das belegen alle Unterlagen, pflegte man in Hofheim eine <strong>einseitige Bevorzugung der Jäger</strong>. Wenn sich das nicht schleunigst ändert, wird der Neue mit dem Ruf eines <strong>Hampelmanns</strong> leben müssen: Die Jäger lassen ihn <strong>tanzen</strong>, die Stadt schaut zu und <strong>applaudiert</strong> auch noch.</p>



<p>Kollmannsberger, der erst Anfang 2020 von der Stadt angestellt wurde, hat das nicht hinnehmen wollen – und ja, er ist an dieser Situation <strong>gescheitert</strong>. Er hat im Weggehen einen Brief veröffentlicht, der wie <strong>Sprengstoff</strong> wirken müsste: Er schreibt von einem <em>&#8222;Netz aus politischen Entgegenkommen und Vereinbarungen&#8220;</em>, das sich über Hofheims Stadtwald ausgebreitet habe und das einzigartig in ganz Hessen sei. Es lasse <em>&#8222;jegliche Vorstöße, diese prekäre und waldschädliche Situation zu verändern, im Keim ersticken&#8220;</em>.</p>



<p>Unter diesen Voraussetzungen, so die Erkenntnis des Forstfachmanns, &#8222;<em>kann der Wald nicht klimastabil gemacht werden&#8220;.</em></p>



<p>Konkret kritisiert Kollmannsberger in seinem Schreiben: Der Aufbau <strong>eines</strong> <strong>Mischwaldes</strong>, <em>&#8222;dies möglichst mit einer klimastabilen, artenreichen und natürlichen Verjüngung des Waldes&#8220;</em>, sei in Hofheim <em>&#8222;nicht ansatzweise möglich&#8220;</em>. Grund dafür seien die <em>&#8222;exorbitant hohen Rehwildbestände in den Hofheimer Waldungen&#8220;.</em> Die vielen Rehe fressen mit Vorliebe die <strong>Jungpflanzen</strong> – Folge:</p>



<p>Normalweise müssten hier <strong>25 verschiedene Baumarte</strong>n nachwachsen können. Im Hofheimer Stadtwald aber könne man <em>&#8222;im Schnitt aktuell 5 verschiedene Baumarten vorweisen&#8220;.</em></p>



<p>Weitere Kritikpunkte: Nahezu alle <strong>Einnahmen</strong>, die die Stadt mit ihrem Wald verzeichne,<em> &#8222;stammen aus dem Verkauf von Holz. Daher muss, um hohe Einnahmen zu generieren, möglichst viel Holz eingeschlagen werden&#8220;</em>.</p>



<p>Andernorts erzielen Kommunen hohe Einnahmen durch die <strong>Verpachtung</strong> des Waldes an Jäger. Hier zieht Hofheim völlig <strong>blank</strong>, keinen Cent nimmt sie ein:<em> &#8222;Die Jagdpachterlöse gehen zu 100 Prozent an die Jagdgenossenschaften&#8220;,</em> beklagt Kollmannsberger.</p>



<p>Heißt auch: Viel <strong>Steuergeld</strong> fließt in den Wald – den Nutzen daraus ziehen ein paar <strong>Jäger</strong> und die <strong>Landwirte</strong> in den <strong>Jagdgenossenschaften</strong>.</p>



<p>Und schließlich: Der Stadtwald erwirtschaftet laut Kollmannsberger mit <strong>Ökopunkten</strong> – das sind Gutschriften für vorsorgende ökologische Maßnahmen – einen hohen <strong>sechsstelligen</strong> <strong>Betrag</strong>, der aber nicht dem Forst-Haushalt zugute komme. Im Gegenteil: <em>&#8222;Für jede aufgestellte Waldbank, für jeden Wanderweg, jeden geschützten Baum etc. müssen Bäume gefällt und verkauft werden&#8220;</em>, kritisiert der Forst-Experte. Die Stadt kassiere die Ökopunkte, die <strong>Kosten</strong> und <strong>Ertragsausfälle</strong> blieben am Forst hängen.</p>



<p>Der <strong>Brandbrief</strong> des scheidenden Revierförsters – er ist ein <strong>Menetekel</strong>. Das Rathaus versuchte letzte Woche mit Hilfe der Lokalzeitung, die Darstellung des Fachmanns als <strong>falsch</strong> zu diskreditieren. Aber die Gegenargumente waren nicht richtig überzeugend: Es sei richtig, dass die <strong>Pachtzahlungen</strong> der Jäger von den Jagdgenossenschaften <strong>kassiert</strong> würden. Aber das Geld, so die Stadt, werde <em>&#8222;zum Beispiel für die Wegepflege&#8220;</em> ausgegeben.&nbsp;</p>



<p>Mit den <strong>Ökopunkten</strong> gelte man Ausgleichsmaßnahmen ab, die im Rahmen von Bebauungsplanverfahren oder städtischen Ausgleichsmaßnahmen notwendig werden, sagt die Stadt – was unausgesprochen Kollmannsbergers Vorwurf <strong>bestätigt</strong>, dass das Geld eben nicht dem <strong>Stadtforst</strong> zugute komme.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger.jpg" alt="20210203 Kollmannsberger" class="wp-image-6986" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/02/20210203-Kollmannsberger-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Karlheinz Kollmannsberger. </figcaption></figure></div>



<p>Wenn die Stadt ehrlich wäre, würde sie aus ihren <strong>eigenen</strong> <strong>Papieren</strong> zitieren. Da steht alles drin: Es handelt sich um <strong>Unterlagen</strong> aus dem Stadtparlament aus dem Jahre <strong>2019</strong>. Auszüge:</p>



<p><em>&#8222;Durch die Verbisserhebung (&#8230;) wurde festgestellt, dass sich lediglich die Buche in ausreichender Zahl verjüngt.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Der wiederholte Verbiss der Leittriebe der jüngeren Pflanzen durch das Rehwild ist erwiesenermaßen die Hauptursache für die ,Entmischung&#8216; des Waldes. (&#8230;) Dadurch entstehen erhebliche Kosten&#8230;&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Die Stadt Hofheim ist in jeder Jagdgenossenschaft flächenmäßig größter Jagdgenossen, hat jedoch in der Vergangenheit wenig Einfluss auf die Bejagung oder die Auswahl der Jagdpächter genommen.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Auf die Auskehr des Jagdertrages wurde regelmäßig zugunsten der Jagdgenossenschaft verzichtet. Der Wildschaden im Wald wird lediglich pauschal mit 2,50 Euro/Hektar im Jahr vergütet.&#8220;</em></p>



<p><em>&#8222;Aufgrund des durch die Klimaveränderung dringend notwendigen Umbaus des Waldes (&#8230;) muss die Bejagung des Rehwildes auf den Waldflächen der Stadt Hofheim konsequenter durchgeführt und überwacht werden.&#8220;</em></p>



<p>So ist es in einer <strong>Magistratsvorlage</strong> zu lesen, die im<strong> Dezember 2019</strong> den Stadtverordneten übergeben wurde. Wir fassen zusammen:</p>



<p><strong>1. </strong>Zu viele Rehe zerstören die <strong>Jungpflanzen</strong>.</p>



