<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Overdick Madlen &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<atom:link href="https://hk-newsletter.de/tag/overdick-madlen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
	<lastBuildDate>Sat, 10 Jan 2026 10:46:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2020/10/cropped-logo_hk_newsletter2-1-32x32.jpg</url>
	<title>Overdick Madlen &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
	<link>https://hk-newsletter.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Sorge um den Stadtwald – und der Förster verbarrikadiert sich hinter hohem Zaun</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/06/22/stadtwald-foerster-magistrat/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2024/06/22/stadtwald-foerster-magistrat/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 13:27:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kollmannsberger Karlheinz]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Leonhardt Leif]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vorrath Jonathan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=43478</guid>

					<description><![CDATA[Eine Stadtverwaltung, der vorgeworfen wird, sich im Stadtwald nicht an die Gesetze zu halten. Ein Förster, der sich offenbar bedroht fühlt und nur noch sichtgeschützt hinter einem hohen Zaun leben will. Ein Rathaussprecher, der aus "ermittlungstaktischen Gründen" keine weiteren Auskünfte geben will... Im Hofheimer Stadtwald spielen sich Dinge ab, die Stoff für einen abendfüllenden Film bieten. Schauen wir mal rein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Eine Stadtverwaltung, der vorgeworfen wird, sich im Stadtwald nicht an die Gesetze zu halten.</strong> <strong>Ein Förster, der sich offenbar bedroht fühlt und nur noch sichtgeschützt hinter einem hohen Zaun leben will. Ein Rathaussprecher, der aus &#8222;ermittlungstaktischen Gründen&#8220; keine weiteren Auskünfte geben will&#8230; Im Hofheimer Stadtwald spielen sich Dinge ab, die Stoff für einen abendfüllenden Film <strong>bieten</strong>. Schauen wir mal rein.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Prolog: Bleibt wachsam!</h2>



<p>Der Hofheimer Stadtwald ist nach wie vor <strong>ein großes Sorgenkind</strong>. Nicht nur Umwelteinflüsse machen ihm schwer zu schaffen: Bei so manchem Stadtpolitiker ist die Begehrlichkeit, <strong>durch freizügigen Holzeinschlag</strong> möglichst viel Geld zu verdienen, ziemlich <strong>stark ausgeprägt</strong>.</p>



<p>Mit dem Holz der Bäume Kasse machen: <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> wollte deshalb den Stadtwald in <strong>ein kommunales Unternehmen</strong> überführen. Er hätte damit das Stadtparlament faktisch <strong>entmachtet</strong> – der Magistrat könnte im Wald<strong> frei schalten und walten</strong>.</p>



<p>Alternativ sollte sich eine<strong> &#8222;Forstkommission&#8220;</strong> aus Verwaltungsmitarbeitern und ausgewählten Stadtverordneten um den Stadtwald kümmern – <strong>nichtöffentlich</strong>, hinter verschlossenen Türen, <strong>ohne lästige Bürger</strong>.</p>



<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter machte die Pläne öffentlich (<a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/28/stadtwald-wird-unternehmen/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/20/testosteron-im-stadtparlament/">hier</a>); auf Druck der <strong>Opposition im Stadtparlament</strong> wurden die Weichen neu gestellt: Künftig wird sich ein <strong>Forstausschuss</strong> um den Stadtwald kümmern.<strong> Vorteil Bürger: </strong>Sie können alle Diskussionen und Abstimmungen <strong>live</strong> miterleben – Ausschüsse <span style="text-decoration: underline;"><strong>müssen</strong></span> öffentlich tagen.</p>



<p>Dennoch gilt es, <strong>ein wachsames Auge</strong> auf den Stadtwald zu haben, der von der Mehrheit der Hofheimerinnen und Hofheimer <strong>geschätzt</strong> und <strong>geliebt</strong> wird. Denn er bleibt <strong>bedroht</strong>.</p>



<p>Nicht nur durch extreme Trockenheit, Luftverschmutzung, Schädlinge und Krankheiten.</p>



<p><strong>Viel schlimmer ist der Mensch.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Akt der Vernichtung im Stadtwald</h2>



<p>Die Männer kamen im April. Sie hinterließen, so sagt man ja wohl, <strong>verbrannte Erde</strong>. Über viele Meter rodeten sie<strong> eine breite und dicht gewachsene Hecke</strong>. Alles, was dort grünte und blühte, wurde abgeholzt.</p>



<p>Das geschah, wie gesagt, im April – und damit mitten in der <strong>Brut- und Setzzeit</strong>. Ort des mutmaßlichen Umweltfrevels, das macht die Sache noch <strong>brisanter</strong>: die <strong>Försterei</strong> auf dem Kapellenberg. Das Grundstück mit dem Förster-Wohnhaus – postalische Anschrift: <strong>Hundshager Weg 62</strong> –&nbsp;gehört der Stadt. Sie hat es an ihren <strong>Revierförster Leif Leonhardt</strong> vermietet.</p>



<p>Wir haben es uns angeschaut: Die Männer haben wirklich<strong> ganze Arbeit</strong> geleistet. Sie haben alles platt gemacht: <strong>Büsche, Bäume – alles weg.</strong></p>



<p>Und dann haben sie einen langen <strong>Lamellenzaun</strong> aufgestellt. Statt einer grünen Hecke sehen wir eine beigefarbene Wand. <strong>Kiefernholz</strong>, kesseldruckimprägniert, <strong>etwa zwei Meter hoch.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-Zaun.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="369" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-Zaun.jpg" alt="Foersterei Zaun" class="wp-image-43501" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-Zaun.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-Zaun-300x138.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-Zaun-768x354.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Hecke wurde gerodet, ein Holzzaun aufgestellt: Der Hofheimer Förster lebt jetzt sichtgeschützt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Das Forsthaus wirkt jetzt wie von der Außenwelt <strong>abgeschottet</strong>.</p>



<p>Der Zaun ist weitgehend <strong>blickdicht</strong>.</p>



<p>Es sieht aus, als hätte sich der städtische Revierförster <strong>verbarrikadiert</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brut- und Setzzeit: Gesetz verbietet Hecken-Rodung</h2>



<p><strong>Brut- und Setzzeit</strong> – was ist das eigentlich? Hier eine schnelle Erklärung:</p>



<p><strong>Im März</strong> beginnt die Zeit, in der <strong>Vögel brüten</strong> und Wildtiere ihren <strong>Nachwuchs</strong> bekommen. <strong>Hecken und Gebüsche</strong>&nbsp;sind, wie der Fachmann sagt, <em>&#8222;Biotopstrukturen und damit potenzielle Lebens-, Rast- und Fortpflanzungsräume für eine Vielzahl von wildlebender Tierarten&#8220;.</em></p>



<p>Deshalb ist <strong>das Roden von Hecken</strong> während der Brut- und Setzzeit <strong>streng verboten</strong>. Im <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__39.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesnaturschutzgesetz</a> heißt es <strong>unmissverständlich</strong> (§ 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2):</p>



<p><em>„Es ist&nbsp;verboten,… Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen&nbsp;(Anm. landwirtschaftliche Nutzholzanlagen)&nbsp;oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Das Gesetz verbietet zudem, <em>&#8222;Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören“.</em></p>



<p>Alljährlich weisen <strong>Behörden und Naturschutzverbände </strong>auf die Bedeutung des Gesetzes und die Einhaltung der Verbote hin. Die <strong>Untere Naturschutzbehörde im MTK-Landratsamt</strong> verschickte zuletzt Ende Februar eine <a href="https://www.mtk.org/Mit-Umsicht-zum-Artenschutz-beitragen-11772.htm" target="_blank" rel="noopener">Mitteilung</a>, in der es heißt: Ab März dürfen Gehölze &#8222;<em>nur in bestimmten Ausnahmefällen&#8220; </em>zurückgeschnitten werden, weil Wildtiere dann ihren <strong>Nachwuchs</strong> bekommen und <strong>besonders</strong> <strong>empfindlich</strong> auf Störungen reagieren.</p>



<p>Es sollte also eigentlich <strong>allgemein bekannt</strong> sein:</p>



<p>Hecken roden während der Brut- und Setzzeit – <strong>geht gar nicht!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadt schweigt &#8222;aus ermittlungstaktischen Gründen&#8220;</h2>



<p>Der Auftrag zur Beseitigung der großen Hecke kam vom <strong>Magistrat</strong>. Gerne hätten wir mehr über die <strong>Gründe für die Rodungsaktion </strong>mitten in der Brut- und Setzzeit erfahren. Doch <strong>Jonathan Vorrath</strong>, der Pressesprecher der Stadtverwaltung, gibt sich äußerst wortkarg.</p>



<p>Er spricht von einem<em> &#8222;Sichtschutzzaun&#8220;,</em> der errichtet worden sei<em>, &#8222;um die Privatsphäre des Revierförsters zu wahren&#8220;</em>.</p>



<p><strong>Sichtschutzzaun?</strong> Privatsphäre? <strong>Im Ernst?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-4.jpg"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-4.jpg" alt="Foersterei 4" class="wp-image-43500" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-4.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-4-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Eingang zum Wohnhaus des Försters: Rechts daneben war bislang eine dichte Hecke. Sie musste weichen: Mitten in der Brut- und Setzzeit wurde ein Holzzaun aufgestellt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Und warum musste das <strong>ausgerechnet</strong> <strong>während der Brut- und Setzzeit </strong>geschehen? Welche<strong> dringenden Gründe</strong> liegen vor, dass der Förster jetzt plötzlich <strong>sichtgeschützt</strong> hinter einem Zaun leben muss?</p>



<p>Vorrath will dazu nichts mehr sagen. Er antwortet kurz angebunden: <em>&#8222;Aus persönlichkeitsrechtlichen und ermittlungstaktischen Gründen kann die Kreisstadt hierzu keine Stellungnahme abgeben.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ermittlungstaktische Gründe? </strong>Das klingt nach Polizeieinsatz! Nach<strong> Gefahr im Verzug!</strong></p>



<p>Ist Förster Leonhardt etwa<strong> in Gefahr?</strong></p>



<p>Die Schweigsamkeit im Rathaus lässt uns <strong>aufhorchen</strong> – und natürlich <strong>weiter recherchieren</strong>&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stadt: Impfgegner haben Förster angegriffen</h2>



<p>Die Suche nach Antworten führt uns<strong> zwei, drei Jahre </strong>zurück. Wir erfahren <strong>eine bizarr anmutende Geschichte:</strong></p>



<p>Es war zum<strong> Jahreswechsel 2021/22</strong>. Damals herrschte in Deutschland noch die <strong>Corona-Pandemie</strong>.</p>



<p>Am 21. Dezember 2021 verschickte die <strong>Polizei Hofheim</strong> folgende <a href="https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50154/5105493" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a>:<em> &#8222;Am Montagabend wurde ein Anwohner im Hundshager Weg von einem Unbekannten mit Reizgas verletzt.&#8220; </em>Der Mann habe Geräusche an seinem Grundstück gehört und <strong>nach dem Rechten</strong> sehen wollen. Dabei sei er <em>&#8222;unvermittelt durch einen Spalt im Zaun mit Reizstoff besprüht und verletzt&#8220; </em>worden. <strong>Der männliche Täter</strong> konnte unerkannt flüchten. <em>&#8222;Der Geschädigte musste durch eine Rettungswagenbesatzung ambulant behandelt werden.&#8220;</em></p>



<p>Den Namen des Opfers hielt die Polizei natürlich – wie üblich – <strong>unter Verschluss</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="380" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg" alt="Leif Leonhardt 062024" class="wp-image-43506" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg 380w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024-300x268.jpg 300w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /><figcaption class="wp-element-caption">Förster Leif Leonhardt (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Hofheims Stadtspitze hingegen posaunte ihn <strong>in die Welt</strong> hinaus. Sie verschickte Tage nach der Reizgas-Attacke eine Pressemitteilung mit der Überschrift: <em>&#8222;Stadt Hofheim verurteilt Angriff auf Förster Leonhardt scharf&#8220;</em>. Die drei Rathauschefs teilten darin neben ihrer Empörung mit, dass sie genau wüssten, <strong>aus welcher Ecke </strong>der Täter komme:</p>



<p><strong>Die Reizgas-Attacke</strong> habe sich ereignet, als <strong>Kritiker der Corona-Maßnahmen </strong>in der Altstadt demonstrierten. Die <strong>&#8222;Freiheitsboten&#8220;</strong>, auch <strong>&#8222;Querdenker&#8220;</strong> genannt, hätten den Förster schon mehrfach im Stadtwald <em>&#8222;wüst beschimpft und bedroht&#8220;. </em>Deshalb schließe man &#8222;<em>einen Zusammenhang zwischen dem Angriff auf Leonhardt und den Aktionen der Demonstranten nicht aus&#8220;</em>, schrieb das Rathaus-Trio <strong>Christian Vogt </strong>(CDU-Bürgermeister), <strong>Wolfgang Exner</strong> (Erster Beigeordneter, CDU, inzwischen im Ruhestand) und <strong>Bernhard Köppler</strong> (Beigeordneter, SPD) mit.</p>



<p><strong>Die Lokalzeitungen</strong> sprangen prompt darauf an: &#8222;<em>Stadt vermutet Querdenker hinter der Tat&#8220;</em>, lautete ihre Überschrift.</p>



<p>Naheliegende Fragen wurden leider nicht gestellt:</p>



<p>Wie kam die Stadt Hofheim eigentlich <strong>zu ihren Anschuldigungen</strong>? Gab es <strong>irgendwelche Indizien</strong> oder gar <strong>Beweise</strong>?</p>



<p>Und überhaupt: Warum sollten <strong>Kritiker der Corona-Maßnahmen</strong> den Hofheimer Revierförster im Stadtwald <strong>bedroht </strong>und <strong>mit Reizgas angegriffen</strong> <strong>haben?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Förster pestet gegen Grüne, SPD und Katzen</h2>



<p><strong>Leif Leonhardt</strong> war zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange im Amt. Sein <strong>Vorgänger Karlheinz Kollmannsberger</strong> hatte Anfang 2021 nach gerade mal zwei Jahren <a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/03/revierforster-wirft-hin/">gekündigt</a>: Er wollte nicht länger hinnehmen, wie <strong>mit dem Stadtwald</strong> umgegangen wird. In einem <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/25/brandbrief-des-foersters/">Brief an das Rathaus</a> nannte er die Gründe<strong> für seinen überraschenden Abgang</strong>:</p>



<p>Es gebe <strong>Aktivitäten</strong> und <strong>Strukturen</strong> in der Stadt, die dem Wald<strong> erheblichen Schaden</strong> zufügen würden, schrieb Kollmannsberger. Gleichzeitig sorge <em>&#8222;ein Netz aus politischen Entgegenkommen und Vereinbarungen&#8220;</em> dafür, das<em> &#8222;jegliche Vorstöße, diese prekäre und waldschädliche Situation zu verändern, im Keim ersticken&#8220;.</em></p>



<p>Das war im <strong>März 2021</strong>.</p>



<p>Im <strong>August 2021</strong> wurde Leif Leonhardt von <strong>Bürgermeister Vogt</strong> <strong>(CDU)</strong> und dem zuständigen <strong>Dezernenten Köppler (SPD)</strong> im Waldrestaurant Meisterturm als neuer Revierförster vorgestellt.</p>



<p>Und nur wenige Wochen später soll der Mann im Stadtwald <strong>bedroht</strong> worden sein: Ist das wirklich wahr?</p>



<p>Und kurz vor <strong>Weihnachten 2021</strong> wurde er dann sogar <strong>mit Reizgas angegriffen!</strong></p>



<p>Was war geschehen <strong>in der kurzen Zeit</strong>, die Leif Leonardt in Hofheim lebte?</p>



<div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Waldgaststätte Meisterturm wird Thema im Stadtparlament</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px">



<p>Ein zweites Stadtwald-Thema wird demnächst in den Polit-Gremien diskutiert: die drohende Schließung der Waldgaststätte Meisterturm. Nach den Berichten im Hofheim/Kriftel-Newsletter (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/">hier</a>) haben die &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; einen Antrag gestellt: </p>



<p>Aktenzeichen STV2024/090:<em> &#8222;Eine vorübergehende Stilllegung des gesamten gastronomischen Betriebs am Fuße des Meisterturms über die komplette Bauzeit sehen wir vor allem wegen der Aufrechterhaltung des Orts als beliebtes Ausflugsziel und im Hinblick auf eine spätere Wiederaufnahme des Betriebs sehr kritisch&#8220;</em>, schreibt die BfH. Ihr Antrag, über den die Stadtverordneten demnächst abstimmen sollen, lautet:<br><br><em>&#8222;Am Meisterturm soll über die gesamte Bauzeit hinweg eine Interimslösung zumindest einen Ausschank von Getränken und das Angebot einfacher Speisen in Form eines Kioskkonzepts ermöglichen. Hierfür könnte ein Verkaufscontainer, ein Foodtruck oder ähnliches aufgestellt werden.&#8220;</em></p>



<p>Die nächste Sitzung des Stadtparlaments ist am<strong> Mittwoch, 10. Juli, ab 18 Uhr</strong> in der Stadthalle.<br></div></div>



<p>Auf der <strong>Suche nach möglichen Erklärungen</strong> landen wir bei <strong>&#8222;Twitter&#8220;.</strong> Das Internet-Netzwerk, das sich inzwischen &#8222;X&#8220; nennt, gilt als <strong>hochtoxisch</strong>: Viele Nutzer äußern sich hier <strong>provokant</strong>, oft auch <strong>bösartig und feindselig</strong>.</p>



<p>Auch <strong>Leif Leonhardt</strong> war auf dieser Plattform aktiv, wobei er immer wieder eine <strong>rabauzige Aggressivität gegenüber Andersdenkenden</strong> zeigte. Er meldete sich mit Tweets zu Wort, die ihm <strong>nicht nur Freunde </strong>eingebracht haben dürften:</p>



<p><em>&#8222;Katzen sind Serienmörder mit Plüschtierimage und gehören hinter Schloß und Riegel!&#8220;</em> lautete einer seiner Sprüche. Er meinte das nicht <strong>als Scherz:</strong> Hofheims Förster hat offenbar etwas gegen Katzen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Katzen-Tweet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="165" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Katzen-Tweet.jpg" alt="Katzen Tweet" class="wp-image-43511" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Katzen-Tweet.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Katzen-Tweet-300x77.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tweet vom Hofheimer Förster Leonhardt: Katzen sind für ihn Serienmörder.</figcaption></figure>
</div>


<p>Als die<strong> &#8222;Letzte Generation&#8220; </strong>die Spitze eines Berliner Weihnachtsbaumes absägte, beschimpfte er sie als <em>&#8222;Vollidioten&#8220;</em>.</p>



<p><strong>Eine ausgeprägte Aversion</strong> hegt der Mann offenbar gegen <strong>Grüne, gegen SPDler und gegen Linke</strong>. Das zeigt er offen und nimmt dabei auch<strong> kein Blatt vor den Mund</strong>:</p>



<p><strong>Baerbock</strong> <em>&#8222;erweist sich zusehends zu einer phänomenalen Personalinjurie&#8220;</em>, lautete eine Leonhardt-Weisheit.</p>



<p>Und über den <strong>Kanzler</strong> verbreitete er: Scholz habe <em>&#8222;keinen Fettnapf auslassen wird, damit habe ich gerechnet. Jetzt ist er allerdings in eine Fettwanne gestiegen&#8230;&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="820" height="260" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Tweet-Scholz.jpg" alt="Tweet Scholz" class="wp-image-43508" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Tweet-Scholz.jpg 820w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Tweet-Scholz-300x95.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Tweet-Scholz-768x244.jpg 768w" sizes="(max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption class="wp-element-caption">Leonhardt-Tweet zu SPD-Kanzler Scholz.</figcaption></figure>
</div>


<p>Und noch so ein <strong>typischer Leonhardt-Tweet</strong>: <em>&#8222;Leistungsträger in der Gesellschaft müssen gegen den sozialromantischen Größenwahn von Die Grünen, die Linke und SPD geschützt werden.&#8220;</em></p>



<p>Heute muss Leif Leonhardt offenbar <strong>selbst geschützt werden</strong> – vor wem auch immer:</p>



<p><strong>Ein zwei Meter hoher Lamellenzaun</strong> soll ihm <strong>ein sichtgeschütztes Leben</strong> in der Försterei ermöglichen. Die Mitteilung aus dem Rathaus, man sage <strong>aus ermittlungstaktischen Gründen</strong> nicht mehr, klingt, als werde der Mann selbst zwei Jahre<strong> nach der ominösen Reizgas-Attacke </strong>noch immer <strong>als gefährdet</strong> eingestuft.</p>



<p>Kann man den Revierförster überhaupt<strong> </strong>noch<strong> allein durch den Wald laufen lassen</strong>?&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Magistrat: Brut- und Setzzeit interessiert im Stadtwald nicht</h2>



<p>Uns stellt sich ein weitere Frage: Seit 2021/22 wurden <strong>keine neuen Angriffe </strong>auf Leonhardt gemeldet – warum musste der Zaun<strong> ausgerechnet jetzt</strong>, während der Brut- und Setzzeit, aufgestellt werden?</p>



<p>Im Hofheimer Rathaus hat man dazu <strong>eine ganz eigene Erklärung</strong> parat: Die Försterei liege <strong>im Wald</strong> – die Brut- und Setzzeit aber gelte nur für Flächen <strong>außerhalb des Waldes</strong>. Die Rodungsarbeiten seien <strong>zulässig</strong> gewesen.</p>



<p>Nun liegt, wir haben nachgeschaut, das Gelände der Försterei laut <strong>Flächennutzungsplan</strong> nicht im Wald, sondern<strong> im sogenannten &#8222;Außenbereich&#8220;</strong>&#8230;</p>



<p><strong>Vier Wochen</strong> brauchte man im Rathaus, um eine entsprechende Anfrage von uns zu beantworten. Dann teilt der Rathaussprecher mit, dass man das <strong>ganz anders</strong> sehe.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-1.jpg" alt="Foersterei 1" class="wp-image-43498" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Foersterei-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Haus, das die Stadt dem Hofheimer Förster auf dem Kapellenberg vermietet. Rechts ist ein Teilstück des neuen Holzzauns zu sehen, mit dem das Grundstück eingegrenzt wurde.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die <strong>Originalantwort</strong> aus dem Rathaus lautet:</p>



<p><em>&#8222;Die Fläche des Forsthauses ist laut Regionalem Flächennutzungsplan zwar als Grünfläche (z.B. mit Zweckbestimmung Tiergehege oder anderen vergleichbaren Flächennutzungen) ausgewiesen, dies ist aber nicht relevant für eine rechtliche Zuordnung zum Wald. Dafür ist die Aufnahme der Fläche im Betriebswerk (Forsteinrichtungswerk) maßgebend, wobei das Forsthausgrundstück hier zwar als ,Nichtholzboden&#8216; ausgewiesen ist, aber trotzdem zur Waldfläche gehört.&#8220;</em></p>



<p>Das soll wohl heißen:</p>



<p><strong>Im Wald </strong>muss sich die Stadt Hofheim – nach Meinung des Magistrats – <strong>nicht um die Brut- und Setzzeit kümmern</strong>. Die Stadt darf im Wald, wann immer sie will, <strong>Hecken roden</strong>. Und sie darf im Wald auch jederzeit und überall, wenn&#8217;s ihr gefällt, <strong>zwei Meter hohe Zäune</strong> aufstellen.</p>



<p>Es klingt wie:</p>



<p>Im <strong>Stadtwald</strong> kann die Hofheimer Stadtverwaltung machen, <strong>was sie will.</strong></p>



<p>Während der Brut- und Setzzeit sind Tiere im Allgemeinen natürlich <strong>besonders zu schützen</strong>.</p>



<p>Aber im Hofheimer Stadtwald ist <strong>keine Rücksichtnahme</strong> geboten.</p>



<p>Scheint zumindest <strong>der</strong> <strong>Hofheimer Magistrat</strong> zu glauben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grüne Kreisdezernentin reagiert bürokratisch kalt</h2>



<p>Wir haben bei der übergeordneten Behörde nachgefragt, im Landratsamt, wo <strong>Madlen Overdick</strong> hauptamtlich für den Naturschutz zuständig ist. Auf der<strong> Internetseite des Main-Taunus-Kreises</strong> veröffentlicht <strong>die Grüne</strong> allerlei Beiträge, die glauben machen sollen, sie sei um das Wohl der Tiere bemüht (<a href="https://www.mtk.org/Umsichtig-sein-und-Arten-schutzen-10172.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, <a href="https://www.mtk.org/Rucksicht-ist-Artenschutz-9544.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="https://www.mtk.org/Wildtiere-in-Ruhe-lassen-7585.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>). Sie lässt sich unter anderem mit dem Satz zitieren: <em>„Rücksicht ist auch ein Beitrag zum Artenschutz im Main-Taunus-Kreis.“</em></p>



<p>Wir wollten von Frau Overdick wissen, wie sie die <strong>Rodung einer Hecke während der Brut- und Setzzeit</strong> bewertet. Ihre Antwort klingt <strong>bürokratisch kalt</strong> und<strong> desinteressiert: </strong></p>



<p><em>&#8222;Da das fragliche Grundstück in Hofheim im Wald liegt, waren Rodungen kein Verstoß gegen das Naturschutzgesetz und auch während der Brut- und Setzzeit erlaubt.&#8220;</em> Das zuständige <strong>Forstamt</strong> müsse nur darauf achten, dass <strong>keine</strong> <strong>Artenschutz-Bestimmungen</strong> verletzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltministerium sucht noch nach einer Antwort</h2>



<p>Die Hofheimer Ortsgruppe im <strong>Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland</strong> (BUND) wurde bereits <strong>von</strong> <strong>empörten Bürgern</strong> über die Rodungsarbeiten alarmiert. Der Verein sieht das Vorgehen der Stadtverwaltung <strong>zunehmend kritisch</strong>:</p>



<p>So sei im Stadtwald <em>&#8222;auf mindestens sechs Kilometern links und rechts der Wege gerodet und gemulcht worden&#8220;</em>, teilweise <strong>bis zu zehn Meter tief in den Wald hinein</strong>. Die Maßnahmen seien <strong>keineswegs</strong> <strong>jahreszeitlich</strong> <strong>zwingend</strong> gewesen: <em>&#8222;Die Rodungsarbeiten wie auch die Errichtung eines Sichtschutzzaunes zum Schutz der Privatsphäre hätten auch gut außerhalb der Brutzeit durchgeführt werden können&#8220;</em>, heißt es in einer Stellungnahme des BUND.</p>



<p><strong>Tanja Lindenthal</strong>, die sich als Stadtverordnete der BfH (<a href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" rel="noopener">Bürger für Hofheim</a>) und im <a href="https://www.bund-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">BUND</a> engagiert, hat inzwischen das <strong>Umweltministerium in Wiesbaden</strong> eingeschaltet: Die Stadt Hofheim vertrete<em> &#8222;die Auffassung, dass es im Wald keine Vogelschutzzeiten gibt&#8220;</em> – ob die <strong>Rodungsarbeiten</strong> zur jetzigen Zeit und auch ein <strong>Sichtschutzzaun</strong> überhaupt <strong>zulässig</strong> waren, fragte sie schriftlich an. Das wolle man <em>&#8222;für ein künftiges rechtssicheres Handelns einfach grundsätzlich&#8220;</em> geklärt wissen.</p>



<p>Lindenthals Schreiben liegt dem hessischen Umweltministerium <strong>seit gut zwei Monaten</strong> vor. <em>&#8222;Die in Ihren berechtigten Fragen angesprochenen Sachverhalte bedürfen einer sorgfältigen Prüfung, daher bitte ich um Verständnis, dass die Beantwortung etwas dauern wird&#8220;</em>, heißt es in einem vertröstenden Zwischenbescheid.</p>



<p>Das es so lange dauert, erscheint <strong>schwer nachvollziehbar</strong>. Denn eigentlich ist längst alles gesagt: <em>&#8222;Der Erhalt der Artenvielfalt bestimmt die Waldbewirtschaftung&#8220;</em>, heißt es in einer <strong>Naturschutzleitlinie</strong>, die vom Umweltministerium herausgegeben wurde. Und weiter:<em> &#8222;Der Verzicht auf vermeidbare Störungen innerhalb von Brut- und Setzzeiten ist (&#8230;) als Element einer verantwortungsvollen Arbeit nicht mehr wegzudenken.&#8220;</em></p>



<p>Im konkreten Fall aber wird die Antwort vermutlich noch dauern. <strong>Das Ministerium</strong> wird seit Anfang dieses Jahres von <strong>Ingmar Jung</strong> geleitet.</p>



<p>Der Mann ist Mitglied der hessischen <strong>CDU</strong>.</p>



<p>Da tut man sich offensichtlich <strong>schwer</strong>, eine Antwort <strong>in Sachen Naturschutz </strong>zu geben.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege1.jpg" alt="Waldwege1" class="wp-image-43627" style="width:208px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege1-300x225.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Leser schickten diese Fotos aus dem Stadtwald.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1.jpg" alt="Cohausentempel1" class="wp-image-43625" style="width:208px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1-300x225.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Rodungsarbeiten trotz Brut- und Setzzeit – hier zum Beispiel am Cohausentempel.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege3.jpg" alt="Waldwege3" class="wp-image-43626" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege3.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege3-300x225.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Waldwege3-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Mulchmaßnahmen auf Wegen – auf wildlebende Tiere wird keine Rücksicht genommen.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/06/22/stadtwald-foerster-magistrat/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hofheims Grüne: Was interessiert Lorsbach, wenn&#8217;s um Karriere geht?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/10/20/gruene-und-lorsbach/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/10/20/gruene-und-lorsbach/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Al Wazir Tarek]]></category>
		<category><![CDATA[Kündiger Albrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Strauss Bianca]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=24869</guid>

					<description><![CDATA[Hofheims Grüne haben sich völlig verrannt: Zu den Sorgen der Lorsbacher wegen der einjährigen Straßen-Vollsperrung hört man von ihnen nichts. Auch das Bäume-Massaker am Heinrichsweg scheint sie nicht zu interessieren. Als sich kürzlich ein Kreisausschuss mit dem Lorsbach-Thema befasste, blieb die Grünen-Fraktionsvorsitzende – sie kommt aus Hofheim – stumm. In der Partei heißt es, sie habe ihre Gründe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Menschen in Lorsbach bleiben verzweifelt. Die einjährige Vollsperrung der Landstraße L3011 rückt näher – und die Politik eiert nur herum. Erst versagte die CDU-geführte Stadtverwaltung, jetzt schauen die Grünen nahezu demonstrativ weg. Demnächst soll der Kreistag einen Appell verabschieden, an den Formulierungen wird noch gefeilt: Möglichst harmlos müssen sie klingen, sonst wird die Mehrheit der Kreispolitiker wohl nicht zustimmen.</strong></p>



<p>Haben Sie schon mal von <strong>Bianca Strauss</strong> gehört? Die 53-Jährige ist Mitglied bei <strong>Hofheims Grünen</strong>, war zeitweilig Co-Vorsitzende der Stadtpartei und erlebte einen <strong>Hauch</strong> <strong>von</strong> <strong>Bekanntheit</strong>, als sie 2019 <strong>Bürgermeisterin</strong> von Hofheim werden wollte.&nbsp;</p>



<p>Der <strong>Kärrner-Arbeit </strong>auf Stadtebene hat sie den Rücken gekehrt, nachdem sie als Vorsitzende der <strong>Grünen-Kreistagsfraktion</strong> eine Koalition mit CDU und FDP eingegangen ist. Jüngst bot sich ihr eine Gelegenheit, sich als <strong>empathievolle Lokalpolitikerin</strong> zu beweisen – mit einem klaren Statement zu den <a href="https://hk-newsletter.de/2022/10/08/lorsbach-vor-vollsperrung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">drängenden Sorgen vieler Lorsbacher</a> und mit einer deutlichen Stellungnahme zum behördlich verordneten <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/29/stadtwald-hat-kein-fsc-zertifikat/#Heinrichsweg20220930" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bäume-Massaker am Heinrichsweg</a></strong>.</p>



<p>Doch Frau Strauss hat die Chance <strong>vertan</strong>. In einer Sondersitzung des Kreisbauausschusses kam von ihr nichts, <strong>nicht ein einziges Wort</strong>. Auf Nachfrage will sie erst nicht antworten, dann druckst sie herum: <em>&#8222;Das war ein reiner Arbeitsausschuss&#8220;</em>, sagt sie, da sollten <strong>Fachfragen</strong> beantwortet und <strong>keine politischen Statements </strong>abgegeben werden.</p>



<p>Diese Meinung dürfte sie exklusiv haben. In ihrer Partei vermutet man eine andere Erklärung für ihre nahezu <strong>provokative Abgewandtheit</strong>: Ihre <strong>Interessen </strong>hätten sich verschoben, heißt es da. Frau Strauss, die angeblich als <strong>freie Journalistin</strong> arbeitet (<strong>Arbeitsnachweise</strong> von ihr sind im Internet <strong>nicht</strong> zu finden, eine <strong>Webseite</strong> hat sie auch <strong>nicht</strong>; nach eigenen Angaben verfasst sie Texte für Kommunen und Firmen, <strong>nähere</strong> <strong>Angaben</strong> will sie <strong>nicht</strong> machen), also Frau Strauss sei inzwischen <em>&#8222;ganz scharf &#8220; </em>auf ein – bekanntlich gut dotiertes – <strong>Landtagsmandat</strong>. </p>



<p>Deshalb also: <strong>Frau-Strauß-Politik</strong>. Kopf in den Sand und Probleme ignorieren. Das wird man in <strong>Hofheim</strong> und vor allem in <strong>Lorsbach</strong> bestimmt verstehen: Wer in der Politik <strong>was</strong> <strong>werden</strong> <strong>will</strong>, muss sich manchmal selbst zurücknehmen. Man kann sich schließlich nicht um Alles und Jeden <strong>kümmern</strong>, oder?</p>



<p>Die <strong>persönliche Karriere</strong> ist <strong>wichtig</strong>!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lorsbach in Not: Hessen Mobil drängt zur Eile</h2>



<p>Die <strong>Sonder-Sitzung</strong> des Kreisbauaussschusses kannte nur ein einziges Thema: die drohende Vollsperrung der <strong>Landstraße L3011</strong> vor Lorsbach. In der sogenannten Klärwerkskurve fließt neben der Fahrbahn der <strong>Mühlgraben</strong>, und dessen <strong>Stützmauer</strong> ist  <strong>total marode</strong>. Sie zu reparieren dauert angeblich <strong>ein Jahr</strong>, und so lange soll die Straße nach Hofheim komplett <strong>abgeriegelt</strong> werden.</p>



<p>Es ist ein Thema, dass viele Menschen <strong>stark bewegt</strong>. Immerhin rund 50 kamen zur Sondersitzung, das ist<strong> ungewöhnlich</strong>. Sie erlebten Lokalpolitik live, das kann<strong> unerträglich</strong> sein.</p>



<p>Es fehlte: Hofheims einstmals große Lokalzeitung, das <strong>&#8222;Höchster Kreisblatt&#8220;</strong>. Die Redaktion findet immer neue Wege, ihre letzten Leser zu <strong>vergraulen</strong>. Neuerdings hat man sich von der Aktualität<strong> abgekoppelt</strong>: Leser müssen auf rückschauende Berichterstattung selbst bei Ereignissen, die die ganze Stadt bewegen, manchmal <strong>tagelang</strong> <strong>warten</strong>, nicht selten sogar <strong>ganz</strong> <strong>verzichten</strong>. Die Sondersitzung war dem Blatt <strong>keine Zeile</strong> wert, bis heute jedenfalls.</p>



