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	<title>Baltruschat Wulf &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Baltruschat Wulf &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Aufgedeckt: Wie die Hofheimer CDU auf einen Liebes-Betrüger hereinfiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Exner Wolfgang]]></category>
		<category><![CDATA[Grilliot Matt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen. Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt. Wenn's ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten: Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Die Hofheimer CDU steckt in einer ihrer schwersten Krisen.<strong><strong><strong><strong> Im Stadtparlament hat sie schon länger keine Mehrheit mehr</strong></strong>, und kürzlich verlor sie auch noch das prestigeträchtige Bürgermeisteramt</strong>.</strong> Wenn&#8217;s ganz schlecht läuft, kriegt sie nicht mal mehr den Posten eines Beigeordneten (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/05/21/spd-beigeordneter-tulatz/">hier</a>): Dann hätten die Christdemokraten im Rathaus gar nichts mehr zu sagen. Eine Stadtpartei im Niedergang – und jetzt kommt auch noch heraus, dass führende CDU-Mitglieder auf einen Liebesbetrüger im Internet hereingefallen sind.</strong></p>



<p>Er tauchte im Netz auf, als <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> sich kurz vor dem Ziel wähnte. Es war Mitte März, im ersten Wahlgang hatte der CDU-Kandidat klar gewonnen, in wenigen Tagen sollte die entscheidende Stichwahl stattfinden. In den sozialen Medien wurde debattiert und gestritten, hier und da auch <strong>verbal</strong> <strong>ein wenig geschubst</strong> &#8211; alles normal soweit&#8230;.</p>



<p>Dann kam er: „<strong>HoHof Heim“.</strong></p>



<p>Unter diesem Namen meldete er sich in diversen Hofheim-Gruppen auf Facebook zu Wort. Wer immer es fortan wagte, sich negativ über Vogts Wirken als Bürgermeister zu äußern oder den CDU-Mann auch nur kritisch zu hinterfragen: „HoHof Heim“ hielt umgehend dagegen. Immer wieder in unangemessener Schärfe, manchmal auch persönlich angreifend.</p>



<p>„HoHof Heim“, fragten da nicht wenige, wer bist du wirklich? Lass&#8216; dein Visier runter, nenn&#8216; uns deinen wahren Namen!</p>



<p>Doch er blieb im Dunkeln.</p>



<p>Sein Profil bei Facebook: frisch angelegt, nahezu ungenutzt. Die Infos, die er dort über sich preisgab: äußerst dürftig. Er sei in Liverpool geboren, schrieb er, und er lebe in Hofheim. Mehr verriet er nicht.</p>



<p>Als Bannerbild hatte er eine Ansicht der Frankfurter Skyline bei Nacht hochgeladen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg" alt="CDU" class="wp-image-56864" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-300x173.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-auf-FB-1-768x443.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Facebookseite von „HoHof Heim“. Das große Bild zeigt die Frankfurter Skyline, aufgenommen von einem Frankfurter Fotografen.</figcaption></figure>
</div>


<p>Unter dem Foto der Skyline sehen wir das Gesicht von „HoHof Heim“. Ein Mann Anfang/Mitte 50. Sonnengebräunt, dunkelgraues Longshirt mit Cut-out. Er lächelt freundlich in die Kamera. Die Augen weit geöffnet. Denkerfalten auf der Stirn. Volles, graumeliertes Haar. Ein gepflegter grauer Bart. Auf dem ersten Blick: ganz sympathisch.</p>



<p>Heute wissen wir: Der Mann, der dieses Foto von sich zeigt, ist alles andere als ein netter Typ.</p>



<p>Vor seinen kriminellen Machenschaften wird gewarnt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">CDU-Frau umschmust den Internethetzer</h2>



<p>In jenen Tagen &#8211; es war, wie gesagt, kurz vor der entscheidenden Stichwahl &#8211; schien der Mann rund um die Uhr auf Facebook aktiv zu sein: Unablässig setzte er sich für die Wiederwahl von Christian Vogt ein, in teilweise langen Elogen zählte er dessen angebliche Verdienste auf.</p>



<p>Immer wieder arbeitete er sich auch am Autor des Hofheim/Kriftel-Newsletters ab. Mal versuchte er es mit persönlichen Angriffen, dann wieder sah er in den Blogbeiträgen <em>&#8222;eine politische oder persönliche Verschwörung&#8220;</em>, gesteuert von „<em>lokalen politischen Akteuren, die nicht mit Vogt oder der aktuellen Verwaltung zufrieden sind“.</em></p>



<p>Die CDU reagierte nicht. Sie blieb stumm und ließ den Mann gewähren. Niemand in der Stadtpartei forderte „HoHof Heim“ auf, mit seinen unangemessenen Anwürfen aufzuhören. Im Gegenteil: Einige CDU-ler fanden es offenbar gut, wie der Mann agierte, und sie äußerten dies auch öffentlich. Nur ein Beispiel:</p>



<p>Unmittelbar vor der Stichwahl ätzte „HoHof Heim“ gegen die Hofheimer SPD, weil diese sich für den <strong>BfH-Kandidaten Wilhelm Schultze</strong> ausgesprochen hatte. Sogleich meldete sich die Frau des CDU-Stadtverordnetenvorstehers: Mit den Worten „<em>Sehr treffend formuliert“</em> umschmeichelte <strong>Constanze Hegeler-Thiel</strong> den Anonymus im Netz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„HoHof Heim“ &#8211; ein Troll im Dienst der CDU?</h2>



<p>Wer sich öfter in den sozialen Netzwerken bewegt, trifft immer wieder auf Typen wie „HoHof Heim“. Man nennt sie „Trolle“: Gemeint sind Personen, die nur anonym agieren. Sie marschieren unter einer Fake-Profilseite und mit einer frei erfundenen Identität provozierend und beleidigend durchs Netz. Manche scheinen von einem kranken Ego getrieben zu sein. Andere sind im Auftrag tätig.</p>



<p>Putin, so heißt es immer wieder, unterhält angeblich eine ganze Armee von Trollen, um mit Desinformationen gezielt Einfluss auf Menschen im Ausland zu nehmen.</p>



<p>Hier kam natürlich schnell der Verdacht auf: „HoHof Heim“ &#8211; ist er vielleicht ein Troll im Dienst der Hofheimer Stadt-CDU? Vogt-Fan zu sein ist ja grundsätzlich keine Schande &#8211; also: Warum nennt er seinen wahren Namen nicht? Was hat er zu verbergen?</p>



<p>Jetzt, gut acht Wochen nach der (für Vogt verlorenen) Bürgermeisterwahl, lichtet sich der Nebel, und die auftauchende Wahrheit dürfte einigen Christdemokraten recht unangenehm sein.</p>



<p>Mit dem Foto, das „HoHof Heim“ von sich zeigt, ist ein Mann schon einmal auffällig geworden. In den USA. Als Internet-Betrüger.</p>



<p>Als Liebes-Betrüger.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Webseite in Amerika warnt vor diesem Mann</h2>



<p>Die Herkunft des großen Bildes auf der Facebookseite von „HoHof Heim“ war schnell klar: Das Foto wurde vor genau fünf Jahren Jahren, am 23. Mai 2020, im <a href="https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-stadt-ihrer-skyline-gekommen-zr-12393064.html" target="_blank" rel="noopener">Kreisblatt</a> veröffentlicht. Aufgenommen hatte es ein Frankfurter Fotograf, sein Name steht in der Zeitung unter dem Foto.</p>



<p>Die Frage, ob „HoHof Heim“ die Rechte an dem Foto erworben hat, wollen wir hier mal offenlassen. Im Internet werden solche Fotos oft einfach geklaut.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg"><img decoding="async" width="687" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg" alt="FNP Skyline" class="wp-image-56430" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline.jpg 687w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/FNP-Skyline-258x300.jpg 258w" sizes="(max-width: 687px) 100vw, 687px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Screenshot von der Webseite des Kreisblatts: Vor genau fünf Jahren, am 23. Mai 2020, veröffentlichte die Lokalzeitung das Foto, mit dem heute „HoHof Heim“ seine Facebookseite schmückt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Quelle des Porträtfotos zu finden, mit dem sich „HoHof Heim“ bei Facebook zeigt, gestaltete sich etwas schwieriger. Aber schließlich wurden wir fündig:</p>



<p>Es zeigt einen Mann namens T.R. Pescot. Der Amerikaner arbeitet als Model, von ihm finden sich jede Menge Fotos im Internet. Aber eben nicht mehr dieses &#8211; wohl aus gutem Grund: Es wird missbräuchlich verwendet.</p>



<p>Wir fanden es auf einer amerikanischen Webseite, die unter dem Namen <em>„Scampolice Group“</em> gegen <em>„Love Scammer“</em> im Internet vorgeht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg"><img decoding="async" width="760" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg" alt="Scampolice neu" class="wp-image-56433" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu.jpg 760w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Scampolice-neu-285x300.jpg 285w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Die US-Webseite „Scampolice Group“ warnt vor Liebes-Betrüger. Hier wird auch Roberto Olson gezeigt &#8211; jetzt tauchte derselbe Mann als „HoHof Heim“ auf.</figcaption></figure>
</div>


<p>„<em>Scam“</em> ist das&nbsp;englische Wort für Betrug. Mit „<em>Scammer“</em> werden Betrüger, Abzocker und Gauner im Internet bezeichnet.</p>



<p><em>„Love Scammer“</em> &#8211; also Liebesbetrüger &#8211; erschleichen sich das Vertrauen von Frauen, indem sie ihnen gefälschte E-Mails schicken, sie anrufen oder online kontaktieren &#8211; dann stehlen sie ihnen Geld oder persönliche Daten. „<em>Versprochen wird die große Liebe, das schnelle Geld oder der Traumjob &#8211; doch hinter den verlockenden Angeboten steckt häufig so genanntes Scamming“</em>, heißt es auf einer <a href="https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/#:~:text=Versprochen%20wird%20die%20gro%C3%9Fe%20Liebe,Vorauszahlungen%20an%20Betr%C3%BCger%20(Scammer)." target="_blank" rel="noopener">Webseite der deutschen Polizei</a>.</p>



<p>Die <a href="https://scampolicegroup.com/" target="_blank" rel="noopener">Webseite der Scampolice</a> zeigte das Bild vor fünf, sechs Jahren. Es wurde damals von einem Mann benutzt, der sich <strong>Roberto Olson</strong> nannte und im Internet als <em>„Love Scammer“</em>  auf Frauensuche war.</p>



<p>Er soll <em>„Romance Scam“</em> begangen haben, heißt es, was sich am besten mit Liebes- oder Partnerschaftsbetrug übersetzen lässt. Ein weiterer Vorwurf lautet <em>„Advance Fee Fraud</em>“, was so viel wie Vorschussbetrug bedeutet. Das FBI, die&nbsp;zentrale Sicherheitsbehörde der USA, beschreibt diese Straftat so: <em>„Ein Vorschussbetrug liegt vor, wenn das Opfer jemandem Geld zahlt in der Erwartung, etwas von größerem Wert zu erhalten – beispielsweise ein Darlehen, einen Vertrag, eine Investition oder ein Geschenk – und dann wenig oder nichts dafür bekommt.“&nbsp;</em></p>



<p>Laut <em>„Scampolice“</em> hatte dieser Roberto Olson &#8211; der spätere „HoHof Heim“? &#8211; in einem Datingportal sein Alter mit 55 Jahren und seinen Wohnort mit Berlin angegeben. Er gab vor, eine Frau im Alter zwischen&nbsp;48 und 62 Jahren zu suchen, und fügte hinzu: „<em>Ich habe einen Sohn, Nelly, den ich sehr liebe. Ich bin Witwer. Seit ich meine Frau verloren habe, fällt es mir schwer, für meinen Sohn Nelly zu sorgen. Ich bin ein ehrlicher Mann und suche eine echte Frau, die ich mein Eigen nennen kann. Ich rauche nicht, trinke aber manchmal und gehe auch ab und zu tanzen.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg" alt="Roberto Olson" class="wp-image-56436" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-300x162.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-768x415.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der US-Webseite, die vor Liebesbetrüger warnt. Hier nennt sich der Mann Roberto Olson.</figcaption></figure>
</div>


<p>Auf dem Foto, mit dem Roberto Olson damals seinen Betrügereien nachging, zeigte er mehr als nur sein Gesicht: Wir sehen den Mann in einer Küche stehen, er hält eine Obsttorte in beiden Händen und streckt sie der Kamera entgegen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="645" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg" alt="Roberto Olson Ausschnitt e1747897646604" class="wp-image-56736" style="width:498px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604.jpg 645w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Roberto-Olson-Ausschnitt-e1747897646604-242x300.jpg 242w" sizes="(max-width: 645px) 100vw, 645px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ausschnitt aus der US-Webseite: Vor diesem Mann wird eindringlich gewarnt &#8211; er sei ein &#8222;Love-Scammer&#8220;, heißt es.</figcaption></figure>
</div>


<p>Heute verwendet „HoHof Heim“ exakt dasselbe Foto für seine Facebookseite, in einer deutlich besseren Auflösung als das Bild auf der Scampolice-Webseite.</p>



<p>Wie kam er an das Bild?</p>



<p>Und warum zeigt er uns jetzt nur noch den oberen Teil des Fotos?</p>



<p>Gute Frage: Warum zeigt er uns eigentlich nicht auch die untere Bildhälfte mit dem lecker aussehenden Kuchen?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="647" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg" alt="HoHof Heim bei FB Ausschnitt" class="wp-image-56735" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt.jpg 647w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/HoHof-Heim-bei-FB-Ausschnitt-243x300.jpg 243w" sizes="(max-width: 647px) 100vw, 647px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><br>Ausschnitt aus der Facebookseite: Hier nennt sich der Mann „HoHof Heim“.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Erklärung ist einfach: Wenn man Teile eines Fotos wegschneidet, ist das Original im Internet nicht mehr so leicht aufzufinden.</p>



<p>Hat diesmal nicht geklappt&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><br>Bei „Wir in Hofheim“ flog der Troll ganz schnell raus</h2>



<p><strong>Karl Kurjak</strong> hat ganz fix reagiert: Der Veranstaltungsmanager hatte vor zwölf Jahren die <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a> gegründet, die inzwischen über 20.000 Mitgliedern zählt &#8211; echt beeindruckend! Kurjak kann als Administrator der Gruppe nicht allzu viel falsch gemacht haben&#8230;</p>



<p>Als „HoHof Heim“ in der Endphase des Bürgermeisterwahlkampfs auch in der Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; giftete und geiferte, forderte Kurjak ihn unmissverständlich auf, sich zu erkennen zu geben: „<em>In unserer Gruppe legen wir Wert auf transparente und echte Profile, damit die Kommunikation vertrauensvoll bleibt“</em>, schrieb er und fügte hinzu: Anonyme Profile seien in der Gruppe <em>„nicht erwünscht“</em>.</p>



<p>„HoHof Heim“ reagierte beleidigt: „<em>Ich überlege mir es.“ </em>Dann machte er einfach weiter.</p>



<p>Kurjak zog die Reißleine und sperrte den Troll.</p>



<p>In anderen Hofheim-Gruppen konnte und kann der Mann weitermachen &#8211; bis heute. Besonders viele „Likes“ hat er allerdings bisher nicht bekommen: Der Typ nervt schließlich nur. Auffällig ist allerdings:</p>



<p>Vor allem führende Mitglieder der CDU-Stadtpartei haben „HoHof Heim“ auf Facebook schnell zu ihrem „Freund“ erklärt. CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> zählt dazu, CDU-Stadtverordnete wie<strong> Jörg Ströhmann</strong> und <strong>Patrick von Rosen</strong>, und auch <strong>Wolfgang Exner</strong>&nbsp;(Ex-CDU-Stadtrat) und <strong>Wulf Baltruschat</strong> (Noch-CDU-Stadtrat)&#8230;</p>



<p>Dass sie auf einen Liebesbetrüger hereingefallen sind, den sie mit ihrer „Freundschaft“ unterstützen: Das haben sie vermutlich noch gar nicht gemerkt.</p>



<p>Jetzt wissen sie es.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachtrag:</strong> Mit neuem Namen macht er weiter</h2>



<p>Zu Beginn dieser Woche hat „HoHof Heim“ seinen Namen auf seiner Facebookseite geändert. „HoHof Heim“ hat er gelöscht &#8211; jetzt nennt er sich <strong>„Matt Grilliot“.</strong> </p>



<p>Das Porträtbild, mit dem Frauen erst bezirzt und dann betrogen wurden, benutzt er weiterhin.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg" alt="Matt Grilliott FB" class="wp-image-56437" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-300x300.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-150x150.jpg 150w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Matt-Grilliott-FB-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aktuell bei Facebook: Altes Foto &#8211; neuer Name. &#8222;HoHof Heim&#8220;, der sich mal als &#8222;Roberto Olson &#8220; ausgab, nennt sich jetzt &#8222;Marc Grilliott&#8220;. </figcaption></figure>
</div>


<p>Auch mit den „Freunden“, die er als „HoHof Heim“ eingesammelt hat &#8211; darunter die bekannten CDU-Lokalpolitiker aus Hofheim -, schmückt er sich weiterhin bei Facebook. Mit ihnen kann er sich im Internet als beliebter und gut vernetzter Mann mit Einfluss ausgeben &#8211; ein Image, das ein „Scammer“ natürlich gut gebrauchen kann.</p>



