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	<title>Cyriax Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Cyriax Michael &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>&#8222;So wahr mir Gott helfe&#8220;: Hofheims neuer Bürgermeister Wilhelm Schultze wurde vereidigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 18:19:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bartz Sophia]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
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		<category><![CDATA[Narku Laing Prof. Lorenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat einen neuen Bürgermeister: Der erst 29-jährige Wilhelm Schultze von der Wählergemeinschaft "Wir in Hofheim", der vor einem halben Jahr von den Hofheimerinnen und Hofheimern mit deutlicher Mehrheit gewählt worden war, wurde jetzt in das Amt eingeführt und vereidigt. Hier Impresssionen von der Amtseinführung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Die Kreisstadt Hofheim am Taunus hat einen neuen Bürgermeister, endlich: Wilhelm Schultze von der Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;, der vor einem halben Jahr von den Hofheimerinnen und Hofheimern mit deutlicher Mehrheit gewählt worden war, wurde in das Amt eingeführt und vereidigt.</strong> <strong>Hier Impresssionen von der Amtseinführung</strong>.</p>



<p>Offiziell war es die 37. Stadtverordnetenversammlung in dieser Legislaturperiode, aber sie war natürlich schon eine ganz besondere: Im großen Saal der Stadthalle legte der 29-jährige Schultze vor den Stadtverordneten, dem Magistrat, einigen hundert geladenen Gästen und Dutzenden Zuschauern den Amtseid ab.</p>



<p>Am 13. September tritt Wilhelm Schultze das Amt offiziell an. Da dies ein Samstag ist, wird sein erster Arbeitstag der 15. September sein.</p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:10px">Mit einem Klick aufs Bild lassen sich alle Fotos vergrößern.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/1-Saal2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="348" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/1-Saal2.jpg" alt="Schultze
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</div>


<p>Blick in den Saal &#8211; auf der Bühne: <strong>Sophia Bartz.</strong> Sie sang zum Auftakt &#8222;Imagine&#8220; &#8211; der berühmte Song von John Lennon beschreibt die Vision einer Gesellschaft frei von Nationalismus und Besitz. Es ist ein Aufruf für den Frieden und gilt als eine Hymne der Friedensbewegung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="459" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg" alt="2 Professor" class="wp-image-62090" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor-300x138.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/2-Professor-768x353.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Dr. Lorenz Narku Laing,</strong> Professor für Sozialwissenschaften und Rassismusforschung an der Evangelischen Hochschule Bochum, ist ein alter Freund von Schultze, man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten beim American Football. Er hielt ein ebenso unterhaltsames wie beeindruckendes Grußwort. <em>&#8222;Sie haben einen jungen Bürgermeister unter 30, und jetzt haben Sie auch noch einen schwarzen Professor, der heute zu Ihnen spricht. Diese Kombination ist ganz wunderbar.&#8220; </em></p>



<p><em>&#8222;Als junger Mensch Verantwortung zu übernehmen, das ist ein Impuls, den Menschen verwirrend finden, denn das passt nicht in die Erzählungen.&#8220;</em> Junge Menschen würden als unpolitisch gelten und als nicht engagiert, sie würden sich drücken und möchten keine Berufe mit Überstunden. Und dann kandidiert ein junger Mann für einen Beruf mit vielen Überstunden &#8211; und wird gewählt. Schultze widerlege damit das Vorurteil gegenüber jungen Menschen und werde zu einem Leuchtturm, zu einem Symbol, das weit über Hofheim hinausstrahle.</p>



<p>Hofheims neuer Bürgermeister sei <em>&#8222;ein unheimlich kreativer Mensch, der anders denkt, der andere Lösungen sucht&#8220;.</em> Er sei ein loyaler Mensch, der zu den Menschen in seiner Gemeinschaft stehe und für sie eine große Verantwortung spüre. <em>&#8222;Diese Kombination aus Kreativität, Verlässlichkeit und Loyalität ist eine wunderbare Kombination für einen Bürgermeister.&#8220;</em></p>



<p>Er wünschte seinem Freund viel Glück, <em>&#8222;denn Glück kann man in der Politik i<em>mmer gut brauchen</em>&#8222;</em>, und er wünsche ihm neben Kenntnis, Fähigkeiten und harter Arbeit auch <em>&#8222;das notwendige Quentchen Zufall. Bei dem Dinge einfach passieren und alle glauben, dass du es warst, lieber Wilhelm&#8220;.</em></p>



<p>An diesem Abend sprachen außerdem MTK-Landrat Michael Cyriax und Christian Vogt. Der scheidenden Bürgermeister sagte: <em>„Ich darf dir eine gut strukturierte Stadtverwaltung mit wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übergeben, die völlig motiviert und leistungsbereit sind.“</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg" alt="3 Amtsantritt" class="wp-image-62091" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/3-Amtsantritt-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Die Amtseinführung beginnt. <strong>Wilhelm Schultze</strong> in der Mitte, rechts Stadtverordnetenvorsteher <strong>Andreas Hegeler</strong>, links <strong>Christian Vogt</strong>. Der Noch-Verwaltungschef liest dem neuen Bürgermeister die Ernennungsurkunde vor:</p>



<p>&#8222;<em>Herr Wilhelm Otto Klaus Schultze, geboren am 27. November1995, wird aufgrund der Wahl vom 30. März 2025, gemäß Paragraf 39 Absatz 3 der Hessischen Gemeindeordnung für eine Amtszeit von sechs Jahren vom 13. September 2025 bis 12. September 2031 unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Zeit zum hauptamtlichen Bürgermeisterder Stadt Hofheim am Taunus ernannt. Diese Ernennung wird in der Erwartung vollzogen, dass der Ernannte sich jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetz t und getreu seines Diensteides seine Amtspflichten erfülllt sowie das Vertrauen rechtfertigt, das ihm durch diese Ernennung erwiesen wird. Hofheim am Taunus, der 3. September 2025.&#8220;</em></p>



<p>Das Schreiben trägt die Unterschriften vom Ersten Stadtrat <strong>Daniel Philipp</strong> und <strong>Christian Vogt</strong>. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg" alt="4 Amtseid" class="wp-image-62092" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/4-Amtseid-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Wilhelm Schultze</strong> legt den Amtseid ab: <em>&#8222;Ich schwöre, dass ich das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland sowie die Verfassung des Landes Hessen und alle in Hessen geltenden Gesetze wahren und meine Pflichten gewissenhaft und unparteiisch erfüllen werde.“</em></p>



<p>Und dann fügt er hinzu: <em>„So wahr mir Gott helfe“</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="635" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg" alt="5 Stadtverordnete1" class="wp-image-62093" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1-300x191.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/5-Stadtverordnete1-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Ein Blick in die erste Reihe der Stadtverordneten. Die Amtseinführung und Vereidigung des neuen Bürgermeisters fand im Rahmen der 37. Stadtverordnetenversammlung dieser Legislaturperiode statt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="483" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg" alt="6 Saal1" class="wp-image-62094" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1-300x145.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/6-Saal1-768x371.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Blick in den gut besetzten großen Saal der Stadthalle. Es waren gekommen: Landrat Michael Cyriax, Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, Vertreter aus Partnerstädten Hofheims, Familie und Freunde von Wilhelm Schultze&#8230;</p>



<p>Aus der polnischen Partnerstadt Pruszcz Gdański waren der Bürgermeister und der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher angereist. Die englische Partnerstadt Tiverton hatte ebenfalls einen Vertreter entsandt.</p>



<p>Die Polizei und die Feuerwehr waren vertreten, Vereine, Verbände &#8211; und natürlich viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die den ersten Auftritt ihres künftigen Chefs miterleben wollten. Und nicht zuletzt waren etliche Hofheimerinnen und Hofheimer gekommen, um den neuen Bürgermeister zu begrüßen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="735" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg" alt="7 Stadtverordnetenvorsteher" class="wp-image-62095" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher-300x221.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/7-Stadtverordnetenvorsteher-768x564.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler </strong>schenkte Schultze eine Ausrüstung für seinen harten Job – inklusive eines Sixpacks Bier der Taunus-Braumanufaktur.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="631" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg" alt="8 Vogt" class="wp-image-62096" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt-300x189.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/8-Vogt-768x485.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Auch <strong>Christian Vogt </strong>übergab seinem Nachfolger einige nützliche Gegenstände, die ein Bürgermeister im Einsatz benötigt: grüne Stifte zum Unterzeichnen von Dokumenten, einen symbolischen Schlüssel – und eine feuerfeste Feuerwehrjacke. Denn: <em>„Der Bürgermeister ist der erste Feuerwehrmann der Kreisstadt.”</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="712" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg" alt="9 Tanja Lindenthal" class="wp-image-62097" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal-300x214.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/9-Tanja-Lindenthal-768x547.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p><strong>Tanja Lindenthal </strong>war die einzige Frau am Rednerpult. Sie ist Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Hofheim”. Wilhelm Schultze ist Mitglied dieser Wählergemeinschaft, mit der er ins Stadtparlament einzog und nun das Bürgermeisteramt besetzt. Lindenthal bedankte sich ausdrücklich für den fairen Bürgermeisterwahlkampf – bei Vogt wie auch bei <strong>Tobias Undeutsch</strong>, der als Kandidat der SPD angetreten war.</p>



<p>Es sei das erklärte Ziel der <a href="https://xn--brger-fr-hofheim-jzbg.de/" target="_blank" rel="noopener">BfH</a>, von Anfang an, eine Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen. Schultze wisse, dass man die Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen könne. Verbindlichkeit sei die Grundlage des notwendigen Vertrauens, und Transparenz sei für ihn <em>&#8222;kein Schlagwort, sondern ein Versprechen&#8220;.</em></p>



<p>Schultze stehe für eine Politik, die für alle verständlich und nachvollziehbar ist. Tanja Lindenthal: <em>&#8222;Wilhelm Schultze ist ein Mensch, der Brücken baut und Verbindungen schafft &#8211; zwischen Generationen, zwischen unterschiedlichen Meinungen und den Menschen in unserer Stadt.&#8220;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="563" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg" alt="10 Goldene Buch" class="wp-image-62098" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/09/10-Goldene-Buch-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a></figure>
</div>


<p>Zum Schluss ergriff <strong>Wilhelm „Willi“ Schultze </strong>das Wort. <em>„Mein Ziel ist klar“,</em> sagte er. <em>„Ich will ein Bürgermeister für alle sein, über Parteigrenzen hinweg, für Jung und Alt, für Bürgerinnen und Bürger, für Vereine, Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Ein empathischer Vermittler, der Brücken baut und zuhört. Denn nur so entsteht Zusammenhalt. Und Zusammenhalt ist die größte Stärke einer funktionierenden Gesellschaft.&#8220;</em></p>



<p>Er sprach von einer Innenstadt, für die er sich mehr Grün wünsche. Und die ein Parkleitsystem benötige. Er will noch einmal über die Bebauung an der Elisabethenstraße beraten, wo die alte Bücherei steht (wo Christian Vogt erst ein Hotel und dann eine Musikschule bauen wollte). Schultze will sich der Kinderbetreuung annehmen, und er will den Wirtschaftsstandort stärken. Natürlich die Digitalisierung in der Stadtverwaltung vorantreiben.</p>



<p>Er sagte: Das breite Engagement vieler Menschen, ob in Vereinen oder in der Wirtschaft &#8211; <em>&#8222;all das ist unserer größter Schatz. Und meine Aufgabe wird es sein, diesen Schatz zu bewahren, zu würdigen und weiter zu fördern &#8211; damit Hofheim eine lebendige, starke und solidarische Stadt bleibt&#8220;</em>. Er sei fest überzeugt, dass man die Herausforderungen gemeinsam meistern könne. </p>



<p>Da erhoben sich alle im Saal. Und sie applaudierten minutenlang. Mit Wilhelm Schultze, Hofheims neuen Bürgermeister, verbinden sich viele Hoffnungen und Wünsche. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>7x Hofheim exklusiv! Flüchtlingscamp droht zur Kostenfalle zu werden</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/08/12/millionenkosten-zigaretten-lady-zeitungselend/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 08:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute reden wir über Geld – genauer gesagt: über das Geld, das Hofheim nicht mehr hat. Seit feststeht, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt das Rathaus verlassen muss, geht eine „Stinkbombe“ nach der anderen hoch. Kürzlich räumte er ein, dass Millionen in der Stadtkasse fehlen, was leider nicht die ganze Wahrheit war. Wir haben weitere Millionenlöcher entdeckt, darunter das Flüchtlingscamp. Details dazu exklusiv in diesem Hofheim/Kriftel-Newsletter.