<p><strong>2. </strong>Der Stadt entstehen erhebliche <strong>Kosten</strong>.</p>



<p><strong>3. </strong>Die <strong>Einnahmen</strong> aus den Jagdpachten überlässt die Stadt den Jagdgenossenschaften.</p>



<p><strong>4. </strong>Der <strong>Umbau</strong> des Waldes ist dringend notwendig.</p>



<p><strong>5. </strong>Die <strong>Bejagung</strong> des Rehwildes müsse konsequenter durchgeführt und überwacht werden&#8230;</p>



<p>Es ist genau das, was Kollmannsberger <strong>forderte</strong>. Dass er zum Abschied einen Brandbrief verschickte, lässt vermuten, dass sich seit 2019 nicht viel verbessert hat, dass er als Revierförster eine für ihn unerträgliche Situation nicht länger hinnehmen wollte, dass er an den in Hofheim <strong>herrschenden Strukturen</strong> verzweifelte – und am Ende aufgab:</p>



<p>Das <strong><em>&#8222;Netz aus politischem Entgegenkommen und Vereinbarungen&#8220;</em> </strong>hat sich als zu stark erwiesen.</p>



<p>Es steht zu befürchten: Eher stirbt der Hofheimer Stadtwald, als dass das Netz zerreißt.</p>



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<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Es ist wieder passiert: Enkel-Trickbetrüger erbeuten mehrere zehntausend Euro</h1>



<p>Gestern haben wir groß darüber berichtet: <a aria-label="Falsche Polizisten und falsche Enkel zockten im letzten Jahr 350.000 Euro ab.  (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/24/falsche-polizisten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Falsche Polizisten und falsche Enkel zockten im letzten Jahr 350.000 Euro ab. </a>Heute meldet Hofheims Polizei einen weiteren Fall:</p>



<p><strong>Mehrere Zehntausend Euro</strong> haben Kriminelle am Mittwoch bei einem über <strong>90 Jahre alten Mann</strong> erbeutet. Eine <strong>Frau</strong> hatte sich bei ihm am Telefon gemeldet: Sie gab sich als Familienangehörige aus, die dringend eine größere Menge Bargeld für einen <strong>Immobilienkauf</strong> benötige. Der alte Herr ging prompt auf den Wunsch seiner <strong>angeblichen</strong> <strong>Nichte</strong> ein und hob bei seiner Bank den <strong>gewünschten</strong> <strong>Geldbetrag</strong> ab.</p>



<p>Nach weiteren Gesprächen mit der &#8222;Nichte&#8220; sowie einem Mann, der sich als <strong>Anwalt</strong> ausgab, erschien ein etwa <strong>45-jähriger Täter</strong> an der Haustür des Seniors in der Schönberger Straße im Eschborner Stadtteil Niederhöchstadt. Der 90-Jährige übergab <strong>die gesamte Geldsumme</strong> in einer weißen <strong>Plastiktüte</strong>. Der Gauner verschwand auf Nimmerwiedersehen.</p>



<p>Er soll, schreibt die Hofheimer Polizei, <strong>mitteleuropäisch</strong> ausgesehen und kurze dunkle Haare sowie eine <strong>sportliche</strong> <strong>Figur</strong> gehabt haben. Wer <strong>Hinweise</strong> geben kann: bitte melden!</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zwei 86-Jährige starben: Corona fordert weitere Todesopfer</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1.jpg" alt="20210325 Corona1" class="wp-image-11956" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik nennt die Zahl der Corona-Infizierten in den Orten des Main-Taunus-Kreises</figcaption></figure></div>



<p>Die Infizierten-Zahlen im Main-Taunus-Kreis steigen jetzt <strong>exponentiell</strong>. 57 neue Infektionen wurden seit gestern gemeldet, damit steigt die Zahl der <strong>aktuell</strong> <strong>Infizierten</strong> auf <strong>499</strong>.&nbsp;</p>



<p>Der <strong>Inzidenzwert</strong> klettert weiter – er liegt heute bei <strong>112</strong>.</p>



<p>In der Stadt <strong>Hofheim</strong> gibt es neun weitere Infektionen, aktuell sind in der Stadt <strong>76</strong> Menschen an Corona erkrankt. In <strong>Kriftel</strong> sind es <strong>22</strong> (+4).&nbsp;</p>



<p>Es gibt nach längerer Zeit wieder <strong>zwei</strong> <strong>Tote</strong> zu beklagen: In Hofheim verstarb eine <strong>86-jährige Frau</strong>, in Bad Soden ein <strong>86-jähriger Mann</strong>. Damit sind jetzt 176 Menschen im Kreisgebiet Opfer der Pandemie geworden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2.jpg" alt="20210325 Corona2" class="wp-image-11957" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210325-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Grafik gibt den Inzidenzwert in den Kommunen an. Aktuell liegt er in Hattersheim am höchsten – bei 177! (Grafiken: MTK)</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: So läuft das gerade mit dem Impfen</h1>



<p>Ausführliche Informationen zur <strong>Impfsituation</strong> im Main-Taunus-Kreis gibt <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>heute in seinem <strong>Corona-Tagebuch</strong> auf <a aria-label="Facebook (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a>. Auszüge:</p>



<p><em>Der Schlüssel zu Bewältigung der Krise ist Impfen, Impfen, Impfen. Die Frage lautet: Warum kommen wir hier nicht schneller voran? (&#8230;)</em></p>



<p><em>Sicherlich haben wir gemeinsam mit dem Betreiber des Impfzentrums, DRK und ASB, auch Einfluss auf das Impfmanagement. Leider auch hier nur begrenzten. Die zentrale Terminvergabe läuft immer noch nicht rund. Wir können nur impfen, was uns zur Verfügung steht.</em></p>



<p><em>Kurzfristig sind das im Impfzentrum selbst nicht viel mehr als rd. 800 Dosen täglich. Der gegenwärtige Bestand und die angekündigten Lieferungen lassen gegenwärtig keine höheren Impfzahlen zu. Das kann man bedauern und auch kritisieren. Nur bitte ich um Verständnis, dass wir das nicht ändern können.&nbsp;</em></p>



<p><em>(&#8230;). Täglich werden zwischen 400 bis 500 Moderna- und Biontech-Impfstoffe verspritzt. Ich wünschte mir, es könnten mehr sein. Keine Frage.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="310" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210309-Kastengrund2.jpg" alt="20210309 Kastengrund2" class="wp-image-10307" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210309-Kastengrund2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/03/20210309-Kastengrund2-300x145.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Der Weg zum MTK-Impfzentrum in Hattersheim.</figcaption></figure>



<p><em>Zu Beginn der Woche hatten wir einen Bestand von rd. 3.200 AstraZeneca Impfdosen. Zuzüglich der in dieser Woche erwarteten neuen Lieferung werden es in der Spitze 6.400 Impfdosen sein. Klingt viel – und ist viel. Die 6.400 Dosen sollen kontinuierlich bis zum 11. April 2021 verimpft werden. Das bedeutet, dass jeden Tag mindestens 330 Impfdosen verspritzt werden. An Sonntagen sollen es 1.092 Impfdosen sein.</em></p>



