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	<title>Wintermeyer Axel &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Wintermeyer Axel &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Von schwarzen Trugbildern, einem Bauexperten ohne Job, heißen CDU-Gerüchten&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Wazir Tarek]]></category>
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					<description><![CDATA[Jede Menge Wochenend-Lektüre mit exklusiven Informationen:
⇨ Hofheims neuer Erster Beigeordnete kriegt versprochene Blumen erst später.
⇨ Warum die RMV-Zentrale plötzlich ganz schwarz aussieht.
⇨ Ein CDU-Bauexperte ist seinen Geschäftsführer-Posten los.
⇨ Die zornigen Lorsbacher zeigen sich überraschend zahm.
⇨ Ganz heiße Gerüchte um den CDU-Parteivorsitz: Übernimmt bald eine Frau das Kommando?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:17px"><strong>Eine Woche nach der Landtagswahl. CDU-Wintermeyer triumphiert, auch die AfD zeigt sich zufrieden, alle anderen plagt ganz böser Katzenjammer. Die Wähler straften die Grünen ein bisschen und die SPD ganz doll ab. Es waren natürlich &#8222;nur&#8220; Landtagswahlen. Aber ein bisschen zu denken geben wird das Ergebnis den Lokalpolitikern an der Basis sicher auch. Hoffentlich</strong>.</p>



<p><strong>Das Beste in den Tagen danach: Die Wahlplakate, die <strong>in Hofheim und Kriftel </strong>an nahezu jedem Laternenpfahl hingen, waren anderntags verschwunden. Nicht alle, aber die meisten. Das ging echt flott, alle Achtung!</strong></p>



<p><strong>Jetzt hat der Alltag uns wieder – und wir haben allerhand zu berichten:</strong></p>






<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="beigeordneter202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#beigeordneter202310">Das fängt ja gut an: Erster Beigeordnete kriegt versprochene Blumen erst später</a></h1>



<p>Erster Gedanke: <strong>Das fängt ja gut an!</strong> Vor zweieinhalb Wochen haben Hofheims Stadtverordnete <strong>Daniel Philipp </strong>zum neuen <strong>Ersten Beigeordneten</strong> gewählt. Ein <strong>Grüner</strong> ganz oben im Rathaus, er wird Stellvertreter des CDU-Bürgermeisters:<strong> Das gab&#8217;s noch nie in Hofheim!</strong></p>



<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> <strong>(CDU)</strong> wandte sich unmittelbar nach dem Wahlakt an das über hundertköpfige Publikum und erklärte: <em>&#8222;Wir werden heute Abend nicht die Einführung haben.&#8220;</em> Deshalb bekomme Philipp, der das Amt zum 1. Januar 2024 antrete, auch noch <strong>keinen</strong> <strong>Blumenstrauß</strong> von ihm: Die Einführung, so Hegeler wörtlich, <em>&#8222;wird in der nächsten Stadtverordnetenversammlung sein&#8220;.</em></p>



<p>Die nächste <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> findet am kommenden <strong>Mittwoch, 18. Oktober</strong> statt (ab 18 Uhr, Stadthalle). Das Thema <em>&#8222;Einführung des neuen Ersten Beigeordneten&#8220; </em>steht allerdings <strong>nicht auf der Tagesordnung</strong>. Nur ein <strong>Versehen</strong>? Oder eine kleine<strong> Vorab-Schikane</strong>, um dem Mann zu zeigen, wer im Rathaus <strong>das Sagen hat</strong>?</p>



<p>Wir haben in der Stadtverwaltung nachgefragt, was da wieder los ist. <strong>Behördensprecher Jonathan Vorrath</strong> reagierte <strong>schmallippig</strong>: Herr Philipp werde<em> &#8222;bis Ende des Jahres in einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung in sein Amt eingeführt&#8220;</em>, teilte er mit.</p>



<p><strong>Dann ist ja gut.</strong> Wir wollen nur hoffen, dass unsere<strong> Hofem-Schlofem-Verwaltung</strong> die Einführung <strong>nicht verschläft</strong>. Elf Wochen bleiben ihr noch&#8230;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="rmv-zentrale202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#rmv-zentrale202310">RMV-Zentrale in Schwarz: So täuschen uns die Computer-Bilder der Architekten</a></h1>



<p>Jeder <strong>Enttäuschung</strong> geht eine <strong>Täuschung</strong> voraus. Wer aus dem Bahnhof kommt, sieht die <strong>neue RMV-Zentrale </strong>wachsen. <strong>Ecke Alte Bleiche/Seilerbahn</strong> – ein  neuer<strong> mächtiger Klotz</strong> ist entstanden, schwarz-drohend erhebt er sich am Straßenrand,<strong> sechs Stockwerke</strong> hoch.</p>



<p>Die neue <strong>RMV-Zentrale in Schwarz</strong>? Das haben wir<strong> ganz anders</strong> in Erinnerung: Auf den Bildern, die uns das Unternehmen <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/02/neue-rmv-zentrale/">seinerzeit</a> zukommen ließ, wirkte die Fassade noch <strong>hell und leuchtend</strong>, richtig <strong>freundlich</strong>.</p>



<p>Wir hätten&#8217;s uns aber auch denken können: Die <strong>Visualisierung</strong> <strong>geplanter Gebäude</strong> sieht oftmals völlig anders aus als die spätere Realität. <strong>Computerdarstellungen</strong> <strong>von Architekten</strong> sind nicht selten reine <strong>Fiktion</strong>. </p>



<div class="wp-block-ideabox-image-comparison"><div class="ib-image-comparison label-pos--middle twentytwenty-container" data-offset="0.5" data-orientation="horizontal" data-before="Realität" data-after="Computer" data-no-overlay="false" data-on-hover="false" data-on-swipe="true" data-on-click="false" style="--ibic-overlay-color:rgba(0, 0, 0, 0.2);--ibic-overlay-hover-color:rgba(0, 0, 0, 0.4)"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/RMV-20231010-1.jpg" alt="RMV 20231010 1" class="ib-image-comparison-img"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/RMV-202321010-2.jpg" alt="RMV 202321010 2" class="ib-image-comparison-img"></div></div>



<p>Seit die Rechenleistung von Hard- und Software eine<strong> digitale Simulation</strong> mit <strong>detail-fetischistischer Bilderzeugung</strong> ermöglicht, sind Anschauungen der Architektur nahezu <strong>unberechenbar</strong>. <em>&#8222;Wir verstehen ein gelungenes Bild als eine atmosphärische Absichtserklärung&#8220;</em>, sagen Architekten ganz unverblümt. </p>



<p>So vermitteln denn auch die Bilder der <strong>RMV-Zentrale</strong> eher die <strong>Idee</strong>, wie&#8217;s werden könnte, als das <strong>Versprechen</strong>, wie&#8217;s aussehen wird. Das ist <strong>kein Einzelfall</strong>. Erinnern Sie sich noch, mit welch&#8216; <strong>stolzen Bäumen</strong> die <strong>Elisabethenstraße</strong> ausgestattet werden sollte? Die <strong>Architektenzeichnungen</strong> versprachen uns <strong>zwischen Sparkassen-Neubau und Chinon-Center </strong>eine einladende grüne <strong>Allee</strong>.</p>



<p>Heute säumen ein paar <strong>mickrige Bäumchen in Kästen</strong> den Straßenrand.</p>



<div class="wp-block-ideabox-image-comparison"><div class="ib-image-comparison label-pos--middle twentytwenty-container" data-offset="0.5" data-orientation="horizontal" data-before="Before" data-after="After" data-no-overlay="false" data-on-hover="false" data-on-swipe="true" data-on-click="false" style="--ibic-overlay-color:rgba(0, 0, 0, 0.2);--ibic-overlay-hover-color:rgba(0, 0, 0, 0.4)"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/11/Sparkasse1.jpg" alt="Sparkasse1" class="ib-image-comparison-img"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/elisabethenstrasse-202310-2.jpg" alt="elisabethenstrasse 202310 2" class="ib-image-comparison-img"></div></div>



<p>Wir müssen erkennen: Architekten und Investoren zeigen uns ein <strong>Trugbild</strong>. Eine Welt, wie wir sie <strong>sehen sollen</strong>. Und eines Tages – vielleicht – auch wirklich <strong>sehen können</strong>:</p>



<p>In einer <strong>Zukunft</strong>, die gar nicht mehr so weit entfernt sein muss, werden wir nicht nur mit dem <strong>Display</strong> <strong>in der Hand </strong>herumlaufen, sondern vielleicht auch mit einer <strong>Datenbrille vor den Augen</strong>. Die spiegelt uns<strong> eine virtuelle Realität auf die Netzhaut</strong> – und dann kann&#8217;s uns egal sein, wie die reale Welt um uns herum aussieht.</p>



<p>Dann wird die <strong>Elisabethenstraße</strong> zur <strong>grünen</strong> <strong>Allee</strong>, und <strong>der schwarze RMV-Klotz</strong> erstrahlt leuchtend-hell.</p>



<p><strong>Sieht doch gut aus, oder?</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="frank202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#frank202310">Frank in der Krise? CDU-Bauexperte ist als Geschäftsführer ausgestiegen</a></h1>



<p>Was ist nur los mit dem einst <strong>stolzen Immobilien-Unternehmen Frank</strong>? Gleich mehrere <strong>Geschäftsführer weg</strong>, eine <strong>Firmenschließung droht</strong> – dazu gilt offenbar das Motto: <strong>Nur nix sagen! </strong>Offenbar soll <strong>keiner</strong> <strong>erfahren</strong>, was bei der Firma wirklich <strong>abgeht</strong>. </p>



<p>Das Unternehmen mit <strong>Zentrale in Hamburg</strong> beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und verwaltet laut <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frank-Gruppe_(Immobilien)" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a> rund <strong>7.800 Einheiten</strong> aus eigenem und fremdem Bestand. In <strong>Hofheim</strong> gibt es eine Niederlassung gegenüber vom Bahnhof: im halbrunden Bau an der Ecke <strong>Kirschgartenstraße/Alte Bleiche</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-1.jpg" alt="frank 202310 1" class="wp-image-35156" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">In diesem Gebäude an der Kirschgartenstraße hat das Unternehmen Frank seine Büros. Als Geschäftsführer residierte hier mehr als 20 Jahre lang Michael Henninger.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Michael Henninger </strong>war hier mehr als 20 Jahre lang als <strong>Geschäftsführer</strong> tätig. Jetzt ist er <strong>raus</strong>. Und zwar aus <strong>allen</strong> <strong>Unternehmen</strong>, bei denen er für Frank mitgewirkt hat: &#8222;Frank Projektentwicklung Rhein-Main GmbH&#8220;, &#8222;Frank Main/Taunus Verwaltungs GmbH&#8220;, &#8222;Frank Am Urselbach GmbH&#8220;, &#8222;Projektgesellschaft Auf den Gleichen mbH&#8220;&#8230;</p>



<p>Im Gespräch versichert Henninger, er sei <strong>aus freien Stücken </strong>gegangen: <em>&#8222;Ich mache das, was ich will.&#8220;</em> Außerdem wolle er sich <strong>um seine Eltern</strong> kümmern, die seien 85: <strong>Die</strong> <strong>Zeit</strong>, die ihm mit ihnen verbleibe, wolle er <strong>nutzen</strong>.</p>



<p><strong>Henningers Abgang</strong> aus der Frank-Gruppe ist deshalb eine Erwähnung wert, weil der Mann eine nicht ganz unwichtige<strong> Politgröße in der Kreisstadt</strong> ist. Er gilt als <strong>die graue Eminenz in Hofheims CDU</strong>. Als Bauexperte vertritt er seine Partei in den lokalen <strong>Bau- und Planungsgremien</strong>, wobei oftmals unklar bleibt, ob ihn das <strong>Wohl</strong> <strong>des</strong> <strong>Gemeinwesens</strong> antreibt oder die <strong>Interessen &#8222;seiner&#8220; (Ex-)Firma</strong> oder aber <strong>schnöder</strong> <strong>Eigennutz</strong>.</p>



<p>Der Mann gilt auch als <strong>eng verbandelt</strong> mit den großen <strong>Projektentwicklern</strong> der Region, was ihm heute helfen könnte, seinen <strong>Alltag neu zu gestalten</strong>. Er sagt selbst, er mache jetzt <strong>Consulting</strong>. Auf deutsch: Er arbeitet als Berater. &#8222;<em>&#8222;Manchmal ist meine Expertise gefragt&#8220;</em>, sagt Henninger. <em>&#8222;Und es macht ja auch Spaß.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger.jpg" alt="CDU Henninger" class="wp-image-29280" style="width:250px;height:undefinedpx" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/02/20230228-Michael-Henninger-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Henninger auf einem CDU-Plakat.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ein solcher Berater-Job funktioniert so: Sollte – nur mal als Beispiel – der <strong>Kelkheimer Immobilien-Unternehmer Horn</strong> bei seinem<strong> Groß-Projekt </strong>an der Hattersheimer Straße (fast 500 Wohnungen) <strong>Umsetzungsprobleme</strong> oder <strong>besondere Wünsche</strong> haben, könnte er künftig Henninger <strong>engagieren</strong>. Der würde sich im<strong> Rathaus</strong> und bei den <strong>Stadtverordneten</strong> dafür einsetzen, dass alles nach des <strong>Investors</strong> <strong>Vorstellungen</strong> geschieht.</p>



<p>Das nennt sich Lobbyismus, also <strong>Einflussnahme auf politische Entscheidungen</strong> zur <strong>Durchsetzung</strong> <strong>geschäftlicher Interessen</strong>. Damit dürfte sich Henninger bestens auskennen. Er ist Vorsitzender im &#8222;Landesverband Immobilien- und Wohnungsunternehmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland&#8220;, und auf der <a href="https://www.bfw-hrs.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite des Verbands</a> <strong>offeriert</strong> er ganz offen: <em>&#8222;Wir bieten unseren mittelständischen Mitgliedsunternehmen eine hervorragende Vernetzung und verfügen über beste Kontakte zu wirtschaftlich und politisch entscheidenden Persönlichkeiten und Institutionen.&#8220;</em></p>



<p>Das alles ist <strong>ganz</strong> <strong>legal</strong> und <strong>mitnichten</strong> <strong>unüblich</strong>. Umso wichtiger ist: Wenn ein solcher Akteur <strong>bei Entscheidungen </strong>in den lokalpolitischen Gremien <strong>mitmischt</strong>, sollte man immer ganz genau hinschauen. Geht es dem CDU-Mann wirklich um <strong>das</strong> <strong>Wohl des Gemeinwesens</strong>? Oder vertritt er nicht doch nur <strong>die wirtschaftlichen Interessen eines Investors</strong>?</p>



<p>Zurück zur<strong> Hofheimer Frank-Niederlassung</strong>: Im Handelsregister werden heute als neue Geschäftsführer unter anderem die Namen der Hamburger <strong>Marc und Ulf Schauenburg</strong> genannt, die Miteigentümer des Unternehmens sind. Etwas irritierend: Auf der <strong>Unternehmens-Webseite</strong> sind für Hofheim zwei andere Namen – <strong>Frank Bösch</strong> und <strong>Guido Kany</strong> – angegeben.&nbsp;</p>



<p><strong>Spätestens jetzt</strong> drängt sich die Frage auf: <strong>Was ist los</strong> in dem Unternehmen? Ist angesichts der widrigen Situation in der Baubranche etwa eine <strong>Konzentration am Stammsitz Hamburg</strong> geplant – vielleicht sogar ohne den <strong>Standort Hofheim</strong>?</p>



<p>Wir hätten dazu gerne Informationen erhalten, aber wie gesagt: Das Unternehmen zeigt sich verschlossen.<strong> Clemens Thoma,</strong> der bei Frank als <em>&#8222;Leiter der Kommunikation&#8220;</em> fungiert, war am Telefon <strong>nicht zu sprechen</strong>. Seine Mail-Adresse auf der Frank-Webseite ist <strong>gesperrt</strong>. Bitten um Rückruf, bei der Firmenzentrale hinterlegt, blieben <strong>unerhört</strong>.</p>



<p>Das ist ziemlich <strong>viel</strong> <strong>Verschwiegenheit</strong>. Und das wiederum ist in der Regel <strong>kein</strong> <strong>gutes</strong> <strong>Zeichen</strong> für ein Unternehmen.</p>



<p>Schauen wir noch kurz rüber zur <strong>Frank Immobilien Service GmbH</strong>, die im Geschäft der <strong>Wohnungsverwalter</strong> mitmischt. Erst vor wenigen Monaten war diese Frank-Firma umgezogen: Im ehemaligen Möbelgeschäft <em>&#8222;Quadrat Einrichtungen&#8220;</em> an der Ecke <strong>Alte Bleiche/Kirschgartenstraße</strong> gönnte man sich <strong>niegelnagelneue und richtig schnieke Büros</strong>.</p>



<p>Wenig später allerdings <strong>brach der Laden zusammen</strong>. Jede Menge <strong>Wohnungsbesitzer</strong>, die die Frank-Hausverwaltung <strong>engagiert</strong> hatten, wurden zwar weiter <strong>abkassiert</strong>, aber <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>bedient</strong>. Unterlagen wurden, wenn überhaupt, <strong>mit Wochen Verzögerung</strong> <strong>bearbeitet</strong>, <strong>gesetzlich</strong> <strong>vorgeschriebene</strong> <strong>Eigentümerversammlungen</strong> wurden <strong>nicht</strong> <strong>abgehalten</strong>, <strong>Abrechnungen</strong> nicht pflichtgemäß vorgelegt&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2.jpg" alt="frank 202310 2" class="wp-image-35157" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/frank-202310-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In Großschrift steht an der Eingangstür zur Hausverwaltung Frank: &#8222;Hallo und willkommen.&#8220; Das gilt inzwischen nur noch stark eingeschränkt: Klein steht darunter, dass nur noch eingelassen wird, wer einen Termin hat.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dann verschwand der <strong>Geschäftsführer</strong>, wenig später setzte sich auch <strong>die</strong> <strong>zweite</strong> <strong>Reihe</strong> ab. Auf der Strecke blieben Wohnungsbesitzer, die dem &#8222;großen&#8220; Namen Frank <strong>vertraut</strong> <strong>hatten</strong>. </p>



<p>&#8222;<em>Einlass nur nach vorheriger Terminvereinbarung&#8220;</em> steht neuerdings auf einem <strong>Schild an der Eingangstür</strong>. Darunter der Zusatz: <em>&#8222;Wir bitten von Klopfen an die Scheiben etc. abzusehen.&#8220; </em>Offenbar hatten<strong> Wohnungseigentümer</strong>, die sich von der Frank-Hausverwaltung <strong>über den Tisch gezogen</strong> fühlten, direkt vorsprechen wollen: Da hat man sie kurzerhand <strong>ausgesperrt</strong> und die Eingangstür <strong>dicht gemacht.</strong></p>



<p>Inzwischen wird gemunkelt,<strong> Ende des Jahres </strong>werde die Frank-Wohnungsverwaltung komplett von Hofheim <strong>abgezogen</strong>. Auch hier: <strong>Keine Auskunft</strong> – siehe oben.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-black-color has-text-color" id="lorsbach202310"><a href="#lorsbach202310">Von wegen sauer auf die Politik: Lorsbacher zeigen sich bei der Wahl ganz zahm</a></h1>



<p><em>&#8222;Die Wähler haben sich eine Suppe eingebrockt, die ihnen selbst nicht schmeckt.&#8220; </em>Der Satz stammt von<strong> ARD-Wahlmoderator Jörg Schönenborn</strong>, und viele Lorsbacher werden <strong>zustimmend nicken</strong>. Hadern sie doch seit Monaten mit Politikern, die sie <strong>selbst gewählt</strong> haben. Die Gründe sind schnell erzählt:</p>



<p><strong>Die Landstraße L3011</strong> wurde von der zuständigen Landesbehörde <strong>&#8222;Hessen Mobil&#8220; </strong>direkt vorm Ortseingang <strong>abgesperrt</strong>, weil eine in die Jahre gekommene Stützmauer am Straßenrand erneuert werden muss. Unterhalb der Stützmauer fließt <strong>ein kleines Bächlein</strong>, das angeblich erhalten bleiben muss – Naturschutz! –, und das macht die Bauarbeiten offenbar <strong>enorm aufwändig</strong>. Mindestens Jahr lang soll die Straße teilweise <strong>voll gesperrt</strong> bleiben müssen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Lorsbach-202310.jpg" alt="Lorsbach 202310" class="wp-image-35213" style="aspect-ratio:1.7777777777777777;width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Lorsbach-202310.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Lorsbach-202310-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Lorsbacher Großbaustelle auf der L3011: Hier werden 98 Röhren ins Erdreich gerammt, bis zu 13 Meter tief, und mit Beton gefüllt. Der Aufwand sei notwendig, heißt es, weil ein kleines Bächlein neben der Fahrbahn nicht verrohrt werden darf: Naturschutz!</figcaption></figure>
</div>


<p>Letztes Wochenende waren <strong>Landtagswahlen</strong> in Hessen. Tage zuvor hatte das<strong>&nbsp;„Aktionsbündnis L3011“</strong>, das gegen die Baustelle kämpft, in einem Aufruf geschrieben:&nbsp;<em>„Es dürfte nicht überraschen, wenn zahlreiche Wählerinnen und Wähler aus der Region bei der Landtagswahl am 8. Oktober 2023 ihre Konsequenzen ziehen.“</em></p>



<p>Offenbar wurde erwartet, dass<strong> die vermeintlich zornigen Lorsbacher</strong> ihren <strong>Unmut an der Urne</strong> zum Ausdruck bringen. Doch die Ergebnisse <strong>aus den zwei Wahllokalen </strong>des Ortsteils zeigen ein ganz anderes Bild:</p>



<p>Die Dorfbewohner gaben sich <strong>zahm und brav</strong>. Von Protestwahl kann wirklich <strong>nicht die Rede sein:</strong></p>



<p><strong>CDU-Kandidat Axel Wintermeyer</strong>, der sich als Minister der Landesregierung für Lorsbach hätte einsetzen können, aber bis heute <strong>nicht erkennbar kümmert </strong>– ihn wählten die Lorsbacher mit starken <strong>36,71 bzw. 38,37 Prozent</strong>. Zwar bekam der Mann in anderen Wahlkreisen Hofheims deutlich mehr Stimmen. Aber wenn das Lorsbacher Ergebnis <strong>eine Abstrafung</strong> gewesen sein soll&#8230;</p>



<p>Der <strong>Grüne Landesminister Tarek Al-Wazir</strong> zeichnet verantwortlich für die Straßenbaubehörde <strong>&#8222;Hessen Mobil&#8220;</strong>, weshalb die <strong>Baustellen-Kritiker</strong> vor allem die grüne Politik <strong>ins Visier nehmen</strong>. Für diese Partei kandidierte <strong>Bianca Strauß</strong>, die bisher so gut wie <strong>keine Anteilnahme</strong> für das <strong>Leiden der Lorsbacher</strong> gezeigt hat. Sie schielt auf eine späte Politkarriere, da legt man sich natürlich nicht<strong> mit dem eigenen Minister</strong> an.</p>



<p><strong>Im Ortsteil Wallau,</strong> wo sie lebt und wo man sie kennt, musste sich die angebliche Journalistin <strong>mit mageren 13,88 bzw. 15,37 Prozent</strong> begnügen. In Lorsbach kam sie auf <strong>20,77 bzw. 19,68 Prozent</strong>.</p>



<p>Ein unbekannter Sprayer hat mal auf eine Wand gesprüht: <em>&#8222;Wer seine Stimme abgibt, hat nichts mehr zu sagen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Das gilt mehr denn je in Lorsbach.</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center has-text-color" id="cdu202310" style="color:#3a3a3a"><a href="#cdu202310">Heiße Gerüchte um CDU-Parteivorsitz: Wird Vogt von einer Frau abgelöst?</a></h1>



<p>Zum Schluss noch ein <strong>Gerücht</strong>, also eine <strong>unverbürgte Nachricht</strong>, die von größerem <strong>öffentlichem Interesse</strong>, aber eben auch <strong>ungesichert</strong> ist:</p>



<p>Es heißt, dass<strong> Christian Vogt </strong>– er ist bekanntlich auch Hofheims Bürgermeister – sein Amt als <strong>CDU-Parteivorsitzender</strong> loswerden will. Auf Fragen dazu reagiert er ungewohnt <strong>wortkarg</strong>, will eigentlich <strong>nichts sagen</strong> – außer: <em>&#8222;Wo haben Sie das her?&#8220;</em> </p>



<p>Und dann verweist er auf eine Versammlung seiner Stadtpartei am <strong>2. November</strong>: &#8222;<em>Da finden Vorstandswahlen statt, da wird entschieden.</em>&#8220; Ob er wieder <strong>antritt</strong> und <strong>kandidiert</strong>? Keine Antwort, nur: <em>&#8222;Warten Sie&#8217;s ab.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ein klares Dementi </strong>hört sich anders an. Ein überzeugendes <strong>Bekenntnis zur Führung der Stadtpartei</strong> auch.&nbsp;</p>



<p>Spricht man mit <strong>Parteimitgliedern</strong>, heißt es, <em>&#8222;dem Christian&#8220;</em> werde alles <strong>ein bisschen zu viel.</strong> Der<strong> Job als Bürgermeister</strong> fordere ihn offenbar mehr, als er gedacht habe.</p>