Außerdem: Die vergessene Kriftel-Rechnungen - Arme Lokalzeitungen - Die Enkelin der „Zigaretten-Lady“ spricht - Das verdienen Hofheimerinnen und Hofheimer (sieht so schlecht nicht aus!)]]></description>
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									<p><strong>Heute reden wir über Geld – genauer gesagt: über das Geld, das Hofheim nicht mehr hat. Seit feststeht, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt das Rathaus verlassen muss, geht eine „Stinkbombe“ nach der anderen hoch. Kürzlich räumte er ein, dass Millionen in der Stadtkasse fehlen, was leider nicht die ganze Wahrheit war. Wir haben weitere Millionenlöcher entdeckt, darunter: das Flüchtlingscamp. Details dazu exklusiv in diesem Hofheim/Kriftel-Newsletter.</strong></p>
<p><strong>Außerdem: Die vergessene Kriftel-Rechnungen &#8211; Arme Lokalzeitungen &#8211; Die Enkelin der „Zigaretten-Lady“ spricht &#8211; Das verdienen Hofheimerinnen und Hofheimer (sieht so schlecht nicht aus!)</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Flüchtlingscamp: Kreis will Rechnungen aus Hofheim nicht bezahlen</h2>				</div>
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									<p>Ein neues Millionenloch droht der Stadt Hofheim – und diesmal ist es „hausgemacht“. Nicht die Bundesregierung, nicht das Land, nicht der Krieg in der Ukraine und auch nicht die Energiekrise sind schuld, sondern einsame Entscheidungen des CDU-Bürgermeisters. Oder sollten wir sagen: seine Großmannssucht?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es geht um die Flüchtlingsunterkunft hinter der Tierklinik an der Straße nach Zeilsheim. Die Stadtverwaltung trägt die Kosten und stellt sie der MTK-Kreisverwaltung in Rechnung &#8211; das war der Plan. Doch im Landratsamt weigert man sich zu zahlen. Die offenen Forderungen der Stadt sollen sich bereits auf mehrere hunderttausend Euro belaufen, im Rathaus wird sogar von fast einer Million gemunkelt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Zum Hintergrund: Im Jahr 2023 hatte der Magistrat unter <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> die Flüchtlingssiedlung errichten lassen &#8211; eigenmächtig, ohne Rücksprache mit den Stadtverordneten. Ein <a href="https://www.heroquarters.de/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen</a> aus Cochem in Rheinland-Pfalz wurde engagiert: Es stellte 30 Tiny-Houses auf &#8211; für 240 Flüchtlinge. Vogt ließ über die Lokalzeitung verkünden:<em> „Der Wohnpark soll für die Dauer von fünf Jahren genutzt werden. Zu seiner Realisierung rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro – gerechnet auf diesen Zeitraum.“</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Diese Angaben waren falsch &#8211; der Hofheim/Kriftel-Newsletter deckte die Wahrheit auf (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/18/7-exklusive-hofheim-geschichten/#Fluechtlingscamp_4000_Euro_Miete_pro_Haeuschen_%E2%80%93_im_Monat">hier</a>): Die Kosten für Miete und Betrieb betragen <span style="text-decoration: underline;">monatlich(!)</span> rund 130.000 Euro, also 1,56 Millionen Euro in einem Jahr. Bei einem Fünfjahresvertrag muss die Stadt also nicht 1,3 Millionen Euro zahlen, wie im <a href="https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/wohnpark-neben-der-tierklinik-hofheim-92686523.html#:~:text=Begrenzt%20auf%20f%C3%BCnf%20Betriebsjahre,Euro%20-%20gerechnet%20auf%20diesen%20Zeitraum." target="_blank" rel="noopener">&#8222;Kreisblatt&#8220;</a> zu lesen war, sondern 7,8 Millionen Euro.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Über die Rathaus-Pressestelle versuchte Vogt zu <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/28/millionen-fluechtlinge-gedenktafel/">beruhigen</a>: Die Stadt trage die Kosten nur <em>„im ersten Schritt”</em>. Man werde alle Ausgaben <em>„vom Main-Taunus-Kreis bei Belegung erstattet”</em> bekommen.</p>
<p>Und genau da gibt es jetzt die Probleme&#8230;</p>								</div>
				</div>
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											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Fluechtlingscamp.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Flüchtlingscamp" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NjA2OTAsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI1XC8wOFwvRmx1ZWNodGxpbmdzY2FtcC5qcGcifQ%3D%3D">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Das Flüchtlingscamp am Ortsausgang von Hofheim.</figcaption>
										</figure>
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									<p>Bei monatlichen Gesamtkosten in Höhe von 130.000 Euro&nbsp; beträgt die „Miete&#8220; für jedes der 30 Tiny Houses 4.333 Euro &#8211; pro Monat! Die Häuschen sind nur 48 Quadratmeter groß, aber für acht Personen ausgelegt. Bei voller Belegung könnte die Rechnung der Stadt aufgehen: Dann beträgt die &#8222;Miete&#8220; pro Person knapp 550 Euro.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Aber inzwischen kommen weniger Flüchtlinge, da bleiben Betten leer. Außerdem ist es kaum mit der Menschenwürde zu vereinbaren, acht Personen auf so engem Raum zusammenzupferchen, womöglich auf Jahre. Und was macht man mit einer vierköpfigen Familie? Man kann doch nicht einfach vier wildfremde Männer dazupressen…</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>So laufen der Stadt die Kosten immer mehr aus dem Ruder. Wer zahlt für die leeren Betten?</p>
<p>Die Kreisverwaltung jedenfalls scheint nicht bereit, die horrenden Rechnungen aus der Kreisstadt vollständig zu übernehmen. Auf unsere Frage (<em>„Ist es richtig, dass der Kreis die Rechnungen der Stadt Hofheim für die Unterbringung von Flüchtlingen im Wohnpark an der L 3018 Richtung Zeilsheim nicht bezahlt bzw. bezahlen will?“)</em> antwortete die <strong>Leiterin der MTK-Pressestelle,</strong> <strong>Isolde Debus-Spangenberg</strong>: Für Menschen, die Bürgergeld beziehen, übernehme der Main-Taunus-Kreis die Kosten der Unterkunft. <em>„Im Fall der Flexi-Häuser in Hofheim haben wir die Stadt gebeten, uns zunächst über die zugrunde liegende Kalkulation zu informieren.“</em> Danach wolle man sich austauschen <em>„mit dem Ziel, eine für beide Seiten tragbare Lösung zu finden“</em>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es geht um viel Geld, vielleicht sogar Millionen. Und so könnte sich das Flüchtlingscamp schon bald zu einem spannenden Polit-Krimi entwickeln:</p>
<p>Wäre <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> im März wiedergewählt worden, hätte<strong> CDU-Landrat Michael Cyriax</strong> vielleicht versucht, Entgegenkommen zu zeigen. Zwar ist der Kreis selbst knapp bei Kasse, aber einen Parteifreund lässt man schließlich nicht hängen…</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Aber Vogt ist bald weg. Dann übernimmt<strong>&nbsp;Wilhelm Schultze</strong>&nbsp;<b>von den &#8222;Bürgern für Hofheim&#8220;&nbsp;</b>die Führung im Rathaus. Warum sollte ein CDU-Landrat einem BfH-Mann entgegenkommen?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn&#8217;s ganz dumm läuft, muss Hofheims neuer Bürgermeister vielleicht nicht alle, aber doch einen Großteil der Ausgaben für das Flüchtlingscamp aus der Stadtkasse stemmen. Vogt hat alles vertraglich festgezurrt, da gibt es kein Entrinnen. Die Stadt muss zahlen. 130.000 Euro, Monat für Monat, Jahr für Jahr.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wir haben im Rathaus nachgefragt: Was rollt da auf die Kreisstadt zu? Mit welchen Kosten rechnet die Stadtverwaltung pro Jahr und in den nächsten Jahren? Es gab keine Antwort. Null Reaktion. Der Bürgermeister duckt sich weg. Für ihn ist es ja auch bald vorbei&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das dürfte die Taktik der CDU sein. Im März nächsten Jahres finden Kommunalwahlen statt. Wenn Wilhelm Schultze bis dahin die Situation nicht in den Griff kriegt, könnte man ihm „Versagen auf ganzer Linie“ vorwerfen. Denn die meisten Wähler, so das kalte Kalkül der Christdemokraten, werden bis dahin vergessen haben, wer das Hofheimer Finanzdesaster zu verantworten hat.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kurz vor seinem Abgang: Christian Vogt entdeckt Millionen-Verluste in Stadtkasse</h2>				</div>
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<p class="p1">Als SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang im Jahr 2019 das Rathaus verließ, hinterließ sie ihrem Nachfolger Christian Vogt einen “soliden Haushalt”, wie die Frankfurter Rundschau damals schrieb (<a href="https://www.fr.de/politik/spd-org26325/gisela-stang-hinterlaesst-soliden-haushalt-10958971.html" target="_blank" rel="noopener"><span class="s1">hier</span></a>).</p>
<p class="p1">Sechs Jahre später präsentiert sich die finanzielle Lage der Kreisstadt katastrophal. Das will der noch amtierende CDU-Bürgermeister erst kurz vor seinem Abgang erkannt haben. Er gab kürzlich bekannt: 3 Mio Euro weniger Einkommensteuern, 3 Mio weniger Gewerbesteuer, 7,5 Mio Euro weniger aus dem Kommunalen Finanzausgleich sowie 3 Mio Euro Mehrausgaben bei der Kreis- und Schulumlage &#8211; macht 16,5 Millionen Euro, die in der Stadtkasse fehlen.</p>
<figure id="attachment_60219" aria-describedby="caption-attachment-60219" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Finanzkrise-2025.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-60219 size-full" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Finanzkrise-2025.jpg" alt="Millionen" width="800" height="482" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Finanzkrise-2025.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Finanzkrise-2025-300x181.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Finanzkrise-2025-768x463.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-60219" class="wp-caption-text">So wird in Hofheim Politik gemacht: Die Nachricht von einem Millionenloch in der Stadtkasse steckte der Bürgermeister der Lokalzeitung. So konnte er vor unangenehmen Fragen sicher sein. Unser Bild zeigt den Zeitungsbericht vom 22. Juli.</figcaption></figure>
<p class="p1">Nun ist eine solche Finanzkrise kein unvorhersehbarer Schicksalsschlag, im Gegenteil: In einer verantwortungsvoll geführten Behörde ist sie langfristig vorhersehbar. Ende Juni tagte das Stadtparlament – spätestens da hätte Vogt die Stadtverordneten informieren können, ja müssen. Aber er sagte kein Wort. Ein klarer Fall von Verwaltungswillkür: Vogts Vorgehen war eine Missachtung der parlamentarischen Rechte.</p>
<p class="p3">Vogt wartete drei Wochen – dann ließ er die schlechten Nachrichten über die Lokalzeitung verbreiten. Das Blatt steht für schmerzfreien Journalismus: So konnte er sicher sein, von unangenehmen Fragen verschont zu bleiben.</p>
<p class="p3">Mit einer Stellenbesetzungssperre (bringt 300.000 Euro) und diversen Einsparmaßnahmen (400.000 Euro) will Vogt &#8211; laut Zeitung &#8211; gegensteuern. Das klingt nicht gerade nach einem Erfolg versprechendem Konzept, sondern eher nach einer weiteren Attacke gegen den künftigen Bürgermeister Wilhelm Schultze:</p>
<p class="p3">Soll der doch mal zeigen, wie er mit weniger Personal und einer leeren Kasse klarkommt!</p>
</div>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorderheide II: Jurist empfiehlt "Millionen-Strafe" zu zahlen</h2>				</div>
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									<p>Und noch ein Millionen-Klopper rollt auf die Stadt zu. Das Unternehen, das vor mehr als zehn Jahren das Luxusbaugebiet Vorderheide II auf dem Kapellenberg anlegen wollte &#8211; was durch alle Gerichtsinstanzen <a href="https://hk-newsletter.de/2023/01/25/entschieden-vorderheide-ist-gerettet/">untersagt</a> wurde &#8211; verlangt eine Entschädigung von der Stadt. Anfangs stand eine Forderung von über fünf Millionen Euro im Raum. In einem Vergleich vor einem Schiedsgericht blieben 1,3 Millionen Euro übrig.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Bürgermeister Christian Vogt informierte die Stadtverordneten erst Mitte Juni &#8211; <a href="https://hk-newsletter.de/2025/06/21/stadt-zahlt-projektentwickler-13-mio/">nur wenige Tage vor Ablauf der Widerspruchsfrist</a>. Er drängte auf umgehende Zustimmung. Nach massivem Protest der Stadtverordneten wurde das Thema jedoch vertagt und eine Fristverlängerung mit der Projektgesellschaft  vereinbart.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Grünen-Fraktion im Stadtparlament bat den <strong>Juristen Reinhold Wendl </strong>&#8211; selbst lange Jahre Stadtverordneter &#8211; um eine Bewertung. Sein nüchternes Urteil: Die Stadt solle lieber zahlen. Erstens habe sie in dem Verfahren ganz schlechte Karten. Und außerdem: Ein Gerichtsverfahren, dessen Ausgang völlig ungewiss sei, würde die Angelegenheit noch einmal deutlich verteuern. <em>„Ich gehe davon aus, dass sich diese Kosten mindestens im sechsstelligen Bereich bewegen würden.“</em></p>								</div>
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										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-20417" alt="Millionen" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/Vorderheide-20220326-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Grüne Natur auf dem Kapellenberg: Hier wollte die Hofheimer CDU ein Luxusbaugebiet sehen - und gab dafür viel Geld aus der Stadtkasse aus.</figcaption>
										</figure>
									</div>
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									<p>Aber selbst wenn die Stadt die <em>„</em>Millionen-Strafe&#8220; zahlt, heißt das nicht, dass die Sache ein Ende hat: Vogt war Anfang 2022 trotz eindeutigem Gerichtsurteil &#8211; und gegen den ausdrücklichen Willen der Stadtverordneten &#8211; bis vor den Bundesverwaltungsgerichtshof gezogen. <a href="https://hk-newsletter.de/2022/03/31/vorderheide-ii-geht-weiter/">Seine Begründung:</a> Nur wenn die Stadt alle Rechtswege ausschöpfe, habe sie eine Chance, die Kosten eines Tages auf dem Klageweg vom Land zurückzufordern.</p>
<p>Im Klartext: Er wollte noch einen Prozess gegen Land führen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wendl kommt zu einem ganz anderen Ergebnis. In überraschender Klarheit formuliert der Jurist: <em>„Ich halte Amtshaftungsansprüche gegen das Land Hessen für ziemlich aussichtslos.“</em> Es würden weitere lediglich weitere Kosten anfallen, und die würden <em>„bei einem Streitwert von 1,3 Millionen Euro und der Schwierigkeit und Dauer eines solchen Verfahrens erheblich“.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das Stadtparlament wird eines Tages entscheiden müssen, ob die Stadt das Land verklagen soll und damit weitere Kosten produzieren will &#8211; oder nach Zahlung der <em>„</em>Millionen-Strafe<em>“</em> an den Projektentwickler endlich Ruhe findet. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist der Stadt zu wünschen, dass die Beratung des Stadtparlaments durch den künftigen Bürgermeister der BfH von gesundem Menschenverstand getragen wird und weniger von eigennützigen Interessen geprägt ist als die des jetzigen CDU-Amtsinhabers.</p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Gute Frage: Warum ist Hofheim so großzügig zu den Kriftelern?</h2>				</div>
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									<p><!-- /wp:heading --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wir hatten darüber <a href="https://hk-newsletter.de/2025/07/14/hofheim-verfuegung-cdu-kriftel/#Hofem-Schlofem-Rathaus_Schulden_der_Krifteler_jahrelang_vergessen">berichtet</a>: Vor mehr als zehn Jahren haben Hofheim und Kriftel beschlossen, dass das Hofheimer Standesamt für beide Kommunen zuständig sein soll. Als Ausgleich erklärte sich Kriftel damals bereit, jährlich pro Einwohner 2,45 Euro an die Kreisstadt zu überweisen &#8211; was bei rund 11.000 Einwohnern etwa 27.000 Euro entspricht.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>In den Jahren 2022 bis 2024 vergaß die Stadtverwaltung Hofheim, die Rechnungen zu stellen. Das wurde jetzt nachgeholt, allerdings wurden nur zwei Euro pro Einwohner verlangt, also rund 22.000 Euro pro Jahr.</p>								</div>
				</div>
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																<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Kriftel Ortsschild" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTkyMDQsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI1XC8wN1wvS3JpZnRlbC1PcnRzc2NoaWxkLmpwZyJ9">
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									<p>Gleich nach unserem <a href="https://hk-newsletter.de/2025/07/14/hofheim-verfuegung-cdu-kriftel/#Hofem-Schlofem-Rathaus_Schulden_der_Krifteler_jahrelang_vergessen">Bericht</a> schickten die Linken eine offizielle Anfrage an den Magistrat: Warum wurden in den letzten Jahren keine Rechnungen ausgestellt? Und warum wurden nur 2,00 statt 2,45 Euro verlangt?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Und dann stellt <strong>Fraktionschefin Barbara Grassel</strong> auch diese naheliegende Frage: Ist eigentlich sicher, dass die Stadtverwaltung das Ausstellen von Rechnungen nicht auch in anderen Fällen vergessen hat? </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Anfrage wurde am 17. Juli eingereicht. Ob <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> in dieser  peinlichen Angelegenheit noch eine ehrliche Antwort rausrückt? Darauf wollen wir lieber nicht wetten: Seine letzte Stadtverordnetenversammlung als Bürgermeister ist am 2./3. September, dann wird er verabschiedet. Danach kommt Wilhelm Schultze.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der Mann wird wohl erst einmal richtig aufräumen müssen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Enkelin der „Zigaretten-Lady“: Schlichtes Banner hätte gereicht</h2>				</div>
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									<p>Die „Zigaretten-Lady“ von Hofheim &#8211; <a href="https://hk-newsletter.de/2025/07/02/stadtmuseum-wirbt-mit-hanna-bekker/">Sie wissen schon</a>: Ein paar kunstbegeisterte Mitbürger aus dem Förderkreis für das Stadtmuseum hatten die Idee, ein überlebensgroßes Foto der <strong>Künstlerin Hanna Bekker vom Rath</strong> aufzustellen – und das gleich mehrfach im Stadtgebiet.<strong> CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> erteilte dem Vorhaben seine Genehmigung, ohne die Stadtverordneten oder Ortsbeiräte einzubeziehen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es wurde eine echte Holperstolper-Aktion: Die schweren Foto-Stelen sollten eigentlich schon 2023 zum 30-jährigen Jubiläum des <a href="https://stadtmuseum.hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Stadtmuseums</a> stehen. Dummerweise man hatte übersehen, dass dafür aufwendige Beton- und Stahlkonstruktionen nötig sind. Es zog sich hin, wurde immer teurer…</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Als <a href="https://hk-newsletter.de/2025/07/12/zigarettenlady-und-stadtverordnete/">Betonfundamente und Eisengerüste</a> fertig waren, kam der nächste Schock: Uuups, auf dem Bild hält Frau Bekker ja eine Zigarette in der Hand! Wer die Künstlerin nicht kennt – und das dürfte die Mehrheit der Hofheimerinnen und Hofheimer sein –, könnte die Fotostelen für eine schlecht gemachte Zigarettenwerbung halten…</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Hanna-Bekker-vom-Rath-Titel.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Hanna Bekker vom Rath Titel" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTg4MzAsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI1XC8wN1wvSGFubmEtQmVra2VyLXZvbS1SYXRoLVRpdGVsLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="453" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Hanna-Bekker-vom-Rath-Titel.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-58830" alt="Hanna Bekker vom Rath Titel" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Hanna-Bekker-vom-Rath-Titel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Hanna-Bekker-vom-Rath-Titel-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die rauchende Hanna Bekker vom Rath ist bereits in der Sparkasse ausgestellt: Mit der überlebensgroßen Fotostele soll das Stadtmuseum demnächst für sich Werbung machen - im ganzen Stadtgebiet.</figcaption>
										</figure>
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									<p>Nach unserer Berichterstattung meldete sich die Enkelin von Hanna Bekker vom Rath zu Wort. <strong>Marian Stein-Steinfeld</strong>, Gründerin eines <a href="https://hanna-bekker-vom-rath.org/archiv/" target="_blank" rel="noopener">Hanna-Bekker-Archivs</a>, war überraschend ehrlich: Sie hätte lieber ein schlichtes Banner gesehen, sagte sie. Und auch die farbliche Verfremdung des Fotos gefällt ihr nicht so recht. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Mit dem flapsigen Bezeichnung „Zigarettenlady“ tut sie sich etwas schwer. Sie sagt, dass die <em>„innere unangepasste Haltung“</em> ihrer Großmutter <em>„heute wohl von manchen nicht mehr verstanden“ </em>wird. Kann man so sehen… </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Man kann aber auch sagen: Rauchen war damals vielleicht cool. Heute aber ist der öffentliche Auftritt einer Frau mit &#8217;ner Fluppe in der Hand nicht mehr so richtig angesagt. So ein Foto will man nicht unbedingt sehen, schon gar nicht in Großformat am Straßenrand.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><span style="color: #ff9900;"><strong>PS </strong></span>Die Verärgerung in den Stadtteilen, die über den Aufbau der Fotostelen nicht informiert worden waren, hält an. Der Lorsbacher <strong>CDU-Stadtverordnete Carsten Zeitz</strong> bezeichnete jetzt in den sozialen Netzwerken das Vorgehen &#8222;seines&#8220; Bürgermeisters mit <em>„in der Tat befremdlich“</em>. Auch mit den örtlichen Geschichtsvereinen habe niemand gesprochen. Zeitz: Das ist <em>„Zentralismus in Reinform“</em>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:spacer {"height":"20px"} --></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Arme Lokalzeitungen: Verkaufszahlen rauschen immer weiter runter</h2>				</div>
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									<p class="p1">In der größten Hofheim-Community überhaupt – man darf ruhig sagen: in der allergrößten aller Zeiten – nämlich in der <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe „Wir in Hofheim“</a> (über 21.000 Mitglieder!) wurde an diesem Freitag eine spannende Umfrage gestartet. Erste Ergebnisse ergänzen Daten, die uns aktuell vorliegen.</p>
<p class="p1"><b>Karl Kurjak</b>, der Administrator der Gruppe, stellte die Frage: Wo informiert ihr euch am liebsten über aktuelle Themen rund um Hofheim? Also zum Beispiel über Veranstaltungen, Neueröffnungen, wichtige Veränderungen oder lokale Nachrichten.</p>
<p class="p1">Innerhalb weniger Stunden hatte er fast 500 Antworten gesammelt! Das Ergebnis ist natürlich nicht wissenschaftlich repräsentativ, aber trotzdem aussagekräftig:</p>
<figure id="attachment_60259" aria-describedby="caption-attachment-60259" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Wir-in-Hofheim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-60259 size-full" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Wir-in-Hofheim.jpg" alt="Wir in Hofheim" width="800" height="612" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Wir-in-Hofheim.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Wir-in-Hofheim-300x230.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/08/Wir-in-Hofheim-768x588.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-60259" class="wp-caption-text">Die Facebookgruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; ist Hofheims größte Community. Sie hat derzeit 21.315 Mitglieder.</figcaption></figure>
<p class="p1">Fast 60 Prozent der Befragten gaben an, sich hauptsächlich auf Facebook zu informieren. Auf die Zeitung setzen gerade mal noch 10 Prozent, genauso viele informieren sich über Flyer und Plakate. Es folgen: Empfehlungen von Freunden (8 %), Instagram und das Online-Portal der Stadt (jeweils 6 %).</p>
<p class="p1">Das Ergebnis unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der großen Facebookgruppe als Plattform für Information und Austausch. Das ist wiederum erklärlich, denn aktuell gibt es keine ernsthafte Alternative zu einer täglichen Rundum-Information über das Stadtgeschehen. Die Zeitungen, einst die wichtigste Nachrichtenbörse, sind längst aus dem Geschäft raus. Kreisblatt &amp; Co. befinden sich in einem wohl kaum noch zu stoppenden Abwärtstrend. Neue Auflagenzahlen liegen vor: Erneut wurde ein historischer Tiefstand erreicht.</p>
<p class="p1">Zum Kreisblatt: Der Verlag veröffentlicht die Auflagenzahlen nur noch zusammen mit den Verkaufszahlen der MTK-Ausgaben von Frankfurter Rundschau und FAZ/Rhein-Main. Gleichzeitig ist das Verbreitungsgebiet riesig: Zu den Auflagenzahlen aus dem Main-Taunus-Kreis werden die Verkäufe im Frankfurter Westen (Höchst, Zeilsheim, Griesheim, Nied …), im Rheingau-Taunus-Kreis sowie in den Landeshauptstädten Wiesbaden und Mainz hinzugerechnet.</p>
<figure id="attachment_39559" aria-describedby="caption-attachment-39559" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39559 size-full" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3.jpg" alt="Kreisblatt3" width="640" height="456" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreisblatt3-300x214.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-39559" class="wp-caption-text">Das Werbeschild des Kreisblatts an der Häuserzeile am Untertorplatz. Die einst großzügigen Räumlichkeiten der Zeitung sind inzwischen stark geschrumpft.</figcaption></figure>
<p class="p1">Das kommt dabei heraus: Im zweiten Quartal hatten die drei Zeitungen zusammen nur noch 15.888 Abonnenten. Das sind 7,7 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.</p>
<p class="p1">Auch der Einzelverkauf (in Geschäften, Tankstellen&#8230;) ist weiter eingebrochen &#8211; von 1.153 auf 986 Exemplare, was einem Minus von 14,5 Prozent entspricht.</p>
<p class="p1">Das ganze Ausmaß des Kreisblatt-Elends wird noch deutlicher, wenn wir die aktuellen Zahlen mit denen von vor fünf Jahren vergleichen. Nahezu ein Drittel der Abonnenten ging verloren (30,05 Prozent). Der Einzelverkauf hat sich sogar fast halbiert – er brach um 41 Prozent ein.</p>
<p class="p1">Ähnlich sieht es bei der Hofheimer Zeitung aus. Sie hat jetzt nur noch 1.131 Abonnenten. Im Vergleich zum Vorjahr waren es noch 1 266, was einem Verlust von 10,66 Prozent entspricht.</p>
<p class="p1">Besonders bitter ist das Ergebnis beim Einzelverkauf in Geschäften und Tankstellen: Gerade einmal 214 Exemplare wurden verkauft, im Jahr davor waren es noch 294 – ein Rückgang um 27 Prozent.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Hört sich gut an: Hofheimer gehören zu den Spitzenverdienern</h2>				</div>
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									<p><!-- /wp:heading --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Zum Abschluss noch eine gute Nachricht &#8211; entdeckt in der <a href="https://www.zeit.de/arbeit/2025-07/gehaltsvergleich-gemeinden-deutschland-gehaelter-gehaltssteigerungen" target="_blank" rel="noopener">„Zeit“</a>: Die Hofheimerinnen und Hofheimer nehmen auf der deutschlandweiten Lohnliste einen Spitzenplatz ein. Die Wochenzeitung hat die Daten von 4.240 Kommunen von der Bundesagentur für Arbeit erhalten und ausgewertet.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>In nur 33 Städten und Gemeinden sind die Gehälter höher als in Hofheim. Das heißt auch: In 4.206 Kommunen sind die Gehälter geringer.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Hessenweit kommt Hofheim auf Platz Rang 5 von 407 ausgewerteten Gemeinden.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Auch im Vergleich mit Gemeinden aus der Umgebung nimmt Hofheim den Spitzenplatz ein. In der Kreisstadt liegt das mittlere Monatsgehalt bei 5.234 Euro. Es folgen Eppstein mit 5.184 Euro, Kelkheim mit 5.107 Euro, Kriftel mit 5.022 Euro, Hochheim mit 4.687 Euro, Hattersheim mit 4.578  Euro und Flörsheim mit 4.512  Euro.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Laut „Zeit“ liegt Hofheim auch höher als Frankfurt (4.847 Euro) und Wiesbaden (4.367 Euro).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Geringverdienende, deren Gehälter zu den untersten 20 Prozent in Hofheim am Taunus gehören, bekommen höchstens 3.399 Euro brutto monatlich. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die obersten 20 Prozent der Verdiener erhalten dagegen mindestens 7.550 Euro – und damit rund 2,2-mal so viel wie die Menschen in Hofheim, die besonders schlecht bezahlt werden.</p>								</div>
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			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>3x Hofheim exklusiv: Vogt-Verfügung, CDU übt Wahlkampf &#8211; und Kriftel amüsiert sich</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/07/14/hofheim-verfuegung-cdu-kriftel/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2025/07/14/hofheim-verfuegung-cdu-kriftel/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Fries Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Latsch Johannes]]></category>
		<category><![CDATA[Schultze Wilhelm]]></category>
		<category><![CDATA[Thaler Armin]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei neue Geschichten gibt es - drei Nachrichten, die Sie garantiert noch nicht kennen: Es geht um die einst geheime Rathaus-Verfügung von Noch-Bürgermeister Vogt, die er nun überarbeiten muss, wenigstens ein bisschen. Seine Partei, die CDU, versucht derweil beim Wallauer Gewerbegebiet zu punkten - schließlich drohen bald Kommunalwahlen. Und wir erzählen eine neue Klamotte aus dem Hofem-Schlofem-Rathaus, die in Kriftel für großes Amüsement sorgte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Drei neue Geschichten gibt es &#8211; drei Nachrichten, die Sie garantiert noch nicht kennen: Es geht um die einst geheime Rathaus-Verfügung von Noch-Bürgermeister Vogt, die er nun überarbeiten muss, wenigstens ein bisschen. Seine Partei, die CDU, versucht derweil beim Wallauer Gewerbegebiet zu punkten &#8211; schließlich drohen bald Kommunalwahlen. Und wir erzählen eine neue Klamotte aus dem Hofem-Schlofem-Rathaus, die in Kriftel für großes Amüsement sorgte.</strong></p>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Vogt muss Verfügung überarbeiten &#8211; irgendwie, ein bisschen</h2>



