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	<title>Fleck Jens &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Fleck Jens &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<item>
		<title>Armes Hofheim! Kreisblatt sieht Enthemmung, Hass &#038; Hetze &#8211; allüberall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 18:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Fleck Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist nur los in Hofheim? Die Lokalzeitung hat kriminelle Aktivitäten im Vorfeld der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl ausgemacht und kommt zu verstörenden Erkenntnissen: "Hass und Hetze" herrschten in der Stadt, und zwar "in allen gesellschaftlichen Bereichen". Auch von "Verrohung" und "Enthemmung" schreibt das Kreisblatt: In Hofheim würden "die normalen Grenzen der demokratischen Auseinandersetzung" überschritten. Haben wir etwas nicht mitbekommen? Höchste Zeit, genauer hinzuschauen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><br><strong>Was ist nur los in Hofheim? Die Lokalzeitung hat kriminelle Aktivitäten im Vorfeld der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl ausgemacht und kommt zu verstörenden Erkenntnissen: <strong>&#8222;Hass und Hetze&#8220;<strong><strong> herrschten </strong></strong>in der Stadt, und zwar &#8222;in allen gesellschaftlichen Bereichen&#8220;. Auch von <strong>&#8222;Verrohung&#8220; und &#8222;Enthemmung&#8220;</strong> schreibt das Kreisblatt: In Hofheim</strong></strong> <strong><strong>würden </strong>&#8222;die normalen Grenzen der demokratischen Auseinandersetzung&#8220; überschritten. Haben wir etwas nicht mitbekommen? Höchste Zeit, genauer hinzuschauen!</strong></p>



<p>Der Autor dieses Berichts fuhr kürzlich<strong> mit seinem Auto</strong> die Zeilsheimer Straße entlang, als im Display <strong>ein gelbes Lämpchen</strong> aufleuchtete: <strong>Achtung, Reifendruck!</strong> Kurzer Stopp an der nahen Aral-Tankstelle und <strong>Luft nachgefüllt,</strong> doch ein paar Kilometer weiter leuchtete es schon wieder. Also <strong>nächste Werkstatt </strong>angesteuert, wo man schnell fündig wurde: <strong>Ein Nagel <strong>steckte im Reifen</strong>.</strong> Kosten der Reparatur: <strong>54,63 Euro</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Dumm gelaufen, </strong>dachte sich der Autor dieses Berichts. Und: <strong>Kann ja mal passieren.</strong> Aber jetzt ist er <strong>alarmiert</strong>: War der Nagel im Reifen vielleicht gar <strong>kein Zufall? </strong>Steckte womöglich eine <strong>kriminelle Absicht </strong>dahinter? Zum Beispiel von Leuten, denen seine Berichte auf dieser Internetseite<strong> nicht gefallen?</strong></p>



<p>Denn glaubt man der Lokalzeitung, ist ein <strong>Nagel im Reifen </strong>alles andere als <strong>ein unglückliches Missgeschick</strong>.</p>



<p>Das ist ein vorsätzlicher Anschlag!<strong> Eine Nagel-Attacke!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlimmer Verdacht: CDU-Mann erfindet Straftaten</h2>



<p>Auch <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte kürzlich einen Nagel im Reifen. Er merkte es &#8211; wie der Autor dieses Berichts &#8211; erst während der Fahrt <strong>mit seinem schwarzen Audi A6</strong>.</p>



<p>Angeblich zeitgleich vor dem Haus von <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong>: Der CDU-Mann, der in Diedenbergen gut 150 Meter von Familie Vogt entfernt wohnt, muss wohl <strong>ein äußerst vorsichtiger Mensch</strong> sein. Denn während unsereins <strong>ins Auto steigt und losfährt</strong>, kontrolliert Hegeler vor Fahrtantritt offenbar erst einmal die Reifen seines <strong>schwarzen BMW X3</strong>. So sah er, dass da ein Nagel war. Und dann entdeckte er auch noch<strong> Kratzer am weißen VW Touran seiner Frau Constanze.</strong></p>



<p>Hegeler dachte nicht &#8211; wie unsereins &#8211; <strong>an</strong> <strong>einen dummen Zufall</strong>. Er dachte sofort <strong>an</strong> <strong>einen kriminellen Anschlag:</strong></p>



<p><strong>Die Polizei wurde alarmiert. </strong>Und auch die<strong> Lokalzeitung</strong>, die umgehend einen großen Bericht brachte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="388" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg" alt="Hofheim
" class="wp-image-53292" style="width:550px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204-300x182.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So großformatig berichtete das Kreisblatt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nun wissen wir aus Erfahrung, dass die Lokalzeitung<strong> nicht immer die Wahrheit</strong> schreibt. Sie lässt sich auch immer wieder <strong>parteipolitisch instrumentalisieren</strong>, wie die Leser erst kürzlich erfahren mussten:</p>



<p>Ungeprüft hatte das Kreisblatt <strong>die wilde Geschichte</strong> eines Parteifreundes von Vogt/Hegeler veröffentlicht: <strong>CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat</strong>, ein Polizist, hatte der Redaktion erzählt, er habe am Untertorplatz <strong>einen Serientäter gefasst</strong>. Der Täter habe ihm gegenüber <strong>mehrere Sachbeschädigungen </strong>am Weinstand &#8222;Chalet&#8220; gestanden, weshalb er, Baltruschat, gleich <strong>mehrere Dutzend Straftaten </strong>habe aufgeklären können.</p>



<p>Dummerweise wusste die Polizei<strong> von all den Straftaten <strong>nichts</strong></strong>. Inzwischen hat das <strong>Polizeipräsidium Westhessen</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2025/01/05/baltruschat-dienstrechtliche-pflichten/">angekündigt</a>, die öffentlichen Äußerungen Baltruschats <strong>intern prüfen</strong> zu wollen. Der<strong> schlimme Verdacht</strong> steht im Raum, dass sich der Polizist die vielen Straftaten<strong> nur ausgedacht</strong> hat.</p>



<p>Das ficht die Zeitung nicht an. Sie verbreitet, <strong>was der CDU-Mann</strong> von sich gibt: Die ganzen Straftaten seien <strong>ein Lehrstück</strong>, was <em>&#8222;mit öffentlicher Hetze&#8220; </em> angerichtet werde.</p>



<p><strong>Öffentliche Hetze.</strong> </p>



<p><strong>In unserer Stadt.</strong></p>



<p>Sagt <strong>CDU-Mann Baltruschat.</strong></p>



<p>So so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nagel im Reifen &#8211; und Hofheims Bürgermeister sagt nichts?</h2>



<p>Dieselbe Zeitungsmitarbeiterin &#8211; jetzt <strong>ihr neuester Kriminalfall</strong>. Wieder spielt er <strong>im CDU-Milieu:</strong></p>



<p>Sowohl an Hegelers als auch an Vogts Auto sei <em>&#8222;ein Nagel in einen der Vorderreifen gedrückt&#8220;</em> worden. Das dürften zwar <strong>die wenigsten Hofheimer</strong> mitbekommen haben, aber egal: <em>&#8222;Entsetzen über Nagel-Attacke&#8220; </em>titelt das Blatt <strong>ganz groß.</strong></p>



<p>Noch einmal atmet die Schreiberin<strong> kurz durch</strong> (<em>&#8222;Passiert sei Gott sei Dank nichts&#8220;</em>) &#8211; dann offenbart sie ihre ganz persönliche <strong>Wahrnehmung unseres kleinstädtischen Alltags</strong>: <em>&#8222;Die normalen Grenzen demokratischer Auseinandersetzung scheinen in Hofheim (&#8230;) überschritten.&#8220;</em></p>



<p>Diese <strong>depressiv-düster klingende Feststellung</strong> untermauert sie so:</p>



<p>Auf<strong> Plakaten der SPD</strong> sei das Gesicht von <strong>Bundesinnenministerin Faeser</strong> beschmiert worden &#8211; <em>&#8222;mit schwarzem Edding&#8220;.</em></p>



<p><strong>Zerstörungen und unerlaubtes Entfernen von Plakaten der Grünen</strong> seien<em> „an der Tagesordnung“.</em></p>



<p><strong>Besonders hart trifft es die CDU:</strong> <em>&#8222;Einem Mitglied seien die abgerissenen Plakate sogar in den Garten geworfen worden&#8220;</em>, klagt <strong>Parteichef Jens Fleck</strong>.</p>