<p>Und außerdem müsse der Mann, darauf wird unisono verwiesen, neben Job und Partei mit <strong>nie zuvor gekannten Stress</strong> im Privatleben in Diedenbergen fertig werden: Vor einem Jahr bekam seine Frau <strong>Zwillinge</strong>. Heißt: <strong>viel ungewohnte Unruhe im Hause Vogt</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="435" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310.jpg" alt="Vogt 202310" class="wp-image-35210" style="aspect-ratio:1.471264367816092;width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Vogt-202310-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mann im Stress: Christian Vogt auf dem Weg zur Wahlurne. An jeder Hand eine Tochter. Und hinterher musste er auch noch das Foto auf Facebook posten (hier ein Screenshot).</figcaption></figure>
</div>


<p>Man kann sich gut vorstellen, dass für den Mann alles <strong>ein bisschen viel</strong> wird. Aber wer bitte soll denn dann die Partei<strong> künftig führen</strong>?</p>



<p>Ein Name wird heiß gehandelt: <strong>Dr. Kristin Seitz</strong>, Juristin bei einer Bank in Frankfurt und Ortsbeirätin in Marxheim. Sie war <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/03/erster-stadtrat-cdu-kandidatin/">Vogts Favoritin</a> für das Amt des Ersten Beigeordneten. Weniger ihre <strong>mangelnde Qualifizierung</strong> für das Amt als vielmehr die <strong>Mehrheitsverhältnisse</strong> <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong> gaben der Frau von vornherein null Chancen. Trotzdem kam sie dem <strong>Drängen der Männer </strong>in der Parteiführung nach und stellte sich der Wahl.</p>



<p>Im Gegenzug soll sie jetzt, heißt es, mit dem <strong>Vorsitz der Stadtpartei </strong>bedacht werden. Ein kleines <strong>Dankeschön</strong> sozusagen. <strong>Netter</strong> <strong>Nebeneffekt</strong>:</p>



<p>Der unvergessliche <a href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/">Ausspruch</a> von <strong>CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong>, dass Frauen häufig nicht gern weit vorn stehen wollen, wäre endgültig als das entlarvt, was er ist:<strong> m</strong><strong>achohafter Unsinn.</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>CDU startet Wahlkampf in ganz Hessen – nur nicht in Hofheim</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/03/25/cdu-startet-wahlkampf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 18:34:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Sebastian]]></category>
		<category><![CDATA[Neuhaus Philipp]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuell wird auf Hofheims politischer Bühne ein ganz besonderes Schauspiel aufgeführt. Es handelt sich um eine Polit-Klamotte in vier Akten. In der Hauptrolle: Hofheims CDU. Es geht um eine Wahlkampfveranstaltung zu Wahlkampfzeiten – das Besondere daran: Sie findet in Behördenräumen statt. Das ist nicht erlaubt. Wie geht's weiter?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p><strong>Aktuell wird auf der politische Bühne der Kreisstadt ein ganz besonderes Schauspiel aufgeführt. Es handelt sich um eine Politklamotte in vier Akten. In der Hauptrolle: Hofheims CDU. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.&nbsp;</strong></p>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">1. Akt – 17. März</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-Webseite-e1679770566382.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-Webseite-e1679770566382.jpg" alt="CDU
" class="wp-image-30565" width="480" height="109" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-Webseite-e1679770566382.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-Webseite-e1679770566382-300x68.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der Webseite der Hofheimer CDU.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Hofheims CDU </strong>veröffentlicht auf ihrer <a href="https://www.cdu-hofheim.de/2023/03/17/cdu-fruehjahrsempfang-im-zeichen-der-anstehenden-wahlen/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> eine Einladung zum Frühjahrsempfang am 26. März. Veranstaltungsort: das Casino im Landratsamt. <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax</strong> und <strong>CDU-Staatsminister Axel Wintermeyer</strong> wollen über <em>„die Vorbereitungen und programmatischen Ziele des Landrats- und des Landtagswahlkampfes“</em> informieren, heißt es auf der Webseite. Denn schließlich werde am 4. Juni der MTK-Landrat und am 8. Oktober der Hessische Landtag neu gewählt.</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">2. Akt – 23. März</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/SPD-Kritik-e1679770481349.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/SPD-Kritik-e1679770481349.jpg" alt="SPD Kritik e1679770481349" class="wp-image-30563" width="480" height="174" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/SPD-Kritik-e1679770481349.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/SPD-Kritik-e1679770481349-300x109.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Lokalzeitungen berichten, dass die SPD den CDU-Wahlkampf kritisiert.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Hofheims SPD</strong> gibt sich schwer angesäuert: Eine parteipolitische Veranstaltung im Landratsamt – das sei <em>„mindestens erklärungsbedürftig“</em>.<strong> Philipp Neuhaus</strong>, der SPD-Fraktionschef im Kreistag, verweist darauf, dass die Kreisbehörde zu Neutralität verpflichtet sei. Wenn der CDU-Landrat (der im Juni wiedergewählt werden will) Wahlkampfveranstaltungen seiner Partei in seiner Behörde stattfinden lasse, müsse er dies auch seinen Gegenkandidaten erlauben – jetzt und bei allen künftigen Wahlen.</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">3. Akt – 24. März</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-wahlkampf-2-e1679770502351.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-wahlkampf-2-e1679770502351.jpg" alt="CDU wahlkampf 2 e1679770502351" class="wp-image-30569" width="480" height="127" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-wahlkampf-2-e1679770502351.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-wahlkampf-2-e1679770502351-300x79.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Zeitung schreibt: Hofheims CDU sagt, es ist noch gar kein Wahlkampf.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Hofheims CDU</strong> reagiert pikiert auf die Anwürfe von halblinks. Der örtliche Parteisprecher<strong> Sebastian Exner</strong> diktiert dem Kreisblatt seine Ansicht: Ein Wahlkampf beginne sechs bis acht Wochen vor dem Wahltermin. Deshalb: Bei der Veranstaltung im Landratsamt von einem Wahlkampftermin zu sprechen, sei <em>„einfach falsch“</em>. Die Lokalzeitung schreibt das brav mit und veröffentlicht es prominent auf ihrer ersten Lokalseite.</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">4. Akt – 24. März</h2>
</p>
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-Wahlkampf-e1679770527445.jpg" alt="CDU Wahlkampf e1679770527445" class="wp-image-30562" width="480" height="299" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-Wahlkampf-e1679770527445.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/CDU-Wahlkampf-e1679770527445-300x187.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der Zeitungs-Webseite: Danach hat Hessens CDU den Wahlkampf gestartet.</figcaption></figure>
</p>
<p>Im Internet berichtet das<strong> Kreisblatt</strong> (wie viele andere Zeitungen auch) am selben Tag: <em>„Hessen-CDU startet Wahlkampf“</em>. Im Bericht heißt es: <em>„Ministerpräsident Boris Rhein hat in Fulda den Wahlkampf für die hessische CDU eingeläutet“</em>. Das Kreisblatt zitiert den Landeschef: „<em>Wir empfinden das als einen Auftakt, uns zu bewerben bei den Wählerinnen und Wählern für fünf weitere Jahre.“</em></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="has-text-align-center wp-block-heading">5. Akt??</h2>
</p>
<p>Das also ist bisher geschehen: Die CDU Hessen hat offiziell den Beginn des Wahlkampfes ausgerufen – die CDU Hofheim will davon nichts wissen. Der CDU-Landrat, der demnächst wiedergewählt werden will,  will mitten während des hessenweiten CDU-Wahlkampfs über den Wahlkampf informieren – bei einer CDU-Veranstaltung in den Räumlichkeiten seiner Behörde in Hofheim. </p>
</p>
<p>Wie geht&#8217;s weiter? Was wird die SPD jetzt unternehmen?</p>
</p>
<p>Es bleibt unterhaltsam&#8230;</p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Lorsbach in Angst – nur noch 6 Monate bis zur Vollsperrung</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/10/08/lorsbach-vor-vollsperrung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2022 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Al Wazir Tarek]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
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					<description><![CDATA[Es klingt nach purer Verzweiflung: In einer Sitzung des Kreisbauausschusses am Mittwoch wollen SPD, Linke und FWG per Antrag versuchen, die geplante einjährige Vollsperrung der L3011 vor Lorsbach zu verhindern. Report über ein kleines Dorf, das sich gegen die Ausgrenzung sperrt – und derzeit erleben muss, wie Lokalpolitik wirklich funktioniert. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#313131;font-size:20px;font-style:normal;font-weight:700">⇨ Report über einen Ortsteil, der sich gegen Ausgrenzung wehrt</h3>
<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#313131;font-size:20px;font-style:normal;font-weight:700">⇨ Kann die einjährige Vollsperrung der L3011 verhindert werden?</h3>
<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#313131;font-size:20px;font-style:normal;font-weight:700">⇨ Mittwoch Ausschusssitzung – und nur ganz wenig Hoffnung</h3>
<div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>Es geschah in einem <strong>Traum</strong>, er vermochte <strong>hoffnungsfroh</strong> zu stimmen, deshalb dürfen Sie ihn hier ruhig erfahren:</p>
<p>Treffen sich <strong>zwei Männer</strong> in einem Wiesbadener <strong>Edelrestaurant</strong>. Man kennt sich, man <strong>duzt</strong> sich, jeder bestellt <strong>ein Gläschen Wein </strong>(<em>„Grauburgunder, 0,2 bitte“</em>), und nach kurzem Smalltak kommt der <strong>Axel</strong> zur Sache:</p>
<p><em>„Tarek, ich hab ein Riesen-Problem! Ich krieg so’n Druck“ </em>– er breitet beide Arme aus, der Abstand zwischen den Händen ist <strong>ziemlich groß</strong> – <em>„du musst mir bitte helfen, unbedingt!“</em></p>
<p><em>„Mach ich doch gerne“</em>, sagt der <strong>Tarek</strong> und trinkt ein <strong>Schlückchen</strong> von seinem Wein. <em>„Beste Freunde halten zusammen, sag ich immer. Wo brennt’s denn?“</em></p>
<p><em>„Lorsbach“</em>, sagt der Axel und verzieht sein Gesicht, als litte er <strong>starke Schmerzen</strong>. <em>„Ganz fürchterlich! Das Dorf soll ein Jahr lang abgeriegelt werden, du weißt, wegen einer Baustelle von deinem Hessen Mobil. Jetzt laufen die Leute plötzlich Amok. Der Vogt – das ist der Bürgermeister von Hofheim, vielleicht hast du mal von ihm gehört? – ja, ich gebe zu, er hat’s am Anfang voll versemmelt, damals wäre eine Umfahrung der Baustelle sicher kein Problem gewesen… Die Leute steigen ihm aufs Dach, er sei schließlich der Bürgermeister<em>, sagen sie</em>, er solle sich auch mal für sie einsetzen. Und jetzt drängelt er, ich solle endlich was machen, ich sei schließlich Staatsminister…“</em></p>
<p><em>„Axel, beruhige dich“</em>, sagt Tarek <strong>freundlich</strong>. <em>„Komm runter! Was könnte ich denn tun? Du weißt ganz genau, wir haben Vorschriften und Gesetze, Naturschutz und so, da kann ich mich nicht einfach drüber hinwegsetzen.“</em></p>
<p><em>„Ach Mann“</em>, stöhnt der Axel, er wirkt etwas genervt, <em>„Gesetze und Vorschriften, das ganze Blabla – ich kann’s nicht mehr hören! Wen interessiert das? Du bist Minister, du kannst hier vielen Leuten einen Gefallen tun. Denk daran: Es geht auch um Wählerstimmen, in einem Jahr sind Landtagswahlen!“</em></p>
<p>Axel hat sich ein bisschen <strong>in Rage geredet</strong>. Er macht eine unwirsche Handbewegung, stößt mit dem Ellenbogen gegen <strong>das halbgeleerte Weinglas</strong>, es fällt <strong>klirrend</strong> zu Boden…</p>
<p>Der Wecker klingelt&#8230;</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221007-Wazir-Wintermeyer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221007-Wazir-Wintermeyer.jpg" alt="Lorsbach" class="wp-image-24494" width="641" height="579" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221007-Wazir-Wintermeyer.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/10/20221007-Wazir-Wintermeyer-300x271.jpg 300w" sizes="(max-width: 641px) 100vw, 641px" /></a><figcaption>Dokumentierte Männerfreundschaften: CDU-Minister Axel Wintermeyer postete 2015 ein Foto, das ihn mit Tarek Al Wazir (Grüne) zeigt. Links im Bild Patrick Burghardt, neben ihm Christian Vogt (mit Sonnenbrille). Burghardt war damals Bürgermeister von Rüsselsheim, hatte sich Vogt als Büroleiter geholt. Als Burghardt 2017 nicht wiedergewählt wurde, kamen beide bei der Landesregierung in Wiesbaden unter.</figcaption></figure>
</div>
<p class="has-text-align-right" style="font-size:10px">Foto: Screenshot Axel-Wintermeyer-Facebookseite</p>
<p><strong>Aus der Traum.</strong> Leider. Deshalb kann nicht gesagt werden, wie das Treffen ausgegangen ist. Es hat natürlich auch nie stattgefunden, die ganze Handlung ist <strong>absolut</strong> <strong>irreal</strong>:</p>
<p>Dass <strong>Axel Wintermeyer</strong> – er ist sollte als <strong>CDU-Staatsminister </strong>Hofheims Speerspitze in der Landeshauptstadt Wiesbaden sein, dazu ist er <strong>CDU-Abgeordneter im MTK-Kreistag</strong> und <strong>CDU-Stadtverordneter</strong> in Hofheim sowie <strong>CDU-Parteivorsitzender</strong> im Main-Taunus-Kreis – also dass sich dieser <strong>parteipolitische Multifunktionär</strong> für die Interessen der von Ausgrenzung bedrohten Lorsbacher bei seinem Kabinettskollegen, dem zuständigen <strong>Verkehrsminister und Obergrünen Tarek Al Wazi</strong>r, eingesetzt haben soll:</p>
<p>Davon hat man bis heute <strong>nichts</strong> gehört. Wirklich <strong>gar nichts</strong>!</p>
<p>Wintermeyer ist ausweislich seiner Facebookseite viel im Land unterwegs, verteilt gerne Urkunden und Zuschüsse. Eher Grüßaugust als Gestalter. Dass sich der <strong>CDU-Matador</strong> in irgendeiner anderen Weise <strong>für Lorsbach</strong> und die <strong>Sorgen der Menschen</strong> dort stark gemacht hätte: Haben Sie je davon vernommen? </p>
<p>So ist die <strong>wahre Geschichte</strong> der angedrohten Lorsbacher Ein-Jahres-Baustelle auch ein <strong>Lehrstück</strong> darüber, wie Lokalpolitik <strong>wirklich</strong> <strong>funktioniert</strong> – oder eben <strong>nicht</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Im Rathaus Hofheim hieß es: Ist nicht unsere Baustelle</h2>
<p>Nur noch <strong>sechs Monate</strong> bis zur <strong>Vollsperrung</strong>!</p>
<p>Es geht um rund<strong> 500 Meter der Landstraße L3011</strong> direkt vor der Ortseinfahrt nach Lorsbach in der sogenannten <strong>Klärwerkskurve</strong>. Zuständig ist die Landesbehörde Hessen Mobil, die bereits vor Jahren mitgeteilt hat: Die <strong>Stützmauer</strong> zum Mühlgraben, der direkt neben der Fahrbahn verläuft, sei derart&nbsp;verrottet, dass sie&nbsp;<em>„lediglich eine Restnutzungsdauer bis zum Jahr 2022 aufweist“.</em></p>
<p>Die Stützmauer muss also <strong>dringendst</strong> erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen <strong>ein ganzes Jah</strong>r dauern. Und für diese Zeit muss die Straße nach Hofheim <strong>komplett</strong> <strong>gesperrt</strong> werden. Der Termin rückt immer näher, längst grassiert in Lorsbach die <strong>Angst</strong>: Die Menschen sehen die letzten <strong>Geschäfte</strong>, <strong>Handwerksbetriebe</strong>, <strong>Restaurants</strong> und den kleinen <strong>Kiosk</strong> in ihrem Dorf kaputt gehen.</p>
<p>Nach <strong>Corona</strong> eine neue Art von <strong>Lockdown</strong> <strong>in Lorsbach</strong>: Muss das wirklich sein?</p>
<p>Im Rückblick finden wir eine Erklärung<strong> für die verfahrene Situation</strong>, die sich inzwischen als <strong>kaum noch reparabel</strong> darstellt. Und wir müssen erkennen: Nicht<strong> die Hybris</strong> einer Landesbehörde, wie gern kolportiert wird, führt zur Straßensperrung. Sondern <strong>lokalpolitisches Totalversagen</strong> auf unterster Ebene. </p>
<p><strong>Interessiert uns nicht</strong>, hieß es damals im Hofheimer Rathaus, als <strong>Hessen Mobil</strong> erste Informationen zur geplanten Baustelle übermittelte. Die L3011 sei eine <strong>Landstraße</strong> und damit  Sache der <strong>Landesbehörde</strong> – Punkt.</p>
<p><em>„Ist nicht unsere Baustelle“</em>, soll der <strong>Erste Beigeordnete Wolfgang Exner</strong> (CDU) nach <strong>glaubwürdiger</strong> <strong>Darstellung</strong> mehrerer Lokalpolitiker wiederholt gesagt haben. Kritische Anmerkungen soll er in der ihm eigenen Art<strong> brüsk zurückgewiesen </strong>haben: <em>&#8222;Wir mischen uns nicht in die Arbeit anderer Behörden ein.&#8220;</em></p>
<p><strong>Basta-Politik</strong>. Nicht zeitgemäß, aber in Hofheims Rathaus durchaus <strong>Usus</strong> und <strong>gelitten</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Frühe Analyse: Magistrat wie narkotisiert</h2>
<p><strong>Herbst 2020:</strong> Durchs Dorf wabern leise <strong>Gerüchte</strong>, dass die L3011 während der Bauzeit gesperrt werde, und zwar <strong>komplett</strong>. Im Ortsbeirat wird nach Einzelheiten gefragt, die Informationslage bleibt <strong>dürftig</strong>. <em>„Ist nicht unsere Baustelle!“</em></p>
<p><strong>Anfang 2021: </strong>Hessen Mobil teilt mit, dass die Bauarbeiten im <strong>Herbst 2022 </strong>beginnen sollen. Und dass die schmale Straße wegen der großen Baumaschinen <strong>für mindestens ein Jahr </strong>voll gesperrt werden müsse.&nbsp;</p>
<p><strong>Protest</strong> erwacht, noch zeitlupenhaft. Die <strong>Linken</strong> schicken Fragen ans Rathaus, die dörfliche <strong>CDU</strong> sammelt Unterschriften. Außerhalb von Lorsbach juckt das Thema natürlich keinen Menschen, es ist halt, so sagt man, <strong>ein sublokaler Aufreger</strong>.</p>
<p>Auch aus dem Rathaus in der Kernstadt ist<strong> keine Hilfe</strong> zu erwarten. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter titelt im Januar 2021: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/11/metzgerei-in-der-altstadt/#Lorsbach2021011">&#8222;Magistrat wie narkotisiert – Lorsbach verzweifelt&#8220;</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg" alt="20220514 Lorsbach6" class="wp-image-22325" width="642" height="422" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220514-Lorsbach6-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 642px) 100vw, 642px" /></a><figcaption>Das Straßenstück, das den Lorsbachern Angst macht. Links unter den Büschen der Mühlgraben, rechts Klärwerk und Reiterhof, dazwischen die schmale L3011.</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>August 2021: </strong>Hessen Mobil fordert, wie bei solchen Baumaßnahmen vorgeschrieben, <strong>zahlreiche Behörden</strong> auf, sich mit <strong>Hinweisen</strong> und <strong>Einwänden</strong> zu den Bauarbeiten zu melden. Wer antwortet nicht? Genau, Hofheims Stadtverwaltung. Man hat <strong>keine Bedenken</strong> und <strong>keine Einwände</strong> –<em> „ist nicht unsere Baustelle.“</em></p>
<p><strong>Dezember 2021:</strong> Der zuständige <strong>Verkehrsminister Tarek Al Wazir </strong>unterzeichnet die <strong>Plangenehmigung</strong>. Sie umfasst 93 Seiten, auf Seite 88 ist nachzulesen: <em>„Die Gemeinde Eppstein und die Stadt Hofheim am Taunus haben im Beteiligungsverfahren weder Einwendungen erhoben noch Stellungnahmen abgegeben.</em>&#8220; In der Behörden-Kommunikation ist das eindeutig: Im <strong>Rathaus Hofheim</strong> interessiert man sich nicht dafür, was Hessen Mobil vor Lorsbach <strong>plant und baut</strong>.</p>
<p><strong>Februar 2022:</strong> Hessen Mobil teilt mit, dass die Arbeiten im <strong>August 2022 </strong>beginnen sollen. Jetzt plötzlich große Aufregung im Rathaus. <strong>Bürgermeister Vogt</strong> gibt sich empört: Das sei <em>„ein unkooperativer Akt der Unfreundlichkeit“</em>. Er lässt verbreiten, er habe im Namen des Magistrats die Landesregierung <strong>um</strong> <strong>Unterstützung</strong> gebeten.</p>
<p><strong>März 2022</strong>: Hessen Mobil verschiebt <strong>auf Bitten der Stadt</strong> den Start der Bauarbeiten ins <strong>Frühjahr 2023</strong>. Denn der Erste Beigeordnete Exner will mit dem Besitzer des Reiterhofs verhandeln zu wollen. Das hatte zwar Hessen Mobil schon getan, aber Exner will wohl sein bisheriges <strong>Desinteresse</strong> vergessen machen. Sein Plan klingt nicht sonderlich originell: Der Reiterhof soll seine <strong>Pferdekoppeln</strong> neben der Straße für eine Umfahrung der Baustelle zur Verfügung stellen, die Stadt würde ihn dafür entschädigen, und zwar richtig großzügig.</p>
<p><strong>April 2022:</strong> Exner erklärt die Verhandlungen mit dem Reiterhof für <strong>gescheitert</strong>.</p>
<p>Hessen Mobil legt sich fest: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/08/lorsbach-l-3011-wird-voll-gesperrt/">Baustart ist März 2023</a>.</p>
<p>Der Magistrat reagiert mit einer Pressemitteilung, Überschrift: <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093411.php" target="_blank" rel="noopener">„Stadtverordnetenversammlung will rechtliche Schritte bis zur Enteignung”</a>. Der Text – Auszug: <em>„Diesem Prüfantrag&nbsp;wird der Magistrat nachkommen</em>&#8230;<em>.“</em> – stützt den Verdacht, dass man in Hofheims Stadtverwaltung zeitweilig nicht nur den juristischen Sachverstand <strong>abschaltet</strong>:</p>
<p>Ob die <strong>Enteignung des Reiterhofes</strong> wirklich geprüft wurde – oder ob es sich bei der Pressemeldung nur um eine <strong>Nebelkerze</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtführung</strong> handelte, die den Lorsbachern zeigen soll, wie sehr man sich für sie einsetze: Das muss hier offen bleiben. Tatsache ist:</p>
<p>Die <strong>Prüfung einer Enteignung </strong>war definitiv niemals von Hofheims Stadtverordneten beschlossen worden. Dementsprechend findet sich das Wort &#8222;Enteignung&#8220; in den offiziellen Sitzungsprotokollen <strong>nicht erwähnt</strong>. </p>
<p><strong>Fake News</strong> in einer offiziellen Pressemitteilung der Stadt Hofheim: Das ist dreist, das  zeugt von <strong>Chuzpe</strong>! Das erlaubt <strong>Rückschlüsse</strong>, wie in Hofheim Lokalpolitik gemacht wird.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Kann Hessen Mobil noch umgestimmt werden?</h2>
<p>Jetzt haben wir <strong>Oktober 2022</strong>. Die Stützmauer <strong>bröselt</strong> vor sich hin. Fachleute halten es nicht für ausgeschlossen, dass sie eines baldigen Tages <strong>einstürzt</strong> und dann die ganze Fahrbahn <strong>wegbricht</strong>. Wie gesagt: als <strong>Restnutzungsdauer</strong> wurde <strong>2022</strong> ermittelt. </p>
<p>Nur noch <strong>sechs Monate</strong> bis zur geplanten Vollsperrung.</p>
<p>Im <strong>Internet</strong> läuft noch immer eine <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/buergerbegehren-gegen-1-jahr-vollsperrung-der-l3011-zwischen-lorsbach-und-hofheim" target="_blank" rel="noopener">Unterschriftensammlung</a> gegen die Vollsperrung. Stand heute, 8. Oktober, 12 Uhr, fanden sich bisher 1.383 Unterzeichner. Als Sammelziel wird genannt: 10.000 Unterschriften.</p>
<p>Beidseits des <strong>Heinrichswegs</strong> wurden <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/29/stadtwald-hat-kein-fsc-zertifikat/#Heinrichsweg20220930" target="_blank" rel="noreferrer noopener">letztens</a> jede Menge Bäume gefällt: Wenn die Straße demnächst voll abgeriegelt wird, sollen Rettungsfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn durch den Stadtwald düsen. Wolfgang Exner versichert  <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000097048.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">per Pressemitteilung</a>, man müsse handeln, <em>„wenn auch schweren Herzens</em>“. Dass Bäume reihenweise gefällt würden, so lässt er sich zitieren, sei <em>„keine Vorentscheidung für eine einjährige Vollsperrung“</em>. Das wollen wir ja gerne glauben;  andererseits: Was von <strong>Exners Pressemitteilungen</strong> zu halten ist – siehe oben, April 2022.</p>
<p>Christian Vogt, der CDU-Bürgermeister, erzählt in einem seiner wöchentlichen <strong>„Freitagsblick“-Internetvideos</strong>, dass er im Kreistag für die Lorsbacher <strong>gekämpft</strong> habe. Wörtlich: <em>„Ihr versteht, als Hofheimer Bürgermeister Bürgermeister habe ich hier ganz klar Position bezogen, gegen die einjährige Vollsperrung.“</em></p>
<p>Wir verstehen, natürlich!<em> </em></p>
<p>Dass bei Vogt bzw. in dem von ihm geführten Rathaus eine der zentralen Ursachen für den<strong> ganzen Schlamassel</strong> zu verorten ist (<em>„Ist nicht unsere Baustelle!“</em>), scheint der Mann komplett verdrängt zu haben.&nbsp;Da haben wir&#8217;s wieder, das vogtsche <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/06/fsc-guetesiegel-fur-stadtwald/">Pippi-Langstrumpf-Prinzip</a></strong>: <em>„Ich mach mir die Welt widewide wie es mir gefällt.“</em></p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2.jpg" alt="20220212 Lorsbach2" class="wp-image-17657" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Der Bach des Anstoßes: Der Mühlgraben neben der L3011. Würde er verrohrt, könnte – vielleicht – die Vollsperrung kürzer ausfallen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Wir müssen erkennen: Jetzt plötzlich werden <strong>viele laute und zugleich</strong> <strong>leere Reden</strong> geschwungen. Die Lorsbacher wollen dennoch nicht aufgeben. Am kommenden <strong>Mittwoch, 12. Oktober,</strong> tagt der <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> des Kreises (Beginn: 17 Uhr). Zwar sind weder Kreistag noch Kreisbehörde unmittelbar <strong>zuständig</strong>, aber man kann&#8217;s ja mal versuchen&#8230; </p>
<p>Es ist eine Art <strong>Sondersitzung</strong>, das einzige Thema ist die geplante Vollsperrung. Ursprünglich war der kleine „Raum Hofheim“ für ausreichend befunden worden, jetzt will man im <strong>großen</strong> <strong>Sitzungssaal</strong> des Landratsamtes tagen: Die Lorsbacher trommeln seit Tagen im Internet, es wird mit etlichen <strong>Besuchern</strong> gerechnet.</p>
<p>Nicht<strong> Axel Wintermeyer, Christian Vogt, Wolfgang Exner</strong> oder all die anderen Hofheimer <strong>CDU-Politiker</strong>, die im Kreistag zur Mehrheitskoalition aus CDU/Grünen/FDP gehören, haben diese Sondersitzung angeregt. Sondern die Oppositionsparteien SPD, Linke und FWG. <strong>Unermüdliche Antreiber</strong> sind die Fraktionsvorsitzenden <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) und <strong>Andreas Nickel</strong> (FWG), die beide in Lorsbach leben. Ihr Einsatz verdient <strong>allergrößten</strong> <strong>Respekt</strong>, denn wenn ihr Plan auch <strong>nachvollziehbar</strong>, <strong>vernünftig</strong> und <strong>umsetzbar</strong> erscheint – er dürfte gleichwohl <strong>chancenlos</strong> sein:</p>
<p>Sie möchten, dass der <strong>Mühlgraben</strong> neben der Straße, derzeit ein kleiner <strong>Schmuddelbach</strong> <strong>ohne erkennbaren ökologischen Wert</strong>, verrohrt wird. Dann könnten die Bauarbeiten <strong>schneller</strong> vonstatten gehen. Außerdem könnte die Baustelle zumindest zeitweilig <strong>einspurig</strong> umfahren werden.</p>
<p>Eine Verrohrung war allerdings ausdrücklich <strong>abgelehnt</strong> worden, und zwar in der Kreisbehörde (<strong>Landrat: Michael Cyriax, CDU</strong>): Dort ist das <strong>Amt für Bauen und Umwelt, Wasser- und Bodenschutz</strong> zuständig, es wird geführt von der <strong>grünen</strong> <strong>Beigeordneten Madlen Overdick</strong>.</p>
<p>Mit ihrem Antrag im Kreisausschuss wollen <strong>SPD, Linke und FWG</strong> einen Beschluss des <strong>Kreistags</strong> herbeiführen: Die Entscheidung der Overdick-Abteilung soll <strong>überprüft</strong> werden – natürlich mit dem Ziel, dass eine Verrohrung des Mühlgrabens doch noch machbar ist.</p>
<p>Würden <strong>CDU und Grüne</strong> mitmachen, könnte die bisherige Planung <strong>für den Papierkorb</strong> sein – vielleicht. Aber auf jeden Fall wäre die CDU-geführte Kreisverwaltung und vor allem deren grüne Beigeordnete <strong>schwerstens</strong> <strong>düpiert</strong>.</p>
<p>Kann so ein Antrag der Opposition Chancen haben?</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2.jpg" alt="20220212 Lorsbach2" class="wp-image-17657" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220212-Lorsbach2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Ein Foto aus dem Frühjahr: Die Bäume waren noch nicht begrünt, die Hitze des Sommers hatte den Graben noch nicht geleert. Deutlich zu sehen: Die Stützzmauer zur Straße hin, die einzustürzen droht.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die ganze Planung von Hessen Mobil stützt sich, natürlich, auch auf das Gutachten der Kreisbehörde. <strong>Eine</strong> <strong>dauerhafte</strong> <strong>Verrohrung</strong>, schreibt die Behörde auf ihrer Internetseite, sei bereits 2016 von den Fachbehörden <strong>geprüft</strong> worden. <em>„Die Rechtslage ist hier eindeutig. Die Verrohrung des Mühlgrabens ist nach Hessischem Wassergesetz nicht genehmigungsfähig.“</em></p>
<p>Das klingt <strong>unmissverständlich</strong>: Die geltende Rechtslage lässt eine Verrohrung des Mühlgrabens <strong>nicht</strong> zu. Was soll man da machen? </p>
<p>Im &#8222;<strong>Aktionsbündnis L3011&#8243;</strong>, in dem sich alle Lorsbacher Parteien zusammenfanden, um die Vollsperrung zu verhindern, hat man wohl die Aussichtslosigkeit des Antrags im Kreisbauausschuss erkannt. Deshalb wurde ein <strong>Fragenkatalog</strong> nachgereicht, der am Mittwoch ebenfalls vorgelegt werden soll, hoffend, dass Hessen Mobil antwortet: </p>
<p>Könnte man die Bauzeit nicht mit <strong>mehr</strong> <strong>Personal</strong> und zusätzlichen <strong>Schichtdiensten</strong> verkürzen? Könnte nicht eine andere, kleinere, <strong>schnellere</strong> <strong>Technik</strong> eingesetzt werden? Lässt sich nicht doch noch irgendwie eine <strong>einspurige</strong> <strong>Umfahrung</strong> der Baustelle übers Reiterhof-Gelände ermöglichen, auch wenn man dazu <strong>ein ganz neues Planungsverfahren</strong> beginnen müsste?</p>
<p>Wenn wir alles Fachliche und Wünschenswerte beiseite lassen, bleibt als <strong>Konzentrat</strong> <strong>diese</strong> <strong>Frage</strong>:</p>
<p>Kann eine Behörde wie Hessen Mobil <strong>ihre ganze bisherige Planung</strong>, an der <strong>viele</strong> <strong>Fachleute</strong> monatelang gearbeitet haben und die sicher auch <strong>ganz</strong> <strong>viel</strong> <strong>Geld</strong> gekostet hat, nicht einfach mal <strong>kippen</strong> und ganz <strong>neu</strong> <strong>aufsetzen</strong>?</p>
<p>Die Begründung klingt schließlich <strong>nachvollziehbar</strong>: weil ansonsten <strong>knapp</strong> <strong>3.000 Menschen</strong> in einem kleinen Dörfchen sich ausgegrenzt fühlen und richtig <strong>leiden</strong> würden, ein Jahr lang, mindestens.</p>
<p>Das ist <strong>die</strong> <strong>Frage</strong>: Ist eine <strong>Landesbehörde</strong> dazu in der Lage?</p>
<p>Nur noch <strong>sechs Monate</strong> bis zur geplanten Vollsperrung.</p>
<p>Für <strong>Optimismus</strong> besteht wenig Anlass.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Schwedischer Weltkonzern greift nach Tierklinik Hofheim</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Apr 2022 07:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Tierklinik Hofheim genießt weit über die Grenzen der Stadt hinaus einen exzellenten Ruf. Vor 25 Jahren wurde sie von einer Handvoll Tierärzten gegründet – jetzt greift ein Weltkonzern danach: Ein schwedisches Unternehmen, das bereits mehr als 2.000 Kliniken besitzt, will das Hofheimer Unternehmen kaufen. Der Vorgang liegt bereits beim Bundeskartellamt. In diesem Hofheim/Kriftel-Newsletter erfahren Sie die Hintergründe.