<p>Mag sein, dass der Mann wirklich hier in unserer Stadt, lebt, wie er weiterhin angibt &#8211; wer weiß das schon. Dumm nur: Von einem Matt Grilliot, der in Hofheim oder auch in Deutschland leben soll, hat das ganze Internet noch nie etwas gehört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>5x Hofheim exklusiv: Kriminalfälle im Polit-Milieu &#8211; und Bad News für die Lokalpresse</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/05/14/hofheimer-kriminalfaelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 10:44:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Monaten ist es in Hofheim zu einigen bemerkenswerten Vorfällen gekommen: Die Kommunalpolitik war Schauplatz von Kriminalfällen und Straftaten. Die Polizei wurde alarmiert, die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein, die Lokalpresse berichtete aufgeregt... Und wie ging's dann weiter? Darüber steht kein Sterbenswörtchen in den Lokalzeitungen, aber Sie sollen es natürlich trotzdem erfahren: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter informiert Sie exklusiv. Bonus: Bad News für die Lokalzeitung.]]></description>
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									<p><strong>In den letzten Monaten ist es in Hofheim zu einigen bemerkenswerten Vorfällen gekommen: Die Kommunalpolitik war Schauplatz angeblicher Kriminalfälle und Straftaten. Die Polizei wurde alarmiert, die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein, die Lokalpresse berichtete aufgeregt&#8230; Und wie ging&#8217;s dann weiter? Darüber steht kein Sterbenswörtchen in</strong><strong> den Lokalzeitungen</strong><strong>, aber Sie sollen es natürlich trotzdem erfahren: Der Hofheim/Kriftel-Newsletter informiert Sie exklusiv. Bonus: Bad News für die Lokalzeitung.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Akte des Entsetzens schnell geschlossen</h2>				</div>
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									<p>Der Fall war schon etwas ominös: CDU-Bürgermeister <strong>Christian Vogt</strong> (CDU) hatte bei einer Fahrt mit seinem Audi A6 festgestellt, dass ein Reifen Luft verlor. Da steckte ein Nagel drin &#8211; kann ja mal passieren&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Zur gleichen Zeit in Diedenbergen: CDU-Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong> wollte in seinen BMW steigen. Er schaute sich vorher alle Reifen an &#8211; das macht doch jeder, oder? &#8211; und will einen Nagel entdeckt haben. Sagte er.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es war sechs Wochen vor der Bürgermeisterwahl, und damit es auch jeder mitbekam, wurde flugs die Lokalzeitung informiert. Ganz großes Thema! <em>&#8222;Entsetzen über Nagel-Attacke&#8220;</em> schlagzeilte das Kreisbatt. <em>&#8222;Die normalen Grenzen demokratischer Auseinandersetzung&#8220;</em> würden in Hofheim überschritten, klagte die Mitarbeiterin der Zeitung. Der Vorsitzende der Stadt-CDU, <strong>Jens Fleck, </strong>sagte, dass die <em>&#8222;Enthemmung&#8220;</em> Kommunalpolitiker immer schneller treffe. Und CDU-Ortsvorsteher <strong>Dieter Kugelmann</strong> meldete sich aus dem Dörfchen Lorsbach mit einem Fernurteil: &#8222;<em>Das ist kriminell!&#8220;</em></p>
<p>Am Wochenende versuchte der Kolumnist der Lokalzeitung, das Entsetzen in der Stadt noch etwas zu steigern. <em>&#8222;Was bleibt, ist stummes Entsetzen&#8220;</em>, fabulierte er.</p>
<p>Stummes Entsetzen! Da muss man erst mal drauf kommen! </p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="388" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-53292" alt="Hofheim Kreisblatt" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204-300x182.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Große Geschichte für die Lokalzeitung: Ein CDU-Mann hat einen platten Reifen, ein anderer entdeckt angeblich einen Nagel am Reifen. "Stummes Entsetzen" machte die Lokalzeitung aus.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
					</div>
		</div>
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									<p>Hofheimer CDU-Macher vereint in lautstarker Empörung &#8211; nur uns plagten <a href="https://hk-newsletter.de/2025/02/04/hofheim-vor-wahlen/">leise Zweifel</a>: Die mediale Ausschlachtung eines platten Autoreifens trug allzu deutliche Züge einer manipulativen Wahlkampfstrategie. Wurden etwa kurz vor der Bürgermeisterwahl Straftaten erfunden, um Sympathien für den CDU-Kandidaten zu wecken &#8211; und zugleich Kritiker durch Diffamierung aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Bürgermeisterwahl ist vorbei: Und was ist aus der entsetzlichen Nagel-Attacke geworden? Die Zeitung schweigt. Wir haben nachgefragt &#8211; das Ergebnis:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Polizei hat die Ermittlungen ganz schnell eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt redet nicht lange drumrum: <em>&#8222;Eine politische Motivation ließe sich lediglich daraus ableiten, dass am selben Tag das Fahrzeug sowohl des Bürgermeisters als auch des Stadtverordnetenvorstehers auf dieselbe Art beschädigt wurden und beide der CDU angehören.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Von Entsetzen keine Spur: Die Justiz zeigt sich gelassen und hat die Akte geschlossen. <em>&#8222;Das Verfahren wurde eingestellt, da es weder Täterhinweise noch weitere Ermittlungsansätze gab.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:heading --></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zweite Attacke auf Förster, und wieder kein Täter</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Dann war da die Sache mit dem Hofheimer Revierförster. <strong>Leif Leonhardt</strong> arbeitet noch keine fünf Jahre in Diensten der Stadtverwaltung und wurde &#8211; nach eigenen Angaben &#8211; bereits zwei Mal Opfer von Straftaten. Anfang Februar widerfuhr ihm erneut <a href="https://hk-newsletter.de/2025/02/06/krimi-um-foerster/">gar Schreckliches</a>:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:image {"id":43506,"width":"200px","sizeSlug":"full","linkDestination":"media","align":"right"} --></p>
<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="179" class="wp-image-43506" style="width: 200px;" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg" alt="Leif Leonhardt 062024" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024.jpg 380w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Leif-Leonhardt-062024-300x268.jpg 300w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>
<p> </p>
<figcaption class="wp-element-caption">Hofheims Revierförster Leif Leonhardt.</figcaption>
</figure>
<p><!-- /wp:image --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Auf dem Gartentor des Forsthauses auf dem Kapellenberg &#8211; das Haus gehört der Stadt &#8211; entdeckte er krakelige Schriftzeichen. In tiefschwarzer Farbe waren vier Worte geschrieben: <em>&#8222;Hier wohnt der Waldzerstörer&#8220;</em>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Auch wenn ein abwischbarer Stift benutzt wurde: So etwas gehört sich natürlich nicht! Die Polizei wurde umgehend alarmiert und nahm eine Anzeige auf. Auch die Zeitung wurde informiert und veröffentlichte einen großen Bericht. Sie machte auch publik, in welchen Kreisen der Täter zu verorten sei:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="202" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Schlagzeile-FNP-Foerster.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-56180" alt="Schlagzeile FNP Foerster" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Schlagzeile-FNP-Foerster.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/05/Schlagzeile-FNP-Foerster-300x95.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Vier Worte in abwaschbarer Schrift auf des Försters Gartentor: Dem Kreisblatt war's eine große Schlagzeile wert.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Wenige Tage zuvor hatten Naturschützer einen &#8222;Waldspaziergang&#8220; veranstaltet, bei dem die städtische Forstwirtschaft nicht gut weggekommen war. Die Zeitung: <em>“Wer immer die Hofheimer Waldbewirtschaftung kritisiert, muss sich auf die Unterstellung gefasst machen, er könnte es ja gewesen sein, der da das Eingangstor beschriftet hat.” </em>Für die Organisatoren des Waldspaziergangs, schrieb der Redakteur weiter, sei die Kritzelei jedenfalls <em>&#8222;maximal unglücklich&#8220;.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Dem Förster &#8211; inzwischen der CDU beigetreten, was er laut in den sozialen Medien kundtat &#8211; dürfte die öffentliche Stigmatisierung gefallen haben. Naturfreunde mag er nicht besonders, das hat er mit abfälligen Bemerkungen in den sozialen Netzwerken wiederholt kundgetan.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist nicht die erste Straftat, die Leif Leonhardt angeblich widerfahren ist: Vor vier Jahren will er am Gartenzaun des Forsthauses mit Reizgas angegriffen worden sein. Auch damals waren die Täter schnell ausgemacht: Das waren Querdenker, hieß es. Beweise gab es zwar nicht. Aber Leonhardt mochte Querdenker nicht, er hatte sich schon öfter mit ihnen gezofft.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Täter, wie ärgerlich, konnten entkommen, damals und wie heute. So wird denn wohl auch die Kritzelei auf dem Gartentor &#8211; juristisch ein Fall von Sachbeschädigung &#8211; ungesühnt bleiben: Die Justiz hat den Fall schnell abgehakt. <em>&#8222;Eine tatverdächtige Person konnte nicht ermittelt werden; das Verfahren wurde daher eingestellt&#8220;</em>, teilte Oberamtsanwältin <b>Heike Stahnke </b>auf Anfrage mit. </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Baltruschat blitzt bei Staatsanwaltschaft ab</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Es war ein Riesenaufreger vor Monaten im Zentrum der Kreisstadt: Der Polizist <strong>Wulf Baltruschat</strong> wollte der Stadtverordneten <strong>Tanja Lindenthal</strong> verbieten, ihre Meinung frei zu sagen. Er zeigte sie sogar an. Jetzt endete der Fall mit einer Schlappe für den CDU-Mann.</p>
<figure></figure>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="402" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/wulf-Baltruschat-202311.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-35735" alt="wulf Baltruschat 202311" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/wulf-Baltruschat-202311.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/wulf-Baltruschat-202311-300x188.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Wulf Baltruschat, Polizist und CDU-Stadtrat, sorgte schon wiederholt für unschöne Schlagzeilen in der Kreisstadt.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Darum ging es: Baltruschat betreibt mit einem von ihm gegründeten Vereinsring einen Weinausschank auf dem Untertorplatz. Eigentlich sollten dort Vereine ihre Kasse aufbessern können, doch Baltruschat lässt regelmäßig Privatleute und Firmen ausschenken. Alles recht undurchsichtig, niemand &#8211; außer Baltruschat &#8211; weiß, wer was kassiert. Die Stadtverwaltung macht&#8217;s möglich: Baltruschat sitzt auf CDU-Ticket im Magistrat. Dass er das Gremium mit seinem Auftreten in die Nähe eines Selbstbedienungsladens gerückt hat &#8211; anderes Thema&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Tanja Lindenthal, die zur Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; (BfH) gehört, findet Baltruschats Holzhütte vor der Kulisse historischer Fachwerkhäuser unpassend. Kann man ja so sehen. Sie vertrat ihre Meinung in einem städtischen Gremium, woraufhin Baltruschat ihr per Mail androhte, dass sie mitsamt ihrem Verein aus seinem Vereinsring geworfen werde, sollte sie es wagen, das &#8222;Chalet&#8220; nochmals zu kritisieren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Nachdem der Hofheim/Kriftel-Newsletter den Vorgang <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">öffentlich gemacht</a> hatte, eskalierte die Angelegenheit: Baltruschat zeigte Lindenthal bei der Polizei an (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">hier</a>).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Nach einer solchen Strafanzeige wird die Polizei tätig. Dann geht die Akte an die Staatsanwaltschaft. Diese will mehr wissen, und es finden weitere Ermittlungen statt. Lindenthal musste einen Rechtsanwalt einschalten. Der Fall zog sich hin. Über Monate. Wegen was eigentlich nochmal?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="412" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-202312.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-37368" alt="Lindenthal 202312" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Lindenthal-202312-300x193.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Tanja Lindenthal ist Stadtverordnete für die Wählergemeinschaft „Bürger für Hofheim“, die künftig mit Wilhelm Schultze den Bürgermeister in Hofheim stellt.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Nach über einem Jahr wurde das Verfahren sang- und klanglos eingestellt. Ein Sprecher der Frankfurter Amtswaltschaft teilte auf Anfrage mit: <em>&#8222;Der Anzeigeerstatter&#8220;, </em> also Baltruschat, sei<em> &#8222;gemäß §§ 374 ff. der Strafprozessordnung auf den Weg der Privatklage verwiesen</em>&#8220; worden.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das heißt: Ein Geschädigter &#8211; oder besser: einer, der sich geschädigt fühlt &#8211; kann gemäß <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stpo/__374.html" target="_blank" rel="noopener">Paragraf 374 ff. der Strafprozessordnung</a> bei bestimmten Delikten selbstständig Klage einreichen: Dann wird der Fall ohne Polizei und ohne Staatsanwaltschaft vor Gericht verhandelt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Privatklage gegen Lindenthal? Kann Baltruschat ja mal versuchen. Ob er sich das traut: großes Fragezeichen!</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kreisblatt: Verkaufszahlen gehen weiter runter</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1">Das Format wurde verkleinert, dann auch noch der Preis erhöht &#8211; da ist es kein Wunder: Die Hofheimer Lokalzeitungen sind weiter auf dem Rückzug. Das mag man schade finden &#8211; andererseits: Die Qualität der Berichterstattung empfinden viele Leser offensichtlich nicht so, als dass sie darauf nicht verzichten können.</p>
<p class="p1">Ende letzten Jahres hatten wir umfassend <a href="https://hk-newsletter.de/2024/12/29/lokalzeitungen-kreisblatt/">analysiert</a>, warum immer weniger Hofheimer das Kreisblatt kaufen. Die Flucht der Leser hält an &#8211; hier sind die neuesten Quartalszahlen:</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="456" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-39559" alt="Kreisblatt3" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Das Werbeschild des Kreisblatts an der Häuserzeile am Untertorplatz. Die einst großzügigen Räumlichkeiten der Zeitung sind inzwischen stark geschrumpft.
</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ende März belief sich die Zahl der Abonnenten auf nur noch 16.486. Ein Jahr zuvor waren es noch 17.624: Der Verlust beträgt somit 6,5 Prozent in einem Jahr.</p>
<p>Der Einzelverkauf in Geschäften und Tankstellen brach sogar um nahezu 20 Prozent ein: Es wurden nur noch 956 Zeitungen verkauft (im Vorjahr: 1.188 Exemplare).</p>
<p>Wichtig zur Einordnung: In diesen Verkaufszahlen sind neben dem Kreisblatt auch die MTK-Ausgaben der Frankfurter Rundschau und der FAZ/Rhein-Main enthalten. Gleichzeitig geht das Verkaufsgebiet weit über den Main-Taunus-Kreis hinaus: Es umfasst auch den Frankfurter Westen,  Mainz und Wiesbaden sowie den Rheingau-Taunus-Kreis.</p>
<p>Wie viele Exemplare des Kreisblatts noch in der Kreisstadt Hofheim verkauft werden: Diese Zahl gibt der Verlag nicht heraus.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Der Abzock-Trick mit dem Bilder-Rätsel</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wenn Menschen mit dreisten Tricks um ihr Geld gebracht werden, sprechen Zeitungen gern von Abzocke. Selbst würden sie so etwas natürlich niemals tun! Das Vorgehen ist oft subtiler: Das Kreisblatt, das zur Frankfurter Neuen Presse (FNP) gehört, veröffentlicht seit Wochen jeden Tag ein Bilderrätsel. 1.000 Euro Gewinn winken täglich, mitmachen ist ganz einfach: Anrufen &#8211; Lösungswort sagen &#8211; schon ist man im Lostopf. </p>
<p>Für den Verlag ein gutes Geschäft: Jeder Anruf kostet 50 Cent &#8211; das summiert sich!</p>
<p>Aber das Kreisblatt hat doch nur noch wenige Leser, sagen Sie, da kann doch nicht so viel zusammenkommen&#8230;</p>
<p>Oh doch! Ein simpler Trick macht&#8217;s möglich.</p>								</div>
				</div>
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									<p>Über dem Rätsel steht groß der Titel der Zeitung – also „Frankfurter Neue Presse” und „Höchster Kreisblatt”. Die Leser glauben also, es handele sich um ein Gewinnspiel „ihrer&#8220; Zeitung – wie früher.</p>
<p>Doch inzwischen gehört die FNP &#8211; wie übrigens auch die Frankfurter Rundschau &#8211; zum Ippen-Verlag, einem der mächtigsten Verlagshäuser Deutschlands, das zahlreiche andere Zeitungen besitzt. In fast allen Ippen-Blättern erscheint derzeit dasselbe Rätsel mit identischem Ablauf.</p>
<p>Raffiniert: In winziger Schrift steht unter dem Rätsel, dass die 1.000 Euro unter allen Teilnehmern der Verlagsgruppe Ippen verlost werden. Es dürften also jeden Tag vermutlich zehntausende, vielleicht auch hunderttausende Anrufe zusammenkommen. Pro Anruf 50 Cent&#8230;</p>
<p>Die Chance auf den 1000-Euro-Gewinn, die für die Leserschaft des Kreisblatts auf den ersten Blick so vielversprechend erscheint, ist in Wahrheit also recht gering.</p>
<p>Für den Verlag dagegen sind solche Gewinnspiele eine goldene Gelegenheit: Er profitiert vom großen Teilnehmerkreis.</p>
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		<title>Armes Hofheim! Kreisblatt sieht Enthemmung, Hass &#038; Hetze &#8211; allüberall</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/02/04/hofheim-vor-wahlen/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2025/02/04/hofheim-vor-wahlen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 18:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Fleck Jens]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist nur los in Hofheim? Die Lokalzeitung hat kriminelle Aktivitäten im Vorfeld der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl ausgemacht und kommt zu verstörenden Erkenntnissen: "Hass und Hetze" herrschten in der Stadt, und zwar "in allen gesellschaftlichen Bereichen". Auch von "Verrohung" und "Enthemmung" schreibt das Kreisblatt: In Hofheim würden "die normalen Grenzen der demokratischen Auseinandersetzung" überschritten. Haben wir etwas nicht mitbekommen? Höchste Zeit, genauer hinzuschauen!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><br><strong>Was ist nur los in Hofheim? Die Lokalzeitung hat kriminelle Aktivitäten im Vorfeld der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl ausgemacht und kommt zu verstörenden Erkenntnissen: <strong>&#8222;Hass und Hetze&#8220;<strong><strong> herrschten </strong></strong>in der Stadt, und zwar &#8222;in allen gesellschaftlichen Bereichen&#8220;. Auch von <strong>&#8222;Verrohung&#8220; und &#8222;Enthemmung&#8220;</strong> schreibt das Kreisblatt: In Hofheim</strong></strong> <strong><strong>würden </strong>&#8222;die normalen Grenzen der demokratischen Auseinandersetzung&#8220; überschritten. Haben wir etwas nicht mitbekommen? Höchste Zeit, genauer hinzuschauen!</strong></p>