<p>Und jetzt auch noch <strong>zwei Nägel in Autoreifen!</strong></p>



<p><em>&#8222;Enthemmung&#8220;</em> schreibt das Kreisblatt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg"><img decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg" alt="Wilhelm Schultze Wahlplakat 2025" class="wp-image-53368" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wilhelm Schultze (BfH) ist mit &#8211; durchaus sehenswerten &#8211; Videos im Internet zu finden.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg"><img decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg" alt="Tobias Undeutsch Wahlplakat 2025 e1738757075868" class="wp-image-53369" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tobias Undeutsch (SPD) hat Plakate direkt vors Rathaus gehängt: Da will er rein. </figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg" alt="Christian Vogt Wahlplakat 2025 e1738757101524" class="wp-image-53370" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Christian Vogt (CDU) macht auf Familie und plakatiert Weihnachtsgrüße &#8211; bis heute.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p><em>&#8222;Das geht gar nicht&#8220;</em>, sagt auf Befragen <strong>Wilhelm Schultze</strong>, der <strong>Bürgermeisterkandidat der Bürger für Hofheim</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Ich find’s entsetzlich“</em> lässt sich <strong>Tobias Undeutsch</strong> zitieren, der <strong>Bürgermeisterkandidat der SPD</strong>.</p>



<p>Was man <strong>als Kandidat</strong> so sagt, wenn man gefragt wird&#8230;</p>



<p>Auffällig: <strong>Christian Vogt,</strong> der sonst zu allem und jedem etwas sagt, sagt: nichts. In dem Bericht<strong> über die &#8222;Nagel-Attacke&#8220;</strong> findet sich <strong>kein einziges Vogt-Zitat!</strong> So kurz vor der Bürgermeisterwahl und <strong>kein öffentlich zur Schau getragenes Entsetzen</strong>: Das spricht eigentlich für ihn&#8230;</p>



<p>Dafür meldet sich<strong> Dieter Kugelmann</strong>: Der 75 Jahre alte CDU-Ortsvorsteher aus dem Dörfchen Lorsbach war <a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#Vor_Buergermeister-Wahl_Schuldige_fuers_Rathaus-Chaos_gesucht">zuletzt dadurch aufgefallen</a>, dass er seinen Parteifreunden vorschlug, <strong>die of mangelhafte Arbeit im Hofheimer Rathaus</strong> nicht dem CDU-Bürgermeister anzulasten, sondern <strong>dem SPD-Beigeordneten in die Schuhe zu schieben</strong>. Jetzt, angesichts von Nägeln in zwei Reifen, tönt Kugelmann: <em>„Das ist für mich kriminell.“</em></p>



<p>Da ist die Polizei <strong>viel cooler </strong>drauf. Nägel in oder an Autoreifen von Lokalpolitikern &#8211; da wird <strong>eine politisch motivierte Straftat</strong> natürlich <strong>nicht</strong> <strong>vorschnell ausgeschlossen. </strong>Deshalb hat sich auch, wie üblich, das <strong>Staatsschutzkommissariat der MTK-Kriminalitätsinspektion </strong>eingeschaltet.</p>



<p>Aber die Polizei will natürlich <strong>nicht vorschnell ausschließen</strong>, dass ein <strong>Nachbarschaftsstreit</strong> dahinter steckt. Oder dass es sich um die Tat eines<strong> dummdreisten Trunkenbolds </strong>handelt. Deshalb: Es werde <em>&#8222;in alle Richtungen ermittelt&#8220;</em>, versichert ein Polizeisprecher.</p>



<p>Die Zeitung <strong>verschweigt diese Fakten.</strong> Sie passen wohl nicht ins <strong>Bild einer Stadt</strong>, in der die Redaktion eine <em>&#8222;aufgeheizte Stimmung&#8220;</em> ausgemacht haben will.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitung entsetzt: Hass, Hetze &amp; Verrohung </h2>



<p>Wenige Tage nach dem Nagel-Attacken-Bericht legt<strong> das Kreisblatt</strong> noch einmal nach. Jetzt schreibt <strong>der Redaktionsleiter</strong>: Nagel im Reifen &#8211; das sei <em>&#8222;eine ganz andere Dimension von Sachbeschädigungen&#8220;</em>. Er dreht die <strong>Empörungsschraube</strong> noch weiter auf: <em>&#8222;Was bleibt, ist stummes Entsetzen über die in allen gesellschaftlichen Bereichen zunehmende Verrohung, gespeist aus Hass und Hetze.&#8220;</em></p>



<p><strong>Zunehmende Verrohung!</strong></p>



<p><strong>Hass und Hetze!</strong></p>



<p><strong>In allen gesellschaftlichen Bereichen!</strong></p>



<p><strong>Stummes Entsetzen.</strong></p>



<p>Jetzt mal ehrlich: Ist das nicht <strong>ein bisschen dick aufgetragen?</strong></p>



<p><strong>Mutwillige Beschädigungen</strong> von Plakaten oder gar <strong>gefährliche Manipulationen</strong> an Autoreifen sind <strong>absolut inakzeptabel:</strong> Das geht gar nicht! Gleichzeitig wünscht man sich aber auch, dass die Lokalzeitung<strong> einen Gang zurückschaltet</strong> und <strong>vom lautstarken Alarmismus </strong>wieder<strong> zur Realität zurückkehrt:</strong></p>



<p>Der Bürgermeisterwahlkampf <strong>plätschert vor sich hin, </strong>die Kandidaten gehen überaus <strong>nett und respektvoll </strong>miteinander um:</p>



<p>Es wirkt bisweilen, als wollten sie sich gegenseitig<strong> auf keinen Fall wehtun</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.facebook.com/reel/1851691338915345" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="552" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video.jpg" alt="Wilhelm Schultze Video" class="wp-image-53338" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video.jpg 552w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video-259x300.jpg 259w" sizes="(max-width: 552px) 100vw, 552px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So nett kann Wahlkampf sein: Wilhelm Schultze zeigt auf Facebook ein kleines Video (zum Anschauen aufs Bild klicken), in dem er sich ausdrücklich bei Amtsinhaber Christian Vogt &#8222;für das Intro&#8220; bedankt (wer&#8217;s nicht gleich versteht: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/27/wahrheit-ueber-vogts-freitagsblick/">hier</a> klicken)</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer &#8211; <strong>außer der Redaktion der Lokalzeitung</strong> &#8211; sieht in Hofheim <strong>Hass</strong> und <strong>Hetze</strong>? Wo ist hier<strong> Enthemmung</strong>? Wo die <strong>Verrohung</strong>?</p>



<p>Eine solche Panikmache wirkt <strong>aufgesetzt</strong> und <strong>maßlos überzogen.</strong></p>



<p><strong>Nicht gut für eine Lokalzeitung.</strong></p>



<p><strong>Und auch nicht für Hofheim.</strong></p>



<p>Vorige Tage meldete die Kriminalpolizei: In Wallau wurden<strong> an einem schwarzen BMW</strong> <strong>M550i </strong>zwei Reifen zerstochen.</p>



<p><strong>Zwei Reifen! Zerstochen! Mit einem Messer!?</strong></p>



<p>Der Zeitung macht daraus eine <strong>Elf-Zeilen-Meldung</strong>.</p>



<p><strong>Ohne jedes Entsetzen!</strong></p>



<p>War schließlich <strong>kein CDU-Mann </strong>betroffen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg" alt="Vogt Christian Wahlwerbung" class="wp-image-53453" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Da kennt die CDU keinen Schmerz: Vogt- und Altenkamp-Plakate wurden sogar im Stadtwald (hier am Aufgang zum Meisterturm) aufgehängt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg" alt="Undeutsch Tobias Wahlwerbung e1738769354593" class="wp-image-53455" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sehr originell: Das Wort &#8222;Bürgerbeteiligung&#8220; war zu lang für die Undeutsch-Plakate. Also steht da nur &#8222;Bürgerbeteilung&#8220;. Liest eh keiner so genau <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>7x Hofheim-News: Teures Flüchtlingscamp, bitteres CDU-Leid, lahmes Rathaus&#8230; &#8211; und eine wirklich schöne Nachricht</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/07/18/7-exklusive-hofheim-geschichten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 09:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaschke Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt wieder Neues und Interessantes aus dem Hofheimer Stadtleben zu berichten. Derzeit wird hier eine Menge Steuergeld verpulvert - manche Ausgabe kann, ja müsste dringend kritisch hinterfragt werden. Die Hofheimer CDU hat ein ganz anderes Problem, das hat sie sich allerdings selbst eingebrockt. Auch im Rathaus hat man ein Problem, bekannt als "Hofem Schlofem", das ist längst chronisch, dagegen scheint es kein Mittel zu geben. Und zum Schluss noch eine wirklich schöne Nachricht, die viele Hofheimer freuen wird. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Es gibt wieder Neues und Interessantes aus dem Hofheimer Stadtleben zu berichten. Derzeit wird hier eine Menge Steuergeld verpulvert &#8211; manche Ausgabe kann, ja müsste dringend kritisch hinterfragt werden. Die Hofheimer CDU hat ein ganz anderes Problem, das hat sie sich allerdings selbst eingebrockt. Auch im Rathaus hat man ein Problem, bekannt als &#8222;Hofem Schlofem&#8220;, das ist längst chronisch, dagegen scheint es kein Mittel zu geben. Und zum Schluss noch eine wirklich schöne Nachricht, die viele Hofheimer freuen wird. </strong></p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>