<p>Die <strong>&#8222;Main-Spitze&#8220;</strong> dagegen, eine im Raum Rüsselsheim/Flörsheim erscheinende Lokalzeitung des Mainzer VRM-Verlages, veröffentlichte <a href="https://www.main-spitze.de/lokales/kreis-main-taunus/landkreis-main-taunus/ausschuss-des-main-taunus-kreises-beraet-verkehrsachse-2055169" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einen ausführlichen Bericht</a>. So wissen wir jetzt: Die Chance, dass die einjährige Vollsperrung noch vermieden werden kann, ist <strong>maximal minimal</strong>, eher noch geringer. Die Arbeiten sollen wie geplant im <strong>März nächsten Jahres </strong>beginnen: <strong>Eile</strong> sei geboten, hieß es, der Zustand der Stützmauer sei <strong>derart</strong> <strong>bedenklich</strong>, <em>&#8222;dass mittlerweile Sonderprüfungen&#8220;</em> durchgeführt werden müssten.</p>



<p>Die in der Sitzung anwesenden Mitarbeiter von Hessen Mobil wiesen laut &#8222;Main-Spitze&#8220; mehrfach darauf hin, dass <strong>eine einjährige Vollsperrung unumgänglich sei</strong>. Man werde aber in den Ausschreibungen eine „<a href="https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/informationen/glossar/beschleunigungsverguetung/" target="_blank" rel="noopener">Beschleunigungsvergütung</a>“ aufnehmen: Baufirmen wird eine <strong>Prämie</strong> gezahlt, wenn sie vor der vereinbarten Frist <strong>fertig</strong> werden. Das ist übrigens kein Entgegenkommen: Im Straßenbau sind solche&nbsp;Vereinbarungen <strong>durchaus</strong> <strong>üblich</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeister agiert populistisch gegen Landesbehörde</h2>



<p>Jedes von den Lorsbachern erhoffte <strong>Entgegenkommen</strong> – Bauarbeiten nochmals <strong>verschieben</strong>, Graben <strong>dauerhaft</strong> verrohren, neue Planung erstellen incl. <strong>Baustellenumfahrung</strong> <strong>mit</strong> <strong>Ampelschaltung</strong> – wird von Hessen Mobil abgelehnt, weil angeblich unmöglich. Die Stimmungslage gilt längst als <strong>verkantet</strong>, was einige Hofheimer Lokalpolitiker gerne Hessen Mobil zuschreiben. Ehrlicher wäre, wenn sie auch eine <strong>verkorkste</strong> <strong>Hofheimer</strong> <strong>Lokalpolitik</strong> als Ursache benennen würden:&nbsp;</p>



<p>Als Einwände gegen die geplante Vollsperrung <strong>noch möglich</strong> waren, duckte man sich im Hofheimer Rathaus weg. Überliefert ist die Aussage: <em>&#8222;Wir mischen uns nicht in die Arbeit anderer Behörden ein.“</em></p>



<p>Als die aufwendige Planung von Hessen Mobil dann <strong>fertig</strong> <strong>vorlag</strong> und vom zuständigen grünen <strong>Minister Tarek Al-Wazir</strong> abgezeichnet worden war, erwachte man. <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> schaltete prompt in den <strong>Empörungsmodus</strong> und mühte <strong>plumpen</strong> <strong>Populismus</strong>: Das Verhalten der Straßenbauer sei <strong>unkooperativ</strong> <strong>und</strong> <strong>unfreundlich</strong>, dazu <strong>unverschämt</strong> <strong>und</strong> <strong>arrogant</strong>, ließ er via Lokalzeitung verbreiten. Er verstieg sich sogar zu der Behauptung, <strong>keiner</strong> habe jemals <strong>gute</strong> <strong>Erfahrungen</strong> mit Hessen Mobil gemacht.</p>



<p>Ob derlei<strong> Ausfälligkeiten eines lokalen Amtsträgers</strong> bei der gewünschten <strong>Bewusstseinsänderung einer Landesbehörde </strong>hilfreich sind, darf <strong>bezweifelt</strong> werden.</p>



<p>Hinzu kommt, wir erinnern uns: Christian Vogt hatte dem hessischen Verkehrsminister vor zwei Jahren <strong>derb auf die Füße getreten</strong>. Tarek Al-Wazir hatte die <strong>Mietpreisbremse</strong> in der Kreisstadt <strong>verlängern</strong> wollen, wiederholt schrieb seine Behörde deshalb Hofheims Bürgermeister an. Doch der <strong>reagierte einfach nicht</strong> – bis die Frist <strong>abgelaufen</strong> war. Keine Mietpreisbremse in der Kreisstadt: Der <strong>Verdacht</strong> wurde laut, dass Vogt auf Wunsch <strong>parteiinterner</strong> <strong>Immobilienfreunde</strong> gehandelt habe. Als Stadtverordnete in einem <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> nach Aufklärung suchten, gab Vogt an, er habe die Schreiben aus Wiesbaden <strong>nicht gesehen</strong>; eine <strong>dienstliche E-Mail</strong> habe Al-Wazirs Ministerium sogar – Vogt gab sich auch damals richtig empört – an seinen <strong>Privat-Account</strong> geschickt&#8230;</p>



<p>Mit anderen Worten: <strong>Hofheims</strong> <strong>Bürgermeister</strong> schob die Gründe für den <strong>Verlust der Mietpreisbremse</strong> dem Ministerium von Tarek Al-Wazir zu. Und dieser Minister soll ihm jetzt in Lorsbach <strong>beistehen</strong> und Hessen Mobil <strong>zurückpfeifen</strong>?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bigotter Umgang mit der Natur: Grüne schauen weg</h2>



<p>Es sieht nicht gut aus um Lorsbach. Das liegt inzwischen auch an Hofheims Grünen, die früher Schlagworte wie <strong>Bürgernähe</strong> und <strong>politische</strong> <strong>Teilhabe</strong> auf ihre Fahnen geschrieben hatten – und heute eher an <strong>Parteiräson</strong> und die <strong>persönliche</strong> <strong>Karriere</strong> denken.</p>



<p>Tarek Al-Wazir, ihr <strong>Vorzeige-Minister</strong> in Wiesbaden, hat die Planung für die Baustelle incl. Langzeit-Vollsperrung genehmigt.</p>



<p>Sollen Hofheims Grüne deshalb mit ihm <strong>in Clinch gehen</strong>?</p>



<p><strong>Kritiker der Langzeit-Vollsperrung </strong>schlagen vor, dass man nur den kleinen Mühlgraben neben der Straße <strong>dauerhaft verrohren</strong> müsste, dann könne der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden – Problem gelöst. Das aber wurde vom Amt für Bauen, Umwelt, Wasser- und Bodenschutz in der Kreisverwaltung ausdrücklich und mit Hinweis auf eine angebliche Gesetzeslage abgelehnt. Verantwortlich in diesem Fall: <strong>Madlen Overdick, die grüne Beigeordnete</strong> in der Kreisverwaltung.</p>



<p>Sollen Hofheims Grüne etwa die eigene Frontfrau <strong>attackieren</strong> oder auch nur <strong>kritisch</strong> <strong>hinterfragen</strong>?</p>



<p>Selbst <strong>Naturschutz</strong> scheint für Hofheims Grüne kein Thema mehr: Dem kleinen Mühlgraben gewähren sie vollen <strong>behördlichen Schutz</strong>. Am Heinrichsweg dagegen wurden <strong>jede Menge dicker Bäume gefällt</strong>, damit Rettungsfahrzeuge während der Zeit der Vollsperrung durch den Wald düsen können: </p>



<p>Hofheims Grünen <strong>schauen weg</strong> und <strong>schweigen</strong>.</p>



<p>Die Sondersitzung des Kreisbauausschusses hätte die Stunde der Grünen-Fraktionsvorsitzenden werden können: Bianca Strauss hätte sich nur stark machen müssen – für die <strong>Nöte der Lorsbacher</strong> und gegen einen<strong> bigotten Umgang mit der Natur.</strong></p>



<p>Aber von ihr kam nichts. <strong>Gar nichts.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreistag plant Appell – nur harmlos muss er sein</h2>



<p>Jetzt heißt es warten: Am<strong> 31. Oktober</strong> soll sich der Kreistag nochmals mit dem Thema Lorsbach befassen<strong>. Linke, SPD und FWG </strong>wollen dann einen Appell an Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir beschlossen sehen.&nbsp;</p>



<p>Die Mehrheit in der <strong>CDU-Fraktion</strong> hat schon angedeutet, <strong>kein großes Interesse</strong> an einem Aufstand zu haben: Das <strong>Plangenehmigungsverfahren</strong> liege schließlich vor, da könne man nicht mehr viel machen.</p>



<p>Für die <strong>Grünen im Kreistag </strong>hat sich <strong>Albrecht Kündiger </strong>geäußert. Der ist in <strong>Kelkheim Bürgermeister</strong> und vertritt – ganz im Sinne seines Ministers – die Auffassung, die geplante Vollsperrung sei <em>&#8222;alternativlos&#8220;</em>, Tarek Al-Wazir habe <strong>alles richtig</strong> gemacht. </p>



<p>Frau Strauss wiederum sagt am Telefon, eigentlich sei der Kreis <strong>gar nicht zuständig</strong>, die Straßenbaustelle sei eigentlich nur eine <strong>Angelegenheit von Stadt und Land</strong>. Es klingt, als wolle sie als <strong>Kreistagsabgeordnete aus Hofheim</strong> mit den Problemen der Lorsbacher <strong>nicht belästigt</strong> werden.</p>



<p>Dann sagt sie auch, gegen einen Appell sei nichts einzuwenden, daran werde gerade  gearbeitet. Das stimmt:</p>



<p>Derzeit wird zwischen den Fraktionen um <strong>Formulierungen</strong> gerungen, die von der Mehrheit akzeptiert werden können: Das Ministerium möge alle erdenklichen Maßnahmen <strong>prüfen</strong>, die eine Vollsperrung verkürzen und eine einspurige Umfahrung ermöglichen, auch möge man einen Schichtbetrieb <strong>in Erwägung ziehen</strong>&#8230;</p>



<p>So <strong>irgendwie</strong> soll der Appell lauten. Nur nicht <strong>zu hart</strong>, lieber etwas <strong>sanfter</strong>: Denn nur dann wird im Kreistag die <strong>Koalition aus CDU, Grünen und FDP</strong> einverstanden sein.</p>



<p>Und dann wird auch <strong>Bianca Strauss</strong> ihre Hand zustimmend heben können. Für Hofheim, für Lorsbach.</p>



<p>Es sollte ihrer Polit-Karriere <strong>keinen Schaden </strong>tun.</p>



<p class="has-text-align-center">+ + + + +</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachtrag:  Grüne wählen Bianca Strauss zur Direktkandidatin</h2>



<p><strong>11. Dezember 2022</strong> – die Grünen im Main-Taunus-Kreis verschickten soeben eine Pressemitteilung, in der es wörtlich heißt:</p>



<p>&#8222;Als Direktkandidatin für den Wahlkreis 33, Main-Taunus II, wurde Bianca Strauß (52) aus Hofheim gewählt, sie ist zurzeit Co-Parteivorsitzende und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag. <em>„Die Menschen hier sehnen sich aufgrund der multiplen Krisen nach Zuversicht und Sicherheit. Wir müssen alles tun, um ihnen Halt zu geben in dieser turbulenten Zeit. Der Wandel unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit bietet uns große Chancen“, </em>ist Strauß überzeugt. &#8222;</p>



<p><em>&#8222;Die Menschen sehnen sich aufgrund der multiplen Krisen&#8220; </em>– das ist ebenso schreckliches Politiker-Sprech. Wer so über die Menschen und ihre Sorgen spricht, muss sich bereits ziemlich weit von ihnen entfernt haben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/10/20/gruene-und-lorsbach/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>8</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kriminalstatistik 2021: Ist Hofheims Polizei etwa gedopt?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 16:24:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beisheim Monika]]></category>
		<category><![CDATA[Bereiter Katharina]]></category>
		<category><![CDATA[Beyer Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Borroni-Reimer Sylvia]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Kübra]]></category>
		<category><![CDATA[Buchholz Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Dybus Bianca]]></category>
		<category><![CDATA[Esser Dr. Claus]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Feist Gaby]]></category>
		<category><![CDATA[Feuser Nicolas]]></category>
		<category><![CDATA[Gencer Fatma]]></category>
		<category><![CDATA[Gilberto Pietro]]></category>
		<category><![CDATA[Gommermann Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Haas Meike]]></category>
		<category><![CDATA[Hein Julia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolb Thilo]]></category>
		<category><![CDATA[Krehan Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreische Sabine]]></category>
		<category><![CDATA[Leber Severin]]></category>
		<category><![CDATA[Lederer Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Leister Bärbel]]></category>
		<category><![CDATA[Leonhardt Marion]]></category>
		<category><![CDATA[Mock Hans-Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Mükker Roger]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Post Andrea]]></category>
		<category><![CDATA[Prokop Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Reimer Marcel]]></category>
		<category><![CDATA[Reimer Stephan]]></category>
		<category><![CDATA[Rüth Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Sahin Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Sapsizoglu Sevgi]]></category>
		<category><![CDATA[Schatz Martin]]></category>
		<category><![CDATA[Schmelz Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Schmitt Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Schmitt Julia]]></category>
		<category><![CDATA[Schrey Prof. Dr. Joachim]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Spitz Guido]]></category>
		<category><![CDATA[Spitz-Zipper Nora-Gudrun]]></category>
		<category><![CDATA[Stahl-Buhl Dr. Esther]]></category>
		<category><![CDATA[Studenroth Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Thiel Dr. Stephan]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weydmann-Kühn Marie]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedemann Paul]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesner Friederike]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Jascha]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=21619</guid>

					<description><![CDATA[Die Kriminalstatistik 2021 der Hofheimer Kripo wurde letztens vorgestellt. Es ist ein Phänomen: Die Zahl der Straftaten im Main-Taunus-Kreis geht angeblich seit Jahren zurück, während zugleich die Aufklärungsquote immer besser wird. Kann das wirklich sein? Im Sport würde man angesichts immer neuer "Rekorde" Doping vermuten. Wir haben uns das Werk etwas genauer angesehen: Selbst die Polizei warnt davor, die Zahlen voreilig zu bewerten.

Außerdem: Eine Hofheim-Straße jetzt auch in Italien – Ausgezeichnete Feuerwehrmänner – Kriftels CDU-Frauen wählten Vorstand – Ukraine-Benefizgala des Showspielhauses – BMW-Autoaufbrecher weiter aktiv – Video über Hofheims Rettungssanitäter – Termine, Termine – Kostenlose Werbung, u.a. für Bier in Flaschen, die ein echter Hofheimer unbedingt haben muss.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es kann gar nicht mehr allzu lange dauern, vielleicht ein paar Jährchen noch: Dann müssten wir in Hofheim und Kriftel – und überhaupt alle Menschen im Main-Taunus-Kreis – in einer wahrhaft vollkommenen Welt leben. Es wird keine Verbrechen mehr geben und keine Straftaten; sollten Bösewichter es wagen, hier aufzutauchen, kriegt die Polizei sie, garantiert! Solch&#8216; heile Zukunft verheißt uns die Polizeiliche Kriminalstatistik, wie sie alljährlich vom Landrat und von den Chefs der Hofheimer Polizei vorgestellt wird. Jedes Mal verkünden sie, dass die Zahl der Straftaten stetig abnehme und die Aufklärungsquote unaufhörlich steige. Letztens erzählten sie das wieder, und da wurden wir dann doch ein wenig nachdenklich: Kann das wirklich wahr sein? Oder wird bei der Statistik getrickst und getäuscht?</strong></p>



<p>The same procedure as every year: <strong>Michael Cyriax</strong>, der Chef der MTK-Kreisverwaltung, hatte letztens zur Pressekonferenz eingeladen, und auch die <strong>Spitzen der Hofheimer Kripo</strong> rückten dazu an. Vor den Vertretern der versammelten Lokalpresse schlug man sich gegenseitig auf die Schultern: <strong>Sind wir nicht gut?</strong></p>



<p>Eine rein rhetorische Frage war das, sie meinen es wirklich <strong>ernst</strong>! Das Kreisblatt fasste die Stimmungslage in fetten Lettern so zusammen:<em> &#8222;Polizei: Wir werden immer besser&#8220;</em>. Diese <strong>behördliche</strong> <strong>Selbsteinschätzung</strong> aber wäre, wenn die Zahlen nicht lügen, gewaltig <strong>untertrieben</strong>:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="479" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik.jpg" alt="Kriminalstatistik" class="wp-image-21718" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Kriminalstatistik-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Dynamisch und erfolgreich präsentiert sich die Polizei im Main-Taunus-Kreis: Hier die erste Seite der amtlichen Kriminalstatistik 2021. </figcaption></figure></div>



<p>Im letzten Jahren wurden im Main-Taunus-Kreis nur noch <strong>9.429 Straftaten</strong> registriert: <em>&#8222;Das ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 1981.&#8220;</em></p>



<p>Um die Zahlen vergleichbar zu machen, werden sie auf 100.000 Einwohner umgerechnet: Diese &#8222;<strong>Häufigkeitszahl</strong>&#8220; rutschte <em>&#8222;auf das tiefste jemals erreichte Niveau&#8220;.</em></p>



<p>Gleichzeitig war die Polizei <strong>erfolgreich</strong> wie nie zuvor, ihre <strong>Aufklärungsquote</strong> übertraf alles Dagewesene: <em>&#8222;Prozentual wurden so viele Verbrechen aufgeklärt wie noch nie.&#8220;</em></p>



<p>Die <strong>Superlativ-Zitate</strong> haben wir der offiziellen <a href="https://www.mtk.org/Dreifaches-Rekordjahr-bei-der-Polizei-10452.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> entnommen, die der Landrat zur Vorstellung der <strong>Kriminalstatistik</strong> <strong>2021</strong> hatte schreiben lassen. Die Lokalzeitung hinterfragte nicht, sondern verbreitete die Botschaft <strong>folgsam</strong> weiter: <em>&#8222;Aufklärungsquote im MTK war noch nie so hoch – Zahl der Straftaten sinkt weiter.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kriminalstatistik 2021: immer neue Super-Superlative</h2>



<p>Die meisten Menschen sind geneigt, einer <strong>gewichtigen Kreisbehörde</strong>, <strong>altgedienten Kriminalbeamten</strong> und <strong>ehrbaren Lokalredakteuren</strong> Glauben zu schenken. Doch selbst dem  <strong>Vertrauensseligsten</strong> müssten beim Rückblick auf die vergangenen Jahre leise Zweifel kommen: Kann das wirklich alles so stimmen? Die <strong>Super-Super-Erfolge</strong> unserer Polizei in 2021 waren ja nicht die <strong>Ausnahme</strong>! Sie sind inzwischen die Regel, schauen wir uns die letzten fünf Jahre an:</p>



<p>Als die <strong>Kriminalstatistik 2017</strong> vorgestellt wurde, bilanzierte der Landrat: Es seien <em>&#8222;noch weniger Straftaten verübt (worden) als im Jahr zuvor, und die Aufklärungsquote erreichte ein neues Rekordhoch&#8220;</em>.</p>



<p>Zur<strong> Kriminalstatistik 2018 </strong>verkündete der Landrat: <em>&#8222;Der Statistik zufolge ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. (&#8230;) Die Aufklärungsquote von 59,7 Prozent war die dritthöchste jemals verzeichnete.&#8220;</em></p>



<p>Zur <strong>Kriminalstatistik 2019</strong> teilte der Landrat mit: <em>&#8222;Der Statistik zufolge ist die Zahl der Straftaten im vergangenen Jahr erneut deutlich zurückgegangen (&#8230;)&nbsp;Die Aufklärungsquote von 59,9 Prozent war die zweithöchste jemals verzeichnete.&#8220;&nbsp;</em></p>



<p>(Einschub: Sollten Sie über die <strong>identischen</strong> <strong>Formulierungen</strong> in 2018 und 2019 stolpern – das ist hier <strong>kein</strong> <strong>Fehler</strong>. Es handelt sich um Originalzitate aus den Pressemitteilungen des Landratsamtes; offenbar arbeitet man mit<strong> copy &amp; paste</strong>.)</p>



<p>Als der Landrat die <strong>Kriminalstatistik 2020</strong> vorstellte, mussten Super-Superlative her: <em>&#8222;Fallzahlen auf Tiefststand&#8220;</em>. Nur noch 9.625 registrierte Straftaten – <em>&#8222;der niedrigste Wert seit mehreren Jahrzehnten&#8220;. </em>Gleichzeitig wurde die Aufklärungsquote von 60,7 Prozent als <em>&#8222;Top-Aufklärungsquote&#8220; </em>bejubelt: Das sei <em>&#8222;die höchste je im Main-Taunus-Kreis gemessene Quote&#8220;</em>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1.jpg" alt="Kriminalstatistik" class="wp-image-21647" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1-300x154.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/aufklaerung_und_so-1-768x394.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Diese Darstellung zeigt die Entwicklung der Straftatenzahlen in den letzten fünf Jahren im Main-Taunus-Kreis. Rot: die Aufklärungsquote, die rasant ansteigt.</figcaption></figure></div>



<p>Und damit kommen wir zur aktuellen <strong>Kriminalstatistik 2021</strong>: Erneut ein Tiefststand bei den Straftaten – <em>&#8222;Rekord!&#8220;</em> Dazu die niedrigste Häufigkeitszahl ever ever – <em>&#8222;Rekord!&#8220;</em> Und schließlich ein neuer Höchststand bei der Aufklärung – <em>&#8222;Rekord!</em>”</p>



<p><em>&#8222;Dreifaches Rekordjahr bei der Polizei&#8220;</em> frohlockte der Landrat. Keine Frage: Die Polizei leistet g<strong>ute, ja sehr gute Arbeit</strong>. Aber kann es wirklich sein, dass die Statistik am Ende eines jeden Jahres ein klitzekleines Bißchen besser ausfällt als im Vorjahr? Wie kriegen die das nur hin?</p>



<p>Im Sport würde man sofort <strong>Doping</strong> mutmaßen, also die Nutzung unerlaubter Methoden zur <strong>Steigerung der Leistung</strong>. Hier drängt sich diese Frage auf: Können wir der Statistik, können wir den Zahlen unserer Polizei eigentlich noch <strong>Glauben</strong> <strong>schenken</strong>?</p>



<p>Oder <strong>gaukeln</strong> uns Landrat und Kripo alljährlich <strong>eine heile Welt</strong> vor, in der es sich vorgeblich sicher – ach was: <strong>am</strong> <strong>allersichersten</strong> leben lässt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Polizei warnt vor leichtfertigem Umgang mit Statistik</h2>



<p>Wir verraten <strong>kein Polizei-Geheimnis</strong>, wenn wir schreiben: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeichnet ein <strong>verzerrtes</strong> <strong>Trugbild</strong> von der Wirklichkeit. Die vorgelegten Zahlen spiegeln die wahre Kriminalitätslage <strong>in keiner Weise</strong> wider, auch wenn der Landrat uns alljährlich etwas anderes glauben machen will.</p>



<p><strong>Größte</strong> <strong>Schwachstelle</strong> in dem Zahlenwerk: Die Statistik erfasst <strong>ausschließlich</strong> <strong>Vergehen</strong>, die von der Polizei bearbeitet werden, sowie Tatverdächtige, die ermittelt werden konnten. Polizei-Experten sprechen von einem <strong>&#8222;Hellfeld der Kriminalität&#8220;</strong>.</p>



<p>Diese Zahlen aber leuchten nur einen<strong> Bruchteil der Wirklichkeit </strong>aus. Studien belegen: Das <strong>Dunkelfeld der Kriminalität</strong>, in dem die Polizei weder Täter noch Taten kennt, ist um<strong> ein Vielfaches größer.</strong></p>



<p>Eine weitere Besonderheit der amtlichen Kriminalstatistik: Dort werden ausschließlich <strong>Tatverdächtige</strong> gezählt, die angezeigt oder von der Polizei ermittelt wurden. Sollte sich im Zuge der Ermittlungen oder später vor Gericht herausstellen, dass <strong>Straftatbestände</strong> nicht oder ganz anders gegeben waren: Die Fälle bleiben als &#8222;aufgeklärte Straftaten&#8220; <strong>verbucht</strong>.</p>



<p>Schließlich gilt: Eine <strong>Intensivierung polizeilicher Kontrollen</strong> führt in der Regel dazu, dass die<strong> registrierten Kriminalität</strong> ansteigt. Mit anderen Worten: Wenn unsere Polizei <strong>weniger arbeitet</strong>, würde die Kriminalstatistik <strong>weniger Straftaten</strong> melden. Und der Landrat könnte im nächsten Jahr wieder jubeln: Die Zahl der Straftaten ist deutlich zurückgegangen.</p>



<p>Wollen wir das wirklich? </p>



<p>Die Beamten in der <strong>Polizeidirektion Main-Taunus</strong> geben zu, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) nicht <strong>die wahre Kriminalität</strong> abbildet: &#8222;<em>Die Aussagekraft der PKS wird besonders dadurch eingeschränkt, dass der Polizei ein Teil der begangenen Straftaten nicht bekannt wird.&#8220;</em> <strong>Wegen des Dunkelfeldes</strong> könne<em> &#8222;nicht von einer feststehenden Relation zwischen begangenen und statistisch erfassten Straftaten ausgegangen werden&#8220;.</em></p>



<p>Das ist unmissverständlich: Die vorgelegten Zahlen sind nur <strong>mit größter Vorsich</strong>t zu bewerten, warnt selbst die Polizei. In der Politik aber hat man an einer differenzierten Betrachtung wohl <strong>kein</strong> <strong>Interesse</strong>. Landrat Michael Cyriax jedenfalls lässt in seiner <strong>&#8222;Rekord&#8220;-Pressemitteilung</strong> die Schwachstellen des Zahlenwerks außen vor.</p>



<p>Der <strong>CDU-Politiker</strong>, der schwer unter Beschuss steht, weil er einen <strong>Luxus-Dachgarten</strong> statt Photovoltaik auf dem Kreishaus-Erneuerungsbau sehen will und zugleich die Behördenleitung weiter aufbläht, hat ein vitales Interesse daran, <strong>positive Nachrichten</strong> verkünden zu können. Dafür <strong>instrumentalisiert</strong> er die Kriminalstatistik. Und verbreitet, was die Leute gerne hören wollen:</p>



<p><em>&#8222;Der Main-Taunus-Kreis ist nach den Zahlen der jüngsten Polizeilichen Kriminalstatistik 2021 erneut sicherer geworden.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum die Polizei manchmal so erfolgreich ist</h2>



<p>Vom früheren US-Präsidenten Franklin Roosevelt ist der Satz überliefert: <em>&#8222;Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Schlucker je eine halbe Million.&#8220;</em>&nbsp;</p>



<p>So entstehen unsere <strong>Kriminalstatistiken</strong>: Es gibt Straftaten, bei denen sich unsere Polizei <strong>mega-erfolgreich </strong>präsentiert – <strong>Aufklärungsquote fast 100 Prozent</strong>. Beispiele aus dem Main-Taunus-Kreis:</p>



<p><strong>Erschleichen von Leistungen: </strong>370 Fälle, <strong>98,6</strong> <strong>Prozent</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Rauschgiftdelikte: </strong>668 Fälle, <strong>95,8 % </strong>aufgeklärt.</p>



<p><strong>Leichte Körperverletzung:</strong> 752 Fälle, <strong>94,7%.</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Bedrohung: </strong>315 Fälle,<strong> 93%</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Ladendiebstahl:</strong> 403 Fälle, <strong>86,6%</strong> aufgeklärt.</p>



<p>Es handelt sich um <strong>Straftaten</strong>, bei denen zu jeder nahezu Anzeige der Tatverdächtige gleich <strong>mitgeliefert</strong> wird. Der Aufklärungserfolg ist der Polizei also quasi <strong>zugefallen</strong>.</p>



<p>Daneben gibt es Straftaten, bei denen nur <strong>echte Ermittlungsarbeit </strong>zum Täter führt. Da sieht die <strong>Erfolgsstatistik</strong> der Polizei etwas anders aus:</p>



<p><strong>Sachbeschädigung:</strong> 1.227 Fälle, <strong>30,4% </strong>aufgeklärt.</p>



<p><strong>Wohnungseinbruch: </strong>132 Fälle, <strong>26,5% </strong>aufgeklärt.</p>



<p><strong>Diebstahl in/aus Autos:</strong> 311 Fälle, <strong>22,5%</strong> aufgeklärt.</p>



<p><strong>Schwerer Diebstahl in/aus Diensträumen:</strong> 146 Taten, <strong>17,8%</strong> aufgeklärt.</p>



<p>Aus diesem Zahlen-Mix wird alljährlich eine Statistik &#8222;gebastelt&#8220;. <strong>Hilfreich</strong> wirkt der Umstand, dass Straftaten erst <strong>bei Abgabe</strong> des Vorgangs an die Staatsanwaltschaft<strong> in die Statistik</strong> aufgenommen werden. Es heißt bei der Polizei, dass regelmäßig jede Menge Fälle<strong> ins nächste Jahr </strong>geschoben würden, damit die <strong>Bilanz</strong> wie gewünscht ausfällt:</p>



<p><strong>Immer neue</strong> <strong>Rekorde</strong> müssen her! Damit sich die Politik damit <strong>schmücken</strong> kann&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Sulzbach die Kriminalitäts-Hochburg im MTK?</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1.jpg" alt="Kriminalitätsstatistik" class="wp-image-21642" width="688" height="344" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1-300x150.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/kriminal-statistik1-768x384.jpg 768w" sizes="(max-width: 688px) 100vw, 688px" /></a><figcaption>Die Häufigkeitszahlen lassen einen Vergleich zu, in welchen Orten umgerechnet auf die Einwohnerzahl die meisten Straftaten passieren.</figcaption></figure></div>



<p>Wie sehr der <strong>oberflächliche Blick </strong>auf die Statistik <strong>trügen</strong> kann, lässt sich an einem konkreten Beispiel aufzeigen: In der 9.170 Einwohner zählenden Gemeinde <strong>Sulzbach</strong> wurden im letzten Jahr <strong>488 Straftaten</strong> registriert. Die Häufigkeitszahl (also Straftaten hochgerechnet auf 100.000 Einwohner) wird deshalb mit <strong>5.322</strong> angegeben: Das ist <strong>Rekord</strong> im Kreisgebiet!</p>



<p>Zum Vergleich: In <strong>Hofheim</strong> (1.613 Straftaten in 2021) wird die Häufigkeitszahl mit <strong>4.042</strong> angegeben, in <strong>Kriftel</strong> (448 Straftaten) liegt sie bei <strong>4019</strong>.</p>



<p>Den besten MTK-Wert liefert übrigens <strong>Bad Soden</strong> (643 Straftaten) mit einer Häufigkeitszahl von nur <strong>2.811</strong>.</p>



<p>In der Kriminalstatistik heißt es ausdrücklich: <strong>Bad Soden</strong> sei <strong>der sicherste Ort</strong> im Kreisgebiet. Im Umkehrschluss hätte man dann auch schreiben müssen: <strong>Sulzbach</strong> ist die <strong>Kriminellen-Hochburg</strong> im MTK.</p>



<p>Das eine wie das andere ist natürlich <strong>Unfug</strong>.</p>



<p><strong>Sulzbach</strong> hat das Einkaufszentrum MTZ –&nbsp;die Folge: <strong>106 Ladendiebstähle</strong> wurden im letzten Jahr in der Gemeinde gemeldet. Das ist auch so ein <strong>Rekord</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Kriminalstatistik</strong>: Keine andere Kommune im Kreisgebiet meldete so viele Ladendiebstähle (Hofheim <strong>86</strong>; Kriftel: <strong>1</strong>).</p>



<p>Während die <strong>&#8222;Hitliste der Straftaten&#8220;</strong> in nahezu allen Orten des Kreisgebietes von <strong>&#8222;Sachbeschädigung&#8220;</strong> angeführt wird, liegt nur in <strong>Sulzbach</strong> der <strong>Ladendiebstahl</strong> auf <strong>Platz 1</strong>: Dieses Delikt macht in der Gemeinde mehr als ein Fünftel aller in Sulzbach angezeigten Straftaten aus.</p>



<p>Ein solcher Ausreißer macht <strong>jede Statistik kaputt</strong> –&nbsp;einerseits.</p>



<p>Andererseits: Da bei der <strong>Anzeige eines Ladendiebstahls </strong>der Täter in der Regel gleich <strong>mitgeliefert</strong> wird, kann die Polizei in Sulzbach <strong>eine der besten Aufklärungsquoten </strong>im Kreisgebiet vorweisen: <strong>67,8 Prozent</strong>!</p>



<p>Für <strong>Bad Soden</strong> dagegen meldet die Polizei eine <strong>Aufklärungsquote</strong> von nur<strong> 58,3 Prozent</strong>. Das ist der schlechteste Wert im ganzen Kreisgebiet. Auch das wird in der Kriminalstatistik nicht extra erwähnt.</p>



<p>Von <strong>Winston Churchill</strong> ist der legendäre Ausspruch überliefert: <em>„Ich glaube&nbsp;keiner Statistik, die ich&nbsp;nicht selbst gefälscht&nbsp;habe.“</em></p>



<p>Ein Polizeibeamter sagte zum Umgang mit der Kriminalstatistik: <em>&#8222;Dass die Bevölkerung manipuliert wird, ändert sich vielleicht nie. Aber wenigstens sollte sie darum wissen.&#8220;</em></p>



<p>Das gilt auch im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">&#8222;Via Hofheim&#8220; liegt südlich von Neapel</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim.jpg" alt="20220504 Italien via Hofheim" class="wp-image-21629" width="640" height="365" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Italien-via-Hofheim-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem Beitrag des italienischen TV-Senders über die Einweihung der &#8222;Via Hofheim&#8220;.</figcaption></figure></div>



<p>Es gibt eine <strong>neue Straße </strong>in Italien, die heißt <em>&#8222;Via Hofheim&#8220;</em>. Zu finden ist sie etwas südlich von Neapel: im 1.500 Kilometer entfernten <strong>4.800-Seelen-Städtchen Buccino</strong>, das Hofheim seit knapp 15 Jahren mit einer <strong>Städtepartnerschaft</strong> verbunden ist. Eine Abordnung der Stadt Hofheim sowie des <strong>Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften</strong> war jetzt bei der &#8222;Einweihung&#8220; des Straßenschildes zugegen.</p>



<p>Auf der <a href="https://www.facebook.com/partnerstaedtehofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook-Seite</a> des Vereins Städtepartnerschaften berichten <strong>Stephan Reimer</strong> und <strong>Sylvia Borroni-Reimer</strong> über den Ausflug. Wir erfahren: <em>&#8222;Das neue Straßenschild und eine Informationstafel wurden feierlich enthüllt. Die Via Hofheim erstreckt sich aus dem alten Ortskern nahe der alten Kirche in Richtung dem Rathaus in einer Länge von ca. 350 Metern.</em>“</p>



<p>Der italienische Lokal-Fernsehsender <strong>Volcei Press</strong> berichtete über den Besuch aus Deutschland. Der Beitrag ist <a href="https://www.facebook.com/158664364209485/videos/509614580710374" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ausgezeichnete Feuerwehrleute</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr.jpg" alt="20220504 Feuerwehr" class="wp-image-21626" width="640" height="326" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220504-Feuerwehr-300x153.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Einige der ausgezeichneten Feuerwehrmänner mit den Rathaus-Chefs Christian Vogt und Wolfgang Exner.</figcaption></figure></div>