<p>Der Autor dieses Berichts fuhr kürzlich<strong> mit seinem Auto</strong> die Zeilsheimer Straße entlang, als im Display <strong>ein gelbes Lämpchen</strong> aufleuchtete: <strong>Achtung, Reifendruck!</strong> Kurzer Stopp an der nahen Aral-Tankstelle und <strong>Luft nachgefüllt,</strong> doch ein paar Kilometer weiter leuchtete es schon wieder. Also <strong>nächste Werkstatt </strong>angesteuert, wo man schnell fündig wurde: <strong>Ein Nagel <strong>steckte im Reifen</strong>.</strong> Kosten der Reparatur: <strong>54,63 Euro</strong>.&nbsp;</p>



<p><strong>Dumm gelaufen, </strong>dachte sich der Autor dieses Berichts. Und: <strong>Kann ja mal passieren.</strong> Aber jetzt ist er <strong>alarmiert</strong>: War der Nagel im Reifen vielleicht gar <strong>kein Zufall? </strong>Steckte womöglich eine <strong>kriminelle Absicht </strong>dahinter? Zum Beispiel von Leuten, denen seine Berichte auf dieser Internetseite<strong> nicht gefallen?</strong></p>



<p>Denn glaubt man der Lokalzeitung, ist ein <strong>Nagel im Reifen </strong>alles andere als <strong>ein unglückliches Missgeschick</strong>.</p>



<p>Das ist ein vorsätzlicher Anschlag!<strong> Eine Nagel-Attacke!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Schlimmer Verdacht: CDU-Mann erfindet Straftaten</h2>



<p>Auch <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> hatte kürzlich einen Nagel im Reifen. Er merkte es &#8211; wie der Autor dieses Berichts &#8211; erst während der Fahrt <strong>mit seinem schwarzen Audi A6</strong>.</p>



<p>Angeblich zeitgleich vor dem Haus von <strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong>: Der CDU-Mann, der in Diedenbergen gut 150 Meter von Familie Vogt entfernt wohnt, muss wohl <strong>ein äußerst vorsichtiger Mensch</strong> sein. Denn während unsereins <strong>ins Auto steigt und losfährt</strong>, kontrolliert Hegeler vor Fahrtantritt offenbar erst einmal die Reifen seines <strong>schwarzen BMW X3</strong>. So sah er, dass da ein Nagel war. Und dann entdeckte er auch noch<strong> Kratzer am weißen VW Touran seiner Frau Constanze.</strong></p>



<p>Hegeler dachte nicht &#8211; wie unsereins &#8211; <strong>an</strong> <strong>einen dummen Zufall</strong>. Er dachte sofort <strong>an</strong> <strong>einen kriminellen Anschlag:</strong></p>



<p><strong>Die Polizei wurde alarmiert. </strong>Und auch die<strong> Lokalzeitung</strong>, die umgehend einen großen Bericht brachte.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="388" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg" alt="Hofheim
" class="wp-image-53292" style="width:550px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Kreisblatt-20250204-300x182.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So großformatig berichtete das Kreisblatt.</figcaption></figure>
</div>


<p>Nun wissen wir aus Erfahrung, dass die Lokalzeitung<strong> nicht immer die Wahrheit</strong> schreibt. Sie lässt sich auch immer wieder <strong>parteipolitisch instrumentalisieren</strong>, wie die Leser erst kürzlich erfahren mussten:</p>



<p>Ungeprüft hatte das Kreisblatt <strong>die wilde Geschichte</strong> eines Parteifreundes von Vogt/Hegeler veröffentlicht: <strong>CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat</strong>, ein Polizist, hatte der Redaktion erzählt, er habe am Untertorplatz <strong>einen Serientäter gefasst</strong>. Der Täter habe ihm gegenüber <strong>mehrere Sachbeschädigungen </strong>am Weinstand &#8222;Chalet&#8220; gestanden, weshalb er, Baltruschat, gleich <strong>mehrere Dutzend Straftaten </strong>habe aufgeklären können.</p>



<p>Dummerweise wusste die Polizei<strong> von all den Straftaten <strong>nichts</strong></strong>. Inzwischen hat das <strong>Polizeipräsidium Westhessen</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2025/01/05/baltruschat-dienstrechtliche-pflichten/">angekündigt</a>, die öffentlichen Äußerungen Baltruschats <strong>intern prüfen</strong> zu wollen. Der<strong> schlimme Verdacht</strong> steht im Raum, dass sich der Polizist die vielen Straftaten<strong> nur ausgedacht</strong> hat.</p>



<p>Das ficht die Zeitung nicht an. Sie verbreitet, <strong>was der CDU-Mann</strong> von sich gibt: Die ganzen Straftaten seien <strong>ein Lehrstück</strong>, was <em>&#8222;mit öffentlicher Hetze&#8220; </em> angerichtet werde.</p>



<p><strong>Öffentliche Hetze.</strong> </p>



<p><strong>In unserer Stadt.</strong></p>



<p>Sagt <strong>CDU-Mann Baltruschat.</strong></p>



<p>So so.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nagel im Reifen &#8211; und Hofheims Bürgermeister sagt nichts?</h2>



<p>Dieselbe Zeitungsmitarbeiterin &#8211; jetzt <strong>ihr neuester Kriminalfall</strong>. Wieder spielt er <strong>im CDU-Milieu:</strong></p>



<p>Sowohl an Hegelers als auch an Vogts Auto sei <em>&#8222;ein Nagel in einen der Vorderreifen gedrückt&#8220;</em> worden. Das dürften zwar <strong>die wenigsten Hofheimer</strong> mitbekommen haben, aber egal: <em>&#8222;Entsetzen über Nagel-Attacke&#8220; </em>titelt das Blatt <strong>ganz groß.</strong></p>



<p>Noch einmal atmet die Schreiberin<strong> kurz durch</strong> (<em>&#8222;Passiert sei Gott sei Dank nichts&#8220;</em>) &#8211; dann offenbart sie ihre ganz persönliche <strong>Wahrnehmung unseres kleinstädtischen Alltags</strong>: <em>&#8222;Die normalen Grenzen demokratischer Auseinandersetzung scheinen in Hofheim (&#8230;) überschritten.&#8220;</em></p>



<p>Diese <strong>depressiv-düster klingende Feststellung</strong> untermauert sie so:</p>



<p>Auf<strong> Plakaten der SPD</strong> sei das Gesicht von <strong>Bundesinnenministerin Faeser</strong> beschmiert worden &#8211; <em>&#8222;mit schwarzem Edding&#8220;.</em></p>



<p><strong>Zerstörungen und unerlaubtes Entfernen von Plakaten der Grünen</strong> seien<em> „an der Tagesordnung“.</em></p>



<p><strong>Besonders hart trifft es die CDU:</strong> <em>&#8222;Einem Mitglied seien die abgerissenen Plakate sogar in den Garten geworfen worden&#8220;</em>, klagt <strong>Parteichef Jens Fleck</strong>.</p>



<p>Und jetzt auch noch <strong>zwei Nägel in Autoreifen!</strong></p>



<p><em>&#8222;Enthemmung&#8220;</em> schreibt das Kreisblatt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg" alt="Wilhelm Schultze Wahlplakat 2025" class="wp-image-53368" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Wahlplakat-2025-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wilhelm Schultze (BfH) ist mit &#8211; durchaus sehenswerten &#8211; Videos im Internet zu finden.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg" alt="Tobias Undeutsch Wahlplakat 2025 e1738757075868" class="wp-image-53369" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Tobias-Undeutsch-Wahlplakat-2025-e1738757075868-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Tobias Undeutsch (SPD) hat Plakate direkt vors Rathaus gehängt: Da will er rein. </figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="432" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg" alt="Christian Vogt Wahlplakat 2025 e1738757101524" class="wp-image-53370" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-Wahlplakat-2025-e1738757101524-300x203.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Christian Vogt (CDU) macht auf Familie und plakatiert Weihnachtsgrüße &#8211; bis heute.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p><em>&#8222;Das geht gar nicht&#8220;</em>, sagt auf Befragen <strong>Wilhelm Schultze</strong>, der <strong>Bürgermeisterkandidat der Bürger für Hofheim</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Ich find’s entsetzlich“</em> lässt sich <strong>Tobias Undeutsch</strong> zitieren, der <strong>Bürgermeisterkandidat der SPD</strong>.</p>



<p>Was man <strong>als Kandidat</strong> so sagt, wenn man gefragt wird&#8230;</p>



<p>Auffällig: <strong>Christian Vogt,</strong> der sonst zu allem und jedem etwas sagt, sagt: nichts. In dem Bericht<strong> über die &#8222;Nagel-Attacke&#8220;</strong> findet sich <strong>kein einziges Vogt-Zitat!</strong> So kurz vor der Bürgermeisterwahl und <strong>kein öffentlich zur Schau getragenes Entsetzen</strong>: Das spricht eigentlich für ihn&#8230;</p>



<p>Dafür meldet sich<strong> Dieter Kugelmann</strong>: Der 75 Jahre alte CDU-Ortsvorsteher aus dem Dörfchen Lorsbach war <a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#Vor_Buergermeister-Wahl_Schuldige_fuers_Rathaus-Chaos_gesucht">zuletzt dadurch aufgefallen</a>, dass er seinen Parteifreunden vorschlug, <strong>die of mangelhafte Arbeit im Hofheimer Rathaus</strong> nicht dem CDU-Bürgermeister anzulasten, sondern <strong>dem SPD-Beigeordneten in die Schuhe zu schieben</strong>. Jetzt, angesichts von Nägeln in zwei Reifen, tönt Kugelmann: <em>„Das ist für mich kriminell.“</em></p>



<p>Da ist die Polizei <strong>viel cooler </strong>drauf. Nägel in oder an Autoreifen von Lokalpolitikern &#8211; da wird <strong>eine politisch motivierte Straftat</strong> natürlich <strong>nicht</strong> <strong>vorschnell ausgeschlossen. </strong>Deshalb hat sich auch, wie üblich, das <strong>Staatsschutzkommissariat der MTK-Kriminalitätsinspektion </strong>eingeschaltet.</p>



<p>Aber die Polizei will natürlich <strong>nicht vorschnell ausschließen</strong>, dass ein <strong>Nachbarschaftsstreit</strong> dahinter steckt. Oder dass es sich um die Tat eines<strong> dummdreisten Trunkenbolds </strong>handelt. Deshalb: Es werde <em>&#8222;in alle Richtungen ermittelt&#8220;</em>, versichert ein Polizeisprecher.</p>



<p>Die Zeitung <strong>verschweigt diese Fakten.</strong> Sie passen wohl nicht ins <strong>Bild einer Stadt</strong>, in der die Redaktion eine <em>&#8222;aufgeheizte Stimmung&#8220;</em> ausgemacht haben will.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitung entsetzt: Hass, Hetze &amp; Verrohung </h2>



<p>Wenige Tage nach dem Nagel-Attacken-Bericht legt<strong> das Kreisblatt</strong> noch einmal nach. Jetzt schreibt <strong>der Redaktionsleiter</strong>: Nagel im Reifen &#8211; das sei <em>&#8222;eine ganz andere Dimension von Sachbeschädigungen&#8220;</em>. Er dreht die <strong>Empörungsschraube</strong> noch weiter auf: <em>&#8222;Was bleibt, ist stummes Entsetzen über die in allen gesellschaftlichen Bereichen zunehmende Verrohung, gespeist aus Hass und Hetze.&#8220;</em></p>



<p><strong>Zunehmende Verrohung!</strong></p>



<p><strong>Hass und Hetze!</strong></p>



<p><strong>In allen gesellschaftlichen Bereichen!</strong></p>



<p><strong>Stummes Entsetzen.</strong></p>



<p>Jetzt mal ehrlich: Ist das nicht <strong>ein bisschen dick aufgetragen?</strong></p>



<p><strong>Mutwillige Beschädigungen</strong> von Plakaten oder gar <strong>gefährliche Manipulationen</strong> an Autoreifen sind <strong>absolut inakzeptabel:</strong> Das geht gar nicht! Gleichzeitig wünscht man sich aber auch, dass die Lokalzeitung<strong> einen Gang zurückschaltet</strong> und <strong>vom lautstarken Alarmismus </strong>wieder<strong> zur Realität zurückkehrt:</strong></p>



<p>Der Bürgermeisterwahlkampf <strong>plätschert vor sich hin, </strong>die Kandidaten gehen überaus <strong>nett und respektvoll </strong>miteinander um:</p>



<p>Es wirkt bisweilen, als wollten sie sich gegenseitig<strong> auf keinen Fall wehtun</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://www.facebook.com/reel/1851691338915345" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="552" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video.jpg" alt="Wilhelm Schultze Video" class="wp-image-53338" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video.jpg 552w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Wilhelm-Schultze-Video-259x300.jpg 259w" sizes="(max-width: 552px) 100vw, 552px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So nett kann Wahlkampf sein: Wilhelm Schultze zeigt auf Facebook ein kleines Video (zum Anschauen aufs Bild klicken), in dem er sich ausdrücklich bei Amtsinhaber Christian Vogt &#8222;für das Intro&#8220; bedankt (wer&#8217;s nicht gleich versteht: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/01/27/wahrheit-ueber-vogts-freitagsblick/">hier</a> klicken)</figcaption></figure>
</div>


<p>Wer &#8211; <strong>außer der Redaktion der Lokalzeitung</strong> &#8211; sieht in Hofheim <strong>Hass</strong> und <strong>Hetze</strong>? Wo ist hier<strong> Enthemmung</strong>? Wo die <strong>Verrohung</strong>?</p>



<p>Eine solche Panikmache wirkt <strong>aufgesetzt</strong> und <strong>maßlos überzogen.</strong></p>



<p><strong>Nicht gut für eine Lokalzeitung.</strong></p>



<p><strong>Und auch nicht für Hofheim.</strong></p>



<p>Vorige Tage meldete die Kriminalpolizei: In Wallau wurden<strong> an einem schwarzen BMW</strong> <strong>M550i </strong>zwei Reifen zerstochen.</p>



<p><strong>Zwei Reifen! Zerstochen! Mit einem Messer!?</strong></p>



<p>Der Zeitung macht daraus eine <strong>Elf-Zeilen-Meldung</strong>.</p>



<p><strong>Ohne jedes Entsetzen!</strong></p>



<p>War schließlich <strong>kein CDU-Mann </strong>betroffen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg" alt="Vogt Christian Wahlwerbung" class="wp-image-53453" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Christian-Wahlwerbung-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Da kennt die CDU keinen Schmerz: Vogt- und Altenkamp-Plakate wurden sogar im Stadtwald (hier am Aufgang zum Meisterturm) aufgehängt <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg" alt="Undeutsch Tobias Wahlwerbung e1738769354593" class="wp-image-53455" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593.jpg 480w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-Wahlwerbung-e1738769354593-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sehr originell: Das Wort &#8222;Bürgerbeteiligung&#8220; war zu lang für die Undeutsch-Plakate. Also steht da nur &#8222;Bürgerbeteilung&#8220;. Liest eh keiner so genau <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Letzte Sitzung in 2024: Hegeler streicht Umtrunk für Stadtverordnete</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/12/10/kein-umtrunk-chalet-kita-lorsbach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Winckler Wolfgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch 95 Tage bis zur Bürgermeisterwahl im nächsten März! An diesem Mittwochabend findet die letzte Sitzung des Stadtparlaments im Jahr 2024 statt. Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) hat allen Stadtverordneten per E-Mail mitgeteilt, dass der traditionelle Umtrunk nach der Sitzung - vornehm "Parlamentarischer Abend" genannt - gestrichen sei: Angesichts von 40 Themen auf der Tagesordnung könne es recht spät werden. Stadtverordnete vermuten allerdings ganz andere Gründe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Noch 95 Tage bis zur Bürgermeisterwahl im nächsten März! An diesem Mittwochabend findet die letzte Sitzung des Stadtparlaments im Jahr 2024 statt. Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) hat vorige Tage allen Stadtverordneten per E-Mail mitgeteilt, dass der traditionelle Umtrunk nach der Sitzung &#8211; vornehm &#8222;Parlamentarischer Abend&#8220; genannt &#8211; gestrichen sei: Angesichts von 40 Themen auf der Tagesordnung könne es dafür zu spät werden. Stadtverordnete vermuten allerdings ganz andere Gründe.</strong></p>



<p>In der Mail von Hegeler heißt es, dass die Planung eines ungefähren Sitzungsendes <strong>angesichts der Vielzahl der Themen</strong> <strong>nicht möglich</strong> sei. Man könne keinem Gastronomen oder Caterer zumuten, <strong>für mehrere Stunden</strong> Plätze zu reservieren oder Speisen vorzubereiten. Deshalb werde man in diesem Jahr <strong>auf den Parlamentarischen Abend verzichten</strong>. Er sage <em>&#8222;schweren Herzens&#8220; </em>ab, sei doch <em>&#8222;das besinnliche Zusammensein zum Jahresende nach intensiven Beratungen eine liebgewonnene Tradition&#8220;.</em></p>