<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Flüchtlingscamp: 4.000 Euro Miete pro Häuschen &#8211; im Monat</strong></h2>



<p>Es ist ein Thema, über das in Hofheim bisher nicht gesprochen wurde: <strong>das Flüchtlingscamp </strong>am Ortsausgang Richtung Zeilsheim (zwischen <strong>Polizeistation</strong> und <strong>Tierklinik</strong>). Es steht leer: <strong>Was passiert damit?</strong> Und <strong>was kostet es</strong> eigentlich? Hier <strong>die Antworten</strong>:</p>



<p><strong>30 Tiny Houses</strong> wurden aufgestellt, sie bieten Platz für <strong>240 Personen</strong>. Sie wurden notwendig, weil <strong>die</strong> <strong>Kreisverwaltung</strong> Ende letzten Jahres die Unterbringung von<strong> 22 Flüchtlingen pro Woche</strong> gefordert hatte. Derzeit aber, so <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> jetzt im Ortbeirat Kernstadt, kämen durchschnittlich nur noch 18 Personen an, die auf das Kreisgebiet verteilt würden.</p>



<p>Deshalb der <strong>Leerstand</strong>.</p>



<p>Die Lage könne sich natürlich <strong>jederzeit wieder ändern</strong>, so Vogt. Die Anlage werde <strong>fertiggestellt</strong>, <em>&#8222;aber nicht mit der Dringlichkeit&#8220;.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Fluechtlingscamp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="179" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Fluechtlingscamp.jpg" alt="Fluechtlingscamp" class="wp-image-44432" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Fluechtlingscamp.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Fluechtlingscamp-300x84.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die kleinen Häuschen am Ortsrand der Kreisstadt Hofheim: Hier sollen bis zu 120 Flüchtlinge Platz finden.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Und was kostet das alles?</strong></p>



<p><strong>Aus dem Rathaus </strong>heißt es auf Anfrage: <em>&#8222;Die Kosten für Miete und Betrieb belaufen sich voraussichtlich auf monatlich rund 130.000 Euro.&#8220;</em></p>



<p>Ist das<strong> viel?</strong> Ist das <strong>wenig? </strong>Es lässt sich <strong>leicht umrechnen:</strong></p>



<p>Das sind etwas mehr als <strong>1000 Euro pro Flüchtling</strong>.</p>



<p>Oder: <strong>Bei vier Bewohnern</strong> beträgt<strong> die &#8222;Miete&#8220; pro Häuschen</strong> über <strong>4.000 Euro im Monat.</strong></p>



<p>Hinzu kommen die<strong> Kosten für Strom und Wasser</strong>: Eine genaue Berechnung <em>&#8222;ist verbrauchsabhängig&#8220;</em>, teilte das Rathaus mit. Und: <strong>Die Stadt</strong> müsse zunächst <strong>die Kosten tragen</strong>, die bei einer Belegung <strong>vom Main-Taunus-Kreis erstattet</strong> würden.</p>



<p>Hinzu kommen für die Stadt die <strong>Kosten für die Sozialbetreuung.</strong> Der zuständige <strong>Fachbereich Soziales</strong> sei bereits aufgestockt worden, so ein Rathaussprecher.<strong> </strong><em>&#8222;Die Maßnahmen richten sich nach den Bedarfen der Bewohnerinnen und Bewohner und umfassen beispielsweise Unterstützung bei Verschuldung, Wohnungssuche, Schulanmeldungen, Konfliktmoderation u.v.m.&#8220;</em></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>CDU will demonstrieren &#8211; aber keiner macht mit</strong></h2>



<p><strong>Die Hofheimer CDU leidet:</strong> Da will man mal &#8217;ne<strong> Demo</strong> machen und<strong> richtig protestieren</strong> &#8211; und was passiert? <strong>Keiner kommt.</strong></p>



<p>Das ist <strong>wirklich bitter!&nbsp;</strong></p>



<p><strong>Kurz zum Hintergrund: </strong>Ab 2033 soll Windenergie aus der Nordsee den steigenden Strombedarf in der energieintensiven <strong>Rhein-Main-Region</strong> decken. Die Planungen begannen noch unter der Regierung von <strong>Angela Merkel (CDU)</strong>, derzeit bereitet der <a href="https://www.amprion.net/Netzausbau/Aktuelle-Projekte/Rhein-Main-Link/" target="_blank" rel="noopener">Netzbetreiber Amprion</a> den Bau der Trasse für das <strong>über 500 Kilometer lange Erdkabel</strong> vor: Der so genannte <strong>&#8222;Rhein-Main-Link&#8220;</strong> führt durch Hofheimer Gemarkung, zudem könnten mitten in der Wallachei <strong>zwei recht große Konverterstationen</strong> entstehen: Dort wird der angelieferte <strong>Gleichstrom</strong> umgewandelt &#8211; in für den Endverbraucher nutzbaren <strong>Wechselstrom</strong>. Als mögliche Standorte für die riesigen Hallen werden <strong>Langenhain, Diedenbergen oder Wallau</strong> genannt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/amprion-pressebilder-erdkabel-640.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="240" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/amprion-pressebilder-erdkabel-640.jpg" alt="amprion pressebilder erdkabel 640" class="wp-image-44398" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/amprion-pressebilder-erdkabel-640.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/amprion-pressebilder-erdkabel-640-300x113.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Pressefoto von Amprion: So sieht es aus, wenn das Erdkabel verlegt wird.</figcaption></figure>
</div>


<p>Der Stadt-CDU gefällt die Planung <strong>überhaupt nicht</strong>, deshalb hatte sie zu einer <strong>Ortsbegehung</strong> eingeladen: <strong>Hinter</strong> <strong>Langenhain</strong> und am<strong> Ortsausgang Richtung Kelkheim</strong> wollte sie zeigen, wie die Trasse und die riesigen Konverterhallen <strong>die Landschaft zerstören</strong> &#8211; oder wie es <strong>Langenhains CDU-Chef Christian Blaschke</strong> formuliert haben soll: <em>„Ganz ehrlich, das sieht scheiße aus.“</em></p>



<p>Doch das Thema scheint<strong> nur wenige Hofheimer</strong> zu interessieren: Nicht einmal ein Dutzend Bürger waren gekommen. Die Zeitung zitiert <strong>Jens Fleck vom CDU-Stadtverband</strong> mit den Worten, die Informationen seien offenbar bei vielen <strong>noch nicht angekommen</strong>. Dabei hat die Zeitung doch <strong>fleißig berichtet:</strong> Liest die denn <strong>keiner</strong> mehr?</p>



<p>Vielleicht gibt es aber auch ganz andere <strong>Gründe</strong> <strong>für</strong> <strong>das</strong> <strong>Desinteresse</strong>:</p>



<p>Seit Jahren ist es gerade die Hofheimer CDU, die<strong> ohne Rücksicht auf Verluste</strong> die schöne Landschaft zerstört. <strong>Wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen, Lebens- und Naherholungsräume</strong> <strong>und</strong> <strong>Natur</strong> wurden und werden <strong>unwiederbringlich</strong> <strong>geschädigt:</strong> Das war für <strong>die männerdominierte Hofheimer CDU</strong> bisher <strong>nie ein Problem</strong>. Wer Einwände erhob, wurde <strong>beiseite gedrängt:</strong> Das sei <strong>der Preis für Wohlstand und Fortschritt</strong>.</p>



<p>In <strong>Marxheim</strong> wird demnächst auf bestem landwirtschaftlichen Boden <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/14/neues-aus-hofheim/#alles-neu20230715">ein riesiges Rechenzentrum</a> gebaut. Die CDU hat keine Bedenken: Das braucht man doch, oder?</p>