<p><strong>14 Hofheimer Feuerwehrleute</strong> wurden mit einer Anerkennungsprämie des Landes Hessen ausgezeichnet. <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> und <strong>Erster Stadtrat Wolfgang Exner</strong> würdigten bei einem <strong>Empfang im Rathaus</strong> den Einsatz der <strong>zwei Frauen und zwölf Männer</strong>. Die Anerkennungsprämie hat das <strong>Land Hessen</strong> als bisher einziges Bundesland im Jahr 2011 eingeführt; je nach Dienstzeit werden zwischen 250 und 1000 Euro ausgezahlt.&nbsp;</p>



<p>Feuerwehrleute verdienen unser aller <strong>Respekt</strong>! Hier die Namen der <strong>Ausgezeichneten</strong>:</p>



<p><strong>&#8230;für zehn Jahre Dienstzeit:</strong> <strong>Andreas Buchholz</strong>, Marxheim; <strong>Meike Haas</strong>, Hofheim; <strong>Julia Hein</strong>, Lorsbach; <strong>Martin Rüth</strong>, Wildsachsen; <strong>Martin Schatz</strong>, Hofheim; <strong>Dr. Stephan Thiel</strong>, Lorsbach; <strong>Paul Wiedemann</strong>, Lorsbach;</p>



<p><strong>&#8230;für 20 Jahre Dienstzeit: Jens Gommermann</strong>, Diedenbergen; <strong>Christian Lederer</strong>, Lorsbach;</p>



<p>.<strong>..für 30 Jahre Dienstzeit:</strong> <strong>Daniel Prokop</strong>, Hofheim;&nbsp;</p>



<p><strong>&#8230;für 40 Jahre Dienstzeit:</strong> <strong>Thilo Kolb</strong>, Langenhain; <strong>Jürgen Krehan</strong>, Langenhain; <strong>Roger Müller</strong>, Diedenbergen; <strong>Stefan Schmelz</strong>, Marxheim.</p>



<p>Die Pressestelle des Rathauses berichtet auf der städtischen Webseite (<a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093944.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gaby Feist bleibt Chefin von Kriftels CDU-Frauen</h1>



<p>Die Krifteler <strong>Frauen-Union</strong> gibt es seit elf Jahren. Jetzt wurde das Jubiläum gefeiert – nach den Wahlen zum Vorstand, deren Ergebnis auf <a href="https://www.facebook.com/Frauenunionkriftel/photos/a.1313591201985589/5452356501442351/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> verkündet wurde: Die Vorsitzende <strong>Gaby Feist</strong> und ihre Stellvertreterin <strong>Sabine Kreische</strong> wurden in ihren Ämtern bestätigt. <strong>Monika Beisheim</strong> übernimmt das Amt der Schriftführerin. Als Beisitzer wurden <strong>Bianca Dybus</strong>, <strong>Bärbel Leister</strong>, <strong>Marion Leonhardt</strong> sowie <strong>Tanja Seitz</strong> wiedergewählt. Neu im Vorstand sind <strong>Julia Schmitt</strong> und <strong>Marie Weydmann-Kühn</strong>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Infos aus den Rathäusern</h1>



<p><strong>Achtung, Staugefahr in der Rheingaustraße! </strong>An der Ecke zum Amselweg hat sich die Straße gesenkt, Grund ist ein Rohrbruch. Hier muss die Straße voraussichtlich bis Ende Mai halbseitig gesperrt werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000094063.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Stadtwerke Hofheim</strong> werden ab Montag, 9. Mai, das nördliche Kanalisationsnetz von Marxheim inspizieren. Autofahrer sollen bis Ende Mai nicht auf Kanaldeckeln parken. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093960.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Rund 300 Tüten mit Lebensmitteln</strong> sind im Rathaus Hofheim abgegeben worden: Sie sind für den Transport nach Pruszcz Gdański bestimmt. An Geldspenden für die polnische Partnerstadt sind mittlerweile rund 44.000 Euro eingegangen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093959.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Bürgerstiftung Hofheim </strong>und die Mainova AG haben für 6675 Euro insgesamt 102 Uniformen für die städtische Kinderfeuerwehr angeschafft.</p>



<p><strong>Die Senioren-Nachbarschaftshilfe</strong> unternimmt eine Tagesfahrt nach Darmstadt zur Mathildenhöhe und zur Grube Messel. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093948.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Zufriedenheit allenthalben</strong> mit dem ersten Hofheimer Präventionsmarkt. Die Rathaus-Pressestelle hat einen kleinen Bericht dazu verfasst. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093942.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Tolle Idee des Ausländerbeirats in Kriftel:</strong> Beiratsmitglied <strong>Fatma Gencer</strong> hat einen befreundeten Friseur angesprochen: <strong>Mert Akgül</strong> aus Frankfurt war sofort bereit, Flüchtlings-Kindern kostenlos die Haare zu schneiden.&nbsp;Der Bericht darüber ist <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/neuer-look-fuer-fluechtlingskinder/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu lesen.</p>



<p><strong>Zwei Schülerinnen </strong>hatten sich für den Girls- und Boys-Day bei der Gemeinde Kriftel angemeldet. Sie gingen mit dem Wassermeister und dem Hilfspolizist auf Tour. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/girls-schnupperten-in-maennerjobs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Mehr als 100 Zuhörer</strong> kamen zum ersten Konzert des Krifteler Musikforums seit Ausbruch der Pandemie. Auf der Bühne:<strong> Andrea Post</strong>&nbsp;und <strong>Friederike Wiesner</strong>. Einen Bericht über das Konzert gibt&#8217;s <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/musik-und-spenden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>&nbsp;<strong>Die Krifteler Sevgi Sapsizoglu und Kübra Buch </strong>sind zu Integrationslotsen ausgebildet worden. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/lotsen-helfen-bei-der-integration/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Showspielhaus: Benefiz-Gala für die Ukraine</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n.png" alt="278924455 4538843996215273 8773482912924517786 n" class="wp-image-21675" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n.png 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/278924455_4538843996215273_8773482912924517786_n-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p>Das Showspielhaus zeigt<strong> Solidarität mit der Ukraine </strong>und lädt zu einer großen <strong>Benefiz-Gala</strong> ein. Auf der Webseite heißt es: <em>&#8222;Unsere Antwort auf Hass und Hetze ist ein Abend voller Lachen, Liebe und Lebenslust. Dafür steht Kultur. Mit einem bunt gemischten Abend, vollgepackt mit Comedy, Kabarett und musikalischen Acts, wollen wir mit rund 1100 verfügbaren Tickets 50.000 Euro zusammenkriegen, um die Menschen zu unterstützen, denen so viel genommen wurde.&#8220;</em></p>



<p>Die Gala findet parallel im <strong>Showspielhaus</strong> und in der <strong>Stadthalle Hofheim</strong> statt. In der Pause wechseln <strong>alle</strong> <strong>Künstler</strong> die Location. <strong>Hans-Jürgen Mock</strong>, einer der Chefs des Theaters, macht noch einmal richtig Werbung für die Benefiz-Show.<strong> Bürgermeister Christian Vogt </strong>stellte ihm dafür sein Freitagsblick-Video zur Verfügung (<a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/1738727796458694" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>).</p>



<p>Das Showspielhaus ist bereits <strong>ausverkauft</strong>, in der Stadthalle aber sind <strong>noch Plätze zu vergeben</strong>. Die 50-Euro-Tickets gibt es <a href="https://www.showspielhaus.de/shows/voice-for-peace/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Mock: Der komplette Erlös &#8222;<em>geht zu 100 Prozent in die Ukraine&#8220;.</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">BMW-Aufbrecher sind weiter aktiv</h4>



<p>Mehrere Autos wurden in der Nacht auf Freitag in Hofheim <strong>aufgebrochen</strong>, wobei <strong>erheblicher</strong> <strong>Sachschaden</strong> entstand:</p>



<p>In der Innenstadt hatten es die Täter vor allem auf <strong>Wertsachen</strong> abgesehen, die in Autos zurückgelassen wurden: Vier Geschädigte zählte die Polizei bis Freitagmittag. Bereits am Mittwoch hatten zwei junge Männer &#8222;Am Untertor&#8220; die Seitenscheibe eines schwarzen BMW <strong>eingeschlagen</strong>: Sie ließen eine <strong>Umhängetasche samt Handy</strong> mitgehen. </p>



<p>In <strong>Marxheim</strong> waren wieder die <strong>BMW-Aufbrecher</strong> unterwegs, über deren Treiben der HK-Newsletter kürzlich berichtet hatte (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/04/10/banden-pluendern-bmw/">hier</a>): Die Täter schneiden sich durch das Blech der <strong>Fahrzeugtüren</strong> und bauen <strong>Lenkräder</strong>, <strong>Navigationsmonitore</strong> und <strong>Digitaltachos</strong> aus. Der Sachschaden könnte erneut <strong>im mittleren fünfstelligen Bereich</strong> liegen, so die Polizei.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Stromverteiler wurde umgerissen</h4>



<p>Unbekannte haben einen ein <strong>Stromverteilerkasten</strong> in der Nähe des Hofheimer Rathauses umgerissen. Dadurch entstand ein Sachschaden von <strong>rund 2.000 Euro</strong>. Die Stromversorgung wurde nicht beeinträchtigt. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Frau bei Unfall leicht verletzt</h4>



<p>Unfall auf der Berliner Straße in Hofheim: Eine <strong>37-jährige Autofahrerin </strong>übersah am Freitagmorgen in ihrem Renault bei der Einfahrt in einen Kreisverkehr einen Skoda: Bei dem Zusammenstoß entstand ein <strong>Schaden von rund 8.000 Euro</strong>. Die Frau wurde <strong>leicht</strong> <strong>verletzt</strong> und in ein Krankenhaus gebracht.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dAGSUKJ0LGk" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="359" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Retter-Video.jpg" alt="Die Kriminalstatistik 2021 der Hofheimer Kripo wurde kürzlich präsentiert, sie ist ein echtes Phänomen: Seit Jahren geht die Zahl der Straftaten stetig zurück, gleichzeitig steigt die Aufklärungsquote der Polizei. Kann das wirklich wahr sein? Wir haben uns das Zahlenwerk etwas genauer angesehen. Und auch herausgefunden: Selbst die Polizei warnt vor voreiligen Schlüssen!

Außerdem. Via Hofheim jetzt auch in Italien. – Auszezeichnete Feuerwehrmänner. – CDU-Frauen in Kriftel wählten Vorstand. – Große Ukraine-Benefizgala des Showspielhauses. – News aus den rRathäusern. – Termine,Termine! – Und kostenlose Werbung, u.a. für Bier in Flaschen, die ein echter Hofheimer haben muss." class="wp-image-21850" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Retter-Video.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Retter-Video-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Mit einem Klick aufs Bild kommen Sie direkt zum Youtube-Video.</figcaption></figure></div>



<p>Der Frankfurter Student und Fotograf <strong>Alexander Schmitt</strong> (22) hat einen Film über die <strong>Rettungs- und Notfallsanitäter des DRK Hofheim</strong> gedreht. Das 16-minütige Video ist auf <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dAGSUKJ0LGk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube</a></strong> zu finden. Schmitt schreibt dazu: Es gehe um Menschen, die täglich großem <strong>Stress</strong> ausgesetzt seien. Dass es in diesem Job nicht selten um <strong>Leben und Tod</strong> geht, hat er gekonnt eingefangen. Prädidat: <strong>sehenswert</strong>!&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day!</h1>



<p><strong>Nach längerer Corona-Auszeit starten in Hofheim und Kriftel viele Vereine und Organisationen wieder voll durch. Hier ausgewählte Mai-Termine:</strong></p>



<p><strong>Der VCP-Pfadfinderstamm Dietrich von Bern </strong>wird 75: Das Jubiläum wird an diesem Samstag, 7. Mai, am Sportpark Heide gefeiert. Mehr <a href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In der Kindertagesstätte „Am Steinberg“</strong> findet an diesem Samstag, 7. Mai, ab 11 Uhr ein Open-Air-Basar „Alles rund ums Kind“ statt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/events/Mai_2022/openairbasar.php?fbclid=IwAR11shuIHtUX46gE3BBFQzLT9elQvy0nN0Kh3y4C2qKpa7g3xyWbV3NEkCg" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Kolpingsfamilie</strong> lädt zur Maiandacht an der Bergkapelle. Termin: 8. Mai um 15 Uhr. (<a href="https://stpup.de/index.php/aktuelles-pfarrblatt/947-kolping-maiandacht" target="_blank" rel="noopener">hier</a>)</p>



<p><strong>Die Thomaskirche </strong>lädt zu einer musikalischen Abendandacht am 8. Mai um 18 Uhr ein: <strong>Nora-Gudrun Spitz-Zipper</strong> (Oboe) und <strong>Guido Spitz</strong> (Fagott) musizieren mit Dekanatskantorin <strong>Katharina Bereiter </strong>(Orgel). Mehr <a href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Reit-und Fahrverein Hofheim</strong> veranstaltet am 14./15. Mai ein Turnier mit Dressur- und Springprüfungen bis Klasse L. Ort: der Reitplatz am Ende der Kurhausstrasse (vor Hotel Burkartsmühle). Mehr <a href="https://www.reit-und-fahrverein-hofheim.de/?loadCustomFile=Turnier_2022/Zeiteinteilung_Hofheim_2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Freiwillige Feuerwehr Marxheim</strong> lädt zu einem Tag der offenen Tür ein – am Sonntag, 15. Mai, ab 11 Uhr. Mehr <a href="https://www.feuerwehr-marxheim.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Trio „Reveal“ </strong>spielt am 21. Mai um 19 Uhr im Landratsamt in Hofheim. Drei Musiker und drei Musikkulturen – mehr <a href="https://www.mtk.org/Weltmusik-aus-Hofheim-10470.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Familienzentrum Kriftel</strong> und <strong>Charly Braun</strong>&nbsp;vom&nbsp;<a href="https://www.spiel-punkt.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spiel-Punkt Kriftel</a>&nbsp;laden Väter&nbsp;mit ihren Kindern ab 6 Jahren zur Papa-Kind-Gruppe ein. Los geht&#8217;s am 22. Mai um 10.30 Uhr. Mehr <a href="https://familienzentrum-kriftel.de/aktuelles/neustart-der-papa-kind-gruppe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Männerballett „Le Fiasco“</strong> vom Krifteler Karnevals-Klub lädt zum Vatertag ein: Am 26. Mai von 10 bis 21 Uhr gibt&#8217;s Worscht vom Grill, Bier vom Fass und Apfelwein aus Kriftel vor der Kleinen Schwarzbachhalle.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier entdeckt</h1>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Was wird aus dem Exerzitienhaus?</h4>



<p>Die <strong>Franziskaner</strong> werden bis Ende des Jahres Hofheim <strong>verlassen</strong>. Dabei bleibt&#8217;s definitiv. Und es bleibt auch dabei, dass die <strong>Zukunft des Exerzitienhauses</strong> unklar ist. Das Kreisblatt berichtet über eine Gruppe &#8222;Bürger für das Exerzitienhaus&#8220;, die ein Konzept für ein &#8222;Haus der Stille und Begegnung&#8220; erarbeitete und einen Sozial-Investor habe finden können. Die Pläne seien bei Vertretern des Ordens <em>&#8222;auf großes Interesse gestoßen&#8220;</em>. Aber die Gruppe, als deren Sprecher<strong> Professor Dr. Joachim Schrey</strong> und <strong>Dr. Esther Stahl-Buhl</strong> auftreten, ist nicht alleiniger Interessent. Die <strong>Entscheidung</strong>, wer den Zuschlag bekommt, soll – angeblich – bis<strong> Ende des Jahres</strong> fallen. Ob dabei nach <strong>Angebot</strong> oder nach <strong>Konzept</strong> entschieden wird, haben die Franziskaner noch nicht zu erkennen gegeben. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Montessori: Schüler in Container</h4>



<p>Die <strong>Montessori-Schule in Marxheim</strong> wächst. Der Trägerverein lässt deshalb einen Containerbau errichten, um in den nächsten Jahren genügend Raum für Schüler zu haben. Der Kaufmännische Direktor der Schule, <strong>Ralf Beyer</strong>, beziffert die Kosten auf 320.000 Euro, schreibt das <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-montessori-schule-erweitert-ihre-oberstufe-91518584.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwei Auszeichnungen für einen Sänger</h4>



<p><strong>Ungewöhnliche Doppel-Ehrung: </strong>Für seine Mitgliedschaft im Deutschen Sängerbund erhielt der Krifteler <strong>Severin Leber</strong> vor kurzem eine Urkunde für <strong>60 Jahre aktives Singen</strong> in verschiedenen Chören, wie die <a href="https://www.verlag-dreisbach.de/home/krifteler-nachrichten/rund-um-kriftel/saengerleben-ueber-sechs-jahrzehnte-id23469.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Krifteler Nachrichten</a> berichteten. Allein <strong>50 Jahre </strong>hiervon singt er mit beim <a href="https://www.liederkranz-kriftel.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gesangverein Liederkranz Kriftel</a>, wofür Leber eine zweite Urkunde überreicht wurde.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Kostenlose Werbung</h1>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="638" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell.jpg" alt="20220506 Taunus Hell" class="wp-image-21714" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell.jpg 638w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/05/20220506-Taunus-Hell-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 638px) 100vw, 638px" /></a><figcaption>Das &#8222;must have&#8220; für echte Hofheimer: Das &#8222;Taunus Hell&#8220; der Hofheimer Braumanufaktur gibt&#8217;s ab sofort auch in Flaschen.</figcaption></figure></div>



<p>Endlich! <strong>Marcel Reimer und Jascha Wolf</strong> von der <strong>Hofheimer Braumanufaktur</strong> – im HK-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/10/braumanufaktur-und-taunus-hell/">hier</a> vorgestellt – starten langsam durch und bieten ihr lecker Bier jetzt auch in Flaschen an. Der erste Verkauf von Kisten voll <strong>&#8222;Taunus Hell&#8220;</strong> findet an diesem Samstag, 7. Mai, von 12 bis 15 Uhr an der Ostpreußenstraße 2A in Marxheim statt. Dazu gibt es Worscht vom Grill und ein Fässchen zum Probieren.</p>



<p>Wer den Jung-Unternehmern helfen kann: Sie suchen noch einen Lagerraum, möglichst in der Kreisstadt, möglichst 150 bis 200 Quadratmeter groß. Kontakt am besten per E-Mail: <a href="mailto:info@taunus-braumanufaktur.de">hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ort der Begegnung für junge Familien</h4>



<p>In Kriftel gibt es jetzt einen <a href="https://minime-loft.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Mini &amp; Me Loft – Taunus Family Club&#8220;</a>. Inhaberin <strong>Tanja Sahin</strong> möchte einen Ort der Begegnung für die <strong>ganze Familie</strong> schaffen. Mit Kursen zur Geburtsvorbereitung, Yoga für Schwangere, Babymassage und dem „Mini &amp; Me-Treff“ will sie Eltern in vielen Situationen helfen. Auch Rückbildungskurse, das Kanga Training sowie spezielle Angebote für Eltern von Sternenkindern und die Bewältigung von Geburts-Traumata sind Bestandteil der Arbeit. Mehr <a href="https://minime-loft.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Taunus-Barber</strong>: Ein Friseur nur für Männer </h4>



<p>Ebenfalls neu in Kriftel: der erste Herren-Friseur der Gemeinde –<strong> &#8222;Taunus-Barber&#8220;</strong> – hat im Gewerbegebiet neben dem Showspielhaus eröffnet. <strong>Armando Arman</strong> zeigt Fotos aus dem Geschäft in der Facebook-Gruppe <a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=699550497957704&amp;set=pcb.954328558584596" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Hofheim/Kriftel/Hattersheim&#8220;</a>, er bekommt durchweg positive Kommentare. Nur eine Frau klingt etwas klagend: Endlich ein Friseur direkt vor der Haustür – und dann ist&#8217;s ein Männerfriseur. Ihr antwortet <strong>Pietro Gilberto</strong> (er hat kürzlich den Vodafone-Shop nebenan eröffnet):<em> &#8222;Auf Anfrage machen die Jungs auch Frauenschnitte.&#8220;</em> </p>



<h4 class="wp-block-heading">Weine aus Sizilien zum Probieren</h4>



<p><strong>Der</strong> <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/?__cft__%5B0%5D=AZXWaKA3gerkIrXI7-klkqSX3-HYlu38gVwkqNa4Gk_xOIbC__xlxs5nR3s5ztbqddYc8YTB4tDMEYT7WmSHeOmwZ7-rdDK8zbZm3nR5Ok-C5SbHrJ3eixc4OhNnCpUmiNOMtGDbA5Ji2xuYmyHB_lbpnt1kqyK9nqN-GrS-WwhZIdOxGTf2SzKuYDDXd9hQyXiupR1HwN3sQAuiwhWn8UzA&amp;__tn__=-UC,P-y-R" target="_blank" rel="noopener"><strong>Coppola Distribution Service</strong></a> lädt zu einem <strong>Pop-up-Tasting sizilianischer Weißweine</strong> ein. Für Kenner und Genießer: Drei der vier Weine sind aus autochthone Reben hergestellt, die nur auf Sizilien angebaut werden – <strong>Grillo, Zibibbo und Catarratto</strong>. Angeboten wird auch ein <strong>Viognier</strong>, der ebenfalls auf Sizilien angebaut wird. Beginn ist am 13. Mai um 16 Uhr am Holzweg 28-32 in Kriftel. Infos <a href="https://www.facebook.com/116853646390441/photos/a.116870596388746/765520718190394/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Physiotherapiepraxis mit neuem Inhaber</h4>



<p>Die <strong>Massagepraxis Studenroth </strong>in der Krifteler Richard-Wagner-Straße 13 hat einen neuen Inhaber: Der seit 18 Jahren dort beschäftigte Physiotherapeut <strong>Nicolas Feuser</strong> führt die <a href="http://www.physio-feuser.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Praxis</a> unter seinem Namen weiter. Auf <strong>Manfred Studenroth</strong> werden die Patienten nicht verzichten müssen, er wird immer wieder mal aushelfen.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Zu guter Letzt</em></h1>



<p>Das ist jetzt schon ein bisschen peinlich: Die grüne <strong>Kreisbeigeordnete Madlen Overdick</strong> hat in einer <a href="https://www.mtk.org/Auf-dem-Balkon-Beitrag-zur-Energiewende-10462.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> die Menschen im Main-Taunus-Kreis aufgefordert, <strong>Mini-Photovoltaik-Anlagen</strong> für den Balkon zu kaufen. Das sei ein <strong>Beitrag zur Energiewende</strong>, schreibt Frau Overdick. Auch die MTK-Kreisverwaltung leiste ihren Beitrag und gebe <strong>100 Euro</strong> Zuschuss pro Anlage dazu</p>



<p>Dieselbe Frau Overdick nimmt widerspruchslos hin, dass der Erweiterungsbau des Landratsamt nicht für<strong> Photovoltaikanlagen</strong> genutzt wird: Dort soll ein<strong> üppiger Dachgarten</strong> angelegt werden – <strong>exklusiv für Behördenmitarbeiter. </strong></p>



<p>Das wurde schon wiederholt kritisiert, jetzt lud das Kreisblatt nach. Die Lokalzeitung ließ <strong>Dr. Claus Escher</strong> aus allen Rohren gegen die <strong>Spitze der</strong> <strong>Kreisverwaltung</strong> schießen: In einem Leserbrief schreibt er, für den Dachgarten würden<em> &#8222;neben der eigenen Glaubwürdigkeit und dem Steuergeld der Bürger auch die Solidarität mit der Gesellschaft&#8220; geopfert.</em> Escher spricht angesichts der Kreis-Verlautbarungen von <em>&#8222;bewusster Irreführung&#8220;</em>, von <em>&#8222;Verschleierungen, Halbwahrheiten und manipulatorischen bis unwahren Einsatz von Zahlen&#8220;</em>.</p>



<p>Auch die <strong>Grünen</strong> kriegen in dem Zeitungsbeitrag <strong>ihr Fett weg</strong>: <em>&#8222;Leider haben sich auch die mitregierenden Grünen dem Diktat des Landrats willfährig unterworfen&#8220;,</em> schreibt Dr. Esser.<em> </em>Und: <em>&#8222;Wie weit können sich die Kreisgrünen noch verbiegen, ohne vollends schwarz zu werden?&#8220;</em></p>



<p>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtparlament stoppt Vorderheide II – oder doch nicht?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2022 16:38:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beine Fabian]]></category>
		<category><![CDATA[Blasch Dr. Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Braun Detlef]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Engelhard Rolf]]></category>
		<category><![CDATA[Fritsch Susanne]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Knöß Marianne]]></category>
		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz Alexander]]></category>
		<category><![CDATA[Milkowitsch Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Reif Marcus K.]]></category>
		<category><![CDATA[Schindling Klaus]]></category>
		<category><![CDATA[Schmidt Karl-Josef]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Söllner Eva]]></category>
		<category><![CDATA[Thorenz Ronny]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=20310</guid>

					<description><![CDATA[Noch einmal Vorderheide II, es sollte eigentlich ein letztes Mal sein: In einer Sondersitzung des Stadtparlaments haben sich die Stadtverordneten dafür ausgesprochen, die alten Pläne von einem neuen Villenviertel endgültig zu begraben. Die Stadt soll nicht weiter klagen, sie soll das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs akzeptieren. Der Beschluss fiel mehrheitlich – gegen die Stimmen von CDU, FDP und FWG. Doch es gibt offenbar noch ein Hintertürchen, durch das jetzt Bürgermeister Christian Vogt gehen soll. Dann könnte er den Beschluss des Stadtparlaments noch aushebeln. Vogt deutete bereits an, das tun zu wollen.

Außerdem: Corona-Zahlen steigen stark an. -- Hofheim &#038; Kriftel für Frieden in der Ukraine. -- Enkeltrick-Betrug mit Whatsapp. -- Grüne in der Glaubwürdigkeitsfalle. -- Gastro in Not u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Es ist vorbei! In einer Sondersitzung hat Hofheims Stadtparlament am Freitagabend beschlossen, nicht weiter für das Baugebiet Vorderheide II vor Gericht zu klagen. 19 Stadtverordnete stimmten dafür, 14 dagegen.</strong> <strong>Damit ist das Baugebiet Vorderheide II Geschichte, endgültig!</strong></p>



<p><strong>Oder etwa doch nicht?</strong></p>



<p><strong>Die Befürworter des Baugebietes haben ein Hintertürchen entdeckt: CDU-Bürgermeister Christian Vogt könnte mit einem juristischen Winkelzug den Beschluss des Stadtparlaments außer Kraft setzen. Vogt scheint offenbar nicht abgeneigt. Er machte bereits vielsagende Andeutungen&#8230;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeister: &#8222;Ich kann nicht anders&#8220;</h2>



<p>Es drängte ihn gleich mehrmals ans Mikrofon. <strong>Christian Vogt</strong> wirkte in der Sitzung der Stadtverordneten wie <strong>getrieben</strong>, er reagierte sehr <strong>emotional</strong>, manchmal auch <strong>biestrig-aggressiv</strong>: Er nannte einzelne Mandatsträger der Opposition beim Namen und beschuldigte sie, <strong>nicht das Wohl der Stadt </strong>zu verfolgen, sondern <strong>eigennützig</strong> zu handeln.<em> &#8222;Der Traum von den eigenen vier Wänden darf nicht nur für die sein, die schon welche haben. Er muss für alle sein.&#8220; </em>Er warf den Gegner des Baugebiets vor, <em>&#8222;unlauter&#8220;</em> zu handeln: Sie würden nur <strong>ihre</strong> <strong>eigenen</strong> <strong>Interessen</strong> verfolgen nach dem Motto: <em>&#8222;Es ist mir doch egal, wie viele Millionen die Stadt als Schaden hat.&#8220;</em></p>



<p>Und dann deutete er an, dass er einen <strong>Parlamentsbeschluss</strong> gegen eine weitere Klage <strong>nicht</strong> <strong>hinnehmen</strong> werde: <em>&#8222;Ich kann nicht anders&#8220;,</em> so Vogt theatralisch. <em>&#8222;Ich kann nicht anders: Ich muss als Bürgermeister, als Kämmerer und als Vorsitzender des Magistrats sämtlichen möglichen Risiken, die die Stadt betreffen, entgegenwirken. Und das werde ich auch tun.&#8220;</em></p>



<p>Das war unmissverständlich: Vogt will den Beschluss seines Stadtparlaments <strong>kippen</strong>, weil er <strong>Risiken</strong> für die Stadt sieht. Anwälte haben ihm bereits <strong>schriftlich</strong> gegeben, dass das möglich sei: <em>&#8222;Gemäß § 63 Abs. 1 S. 1 HGO hat der Bürgermeister einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu widersprechen, wenn dieser widerrechtlich ist&#8220;,</em> heißt es in einem <strong>juristischen &#8222;Gutachten&#8220;</strong>, das offenbar erst kurz vor der Sitzung fertig geworden war.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorderheide II – einen Kompromiss gibt es nicht</h2>



<p>Der Bürgermeister muss einem Beschluss seines Stadtparlaments <strong>widersprechen</strong>, wenn dieser <strong>widerrechtlich</strong> ist – das klingt <strong>nachvollziehbar</strong>.</p>



<p>Aber wieso sollte ein klarer Mehrheitsbeschluss, nicht weiter für Vorderheide II zu klagen, <strong>widerrechtlich</strong> sein?</p>



<p>Jetzt wird&#8217;s juristisch <strong>spitzfindig</strong>. Zum besseren Verständnis müssen wir kurz die Vorgeschichte darlegen:</p>



<p><strong>Vor mehr als zehn Jahren</strong> hatte die Stadt die Ausweisung eines Baugebiets auf dem <strong>Kapellenberg</strong> beschlossen:<strong> Vorderheide II</strong> sollte ein <strong>Villenviertel</strong> werden. Die Stadt schloss dazu mit einer <em>&#8222;Entwicklungsgesellschaft Hofheim&#8220;</em> – kurz <strong>EGH</strong> – einen Vertrag ab: Dieses Unternehmen sollte das Gebiet im Auftrag der Stadt <strong>planen</strong> und <strong>bebauen</strong> können.</p>



<p>Gegen diese Pläne zog der <a href="https://www.bund-hessen.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland</a> – kurz <strong>BUND</strong> – vor Gericht und bekam nach einem<strong> langen Rechtsstreit</strong> umfassend recht: Der <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hessische Verwaltungsgerichtshof</a> erklärte Ende 2021 den Bebauungsplan für <strong>ungültig</strong>. Hauptgrund: Vorderheide II sei ein <strong>faktisches</strong> <strong>Vogelschutzgebiet</strong>. &#8222;Faktisch&#8220; deshalb, weil es <strong>laut</strong> <strong>Gesetz</strong> als Vogelschutzgebiet hätte ausgewiesen werden müssen, was das <strong>Land</strong> <strong>Hessen</strong> versäumt habe.&nbsp;</p>



<p>Gegen das VGH-Urteil wurde <strong>Revision</strong> <strong>nicht</strong> <strong>zugelassen</strong>. Dagegen allerdings kann die Stadt vorm Bundesverwaltungsgericht mit einer <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> vorgehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide-.jpg" alt="Vorderheide" class="wp-image-15229" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/20211216-Vorderheide--300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Vorderheide II: Streuobstwiesen, ganz viel Grün – und eigentlich ein Vogelschutzgebiet: Hier wollten CDU, FDP und FWG ein Villenviertel errichten lassen.</figcaption></figure>



<p>Und das ist jetzt der aktuelle Stand: Die Stadtpolitiker von <strong>CDU, FDP </strong>und <strong>FWG</strong> drängen darauf, dass die Stadt bis zur <strong>letzten</strong> <strong>Instanz</strong> klagt. Es gehe ihnen <strong>nicht</strong> <strong>um</strong> <strong>das</strong> <strong>Baugebiet</strong>, betonen sie gebetsmühlenartig. Vielmehr müsse die Stadt <strong>alle</strong> <strong>Rechtswege</strong> ausschöpfen, sonst würden hohe <strong>Schadensersatzklagen</strong> von der EGH drohen. Zugleich könne die Stadt nur nach einer Klage <strong>Schadensersatz</strong> vom Land fordern. Schließlich: Man habe als Kreisstadt <strong>Verantwortung</strong> zu tragen! Wenn das VGH-Urteil in dieser Form bestehen bleibe, würden in ganz Hessen <strong>keine</strong> <strong>Baugebiete</strong> mehr realisiert werden können.</p>



<p>Der <strong>Wahrheitsgehalt</strong> dieser <strong>Politiker-Aussagen</strong> soll an dieser Stelle <strong>nicht</strong> <strong>hinterfragt</strong> werden.&nbsp;</p>



<p>Die <strong>Opposition</strong> im Stadtparlament – das sind die <strong>Grünen</strong>, die <strong>SPD</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim</strong> (BfH) und die <strong>Linken</strong> – lehnen das Baugebiet ab. Die SPD war <strong>früher</strong> für Vorderheide II, hat ihre <strong>Meinung</strong> <strong>aber</strong> <strong>inzwischen</strong> <strong>geändert</strong>.</p>



<p>Die einstige Planung passe nicht mehr<strong> in unsere Zeit,</strong> argumentiert die Opposition, außerdem sei der Naturschutz zu <strong>favorisieren</strong> – deshalb: Weiteres<strong> Geld auszugeben</strong> für Gerichtsverfahren, die <strong>aussichtslos</strong> erscheinen: Das müsse endlich <strong>ein</strong> <strong>Ende</strong> haben! </p>



<p>Die Fronten sind klar abgesteckt und verhärtet. So ist Vorderheide II längst zum <strong>Symbol</strong> für eine Stadtpolitik, in der die verantwortlichen Politiker <strong>keinen</strong> <strong>gemeinsamen</strong> <strong>Weg</strong> mehr finden:</p>



<p>Die einen wollen <strong>Villen</strong> bauen.</p>



<p>Die anderen wollen die <strong>Natur</strong> schützen.</p>



<p>Es gibt <strong>keinen</strong> <strong>Kompromiss</strong>. Einer muss <strong>verlieren</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durfte der Magistrat gar nicht entscheiden?</h2>



<p>Eine Nichtzulassungsbeschwerde ist an <strong>Fristen</strong> gebunden, und in diesem Fall drängt inzwischen die Zeit, weshalb der <strong>Magistrat</strong> vor gut zwei Wochen –<strong> hinter dem Rücken des Stadtparlaments</strong> – entschieden hat: Die Stadt soll die <strong>Nichtzulassungsbeschwerde </strong>vor dem Bundesverwaltungsgericht einreichen<strong>.</strong> </p>



<p>Und damit sind wir jetzt wieder zurück im Stadtparlament: Die <strong>Opposition</strong> hatte die <strong>Sondersitzung</strong> beantragt. Der <strong>Magistrat</strong> hätte den Beschluss gar nicht fassen dürfen, trug sie vor. Denn die <strong>Hessische</strong> <strong>Gemeindeordnung</strong> schreibe vor<em>: &#8222;Über die Führung eines Rechtsstreits von größerer Bedeutung&#8220;</em> entscheide ausschließlich das Stadtparlament.</p>



<p>Die <strong>CDU/FDP/FWG</strong> hielt dagegen: Die Gemeindeordnung beziehe sich auf einen <strong>neuen</strong> <strong>Rechtsstreit</strong>, hier aber gehe es um ein <strong>laufendes</strong> <strong>Verfahren</strong>. Und darüber könne und müsse der <strong>Magistrat</strong> entscheiden. Die Stadtverordneten hätten da gar nicht mitzureden.</p>