<p><strong>Schmusige Worte,</strong> die allerdings <strong>nicht überzeugen</strong>. Schließlich bestimmt<strong> Hegeler selbst</strong> die Tagesordnung. Er hätte das Sitzungsprogamm &#8211; durchaus üblich &#8211; <strong>auf zwei Abende verteilen</strong> können: Dann wäre<strong> genug Zeit für gutes Essen und Trinken</strong> gewesen.</p>



<p>Der wahre Grund für die Umtrunk-Absage wird inzwischen unter den Stadtverordneten offen kolportiert: <strong>Die bevorstehende Bürgermeisterwahl</strong> macht einige Lokalpolitiker zunehmend <strong>nervös und gereizt</strong> &#8211; nicht gerade angenehm. Gleichzeitig <strong>zofft sich die Rathausspitze</strong> und macht sich <strong>gegenseitig</strong> <strong>madig</strong> &#8211; öffentlich! Und dann haftet einigen Stadträten <strong>der</strong> <strong>unangenehme Ruch</strong> an, den <strong>Magistrat als Selbstbedienungsladen</strong> zu nutzen: Das taucht inzwischen die gesamte Stadtpolitik <strong>in ein düsteres Licht</strong>.</p>



<p>Will man da <strong>wirklich</strong> <strong>mitmachen</strong>?</p>



<p>Die Sitzung des Stadtparlaments beginnt an diesem Mittwoch (11. Dezember) <strong>um 18 Uhr in der Stadthalle</strong>. Sie ist öffentlich, Zuhören und Zuschauen also erlaubt (Mitreden nicht). <strong>Drei Themen aus dem Hofheimer Polittreiben</strong> haben wir uns vorab etwas genauer angeschaut: damit Sie wissen, <strong>wo es knirscht</strong> &#8211; und warum ein Umtrunk in diesem Jahr <strong>wirklich nicht passt.</strong></p>



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<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Chalet&#8220;: Null Transparenz &#8211; die Klüngelwirtschaft geht weiter</h2>



<p>Wieder einmal geht es um <strong>das &#8222;Chalet&#8220;,</strong> den Weinstand in der Altstadt, der <strong>auf städtischem Grund</strong> steht und von <strong>Wulf Baltruschat </strong>geführt wird, als wäre er <strong>in seinem Privatbesitz</strong>. Der ehrenamtliche<strong> CDU-Stadtrat</strong> ist Vorsitzender des Vereinsrings und behauptet, das &#8222;Chalet&#8220; diene der <strong>Vereinsförderung</strong>. Längst ist klar, dass hier im großen Stil auch <strong>private Geschäfte</strong> gemacht werden.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg" alt="Umtrunk
" class="wp-image-37113" style="width:647px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kein Beitrag zu &#8222;Unser Dorf soll schöner werden&#8220;, aber bei Weintrinkern beliebt: das &#8222;Chalet&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p>Mitte des Jahres hatte <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> versprochen: Die Stadt werde den <strong>Vertrag mit dem Vereinsring </strong>prüfen, alle Genehmigungen hinterfragen und<strong> umfassende Informationen</strong> vom Vereinsring einfordern. <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/">O-Ton Köppler:</a> <em>“Ich bin für größtmögliche Transparenz.&#8220;</em> Das fand auch die Lokalzeitung gut: Es sei <em>&#8222;zu begrüßen, wenn Stadtrat Köppler nun ankündigt, dass die Stadt für klare Regelungen und größtmögliche Transparenz sorgen wolle&#8220;</em>, schrieb <strong>Redakteur Manfred Becht</strong>. Wenn das klappe, sei <em>&#8222;der unangenehmste Teil dieses Themas abgeräumt&#8220;.</em></p>



<p>Es hat leider<strong> nicht geklappt.</strong></p>



<p>Heute will Köppler von Transparenz <strong>nichts mehr wissen: </strong>Wer wann im &#8222;Chalet&#8220; ausschenkt, welche privaten Geschäfte dort gemacht werden &#8211; das sei allein <strong>Sache des Vereins</strong>. Den Vertrag, den die Stadt vor Jahren mit dem Vereinsring/Baltruschat geschlossen hat, erklärt er <strong>zur</strong> <strong>Verschlusssache</strong>: Nicht einmal die Stadtverordneten dürfen ihn sehen.</p>



<p>Gibt es Gründe für <strong>das gebrochene Transparenz-Versprechen?</strong> Die Antwort, die als erstes gegeben wird:<strong> Kumpanei unter Genossen</strong>. Das <strong>&#8222;Chalet&#8220;</strong> wurde aufgestellt, als im Rathaus noch <strong>die SPD</strong> das Sagen hatte:<strong> Gisela Stang </strong>war Bürgermeisterin, der Baudezernent hieß <strong>Wolfgang Winckler</strong>. Und <strong>Wulf Baltruschat</strong> saß damals als SPD-Stadtrat im Magistrat (er wechselte erst zur CDU, nachdem <strong>Christian Vogt Bürgermeister</strong> geworden war).</p>



<p>Es gibt auch ein sichtbares Zeichen der<strong> Klüngelwirtschaft im Magistrat</strong>: Das ist der <strong>Kühlanhänger</strong>, den Baltruschat auf dem Untertorplatz <strong>dauergeparkt</strong> hat.</p>



<p><strong>Köppler im Juli: </strong>Der Anhänger sei zu laut, <em>“ein anderer Standort muss gesucht werden”</em>.</p>



<p><strong>Köppler heute: </strong>schweigt. Der Kühlanhänger steht <strong>unverändert</strong> da.</p>



<p>Vor einigen Wochen berief der <strong>SPD-Dezernent</strong> kurzfristig<strong> ein Treffen des Ortsbeirats Kernstadt</strong> ein. Das Gremium muss eigentlich öffentlich tagen, aber in diesem Fall traf man sich <strong>konspirativ</strong>: Baltruschat wollte <strong>angeblich alle Fragen</strong> beantworten.</p>



<p>Nur eine <strong>Handvoll Ortsbeiratsmitglieder</strong> konnte den kurzfristig anberaumten Termin wahrnehmen. Viel habe Baltruschat <strong>nicht gesagt</strong>, erzählten sie hinterher. Mehr als das, was im <strong>Hofheim/Kriftel-Newsletter</strong> zu lesen war, habe man nicht erfahren. <strong>Eher weniger.</strong></p>



<p>So geht das immerzu. Seit mehr als einem Jahr <strong>quält</strong> <strong>sich</strong> <strong>die Stadtpolitik </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">mit dem Thema</a> ab, längst ist vielen die ganze Angelegenheit nur noch<strong> peinlich</strong>: Ein Ende der Debatte soll endlich her.</p>



<p>Der Ortsbeirat, des Dauerthemas <strong>sichtlich überdrüssig</strong>, schlug zuletzt mehrheitlich vor, den Weinstand <strong>einfach dort zu belassen</strong>, wo er ist. Dann wäre vielleicht<strong> Ruhe</strong>.</p>



<p>Als sich letzte Woche der Bauausschuss damit befassen musste, versuchten <strong>Bettina Brestel </strong>(Grüne), <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) und <strong>Tanja Lindenthal</strong> (BfH) noch einmal, <strong>die versprochene Transparenz</strong> von Stadtrat Köppler einzufordern. Prompt bekam CDU-Mann <strong>Frank Härder</strong> einen seiner berüchtigten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/24/7-hofheim-geschichten/#forst20230923">Fiesling-Anfälle</a>: Lindenthal führe <em>&#8222;einen persönlichen Kleinkrieg&#8220;</em> gegen Baltruschat, giftete er, damit müsse endlich Schluss sein.</p>



<p><strong>&#8222;Victim Blaming&#8220; </strong>würden Kriminologen zu Härders Verhalten sagen: typische <strong>Täter-Opfer-Umkehr</strong>. Wir erinnern uns: Lindenthal hatte vor gut einem Jahr den <strong>&#8222;Chalet&#8220;-Standort </strong>leise in Frage gestellt, worauf Baltruschat ihr schriftlich drohte, sie und ihren Verein<strong> aus seinem Vereinsring</strong> zu werfen. Als die Frau dies <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">öffentlich</a> machte, zeigte Baltruschat sie <strong>bei der Polizei</strong> an. Der Fall ist noch immer <strong>bei der Justiz anhängig</strong>.</p>



<p>An diesem Mittwoch soll das Stadtparlament <strong>endgültig entscheiden,</strong> ob der Weinstand bleiben darf. Es wird zugleich eine <strong>Feuerprobe</strong> für <a href="https://www.spd-hofheim.de/personen/tobias-undeutsch/" target="_blank" rel="noopener">Tobias Undeutsch,</a> den die <strong>SPD als ihren Bürgermeisterkandidaten</strong> nominiert hat:</p>



<p>Hat der Mann <strong>Rückgrat</strong> und fordert <strong>die versprochenen umfassenden Informationen</strong> von &#8222;seinem&#8220; Dezernenten ein?</p>



<p>Oder <strong>duckt er sich mit seiner SPD weg</strong> und lässt weiterhin <strong>Klüngelwirtschaft im Magistrat</strong> zu?</p>



<p><strong>Christian Vogt </strong>wird es bestimmt <strong>mit Interesse</strong> beobachten.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Protest gegen eine 12-monatige Vollsperrung, die es nicht gibt</h2>



<p>Die <strong>Straßenbaubehörde &#8222;Hessen Mobil&#8220;</strong> hat neue Pläne für einen <strong>Radweg entlang der L&nbsp;3011</strong> zwischen Hofheim und Lorsbach erstellt: Das finden alle gut. Gleichzeitig soll <strong>die Straße ausgebessert</strong> und teilweise verbreitert werden: Das finden viele gar nicht gut.</p>



<p>Das Stadtparlament muss sich deshalb heute <strong>mit zwei Protestnoten</strong> befassen, die als Anträge eingereicht wurden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg" alt="Radweg Lorsbach 1" class="wp-image-51153" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Seite aus den Planungsunterlagen von Hessen-Mobil mit einem Foto der L&nbsp;3011.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dazu muss man wissen: Der Radweg ist <strong>seit fast 40 Jahren</strong> in Planung, wurde immer wieder versprochen und manchmal sogar konkret angekündigt. In einer alten <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/radweg-nach-lorsbach-kommt-11631423.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Frankfurter Rundschau&#8220;</a> finden wir unter der Überschrift <em>&#8222;Radweg nach Lorsbach kommt&#8220;</em> eine Information der damaligen <strong>Hofheimer Stadtverwaltung</strong>: &#8222;<em>2017 soll mit dem Bau begonnen werden.&#8220;</em></p>



<p>In einem <a href="https://www.mtk.org/statics/ds_doc/downloads/190617_MassnahmenkatalogMTK_reduziert.pdf" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Maßnahmenkatalog zum Radverkehrskonzept Main-Taunus-Kreis&#8220;</a> aus dem <strong>Jahr 2019</strong> wird angekündigt: <em>&#8222;Baubeginn evtl. 2020&#8220;</em>.</p>



<p>Und passiert ist: nichts. <strong>Bis heute nicht.</strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="358" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg" alt="Radweg Lorsbach 2" class="wp-image-51154" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Und so stellt sich &#8222;Hessen Mobil&#8220; den Radweg vor: Er soll &#8211; von Lorsbach kommend &#8211; links neben der Fahrbahn der L&nbsp;3011 verlaufen.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p>Doch nun ist &#8222;Hessen Mobil&#8220; <strong>wieder aktiv</strong> geworden. Ein <strong>Planfeststellungsverfahren</strong> wurde eingeleitet, die Pläne sind derzeit <a href="https://rp-darmstadt.hessen.de/veroeffentlichungen-und-digitales/oeffentliche-bekanntmachungen/verkehr/strassen/13112024-endausbau-der-l3011-inklusive-geh-und-radweg-in-hofheim" target="_blank" rel="noopener">im Internet</a> einsehbar. Wer will, kann Einwendungen erheben. Wichtig: Letzter Termin ist der <strong>27. Dezember.</strong></p>



<p>Einige Lorsbacher reagieren auf &#8222;Hessen Mobil&#8220; <strong>allergisch</strong>, man kann&#8217;s verstehen. Die Straßenbaubehörde hat erst kürzlich <strong>die L&nbsp;3011 direkt vor der Ortseinfahrt</strong> erneuert, weil die Fahrbahn <strong>in den angrenzenden Bachlauf</strong> abzurutschen drohte. <strong>Über ein Jahr</strong> dauerten die Bauarbeiten, fast ebenso lange war die Straße <strong>komplett gesperrt</strong>. Der <strong>Leidensdruck der Lorsbacher</strong> soll enorm gewesen sein, ihre Klagen jedenfalls waren <strong>unüberhörbar</strong>.&nbsp;</p>



<p>Damals gründete sich das <a href="https://www.facebook.com/p/Aktionsb%C3%BCndnis-L3011-100086720382635/" target="_blank" rel="noopener">Aktionsbündnis L&nbsp;3011</a>, eine Art Bürgerbewegung, die gegen das Vorgehen der Landesbehörde kämpfte. Es hätte nach<strong> Abschluss der Bauarbeiten</strong> aufgelöst werden können, wurde aber jetzt wieder aktiviert: Die Lorsbacher Stadtverordneten <strong>Barbara Grassel</strong> von den Linken und <strong>Andreas Nickel</strong> von den Freien Wählern formulierten <strong>eine geharnischte Protestnote</strong>:</p>



<p><strong>Die Lorsbacher Bevölkerung</strong> habe das neue Projekt <em>&#8222;mit größter Betroffenheit&#8220;</em> zur Kenntnis genommen: Das Projekt stehe <em>&#8222;außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit&#8220;</em>, der Ausbau der Straße sei <em>&#8222;völlig unnötig&#8220;</em> und<em> &#8222;ökonomisch mehr als bedenklich&#8220;</em>&#8230; <strong>Eine weitere Vollsperrung</strong> <em>&#8222;über mindestens 12 Monate&#8220;</em> bringe <strong>das gesellschaftliche und geschäftliche Leben</strong> in Ort <em>&#8222;endgültig zum Erliegen&#8220;</em>.</p>



<p><strong>Jetzt kurz</strong> <strong>innehalten</strong>, bitte! <strong>Durchatmen</strong> ist angesagt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="566" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg" alt="Aktionsbuendnis" class="wp-image-51254" style="width:636px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis-300x212.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis-768x543.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So wirbt das Aktionsbündnis L&nbsp;3011 für Protest gegen eine einjährige Vollsperrung, die es nicht geben soll.</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Protestnote enthält offensichtlich <strong>gravierende</strong> <strong>Fehler</strong>. Es verwundert, dass die Fraktionen von<strong> CDU, SPD und BfH</strong> sie dennoch mitunterschrieben haben. Die einzige Erklärung:<strong> In weniger als 100 Tagen</strong> wird in Hofheim ein neuer Bürgermeister gewählt, und die drei Parteien haben jeweils<strong> einen eigenen Kandidaten</strong> aufgestellt. Wie das vor Wahlen so ist: Da reden die Politiker dem Volk gerne nach dem Mund&#8230;</p>



<p>Inzwischen hat der zuständige Dezernent im Rathaus, <strong>Daniel Philipp </strong>(Grüne) eine Stellungnahme verfasst. Danach stellt sich die Sachlage <strong>völlig anders </strong>dar:</p>



<p><strong>Von einer unmittelbar bevorstehenden Sperrung</strong> kann keine Rede sein. Ein Baubeginn, so Philipp, sei allenfalls <em>&#8222;in etwa fünf bis zehn Jahren&#8220;</em> realistisch.</p>



<p>Wir reden also <strong>von Bauarbeiten im Jahr 2030</strong>. Oder in <strong>2035</strong>.</p>



<p>Dann soll es auch keine Vollsperrung <em>&#8222;über mindestens zwölf Monate&#8220;</em> geben: Laut Philipp dauert <strong>die Vollsperrung zwei- bis drei Monate.</strong></p>



<p>Aber warum soll die Straße überhaupt <strong>ausgebaut</strong> werden? Sie scheint doch<strong> in einem guten Zustand</strong> zu sein?</p>



<p><strong>Die Breite und Linienführung der L 3011</strong> entsprächen nicht mehr den heutigen Richtlinien, schreibt der Erste Beigeordnete. Und die vor wenigen Monaten aufgetragene Asphaltdecke sei als <strong>Zwischenlösung</strong> gedacht: Es handele sich um eine <em>&#8222;Verschleißschicht&#8220;</em>, die &#8222;<em>nach einigen Jahren erneuert werden muss&#8220;.&nbsp;</em></p>



<p>Soweit die Fakten. Das Stadtparlament muss sich jetzt dennoch mit dem <strong>Antrag der fünf Fraktionen </strong>befassen. Gefordert wird, dass Hessen Mobil das Planfeststellungsverfahren sofort einstellt und <strong>nur noch den Radweg</strong> plant.</p>



<p>Die als <strong>Autofahrer-Partei</strong> bekannte FDP sieht das &#8211; wenig überraschend &#8211; etwas anders. Sie hat einen eigenen Antrag eingebracht, der allerdings auch <strong>nicht von Sachkenntnis</strong> zeugt: Eine erneute Vollsperrung sei den Lorsbachern <em>&#8222;so kurz danach&#8220;</em> nicht zuzumuten, heißt es darin.<strong> Die Erneuerung der L 3011</strong> lehnt man nicht ab, sie müsse <em>&#8222;auf unbestimmte Zeit&#8220; </em>verschoben werden. Der Bau eines Radweges dagegen solle <em>&#8222;mit unverminderter Kraft&#8220;</em> vorangetrieben werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2.jpg" alt="Stadtwald" class="wp-image-23804" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrichsweg von Hofheim nach Lorsbach. Es wurden bereits viele Bäume gefällt, als die L 3011 vor Lorsbach komplett gesperrt war: Im Notfall sollten Rettungsfahrzeuge durch den Wald fahren können. </figcaption></figure>
</div>