<p>In <strong>Diedenbergen</strong> soll <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/26/moebelhaus-in-diedenbergen/">ein neues Gewerbegebiet</a> entstehen (zunächst sogar mit einem riesigen Möbelhaus). Dass dafür zehn Hektar Ackerland aufgegeben werden müssen: Kein Problem für die CDU!</p>



<p>Am <strong>Ortsausgang Richtung Kelkheim</strong> sollte in landschaftlich reizvoller Lage das <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/30/auf-den-gleichen-ist-tot/">Wohngebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220;</a> entstehen. Die CDU war natürlich voll dafür, erst<strong> in letzter Minute</strong> konnte die <strong> Opposition</strong> das Projekt stoppen.</p>



<p>Unvergessen sind die CDU-Pläne für<strong> Vorderheide II</strong>: Mit der Begründung, <strong>dringend benötigten Wohnraum</strong> schaffen zu wollen, sollte auf dem Kapellenberg ein <strong>Luxusbaugebiet</strong> entstehen &#8211; mitten <strong>in einem faktischen Vogelschutzgebiet</strong>&nbsp;und<strong> ohne Rücksicht</strong> <strong>auf wertvollen Baumbestand </strong>und <strong>seltene Tierarten.</strong> CDU-Bürgermeister Christian Vogt trieb die Prozessiererei bis vor das <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/25/entschieden-vorderheide-ist-gerettet/">Bundesverwaltungsgericht</a> &#8211; <strong>trotz erkennbarer Aussichtslosigkeit</strong>. Am Ende blieb die Stadt auf Kosten &#8211; vor allem für Anwälte – von <strong>über einer Million Euro</strong> sitzen.</p>



<p><strong>Wir zerstören die Landschaft, koste es, was es wolle</strong> &#8211; so ist<strong> Hofheims CDU</strong> bisher vorgegangen. Jetzt soll mit der <strong>Stromtrasse „Rhein-Mai-Link“</strong> eines der zentralen Netzausbauprojekte realisiert werden, um Deutschland <strong>bis 2045 klimaneutral</strong> mit Energie zu versorgen &#8211; und plötzlich <strong>protestiert die Stadt-CDU </strong>mit Sprüchen wie: Das Projekt habe <em>&#8222;negative Auswirkungen auf die lokale Flora und Fauna, was den ökologischen Wert unserer Umgebung vermindert und die vorhandenen Naturschutz- und Wasserschutzgebiete zerstört&#8220;.</em></p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Bedenken und Einwände</strong> sind sicher berechtigt.</p>



<p>Aber eben <strong>nicht</strong> <strong>besonders</strong> <strong>überzeugend</strong>, wenn sie von Hofheimer Christdemokraten kommen.</p>



<p><em>&#8222;Wer in der Politik erfolgreich sein will, muss glaubwürdig sein&#8220;,</em> sagte schon der langjährige <strong>CDU-Kanzler Helmut Kohl.</strong> Diese Erkenntnis erklärt, warum auch eine <strong>Internet-Petition der Hofheimer CDU</strong> bisher nur <strong>wenig Unterstützung</strong> gefunden hat:</p>



<p>Gerade mal <strong>600 Unterschriften </strong>kamen zusammen. In drei Wochen.</p>



<p>Das ist natürlich schon<strong> etwas peinlich.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/CDU-Petition-Amprion.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="457" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/CDU-Petition-Amprion.jpg" alt="CDU Petition Amprion" class="wp-image-44518" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/CDU-Petition-Amprion.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/CDU-Petition-Amprion-300x171.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/CDU-Petition-Amprion-768x439.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bildschirmfoto von der CDU-Petition: Gestartet am 30. Juni &#8211; 30.000 Unterschriften wollte man einsammeln, erst zwei Prozent wurden bisher erreicht.</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-luminous-vivid-orange-color has-text-color has-link-color wp-elements-1787d4c975ece9c39f134c6892b4e5f4"><strong><span style="text-decoration: underline;">Nachtrag:</span></strong></p>



<p><strong>Eine Forderung in der Petition von Hofheims CDU</strong> lautet: <em>&#8222;Einbeziehung der Bürger in den Entscheidungsprozess, um sicherzustellen, dass ihre Bedenken und Vorschläge Gehör finden.&#8220;</em></p>



<p>Das wäre doch auch mal <strong>ein guter Plan für Hofheim</strong>:</p>



<p><strong>Einbeziehung der Bürger in den Entscheidungsprozess</strong> &#8211; damit könnte <strong>die CDU</strong> bei der Planung für das <strong>Grundstück Elisabethenstraße 3 </strong>(alte Stadtbücherei) anfangen&#8230;</p>



<p>Und dann müsste es natürlich auch heißen: <strong>Schluss mit den Arbeitskreisen, </strong>in denen neuerdings <strong>unter Ausschluss der Öffentlichkeit</strong> Entscheidungen ausgeklüngelt werden &#8211; wie z.B. beim <strong>Neubauprojekt Hattersheimer Straße </strong>(Polar-Mohr-Gelände).</p>



<p><strong>Die Bürger in den Entscheidungsprozess einbeziehen: Das wäre eine echte Revolution für Hofheim!</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Schiebedach &amp; Baum kommen &#8211; für 300.000 Euro</strong></h2>



<p>Sage bitte keiner, Hofheim habe <strong>kein Geld! </strong>Wir haben es offenbar<strong> im Überfluss:</strong></p>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/#Hof_Ehry_Alte_Bilder_und_ein_namenloser_Gastronom">Hof Ehry</a><strong> </strong>wird für ein bis zwei Millionen saniert: Pläne sind zwar <strong>nicht bekannt,</strong> Details kennt niemand. Aber unsere Stadtverordneten, die meisten jedenfalls, nickten trotzdem: <strong>Machen wir!&nbsp;</strong></p>



<p>Die <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/#Meisterturm_Nichts_Genaues_weiss_man_nicht">Waldgaststätte Meisterturm</a> soll abgerissen werden, der Bürgermeister hat angekündigt, <strong>alles neu zu bauen.</strong> Details kennt <strong>niemand</strong>, Pläne gibt es<strong> noch nicht</strong> &#8211; aber egal: <strong>Unsere</strong> <strong>Stadtverordneten</strong>, die meisten jedenfalls, nickten auch hier wieder brav: <strong>Das Geld &#8211; wir reden über ein, vielleicht auch zwei Millionen Euro &#8211; soll fließen.</strong></p>



<p>Und nun soll <strong>das alte Wasserschloss</strong> ein Dach bekommen &#8211; ein <strong>Schiebedach</strong>. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/dach-fuers-wasserschloss-und-hotel/">den Plan exklusiv vorgestellt</a>, die Vorgeschichte hatte für einigen Wirbel gesorgt:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="362" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-1.jpg" alt="Wasserschloss 1" class="wp-image-44546" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-1-300x109.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-1-768x278.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: So soll das Dach im Wasserschloss aussehen. Für gelegentliche Veranstaltungen ist eine Bühne vorgesehen.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>200.000 Euro</strong> hatte das Land als Zuschuss für innerstädtische Maßnahmen spendiert: der Magistrat wollte es für <strong>Spielgeräte</strong> ausgeben (kein Problem), für eine <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/30/city-tree-bfh-will-projekt-stoppen/">Windluftmaschine namens &#8222;Cty Tree&#8220;</a> (gestrichen, weil untauglich) und <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/23/erste-bilder-von-riesenschirmen/">zwei Riesenschirme</a> (auch gestrichen, weil allzu hässlich).</p>



<p>Nun soll <a href="https://hk-newsletter.de/2024/04/25/baum-auf-untertorplatz/">ein größerer Baum</a> auf dem Untertorplatz gepflanzt werden. Und das Wasserschloss soll <strong>ein Schiebedach</strong> bekommen. Im Ortsbeirat Kernstadt verriet <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> erstmals, was das kosten soll:</p>



<p>Mit <strong>300.000 Euro </strong>ist zu rechnen. Aus dem <strong>Landeszuschuss</strong> stehen noch <strong>170.000 Euro</strong> zur Verfügung:</p>



<p><strong>Bleiben</strong> <strong>130.000 Euro an der Stadt hängen</strong> (Stand heute).</p>



<p><strong>Peanuts für Hofheim?!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="508" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-2.jpg" alt="Wasserschloss 2" class="wp-image-44547" style="width:689px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-2.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-2-300x152.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wasserschloss-2-768x390.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Das Wasserschloss aus der Vogelperspektive: Links das Dach geschlossen, rechts geöffnet.</figcaption></figure>
</div>


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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Hattersheim kassiert Richter-Ohrfeige</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">