<p>An diesem einen Blatt Papier wird <strong>Christian Vogt (CDU)</strong> noch lange zu knabbern haben. Im Mai 2022 unterzeichnete er als Bürgermeister der Kreisstadt auf einer DIN-A4-Seite eine Verfügung, von der außerhalb der Verwaltung niemand erfahren sollte. Er ernannte damit seinen engsten Vertrauten zu einer Art zweitem Bürgermeister. Der Hattersheimer Marc Schlüter sollte fortan gegenüber allen(!) Führungskräften im Rathaus weisungsbefugt sein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="484" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504.jpg" alt="Hofheim" class="wp-image-55361" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Vogt-und-Schlueter-202504-300x227.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bürgermeister Christian Vogt mit Marc Schlüter, den er per Verfügung zu einer Art zweiten Bürgermeister von Hofheim gemacht hat. (Foto: Stadt Hofheim)</figcaption></figure>
</div>


<p>Vogts behördliche Anordnung wurde dem Hofheim/Kriftel-Newsletter übermittelt, der darüber Mitte März dieses Jahres <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/25/vogt-enteiert-dezernenten/">berichtete</a>. Große Aufregung im Städtchen! Wenig später verlor Vogt die <a href="https://hk-newsletter.de/2025/03/30/buergermeister-schultze/">Bürgermeisterwahl</a> &#8211; ausgerechnet gegen den erst 29-jährigen <strong>Wilhelm Schultze</strong>. Den Schock darüber, erzählen sie im Rathaus, habe er bis heute nicht vollständig verarbeitet.</p>



<p>Die Kommunalaufsicht in der <a href="http://mtk.org" target="_blank" rel="noopener">Kreisverwaltung</a> kündigte damals an, die Verfügung prüfen zu wollen. Wobei man wissen muss: <strong>Landrat Michael Cyriax </strong>ist ein strammer CDU-Mann, und er gilt als gut befreundet mit Vogt. Dass seine Behörde die umstrittene Verfügung besonders streng unter die Lupe nehmen würde, war nicht zu erwarten &#8211; zumal Vogts Amtszeit in wenigen Wochen endet.</p>



<p>Wir haben jetzt nachgefragt, was die Prüfung ergeben hat. Die Reaktion des Landratsamts fiel ungewöhnlich wortkarg aus, Pressesprecher <strong>Latsch</strong> schickte vier dürre Sätze:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><em>Die Kommunalaufsicht hat die Verfügung als Ganzes nicht beanstandet.</em></li>



<li><em>Der Büroleiter vertritt den Bürgermeister im internen Verwaltungsbetrieb.</em></li>



<li><em>Hiervon unberührt bleiben die in der HGO verankerten Rechte des Ersten Stadtrats (und nachgeordnet dessen Vertretungen) und des Bürgermeisters.</em></li>



<li><em>Die Kommunalaufsicht hat die Stadt gebeten, das zur Vermeidung von Missverständnissen klarzustellen und die Verfügung in diesem Punkt zu überarbeiten.&nbsp;</em></li>
</ol>



<p>Wir haben diese Sätze einem ausgewiesenen Verwaltungsexperten vorgelegt. Wir dokumentieren hier im Wortlaut, was der Jurist, der auch viele Jahre als Bürgermeister tätig war, dazu schrieb:</p>



<p><em>„Der Landrat nimmt die Rechtsaufsicht über die Stadt Hofheim wahr, deshalb sollte eine klare, unzweideutige und umfassende Rechtsauskunft erfolgen. Doch die Mitteilung aus dem Kreishaus ist sehr vage, vieldeutig und offensichtlich unvollständig.</em></p>



<p><em>Was ist damit gemeint, dass die Kommunalaufsicht „die Verfügung als Ganzes nicht beanstandet“? Was konkret hat sie denn beanstandet &#8211; und was nicht?</em></p>



<p><em>Die weiteren Aussagen sind widersprüchlich und mit den verbindlichen Bestimmungen des hessischen Kommunalrechts nicht im Einklang.</em></p>



<p><em>Nach <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP70" target="_blank" rel="noopener">§ 70 Abs. 1 S. 2 der Hessischen Gemeindeordnung</a> (HGO) „leitet und beaufsichtigt“ der Bürgermeister „den Geschäftsgang der gesamten Verwaltung“. Er ist der Chef im Rathaus, und diese starke Stellung wird von der Direktwahl des Bürgermeisters, also seine unmittelbare Legitimation durch die Bürgerinnen und Bürger getragen.</em></p>



<p><em>Weil die Verwaltungsleitung so bedeutsam ist, regelt das Gesetz ebenso die Vertretung des Bürgermeisters klar und streng: Diese Vertretung obliegt dem Ersten Beigeordneten als Allgemeinen Vertreter (<a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP47" target="_blank" rel="noopener">§ 47 S. 1 HGO</a>). Und weil die Chef-Position und dementsprechend die Stellvertretung von so zentraler Bedeutung sind &#8211; sie sind im besten Sinne „mächtig“ -, bestimmt die Stadtverordnetenversammlung als kommunale Volksvertretung, wer als Allgemeiner Vertreter die Geschäfte im Rathaus leitet und beaufsichtigt, wenn der Bürgermeister diese Aufgabe nicht wahrnehmen kann.</em></p>



<p><em>Den Begriff eines „internen Verwaltungsbetriebs“, den die Kommunalaufsicht nun aus der fragwürdigen Verfügung des Bürgermeisters übernimmt, kennt das hessische Kommunalrecht nicht. Was soll damit gemeint sein? Nur der Allgemeine Vertreter ist vom Gesetz bestimmt und wird von den Stadtverordneten legitimiert, für den Bürgermeister im Falle der Verhinderung stellvertretend tätig zu werden. Dies betrifft nach § 70 Abs. 1 S. 2 HGO ausdrücklich die gesamte Verwaltung, es ist eine umfassende Kompetenz und Verantwortung.“</em></p>