Außerdem: Neue Radfahrer- und Fußgängerbrücke für Millionen. -- Thema Vorderheide II am Mittwoch erneut im Stadtparlament. -- Hofheim hat jetzt eine Stadtpolizei. -- Keine Ukraine-Mahnwache: zu viel CDU, zu wenig Frauen. -- On Demand geht im Juni los. -- Schockanrufer, Stellplatzsatzung,  Corona-Update u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Weltkonzern aus Schweden greift nach der Tierklinik Hofheim. Das Bundeskartellamt in Bonn hat bereits eine Prüfung eingeleitet, ob das schwedische Unternehmen <strong>&#8222;Tierärzte IVC Evidensia GmbH&#8220;</strong> die &#8222;Tierklinik Hofheim GbR&#8220; kaufen darf. Wir schauen uns das genauer an: Was sind die Hintergründe des Verkaufs, und welche Folgen sind zu erwarten?</strong></p>
<p>Seit einige Jahren drängen <strong>Finanzinvestoren</strong> in den Tierärztemarkt. Milliardenschwere Unternehmen sind auf der Suche nach <strong>profitablen</strong> <strong>Anlagezielen</strong>, sie kaufen Maschinenfabriken wie Modeketten – und inzwischen auch <strong>Tierarztpraxen</strong> und <strong>Tierkliniken</strong>. Es muss ein <strong>lukrativer</strong> <strong>Markt</strong> sein, sie kaufen in ganz Europa ein: <strong>Hunderte</strong>, <strong>ja</strong> <strong>Tausende</strong> <strong>Praxen</strong> und Kliniken wechselten bereits ihre Besitzer. Überliefert ist der Spruch eines Investors, man wolle eine <em>„bessere Welt für Haustiere schaffen“</em>. Man darf davon ausgehen, dass es vor allem um <strong>Geld</strong> geht. Und um <strong>Gewinne</strong>.</p>
<p>Das <a href="https://evidensiagroup.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmen IVC Evidensia</a>, das jetzt seine Hand nach Hofheim ausstreckt, wurde <strong>2012</strong> in Schweden gegründet. Es bezeichnet sich selbst als <em>&#8222;die führende Tiermedizin-Gruppe in Europa&#8220;</em> und gibt an, <strong>2.300 Kliniken</strong> und Praxen in <strong>19 Ländern</strong> zu besitzen.&nbsp;</p>
<p>Der Deutschland-Geschäftsführer von Evidensia, <strong>Christoph Dänzer</strong>, erklärte gegenüber der FAZ, wie das gewinnträchtige Geschäftsmodell funktioniert: Beim Einkauf habe eine Kette generell eine stärkere Verhandlungsposition und damit Vorteile gegenüber einer Einzelpraxis. <em>„Außerdem können wir einige Aufgaben zentral erledigen oder standortübergreifend koordinieren, zum Beispiel die Buchhaltung, Marketing oder Teile der Personalarbeit.&#8220;</em> Rendite- oder Umsatzvorgaben, beteuert der Mann, gebe es nicht.</p>
<p>Die <a href="https://www.tierklinik-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tierklinik Hofheim GbR</a> wurde <strong>1997</strong> gegründet und gilt als eine der <strong>größten</strong> <strong>Kleintierkliniken</strong> <strong>in</strong> <strong>Deutschland</strong>. Bis 2016 war sie im Langgewann zu finden, dann zog sie um in einen <strong>Neubau</strong>:</p>
<p>Auf <strong>3.800 Quadratmete</strong>r an der <strong>Katharina-Kemmler-Straße</strong> am Ortsausgang Richtung Zeilsheim arbeiten derzeit mehr als<strong> 200 Mitarbeiter</strong>, darunter mehr als 40 <strong>Tierärzte</strong>, viele von ihnen hochqualifiziert. Einige treten als Referenten bei <strong>Fortbildungsveranstaltungen</strong> in aller Welt auf, es gab bereits <strong>18 Hofheimer Tierärztetage</strong>, Spezialisten der Klinik gaben diverse <strong>Fachbücher</strong> heraus&#8230;</p>
<p>Im Begleittext eines <strong>Werbevideos</strong> heißt es: <em>&#8222;Mit unserem vielfach spezialisierten, über 40-köpfigen Ärzteteam und modernsten Geräten für Diagnostik und Therapie decken wir alle relevanten Fachbereiche der Kleintiermedizin ab. Unsere Berufung ist es, allen Patienten auf höchstem medizinischem Niveau zu helfen.&#8220;</em></p>
<p>Jetzt taucht der Name der Tierklinik Hofheim auf der <a href="https://www.bundeskartellamt.de/DE/Fusionskontrolle/LaufendeVerfahren/laufendeverfahren_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite des Bundeskartellamtes</a> auf: Er findet sich auf der Seite mit den <em>&#8222;laufenden Fusionskontrollverfahren&#8220;</em>, als Aktenzeichen wird angegeben: <strong>B3-55/22</strong>.</p>
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<p>Eine derart <strong>große</strong> <strong>Übernahme</strong> wie die der Hofheimer Tierklinik – in Internet-Tierarztkreisen wird sie als<em> &#8222;eine der bisher größten Übernahmen&#8220;</em> der Branche bezeichnet – geht selten ohne öffentlich geäußerte <strong>Kritik</strong> über die Bühne. Und auch jetzt wird in den<strong> Tierarzt-Internetforen</strong> heftig diskutiert.</p>
<p>Tierärzte beklagen die <strong>Arbeitsbedingungen</strong> bei großen Ketten, was zu <strong>hoher</strong> <strong>Fluktuation</strong> in den Kliniken führe. Andere befürchten, dass es den Finanzinvestoren in erster Linie um <strong>Profitmaximierung</strong> gehe, und die <strong>medizinische</strong> <strong>Ethik</strong> werde in den Hintergrund abgedrängt. Während sich viele <strong>freiberufliche</strong> <strong>Tierärzte</strong> vor allem über <strong>gute</strong> <strong>Leistungen</strong> profilierten, heißt es, würden <strong>große</strong> <strong>Ketten</strong> vor allem auf <strong>hohe</strong> <strong>Gewinne</strong> schielen.&nbsp;</p>
<p>Aber es gibt auch <strong>andere</strong> <strong>Stimmen</strong>: Aktuell zeichne sich in der Tiermedizin ein Trend ab, schreibt ein Tierarzt in einem <a href="https://www.deine-tierwelt.de/magazin/tierarzt-gedanken-uebernahme-von-kliniken-fluch-oder-segen/" target="_blank" rel="noopener">Internet-Blogbeitrag</a>:<em> &#8222;Immer weniger Tierärzte wollen sich mit eigenen Praxen oder Kliniken selbständig machen. Sie ziehen angestellte Tätigkeiten vor. Dementsprechend schwer ist es, Nachfolger für Kliniken zu finden.&#8220;</em> Deshalb sei der Eintritt von Investoren durchaus eine <strong>Chance</strong>, dass Deutschland seine Tierkliniken <strong>erhalten</strong> <strong>bleiben</strong>. <em>&#8222;Gerade im ländlichen Raum gilt: Lieber eine Tierklinik mit Investor, als gar keine.&#8220;</em></p>
<p>Vielleicht wird sich für die <strong>Patienten</strong> wie für ihre <strong>Herrchen</strong> und <strong>Frauchen</strong> gar nicht so viel ändern, sollte die Tierklinik Hofheim demnächst <strong>schwedische</strong> <strong>Besitzer</strong> haben. Laut Evidensia-Deutschlandchef Dänzer sollten die Tierärzte, die ihre Praxis an den Investor aus dem hohen Norden verkaufen, idealerweise als <strong>Geschäftsführer</strong> <strong>an</strong> <strong>Bord</strong> bleiben.&nbsp;</p>
<p>Dann würden in der <strong>Tierklinik Hofheim</strong> Hund und Katze, Meerschweinchen und Zwergkaninchen im Krankheitsfall weiterhin auf die bekannten <strong>hochqualifizierte Spezialisten</strong> treffen.</p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2.jpg" alt="Tierklinik Hofheim" class="wp-image-20724" width="640" height="451" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402-Tiwrklinik-2-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Leuchtturm am Ortsausgang: Die neue Tierklinik in Hofheim genießt einen exzellenten Ruf.</figcaption></figure>
</div>
<h2 class="wp-block-heading">Wem gehört eigentlich die Tierklinik Hofheim?</h2>
<p>Eigentlich gibt es zwei Firmen hinter dem Klinikum: die eine heißt <strong>Tierklinik Hofheim GbR</strong>, ist also eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Die zweite Firma heißt <strong>Tierklinik Hofheim Immobilien GmbH</strong>.</p>
<p>Im Impressum der <a href="https://www.tierklinik-hofheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Tierklinik-Webseite</a> – hier wird die GbR genannt – werden diese acht Namen aufgeführt: <strong>Dr. Martin Kessler </strong>(56) aus Hofheim, Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere; <strong>Dr. Hans-Ulrich Kosfeld</strong> (58) aus Königstein, Fachtierarzt für Chirurgie der Klein- und Heimtiere; <strong>Dr. Markus Tassani-Prell</strong> (59) aus Hofheim, Fachtierarzt für Radiologie, Fachtierarzt für Chirurgie, <strong>Dr. Kai Bessmann</strong> (52) aus Schmitten, Fachtierarzt für Innere Medizin der Klein- und Heimtiere; <strong>Dr. Stefan Rupp</strong> (53) aus Eppstein, Fachtierarzt für Chirurgie; <strong>Dr. Gernot Delfs</strong> (53) aus Frankfurt, Fachtierarzt für Chirurgie; <strong>Dr. Michael Schmohl</strong> (44) aus Hofheim, Fachtierarzt für Radiologie und andere bildgebende Verfahren; <strong>Dr. Thilo von Klopmann</strong>, Diplomate ECVN.</p>
<p>Die Namen der Gesellschafter der <strong>&#8222;Tierklinik Hofheim Immobilien GmbH&#8220;</strong> sind nahezu identisch. Dr. Thilo von Klopmann und Dr. Markus Tassani-Prell sind hier nicht dabei, dafür sind als weitere Eigentümer die Brüder <strong>Johannes</strong> (23) und<strong> Elias Tassani-Prell </strong>(21) aufgeführt.</p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="Fußgängerbrücke20221118"><a href="#Fußgängerbrücke20221118">Neue Radfahrer- und Fußgängerbrücke für Millionen</a></h1>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="946" height="1024" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-946x1024.jpg" alt="1Bruecke" class="wp-image-20575" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-946x1024.jpg 946w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-277x300.jpg 277w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-768x831.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke-1419x1536.jpg 1419w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/1Bruecke.jpg 1460w" sizes="(max-width: 946px) 100vw, 946px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Dann können Sie alle Details gut erkennen. Hier ist Vorschlag 1&#8230;</figcaption></figure>
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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-946x1024.jpg" alt="2Bruecke" class="wp-image-20576" width="328" height="355" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-946x1024.jpg 946w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-277x300.jpg 277w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-768x831.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke-1419x1536.jpg 1419w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/2Bruecke.jpg 1460w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;und hier Vorschlag 2 der geplanten neuen Brücke. Violett: der Standort eines Parkhauses. </figcaption></figure>
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<p>Eine neue <strong>Fußgänger- und Radfahrerbrücke </strong>soll mitten in Hofheim gebaut werden – vom <strong>Hochfeld</strong> über die Bahnlinie bis in die <strong>Kernstadt</strong>. Eine <strong>Machbarkeitsstudie</strong> war in Auftrag gegeben worden, wobei zwei Bedingungen zu erfüllen waren: Ein <strong>Parkhaus</strong>, das am Bahngelände errichtet werden soll, musste berücksichtigt werden. Und außerdem sollte eine Verbindung zum <strong>mittleren Steig des</strong> <strong>Bahnhofs</strong> eingeplant werden.</p>
<p>Dem städtischen Bauausschuss wurde jetzt das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorgestellt:</p>
<p><strong>Vorschlag 1 ist 230 Meter lang</strong> – diese Brücke beginnt im Bereich der Straße „Am Römerlager“, überquert die Landesstraße L 3011 und die Bahngleise, führt um das neue Parkhaus herum, überquert dann die Hattersheimer Straße und endet im Bereich der Grünanlage in einer Spindel.</p>
<p><strong>Vorschlag 2 ist 180 Meter lang</strong> – diese Brücke beginnt wie Vorschlag 1, führt dann aber an der Ostseite des geplanten Parkhauses entlang bis zur Rampe an der Hattersheimer Straße. Über eine Arkade im Parkhaus erreichen Fußgänger und Radfahrer den Knotenpunkt Hattersheimer Straße/Rudolf-Mohr-Straße.</p>
<p>Eine erste grobe Schätzung geht von Kosten in Höhe zwischen<strong> fünf und acht Millionen Euro</strong> aus. Hinzu kommen notwendige <strong>Umbaumaßnahmen</strong> im Bereich Hattersheimer Straße/Rudolf-Mohr-Straße.</p>
<p>Der <strong>Magistrat</strong> favorisiert Variante 1: Die ist <strong>teurer</strong>, sei aber für Fußgänger und Radfahrer, die von Marxheim zu den Schulen und zur Innenstadt wollten, wesentlich <strong>sicherer</strong>. Jetzt soll eine <strong>Arbeitsgruppe</strong> aus Stadtverordneten, Verwaltungsvertretern und externen Fachleuten bis Herbst dieses Jahres einen Vorschlag erarbeiten.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim hat jetzt eine Stadtpolizei</h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei.jpg" alt="20220401 Stadtpolizei" class="wp-image-20571" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Stadtpolizei-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hofheims Ordnungspolizisten dürfen sich Stadtpolizei nennen. (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
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<p><strong>Hofheims Ordnungspolizei </strong>will weiter für Ordnung sorgen, aber nicht mehr so heißen. Deshalb wurde sie in <strong>Stadtpolizei</strong> umbenannt. In anderen Städten hat man eine Umbenennung bereits vor Jahren vorgenommen, weil die Bezeichnung&nbsp;&#8222;Ordnungspolizei&#8220; durch ihre<strong> Verwendung in de</strong>r<strong>&nbsp;NS-Zeit</strong> als belastet gilt.</p>
<p>In Hofheims Rathaus gibt man <strong>einen anderen Grund</strong> für die Namensänderung an. In einer <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093337.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> der Stadtverwaltung heißt es: Die <strong>Aufgaben der Stadtpolizei </strong>hätten über die Jahre zugenommen. Wurde früher nur der <strong>ruhende Verkehr</strong> überwacht, müssen heute u.a.&nbsp;auch <strong>Baustellen</strong> und <strong>Geschäfte</strong> kontrolliert werden, dazu kommen Kontrollen bei <strong>Veranstaltungen</strong>&#8230; Der neue Namen mache die vielfältigen Aufgaben <strong>besser</strong> <strong>erkennbar</strong>.</p>
<p>Mit dem neuen Namen wurde auch ein <strong>neues</strong> <strong>Fahrzeug</strong> angeschafft, ein zweites soll im Laufe des Jahres folgen. Dazu wurde die &#8222;Truppe&#8220; verstärkt: Aktuell sind <strong>eine</strong> <strong>Frau</strong> und <strong>neun</strong> <strong>Männer</strong> bei der Stadtpolizei im Einsatz (drei Stellen sind <strong>unbesetzt</strong>).</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="mahnwache02042022"><a href="#mahnwache02042022">Keine Ukraine-Mahnwache mehr: zu viel CDU, zu wenig Frauen</a></h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache.jpg" alt="20220402mahnwache" class="wp-image-20780" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220402mahnwache-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Letzten Sonntag, letzte Mahnwache. Keine hundert Menschen verloren sich auf dem Chinonplatz.</figcaption></figure>
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<p>Das war&#8217;s wohl mit den <strong>Mahnwachen</strong> vorm Rathaus! Viermal hatte <strong>CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler </strong>eingeladen, es kamen immer weniger Menschen, letztes Wochenende verloren sich <strong>keine hundert Teilnehmer</strong> mehr auf dem Chinon Platz. Es war schon etwas <strong>peinlich</strong>.</p>
<p>Für diesen Sonntag wurde erst gar <strong>nicht mehr eingeladen</strong>. Für den Frieden in der Ukraine, gegen Putins Krieg – <strong>kein Interesse an einer Mahnwache mehr in der Kreisstadt?</strong></p>
<p>Vielleicht hat&#8217;s ganz <strong>andere</strong> <strong>Gründe</strong>, weshalb sich <strong>immer</strong> <strong>weniger</strong> <strong>Hofheimer</strong> auf den Weg machten, ihren <strong>Protest</strong> öffentlich kundzutun.</p>
<p><em>&#8222;Ich habe das Gefühl, zu Parteiveranstaltungen zu gehen&#8220;</em>, beschwerte sich letzten Sonntag ein älterer Herr, der vor den Plakaten des Kinos stand und den Reden zuhörte. Nach einer halben Stunde hatte er genug und ging. Er wirkte missmutig.</p>
<p>An seinen Worten ist was dran. Als <strong>Hauptredner</strong> bei den vier Mahnwachen traten nur<strong> CDU-Politiker</strong> auf. Neben <strong>Andreas Hegele</strong>r und<strong> CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> sprachen <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax</strong>, der hessische <strong>CDU-Staatsminister Axel Wintermeyer</strong> (der auch Vorsitzender Kreis-CDU ist), der <strong>CDU-Europaabgeordnete Michael Gahler</strong>. Angekündigt wurde auch der<strong> CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Altenkamp</strong>&#8230;..</p>
<p>Als ein breites <strong>überparteiliches</strong> <strong>Bündnis</strong> ist eine solche Rednerliste <strong>kaum</strong> <strong>zu</strong> <strong>vermitteln</strong>.</p>
<p><strong>Ebenso schwer dürfte wiegen,</strong> worüber sich zwei <strong>Frauen</strong> am Rande der Mahnwache beschwerten: <em>&#8222;In Hofheim dürfen wohl nur Kerle auf einer Bühne was sagen, oder?&#8220;</em> entrüsteten sie sich. <em>&#8222;Gibt&#8217;s hier eigentlich keine Frauen, die was zu sagen haben?&#8220;</em></p>
<p>Es sieht ganz danach aus: <strong>Frauen</strong> durften während der Mahnwachen auf die Bühne – <strong>um zu singen, zu musizieren, zu beten</strong>. Zu sagen haben sie offenbar nichts, zumindest nicht bei CDU-Mahnwachen&#8230;</p>
<p><strong>CDU-Mann Andreas Hegeler </strong>weiß, warum das so ist: <a href="https://hk-newsletter.de/2020/10/14/cdu-spitzenkandidat/">Frauen wollen nicht gern vorn stehen</a>. Das sagte er laut Lokalzeitung vor anderthalb Jahren auf die Frage, warum <strong>so wenig Frauen</strong> auf den CDU-Kandidatenlisten stehen.</p>
<p>Warum sollte das bei <strong>CDU-Mahnwachen</strong> anders sein?</p>
<p>Das ist offenbar das <strong>Weltbild</strong> von Hofheims <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong>: Die <strong>Hofheimerinnen</strong> wollen lieber in der <strong>zweiten</strong> und <strong>dritten</strong> <strong>Reihe</strong> stehen. Und <strong>brav</strong> <strong>klatschen</strong>, wenn ihre Männer reden.</p>
<p><strong>Ist das wirklich so in Hofheim, bei Hofheims CDU?</strong></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="demand20220402"><a href="#demand20220402">On Demand: Im Juni geht&#8217;s los – eine Premium-Mobilitätszentrale gibt&#8217;s dazu</a></h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="393" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand.jpg" alt="20220401 MTV On Demand" class="wp-image-20611" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-MTV-On-Demand-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorgestellt: So soll die Werbekampagne für On Demand in Hofheim aussehen.</figcaption></figure>
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<p>Seit mehr als zwei Jahren wird der <strong>Start des Projekts</strong> immer wieder neu verkündet. <em>&#8222;Zum nächsten Fahrplanwechsel, ab Dezember 2020, wird es in Hofheim ein neuartiges Mobilitätsangebot geben.&#8220;</em> Das teilte Hofheims <strong>Stadtverwaltung</strong> per Pressemitteilung mit. Es war im <strong>Januar 2020</strong>, es ging um<strong> &#8222;On Demand&#8220;</strong>, um <strong>Elektromobilität</strong>, um <strong>Zukunft</strong>&#8230;</p>
<p>&#8222;On Demand&#8220; heißt übersetzt &#8222;auf Bestellung&#8220;, und so sollte es funktionieren: Per <strong>App</strong> und <strong>Telefon</strong> können <strong>Elektro</strong>&#8211;<strong>Kleinbusse</strong> geordert werden, die <strong>200 Haltepunkte </strong>im ganzen Stadtgebiet ansteuern. Ein <strong>zentraler</strong> <strong>Rechner</strong> sorgt dafür, dass die Fahrten <strong>mehrerer</strong> <strong>Fahrgäste</strong> zusammen abgewickelt werden.</p>
<p>Start also im <strong>Dezember 2020</strong>: Das klang richtig gut, nicht wahr? Aber dann ging&#8217;s los – oder eben doch nicht:</p>
<p>Von einem Start <strong>Ende 2020 </strong>war schnell nicht mehr die Rede.</p>
<p><strong>Anfang 2021</strong> geht&#8217;s los, hieß es dann. Aber auch daraus wurde nichts.</p>
<p>Im <strong>Mai 2021 </strong>schrieb die Lokalzeitung, das Projekt werde im <strong>Spätherbst</strong> 2021 starten.&nbsp;</p>
<p>Es wurde <strong>November 2021,</strong> jetzt wusste es das Blatt ganz&nbsp;genau: <em>&#8222;On-Demand-Busse fahren ab Samstag&#8220; </em>– gemeint war der <strong>6. Dezember 2021</strong>.</p>
<p>Seither herrscht <strong>Schweigen</strong>. Kein neuer Termin. Kein gar nichts mehr. Im Rathaus duckte man sich weg: Fragen zu On Demand wurden <strong>nicht</strong> <strong>mehr</strong> <strong>beantwortet</strong>. </p>
<p>Jetzt ist <strong>März 2022</strong> vorbei, der April hat soeben begonnen: Ja, <strong>wo fahren sie denn</strong>, die On-Demand-Busse?</p>
<p>Sie fahren als &#8222;<a href="https://www.kvgof-hopper.de/" target="_blank" rel="noopener">Hopper</a>&#8220; in <strong>Offenburg</strong>, sie fahren als &#8222;<a href="https://www.heinerliner.de/" target="_blank" rel="noopener">HeinerLiner</a>&#8220; in <strong>Darmstadt</strong>, als &#8222;<a href="https://www.rmv.de/c/de/start/rtv/on-demand-verkehr/emil-on-demand-shuttle-in-taunusstein" target="_blank" rel="noopener">Emil</a>&#8220; in <strong>Taunusstein</strong>, als &#8222;<a href="https://www.rmv.de/c/de/start/frankfurt/frankfurt-kompakt/knut-on-demand-shuttle" target="_blank" rel="noopener">Knut</a>&#8220; in Teilen <strong>Frankfurts</strong> und als &#8222;<a href="https://lahnstar.de/" target="_blank" rel="noopener">LahnStar</a>&#8220; in <strong>Limburg</strong>&#8230;</p>
<p>Nur in <strong>Hofheim</strong>, wo sie <strong>&#8222;Taunus-Shuttle&#8220;</strong> heißen sollen, da fahren sie nicht. Jetzt allerdings gibt es einen neuen Termin, wohl einen endgültigen, den hat nämlich der<strong> Geschäftsführer</strong> <strong>der</strong> <strong>Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft </strong>(MTV) verraten, und dem wollen wir das glauben, der Mann sollte sich auskennen:</p>
<p><strong>Roland Schmidt </strong>stellte in dieser Woche vor dem städtischen Haupt-und Finanzausschuss den aktuellen Stand der Planung vor. Die Elektro-Busse seien inzwischen <strong>geliefert</strong>. Das Personal werde <strong>geschult</strong>. Die <strong>Marketingkampagne</strong> sei durchgeplant: Plakate, Flyer, Internetseiten – alles fertig. Auf dem Parkdeck des Chinon Centers soll eine <strong>Fahrzeug-Zentrale </strong>mit der <strong>Ladeinfrastruktur</strong> entstehen: Dafür lägen noch nicht alle Genehmigungen vor. </p>
<p>Dafür hatte er ein Schmankerl mitgebracht: In der <strong>ehemaligen</strong> <strong>Sparkassen-Filiale</strong> Am Untertor werde eine neue <strong>Mobilitätszentrale</strong> eingerichtet. Nein, es werde viel besser, so Schmidt: Es werde eine<em> </em><strong>&#8222;Premium-Mobilitätszentrale&#8220;</strong> entstehen, es werde <em>&#8222;die größte und schönste im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds&#8220;</em>.</p>
<p>Es klang wie ein <strong>Trostpflaster</strong> für das lange Warten. Und dann nannte Schmidt auch ein <strong>konkretes</strong> <strong>Datum</strong>, zum ersten Mal, wie er beteuerte, all die anderen Termine zuvor habe nicht der MTV genannt:</p>
<p><em>&#8222;Ich gehe davon aus, dass wir im Juni an den Start gehen werden.&#8220;</em></p>
<p><strong>Juni 2022:</strong> Das ist <strong>ein Wort!</strong> Hofheim,<strong> die Zukunft</strong> kann kommen!</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II am Mittwoch erneut im Stadtparlament</h1>
<p>Man kann&#8217;s kaum noch hören, <strong>aber da müssen wir jetzt durch</strong>: Vorderheide II geht in die nächste Runde! Mittwoch hat sich <strong>erneut</strong> das Stadtparlament damit zu befassen.</p>
<p>Es ist nämlich etwas <strong>absolut</strong> <strong>Ungewöhnliches</strong> passiert, der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte deshalb am Donnerstag in einer <strong>Extra-Ausgabe</strong> berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">hier</a>): Nachdem die <strong>Opposition</strong> im Stadtparlament (Grüne, SPD, Bürger für Hofheim und Linke) beschlossen hatte, dass die Stadt<strong> nicht weiter</strong> für das Baugebiet klagen soll (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>), erklärte Hofheims <strong>CDU-Bürgermeister</strong> den Beschluss kurzerhand für <strong>rechtswidrig</strong>. Er hob den Beschluss also faktisch auf. <strong>Christian Vogt</strong> will unbedingt vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen –&nbsp;für ein <strong>Baugebiet</strong> in einem <strong>faktischen Vogelschutzgebiet</strong>.</p>
<p>Und jetzt wird&#8217;s <strong>richtig</strong> <strong>verrückt</strong>:</p>
<p>Die <a href="http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=146137,75" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hessische Gemeindeordnung</a> (HGO) sieht vor, dass der Beschluss des Stadtparlaments <strong>wiederholt</strong> werden muss. Erst wenn der Bürgermeister auch den zweiten Beschluss <strong>ablehnt</strong> – das muss er dann <strong>schriftlich</strong> machen –, könnte die Stadtverordnetenversammlung dagegen <strong>klagen</strong>.</p>
<p>Die Opposition plante bereits, eine <strong>zweite Sondersitzung </strong>zu beantragen. Aber <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) kam ihr zuvor: Per Rundschreiben teilte Hegeler an diesem Freitag mit, dass am <strong>Mittwoch</strong> im Stadtparlament <strong>nochmals</strong> über Vorderheide abgestimmt werden soll. Die Stadtverordnetenversammlung tagt am <strong>Dienstag</strong> (5. April, ab 19 Uhr) und am <strong>Mittwoch</strong> (6. April, ab 18 Uhr) in der <strong>Stadthalle</strong>, beide Termine stehen seit langem fest.</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass die <strong>Opposition</strong> am Mittwoch ihren Beschluss <strong>wiederholt</strong> – und der <strong>Bürgermeister</strong> auch erneut <strong>widerspricht</strong>. Dann könnte die Opposition das <strong>Verwaltungsgericht</strong> anrufen.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="289" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg" alt="20220318 VVorderheide 2" class="wp-image-19936" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das ist Vorderheide II: Hier möchte Hofheims Regierungskoalition CDU, FDP und FWG auf elf Hektar ein Villenviertel mit großzügig geschnittenen Grundstücken angelegt sehen.</figcaption></figure>
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<p><strong>Was von alledem zu halten ist?</strong> Das lesen wir an diesem Samstag in der wie immer lesenswerten Wochenend-Kolumne <em>&#8222;Kajos Wochenschau&#8220;</em>. <strong>Kreisblatt-Chef Kajo Schmidt</strong> kommt darin zu dem Ergebnis: </p>
<p>&#8222;<em>Das Bemerkenswerte an dieser wirren Geschichte ist, dass egal, was passiert, es zum gleichen Ergebnis kommt.</em></p>
<p><em>Klagen die Stadtverordneten auf Kosten des Steuerzahlers gegen Vogts Beanstandung, und das Gericht gibt ihnen Recht, dann ist die Nichtzulassungsbeschwerde vom Tisch.</em></p>
<p><em>Geben die Richter ihnen nicht Recht, und der Magistrat strebt weiter auf Kosten des Steuerzahlers eine Revision an, wird er scheitern.</em></p>
<p><em>Das Baugebiet ist tot. So oder so. Und Schadensersatzansprüche kann niemand mehr stellen. In beiden Fällen.</em>”</p>
<p><strong>Das Baugebiet ist tot</strong>&#8230;</p>
<p>&#8230;und <strong>Millionen</strong> aus der Stadtkasse sind <strong>futsch, für immer.</strong></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei: Schockanrufer – Prügeleien – Hund beißt Frau</h1>
<p>Ein neuer Fall von Telefonbetrug beschäftigt <strong>Hofheims</strong> <strong>Kriminalpolizei</strong>. Einem Ehepaar sollten 40.000 Euro abgenommen werden. Ein Teil des Geldes war bereits <strong>vom Konto abgehoben</strong>, eine Übergabe konnte sprichwörtlich <strong>in letzter Sekunde</strong> verhindert werden:</p>
<p>Gegen Mittag hatten sich <strong>Betrüger</strong> bei einem Ehepaar aus Niederjosbach gemeldet. Sie sagten, sie seien von der <strong>Polizei</strong> und <strong>Staatsanwaltschaft</strong>: Der Sohn der Familie habe bei einem <strong>Verkehrsunfall</strong> ein Kind schwerverletzt und sitze in Haft. Nur gegen Zahlung einer <strong>Kaution</strong> werde er freigelassen.&nbsp;</p>
<p><strong>Ein</strong> <strong>typischer</strong> <strong>Schockanruf</strong>! Der Vater fuhr umgehend los, um in Hofheim <strong>Bargeld</strong> bei einer Bank zu besorgen. Zeitgleich telefonierten die Betrüger mit seiner Frau weiter. Dabei allerdings flog der <strong>Schwindel</strong> auf: DieFrau rief sofort die Bank an, doch ihr Mann hatte die Filiale bereits verlassen – mit Geld. Umgehend wurde <strong>die</strong> <strong>Polizei</strong> <strong>alarmiert.</strong></p>
<p>Die startete eine <strong>Fahndung</strong> nach dem Auto des Mannes. Wenig später wurde es in Hofheim entdeckt und angehalten. Der Mann war <strong>schockiert</strong> und auch <strong>erleichtert</strong>. Er hatte <strong>20.000 Euro</strong> in bar bei sich und wollte gerade weitere 20.000 Euro besorgen. Denn zwischenzeitlich hatten die Täter die &#8222;<strong>Kaution</strong>&#8220; <strong>auf 40.000 Euro </strong>erhöht&#8230;</p>