<p>Ein Blick über die Stadtgrenze beweist: <strong>Schlimmer geht immer! </strong>Wir leben in einer <strong>der reichsten Gegenden Deutschlands</strong> &#8211; umso <strong>schockierender</strong> ist ein Vorgang in der <strong>Nachbarstadt Hattersheim</strong>:</p>



<p>Ein <strong>Obdachloser</strong> war vor Gericht gezogen: Ihm war <strong>eine Wohnung </strong>zugewiesen worden, für die er<strong> 400 Euro im Monat</strong> zahlen sollte. <strong>Doch was für eine Wohnung!</strong> <br><br>Auszug aus der <strong>Gerichtsmitteilung</strong>: <em>&#8222;Bei der Obdachlosenunterkunft handelt es sich um ein von der Stadt angemietetes zweigeschossiges Objekt. Seit einem Brandschaden Anfang des Jahres 2023 wird das erste Obergeschoss nicht mehr genutzt und saniert. Im Erdgeschoss befinden sich Toiletten mit Waschbecken, eine Waschküche und drei Zimmer zur Unterbringung. Die Unterkunft wird derzeit von sieben Männern bewohnt. Duschen stehen in einem im Hof aufgestellten Container zur Verfügung.&#8220;<br></em><br>Der Obdachlose musste sich das Zimmer <strong>mit zwei anderen Männern</strong> teilen, es war <em>&#8222;stark verschmutzt, vermüllt und übelriechend&#8220;</em>. Das Gericht: Es waren <em>&#8222;neben den Schlafmöglichkeiten nur zwei Elektroplatten auf einem niedrigen Tisch in Kniehöhe als Kochgelegenheit vorhanden. Es fehlten Kühlschrank und Spülmöglichkeit&#8220;.</em><br><br><strong>Für diese Bude  sollte der Mann 400 Euro zahlen!</strong> Bei drei Bewohnern wollte die Stadt &#8211; <strong>Bürgermeister ist CDU-Mann Klaus Schindling</strong> &#8211; also <strong>1.200 Euro im Monat kassieren!</strong></p>



<p>Das sei nicht nur <em>&#8222;unangemessen&#8220;</em>, so das Gericht, sondern vermutlich auch <strong>rechtlich fragwürdig</strong>: Denn es<strong> fehle eine entsprechende Satzung.</strong> Gegen den <strong>Beschluss</strong> (Aktenzeichen&nbsp;8 L 2051/24.F) kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung <strong>Beschwerde</strong> <strong>beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel </strong>eingelegt werden.</p>



<p>Man darf gespannt sein, wie sich <strong>Christdemokrat Schindling</strong> entscheidet.</p>



</div></div>
</div></div>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stadtpolizisten bald mit dem Fahrrad unterwegs?</strong></h2>



<p>Im Rathaus gibt es <strong>eine Abteilung &#8222;Stadtpolizei&#8220;</strong>, die in den letzten Jahren <strong>personell deutlich aufgestockt </strong>wurde. Merkwürdigerweise häufen sich seither <strong>die</strong> <strong>Klagen</strong>, dass die Ordnungskräfte in der Innenstadt <strong>kaum</strong> <strong>noch</strong> <strong>präsent</strong> sind. Der <strong>Gewerbeverein</strong> forderte erst kürzlich wieder:<em> &#8222;Der Parkraum muss kontrolliert werden, damit die Kundenparkplätze nicht von Dauerparkern blockiert werden.&#8220;</em></p>



<p>Auch ein <strong>Arbeitskreis</strong>, der nach <strong>Lösungen für die Verkehrsprobleme in der Innenstadt</strong> sucht, sieht in den mangelnden Kontrollen <strong>ein</strong> <strong>großes Ärgernis</strong>.&nbsp;</p>



<p>Jetzt ein <strong>neuer</strong> <strong>Vorschlag</strong>: Die SPD hat im Ortsbeirat angeregt, die <strong>Ordnungspolizisten</strong> mit Fahrrädern auszustatten. Vielleicht könne dann <em>&#8222;der kontrollierte Bereich im Vergleich zu den ,Zu-Fuss&#8216;-Kontrollen erweitert und zugleich die sichtbare Präsenz verbessert werden&#8220;.</em></p>



<p>Alle waren dafür: Der Magistrat soll den Vorschlag prüfen. Ein wichtiger Zusatz im Antrag lautete: Die <strong>„Zu-Fuss“-Kontrollen</strong> sollten deshalb aber <strong>nicht eingestellt werden</strong>.</p>



<p>Leider fragte niemand: <strong>Welche Zu-Fuß-Kontrollen?</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Stol(l)bergstraße: Seit 18 Monate reagiert Rathaus nicht</strong></h2>



<p><strong>Hofem Schlofem-Rathaus,</strong> so wird es immer wieder genannt. Seit die Kreisstadt mit <strong>Christian Vogt </strong>wieder einen<strong> CDU-Bürgermeister</strong> hat, erlebt das Schimpfwort eine <strong>Renaissance</strong>. Im Rathaus tut man allerdings auch alles,<strong> was man kann,</strong> um dem Namen <strong>gerecht</strong> zu werden.</p>



<p>Erinnern Sie sich noch an die<strong> Klamotte um die Stollbergstraße</strong>? <a href="https://hk-newsletter.de/2022/11/17/hofheim-plant-riesen-bruecke/#20221119stolberg">Hier</a> dokumentiert: Die Straße müsste &#8211; weil nach dem <strong>Geschlecht derer von Stolberg</strong> benannt &#8211; <strong>mit einem &#8222;l&#8220;</strong> geschrieben werden. Weil aber irgendjemand den Namen <strong>mit zwei &#8222;l&#8220; </strong>ins Kataster eingetragen hatte, soll er weiterhin <strong>falsch geschrieben </strong>werden &#8211; verlangt der <strong>Hofheimer Magistrat</strong>.</p>



<p>Selbst <strong>die große FAZ </strong>verortet Hofheim seither <strong>in direkter Nachbarschaft zu Schilda</strong>.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stollberg-e1668864469437.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stollberg-e1668864469437.jpg" alt="20221119 stollberg e1668864469437" class="wp-image-25609" style="width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stollberg-e1668864469437.jpg 424w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stollberg-e1668864469437-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schild 1: Stollbergstraße – eigentlich falsch geschrieben, aber der Magistrat sagt: Mit zwei &#8222;l&#8220; ist es richtig.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stolberg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="424" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stolberg.jpg" alt="20221119 stolberg" class="wp-image-25608" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stolberg.jpg 424w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/11/20221119-stolberg-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 424px) 100vw, 424px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Stolbergstraße: Hier richtig geschrieben &#8211; aber Hofheims Magistrat sagt: Mit einem &#8222;l&#8220; ist es falsch.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p>Anfang letzten Jahres <strong>beschloss der Ortsbeirat Kernstadt,</strong> dass ein <strong>Zusatzschild</strong> auf die &#8211; korrekte &#8211; Herkunft des Namens hinweisen soll. Die Sitzung war <strong>im Januar 2023</strong>.</p>



<p>Ein Jahr verging. Im <strong>Februar 2024</strong> fragten wir im Rathaus nach und erhielten die Antwort: <strong>Das Schild sei fertig</strong>, der Bauhof werde es aufhängen.</p>



<p>Kürzlich, vor zwei Wochen, fragten wir erneut nach, wo denn das Schild sei. Im Rathaus herrschte<strong> Ahnungslosigkeit: Welches Schild?</strong></p>



<p>Hofem Schlofem Rathaus. Bis heute<strong> keine Antwort.</strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gedenktafel:&nbsp;Will die Stadtspitze die Erinnerung verdrängen?</strong></h2>



<p>Wo wir gerade dabei sind: Die <strong>Gedenktafel für die von den Nazis ermordeten Juden</strong> hinter dem Türmchen müsste eigentlich <strong>ausgebessert</strong> werden, denn die Namen sind <strong>kaum noch lesbar</strong>. Dass es überhaupt so weit kommen konnte: Dahinter steckt &#8211; angeblich &#8211; nicht der Wille der Stadtspitze, <strong>das Geschehene vergessen</strong> zu machen.</p>



<p>Es ist wohl &#8222;nur&#8220; <strong>Unachtsamkeit</strong> und <strong>Gedankenlosigkeit</strong>: Die eingravierten Namen sind&nbsp;unter einer <strong>rotbraunem Rostschicht</strong>&nbsp;nahezu <strong>verschwunden</strong>.</p>