<p>Diese Auffassung wird von den <strong>Rechtsanwälten</strong> der Stadt bestätigt. Man muss allerdings wissen: Es sind <strong>dieselben Juristen</strong>, die vom Magistrat mit der <strong>Klageschrift</strong> beauftragt wurden und die dafür einen<em> &#8222;mittleren fünfstelligen Betrag&#8220; </em>kassieren wollten. Sollten die Stadtverordneten <strong>die</strong> <strong>Klage</strong> <strong>stoppen</strong>, würden die Anwälte <strong>kein</strong> <strong>Geld</strong> kriegen. Verständlich, dass sie jetzt vortrugen: Die Stadtverordneten würden mit einer Entscheidung gegen die Klage <em>&#8222;widerrechtlich in die Zuständigkeit des Magistrats über die laufende Verwaltung&#8220;</em> eingreifen, weshalb der Bürgermeister<strong> Widerspruch einlegen müsse</strong>.</p>



<p>Es handelt sich um eine <strong>Rechtsauffassung</strong>, über die sich unter Juristen <strong>trefflich</strong> <strong>streiten</strong> <strong>lässt</strong>. In jedem Fall gilt auch: Sollte der <strong>Bürgermeister</strong> den Beschluss des Stadtparlaments <strong>aushebeln</strong>, geht&#8217;s vermutlich <strong>vor</strong> <strong>Gericht</strong> <strong>weiter</strong>: Denn die Stadtverordneten könnten gegen die Entscheidung des Bürgermeisters klagen. Ein <strong>neuer</strong> <strong>Prozess</strong> droht&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrheiten stehen auf dem Kopf</h2>



<p><strong>Unterschiedliche</strong> <strong>Standpunkte</strong> im Stadtparlament – früher war das eine einfache Sache: Die <strong>Regierungskoalition</strong> entschied mit ihrer <strong>Mehrheit</strong> jede Abstimmung. <strong>Ende</strong> <strong>der</strong> <strong>Debatte</strong>.</p>



<p>So einfach geht&#8217;s heute nicht mehr: Die <strong>CDU</strong> hat trotz einer Koalition mit <strong>FDP</strong> und <strong>FWG</strong> eine Stimme weniger als die Opposition. Außerdem dürfen <strong>Mandatsträger</strong>, die bei einer Entscheidung betroffen sind, nicht an der Abstimmung teilnehmen. Gleich <strong>fünf Stadtverordnete</strong> bekannten sich zum Thema Vorderheide II für befangen: Das stellte die gewohnten Mehrheiten <strong>auf den Kopf</strong>:</p>



<p>Plötzlich bildeten<strong> die Oppositionsparteien</strong> die mit Abstand <strong>stärkste</strong> <strong>Kraft</strong>.</p>



<p>Mehr als zwei Stunden wurden die Argumente<strong> hin- und hergeschoben</strong>, manchmal <strong>schwülstig</strong>, manchmal <strong>platt</strong>, immer <strong>engagiert</strong>. Hier ausgewählte Wortbeiträge (auch sie werden ohne Prüfung des Wahrheitsgehalts wiedergegeben):</p>



<p><strong>CDU-Fraktionschef Alexander Kurz </strong>sagte: <em>&#8222;Uns drohen massive Kosten, wenn wir den Rechtsweg nicht ausschöpfen.&#8220;</em> Wenn sich die Rechtsprechung aus dem vorliegenden Urteil verfestige, <em>&#8222;wird es nicht mehr möglich sein, dass sich jeder Eigentum verschafft&#8220;.</em> </p>



<p><strong>FWG-Chef Andreas Nickel</strong> sprach davon, dass der Stadt <em>&#8222;ein hoher wirtschaftlicher Schaden drohe&#8220;:</em> <em>&#8222;Wir stellen uns besser, wenn wir klagen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Ralf Weber (FDP):</strong> <em>&#8222;Teile der Politik bauen eine Mauer des Naturschutzes um die Stadt. Sie wollen keinen neuen Wohnraum. Die Haltung, die anderen nicht mehr reinzulassen, ist doch pervers.&#8220;</em> Wenn die Stadt nicht gegen das Urteil klage, gehe man Risiken <em>&#8222;für die Gesellschaft in ganz Hessen&#8220; </em>ein.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg" alt="20220318 Vorderheide1" class="wp-image-19939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>BfH-Fraktionschef Wilhelm Schultze</strong> sagte: Wenn Bauprojekte nicht im Einklang mit dem Naturschutz und der Natur an sich stünden, dann könne man nur dagegen sein. <em>&#8222;Solche Projekte werde ich nicht mit meiner Stimme unterstützen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Aaron Kowacs (SPD)</strong> wies darauf hin: Sollte die Nichtzulassungsbeschwerde wider Erwarten <strong>Erfolg</strong> haben, werde der <strong>Bebauungsplan</strong> noch lange nicht <strong>rechtsgültig</strong>. Denn dann werde es mit dem <strong>Revisionsverfahren</strong> weitergehen. Vor der Stadt stünden <em>&#8222;weitere Jahre mit Gerichtsverfahren&#8220;.</em></p>



<p><strong>Linken-Fraktionschefin Barbara Grassel</strong> hatte die Papiere, die das Rathaus den Stadtverordneten zur Verfügung gestellt hatte, offenbar <strong>genau</strong> <strong>studiert</strong>. Das Urteil der Juristin: <em>&#8222;Nach den Vertragsunterlagen ist ein Schadensersatz von der EGH überhaupt nicht zu erwarten.&#8220;</em></p>



<p>Ihr Fraktionskollege <strong>Bernd Hausmann</strong> fand in den städtischen Unterlagen den Nachweis: Stadt wie EGH kannten das Risiko, dass der Bebauungsplan aus naturschutzrechtlichen Gründen vielleicht nicht durchzusetzen sei. <em>&#8222;Sie haben&#8217;s gewusst. Jetzt sollten wir dem schlechten Geld nicht gutes hinterherwerfen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Marianne Knöß</strong> (Grüne) sagte, eine Schadensersatzforderung gegen das Land sei gar <strong>nicht</strong> <strong>möglich</strong>: <em>&#8222;Die Stadt hätte damals das Vogelschutzgebiet melden müssen. Das hat sie nicht getan, also kann sie kaum Schadensersatz verlangen für eigene Fehler.&#8220;</em></p>



<p>Auch <strong>Axel Wintermeyer </strong>meldete sich zu Wort. Der CDU-Stadtverordnete ist Staatsminister der Landesregierung Wiesbaden, weshalb Barbara Grassel <strong>eine</strong> <strong>mögliche</strong> <strong>Befangenheit</strong> angesprochen hatte. Wintermeyer empfand eine solche Frage als <em>&#8222;Unverschämtheit&#8220;</em>. Und weiter: Dass <strong>Hofheims</strong> <strong>SPD</strong> jetzt gegen Vorderheide II stimme, habe <em>&#8222;definitiv zu einer Steigerung der Preise bei uns in Hofheim beigetragen&#8220;.</em></p>



<p>Wintermeyer sagte übrigens auch: Die <strong>Entscheidung</strong>, die das Stadtparlament treffe, sei <strong>demokratisch</strong>, und die müsse man <strong>akzeptieren</strong>,<em> &#8222;das ist überhaupt keine Frage&#8220;.</em></p>



<p><strong>Wenn&#8217;s danach ginge</strong>, wäre das Baugebiet Vorderheide II <strong>gestorben</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Beschluss kann Recht nicht verletzten&#8220;</h2>



<p>Das letzte Wort geben wir <strong>Rolf Engelhard</strong>, er ist <strong>SPD</strong>-Mitglied, war früher mal <strong>Richter</strong>. Sachlich und unaufgeregt trug er vor:</p>



<p>Das <strong>VGH-Urteil</strong> sei auf mehr als 100 Seiten <strong>ausführlich</strong> <strong>begründet</strong>. Eine <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> sei <strong>weder</strong> <strong>zulässig</strong> <strong>noch</strong> <strong>begründet</strong>. Außerdem seien <strong>Schadensersatzansprüche</strong> gegen die Stadt laut den vorliegenden Verträgen <strong>ausgeschlossen</strong>.</p>



<p>Engelhards <strong>Schlusswort</strong> galt dem Bürgermeister: <em>&#8222;Der heutige Beschluss kann nicht das Recht verletzen, Herr Bürgermeister Vogt.&#8220;</em></p>



<p>Es klang wie der<strong> Urteilsspruch eines Richters</strong>. Danach erfolgte die <strong>Abstimmung</strong> im Parlament: Es wurde eine <strong>eindeutige</strong> <strong>Entscheidung</strong>: Die Klage soll gestoppt werden. </p>



<p>Weit mehr als <strong>anderthalb</strong> <strong>Millionen</strong> <strong>Euro</strong> hat die Stadt bereits für Anwälte, Prozesse und Pläne ausgegeben. De Endabrechnung wird noch viel höher ausfallen. Es ist das Geld der Steuerzahler. <strong>Es</strong> <strong>ist</strong> <strong>alles</strong> <strong>weg</strong>.</p>



<p>Jetzt, <strong>nach der Sondersitzung</strong> des Stadtparlaments, steht fest: Der Bebauungsplan Vorderheide II ist <strong>Geschichte</strong>.</p>



<p>Es sei denn, <strong>Bürgermeister</strong> Vogt machte seine Ankündigung war. Und will unbedingt durchsetzen, dass die <strong>Stadt</strong> <strong>weiter</strong> <strong>klagt</strong>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Zahl der Infizierten macht Sprung nach oben</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="431" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg" alt="22020325 freitags zahlen corona 1" class="wp-image-20446" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_corona-1-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>Das Virus breitet sich weiter rasant aus</strong> – auch in <strong>Hofheim</strong> und <strong>Kriftel</strong>. Die Zahlen, die letzte Woche noch leicht nach unten gegangen waren, sind danach sprunghaft nach oben geschnellt: In <strong>Hofheim</strong> sind an diesem Freitag <strong>1.283 Menschen</strong> als infiziert gemeldet (vor einer Woche: 739), in <strong>Kriftel</strong> sind es <strong>461</strong> (256).</p>



<p>Die Zahl der Infizierten im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> wird an diesem Freitag mit <strong>8.599</strong> angegeben. Vor einer Woche waren es &#8222;nur&#8220; <strong>4.671</strong>.</p>



<p><strong>23</strong> an Covid-19-Erkrankte liegen derzeit in den <strong>Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong>, drei von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden. Die <strong>7-Tage-Inzidenz </strong>wird mit <strong>1.408</strong> angegeben (vor einer Woche: 976)&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="494" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020325 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20317" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz-300x185.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020325_freitags-zahlen_inzidenz-768x474.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel für Frieden in der Ukraine</h1>



<p><strong>Eine Mahnwache gegen den russischen Angriff auf die Ukraine</strong> beginnt an diesem Sonntag (27. März) um 18 Uhr auf dem Chinonplatz in Hofheim. Es wird Musikbeiträge des Popchores Happy Voices aus Diedenbergen und von der Musikschule Hofheim geben. Und der CDU-Bundestagsabgeordnete <strong>Norbert Altenkamp</strong> wird reden.</p>



<p><strong>Detlev Braun vom Spiel-Punkt Kriftel </strong>lädt junge Flüchtlinge und ihre Eltern aus der Ukraine kostenlos in sein Spiel-Café im Holzweg 26 in Kriftel ein: dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Braun: <em>„Hier können sie mal auf andere Gedanken kommen, abschalten und neuen Mut fassen.“ </em>Getränke sind inklusive. Anmelden kann man sich unter <a href="https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.spiel-punkt.de%2Fukraine%2F%3Ffbclid%3DIwAR2_bqToub8ccckfSQ6gcTVpcgCqQgmQK-kDIC1luK03b9z4Pf4ZuWoGZcE&amp;h=AT0l9WiiEadn627hsaLQ0Baz7fkGoFJ4TLIQeymfLAmiKDh3riZ90mFzS3sjnOucGsvYDAKuD0S-gC5R8vALEX7P_cipnZs-4QeJgAcevJJz_Ky66fzU1JMSKnhbhudpeTD7O4lQ0qIto0Z_EUIfk45q7g&amp;__tn__=-UK-R&amp;c%5B0%5D=AT3e5jsSeYpEsZ2M1Ft4snla53jwjAThAg4qaZLfiMYPjyAw3XHuWMxLtOyjZIuMhan5EqggQTnJ8zyKhAkCyFIWqJcJ0QRqQnNUcp_1OPD0zPdBYPzXxAr32JT_AIf0XDuVDsIJIjaDe0aDPxatiqK-wB5msCvxXZAdcw2F8SbB-y8" target="_blank" rel="noopener">www.spiel-punkt.de/ukraine/</a></p>



<p><strong>Hofheims Partnerstadt Pruszcz Gdański</strong> in Polen hat bereits rund 1000 Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Nach einem Aufruf des Förderkreises Hofheimer Städtepartnerschaften sind etwa 24.000 Euro – rund 103.000 Zloty – auf dem Spendenkonto von Pruszcz Gdański eingegangen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093287.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Knapp 80 Flüchtlinge </strong>sind in Kriftel registriert. <em>„Bisher sind sie bei Freunden, Verwandten und Bekannten untergekommen. Auch bei Menschen, die sich bei uns im Rathaus im Vorfeld gemeldet hatten“</em>, berichtet <strong>Bürgermeister Christian Seitz</strong>.&nbsp;Wer für einen längeren Zeitraum Wohnraum zur Verfügung stellen oder auch weitere&nbsp;Hilfsangebote&nbsp;machen kann, sollte sich auf der Webseite der Gemeinde registrieren. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wohnraum-fuer-fluechtlinge-gesucht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die VHS in Hofheim </strong>bietet Deutsch-Kurse auch für Flüchtlinge aus der Ukraine an. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellt die Finanzierung sicher. Weitere Informationen sind auf der VHS-Webseite zu finden (<a href="https://www.vhs-mtk.de/einzelnachricht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=909&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1a6beb3a6e2cb11bddeea81fc95ce24b" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Polizeiakten: Enkeltrick-Betrug mit Whatsapp</h1>



<p><strong>Die Kriminalpolizei in Hofheim</strong> muss sich mit einer neuen Deliktart befassen: eine Form des Enkeltrick-Betruges mit dem <strong>Messenger &#8222;Whatsapp&#8220;</strong>. Die ersten Menschen im Main-Taunus-Kreis haben bereits viel Geld verloren, die wahre Zahl der Opfer kann, wie immer bei diesen Straftaten, nur erahnt werden.</p>



<p>Die Täter geben sich in einer Nachricht als <strong>Verwandte</strong> aus und schreiben, sie hätten eine <strong>neue</strong> <strong>Handynummer</strong>. Dann berichten sie von einer <strong>finanziellen</strong> <strong>Notlage</strong> und bitten, eine oder mehrere <strong>Rechnungen</strong> zu begleichen.</p>



<p>Eine <strong>66-jährige Frau aus Eschborn</strong> bezahlte für ihre vermeintliche Tochter eine Rechnung in Höhe von <strong>700 Euro</strong>. Erst als sie am nächsten Tag nochmals rund 1.700 Euro überweisen sollte, wurde sie misstrauisch.</p>



<p>Eine weitere<strong> 66-Jährige</strong>&nbsp; nahm zwei Überweisungen in Höhe von <strong>4.000 Euro</strong> vor. Der Betrug fiel gerade noch rechtzeitig auf, so dass der Auftrag von der Bank <strong>storniert</strong> werden konnte.</p>



<p>Ein <strong>69-jähriger Mann</strong> aus Eppstein glaubte zunächst, seine Tochter habe ihn über eine neue Telefonnummer kontaktiert. Als er eine Rechnung in Höhe von <strong>2.135 Euro </strong>begleichen sollte, war ihm klar: Betrüger am Werk.</p>



<p><strong>Die Polizei: </strong>Bei Nachrichten von einer <strong>unbekannten Rufnummer</strong> besser nicht antworten und Nummer blockieren. Die <strong>echten Verwandten</strong> anrufen: Dann klärt sich der Sachverhalt meist schnell. Ganz wichtig: Im Zweifel<strong> die Polizei verständigen</strong>!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Mit Cannabis und Alkohol unterwegs</h4>



<p>In der Nacht auf Samstag wurde ein<strong> 16-jähriger Jugendlicher</strong> auf einem <strong>E-Scooter</strong> in der Frankfurter Straße in Kriftel von der Polizei kontrolliert: Er stand unter dem Einfluss von <strong>Cannabis</strong>, außerdem wurde bei ihm eine geringe Menge <strong>Betäubungsmittel</strong> sichergestellt.</p>



<p><strong>Eine 29-jährige Frau</strong> fiel der Polizei auf, als sie in <strong>Schlangenlinien</strong> mit ihrem Auto über die Ostpreußenstraße in Hofheim fuhr. Ein Alkoholtest ergab einen <strong>Promillewert von 1,40</strong>. Ihr drohen ein Fahrverbot von mehreren Monaten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Navis und Lenker aus fünf BMW geklaut&nbsp;</h4>



<p>Gleich fünf BMW wurden nachts in Hofheim in den Straßen Am Steinberg, Wingertstraße, Königssteiner Straße und Am Alten Birnbaum aufgebrochen: Gestohlen wurden teilweise Lenkräder mit Airbags sowie eingebaute Navigationsgeräte. Die Polizei spricht von <em>&#8222;besonders schweren Fällen von Diebstahl aus Fahrzeugen&#8220;</em>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kabel-Diebe machten fette Beute</h4>



<p>Unbekannte Täter &#8222;besuchten&#8220; einen Rohbau in Diedenbergen an der Casteller Straße: Sie klauten bereits verlegte Stromkabel – Wert: rund 30.000 Euro.</p>



<p>Und auch das Umspannwerk in Marxheim wurde von Kabeldieben heimgesucht. Sie schafften zwei große Kabelrollen mit insgesamt 1.400 Metern Kabel weg: Die hatten ein Gewicht von rund 1,3 Tonnen und einen Wert von rund 5.000 Euro.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Grüne in der Glaubwürdigkeitsfalle</h1>



<p>Der <strong>Luxusdachgarten</strong> auf dem Erweiterungsbau des <strong>Landratsamtes</strong> in Hofheim bleibt in der Diskussion. <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax </strong>wie auch seine <strong>grüne Beigeordnete</strong> <strong>Madlen Overdick</strong> sind mit ihrem Vorhaben, ein exklusives Refugium für sich und ihre Mitarbeiter zu schaffen – auf Kosten des Steuerzahlers –, in ein großes Fettnäpfchen getreten: Allerorts fordert die Politik mehr alternative Energie, Privatleute und Unternehmen sollen in Solaranlagen investieren – nur beim <strong>Erweiterungsbau</strong> <strong>der</strong> <strong>Kreisverwaltung</strong> heißt es plötzlich: Eine <strong>Photovoltaikanlage</strong> muss nicht sein – ein Dachgarten <strong>kühle</strong> die Umgebung besser ab und <strong>mildere</strong> die Folgen des Starkregens. Das soll glaubhaft sein?</p>



<p>Mit ungewöhnlich klaren Worten hat dazu <strong>Ronny Thorenz</strong>, der designierte Vorstand der Energiegenossenschaft <strong><a href="https://www.solarinvest-main-taunus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solar-Invest</a></strong>, gegenüber der Lokalzeitung Stellung genommen: <em>&#8222;Humbug&#8220;</em> sei, was die Kreisspitze erzähle. &#8222;<em>Photovoltaik-Module speichern die Hitze und federn ihre Auswirkungen ab.“&nbsp;</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg" alt="Kreishaus Dachgarten" class="wp-image-18703" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-300x161.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-768x413.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1536x826.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-2048x1101.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten.jpg"></a>Machen Sie doch mal einen „Spaziergang“ über das neue Kreishausdach (Bild zum Vergrößern anklicken). Einige markante Stationen haben wir ausgeschildert.</figcaption></figure></div>



<p>Die <strong>grüne Kreisbeigeordnete Madlen Overdick</strong> hatte eine weitere Photovoltaikanlage auf dem neuen Kreishausdach für überflüssig erklärt: Der Kreis produziere jetzt schon <em>&#8222;im Übermaß&#8220; </em>erneuerbare Energie. Auch diese Aussage ordnet Thorenz ein: <em>„Übermaß gibt es bei erneuerbarer Energie überhaupt nicht. Wir haben doch viel zu wenig davon.“&nbsp;</em></p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Die Mitglieder der <strong>Kreis-Grünen</strong> stecken in einer Glaubwürdigkeitsfalle: Einerseits müssen sie <strong>ertragen</strong>, dass die grüne Kreisbeigeordnete Madlen Overdick eine <strong>Photovoltaikanlage</strong> auf dem Dach des Kreishauses für <strong>überflüssig</strong> erklärt – und dann bekommen sie Informationen ihrer Kreistagsfraktion per E-Mail zugeschickt, in denen sie lesen müssen:</p>



<p><em>&#8222;Für die Erreichung der Pariser Klimaziele brauchen wir auch im MTK deutlich mehr Energie-Effizienz sowie einen hoch dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien.&#8220; </em></p>



<p><strong>Unterzeichnet</strong> hat diesen Satz – na, wer wohl? Genau: <em>&#8222;unsere Umweltdezernentin&#8220;</em><strong> Madlen Overdick</strong>. Sie schreibt auch: <em>&#8222;Die Kreisverwaltung wird weiter mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie Klimaneutralität sukzessive erreicht werden kann.&#8220;</em></p>



<p>Papier ist <strong>geduldig</strong>. Die <strong>MTK-Grünen</strong> offenbar auch.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Unterdessen soll <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> erste Anzeichen von Einsicht zeigen: Im Bauausschuss des Kreises habe er versprochen, dass die <strong>Photovoltaikanlage</strong> auf dem Dach des bestehenden Landratsamtes <strong>&#8222;optimiert&#8220;</strong> werde. Im üblichen Polit-Sprech sagte er laut Lokalzeitung: Damit werde der<em> &#8222;ökologische Vorzeigebau weiter entwickelt&#8220;</em>. Was genau er damit meint, bleibt unklar. </p>



<p>Nach Darstellung der Zeitung versucht Cyriax offenbar auch, die Entscheidung <strong>für</strong><strong> Luxusdachgarten</strong> und <strong>gegen Photovoltaik</strong> in die Verantwortung der Kreistagsabgeordneten zu schieben: Die hätten schließlich die bisherige Planung <strong>akzeptiert</strong>. Und das einmal <strong>Geplante</strong> und <strong>Genehmigte</strong>, so wird der Verwaltungschef zitiert , könne man <em>„nicht ohne Not aufgeben“</em>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><strong>News aus den Rathäusern</strong></h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg" alt="orgateam 50 jahre freizeitpark 2" class="wp-image-20344" width="644" height="307" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/orgateam-50-jahre-freizeitpark-2-300x143.jpg 300w" sizes="(max-width: 644px) 100vw, 644px" /></a><figcaption>Reine Männersache: Das Organisationsteam, das die Geburtstagsfeier für den Freizeitpark Kriftel vorbereitet.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Der Freizeitpark Kriftel wird 50</strong> – vom 15. bis 17. Juli wird der Geburtstag gefeiert: mit großer Profibühne für Auftritte von Bands, jede Menge Ständen mit Aktionen, Feuerwehrausstellung und Flohmarkt. Tina Schehler verrät auf der Webseite der Gemeinde weitere Details. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/wir-feiern-50-jahre-freizeitpark/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Für das Programmheft zum KreisstadtSommer 2022 </strong>können Veranstaltungen gemeldet werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093259.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Für das Seniorenkonzert mit den Comedian Harmonists</strong> am Donnerstag, 7. April, um 17 Uhr in der Stadthalle gibt es noch einige Karten. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093250.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><strong>Besorgte Eltern</strong> meldeten sich im Hofheimer Rathaus: Sie hatten Sandbienen auf Spielplätzen gesichteten. Diese seien erstens geschützt und zweitens harmlos, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093291.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In seinem Freitagsblick-Video</strong> berichtet <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> u.a. vom Besuch von&nbsp; drei Handwerkergesellen, die auf der Walz sind, von Ukraine-Aktivitäten in der Stadt, vom Marxheimer Stadtteiltreff und ganz kurz von der Sondersitzung der Stadtverordneten an diesem Freitag. Mehr <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pYDxX1p9d_o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung</strong> – dazu&nbsp; bietet die SeniorenNachbarschaftsHilfe Informationen. Termin: Donnerstag, 7. April, um 16 Uhr im Kellereigebäude. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093289.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die R7a der Weingartenschule</strong> zeigte sich gut vorbereitet auf eine &#8222;Fragestunde&#8220; im Rathaus mit Kriftels Bürgermeister Christian Seitz.&nbsp;Ein Bericht darüber ist <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/schueler-innen-befragen-rathauschef/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> zu lesen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier entdeckt</h1>



<p><strong>Über das neue Süwag-Rechenzentrum</strong> hat der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtet. Das Kreisblatt ergänzt: In der Nachbarschaft plane die <strong>Amprion GmbH</strong> ein Umspannwerk. Pläne gebe es nicht, Details können deshab nicht genannt werden. Die Öffentlichkeit werde informiert, wenn der Planungsprozess<strong> weiter fortgeschritten</strong> sei.&nbsp;</p>



<p><strong>Die CDU im Main-Taunus-Kreis</strong> hat auf einem Parteitag ihren Vorstand gewählt, berichtet das <a href="http://Das Kreisblatt" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>: <strong>Axel Wintermeyer </strong>aus Hofheim wurde mit 114 von 128 Stimmen für weitere zwei Jahre als Kreisvorsitzender bestätigt.  Seine vier Stellvertreter: <strong>Frank Blasch</strong> (Bad Soden), <strong>Eva Söllner </strong>(Liederbach), <strong>Susanne Fritsch</strong> (Eschborn) und <strong>Marcus K. Reif </strong>(Flörsheim). Die weiteren Ämter: Schatzmeister <strong>Thomas Milkowitsch</strong> (Kriftel), Schriftführer <strong>Klaus Schindling</strong> (Hattersheim), Mitgliederbeauftragter <strong>Fabian Beine </strong>(Kelkheim).&nbsp;</p>



<p><strong>48 Sozialbauwohnungen in Holzbauweise</strong> will die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (<strong>Gewobau</strong>) in Kriftel an der Raiffeisenstraße errichten. <strong>17 Millionen Euro</strong> werden investiert. In der Gemeindevertretung wurde das Projekt <strong>von</strong> <strong>allen</strong> <strong>Fraktionen</strong> begrüßt, nur die FDP hatte angesichts einer Kreditaufnahme von <strong>13,5 Millionen Euro</strong>&nbsp; <em>&#8222;erhebliche Bauchschmerzen&#8220;,</em> schreibt das <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/viel-lob-fuer-mutiges-und-innovatives-wohnungsbauprojekt-91424313.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a>. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p><strong>Die Stadt putzt sich heraus:</strong> An diesem Samstag war Frühjahrsputz der Vereine. Die weiteren Termine: Sauberhafter Kindertag (<strong>10. Mai</strong>), Sauberhafter Schulweg (<strong>19. Juli</strong>), Worldcleanupday (<strong>17. September</strong>). Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093239.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Ein Open-Air Selbstverkäufer-Basar </strong>ist in Langenhain geplant: Er findet am<strong> 2. April</strong> am Ev. Kinder- und Familienhaus an der Sportplatzstraße statt. Mehr <a href="https://www.taunus4family.de/veranstaltung/open-air-selbstverkaeuferbasar-in-hofheim-langenhain/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die KONEKT Main-Taunus</strong> findet am <strong>28. April</strong> in der Stadthalle statt: Es handelt sich um eine branchenübergreifende Netzwerkmesse. Mehr <a href="https://www.konekt-deutschland.de/region/main-taunus" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1860 Hofheim </strong>veranstaltet am <strong>14. Ma</strong>i sein 2. Boßel-Turnier. Wer mitmachen will: E-Mail an bosseln@tv1860hofheim.de. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=4974989722579703&amp;set=gm.2280071522144551" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Gastro in Not</h1>



<p><a href="https://www.showspielhaus.de" target="_blank" rel="noopener">Das Showspielhaus</a> ruft Hilfe: <em>&#8222;Wir sehen unsere Felle davonschwimmen.&#8220;</em> Man habe Werbeanzeigen geschaltet, Social Media Posts geschrieben, Anzeigen auf Jobportalen veröffentlicht, Aushänge in Berufsschulen gemacht, persönliche Kontakte aktiviert – alles versucht, <em>&#8222;aber nichts hat bisher auch nur eine Bewerbung eingebracht&#8220;.</em> Und darum geht&#8217;s konkret: Für den Foodtruck &#8222;Rampensau&#8220; wird ein Koch gesucht, wohl dringend! Mehr <a href="https://www.showspielhaus.de/die-kleine-rampensau/?fbclid=IwAR0a5rsGDnUZpm7ymF1JKH602_as1MXqgIDJt2PAet5JVblqoPcY9F1VXOg" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p>Andere Lokale haben ähnliche Personal-Probleme. Kleine Auswahl:</p>



<p><a href="https://www.vital-hotel-frankfurt.de/bar-restaurant.html" target="_blank" rel="noopener">Die Panoramabar</a> sucht dringend Verstärkung hinter der Bar. Mehr <a href="https://rhein-main-therme.softgarden.io/job/16646762/Barmitarbeiter-m-w-d-Panoramabar?jobDbPVId=42785452&amp;l=de" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><a href="https://orientierbar-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Orientierbar</a> ist auf der Suche nach Barkeeper und Servicepersonal. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Orientierbar/photos/a.537825039606922/5147950201927693/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Waldgaststätte Meisterturm</a> hat Vollzeitstellen in Küche und im Service frei. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=481426520354169&amp;set=a.245539327276224" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><a href="https://www.balthasar-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Die Bar und Lounge Balthasar </a>stellt Servicekräfte ein. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Balthasar.Hofheim/photos/a.10151442516367882/10158711716857882" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">Das Restaurant Zum Türmchen</a> sucht Aushilfen für den Service und Helfer in der Küche. Mehr <a href="https://zum-tuermchen-hofheim.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em>Zu guter Letzt: Mitleid mit den Bauhof-Mitarbeitern</em></h1>



<p>Manchmal macht&#8217;s doch noch Spaß, <strong>die gute alte Tageszeitung</strong> zu lesen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte am <strong>12. März </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/12/hofheims-hundehalter/">berichtet</a>, dass die Stadt Hofheim einen einjährigen <strong>Hundekotbeutelspendertest</strong> veranstalte. Der <strong>Erste Beigeordnete Wolfgang Exner</strong> (CDU) ließ sich aufwendig neben einem neuen Tütenspender <strong>fotografieren</strong>, die Rathaus-Pressestelle musste eine lange <strong>Pressemitteilung</strong> verfassen&#8230;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg" alt="Tütenspender" class="wp-image-19175" width="640" height="453" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Hundetuetenspender-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Mit diesem Bild illustrierte der Hofheim/Kriftel-Newsletter den Bericht über die neuen Tütenspender.</figcaption></figure></div>



<p>Und wie berichtete die Lokalzeitung? Zehn Tage später, am <strong>22. März, </strong>stellte das Kreisblatt den städtischen <strong>Hundekotbeutelspendertest</strong> vor. Sehr wohlwollend, der Stadtführung wird&#8217;s gut gefallen haben. Und natürlich mit extra großem Exner-Foto&#8230; </p>



<p><strong>Kreisblatt-Lokalchef Kajo Schmidt</strong>, soeben von Corona genesen, ordnete die Geschehnisse jetzt angemessen ein. In seiner<strong> Samstags-Kolumne</strong><em> &#8222;Kajos Wochenschau&#8220;</em> schreibt er: </p>



<p>&#8222;<em>Hofheims Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Wolfgang Exner (CDU) veranstaltet einen Kotbeutel-Test, um zu überprüfen, ob die Tüten ordnungsgemäß benutzt werden. Im Hofheimer Norden und in Lorsbach hat er zwei Stationen installieren lassen, an denen Hundebesitzer sich vorm Gassigehen die Beutel ziehen können. Der Haufen muss dann eingetütet und in einem Abfalleimer in der Umgebung entsorgt werden. Ein städtischer Müllsammler soll die benutzten Beutel später zählen und Buch führen. Frage dabei: Landen so viele volle Beutel in den Papierkörben, wie zuvor ausgegeben wurden? Also, wenn ich der betroffene Mitarbeiter des Bauhofs wäre, fände ich Exners Idee kacke.</em>”</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/03/25/stadtparlament-stoppt-vorderheide/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erste CDU-Lokalpolitiker begehren gegen Hofem-Schlofem-Rathaus auf</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/19/lokalpolitiker-gegen-rathaus/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/03/19/lokalpolitiker-gegen-rathaus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Batinic P. Anto]]></category>
		<category><![CDATA[Clasen Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Gros Helmut]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Lehmann Oliver]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Milioto Enzo]]></category>
		<category><![CDATA[Neuhaus Dr. Philipp]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Schehler Tina]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Dr. Kristin]]></category>
		<category><![CDATA[Stengel Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Vinzenz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=19845</guid>

					<description><![CDATA[Die Stadtverwaltung Hofheim kommt aus dem Hofem-Schlofem-Modus einfach nicht heraus. Das wollen immer mehr Lokalpolitiker der Kreisstadt nicht klaglos hinnehmen. Jetzt mokieren sich sogar die ersten CDU-Mandatsträger über Schludrian und Schlendrian im Rathaus. 

Ein zweites Politik-Thema: Vorderheide II – die Opposition setzte eine Sondersitzung des Stadtparlaments durch. Das könnte die Todesstunde des Baugebiets werden. Es gibt allerdings die Sorge, dass die CDU versuchen wird zu tricksen, um das Parlament auszuhebeln. 