<h4 class="wp-block-heading">Jugendliche prügelten sich&nbsp;</h4>
<p><strong>Brutale Auseinandersetzung</strong> unter Jugendlichen in Kriftel: Spätabends griffen ungefähr 15 Jugendliche in der Unterführung der Schwarzbachhalle einige Jungen im Alter von 14, 15 und 17 Jahren an – angeblich grundlos. Sie wurden <strong>umringt</strong>, <strong>geschlagen</strong> und <strong>getreten</strong> sowie mit <strong>Pfefferspray</strong> bedroht. Einem Jungen wurde ein Turnschuh <strong>geklaut</strong>.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Streit eskaliert: 45-jähriger verprügelt drei Frauen</h4>
<p>Hofheims Polizei wurde abends zu einer <strong>gewaltsamen Auseinandersetzung</strong> gerufen: In der Niederhofheimer Straße prügelten sich mehrere Personen, <em>&#8222;augenscheinlich waren familiäre Streitigkeiten eskaliert&#8220;</em>, heißt es in der Polizeimitteilung. Ein <strong>45-Jähriger Mann</strong>, der stark betrunken war, wurde <strong>festgenommen</strong> und zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung<strong> in ein Polizeigewahrsam eingeliefert</strong>. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hatte er <strong>drei Frauen verletzt</strong>.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Hund beißt Frau – Polizei sucht Zeugen</h4>
<p>Am Freitagvormittag wurde eine <strong>Fußgängerin</strong> in Kriftel von einem Hund <strong>gebissen</strong>. Sie war entlang der &#8222;<strong>Erdbeermeile</strong>&#8220; unterwegs, als ein <strong>nicht angeleinter Hund </strong>kam und ihr ins Bein biss. Der <strong>Hundehalter</strong> habe keinen Einfluss auf seinen Hund nehmen können, <strong>weigerte</strong> sich dann auch noch, seine <strong>Personalien</strong> der Frau zu gebe. Gegen den bisher unbekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Er soll etwa <strong>55 bis 60 Jahre alt</strong> und ca. <strong>1,75 Meter groß </strong>und <strong>übergewichtig </strong>sein. Er hat einen weißgrauen Bart gehabt und soll einen beigefarbenen Blouson, eine Bluejeans und eine Baseballkappe getragen haben. Die <strong>Polizei</strong> bittet um Hinweise unter 06192 20790.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nach 16 Jahren Warten: Stellplatzsatzung wird überarbeitet</h1>
<p>Hofheim soll<strong> eine neue Stellplatzsatzung</strong> bekommen. Das klingt zunächst bürokratisch-langweilig. Wenn wir aber genauer hinschauen, erkennen wir: Eine solche Satzung kann <strong>unmittelbare Auswirkungen</strong> auf unser aller Leben haben. Eine solche Satzung regelt unter anderem, <strong>wie viele Parkplätze </strong>pro Wohnung angelegt werden und <strong>wie groß </strong>diese sein müssen. Schreibt die Satzung <strong>zu viele</strong> Parkplätze vor, wird<strong> das Bauen teurer</strong>. Sind es <strong>zu wenige</strong>, stellen die Hausbewohner ihre Autos am Straßenrand ab – <strong>der öffentliche Parkraum wird knapp</strong>.</p>
<p>Hofheim hat eine <strong>uralte</strong> <strong>Stellplatzsatzung</strong>, sie stammt aus dem Jahre <strong>1995</strong>. <strong>2006</strong> hatten die Grünen erstmals eine Überarbeitung beantragt. Das wurde auch <strong>einstimmig</strong> angenommen, die Stadtverwaltung sollte eine <strong>Vorlage</strong> erarbeiten. Vier(!) Jahre später – 2010 – musste der damalige<strong> Stadtrat Wolfgang Winckler (SPD)</strong> einräumen: <em>&#8222;Die Aufgabenstellung konnte bisher noch nicht abschließend bearbeitet werden.&#8220;</em></p>
<p>Eigentlich eine <strong>Bankrotterklärung</strong> für eine Stadtverwaltung. Aber immerhin, Winckler <strong>versprach</strong>: Der Magistrat werde einen Vorschlag <strong>bis Ende des Jahres 2010</strong> vorlegen.</p>
<p>Und es geschah: <strong>nichts</strong>.</p>
<p><strong>2019</strong> wurden die Grünen erneut vorstellig: Hofheims Stellplatzsatzung entspreche <em>&#8222;bei weitem nicht mehr der geltenden Gesetzeslage&#8220;,</em> monierten sie. Auch vermissten sie <strong>Abstellplätze für Fahrräder,</strong> Regelungen zum <strong>Car-Sharing s</strong>owie zu einer <strong>Ladeinfrastruktur</strong> für Elektroautos.</p>
<p>Inzwischen haben wir Frühjahr <strong>2022</strong>: 16 Jahre sind seit dem ersten Antrag der Grünen vergangen. Jetzt soll sich tatsächlich etwas tun:</p>
<p>Der <strong>Magistrat</strong> hat den Stadtverordneten in zwei Ausschüssen<strong> einen ersten Entwurf</strong> für eine neue Satzung präsentiert. Der soll zunächst in einer <strong>Arbeitsgruppe</strong> besprochen werden. Bis <strong>Ende Juni </strong>(dieses Jahres!) soll der Entwurf einer Satzung vorliegen, wird jetzt <strong>versprochen</strong>.</p>
<p>Vielleicht wird&#8217;s ja was: Dann wird vielleicht noch ein bisschen <strong>diskutiert</strong>, und am Ende müsste die Stadtverordnetenversammlung <strong>entscheiden</strong>.&nbsp;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Nachrichten aus den Rathäusern</h1>
<p><strong>Bodo Tadewald </strong>ist seit mehr als 50 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. Drei Jahrzehnte war er Vorsitzender der FWG-Fraktion. Zu seinem 85. Geburtstag gratulierten <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> und <strong>Stadtrat Matthias Hees</strong>. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093333.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Zur Umgestaltung des Bornplatzes </strong>und des ehemaligen Mestergeländes in Wildsachsen startet der Beteiligungsprozess am Freitag, 8. April, in der Wildsachsenhalle. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093307.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Samentüten zum Abholen und Säen</strong> gibt es im Rathaus Hofheim und gegenüber bei der Hofheimer Wohnungsbau GmbH. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093308.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Müllabfuhr-Termine </strong>in Hofheim verschieben sich vor und nach Ostern. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093335.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Im &#8222;Freitagsblick&#8220;-Video</strong> berichtet <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> von seiner Woche. Wichtigste Info: Am Montag werden die ersten ukrainischen Flüchtlinge in Hofheim ankommen. Sie werden im ehemaligen Altheim Maria Elisabeth untergebracht. Mehr <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/353557470057830" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Eine städtische Klimaschutzkampagne</strong> startet online mit 25 Teilnehmer. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093336.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Bernhard Daubitz </strong>(73) hat mit seinem &#8222;Weihnachtshaus&#8220; in Kriftel in den letzten sieben Jahren insgesamt 24.480 Euro für das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden gesammelt. <strong>Rathaus-Sprecherin Tina Schehler</strong> widmet dem Spender ein nettes Porträt. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/7-300-euro-fuer-baerenherz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>. </p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="328" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram.jpg" alt="20220401 Pfarrer Bertram" class="wp-image-20616" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Pfarrer-Bertram-300x154.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bürgermeister Christian Seitz und Pfarrer Rasmus Bertram. (Foto: Gemeinde Kriftel)</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Pfarrer Rasmus Bertram</strong> verlässt zum 1. Mai die Krifteler Gemeinde und wird Stadtjugendpfarrer für Frankfurt und Offenbach. <em>„Kriftel wird er fehlen“</em>, sagte <strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong>. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/alles-gute-fuer-pfarrer-bertram/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Familie Hasenbach</strong> hat ihren neuen Hofladen in der Kirchstraße 20 eröffnet. Die Rathausspitze gratulierte. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/obsthof-an-der-kirche-eroeffnet-neu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Drei wandernde Zimmermannsgesellen </strong>machten Station im Krifteler Rathaus.&nbsp;<strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong> und der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek</strong> begrüßten&nbsp;sie. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/walzgeld-fuer-zimmerleute/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Zahlen sinken – Regeln werden gelockert</h1>
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="494" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona.jpg" alt="22020401 freitags zahlen corona" class="wp-image-20602" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona-300x185.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401_freitags-zahlen_corona-768x474.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
<p>Mit diesem Wochenende werden die <strong>Corona-Regeln</strong> noch einmal gelockert. Die <strong>Maskenpflicht</strong> gilt jetzt nur noch in Arztpraxen und Krankenhäusern (nicht für stationäre Krankenhauspatienten), in Alten- und Pflegeheimen, bei Pflege- und Rettungsdiensten,´in Bussen und Bahnen (ÖPNV und Fernverkehr) sowie in Sammelunterkünften (bspw. Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften).</p>
<p>Auch die <strong>Testpflicht</strong> wird reduziert, gilt nur noch für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Sammelunterkünften (Ausnahmen für Geimpfte, Genesene sowie aus sozialethischen Gründen sind möglich). In Schulen werden Lehrer und Schüler weiterhin dreimal wöchentlich getestet.</p>
<p>Details zu den neuen Regeln sind <a href="https://www.hessen.de/presse/hessische-landesregierung-passt-corona-regeln-an" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> nachzulesen.</p>
<p class="has-text-align-center">* * *</p>
<p>Die Infizierten-Zahlen sind wieder leicht <strong>gesunken</strong>: An diesem Freitag meldet das Kreisgesundheitsamt in <strong>Hofheim</strong> <strong>1.020 Infizierte</strong>, vor einer Woche waren es 1.283. In <strong>Kriftel</strong> sind aktuell <strong>304</strong> Menschen erkrankt (letzten Freitag: 461).</p>
<p>Auch auf Kreisebene sind die Zahlen rückläufig: <strong>6.577</strong> Menschen sind derzeit im <strong>MTK</strong> mit Covid-19 infiziert (vor einer Woche: 8.599). Zugleich ist der <strong>Inzidenzwert</strong> auf <strong>1.297</strong> gesunken(letzten Freitag: 1.408).</p>
<p>In den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> müssen derzeit <strong>29</strong> Menschen wegen Corona stationär behandelt werden, <strong>fünf</strong> davon intensivmedizinisch.&nbsp;</p>
<p class="has-text-align-center">* * *</p>
<p>Die Kreisverwaltung teilt mit: Das <strong>stationäre Impfangebot</strong> im MTK wird auf das <strong>Impfzentrum Hattersheim</strong> konzentriert. Die <strong>Öffnungszeiten</strong> wurden geändert (<a href="https://www.mtk.org/Anderungen-bei-Impfterminen-10372.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>); Termine können übers Internet gebucht werden (<a href="https://www.terminland.eu/kliniken-mtk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>
<p>Dazu gibt es ein <strong>mobiles Impfangebot</strong>, alle Termine sind <a href="http://Die nächsten Impfungen ohne Terminvergabe laufen an folgenden Orten:" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> aufgelistet.</p>
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="521" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020401 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20603" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/22020401-freitags-zahlen_inzidenz-768x500.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Stadt Hofheim will ihre Persönlichkeiten ehren</h1>
<p>Die längst überfällige <strong>Ehrung des</strong> <strong>Heimatforschers Rolf Kubon</strong> – vielleicht wird&#8217;s ja doch noch was: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte darüber <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/25/heimatforscher-rolf-kubon/">berichtet</a>: Dem Mann sollte bereits 2010 der <strong>Ehrenring der Stadt in Gold </strong>verliehen werden – Tage vorher verstarb er. Zehn Jahre später setzte sich die grüne<strong> Lokalpolitikerin Marion Michel</strong> dafür ein, dass das <strong>verdienstvolle Wirken</strong> des Mannes anerkannt werde. Das Stadtparlament beschloss Anfang des letzten Jahres, ihm eine <strong>Erinnerungstafel</strong> aufzustellen.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/Rolf-Kubon.jpeg" alt="Heimatforscher" class="wp-image-15733" width="150" height="225" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/Rolf-Kubon.jpeg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/Rolf-Kubon-200x300.jpeg 200w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rolf Kubon</figcaption></figure>
</div>
<p>Jetzt scheinen die <strong>Vorbereitungen</strong> abgeschlossen: Der Magistrat präsentierte im Hauptausschuss eine <strong>Stele</strong> aus witterungsbeständigem Stahl, die am <strong>Fuß</strong> <strong>des</strong> <strong>Kapellenbergs</strong> aufgestellt werden soll. </p>
<p>Und dabei soll&#8217;s nicht bleiben: Künftig soll im Turnus von <strong>zwei Jahren</strong> eine Gedenkstele bzw. eine Gedenktafel für eine <strong>&#8222;Hofheimer Persönlichkeit&#8220;</strong> aufgestellt werden. Eine <strong>Jury</strong> bestimmt die Persönlichkeit, die Bekanntgabe erfolgt beim jährlichen <strong>Neujahrsempfang</strong>. Eine <strong>Richtlinie</strong>, die das Verfahren genau regelt, soll nächste Woche von der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> beschlossen werden. </p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ausgesuchte Termine: Save the day</h1>
<p><strong>Die Kita St. Peter und Paul </strong>veranstaltet einen Kindersachen- und Spielzeugbasar am 9. April im Pfarrzentrum an der Pfarrgasse in Hofheim. Mehr <a href="https://basarlino.de/889?fbclid=IwAR0oOtoxBJfmKQT7jg_EYpu_8dZU2LRBKtM1d5DvzqHmKQX0LnjL4Wtx9no" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
<p><strong>Der TV 1885 Lorsbach </strong>lädt zur Jahreshauptversammlung ein: am Mittwoch, 27. April, um 19.30 Uhr in der Turnhalle &#8222;Am Schinderwald&#8220;. Mehr <a href="https://tvlorsbach.de/mitgliederversammlung2022" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNjY2NDg?fbclid=IwAR0BSjtY_FNr5cnvaGdr5r4zv3XIcP-V82Mg7FAiiLZoyH8rPfTeVpvqz2k" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Langenhain.jpg" alt="20220401 Langenhain" class="wp-image-20572" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Langenhain.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Langenhain-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<p>Ein schönes Filmchen vom <strong>Spendenlauf in Langenhain</strong> hat die ARD ins Netz gestellt (<a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNjY2NDg?fbclid=IwAR0BSjtY_FNr5cnvaGdr5r4zv3XIcP-V82Mg7FAiiLZoyH8rPfTeVpvqz2k" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Nach der Veranstaltung konnten Hofheims polnischer Partnerstadt<strong> Pruszcz Gdański</strong> fast <strong>10.000 Euro für</strong> die humanitäre Hilfe <strong>für Geflüchtete aus der Ukraine</strong> zur Verfügung gestellt werden.&nbsp;</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Erzieher-Notstand in den Kitas</h1>
<p>In <strong>Hofheims Kitas </strong>scheint großer Notstand zu herrschen: Jede Menge <strong>Erzieher</strong> werden gesucht. Ein Überblick:</p>
<p>Die <strong>Kita</strong> <strong>Kunterbunt</strong> in Diedenbergen sucht eine neue Leitung.</p>
<p>Die <strong>Kita</strong> <strong>Arche</strong> in Wallau ist auf der Suche nach einer stellvertretende Leitung.</p>
<p>Auf einer städtischen Webseite (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Stellenangebote/stellenangebote.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) sind alle Stellenangebote veröffentlicht. Danach werden auch Erzieher gesucht für</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>das <strong>Montessori-Kinderhaus </strong>in Marxheim,</li>
<li>die <strong>Kita Frechdachs</strong> in Diedenbergen,</li>
<li>die <strong>Kita Regenbogen</strong> in Wallau,</li>
<li>die <strong>Kita</strong> <strong>Freche Spatzen </strong>in Langenhain,</li>
<li>die <strong>Kinderkrippe</strong> der Ev. Johannesgemeinde in Hofheim,</li>
<li>das <strong>Kinderhaus Spatzennest </strong>in Marxheim und&nbsp;</li>
<li>das <strong>Kinder- und Familienhaus Freche Spatzen</strong>.</li>
<li>Für die&nbsp;<strong>integrative Kindertagesstätte</strong>&nbsp;des Sozialen therapeutischen Drehpunkts wird eine Pädagogische Fachkraft für Integration gesucht.</li>
</ul>
<p><strong>Die Glückskinder GmbH</strong> sucht gleich mehrere Erzieher und Pädagogen. Mehr <a href="https://www.glueckskinder.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em><strong>Zu guter Letzt&#8230;</strong></em></h1>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="485" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine.jpg" alt="20220401 Schweine" class="wp-image-20745" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/04/20220401-Schweine-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<p>Wenn Sie am morgigen Sonntag noch nichts vorhaben sollten: Das Wetter soll zwar kalt, aber weitgehend <strong>sonnig-schön</strong> werden. Machen Sie doch mal einen <strong>Spaziergang</strong> – durch die <strong>Vorderheide II </strong>(wo ein faktisches <strong>Vogelschutzgebiet</strong> ist, das einige Leute in der Kreisstadt für ein paar <strong>Villen</strong> opfern wollen) und dann weiter zum <strong>Wildgehege</strong> am Kapellenberg: Dort gibt&#8217;s jede Menge <strong>Frischlinge</strong> zu bestaunen. Eine nette Leserin schickte das Foto und versicherte: In dem Alter sind diese Schweine wirklich noch <strong>richtig niedlich</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f602.png" alt="😂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rathaus Hofheim teilt mit: Vorderheide II geht weiter</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 10:49:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Norgall Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Bürgermeister Christian Vogt hat entschieden: Er will, dass die Stadt weiter für das Baugebiet Vorderheide II klagt. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hatte den Bebauungsplan für ungültig erklärt. Ende letzter Woche hatte das Stadtparlament mehrheitlich ein Ende des Prozessierens und Geldausgebens beschlossen: Das "faktische Vogelschutzgebiet" Vorderheide II wäre damit gerettet gewesen. Doch der CDU-Bürgermeister stuft diesen Beschluss jetzt als einen Verstoß gegen geltendes Recht ein. Nun sollen Rechtsanwälte im Auftrag der Stadt vor den Bundesverwaltungsgerichtshof nach Leipzig ziehen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er hat&#8217;s getan. Hofheims CDU-Bürgermeister hat sich gegen sein eigenes Stadtparlament gestellt. Er will einen Beschluss, der Ende letzter Woche gefasst wurde, nicht akzeptieren: Die Stadtverordneten hatten sich dafür ausgesprochen, das Thema &#8222;Bebauungsplan Vorderheide II&#8220; nach jahrelangen Gerichtsverfahren und angesichts siebenstelliger Kosten endgültig zu begraben. Christian Vogt und seine CDU aber wollen das nicht, und so hat er jetzt entschieden: Die Stadt Hofheim soll weiter prozessieren, auch wenn die Mehrheit der Stadtverordneten das ablehnt. </strong></p>
<p>Das war zuvor geschehen: Der oberste<strong> Hessische Verwaltungsgerichtshof</strong> (VGH) in Kassel hatte Ende letzten Jahres den Bebauungsplan <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/">für ungültig erklärt</a>. Hauptgrund: Es handele sich um ein<strong> &#8222;faktisches&#8220; Vogelschutzgebiet</strong>. &#8222;Faktisch&#8220; deshalb, weil das Land das Vogelschutzgebiet längst hätte ausweisen müssen.</p>
<p>Gegen das VGH-Urteil wurde <strong>keine</strong> <strong>Revision</strong> zugelassen. Dagegen aber kann die Stadt eine sogenannte <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> vor dem <strong>Bundesverwaltungsgerichtshof</strong> in Leipzig einlegen.</p>
<p>Der <strong>Magistrat</strong> – hier stellt die <strong>CDU</strong> mit <strong>FDP</strong> und <strong>FWG</strong>&nbsp; die Mehrheit – beschloss kürzlich, den Weg nach Leipzig zu gehen. Daraufhin kam letzte Woche das <strong>Stadtparlament</strong> zu einer Sondersitzung zusammen. Hier hat die Opposition (<strong>Grüne</strong>, <strong>SPD</strong>, <strong>Bürger für Hofheim </strong>und <strong>Linke</strong>) eine klare Mehrheit; nach längerer Debatte wurde abgestimmt: Mit 19 gegen 14 Stimmen wurde <a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">entschieden</a>, nicht weiter zu prozessieren.</p>
<p>Nun ist es so, dass ein Bürgermeister einer Entscheidung des Stadtparlaments <strong>widersprechen</strong> kann und muss, wenn er eine <strong>Rechtsverletzung</strong> sieht. Dabei muss die Rechtsverletzung <strong>nicht</strong> <strong>objektiv</strong> <strong>unbestreitbar</strong> sein, sondern kann der <strong>subjektiven</strong> <strong>Überzeugung</strong> des Bürgermeisters entspringen. </p>
<p>Mit Hinweis auf diese Möglichkeit hat <strong>Christian Vogt </strong>am Mittwochabend den Magistrat informiert: Er wird den Parlamentsbeschluss nicht akzeptieren, er will weiter prozessieren.</p>
<p>An diesem Donnerstag wurde dann vom <strong>Rathaus</strong> eine vierseitige Pressemitteilung verteilt: <em>&#8222;Bürgermeister erhält Rückendeckung durch den Magistrat&#8220;</em> lautet die Überschrift. Leider wird im Text nicht verraten, wie viele Magistratsmitglieder in dieser Sache wirklich <strong>hinter dem Bürgermeiste</strong>r <strong>stehen</strong> – und wie viele <strong>seinen juristischen Feldzug ablehnen</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Vorderheide II hat schon 3,2 Mio Euro gekostet</h2>
<p>Vogt begründet sein Vorgehen so: Der Beschluss des Stadtparlaments, nicht weiter zu klagen, <strong>verstoße gegen geltendes Recht</strong>:</p>
<p>Das <strong>Stadtparlament</strong> sei für die Nichtzulassungsbeschwerde gar <strong>nicht</strong> <strong>zuständig</strong>, die sei ausschließlich Sache des <strong>Magistrats</strong>.</p>
<p>Außerdem hätten der <strong>Magistrat</strong> wie auch die <strong>Stadtverordneten</strong> laut Gemeindeordnung <strong>alle</strong> <strong>finanziellen Risiken der Stadt zu minimieren</strong>.</p>
<p>Die Stadt habe inzwischen <strong>viel Geld </strong>für Vorderheide II ausgegeben. <strong>1,1 Millionen Euro </strong>kosteten Anwälte und Gutachter, weitere <strong>400.000 Euro</strong> wurden für Entwässerungskonzepte ausgegeben.&nbsp;</p>
<p>Daneben hätten auch die Unternehmen <strong>Terramag GmbH</strong> und <strong>Entwicklungsgesellschaft Hofheim GmbH</strong> (EGH) investiert: Die Terramag will<strong> 1,5 Millionen Euro</strong> in die Planung von Vorderheide II gesteckt haben. Die Ausgaben der EGH werden mit <strong>200.000 Euro </strong>angegeben.</p>
<p>In der Rathaus-Mitteilung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass noch nicht alle Aufwendungen <strong>verifiziert</strong> seien: Die Beträge könnten <em>&#8222;nicht unerheblich steigen&#8220;.</em> Das trifft sicher vor allem auf die <strong>städtischen Ausgaben </strong>zu: Die werden von Fachleuten längst als <strong>wesentlich höher </strong>eingeschätzt.</p>
<p>Sollte <strong>Vorderheide II </strong>eines Tages endgültig vor Gericht scheitern, dann möchte die Stadt all dieses Geld – in Summe derzeit also mindestens<strong> 3,2 Millionen Euro </strong>– vom Land Hessen einfordern können. <strong>Amtshaftung</strong> nennt sich das: Das Land habe seinerzeit schließlich <strong>versäumt</strong>, Vorderheide II zum Vogelschutzgebiet zu erklären.&nbsp;</p>
<p>Interessant in diesem Zusammenhang: Ein hochrangiges Mitglied der hessischen Landesregierung, <strong>Staatsminister Axel Wintermeyer</strong>, sitzt im Hofheimer Stadtparlament. Der CDU-Mann hatte in der Sondersitzung der Stadtverordneten gesagt, eine <strong>Entscheidung des Stadtparlament </strong>sei <strong>demokratisch</strong>, und die müsse man <strong>akzeptieren</strong>, <em>„das ist überhaupt keine Frage“.</em> Bei &#8222;seinem&#8220; Bürgermeister fand der erfahrene Politiker offensichtlich <strong>kein Gehör</strong>&#8230;</p>
<p>Christian Vogt will weiter klagen. Wenn die Stadt nicht den<strong> gesamten Rechtsweg</strong> ausschöpfe, dann könne sie <strong>keine</strong> <strong>Amtshaftungsansprüche</strong> gegen das Land stellen, argumentiert er. Die Firmen wiederum könnten in einem solchen Fall – also bei <strong>Verzicht auf eine Nichtzulassungsbeschwerd</strong>e – <strong>erfolgreich</strong> <strong>Schadensersatzklagen</strong> gegen die Stadt anstrengen.</p>
<p>Beide Forderungen – gegen das Land wie auch von den Firmen – wurden von <strong>Juristen</strong> <strong>unter den Stadtverordneten</strong> nach Einblick in die Vertragsunterlagen für <strong>unwahrscheinlich</strong>, da <strong>aussichtslos</strong> eingestuft. Der Bürgermeister aber verweist auf eine Aussage, die er sich bei einer <strong>Frankfurter Kanzlei</strong> besorgt hat: Ohne Nichtzulassungsbeschwerde könne es <em>&#8222;im schlimmsten Fall&#8220;</em> zu Schadensersatzansprüchen gegen die Stadt kommen. </p>
<p>Die <strong>Rechtsanwälte der Stadt </strong>verlangen für die Nichtzulassungsbeschwerde nach jetzigem Kenntnisstand<strong> 40.000 Euro</strong>. Dazu kommen <strong>5000 bis 10.000 Euro Gerichtskosten</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Linke wollen weitere Sondersitzung des Stadtparlaments</h2>
<p>Unterdessen schreibt der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> in einer Stellungnahme, seine Fraktion werde sich für eine <strong>zweite Sondersitzung</strong> des Stadtparlaments einsetzen: Dann solle der beanstandete Beschluss noch einmal bekräftigt werden, <em>&#8222;auch um Schaden für das Ansehen des Hofheimer Magistrates abzuwenden&#8220;.</em></p>
<p>Hausmann <strong>zerpflückt</strong> die Argumente des Bürgermeisters: <strong>Schadensersatzansprüche</strong> der Stadt<strong> gegen das Land </strong>sehe er als <em>&#8222;völlig absurd&#8220;</em> an. Auch Gründe für etwaige <strong>Schadensersatzansprüche der Firmen</strong> seien bisher nicht genannt worden.</p>
<p>Hausmann verweist auf ein <strong>Rechtsgutachten</strong>, das die Stadt hierzu in Auftrag gegeben hatte, und in dem es heißt – wörtlich: <em>&#8222;Liegt eine vertretbare gerichtliche Entscheidung vor, muss gegen diese im Grundsatz nicht vorgegangen werden. Ein (Mit-)Verschuldensvorwurf wegen Nichteinlegens eines Rechtsbehelfs gegen die Entscheidung ist in diesem Fall eher nicht zu befürchten.&#8220;</em></p>
<h2 class="wp-block-heading">BUND: Bürgermeister ist auf dem Irrweg</h2>
<p>Der <strong>Bund für Natur- und Umweltschutz</strong> (BUND) hatte wegen Vorderheide II gegen die Stadt geklagt. <strong>Thomas Norgall, </strong>der Naturschutzreferent des BUND Hessen, sagte heute zu Vogts Entscheidung:</p>
<p><em>„Der Bürgermeister ist auf dem Irrweg. Die Stadt hat hinsichtlich des Vogelschutzgebietes einen eigenen Planungsfehler begangen. Daraus kann man keine Ansprüche an das Land Hessen ableiten.“</em></p>
<p>Norgall hält die These, die Verantwortung für <strong>die fehlende Ausweisung des Vogelschutzgebietes</strong> läge allein beim Land Hessen, für <strong>nicht</strong> <strong>haltbar</strong>: Der BUND Hessen habe in seiner Stellungnahme zur zweiten Offenlage des Bebauungsplans im Jahr 2015 ausführlich erläutert, warum das Gebiet <strong>Vorderheide</strong> und <strong>Bauerlöcher Wiesen </strong>ein faktisches Vogelschutzgebiet für den Gartenrotschwanz sei. Diese Argumentation des BUND habe der VGH Kassel in seinem Urteil <strong>bestätigt</strong>.</p>
<p>Die Stadt dagegen habe die Auffassung des BUND bei der Entscheidung über den B-Plan <strong>verworfen</strong> und den B-Plan erneut <strong>beschlossen</strong>. Die Stadt habe also <strong>in</strong> <strong>voller</strong> <strong>Kenntnis</strong> der Situation entschieden und damit einen <strong>Planungsfehler</strong> begangen. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stadtparlament stoppt Vorderheide II – oder doch nicht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 16:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch einmal Vorderheide II, es sollte eigentlich ein letztes Mal sein: In einer Sondersitzung des Stadtparlaments haben sich die Stadtverordneten dafür ausgesprochen, die alten Pläne von einem neuen Villenviertel endgültig zu begraben. Die Stadt soll nicht weiter klagen, sie soll das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs akzeptieren. Der Beschluss fiel mehrheitlich – gegen die Stimmen von CDU, FDP und FWG. Doch es gibt offenbar noch ein Hintertürchen, durch das jetzt Bürgermeister Christian Vogt gehen soll. Dann könnte er den Beschluss des Stadtparlaments noch aushebeln. Vogt deutete bereits an, das tun zu wollen.