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<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Gedenktafel-202307.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="420" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Gedenktafel-202307.jpg" alt="Gedenktafel 202307" class="wp-image-35959" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Gedenktafel-202307.jpg 400w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/11/Gedenktafel-202307-286x300.jpg 286w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Gedenktafel für die ermordeten Juden, die hinter dem Türmchen-Restaurant hängt. Die Namen sind längst unlesbar.</figcaption></figure>
</div>


<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete vor einem Jahr darüber: <a href="https://hk-newsletter.de/2023/08/17/gedenken-an-ermordete-juden/">Hofheim macht’s möglich: Schmausen unter den Namen der ermordeten Juden</a>. Angesichts der unsäglichen Situation beeilte man sich im Rathaus zu versichern: Man werde <strong>&nbsp;</strong><em>„prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, Cortenstahl dahingehend zu behandeln, dass eine bessere Lesbarkeit erreicht werden kann“</em>.</p>



<p>Wir hatten schon damals<strong> Bedenken an der ehrlichen Bereitschaft im Rathaus</strong>: <em>&#8222;Prüfen&#8216; heißt im Verwaltungsjargon: abwarten. Zeit gewinnen. Entscheidung hinauszögern.&#8220;</em></p>



<p><strong>Genau das ist passiert. </strong>Besser gesagt: Es ist offensichtlich <strong>nichts passiert</strong>. Wir haben vor kurzem, nach fast einem Jahr, noch einmal  im Rathaus nachgefragt: Was hat denn nun <strong>die</strong> <strong>Prüfung</strong> ergeben, was soll jetzt passieren?</p>



<p>Das war <strong>vor 14 Tagen.</strong></p>



<p><strong>Die Antwort: Schweigen.</strong> </p>



<p>Das <strong>Interesse</strong>, die Erinnerung wach zu halten, scheint im Hofheimer Rathaus<strong> nicht besonders ausgeprägt</strong> zu sein.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background"/>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Brut- und Setzzeit jetzt auch in der CDU</strong></h2>



<p>Jetzt gibt es auch mal <strong>eine gute Nachricht</strong> für Hofheims Christdemokraten<strong>!</strong> Es gibt <strong>ein neues Parteimitglied</strong> zu vermelden: <strong>Leif Leonhardt </strong>ist in die CDU eingetreten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Leif-Leonhard-CDU.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="422" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Leif-Leonhard-CDU.jpg" alt="Leif Leonhard CDU" class="wp-image-44335" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Leif-Leonhard-CDU.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Leif-Leonhard-CDU-300x198.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Leif Leonhard verbreitete es umgehend via Internet: Er ist in die CDU eingetreten.</figcaption></figure>
</div>


<p>Den Mann kennt man inzwischen: Er ist <strong>Förster</strong> der Stadt (im &#8222;Team&#8220; des <strong>SPD-Beigeordneten Bernhard Köppler</strong>), wurde aber eher bekannt als <strong>Reizgas-Opfer </strong>am Kapellenberg, als <strong>Grünen-Hasser</strong> im Internet und als <strong>Wüterich im Wald</strong> ausgerechnet <strong>zur Brut- und Setzzeit</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/22/stadtwald-foerster-magistrat/">hier</a>).</p>



<p>Damit gewinnt man natürlich keine <strong>neuen Freunde</strong>. Die Lösung: Man tritt <strong>in die CDU </strong>ein.</p>



<p>Und gut ist.</p>



<p>Jetzt ist er <strong>ein</strong> <strong>Parteifreund vom Bürgermeister.</strong></p>



<p><strong>Passt!</strong></p>



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<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Neue Blumenpracht verzaubert die Kernstadt</strong></h2>



<p><strong>Pressemitteilungen aus dem Rathaus</strong> zu veröffentlichen ist eigentlich <strong>nicht</strong> der Auftrag des Hofheim/Kriftel-Newsletters. Jetzt aber gibt es eine <strong>Foto-Meldung aus dem Rathaus</strong>, die wir gerne weitergeben. </p>



<p><strong>Blumenkästen und Blumenbeete in der Kernstadt werden &#8211; endlich! &#8211; ihrem Namen gerecht. </strong></p>



<p><strong>Sie zeigen Blumen! Und noch so schöne!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/19-07_bepflanzung_stadtgruen-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="509" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/19-07_bepflanzung_stadtgruen-1.jpg" alt="19 07 bepflanzung stadtgruen 1" class="wp-image-44411" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/19-07_bepflanzung_stadtgruen-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/19-07_bepflanzung_stadtgruen-1-300x239.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Verantwortlich für die neue Hofheimer Blumenpracht: von links Helge Ritzheim, Patrick Gerlich, Stadtrat Bernhard Köppler, Dirk Immke, Muharrem Sakinc, Claudia Mauer, Daniela Wiese, Dagmar Nickel, Erster Stadtrat Daniel Philipp (Foto: Stadt Hofheim).</figcaption></figure>
</div>


<p>Wiederholt hatten wir die Dürre in den Blumenkästen beklagt (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/03/blumenpflege-und-kuenstliche-baeume/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/03/blumenpflege-und-kuenstliche-baeume/">hier</a>). Jetzt soll es besser werden; wie es funktioniert, <strong>verrät die Rathaus-Meldung</strong>: <em>&#8222;Für die jährliche Wechselbepflanzung hat der Fachdienst Grünflächen das Pflanzkonzept entsprechend geändert. Der Schwerpunkt lag dabei auf Vielfalt, sowie auf Bienen- und Insektenfreundlichkeit. Der städtische Bauhof bepflanzte die Flächen und pflegt die Pflanzen fortwährend.&#8220;</em></p>



<p>Dass <strong>die positive Veränderung an Hofheims Straßen</strong> grünt und blüht, seit mit <strong>Daniel Philipp</strong> ein <strong>Grüner als Erster Beigeordneter </strong>im Rathaus Verantwortung trägt: Das ist ganz bestimmt nur <strong>ein Zufall </strong><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p><strong> Aber einer, der gefällt!</strong></p>



<p>Hier noch ein paar <strong>blumige Impressionen </strong>aus der Kernstadt:</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" data-id="44427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen5.jpg" alt="Blumen5" class="wp-image-44427" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen5.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen5-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen5-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" data-id="44426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen4.jpg" alt="Blumen4" class="wp-image-44426" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen4.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen4-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen4-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" data-id="44425" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen3.jpg" alt="Blumen3" class="wp-image-44425" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen3.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen3-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen3-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" data-id="44424" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen2.jpg" alt="Blumen2" class="wp-image-44424" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen2.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen2-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" data-id="44423" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen1.jpg" alt="Blumen1" class="wp-image-44423" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen1-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Blumen1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure>
</figure>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:11px">Bilder zum Vergrößern anklicken.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 17:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cuntze Hannelore]]></category>
		<category><![CDATA[Fleck Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Haux Waldemar]]></category>
		<category><![CDATA[Hees Matthias]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henrich Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffmann Dr. Manuela]]></category>
		<category><![CDATA[Jung Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Michel Marion]]></category>
		<category><![CDATA[Neupert-Eyrich Elvira]]></category>
		<category><![CDATA[Piazzi Harald]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Dr. Kristin]]></category>
		<category><![CDATA[Sittig Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Zöll Helmut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=35677</guid>

					<description><![CDATA[Offen will keiner drüber reden: Wulf Baltruschat könne, heißt es, ziemlich unangenehm reagieren. Jetzt aber übertreibt er's wohl, und die Kritik an ihm wächst: Der Lokalpolitiker müsste als Mitglied des Magistrats eigentlich an allen Stadtverordnetenversammlungen teilnehmen – das verlangt die Gemeindeordnung. Doch Baltruschat fehlt fast immer. Nach den Gründen befragt, gibt der CDU-Stadtrat  eigenartige Erklärungen ab.

Bonus-Bericht I: Zwei langjährige Stadtverordnete geben ihr Mandat ab und bekommen nicht ein einziges Wort des Dankes zu hören. Selbst schuld, heißt es. Die CDU reagiert eiskalt.