Dazu: Hofheim &#038; Kriftel im Einsatz für die Ukraine. -- Neuer Krankenhaus-Name kostet 220.000 Euro. -- Jetzt auch SPD gegen Luxus-Dachgarten auf Kreishaus. -- 18-Meter-Klotz in der Landschaft, ein pastoraler Pendler, Corona-Update u.v.m.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Lokalpolitik in der Kreisstadt scheint langsam aufzuwachen</strong>: Es regt sich <strong>Unmut</strong> und <strong>Widerstand</strong> unter Hofheims Stadtverordneten – gegen eine Stadtverwaltung, die es nicht schafft, aus dem <strong>Hofem-Schlofem-Modus</strong> herauszukommen. Immer wieder und viel zu oft werden im Rathaus wichtige Aufgaben <strong>vergessen</strong>, Aufträge <strong>nicht</strong> <strong>ausführt</strong>, Anfragen über Jahre hinweg <strong>nicht</strong> <strong>beantwortet</strong>&#8230;</p>



<p>Bisher übten nahezu ausschließlich die Linken <strong>Kritik</strong> am Verhalten – besser: Versagen der Stadtspitze. Inzwischen klagen zunehmend auch <strong>Vertreter der anderen Fraktionen</strong> über eine allzu <strong>schlafmützige kommunale Behörde.</strong> </p>



<p>Sogar die ersten <strong>CDUler</strong> mucken auf. Und auch bei den <strong>Freien Wähler</strong>n, deren Führung sich nahezu devot an die Stadtspitze anzuschmiegen versucht, <strong>brodelt&#8217;s</strong>. Die Lokalpolitiker erkennen, dass ihr eigener Ruf<strong> Schaden nimmt</strong>, wenn sie auf <strong>Schludrian und Schlendrian</strong> in der Stadtverwaltung nur mit <strong>Schweigen</strong> und <strong>Wegschauen</strong> reagieren.</p>



<p>Unmittelbar zu erleben war das im <strong>Ortsbeirat Marxheim</strong>. Als Gasthörer dabei: <strong>Armin Thaler</strong>, ein <strong>Polit-Haudegen der CDU</strong>, der im Wahlkampf versprochen hatte, sich für das <strong>Ehrenamt</strong> stark zu machen. Konsequenterweise dürfte er nicht tatenlos zuschauen, wenn der <strong>ehrenamtliche</strong> <strong>Einsatz</strong> von engagierten Lokalpolitikern im <strong>Bürokratie-Sumpf</strong> der Stadtverwaltung untergeht. </p>



<p>Und tatsächlich: Diesmal <strong>reagierte</strong> Thaler. Zumal auch Mitglieder des Ortsbeirats gleich mehrmals und gut begründet <strong>aufbegehrten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lokalpolitiker kritisieren Untätigkeit des Magistrats</h2>



<p>Man habe <strong>Wartehäuschen</strong> aufstellen wollen, erstmals im Jahre <strong>2019</strong>. Jetzt sind drei Jahre um, wir haben März <strong>2022</strong>: Ob der Magistrat mittlerweile geklärt habe, wo die Wartehäuschen stehen können? Diese Frage stellte <strong>Kristin Seitz </strong>für die CDU.</p>



<p>Stadtrat <strong>Bernhard Köppler</strong> (SPD) als Vertreter des hauptamtlichen Magistrats zeigte sich ahnungslos: <em>&#8222;Tut mir leid, dazu habe ich keine Informationen.&#8220;</em></p>



<p>Im März <strong>2020</strong> habe der Ortsbeirat eine <strong>Gaststättensatzung</strong> vorgeschlagen, um Ärger zwischen Betreibern und Anliegern zu vermeiden. Nochmal Kristin Seitz: <em>&#8222;Wurde eine entsprechende Vorlage inzwischen eingebracht?&#8220;</em></p>



<p>Köppler zog erneut blank: <em>&#8222;Dazu weiß ich nichts.&#8220;</em></p>



<p>Vor einem Jahr habe die Verwaltung versprochen, dass Vorschläge zur <strong>Sanierung des Ehrenmals</strong> in der ersten Jahreshälfte <strong>2021</strong> vorgelegt werden. <strong>Vinzent Weber</strong> von der SPD wollte wissen, es ist schließlich schon März 2022: <em>&#8222;Wann ist denn damit zu rechnen?&#8220;</em></p>



<p>Köppler wusste es nicht: <em>&#8222;In der nächsten Sitzung bekommen Sie Bescheid.&#8220;</em></p>



<p>So ging es weiter. Schließlich die Altstadtleuchten in Marxheim: Wie <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Leuchten22020226">berichtet</a>, hatte die Stadtverwaltung vor kurzem <strong>langstielige LED-Lampen</strong> aufstellen lassen, sie verschandeln das Bild des alten Dorfes. Die Wünsche des Ortsbeirats waren bei der Leuchtenauswahl nicht berücksichtigt worden, wie <strong>Silvia Stengel </strong>von der FWG nicht müde wird zu kritisieren.</p>



<p>Diesmal wurde es grundsätzlich: Wie arbeiten Stadtverwaltung und Ortsbeiräte eigentlich zusammen? <strong>Alle</strong> <strong>Fraktionen</strong> hatten diese Frage unterzeichnet: Welche Ansätze gebe es für die Zukunft für eine <strong>bessere</strong> <strong>Kommunikation</strong> und <strong>Partizipation</strong>? </p>



<p><strong>Bernhard Köppler</strong>, der völlig <strong>unvorbereitet</strong> in die Sitzung gekommen zu sein schien, flüchtete ins <strong>Bürokratische</strong>, zitierte aus der <strong>Gemeindeordnung</strong>. Einen Satz betonte er, er ist für den Magistrat offenbar wesentlich: <em>&#8222;Der Ortsbeirat ist in allen wichtigen Angelegenheiten zu hören – was wichtig ist entscheidet die Verwaltung.&#8220;</em></p>



<p>Erst am Ende seiner langatmigen Ausführungen zeigte Köppler einen <strong>Anflug von Entgegenkommen</strong>: Er versprach eine <em>&#8222;erhöhte Aufmerksamkeit&#8220; </em>seitens des Magistrats.</p>



<p><strong>Sie sind wirklich nett</strong>, die Mitglieder des Marxheimer Ortsbeirats: Sie hielten sich mit weiterer Kritik zurück. Nur<strong> Armin Thaler</strong>, der in der zweiten Reihe saß, <strong>brummelte </strong>unüberhörbar, woraus zu schließen ist, dass der<strong> Frust über die Verwaltung </strong>auch bei CDU-Mitgliedern längst ziemlich tief sitzen muss:</p>



<p>Es könne nicht sein, dass man im Ortsbeirat nachfragen müsse, was aus einer Anfrage geworden sei, die <strong>vor drei Jahren</strong> gestellt wurde, so der CDU-Mann. <em>&#8222;Wenn wir nicht nachfragen, würden weitere Jahre vergeben.&#8220; </em>Es fehle eine <strong>Übersicht und Kontrolle </strong>über noch <strong>offene</strong> <strong>Anfragen</strong> und <strong>fehlende</strong> <strong>Beschlüsse</strong>. Das müsse endlich her, &#8222;<em>das muss eine Verwaltung <em>doch</em></em> <em>leisten können&#8220;</em>.</p>



<p>Köppler gab sich <strong>einsichtig</strong>, was blieb ihm auch anderes übrig: <em>&#8222;Ich werde es mit den Kollegen besprechen.&#8220;&nbsp;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein Hofheimer Treppenwitz</h1>



<p>Die Sitzungen der Ortsbeiräte sind <strong>nicht geheim</strong>. Nur <strong>nicht</strong> <strong>bekannt</strong>. Die Rathaus-Pressestelle, die selbst für kleinste Kita-Veranstaltungen ausführliche Pressemitteilungen verschickt, <strong>verschweigt</strong> die offiziellen Zusammenkünfte der Lokalpolitiker. Wer ihre Termine <strong>erfahren</strong> will, muss sich nahezu <strong>detektivisch</strong> durch die städtische Webseite arbeiten.</p>



<p><strong>Tipp für alle Lokalpolitiker, </strong>die sich<strong> über mangelndes Interesse</strong> an ihrer Arbeit beklagen: <strong>Sorgt dafür, dass eure Termine endlich bekannt gemacht werden!</strong></p>



<p>Wir sind dabei gerne behilflich: Nach dem <strong>Ortsbeirat Marxheim</strong> tagen am Dienstag der <strong>Ortsbeirat Wildsachsen</strong> (20 Uhr, Wildsachsenhalle), am Mittwoch die <strong>Ortsbeiräte Kernstadt</strong> und <strong>Lorsbach</strong> (jeweils 19 Uhr in der Stadthalle) und dann am Donnerstag der <strong>Ortsbeirat Diedenbergen</strong> (20 Uhr, ev. Gemeindezentrum).</p>



<p>Sitzungen der Ortsbeiräte sind <strong>Graswurzel-Politik.</strong> Es geht um Themen, die den Bürger unmittelbar betreffen. Man erfährt, wo <strong>den Leuten &#8222;der Schuh drückt&#8220;.</strong></p>



<p>Zugleich lässt sich hautnah beobachten, wie der Magistrat mit den <strong>Wünschen und Sorgen</strong> der Bürger umgeht.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="495" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg" alt="Lokalpolitiker" class="wp-image-20001" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Friedhof-Lorsbach-300x232.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Friedhof Lorsbach: Wer diese Stufen nicht schafft, kommt nicht an die Urnenwand.  (Foto: Stadt) </figcaption></figure></div>



<p>Auf der Tagesordnung des <strong>Lorsbacher Ortsbeirat</strong>s steht beispielsweise eine Treppe auf dem <strong>Friedhof</strong>: Sie ist der einzige Weg zur <strong>Urnenwand</strong>. Im Juni 2021 hatte der Ortsbeirat <strong>einstimmig</strong> beantragt, den Zugang <strong>barrierearm</strong> umzugestalten.</p>



<p>Nach neun Monaten(!) wird die Stadtverwaltung jetzt mitteilen: Eine Rampenlösung koste rund <strong>40.000 Euro,</strong> das Geld sei  <strong>nicht</strong> <strong>vorhanden</strong>, deshalb müsse es bei der Treppe bleiben. Ist halt Pech für<strong> alte</strong> <strong>Menschen</strong> und <strong>Behinderte</strong>: Sie werden sich <strong>nach dem Willen des Magistrats </strong>die Urnengräber nur <strong>aus der Entfernung</strong> anschauen können.</p>



<p>An dieser Stelle <strong>erinnern</strong> wir uns an den Neubau der <strong><a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/25/treppenumbau-fuer-280-000-euro/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rathaustreppe</a></strong>: Mitarbeiter in der Behörde hatten sich daran gestört, dass auf den Stufen zwischen <strong>Stadtverwaltung</strong> und <strong>Stadthalle</strong> ab und zu ein paar <strong>Kids</strong> herumlungerten. Also beschloss man zur Vertreibung der Jugendlichen einen aufwendigen Umbau der Treppe. Das kostete mehr als <strong>300.000 Euro</strong>.</p>



<p><strong>Hofheimer Treppenwitz:</strong> Für den Umbau der Rathaustreppe war das Geld da. Natürlich.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg" alt="20220318 Treppe Esso Tankstelle" class="wp-image-19924" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Treppe-Esso-Tankstelle-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Diese Treppe führt zum Schwarzbach. Sie sieht gefährlich aus, ist seit langem gesperrt.</figcaption></figure></div>



<p>Im <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong> wollen die Grünen wissen, was mit <strong>der Treppe</strong> passieren soll, die neben der Esso-Tankstelle zum <strong>Schwarzbach</strong> führt. Sie <strong>verfällt</strong> zusehends, seit Jahren schon. Sie sieht völlig <strong>verwahrlost</strong> aus. Sie ist längst <strong>abgesperrt</strong>: Betreten wohl <strong>nicht ungefährlich</strong>.</p>



<p>Und die Stadtverwaltung? Tut nichts.</p>



<p>Die Grünen schlagen vor: <strong>Treppe in Ordnung</strong> bringen – oder <strong>komplett beseitigen.</strong> Offen, wie die Diskussion ausgeht.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Vorderheide II: Jetzt fetzen sich die Stadtpolitiker</h1>



<p><strong>Baugebiet Vorderheide II – das Thema bleibt spannend. Der aktuelle Sachstand, kurz zusammengefasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Der Hessische Verwaltungsgerichtshof</strong> hatte Ende 2021 ein vernichtendes Urteil über den Bebauungsplan gesprochen.</li><li><strong>Die Stadtverwaltung</strong> räumte danach ein, bereits 1,5 Millionen Euro für Anwälte, Gerichte und Planung ausgegeben zu haben. Steuergelder, für immer weg! Und es wird noch viel mehr werden, das steht bereits fest.</li><li><strong>Der Magistrat</strong> beschloss trotzdem, vors Bundesverwaltungsgericht zu ziehen: Das kostet zwar, aber die Stadt müsse Schadensersatzansprüche abwehren bzw. geltend machen können.</li></ul>



<p>Die Opposition – <strong>Grüne, SPD, Bürger für Hofheim (BfH) und Linke </strong>– sind <strong>gegen</strong> <strong>das</strong> <strong>Baugebiet</strong>, und sie sind auch gegen weiteres <strong>Geldausgeben</strong> <strong>für</strong> <strong>aussichtslose</strong> <strong>Gerichtsverfahren</strong>. Sie beantragten jetzt eine <strong>Sondersitzung</strong> <strong>des Stadtparlaments</strong>. Die soll nächsten Freitag stattfinden, die Opposition wird die Mehrheit stellen: Es müsste die <strong>Todesstunde</strong> fürs Baugebiet werden.</p>



<p>Doch schon wird gemunkelt, der CDU-geführte Magistrat plane, einen  <strong>Beschluss des Parlaments </strong> gegen Vorderheide II <strong>auszuhebeln</strong>.  Die Klage vorm Bundesverwaltungsgericht soll durchgezogen werden, um jeden Preis.</p>



<p><strong>Der nächste Freitag</strong> wird zeigen, ob sich <strong>die Stadtspitze</strong> an <strong>demokratische</strong> <strong>Spielregeln</strong> hält &#8211; oder nicht.</p>



<p><strong>Schon im Vorfeld fetzen sich die Lokalpolitiker.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg" alt="20220318 Vorderheide1" class="wp-image-19939" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Vorderheide1-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vorderheide II am Kapellenberg: Hier möchte die CDU ein Villenviertel errichtet sehen.</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bei Vorderheide II fallen die Masken</h2>



<p>Mal wieder krawallig drauf: <strong>Ralf Weber</strong>, für die FDP im Stadtparlament. Als Makler verfolgt er ureigene Interessen; auf Facebook pöbelte er gegen <strong>Kritiker</strong> des Baugebiets und auch gegen <strong>Umweltvereine</strong>: Sie würden &#8222;<em>zynisch</em>”, &#8222;<em>egoistisch</em>”, ja <em> &#8222;menschenverachtend</em>” handeln.</p>



<p><strong>Beim Thema Vorderheide II werden jetzt die Masken abgenommen.</strong></p>



<p>Nur noch <strong>Hofheims Regierungskoalition</strong> will das Baugebiet. Es darf vermutet werden, dass es den  Mandatsträgern von <strong>CDU, FWG und FDP </strong>dabei weniger um das Wohl der Stadt und auch nicht um den dringend benötigten Wohnraum geht. Zu offensichtlich sind handfeste <strong>privatwirtschaftliche Interessen</strong> durchscheinbar:</p>



<p>In Vorderheide II will das<strong> Unternehmen</strong> <strong>EGH</strong> ein Luxusviertel mit relativ wenigen <strong>Villengrundstücken</strong> realisieren. Beteiligt an der EGH ist die <strong>Frank Heimbau</strong>. Deren Geschäftsführer heißt <strong>Michael Henninger,</strong> und der sitzt für Hofheims CDU im Stadtparlament.</p>



<p><strong>Das Baugebiet Vorderheide II: e</strong><strong>in</strong> <strong>Deal unter</strong> <strong>Parteifreunden,</strong> <strong>auf</strong> <strong>Kosten der Allgemeinheit?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Befangenheit sorgt für neue Mehrheiten </h2>



<p><strong>Problem</strong> aus Sicht der Koalition: <strong>CDU, FDP und FWG</strong> haben im Stadtparlament keine Mehrheit mehr. Wenn sich die Opposition – <strong>Grüne, SPD, Bürger für Hofheim (BfH) und Linke </strong>– einig ist, und das ist sie in ihrer Ablehnung von Vorderheide II, dann hat sie eine Stimme mehr.</p>



<p>Dazu kommt: Henninger, der Immobilien-Lobbyist mit CDU-Mandat im Stadtparlament, darf in diesem Fall wegen  <strong>Befangenheit</strong> nicht an den (offiziellen) Beratungen und Abstimmungen teilnehmen. Heißt: noch eine Stimme weniger für die Regierungskoalition. Der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> will zudem wissen, dass FWG-Fraktionschef <strong>Andreas Nickel</strong> aus verwandtschaftlichen Gründen befangen sei.</p>



<p><strong>So schrumft die Koalition</strong>. Wohl deshalb dürfte <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> (CDU) letztens im Hauptausschuss die Frage aufgeworfen haben, wer eigentlich noch befangen sei. Ein durchschaubarer Versuch, die Opposition zu schwächen.</p>



<p>Hegeler zielte offensichtlich auf <strong>Tanja Lindenthal</strong> ab: Die BfH-Stadtverordnete ist in einer <strong>Bürgerinitiative</strong> gegen das Baugebiet aktiv. Eigentlich dürfte eine solche Mitgliedschaft<strong> kein Grund für Befangenheit</strong> sein. Weil das nicht geklärt wurde, verließ Frau Lindenthal nach kurzer Debatte den Sitzungstisch. </p>



<p>Über das<strong> Vorgehen</strong> Hegelers empörte sich später der <strong>Linke Bernd Hausmann:</strong><em> &#8222;Fies&#8220;</em> und <em>&#8222;hinterhältig&#8220;</em> nannte er Hegelers Auftritt. <em>&#8222;Der Stadtverordnetenvorsteher hat mit einem bewusst falschen Vorwurf eine Stadtverordnete der Opposition dazu gebracht, dass sie entnervt auf ihren Sitz im Ausschuss verzichtete.&#8220; </em>Eine öffentliche <strong>Entschuldigung</strong> Hegelers, schrieb Hausmann auf der <a href="https://dielinke-mtk.de/stadtverordnetenvorsteher-hegeler-verletzt-sein-neutralitaetsgebot/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken-Homepage</a>, <em>&#8222;wäre das mindeste&#8220;.</em></p>



<p>Hegeler wiederum gibt den <strong>Arglosen</strong>. Er habe doch nur eine Frage gestellt, tat er kund. Ihm daraus <em>&#8222;Falsches behaupten&#8220;</em> oder <em>&#8222;Lügen&#8220;</em> zu unterstellen: Das werde er <strong>nicht hinnehmen</strong>.</p>



<p>Eigentlich hätte man übrigens erwarten können, dass der<strong> Magistrat</strong> bei Fragen zur Befangenheit für <strong>Klarheit</strong> sorgt. In diesem Fall hielt sich <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Christian Vogt</strong> zurück. Aber ach, er ist ja auch von der <strong>CDU</strong>&#8230;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg" alt="20220318 VVorderheide 2" class="wp-image-19936" width="640" height="289" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-VVorderheide-2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Ein Idyll für Pflanzen und Tiere, ein &#8222;faktisches Vogelschutzgebiet&#8220;, urteilte ein Gericht, das nicht zerstört werden darf: Hofheims Stadtspitze will aber weiter klagen, damit hier ein Baugebiet entstehen kann. </figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeister irritiert selbst die CDU</h2>



<p>Das Verhalten von <strong>Christian Vogt </strong>sorgt zunehmend für <strong>Iritationen</strong>. Letzte Woche hatte er in einem <strong>Internetvideo</strong> behauptet, <strong>Magistrat</strong> <span style="text-decoration: underline" class="underline">und</span> <strong>Hauptausschuss</strong> hätten entschieden, vors Bundesverwaltungsgericht zu ziehen. Das war nachweislich nicht wahr. Die Entscheidung, weiter zu klagen, hatte <strong>ausschließlich</strong> <strong>der</strong> <strong>Magistrat</strong> getroffen.</p>



<p>Als <strong>Begründung</strong> für die weitere Klage gab Vogt an: Es gelte, <strong>Haftungsansprüche</strong> von der Stadt <strong>abzuwenden</strong> und gegenüber Dritten zu <strong>wahren</strong>.</p>



<p>Da reagierten selbst <strong>führende CDU-Mitglieder</strong> mit verblüfftem Erstaunen. <strong>Heinz Steinle</strong>, Mitglied im <strong>Vorstand der CDU Hofheim</strong>, kommentierte bei Facebook:</p>



<p><em>&#8222;Ich bin sehr gespannt, ob das Bundesverwaltungsgericht unter diesen Voraussetzungen eine Revision, die nur zur Verhinderung oder Minimierung von Schadensersatzansprüchen erfolgen soll, überhaupt zulässt. Das würde letztlich bedeuten, dass gegen jedes Urteil bis zur völligen Ausschöpfung des Rechtsweges geklagt werden kann.&#8220;</em></p>



<p>Bleibt noch die Frage: Kann eigentlich der <strong>Magistrat</strong> ganz allein über eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheiden, also ohne die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> einzubeziehen? Der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> zeigte sich beschlagener als die <strong>Spitze von Hofheims Stadtverwaltung</strong>:</p>



<p>Über einen Rechtsstreit <strong>von größerer Bedeutung</strong> darf laut <a href="http://www.lexsoft.de/cgi-bin/lexsoft/justizportal_nrw.cgi?xid=146137,63" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Paragraf 51 der Hessischen Gemeindeordnung</a> ausschließlich das <strong>Stadtparlament</strong> entscheiden. Hausmann wörtlich: Falls dies nicht beachtet werde, <em>&#8222;wird die Linke gezwungen sein, rechtliche Schritte einzuleiten, damit auch in Hofheim nach Recht und Gesetz verfahren wird&#8220;</em>.</p>



<p>Das klingt gar nicht gut. Sollte Hausmann die Magistratsentscheidung <strong>anfechten</strong>, könnte es – wieder einmal – <strong>peinlich</strong> für die Stadtspitze werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Opposition setzt Sondersitzung durch</h2>



<p>Soweit wird&#8217;s erst einmal nicht kommen. Denn Hofheims <strong>Oppositionsparteien</strong> sprachen sich in den letzten Tagen untereinander ab: Und dann beantragten sie eine <strong>Sondersitzung</strong> des Stadtparlaments. Ein solcher Antrag muss von mehr einem<strong> Viertel der 45 Stadtverordneten</strong> unterzeichnet sein.</p>



<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> <strong>Hegeler</strong> versuchte zu tricksen, diesmal auf ganz billige Weise: Er verlangte <strong>zwölf persönliche</strong> <strong>Unterschriften</strong> unter dem Antrag. Das wurde schnell erledigt, er bekam sogar zwanzig, und natürlich innerhalb der vorgeschriebenen Zeit.</p>



<p>Daraufhin verschickte das Rathaus im Auftrag Hegelers an diesem <strong>Freitag kurz nach 13 Uhr</strong> eine <strong>E-Mail an alle Stadtverordneten</strong>:</p>



<p><strong>Eine Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung findet am <strong>nächsten Freitag, 25. März, ab 18 Uhr</strong> in der Stadthalle statt</strong>.</p>



<p>Einige Mitgliedern der Opposition bleiben misstrauisch. Sie befürchten, dasss der Magistrat die Anwälte jetzt <strong>umgehend</strong> losschickt – und in der Sondersitzung verkünden wird, die <strong>Klage</strong> sei längst auf den Weg gebracht, sie sei auch nicht mehr zu <strong>stoppen</strong>, ganz egal, was die <strong>Mehrheit</strong> <strong>der</strong> <strong>Stadtverordneten</strong> beschließt&#8230;</p>



<p>Spätestens <strong>Freitag</strong> wissen wir mehr. Die Sitzung ist <strong>öffentlich</strong>. Wer sie miterleben möchte:<strong> herzlich willkommen!</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel im Einsatz für die Ukraine</h1>



<p>Die städtische <strong>Mahnwache</strong> vorm Rathaus am letzten Sonntag war schwach besucht.<strong> Tanja Weber </strong>schrieb in der Facebook-Gruppe<a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>:<em> &#8222;Die Teilnehmerzahl war ziemlich beschämend für eine Stadt wie Hofheim.&#8220;</em> Liegt&#8217;s vielleicht auch an den Rednern? Die Auswahl wirkt CDU-lastig; zudem musste <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> öffentlich Kritik einstecken für die Formulierung, dass <em>&#8222;der Russe&#8220;</em> den Krieg führe.</p>



<p>Das ist aber nicht der Grund, weshalb an diesem Sonntag (20. März) <strong>keine Mahnwache</strong> stattfindet. Die Rathaus-Pressestelle teilt mit: In vielen Kinos – auch im <strong>Movies im Chinon Center </strong>– werde am Sonntag ein <strong>Dokumentarfilm</strong> über die Klitschko-Brüder gezeigt. Der Erlös werde für die Ukraine gespendet. </p>



<p>Der <strong>Dokumentarfilm &#8222;Klitschko&#8220;</strong> beginnt am Sonntag um 19 Uhr. Der Trailer ist <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1pSLQdWNVz4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden, Karten gibt&#8217;s <a href="https://www.movies-kino-hofheim.de/reservierung/1460624/Klitschko-(Spendenaktion,-Dokumentation)/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p>Das <a href="https://www.mtk-taekwondo.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Traditional Taekwon-Do-Center</a> in Kriftel bietet &#8222;Stipendien&#8220; für <strong>ukrainische Jugendliche</strong> zwischen 12 und 18 Jahre an. <em>&#8222;Wenn ihr geflüchtete Karate-, Taekwon-Do-Kampfsportler oder Kick-Boxer aus der Ukraine beherbergt oder betreut, dann könnt ihr dieses Angebot gerne weiterleiten&#8220;,</em> schreibt <strong>Oliver Lehmann </strong>auf seiner <a href="https://www.facebook.com/sahbumnim.yongtong/videos/499486608236481" target="_blank" rel="noopener">Facebookseite</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Langenhain läuft für die Ukraine-Hilfe! </strong>Via <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=10226889274394821&amp;set=pcb.2275498172601886" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> ruft <strong>Dirk Horn</strong> für Sonntag, <strong>27. März,</strong> zu einem Spendenlauf auf. Start ist zwischen 10 und 12 Uhr. Der Erlös geht an die <strong>Hilfsaktion</strong> <strong>für ukrainische Geflüchtete </strong>in der Hofheimer Partnerstadt <strong>Pruszcz Gdański </strong>in Polen. Startgebühr: 20 Euro. Anmeldung vorab per E-Mail (<a href="mailto:spendenlauf_langenhain_ukraine@yahoo.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">spendenlauf_langenhain_ukraine@yahoo.com</a>) oder vor Ort am 27.März.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>


<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_40048"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/6z_6Y7B871I?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<p>Eine ganz andere Form der <strong>Mahnwache</strong> bietet das Team des <strong>Exerzitienhauses</strong>: Die Franziskaner haben zusammen mit Misereor eine <strong>Friedensandacht</strong> gestaltet und als <a href="https://youtu.be/6z_6Y7B871I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Video</a> aufgenommen. 15 Minuten des <strong>Innehaltens</strong> und der <strong>Nachdenklichkeit</strong>: Zum Video geht&#8217;s <a href="https://www.youtube.com/watch?v=6z_6Y7B871I" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>„Ein Pfand von Kindern für Kinder“ </strong>–&nbsp;unter diesem Motto organisiert die Betreuung der <strong>Heiligenstockschule</strong> eine Spendenaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine. Geht einfach: Man kann vom<strong> 21. März bis 1. April </strong>Pfandflaschen am Königsberger Weg 29 abgeben – die Kinder bringen sie weg, der Erlös wird an ein <strong>Projekt für traumatisierte Kinder</strong> aus der Ukraine überwiesen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093205.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Kriftel ist fix: </strong>Am Mittwoch war im <strong>Rathaus</strong> über eine Hilfsaktion für die polnische Partnergemeinde <strong>Pilawa Gorna</strong> gesprochen worden – schon am Montag kamen 16 Tonnen Hilfsgüter an. <strong>Tina Schehler</strong> veröffentlichte über die Aktion einen Artikel auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/spenden-kamen-in-pilawa-gorna-an/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite der Gemeinde</a>. </p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Leckere Ukraine-Taler </strong>haben die Kinder vom Lerchenweg in Marxheim verkauft. Die blau-gelb überzogenen Plätzchen gingen allesamt weg – <strong>856 Euro</strong> wurden dabei eingenommen. Das Geld wird an die <strong>Kinder- und Bildungsstätte Hedwig </strong>in Schlesien überwiesen und kommt <strong>geflüchteten Müttern und Kindern </strong>aus der Ukraine zugute.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Michael Clasen </strong>lädt über die Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/108542621131371" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Lorsbach im Herzen&#8220;</a> zu einem Charity-Weinstand am Zimmerplatz in Lorsbach ein. Termin: 1. April, ab 17 Uhr. Der Erlös geht an die Kriegsopfer.  <em>&#8222;Die ersten 10 Kisten Wein werden von mir in voller Höhe gespendet. Ihr sorgt dafür, was dann zum Schluß hängen bleibt&#8220;</em>, schreibt er.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Tropica in Kriftel </strong>hat eine Spendenaktion gestartet: <em>&#8222;Wir sehen uns in der Verpflichtung, die Menschen in der Ukraine durch die Aktion ,Deutschland hilft&#8216; zu unterstützen&#8220;,</em> heißt es auf <a href="https://www.facebook.com/tropica.kriftel/?pageid=231737593612565&amp;ftentidentifier=2079607795492193&amp;padding=0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Für jedes ausgefüllt abgegebene Blütensparbuch spendet Tropica <strong>10 Euro</strong>. An den Kassen stehen Spendenboxen, jeder Kunde kann was geben: <strong>30.000 Euro</strong> sollen zusammenkommen.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<p><strong>Die Stadt Hofheim </strong>hat auf der städtische Webseite eine <a href="https://www.hofheim.de/leben/ukraine-hilfe-03-2022.php#c8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übersichtsseite</a> zum Thema <strong>Ukraine-Hilfe </strong>veröffentlicht: Dort werden Informationen gegeben für alle, die helfen wollen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Neuer Name für MTK-Kliniken kostete 220.000 Euro</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="382" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg" alt="20220318 Varisano" class="wp-image-19938" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Varisano-300x179.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure></div>



<p><strong>&#8222;Varisano&#8220;</strong> nennen sich die Kliniken des Main-Taunus-Kreises seit einigen Monaten. Über dem Portal des <strong>Hofheimer Krankenhauses</strong> wurde eine neue <strong>Lichtwerbung</strong> mit dem Schriftzug angebracht, <strong>Flaggen</strong> mit dem neuen Namen wurden gehisst, neue Hinweisschilder aufgestellt, Briefbögen, Kuverts, Visitenkarten und Broschüren ausgetauscht&#8230;</p>



<p>Was hat das eigentlich <strong>gekostet</strong>, wollten die <strong><a href="https://dielinke-mtk.de/220-000-euro-fuer-einen-neuen-namen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linken</a></strong> im Kreistag wissen.</p>



<p>Nun ist es heraus: <strong>220.000 Euro </strong>wurden dafür ausgegeben<strong> </strong>– Stand Dezember letzten Jahres.</p>



<p>Für <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> ist das nicht viel Geld: <em>&#8222;Als Investition für die nächsten Jahrzehnte – in Relation zum jährlichen Etat des Klinikverbundes betrachtet – liegen die Umbenennungs-Kosten im Promillebereich&#8220;,</em> teilt er mit.</p>



<p>In einem <strong>Rundschreiben an die Mandatsträger</strong> war der neue Name so begründet worden: Man müsse <em>&#8222;Patientenorientierung, Effizienz und Sympathiewerte messbar erhöhen, um die Zukunftsperspektiven unserer Einrichtungen im dynamischen Umfeld weiter zu verbessern&#8220;.</em></p>



<p>Die Linken sehen das <strong>wenig überraschend </strong>etwas anders: <em>&#8222;Personal gewinnt und hält man nicht durch ein schickes Logo und einen trendigen Namen, sondern durch gute Arbeitsbedingungen, wertschätzenden Umgang und höhere Löhne.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">SPD gegen Luxus-Dachgarten und für Photovoltaik auf dem Kreishaus</h1>



<p>Wer soll das noch verstehen? <strong>Hofheims Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) präsentiert in seinem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=y0lO5eVa3CQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freitagsblick-Video</a> stolz die <strong>Photovoltaik-Anlagen</strong> auf dem Dach des Rathauses. Anlass: die <a href="https://www.hofheim.de/leben/Planen_Bauen_und_Umwelt/Umwelt/Klimakampagne/klimakampagne-basistext-2021-05-26.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Klimakampagne</a>, die am Montag in der Kreisstadt startet und zu der er alle Bürger einlädt.</p>



<p>Im zweiten großen Verwaltungsgebäude in der Kreisstadt, im <strong>Landratsamt</strong>, tickt man offenbar ganz anders. Die Behörde wird derzeit erweitert; auf dem Dach des Neubaus will <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> – auch <strong>CDU</strong> – allerdings <strong>keine</strong> Photovoltaikanlage installieren. Dort will er, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Landratsamt20220226">berichtet</a>, einen Luxus-Dachgarten anlegen lassen – <strong>ausschließlich</strong> für Mitarbeiter der Behörde. Der CDU-Landrat wie auch seine <strong>Erste Beigeordnete Madlen Overdick </strong>(eine <strong>Grüne</strong>!?) sprechen sogar von einem <em>&#8222;ökologischen Mehrwert&#8220;.</em></p>



<p>Mit etwas <strong>Verspätung </strong>meldet sich jetzt die SPD des Kreises. <strong>Fraktionschef Dr. Philipp Neuhaus </strong>bezeichnet die Pläne der Kreisbehörde als <em>„aus der Zeit gefallen“</em>. Bislang sei von der 4500 Quadratmeter großen Dachfläche nur ein Viertel für Photovoltaik vorgesehen.&nbsp; <em>„Lippenbekenntnisse alleine reichen nicht mehr aus. Wir brauchen endlich ein tatsächliches Handeln auf allen Ebenen.“</em></p>



<p>Die SPD schlägt vor, <strong>Photovoltaikanlagen</strong> auf das Dach zu setzen und dafür die <strong>Außenflächen</strong> rund um das Landratsamt <strong>umzugestalten</strong>. Dann könne der Kreis <em>&#8222;seinen Beschäftigten und auch der Nachbarschaft ein gutes Angebot machen, ohne bei der Photovoltaik Abstriche vorzunehmen.“</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Polizei: Jetzt kommen die Sprit-Diebe!</h1>



<p><strong>Benzin ist teuer geworden</strong> – jetzt kommen die <strong>Sprit-Diebe</strong>! Die Polizei in Hofheim hat ungewöhnliche Straftaten zu bearbeiten: Unbekannte haben in Hattersheim und Schwalbach auf Baustellen zugeschlagen. Sie pumpten aus zwei Kippladern, einem Teleskoplader und einem Bagger insgesamt<strong> rund 1.000 Liter Diesel</strong> ab. Wer was gesehen hat: Die Polizei sucht Zeugen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Betrunkener prügelt sich mit Polizei</h4>



<p><strong>Betrunken</strong> Auto gefahren, dann auch noch zwei Polizisten <strong>verletzt</strong>: Diese Fahrt dürfte einem 29-Jährigen <strong>teuer</strong> zu stehen kommen. Der Mann war in Eppstein losgefahren. An der Tankstelle in <strong>Lorsbach</strong> wurde er von der Polizei gestoppt, leistete dann aber <strong>massiven Widerstand</strong>. Verstärkung musste anrücken, <strong>Schlagstöcke</strong> wurden eingesetzt – Ergebnis: Zwei <strong>verletzte Polizisten</strong>, eine Beamtin musste sogar <strong>ambulant</strong> behandelt werden. Auf der Fahrt zur Polizeiwache <strong>beleidigte</strong> und <strong>bedrohte</strong> der Mann noch die Beamten. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wieder E-Bike geklaut</h4>



<p>Schon wieder wurde <strong>ein E-Bike gestohle</strong>n. Es verschwand aus einem Vorgarten in der Paul-Duden-Straße in <strong>Kriftel</strong>, wo es hinter einer Mülltonne <strong>abgeschlossen</strong> abgestellt worden war. Es handelt sich um ein schwarzes Fahrrad des Herstellers &#8222;NCM Moscow&#8220;. <strong>Wert: rund 1.000 Euro.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Tödlicher Unfall: Trauer um einen 12-Jährigen</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg" alt="20220317 Unfall Kriftel" class="wp-image-19904" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220317-Unfall-Kriftel-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Blumen und Kerzen zum Abschied: An diesem Bahnübergang in Kriftel starb ein 12-jähriger Junge.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Blumen wurden hingelegt, Kerzen entzündet.</strong> Eine Schulklasse hat ein Bild gemalt, die Kinder haben <strong>persönliche Abschiedsgrüsse</strong> für Mohammad geschrieben: Der Junge, gerade mal <strong>12 Jahre</strong> alt, war am Bahnübergang in Kriftel von einem Zug überfahren worden.</p>