<p><em>Am 11. April werden wir einen Bestand von nur noch 670 AstraZeneca Dosen haben. Die Impfplanung finde ich vernünftig. Sie sorgt für eine gleichmäßige Auslastung. Und sie berücksichtigt, dass die angekündigten Liefertermine nie hundertprozentig eingehalten werden.&nbsp;</em></p>



<p><em>Zudem werden sich bereits ab Montag, 29. März, 7 Arztpraxen an den Impfungen beteiligen. Die Ärztinnen und Ärzte werden zwischen 100 und 380 Impfungen pro Woche leisten können und wollen. (&#8230;) Bekanntlich soll schon nach Ostern in allen Arztpraxen Impfungen durchgeführt werden können. Die Impfstoffe werden dann nicht mehr über das Impfzentrum, sondern über den Apotheken geliefert.</em></p>



<p><em>Auch möchte ich noch den Hinweis geben, dass mit dem Start des Impfzentrums im Main-Taunus-Kreis noch keine geöffneten Impfdosen aus Termingründen verworfen werden mussten. DRK und ASB arbeiten mit Nachrückerlisten. Dort werden impfberechtigte Personen gelistet. Sollte sich also in der Vergangenheit abgezeichnet haben, dass 1 bis 5 Impfdosen an einem Tag nicht verbraucht werden können, wurden diese an die „Nachrücker“ verspritzt. Das werden wir auch weiter so handhaben.</em></p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei warnt: Impfbetrüger rufen an!</h1>



<p>Mindestens eine <strong>Frau</strong> aus dem Main-Taunus-Kreis ist in den vergangenen Tagen von einer <strong>unbekannten</strong> <strong>Person</strong> angerufen worden, die sich als <strong>Mitarbeiter eines Impf-Zentrums</strong> ausgegeben hat. Das teilte die Hofheimer Polizei heute mit. Der Angerufenen wurde ein <strong>Hausbesuch</strong> zu einer angeblichen <strong>&#8222;Impf-Nachsorgeuntersuchung&#8220;</strong> angeboten. Die Polizei: <em>&#8222;Glücklicherweise reagierte die Angerufene umsichtig, indem sie den potentiellen Kriminellen ignorierte und ihrem Arzt davon erzählte.&#8220;</em></p>



<p>Die Frau war von einer anonymen Telefonnummer aus angerufen worden. Die Polizei geht davon aus, dass mit dem Anruf eine Straftat vorbereitet wurde. Ob es zu einem <strong>Trickdiebstahl</strong> an der Wohnanschrift der Frau oder zu einem <strong>Trickbetrug</strong> kommen sollte, sei unklar: <em>&#8222;Von der Absicht, die Frau um ihr Erspartes zu bringen, ist auszugehen.&#8220;</em></p>



<p>Sollten <strong>weitere</strong> <strong>Personen</strong> ähnliche Anrufe bekommen haben, sollen Sie sich mit der <strong>Kripo</strong> in Hofheim (Tel. 06192 2079 0) in Verbindung setzen.</p>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Manuel Burkert siegt auch im Landeswettbewerb</h2>



<p>Der junge Krifteler Gitarrist <strong>Manuel Burkert</strong> hat auch beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ sehr gut abgeschnitten: Er gewann einen ersten Preis in der Solowertung Gitarre. Jetzt geht&#8217;s weiter zum Bundeswettbewerb! Die Gemeinde postet die Nachricht auf ihrer Facebookseite und schreibt dazu: <em>&#8222;Damit geht ein großer Traum für den 18-jährigen Schüler von Thorsten Müller (Musikschule Kriftel) in Erfüllung.&#8220;</em> Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kapellenstraße wird zeitweise halbseitig gesperrt</h2>



<p>Von diesen Freitag an bis Dienstag, 30. September, kann es auf der <strong>Kapellenstraße</strong> in Höhe Backhaus Heislitz zeitweise zu <strong>halbseitigen</strong> <strong>Sperrungen</strong> kommen. Grund sind Anlieferungen für eine Baustelle. Es wird eine <strong>Ampel</strong> eingerichtet. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.<a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.275022416006167/1943661249142267/?__cft__[0]=AZVC4QpzPscuKtD6BzysAuZDOwwO35GSKLh5QjnOzSQGIhpJDiFZjSamrvzrkBOHdmsQPSevr2tScQfW5dTRlpeaDalgkxX-WHBN8ABJQr0QC4d_01X1tAcBKZuc9ZYszwpZW5IAFVr4AEf5imMJSxAw&amp;__tn__=EH-R" target="_blank" rel="noopener"></a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nächtliche Bauarbeiten auf der Bahnhofstraße</h2>



<p>Am Freitag ab 20 Uhr bis Samstag, 6 Uhr, finden wieder Arbeiten auf der Baustelle in der Krifteler <strong>Bahnhofstraße 39 bis 41 </strong>(ehemaliges ROWG-Gelände) statt. Es kann zu <strong>Lärmbelästigung</strong> kommen, informiert das Ordnungsamt auf der <a href="https://www.facebook.com/kriftel/" target="_blank" aria-label="Facebookseite (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebookseite</a> der Gemeinde.<a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.275022416006167/1943660492475676/?__cft__[0]=AZXJ_OA-cZo5Y2cCI862rVeQdNAcRcGbYMn05mZ2TFIgKiYM4lVvCLo1H6iExjJqlVYOxYkwxC1jf5KM9SARJC6aVL4NlfwSqhkwpJjaqHlrApe_MYM8sw8bZ8xxqEx0ZwUZCHTzdinHImyZUgXmYhFl&amp;__tn__=EH-R" target="_blank" rel="noopener"></a></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">6.600 Euro Zuschuss für 7 Vereine</h2>



<p>Sieben Hofheimer Vereine haben im vergangenen Jahr mehr als <strong>6.600 Euro </strong>aus dem <strong>Vereinsfonds</strong> erhalten, teilt die Stadt mit. Die Vereine hatten die Zuschüsse für <strong>Veranstaltungen</strong> und ein <strong>Digitalisierungs-Projekt</strong> beantragt. Aus dem Vereinsfonds werden – auf Antrag der Vereine – Projekte und Veranstaltungen bezuschusst. Die zur Verfügung stehenden Mittel richten sich nach der <strong>Haushaltslage</strong>. Über die Anträge entscheidet ein <strong>Beirat</strong>. Er setzt sich zusammen aus dem Vereinsring-Vorsitz aller Stadtteile, aus einer von allen ortsansässigen Vereinen gewählten Vertretung in Wildsachen und einer Vertretung der Stadtverwaltung Hofheim. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087526.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Marxheim: Wer wird den Ortsbeirat leiten?</strong></p>