<p><strong>In dem Antrag der fünf Fraktionen heißt es noch</strong>: Wenn ein reiner Radweg nicht zeitnah gebaut wird, soll eine <strong>Streckenführung</strong> <strong>über den Heinrichsweg</strong> geprüft werden. Also durch den Stadtwald.</p>



<p>Ein solcher Vorschlag dürfte <strong>keine Chancen</strong> haben, denn der Kreis hat <strong>vor fünf Jahren</strong> festgestellt: <em>&#8222;Der Forstweg ,Heinrichsweg&#8216; ist aufgrund der schlechten Oberflächenqualität, der geringen sozialen Kontrolle, der schlechten Sichtverhältnisse, der Nutzungskonflikte mit Reitern und Spaziergängern sowie den Höhenunterschieden für den Alltagsradverkehr nur bedingt geeignet.&#8220;</em></p>



<p>Inzwischen hat sich auch die <strong>Radler-Protestgruppe</strong> <a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</a> zu Wort gemeldet. Man freue sich natürlich wenn neue Radwege gebaut würden, sehe den Straßenausbau dagegen kritisch &#8211; aus ökologischer Sicht und weil eine breitere Straße <strong>zu höheren Geschwindigkeiten</strong>&nbsp;einlade. Der <strong>Heinrichsweg</strong> sei überhaupt <strong>keine Alternative</strong>, auch nicht vorübergehend: Ein Ausbau käme<strong> einer Straße im Wald</strong> gleich &#8211; <strong>abgelehnt</strong>!</p>



<p>Immerhin macht <strong>&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</strong> einen konkreten Vorschlag: Bis der Radweg fertig ist, sollte auf der L 3011 <strong>Tempo 60</strong> gelten. Dazu <strong>Blitzer</strong>, damit sich Autofahrer auch daran halten: <em>&#8222;Das würde die Sicherheit für Radfahrende und den motorisierten Verkehr verbessern.&#8220;</em></p>



<p>Das klingt gut und wäre wahrscheinlich <strong>leicht umsetzba</strong>r. Aber garantiert gibt&#8217;s jede Menge Stadtverordnete, die <strong>strikt dagegen</strong> sind:</p>



<p>Dass Autofahrer <strong>langsamer</strong> fahren sollen &#8211; <strong>das geht natürlich gar nicht!</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vogt vs. Köppler &amp; Das erfundene Chaos bei den Kita-Geldern</h2>



<p>Es war eine fette <strong>Schlagzeile in der Lokalzeitung</strong>, sie stand ganz oben auf der ersten Seite des Lokalteils und lautete: <em>&#8222;Chaos bei Abrechnungen für Kita-Kosten&#8220;.</em> Etwas kleiner darunter: &#8222;<em>Fehler in Köpplers Dezernat / Stadt zahlt Trägern 500 000 Euro zu viel&#8220;</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay.jpg" alt="Kita problem" class="wp-image-47677" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Symbolbild, das die Situation in den Hofheimer Kitas treffend wiedergibt: Viele Räume stehen leer, weil Personal fehlt. </figcaption></figure>
</div>


<p>Heute steht fest: Die Redaktion war einer &#8211; vermutlich <strong>gezielt</strong> gestreuten &#8211; <strong>Falschinformation</strong> aufgesessen. Hinter dem vermeintlichen Chaos steckt <strong>ein offenes Zerwürfnis</strong> zwischen <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) und <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> (SPD).</p>



<p>Der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> hat dem <strong>SPD-Mann</strong> das schwierige <strong>Kita-Thema</strong> aufgebürdet, und der steht seitdem<strong> vor einem Berg unlösbarer Probleme</strong>. Verkürzt dargestellt: In der Stadt fehlen bekanntlich <strong>Dutzende Erzieherinnen und Erzieher</strong>. Viele Räume bleiben <strong>deshalb ungenutzt</strong>. Trotzdem fordern die Stadtverordneten unverdrossen<strong> immer neue Kitas</strong>. Doch selbst wenn sie gebaut würden, bliebe das Dilemma: <strong>Es fehlt an Kita-Personal,</strong> wie überall&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/2024/12/10/51109/20241118-chaos-im-kreisblatt/"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="211" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt.jpg" alt="20241118 Chaos im Kreisblatt" class="wp-image-51165" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt-300x79.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt-768x203.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Überschrift am 18. November: Die Lokalzeitung berichtet über angebliche &#8222;Fehler in Köpplers Dezernat&#8220;. Inzwischen ist klar: Hier handelt es sich eher um eine Zeitungsente.</figcaption></figure>
</div>


<p>Eltern, die keinen Kita-Platz für ihr Kind bekommen haben, haben sich zu einer <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630" target="_blank" rel="noopener">Bürgerinitiative</a> zusammengetan. So etwas macht Politiker <strong>erfahrungsgemäß</strong> <strong>nervös</strong>; Christian Vogt, der im März <strong>wiedergewählt</strong> werden will, sei inzwischen sogar <strong>hypernervös</strong>, berichten Rathausmitarbeiter. Zeitweise drängte er sich in die Kita-Themen, merkte aber <strong>schnell</strong>, dass man damit<strong> keinen Blumentopf</strong> gewinnen kann. Es gibt eben <strong>keine schnellen Lösungen.</strong></p>



<p>Erschwerend kommt hinzu, dass der Kita-Fachbereich seit Monaten <strong>unter enormen Personalmangel</strong> leidet. Fürs Personal im Rathaus zuständig:<strong> der Bürgermeister. </strong>Lange Zeit &#8211; einige in der Stadtverwaltung sagen: <strong>viel zu lange</strong> &#8211; sah Vogt zu, wie sich der SPD-Mann <strong>abstrampelte</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="185" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg" alt="20241105 Chaos im Kreisblatt" class="wp-image-51164" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt-300x69.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt-768x178.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bereits am 5. November wollte die Lokalzeitung Chaos in den Kitas erkannt haben: Auch damals steckte CDU-Bürgermeister Christian Vogt dahinter (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/">hier</a>)</figcaption></figure>
</div>


<p>Als die<strong> Eltern-Proteste</strong> aufkamen, griff Vogt ein: Die <strong>Kita-Finanzen</strong> werden seitden in der Finanzabteilung des Rathauses bearbeitet, die dem Bürgermeister unterstellt ist. Dort wurde festgestellt, dass <strong>Rückforderungsansprüche</strong> gegenüber den privaten Kita-Trägern in Höhe von <strong>einer halben Million Euro</strong> bestehen.</p>



<p>Vogt ließ umgehend eine <strong>Magistratsvorlage</strong> zu dem Vorgang erstellen (Aktenzeichen STV2024/141). Und so kam es, dass die <strong>dem Bürgermeister nahestehende Lokalzeitung</strong> die Schlagzeile erfand: <em>&#8222;Chaos bei den Abrechnungen&#8220;</em>. Und eben: &#8222;Fehler in Köpplers Dezernat&#8220;.</p>



<p>Der wehrt sich inzwischen <strong>gegen den Fehler-Vorwurf:</strong> <em>„Dass es Ansprüche auf Nachzahlungen und Rückforderungen gibt, ist gängige Praxis.&#8220; </em>Die Stadt habe vertragsgemäß Geld an die Kitas ausgezahlt, abgerechnet werde dann stets am Jahresende. <strong>Corona-Pandemie</strong> habe einiges durcheinander gebracht, dazu eine geänderte <strong>Gesetzgebung</strong>, eine Umstellung im <strong>Rechnungswesen</strong>&#8230; All das habe <strong>zu offenen Rückforderungen</strong> geführt. Nie habe die Gefahr bestanden, dass die Ansprüche der Stadt verfallen.</p>



<p>Der Vorgang hätte also <strong>verwaltungsintern</strong> schnell geklärt werden können. Aber dann hätte der CDU-Bürgermeister den SPD-Dezernenten ja<strong> nicht öffentlich vorführen</strong> können&#8230;</p>



<p>Im <strong>Stadtparlament</strong> stehen heute gleich mehrere Kita-Themen auf der Tagesordnung: Es geht um einen Antrag auf <strong>Umorganisation der Betreuung</strong>, um mehr Kinder aufnehmen zu  können (wird wohl nichts werden), um die <strong>Einführung einer zentralen Platzvergabe</strong> (soll Anfang 2025 passieren), um das <strong>Aufstellen von Kita-Container</strong> auf Plätzen in der Innenstadt (nicht möglich), um die <strong>Einrichtung von zwei Waldkitagruppen</strong> an der Viehweide (wird gemacht, dauert mindestens 10 Monate)&#8230;</p>



<p>Insgesamt steht acht Kita-Themen auf der Tagesordnung, die bereits <strong>in zwei Kita-Sondersitzungen</strong> ausführlich vorbesprochen wurden. Im Stadtparlament könnten sie also, wenn man nur wollte, <strong>ganz schnell</strong> abgehandelt werden.</p>



<p>Und nach der Sitzung hätte sich Hofheims Stadtverordnete ganz entspannt <strong>zum Umtrunk treffen</strong> können.</p>