Außerdem: Corona-Zahlen steigen stark an. -- Hofheim &#038; Kriftel für Frieden in der Ukraine. -- Enkeltrick-Betrug mit Whatsapp. -- Grüne in der Glaubwürdigkeitsfalle. -- Gastro in Not u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist vorbei! In einer Sondersitzung hat Hofheims Stadtparlament am Freitagabend beschlossen, nicht weiter für das Baugebiet Vorderheide II vor Gericht zu klagen. 19 Stadtverordnete stimmten dafür, 14 dagegen.</strong> <strong>Damit ist das Baugebiet Vorderheide II Geschichte, endgültig!</strong></p>
<p><strong>Oder etwa doch nicht?</strong></p>
<p><strong>Die Befürworter des Baugebietes haben ein Hintertürchen entdeckt: CDU-Bürgermeister Christian Vogt könnte mit einem juristischen Winkelzug den Beschluss des Stadtparlaments außer Kraft setzen. Vogt scheint offenbar nicht abgeneigt. Er machte bereits vielsagende Andeutungen&#8230;</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeister: &#8222;Ich kann nicht anders&#8220;</h2>
<p>Es drängte ihn gleich mehrmals ans Mikrofon. <strong>Christian Vogt</strong> wirkte in der Sitzung der Stadtverordneten wie <strong>getrieben</strong>, er reagierte sehr <strong>emotional</strong>, manchmal auch <strong>biestrig-aggressiv</strong>: Er nannte einzelne Mandatsträger der Opposition beim Namen und beschuldigte sie, <strong>nicht das Wohl der Stadt </strong>zu verfolgen, sondern <strong>eigennützig</strong> zu handeln.<em> &#8222;Der Traum von den eigenen vier Wänden darf nicht nur für die sein, die schon welche haben. Er muss für alle sein.&#8220; </em>Er warf den Gegner des Baugebiets vor, <em>&#8222;unlauter&#8220;</em> zu handeln: Sie würden nur <strong>ihre</strong> <strong>eigenen</strong> <strong>Interessen</strong> verfolgen nach dem Motto: <em>&#8222;Es ist mir doch egal, wie viele Millionen die Stadt als Schaden hat.&#8220;</em></p>
<p>Und dann deutete er an, dass er einen <strong>Parlamentsbeschluss</strong> gegen eine weitere Klage <strong>nicht</strong> <strong>hinnehmen</strong> werde: <em>&#8222;Ich kann nicht anders&#8220;,</em> so Vogt theatralisch. <em>&#8222;Ich kann nicht anders: Ich muss als Bürgermeister, als Kämmerer und als Vorsitzender des Magistrats sämtlichen möglichen Risiken, die die Stadt betreffen, entgegenwirken. Und das werde ich auch tun.&#8220;</em></p>
<p>Das war unmissverständlich: Vogt will den Beschluss seines Stadtparlaments <strong>kippen</strong>, weil er <strong>Risiken</strong> für die Stadt sieht. Anwälte haben ihm bereits <strong>schriftlich</strong> gegeben, dass das möglich sei: <em>&#8222;Gemäß § 63 Abs. 1 S. 1 HGO hat der Bürgermeister einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu widersprechen, wenn dieser widerrechtlich ist&#8220;,</em> heißt es in einem <strong>juristischen &#8222;Gutachten&#8220;</strong>, das offenbar erst kurz vor der Sitzung fertig geworden war.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Vorderheide II – einen Kompromiss gibt es nicht</h2>
<p>Der Bürgermeister muss einem Beschluss seines Stadtparlaments <strong>widersprechen</strong>, wenn dieser <strong>widerrechtlich</strong> ist – das klingt <strong>nachvollziehbar</strong>.</p>
<p>Aber wieso sollte ein klarer Mehrheitsbeschluss, nicht weiter für Vorderheide II zu klagen, <strong>widerrechtlich</strong> sein?</p>
<p>Jetzt wird&#8217;s juristisch <strong>spitzfindig</strong>. Zum besseren Verständnis müssen wir kurz die Vorgeschichte darlegen:</p>
<p><strong>Vor mehr als zehn Jahren</strong> hatte die Stadt die Ausweisung eines Baugebiets auf dem <strong>Kapellenberg</strong> beschlossen:<strong> Vorderheide II</strong> sollte ein <strong>Villenviertel</strong> werden. Die Stadt schloss dazu mit einer <em>&#8222;Entwicklungsgesellschaft Hofheim&#8220;</em> – kurz <strong>EGH</strong> – einen Vertrag ab: Dieses Unternehmen sollte das Gebiet im Auftrag der Stadt <strong>planen</strong> und <strong>bebauen</strong> können.</p>
<p>Gegen diese Pläne zog der <a href="https://www.bund-hessen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland</a> – kurz <strong>BUND</strong> – vor Gericht und bekam nach einem<strong> langen Rechtsstreit</strong> umfassend recht: Der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hessische Verwaltungsgerichtshof</a> erklärte Ende 2021 den Bebauungsplan für <strong>ungültig</strong>. Hauptgrund: Vorderheide II sei ein <strong>faktisches</strong> <strong>Vogelschutzgebiet</strong>. &#8222;Faktisch&#8220; deshalb, weil es <strong>laut</strong> <strong>Gesetz</strong> als Vogelschutzgebiet hätte ausgewiesen werden müssen, was das <strong>Land</strong> <strong>Hessen</strong> versäumt habe.&nbsp;</p>
<p>Gegen das VGH-Urteil wurde <strong>Revision</strong> <strong>nicht</strong> <strong>zugelassen</strong>. Dagegen allerdings kann die Stadt vorm Bundesverwaltungsgericht mit einer <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> vorgehen.</p>
<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide-.jpg" alt="Vorderheide" class="wp-image-15229" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide--300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Vorderheide II: Streuobstwiesen, ganz viel Grün – und eigentlich ein Vogelschutzgebiet: Hier wollten CDU, FDP und FWG ein Villenviertel errichten lassen.</figcaption></figure>
<p>Und das ist jetzt der aktuelle Stand: Die Stadtpolitiker von <strong>CDU, FDP </strong>und <strong>FWG</strong> drängen darauf, dass die Stadt bis zur <strong>letzten</strong> <strong>Instanz</strong> klagt. Es gehe ihnen <strong>nicht</strong> <strong>um</strong> <strong>das</strong> <strong>Baugebiet</strong>, betonen sie gebetsmühlenartig. Vielmehr müsse die Stadt <strong>alle</strong> <strong>Rechtswege</strong> ausschöpfen, sonst würden hohe <strong>Schadensersatzklagen</strong> von der EGH drohen. Zugleich könne die Stadt nur nach einer Klage <strong>Schadensersatz</strong> vom Land fordern. Schließlich: Man habe als Kreisstadt <strong>Verantwortung</strong> zu tragen! Wenn das VGH-Urteil in dieser Form bestehen bleibe, würden in ganz Hessen <strong>keine</strong> <strong>Baugebiete</strong> mehr realisiert werden können.</p>
<p>Der <strong>Wahrheitsgehalt</strong> dieser <strong>Politiker-Aussagen</strong> soll an dieser Stelle <strong>nicht</strong> <strong>hinterfragt</strong> werden.&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Opposition</strong> im Stadtparlament – das sind die <strong>Grünen</strong>, die <strong>SPD</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) und die <strong>Linken</strong> – lehnen das Baugebiet ab. Die SPD war <strong>früher</strong> für Vorderheide II, hat ihre <strong>Meinung</strong> <strong>aber</strong> <strong>inzwischen</strong> <strong>geändert</strong>.</p>
<p>Die einstige Planung passe nicht mehr<strong> in unsere Zeit,</strong> argumentiert die Opposition, außerdem sei der Naturschutz zu <strong>favorisieren</strong> – deshalb: Weiteres<strong> Geld auszugeben</strong> für Gerichtsverfahren, die <strong>aussichtslos</strong> erscheinen: Das müsse endlich <strong>ein</strong> <strong>Ende</strong> haben! </p>
<p>Die Fronten sind klar abgesteckt und verhärtet. So ist Vorderheide II längst zum <strong>Symbol</strong> für eine Stadtpolitik, in der die verantwortlichen Politiker <strong>keinen</strong> <strong>gemeinsamen</strong> <strong>Weg</strong> mehr finden:</p>
<p>Die einen wollen <strong>Villen</strong> bauen.</p>
<p>Die anderen wollen die <strong>Natur</strong> schützen.</p>
<p>Es gibt <strong>keinen</strong> <strong>Kompromiss</strong>. Einer muss <strong>verlieren</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Durfte der Magistrat gar nicht entscheiden?</h2>
<p>Eine Nichtzulassungsbeschwerde ist an <strong>Fristen</strong> gebunden, und in diesem Fall drängt inzwischen die Zeit, weshalb der <strong>Magistrat</strong> vor gut zwei Wochen –<strong> hinter dem Rücken des Stadtparlaments</strong> – entschieden hat: Die Stadt soll die <strong>Nichtzulassungsbeschwerde </strong>vor dem Bundesverwaltungsgericht einreichen<strong>.</strong> </p>
<p>Und damit sind wir jetzt wieder zurück im Stadtparlament: Die <strong>Opposition</strong> hatte die <strong>Sondersitzung</strong> beantragt. Der <strong>Magistrat</strong> hätte den Beschluss gar nicht fassen dürfen, trug sie vor. Denn die <strong>Hessische</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> schreibe vor<em>: &#8222;Über die Führung eines Rechtsstreits von größerer Bedeutung&#8220;</em> entscheide ausschließlich das Stadtparlament.</p>
<p>Die <strong>CDU/FDP/FWG</strong> hielt dagegen: Die Gemeindeordnung beziehe sich auf einen <strong>neuen</strong> <strong>Rechtsstreit</strong>, hier aber gehe es um ein <strong>laufendes</strong> <strong>Verfahren</strong>. Und darüber könne und müsse der <strong>Magistrat</strong> entscheiden. Die Stadtverordneten hätten da gar nicht mitzureden.</p>
<p>Diese Auffassung wird von den <strong>Rechtsanwälten</strong> der Stadt bestätigt. Man muss allerdings wissen: Es sind <strong>dieselben Juristen</strong>, die vom Magistrat mit der <strong>Klageschrift</strong> beauftragt wurden und die dafür einen<em> &#8222;mittleren fünfstelligen Betrag&#8220; </em>kassieren wollten. Sollten die Stadtverordneten <strong>die</strong> <strong>Klage</strong> <strong>stoppen</strong>, würden die Anwälte <strong>kein</strong> <strong>Geld</strong> kriegen. Verständlich, dass sie jetzt vortrugen: Die Stadtverordneten würden mit einer Entscheidung gegen die Klage <em>&#8222;widerrechtlich in die Zuständigkeit des Magistrats über die laufende Verwaltung&#8220;</em> eingreifen, weshalb der Bürgermeister<strong> Widerspruch einlegen müsse</strong>.</p>
<p>Es handelt sich um eine <strong>Rechtsauffassung</strong>, über die sich unter Juristen <strong>trefflich</strong> <strong>streiten</strong> <strong>lässt</strong>. In jedem Fall gilt auch: Sollte der <strong>Bürgermeister</strong> den Beschluss des Stadtparlaments <strong>aushebeln</strong>, geht&#8217;s vermutlich <strong>vor</strong> <strong>Gericht</strong> <strong>weiter</strong>: Denn die Stadtverordneten könnten gegen die Entscheidung des Bürgermeisters klagen. Ein <strong>neuer</strong> <strong>Prozess</strong> droht&#8230;</p>
<h2 class="wp-block-heading">Mehrheiten stehen auf dem Kopf</h2>
<p><strong>Unterschiedliche</strong> <strong>Standpunkte</strong> im Stadtparlament – früher war das eine einfache Sache: Die <strong>Regierungskoalition</strong> entschied mit ihrer <strong>Mehrheit</strong> jede Abstimmung. <strong>Ende</strong> <strong>der</strong> <strong>Debatte</strong>.</p>
<p>So einfach geht&#8217;s heute nicht mehr: Die <strong>CDU</strong> hat trotz einer Koalition mit <strong>FDP</strong> und <strong>FWG</strong> eine Stimme weniger als die Opposition. Außerdem dürfen <strong>Mandatsträger</strong>, die bei einer Entscheidung betroffen sind, nicht an der Abstimmung teilnehmen. Gleich <strong>fünf Stadtverordnete</strong> bekannten sich zum Thema Vorderheide II für befangen: Das stellte die gewohnten Mehrheiten <strong>auf den Kopf</strong>:</p>
<p>Plötzlich bildeten<strong> die Oppositionsparteien</strong> die mit Abstand <strong>stärkste</strong> <strong>Kraft</strong>.</p>
<p>Mehr als zwei Stunden wurden die Argumente<strong> hin- und hergeschoben</strong>, manchmal <strong>schwülstig</strong>, manchmal <strong>platt</strong>, immer <strong>engagiert</strong>. Hier ausgewählte Wortbeiträge (auch sie werden ohne Prüfung des Wahrheitsgehalts wiedergegeben):</p>
<p><strong>CDU-Fraktionschef Alexander Kurz </strong>sagte: <em>&#8222;Uns drohen massive Kosten, wenn wir den Rechtsweg nicht ausschöpfen.&#8220;</em> Wenn sich die Rechtsprechung aus dem vorliegenden Urteil verfestige, <em>&#8222;wird es nicht mehr möglich sein, dass sich jeder Eigentum verschafft&#8220;.</em> </p>
<p><strong>FWG-Chef Andreas Nickel</strong> sprach davon, dass der Stadt <em>&#8222;ein hoher wirtschaftlicher Schaden drohe&#8220;:</em> <em>&#8222;Wir stellen uns besser, wenn wir klagen.&#8220;</em></p>
<p><strong>Ralf Weber (FDP):</strong> <em>&#8222;Teile der Politik bauen eine Mauer des Naturschutzes um die Stadt. Sie wollen keinen neuen Wohnraum. Die Haltung, die anderen nicht mehr reinzulassen, ist doch pervers.&#8220;</em> Wenn die Stadt nicht gegen das Urteil klage, gehe man Risiken <em>&#8222;für die Gesellschaft in ganz Hessen&#8220; </em>ein.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg" alt="20220318 Vorderheide1" class="wp-image-19939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<p><strong>BfH-Fraktionschef Wilhelm Schultze</strong> sagte: Wenn Bauprojekte nicht im Einklang mit dem Naturschutz und der Natur an sich stünden, dann könne man nur dagegen sein. <em>&#8222;Solche Projekte werde ich nicht mit meiner Stimme unterstützen.&#8220;</em></p>
<p><strong>Aaron Kowacs (SPD)</strong> wies darauf hin: Sollte die Nichtzulassungsbeschwerde wider Erwarten <strong>Erfolg</strong> haben, werde der <strong>Bebauungsplan</strong> noch lange nicht <strong>rechtsgültig</strong>. Denn dann werde es mit dem <strong>Revisionsverfahren</strong> weitergehen. Vor der Stadt stünden <em>&#8222;weitere Jahre mit Gerichtsverfahren&#8220;.</em></p>
<p><strong>Linken-Fraktionschefin Barbara Grassel</strong> hatte die Papiere, die das Rathaus den Stadtverordneten zur Verfügung gestellt hatte, offenbar <strong>genau</strong> <strong>studiert</strong>. Das Urteil der Juristin: <em>&#8222;Nach den Vertragsunterlagen ist ein Schadensersatz von der EGH überhaupt nicht zu erwarten.&#8220;</em></p>
<p>Ihr Fraktionskollege <strong>Bernd Hausmann</strong> fand in den städtischen Unterlagen den Nachweis: Stadt wie EGH kannten das Risiko, dass der Bebauungsplan aus naturschutzrechtlichen Gründen vielleicht nicht durchzusetzen sei. <em>&#8222;Sie haben&#8217;s gewusst. Jetzt sollten wir dem schlechten Geld nicht gutes hinterherwerfen.&#8220;</em></p>
<p><strong>Marianne Knöß</strong> (Grüne) sagte, eine Schadensersatzforderung gegen das Land sei gar <strong>nicht</strong> <strong>möglich</strong>: <em>&#8222;Die Stadt hätte damals das Vogelschutzgebiet melden müssen. Das hat sie nicht getan, also kann sie kaum Schadensersatz verlangen für eigene Fehler.&#8220;</em></p>
<p>Auch <strong>Axel Wintermeyer </strong>meldete sich zu Wort. Der CDU-Stadtverordnete ist Staatsminister der Landesregierung Wiesbaden, weshalb Barbara Grassel <strong>eine</strong> <strong>mögliche</strong> <strong>Befangenheit</strong> angesprochen hatte. Wintermeyer empfand eine solche Frage als <em>&#8222;Unverschämtheit&#8220;</em>. Und weiter: Dass <strong>Hofheims</strong> <strong>SPD</strong> jetzt gegen Vorderheide II stimme, habe <em>&#8222;definitiv zu einer Steigerung der Preise bei uns in Hofheim beigetragen&#8220;.</em></p>
<p>Wintermeyer sagte übrigens auch: Die <strong>Entscheidung</strong>, die das Stadtparlament treffe, sei <strong>demokratisch</strong>, und die müsse man <strong>akzeptieren</strong>,<em> &#8222;das ist überhaupt keine Frage&#8220;.</em></p>
<p><strong>Wenn&#8217;s danach ginge</strong>, wäre das Baugebiet Vorderheide II <strong>gestorben</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Beschluss kann Recht nicht verletzten&#8220;</h2>
<p>Das letzte Wort geben wir <strong>Rolf Engelhard</strong>, er ist <strong>SPD</strong>-Mitglied, war früher mal <strong>Richter</strong>. Sachlich und unaufgeregt trug er vor:</p>
<p>Das <strong>VGH-Urteil</strong> sei auf mehr als 100 Seiten <strong>ausführlich</strong> <strong>begründet</strong>. Eine <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> sei <strong>weder</strong> <strong>zulässig</strong> <strong>noch</strong> <strong>begründet</strong>. Außerdem seien <strong>Schadensersatzansprüche</strong> gegen die Stadt laut den vorliegenden Verträgen <strong>ausgeschlossen</strong>.</p>
<p>Engelhards <strong>Schlusswort</strong> galt dem Bürgermeister: <em>&#8222;Der heutige Beschluss kann nicht das Recht verletzen, Herr Bürgermeister Vogt.&#8220;</em></p>
<p>Es klang wie der<strong> Urteilsspruch eines Richters</strong>. Danach erfolgte die <strong>Abstimmung</strong> im Parlament: Es wurde eine <strong>eindeutige</strong> <strong>Entscheidung</strong>: Die Klage soll gestoppt werden. </p>
<p>Weit mehr als <strong>anderthalb</strong> <strong>Millionen</strong> <strong>Euro</strong> hat die Stadt bereits für Anwälte, Prozesse und Pläne ausgegeben. De Endabrechnung wird noch viel höher ausfallen. Es ist das Geld der Steuerzahler. <strong>Es</strong> <strong>ist</strong> <strong>alles</strong> <strong>weg</strong>.</p>
<p>Jetzt, <strong>nach der Sondersitzung</strong> des Stadtparlaments, steht fest: Der Bebauungsplan Vorderheide II ist <strong>Geschichte</strong>.</p>
<p>Es sei denn, <strong>Bürgermeister</strong> Vogt machte seine Ankündigung war. Und will unbedingt durchsetzen, dass die <strong>Stadt</strong> <strong>weiter</strong> <strong>klagt</strong>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Zahl der Infizierten macht Sprung nach oben</h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="431" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg" alt="22020325 freitags zahlen corona 1" class="wp-image-20446" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>
<p><strong>Das Virus breitet sich weiter rasant aus</strong> – auch in <strong>Hofheim</strong> und <strong>Kriftel</strong>. Die Zahlen, die letzte Woche noch leicht nach unten gegangen waren, sind danach sprunghaft nach oben geschnellt: In <strong>Hofheim</strong> sind an diesem Freitag <strong>1.283 Menschen</strong> als infiziert gemeldet (vor einer Woche: 739), in <strong>Kriftel</strong> sind es <strong>461</strong> (256).</p>
<p>Die Zahl der Infizierten im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> wird an diesem Freitag mit <strong>8.599</strong> angegeben. Vor einer Woche waren es &#8222;nur&#8220; <strong>4.671</strong>.</p>
<p><strong>23</strong> an Covid-19-Erkrankte liegen derzeit in den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong>, drei von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Die <strong>7-Tage-Inzidenz </strong>wird mit <strong>1.408</strong> angegeben (vor einer Woche: 976)&nbsp;</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="494" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020325 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20317" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz-300x185.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz-768x474.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
</div>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel für Frieden in der Ukraine</h1>
<p><strong>Eine Mahnwache gegen den russischen Angriff auf die Ukraine</strong> beginnt an diesem Sonntag (27. März) um 18 Uhr auf dem Chinonplatz in Hofheim. Es wird Musikbeiträge des Popchores Happy Voices aus Diedenbergen und von der Musikschule Hofheim geben. Und der CDU-Bundestagsabgeordnete <strong>Norbert Altenkamp</strong> wird reden.</p>
<p><strong>Detlev Braun vom Spiel-Punkt Kriftel </strong>lädt junge Flüchtlinge und ihre Eltern aus der Ukraine kostenlos in sein Spiel-Café im Holzweg 26 in Kriftel ein: dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Braun: <em>„Hier können sie mal auf andere Gedanken kommen, abschalten und neuen Mut fassen.“ </em>Getränke sind inklusive. Anmelden kann man sich unter <a href="https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.spiel-punkt.de%2Fukraine%2F%3Ffbclid%3DIwAR2_bqToub8ccckfSQ6gcTVpcgCqQgmQK-kDIC1luK03b9z4Pf4ZuWoGZcE&amp;h=AT0l9WiiEadn627hsaLQ0Baz7fkGoFJ4TLIQeymfLAmiKDh3riZ90mFzS3sjnOucGsvYDAKuD0S-gC5R8vALEX7P_cipnZs-4QeJgAcevJJz_Ky66fzU1JMSKnhbhudpeTD7O4lQ0qIto0Z_EUIfk45q7g&amp;__tn__=-UK-R&amp;c%5B0%5D=AT3e5jsSeYpEsZ2M1Ft4snla53jwjAThAg4qaZLfiMYPjyAw3XHuWMxLtOyjZIuMhan5EqggQTnJ8zyKhAkCyFIWqJcJ0QRqQnNUcp_1OPD0zPdBYPzXxAr32JT_AIf0XDuVDsIJIjaDe0aDPxatiqK-wB5msCvxXZAdcw2F8SbB-y8" target="_blank" rel="noopener">www.spiel-punkt.de/ukraine/</a></p>