<p>Im Marxheimer Ortsbeirat sind die <strong>Grünen</strong> jetzt mit vier Sitzen vertreten – wie die <strong>CDU</strong>. Die Grünen bekamen <strong>32,4 Prozent</strong>, die CDU aber <strong>35,3 Prozent: </strong>Sie dürfte damit den Ortsvorsteher stellen. Gleichwohl sei unklar, ob der bisherige<strong> Ortsvorsteher Günter Westenberger </strong>(CDU) wiedergewählt werde, schreibt das Kreisblatt: Die <strong>Grüne-Ortsbeirätin Gabriele Colpe-Decker</strong> zeige sich interessiert. Als Ortsvorsteherin könne sie<em> „schon ein wenig mehr Weichen stellen“,</em> sagte sie. Die Entscheidung liegt bei der <strong>SPD</strong>: Die ist mit zwei Mandaten im Ausschuss vertreten (<strong>Vinzent Weber</strong> und <strong>Tobias Undeutsch</strong>). Von der FWG ist diesmal nur <strong>Silvia Stengel</strong> dabei.&nbsp;</p>



<p><strong>Hofheim: Schlechtes Test-Ergebnis – aber auch ein Plan&nbsp;</strong></p>



<p><a aria-label="Die schlechte Nachricht (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/03/23/fahrrad-umfrage/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Die schlechte Nachricht</a> vermeldet&nbsp;heute auch das Kreisblatt: <em>&#8222;Hofheim bleibt Schlusslicht im Fahrrad-Test&#8220;</em>. Da traf es sich doch gut, dass die <strong>Verwaltung</strong> noch eine Meldung in der <strong>Schublade</strong> liegen hatte: Der <strong>Radweg</strong> von Wallau über Massenheim nach Wicker soll – nein, nicht gebaut, sondern erst einmal nur <strong>geplant</strong> werden. Bis zum Baubeginn dauert&#8217;s noch Jahre, aber egal: <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong>, sein <strong>Beigeordneter Wolfgang Exner</strong> und der so genannte <strong>Nahmobilitäts-Dezernent</strong> <strong>Thomas Jung</strong> stellten sich für diese Nachricht freudestrahlend zum Gruppenfoto in den Park hinters Rathaus. Und die <strong>Lokalzeitung</strong> veröffentlicht das Bild bereitwillig und ganz groß: Wen interessiert angesichts solch tollen Pläne noch das <strong>schlechte Abschneiden</strong> in einem Fahrrad-Test?&nbsp;Die Meldung der Stadt ist <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000087527.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> zu finden.</p>



<p><strong>Weihnachtshaus erbrachte 8.500 Euro</strong></p>



<p>Eine richtig schöne Geschichte hat das Kreisblatt für die Krifteler bereit: <strong>Elektriker Bernhard Daubitz</strong> ist der Herr des <strong>Weihnachtshauses</strong> von Kriftel. Jedes Jahr schmückt er es im Advent mit zehntausenden Lämpchen, lockt damit die Menschen von weither an. Der 72-Jährige bittet dabei stets um Spenden für die <strong>Stiftung Bärenherz</strong>, einem Hospiz für schwerkranke, sterbende Kinder und Jugendliche. <strong>8.500 Euro</strong> hat er diesmal eingesammelt und das Geld jetzt überreicht.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kino Hofheim &#038; Corona: Ein Horrorfilm, der nicht enden will</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2021/01/22/kino-hofheim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 11:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Axt Olga]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist Freitag, der 22. Januar 2021. Das Kino Hofheim leidet, wie alle Kulturstätten im ganzen Land. Betreiber Sven Döding sagt, er sei froh, dass er angekündigte Investitionen nicht getätigt habe – deshalb habe er Rücklagen, von denen er heute lebe. Und mit der HWB habe er sich über die Mietzahlungen geeinigt. – Außerdem: Corona-Inzidenzwert jetzt nur noch bei 78. Der eine Ortsbeirat will einen Ahornbaum retten, der andere eine neue Autobrücke. "Chicos" Leid nimmt kein Ende. Ganz viele Meldungen. Drei neue Videos. u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es kommt einfach nicht richtig in die Gänge: Das <a href="https://www.movies-kino-hofheim.de/" target="_blank" aria-label="Movies Kino Hofheim  (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Movies</strong> <strong>Kino Hofheim</strong> </a>ist, wie alle Kulturstätten, ein Opfer der Pandemie. Zwar will Betreiber <strong>Sven Döding</strong> Pessimismus nicht an sich heranlassen, er will aber auch wachsende Zukunftsängste nicht leugnen: Dass während dieser Pandemie die großen Streamingdienste wie Netflix &amp; Co die Leute anfixt, gleichzeitig die großen Unternehmen ihre Filme zunehmend online verkaufen wollen – und dass zu alledem kein Ende des totalen Lockdowns abzusehen ist: &#8222;Das trifft uns ganz schön hart.&#8220;</p>



<p>Kino &amp; Corona – das ist längst wie in einem Horrorfilm, der nicht enden will. Sven Döding (45) und seine Frau <strong>Olga Axt </strong>(40) leben in Bad Mergentheim, gut 150 Kilometer von Hofheim entfernt. In dem kleinen Kurort im Lieblichen Taubertal in Baden-Württemberg betreiben sie ein weiteres Kino (geschlossen) und ein Restaurant (geschlossen).</p>



<p>Ende 2015 hatten die beiden eine Firma namens &#8222;<strong>3. Movies and more FTK Hofheim GmbH</strong>&#8220; gegründet. Fünf Jahre zuvor war mit dem Neubau des <strong>Chinon Centers </strong>das Kino Hofheim eröffnet worden. Hauptmieter wurde die städtische <strong>Hallen- und Parkhaus GmbH</strong> (HuP), die wiederum zur städtischen Wohnungsbaugesellschaft <strong>HWB</strong> gehört. Für den Kinobetrieb benötigt die HuP einen Untermieter, der rund 10.000 Euro pro Monat zahlen kann.</p>



<p>Der erste kam mit den finanziellen Bedingungen nicht klar, häufte einen Berg <strong>Mietschulden</strong> in sechsstelliger Höhe an und wurde daraufhin gefeuert. Der Weg war frei für Döding und Axt, die viel versprachen: <strong>Foyer-Umbau</strong> mit <strong>Kinobar</strong> und <strong>Cafe</strong>, ein modernes <strong>Gastronomieangebot</strong>, ein <strong>Monitor-Informationssystem</strong>&#8230; So steht es noch heute auf der <a aria-label="Webseite (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/wirtschaft/Businessnews/sven-doeding-und-olga-axt-machen-kino-in-hofheim.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite</a> der Stadtverwaltung. Geschehen ist seither nicht viel; immerhin: &#8222;Umweltfreundliche Toiletten wurden eingebaut, die umweltbelastenden Einwegbecher wurden durch ökologisch freundlichere Mehrwegbecher ersetzt&#8220;, freute sich das <a aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/umweltfreundliches-kino-movies-betreiber-sven-doeding-will-einiges-umkrempeln-10450068.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> im Jahr 2017.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Kino2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="417" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Kino2.jpg" alt="Kino Hofheim" class="wp-image-5785" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Kino2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Kino2-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Tür verschlossen, in den Schaufenstern alte Plakate. Ein gelbes Schild verkündet: &#8222;Happy! Endlich wieder Kino!&#8220; Schön wär&#8217;s&#8230;</figcaption></figure></div>