Bonus-Bericht II: Christian Vogt ist nicht mehr CDU-Chef – Jens Fleck übernimmt den "Männerclub". Zahlen zeigen: Frauen haben in Hofheims CDU-Vorstand nichts zu sagen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>In Hofheims sind einige Stadtpolitiker ziemlich stinkig. Ein Mitglied des Magistrats führt öffentlich vor, was er von der parlamentarischen Kärrnerarbeit hält: nämlich gar nichts. Regelmäßig schwänzt er die Stadtverordnetenversammlung, obwohl seine Anwesenheit vorgeschrieben ist. Auf Anfrage offenbart der Mann ein eigenartiges Verständnis von der Gemeindeordnung und seinen Pflichten.</strong></p>
</p>
<p>Nach jeder Sitzung des <strong>Hofheimer Stadtparlaments</strong> wird ein <strong>Protokoll</strong> angefertigt. Obenan stehen die Namen der <strong>anwesenden Mandatsträger</strong> und <strong>Magistratsmitglieder</strong>, untendrunter wird festgehalten, wer <strong>nicht</strong> <strong>erschienen</strong> ist.</p>
</p>
<p>So haben wir <strong>schwarz</strong> <strong>auf</strong> <strong>weiß</strong>, was unter Lokalpolitikern zunehmend <strong>für</strong> <strong>Verärgerung</strong> sorgt: <strong>Fast immer fehlt</strong> – offiziell natürlich entschuldigt – <strong>Wulf Baltruschat, Stadtrat der CDU</strong>.</p>
</p>
<p>Ausgerechnet <strong>Baltruschat</strong>! Der Mann war mal in der <strong>SPD</strong> und wollte unbedingt <strong>hauptamtlicher Beigeordneter</strong> im Rathaus werden. Weil <strong>Hofheims Genossen</strong> ihm den Job <strong>verwehrten</strong> – sie favorisierten<strong> Bernhard Köppler</strong> –, warf Baltruschat ihnen <strong>unter Absingen schmutziger Lieder</strong> das Parteibuch vor die Füße. Und lief schnurstracks zur <strong>CDU</strong> über.</p>
</p>
<p>Vorher saß der Mann <strong>für</strong> <strong>die</strong> <strong>SPD</strong> im Magistrat. Jetzt steht er dort für die <strong>Politik der Christdemokraten</strong>. <em>&#8222;Ich kann mit denen“,</em> tat er markig-trotzig kund.</p>
</p>
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg" alt="Wulf Baltruschat 2018" class="wp-image-35801" style="aspect-ratio:1;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2018-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wulf Baltruschat: Früher war er in der SPD&#8230;</figcaption></figure>
</div>
</p>
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="639" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg" alt="Stadtrat
" class="wp-image-35800" style="aspect-ratio:1.001564945226917;width:328px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/Wulf-Baltruschat-2021-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;dann kandidierte er für die CDU.</figcaption></figure>
</div>
</div>
</p>
<p>Nach den <strong>Wahlen im März 2021</strong> zeigte sich der heute 57-Jährige noch ein paar Mal im Stadtparlament. Genauer: Er kam zu den <strong>ersten vier Sitzungen</strong>. Dann hatte er wohl keine Lust mehr. In den <strong>Protokollen</strong> ist es dokumentiert:</p>
</p>
<p><strong>23 Mal tagte das Stadtparlament</strong> in dieser Legislaturperiode. <strong>18 Mal fehlte Baltruschat</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Ein trauriger Spitzenwert.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Ein Polizist, der sich seine eigenen Regeln gibt</h2>
</p>
<p>Es ist eindeutig geregelt: <strong>Ein Stadtrat</strong> <span style="text-decoration: underline;">muss</span> an den Sitzungen des Stadtparlaments <strong>teilnehmen</strong>. In der <a href="https://www.hofheim.de/download/zentraler-dienst/A02_Geschaeftsordnung_Stvv.pdf" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung</a> heißt es unter Berufung auf die <strong>Hessische Gemeindeordnung</strong>: Mitglieder des Magistrats sind <em>&#8222;zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet.&#8220;</em></p>
</p>
<p><em>&#8222;Verpflichtet&#8220;</em> – das Wort ist eigentlich <strong>nicht misszuverstehen.</strong></p>
</p>
<p>Baltruschat – er ist <strong>Polizist von Beruf</strong> – teilt auf Anfrage mit, er könne nicht immer an den Sitzungen des Parlaments teilnehmen, weil er noch andere <strong>Ehrenämter</strong> innehabe. Vereinsring, Schützenverein, Polizeigewerkschaft, dazu kämen <em>&#8222;Urlaub, Krankheit, wichtige dienstliche Termine&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Dass sein <strong>ständiges Fehlen</strong> mit der Geschäftsordnung <strong>nicht in Einklang</strong> zu bringen ist, scheint den Mann <strong>nicht</strong> <strong>zu</strong> <strong>kümmern</strong>. <em>&#8222;Der will nur den Titel. Arbeit ist seine Sache nicht&#8220;</em>, sagt ein Stadtpolitiker, er klingt <strong>biestrig</strong>.</p>
</p>
<p>Tatsächlich hat Baltruschat für sich selbst eigene Regeln geschaffen: Als <strong>Stadtrat</strong>, so teilt er mit, habe er im Parlament <strong>kein Rederecht</strong>, könne also nicht zur Meinungsbildung beitragen. <em>&#8222;Daher entsteht durch das Fehlen von ehrenamtlichen Magistratsmitgliedern kein Nachteil für eine Stadtverordnetenversammlung.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Soll heißen: <strong>Auch wenn&#8217;s vorgeschrieben ist – da gehe ich nicht hin.</strong></p>
</p>
<p>Er hat für sich einen weiteren Grund gefunden, den nennt er ganz unverhohlen: <em>&#8222;Ich bekomme dafür auch kein Sitzungsgeld als Aufwandsentschädigung.&#8220; </em>Und dann sagt er auch noch: Was in der <strong>Hessischen</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> stehe – also die <strong>Pflicht zur Anwesenheit</strong> –, das sei für ihn <em>&#8222;eher symbolischer Natur&#8220;</em>. </p>
</p>
<p>Der Mann redet wie ein Autofahrer, der von der Polizei <strong>mit Tempo 100</strong> vor einer Kita<strong> </strong>gestoppt wird und sich <strong>rauszureden</strong> versucht: Er habe es <strong>eilig</strong>, es sei doch <strong>nichts passiert</strong>, und überhaupt, die Temp-30-Schilder, die hätten doch nur <strong>Symbolwert</strong>.</p>
</p>
<p>Wie die Polizei <strong>auf solche Sprüche</strong> reagiert, können wir uns denken. <strong>In Hofheims Stadtpolitik</strong> ist der Mann bislang damit <strong>durchgekommen</strong> – zumindest<strong> bei der CDU.</strong> </p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Der älteste Stadtrat fehlte nicht ein einziges Mal</h2>
</p>
<p>Blättern wir noch ein bisschen in den Protokollen: Auf der <strong>Abwesenheitsliste</strong> ebenfalls <strong>ganz oben</strong> – allerdings deutlich unter Baltruschat – steht<strong> Dr. Manuela Hoffmann</strong> (49), auch sie von der <strong>CDU</strong>: Sie fehlte bei acht Sitzungen des Stadtparlaments.</p>
</p>
<p>Dicht hinter ihr zwei Grüne: <strong>Helmut Zöll</strong> (70) fehlte in sechs, <strong>Marion Michel</strong> (69) in vier Sitzungen.</p>
</p>
<p>Daneben gibt es aber auch <strong>richtige Positiv-Beispiele</strong>, die wir gerne nennen:</p>
</p>
<p>Ältester im Magistrat ist <strong>Wolfgang Sittig (CDU)</strong>. Mit seinen <strong>82 Jahren</strong> ist der Mann ein Vierteljahrhundert älter als <strong>Dauerschwänzer Baltruschat</strong>. Sittig, seit mehr als fünf Jahrzehnten ehrenamtliches Mitglied der Verwaltungsspitze, nahm <strong>an allen Sitzungen des Stadtparlaments</strong> in dieser Legislaturperiode teil. <strong>Vorbildlich!</strong></p>
</p>
<p>Neben ihm ganz oben auf der Bestenliste: <strong>Matthias Hees</strong> von der <strong>FWG</strong>. Der 71-Jährige fehlte ebenfalls in keiner der <strong>23 Stadtverordnetenversammlungen</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Waldemar Haux</strong> von den Grünen, <strong>76</strong> <strong>Jahre alt</strong>, versäumte bisher nur eine Sitzung. Das gilt auch für <strong>Jens Fleck</strong> von der CDU, der mit 37 Jahren der<strong> Jungspunt im Magistrat </strong>ist.</p>
</p>
<p>Im guten Mittelfeld finden wir <strong>Elvira Neupert-Eyrich </strong>(71, SPD), <strong>Helmut Henrich</strong> (66, BfH) und <strong>Thomas Jung </strong>(57, FDP), die jeweils an zwei Parlamentssitzungen nicht teilnehmen konnten, sowie <strong>Harald Piazzi</strong> (76, SPD), der bei drei Sitzungen nicht anwesend war.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeit der Linken im Magistrat unerwünscht</h2>