<p>Wir lernen: Einen <em>„internen Verwaltungsbetrieb“</em>, von dem Vogt in seiner Verfügung schreibt, gibt es gar nicht, zumindest sieht das Gesetz ihn nicht vor. Wir haben deshalb noch einmal im Landratsamt nachgefragt, was damit gemeint ist. Wir dachten, der <a href="https://www.mtk.org/Dezernat-I-804.htm" target="_blank" rel="noopener">CDU-Landrat</a> könnte uns den Begriff <em>&#8222;Interner Verwaltungsbetrieb&#8220; </em>bestimmt schnell erklären, zumal er ihn jetzt selbst benutzt.</p>



<p>Aber da haben wir wohl einen sehr empfindlichen Punkt getroffen! <strong>Herr Latsch</strong>, der Sprecher der Kreisbehörde, reagierte regelrecht angezickt. Kurz angebunden und ohne jegliche Bereitschaft zur Erklärung teilte er mit:</p>



<p><em>„Der Landrat als Kommunalaufsicht hat das Nötige gesagt und seiner Auskunft nichts hinzuzufügen.“</em></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Giga-Halle in Wallau: CDU versucht, die Wähler wohlgelaunt zu stimmen</h2>



<p><a href="https://hk-newsletter.de/2025/06/14/giga-halle-in-wallau/">Die geplante Giga-Halle</a> in Wallau beunruhigt Hofheimer Kommunalpolitiker. Einige sind besorgt, da für den Bau mehr als 100.000 Quadratmeter bester Ackerboden planiert werden sollen. </p>



<p>Andere befürchten, dass eine solche Riesenhalle täglich von unzähligen Lastwagen angefahren werden wird. Das könnte für die Menschen in Wallau wie in Diedenbergen zu einer unerträglichen Belastung werden.</p>



<p>Wieder andere plagen ganz andere Befürchtungen. CDU-Bürgermeister Christian Vogt hatte unweit von Wallau entfernt das Gewerbegebiet &#8222;In der Lach&#8220; in Diedenbergen durchgesetzt &#8211; mit der Begründung, die Eigentümer bereits ausgewiesener Gewerbeflächen in Wallau wollten ihre Grundstücke nicht verkaufen. Nur wenige Monate später meldete dann ein Investor aus Frankfurt, er habe sich das gesamte Gebiet gesichert. Er legte sogar <a href="https://hk-newsletter.de/2025/06/24/wallau-halle-im-detail/">ziemlich konkrete Pläne</a> für einen Hallenneubau vor.</p>



<p>Hat der Bürgermeister die Bürgerinnen und Bürger getäuscht? Und wie steht die Stadtpolitik und insbesonder die CDU jetzt da ?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="723" height="461" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg" alt="Wallau Ost II und In der Lach" class="wp-image-57664" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach.jpg 723w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/06/Wallau-Ost-II-und-In-der-Lach-300x191.jpg 300w" sizes="(max-width: 723px) 100vw, 723px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Erst hieß es, Hofheim benötige dringend Gewerbeflächen &#8211; deshalb wurde das Gebiet &#8222;In der Lach&#8220; in Diedenbergen neu ausgewiesen. Kurz danach kam heraus: Wallau Ost III, nur 500 Meter Luftlinie entfernt, steht doch zur Verfügung.</figcaption></figure>
</div>


<p>Inzwischen treiben die Pläne für Wallau Ost III einigen Partei-Funktionären kalten Angstschweiß auf die Stirn. Prinzipiell hat man nichts gegen ein weiteres Gewerbegebiet und auch nichts gegen eine Giga-Halle. Aber in sechs Monaten sind <a href="https://innen.hessen.de/presse/wahltag-fuer-die-kommunalwahlen-2026" target="_blank" rel="noopener">Kommunalwahlen</a>! Und schon die Bürgermeisterwahl hat gezeigt, dass sich die Wähler von der CDU abwenden. Die Wallau-Pläne könnten diesen Trend noch verstärken.</p>



<p>Was jetzt tun?</p>



<p>Die Hofheimer CDU, die seit der Vertreibung aus dem Rathaus-Chefzimmer wie von schweren Depressionen geplagt wirkt, versucht, mit einem Trick das Wohlwollen der Bürger zu gewinnen. Fraktionschef <strong>Michael Henninger</strong> und sein Stellvertreter <strong>Armin Thaler</strong> haben eine Anfrage eingereicht: Der Magistrat soll Auskunft darüber geben, welche Gewerbesteuereinnahmen durch die geplante Giga-Halle zu erwarten sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/CDU-zu-Wallau-Ost-III.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="284" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim.jpg" alt="Standesamt Kriftel Hofheim" class="wp-image-59157" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim.jpg 284w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-Hofheim-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der CDU-Antrag: Mit einem Klick aufs Bild kann er als PDF heruntergeladen werden.</figcaption></figure>
</div>


<p>Im umständlichen Polit-Kauderwelsch klingt das so: <em>„Angesichts der aktuellen kolportierten Investitionssumme von ca. 125 Millionen Euro für die Flächen des Gewerbegebiets Wallau bitten wir um eine grobe prognostische Einschätzung der zu erwartenden Grundsteuereinnahmen für die Stadt Hofheim, die sich aus dieser Entwicklung ergeben könnten.“</em></p>



<p>Dieser Satz ist aus zwei Gründen merkwürdig. Warum spricht die CDU von einer <em>„kolportierten Investitionssumme“</em>? Kolportieren bedeutet ungesicherte und womöglich unzutreffende Informationen zu verbreiten. Hält die CDU den Investor etwa für nicht glaubwürdig?</p>



<p>Sodann weiß heute niemand, welche Unternehmen eines Tages in die Halle einziehen werden. Die Bitte nach einer<em> „groben prognostischen Einschätzung der zu erwartenden Grundsteuereinnahmen</em>” klingt deshalb wie eine Aufforderung zur Kaffeesatzleserei.</p>



<p><em>„Wir bitten um Beantwortung dieser Anfrage, um eine fundierte politische Diskussion und Entscheidungsfindung innerhalb der Fraktion und der städtischen Gremien zu ermöglichen“</em>, schreibt die CDU in ihrer Anfrage.</p>



<p>Ob Bürgermeister Vogt sich in seiner letzten Sitzung &#8211; sie findet Anfang September statt &#8211; zu der CDU-Frage noch eine Antwort ausdenkt? Wird er gar fette Einnahmen versprechen, um potentielle Wähler seiner Partei wieder wohlgesonnen zu stimmen?</p>



<p>Zu verlieren hat er ja nichts mehr.&nbsp;</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" style="font-size:28px">Hofem-Schlofem-Rathaus: Schulden der Krifteler jahrelang vergessen</h2>



<p>Und dann gibt es noch diese kleine Geschichte, die wir durch Zufall in der Lokalpresse entdeckt haben. Klein und unauffällig stand sie dort, als solle es niemand mitkriegen: Kriftel hat Schulden bei Hofheim – und niemand hat es bemerkt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="451" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg" alt="Kriftel Ortsschild" class="wp-image-59204" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Kriftel-Ortsschild-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>Die kleine Gemeinde hatte vor etwas mehr als zehn Jahren mit der großen Kreisstadt eine sogenannte &#8222;interkommunale Zusammenarbeit&#8220; vereinbart: Die Aufgaben des Standesamts sollten von Mitarbeitern des Hofheimer Rathauses wahrgenommen werden. Im Gegenzug wollten die Krifteler den Hofheimern jährlich 2,45 Euro pro Einwohner zahlen.</p>



<p>Eine klassische Win-win-Situation: Die Hofheimer Verwaltung konnte jedes Jahr ein hübsches Sümmchen für die Stadtkasse einstreichen. Und die Krifteler freuten sich, weil sie einen erklecklichen Betrag bei ihren Personalkosten einsparen konnten.</p>



<p>Alle waren zufrieden, all die Jahre.&nbsp;</p>



<p>Nun heißt die Stadtverwaltung in Hofheim nicht umsonst „Hofem Schlofem“: Hier hatte man in den letzten Jahren total vergessen, eine Rechnung an die Nachbargemeinde zu schicken &#8211; zuständig für Finanzen: das Dezernat von <strong>Bürgermeister Christian Vogt.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/2012-Standesamtsbezirk.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="284" height="400" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012.jpg" alt="Standesamt Kriftel 2012" class="wp-image-59169" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012.jpg 284w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/Standesamt-Kriftel-2012-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im Internet gefunden: So wurde die Kooperation mit Kriftel vorbereitet. Ein Klick auf das Bild öffnet die Magistratsvorlage aus dem Jahr 2012.</figcaption></figure>
</div>


<p>Ob die Krifteler das nicht gemerkt haben oder einfach nur die Füße still hielten, wollen wir hier nicht hinterfragen. Im Hofheimer Rathaus sind sie irgendwann dann doch wieder aufgewacht. Und mit Datum vom 3. Juni dieses Jahres verlangten sie vom Rathaus Kriftel eine Nachzahlung für die Jahre 2022 bis 2024. In Summe: genau 66.588 Euro.</p>



<p>So viel Geld haben die Krifteler natürlich nicht einfach so herumliegen. Die Verwaltung musste sich extra eine „überplanmäßige Aufwendung“ vom Gemeindeparlament genehmigen lassen. Das geschah auch ohne größere Diskussionen, na klar, man wollte es sich mit dem großen Nachbarn nicht verscherzen.</p>



<p>Da stimmt doch einiges nicht, werden Sie als aufmerksamer Leser jetzt bestimmt sagen. In Kriftel leben inzwischen über 11.000 Menschen &#8211; bei 2,45 Euro pro Einwohner müsste Hofheim demnach jedes Jahr über 27.000 Euro bekommen! Und was ist mit der Rechnung für das Jahr 2025? Die Hofheimer könnten das Geld doch am besten gleich einfordern, bevor sie es wieder vergessen…</p>



<p>Beides richtig! Fangen wir mit dem Preis an, das ist schon etwas nebulös. 2012 schlug der Hofheimer Magistrat den Stadtverordneten 2,45 Euro vor (nachzulesen <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/07/2012-Standesamtsbezirk.pdf">hier</a>): Das wurde genehmigt! Heute spricht der Krifteler Bürgermeister von 2 Euro. Wie es zu dieser Preissenkung kam? Unklar! In den öffentlich zugänglichen Internet-Archiven beider Rathäuser finden sich dazu keine Angaben.</p>



<p>Das Geld für 2025 muss natürlich noch gezahlt werden. Weil der Hofheime Bürgermeister ein netter Mensch ist, wollte er die Krifteler nicht übermäßig belasten. Er erklärte sich bereit, dass die Rechnung für 2025 erst im nächsten Jahr fällig wird.&nbsp;</p>



<p>Angesichts dieser großmütigen Geste dürfte man in der Kreisstadt mit leichter Verbitterung zur Kenntnis genommen haben, dass der stellvertretende Vorsitzende der Krifteler CDU-Fraktion gesagt hat &#8211; und das auch noch öffentlich! -, dass die Schuld für das finanzielle Durcheinander <em>„nicht unbedingt bei uns</em>“ liege. Und dann fügte er noch hinzu: Hofheims Verwaltung bekleckere sich ja allgemein nicht unbedingt mit Ruhm&#8230;</p>