<p>Heute sagt Döding: &#8222;Wir haben damals unsere Pläne erst einmal verschoben, wollten das Kino anlaufen lassen. Aus heutiger Sicht war das unser Glück: So konnten wir <strong>Rücklagen</strong> bilden, die uns heute durch die Corona-Zeit helfen.&#8220;</p>



<p>Wobei die Jahre vor der Pandemie auch nicht einfach waren: &#8222;Der Start war noch super&#8220;, sagt Döding. Dann kamen 2017 und 2018: &#8222;Das waren <strong>magere Kino-Jahre</strong>.&#8220; 2019 wiederum &#8222;war eigentlich <strong>nicht schlecht</strong>&#8222;:&nbsp; Netflix schwächelte, es kamen ausreichend Besucher, die auch – das ist in der Branche sehr wichtig – ordentlich Snacks und Getränke orderten: &#8222;Ohne <strong>Popcorn und Cola</strong> kann kein Kino überleben&#8220;, sagt Döding. Vom Eintrittsticket gingen bis zu 55 Prozent an den Verleih; nach Abzug von Steuern, Personal, Strom, Heizung und Investitionen bliebe einem Kinobetreiber nicht viel übrig.</p>



<p>2020 hätte es wieder aufwärts gehen sollen. Wunschdenken:  &#8222;Da waren schon einige Blockbuster im Programm.&#8220; Allerdings: Einen Horror-Film über eine international grassierende Pandemie mit weltweiten Lockdowns und Zigtausenden Toten hatte kein Filmemacher auf der Rolle. Hier überholte die&nbsp;Realität die <strong>Phantasie der Cineasten:</strong> Im März letzten Jahres musste alle Kinos komplett dicht machen. Es folgte ein flauer Sommer. Seit November ist Hofheims Kino wieder total zu.&nbsp;</p>



<p>Es ist ein bisschen wie in einem Horrorfilm. &#8222;Das Schlimmste ist: Ein Ende ist einfach nicht abzusehen&#8220;, sagt Döding. Was macht ein <strong>Kinobetreiber</strong>, der keinen Film mehr zeigen darf? Döding lacht, es klingt gequält: &#8222;Was wohl? Erst putzt man wie verrückt, bringt alles auf Vordermann. Dann muss man lernen, ruhig zu werden: Es nutzt ja alles nichts.&#8220;</p>



<p>Außerdem stand ganz oben auf der To-do-Liste: <strong>Kosten reduzieren</strong>. Seine Hofheimer Mitarbeiter, anderthalb Vollzeitkräfte, seien auf Kurzarbeit Null. In puncto Mietzahlungen habe er mit der HWB/HuP &#8222;eine gute Übereinkunft&#8220; erzielt, mit der beide Seiten zufrieden sein könnten. Nun lebe er und seine Frau von den Rücklagen. Die versprochenen <strong>Hilfen</strong> von Land und Bund seien bisher nur <strong>tröpfchenweise</strong> eingegangen.&nbsp;</p>



<p>Hat er Angst, dass die Leute künftig ausbleiben, weil sie während der Pandemie von Netflix &amp; Co zu bequemen Sofa-Hockern umerzogen wurden? &#8222;Eigentlich nicht&#8220;, sagt Döding. &#8222;Ich glaube fest daran: Kino geht immer. Wenn gute Blockbuster kommen, dann läuft das Kino auch wieder. Und alles wird gut!&#8220;</p>



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<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background is-style-wide" style="background-color:#f8850a;color:#f8850a"/>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading"><br>Neue Rubrik im HK-Newsletter:</h2>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" style="font-size:42px"><strong>Menschen!</strong> <strong>Menschen!</strong></h1>



<p><strong>Menschen</strong>, die etwas Besonderes leisten. <strong>Menschen</strong>, die uns mit ihrer Energie und Leidenschaft bewegen. <strong>Menschen</strong>, die uns von ihrer Kraft geben, die uns stark beeindrucken. </p>



<p>Es gibt sie in <strong>Hofheim</strong> und in <strong>Kriftel</strong> wie anderswo. Wir bleiben hier vor Ort, wollen diese besonderen <strong>Menschen</strong> in Hofheim und Kriftel kennenlernen – und Ihnen gerne vorstellen. Deshalb gibt es jetzt eine neue Seite im Hofheim/Kriftel-Newsletter: &#8222;<strong>Menschen! Menschen!</strong>&#8222;</p>



<p>Hier werde ich künftig regelmäßig Porträts von <strong>Hofheimern</strong> und <strong>Kriftelern</strong> veröffentlichen: von Menschen, die <strong>Besonderes</strong> und <strong>Ungewöhnliches</strong> leisten – in ihrer Freizeit, in ihrem Beruf, für das Gemeinwohl.</p>



<p>In der ersten Folge stelle ich Ihnen <strong>Jonathan Hofmann</strong> vor, den künstlerischen Leiter des Wallauer Chores &#8222;<strong>Soundwerk</strong>&#8222;. Die Sängerinnen und Sänger haben in den letzten Wochen im Internet mit ihren musikalischen Videos Zigtausende begeistert. Ich habe mich gefragt, wer eigentlich die treibende Kraft hinter diesem ebenso faszinierenden wie inspirierenden Medienprojekt ist. Die Antwort habe ich gefunden – Sie können sie <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/jonathan-hofmann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a> erfahren.</p>



<p>Dazu veröffentliche ich noch drei Menschen-Geschichten, die ich vor längerer Zeit für die Zeitung schrieb.</p>



<p>Den <strong><a href="https://hk-newsletter.de/menschen-menschen/" class="rank-math-link">Link</a></strong> zur Übersichtsseite &#8222;<strong>Menschen! Menschen!</strong>&#8220; finden Sie oben im Menü – oder gleich <a href="https://hk-newsletter.de/menschen-menschen/" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<p>Sollten Sie Menschen in Hofheim und Kriftel kennen, die etwas Besonderes, Ungewöhnliches, Erzählenswertes leisten und die ich deshalb ansprechen soll: Dann geben Sie mir doch bitte einen Tipp! Ich freue mich über Ihre Hinweise – schreiben Sie einfach eine E-Mail an <a href="mailto:mail@hk-newsletter.de">mail@hk-newsletter.de</a>.</p>



<p>Thomas Ruhmöller</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background is-style-wide" style="background-color:#f8850a;color:#f8850a"/>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Zahlen: Inzidenzwert nur noch bei 78</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona1.jpg" alt="20210122 Corona1" class="wp-image-5774" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Zahl der aktuell infizierten in den Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



<p>Das lässt hoffen: Der <strong>Inzidenzwert</strong> im Main-Taunus-Kreis ist in den letzten 24 Stunden richtig abgesackt. Er liegt im Main-Taunus-Kreis nur noch bei <strong>78</strong>. Gestern war der Wert mit 90 angegeben worden.</p>



<p>Die Zahl der <strong>aktuell Infizierten</strong> ist ebenfalls zurückgegangen – auf nunmehr 380, das sind 15 weniger als am Donnerstag.</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> sind aktuell <strong>71</strong> Menschen erkrankt, das sind drei mehr als gestern. In <strong>Kriftel</strong> sind derzeit <strong>11</strong> Menschen infiziert (+1).</p>