<p>Es ist ein Drama, das sprachlos macht: Es gab wohl <strong>Streit</strong> in der Familie, die <strong>Polizei</strong> wurde gerufen, die Beamten sprachen mit dem <strong>Jungen</strong> und seiner <strong>Mutter</strong>. Dann gingen sie.</p>



<p>Wenig später, gegen 19 Uhr, wurde der Junge von der Bahn <strong>überfahren</strong>. Der Bahnübergang befindet sich <strong>unweit</strong> <strong>der</strong> <strong>Wohnung</strong>, eine <strong>Schranke</strong> sperrt die Straße zwar nur zur Hälfte ab, es gibt aber noch ein <strong>rotes</strong> <strong>Warnsignal</strong>. Und eigentlich ist ein ankommender Zug <strong>nicht zu überhören</strong>.</p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Ermittlungen</strong> sind noch nicht abgeschlossen, so die Polizei. <strong>Vor acht Jahren</strong> war schon einmal<strong> ein Kind </strong>in Kriftel von einem Zug <strong>überrollt</strong> worden: Im Januar 2014 hatte eine 20-Jährige ihren<strong> 14-jährigen Bruder </strong>in ein Heim für geistig behinderte Kinder bringen wollen. Er riss sich los und wurde zunächst <strong>vermisst</strong>. Am Abend,<strong> in der Dunkelheit</strong>, erfasste ihn ein Zug.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Informationen aus den Rathäusern</h1>



<p><strong>Mit einer</strong> <strong>&#8222;Earth Hour&#8220;</strong> wird weltweit mehr Einsatz für den Klimaschutz gefordert: Symbolisch sollen am <strong>26. März ab 20.30 </strong>Uhr für eine Stunde alle Lichter ausgehen. Hofheim stellt die Beleuchtung von Bergkapelle und Kellereigebäude aus. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093135.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Mit einer Klimakampagne</strong> will die Stadt Hofheim auf die Folgen des Klimawandels reagieren.&nbsp;Die Online-Auftaktveranstaltung beginnt am 21. März um 17 Uhr. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093201.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>In der Reihe „Spotlights“ </strong>stellt das Stadtarchiv neue Fundstücke vor – diesmal  die digitalisierten Jahrgangsbände der Hofheimer Zeitung von 1927 bis 1943. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/index.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Hinter dem Friedhofsparkplatz Marxheim</strong> wird ab Montag, 21. März, ein Wildstaudenbeet angelegt. Radfahrer und Fußgänger müssen einen Umweg machen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093202.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das  Hofheimer Standesamt</strong> bleibt am 23. und 30. März wegen Fortbildungsveranstaltungen geschlossen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093200.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Tropica-Geschäftsführung</strong> hat der Gemeinde ein imposantes „Nützlingshotel“ im Wert von 1.000 Euro übergeben.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/insektenhotel-am-bahnhof-aufgestellt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Kita Vogelnest </strong>in Kriftel hat ein Baumhaus für die Kleinen freigegeben. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/kita-vogelnest-baumhaus-ist-freigegeben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Stadtmuseum Hofheim</strong> bleibt an diesem Sonntag (20. März) wegen Krankheit geschlossen. </p>



<p><strong>Der Amselweg in Kriftel</strong> wird vom 21. bis 25. März voll gesperrt. Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.764177640423973/2226302240878165/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Rechenzentrum Marxheim: 18-Meter-Klotz in der Landschaft</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg" alt="20220318 Suewag Rechenzentrum" class="wp-image-19908" width="640" height="408" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220318-Suewag-Rechenzentrum-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>So sieht das Süwag-Rechenzentrum in der Computer-Darstellung aus.</figcaption></figure></div>



<p>Eine kleine Nachricht zog große Kreise: Ein <a href="https://www.facebook.com/hofheimkriftelnewsletter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook-Post des HK-Newsletters</a> zum Neubau des <strong>Rechenzentrums in Marxheim </strong>erreichte mehr als <strong>5000 Menschen</strong>. In einer <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/noris-network-ag/Rechenzentrum-fuer-Metropolregion-Frankfurt-Rhein-Main-geht-in-Planungsphase/boxid/1103438?fbclid=IwAR2k7YqhiKxI23ZZSljEV_znth-e6zUDDTnA6cMdkFciPOiE53az_RTd3ZE" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> hatten die drei beteiligten Unternehmen (Süwag, DC-Datacenter-Group GmbH, Noris Network AG) ihr Projekt in <strong>üblicher</strong> <strong>PR-Manier</strong> bejubelt – als <em>&#8222;ökologisch&#8220;, &#8222;nachhaltig&#8220;, &#8222;energieeffizient&#8220;, &#8222;hochmodern&#8220;, &#8222;hochsicher&#8220;, &#8222;zukunftsorientiert&#8220;, &#8222;exzellent&#8220;, &#8222;erstklassig&#8220;&#8230;</em></p>



<p>Mit der Planung wurde jetzt begonnen. <strong>90 Millionen Euro </strong>will man investieren, schrieb die Lokalzeitung. Ein mehrteiliger Gebäudekomplex, bis zu <strong>18 Metern hoch</strong>, werde abschnittsweise gebaut, je nach Nachfrage.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein Klotz in der Landschaft: </strong>Die Reaktionen fielen erwartungsgemäß unterschiedlich aus. <strong>Iris Stadie </strong>beispielsweise schrieb: <em>&#8222;Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.&#8220;</em></p>



<p><strong>Dominik Denn</strong>y dagegen kommentierte: <em>&#8222;Schlimm, Albtraum und böse rufen und dann bei der nächsten Karnevalssitzung nach 27 Bier darüber beschweren, dass Deutschland Internet hat von 1990. Die Denkweise passt wieder super zusammen in der heilen Welt der Gutverdiener in Hofheim und Kriftel.&#8220;</em></p>



<p>Und <strong>Nicolas Valmont </strong>befand: <em>&#8222;Is doch super. Das bedeutet Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen aus einer Zukunftstechnologie. Die Welt wandelt sich eben.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Ein pastoraler Pendler für Peter und Paul</h1>



<p>Die katholische Pfarrgemeinde <strong>Peter und Paul</strong> erwartet Verstärkung: <strong>P. Anto Batinic OFM </strong>kommt ab dem 4. April – als <strong>Kooperator</strong>, schreibt <strong>Pfarrer Helmut Gros</strong> im Pfarrblättchen. Katholiken wissen vermutlich, was ein Kooperator ist: ein Geistlicher ohne Leitungsgewalt. Batinic war Pfarrer in Frankfurt und gehört zur <strong>kroatischen Franziskanerprovinz</strong>. Er wird in Frankfurt wohnen bleiben.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Weniger Infizierte, aber höherer Inzidenzwert</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="567" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg" alt="22020318 freitags zahlen corona 1" class="wp-image-20097" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1-300x213.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_corona-1-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure></div>



<p>An der <strong>Corona-Front </strong>geht&#8217;s auf und ab: <strong>Bundesweit</strong> stieg der Inzidenzwert an diesem Freitag auf <strong>1.706</strong>, in <strong>Hessen</strong> liegt er bei <strong>1.256</strong>. Für den<strong> Main-Taunus-Kreis</strong> wird er mit &#8222;nur&#8220; <strong>976</strong> angegeben. Vor einer Woche betrug der MTK-Wert noch <strong>853</strong>.</p>



<p>Gleichzeitig ist die <strong>Zahl</strong> <strong>der</strong> <strong>Infizierten</strong> zurückgegangen: In <strong>Hofheim</strong> waren an diesem Freitag <strong>739</strong> Menschen mit einer Corona-Erkrankung gemeldet – vor einer Woche waren es noch 881. In <strong>Kriftel</strong> sind&#8217;s derzeit <strong>256</strong> (319).</p>



<p>Im gesamten <strong>Kreisgebiet</strong> sind aktuell <strong>4671</strong> Menschen infiziert gemeldet, am Freitag vor einer Woche waren es 5.940.</p>



<p>In den <strong>MTK-Kliniken</strong> liegen derzeit <strong>19</strong> Corona-Patienten, vier von ihnen müssen intensivmedizinisch versorgt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="511" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020318 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-20094" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz-300x192.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020318_freitags-zahlen_inzidenz-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Save the day</h1>



<p><strong>Die Evangelische Thomasgemeinde</strong> in Marxheim feiert den 337. Geburtstag von Johann Sebastian Bach am <strong>21. März</strong> um 19.30 Uhr mit einem Kirchenkonzert. Anmeldung erforderlich. Mehr <a href="https://thomasgemeinde-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>&nbsp;„Hofheim bewegt sich“</strong> nennt sich eine privat organisierte Gruppe von Fahrrad-Freunden. Sie lädt mit dem &#8222;Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club&#8220; und der &#8222;Hofheimer Lokalen Agenda&#8220; zur Rad-Demo für mehr Sicherheit und mehr Rechte im Straßenverkehr ein: Start ist am <strong>26. März</strong> um 11 Uhr vorm Rathaus Hofheim.</p>



<p><strong>Die Saison der Weinstände </strong>geht wieder los. <strong>Karl Kurjak,</strong> Eventmanager und Chef der Facebookgruppe <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a>, lädt ab <strong>2. April</strong> jeden Samstag ins Haus am Bach in Weilbach ein. Ab <strong>22. April</strong> schenken er und sein Team jeden Freitag an der Kirche St.Georg in Marxheim aus.</p>



<p>Die <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/?__cft__[0]=AZVAjH5ZyJAOpwDFQXMecLOnTvoGBhjpVxDmX6_BD7qFbrK9L7I6MWsiB6bRd7D-0S8pLWAP2k4Qmxt9oDbbTohZuJ79MfD9eG6XZ1rpCZ7otyuSiJDOVuk3RSDV4onTKHqjmg_rIaH3i3Dps2NCVq_I&amp;__tn__=-UC%2CP-R" target="_blank" rel="noopener"><strong>Coppola Distribution Service</strong></a> (Sitz: Lorsbach) kündigt ein Pop-up-Tasting sizilianischer Weine an: <strong>Enzo Milioto </strong>präsentiert am<strong> 25. März</strong> exklusive Weine in den Geschäftsräumen am Holzweg 28-32 in Kriftel. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Coppola-Distribution-Service-116853646390441/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der TV 1885 Lorsbach</strong> veranstaltet nach zweijähriger Zwangspause am <strong>3. Juni</strong> wieder seinen Schinderwaldlauf. Weitere Infos und Anmeldung auf der Vereins-Webseite (<a href="https://tvlorsbach.de/schinderwaldlauf" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<p><strong>Zum Internationalen Umweltschutztag </strong>wird an den Weilbacher Kiesgruben am 24. April von 13 bis 17 Uhr ein buntes Programm geboten. Veranstalter ist u.a. die MTK-Volkshochschule. Mehr <a href="https://www.vhs-mtk.de/fileadmin/naturschutzhaus/aktuelles/2022_04_24_tag_der_erde.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Obsthof an der Kirche </strong>in Kriftel wurde komplett erneuert. Neben Obst, Gemüse, Eiern und Blumengestecken gibt&#8217;s künftig auch Käse- und Wurstspezialitäten. In einer Woche, am<strong> 24. März</strong>, ist Eröffnung.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/03/19/lokalpolitiker-gegen-rathaus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadt Hofheim feiert sich: Zwei Tüten-Spender für Hundehalter aufgestellt</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/03/12/hofheims-hundehalter/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/03/12/hofheims-hundehalter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2022 16:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Frings Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Leyer Andrea]]></category>
		<category><![CDATA[Mann Ulrich]]></category>
		<category><![CDATA[Morawietz Sara]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Pistor Joachim]]></category>
		<category><![CDATA[Schehler Tina]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weisenstein Arno]]></category>
		<category><![CDATA[Wintermeyer Axel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=19081</guid>

					<description><![CDATA[Hundehalter müssen in Hofheim ziemlich viel Steuern bezahlen, und bisher haben sie dafür nichts bekommen. Jetzt zeigt sich das Rathaus spendabel: Am Rande der Kernstadt wurde ein kleiner Tüten-Spender aufgehängt (siehe Foto), und ein zweiter findet sich in Lorsbach. Für das Mini-Invest feiert sich die Stadtverwaltung ganz groß – mit einer langen Pressemitteilung und einem richtig wichtigen Foto. Es sei ein Test, heißt es dazu. Wie der funktioniert, erfahren Sie in unserem Bericht. Interessant auch: Die kleine Gemeinde Kriftel ist der Kreisstadt um Längen voraus...

Außerdem: Für das gescheiterte Baugebiet Vorderheide II liegen erstmals Zahlen auf dem Tisch: Hofheim hat schon 1,5 Millionen Euro "verpulvert" und wird noch viel mehr bezahlen müssen. -- Corona-Zahlen machen Sprung nach oben. -- Solidarität mit der Ukraine. -- Häßliche Lampen werden angestrichen. u.v.m. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unter der <strong>Überschrift</strong> <em>&#8222;Kotbeutelspender: Test läuft an zwei Standorten&#8220;</em> hat Hofheims Rathaus in dieser Woche eine Mitteilung verschickt: Danach wurde am Rande der Kernstadt ein erster kleiner <strong>Metallbehälter für Hundetüten </strong>aufgehängt. Es handelt sich um eine Box aus gebürstetem Edelstahl: 40 cm hoch, 27 cm breit und 6,5 cm tief. Ein zweites Kästchen wurde Lorsbach spendiert und ist auf dem <strong>Zimmerplatz</strong> zu finden.</p>



<p>Für die weit mehr als Tausend <strong>steuerzahlenden Hundebesitzer</strong> in der Kreisstadt wurden also gerade mal <strong>2</strong> – in Worten: <strong>zwei</strong>! – dieser Kästchen aufgehängt. Zugleich wird für dieses <strong>bisschen Hundehalter-Entgegenkommen</strong> ein gewaltiger Aufwand betrieben. Die Stadtverwaltung <strong>feiert</strong> <strong>sich</strong>, als habe sie eine großartige Leistung vollbracht:</p>



<p>Installiert wurden die Kästchen von einem <strong>Bauhof-Mitarbeiter</strong>. Danach fuhr <strong>der Erste Beigeordnete Wolfgang Exner</strong> (CDU) den Kapellenberg hinauf, ein <strong>Fotograf</strong> musste dazukommen. Der Stadtrat posierte neben dem &#8222;Kotbeutelspender&#8220;, der Fotograf machte das Foto:</p>



<p>Es zeigt den <strong>hauptamtlichen Beigeordneten</strong>. Unter einem dicken Winter-Parka mit Fellmütze trägt er einen Pullover in den Farben des Hofheim/Kriftel-Newsletters (sehr schick&nbsp;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f917.png" alt="🤗" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />), seine linke Hand ruht lässig auf Hofheims erstem <em>&#8222;Kotbeutelspender&#8220;</em>, der unscheinbar am Rande der Straße <strong>&#8222;In den Jägergärten&#8220;</strong> an einem Schilderpfosten hängt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten.jpg" alt="Hundehalter" class="wp-image-19102" width="640" height="480" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220309-Hundetueten-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Stadtrat Wolfgang Exner posiert neben dem Hofheimer &#8222;Kotbeutelspender&#8220;.</figcaption></figure></div>



<p>Später musste ein <strong>Mitarbeiter der Rathaus-Pressestelle</strong> einen <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093069.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht</a> darüber schreiben, natürlich mit Zitaten vom Bürgermeister und Beigeordneten sowie Ankündigung eines Ein-Jahres-Tests. Den Bericht verschickte die Pressestelle – natürlich erst nach Kontrolle durch die <strong>Stadtspitze</strong> – mitsamt dem Foto an <strong>diverse Redaktionen</strong>, außerdem wurden Text und Foto auf der <strong>städtischen Webseite</strong> veröffentlicht.</p>



<p><strong>Hallo</strong> ihr da im Rathaus: <strong>Meint ihr das wirklich ernst?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Viel Aufwand für ein minimalistisches Invest</h2>



<p><strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> lässt sich in solchen Pressemitteilungen gerne namentlich erwähnen. Hier wird er u.a. mit den Worten zitiert: <em>&#8222;Das Thema Hundekot auf Spielplätzen, Feldwegen und anderswo ist nicht neu, ist aber wieder akut geworden.&#8220;</em> Er sagte auch: Es gebe Hundehalter, <em>&#8222;die außerhalb aller Regeln leben&#8220;</em> und denen <em>&#8222;die Hinterlassenschaft ihres Tieres völlig egal ist&#8220;.</em></p>



<p>Für den <strong>CDU-Beigeordneten Exner </strong>wurde dieser Satz kreiiert: <em>&#8222;Unseren Landwirten geht durch den Hundekot auf ihren Feldern die Ernte kaputt und für Tiere sind die Hundehaufen lebensgefährlich.&#8220;</em></p>



<p><strong>Hundehaufen = ganz akut und lebensgefährlich!?!</strong><em> </em>Dazu Hundehalter, die<em> </em><strong>&#8222;außerhalb aller Regeln&#8220;</strong> leben?!? Das klingt ja wirklich sehr bedrohlich!</p>



<p>Nach einer <strong>Schrecksekunde</strong> fragen wir uns bang&#8216;: Warum wurden dann<strong> nur zwei</strong> &#8222;Kotbeutelspender&#8220; im ganzen Stadtgebiet aufgestellt? Und<strong> warum erst jetzt</strong>?</p>



<p>Wenigstens auf die erste Frage findet sich in der Pressemitteilung eine <strong>Antwort</strong>: Die &#8222;Kotbeutelspender&#8220; sollen erst <strong>getestet</strong> werden. Das ist <strong>kein</strong> <strong>Scherz</strong>: <em>&#8222;Es soll ein Jahr lang getestet werden, wie die Beutel durch die Bevölkerung angenommen werden.&#8220;</em> So steht&#8217;s in der <strong>amtlich verbreiteten Pressemitteilung</strong>.</p>



<p>Und wie, bitte, funktioniert so ein Test?</p>



<p><em>&#8222;Der Bauhofmitarbeiter, der die Abfallbehälter im Umfeld der Kotbeutelspender leert, wird dies bei der wöchentlichen Leerung erfassen und die Spender befüllen. Dieser Verbrauch soll über das Jahr festgehalten werden.&#8220;</em> </p>



<p>Auf diese <strong>Idee</strong> muss man erst einmal kommen: <strong>Strichlisten für Kacktüten</strong>! Ein Bauhof-Mitarbeiter muss die (gefüllten) Hundekottüten aus mehreren Abfallbehältern zusammentragen und zählen.<strong> Ein ganzes Jahr lang</strong>. In der Stadtverwaltung wurde bestimmt schon eine &#8222;Wvl.&#8220; eingerichtet:</p>



<p>Wiedervorlage im März 2023 – dann erfolgt die <strong>behördliche</strong> <strong>Auswertung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hundehalter in Kriftel sind viel besser dran</h2>



<p>Hofheim kassiert von jedem <strong>Hundehalter</strong> ziemlich viel Geld: <strong>92 Euro pro Jahr</strong> für den ersten Hund, <strong>104 Euro</strong> für einen zweiten Hund. Die Stadt rechnet dieses Jahr mit Hundesteuer-Einnahmen von <strong>188.000 Euro</strong>.</p>



<p>Jetzt das <strong>Invest</strong> in zwei &#8222;Kotbeutelspender&#8220;. Die kosten zusammen im Internet keine <strong>250 Euro</strong> (zzgl. MwSt.). Der Einsatz der Stadt ist also eher als <strong>minimalistisch</strong> zu bezeichnen.</p>



<p>Und jetzt schauen wir nach <strong>Kriftel</strong>: Die kleine Nachbargemeinde kassiert <strong>viel</strong> <strong>weniger</strong> <strong>Hundesteuer</strong> (1. Hund:<strong> 56 Euro</strong>, 2. Hund: <strong>84 Euro</strong>), nimmt auch viel weniger ein (nur <strong>33.000 Euro</strong>). Und trotzdem hat sie es geschafft, <strong>&#8222;Dog-Stationen&#8220;</strong> – so nennen sie in Kriftel die &#8222;Kotbeutelspender&#8220; – über das ganze Gemeindegebiet zu verteilen: nicht nur zwei, sondern<strong> 27 Stück</strong>. <em>&#8222;Wir wollen doch, dass unsere Gemeinde gepflegt aussieht&#8220;</em>, heißt es in der Verwaltung.</p>



<p>Längst gilt Kriftel als <strong>Geheimtipp</strong> für Hofheimer Hundehalter: Ungeniert bedienen sie sich an den Dog-Stationen des Nachbarn. Das erklärt den gewaltigen <strong>Tütenverbrauch</strong>: Inzwischen muss die Verwaltung jährlich <strong>360.000 Hundetüten</strong> bestellen. Macht 1000 Tüten pro Tag. Kosten: <strong>rund 2000 Euro im Jahr</strong>.</p>



<p>Wie <strong>unterschiedlich</strong> die Rathäuser gegenüber Hundehaltern – und damit gegenüber ihren Bürgern – auftreten, ist auf ihren <strong>Webseiten </strong>abzulesen. Dort wurden Informationen für Neubürger hinterlegt, ein Absatz gilt allen Hundehaltern.</p>



<p>Die <strong>Stadt Hofheim</strong> verweist Neubürger mit Hund auf eine <a href="https://www.hofheim.de/vv/produkte/54.Hundesteuer.php#ali_infos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hundesteuerseite</a>, wo der erste Satz lautet:</p>



<p>&#8222;<em>Das</em> <em>Halten von Hunden durch natürliche Personen zu privaten Zwecken im Stadtgebiet Hofheim unterliegt der Steuer.&#8220;</em></p>



<p>Auf der <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/service/hinweise-fuer-neubuerger-innen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webseite</a> der <strong>Gemeinde</strong> <strong>Kriftel</strong> lesen wir:</p>



<p>&#8222;<em>Haben Sie einen Hund? Bitte denken Sie daran, dass Sie Ihren Hund anmelden müssen! Dies können Sie im Steueramt erledigen oder die Anmeldung auch ausgefüllt im Bürgerservice abgeben. Hundekotbeutel erhalten Sie im Bürgerservice.</em>”</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Immer mehr Infizierte</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="434" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona.jpg" alt="22020311 freitags zahlen corona" class="wp-image-19208" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona-300x163.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_corona-768x417.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Entwicklung der Infiziertenzahlen in Hofheim und Kriftel an den Freitagen dieses Jahres.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Zahlen lügen nicht</strong>, heißt es. Demnach sieht es an der hiesigen <strong>Corona-Front</strong> nicht richtig gut aus: In <strong>Hofheim</strong> wurden an diesem Freitag <strong>881</strong> Infizierte registriert, das sind nahezu 400 mehr als vor einer Woche, als die Infiziertenzahl mit 507 angegeben wurde. In <strong>Kriftel</strong> sprang die Zahl der Covid-19-Erkrankten von 211 auf <strong>319</strong>.</p>



<p>Insgesamt werden aktuell <strong>5940</strong> <strong>Menschen</strong> <strong>im</strong> <strong>Kreisgebiet</strong> als infiziert gemeldet, letzten Freitag waren es &#8222;nur&#8220; 3880. Damit steigt auch wieder der Inzidenzwert: Er kletterte auf 853 hoch, nachdem er letzten Freitag auf 624 gesunken war.</p>



<p>Die <strong>Gesundheitsbehörde</strong> meldet zudem <strong>18 Erkrankte</strong> in den MTK-Kliniken. Davon müssen <strong>zwei Patienten</strong> intensivmedizinisch behandelt werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="586" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz.jpg" alt="22020311 freitags zahlen inzidenz" class="wp-image-19209" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz-300x220.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/22020311_freitags-zahlen_inzidenz-768x563.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption>Entwicklung des Inzidenzwertes im Main-Taunus-Kreis an den Freitagen dieses Jahres.</figcaption></figure></div>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="vorderheide20220312"><a href="#vorderheide20220312">Vorderheide II: Schon 1,5 Mio Euro ausgegeben &#8211; und es wird immer mehr</a></h1>



<p>Es gibt neue Informationen zu Vorderheide II, und die haben es in sich:</p>



<p><strong>Die erste Nachricht</strong> lautet: Die Stadt will nach ihrer <a href="https://hk-newsletter.de/2021/12/15/vorderheide-ii-gerichtsentscheidung/">Niederlage</a> vor dem <strong>Hessischen</strong> <strong>Verwaltungsgerichtshof</strong> in Kassel nun doch eine sogenannte <strong>Nichtzulassungsbeschwerde</strong> beim <strong>Bundesverwaltungsgericht</strong> in Leipzig einreichen. Einen entsprechenden Beschluss fasste der <strong>Magistrat</strong> am Mittwoch. Zwei Gründe wurden genannt: Die Stadt wolle alle Rechtsmittel ausschöpfen, um eines Tages <strong>Schadensersatz</strong> <strong>einfordern</strong> zu können – zum Beispiel beim Land, das versäumt habe, das Gebiet als <strong>Vogelschutzgebiet</strong> auszuweisen. Auch soll der Gang nach Leipzig vor eventuell möglichen <strong>Schadensersatzansprüchen</strong> <strong>schützen</strong> – beispielsweise vom Projektentwickler EGH, der in dem geplanten Baugebiet ein <strong>Villenviertel</strong> errichten wollte und dafür bereits viel Geld ausgegeben hat.</p>



<p><strong>Die zweite Nachricht</strong> <strong>zu Vorderheide II</strong> wurde in den Lokalzeitungen nur am Rande erwähnt, was der <strong>CDU-Stadtspitze</strong> sehr gefallen haben dürfte: Für die Realisierung des Bebauungsplans wurden bereits <strong>1,5 Millionen Euro</strong> von der Stadt ausgegeben. Hauptsächlich für <strong>Rechtsanwälte</strong> und die jahrelangen <strong>Gerichtsverfahren</strong>. Dazu ein bisschen für <strong>Planung</strong> (rund 150.000 Euro) und auch für <strong>vorbereitende</strong> <strong>Arbeiten</strong> im Baugebiet (rund 350.000 Euro).</p>



<p><strong>Zum ersten Mal wurde diese Zahl genannt: 1,5 Millionen Euro – das Geld ist weg, endgültig. Und es wird nicht dabei bleiben. Vorderheide II wird garantiert noch viel, viel teurer:</strong></p>



<p>⇨ Einen <strong>mittleren fünfstelligen Betrag</strong> – genauer wollte man das nicht sagen – werden die Rechtsanwälte für den Weg zum Bundesverwaltungsgericht kassieren.&nbsp;</p>



<p>⇨ Wird die Stadt in Leipzig <strong>abgewiesen</strong>, dürfte der Bund für Natur- und Umweltschutz (BUND) <strong>eine</strong> <strong>Rechnung</strong> <strong>schicken</strong>: Die Naturschützer hatten die Klage gegen den Bebauungsplan angestrengt. Die Stadt wird bei einer endgültigen Niederlage die Verfahrenskosten des Gegners übernehmen müssen.&nbsp;</p>



<p>⇨ Sollte dann die <strong>Planungsgesellschaft</strong> <strong>EGH</strong> Schadensersatz verlangen, weil der Bebauungsplan nicht realisiert wird, kommt auf die Stadt eine hohe sechs-, wenn nicht <strong>siebenstellige</strong> <strong>Forderung</strong> zu. Wird die Stadt zahlen – oder erst einmal dagegen klagen? Teuer wird&#8217;s auf alle Fälle.</p>



<p>⇨ Will die Stadt <strong>beim</strong> <strong>Land</strong> Schadensersatz einfordern, wird sie sicher ebenfalls <strong>klagen</strong> müssen. Der Ausgang ist offen, fest steht nur: Auch das kostet wieder&#8230;</p>



<p>Mit dem aktuellen Magistratsbeschluss wird die Stadt Hofheim für ein <strong>Luxus-Baugebiet</strong>, das viele Bürger ablehnen, weiterhin <strong>viel</strong> <strong>Geld</strong> verpulvern. Weil eine solche Nachricht in der Bürgerschaft nicht gut ankommen dürfte, wird jetzt munter <strong>getrickst</strong> und <strong>getäuscht</strong> und<strong> </strong>offensichtlich auch<strong> gelogen</strong>. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://youtu.be/KGj4NWtgM7k?t=45" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220312-Freitagsblick.jpg" alt="20220312 Freitagsblick" class="wp-image-19591" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220312-Freitagsblick.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220312-Freitagsblick-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot aus dem Freitagsblick-Video mit Christian Vogt: Hier behauptet der Bürgermeister fälschlicherweise, Magistrat und Hauptausschuss hätten einen Beschluss zu Vorderheide II gefasst.</figcaption></figure></div>



<p>So sagt <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> in seinem aktuellen Internetvideo <a href="https://youtu.be/KGj4NWtgM7k?t=45" target="_blank" rel="noopener"><strong>&#8222;Freitagsblick&#8220;</strong></a>, der Magistrat wie auch der Haupt- und Finanzausschuss hätten in dieser Woche getagt: <em>&#8222;Und man hat beschlossen, dass man gegen das Gerichtsurteil (&#8230;) weitere Rechtsmittel einlegt&#8220;</em>, so Vogt wörtlich.</p>



<p>Diese Darstellung muss als <strong>eine gezielte Irreführung</strong> der Öffentlichkeit bewertet werden: Es ist<strong> eine krasse Unwahrheit</strong>, die Vogt verbreitet: Der Haupt- und Finanzausschusses hat nämlich <strong>gar nichts beschlossen</strong>.</p>



<p>Die Sitzung hatte um 19 Uhr begonnen, sie dauerte bis kurz vor 22 Uhr. Die Entscheidung, gegen das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vorzugehen, war bereits <strong><span style="text-decoration: underline" class="underline">vor</span> der Ausschusssitzung ganz allein</strong> <strong>vom Magistrat</strong> getroffen worden. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses wurden <strong>vor vollendete Tatsachen gestellt.</strong></p>



<p>Es war dann um exakt <strong>20.08 Uhr</strong>, als <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> aus dem Rathaus eine <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093085.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> zu dem Magistratsbeschluss verschicken ließ: <em>&#8222;Stadt Hofheim leitet weitere Schritte ein&#8220;</em>. </p>



<p>In der Sitzung des Ausschusses <strong>drucksten</strong> derweil zwei Anwälte herum. Klare Antworten <strong>vermieden</strong> sie, was vielleicht auch daran lag, dass ihre Großkanzlei <strong>nicht</strong> <strong>nur</strong> das Interesse der Stadt im Visier hat: Die Anwälte gaben an diesem Abend <strong>zur</strong> <strong>Überraschung</strong> etlicher Lokalpolitiker zu, dass sie auch die <strong>Interessen der EGH </strong>vertreten würden.</p>



<p>Das bedeutet: Die<strong> </strong>Rechtsanwälte vertreten einerseits<strong> die Stadt</strong> und wollen Schadensersatzansprüche <strong>verhindern</strong>. Andererseits vertreten sie auch <strong>ein</strong> <strong>Unternehmen</strong>, das vielleicht hohe Schadensersatzansprüche gegen die Stadt <strong>erheben</strong> wird. Könnte es da nicht <strong>zu</strong> <strong>starken</strong> <strong>Interessenkonflikten</strong> kommen – womöglich <strong>zu Lasten der Stadt</strong>? Das blieb in der Sitzung offen. Zu <strong>verblüfft</strong> waren die meisten Ausschussmitglieder, als dass sie <strong>den merkwürdigen Vorgang</strong> näher hinterfragen konnten.</p>



<p><strong>Es läuft nicht gut für Hofheim. </strong>Wenn tatsächlich <strong>Schadensersatzansprüche</strong> drohen, habe die Stadt <strong>einen schlechten Vertrag</strong> gemacht, heißt es beim BUND. Mit einer Nichtzulassungsbeschwerde füge die Stadt <em>„der langen Kette ihrer Fehlentscheidungen ein neues Glied hinzu“.</em></p>



<p>Aber vielleicht kehrt doch noch <strong>Vernunft</strong> ein. An diesem Freitagabend hat sich <strong>Hofheims SPD </strong>auf einer <strong>Mitgliederversammlung</strong> darauf geeinigt, gegen eine Bebauung von Vorderheide II zu stimmen. Dass bedeutet: Die Opposition – Grüne, Linke, Bürger für Hofheim und eben die SPD – hat beim Thema Vorderheide II die <strong>Mehrheit</strong> im Parlament: Diese Parteien sind gegen das Baugebiet. CDU, FDP und FWG, die als Regierungskoalition auftreten, könnten das <strong>Nachsehen</strong> haben.</p>



<p><strong>Bernd Hausmann</strong> von den Linken macht zudem darauf aufmerksam: Laut Hessischer Gemeindeordnung könne der Magistrat gar nicht allein über <em>&#8222;die Führung eines Rechtsstreits von größerer Bedeutung&#8220;</em> entscheiden. Das heißt konkret: </p>



<p>Für den 5. und 6. April ist eine <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> terminiert. Dann wird Vorderheide II noch einmal Thema sein. Und vielleicht beschließt dann nicht allein die <strong>Verwaltungsspitze</strong>, wie es mit dem Bebauungsplan Vorderheide II weitergeht. Sondern die <em>folgenreiche und teure Entscheidung </em>wird, wie es sich für ein demokratisches Gemeinwesen gehört, dem<strong> Plenum der gewählten Mandatsträger</strong> überlassen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Hofheim &amp; Kriftel: Solidarität mit der Ukraine!</h1>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Kriftel muss Spendenaktion stoppen</h4>



<p>In einer ersten Meldung hieß es hier, dass an diesem Wochenende würden in Kriftel Spenden für Flüchtlinge gesammelt. Am Samstagnachmittag aber wurde die Aktion überraschend gestoppt: <em>&#8222;So viele Bürgerinnen und Bürger haben gestern und heute Spenden für Flüchtlinge aus der Ukraine in der Schwarzbachhalle abgegeben, dass der für den Transport in Kriftels polnische Partnerstadt Pilawa Gorna vorgesehene Lkw jetzt schon bis oben hin voll sein wird&#8220;,</em> heißt es auf <a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.764177640423973/2221871004654622/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a>. Bürgermeister Seitz wird zitiert: <em>&#8222;Die Hilfsbereitschaft der Kriftelerinnen und Krifteler ist einfach überwältigend!&#8220;</em> </p>



<p>Wer noch etwas tun möchte: Vom Partnerschaftsverein Kriftel wurde ein Spendenkonto eingerichtet: DE80 5019 0000 0044 1590 07; Verwendungszweck: Ukraine.</p>



<p>Wegen der vielen Hilfsangebote hat die Gemeinde inzwischen auch ein Registrierungstool auf ihrer Webseite eingerichtet. Alle Details dazu <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/fluechtlinge-muessen-sich-anmelden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p class="has-text-align-center">* * *</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="340" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori.jpg" alt="20220310 Montessori" class="wp-image-19204" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Montessori-300x159.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Screenshot von der <a href="https://www.facebook.com/Montessori-Zentrum-Hofheim-eV-104390029645693/photos/pcb.4851244361626879/4851243278293654" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookseite des Montessori-Zentrums</a>, wo Fotos der Friedensaktion gezeigt werden.</figcaption></figure></div>