<p>Das war ganz schön fies! Dem Mann sei versichert:</p>



<p>Es wird alles besser! Schon bald, ab September <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Polizei gesteht: Kriminalstatistiken waren falsch &#8211; 5.000 Straftaten fehlten</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/03/17/kriminalstatistik-2024-straftaten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 16:11:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Egert Urban]]></category>
		<category><![CDATA[König Stefanie]]></category>
		<category><![CDATA[Stewen Dr. Susanne]]></category>
		<category><![CDATA[Wollmann Jens]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich liegt die Wahrheit auf dem Tisch: Polizei und Politik haben jahrelang falsche Zahlen in der offiziellen Kriminalstatistik veröffentlicht - unter anderem für den Main-Taunus-Kreis und damit auch für Hofheim. Jetzt hat das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden ein umfassendes Geständnis abgelegt: Die Zahl der Straftaten wurde in den letzten Jahren zu niedrig angegeben, die Aufklärungsquote dagegen zu hoch. Politiker und Polizeiführung ließen sich dafür feiern - und nun?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong><br />Endlich liegt die Wahrheit auf dem Tisch: Polizei und Politik haben jahrelang falsche Zahlen in der offiziellen Kriminalstatistik veröffentlicht &#8211; unter anderem für den Main-Taunus-Kreis und damit auch für Hofheim. Jetzt hat das Polizeipräsidium Westhessen in Wiesbaden ein umfassendes Geständnis abgelegt: Die Zahl der Straftaten wurde in den letzten Jahren zu niedrig angegeben, die Aufklärungsquote dagegen zu hoch. Politiker und Polizeiführung haben sich dafür feiern lassen. Und jetzt?</strong></p>
</p>
<p>Ausgewiesene Sportfans erinnern sich bestimmt noch an <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Serhij_Bubka" target="_blank" rel="noopener">Sergej Bubka</a>: Der<strong> Stabhochspringer </strong>war einfach nicht zu schlagen. Hatte er alle Konkurrenten <strong>hinter sich gelassen</strong>, ließ er die Latte nur <strong>einen Zentimeter höher</strong> legen, sprang darüber &#8211; wieder ein <strong>neuer Weltrekord!</strong> Auf diese Weise stellte Bubka insgesamt <strong>35 Weltrekorde</strong> auf &#8211; und kassierte jedesmal <strong>dicke Prämien</strong>.</p>
</p>
<p>Bei der <strong>Vorstellung der Kriminalstatistik im Main-Taunus-Kreis</strong> lief&#8217;s ähnlich ab: Jahr für Jahr verkündeten <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> und der zuständige <strong>Kriminaldirektor der Polizeidirektion Hofheim</strong>, dass die Polizei <strong>mehr Straftaten aufgeklärt</strong> habe. Meist waren es nur ein paar Fälle mehr als im Vorjahr, aber es reichte: <strong>ein neuer Rekord!</strong> Gleichzeitig seien <strong>weniger Straftaten</strong> registriert worden, hieß es zudem, zwar nur ein paar weniger als im Vorjahr, aber egal:<strong> noch&#8217;n Rekord! </strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="444" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik2021-.jpg" alt="Kriminalstatistik2021" class="wp-image-54844" style="width:500px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik2021-.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik2021--300x208.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Landrat Michael Cyriax und Kriminaldirektor Urban Egert präsentierten 2022 ein dreifaches Rekordjahr bei der Polizei. Inzwischen bestehen Zweifel, dass die Zahlen korrekt waren. Foto: MTK</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Im Jahr 2022 ließen sich <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> und <strong>Kriminaldirektor Urban Egert</strong> für nie dagewesene Superzahlen feiern: <strong>Die</strong> <strong>Zahl der Straftaten</strong> sei weiter gesunken, verkündeten sie, <strong>die</strong> <strong>Aufklärungsquote</strong> sei so gut <em>&#8222;wie noch nie&#8220;</em>, und auch die Zahl der statistisch erfassten <strong>Straftaten pro 100.000 Einwohner</strong> sei <em>&#8222;auf das tiefste jemals erreichte Niveau&#8220; </em>gesunken.</p>
</p>
<p><em>&#8222;Dreifaches Rekordjahr bei der Polizei&#8220;</em>, jubilierte das <strong>Landratsamt </strong>per <a href="https://www.mtk.org/Dreifaches-Rekordjahr-bei-der-Polizei-10452.htm" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a>.</p>
</p>
<p>Cyriax kassierte viel Lob für eine <strong>erfolgreiche Sicherheitspolitik</strong> (ein Jahr später wurde er prompt <strong>wiedergewählt</strong>), Egert ging mit <strong>Schulterklopfen in den Ruhestand</strong> (Cyriax: <em>&#8222;Die erfolgreiche Arbeit der Polizei ist letztlich auch sein Verdienst.&#8220;</em>) &#8230;</p>
</p>
<p>&#8230; uns aber beschlich ein <strong>leises Misstrauen</strong>, <a href="https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/">wir schrieben</a>: <em>&#8222;Im Sport würde man sofort Doping mutmaßen, also die Nutzung unerlaubter Methoden zur Steigerung der Leistung. Hier drängt sich diese Frage auf: Können wir der Statistik, können wir den Zahlen unserer Polizei eigentlich noch Glauben schenken?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Jetzt steht fest: <strong>Unsere Zweifel</strong> waren mehr als berechtigt. Die Polizeibehörde hat <strong>ein umfassendes Geständnis</strong> abgelegt:</p>
</p>
<p><strong>Die Kriminalstatistiken der letzten Jahre mit all ihren schönen Rekorden waren offenbar Schmu! Die Zahlen waren falsch.</strong></p>
</p>
<p>Im offiziellen Behördendeutsch klingt das so: <em>&#8222;In der Vergangenheit wurden vermehrt Fälle festgestellt, bei denen keine PKS-Erfassung erfolgte.&#8220;</em> <strong>PKS</strong> ist die Abkürzung für <strong>Polizeiliche Kriminalstatistik</strong>:</p>
</p>
<p>Es gab demnach über Jahre hinweg <em>&#8222;vermehrt&#8220;</em> Straftaten, die von der Polizei <strong><span style="text-decoration: underline;">nicht</span> in die Statistik</strong> aufgenommen wurden. Wie konnte das passieren? Die Rede ist von einer <strong>Art technischer Fehler. </strong>Wörtlich heißt es:<em> &#8222;Bedauerlicherweise kam es in den Vorjahren zu einem Stau von – überwiegend ungeklärten – Vorgängen in einer elektronischen Schnittstelle.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Ein Stau in einer Schnittstelle,</strong> und das <strong>seit Jahren</strong>  &#8211; und <strong>niemand bei der Polizei</strong> will es bemerkt haben?</p>
</p>
<p>Das sollen wir jetzt so glauben?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Schlechte 24er-Bilanz: Mehr Straftaten, weniger Aufklärung</h2>
</p>
<p>Im Sport werden Rekorde, die auf <strong>nicht korrekte Weise</strong> erzielt wurden, sofort <strong>annulliert</strong> &#8211; auch rückwirkend. In der <strong>Politik</strong> und bei der <strong>Polizei</strong> macht man weiter <strong>wie immer</strong>:</p>
</p>
<p>Zu Beginn dieser Woche wurde in Wiesbaden die <strong>Kriminalstatistik 2024</strong> für das <a href="https://ppwh.polizei.hessen.de/Startseite/" target="_blank" rel="noopener">Polizeipräsidium Westhessen</a> vorgestellt. Der Einzugsbereich der Behörde umfasst neben dem <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> die Landeshauptstadt <strong>Wiesbaden</strong> sowie die Landkreise <strong>Hochtaunus</strong>, <strong>Limburg-Weilburg</strong> und <strong>Rheingau-Taunus</strong>.</p>
</p>
<p>Die Eckdaten der Kriminalstatistik sehen diesmal <strong>alles andere als gut</strong> aus: Während hessenweit die <strong>Gesamtkriminalität</strong> im letzten Jahr um <strong>2,3 Prozent zurückging</strong>, wird für Westhessen ein <strong>Anstieg um</strong> <strong>0,5 Prozent</strong> ausgewiesen.</p>
</p>
<p>Und während die <strong>Aufklärungsquote</strong> hessenweit bei<strong> 61,9 Prozent</strong> lag, rutschte sie in Westhessen auf <strong>55,4 Prozent</strong> ab.</p>
</p>
<p>Nach all den <strong>Rekord-Meldungen</strong> der letzten Jahre ist das ein <strong>Einbruch</strong>, der dringend nach einer Erklärung verlangt. Sie wurde auch gegeben, in Kurzform lautet sie:</p>
</p>
<p><strong>Die Polizei-Zahlen der letzten Jahre waren nicht korrekt.</strong></p>
</p>
<p>Wir reden hier übrigens <strong>nicht über ein paar Straftaten</strong>, die im Computersystem hängen geblieben sind. Es geht um<strong> mehr als 5.000 Fälle</strong>, die in den letzten Jahren <strong>statistisch nicht erfasst</strong> worden waren.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="376" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024.jpg" alt="Straftaten Kriminalstatistik 2024
" class="wp-image-54829" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Kriminalstatistik-2024-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Sie stellten die &#8211; hoffentlich ehrliche &#8211; Kriminalstatistik 2024 vor: Polizeivizepräsidentin Dr. Susanne Stewen (Mitte), Abteilungsdirektorin Stefanie König und der Leiter der Kriminaldirektion Jens Wollmann. (Foto: Polizeipräsidium Westhessen)</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Statistiken, die<strong> auf falschen Zahlen</strong> basieren, gelten gemeinhin als wertlos. Die alten Kriminalstatistiken gehörten demnach <strong>in den Schredder</strong>. Davon aber will man im <strong>Landespolizeipräsidium</strong> offenbar nichts wissen:</p>
</p>
<p>Die 5.000 Straftaten wurden einfach <strong>nachträglich</strong> in die Statistik 2024 aufgenommen, die &#8211; siehe oben &#8211; entsprechend <strong>schlecht aussieht</strong>, was die Polizei <strong>verklausuliert</strong> so formuliert: <em>&#8222;Hieraus resultiert ein – deliktisch und regional unterschiedlich ausgeprägter &#8211; statistischer Anstieg in den Fallzahlen bei gleichzeitigem Rückgang der Aufklärungsquote in diesem Jahr.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Immerhin zeigt man sich <strong>einsichtig</strong> und <strong>reumütig</strong>: <em>&#8222;Auch wenn es sich um eine rein statistische Thematik handelt, die keinerlei Auswirkungen auf die Strafverfolgung und somit die tatsächliche Sicherheit im Polizeipräsidium Westhessen hat, bedauern wir diesen Umstand sehr.&#8220; </em>So steht es in der aktuellen Kriminalstatistik. Und weiter: Man habe <em>&#8222;zahlreiche Maßnahmen ergriffen, damit solche statistischen Verzerrungen in der Zukunft nicht mehr vorkommen&#8220;</em>.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Main-Taunus-Kreis: 882 Straftaten wurden unterschlagen</h2>
</p>
<p>Betrachten wir an dieser Stelle die <strong>Zahlen für den</strong> <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> etwas genauer &#8211; und angesichts der statistischen &#8222;Umbuchungen&#8220; mit großer Vorsicht: Allein hier im Kreisgebiet waren in den letzten Jahren <strong>882 Straftaten </strong>nicht erfasst worden.</p>
</p>
<p>Die Statistik 2024 weist für das Kreisgebiet <strong>10.712 Straftate</strong>n aus &#8211; ein <strong>Plus von 3,8 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr. </p>
</p>
<p>Gleichzeitig ist die <strong>Aufklärungsquote</strong> abgerutscht: auf <strong>53,3 Prozent</strong>, ein <strong>Minus von 6,5 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr.&nbsp;</p>
</p>
<p>Unter normalen Umständen, also ohne die nachgemeldeten Fälle, könnte die Polizei für den Main-Taunus-Kreis eine <strong>Aufklärungsquote von 56,5 Prozent</strong> angeben. Auch das wäre kein Ruhmesblatt: <strong>Vor zehn Jahren</strong> lag die Aufklärungsquote bei <strong>57,5 Prozent</strong>, sie stieg dann von Jahr zu Jahr auf nahezu magische Weise an, bis sie <strong>im Triple-Rekord-Jahr 2021 fast 65 Prozent</strong> erreichte.&nbsp;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://ppwh.polizei.hessen.de/icc/ppwh/broker.jsp?uCon=9d4203d2-9a71-0781-8ddb-bc718d0f9f22&amp;uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/PPWH-Pressepapier-2024.jpg" alt="PPWH Pressepapier 2024" class="wp-image-54877" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/PPWH-Pressepapier-2024.jpg 450w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/PPWH-Pressepapier-2024-211x300.jpg 211w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Deckblatt der Kriminalstatistik 2024. Ein Klick aufs Bild führt Sie zu den Unterlagen des Polizeipräsidiums Westhessen.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Weitere ausgesuchte Daten aus dem Main-Taunus-Kreis an:</p>
</p>
<p><strong>1.186 Fälle von</strong> <strong>Sachbeschädigung </strong>wurden registriert. Aufklärungsquote: 21,1 Prozent (=250 Fälle).</p>
</p>
<p><strong>595 Fälle</strong> von <strong>&#8222;Diebstahl an Kraftfahrzeugen&#8220;</strong> wurden angezeigt. Aufgeklärt werden konnten nur 47 (7,9 Prozent).</p>
</p>
<p>Die <strong>Rauschgiftkriminalität</strong> stieg von 190 in 2023 auf<strong> 373 Fälle in 2024</strong>.</p>
</p>
<p><strong>320 Wohnungseinbrüche</strong> wurden angezeigt. Die Aufklärungsquote lag bei <strong>12,2 Prozent</strong>: Gerade mal jeder zehnte Einbrecher konnte gefasst werden.&nbsp;</p>
</p>
<p>Es gibt in der Westhessen-Statistik einen deutlichen Ausreißer, der erwartbar war: <strong>1.717 Fälle von Fahrraddiebstahl </strong><em>&#8222;unter erschwerten Umständen&#8220;</em> (also wenn das Fahrrad abgeschlossen oder fest versperrt war) wurden im Gebiet des Polizeipräsidiums registriert. Diese Zahl steigt seit Jahren kontinuierlich an: 2021 wuden <strong>950</strong> Fälle registriert, 2022 waren es <strong>1.250</strong>, 2023 bereits <strong>1.316</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>Allein im <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> wurden im letzten Jahr <strong>473 Fahrräder</strong> geklaut (2023: 336).</p>
</p>
<p>Gleichzeitig ist die<strong> gemeldete Schadenssumme</strong> geradezu explodiert, was angesichts der immer teurer werdenden Fahrräder nicht verwundert: Vor fünf Jahren lag der Schaden bei einer Million Euro, für das letzte Jahr wird er im Bereich Weshessen mit <strong>vier Millionen Euro </strong>beziffert. Die Polizei schreibt: <em>&#8222;Der Fahrraddiebstahl wird häufig dadurch begünstigt, dass auch hochwertige Fahrräder oftmals nur durch unzureichende Sicherungsmaßnahmen, mit kostengünstigen und einfach zu öffnenden Schlössern, gesichert werden.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Steigen wir noch tiefer in die Niederungen der Statistik, ist zu erkennen: <strong>Hofheim</strong> ist nach wie vor <strong>Spitzenreiter bei der &#8222;Kriminalitätsbelastung&#8220;</strong> im Kreisgebiet: <strong>1.920 Straftaten</strong> wurden im letzten Jahr gemeldet. Das sind im Schnitt <strong>fünf Straftaten pro Tag.</strong></p>
</p>
<p><strong>Bezogen auf 100.000 Einwohner</strong> liegt die Kreisstadt allerdings im <strong>Mittelfeld</strong>. Spitzenreiter bleibt <strong>Sulzbach</strong> mit fast 7.998 gemeldeten Straftaten, was auf das Main-Taunus-Zentrum und die vielen Ladendiebstähle zurückzuführen ist. Es folgen <strong>Eschborn</strong> (umgerechnet 6.909 Straftaten pro 100.000 Einwohner) und <strong>Flörsheim</strong> (4.781). An vierter Stelle im Kreis: <strong>Hofheim</strong> (4751).</p>
</p>
<p>Am sichersten lebt es sich übrigens in <strong>Eppstein</strong> (2.558) &#8211; vor <strong>Kelkheim</strong> (2.848) und <strong>Liederbach</strong> (2.876).</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
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		<title>Privatgeschäfte im &#8222;Chalet&#8220;? Magistrat weiß angeblich von nichts&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Gotta Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-Laupert Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Topaktuelle Nachrichten gibt es zur nachösterlichen Wochenmitte – Sie erfahren sie nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter: Der Magistrat verweigert den Stadtverordneten wichtige Informationen zum umstrittenen Weinstand "Chalet". Das Chinon-Center erfreut sich neuer Popularität: Einer der erfolgreichen deutschen Judo-Clubs zieht demnächst ein. Die Polizei-Statistik schmiert ab – ohne die Super-Zahlen von Landrat Cyriax wird das wohl nix mehr mit Rekorden. Und: Hofheims SPD-Stadtrat versucht uns behördliches Vollversagen als Erfolg zu verkaufen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Topaktuelle Nachrichten gibt es zur nachösterlichen Wochenmitte – Sie erfahren sie nur im Hofheim/Kriftel-Newsletter: Der Magistrat verweigert den Stadtverordneten wichtige Informationen zum umstrittenen Weinstand &#8222;Chalet&#8220;. Das Chinon-Center erfreut sich neuer Popularität: Einer der erfolgreichsten deutschen Judo-Clubs zieht demnächst ein. Die Polizei-Statistik schmiert ab: Ohne die Super-Zahlen von <strong>Landrat Cyriax</strong> wird das wohl nix mehr mit Rekorden. Und: Hofheims SPD-Stadtrat versucht, behördliches Vollversagen als Erfolg zu verkaufen.</strong></p>