<p>Es gilt allerdings einen weiteren Todesfall, der auf Corona zurückzuführen ist: In Hochheim verstarb ein 92-Jähriger. Damit hat die Pandemie bisher <strong>146 Menschenleben</strong> im Kreisgebiet gefordert.</p>



<p>Inzwischen wurden <strong>1.999</strong> Personen von den Impfteams des Main-Taunus-Kreises geimpft. <strong>373</strong> haben den vollen Impfschutz, da sie zwischenzeitlich auch die zweite Impfung erhalten haben.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Landrat Cyriax: Erste Perspektiven für die Schulen</h2>



<p>Landrat <strong>Michael Cyriax</strong> geht in seinem <strong>Corona-Tagebuch </strong>auf <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" aria-label="Facebook (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Facebook</a> auf die neuesten Zahlen ein. Er schreibt:</p>



<p><em>Nach meiner Einschätzung werden wir weiter mit dem Virus und mit einer erklecklichen Zahl an Neuinfektionen leben müssen. Insbesondere dann, wenn die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen irgendwann gelockert oder aufgehoben werden. Nach unseren – nicht auf wissenschaftlichen Berechnungen – beruhenden Prognose könnten wir im Main-Taunus-Kreis im günstigsten Fall Anfang Februar damit rechnen, eine Inzidenz von unterhalb der 50-er Marke zu erreichen. Ein Ansporn, wie ich meine.</em></p>



<p>Angesichts der stetig sinkenden Infektionszahlen habe das hessische Kultusministerium eine neue Perspektive eröffnet, schreibt er weiter. So könnte es ab dem 15. Februar für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 Wechselunterricht geben und ab März auch Wechselunterricht für die Klassen ab Jahrgangsstufe 7.</p>



<p>Cyriax hätte es gerne etwas klarer (&#8222;<em>Geht es nicht etwas präziser? Welche Kennzahlen sind dabei wichtig? Inzidenz? 50? 35? 0</em>?&#8220;). Gesichert sei bisher nur: <em>&#8222;Bis zu einem möglichen Wechselunterricht bleiben die Leistungsbewertungen ausgesetzt. Klassenarbeiten sollen vorerst nicht geschrieben werden. Elterngespräche soll es geben, wobei aus datenschutzrechtlichen Gründen auf den ,Einsatz von Videokonferenzsystemen&#8216; verzichtet werden soll.</em>&#8222;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona2.jpg" alt="20210122 Corona2" class="wp-image-5776" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Corona2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Inzidenzwert in den Kommunen des Kreises. (Grafik: MTK)</figcaption></figure></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Turnverein hält die Lorsbacher fit </h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://tvlorsbach.de/trotzdemsport" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="439" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Lorsbach.jpg" alt="20210122 Lorsbach" class="wp-image-5734" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Lorsbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Lorsbach-300x206.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot von der Webseite des Turnvereins. Ein Klick aufs Bild bringt Sie direkt zu #trotzdemSport.</figcaption></figure></div>



<p>Der <strong>Turnverein 1885 Lorsbach</strong>, mehr als 130 Jahre alt und 900 Mitglieder stark, hat der &#8222;Epidemie körperlicher Inaktivität  den Kampf angesagt: Auf seiner Webseite hat er die Rubrik &#8222;<strong>#trotzdemSpor</strong>t&#8220; mit einem attraktiven Programm für sportliche Aktivitäten in der Lockdown-Phase eröffnet. Unter anderem gibt&#8217;s:</p>



<p><strong>⇨</strong> <strong>eine</strong> <strong>Mitmachkiste</strong> – jede Menge Sportutensilien vor allem für Kinder, die ausgeliehen werden kann,</p>



<p><strong>⇨</strong> <strong>die</strong> <strong>offene Halle</strong> – ein Angebot an Familien, Einzelsportler und Zweierteams, die Turnhalle &#8222;Am Schinderwald&#8220; zu nutzen,</p>



<p><strong>⇨ Online-Workouts</strong> – Live-Streams zu bestimmten Zeiten mit Trainingsübungen für daheim.</p>



<p>&#8222;Ich bin überrascht von unseren Mitgliedern&#8220;, sagte Vorsitzender <strong>Alfred Hansen</strong> gestern stolz. &#8222;Lorsbach gilt ja nicht gerade als das moderne Silicon-Valley im MTK. Aber der Zuspruch für das Online-Angebot ist sehr hoch.&#8220; Ein Blick auf die <a aria-label="Webseite des Vereins (opens in a new tab)" href="https://tvlorsbach.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Webseite des Vereins</a> lohnt sich: Die ist wirklich proppenvoll mit Fitness-Tipps!</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator is-style-wide"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier geblättert</h1>



<p><strong>Ortsbeirat kämpft für einen Ahornbaum</strong></p>



<p>Ein Ahornbaum, der für die Erweiterung der Steinbergschule weichen muss, veranlasste das <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-stadtgruen-es-wird-fleissig-abgeholzt-90177561.html" target="_blank" aria-label="Kreisblatt (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Kreisblatt</a> zu einer Geschichte unter der Überschrift: &#8222;Stadtgrün: Es wird fleißig geholzt&#8220;. Hintergrund: Der Ortsbeirat Kernstadt hat auf Bitten einiger Anlieger geschlossen dafür plädiert, dass sich die Stadtverwaltung bei der Kreisverwaltung für eine Rettung des Baumes einsetzen soll. Im <a aria-label="HK-Newsletter (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2020/11/18/steinbergschule-umbau/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">HK-Newsletter</a> wurde über den Schul-Neubau und den Anwohner-Protest bereits im November berichtet, jetzt heißt es: Ein Parkplatz weniger&nbsp; als geplant– und der Baum könnte gerettet werden.</p>



<p>Die Grüne <strong>Bettina Brestel </strong>hat darüber hinaus nachgeforscht: In den vergangenen Jahren seien in Hofheim 150 Bäume gefällt, aber nur 70 nachgepflanzt worden. In der <strong>Rossertstrasse</strong> seien weitere Bäume verschwunden, vorm Neubau des <strong>Martha-Else-Hause</strong>s sehe man, dass Linden leiden. „Wenn wir so weiter machen, haben wir in 20 Jahren in der Innenstadt keinen Baum mehr“, prophezeit Brestel. Stadtrat <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) hielt dagegen: „Ich habe Mitarbeiter, die kämpfen um jeden Baum, es wird sich nirgends leicht gemacht.“&nbsp;</p>



<p><strong>Eine Brücke wird gewünscht. Nur welche?</strong></p>



<p>Im Ortsbeirat Marxheim ging es um das geplante Mega-Baugebiet <strong>Marxheim2/Römerwiesen</strong>. <strong>Erhard Krüger </strong>verlangte im Namen der CDU „ein tragfähiges Verkehrskonzept“, konkret eine Machbarkeitsstudie für eine Brücke über die L3011 und die Bahnlinie. Für die SPD schränkte <strong>Rita Reiter-Mollenhauer</strong> ein: Die Brücke dürfe nur für autonome Zubringer-Fahrzeuge und Busse nutzbar sein. <strong>Silvia Stengel</strong> von der FWG ist auch für die Brücke, „aber andere Antriebe brauchen auch Platz auf der Straße“, was die Grüne <strong>Gabriele Colpe-Decker</strong> genauso sah. Alle waren sich einig, nur der Linke <strong>Harro Neubauer </strong>war dagegen: Er lehnt das ganze Baugebiet ab.</p>