<h4 class="wp-block-heading">Friedensdemonstration an Hofheimer Schule</h4>



<p><strong>Die Schülervertretung des Montessori-Zentrums</strong> hat eine Friedens- und Solidaritätsaktion organisiert: Schüler und Lehrer stellten sich auf dem Schulhof in der Form des Friedenszeichens auf. Von einer Drohne aus wurde die Aktion gefilmt und fotografiert. Mehr Infos und ein kleines Video von der Aktion sowie ein Link zu Tipps für Eltern, wie sie Kinder-Fragen zum Krieg begegnen können, sind auf der Webseite der Schule zu finden (<a href="https://www.montessori-hofheim.de/aktuelles/uebersicht/detailansicht/kinder-und-jugendliche-und-der-ukraine-krieg?fbclid=IwAR1vxnOVQVEJUS2CuthWqs3oIDUzwyUI9q0gbS9n2jEU2KMJX3vScqNQPW0" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>



<p class="has-text-align-center">*  * *</p>



<h4 class="wp-block-heading">Am Sonntagabend wieder Mahnwache in Hofheim</h4>



<p>Auch an diesem<strong> Sonntag (13. März)</strong> beginnt um 18 Uhr in Hofheim auf dem Chinonplatz eine <strong>Mahnwache</strong> gegen den russischen Angriff auf die Ukraine. Sprechen wird u.a. <strong>Staatsminister Axel Wintermeyer</strong> (CDU). Außerdem wird es eine Botschaft der <strong>Friedensinitiative Main-Taunus </strong>und<strong> </strong>einen musikalischen Beitrag geben.&nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">In den Polizeiakten geblättert</h1>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h4 class="wp-block-heading">Der E-Bike-Klau geht um&#8230;</h4>



<p>Wieder wurde in Hofheim ein <strong>hochwertiges E-Bike</strong> gestohlen: Diesmal gelangten die Täter nachts unbemerkt in die <strong>Tiefgarage</strong> eines Mehrfamilienhauses an der&nbsp;<strong>Mainzer Straße in</strong> <strong>Marxheim</strong>. Sie ließen ein schwarz-weißes Fahrrad (Hersteller Pegasus, <strong>Wert: ca. 3.500 Euro</strong>) mitgehen, obwohl es mit zwei Schlössern gesichert war.</p>



<p>Einen Tag zuvor in der <strong>Lessingstraße</strong> <strong>in</strong> <strong>Hofheim</strong>: Aus der Garage eines Einfamilienhauses verschwand ein grau-schwarzes Mountainbike der Marke Cube (<strong>Wert: ca. 2100 Euro</strong>).</p>



<p>Erst kürzlich waren Unbekannter in den Keller eines Mehrfamilienhauses in <strong>Kriftel an der Sindlinger Straße </strong>eingebrochen: Zwei E-Bikes der Marken Centurion und AsVIVA wurden geklaut, ihr Zeitwert wird mit etwa <strong>4.000 Euro</strong> angegeben.&nbsp;</p>



<p>Davor stiegen Täter in die Kellerräume eines Mehrfamilienhauses an der <strong>Neugasse in Hofheim</strong> ein. Sie stahlen ein grau-blaues Gravel-Bike der Marke &#8222;Ridley&#8220; sowie ein Mountainbike. Beide Räder haben einen Wert von <strong>rund 2.500 Euro</strong>.</p>



<p><strong>Hinweise</strong> <strong>zu den Diebstählen </strong>nimmt die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Hofheim unter Telefon 06192 20790 entgegen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Laptop aus Auto geklaut</h4>



<p><strong>Tatort Hofheim, Zeilsheimer Straße: </strong>Unbekannte schlugen das Beifahrerfenster eines PKW ein. Sie klauten ein Laptop samt Tasche. Der Wert wird auf einen niedrigen vierstelligen Bereich geschätzt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einbrecher kamen während des Mittagsschlafs</h4>



<p><strong>Tatort Diedenbergen, Wildsachsener Straße: </strong>Während eine Frau auf dem Wohnzimmersofa einen Mittagsschlaf machte, kletterten Einbrecher in ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Sie durchwühlten unbemerkt die Kommoden im Schlafzimmer und entwendeten Schmuck sowie Münzen im Wert von mehreren Tausend Euro. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Trickbetrüger im Haus</h4>



<p><strong>Tatort Kriftel, Lindenstraße:</strong> Mittags klingelte ein Mann bei einem Einfamilienhaus in der Lindenstraße an. Er gab sich als Telekommunikationstechniker aus. Im Haus angekommen, wurde die Bewohnerin jedoch stutzig und schöpfte Verdacht. Wiederholt forderte sie den jungen Mann auf, das Haus zu verlassen. Er flüchtete schließlich.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Rathäusern</h1>



<p><strong>Der English Reading Club</strong> feierte in der Hofheimer Stadtbücherei seinen dritten Geburtstag. Neue Teilnehmer sind willkommen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093067.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><strong>In der Mainzer Straße</strong> werden ab dem 14. März Baumscheiben und Pflanzflächen angelegt sowie zehn Bäume und Stauden gepflanzt. Zeitweilig werden Parkplätze gesperrt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093071.php" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Stadtbücherei</strong> bleibt ab 1. April für die Vorbereitungen und den Umzug in das neue Gebäude geschlossen.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093084.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Freizeithauses an der Weingartenschule</strong> in Kriftel hat einen neuen Leiter: <strong>Yaman Fakhani </strong>(31) kommt aus Syrien, wohnt in Flörsheim und hat 2021 sein Bachelor gemacht. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/neuer-leiter-im-freizeithaus/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Hofheimer Sportlerinnen und Sportler</strong>, die in 2020 und 2021 erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen haben, will der Magistrat  im Rahmen eines Empfangs ehren. Vorschläge können bis 1. Juni eingereicht werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093100.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Bürgerbüro</strong> im Hofheimer Rathaus erweitert seine Öffnungszeiten.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093099.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Vereine im Stadtgebiet Hofheim</strong> sind am Samstag, 26. März zum „Frühjahrsputz“ in ihrem Stadtteil aufgerufen. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093097.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Video der Woche</h1>


<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_12225"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/ZzueZ_MuOK8?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<p><strong>Andrea Leyer </strong>ist freiberufliche <strong>Tanzlehrerin</strong> in Hofheim. Als Beitrag zum <strong>Weltfrauentag </strong>führte sie mit einigen Frauen einen Tanz zum &#8222;Respect&#8220;-Song in der Fassung von Aretha Franklin auf: <strong>für mehr Respekt für Frauen in der ganzen Welt</strong>. Den Facebook-Eintrag überschrieb sie mit einem Aufruf, der Astrid Lindgren zugeordnet wird: <em>„Lasst euch nicht unterkriegen, seid frech und wild und wunderbar!“</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jetzt plötzlich doch: Stadt hält Wohnungsmarkt für angespannt</h1>



<p>Erinnern Sie sich noch? Vor einem Jahr offerierte das Land Hessen allen Kommunen <strong>erweiterte</strong> <strong>Mieterschutzrechte</strong> – Bedingung: Der örtliche Wohnungmarkt müsse angespannt sein. 49 Kommunen nahmen das Angebot an, auch Kriftel. Im <strong>Rathaus Hofheim</strong> aber reagierte man selbst auf <strong>mehrmalige Aufforderung</strong> durch das Wirtschaftsministerium nicht: <strong>Hofem Schlofem</strong> eben. Vertreter der Immobilienbranche dürften Bürgermeister Vogt vor Dankbarkeit fest gedrückt haben: Die Mieterschutzrechte gelten seither nicht mehr in der Kreisstadt (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/29/mieterschutzrechte-ausschuss-soll-klaeren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/24/falsche-polizisten/#ausschuss20210324" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>). </p>



<p>Jetzt soll ein bundesweites<strong> &#8222;Baulandmobilisierungsgesetz&#8220;</strong> gegen <strong>überhitzte</strong> Wohnungsmärkte wirken – aber nur in <strong>Gebieten mit angespannten Wohnungsmarkt</strong>. Die 49 Kommunen in Hessen sind dabei – und jetzt möchte auch Hofheim dazugehören. Ein entsprechendes Schreiben wurde laut <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000093081.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Rathaus-Mitteilung</a> an die Landesregierung geschickt.</p>



<p>Das Gesetz sieht u.a. ein <strong>Vorkaufsrecht</strong> für Kommunen vor. Sie sollen gegen <strong>verwahrloste</strong> <strong>Grundstücke</strong> und <strong>Schrottimmobilien</strong> vorgehen und Eigentümer <strong>brachliegender</strong> <strong>Grundstücke</strong> zum Bauen verpflichten können. Und wenn Investoren in größerem Stil <strong>Mietwohnungen</strong> in Eigentumswohnungen <strong>umwandeln</strong> wollen, kann die Stadt eine <strong>Genehmigung</strong> <strong>verweigern</strong> (das gilt allerdings nur bei Mehrfamilienhäuser mit mehr als sechs Mietwohnungen).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Bienen füttern ist wieder angesagt</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="491" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat.jpg" alt="20220310 Bienenfutterautomat" class="wp-image-19197" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220310-Bienenfutterautomat-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Vereinsring-Chef Wulf Baltruschat am Bienenfutterautomat am Untertor.</figcaption></figure></div>



<p>Pünktlich zum <strong>Pflanz-eine-Blume-Tag</strong> am 12. März startete die Saison des <strong>Bienenfutterautomaten</strong> am Untertor in Hofheim. Die ehemaligen <strong>Kaugummiautomaten</strong>, die der Vereinsring aufgestellt hat, sind mit bienenfreundlichem <strong>Saatgut</strong> bestückt und sollen Passanten motivieren, ihren Ort aufblühen zu lassen.</p>



<p><strong>Die gelben Automaten </strong>sind Teil eines bundesweiten Netzwerks aus über <strong>200 Standorten</strong>, die von Vereinen, Schulen, Kommunen, Unternehmen oder Privatpersonen <strong>mit viel Engagement</strong> betrieben werden. Entstanden ist die Initiative 2019 aus einer Idee eines <strong>Handwerkmeisters</strong> und der Aktion <em>&#8222;Lass deinen Ort aufblühen&#8220;</em> des <strong>Frankfurter Bildungsprojekts</strong> &#8222;<em>Bienenretter</em>&#8222;. Als Kooperationspartner stellt das Sozialunternehmen <em>&#8222;Bienenretter Manufaktur&#8220;</em> das Füllmaterial mit heimischen Pflanzen zum Selbstkostenpreis zur Verfügung.</p>



<p><em>“In unserem Automaten bieten wir zwei Blühmischungen an, die für Garten und Balkon geeignet sind, denn jeder Quadratmeter zählt”,</em> sagt <strong>Vereinsring-Vorsitzender Wulf Baltruschat.</strong> Vom Verkauf jeder Kapsel geht ein <strong>Förderbeitrag</strong> an die Bienenretter. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Häßlichen Lampen werden angestrichen</h1>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="369" height="569" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg" alt="LED-Leuchten" class="wp-image-18340" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg 369w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a></figure></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="369" height="569" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg" alt="LED-Leuchten" class="wp-image-18304" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg 369w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a></figure></div>
</div>
</div>



<p><strong>Rettung für Langenhain? </strong>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte die ausgesprochen <strong>häßlichen Straßenlampen</strong> vorgestellt, die seit einiger Zeit den alten Ortskern des Dorfes <strong>verschandeln</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Leuchten22020226">hier</a>). Eine Anfrage war zuvor ans Rathaus gegangen, wo man allerdings für eine Antwort <strong>unangemessen</strong> lange brauchte. Jetzt, nach fast <strong>zwei</strong> <strong>Wochen</strong>, reagierte Hofheims Stadtverwaltung:</p>



<p>Die Leuchten seien<em> &#8222;in Abstimmung zwischen Stadt und Syna ausgesucht&#8220; </em>worden, heißt es. Jetzt werde auch <strong>nachgebessert</strong>: Die vier Meter hohen <strong>Zink-Masten</strong> seien <em>&#8222;mit Absicht&#8220;</em> <strong>nicht gestrichen</strong> worden, damit sie beim Aufstellen<strong> keine Kratzer </strong>bekommen. <em>&#8222;Sie werden später in der zum Lampenschirm passenden Farbe gestrichen.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapier gefunden</h1>



<p>Der <strong>Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen </strong>hat seinen <strong>Geschäftsführer Ulrich Mann</strong> &#8222;von seiner Arbeit freigestellt&#8220;, berichten die Lokalzeitungen. Heißt: Man will ihn loswerden, sucht nach einer einvernehmlichen Lösung – sonst muss ein Arbeitsgericht entscheiden.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein Denkmal geschütztes Haus in Lorsbach</strong> verfällt – das Problem: Es gehört einem Chinesen, und der ist für die Behörden nicht erreichbar. Die Linken meldeten sich im Kreisblatt zu Wort: Der Kreisausschuss soll prüfen, ob der Besitzer enteignet werden könne. Dann könnte der Kreis dafür sorgen, dass das Haus erhalten bleibt.</p>



<p><strong>Alle Fraktionen in Kriftel </strong>haben in der Gemeindevertretung grünes Licht gegeben, dass der Bebauungsplans „Am Krifteler Wäldchen“ offengelegt werden kann. Auf einem 18 Hektar großes Gelände zwischen den Bahngleisen und der A 66 sollen 400 Wohneinheiten entstehen, schreibt das Kreisblatt. Die Bahn verlange allerdings sehr hohe Lärmschutzmaßnahmen.&nbsp;</p>



<p><strong>Der Luxus-Dachgarten auf dem Erweiterungsbau des Kreishauses</strong> bleibt umstritten: <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax</strong> cancelte Kritiker des Projekts öffentlich ab: Das Weltklima werde <em>&#8222;nicht gerettet und der Klimawandel aufgehalten, wenn man hier alle Dächer mit Solarpanelen zupflastert“</em>, zitiert ihn das Kreisblatt. Auch die <strong>Erste Beigeordnete Madlen Overdick (Grüne) </strong>hält die geforderten Solaranlagen beim Kreishaus-Neubau für verzichtbar: Mit dem geplanten Dachgarten leiste man schließlich<em> &#8222;einen effektiven Beitrag zur Klimafolgenanpassung und Biodiversität“</em>. Ein Hinweis auf die Mehrkosten wird vom Landrat abgetan:<em> &#8222;Das kann man meinetwegen Steuerverschwendung nennen. Uns geht es aber um den ökologischen Mehrwert&#8220;</em>. Das Kreisblatt berichtet nur in der gedruckten Ausgabe, die Rundschau auch <a href="https://www.fr.de/rhein-main/hofheim-baeume-auf-dem-dach-91399852.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">online</a>.</p>



<p><strong>Tanja Seitz</strong> übernimmt die Leitung des Krifteler Kinderbeirats,<strong> Sara Morawietz</strong> ist ihre Stellvertreterin. Über diesen Beschluss der Gemeindevertreter berichtet das Kreisblatt auch <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kriftel-ort99982/kinderbeirat-unter-neuer-leitung-91398238.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">online</a>.</p>



<p><strong>Die katholische Kirche zockt: </strong>Immer mehr Gläubige treten aus, das bedeutet weniger Geld in der Kirchenkasse. Der Finanzdirektor des Bistums<strong>, Thomas Frings,</strong> kündigt jetzt im <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/kirche-will-nicht-mehr-so-viel-zahlen-91401216.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kreisblatt</a> an: Man wolle bei den Kindertagesstätten sparen. 330 Einrichtungen gibt es, 85 Prozent der Kosten tragen Land und Kommunen, die Kirchen zahlen 15 Prozent. Dazu kommen Zuschüsse zu Baukosten. Im Kreisblatt liest sich das so:<em> &#8222;Die Reduzierungen der Baukostenzuschüsse ist für Thomas Frings kurzfristig unabdingbar, damit das Bistum finanziell handlungsfähig bleibe. Mittelfristig werde man allerdings auch über den 15-prozentigen Betriebskostenzuschuss mit den Kommunen verhandeln müssen.&#8220; </em>Im Klartext: Kommunen und Land sollen mehr zahlen, sonst&#8230;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jobs im Angebot</h1>



<p><strong>Der Gossip Pub 2 </strong>sucht Vollzeit-Verstärkung. Mehr <a href="https://www.facebook.com/875641425828480/photos/a.875644379161518/49978" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Reit- und Fahrverein Kriftel</strong> sucht einen Pferdepfleger. Mehr <a href="https://www.facebook.com/ReitundFahrvereinKriftel/photos/a.1511138255750557/1905300246334354" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das MTK-Straßenverkehrsamt</strong> sucht einen Leiter für das Sachgebiet Kfz-Angelegenheiten/Führerscheinwesen. Mehr <a href="https://interamt.de/koop/app/stelle?6&amp;id=772194" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Kliniken des Main-Taunus-Kreises</strong> suchen einen Oberarzt für die Klinik für Pneumologie. Mehr <a href="https://www.varisano.de/ausbildung-karriere/jobboerse/stellenanzeige/oberarzt-fuer-die-klinik-fuer-pneumologie-w-m-d-88" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Showspielhaus </strong>sucht einen Koch für seinen Food-Truck. Mehr <a href="https://www.showspielhaus.de/die-kleine-rampensau/?fbclid=IwAR3Sb-J-q9S8X-QuA6QxDwqPgUxuUdtKNf5gnONZte7KgYilmxIwyqnmBF4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/03/12/hofheims-hundehalter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mahnwache in Hofheim – für den Frieden, gegen den Ukraine-Krieg</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Feb 2022 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anderlohr Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Bernardelli Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Clément Andrea]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Dickhaus Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Escher Claus]]></category>
		<category><![CDATA[Frölich Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Jirasek Franz]]></category>
		<category><![CDATA[Krementz Wilfried]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Mock Hans-Jürgen]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Overdick Madlen]]></category>
		<category><![CDATA[Röser Caterin]]></category>
		<category><![CDATA[Seitz Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Stengel Silvia]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weil Annegret]]></category>
		<category><![CDATA[Westenberger Bernhard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=18233</guid>

					<description><![CDATA[Kirchenglocken läuten jetzt jeden Tag um 12 Uhr und rufen zum Friedensgebet auf. Und wir beginnen mit einem Aufruf von Hofheims Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler: Am Sonntag soll in der Kreisstadt eine Mahnwache für den Frieden und gegen den Krieg in der Ukraine stattfinden. Hofheim zeigt Flagge!

Weitere Themen: Neue Straßenleuchten verschandeln alte Ortskerne. Karl Kurjak küsst Hof Ehry wach. Landratsamt spendiert Mitarbeitern Luxus-Dachgarten. Vorderheide II: Urteil zum Download – Stadtverordnete zur Sondersitzung. Trauerhalle bleibt Trauerspiel. Showspielhaus freut sich. Videos und Jobs und noch viel mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Aus aktuellem Anlass beginnen wir diesen Hofheim/Kriftel-Newsletter mit einem – ja, man kann sagen: mit einem Pflicht-Termin für alle Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt: An diesem Sonntag, 27. Februar, findet ab 18 Uhr auf dem Chinonplatz eine Mahnwache für den Frieden in Europa und gegen Putins Angriff auf die Ukraine statt.</strong> <strong>Hofheim steht auf:</strong> <strong>Sind Sie dabei?</strong></p>



<p>Die Mahnwache soll ein Zeichen der <strong>Betroffenheit</strong> und des <strong>Protests</strong> sein, zugleich <strong>Solidarität</strong> mit den Menschen in der Ukraine bekunden. <strong>Alle</strong> <strong>sind</strong>  <strong>eingeladen:</strong> <strong>Flagge</strong> <strong>zeigen</strong> ist angesagt. Es ist allerhöchste Zeit für ein klares <strong>Bekenntnis für den Frieden und</strong> <strong>gegen den Krieg</strong>:</p>



<p><em>„Wir können diesen Einmarsch nicht einfach hinnehmen“</em>, sagt der Initiator der Mahnwache, <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> <strong>Andreas Hegeler.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Christian-Vogt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Christian-Vogt.jpg" alt="Ukraine" class="wp-image-18474" width="156" height="160" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Christian-Vogt.jpg 623w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Christian-Vogt-292x300.jpg 292w" sizes="(max-width: 156px) 100vw, 156px" /></a><figcaption>Protest im Kleinen, millionenfach: Auch Vogt montierte die Ukraine-Flagge in sein Facebook-Profilbild </figcaption></figure></div>



<p><em>„Mit seinem Angriff auf die Ukraine hat Russlands Präsident Putin nach vielen Jahren des Friedens wieder Krieg und Zerstörung nach Europa gebracht. Wir verurteilen den russischen Angriff auf eine europäische Demokratie auf das Schärfste“,</em> sagt <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong>. „<em>Wir wollen für den Frieden einstehen und uns solidarisch mit dem ukrainischen Volk zeigen. Wir fordern Putin auf, den Krieg in der Ukraine unverzüglich zu beenden und seine Truppen abzuziehen. Außerdem muss die EU Sanktionen verabschieden, die der russischen Regierung wirklich wehtun.“</em></p>



<p><strong>Andreas Hegeler: „</strong><em>Als Hofheimer Bürgerinnen und Bürger möchten wir mit einer Mahnwache unsere Anteilnahme am Leid der Menschen in der Ukraine zum Ausdruck bringen. Wir stehen zusammen für den Frieden in Europa und der Welt.“</em></p>



<p>Da gibt es <strong>keine Ausrede</strong>, da muss man <strong>hin</strong>: Sonntag ab 18 Uhr – wir sehen uns auf dem <strong>Chinonplatz</strong>!</p>



<p>Die <strong>Mahnwache</strong>, heißt es in der <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092931.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> der Stadt, es dürfte eine Selbstverständlichkeit sein, wird unter den gültigen <strong>Corona-Vorgaben </strong>abgehalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Freitagsblick&#8220;: Bürgermeister zum Krieg in der Ukraine</h2>



<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>spricht in seinem <a href="https://www.facebook.com/stadthofheim/videos/649022439699976" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Freitagsblick&#8220;</a> nicht über Karneval und das Kleinklein des Kreisstadtlebens, sondern diesmal <strong>nachdenkliche</strong> <strong>Worte</strong> über ein <strong>Europa</strong> <strong>der</strong> <strong>Freiheit</strong>, das wohl erst einmal vorüber sei, und <strong>Putins</strong> <strong>Angriffskrieg</strong> in der Ukraine, der auch die Demokratie und Freiheit angreife und mit Nichts zu rechtfertigen sei. Vogt verzichtet auf das gewohnte Video, er zeigt diesmal nur die ukrainische Flagge: <strong>Gut so!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kirchenglocken rufen zum Friedensgebet auf</h2>



<p>Der hessen-nassauische Kirchenpräsident<strong> Volker Jung </strong>hat die evangelischen Gemeinden aufgerufen, <em>„von heute an und in den nächsten Tagen um zwölf Uhr die Glocken zu läuten und für den Frieden zu beten“</em>.</p>



<p>Die <a href="https://johannesgemeinde.info/aushaenge/friedensgebet/" target="_blank" rel="noopener">evangelische Johannesgemeinde Hofheim</a> lädt zum gemeinsamen Friedensgebet jeden Mittwoch um 18:30 Uhr in die Kirche ein.</p>



<p>Die <a href="https://www.ekg-wallau.de/2022/02/25/kirchen-rufen-mit-glockengelaeuten-zum-gebet-fuer-den-frieden-in-der-ukraine-auf/" target="_blank" rel="noopener">evangelische Kirchengemeinde Wallau</a> ruft zum <strong>gemeinsamen Friedensgebet</strong> an diesem Samstag um 17 in der Kirche auf.</p>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator"/>



<div style="height:25px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="Leuchten22020226"><a href="#Leuchten22020226">Neue Straßenleuchten verschandeln alte Ortskerne</a></h1>



<p><strong>Hässlicher geht immer – sagt man sich wohl in Hofheims Stadtverwaltung. Und stellte in den engen Straßen der dörflichen Ortskerne von Langenhain und Marxheim neue LED-Leuchten auf, deren Design eher zu breit ausgebauten Straßen großer Metropolen passt. Bürger in den Ortsteilen sind entsetzt und empört.</strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Marxheim-e1645719138872.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Marxheim-e1645719138872.jpg" alt="LED-Leuchten" class="wp-image-18305" width="328" height="564" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Marxheim-e1645719138872.jpg 372w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Marxheim-e1645719138872-174x300.jpg 174w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /></a><figcaption>Diese Leuchte wurde in Alt-Marxheim aufgestellt&#8230;</figcaption></figure></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Leuchte-Marxheim2-e1645726848727.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Leuchte-Marxheim2.jpg" alt="20220224 Leuchte" class="wp-image-18323" width="328" height="561"></a><figcaption>&#8230;solche Leuchte war versprochen worden.</figcaption></figure></div>
</div>
</div>



<p>Auf Facebook hat das <strong>Lampen-Desaster</strong> zu teils erregten Diskussionen geführt. Auslöser: <strong>Silvia Stengel,</strong> die für die <strong>FWG im Ortsbeirat Marxheim</strong> sitzt, zeigte in der Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; ein Foto einer soeben aufgestellten Straßenleuchte. Die <strong>neue Häßlichkeit</strong> <strong>vor altem Gemäuer </strong>kommentierte sie mit den bitteren Worten:&nbsp;<em>&#8222;Die Schulstrasse in Marxheim kann ab sofort in ,Galgenstrasse&#8216; umgenannt werden.&#8220;</em> </p>



<p>Es ist nicht nur das <strong>Design</strong>, das verstört. Es ist das <strong>Vorgehen der Stadtverwaltung</strong>, das<strong> </strong>entsetzt:</p>



<p>Die Beleuchtung der Straßen sollte <strong>auf kostengünstige LED</strong> umgestellt werden: Das war <strong>Konsens</strong> im Stadtparlament. Die <strong>Hängelampen</strong> über den Straßen in den historischen Ortskernen haben ausgedient, die <strong>Oberlandleitungen</strong> sind nicht mehr zeitgemäß, es sollten <strong>Erdkabel</strong> genutzt werden. Also mussten neue Leuchten her.</p>



<p>Im <strong>August</strong> letzten Jahres hatte daraufhin der Ortsbeirat Marxheim beschlossen: Man wolle bei der <strong>Leuchtenauswahl</strong> mitreden. Das Straßenbild des <strong>alten Ortskerns</strong> sei prägend und wichtig für den Erhalt des <strong>dörflichen Charakters</strong>. Neue Straßenlampen müssten zum <strong>historischen Ortsbild</strong> passen.</p>



<p>Alle nickten: <strong>selbstverständlich</strong>!</p>



<p>Im <strong>Januar</strong> dieses Jahres zeigte der <strong>Magistrat</strong> im Ortsbeirat das Foto einer Leuchte, die angeblich mit dem <strong>Denkmalschutz</strong> abgestimmt worden sei. Eine viereckige <strong>Glashaube</strong> mit <strong>klaren</strong> <strong>Linien</strong> und nur <strong>wenig</strong> <strong>Verzierung</strong>, die ganze Lampe unifarben <strong>antik-anthrazit</strong>:</p>



<p><strong>Einverstanden!</strong></p>



<p>Aber dann wurden <strong>ganz andere Leuchten</strong> installiert: Grausilbrige<strong> Stahlstäbe</strong> ragen seither am Rand der Schulstraße an die sechs Meter hoch in den Himmel, ganz oben haben sie eine Querstange: Daran ist die LED-Lampe befestigt.</p>



<p>Solche Leuchten sind bestimmt super-funktional. Aber den <strong>dörflichen Charakter</strong> Marxheims unterstreichen? Dafür sind sie in ihrer <strong>ausdruckslosen Schlichtheit</strong> kaum geeignet.</p>



<p><strong>Chance vertan!</strong></p>



<p>Silvia Stengel:<em> &#8222;Zum Glück konnte die Fortführung dieser Verschandelung ab dem Kapellchen von 1777 gestoppt werden!&#8220;</em> Die Aufstellarbeiten vor dem historischen Kleinod hatten letztens bereits <strong>begonnen</strong>, da kriegten einige Marxheimer <strong>spitz</strong>, dass selbst dort, vor dem geschichtsträchtigen Haus, eine dieser<strong> Spargelstangen-Leuchten</strong> installiert werden sollte. Mitglieder des Ortsbeirates gingen <strong>auf</strong> <strong>die</strong> <strong>Barrikaden</strong>, die Stadtverwaltung lenkte ein.</p>



<p>Es soll nun <strong>eine andere Leuchte</strong> vorm Kapellchen stehen. Ob&#8217;s dann <strong>wirklich besser</strong> wird? </p>



<p>Die <strong>Stadtverwaltung</strong> hat – allerdings <strong>erst</strong> <strong>hinterher</strong> – die Auswahl der neuen Leuchten zu erklären versucht: <strong>Historische Straßenlampen</strong> seien nicht so hoch, würden deshalb <strong>weniger Licht </strong>streuen und die andere Straßenseite <strong>nicht erhellen</strong>.</p>



<p>Silvia Stengel will sich mit solcher Begründung nicht abfinden: <strong>Mit etwas gutem Willen</strong> hätte man passable Alternativen finden können, sagt sie. Und vor allem: Warum wurden im Ortsbeirat noch vor wenigen Wochen <strong>ganz andere Leuchten</strong> angekündigt?</p>



<h2 class="wp-block-heading">LED-Leuchten: Auch Langenhain wurde verschandelt</h2>



<p>Marxheim ist von der <strong>behördlichen Ortskern-Verschandelung</strong> nicht allein betroffen. <strong>Ludwig Frölich</strong> trug auf Facebook ein weiteres Beispiel <strong>misslungener</strong> <strong>Dorfgestaltung</strong> vor: In Langenhain wurden Lampen aufgestellt, die gestalterisch nur als<strong> völlig missraten</strong> zu bezeichnen sind. Es geht tatsächlich immer noch ein bisschen <strong>hässlicher</strong>:</p>



<p>Vor den kleinen Häuschen in dem alten Ortskern stehen fünf, sechs Meter hohe verzinkte Röhren. Ihr <strong>silbrig schimmerndes Metall</strong> wird von einem verwinkelten Aufbau gekrönt, der mit seiner dunkelgrauen Farbe wie ein aufmontierter <strong>Fremdkörper</strong> wirkt. Auf diese Konstruktion wurde ein Lampenschirm im Stil des <strong>19. Jahrhunderts</strong> installiert.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="369" height="569" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg" alt="20220224 Langenhhain lampe2 e1645738260150" class="wp-image-18340" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150.jpg 369w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Langenhhain-lampe2-e1645738260150-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a><figcaption>Geht&#8217;s noch häßlicher als in Marxheim? Ja, im Dörfchen Langenhain!</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="369" height="569" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg" alt="20220224 Lampe Langenhain e1645738317883" class="wp-image-18304" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883.jpg 369w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220224-Lampe-Langenhain-e1645738317883-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 369px) 100vw, 369px" /></a><figcaption>Langstielige Leuchten mit grauen Aufsatz &#8222;schmücken&#8220; den Ortskern.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p><strong>Potthässlich</strong> am Tag – <strong>nervig-störend</strong> bei Nacht. Frölich:<em> &#8222;Die Leuchtmittel sind teilweise äußerst unangenehm grell. Auf Nachfrage bei der Stadt kam die Antwort, dass wir Pech hatten. Am Anfang gab es nur Fördermittel für eine bestimmte Lampe. Die neueren haben alle ein angenehmeres Licht (nützt uns aber nichts mehr)&#8230;&#8220;</em></p>



<p>Jetzt stehen die Leuchten also da, und sie werden die nächsten Jahre und vemutlich auch noch <strong>Jahrzehnte</strong> stehen bleiben müssen. Die <strong>Verantwortlichen im</strong> <strong>Rathaus</strong> müssen nicht damit leben: Sie wohnen<strong> in anderen Ortsteilen</strong>. Jetzt <strong>ducken</strong> sie sich auch noch weg: Auf eine Bitte um <strong>Stellungnahme</strong> reagierten sie erst gar nicht.</p>



<p>In Marxheim wollen einige <strong>Lokalpolitiker</strong> den Vorgang jetzt zum Anlass nehmen, im Ortsbeirat <strong>Fragen</strong> laut zu stellen:</p>



<p>Welchen <strong>Stellenwert</strong> genießen eigentlich die <strong>Wünsche</strong> und <strong>Beschlüsse</strong> lokaler Gremien in der <strong>Stadtverwaltung</strong> und im <strong>Stadtparlament</strong>? Sind Ortsbeiräte <strong>Alibi-Veranstaltungen</strong>, die allenfalls angehört, ansonsten aber <strong>nicht ernst genommen</strong> werden? </p>



<p><strong>Spannende Fragen! </strong>Darüber soll in der nächsten Sitzung des Marxheimer Ortsbeirats <strong>am 15. März</strong> gesprochen werden.</p>



<p>Bleibt abzuwarten, was die <strong>Magistratsvertreter</strong> den Lokalpolitikern dann <strong>erzählen</strong>&#8230;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Mai geht&#8217;s los: Hof Ehry erwacht </h1>



<p>Hofheim lechzt nach <strong>geselligen Draußen-Treffe</strong>n. Und so traf eine Meldung von <strong>Karl Kurjak</strong> in seiner <strong>Facebook-Gruppe</strong> <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> voll ins Schwarze: Der Eventmanager wird <strong>der erste Nutzer</strong> der Scheune von <strong>Hof Ehry</strong> sein.&nbsp;Von Mai bis Oktober will er das altehrwürdige Gemäuer zum <strong>Biergarten/Weingarten/Äpplergarten</strong> machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg" alt="Hof Ehry" class="wp-image-5101" width="640" height="384" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/01/20210115-Hof-Ehry3-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Hof Ehry im Zentrum der Kreisstadt Hofheim.</figcaption></figure>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/31/hof-ehry-ideenwettbewerb-startet/">Wie berichtet,</a> hat die Stadtverwaltung erst kürzlich <strong>einen längst überfälligen</strong> <strong>Ideenwettbewerb</strong> für das Objekt gestartet: Gesucht wird ein Interessent für das Haupthaus; die <strong>Scheune</strong> soll von der Stadt zu einem <strong>Event- und Veranstaltungsraum</strong> umgestaltet werden. Noch bevor die Bauarbeiten anlaufen, will<strong> </strong>Kurjak neues<strong> Leben in die Location</strong> bringen:</p>



<p><em>&#8222;Geplant ist, euch mit Bier von Hofheimer Bierbrauern, Äppler von Hofheimern Kelterern und Wein von wechselnden Winzern zu bewirten. Bereichert werden einige Abende von Hofheimer Künstlern. Ausgesuchte Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch gibt’s natürlich auch. Geöffnet wird immer am Wochenende von 18 bis 22 Uhr.&#8220;</em></p>



<p>Das klingt doch richtig gut! <strong>Jubel</strong> denn auch bei Dutzenden Facebook-Freunden – kleine Auswahl: <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100004646075428/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Barbara Schmidt</a>: <em>&#8222;Das ist eine schöne Idee.&#8220;</em> <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000457954425/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Rainer Aßmann</a>: <em>&#8222;Sehr coole Sache.&#8220; </em><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100024081212745/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Marion Müller</a>:<em> &#8222;Das freut mich.&#8220;</em> <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100016009140074/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">EM OkisOnent</a>: <em>&#8222;Super Location.&#8220; </em><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100027514752208/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Hans-Georg Simon</a>:<em> &#8222;Klasse Idee.&#8220; </em><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000361174005/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Janine Kaiser</a>: <em>&#8222;Super cool,&nbsp;wir freuen uns schon.&#8220;</em> <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100007771601163/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Susanne Heil-Stippler</a>: <em>&#8222;Super Idee. Und dafür hat die Stadt nur knapp vier Jahre gebraucht oder wie war das mit dem ewigen Leidenslied des Hof Ehry?&#8220;</em> <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/1315054557/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Karin Lübbers</a>: <em>&#8222;Schöne Idee, längst überfällig.&#8220; </em><a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100000088076782/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Tina Huber</a>: <em>&#8222;Sehr klasse&#8230; wir kommen!&#8220;</em> <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100076665991899/?__cft__%5B0%5D=AZWRJRWGjUZl2IF0FVtgTmE0M2iOhrgaJ1UkbQlvdDFuQplJM47Z6y_NlDqGQTSCsAelvJKwsV6mQXJd6W3yxfVMC4J_atkNq0GVHkF_uexPsgAcifukdvedh7VLGNwqyuR-5xAz-7uh5YOzikAvJ4eUuCkJ0qf2q-MnVIOc0hOE9kbuWxg1GYJBbSX5eQtXUV0&amp;__tn__=R%5D-R" target="_blank" rel="noopener">Stina Strck</a>: <em>&#8222;Ach wie cool! Genau sowas habe ich in Hofheim immer vermisst!&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Akten der Polizei</h1>