<p>Aber will das derzeit <strong>überhaupt jemand?</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>4 Polit-Geschichten aus Hofheim: Meisterturm, Hof Ehry, Intim-Feinde und eine Sau, die vom Tisch ist</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Gronenborn]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hofheimer Stadtparlament hat getagt, ein letztes Mal vor der Sommerpause. Es ging um Bebauungspläne, um Satzungen, um den Flächennutzungsplan und um Feuerwehrbedarfspläne. Und – lange diskutiert, also wohl ein wichtiges Thema ;-)  – Fahrradstellplätze für Mitglieder städtischer Gremien. Wir haben uns hier vier Themen "herausgepickt": Der Magistrat tat so, als gäbe es neue Informationen zur Waldgaststätte Meisterturm und zu Hof Ehry  – das haben wir uns genauer angeschaut. Und zwischendurch menschelte es ein bisschen: Ein SPD-Mann unterhält angeblich keine Intim-Feindschaften, und ein CDU-Mann nimmt die Sau zurück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Das Hofheimer Stadtparlament hat getagt, ein letztes Mal vor der Sommerpause. Es ging um Bebauungspläne, um Satzungen, um den Flächennutzungsplan und&nbsp;um Feuerwehrbedarfspläne. Und – lange diskutiert, also wohl<strong> ein wichtiges Thema <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </strong> – Fahrradstellplätze für Mitglieder städtischer Gremien. Wir haben uns hier vier Themen &#8222;herausgepickt&#8220;: Der Magistrat tat so, als gäbe es <strong>neue Informationen</strong></strong> <strong>zur Waldgaststätte Meisterturm und zu Hof Ehry  – das haben wir uns genauer angeschaut. Und zwischendurch menschelte es ein bisschen: Ein SPD-Mann unterhält angeblich keine Intim-Feindschaften, und ein CDU-Mann nimmt die Sau zurück.</strong></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<p></p>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Meisterturm: Nichts Genaues weiß man nicht</h2>
</p>
<p>Machen wir uns nichts vor: Noch <strong>etwas mehr als 300 Tage von heute an</strong> – dann ist die <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> endgültig Geschichte. Die <strong>Hofheimerinnen und Hofheimer</strong> wurden nicht gefragt, auch nicht ihre<strong> gewählten Vertreter</strong> im Stadtparlament: Der <strong>Magistrat</strong> hat im Alleingang über die <strong>Zukunft der beliebten Waldgaststätte</strong> entschieden. Wir haben ausführlich darüber berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/">hier</a>) – jetzt hat <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> im Stadtparlament erstmals<strong> ein paar Informationen</strong> herausgerückt.</p>
</p>
<p>Seine <strong>18-seitige Magistratsvorlage</strong> ist bei näherem Hinsehen allerdings ernüchternd. Sie nährt den Verdacht, dass die Hofheimer Stadtspitze <strong>weitgehend</strong> <strong>plan- und ahnungslos</strong> agiert.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg" alt="Meisterturm1" class="wp-image-43403" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In die Jahre gekommen, von der Stadt vernachlässigt, jetzt bald Geschichte: Die Waldgaststätte Meisterturm auf dem Kapellenberg. </figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Das ist <strong>die aktuelle Lage:</strong></p>
</p>
<p>Oben auf dem <strong>Kapellenberg</strong>, unterhalb des <strong>Meisterturms</strong>, gibt es <strong>drei Objekte</strong>: Die <strong>Gaststätte</strong>&nbsp; ist stark <strong>baufällig</strong> (Magistrat: <em>&#8222;Aufgrund der umfangreichen Schäden und mangelnder Wirtschaftlichkeit wird eine Sanierung oder Modernisierung nicht empfohlen.&#8220;</em>). Dahinter befinden sich ein <strong>ehemaliges Wohnhaus</strong> (Totalruine) und eine <strong>Scheune</strong> (51 Quadratmeter).</p>
</p>
<p>Lediglich ein Termin steht unumstößlich fest, das ist inzwischen auch bekannt: Am<strong> 30. Juni 2025 </strong>müssen die Pächter <strong>Markus und Barbara König </strong>das Gelände geräumt haben. Am <strong>Vatertag 2025</strong> (29. Mai) wollen sie die Gaststätte <strong>ein letzten Mal </strong>öffnen.</p>
</p>
<p>Und jetzt <strong>eine neue Informatio</strong>n: Bis zum <strong>Auszug der Königs</strong> will die Stadtverwaltung die <strong>Ausschreibungen</strong> für die <strong>Außenanlagen</strong> und den <strong>Abriss der Gebäude</strong> abgeschlossen haben. Und: Spätestens <strong>2026</strong> soll mit dem <strong>Neubau der Gaststätte </strong>begonnen werden.</p>
</p>
<p>Offen ist, <strong>wie lange</strong> sich die Bauarbeiten hinziehen werden. Vogt: <em>&#8222;Die Dauer der Baumaßnahme ist nicht bezifferbar.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Nun könnte man <strong>als verantwortungsbewusster Stadtverordneter</strong> ja mal&nbsp; fragen: Hallo Magistrat, was ist denn da oben <strong>eigentlich <span style="text-decoration: underline;">genau</span> geplant</strong>?&nbsp;</p>
</p>
<p>Die Antworten, die bisher gegeben wurden, waren mehr als dürftig. Nur Schlagworte: eine neue <strong>Gaststätte</strong> soll gebaut werden, dahinter ein <strong>&#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> und ein <strong>&#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220;</strong>.</p>
</p>
<p>In der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> hat niemand <strong>nach weiteren Einzelheiten </strong>gefragt – außer der <strong>Linken Barbara Grassel,</strong> die fragt immer, und sie hat wieder <strong>keine Antwort </strong>bekommen.</p>
</p>
<p>Es wird wohl <strong>ein Überraschungspaket</strong>.</p>
</p>
<p>Was noch mitgeteilt wurde: Die <strong>Gaststätte</strong> soll etwas größer werden als heute. Statt 249 Quadratmeter sollen es <strong>358 Quadratmeter</strong> sein (darin enthalten ist allerdings auch <strong>die</strong> <strong>Lagerfläche</strong>: einen Keller wird es <strong>nicht mehr geben</strong>).</p>
</p>
<p>Wie die Gaststätte aussehen wird: <strong>Nüchterner Zweckbau?</strong> Oder – wie schon mal in der Überlegung – ein <strong>Wirtshaus im prolligen Bayern-Look?</strong></p>
</p>
<p><strong>Niemand</strong> weiß es genau.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg" alt="Meisterturm Planung 1" class="wp-image-44093" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-300x224.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-768x574.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Rechts die Fläche der Gaststätte, links sollen das &#8222;Haus des Waldes&#8220; und ein &#8222;Spielhaus Michelsberger Kultur&#8220; entstehen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Wie<strong> wenig durchdacht</strong> das ganze Vorhaben ist, zeigt folgendes Beispiel:</p>
</p>
<p>Hinter der Gaststätte soll laut Magistrat ein <strong>&#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220;</strong> entstehen. Man wüsste natürlich gerne mal, was darunter zu verstehen ist&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Vor zwei Jahren</strong> berichtete die <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/hofheim-stadt-plant-haus-der-michelsberger-kultur-91232368.html" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> unter Berufung auf Bürgermeister Vogt, dass dort <strong>Fundstücke präsentiert werden</strong> sollen: Geplant sei die Rekonstruktion der<strong> Lebensumstände in der Jungsteinzeit</strong> sowie ein <strong>3-D-Modell</strong> des Kapellenbergs mit <strong>Ringwall, Hügelgräbern und Wachturm.</strong></p>
</p>
<p>Im <strong>August letzten Jahres</strong> schrieb das Kreisblatt, laut <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> wolle man die Öffentlichkeit <strong>über die Steinzeit-Siedlung </strong>auf dem Kapellenberg <strong>informieren</strong>.</p>
</p>
<p>Im <strong>Mai dieses Jahres</strong> erkundigten sich <strong>CDU, FWG und FDP</strong> nach Details. Sie wurden <strong>vom Magistrat </strong>mit der Antwort abgespeist: Ein<strong> Landschaftsplaner</strong> habe ein Konzept erarbeitet, und zwar in Abstimmung mit <strong>Prof. Dr. Detlef Gronenborn</strong>, einem Archäologen an der <strong>Universität Mainz</strong>, der seit Jahren die <strong>Forschungen auf dem Kapellenberg</strong> leitet. Wie das Konzept aussieht: Das wurde <strong>nicht verraten</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Und jetzt die allerneueste Entwicklung:</strong></p>
</p>
<p>In den Plänen, die den Stadtverordneten vorgelegt wurden, ist von einem<strong> &#8222;Spielhaus Michelsberger Kultur&#8220;</strong> die Rede.</p>
</p>
<p>Ein Spielhaus?</p>
</p>
<p><strong>Ja, wirklich wahr: ein Spielhaus!</strong></p>
</p>
<p>Ebenso unklar sind Vogts Pläne für ein <strong>&#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong>. Als er 2022 beim Kreis<strong> um einen Zuschuss </strong>nachfragte, war von <strong>Räumen für Ausstellungen und Seminaren sowie einer Waldapotheke</strong> die Rede. Vogt versprach <strong>Sozialräume für den Gaststättenbetrieb und neue Toiletten.</strong></p>
</p>
<p>In den aktuellen Magistratsplänen ist das<strong> &#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> gerade noch <strong>52 Quadratmeter</strong> groß. Was da wohl rein soll?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="829" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg" alt="Meisterturm Vogt Plan" class="wp-image-43225" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-300x249.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-768x637.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In einem Zuschussantrag an den Kreis zeigte Bürgermeister Vogt, wie er sich die neue Waldgaststätte vorstellt: ein derber Holzbau im Kanada-Look.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>So geht sie dahin, <strong>die gute Meisterturm-Zeit. </strong>Ein <strong>Schmankerl</strong> tischte<strong> Bürgermeister Vogt</strong> den Stadtverordneten noch auf: Während der Bauphase werde es einen <strong>&#8222;Pop-Up-Biergarten&#8220;</strong> in einem Container geben.</p>
</p>
<p>Ist das nicht<strong> eine tolle Idee?</strong></p>
</p>
<p>Breite Zustimmung im Rund des Stadtparlaments. Aber was ist eigentlich ein <strong>Pop-Up-Biergarten?</strong> <strong>Blitzumfrage</strong> – wir fragten <strong>eine Handvoll Kommunalpolitiker</strong>. Sie zuckten mit den Schultern. <strong>Keine Ahnung.</strong></p>
</p>
<p><strong>Ein Pop-Up-Biergarten</strong> ist ein Ausschank, der nur geöffnet wird, wenn es <strong>passt</strong> und vor allem, wenn es sich <strong>rechnet</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Das war&#8217;s dann wohl </strong>mit dem Meisterturm. <strong>Nur noch 321 Tage ist er geöffnet. </strong>Übrigens hat <strong>keiner</strong> unserer Stadtverordneten am Ende mal gefragt: <strong>Wie&nbsp; teuer</strong> wird das eigentlich? Hoch <strong>sechsstellig</strong>? Oder nicht doch eher <strong>siebenstellig</strong>?</p>
</p>
<p><strong>Alles offen. </strong>Zu den Kosten wurde bis heute <strong>nichts gesagt.</strong></p>
</p>
<p><strong>Kein Wort.</strong></p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Hof Ehry: Alte Bilder und ein namenloser Gastronom</h2>
</p>
<p>Die <strong>Geschichte</strong> <strong>vom Meisterturm </strong>ist <strong>harmlos</strong> im Vergleich zu dem, was sich die Stadt mit dem <strong>Hof Ehry</strong> leistet:</p>
</p>
<p><strong>Jahrelanger Leerstand.</strong> Kein Plan erkennbar. Immer wieder <strong>Versprechungen</strong>, die nicht eingehalten wurden, und <strong>Parlamentsbeschlüsse</strong>, die im Rathaus nicht beachtet wurden. <strong>Kommunalpolitisches Versagen</strong> auf breiter Front – im <strong>Magistrat</strong> wie in der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong>.</p>
</p>
<p><strong>So ist die Geschichte von Hof Ehry</strong> längst<strong> ein dunkles Kapitel Hofheimer Stadtpolitik</strong>. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat es umfassend dokumentiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/15/hof-ehry-verfaellt/">Deshalb verfällt das Hofheimer Altstadthaus „Hof Ehry“</a> – das ist auch schon wieder <strong>drei Jahre her</strong>&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Jetzt</strong> aber soll es – angeblich – was werden. Laut Magistrat gibt es bereits einen Vorvertrag mit einem <strong>Gastronomen</strong>, dessen Name allerdings nicht genannt wurde (die Zeitungen spekulieren, es handele sich um den Betreiber des benachbarten <strong>Tapas- Restaurants </strong><a href="https://el-cilantro.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;El Cilantro&#8220;</a>)</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="396" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry.jpg" alt="20221203 hof ehry" class="wp-image-26136" style="width:643px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hof Ehry verfällt seit Jahren, jetztendlich gibt&#8217;s einen Plan. In dem denkmalgeschützte Haupthaus soll ein Restaurant eingerichtet werden.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Im <strong>Haupthaus von Hof Ehry </strong>soll demnach <strong>Gastronomie</strong> einziehen – mit Küche, Bar und <strong>Restaurant</strong> <strong>im</strong> <strong>Erdgeschoss</strong> sowie Lagerräumen im Untergeschoss. Im Obergeschoss sowie im angrenzenden Nebengebäude sollen weitere <strong>Räume für die Gastronomie</strong> eingerichtet werden, im Dachgeschoss könnten <strong>Gästeappartements</strong> entstehen.</p>
</p>
<p>Die Scheune im hinteren Teil des Grundstücks will die Stadt als<strong> &#8222;Kulturscheune&#8220; </strong>betreiben. Raum für <strong>Musikveranstaltungen, Vorträge </strong>und <strong>Trauungen</strong>; auch <strong>externe Veranstalter </strong>können sich am Programm beteiligen.</p>
</p>
<p>Auf Hof Ehry gibt es schließlich noch<strong> die öffentliche Toilettenanlage</strong>, die seit langem zu den größten <strong>Peinlichkeiten</strong> <strong>der Stadt</strong> zählt. Noch in diesem Jahr soll die Sanierung <strong>in Angriff genommen werden.</strong></p>
</p>
<p>All diese <strong>Überlegungen</strong> sind nicht gerade neu. Man fragt sich, was die <strong>Stadtverwaltung</strong> in den letzten Jahren gemacht hat, um <strong>das denkmalgeschützte Ensemble </strong> zu retten.<strong> In den Magistratsunterlagen,</strong> die jetzt den Stadtverordneten übergeben wurden, findet sich ein <strong>Bild der Scheune</strong>: Auf der Rückseite – am Weg zwischen Kellereiplatz und Untertor – sind zwei Glastüren eingezeichnet.</p>
</p>
<p>Eine neue Idee? Ach was: Dieses Bild hatte <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> auf Facebook gepostet – <strong>vor sechs Jahren&#8230;</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="500" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg" alt="20220131 Ehry Köppler1" class="wp-image-16910" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schon vor sechs Jahren von Stadtrat Köppler bei Facebook gepostet, jetzt dem Stadtparlament vorgelegt_ So stellen sich die Planer die Rückseite der Scheune von Hof Ehry vor.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Erste Schätzungen des Magistrats gehen von <strong>Kosten in Höhe von knapp zwei Millionen Euro</strong> aus. Da Behörden-Kalkulationen bekanntlich oft <strong>zu</strong> <strong>niedrig</strong> ausfallen, sich zugleich bei einem denkmalgeschützten Objekt häufig <strong>unerwartete und meist teure Baustellen </strong>auftun, ist davon auszugehen, dass der Umbau<strong> deutlich mehr kosten wird.</strong></p>
</p>
<p>Immerhin: <strong>Die Hof-Ehry-Planung</strong> wollen sich die Stadtverordneten genauer ansehen. <strong>Nach der Sommerpaus</strong>e soll das Thema im <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> auf den Tisch kommen..</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Köppler &amp; Baltruschat – zwei lupenreine Freunde</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="484" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler.jpg" alt="Bernhard Koeppler" class="wp-image-44127" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler.jpg 484w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler-227x300.jpg 227w" sizes="(max-width: 484px) 100vw, 484px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bernhard Köppler</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Eigentlich wollten die Stadtverordneten nicht<strong> über das umstrittene &#8222;Chalet&#8220;</strong> reden. Sie beschlossen, dass sich der Ortsbeirat Kernstadt mit der <strong>Suche nach einem neuen Standort</strong> befassen soll (tagt Mittwoch, 17. Juli, 19 Uhr, Stadthalle). Das große Parlament wollte sich nicht weiter mit den<strong> undurchsichtigen Geschäften </strong>von <strong>CDU-Stadtrat</strong> und <strong>Vereinsring-Vorsitzenden <strong><strong>Wulf Baltruschat</strong></strong></strong> herumschlagen, schon gar nicht so kurz<strong> vor der Sommerpause..</strong>.</p>
</p>
<p>Doch dann meldete sich <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> zu Wort. Er wollte<em> &#8222;eine persönliche Erklärung&#8220; </em>abgeben:</p>
</p>
<p>Er habe in Berichten zur <strong>Chalet-Standortfrage </strong>von einer <strong>Intimfeindschaft zwischen ihm und CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat </strong>gelesen. Köppler wörtlich: &#8222;<em>Dazu möchte ich erklären, dass ich Feindschaften nicht unterhalte, und sie sind auch keine Kategorie für mich, auch nicht und schon gar nicht Intimfeindschaften.&#8220;</em> In der Chalet-Frage gebe es sicherlich <strong>Klärungsbedarf</strong> und vielleicht auch einen <strong>Dissens</strong>. Aber ihm <strong>persönlich</strong> sei <strong>wichtig</strong> – und er glaube, dass gelte auch für<strong> Wulf Baltruschat</strong> –, dass es <strong>keine Feindschaften</strong> gebe.</p>
</p>
<p>Das möchte man<strong> gerne glauben.</strong> Aber dann erinnern wir uns an <strong>diese Geschichte</strong>:</p>
</p>
<p><strong>2019</strong> nominierte die <strong>Hofheimer SPD</strong> ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. <strong>Wulf Baltruschat</strong> wollte es unbedingt werden, doch die <strong>Mehrheit der Genossen </strong>lehnte ihn ab. Sie favorisierte <strong>Köppler</strong>.</p>
</p>
<p>Einige Tage später rief Baltruschat bei der <strong>Lokalzeitung</strong> an und erzählte eine Geschichte, die<strong> prompt veröffentlicht </strong>wurde: Eine <strong>Clique in der SPD </strong>habe massiv <strong>gegen</strong> <strong>ihn</strong> <strong>intrigiert</strong>. Er habe<em> &#8222;zufällig mitbekommen, wie sich der SPD-Vorsitzende Köppler mit zwei Vertrauten unterhalten habe, ,wie sie jetzt taktisch gegen mich vorgehen&#8216;.&#8220;</em><strong><em> </em>Ein solches Verhalten </strong>sei für ihn <strong>völlig</strong> <strong>inakzeptabel</strong>, so Baltruschat damals. Er beklagte auch, dass Köppler ihn <strong>nicht angerufen habe</strong>. In der Lokalzeitung war zu lesen: &#8222;<em>Er hat nie das Gespräch mit mir gesucht&#8216;, sagt Baltruschat&#8220;</em>.</p>
</p>
<p><strong>Köppler</strong> wurde damals um eine <strong>Stellungnahme</strong> gebeten, wollte sich aber laut Zeitung<em> &#8222;nicht weiter äußern&#8220;</em>. Baltruschat gab wenige Tage später sein <strong>SPD-Parteibuch</strong> zurück und trat der <strong>CDU</strong> bei.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Zurück in die Gegenwart: </strong>Kürzlich kündigte <strong>Köppler</strong> im Bau- und Planungsausschuss an, der <strong>Magistrat</strong> werde die <strong>Weinstand-Verträge prüfen</strong> und <strong>Transparenz in die undurchsichtigen Chalet-Geschäfte</strong> bringen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete: <em>&#8222;Beobachter der Lokalpolitik verfolgten Köpplers Aufräum-Ankündigung mit Schmunzeln: Denn der Mann gilt als Intimfeind von Baltruschat.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Jetzt, nach Köpplers Erklärung, wissen wir es<strong> besser</strong>. Um es in Abwandlung eines bekannten Zitats von <strong>Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder</strong> zu sagen:</p>
</p>
<p><strong>Köppler &amp; Baltruschat sind lupenreine Freunde.</strong></p>
</p>
<p class="has-text-align-center">+++</p>
</p>
<p><strong>PS: </strong>Baltruschat reagierte auf unseren <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/">Bericht</a>, dass seine Chalet-Geschäfte durchleuchtet werden sollen, mit einem Post auf Facebook. Viele Stadtverordnete, so <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/08/welt-von-baltruschat-und-weber/">weinte er</a>, würden <strong>nicht mit ihm reden</strong>, geschweige denn<strong> Wein trinken</strong>. Nun ja&#8230;</p>
</p>
<p>Von Köpplers <strong>persönlicher Erklärung </strong>im Stadtparlament bekam er nichts mit, konnte also auch <strong>nicht widersprechen:</strong> Baltruschat war mal wieder nicht da. Im November 2023 hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtet: <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</a>. Seitdem ist es nicht besser geworden:</p>
</p>
<p>Letzte Woche war es die <strong>29. Sitzung des Stadtparlaments </strong>–<strong> Baltruschat war nicht dabei </strong>(entschuldigt natürlich, wie immer, diesmal: Urlaub) Er fehlte damit<strong> zum 22. Mal</strong> in dieser Legislaturperiode.</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Auftritt Hegeler: Die Sau ist vom Tisch</h2>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="484" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler.jpg" alt="Andreas Hegeler" class="wp-image-44126" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler.jpg 484w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler-227x300.jpg 227w" sizes="(max-width: 484px) 100vw, 484px" /><figcaption class="wp-element-caption">Andreas Hegeler</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Und dann gab es in der Stadtverordnetenversammlung auch noch <strong>eine persönliche Erklärung</strong> von<strong> Andreas Hegeler</strong> (CDU): Der <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> wollte sich <em>&#8222;ausdrücklich&#8220;</em> bei<strong> Bettina Brestel</strong>, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, entschuldigen.</p>
</p>
<p>Hintergrund: Hegeler war Ende Mai während einer Sitzung des Stadtparlaments <strong>ohne ersichtlichen Grund</strong> <strong>ausgerastet</strong>. Unbeherrscht hatte er Brestel nach einem kurzen Redebeitrag <strong>angebrüllt</strong>:<em> „Ihr Verhalten hier heute Abend ist unter aller Sau.“</em></p>
</p>
<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/29/hegeler-ausraster/">dokumentierte</a> den Vorfall. Einige Tage später berichtete auch die <strong>Lokalzeitung</strong>, stellte sich aber <strong>auf die Seite des Lokalpolitikers</strong>: <em>&#8222;Stadtverordnetenvorsteher Hegeler entschuldigt sich bei Bettina Brestel&#8220;</em>, lautete die Überschrift. Leider hatte außer <strong>Hegeler</strong> – und vielleicht auch der <strong>Zeitungsmitarbeiter </strong>– niemand die Entschuldigung <strong>gehört</strong>, schon gar nicht Frau Brestel, die es ja wohl wissen müsste.</p>
</p>
<p><strong>Aber jetzt ist die Sau vom Tisch:</strong> Er habe einen <em>&#8222;unangemessenen Kommentar abgegeben&#8220;, </em>räumte <strong>Hegeler vor dem Plenum</strong> ein, dafür entschuldige er sich. Sein Wunsch sei es, dass wieder<em> &#8222;ordentliche Diskussionen&#8220;</em> stattfinden werden, <em>&#8222;ohne persönliche Angriffe&#8220;.</em>&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Die Vergangenheit</strong> hat gezeigt: <strong>Das liegt auch bei ihm.</strong></p>
</p>
<p class="has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-389fdb5a2161130c56a850402952aea3">Fotos: Stadt Hofheim (4), privat (3) </p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wein-Taktik &#038; Riesen-Klötze: Die wirre Welt von zwei Kommunalpolitikern</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/07/08/welt-von-baltruschat-und-weber/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 12:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=43903</guid>