<p><strong>Hofheims Partnerstadt Pruszcz Gdański</strong> in Polen hat bereits rund 1000 Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Nach einem Aufruf des Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften sind etwa 24.000 Euro – rund 103.000 Zloty – auf dem Spendenkonto von Pruszcz Gdański eingegangen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093287.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Knapp 80 Flüchtlinge </strong>sind in Kriftel registriert. <em>„Bisher sind sie bei Freunden, Verwandten und Bekannten untergekommen. Auch bei Menschen, die sich bei uns im Rathaus im Vorfeld gemeldet hatten“</em>, berichtet <strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong>.&nbsp;Wer für einen längeren Zeitraum Wohnraum zur Verfügung stellen oder auch weitere&nbsp;Hilfsangebote&nbsp;machen kann, sollte sich auf der Webseite der Gemeinde registrieren. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wohnraum-fuer-fluechtlinge-gesucht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die VHS in Hofheim </strong>bietet Deutsch-Kurse auch für Flüchtlinge aus der Ukraine an. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt die Finanzierung sicher. Weitere Informationen sind auf der VHS-Webseite zu finden (<a href="https://www.vhs-mtk.de/einzelnachricht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=909&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1a6beb3a6e2cb11bddeea81fc95ce24b" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Polizeiakten: Enkeltrick-Betrug mit Whatsapp</h1>
<p><strong>Die Kriminalpolizei in Hofheim</strong> muss sich mit einer neuen Deliktart befassen: eine Form des Enkeltrick-Betruges mit dem <strong>Messenger &#8222;Whatsapp&#8220;</strong>. Die ersten Menschen im Main-Taunus-Kreis haben bereits viel Geld verloren, die wahre Zahl der Opfer kann, wie immer bei diesen Straftaten, nur erahnt werden.</p>
<p>Die Täter geben sich in einer Nachricht als <strong>Verwandte</strong> aus und schreiben, sie hätten eine <strong>neue</strong> <strong>Handynummer</strong>. Dann berichten sie von einer <strong>finanziellen</strong> <strong>Notlage</strong> und bitten, eine oder mehrere <strong>Rechnungen</strong> zu begleichen.</p>
<p>Eine <strong>66-jährige Frau aus Eschborn</strong> bezahlte für ihre vermeintliche Tochter eine Rechnung in Höhe von <strong>700 Euro</strong>. Erst als sie am nächsten Tag nochmals rund 1.700 Euro überweisen sollte, wurde sie misstrauisch.</p>
<p>Eine weitere<strong> 66-Jährige</strong>&nbsp; nahm zwei Überweisungen in Höhe von <strong>4.000 Euro</strong> vor. Der Betrug fiel gerade noch rechtzeitig auf, so dass der Auftrag von der Bank <strong>storniert</strong> werden konnte.</p>
<p>Ein <strong>69-jähriger Mann</strong> aus Eppstein glaubte zunächst, seine Tochter habe ihn über eine neue Telefonnummer kontaktiert. Als er eine Rechnung in Höhe von <strong>2.135 Euro </strong>begleichen sollte, war ihm klar: Betrüger am Werk.</p>
<p><strong>Die Polizei: </strong>Bei Nachrichten von einer <strong>unbekannten Rufnummer</strong> besser nicht antworten und Nummer blockieren. Die <strong>echten Verwandten</strong> anrufen: Dann klärt sich der Sachverhalt meist schnell. Ganz wichtig: Im Zweifel<strong> die Polizei verständigen</strong>!</p>
<h4 class="wp-block-heading">Mit Cannabis und Alkohol unterwegs</h4>
<p>In der Nacht auf Samstag wurde ein<strong> 16-jähriger Jugendlicher</strong> auf einem <strong>E-Scooter</strong> in der Frankfurter Straße in Kriftel von der Polizei kontrolliert: Er stand unter dem Einfluss von <strong>Cannabis</strong>, außerdem wurde bei ihm eine geringe Menge <strong>Betäubungsmittel</strong> sichergestellt.</p>
<p><strong>Eine 29-jährige Frau</strong> fiel der Polizei auf, als sie in <strong>Schlangenlinien</strong> mit ihrem Auto über die Ostpreußenstraße in Hofheim fuhr. Ein Alkoholtest ergab einen <strong>Promillewert von 1,40</strong>. Ihr drohen ein Fahrverbot von mehreren Monaten.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Navis und Lenker aus fünf BMW geklaut&nbsp;</h4>
<p>Gleich fünf BMW wurden nachts in Hofheim in den Straßen Am Steinberg, Wingertstraße, Königssteiner Straße und Am Alten Birnbaum aufgebrochen: Gestohlen wurden teilweise Lenkräder mit Airbags sowie eingebaute Navigationsgeräte. Die Polizei spricht von <em>&#8222;besonders schweren Fällen von Diebstahl aus Fahrzeugen&#8220;</em>.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Kabel-Diebe machten fette Beute</h4>
<p>Unbekannte Täter &#8222;besuchten&#8220; einen Rohbau in Diedenbergen an der Casteller Straße: Sie klauten bereits verlegte Stromkabel – Wert: rund 30.000 Euro.</p>
<p>Und auch das Umspannwerk in Marxheim wurde von Kabeldieben heimgesucht. Sie schafften zwei große Kabelrollen mit insgesamt 1.400 Metern Kabel weg: Die hatten ein Gewicht von rund 1,3 Tonnen und einen Wert von rund 5.000 Euro.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Grüne in der Glaubwürdigkeitsfalle</h1>
<p>Der <strong>Luxusdachgarten</strong> auf dem Erweiterungsbau des <strong>Landratsamtes</strong> in Hofheim bleibt in der Diskussion. <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax </strong>wie auch seine <strong>grüne Beigeordnete</strong> <strong>Madlen Overdick</strong> sind mit ihrem Vorhaben, ein exklusives Refugium für sich und ihre Mitarbeiter zu schaffen – auf Kosten des Steuerzahlers –, in ein großes Fettnäpfchen getreten: Allerorts fordert die Politik mehr alternative Energie, Privatleute und Unternehmen sollen in Solaranlagen investieren – nur beim <strong>Erweiterungsbau</strong> <strong>der</strong> <strong>Kreisverwaltung</strong> heißt es plötzlich: Eine <strong>Photovoltaikanlage</strong> muss nicht sein – ein Dachgarten <strong>kühle</strong> die Umgebung besser ab und <strong>mildere</strong> die Folgen des Starkregens. Das soll glaubhaft sein?</p>
<p>Mit ungewöhnlich klaren Worten hat dazu <strong>Ronny Thorenz</strong>, der designierte Vorstand der Energiegenossenschaft <strong><a href="https://www.solarinvest-main-taunus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solar-Invest</a></strong>, gegenüber der Lokalzeitung Stellung genommen: <em>&#8222;Humbug&#8220;</em> sei, was die Kreisspitze erzähle. &#8222;<em>Photovoltaik-Module speichern die Hitze und federn ihre Auswirkungen ab.“&nbsp;</em></p>
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<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg" alt="Kreishaus Dachgarten" class="wp-image-18703" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-300x161.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-768x413.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1536x826.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-2048x1101.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten.jpg"></a>Machen Sie doch mal einen „Spaziergang“ über das neue Kreishausdach (Bild zum Vergrößern anklicken). Einige markante Stationen haben wir ausgeschildert.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die <strong>grüne Kreisbeigeordnete Madlen Overdick</strong> hatte eine weitere Photovoltaikanlage auf dem neuen Kreishausdach für überflüssig erklärt: Der Kreis produziere jetzt schon <em>&#8222;im Übermaß&#8220; </em>erneuerbare Energie. Auch diese Aussage ordnet Thorenz ein: <em>„Übermaß gibt es bei erneuerbarer Energie überhaupt nicht. Wir haben doch viel zu wenig davon.“&nbsp;</em></p>
<p class="has-text-align-center">* * *</p>
<p>Die Mitglieder der <strong>Kreis-Grünen</strong> stecken in einer Glaubwürdigkeitsfalle: Einerseits müssen sie <strong>ertragen</strong>, dass die grüne Kreisbeigeordnete Madlen Overdick eine <strong>Photovoltaikanlage</strong> auf dem Dach des Kreishauses für <strong>überflüssig</strong> erklärt – und dann bekommen sie Informationen ihrer Kreistagsfraktion per E-Mail zugeschickt, in denen sie lesen müssen:</p>
<p><em>&#8222;Für die Erreichung der Pariser Klimaziele brauchen wir auch im MTK deutlich mehr Energie-Effizienz sowie einen hoch dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien.&#8220; </em></p>
<p><strong>Unterzeichnet</strong> hat diesen Satz – na, wer wohl? Genau: <em>&#8222;unsere Umweltdezernentin&#8220;</em><strong> Madlen Overdick</strong>. Sie schreibt auch: <em>&#8222;Die Kreisverwaltung wird weiter mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie Klimaneutralität sukzessive erreicht werden kann.&#8220;</em></p>
<p>Papier ist <strong>geduldig</strong>. Die <strong>MTK-Grünen</strong> offenbar auch.</p>
<p class="has-text-align-center">* * *</p>
<p>Unterdessen soll <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> erste Anzeichen von Einsicht zeigen: Im Bauausschuss des Kreises habe er versprochen, dass die <strong>Photovoltaikanlage</strong> auf dem Dach des bestehenden Landratsamtes <strong>&#8222;optimiert&#8220;</strong> werde. Im üblichen Polit-Sprech sagte er laut Lokalzeitung: Damit werde der<em> &#8222;ökologische Vorzeigebau weiter entwickelt&#8220;</em>. Was genau er damit meint, bleibt unklar. </p>
<p>Nach Darstellung der Zeitung versucht Cyriax offenbar auch, die Entscheidung <strong>für</strong><strong> Luxusdachgarten</strong> und <strong>gegen Photovoltaik</strong> in die Verantwortung der Kreistagsabgeordneten zu schieben: Die hätten schließlich die bisherige Planung <strong>akzeptiert</strong>. Und das einmal <strong>Geplante</strong> und <strong>Genehmigte</strong>, so wird der Verwaltungschef zitiert , könne man <em>„nicht ohne Not aufgeben“</em>.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>News aus den Rathäusern</strong></h1>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg" alt="orgateam 50 jahre freizeitpark 2" class="wp-image-20344" width="644" height="307" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 644px) 100vw, 644px" /></a><figcaption>Reine Männersache: Das Organisationsteam, das die Geburtstagsfeier für den Freizeitpark Kriftel vorbereitet.</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Der Freizeitpark Kriftel wird 50</strong> – vom 15. bis 17. Juli wird der Geburtstag gefeiert: mit großer Profibühne für Auftritte von Bands, jede Menge Ständen mit Aktionen, Feuerwehrausstellung und Flohmarkt. Tina Schehler verrät auf der Webseite der Gemeinde weitere Details. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wir-feiern-50-jahre-freizeitpark/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Für das Programmheft zum KreisstadtSommer 2022 </strong>können Veranstaltungen gemeldet werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093259.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Für das Seniorenkonzert mit den Comedian Harmonists</strong> am Donnerstag, 7. April, um 17 Uhr in der Stadthalle gibt es noch einige Karten. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093250.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
<p><strong>Besorgte Eltern</strong> meldeten sich im Hofheimer Rathaus: Sie hatten Sandbienen auf Spielplätzen gesichteten. Diese seien erstens geschützt und zweitens harmlos, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093291.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>In seinem Freitagsblick-Video</strong> berichtet <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> u.a. vom Besuch von&nbsp; drei Handwerkergesellen, die auf der Walz sind, von Ukraine-Aktivitäten in der Stadt, vom Marxheimer Stadtteiltreff und ganz kurz von der Sondersitzung der Stadtverordneten an diesem Freitag. Mehr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pYDxX1p9d_o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung</strong> – dazu&nbsp; bietet die SeniorenNachbarschaftsHilfe Informationen. Termin: Donnerstag, 7. April, um 16 Uhr im Kellereigebäude. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093289.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die R7a der Weingartenschule</strong> zeigte sich gut vorbereitet auf eine &#8222;Fragestunde&#8220; im Rathaus mit Kriftels Bürgermeister Christian Seitz.&nbsp;Ein Bericht darüber ist <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-innen-befragen-rathauschef/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu lesen.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier entdeckt</h1>
<p><strong>Über das neue Süwag-Rechenzentrum</strong> hat der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtet. Das Kreisblatt ergänzt: In der Nachbarschaft plane die <strong>Amprion GmbH</strong> ein Umspannwerk. Pläne gebe es nicht, Details können deshab nicht genannt werden. Die Öffentlichkeit werde informiert, wenn der Planungsprozess<strong> weiter fortgeschritten</strong> sei.&nbsp;</p>
<p><strong>Die CDU im Main-Taunus-Kreis</strong> hat auf einem Parteitag ihren Vorstand gewählt, berichtet das <a href="http://Das Kreisblatt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>: <strong>Axel Wintermeyer </strong>aus Hofheim wurde mit 114 von 128 Stimmen für weitere zwei Jahre als Kreisvorsitzender bestätigt.  Seine vier Stellvertreter: <strong>Frank Blasch</strong> (Bad Soden), <strong>Eva Söllner </strong>(Liederbach), <strong>Susanne Fritsch</strong> (Eschborn) und <strong>Marcus K. Reif </strong>(Flörsheim). Die weiteren Ämter: Schatzmeister <strong>Thomas Milkowitsch</strong> (Kriftel), Schriftführer <strong>Klaus Schindling</strong> (Hattersheim), Mitgliederbeauftragter <strong>Fabian Beine </strong>(Kelkheim).&nbsp;</p>
<p><strong>48 Sozialbauwohnungen in Holzbauweise</strong> will die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (<strong>Gewobau</strong>) in Kriftel an der Raiffeisenstraße errichten. <strong>17 Millionen Euro</strong> werden investiert. In der Gemeindevertretung wurde das Projekt <strong>von</strong> <strong>allen</strong> <strong>Fraktionen</strong> begrüßt, nur die FDP hatte angesichts einer Kreditaufnahme von <strong>13,5 Millionen Euro</strong>&nbsp; <em>&#8222;erhebliche Bauchschmerzen&#8220;,</em> schreibt das <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/viel-lob-fuer-mutiges-und-innovatives-wohnungsbauprojekt-91424313.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>. </p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>
<p><strong>Die Stadt putzt sich heraus:</strong> An diesem Samstag war Frühjahrsputz der Vereine. Die weiteren Termine: Sauberhafter Kindertag (<strong>10. Mai</strong>), Sauberhafter Schulweg (<strong>19. Juli</strong>), Worldcleanupday (<strong>17. September</strong>). Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093239.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Ein Open-Air Selbstverkäufer-Basar </strong>ist in Langenhain geplant: Er findet am<strong> 2. April</strong> am Ev. Kinder- und Familienhaus an der Sportplatzstraße statt. Mehr <a href="https://www.taunus4family.de/veranstaltung/open-air-selbstverkaeuferbasar-in-hofheim-langenhain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die KONEKT Main-Taunus</strong> findet am <strong>28. April</strong> in der Stadthalle statt: Es handelt sich um eine branchenübergreifende Netzwerkmesse. Mehr <a href="https://www.konekt-deutschland.de/region/main-taunus" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Der TV 1860 Hofheim </strong>veranstaltet am <strong>14. Ma</strong>i sein 2. Boßel-Turnier. Wer mitmachen will: E-Mail an bosseln@tv1860hofheim.de. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=4974989722579703&amp;set=gm.2280071522144551" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gastro in Not</h1>
<p><a href="https://www.showspielhaus.de" target="_blank" rel="noopener">Das Showspielhaus</a> ruft Hilfe: <em>&#8222;Wir sehen unsere Felle davonschwimmen.&#8220;</em> Man habe Werbeanzeigen geschaltet, Social Media Posts geschrieben, Anzeigen auf Jobportalen veröffentlicht, Aushänge in Berufsschulen gemacht, persönliche Kontakte aktiviert – alles versucht, <em>&#8222;aber nichts hat bisher auch nur eine Bewerbung eingebracht&#8220;.</em> Und darum geht&#8217;s konkret: Für den Foodtruck &#8222;Rampensau&#8220; wird ein Koch gesucht, wohl dringend! Mehr <a href="https://www.showspielhaus.de/die-kleine-rampensau/?fbclid=IwAR0a5rsGDnUZpm7ymF1JKH602_as1MXqgIDJt2PAet5JVblqoPcY9F1VXOg" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Andere Lokale haben ähnliche Personal-Probleme. Kleine Auswahl:</p>
<p><a href="https://www.vital-hotel-frankfurt.de/bar-restaurant.html" target="_blank" rel="noopener">Die Panoramabar</a> sucht dringend Verstärkung hinter der Bar. Mehr <a href="https://rhein-main-therme.softgarden.io/job/16646762/Barmitarbeiter-m-w-d-Panoramabar?jobDbPVId=42785452&amp;l=de" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><a href="https://orientierbar-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Orientierbar</a> ist auf der Suche nach Barkeeper und Servicepersonal. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Orientierbar/photos/a.537825039606922/5147950201927693/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Waldgaststätte Meisterturm</a> hat Vollzeitstellen in Küche und im Service frei. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=481426520354169&amp;set=a.245539327276224" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><a href="https://www.balthasar-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Bar und Lounge Balthasar </a>stellt Servicekräfte ein. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Balthasar.Hofheim/photos/a.10151442516367882/10158711716857882" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">Das Restaurant Zum Türmchen</a> sucht Aushilfen für den Service und Helfer in der Küche. Mehr <a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Zu guter Letzt: Mitleid mit den Bauhof-Mitarbeitern</em></h1>
<p>Manchmal macht&#8217;s doch noch Spaß, <strong>die gute alte Tageszeitung</strong> zu lesen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte am <strong>12. März </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/12/hofheims-hundehalter/">berichtet</a>, dass die Stadt Hofheim einen einjährigen <strong>Hundekotbeutelspendertest</strong> veranstalte. Der <strong>Erste Beigeordnete Wolfgang Exner</strong> (CDU) ließ sich aufwendig neben einem neuen Tütenspender <strong>fotografieren</strong>, die Rathaus-Pressestelle musste eine lange <strong>Pressemitteilung</strong> verfassen&#8230;</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg" alt="Tütenspender" class="wp-image-19175" width="640" height="453" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Mit diesem Bild illustrierte der Hofheim/Kriftel-Newsletter den Bericht über die neuen Tütenspender.</figcaption></figure>
</div>
<p>Und wie berichtete die Lokalzeitung? Zehn Tage später, am <strong>22. März, </strong>stellte das Kreisblatt den städtischen <strong>Hundekotbeutelspendertest</strong> vor. Sehr wohlwollend, der Stadtführung wird&#8217;s gut gefallen haben. Und natürlich mit extra großem Exner-Foto&#8230; </p>
<p><strong>Kreisblatt-Lokalchef Kajo Schmidt</strong>, soeben von Corona genesen, ordnete die Geschehnisse jetzt angemessen ein. In seiner<strong> Samstags-Kolumne</strong><em> &#8222;Kajos Wochenschau&#8220;</em> schreibt er: </p>
<p>&#8222;<em>Hofheims Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Wolfgang Exner (CDU) veranstaltet einen Kotbeutel-Test, um zu überprüfen, ob die Tüten ordnungsgemäß benutzt werden. Im Hofheimer Norden und in Lorsbach hat er zwei Stationen installieren lassen, an denen Hundebesitzer sich vorm Gassigehen die Beutel ziehen können. Der Haufen muss dann eingetütet und in einem Abfalleimer in der Umgebung entsorgt werden. Ein städtischer Müllsammler soll die benutzten Beutel später zählen und Buch führen. Frage dabei: Landen so viele volle Beutel in den Papierkörben, wie zuvor ausgegeben wurden? Also, wenn ich der betroffene Mitarbeiter des Bauhofs wäre, fände ich Exners Idee kacke.</em>”</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadt Hofheim feiert sich: Zwei Tüten-Spender für Hundehalter aufgestellt</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/12/hofheims-hundehalter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2022 16:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Frings Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Leyer Andrea]]></category>
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		<category><![CDATA[Morawietz Sara]]></category>
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		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
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		<category><![CDATA[Weisenstein Arno]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
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					<description><![CDATA[Hundehalter müssen in Hofheim ziemlich viel Steuern bezahlen, und bisher haben sie dafür nichts bekommen. Jetzt zeigt sich das Rathaus spendabel: Am Rande der Kernstadt wurde ein kleiner Tüten-Spender aufgehängt (siehe Foto), und ein zweiter findet sich in Lorsbach. Für das Mini-Invest feiert sich die Stadtverwaltung ganz groß – mit einer langen Pressemitteilung und einem richtig wichtigen Foto. Es sei ein Test, heißt es dazu. Wie der funktioniert, erfahren Sie in unserem Bericht. Interessant auch: Die kleine Gemeinde Kriftel ist der Kreisstadt um Längen voraus...