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<p></p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Magistrat: Vertrag mit Vereinsring ist geheim</h2>
<p style="font-size:17px"><strong>Die Diskussion um die Holzhütte auf dem Untertorplatz – genannt &#8222;Chalet&#8220; – reißt nicht ab. Anfang dieses Jahres hatten drei Fraktionen im Stadtparlament 15 Fragen an den Magistrat geschickt. Mit erheblicher Verspätung wurden jetzt die Antworten gegeben – oder besser: Der Magistrat reagiert nur auf die Fragen, er verweigert zugleich die wichtigsten Antworten. Die geheimbündlerische Geschäftemacherei im Herzen der Altstadt unter dem Deckmantel der Vereinsförderung dürfte damit weitergehen.</strong></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217.jpg" alt="Chalet 20240217" class="wp-image-39171" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240217-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Stolz der Hofheimer: die historische Häuserzeile mit Türmchen. In der ollen Holzhütte davor werden undurchsichtige Geschäfte gemacht – mit dem Segen des Magistrats.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die Holzhütte gehört dem <strong>Vereinsring</strong>, und ursprünglich sollte sie der <strong>Förderung der Vereine</strong> dienen: Die sollten dort Weine <strong>ausschenken</strong> und mit dem Erlös <strong>ihre</strong> <strong>Vereinskasse</strong> <strong>aufbessern</strong> können.</p>
<p>Das war der Plan, er änderte sich schnell: Heute betreiben <strong>Vereins-Vorsitzender Wulf Baltruschat </strong>(ein Polizeibeamter) und sein <strong>Kassierer Sven Müller-Laupert</strong> (der Leiter der städtischen Musikschule) recht undurchsichtige Geschäfte im und mit dem &#8222;Chalet&#8220;. Auskünfte dazu verweigern sie: Auf Fragen geben sie einfach <strong>keine Antworten</strong>.</p>
<p><strong>Hochgekocht</strong> war das Thema im letzten Jahr: In städtischen Gremien hatten es Stadtverordnete &#8222;gewagt&#8220;, <strong>leise Kritik am Standort</strong> der etwas heruntergekommenen Holzhütte mitten in der Altstadt zu üben. Baltruschat reagierte <strong>sofort</strong> <strong>konfrontativ</strong>: Der Mann, der als <strong>CDU-Stadtrat dem Magistrat</strong> angehört, schickte einer Stadtverordneten erst <strong>Drohmails</strong> und erstattete dann <strong>Strafanzeige</strong> gegen sie bei der Polizei (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">hier</a>).</p>
<p>Baltruschat wollte offensichtlich <strong>ein Exempel statuieren:</strong> Um männliche <strong>Stadtverordnete</strong>, die Kritik geübt hatten, machte er einen Bogen. Er nahm sich nur <strong>die Frau </strong>vor, <strong>Tanja Lindenthal</strong> von der Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;.</p>
<p>Dass ein <strong>CDU-Stadtrat </strong>versucht, eine engagierte Lokalpolitikerin <strong>an der freien Meinungsäußerung zu hindern</strong>, dürfte ein einmaliger Vorgang<strong> in der Geschichte der Kreisstadt</strong> sein. Dass <strong>Hofheims</strong> <strong>Stadtführung</strong> – beispielsweise Baltruschats Parteifreund<strong> Bürgermeister Christian Vogt </strong>– mäßigend eingeschritten sein soll: Das wurde <strong>nie</strong> <strong>bekannt</strong>.</p>
<p><strong>Im Gegenteil: </strong>Der Fragenkatalog der drei Fraktionen – die <strong>Grünen</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim</strong> und die <strong>Linken</strong> hatten ihn eingereicht –, mit dem <strong>Licht in die unduchsichtige Geschäftsmacherei </strong>gebracht werden sollte, wurde im Rathaus erst einmal <strong>beiseite</strong> <strong>gelegt</strong>. Dabei ist die&nbsp;Geschäftsordnung <strong>unmissverständlich</strong>:<em> &#8222;Die Beantwortung von Anfragen soll innerhalb von vier bis sechs Wochen erfolgen.&#8220;</em></p>
<p>Demnach hätten die Antworten<strong> spätestens Anfang März</strong> vorliegen müssen.</p>
<p>Doch <strong>Hofheims Stadtspitze</strong> hat <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/12/magistrat-buergervertreter/">bekanntlich</a> sehr eigene Vorstellungen davon, wie mit&nbsp; <strong>Stadtverordneten</strong> umzugehen ist. Tage und Wochen vergingen – <strong>Antworten gab&#8217;s keine</strong>. Erst jetzt wurden sie vorgelegt, und wieder ist zu <strong>erkennen</strong>: Die Bereitschaft, <strong>berechtigte Kritik </strong>aufzunehmen und zu diskutieren und so einen <strong>Konflikt in der Stadtgesellschaft</strong> zu lösen, ist nicht vorhanden.</p>
<p>Im Gegenteil: <strong>Informationen zum &#8222;Chalet&#8220; </strong>werden weiterhin im Rathaus gebunkert. <strong>Geheimhaltung</strong> <strong>wird</strong> <strong>proklamiert</strong>: angeblich unumgänglich.</p>
<p>Wirklich wahr?</p>
<p>Wir <strong>dokumentieren</strong> hier die 15 Fragen – und veröffentlichen dazu die&nbsp; <strong>Antworten</strong> <strong>des</strong> <strong>Magistrats</strong>. Dazu stellen wir, als Ergänzung, einige <strong>Informationen</strong>, die wir vor einigen Wochen auf unsere Fragen zum &#8222;Chalet&#8220; von der <strong>Rathaus-Pressestelle</strong> bekommen haben.</p>
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<div class="epyt-video-wrapper"><iframe  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_81148"  width="640" height="450"  data-origwidth="640" data-origheight="450" src="https://www.youtube.com/embed/LjBP8PaoIG0?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=de&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gunter von der Langenhainer Kleinkunstbühne <a href="https://www.theatersonnendeck.de/" target="_blank" rel="noopener">Theater Sonnendeck</a> drehte kürzlich ein Witz-Video vor der Holzbude auf dem Unterto</em>r<em>platz.</em></figcaption></figure>
<p><strong>Frage 1: Welche Verträge bestehen zwischen dem Vereinsring und der Stadt Hofheim über welche Nutzung?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Es besteht ein Gestattungsvertrag zwischen dem Vereinsring Hofheim am Taunus und der Kreisstadt Hofheim am Taunus aus den Jahren 2019/2020. Die Stadt gestattet dem Vereinsring auf einer Teilfläche „Am Untertor“ die Errichtung und den Betrieb eines Weinprobierstandes (Holzhütte).</em></p>
<p><strong style="font-weight: bold;">Frage 2:</strong> <strong>Wie ist der Inhalt und wie sind die finanziellen Auswirkungen auf die Stadt geregelt?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Vertragsinhalte werden grundsätzlich nicht offengelegt.</em></p>
<p><strong>Frage 3: Wer zahlt Wasser und Strom für das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Die Kosten für Wasser und Strom werden durch den Vereinsring pauschal gegenüber der Kreisstadt Hofheim am Taunus erstattet.</em></p>
<p><strong>Ergänzung: </strong>Gegenüber dem Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte der Magistrat mitgeteilt: <em>&#8222;Für Wasser und Strom muss der Vereinsring eine Pauschale von jährlich 360 Euro zahlen.&#8220;</em></p>
<p><strong>Frage 4: Wird das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;&nbsp;ausschließlich zur Vereinsförderung genutzt?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Grundlage des Vertrags mit dem Vereinsring ist die Weitergabe an Vereine des Vereinsrings zum Ziele der Vereinsförderung.</em></p>
<p><strong>Frage 5: Wenn nein, welche vertraglichen Regelungen gibt es hierzu?</strong></p>
<p><strong>Antwort:</strong> <em>Die vertraglichen Regelungen zwischen dem Vereinsring und Dritten sind dem Magistrat nicht bekannt.</em></p>
<p><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten gefragt: An etlichen Wochenenden wird der Weinstand geschäftlich betrieben. Entspricht dieses Vorgehen den „Genehmigungsbedingungen“ bzw. wie steht der Magistrat zu einer solchen Nutzung des „Chalets&#8220;? <strong>Die Antwort aus dem Rathaus: </strong><em>&#8222;Vertragliche Regelungen zur Vergabe des Weinstands gibt es bis auf die folgende Festsetzung keine. ,Der Gestattungsnehmer ist befugt, die in Anspruch genommene Fläche ganz oder teilweise an Dritte zur Nutzung zu überlassen, die Verkehrssicherungspflicht obliegt ihm gleichwohl.</em>’”</p>
<p><strong>Frage 6: Erteilt bei gewerblicher oder privater Nutzung die Stadt Hofheim jeweils eine Genehmigung des abweichenden Nutzungszwecks (außerhalb der Vereine)?</strong></p>
<p><strong>Antwort:</strong> <em>Nein.</em></p>
<p><strong>Frage 7: Werden, wenn es eine gewerbliche oder private Nutzung geben sollte, die Satzungen (Marktgebühren, Sondernutzung…) eingehalten?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Der Nutzungszweck ist für die Anwendung der Satzungen unerheblich.</em></p>
<p><strong>Frage 8: Sollte es eine gewerbliche Nutzung geben: Wie wurden die Hofheimer Gastronomen in die Abwicklung und Nutzung eingebunden?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>
<p><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten in einer Frage an den Magistrat darauf hingewiesen, dass Gastronomen einen dauerhaften Weinstand kritisch sehen. <strong>Die Antwort aus dem Rathaus: </strong>&#8222;<em>Wie bei anderen Aktionen in der Innenstadt, sieht der Magistrat auch den Weinstand als Belebung der Besucher-Frequenz im Stadtkern. Davon profitieren am Ende alle Akteure.&#8220;</em></p>
<p><strong>Frage 9: Wie erfolgt die Abwicklung mit der Musikschule und welche Verträge gibt es hier bei der Nutzung?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Die vertraglichen Regelungen zwischen dem Vereinsring und Dritten sind dem Magistrat nicht bekannt.</em></p>
<p><strong>Ergänzung: </strong>Wir hatten in einer Frage an den Magistrat darauf hingewiesen, dass die Aktivitäten im &#8222;Chalet&#8220; (also auch die Privatgeschäfte) über die Webseite der städtischen Musikschule gesteuert werden. Ob im Gegenzug die Musikschule von den &#8222;Chalet&#8220;-Einnahmen profitiere? wollten wir wissen. <strong>Die Antwort aus dem Rathaus:</strong> <em>&#8222;Fragen zur gemeinsamen Nutzung eines Buchungssystems durch Musikschule und Vereinsring kann der Magistrat mangels Zuständigkeit nicht beantworten.&#8220;</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="573" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule.jpg" alt="Musikschule" class="wp-image-41077" style="width:639px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule-300x215.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Musikschule-768x550.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Foto wurde uns von einem Leser geschickt. Er schrieb dazu: <em>&#8222;Gesehen an der Musikschule: Dort hängt ein Plakat, mit dem der Förderverein der Musikschule neue Mitglieder und damit neue Einnahmen sucht. Effektiver wäre es doch, wenn der Verein im &#8222;Chalet&#8220; Wein verkaufen würde. Dann würde er an nur einem Wochenende ein paar Tausend Euro einnehmen. Nur müssten die private Geschäftemacher an einem solchen Wochenende mal verzichten ;-)&#8220;</em></figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Frage 10: Die Nutzung des&nbsp;&#8222;Chalets&#8220;&nbsp;ist in Teilen gerade an Markttagen bereits vorbelegt. Wer legt diese Vorbelegung, an denen Vereine nicht buchen können, fest? Und wer profitiert in welchem Umfang finanziell an diesen Tagen (100%Vereine?)?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>
<p><strong>Frage 11: Wer haftet bei Unfällen rund ums&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;? Wie ist z.B. hier die Dauernutzung des Kühlwagens geregelt? Stolpern über den Zuweg…</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Der Stellplatz des Kühlwagens ist im Gestattungsvertrag geregelt. Die Verkehrssicherungspflichten obliegen dem Vereinsring Hofheim.</em></p>
<p><strong>Frage 12: Wer zahlt die geplante Verlegung der Zuleitungen unter die Gehwegplatten?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Wenn der Anfragesteller den Beschluss des Ortsbeirats Kernstadt meint, kann berichtet werden, vorbehaltlich weiterer Beschlüsse zu alternativen Standorten, dass die Kosten aufgeteilt werden. Der Ortsbeirat Kernstadt beteiligt sich im Rahmen seines Ortsbeiratsbudgets mit 1.000 Euro ebenso der Vereinsring Hofheim mit 4.000 Euro und die Kreisstadt Hofheim am Taunus. Der Vereinsring ist bereit, mehr als zwei Drittel der Kosten der Gesamtmaßnahme zu übernehmen.</em></p>
<p><strong>KORREKTUR: </strong>Anders als der Magistrat hier schreibt, hat der Ortsbeirat Kernstadt in seiner Sitzung im November letzten Jahres beschlossen: Die unterirdische Verlegung der Leitung für das &#8222;Chalet&#8220; wird <strong>mit 500 Euro</strong> (nicht mit 1000 Euro) bezuschusst.</p>
<p><strong>Frage 13: Wie wird der Strom des Kühlwagens bei evtl. gewerblicher Nutzung verrechnet?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>
<p><strong>Frage 14: Wohin fließen die Einnahmen, sollte das&nbsp;&#8222;Chalet&#8220;&nbsp;nicht an Vereine, sondern gewerblich vermietet sein?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Dazu liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor.</em></p>
<p><strong>Frage 15: Wird/Ist der Vereinsring zum/ein Gewerbebetrieb, falls eine gewerbliche oder private Nutzung stattfindet?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong><em>Es liegen dem Magistrat keine Erkenntnisse vor, dass der Vereinsring ein Gewerbebetrieb i.S.d. Gewerbesteuergesetz i.V.m. dem Einkommenssteuergesetz ist.</em></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Beschlossen: Judokas ziehen ins Chinon-Center</h2>
<p>Sie wollen es wirklich wagen: Der <strong>1. Judo-Club Hofheim</strong> will schon bald ins <strong>Chinon-Center </strong>einziehen. Im Obergeschoss befinden sich großzügige <strong>Geschäftsräume</strong>, die seit Jahren leer stehen. <strong>Rund 400 Quadratmeter: </strong>Früher war dort ein <strong>China-Restaurant,</strong> dann eine<strong> Corona-Teststation</strong>, dann <strong>nichts mehr</strong>.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg" alt="Chinon Center 202402" class="wp-image-38652" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chinon-Center-202402-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Das Chinon-Center: Im Obergeschoss will demnächst der Judo-Club einziehen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte berichtet: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/05/restaurant-fuer-8850-euro-zu-vermieten/">Vor drei Jahren</a> wurden die Räumlichkeiten zum Top-Preis von <strong>15 Euro/Quadratmeter</strong> inseriert, mit Nebenkosten sollte die Miete <strong>8.590 pro</strong> Monat betragen. War wohl <strong>zu teuer</strong>. <a href="https://hk-newsletter.de/2023/08/03/polar-und-gewerbeimmobilien/#chinon-center20230730">Später</a> wurde der Preis gesenkt, gleichzeitig stiegen die Nebenkosten: <strong>7.555 Euro</strong> hätte ein Mieter zahlen müssen. <strong>Keiner wollte.&nbsp;</strong></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="521" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club.jpg" alt="Judo Club" class="wp-image-41056" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club.jpg 521w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Judo-Club-244x300.jpg 244w" sizes="(max-width: 521px) 100vw, 521px" /></figure>
</div>
<p><em>&#8222;Wir sind seit vielen Jahren auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten&#8220;</em>, sagt jetzt <strong>Ernst Golla</strong>, der Vorsitzende des Judo-Clubs. Der Verein zähle im Wettkampf-Bereich zu den <strong>erfolgreichsten in Deutschland</strong>, habe <strong>Weltmeister</strong> und <strong>Deutsche Meister</strong> in seinen Reihen: Wenn man auf diesem Niveau <strong>Leistungs- und Breitensport</strong> betreibe, müsse man sich <strong>weiterentwickeln</strong> und dürfe <strong>nicht</strong> <strong>stehen</strong> bleiben. Die Jahreshauptversammlung habe die Expansions-Pläne befürwortet:</p>
<p>Noch <strong>in diesem Jahr</strong>, wenn alle <strong>Genehmigungen</strong> vorliegen und ein notwendiger <strong>Umbau</strong> erledigt ist, soll der <strong>Umzug</strong> stattfinden. Mit dem Center-Betreiber habe man eine langfristig sichere Vereinbarung getroffen: <strong>Rund 7000 Euro</strong> werde der Verein monatlich für Miete und Nebenkosten aufbringen müssen. Dazu kommen wie bisher Kosten für <strong>Trainer</strong>, <strong>Wettkämpfe</strong>,<strong>Verbandsmitgliedschaften</strong>&#8230;</p>