					<description><![CDATA[Noch einmal müssen sie ran: An diesem Mittwoch kommen die Hofheimer Stadtverordneten zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammen. Im Vorfeld sorgen zwei Kommunalpolitiker für Irritationen und Missstimmung: Sie streuen wirre Aussagen und Falschinformationen – mit der erkennbaren Absicht, eigenen Interessen durchsetzen zu können. Dass sie damit dem Ansehen der Kommunalpolitik in der Kreisstadt weiter schaden, scheint sie nicht zu stören. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Noch einmal müssen sie ran: An diesem Mittwoch kommen die Hofheimer Stadtverordneten zu ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammen. Im Vorfeld sorgen zwei Kommunalpolitiker für Irritationen und Missstimmung: Sie streuen wirre Aussagen und Falschinformationen – mit der erkennbaren Absicht, eigene Interessen durchsetzen zu können. Dass sie damit dem Ansehen der gesamten Kommunalpolitik in der Kreisstadt weiter schaden, scheint sie nicht zu stören.&nbsp;</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:26px">CDU-Baltruschat versucht jetzt die Wein-Taktik</h2>
</p>
<p><strong>Chalet! Chalet! </strong>Immerzu und überall nur:<strong> Chalet!</strong> Man kann&#8217;s eigentlich nicht mehr hören. Es gibt so viele Themen, über die man in Hofheim reden müsste, aber nein: Alle reden über den <strong>Weinstand auf dem Untertorplatz</strong>. Auch in der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> an diesem Mittwoch steht das Thema auf der Tagesordnung. Da können auch wir <strong>nicht schweigen</strong> und berichten <strong>exklusiv</strong>: <strong>Wulf Baltruschat</strong>, der Betreiber des Weinstandes, will sich <strong>mit der Mitleids-Masche</strong> den umstrittenen Chalet-Standort im Herzen der Altstadt<strong> </strong>sichern.</p>
</p>
<p>Schließlich geht es <strong>um viel Geld</strong>, da ist jedes Mittel recht.</p>
</p>
<p>Deshalb jetzt:<strong> Baltruschats Wein-Taktik. </strong>Wulf weint.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="498" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wulf-Baltruschat.jpg" alt="Baltruschat
" class="wp-image-43920" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wulf-Baltruschat.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Wulf-Baltruschat-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wulf Baltruschat</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Aber der Reihe nach:</p>
</p>
<p><strong>Wulf Baltruschat, </strong>von Beruf <strong>Polizist</strong> und <strong>Vorsitzender des Vereinsrings</strong>, ist auch ehrenamtliches <strong>Magistratsmitglied</strong>&nbsp;(früher <strong>SPD</strong>, heute <strong>CDU</strong>), wo er allerdings vor allem dadurch auffällt, dass er seinen Pflichten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">nicht nachkommt</a>.</p>
</p>
<p>Neulich war&#8217;s, im <strong>Urlaub in Italien</strong>. Er las wieder einmal – was sonst? – den <a href="https://www.hk-newsletter.de">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> und erfuhr so, oh Schreck, dass der <strong>Magistrat</strong> den Weinstand<strong> auf den Prüfstand</strong> stellen will. Und die (bislang unter Verschluss gehaltenen) <strong>Chalet-Verträge</strong> sichten will. Und wissen will, welche <strong>Geschäfte</strong> <strong>abseits der Vereinsförderung</strong> im Chalet laufen.</p>
</p>
<p><a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/">&#8222;Magistrat verspricht Transparenz&#8220;</a>: Unser Bericht muss Baltruschat geschmeckt haben <strong>wie billige Plörre</strong> <strong>aus dem untersten Supermarktregal.</strong> Umgehend setzte er sich hin: Er müsse sich was <em>&#8222;von der Seele schreiben&#8220;</em>, schrieb er.</p>
</p>
<p>Wenig später veröffentlichte er sein Schreiben via Facebook: Es sollten ja<strong> ein paar Leute </strong>lesen.</p>
</p>
<p>Überschrift:<em> &#8222;Gedanken eines Vereinsmenschen zur Kommunalpolitik in Hofheim&#8220;.</em> (Alle hier kursiv gesetzten Zitate sind Originalsätze aus Baltruschats Beitrag).</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-vom-Tuermchen-aus.jpg" alt="Chalet vom Tuermchen aus" class="wp-image-43807" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-vom-Tuermchen-aus.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-vom-Tuermchen-aus-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Weinstand &#8222;Chalet&#8220;: Nachdem eine Lokalpolitikerin den Standort kritisiert hatte, bekam sie von Wulf Baltruschat erst Drohmails, dann zeigte er die Frau bei der Polizei an (nachzulesen <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">hier</a>).</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Es beginnt mit einer kleinen Geschichte:<em> &#8222;In Facebook berichtet der Verein ,Freundeskreis Tenkodogo&#8216; über die gelungene Modenschau anlässlich des Kreisstadtsommers.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Und was passierte dann? Ganz schlimm: <strong>Der grüne Stadtrat Daniel Philipp</strong> habe den Tenkodogo-Beitrag auf Facebook <strong>geliked</strong>, schreibt Baltruschat</p>
</p>
<p>Es liest sich so, als müsse er bei dem Gedanken <strong>ganz doll weinen</strong>: <em>&#8222;Wann hat dieser Stadtrat den Vereinsring Hofheim mal gelikt oder das Chalet oder den Wäldchestag, den der Vereinsring organisiert?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Die Frage ist natürlich rein rhetorisch, Baltruschat kennt <strong>die traurige Antwort: </strong><em>&#8222;Nie.&#8220;</em></p>
</p>
<p>So <strong>jammert</strong> sich der Mann von Zeile zu Zeile. <strong>Weinen</strong> soll angeblich <strong>von Weinen</strong> kommen. Baltruschats Text liest sich, als habe er <strong>sehr viel Wein</strong> getrunken, bevor er <strong>seine Gedanken zur Kommunalpolitik</strong> niederschrieb.</p>
</p>
<p>Nicht nur den Philipp verortet er<strong> bei den Bösen</strong>, die ihn <strong>nicht</strong> <strong>liken</strong>, sondern auch die <strong>Stadtverordneten</strong> von den <strong>Grünen</strong>, von den <strong>Linken</strong> und von der <strong>BfH</strong>: Sie alle hätten seinen Weinstand bisher noch nicht aufgesucht. <strong>NOCH NIE!</strong> Nicht einmal <strong>gesprochen</strong> hätten sie mit ihm! Da muss man doch weinen: <em>&#8222;Sind wir Vereine nichts Wert? Haben wir keine Wertschätzung und Unterstützung verdient für all das, was wir für die Stadtgesellschaft leisten?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Dabei sei er doch <strong>so ein guter Mensch: </strong><em>&#8222;Ich habe mein Amt noch nie für politische Spielchen missbraucht&#8220;,</em> beteuert <strong>Baltruschat</strong>, Betonung auf <em>&#8222;noch nie&#8220;</em>. Und weiter: <em>&#8222;Man kann mich mögen oder auch nicht, aber im Chalet stehen Vereine und nicht Wulf Baltruschat&#8220;.</em></p>
</p>
<p>Das ist natürlich <strong>nicht ganz richtig</strong>, es müsste heißen: <strong>Im</strong> <strong>Chalet</strong> steht ab und zu mal <strong>ein Verein</strong>, ansonsten wird dort <strong>oftmals gewerblich Wein ausgeschenkt</strong>&#8230; Aber solche <strong>Fehler</strong> können passieren, nach all dem Wein&#8230;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Baltruschat-Facebook.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="619" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Baltruschat-Facebook.jpg" alt="Baltruschat Facebook" class="wp-image-43931" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Baltruschat-Facebook.jpg 619w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Baltruschat-Facebook-186x300.jpg 186w" sizes="(max-width: 619px) 100vw, 619px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf Facebook schrieb sich Baltruschat seinen Frust über Hofheims Kommunalpolitik von der Seele. Er kann das angeblich beurteilen: Viele sind böse &#8211; er ist gut.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Schwerer wiegt, was der Mann <strong>über die Grünen</strong> verbreitet – das ist kaum <strong>mit übermässigem Weingenuss</strong> zu erklären. Das ist bei ihm schon <strong>notorisch</strong>:</p>
</p>
<p>Die Grünen wollten sein Chalet<strong> ganz weg</strong> haben, schreibt Baltruschat, <em>&#8222;an einen anderen Ort, wo möglichst kein Wein verkauft wird&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Das ist<strong> purer Unsinn</strong>, das weiß er natürlich, das haben die Grünen nämlich <strong>nie gesagt</strong>. Das aber scheint einen Baltruschat in seinem Zustand nicht mehr zu interessieren: Er, der sein Amt angeblich <em>&#8222;noch nie für politische Spielchen missbraucht&#8220;</em> haben will, behauptet einfach, das sei<strong> der Plan der Grünen</strong>, und das sei <strong>ganz</strong> <strong>schrecklich</strong> für ganz Hofheim:</p>
</p>
<p>&#8222;<em>Wo sollen die Vereine hin? Ins Schämeeckchen? An den Ortsrand.&#8220;</em></p>
</p>
<p><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Waldgaststätte Meisterturm: Stadtverordnete müssen Farbe bekennen</div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px"></p>
</p>
<p>Kein Thema hat die Hofheimer in letzter Zeit so bewegt wie die drohende Schließung der Waldgaststätte Meisterturm. Die Berichte im Hofheim/Kriftel-Newsletter (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/">hier</a>) wurden über 20.000 Mal aufgerufen: Der Magistrat will die Gebäude auf dem Kapellenberg <strong>im nächsten Jahr</strong> abreißen; Pläne, was dort entstehen soll, <strong>liegen</strong> <strong>noch nicht vor.</strong></p>
<p>An diesem <strong>Mittwoch, 10. Juli, </strong>muss sich die <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> damit befassen <strong>(ab 18 Uhr, Stadthalle)</strong>: Die <strong>Bürger für Hofheim</strong> haben beantragt, während der Bauzeit einen <strong>Container</strong> aufzustellen: <strong>Getränke und einfache Speisen</strong> sollen angeboten werden. Wer das machen soll: <strong>unklar</strong>.</p>
<p>Etwas weiter geht ein <strong>Antrag der Linken:</strong> Die Stadtverordneten dem <strong>Pächterehepaar König</strong> – das vom Magistrat <strong>ziemlich schnöde beiseite geschoben</strong> wurde – <em>&#8222;für die langjährige, erfolgreiche Bewirtschaftung des beliebtesten Ausflugsziels&#8220;</em> danken. Sodann soll sich der Magistrat dafür einsetzen, dass die Familie gemeinsam mit ihrem Personal <strong>die Gaststätte weiter betreibt.</strong> Das gastronomische Angebot müsse <strong>auf jeden Fall erhalten bleiben</strong>, auch während bei baubedingten Schließungen, die möglichst <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Nebensaison</strong> stattfinden sollen. </p>
<p><em>&#8222;Der Meisterturm ist mit seiner Geschichte ein wichtiger Bestandteil von Hofheim&#8220;,</em> schrieb ein Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletter. Man darf gespannt sein, wie sich die <strong>Stadtverordneten</strong> nun <strong>für das beliebte Ausflugsziel</strong> einsetzen werden. </div></div></p>
</p>
<p><strong>Alle Parteien</strong>, <strong>fordert</strong> Baltruschat, müssten die Vereine jetzt<em> &#8222;bis aufs Blut verteidigen&#8220;</em>,  jawoll: <em>&#8222;bis aufs Blut&#8220;!</em>&nbsp;Und die Parteien müssten auch für ihn kämpfen, denn sie müssten <em>&#8222;froh sein,&nbsp;einen Vereinsring zu haben&#8220;</em>: Der Vereinsring sei schließlich <em>&#8222;die Vertretung der Vereine, die Vereine sind der Vereinsring und zusammen bilden wir die Stadtgesellschaft ab&#8220;.</em></p>
</p>
<p><strong>Der tiefere Sinn dieser weinseligen Baltruschat-Formel</strong> erklärt sich aus seinem abgehobenen Selbstverständnis:<strong> Vereinsring = Stadtgesellschaft</strong>; das ergibt in seiner wirren Welt dann auch: <strong>Vereinsringvorsitzender = Chef der Stadt.</strong></p>
</p>
<p>Es ist wirklich <strong>zum Heulen</strong>, dass das <strong>keiner kapiert!</strong></p>
</p>
<p><em>&#8222;Das alles macht mich traurig und nachdenklich, aber auch stark und entschlossen weiter für die Vereine zu kämpfen&#8220;</em>, schreibt Baltruschat noch. Und schenkt uns <strong>einen Schlusssatz</strong>, den man von ihm <strong>noch nie</strong> gehört hat:</p>
</p>
<p><em>&nbsp;&#8222;Ich bin offen für Gespräche.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Baltruschat offen für Gespräche</strong>! Das wäre ja mal <strong>ein Anfang!</strong></p>
</p>
<p>Dann dürfte der Magistrat ja<strong> keine Probleme</strong> mehr haben, Licht in das<strong> Dunkel der Chalet-Geschäfte</strong> zu bringen!</p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:26px">Der janusköpfige FDP-Mann &amp; die Riesen-Klötze</h2>
</p>
<p><strong>Ralf Weber</strong>, von Beruf <strong>Immobilienmakler</strong> und Mitglied der kleinen <strong>FDP-Fraktion</strong> im Stadtparlament, meldete sich kürzlich per <strong>Leserbrief</strong> in der Lokalzeitung zu Wort: Die <strong>Nord-Süd-Stromtrasse</strong> <strong>von</strong> <strong>Amprion</strong> und zwei geplante&nbsp; <strong>Konverterstationen</strong> auf Hofheimer Gemarkung seien <em>&#8222;eine unglaubliche Verschandelung der Landschaft mit riesigen Einwirkungen auf die Natur und das Klima&#8220;</em>. Die Trasse führe <em>&#8222;quer über das vielgepriesene Vogelschutzgebiet Vorderheide II, quer über den Kapellenberg. Es wird einfach eine riesige Katastrophe, deren Ausmaße unvorstellbar sind.&#8220;</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="449" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Weber-Ralf-202312-e1703012564598.jpg" alt="Weber" class="wp-image-37543" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Weber-Ralf-202312-e1703012564598.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Weber-Ralf-202312-e1703012564598-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ralf Weber</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Man kann dem<strong> </strong><a href="https://ultranet.amprion.net/" target="_blank" rel="noopener">Amprion-Projekt</a> kritisch gegenüberstehen, sollte es sicher auch. Aber darum geht es Weber offensichtlich <strong>nicht</strong>. Er schreibt nämlich <strong>auch diesen Satz</strong>: <em>&#8222;Man muss noch einmal klar hervorheben, dass das alles nichts Anderes ist, als pure und reine grüne Ideologie, die hier rücksichtslos umgesetzt wird.&#8220;</em></p>
</p>
<p>So verrät der Leserbrief einmal mehr <strong>seinen längst krankhaft anmutenden Hass</strong> auf grüne Politik. Er offenbart zugleich, wie <strong>opportunistisch</strong> Weber als Stadtverordneter agiert:</p>
</p>
<p>Jahrelang hatte er sich dafür eingesetzt, dass auf dem Kapellenberg das <strong>Luxusbaugebiet &#8222;Vorderheide II&#8220;</strong> entsteht. Kritikern der <strong>dekadent anmutenden Pläne</strong> warf er vor, sie seien <em>„zynisch”, „egoistisch”</em> und&nbsp;<em>„menschenverachtend”</em> : Sie wollten nur den dringend benötigten Wohnraum <strong>verhindern</strong>. Selbst nachdem <strong>das oberste deutsche Verwaltungsgericht</strong> die Pläne endgültig gestoppt hatte, ließ Weber <strong>nicht locker</strong>: <em>„Wir sollten uns alle Optionen offen halten“,</em> <a href="https://hk-newsletter.de/2023/02/21/polar-mohr-blitz-treffen-im-rathaus/">forderte</a> er das <strong>Stadtparlament</strong> auf,&nbsp;schließlich gebe es <em>„ernstzunehmende Fachleute, die sehen das Gebiet als ökologisch nicht so wichtig an“.</em></p>
</p>
<p>Jetzt ausgerechnet dieser Mann schwingt sich jetzt zum <strong>Fan von Vorderheide II</strong> auf, spricht sogar von einem <em>&#8222;vielgepriesenen Vogelschutzgebiet&#8220;</em>: Sollen wir ihm das <strong>wirklich</strong> <strong>glauben</strong>?</p>
</p>
<p>Kürzlich zeigte Weber ein anderes Gesicht. Im <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> ging es um ein Thema, das an diesem Mittwoch im <strong>Stadtparlament</strong> endgültig entschieden werden soll: Die <strong>Süwag</strong> will hinter Marxheim ein <strong>Rechenzentrum</strong> bauen. Auch hier sind die Dimensionen  gewaltig: <strong>50 Meter</strong> lang. <strong>16 Meter</strong> hoch. Und das alles <strong>auf</strong> <strong>bestem</strong> <strong>Ackerland</strong>.</p>
</p>
<p>Die Konverter-Klötze von Amprion verteufelte Weber als Verschandelung der Landschaft. Und was sagt Weber <strong>zu</strong> <strong>diesem riesigen Bauwerk</strong>? Wir haben es wörtlich mitgeschrieben: <em>&#8222;Wir werden dem Antrag zustimmen, weil die Notwendigkeit des Rechenzentrums genau an dieser Stelle natürlich auf der Hand liegt.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Der Süwag-Klotz, so Weber weiter, sei <em>&#8222;ein sehr harmonischer Ausblick für die Zukunft&#8220;.</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rechenzentrum-Marxheim-20230715.jpg" alt="Rechenzentrum Marxheim 20230715" class="wp-image-31611" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rechenzentrum-Marxheim-20230715.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rechenzentrum-Marxheim-20230715-300x180.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So soll das Gebäude aussehen, dass die Süwag demnächst hinter Marxheim auf bestem Ackerland errichtet.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p><strong>Janusköpfiger Weber: </strong>In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses ging es auch um den <strong>Flächennutzungsplan</strong>, in dem alle<strong> Wohn- und Gewerbegebiete der Kommunen</strong> eingetragen sind. Weber forderte, dass die Hofheimer Politik<strong> mehr Gewerbegebiete</strong> ausweisen lassen müsse.</p>