Außerdem: Für das gescheiterte Baugebiet Vorderheide II liegen erstmals Zahlen auf dem Tisch: Hofheim hat schon 1,5 Millionen Euro "verpulvert" und wird noch viel mehr bezahlen müssen. -- Corona-Zahlen machen Sprung nach oben. -- Solidarität mit der Ukraine. -- Häßliche Lampen werden angestrichen. u.v.m. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unter der <strong>Überschrift</strong> <em>&#8222;Kotbeutelspender: Test läuft an zwei Standorten&#8220;</em> hat Hofheims Rathaus in dieser Woche eine Mitteilung verschickt: Danach wurde am Rande der Kernstadt ein erster kleiner <strong>Metallbehälter für Hundetüten </strong>aufgehängt. Es handelt sich um eine Box aus gebürstetem Edelstahl: 40 cm hoch, 27 cm breit und 6,5 cm tief. Ein zweites Kästchen wurde Lorsbach spendiert und ist auf dem <strong>Zimmerplatz</strong> zu finden.</p>
<p>Für die weit mehr als Tausend <strong>steuerzahlenden Hundebesitzer</strong> in der Kreisstadt wurden also gerade mal <strong>2</strong> – in Worten: <strong>zwei</strong>! – dieser Kästchen aufgehängt. Zugleich wird für dieses <strong>bisschen Hundehalter-Entgegenkommen</strong> ein gewaltiger Aufwand betrieben. Die Stadtverwaltung <strong>feiert</strong> <strong>sich</strong>, als habe sie eine großartige Leistung vollbracht:</p>
<p>Installiert wurden die Kästchen von einem <strong>Bauhof-Mitarbeiter</strong>. Danach fuhr <strong>der Erste Beigeordnete Wolfgang Exner</strong> (CDU) den Kapellenberg hinauf, ein <strong>Fotograf</strong> musste dazukommen. Der Stadtrat posierte neben dem &#8222;Kotbeutelspender&#8220;, der Fotograf machte das Foto:</p>
<p>Es zeigt den <strong>hauptamtlichen Beigeordneten</strong>. Unter einem dicken Winter-Parka mit Fellmütze trägt er einen Pullover in den Farben des Hofheim/Kriftel-Newsletters (sehr schick&nbsp;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f917.png" alt="🤗" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />), seine linke Hand ruht lässig auf Hofheims erstem <em>&#8222;Kotbeutelspender&#8220;</em>, der unscheinbar am Rande der Straße <strong>&#8222;In den Jägergärten&#8220;</strong> an einem Schilderpfosten hängt.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten.jpg" alt="Hundehalter" class="wp-image-19102" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Stadtrat Wolfgang Exner posiert neben dem Hofheimer &#8222;Kotbeutelspender&#8220;.</figcaption></figure>
</div>
<p>Später musste ein <strong>Mitarbeiter der Rathaus-Pressestelle</strong> einen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093069.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht</a> darüber schreiben, natürlich mit Zitaten vom Bürgermeister und Beigeordneten sowie Ankündigung eines Ein-Jahres-Tests. Den Bericht verschickte die Pressestelle – natürlich erst nach Kontrolle durch die <strong>Stadtspitze</strong> – mitsamt dem Foto an <strong>diverse Redaktionen</strong>, außerdem wurden Text und Foto auf der <strong>städtischen Webseite</strong> veröffentlicht.</p>
<p><strong>Hallo</strong> ihr da im Rathaus: <strong>Meint ihr das wirklich ernst?</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">Viel Aufwand für ein minimalistisches Invest</h2>
<p><strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> lässt sich in solchen Pressemitteilungen gerne namentlich erwähnen. Hier wird er u.a. mit den Worten zitiert: <em>&#8222;Das Thema Hundekot auf Spielplätzen, Feldwegen und anderswo ist nicht neu, ist aber wieder akut geworden.&#8220;</em> Er sagte auch: Es gebe Hundehalter, <em>&#8222;die außerhalb aller Regeln leben&#8220;</em> und denen <em>&#8222;die Hinterlassenschaft ihres Tieres völlig egal ist&#8220;.</em></p>
<p>Für den <strong>CDU-Beigeordneten Exner </strong>wurde dieser Satz kreiiert: <em>&#8222;Unseren Landwirten geht durch den Hundekot auf ihren Feldern die Ernte kaputt und für Tiere sind die Hundehaufen lebensgefährlich.&#8220;</em></p>
<p><strong>Hundehaufen = ganz akut und lebensgefährlich!?!</strong><em> </em>Dazu Hundehalter, die<em> </em><strong>&#8222;außerhalb aller Regeln&#8220;</strong> leben?!? Das klingt ja wirklich sehr bedrohlich!</p>
<p>Nach einer <strong>Schrecksekunde</strong> fragen wir uns bang&#8216;: Warum wurden dann<strong> nur zwei</strong> &#8222;Kotbeutelspender&#8220; im ganzen Stadtgebiet aufgestellt? Und<strong> warum erst jetzt</strong>?</p>
<p>Wenigstens auf die erste Frage findet sich in der Pressemitteilung eine <strong>Antwort</strong>: Die &#8222;Kotbeutelspender&#8220; sollen erst <strong>getestet</strong> werden. Das ist <strong>kein</strong> <strong>Scherz</strong>: <em>&#8222;Es soll ein Jahr lang getestet werden, wie die Beutel durch die Bevölkerung angenommen werden.&#8220;</em> So steht&#8217;s in der <strong>amtlich verbreiteten Pressemitteilung</strong>.</p>
<p>Und wie, bitte, funktioniert so ein Test?</p>
<p><em>&#8222;Der Bauhofmitarbeiter, der die Abfallbehälter im Umfeld der Kotbeutelspender leert, wird dies bei der wöchentlichen Leerung erfassen und die Spender befüllen. Dieser Verbrauch soll über das Jahr festgehalten werden.&#8220;</em> </p>
<p>Auf diese <strong>Idee</strong> muss man erst einmal kommen: <strong>Strichlisten für Kacktüten</strong>! Ein Bauhof-Mitarbeiter muss die (gefüllten) Hundekottüten aus mehreren Abfallbehältern zusammentragen und zählen.<strong> Ein ganzes Jahr lang</strong>. In der Stadtverwaltung wurde bestimmt schon eine &#8222;Wvl.&#8220; eingerichtet:</p>
<p>Wiedervorlage im März 2023 – dann erfolgt die <strong>behördliche</strong> <strong>Auswertung</strong>.</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hundehalter in Kriftel sind viel besser dran</h2>
<p>Hofheim kassiert von jedem <strong>Hundehalter</strong> ziemlich viel Geld: <strong>92 Euro pro Jahr</strong> für den ersten Hund, <strong>104 Euro</strong> für einen zweiten Hund. Die Stadt rechnet dieses Jahr mit Hundesteuer-Einnahmen von <strong>188.000 Euro</strong>.</p>
<p>Jetzt das <strong>Invest</strong> in zwei &#8222;Kotbeutelspender&#8220;. Die kosten zusammen im Internet keine <strong>250 Euro</strong> (zzgl. MwSt.). Der Einsatz der Stadt ist also eher als <strong>minimalistisch</strong> zu bezeichnen.</p>
<p>Und jetzt schauen wir nach <strong>Kriftel</strong>: Die kleine Nachbargemeinde kassiert <strong>viel</strong> <strong>weniger</strong> <strong>Hundesteuer</strong> (1. Hund:<strong> 56 Euro</strong>, 2. Hund: <strong>84 Euro</strong>), nimmt auch viel weniger ein (nur <strong>33.000 Euro</strong>). Und trotzdem hat sie es geschafft, <strong>&#8222;Dog-Stationen&#8220;</strong> – so nennen sie in Kriftel die &#8222;Kotbeutelspender&#8220; – über das ganze Gemeindegebiet zu verteilen: nicht nur zwei, sondern<strong> 27 Stück</strong>. <em>&#8222;Wir wollen doch, dass unsere Gemeinde gepflegt aussieht&#8220;</em>, heißt es in der Verwaltung.</p>
<p>Längst gilt Kriftel als <strong>Geheimtipp</strong> für Hofheimer Hundehalter: Ungeniert bedienen sie sich an den Dog-Stationen des Nachbarn. Das erklärt den gewaltigen <strong>Tütenverbrauch</strong>: Inzwischen muss die Verwaltung jährlich <strong>360.000 Hundetüten</strong> bestellen. Macht 1000 Tüten pro Tag. Kosten: <strong>rund 2000 Euro im Jahr</strong>.</p>
<p>Wie <strong>unterschiedlich</strong> die Rathäuser gegenüber Hundehaltern – und damit gegenüber ihren Bürgern – auftreten, ist auf ihren <strong>Webseiten </strong>abzulesen. Dort wurden Informationen für Neubürger hinterlegt, ein Absatz gilt allen Hundehaltern.</p>
<p>Die <strong>Stadt Hofheim</strong> verweist Neubürger mit Hund auf eine <a href="https://www.hofheim.de/vv/produkte/54.Hundesteuer.php#ali_infos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hundesteuerseite</a>, wo der erste Satz lautet:</p>
<p>&#8222;<em>Das</em> <em>Halten von Hunden durch natürliche Personen zu privaten Zwecken im Stadtgebiet Hofheim unterliegt der Steuer.&#8220;</em></p>
<p>Auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/service/hinweise-fuer-neubuerger-innen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a> der <strong>Gemeinde</strong> <strong>Kriftel</strong> lesen wir:</p>
<p>&#8222;<em>Haben Sie einen Hund? Bitte denken Sie daran, dass Sie Ihren Hund anmelden müssen! Dies können Sie im Steueramt erledigen oder die Anmeldung auch ausgefüllt im Bürgerservice abgeben. Hundekotbeutel erhalten Sie im Bürgerservice.</em>”</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Immer mehr Infizierte</h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="434" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona.jpg" alt="22020311 freitags zahlen corona" class="wp-image-19208" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona-300x163.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona-768x417.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Entwicklung der Infiziertenzahlen in Hofheim und Kriftel an den Freitagen dieses Jahres.</figcaption></figure>
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<p><strong>Zahlen lügen nicht</strong>, heißt es. Demnach sieht es an der hiesigen <strong>Corona-Front</strong> nicht richtig gut aus: In <strong>Hofheim</strong> wurden an diesem Freitag <strong>881</strong> Infizierte registriert, das sind nahezu 400 mehr als vor einer Woche, als die Infiziertenzahl mit 507 angegeben wurde. In <strong>Kriftel</strong> sprang die Zahl der Covid-19-Erkrankten von 211 auf <strong>319</strong>.</p>
<p>Insgesamt werden aktuell <strong>5940</strong> <strong>Menschen</strong> <strong>im</strong> <strong>Kreisgebiet</strong> als infiziert gemeldet, letzten Freitag waren es &#8222;nur&#8220; 3880. Damit steigt auch wieder der Inzidenzwert: Er kletterte auf 853 hoch, nachdem er letzten Freitag auf 624 gesunken war.</p>
<p>Die <strong>Gesundheitsbehörde</strong> meldet zudem <strong>18 Erkrankte</strong> in den MTK-Kliniken. Davon müssen <strong>zwei Patienten</strong> intensivmedizinisch behandelt werden.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="586" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020311 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-19209" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz-300x220.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz-768x563.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Entwicklung des Inzidenzwertes im Main-Taunus-Kreis an den Freitagen dieses Jahres.</figcaption></figure>
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<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="vorderheide20220312"><a href="#vorderheide20220312">Vorderheide II: Schon 1,5 Mio Euro ausgegeben &#8211; und es wird immer mehr</a></h1>
<p>Es gibt neue Informationen zu Vorderheide II, und die haben es in sich:</p>
<p><strong>Die erste Nachricht</strong> lautet: Die Stadt will nach ihrer <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/">Niederlage</a> vor dem <strong>Hessischen</strong> <strong>Verwaltungsgerichtshof</strong> in Kassel nun doch eine sogenannte <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> beim <strong>Bundesverwaltungsgericht</strong> in Leipzig einreichen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der <strong>Magistrat</strong> am Mittwoch. Zwei Gründe wurden genannt: Die Stadt wolle alle Rechtsmittel ausschöpfen, um eines Tages <strong>Schadensersatz</strong> <strong>einfordern</strong> zu können – zum Beispiel beim Land, das versäumt habe, das Gebiet als <strong>Vogelschutzgebiet</strong> auszuweisen. Auch soll der Gang nach Leipzig vor eventuell möglichen <strong>Schadensersatzansprüchen</strong> <strong>schützen</strong> – beispielsweise vom Projektentwickler EGH, der in dem geplanten Baugebiet ein <strong>Villenviertel</strong> errichten wollte und dafür bereits viel Geld ausgegeben hat.</p>
<p><strong>Die zweite Nachricht</strong> <strong>zu Vorderheide II</strong> wurde in den Lokalzeitungen nur am Rande erwähnt, was der <strong>CDU-Stadtspitze</strong> sehr gefallen haben dürfte: Für die Realisierung des Bebauungsplans wurden bereits <strong>1,5 Millionen Euro</strong> von der Stadt ausgegeben. Hauptsächlich für <strong>Rechtsanwälte</strong> und die jahrelangen <strong>Gerichtsverfahren</strong>. Dazu ein bisschen für <strong>Planung</strong> (rund 150.000 Euro) und auch für <strong>vorbereitende</strong> <strong>Arbeiten</strong> im Baugebiet (rund 350.000 Euro).</p>
<p><strong>Zum ersten Mal wurde diese Zahl genannt: 1,5 Millionen Euro – das Geld ist weg, endgültig. Und es wird nicht dabei bleiben. Vorderheide II wird garantiert noch viel, viel teurer:</strong></p>
<p>⇨ Einen <strong>mittleren fünfstelligen Betrag</strong> – genauer wollte man das nicht sagen – werden die Rechtsanwälte für den Weg zum Bundesverwaltungsgericht kassieren.&nbsp;</p>
<p>⇨ Wird die Stadt in Leipzig <strong>abgewiesen</strong>, dürfte der Bund für Natur- und Umweltschutz (BUND) <strong>eine</strong> <strong>Rechnung</strong> <strong>schicken</strong>: Die Naturschützer hatten die Klage gegen den Bebauungsplan angestrengt. Die Stadt wird bei einer endgültigen Niederlage die Verfahrenskosten des Gegners übernehmen müssen.&nbsp;</p>
<p>⇨ Sollte dann die <strong>Planungsgesellschaft</strong> <strong>EGH</strong> Schadensersatz verlangen, weil der Bebauungsplan nicht realisiert wird, kommt auf die Stadt eine hohe sechs-, wenn nicht <strong>siebenstellige</strong> <strong>Forderung</strong> zu. Wird die Stadt zahlen – oder erst einmal dagegen klagen? Teuer wird&#8217;s auf alle Fälle.</p>
<p>⇨ Will die Stadt <strong>beim</strong> <strong>Land</strong> Schadensersatz einfordern, wird sie sicher ebenfalls <strong>klagen</strong> müssen. Der Ausgang ist offen, fest steht nur: Auch das kostet wieder&#8230;</p>
<p>Mit dem aktuellen Magistratsbeschluss wird die Stadt Hofheim für ein <strong>Luxus-Baugebiet</strong>, das viele Bürger ablehnen, weiterhin <strong>viel</strong> <strong>Geld</strong> verpulvern. Weil eine solche Nachricht in der Bürgerschaft nicht gut ankommen dürfte, wird jetzt munter <strong>getrickst</strong> und <strong>getäuscht</strong> und<strong> </strong>offensichtlich auch<strong> gelogen</strong>. </p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://youtu.be/KGj4NWtgM7k?t=45" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220312-Freitagsblick.jpg" alt="20220312 Freitagsblick" class="wp-image-19591" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220312-Freitagsblick.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220312-Freitagsblick-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem Freitagsblick-Video mit Christian Vogt: Hier behauptet der Bürgermeister fälschlicherweise, Magistrat und Hauptausschuss hätten einen Beschluss zu Vorderheide II gefasst.</figcaption></figure>
</div>
<p>So sagt <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> in seinem aktuellen Internetvideo <a href="https://youtu.be/KGj4NWtgM7k?t=45" target="_blank" rel="noopener"><strong>&#8222;Freitagsblick&#8220;</strong></a>, der Magistrat wie auch der Haupt- und Finanzausschuss hätten in dieser Woche getagt: <em>&#8222;Und man hat beschlossen, dass man gegen das Gerichtsurteil (&#8230;) weitere Rechtsmittel einlegt&#8220;</em>, so Vogt wörtlich.</p>
<p>Diese Darstellung muss als <strong>eine gezielte Irreführung</strong> der Öffentlichkeit bewertet werden: Es ist<strong> eine krasse Unwahrheit</strong>, die Vogt verbreitet: Der Haupt- und Finanzausschusses hat nämlich <strong>gar nichts beschlossen</strong>.</p>
<p>Die Sitzung hatte um 19 Uhr begonnen, sie dauerte bis kurz vor 22 Uhr. Die Entscheidung, gegen das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vorzugehen, war bereits <strong><span style="text-decoration: underline" class="underline">vor</span> der Ausschusssitzung ganz allein</strong> <strong>vom Magistrat</strong> getroffen worden. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses wurden <strong>vor vollendete Tatsachen gestellt.</strong></p>
<p>Es war dann um exakt <strong>20.08 Uhr</strong>, als <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> aus dem Rathaus eine <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093085.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> zu dem Magistratsbeschluss verschicken ließ: <em>&#8222;Stadt Hofheim leitet weitere Schritte ein&#8220;</em>. </p>
<p>In der Sitzung des Ausschusses <strong>drucksten</strong> derweil zwei Anwälte herum. Klare Antworten <strong>vermieden</strong> sie, was vielleicht auch daran lag, dass ihre Großkanzlei <strong>nicht</strong> <strong>nur</strong> das Interesse der Stadt im Visier hat: Die Anwälte gaben an diesem Abend <strong>zur</strong> <strong>Überraschung</strong> etlicher Lokalpolitiker zu, dass sie auch die <strong>Interessen der EGH </strong>vertreten würden.</p>
<p>Das bedeutet: Die<strong> </strong>Rechtsanwälte vertreten einerseits<strong> die Stadt</strong> und wollen Schadensersatzansprüche <strong>verhindern</strong>. Andererseits vertreten sie auch <strong>ein</strong> <strong>Unternehmen</strong>, das vielleicht hohe Schadensersatzansprüche gegen die Stadt <strong>erheben</strong> wird. Könnte es da nicht <strong>zu</strong> <strong>starken</strong> <strong>Interessenkonflikten</strong> kommen – womöglich <strong>zu Lasten der Stadt</strong>? Das blieb in der Sitzung offen. Zu <strong>verblüfft</strong> waren die meisten Ausschussmitglieder, als dass sie <strong>den merkwürdigen Vorgang</strong> näher hinterfragen konnten.</p>
<p><strong>Es läuft nicht gut für Hofheim. </strong>Wenn tatsächlich <strong>Schadensersatzansprüche</strong> drohen, habe die Stadt <strong>einen schlechten Vertrag</strong> gemacht, heißt es beim BUND. Mit einer Nichtzulassungsbeschwerde füge die Stadt <em>„der langen Kette ihrer Fehlentscheidungen ein neues Glied hinzu“.</em></p>
<p>Aber vielleicht kehrt doch noch <strong>Vernunft</strong> ein. An diesem Freitagabend hat sich <strong>Hofheims SPD </strong>auf einer <strong>Mitgliederversammlung</strong> darauf geeinigt, gegen eine Bebauung von Vorderheide II zu stimmen. Dass bedeutet: Die Opposition – Grüne, Linke, Bürger für Hofheim und eben die SPD – hat beim Thema Vorderheide II die <strong>Mehrheit</strong> im Parlament: Diese Parteien sind gegen das Baugebiet. CDU, FDP und FWG, die als Regierungskoalition auftreten, könnten das <strong>Nachsehen</strong> haben.</p>
<p><strong>Bernd Hausmann</strong> von den Linken macht zudem darauf aufmerksam: Laut Hessischer Gemeindeordnung könne der Magistrat gar nicht allein über <em>&#8222;die Führung eines Rechtsstreits von größerer Bedeutung&#8220;</em> entscheiden. Das heißt konkret: </p>
<p>Für den 5. und 6. April ist eine <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> terminiert. Dann wird Vorderheide II noch einmal Thema sein. Und vielleicht beschließt dann nicht allein die <strong>Verwaltungsspitze</strong>, wie es mit dem Bebauungsplan Vorderheide II weitergeht. Sondern die <em>folgenreiche und teure Entscheidung </em>wird, wie es sich für ein demokratisches Gemeinwesen gehört, dem<strong> Plenum der gewählten Mandatsträger</strong> überlassen.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel: Solidarität mit der Ukraine!</h1>