<p>Wichtig zu wissen: Ein Ortsbeirat darf in Hofheim alles fordern, verlangen, wünschen, beschließen. Nur entscheiden kann er: nichts.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kämpfer &#8222;Chico&#8220;: Blutwerte schlechter</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1.jpg" alt="20210119 Chico1" class="wp-image-5417" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210119-Chico1-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Der kleine <strong>Mischlingsrüde &#8222;Chico&#8220;</strong> aus Kriftel hat in dieser Woche viele Menschen bewegt. Sein Frauchen <strong>Carmen Christian</strong> war mit ihm letzten Montag hinter &#8222;Tropica&#8220; spazieren gegangen, als ihn ein anderer Hund anfiel und mit Bissen sehr schwer verletzte.&nbsp;</p>



<p>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/19/hundedrama-in-kriftel/" class="rank-math-link">Berichterstattung auf dieser Webseite</a> hat inzwischen auch die Lokalzeitungen ermutigt, sich des Schicksals des Vierbeiners anzunehmen. Im heutigen Kreisblatt schreibt <strong>Ulrike Kleinekoenen</strong> über Chico, und auch die Hofheimer Zeitung hat in ihrer aktuellen Ausgabe eine Geschichte veröffentlicht.&nbsp;</p>



<p>Carmen Christian hat unterdessen einen <strong>Rechtsanwalt</strong> eingeschaltet: Die <strong>medizinische Behandlung</strong> des Tieres hat bereits rund <strong>5000 Euro</strong> gekostet. Der bisswütige Hund gehört einem <strong>Hofheimer</strong>, der hoffentlich gut versichert ist.</p>



<p>Zwischenzeitliche Nachrichten, dass der Hund auf dem Weg der Besserung sei, haben sich allerdings überholt. &#8222;Die <strong>Tierklinik</strong> rief heute morgen an und teilte mit, dass sich die <strong>Blutwerte</strong> stark verschlechtert hätten&#8220;, sagt Carmen Christian. Das Tier müsse über eine Kanüle &#8222;zwangsernährt&#8220; werden, damit es wenigstens ein bisschen wieder zu Kräften komme. Carmen Christian will nicht aufgeben: <strong>&#8222;Mein Chico ist ein Kämpfer, der packt das&#8220;</strong>, sagt sie.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Beten in allen Kirchen nur mit Maske</h2>



<p>Die Kirchengemeinden, katholische wie evangelische, weisen auf ihren Webseiten darauf hin: In den Gottesdiensten müssen jetzt medizinische Masken getragen werden, also OP-Masken oder FFP2-Masken. Masken aus Stoff sind nicht mehr erlaubt.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">17-Jährige beleidigte Polizisten</h2>



<p>Eine Gruppe randalierender Jugendlicher hat nachts die Polizei in Hofheim beschäftigt: Im Bereich des Chinon-Centers war unter anderem eine Warnbarke auf die Straße geworfen worden. Als Polizisten einen 18-Jährigen kontrollieren wollten, regte sich eine 17-jährige Bekannte aus Frankfurt lautstark auf. Sie weigerte sich zu gehen, sollte daraufhin kontrolliert werden und fing prompt an, nach den Polizisten zu treten und die Beamten zu beleidigen. Sie wurde festgenommen und zur Hofheimer Wache gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten die Randalierer keine Straftatbestände begangen. Gegen die 17-Jährige aber wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim: 511 Kandidaten treten am 14. März zur Wahl an</h2>



<p>Bereits vor einer Woche hatte der Wahlausschuss unter Leitung von Wahlleiter <strong>Marc Schlüter </strong>über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Stadtverordnetenwahl, die Ausländerbeiratswahl und die Wahlen der sieben Hofheimer Ortsbeiräte am 14. März entschieden. Heute informierte die Stadtverwaltung über das Ergebnis: Insgesamt wurden 45 Wahlvorschläge mit 511 Bewerberinnen und Bewerbern zugelassen, davon sind 175 Frauen und 336 Männer. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086672.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kriftel wählt in den Schwarzbachhallen</h2>



<p>In Kriftel wurden die Wahlvorschläge von CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP für die Wahl der Gemeindevertretung zugelassen. Ebenfalls zugelassen wurde der Wahlvorschlag der „Multikulturellen Liste Kriftel“ für die Wahl zum Ausländerbeirat. Wegen Corona werden die Wahllokale in den Schwarzbachhallen untergebracht, informierte Wahlleiter <strong>Franz Jirasek</strong>.&nbsp;&nbsp;In der kleinen Halle werden zwei,  in der großen Halle vier Wahllokale eingerichtet. Die einzelnen Wahllokale werden mit Bauzäunen oder Messebauelementen voneinander getrennt. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/waehlen-in-der-schwarzbachhalle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bürgermeister Vogt: Telefon-Sprechstunde</h2>



<p>Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> bietet eine <strong>Telefon-Sprechstunde</strong> an: am Donnerstag, 28. Januar, von 17 bis 19 Uhr. Anmeldungen sind per <a aria-label="E-Mail  (opens in a new tab)" href="mailto:buergermeister@hofheim.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">E-Mail </a>und Angabe des Themas notwendig. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086671.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>. </p>



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<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Stadthalle-Schild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="326" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Stadthalle-Schild.jpg" alt="20210122 Stadthalle Schild" class="wp-image-5817" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Stadthalle-Schild.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Stadthalle-Schild-300x153.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadthalle jetzt mit Leuchtreklame</h2>



<p>Die <strong>Außenfront der Stadthalle </strong>ist kaum wiederzuerkennen: Eine komplett neue Fassade, großzügige Fensterfront, goldene Ornamentgitter– und jetzt ist auch die <strong>Reklametafel</strong> über dem Eingang fertig. Die Anzeige wechselt – aktuell zwischen Datumsanzeige, der Info &#8222;geschlossen&#8220; und mit Slogan &#8222;#hofheimstehtzusammen&#8220;.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hilfeangebot für Senioren</h2>



<p>Der Verein <strong>Senioren-Nachbarschaftshilfe</strong> in Hofheim bietet seinen Mitgliedern Unterstützung bei der <strong>Corona-Schutzimpfung</strong> an. Und zwar bei der Anmeldung und der Terminvereinbarung wie auch eventuell bei der Fahrt zum Impfzentrum in Hattersheim und der Begleitung vor Ort. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086674.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bilanz der Sicherheitsberater für Senioren</h2>



<p>Die <strong>Sicherheitsberater für Senioren</strong> konnten im letzten Jahr wegen Corona nur bedingt aktiv werden. Unter anderem führten sie rund 300 Einzelgespräche und 50 Beratungen bei Senioren durch. Die ausführliche <strong>Bilanz</strong> veröffentlicht die Stadtverwaltung auf ihrer Webseite. Mehr <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000086673.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Zweites Urnenrasenfeld in Kriftel ist fertig</h2>