</p>
<p>Eine solche Meinung kann man <strong>durchaus vertreten</strong>, man kann sie sicher auch <strong>gut begründen</strong>. Weber aber nennt keine Argumente: Er ersetzt sie durch<strong> abfällige Bemerkungen über Andersdenkende</strong>:&nbsp;</p>
</p>
<p><em>&#8222;Wir entwickeln Hofheim nicht weiter, wenn wir sagen, jede Ackerfläche muss erhalten bleiben&#8220;, </em>lautete einer seiner Sprüche. Und auch: <em>&#8222;Wir können nicht weiter die Entwicklung verhindern, weil irgendein Umweltkriterium erfüllt werden muss. Oder ein Wesen für besonders schützenswert gehalten wird.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Und dann auch noch dieser Satz:<em> &#8222;Es kann nicht sein, das Verhinderungstheoretiker der Entwicklung der Stadt Hofheim und dem Gemeinwohl entgegentreten.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Eben noch <strong>beklagt</strong> der Mann <strong>eine Verschandelung der Landschaft.</strong></p>
</p>
<p>Jetzt ruft er dazu auf, <strong>Ackerland zu planieren</strong>, um neue Gewerbeflächen zu schaffen.</p>
</p>
<p><strong>74 Jahre </strong>ist der Immobilienmakler inzwischen alt. <strong>Der Eindruck</strong>, dass er <strong>nicht mehr weiß</strong>, was er sagt, lässt sich <strong>kaum vermeiden.</strong></p>
</p>
<p>Das ist <strong>nicht gut für die Politik.</strong></p>
</p>
<p>Und <strong>für Hofheim </strong>schon gar nicht.</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Weinstand &#8222;Chalet&#8220;: Magistrat verspricht Transparenz – alles soll auf den Prüfstand</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 11:36:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-Laupert Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Und er bewegt sich doch! Der Magistrat der Stadt Hofheim will endlich Licht in die undurchsichtigen Geschäfte am Weinstand "Chalet" bringen. Wer profitiert, wer kassiert – und was kostet das die Stadt eigentlich? Über allem schwebt die Frage: Welche Geheimnisse verbirgt der Vereinsring, und warum verhindert er jede Transparenz? Wieder einmal wurde das Thema in einem städtischen Gremium diskutiert: Jetzt zeichnet sich ab, dass es so wie bisher nicht weitergehen soll.  Ein Ausschussbericht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Und er bewegt sich doch! Der Magistrat der Stadt Hofheim will endlich Licht in die undurchsichtigen Geschäfte am Weinstand &#8222;Chalet&#8220; bringen. Im Rathaus scheint sich die Einsicht durchgesetzt zu haben, dass es schwer irritierend wirkt, wenn Privatleute und Gewerbetreibende auf städtischem Grund und Boden zu Lasten der Stadtkasse <strong>im großen Stil Geschäfte </strong>machen – ohne angemessene Gegenleistung.  Jetzt ist Aufräumen angesagt – angeblich.</strong></p>
<p>Der <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> hat am Dienstagabend erneut und <strong>mit viel Emotionen </strong>über das &#8222;Chalet&#8220; diskutiert. Das Ergebnis vorweg: Jetzt soll angeblich <strong>aufgeräumt</strong> werden! Die Stadt will <strong>Verträge</strong> prüfen, <strong>Genehmigungen</strong> hinterfragen, <strong>Kosten</strong> checken und auf jeden Fall auch mehr <strong>Informationen</strong> <strong>vom</strong> <strong>Vereinsring</strong> einfordern.</p>
<p><strong>Wulf Baltruschat, CDU-Stadtrat </strong>und Betreiber des &#8222;Chalet&#8220;, meldete sich derweil per Whatsapp aus Italien. Der Polizist macht offenbar gerade Urlaub <strong>im mondänen Badeort Riva</strong> und hat dort eine <strong>Holzhütte</strong> entdeckt, die dem &#8222;Chalet&#8220; ähnelt. Er schickte ein <strong>Foto</strong> davon und unkte: <em>&#8222;Zweites Standbein für den Vereinsring&#8220;</em>. Dazu musste er, das konnte er sich wohl <strong>nicht</strong> <strong>verkneifen</strong>, wieder ein bisschen <strong>hetzen</strong>: <em>&#8222;Keine Verhinderer aus dem Grünen Lager&#8220;.</em></p>
<p>So kennt man ihn&#8230;</p>
<p>Die <strong>Grünen</strong> blieben diesmal stumm; für die überraschende Nachricht sorgte in der Ausschusssitzung der<strong> SPD-Beigeordnete Bernhard Köppler</strong>: Man werde den <strong>Vertrag</strong> mit dem Vereinsring prüfen, sich die <strong>Nutzungsgenehmigung</strong> genau unter die Lupe nehmen und auch die <strong>Kosten der Stadt</strong> für Strom- und Wasserverbrauch klären&#8230;.</p>
<p>Es klang wie: <strong>Alles kommt auf den Prüfstand.</strong> <em>&#8222;Ich bin für größtmögliche Transparenz&#8220;, </em>versicherte Köppler <strong>mehrfach</strong>. Die Stadt wolle auch wissen, wie <strong>viele Vereine</strong> den Weinstand noch nutzen – und wie viele Gewerbetreibende profitieren.</p>
<p>Das wird Wulf Baltruschat<strong> nicht gerne hören</strong>. Al<strong>s Vorsitzender des Vereinsrings </strong>organisiert er das &#8222;Chalet&#8220;, flankiert wird er dabei vom <strong>Leiter der städtischen Musikschule</strong>: <strong>Sven Müller-Laupert</strong> hat als Baltruschats Stellvertreter dafür gesorgt, dass der Vereinsring <strong>die offizielle Software der Musikschule </strong>für die &#8222;Chalet&#8220;-Buchungen nutzen konnte (dazu später mehr). </p>
<p><strong>Baltruschat</strong>, der <strong>Vorsitzende</strong>, und <strong>Müller-Laupert</strong>, der auch als <strong>Kassenwart</strong> <strong>im Vereinsring </strong>fungiert (Kassenprüfer werden<strong> </strong>auf der Vereinswebseite nicht genannt), verwalten die &#8222;Chalet&#8220;-Gelder, als handele es um ihr privates <strong>Unternehmen</strong>. Einblick in die Geschäfte? <strong>Gibt es nicht!</strong> Fragen dazu, gar kritische? <strong>Werden nicht beantwortet.</strong></p>
<p>Und das soll sich <strong>jetzt wirklich ändern?</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">Weinstand &#8222;Chalet&#8220;: &#8222;eine undurchsichtige Grauzone&#8220;</h2>
<p>Beobachter der Lokalpolitik verfolgten <strong>Köpplers Aufräum-Ankündigung</strong> mit Schmunzeln: Denn der Mann gilt als <strong>Intimfeind von Baltruschat</strong>. Das kann noch interessant werden!</p>
<p>Baltruschat wollte einst <strong>Bürgermeister</strong> <strong>von</strong> <strong>Hofheim</strong> werden, doch die <strong>Stadt-SPD </strong>wollte ihn nicht: Sie gab <strong>Köppler</strong> den Vorzug. Der verlor zwar die Wahl, wurde aber immerhin <strong>Beigeordneter</strong> <strong>im</strong> <strong>Rathaus</strong>. Baltruschat, schwer beleidigt über die <strong>parteiinterne Abfuhr</strong>, wechselte umgehend und<strong> unter Absingen schmutziger Lieder</strong> zur CDU, die ihn dafür mit einem <strong>Platz im Magistrat</strong> belohnte. Dort fällt der Mann seither vor allem dadurch auf, dass er seinen Pflichten <strong>nicht nachkommt</strong> (<a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">hier</a>). Und dass er dafür sorgt, dass ihm bei seinen Geschäften im und mit dem &#8222;Chalet&#8220; <strong>niemand in die Quere kommt.</strong></p>
<p>Köppler (<em>&#8222;Ich habe mich vorbereitet&#8220;</em>) erinnerte im Ausschuss an die Anfänge: Der Weinstand wurde <strong>2019</strong> aufgestellt (Zwischenruf von<strong> CDU-Bürgermeister Vogt:</strong> <em>&#8222;Das war vor meiner Zeit&#8220;</em>). Die Holzhütter war laut Köppler nur<strong> befristet geplant</strong>, dann gab es per Vereinbarung eine Verlängerung für den <strong>Weihnachtsmarkt</strong>, und danach blieb sie <strong>einfach stehen.</strong>..</p>
<p><strong>Ein</strong> <strong>Kühlanhänger</strong>, der vom Weinstand genutzt wird und <strong>einen Dauerparkplatz </strong>auf dem Untertorplatz einnimmt, soll laut Köppler als erstes <strong>verschwinden</strong>: Mit seinem Lärm sei er für <strong>ein ständiges Ärgernis</strong>, <em>&#8222;deshalb muss hierfür ein anderer Standort gesucht werden&#8220;.</em></p>
<p>Man könnte natürlich fragen, warum die <strong>Lärmbelästigung</strong> <strong>so lange geduldet wurde</strong> oder warum die Stadtverwaltung <strong>nicht längst eingegriffen</strong> hat&#8230; Aber schauen wir jetzt lieber <strong>nach vorn</strong>:</p>
<p>Auf <strong>Beschluss der Stadtverordnetenversammlung</strong> hatte die Stadtverwaltung einen alternativen <strong>Standort für die Holzhütte</strong> gesucht. Das Ergebnis (wir berichteten <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/01/magistrat-standort-chalet/">hier</a>) las sich wie von Baltruschat <strong>diktiert</strong>: Angeblich gibt es in der ganzen Stadt <strong>keinen besseren</strong> <strong>Platz für Weintrinker</strong> als vor dem<strong> Restaurant im</strong> <strong>historischen Türmchen</strong>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche-Uebersicht.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="453" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche.jpg" alt="Chalet Standortsuche" class="wp-image-43659" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Chalet-Standortsuche-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: In diesem PDF hat die Stadtverwaltung sechs weitere Plätze mit dem &#8222;Chalet&#8220;-Standort auf dem Untertorplatz verglichen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Neben dieser Standortsuche hatte es einen <a href="https://hk-newsletter.de/2024/04/03/privatgeschaefte-im-chalet/">Fragenkatalog</a> gegeben, den <strong>Grüne, Bürger für Hofheim</strong> und <strong>Linke </strong>eingereicht hatten. Der Magistrat hatte sich <strong>angeblich auch bemüht</strong>, Antworten zu geben,  musste aber <strong>mehrfach passen</strong> (<em>&#8222;keine Erkenntnisse&#8220;</em>). Ein deutlicher Hinweis: Der Vereinsring, der von der Stadt <strong>profitiert</strong>, <strong>verweigert</strong> der Stadtführung wesentliche Informationen. </p>
<p>Das wollte <strong>Tanja Lindenthal von den Bürgern für Hofheim</strong> nicht einfach akzeptieren: <em>&#8222;Wir als Stadtverordnete <em>müssen</em></em> <em>doch erfahren können, was in einem Vertrag mit der Stadt steht&#8220;</em>, sagte sie jetzt im Ausschuss. Warum muss der Vertrag <strong>geheim</strong> bleiben? Und <strong>profitieren</strong> wirklich nur Vereine – oder auch Gewerbetreibende? Lindenthal: <em>&#8222;Ohne umfassende Informationen macht es wenig Sinn, über einen Standort zu diskutieren.&#8220;</em></p>
<p>Auch <strong>Barbara Grassel von den Linke</strong>n forderte umfassende <strong>Aufklärung</strong>: Der Weinstand sei <em>&#8222;eine undurchsichtige Grauzone”, </em>niemand wisse, wie hoch die Kosten für die Stadt seien. Dass dort Gewerbetreibende subventioniert würden, nannte sie <em>&#8222;bedenklich&#8220;</em>. Und die Erklärung der Stadt, sie wisse nicht, wer dort ausschenke, bezeichnete sie als <em>&#8222;nicht nachvollziehbar&#8220;</em>: Die Standbetreiber müssten schließlich eine Genehmigung einholen – beim Ordnungsamt der Stadt. </p>
<p><em>&#8222;Es kann doch nicht sein, dass alles geheim ist&#8220;, </em>sagte Grassel. Und: <em>&#8222;Wir sind es den Menschen schuldig, zu sagen, wofür wir städtisches Geld ausgeben.&#8220;</em></p>
<h2 class="wp-block-heading">Bei Fragen: FDP-Mann empfiehlt Strafanzeige</h2>
<p>Natürlich gab es auch Stadtverordnete, die sich <strong>für das &#8222;Chalet&#8220; aussprachen</strong>, das wollen wir hier keinesfalls verschweigen. Allen gemeinsam ist ihnen, dass sie sich <strong>Ahnungslosigkeit</strong> geprägt gaben und/oder<strong> bewusst die Wahrheit</strong> <strong>verdrehten</strong>.</p>
<p><strong>Armin Thaler</strong> (CDU, Jahrgang 1958) meinte, es sei <strong>wichtig</strong>, dass es das &#8222;Chalet&#8220; gebe – <em>&#8222;wo die Leute hingehen und in Ruhe ein Glas Wein trinken können –&nbsp; das auch noch zu annehmbaren Preisen&#8220;.</em></p>
<p>Über solche Worte werden sich die<strong> Gastronomen in der Nachbarschaft</strong> des &#8222;Chalets&#8220; bestimmt freuen: Kann man bei ihnen etwa nicht in Ruhe <strong>ein Glas Wein</strong> <strong>genießen</strong>? Sie könnten zudem darauf verweisen, dass der Wein im &#8222;Chalet&#8220; <strong>nicht besonders günstig</strong> angeboten wird (5 bis 7 Euro/0,2 l), sie aber mit ganz anderen <strong>unternehmerischen Belastungen</strong> fertig werden müssen.</p>
<p><strong>Ralf Weber</strong> (FDP, Jahrgang 1950) tat so, als könne er nicht verstehen, dass der Weinstand <strong>hinterfragt</strong> wird. <em>&#8222;Diese ganzen Fragen – die muss man nicht stellen&#8220;</em>, befand er. Eine weitere <em>&#8222;Auswälzung des Fragenkatalogs&#8220;</em> empfinde er als <em>&#8222;unangenehm und unangemessen&#8220;.</em> Wer darin <strong>rumbohren</strong> wolle, <em>&#8222;dem empfehle ich eine Anzeige bei der Polizei&#8220;.</em></p>
<p><strong>Andreas Hegeler </strong>(CDU, Jahrgang 1966) wurde grundsätzlich: Alle <strong>jammerten</strong>, dass es Vereine heute <strong>so schwer</strong> hätten. Im &#8222;Chalet&#8220; könnten sich die Mitglieder treffen und Einnahmen generieren. Er verstehe nicht, <em>&#8222;dass man das wieder so kaputt redet&#8220;.</em> Und laut rief Hegeler aus: <em>&#8222;Wenn ihr das ,Chalet&#8216; nicht wollt, dann sagt das doch.&#8220;</em></p>
<p>Das war wieder einmal Hegelersche<strong> Polemik in Reinkultur</strong>: Niemand hat gesagt, dass er das &#8222;Chalet&#8220;<strong> nicht wolle</strong>. Auch haben selbst die schärfsten Chalet-Kritiker*innen wiederholt betont, dass man den Vereinen <strong>keineswegs</strong> die Möglichkeit nehmen wolle, neue Einnahmen zu generieren. Der <strong>Standort</strong> ist&#8217;s, der in Frage gestellt wird. Und <strong>Transparenz im Umgang mit städtischen Geldern</strong>, die will man auch. Und Klarheit darüber, wie oft Vereine den Weinstand nutzen – und wie oft <strong>Privatleute bzw. Gewerbetreibende</strong> das &#8222;Chalet&#8220; buchen.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle.jpg" alt="Weinstand
" class="wp-image-43720" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Chalet-Stolperfalle-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Weinstand von der anderen Seite aus gesehen: Schöner wird&#8217;s nicht – und das beliebte Türmchen ist nicht mehr zu sehen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Apropos Weinstand buchen: Die Reservierungen wurden, wie gesagt, jahrelang über eine <strong>Software der Musikschule</strong> abgewickelt. Am Anfang wurde das wirklich <strong>transparent</strong> gehandhabt: Im Internet war <strong>offen und für jeden einsehbar,</strong> wann welcher Verein das &#8222;Chalet&#8220; gebucht hatte und wann welche Wochenenden <strong>noch</strong> <strong>frei</strong> waren. Dann drängten Gewerbetreibende in <strong>das</strong> <strong>lukrative &#8222;Chalet&#8220;-Geschäft</strong> – und das Buchungstool wurde <strong>auf nicht mehr einsehbar umgestellt</strong>. Niemand sollte sehen, <strong>wer wirklich vom Weinstand profitiert.</strong></p>
<p>Für <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> war im Ausschuss noch diese Information wichtig: Die Möglichkeit, unter dem Label der Musikschule und mit deren Software <strong>Buchungen</strong> für das &#8222;Chalet&#8220;&#8220; durchzuführen (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/#Chalet_I_Wo_sind_die_fetten_Gewinne_geblieben">hier</a>), sei gestoppt worden. Der Vereinsring habe sich <strong>eine eigene Software </strong>angeschafft und in seine <a href="https://vereinsring-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> integriert.</p>
<p><strong>Geht doch!</strong></p>
<p><strong>Und wie geht&#8217;s jetzt weiter?</strong></p>
<p><strong>Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses</strong> fanden nach längerer Diskussion diese Lösung: Demnächst soll sich ein weiteres Gremium –<strong> der Ortsbeirat Kernstadt</strong> – mit der Zukunft des &#8222;Chalets&#8220; befassen. Er soll Vorschläge machen: Soll der <strong>Standort vor dem Restaurant Türmchen</strong> bleiben – oder soll<strong> ein neuer Platz </strong>her, und wenn ja: wo könnte der sein?</p>
<p>In der Zwischenzeit will Köppler <strong>die vertraglichen Regelungen</strong> überprüfen und Transparenz schaffen. Einfach wird das nicht: Köppler wird sich erneut <strong>gegen Baltruschat</strong> durchsetzen müssen.</p>
<p>Für die Hofheimer Stadtgesellschaft Hofheim wäre es nur gut, wenn dies gelänge: Schluss mit der ganzen <strong>Geheimniskrämerei</strong> und mit den <strong>undurchsichtigen Geschäften</strong> auf Kosten der Stadtkasse!</p>
<p>Alles muss <strong>auf den Prüfstand – wie versprochen!</strong></p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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