<p>Um das stemmen zu können, wurden die Beiträge der aktuell rund <strong>250 Mitglieder</strong> im Schnitt verdoppelt.<strong> Kinder und Jugendliche</strong> sollen demnächst <strong>29 Euro</strong> zahlen (statt bisher 15), <strong>Erwachsene</strong> <strong>39 Euro</strong> (statt 20). Das klingt <strong>happig</strong>, Golla aber sagt: Angesichts des breiten <strong>Angebots</strong>, das der Verein seinen Mitgliedern biete – <strong>Judo</strong> und <strong>Ju-Jutsu</strong> für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, dazu <strong>Sportwettkämpfe</strong> und auch <strong>Ferienfreizeiten</strong> für Kids – seien die Preise keineswegs zu hoch.</p>
<p>Knapp werden könnte es trotzdem: Die <strong>Rechnung</strong>, die den Mitgliedern vorgelegt wurde, sieht <strong>monatliche</strong> <strong>Einnahmen</strong> in Höhe von rund <strong>9.400 Euro</strong> vor – bei <strong>Ausgaben</strong> von rund<strong> 9.300 Euro</strong>. Bleibt gerade mal <strong>ein Hunderter </strong>übrig&#8230;</p>
<p><em>&#8222;Wir haben sehr konservativ gerechnet&#8220;</em>, gibt sich Golla <strong>optimistisch</strong>. Man rechne mit <strong>weiteren</strong> <strong>Einnahmen</strong>, etwa von <strong>Sponsoren</strong> und <strong>neuen</strong> <strong>Mitgliedern</strong>, die man dank der zentralen Lage gewinnen werde, sowie durch den Verkauf von <strong>Sportartikeln</strong> im Club-Shop.</p>
<p>Golla, 31 Jahre alt, ein <em>&#8222;glücklicher Hofheimer&#8220;</em>, wie er sagt, der derzeit in Frankfurt lebt, aber <em>&#8222;spätestens im übernächsten Jahr wieder in Hofheim wohnen wird&#8220;</em>, gibt sich <strong>überzeugt</strong>, dass am Ende alle gewinnen: der <strong>Verein</strong>, der künftig <strong>in bester Innenstadtlage</strong> zu finden sei, die <strong>Mitglieder</strong>, die <strong>optimale Trainingsmöglichkeiten</strong> geboten bekämen, und das <strong>Chinon-Center</strong>, das <strong>einen lebendigen Verein</strong> ins Haus hole.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Schluss mit Rekorden: Keine guten Polizei-Zahlen mehr</h2>
<p>Vor zwei Jahren war <strong>Landrat Michael Cyriax</strong> noch ganz vorne mit dabei: Alljährlich stellte er die <strong>Kriminalstatistik</strong> <strong>für den Main-Taunus-Kreis</strong> vor, und jedes Jahr verkündete er <strong>neue Rekordzahlen</strong>. Angesichts dieser schier unglaublichen Leistungsbilanz – immer <strong>weniger Straftaten</strong> bei gleichzeitig stets <strong>verbesserter Aufklärungsquote</strong>: wie ist das möglich? – fragten wir leicht amüsiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2022/05/04/kriminalstatistik-2021/">Ist Hofheims Polizei etwa gedopt?</a></p>
<p><strong>Seit unserem Bericht</strong> stellte Landrat Cyriax <strong>keine einzige Kriminalstatistik </strong>mehr vor – gleichzeitig fand <strong>die angebliche Erfolgsserie</strong> der Polizei<strong> ein abruptes Ende</strong>: Die Zahlen der Straftaten <strong>steigen</strong> seither an, und die Aufklärungsquote <strong>sinkt</strong>.</p>
<p>Jüngst wurden <strong>die neuesten Zahlen</strong> vorgestellt (wieder ohne Cyriax). Es sieht nicht richtig gut aus: Die Zahl der <strong>Straftaten</strong> im Main-Taunus-Kreis stieg von 9.553 auf <strong>10.318</strong>, gleichzeitig rutschte die Aufklärungsquote <strong>auf den niedrigsten Stand</strong> seit Jahren: Nur <strong>59,8 Prozent </strong>aller Straftaten wurden aufgeklärt.</p>
<p>Zum Vergleich: Laut <strong>Cyriaxs letzter Polizeibilanz</strong> wurden im Jahr 2021 nur noch <strong>9.429 Straftaten</strong> registriert, gleichzeitig lag die Aufklärungsquote bei satten <strong>64,5 Prozent</strong>!</p>
<p><strong>Müssen wir uns Sorgen machen? </strong>Eigentlich nicht: Der Main-Taunus-Kreis, das betont die Polizei gerne, sei <strong>ein sicherer Kreis</strong>. Als Beleg dient die <strong>Häufigkeitszahl</strong>, das ist die Zahl der Straftaten <strong>umgerechnet auf 100.000 Einwohner</strong>: Die ist kreisweit zwar <strong>angestiegen</strong> (von 3.992 auf <strong>4.256</strong>), liegt im <strong>Landesvergleich</strong> aber in einem durchaus <strong>akzeptablen Bereich</strong>. <strong>Hessenweit</strong> wird die Häufigkeitszahl mit <strong>6.220</strong> angegeben.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="763" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg" alt="Straftaten 2023" class="wp-image-41083" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023.jpg 763w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Straftaten-2023-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 763px) 100vw, 763px" /></a></figure>
</div>
<p><strong>Aus Hofheim</strong> meldet die Polizei <strong>1.921 Straftaten</strong> und damit 224 mehr als in 2022. Das erklärt die Entwicklung der Häufigkeitszahl in der Kreisstadt: Die stieg von 4.274 auf <strong>4.758</strong> in 2023.</p>
<p>Zum Vergleich: <strong>Kelkheim</strong> ist ein <strong>Hort der Sicherheit</strong> – dort wurden nur <strong>847</strong> <strong>Straftaten</strong> gezählt, 25 weniger als im Jahr zuvor. Das sind auf 100.000 Einwohner umgerechnet <strong>2.909</strong> Straftaten – ein Top-Wert im Kreisgebiet.</p>
<p><strong>Sulzbach</strong> dagegen könnte man als <strong>Verbrechenshochburg</strong> bezeichnen: Dort wurden <strong>660 Straftaten</strong> gezählt, die Häufigkeitszahl liegt damit bei <strong>7.098</strong>. Ein negativer Spitzenwert für die kleine Gemeinde, weit über dem Landesdurchschnitt – das lässt sich allerdings schnell erklären: Die vielen <strong>Ladendiebstähle im MTZ</strong>, so die Kripo, würden die Zahlen nach oben treiben.</p>
<p>Aus <strong>Kriftel</strong> meldet die Polizei ganze <strong>468 Straftaten</strong>. Klingt wenig, ist aber angesichts der relativ wenigen Einwohner nicht besonders gut: Die Häufigkeitszahl wird mit <strong>4.197</strong> angegeben (nach 3.875 in 2022).</p>
<p>Sicherste Gemeinde, noch vor Kelkheim, ist <strong>Eppstein</strong>: Die von der Polizei registrierten <strong>402 Straftaten</strong> ergeben umgerechnet auf 100.000 Einwohner eine Häufigkeitszahl von <strong>2.922</strong>.</p>
<p><strong>Wichtiger Hinweis:</strong></p>
<p>Wie jede Statistik ist auch die Kriminalstatistik der Polizei nur <strong>mit Vorsicht</strong> zu genießen. Größte Schwachstelle in dem Zahlenwerk: Die Statistik erfasst&nbsp;ausschließlich&nbsp;<strong>Vergehen</strong>, die von der Polizei <strong>bearbeitet</strong> wurden, sowie <strong>Tatverdächtige</strong>, die <strong>ermittelt</strong> werden konnten. Polizei-Experten sprechen von einem <em>„Hellfeld der Kriminalität“.</em> Das&nbsp;<strong>Dunkelfeld der Kriminalitä</strong>t, in dem die Polizei weder Täter noch Taten kennt, ist um&nbsp;ein Vielfaches größer.</p>
<p>Vor zwei Jahren zitierten wir einen Polizeibeamten: <em>„Dass die Bevölkerung manipuliert wird, ändert sich vielleicht nie. Aber wenigstens sollte sie darum wissen.“</em></p>
<p>Das gilt auch heute noch.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Guter Journalismus wirkt: Kita-Bauwagen steht!</h2>
<p>Das musste er unbedingt loswerden: <em>&#8222;Wir freuen uns sehr, in Lorsbach nun weitere dringend benötigte Ganztagsplätze anbieten zu können und danken allen Beteiligten, die an diesem Erfolg beteiligt waren.&#8220;&nbsp;</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="322" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572.jpg" alt="Kita Bauwagen Lorsbach e1712137147572" class="wp-image-41049" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach-e1712137147572-300x151.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nach einem Jahr Untätigkeit präsentiert Stadtrat  Köppler seinen &#8222;Erfolg&#8220;: </figcaption></figure>
</div>
<p>Das Zitat stammt von <strong>Bernhard Köppler</strong>, dem SPD-Mann an Hofheims Stadtspitze. <strong>Die vermeintliche Erfolgsmeldung</strong> verbreitete die Pressestelle des Rathauses gleich mehrmals über alle<strong> Internet-Kanäle.</strong></p>
<p>Unmittelbar vorausgegangen war ein <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>, der gänzlich andere Informationen enthielt: Demnach hatte das <strong>Stadtparlament</strong> bereits vor einem Jahr beschlossen, dass <strong>zur Linderung der Kita-Not</strong> ein Waldkindergarten in Lorsbach eingerichtet werden soll. Und dafür sollte, so wurde <strong>im März 2023</strong> festgelegt, ein <strong>Bauwagen</strong> angeschafft werden. Zuständig im Rathaus:<strong> Bernhard Köppler</strong>.</p>
<p>Nach dem Beschluss der Stadtverordneten aber passierte erst einmal: <strong>nichts</strong>. Erst im <strong>August</strong> bestellte Hofheims Stadtverwaltung den Bauwagen. Allerdings <strong>vergass</strong> Köppler, die <strong>notwendigen Genehmigungen</strong> für einen Waldkindergarten bei den übergeordneten Behörden einzuholen. Damit holte er erst <strong>Anfang dieses Jahres</strong> nach.</p>
<p>Die <strong>Linken</strong> prangerten das wiederholt an; zuletzt empörte sich sogar die <strong>CDU</strong> über den <strong>Schlendrian</strong> <strong>im</strong> <strong>Rathaus</strong>.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="287" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2.jpg" alt="Kita Bauwagen Lorsbach2" class="wp-image-41051" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/04/Kita-Bauwagen-Lorsbach2-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Endlich da: der Kita-Bauwagen für Lorsbach. Bis dort Kinder spielen können, soll&#8217;s noch vier Wochen dauern.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die <strong>Dokumentation</strong> des behördlichen Versagens im <a href="https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> muss auf Köppler wie eine <strong>Adrenalinspritze</strong> gewirkt haben: Er reagierte <strong>umgehend</strong>! Nur zwei Tage später ließ er den Bauwagen, der angeblich bereits <strong>im</strong> <strong>Dezember</strong> geliefert worden war, am Waldrand in Lorsbach <strong>aufstellen</strong>. Ende dieses Monats soll die Kita <strong>eröffnet</strong> werden&#8230;</p>
<p>Und seither spricht <strong>Köppler</strong> allüberall von einem <em>&#8222;erfreulichen Abschluss&#8220;</em> und sogar von einem <em>&#8222;Erfolg&#8220;</em>. <strong>Kritische Selbstreflexion</strong> zählt sicher nicht zu den nennenswerten Eigenschaften dieses Mannes.</p>
<p class="has-text-align-right" style="font-size:10px">Bilder (2) Stadt Hofheim</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>6 Wochenend-News: Millionen-Explosion, ein bisschen Müll, ganz viel Blumen&#8230;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/03/01/blumen-muell-millionen-explosion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Faust Beate]]></category>
		<category><![CDATA[Hofmann Renate]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Ruppert Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Tadewald Bodo]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Vorrath Jonathan]]></category>
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					<description><![CDATA[Pünktlich zum ersten März-Wochenende: Sechs Berichte mit interessanten und exklusiven Informationen aus dem Hofheimer Stadtgeschehen. Es geht um Geld, Müll, Blumen, Versprechen der Stadtspitze... Eine alte Bauernweisheit sagt: "Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen." Na, dann man los…]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Pünktlich zum ersten März-Wochenende: Sechs Berichte mit interessanten und exklusiven Informationen aus dem Hofheimer Stadtgeschehen. Es geht um Geld, Müll, Blumen, Versprechen der Stadtspitze&#8230; Eine alte Bauernweisheit sagt: &#8222;Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen.&#8220; Na, dann man los…</strong></p>
</p>
<p></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">15 Mio über Plan! Kosten fürs Landratsamt explodieren</h2>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="384" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt-.jpg" alt="Landratsamt" class="wp-image-39791" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt-.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt--300x144.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Landratsamt--768x369.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So soll die Kreishaus-Erweiterung eines Tages aussehen. Rechts die Rückseite des heutigen Gebäudes.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Wenn die öffentliche Hand baut, explodieren regelmäßig die Preise. Berliner Flughafen, Stuttgarter Bahnhof, Hamburger Elbphilharmonie – das sind <strong>Milliarden-Projekte</strong>, die für<strong> ganz große Negativ-Schlagzeilen</strong> sorgten.</p>
</p>
<p><strong>Aber wir hier können das auch! </strong>Federführend bei lokalen <strong>Kostenexplosionen</strong> ist das <strong>MTK-Landratsamt</strong> unter <strong>CDU-Landrat Michael Cyriax</strong>: Geld, so scheint <strong>das</strong> <strong>Motto des</strong> <strong>Behördenleiters</strong> zu sein, also Geld spielt bei uns<strong> im reichen MTK </strong>nun wirklich keine Rolle!</p>
</p>
<p>Die <strong>Main-Taunus-Schule (MTS) </strong>in Hofheim wird gerade ausgebaut, geplant waren dafür <strong>63,5 Millionen Euro. </strong>Die Kosten wurden bereits mit <strong>69,5 Millionen</strong> beziffert, das war vor einem Jahr. Was wohl heute <strong>auf der Rechnung</strong> steht? Kommt noch&#8230;</p>
</p>
<p>Das im Bau befindliche<strong> Hallenbad Kriftel</strong> sollte ursprünglich&nbsp;<strong>15,9 Millionen Euro</strong>&nbsp;kosten. Im Herbst letzten Jahres musste die Kreisverwaltung einräumen, dass sich die Ausgaben auf&nbsp;<strong>18,8 Millionen Euro</strong> erhöht hätten. Dabei ist der Bau noch längst nicht fertig! <strong>20, vielleicht auch 25 Millionen Euro</strong> sollten bestimmt zu schaffen sein!</p>
</p>
<p>Solche <strong>Preissteigerungen</strong> sind allerdings <strong>echte Peanuts</strong> im Vergleich zu der <strong>Kostenexplosion beim Landratsamt</strong>. Die Lokalzeitungen berichteten in dieser Woche über den <strong>Erweiterungsbau</strong>, der im Sommer fertig werden soll. <strong>Unter der netten Überschrift</strong> <em>&#8222;Noch viel zu tun auf der Kreishaus-Baustelle&#8220;</em> bedauern sie, dass es <strong>Verzögerungen</strong> gab (eigentlich sollte der Bau Anfang des Jahres fertig sein), sie staunen über <strong>die</strong> <strong>viele</strong> <strong>Technik</strong> (&#8222;<em>beeindruckend</em>”) und freuen sich über <strong>kleine</strong> <strong>Design</strong>&#8211;<strong>Details</strong> (<em>&#8222;die großen Fenster zeigen innen Eichenholz-, außen Aluminiumrahmen</em>”).</p>
</p>
<p><strong>Die wichtigste Information</strong> haben die Lokalzeitungen – Cyriax dürfte es gefreut haben – in einem Halbsatz bestmöglich <strong>versteckt</strong>: Die Kosten für die Kreishaus-Erweiterung sind inzwischen auf<strong> 48 Millionen Euro </strong>gestiegen.</p>
</p>
<p><strong>48 Millionen! </strong>Geplant waren <strong>ursprünglich 33 Millionen!</strong> Das bedeutet Mehrkosten in Höhe von <strong>15 Millionen Euro</strong>: fast 50 Prozent Kostensteigerung!</p>
</p>
<p><strong>15 Millionen</strong> <strong>Mehrkosten</strong> – so teuer sollte ursprünglich das ganze Hallenbad in Kriftel werden&#8230;</p>
</p>
<p>Zu alledem lässt sich der Leiter des <strong>Hochbauamtes im Kreishaus</strong> mit diesem Satz zitieren: <em>„Ich hoffe, wir kommen damit aus.“</em> Eine solche Aussage darf als sicherer Hinweis gedeutet werden, dass der Bau noch teurer werden wird.&nbsp;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="248" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-1024x248.jpg" alt="Kreishaus ganz" class="wp-image-39886" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-1024x248.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-300x73.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz-768x186.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Kreishaus-ganz.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Kreishaus im Panoramafoto (zum Vergrößern anklicken): Rechts der &#8222;Altbau&#8220;, links die Erweiterung.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Wenn eines Tages alles fertig ist und uns Bürgern, den Steuerzahlern, die <strong>Endabrechnung</strong> präsentiert wird – die garantiert deutlich höher liegt als heute bekannt –, dann wird der <strong>Neubau nur für Behördenmitarbeiter</strong> geöffnet sein. Hier soll <strong>kein &#8222;Publikumsverkehr&#8220;</strong> stattfinden, heißt es. </p>