<p>Die Nachfrage nach Urnenrasengräbern steigt in Kriftel stetig an. „Da das vorhandene Urnenrasenfeld auf unserem Friedhof komplett belegt war, haben wir es um <strong>104 Grabstellen</strong> erweitert“, teilt der Erste Beigeordnete <strong>Franz Jirasek</strong> mit. Ende 2020 wurde es fertiggestellt, drei Urnen wurden bereits im neuen Urnenrasenfeld beigesetzt. Die Anlage kostete rund <strong>78.000 Euro</strong>. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/neues-urnenrasenfeld/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



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<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Digitaler Fernunterricht funktioniert </h2>



<p>Kriftels Gemeinde-Sprecherin <strong>Tina Schehler</strong> hat eine ausführliche Geschichte geschrieben über den &#8222;<strong>Schulalltag im Lockdown</strong>&#8222;. Klarer Sieger zu Beginn der ersten Distanzunterrichtswoche sei das Videoportal BBB: So konnte die <strong>Weingartenschule</strong> nahezu vollständig den aktuellen Stundenplan live widerspiegeln. Elternbeiratsvorsitzende <strong>Melanie Hirt</strong> wird zitiert: „Es läuft relativ gut. Alle sind positiv überrascht.&#8220; Der ganze Bericht ist auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wgs-schulalltag-im-lockdown/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Gemeinde</a> zu finden.</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video-Tipps zum Wochenende</h1>



<p>Jeden Tag “fahnden” wir im Internet nach neuen Videos aus Hofheim und Kriftel. Heute stellen wir wieder drei vor. Wenn Sie für uns einen Tipp haben, schicken Sie bitte eine kurze E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:mail@hk-newsletter.de">mail@hk-newsletter.de</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/sendungen/hallo-hessen--zimmerpflanzen-hip-in-szene-gesetzt,sendung-109764.html" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="396" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Tropica.jpg" alt="20210122 Tropica" class="wp-image-5762" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Tropica.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Tropica-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tipps der Expertin: Blumen richtig in Szene setzen</h2>



<p>Das Gartencenter <strong>Tropica</strong> war wieder zu Gast bei &#8222;Hallo Hessen&#8220;: Gärtnermeisterin <strong>Jessica Dörr </strong>zeigt in der HR-Sendung, dass Zimmerpflanzen nicht immer einsam im Topf sitzen müssen, im Gegenteil: Zimmerpflanzen können weitaus mehr als grün und schön sein. Richtig in Szene gesetzt, sorgen sie für ein gutes Gefühl beim Betrachter und werden zum echten Hingucker. Die Aufzeichnung der Sendung finden Sie <a aria-label="hier (opens in a new tab)" href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/hallo-hessen/sendungen/hallo-hessen--zimmerpflanzen-hip-in-szene-gesetzt,sendung-109764.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="373" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Comedy-barden.jpg" alt="20210122 Comedy barden" class="wp-image-5763" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Comedy-barden.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Comedy-barden-300x175.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Comedy-Barden mit neuem Treppenhaus-Song </h2>



<p><strong>Maggus und Klaus</strong>, die Comedy-Barden aus Kriftel (bürgerlich: <strong>Markus Finger</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Klaus Irmer</strong>) haben wieder &#8222;zugeschlagen&#8220;: Sie gaben ein kleines Treppenhauskonzert, also gibt&#8217;s jetzt auch ein neues Facebook-Video. <a aria-label="Hier (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/maggusundklaus/videos/760633524539185" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Hier</a> ist es.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=uTZQUF1GbV8" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Freitagsvideo.jpg" alt="20210122 Freitagsvideo" class="wp-image-5771" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Freitagsvideo.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210122-Freitagsvideo-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bürgermeister strickt sich eine heile Welt</h2>



<p>In seinem neuesten <strong>Freitags-Video</strong> spricht Bürgermeister<strong> Christian Vogt</strong> überraschend offen über den <strong>schweren</strong> <strong>Fehler</strong> <strong>seiner Verwaltung</strong>, der dazu führte, dass wichtige <strong>Mieterschutzrechte</strong> in Hofheim <a aria-label="klammheimlich abgeschafft (opens in a new tab)" href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">klammheimlich abgeschafft</a> wurden. Er bedauert und verspricht &#8222;Rekonstruktion&#8220;, wie das passieren konnte&#8230; Ach was! Dummer <strong>Scherz</strong>! Purer <strong>Unsinn</strong>! Jetzt im <strong>Ernst</strong>: Kein Wort verliert Vogt über das Mieter-Thema, das Tausende Hofheimer betrifft. Dafür verkündet er ausführlich eine ganz &#8220; &#8222;<strong>tolle Sache</strong>&#8222;: Über 80-Jährigen wird geholfen, wenn sie zur Impfung nach Frankfurt müssen. #hofheimstehtzusammen, versichert er, aber das gilt natürlich nur, sagt er auch, wenn wirklich keine andere Hilfe in Familie und Bekanntenkreis zur Verfügung steht. Dazu ein paar Corona-Regeln, ein bisschen HWB, ein bisschen Bücherei: So strickt sich der Mann eine heile Welt.</p>



<p class="has-text-align-center">+++ Unsere Bilder zeigen Screenshots aus den Videos. Mit einem Klick aufs Bild können Sie den Film anschauen. +++</p>



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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<p><strong>Ausgewählte Hauzelhof-Schnitzel to go</strong></p>



<p>Der <a aria-label="Hauzelhof  (opens in a new tab)" href="https://www.facebook.com/hauzelhof/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link"><strong>Hauzelhof </strong></a>in Wallau bietet am 29. und 30. Januar einen Abholservice &#8222;<strong>Hauzelhof-Spezial-ToGo&#8220;</strong> an: &#8222;Es gibt ausgewählte Hauzelhof-Schnitzel sowie als Spezial unseren beliebten Hirschgulasch mit Spätzle. Zu jedem Schnitzel könnt Ihr unsere Steakhouse Pommes oder Country Potatos wählen.&#8220; Bestellungen müssen bis spätestens 18.30 Uhr unter Tel. 06122 707415) oder per E-Mail  <a href="mailto:info@hauzelhof-wallau.de" class="rank-math-link">info@hauzelhof-wallau.de</a> eingehen. </p>



<p><strong>&#8222;Der Hofheimer&#8220; jetzt auch als als Kraftfutter</strong></p>



<p>Über das neue Label &#8222;<strong>Der Hofheimer</strong>&#8220; von<strong> Konrad Kurjak </strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2020/12/06/unternehmen-trotzt-der-pandemie/" class="rank-math-link">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/" target="_blank" aria-label="hier (opens in a new tab)" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">hier</a>) und über die Leckereien von<strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/13/geschaftshaus-wird-zwangsversteigert/" class="rank-math-link">Ute Pieper</a></strong> haben wir bereits berichtet – getrennt. Jetzt haben die beiden zueinander gefunden und bieten das Müsli „<strong>Hofheimer Kraftfutter</strong>“ und eine Karotten-Sternanis-Marmelade an. Soll lecker schmecken, gibt&#8217;s ab Montag bei Post Bieger in Marxheim.</p>



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<p></p>
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