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<h4 class="wp-block-heading">Kriftel muss Spendenaktion stoppen</h4>
<p>In einer ersten Meldung hieß es hier, dass an diesem Wochenende würden in Kriftel Spenden für Flüchtlinge gesammelt. Am Samstagnachmittag aber wurde die Aktion überraschend gestoppt: <em>&#8222;So viele Bürgerinnen und Bürger haben gestern und heute Spenden für Flüchtlinge aus der Ukraine in der Schwarzbachhalle abgegeben, dass der für den Transport in Kriftels polnische Partnerstadt Pilawa Gorna vorgesehene Lkw jetzt schon bis oben hin voll sein wird&#8220;,</em> heißt es auf <a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.764177640423973/2221871004654622/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Bürgermeister Seitz wird zitiert: <em>&#8222;Die Hilfsbereitschaft der Kriftelerinnen und Krifteler ist einfach überwältigend!&#8220;</em> </p>
<p>Wer noch etwas tun möchte: Vom Partnerschaftsverein Kriftel wurde ein Spendenkonto eingerichtet: DE80 5019 0000 0044 1590 07; Verwendungszweck: Ukraine.</p>
<p>Wegen der vielen Hilfsangebote hat die Gemeinde inzwischen auch ein Registrierungstool auf ihrer Webseite eingerichtet. Alle Details dazu <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/fluechtlinge-muessen-sich-anmelden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori.jpg" alt="20220310 Montessori" class="wp-image-19204" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot von der <a href="https://www.facebook.com/Montessori-Zentrum-Hofheim-eV-104390029645693/photos/pcb.4851244361626879/4851243278293654" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookseite des Montessori-Zentrums</a>, wo Fotos der Friedensaktion gezeigt werden.</figcaption></figure>
</div>
<h4 class="wp-block-heading">Friedensdemonstration an Hofheimer Schule</h4>
<p><strong>Die Schülervertretung des Montessori-Zentrums</strong> hat eine Friedens- und Solidaritätsaktion organisiert: Schüler und Lehrer stellten sich auf dem Schulhof in der Form des Friedenszeichens auf. Von einer Drohne aus wurde die Aktion gefilmt und fotografiert. Mehr Infos und ein kleines Video von der Aktion sowie ein Link zu Tipps für Eltern, wie sie Kinder-Fragen zum Krieg begegnen können, sind auf der Webseite der Schule zu finden (<a href="https://www.montessori-hofheim.de/aktuelles/uebersicht/detailansicht/kinder-und-jugendliche-und-der-ukraine-krieg?fbclid=IwAR1vxnOVQVEJUS2CuthWqs3oIDUzwyUI9q0gbS9n2jEU2KMJX3vScqNQPW0" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p class="has-text-align-center">*  * *</p>
<h4 class="wp-block-heading">Am Sonntagabend wieder Mahnwache in Hofheim</h4>
<p>Auch an diesem<strong> Sonntag (13. März)</strong> beginnt um 18 Uhr in Hofheim auf dem Chinonplatz eine <strong>Mahnwache</strong> gegen den russischen Angriff auf die Ukraine. Sprechen wird u.a. <strong>Staatsminister Axel Wintermeyer</strong> (CDU). Außerdem wird es eine Botschaft der <strong>Friedensinitiative Main-Taunus </strong>und<strong> </strong>einen musikalischen Beitrag geben.&nbsp;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">In den Polizeiakten geblättert</h1>
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<h4 class="wp-block-heading">Der E-Bike-Klau geht um&#8230;</h4>
<p>Wieder wurde in Hofheim ein <strong>hochwertiges E-Bike</strong> gestohlen: Diesmal gelangten die Täter nachts unbemerkt in die <strong>Tiefgarage</strong> eines Mehrfamilienhauses an der&nbsp;<strong>Mainzer Straße in</strong> <strong>Marxheim</strong>. Sie ließen ein schwarz-weißes Fahrrad (Hersteller Pegasus, <strong>Wert: ca. 3.500 Euro</strong>) mitgehen, obwohl es mit zwei Schlössern gesichert war.</p>
<p>Einen Tag zuvor in der <strong>Lessingstraße</strong> <strong>in</strong> <strong>Hofheim</strong>: Aus der Garage eines Einfamilienhauses verschwand ein grau-schwarzes Mountainbike der Marke Cube (<strong>Wert: ca. 2100 Euro</strong>).</p>
<p>Erst kürzlich waren Unbekannter in den Keller eines Mehrfamilienhauses in <strong>Kriftel an der Sindlinger Straße </strong>eingebrochen: Zwei E-Bikes der Marken Centurion und AsVIVA wurden geklaut, ihr Zeitwert wird mit etwa <strong>4.000 Euro</strong> angegeben.&nbsp;</p>
<p>Davor stiegen Täter in die Kellerräume eines Mehrfamilienhauses an der <strong>Neugasse in Hofheim</strong> ein. Sie stahlen ein grau-blaues Gravel-Bike der Marke &#8222;Ridley&#8220; sowie ein Mountainbike. Beide Räder haben einen Wert von <strong>rund 2.500 Euro</strong>.</p>
<p><strong>Hinweise</strong> <strong>zu den Diebstählen </strong>nimmt die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Hofheim unter Telefon 06192 20790 entgegen.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Laptop aus Auto geklaut</h4>
<p><strong>Tatort Hofheim, Zeilsheimer Straße: </strong>Unbekannte schlugen das Beifahrerfenster eines PKW ein. Sie klauten ein Laptop samt Tasche. Der Wert wird auf einen niedrigen vierstelligen Bereich geschätzt.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Einbrecher kamen während des Mittagsschlafs</h4>
<p><strong>Tatort Diedenbergen, Wildsachsener Straße: </strong>Während eine Frau auf dem Wohnzimmersofa einen Mittagsschlaf machte, kletterten Einbrecher in ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Sie durchwühlten unbemerkt die Kommoden im Schlafzimmer und entwendeten Schmuck sowie Münzen im Wert von mehreren Tausend Euro. </p>
<h4 class="wp-block-heading">Trickbetrüger im Haus</h4>
<p><strong>Tatort Kriftel, Lindenstraße:</strong> Mittags klingelte ein Mann bei einem Einfamilienhaus in der Lindenstraße an. Er gab sich als Telekommunikationstechniker aus. Im Haus angekommen, wurde die Bewohnerin jedoch stutzig und schöpfte Verdacht. Wiederholt forderte sie den jungen Mann auf, das Haus zu verlassen. Er flüchtete schließlich.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Rathäusern</h1>
<p><strong>Der English Reading Club</strong> feierte in der Hofheimer Stadtbücherei seinen dritten Geburtstag. Neue Teilnehmer sind willkommen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093067.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>
<p><strong>In der Mainzer Straße</strong> werden ab dem 14. März Baumscheiben und Pflanzflächen angelegt sowie zehn Bäume und Stauden gepflanzt. Zeitweilig werden Parkplätze gesperrt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093071.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Stadtbücherei</strong> bleibt ab 1. April für die Vorbereitungen und den Umzug in das neue Gebäude geschlossen.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093084.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Das Freizeithauses an der Weingartenschule</strong> in Kriftel hat einen neuen Leiter: <strong>Yaman Fakhani </strong>(31) kommt aus Syrien, wohnt in Flörsheim und hat 2021 sein Bachelor gemacht. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/neuer-leiter-im-freizeithaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Hofheimer Sportlerinnen und Sportler</strong>, die in 2020 und 2021 erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen haben, will der Magistrat  im Rahmen eines Empfangs ehren. Vorschläge können bis 1. Juni eingereicht werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093100.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Das Bürgerbüro</strong> im Hofheimer Rathaus erweitert seine Öffnungszeiten.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093099.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Vereine im Stadtgebiet Hofheim</strong> sind am Samstag, 26. März zum „Frühjahrsputz“ in ihrem Stadtteil aufgerufen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093097.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_21825"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/ZzueZ_MuOK8?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
<p><strong>Andrea Leyer </strong>ist freiberufliche <strong>Tanzlehrerin</strong> in Hofheim. Als Beitrag zum <strong>Weltfrauentag </strong>führte sie mit einigen Frauen einen Tanz zum &#8222;Respect&#8220;-Song in der Fassung von Aretha Franklin auf: <strong>für mehr Respekt für Frauen in der ganzen Welt</strong>. Den Facebook-Eintrag überschrieb sie mit einem Aufruf, der Astrid Lindgren zugeordnet wird: <em>„Lasst euch nicht unterkriegen, seid frech und wild und wunderbar!“</em></p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jetzt plötzlich doch: Stadt hält Wohnungsmarkt für angespannt</h1>
<p>Erinnern Sie sich noch? Vor einem Jahr offerierte das Land Hessen allen Kommunen <strong>erweiterte</strong> <strong>Mieterschutzrechte</strong> – Bedingung: Der örtliche Wohnungmarkt müsse angespannt sein. 49 Kommunen nahmen das Angebot an, auch Kriftel. Im <strong>Rathaus Hofheim</strong> aber reagierte man selbst auf <strong>mehrmalige Aufforderung</strong> durch das Wirtschaftsministerium nicht: <strong>Hofem Schlofem</strong> eben. Vertreter der Immobilienbranche dürften Bürgermeister Vogt vor Dankbarkeit fest gedrückt haben: Die Mieterschutzrechte gelten seither nicht mehr in der Kreisstadt (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/29/mieterschutzrechte-ausschuss-soll-klaeren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/24/falsche-polizisten/#ausschuss20210324" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>
<p>Jetzt soll ein bundesweites<strong> &#8222;Baulandmobilisierungsgesetz&#8220;</strong> gegen <strong>überhitzte</strong> Wohnungsmärkte wirken – aber nur in <strong>Gebieten mit angespannten Wohnungsmarkt</strong>. Die 49 Kommunen in Hessen sind dabei – und jetzt möchte auch Hofheim dazugehören. Ein entsprechendes Schreiben wurde laut <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093081.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rathaus-Mitteilung</a> an die Landesregierung geschickt.</p>
<p>Das Gesetz sieht u.a. ein <strong>Vorkaufsrecht</strong> für Kommunen vor. Sie sollen gegen <strong>verwahrloste</strong> <strong>Grundstücke</strong> und <strong>Schrottimmobilien</strong> vorgehen und Eigentümer <strong>brachliegender</strong> <strong>Grundstücke</strong> zum Bauen verpflichten können. Und wenn Investoren in größerem Stil <strong>Mietwohnungen</strong> in Eigentumswohnungen <strong>umwandeln</strong> wollen, kann die Stadt eine <strong>Genehmigung</strong> <strong>verweigern</strong> (das gilt allerdings nur bei Mehrfamilienhäuser mit mehr als sechs Mietwohnungen).</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bienen füttern ist wieder angesagt</h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="491" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat.jpg" alt="20220310 Bienenfutterautomat" class="wp-image-19197" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vereinsring-Chef Wulf Baltruschat am Bienenfutterautomat am Untertor.</figcaption></figure>
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<p>Pünktlich zum <strong>Pflanz-eine-Blume-Tag</strong> am 12. März startete die Saison des <strong>Bienenfutterautomaten</strong> am Untertor in Hofheim. Die ehemaligen <strong>Kaugummiautomaten</strong>, die der Vereinsring aufgestellt hat, sind mit bienenfreundlichem <strong>Saatgut</strong> bestückt und sollen Passanten motivieren, ihren Ort aufblühen zu lassen.</p>
<p><strong>Die gelben Automaten </strong>sind Teil eines bundesweiten Netzwerks aus über <strong>200 Standorten</strong>, die von Vereinen, Schulen, Kommunen, Unternehmen oder Privatpersonen <strong>mit viel Engagement</strong> betrieben werden. Entstanden ist die Initiative 2019 aus einer Idee eines <strong>Handwerkmeisters</strong> und der Aktion <em>&#8222;Lass deinen Ort aufblühen&#8220;</em> des <strong>Frankfurter Bildungsprojekts</strong> &#8222;<em>Bienenretter</em>&#8222;. Als Kooperationspartner stellt das Sozialunternehmen <em>&#8222;Bienenretter Manufaktur&#8220;</em> das Füllmaterial mit heimischen Pflanzen zum Selbstkostenpreis zur Verfügung.</p>
<p><em>“In unserem Automaten bieten wir zwei Blühmischungen an, die für Garten und Balkon geeignet sind, denn jeder Quadratmeter zählt”,</em> sagt <strong>Vereinsring-Vorsitzender Wulf Baltruschat.</strong> Vom Verkauf jeder Kapsel geht ein <strong>Förderbeitrag</strong> an die Bienenretter. </p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Häßlichen Lampen werden angestrichen</h1>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="369" height="569" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg" alt="LED-Leuchten" class="wp-image-18340" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg 369w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a></figure>
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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="369" height="569" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg" alt="LED-Leuchten" class="wp-image-18304" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg 369w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a></figure>
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<p><strong>Rettung für Langenhain? </strong>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte die ausgesprochen <strong>häßlichen Straßenlampen</strong> vorgestellt, die seit einiger Zeit den alten Ortskern des Dorfes <strong>verschandeln</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Leuchten22020226">hier</a>). Eine Anfrage war zuvor ans Rathaus gegangen, wo man allerdings für eine Antwort <strong>unangemessen</strong> lange brauchte. Jetzt, nach fast <strong>zwei</strong> <strong>Wochen</strong>, reagierte Hofheims Stadtverwaltung:</p>
<p>Die Leuchten seien<em> &#8222;in Abstimmung zwischen Stadt und Syna ausgesucht&#8220; </em>worden, heißt es. Jetzt werde auch <strong>nachgebessert</strong>: Die vier Meter hohen <strong>Zink-Masten</strong> seien <em>&#8222;mit Absicht&#8220;</em> <strong>nicht gestrichen</strong> worden, damit sie beim Aufstellen<strong> keine Kratzer </strong>bekommen. <em>&#8222;Sie werden später in der zum Lampenschirm passenden Farbe gestrichen.&#8220;</em></p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier gefunden</h1>
<p>Der <strong>Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen </strong>hat seinen <strong>Geschäftsführer Ulrich Mann</strong> &#8222;von seiner Arbeit freigestellt&#8220;, berichten die Lokalzeitungen. Heißt: Man will ihn loswerden, sucht nach einer einvernehmlichen Lösung – sonst muss ein Arbeitsgericht entscheiden.&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Denkmal geschütztes Haus in Lorsbach</strong> verfällt – das Problem: Es gehört einem Chinesen, und der ist für die Behörden nicht erreichbar. Die Linken meldeten sich im Kreisblatt zu Wort: Der Kreisausschuss soll prüfen, ob der Besitzer enteignet werden könne. Dann könnte der Kreis dafür sorgen, dass das Haus erhalten bleibt.</p>
<p><strong>Alle Fraktionen in Kriftel </strong>haben in der Gemeindevertretung grünes Licht gegeben, dass der Bebauungsplans „Am Krifteler Wäldchen“ offengelegt werden kann. Auf einem 18 Hektar großes Gelände zwischen den Bahngleisen und der A 66 sollen 400 Wohneinheiten entstehen, schreibt das Kreisblatt. Die Bahn verlange allerdings sehr hohe Lärmschutzmaßnahmen.&nbsp;</p>
<p><strong>Der Luxus-Dachgarten auf dem Erweiterungsbau des Kreishauses</strong> bleibt umstritten: <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax</strong> cancelte Kritiker des Projekts öffentlich ab: Das Weltklima werde <em>&#8222;nicht gerettet und der Klimawandel aufgehalten, wenn man hier alle Dächer mit Solarpanelen zupflastert“</em>, zitiert ihn das Kreisblatt. Auch die <strong>Erste Beigeordnete Madlen Overdick (Grüne) </strong>hält die geforderten Solaranlagen beim Kreishaus-Neubau für verzichtbar: Mit dem geplanten Dachgarten leiste man schließlich<em> &#8222;einen effektiven Beitrag zur Klimafolgenanpassung und Biodiversität“</em>. Ein Hinweis auf die Mehrkosten wird vom Landrat abgetan:<em> &#8222;Das kann man meinetwegen Steuerverschwendung nennen. Uns geht es aber um den ökologischen Mehrwert&#8220;</em>. Das Kreisblatt berichtet nur in der gedruckten Ausgabe, die Rundschau auch <a href="https://www.fr.de/rhein-main/hofheim-baeume-auf-dem-dach-91399852.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">online</a>.</p>
<p><strong>Tanja Seitz</strong> übernimmt die Leitung des Krifteler Kinderbeirats,<strong> Sara Morawietz</strong> ist ihre Stellvertreterin. Über diesen Beschluss der Gemeindevertreter berichtet das Kreisblatt auch <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/kinderbeirat-unter-neuer-leitung-91398238.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">online</a>.</p>
<p><strong>Die katholische Kirche zockt: </strong>Immer mehr Gläubige treten aus, das bedeutet weniger Geld in der Kirchenkasse. Der Finanzdirektor des Bistums<strong>, Thomas Frings,</strong> kündigt jetzt im <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kirche-will-nicht-mehr-so-viel-zahlen-91401216.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a> an: Man wolle bei den Kindertagesstätten sparen. 330 Einrichtungen gibt es, 85 Prozent der Kosten tragen Land und Kommunen, die Kirchen zahlen 15 Prozent. Dazu kommen Zuschüsse zu Baukosten. Im Kreisblatt liest sich das so:<em> &#8222;Die Reduzierungen der Baukostenzuschüsse ist für Thomas Frings kurzfristig unabdingbar, damit das Bistum finanziell handlungsfähig bleibe. Mittelfristig werde man allerdings auch über den 15-prozentigen Betriebskostenzuschuss mit den Kommunen verhandeln müssen.&#8220; </em>Im Klartext: Kommunen und Land sollen mehr zahlen, sonst&#8230;</p>
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<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jobs im Angebot</h1>
<p><strong>Der Gossip Pub 2 </strong>sucht Vollzeit-Verstärkung. Mehr <a href="https://www.facebook.com/875641425828480/photos/a.875644379161518/49978" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Der Reit- und Fahrverein Kriftel</strong> sucht einen Pferdepfleger. Mehr <a href="https://www.facebook.com/ReitundFahrvereinKriftel/photos/a.1511138255750557/1905300246334354" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Das MTK-Straßenverkehrsamt</strong> sucht einen Leiter für das Sachgebiet Kfz-Angelegenheiten/Führerscheinwesen. Mehr <a href="https://interamt.de/koop/app/stelle?6&amp;id=772194" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> suchen einen Oberarzt für die Klinik für Pneumologie. Mehr <a href="https://www.varisano.de/ausbildung-karriere/jobboerse/stellenanzeige/oberarzt-fuer-die-klinik-fuer-pneumologie-w-m-d-88" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p><strong>Das Showspielhaus </strong>sucht einen Koch für seinen Food-Truck. Mehr <a href="https://www.showspielhaus.de/die-kleine-rampensau/?fbclid=IwAR3Sb-J-q9S8X-QuA6QxDwqPgUxuUdtKNf5gnONZte7KgYilmxIwyqnmBF4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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