<h4 class="wp-block-heading">Mann &#8222;tanzt&#8220; auf Autodach</h4>



<p><strong>Tatort: Hofheim, Elisabethenstraße. </strong>Eine Frau parkte am Freitagabend ihren blauen BMW auf dem Parkplatz vor dem Chinon-Center, als ein Mann unvermittelt auf das Fahrzeug sprang. Er hüpfte mehrfach auf dem Dach auf und ab und verursachte auf diese Weise einen Schaden von mehreren Tausend Euro. Danach flüchtete er.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ladendiebe im Baumarkt erwischt</h4>



<p><strong>Tatort: Hofheim, Nordring. </strong>Im Globus-Baumarkt erwischte ein Ladendetektiv zwei Männer, als sie mit verschiedenen Einkaufsartikeln unter ihren Jacken und ohne zu bezahlen das Geschäft verlassen wollten. Einer der Täter warf seine Jacke mit dem Diebesgut weg und flüchtete. Der andere wurde von der Polizei festgenommen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Geklautes Auto in Dresden sichergestellt</h4>



<p><strong>Tatort: Hofheim, Im Klingen. </strong>Ein Autofahrer parkte seinen schwarzen BMW X5 abends vor der Garage eines Einfamilienhauses. Am nächsten Morgen war es weg. Wenig später wurde es in Dresden sichergestellt: Polizeibeamten war das Fahrzeug auf der Autobahn bei Dresden aufgefallen. Als sie es kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas, fuhr von der Autobahn ab und steuerte in eine nahe Parkanlage. Dort ließ er den BMW beschädigt zurück und flüchtete zu Fuß. Trotz Fahndung mit Hubschrauber und Fährtenhund konnte&nbsp;er entwischen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Einbrecher im Industriegebiet</h4>



<p><strong>Tatort: Kriftel, Kapellenstraße.</strong> Unbekannte brachen die Außenwand der Autowaschanlage auf und klauten Bargeld. Am Gebäude entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.</p>



<p><strong>Tatort: Kriftel, Kapellenstraße.</strong> Aus einem Baucontainer ließen Täter einen Vibrationsstampfer &#8222;mitgehen&#8220;. Der Wert eines solchen Geräts liegt im vierstelligen Bereich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fahrrad-Diebe unterwegs</h4>



<p><strong>Tatort: Hofheim, Gartenstraße.</strong> Ein Mann wurde von Zeugen dabei beobachtet, wie er sich am Fahrradabstellplatz der Brühlwiesenschule umsah und dann auf einem Mountainbike (Wert: ca. 600 Euro), das nicht abgeschlossen war, Richtung Bahnhof wegfuhr. Eine Polizeistreife entdeckte ihn: Der 33-Jährige wurde festgenommen.</p>



<p><strong>Tatort: Kriftel, Sindlinger Straße.</strong> Unbekannte drangen in die Keller eines Mehrfamilienhauses ein. Sie beschädigten ein Garagentor und entwendeten drei Pedelecs. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt, die E-Bikes haben einen Wert von rund 4.000 Euro.</p>



<p><strong>Tatort: Hofheim, Neugasse.</strong> Im Keller eines Mehrfamilienhauses hebelten Einbrecher die Tür eines Lagerraums auf. Sie stahlen ein Gravel-Bike und ein Mountainbike im Wert von etwa 2500 Euro. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Unfall mit 1,52 Promille</h4>



<p><strong>Tatort Wallau, Landstraße 3017.</strong> Ein 22-jähriger Mann aus Hochheim fuhr mit seinem Audi A1 in Richtung Wallau Ortsmitte. In Höhe der Weinbergstraße kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Leitplanke. Sachschaden: rund 10.000 Euro. Mit einer Handverletzung wurde der Fahrer ins Krankenhaus gebracht. Dabei kam heraus: Er hatte 1,52 Promille im Blut.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="Landratsamt20220226"><a href="#Landratsamt20220226">Landratsamt spendiert Mitarbeitern Luxus-Dachgarten (statt Solaranlage)</a></h1>



<p><strong>Das Landratsamt wird derzeit erweitert, und das sorgt wieder einmal für Schlagzeilen: Auf dem Dach soll keine Solaranlage installiert werden. Hier soll ein <em>&#8222;2000 Quadratmeter umfassender, kostspieliger Luxusgarten zur exklusiven Nutzung durch die Mitarbeiter des Kreishauses&#8220; </em>angelegt werden, schreibt eine Lokalzeitung. Normalbürger sollen keinen Zugang bekommen.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="551" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg" alt="Kreishaus Dachgarten" class="wp-image-18703" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1024x551.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-300x161.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-768x413.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-1536x826.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Kreishaus-Dachgarten-2048x1101.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Machen Sie doch mal einen &#8222;Spaziergang&#8220; über das neue Kreishausdach (Bild zum Vergrößern anklicken). Einige markante Stationen haben wir ausgeschildert.<strong><br></strong></figcaption></figure></div>



<p>Engagierte Bürger haben dagegen bereits <strong>protestiert</strong>, vergebens bisher: Die Dachfläche biete eigentlich Platz für eine der wohl <strong>größten</strong> <strong>Solaranlagen</strong> des Kreises. <em>„Jedes ungenutzte Potenzial ist eine verpasste Gelegenheit zum Klimaschutz. Dazu könnte ein Solar-Gründach ein Vorzeigeprojekt des Kreises werden, da es die Vorteile von Dachbegrünung und Solarenergie kombiniert“,</em> wird der <strong>Physiker Claus Escher</strong> von Lokalredakteur<strong> Jürgen Dickhaus</strong> zitiert.</p>



<p>Bei den Verantwortlichen in der Kreisbehörde und im Kreisparlament aber besteht an zukunftsweisender Technik und Klimaschutz offenbar<strong> kein Interesse</strong>: Geplant sei ein <em>&#8222;opulenter Landschaftsgarten&#8220; </em>auf dem Dach des Erweiterungsbaus mit <strong>Spazierwegen</strong>, <strong>Sitzgruppen</strong> und <strong>Besprechungsbereichen</strong>, dazu <strong>Bäume</strong>, die bis zu zehn Meter hoch werden könnten. Zugang sollen ausschließlich <strong>Mitarbeiter</strong> der Kreisverwaltung bekommen: Für &#8222;normale&#8220; Bürger ist die Dachterrasse <strong>verboten</strong> – angeblich <em>&#8222;aus Sicherheitsgründen&#8220;</em>.</p>



<p>Die <strong>Bürger</strong> haben ihren Protest an <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>(CDU) und <strong>Dezernentin Madlen Overdick</strong> (Grüne) geschickt. Ein zugesagter <strong>Gesprächstermin</strong> wurde wieder abgesagt und nicht neu anberaumt. Gegenüber der Zeitung wollte sich die <strong>Verwaltungsspitze</strong> nicht äußern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8230;für Luftfilter in Schulklassen ist kein Geld da</h2>



<p><strong>In diesem Zusammenhang passt</strong> die Meldung aus der letzten Woche: Im Kreistag hatte die <strong>Opposition</strong> – SPD, Freie Wähler, Linke und Die Partei – den Einbau von <strong>Luftfiltern</strong> in <strong>allen</strong> <strong>Schulklassen</strong> beantragt. Eine von <strong>Elternvertretern</strong> initiierte Petition sammelte mehr als <strong>4600</strong> Unterschriften ein. Es nutzte nichts:</p>



<p>Die Koalition im Kreistag – <strong>CDU</strong>, <strong>Grüne</strong> und <strong>FDP</strong> – will die Luftfilter nicht und hat sie mit ihrer Mehrheit jetzt endgültig <strong>abgelehnt</strong>. Luftfilter würden angeblich <strong>nichts bringen</strong>, hieß es. Auch sollen die <strong>Anschaffungskosten</strong> – die Rede ist von 13 Millionen Euro – der Koalition<strong> zu hoch</strong> sein.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="Stadtverordnete20220226">Vorderheide II: Stadtverordnete treffen sich zu einer Sondersitzung</h1>



<p><strong>Wegen vielfacher Nachfrage: Ja, die Urteilsbegründung zu Vorderheide II gibt&#8217;s auch schriftlich. Wer sie lesen möchte: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter stellt das komplette Urteil des Verwaltungsgerichtshofs als PDF bereit (zum Download: <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/Urteil-Vorderheide-II.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> klicken).</strong> <strong>Hofheims Magistrat wollte das<strong> Thema</strong></strong> <strong>eigentlich erst im April in die parlamentarischen Gremien einbringen. Jetzt setzte die Opposition eine Sondersitzung durch, gleich Anfang März</strong> <strong>findet sie statt.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Gartenrotschwanz2.jpg.jpeg" alt="Vorderheide II" class="wp-image-15149" width="640" height="427" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Gartenrotschwanz2.jpg.jpeg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2021/12/Gartenrotschwanz2.jpg-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption>Ein Gartenrotschwanz: Die Existenz dieser Vögel in Vorderheide II sorgte mit dafür, dass die geplante Bebauung nicht stattfinden darf. </figcaption></figure>



<p>Mit dem Urteil war der <strong>Bebauungsplan</strong> nach jahrelangem <strong>Rechtsstreit</strong> für ungültig erklärt worden. Zentraler Punkt: Vorderheide II ist ein <strong>&#8222;faktisches Vogelschutzgebiet&#8220;</strong>, weil hier etliche bestandsgefährdete Vogelarten – vor allem der <strong>Gartenrotschwanz</strong> – zu finden sind. Die Richter urteilten: Das <strong>Land Hessen</strong> wäre längst gesetzlich verpflichtet gewesen, das Gelände als <strong>Vogelschutzgebiet</strong> auszuweisen.</p>



<p>Auch wenn die<strong> 123 Seiten</strong> <strong>Urteilsbegründung</strong> für Nicht-Juristen nicht einfach zu lesen sind: Sie sollten <strong>Pflichtlektüre</strong> für Hofheims Lokalpolitiker sein. Dann erfahren sie, wie <strong>unprofessionell</strong> der Bebauungsplan von der Verwaltung vorbereitet wurde. Zugleich ist <strong>beeindruckend</strong>, wie die Richter das Vorgehen und die Argumentation der Stadt <strong>auseinandernehmen</strong>. Beispiele:</p>



<p><strong>Bei</strong> <strong>einer</strong> <strong>Bebauung</strong> von Vorderheide II hätte die Stadt für einige <strong>Tierarten</strong> neue Gebiete zur Verfügung stellen müssen. Die angebotenen <strong>Ausgleichsflächen</strong> wurden vom Gericht als <strong>nicht ausreichend</strong> groß genug und teilweise überhaupt <strong>nicht</strong> <strong>geeignet</strong> kritisiert. Sie bildeten <strong>kein</strong> <strong>geschlossenes</strong> <strong>Gebiet</strong>, sondern verteilten sich auf 18 Standorte <em>&#8222;wie ein Flickenteppich&#8220;</em>. Sie hätten zudem langfristig und weiträumig <strong>abgesichert</strong> sein müssen, was <strong>nicht gewährleistet</strong> wurde.&nbsp;</p>



<p>Weiter wird im Urteil von <em>&#8222;nicht methodengerechten Bestandserfassungen&#8220; </em>der Vogelwelt gesprochen. Erhebungsberichte würden <strong>nicht den Anforderungen gerecht</strong>, enthielten <strong>unpräzise Angaben</strong> oder seien <strong>unvollständig</strong>.</p>



<p>Zum Schluss wird noch das städtische Argument <strong>zerpflückt</strong>, Vorderheide II müsse bebaut werden, weil es einen <strong>dringenden</strong> <strong>Bedarf</strong> an <strong>Wohnraum</strong> in der Stadt gebe. Die Richter verweisen auf das <a href="https://rp-darmstadt.hessen.de/pressemitteilungen/rp-ver%C3%B6ffentlicht-regionales-entwicklungskonzept-rek-f%C3%BCr-s%C3%BCdhessen#:~:text=Das%20Regierungspr%C3%A4sidium%20(RP)%20Darmstadt%20hat,bis%202030%20gedeckt%20werden%20kann." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regionale Entwicklungskonzept Südhessen</a>, das die Stadt selbst <strong>in</strong> <strong>das</strong> <strong>Verfahren</strong> eingebracht hatte: Danach gebe es in Hofheim <strong>keinen</strong> <strong>Mangel</strong>, sondern einen <strong>Überschuss an Wohnfläche</strong>.&nbsp;</p>



<p>Und dann eine schallende <strong>Ohrfeige</strong> für die Rathausführung: Gegen das Argument der Wohnungsnot spreche auch der Umstand, <em>&#8222;dass die Stadt Hofheim nicht (mehr) auf der Liste derjenigen Kommunen zu finden ist, für die aktuell eine Mietpreisbremse gilt&#8220;</em>.</p>



<p>Spätestens an dieser Stelle wird das Urteil <strong>peinlich</strong> für die Stadt: Den <strong>Wegfall</strong> der Mietpreisbremse hatte die Stadtspitze <strong>geheim</strong> <strong>halten</strong> wollen; erst ein Bericht im <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> machte ihn vor einem Jahr öffentlich. Ein <strong>Akteneinsichtsausschuss</strong> fand dann heraus, dass die Bürger den <strong>Verlust ihrer Rechte</strong> dem schludrigen Arbeiten ihrer Stadtverwaltung zu &#8222;verdanken&#8220; haben. Behördenleiter <strong>Christian</strong> <strong>Vogt</strong> musste <a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/11/verlorene-mieterrechte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einräumen</a>, ein Schreiben der <strong>Landesregierung</strong> nicht beachtet zu haben&#8230;</p>



<p>Und jetzt wird die <strong>Rathaus-Schlamperei</strong> in der Urteilsbegründung als ein weiterer Grund für die <strong>Ablehnung</strong> des Bebauungsplanes Vorderheide II herangezogen&#8230;</p>



<p>Hat das Urteil eigentlich eine Bedeutung für das geplante <strong>Baugebiet Marxheim 2/Römerwiesen</strong>?<em> &#8222;Nein&#8220;,</em> sagt <strong>Thomas Norgall,</strong> der stellvertretende Geschäftsführer des <a href="https://kreisverband-giessen.bund.net/ueber-uns/bund-hessen/?gclid=Cj0KCQiAmeKQBhDvARIsAHJ7mF5t9S38B5r1s-V08_DAyf5mookDJpCin7TalBMY2zY07-YTgvWTN_gaAp3-EALw_wcB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BUND Hessen</a>. Jeder Sachverhalt sei <strong>einzigartig</strong>, jedes Verfahren unglaublich <strong>komplex</strong><em> </em>– das Gericht steige in jeden <strong>Einzelfall</strong> ein<em>. &#8222;In dem Urteil zu Vorderheide II wurde schließlich nicht geschrieben, in Hofheim dürfe nicht mehr gebaut werden.&#8220;</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorderheide II: Sondersitzung am 9. März</h2>



<p>Die <strong>Opposition</strong> im Hofheimer Stadtparlament hatte sich in den letzten Tagen <strong>zusammentelefoniert</strong>: Sie stellte den Antrag, dass am <strong>9. März</strong> nicht nur der Magistrat, sondern zumindest auch der Haupt- und Finanzausschuss informiert werden sollte. Die Stadtverordneten wollen <strong>über</strong> <strong>das weitere Vorgehen</strong> mitreden und mitentscheiden können.</p>



<p><strong>An diesem Freitag gab der Magistrat dem Begehren nach: Für den 9. März wurde eine Sondersitzung des Ausschusses anberaumt. Beginn: um 19 Uhr. Einziges Thema: Urteil Vorderheide II.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading" id="trauerhalle20220226">Per Stadtrundfahrt zur Trauerfeier</h1>



<p><strong>Zyniker sagen: <em>Sterben in Hofheim ist kein Vergnügen mehr.</em> Die Stadt hat zwar einen sehr schönen Waldfriedhof. Aber wenn dort ein Mensch beerdigt werden soll, ist ein würdevoller Abschied nicht möglich: Die Trauerhalle ist noch immer geschlossen, seit etlichen Wochen schon. Und ein Ende ist nicht in Sicht.</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Trauerhalle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Trauerhalle.jpg" alt="20220225 Trauerhalle" class="wp-image-18348" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Trauerhalle.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Trauerhalle-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption>Die Trauerhalle auf dem Waldfriedhof. Die Fenster sind zugeklebt.</figcaption></figure></div>



<p><a href="https://www.facebook.com/hofheimkriftelnewsletter/photos/a.120265369907725/330333545567572/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Im November letzten Jahres</a> waren Teile der <strong>Deckenverkleidung</strong> heruntergefallen. Hätte das nicht längst repariert werden können?</p>



<p><em>&#8222;Es wurde die komplette abgehängte Decke bzw. Deckenverkleidung entfernt&#8220;</em>, sagt <strong>Rathaus-Sprecherin Iris Bernardelli</strong>.<em> </em>Danach wurde die <strong>Kapelle</strong> erst gar nicht wieder geöffnet, man machte gleich weiter:</p>



<p>Die <strong>Dämmung</strong> im Dachbereich wie auch sämtliche <strong>Elektroleitungen</strong> habe man erneuern müssen. Die <strong>Beleuchtung</strong> soll neu gestaltet werde, die <strong>Akustik</strong> werde überarbeitet.</p>



<p>Wegen der Auslastung der <strong>Handwerker</strong> und <strong>Lieferengpässen</strong> sei eine kurzfristige terminliche Planung <strong>nicht möglich</strong>, sagt die Rathaussprecherin. Heißt: Die Kapelle muss <strong>dicht bleiben</strong> – bis <strong>irgendwann</strong>. </p>



<p>Und wo verabschieden sich <strong>Trauernde</strong> von einem Verstorbenen, wenn&#8217;s auf dem <strong>Waldfriedhof</strong> nicht möglich ist?</p>



<p>Frau Bernardelli: <em>&#8222;Für Trauerfeierlichkeiten steht den Angehörigen die Trauerhalle in Marxheim zur Verfügung.&#8220;</em></p>



<p>Im Klartext: Zu jeder <strong>Beerdigung</strong> auf dem Waldfriedhof gehören derzeit und vermutlich noch für einige Zeit<strong> fünf Kilometer lange Stadtrundfahrten</strong>. Eine Alternativ-Route durch die <strong>Walachei</strong> – am Sportpark Heide vorbei – ist möglich, aber genauso lang. <strong>Ein Trauerspiel.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Corona-Update: Zahlen gehen deutlich zurück</h1>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/freitags-zahlen_corona.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="442" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/freitags-zahlen_corona.jpg" alt="freitags zahlen corona" class="wp-image-18445" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/freitags-zahlen_corona.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/freitags-zahlen_corona-300x166.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/freitags-zahlen_corona-768x424.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></figure></div>



<p>Der Blick auf die <strong>Corona-Zahlen</strong> lässt hoffen: Sie gehen deutlich <strong>zurück</strong>, der Scheitelpunkt dieser Welle scheint <strong>überschritten</strong>. Die Entwicklung ist aber nicht ganz einheitlich:</p>



<p>In <strong>Hofheim</strong> wurden an diesem Freitag <strong>443</strong> <strong>Infizierte</strong> gemeldet. Letzte Woche waren es 471, vor zwei Wochen nahezu drei Mal so viele.</p>



<p>In <strong>Kriftel</strong> sind aktuell <strong>183</strong> Menschen an Covid-19 erkrankt, das sind deutlich weniger als vor zwei Wochen, allerdings doch etwas mehr als letzten Freitag.</p>



<p>Im ganzen <strong>Kreisgebiet</strong> sind derzeit <strong>3.397</strong> Menschen als infiziert registriert. Vor einer Woche waren es 3.352. </p>



<p>Aktuell liegen <strong>24 Patienten</strong> mit Corona in den MTK-Kliniken, einer muss <strong>intensivmedizinisch</strong> betreut werden.</p>



<p>Das <strong>Gesundheitsamt</strong> des Kreises weist darauf hin: <strong>An</strong> <strong>diesem</strong> <strong>Wochenende</strong> können sich bestimmte Personengruppen (über 70, Bewohner einer Pflegeeinrichtung, erhöhtes Risiko etc.) <strong>zum zweiten Mal boostern</strong> lassen. Weitere Informationen sind <a href="https://www.mtk.org/Zweiter-Booster-am-Wochenende-10174.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> zu finden.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Showspielhaus jubelt – mit zwei blauen Augen</h1>



<p>Das <a href="https://www.showspielhaus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Showspielhaus</a> startet wieder neu durch. <em>&#8222;Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels&#8220;</em>, schreiben die Macher <strong>Hans-Jürgen Mock</strong> und<strong> Bernhard Westenberger </strong>auf ihrer <a href="https://www.facebook.com/showspielhaus" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebookseite</a>. Ab dem 4. März fallen in Hessen nahezu alle Corona-Auflagen für Veranstalter. <em>&#8222;Der Stein, der uns vom Herzen fällt, könnte größer kaum sein. Fast genau 2 Jahre ist es her, dass wir die letzte Show unter normalen Umständen gespielt haben. Seitdem gab es viel Frust, Ungewissheit und ehrlicherweise auch Wut. Es gab aber auch Hoffnung, viel guten Zuspruch, Unterstützung und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, die wir in den letzten beiden Jahren auch genutzt haben.&#8220; </em>Man haben die Phase &#8222;<em>mit zwei tiefblauen Augen&#8220;</em> gemeistert. Aber, um auch das mal zu sagen: <em>&#8222;Nochmal brauchen wir den Quatsch nicht.&#8220;</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Aus den Rathäusern</h1>



<p>In <strong>Hofheim</strong> gönnt sich die Stadtverordnetenversammlung eine lange Pause – <strong>wegen</strong> <strong>Corona</strong>: Die nächste Sitzung ist erst wieder im April. In <strong>Kriftel</strong> nehmen die Bürgervertreter ihre Aufgaben wahr – <strong>trotz</strong> <strong>Corona</strong>: In der letzten Woche tagten der <strong>Planungs-, Sozial-, Haupt- und Finanzausschuss</strong> und der <strong>Ausländerbeirat</strong>. Der <strong>Erste Beigeordnete Franz Jirasek</strong> informierte dabei über&nbsp;die Verwaltungsangelegenheiten. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/trinkwasser-und-ampelschaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Kriftel zieht <strong>Sturm-Bilanz</strong>: Die Gemeinde sei &#8222;glücklicherweise weitgehend verschont“ geblieben.&nbsp;Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/auf-den-sturm-vorbereitet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Das <strong>Radwegekonzept des Kreises</strong> liegt vor: Kriftel ist mit Radwegen am Schwarzbach und dem Lückenschluss von Feldwegeverbindungen dabei. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/neue-radwege-geplant/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Kriftel-Archivar.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Kriftel-Archivar.jpg" alt="20220225 Kriftel Archivar" class="wp-image-18447" width="641" height="468" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Kriftel-Archivar.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/02/20220225-Kriftel-Archivar-300x219.jpg 300w" sizes="(max-width: 641px) 100vw, 641px" /></a><figcaption>Wilfried Krementz mit Bürgermeister Christian Seitz vor einer Ausstellungsvitrine im Rathaus-Foyer.</figcaption></figure></div>



<p><strong>Wilfried Krementz </strong>ist ehrenamtlicher Archivar der Gemeinde Kriftel. Nach 30 Jahren möchte er aufhören, er ist immerhin bereits 78 Jahre alt. Ein Nachfolger wird gesucht. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/gemeindearchivar-sucht-nachfolge/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Christoph Rosenkranz</strong> ist neuer Ortsgerichtsvorsteher für das Ortsgericht Kriftel. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/rosenkranz-neuer-ortsgerichtsvorsteher/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Kulturforum Kriftel </strong>lädt am 3. März zu einem Reisevortrag ein: „Warum ist es am Rhein so schön?“ Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel/photos/a.275022416006167/2208487159326340/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Familienzentrum Kriftel </strong>macht am 31. März einen Zoom-Abend zum Thema &#8222;Elterngeld beantragen“. Mehr <a href="https://www.facebook.com/kriftel" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Im <strong>Gasthaus Schwarzbachhalle</strong> müssen die Küchenausstattung erneuert und bauliche Mängel beseitigt werden. Im Gemeinde-Haushalt stehen dafür 640.000 Euro bereit. <strong>Pächter Bernd Müller</strong> hört am 1. April auf: Er eröffnet mit seiner Frau <strong>ein</strong> <strong>Café</strong> auf dem Lindenplatz. Fürs Gasthaus wird ein neuer Betreiber gesucht. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/pressemitteilungen/sanierungen-im-gasthaus-schwarzbachhalle/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Konzert der Berlin Comedian Harmonists</strong> für Hofheims Senioren, das im November abgesagt worden war, wird am 7. April in der Stadthalle nachgeholt. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092925.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Treppe</strong> <strong>an der Kirche St. Peter und Paul</strong> ist nach rund achtmonatiger Bauzeit fertig. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092938.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Hofheimer Stadtwald </strong>ist sicher und kann wieder betreten werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092937.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Das Spielmobil </strong>Hofheimer Tummelkiste geht wieder auf Tournee.&nbsp;Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092936.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Alte Führerscheine</strong> können vom 1. März an auch im Bürgerbüro des Hofheimer Rathauses umgetauscht werden. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092935.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Finanzkabarettist</strong> <strong>Chin Meyer </strong>ist mit seinem Programm „Leben im Plus“ am Donnerstag, 3. März, in der Stadthalle Hofheim zu Gast. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092933.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die vier Außenstellen </strong>der Hofheimer Stadtverwaltung sind ab Montag wieder geöffnet. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Pressemitteilungen/pressemeldung.php?showpm=true&amp;pmurl=https://www.hofheim.de/newsdesk/publications/Hofheim_am_Taunus/180010100000092932.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Videos der Woche</h1>


<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_27027"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/PSqwmDA9uAc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Karneval der Familien Nord und Marxheim</h2>



<p>Die <strong>Familie Nord </strong>und <strong>Familie Marxheim </strong>sind Stadtteilprojekte in Hofheim: Ehrenamtliche bringen die <strong>Menschen</strong> <strong>im</strong> <strong>Quartier</strong> miteinander in Kontakt und überwinden so <strong>soziale und kulturelle Hürden.</strong> Jetzt drehten beide Familien ein Karnevals-Video und stellten es ins Netz: Fasching unter<strong> Corona-Bedingungen</strong>. </p>


<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_59924"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/zfaIBYibmyQ?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>


<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">KKK-Online-Sitzung – ein Renner im Netz</h2>



<p>Der <strong>Faschings-Knaller</strong> stammt wieder vom Karnevals Klub Kriftel: Das Internetvideo der<strong> KKK-Online-Sitzung 2022</strong> wurde bereits mehr als <strong>6500 Mal </strong>aufgerufen.</p>



<p><strong>An diesem</strong> <strong>Samstag</strong> (26. Februar) geht&#8217;s weiter: Dann startet der KKK ein <strong>närrisches Kinderprogramm </strong>unter dem Motto <strong>&#8222;Ob Schwarzbachhall&#8216; ob Kinderzimmer, Fasching feiert Kriftel immer&#8220;</strong>. Den Stream gibt&#8217;s kostenlos auf dem Youtube-Kanal des Karneval-Klubs. Mehr Infos <a href="https://www.facebook.com/KriftelerKarnevalKlub/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<!-- Load Facebook SDK for JavaScript -->
  <div id="fb-root"></div>
  <script async="" defer="" src="https://connect.facebook.net/en_US/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v3.2"></script>

  <!-- Your embedded video player code -->
  <div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/100000816049462/videos/2731904380180070/" data-width="640" data-show-text="false">
    <div class="fb-xfbml-parse-ignore">
      <blockquote cite="https://www.facebook.com/100000816049462/videos/2731904380180070/">
        <a href="https://www.facebook.com/100000816049462/videos/2731904380180070/" target="_blank" rel="noopener">How to Share With Just Friends</a>
        <p>How to share with just friends.</p>
        Posted by <a href="https://www.facebook.com/facebook/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> on Friday, December 5, 2014
      </blockquote>
    </div>
  </div>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Schön war&#8217;s – und kommt bald bestimmt wieder!</h2>



<p>Da geht jedem <strong>echten</strong> <strong>Narren</strong> das Herz auf: Ein <strong>Karnevalsumzug</strong> <strong>mitten durch Hofheim </strong>– das gab&#8217;s wirklich mal, gefühlt unendlich lang ist&#8217;s her, 2020 wurde das Video aufgenommen. <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000816049462&amp;__cft__[0]=AZWpL9SFYTdR3rFEp7yE4r8H9XwT8PbFEFO9iMZq_x-NyDXDLqKBeBRMO8P9-pV1j49h1j3WsEFl-DqNt8VliVA0tMpRWKlg1acWIUXUTA7t8uXlkGJM03XIPlO1OilgooBvN-6Cf9chOW7e-7WZX5vdlzqy1NOJPG72ChRyExqPbHt4rHDMunFQ_kTFv1Tjp_ZYNpKJBKu98x6Mb9Fgswzz&amp;__tn__=-UC%2CP-y-R" target="_blank" rel="noopener"><strong>Michael McMike</strong></a> veröffentlichte es damals auf Facebook und zeigt es jetzt erneut. Vorm Anklicken und Anschauen: unbedingt den <strong>Lautstärkeregler</strong> auf &#8222;volle Pulle&#8220; drehen – dann wirkt&#8217;s richtig! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f923.png" alt="🤣" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und immerzu ganz fest dran glauben: Der nächste Umzug kommt bestimmt&nbsp;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44d.png" alt="👍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Im Altpapierkorb gefunden</h1>



<p>Der Hofheimer Konditormeister <strong>Daniel Anderlohr</strong> betreibt seit 2015 das Rathauscafé.&nbsp;Das Kreisblatt widmet ihm ein freundliches Porträt. (<a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/backstubenluft-atmete-er-schon-als-bub-91369670.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>)</p>



<p><strong>Caterin Röser</strong> gibt ihre Buchhandlung &#8222;Am Alten Rathaus&#8220; aus Altersgründen auf. 24 Jahre lang hat sie es mit ihrer Mitarbeiterin <strong>Annegret Weil</strong> geführt. Sie wünscht sich, dass sich ein Nachfolger findet. Mehr <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/mir-blutet-ja-so-schon-das-herz-91367815.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Andrea Clément </strong>hat mit ihrer <strong>Clément Stiftung</strong> die Projektleitung für das Osterferien-Lern-Camp der ecokids übernommen, schreibt das Kreisblatt (nur in der gedruckten Zeitung): Im April sollen Mädchen und Jungen unterstützt werden, die durch Corona in der Schule zurückgefallen sind. Referenten werden noch gesucht. Auskünfte gibt Andrea Clément unter Telefon 0175 5923967 oder per E-Mail an <a href="mailto:andrea@ecokids-education">andrea@ecokids.education</a>.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h1 class="has-text-align-center wp-block-heading">Jobs zu vergeben</h1>



<p><strong>Die <a href="https://avenion.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Avenion GmbH</a> </strong>in Diedenbergen, ein Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik, stellt einen Vertriebsmitarbeiter ein. Mehr <a href="https://avenion.de/jobs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong><a href="http://www.weis-garten.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frank Weis</a> </strong>sucht für sein Hofheimer Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen neue Mitarbeiter. Mehr <a href="https://www.facebook.com/photo?fbid=7844616835563901&amp;set=gm.2257899504361753" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.&nbsp;</p>



<p><strong>Die</strong> <strong>Christian &amp; Markus Buch GmbH </strong>stellt einen Sachbearbeiter SAP Warenwirtschaft ein. Mehr <a href="https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/jobdetail/J6XSJhSKLEb0NiP0S4mGCACWSztbtPMOno2PR5cqY-g%3D" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die <a href="https://www.lorsbacher-apotheke.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lorsbacher Apotheke</a> </strong>hat die Stelle eines Apothekers ausgeschrieben. Mehr <a href="https://www.meinejobs-frankfurt.de/Toolbar?cn=sjsbFnheG2W49bWxBRlTEkoAwC2TAl_hAhn5J3tDiRMyQwLk1c0Qr3LYLgL2fw8f7wVuoGZxq4N22nVA7TrpnKjnyxLSFlbumuEN_-3lC6oFsRUxvhZa_oKsva6b4yAMjKS-pxNXjM0V6sZ7GZwOHEw6MIRECl2-67hJZTZJg_EJgevfxP2_PSC5kP_6geRTneAJWu8X8vf4KfW7DzYR_1EONfY36ot46Rcc13DKzNOKYB45EiRwO_gu18Jsb_5rwGTbR8SXdLEsIzB3ahnVDXjFsgVoFqTgQ3cV40G83joS-Mu60BFjjlEWiCf7YHvQg5wGE9ibcO_d-OPFDrzcXXdHVXcmCxza8-2wZi9XrnnSxkXyLHuY3-4fuwFKW3-T" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der <a href="https://www.globus-baumarkt.de/info/markt/hofheim/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Globus-Baumarkt</a> </strong>sucht Verkäufer für die Sanitär-Abteilung. Mehr <a href="https://globusfachmaerkte.softgarden.io/job/16145298/Verk%C3%A4ufer-m-w-d-Abteilung-Sanit%C3%A4r-Globus-Baumarkt-Hofheim?jobDbPVId=41590928&amp;l=de" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p>Die<strong> </strong><a href="https://www.harley-garage-wallau.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Harley Garage</a> in Wallau sucht eine Servicekraft. Mehr <a href="https://www.facebook.com/Hgwallau/photos/gm.2255171894634514/6956304237778258/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong><a href="https://heislitz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bäcker Heislitz</a> i</strong>n Kriftel sucht &#8222;unterstützende Hände&#8220; in Voll- und Teilzeit. Mehr <a href="https://heislitz.de/karriere/stellenanzeige-verkauf/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Der Telefonladen von Mobilcom-debitel </strong>will einen Verkäufer einstellen. Mehr <a href="https://karriere.freenet-group.de/?page=home&amp;action=view&amp;id=hvjpvhwm74dqbbgqwrwdvqbvr2o1bra&amp;mandator_template_id=1" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Gemeinde Kriftel </strong>sucht eine Assistenz für die Behördenleitung. Mehr <a href="https://www.kriftel.de/rathaus-politik/aktuelles/stellenangebote/stellenanzeigen/vorzimmer-buergermeister.pdf?cid=8be&amp;fbclid=IwAR3QXzFW6aTOf4hiED_RqsiOpQf3m1jBPyBulaNNeZs_xFWYr0wL81xWij8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p><strong>Die Stadt Hofheim </strong>sucht: zwei Fachkräfte für die Wasserversorgungstechnik und einen Wassermeister, einen Mitarbeiter für Wegeunterhaltung und Grünpflege, einen Hochbau-Sachbearbeiter sowie einen Mitarbeiter für die Pressestelle. Mehr <a href="https://www.hofheim.de/rathaus/Stellenangebote/stellenangebote.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