</p>
<p>Warum die <strong>Linken</strong> hier nicht auftauchen? Sie sitzen zwar <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong>, sind aber <strong>im</strong> <strong>Magistrat</strong> <strong>nicht</strong> <strong>vertreten</strong>. Ihre unstrittig stets fleißige, für viele aber zu kritische Mitarbeit wurde <strong>mit einem simplen Trick</strong> verhindert:</p>
</p>
<p><strong>Gleich nach der Kommunalwahl </strong>hatte die <strong>CDU </strong>beantragt, dass der Magistrat <strong>zwölf Mitglieder</strong> haben solle. Die Mehrheit stimmte zu. Sodann wurden die Plätze nach der Größe der Fraktion verteilt: 4 Sitze für die <strong>CDU</strong>. 3 für die <strong>Grünen</strong>. 2 für die <strong>SPD</strong>. Und je einen für <strong>FDP</strong>, <strong>FWG</strong> und <strong>BfH</strong>.</p>
</p>
<p>Damit waren alle zwölf Plätze vergeben. Und die Linken draußen.</p>
</p>
<p>Würde der Magistrat <strong>13 Mitglieder</strong> haben, wären <strong>alle Fraktionen</strong> drin. Die <strong>Linken</strong> versuchten es letztens: In der<strong> September-Sitzung</strong> <strong>des</strong> <strong>Stadtparlaments</strong> beantragten sie eine <strong>Erweiterung des Magistrats</strong> um einen Sitz.</p>
</p>
<p>Die Mehrheit stimmte dagegen bzw. enthielt sich: Antrag abgelehnt!</p>
</p>
<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>hat&#8217;s miterlebt: Es war <strong>die fünfte Stadtverordnetenversammlung</strong>, an der er teilnahm.</p>
</p>
<p>In der Oktober-Sitzung <strong>fehlte er schon wieder</strong>.</p>
</p>
<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>
</p>
<p class="has-text-align-center" style="font-size:14px">Das Foto ganz oben zeigt Wulf Baltruschat am Untertorplatz: Dort hat der Vereinsring einen Bienenfutterautomaten aufgestellt.</p>
</p>
<p class="has-text-align-center">&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; </p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="danke202311"><a href="#danke202311">Zwei Stadtverordnete gehen – und kriegen nicht einmal ein Dankeschön</a></h1>
</p>
<p>Das <strong>Stadtparlament</strong> hat kürzlich <strong>zwei streitbare Lokalpolitiker</strong> verloren. Sie gingen nach <strong>vielen Jahren aktiver Mitarbeit</strong>:</p>
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<p><a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/27/stadtparlament-live/#kurz202309">Alexander Kurz</a> saß seit <strong>2001</strong> für die <strong>CDU</strong> in der Stadtverordnetenversammlung und war zuletzt ihr <strong>Fraktionsvorsitzender</strong>. Er ist mit Frau und neugeborenem Sohn nach Wiesbaden-Breckenheim <strong>umgezogen</strong>, musste deshalb sein Mandat abgeben.</p>
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<p>Der <strong>Linke</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/18/haushalt-und-hausmann/#">Bernd Hausmann</a> gehörte <strong>zwölf Jahre</strong> dem Parlament an. Er wurde unlängst <strong>75 Jahre </strong>alt und befand, es sei genug: <em>&#8222;Nicht nur in der Politik soll man gehen, solange noch ein paar Leute sagen: ‚Eigentlich schade, dass er weg ist.'&#8220;</em></p>
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<p>Warum gibt es selbst für derart <strong>langjährige Parlamentarier</strong> nicht zumindest <strong>ein</strong> <strong>paar nette Worte zum Abschied</strong>? Das haben wir <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) gefragt, und der hat diese Frage so beantwortet:</p>
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<p>&#8222;<em>Wenn seitens der ausscheidenden Stadtverordneten eine Verabschiedung gewünscht wird findet dies auch statt.&#8220; </em>Herr Kurz habe <strong>nicht den Wunsch</strong> dazu gehabt, und Herr Hausmann habe ihn <strong>vorab nicht informiert</strong>.</p>
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<p><strong>Wir lernen: </strong>Wer der Stadt Hofheim als Stadtverordneter <strong>dient</strong> und nach vielen Jahren <strong>aufhört</strong>, muss schon selbst sagen, dass er eine <strong>Verabschiedung</strong> wünscht. Sonst gibt&#8217;s nicht&#8217;s. Keine <strong>Blumen</strong>, keine <strong>Flasche</strong> <strong>Wein</strong>, nicht mal ein <strong>Wort</strong> <strong>des</strong> <strong>Dankes</strong>.</p>
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<p>Übrigens: Auf der Webseite der <strong>Linken</strong> hat <strong>Kreisvorsitzender Thomas Völker</strong> einen freundlichen Artikel zu <strong>Hausmanns Abschied</strong> aus der Stadtpolitik veröffentlicht: <a href="https://dielinke-mtk.de/ein-grosser-dank-an-bernd-hausmann/" target="_blank" rel="noopener">Ein großer Dank an Bernd Hausmann!</a></p>
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<p><strong>Die CDU</strong> dagegen reagierte eiskalt: Der Name von Alexander Kurz wurde auf der CDU-Webseite umgehend aus der Liste der Fraktionsmitglieder <strong>eliminiert</strong>. Sein langjähriges Engagement<strong> </strong>wird mit <strong>keinem einzigen Wort </strong>mehr erwähnt.</p>
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<p><strong>Aus den Augen, aus dem Sinn.</strong></p>
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<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="cdu202311"><a href="#cdu202311">Christian Vogt nicht mehr CDU-Chef: Jens Fleck übernimmt den &#8222;Männerclub&#8220;</a></h1>
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<p>Vor einem Monat hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter von <strong>Gerüchten</strong> berichtet, dass <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> nicht länger der <strong>Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes</strong> bleiben wolle. Es werde ihm <strong>alles zu viel</strong>, der Job fordere ihn <strong>mehr als erwartet</strong>, und zu Hause warteten <strong>Frau und zwei kleine Kinder</strong>&#8230;</p>
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<p>Vogt hatte sich zu dem Gerücht nicht äußern wollen – jetzt ist klar: <strong>Die Information stimmte</strong>! Vogt hat sein Amt <strong>niedergelegt</strong>; zum neuen Vorsitzenden wurde <a href="https://jens-fleck.de/wordpress/ueber-mich/" target="_blank" rel="noopener">Jens Fleck</a> gewählt. Der 37-Jährige arbeitet bei der <strong>Rheingauer Volksbank</strong> und ist seit vielen Jahren <strong>in der Partei aktiv</strong>. Er gehört schon lange dem <strong>Hofheimer CDU-Vorstand</strong> an, saß auch mal im <strong>Stadtparlament</strong> und ist heute – siehe oben – <strong>ehrenamtliches Mitglied des Magistrats</strong>. </p>
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<p><strong>Jens Fleck</strong> eilt nicht der Ruf voraus, ein Erneuerer zu sein. <strong>Gradlinig</strong>, <strong>pflichtbewusst</strong>, durchaus auch <strong>nachdenklich</strong> – so wird er <strong>charakterisiert</strong>. Klingt erst einmal&nbsp; <strong>nicht so schlecht!</strong></p>
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<p>Gleichzeitig machte der Abend deutlich, dass die <strong>CDU in der Kreisstadt</strong> ein <strong>Männerclub</strong> ist: Dem Vorstand des Stadtverbandes gehören <strong>16 Männer</strong> an – und gerade mal 2 Frauen (<strong>Dr. Kristin Seitz</strong> als stellv. Vorsitzende und <strong>Hannelore Cuntze</strong> als Beisitzerin). Das wiederum muss als Armutszeugnis gewertet werden:</p>
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<p>Im vergangenen Herbst hatte der <strong>CDU-Bundesparteitag</strong>  beschlossen, <strong>30 Prozent der Posten und Listenplätze mit Frauen zu besetzen</strong>. Das gilt aber erst<strong> ab Kreisebene</strong>.  </p>
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<p>Im <strong>CDU-Stadtverband Hofheim</strong> ist man davon weit entfernt: Hier begnügt man sich mit einem <strong>Frauenanteil von 11 Prozent</strong>. Dabei leben in Hofheim mehr Frauen als Männer: <strong>20.267 Frauen</strong> und <strong>19.437 Männer</strong> nennt die MTK-Einwohnerstatistik (Stand Ende 2021). </p>
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