</p>
<p>Auf das Dach des Kreishauses darf sowieso <strong>kein Mensch von außerhalb</strong> mehr drauf: Dort oben soll <a href="https://hk-newsletter.de/2022/02/26/hofheim-gegen-krieg-in-der-ukraine/#Landratsamt20220226">bekanntlich</a> ein kleines Paradies angelegt werden. Die Zeitungen schreiben von einer<em> &#8222;attraktiven Terrasse&#8220;</em> und einem <em>&#8222;grünen Pausen- und Besprechungsraum&#8220;</em>. Aber das trifft&#8217;s kaum:</p>
</p>
<p>Es handelt sich um eine <strong>Grünanlage</strong> hoch über den Dächern von Hofheim, die mal mit deutlich über 1000, mal mit <strong>rund 2000 Quadratmeter</strong> <strong>Größe</strong> angegeben wird. Hier sollen sich demnächst die Behördenmitarbeiter <strong>erholen</strong> und <strong>entspannen</strong> können, unter sich, ungestört. Eine intensive, hochwertige Bepflanzung aus<strong> Bäumen und Sträuchern </strong>lädt sie zum <strong>Relaxen</strong> und <strong>Wohlfühlen</strong> ein.</p>
</p>
<p><strong>Eine</strong> <strong>exklusive</strong> <strong>Oase der Ruhe und des Grüns</strong> für unsere Behördenmitarbeiter als Alternative zu <strong>Verwaltungsstress</strong> und <strong>Behörden-Tristess</strong>. Für <strong>Photovoltaik</strong> blieb da leider nur wenig Platz.&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Man gönnt sich ja sonst nix.</strong></p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Altstadtfreunde &amp; Weintrinker getrennt auf Müll-Jagd</h2>
</p>
<p>Findet jetzt <strong>zusammen</strong>, was eigentlich überhaupt <strong>nicht zusammen passt?</strong> An diesem <strong>Samstag, 2. März</strong>, wollen Mitglieder des <strong>Hofheimer Altstadtvereins</strong> eine <strong>Müllsammelaktion</strong> veranstalten. Treffpunkt ist <strong>um 10 Uhr</strong> das kleine Häuschen in der Bärengasse 17: Eineinhalb Stunden lang soll mit Greifzangen, Müllbeuteln und Eimern die Innenstadt nach Abfallresten durchsucht werden. Danach gibt&#8217;s <strong>Kaffee und Kuchen</strong>.</p>
</p>
<p>Nur <strong>gerüchteweise</strong> war zu vernehmen, dass bei der Gelegenheit <strong>die olle Holzhütte</strong> entsorgt werden soll, die auf dem Untertorplatz jeden Blick auf <strong>das historische &#8222;Türmchen&#8220;</strong> schändet.</p>
</p>
<p>Da aber sei <strong>Polizist Baltruschat</strong> vor! Der <strong>CDU-Stadtrat</strong> und <strong>Vereinsring-Vorsitzende</strong> kündigte – nein, <strong>diesmal nicht <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">weitere Strafanzeigen</a></strong>, sondern umgehend eine<strong> eigene Müllaktion</strong> an: gleicher Tag, gleiche Uhrzeit. Dazu verspricht er <strong>Weck, Worscht und Wein</strong>.</p>
</p>
<p><em>&#8222;Wir waren zuerst da&#8220;</em>, beteuert <strong>Renate Hofmann,</strong> die Vorsitzende des Altstadtvereins.&nbsp;Womit das schon mal geklärt wäre&#8230;</p>
</p>
<p>Eigentlich spräche ja alles <strong>für ein großes Müll-Miteinander</strong>. Zumal Frau Hofmann ganz dicht an Baltruschat dran ist: Sie gehört dem <strong>Vereinsring-Vorstand als Beisitzerin</strong> an. Dass sie damit indirekt mitträgt, wenn Baltruschat im Namen des Vorstands <strong>Drohmails</strong> verschickt oder <strong>undurchsichtige</strong> <strong>Geschäfte</strong> am Weinstand betreibt: Davon will sie nichts wissen. Sie sei ja <strong>nur Beisitzerin</strong>, sagt sie. </p>
</p>
<p>Dass die<strong> Altstadtvereins-Chefin</strong> und der <strong>Vereinsring-Vorsitzende</strong> an diesem Samstag <strong>Hand in Hand</strong> zum Müllsammeln durch die Altstadt ziehen, ist gleichwohl <strong>nicht zu erwarten</strong>. Aber das macht auch nichts:</p>
</p>
<p><strong>Genug Müll dürfte für beide zu finden sein.</strong></p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Bürgermeisters Lieblings-Projekt: Absage im Ortsbeirat</h2>
</p>
<p><strong>Es geht um Blumen. Um ein schöneres Hofheim. Und irgendwie auch wieder um Politik. Seit Monaten, ach was: seit Jahren taucht das Thema immer wieder in städtischen Gremien auf. Letztens tagte der Ortsbeirat Kernstadt, und da waren Blumen wieder mal ein ganz großes, offenbar sehr wichtiges und deshalb lang diskutiertes Thema. Hören wir rein!</strong></p>
</p>
<p>Also sprach <strong>Christian Vogt</strong>: &#8222;<em>Für mich steht fest: Wir lassen die alte Idee des Hofheimer Blumenschmuck-Wettbewerbs wiederaufleben. Die Bürger können mit ihrem Engagement zur Verschönerung der Stadt beitragen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Was man so alles sagt, wenn man<strong> Bürgermeister werden will&#8230;</strong></p>
</p>
<p>Das Zitat von Vogt stammt aus der Zeit kurz vor der <strong>Bürgermeisterwahl</strong>: Das ist jetzt genau <strong>fünf Jahre</strong> her. Seither verfolgen einige<strong> CDUler </strong>das Thema <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb</strong> mit einer Beharrlichkeit, die an <strong>Sturheit</strong> grenzt.</p>
</p>
<p>Bisher ist ihnen jedoch <strong>kein</strong> <strong>Erfolg</strong> beschieden. Selbst in der der Partei heißt es, das sei <strong>ein großes Glück</strong>: Wer will heutzutage noch einen <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb?</strong> Was soll das bringen?</p>
</p>
<p>Als <strong>Galionsfigur</strong> der Blumenfreunde unter Hofheims Christdemokraten zeigt sich immer wieder <strong>Beate Faust</strong>.&nbsp;</p>
</p>
<p>Vor zwei Jahren hatte <strong>die bald 75-Jährige</strong>, inspiriert von einem<a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/03/blumenpflege-und-kuenstliche-baeume/"> Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a>, eine sympathisch klingende Forderung erhoben: Die Kreisstadt möge sich bei der Bepflanzung von Blumenkästen bitte <strong>an Kriftel orientieren</strong>. Die kleine Nachbargemeinde schafft es alle Jahre wieder, selbst eine triste Schwarzbach-Brücke in <strong>ein opulentes Farbenmeer zu verwandeln.</strong></p>
</p>
<p>Nach monatelangem Hinhalten tat Hofheims <strong>Stadtverwaltung</strong> den Wunsch von Frau Faust mit dem lapidaren Hinweis ab, ein solcher <strong>Aufwand</strong>, wie ihn <strong>Kriftel</strong> für Blumen erbringe,<em> &#8222;wäre für unseren Bauhof in der jetzigen Besetzung nicht leistbar&#8220;.</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel.jpg" alt="Blumen" class="wp-image-22743" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220901-Blumen-Kriftel-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorbild Kriftel: Die Gemeinde begeistert jedes Jahr mit fantastischem Blumenschmuck.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Aber Frau Faust ließ nicht locker: Im <strong>April letzten Jahres </strong>formulierte sie einen Antrag (&#8222;<em>Charme und Attraktivität durch Blumen</em>”), der bei <strong>Bürgermeister</strong> <strong>Vogt</strong> eigentlich <strong>für</strong> <strong>Entzücken</strong> hätte sorgen müssen:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Wir bitten den Magistrat, einen Blumenwettbewerb für die Altstadt auszuschreiben. Prämiert wird der schönste Blumenschmuck, und es sollen attraktive Preise locken und zur Teilnahme anregen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Im <strong>Ortsbeirat</strong> fanden&#8217;s alle gut. Ein bisschen wurde am Text gefeilt, am Ende lautete der <strong>Beschluss</strong>: <em>&#8222;Wir bitten den Magistrat zu prüfen, einen Blumenwettbewerb für die Altstadt für 2024 auszuschreiben. Prämiert wird der insektenfreundlichste Blumenschmuck, und es sollen attraktive Preise locken und zur Teilnahme anregen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Der <strong>Antrag</strong> wurde, das ist wichtig zu wissen, <strong>von <span style="text-decoration: underline;">allen</span> Mitgliedern</strong> des Ortsbeirats Kernstadt angenommen. Also <strong>einstimmig!&nbsp;</strong></p>
</p>
<p>Im <strong>Oktober</strong>, die Zeit des schönen Wetters neigte sich dem Ende zu, formulierte <strong>Frau</strong> <strong>Faust</strong> ihren (bereits bewilligten) Antrag nochmals etwas um: <em>&#8222;Es geht um grüne Oasen, es geht um unser Stadtklima&#8220;</em>, dichtete sie, &#8222;<em>die Pflege unserer Häuser und Straßen für mehr Lebensqualität, das sollte uns unsere Umwelt wert sein&#8220;</em>. Und deshalb: <em>&#8222;Wir bitten den Magistrat, den Antrag&nbsp;Blumenwettbewerb&nbsp;zu wandeln in einen Antrag, mehr grüne Oasen in der Stadt auszuschreiben.&#8220;</em> Die Hofheimer sollten begrünte Balkone und Vorgärten <strong>fotografieren</strong>, die schönsten müssten <strong>prämiert</strong> und in einer <strong>Ausstellung</strong> <strong>gezeigt</strong> werden: <em>&#8222;Es sollen attraktive Preise locken und zur Teilnahme anregen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Draußen war&#8217;s schon kalt und dunkel, als sich der Ortsbeirat damit befasste. Es war im <strong>November 2023</strong>: Man beschloss, <strong>den allerneuesten Faust-Antrag</strong> erst einmal zu vertagen.</p>
</p>
<p>Was wiederum, man kann&#8217;s sich denken, Frau Faust <strong>nicht ruhen ließ.</strong></p>
</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="507" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465.jpg" alt="Blumen2 e1709294186465" class="wp-image-39876" style="width:329px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen2-e1709294186465-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8222;Blumenpracht&#8220; in der Kreisstadt Hofheim am Ambet-Brunnen&#8230;</figcaption></figure>
</div>
</p>
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="508" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1.jpg" alt="Blumen1" class="wp-image-39875" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Blumen1-300x238.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">&#8230;und in Blumenkästen am Busbahnhof. Sie haben&#8217;s sicher gut gemeint!</figcaption></figure>
</div>
</div>
</p>
<p>So kommen wir jetzt zur <strong>ersten Sitzung des Ortsbeirats</strong> in diesem Jahr, letztens fand sie statt, und auf der Tagesordnung stand – keine Überraschung! – der <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb</strong> von der CDU.</p>
</p>
<p>Diesmal wurde es allerdings <strong>ein bisschen hitzig</strong>:</p>
</p>
<p>Denn war der Magistrat nicht bereits <strong>vor gut einem Jahr</strong> beauftragt worden – einstimmig! –, für 2024 einen <strong>Blumenschmuck-Wettbewerb</strong> vorzubereiten? Was ist<strong> damit</strong>? Was ist daraus geworden?</p>
</p>
<p>Es dürfte uns eigentlich nicht mehr wundern, es ist halt die Hofheimer Stadtverwaltung: Der Beschluss des Ortsbeirats war, mal wieder, <strong>nicht umgesetzt</strong> worden!</p>
</p>
<p>Da kann man schon <strong>stinkig</strong> werden! Eine derart<strong> unverfrorene Missachtung parlamentarischen Engagements</strong> durch eine verbeamtete Stadtspitze ist wirklich <strong>unsäglich</strong>!</p>
</p>
<p>Dann entglitt die Diskussion: <strong>Bodo Tadewald</strong>, mit seinen <strong>bald</strong> <strong>87 Jahren</strong> den Schönheiten des Alltags <strong>weit</strong> <strong>entrückt</strong>, hielt plötzlich <strong>gar nichts mehr</strong> von einem Blumenschmuck-Wettbewerb (dem er vor einem Jahr <strong>zugestimmt</strong> hatte). Ein solcher Wettbewerb bedeute <strong>eine immense Arbeit</strong> für die Verwaltung, befand der FWG-Mann, bringe aber der Stadt<strong> keine erkennbare Verbesserung.</strong></p>
</p>
<p><strong>Zustimmendes Nicken</strong> im Rund: Kann man so sehen – auch wenn man vor einem Jahr einstimmig <strong>eine komplett andere Meinung</strong> vertreten hatte&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Tanja Lindenthal </strong>(Bürger für Hofheim), erkennbar <strong>genervt</strong> von immer neuen Blumenschmuck-Wettbewerb-Diskussionen, suchte einen <strong>Ausweg</strong>: Der Wettbewerb sei längst beschlossen. Wenn man jetzt der <strong>Meinung</strong> sei, dass der Verwaltung die Arbeit <strong>nicht zuzumuten</strong> sei: Müsse dann der Beschluss nicht <strong>aufgehoben</strong> werden? <strong>Alternativ</strong> könne man natürlich auch der Verwaltung beistehen: Vielleicht wollten <strong>Ortsbeiratsmitglieder</strong> einen solchen Wettbewerb selbst durchführen?</p>
</p>
<p>Im <strong>Tohuwabohu der Wortbeiträge</strong>&nbsp;zeichnete sich ab, dass der Wettbewerb, wiewohl beschlossen, eigentlich <strong>nicht mehr gewünscht</strong> wird. Oder doch? Vielleicht würde es ausreichen, hieß es auch, wenn die Stadt an die Bürger appelliert, für <strong>mehr</strong> <strong>Grün</strong> zu sorgen, für <strong>mehr</strong> <strong>Blumen</strong>, für ein <strong>schöneres Hofheim&#8230;&nbsp;</strong></p>
</p>
<p>So oder so ähnlich müsste der <strong>Beschluss</strong> gelautet haben, der aber dann doch <strong>nicht gefasst </strong>wurde. Macht nichts: In ein paar Wochen tagt der Ortsbeirat wieder, und vielleicht kann Frau Faust dann <strong>noch einmal&#8230;</strong></p>
</p>
<p><strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>dürfte geweint haben, als er davon erfuhr. War es doch sein <strong>Herzensanliegen</strong>, sein großes <strong>Versprechen</strong> vor der Bürgermeisterwahl: das <strong>Wiederaufleben</strong> der angeblich alten <strong>Idee eines Blumenschmuck-Wettbewerbs</strong> in der Kreisstadt Hofheim.</p>
</p>
<p>Wie steht er denn da, wenn er <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/">auch dieses Versprechen</a> nicht umgesetzt bekommt?</p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Erste E-Bike-Ladestation steht – noch ohne Strom</h2>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation.jpg" alt="Ladestation" class="wp-image-39877" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Ladestation-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hofheim kann nur klotzen: Die neue E-Bike-Ladestation am Rathaus. Nicht sonderlich hübsch, aber hoffentlich zweckmäßig.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Weil wiederholt nachgefragt wurde: Ja, zu den<strong> E-Bike-Ladestationen</strong> haben wir inzwischen eine Antwort auf unsere Fragen von der <strong>Hofheimer Stadtverwaltung</strong> bekommen!</p>
</p>
<p>Wir hatten vor zwei Wochen von einem weiteren <strong>Bürgermeister-Versprechen</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/#Das_lange_Warten_auf_die_E-Bike-Ladestationen">berichtet</a>: 2022 hatte <strong>Christian Vogt</strong> verkündet: <em>„Wir sind gerade dabei, zwei neue E-Bike-Ladestationen einzurichten, höchstwahrscheinlich am Untertor und am Rathaus.“</em></p>
</p>
<p><strong>Wo bleiben die denn? </strong>hatten wir wiederholt in der Stadtverwaltung angefragt und eine Behörde erleben müssen, die einfach wegduckte: Kein Wort mehr zu den versprochenen E-Bike-Ladestationen!</p>
</p>
<p>Freundliche Leser schickten daraufhin den Hinweis, dass doch am Rathaus bereits <strong>eine</strong> <strong>Ladestation</strong> stünde&#8230;</p>
</p>
<p>Nach<strong> Wochen behördeninterner Recherche</strong> gelang es daraufhin auch <strong>Rathaussprecher Jonathan Vorrath</strong>, unsere Fragen zu beantwort. Hier der Wortlaut seines Schreibens:</p>
</p>
<p><em>„Die Ladestation am Fahrradständer am Chinonplatz steht, ist jedoch noch nicht in Betrieb. Hier verzögert sich die Abstimmung eines Termins mit einem Dienstleister zum Anschluss der Station, der geringfügige Tiefbauarbeiten nötig macht.</em></p>
</p>
<p><em>Bei der Ladestation für den Standort am Platz Am Untertor gibt es weiterhin Lieferschwierigkeiten des Dienstleisters. Dieser hat nun eine Lieferung im Laufe des ersten Halbjahrs 2024 in Aussicht gestellt.“</em></p>
</p>
<p><strong>Gut, dass wir drüber gesprochen haben!</strong></p>
</p>
<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Geschenkt I: Drei Stunden E-Auto fahren</h2>
</p>
<p>Sie <strong>meinen&#8217;s nur gut</strong> und haben&#8217;s doch <strong>echt schwer</strong> in Hofheim: die <strong>Betreiber von &#8222;nahCar&#8220;,</strong> einem Carsharing-Angebot der <strong>Bürger-Energiegenossenschaft Solarinvest Main-Taunus</strong>:</p>
</p>
<p>Sie haben in der Kreisstadt eine <strong>Ladestation</strong> eingerichtet (Am Klingenborn 2 auf dem Kapellenberg), ein <strong>E-Auto</strong> angeschafft (Renault Zoe), ein <strong>Konzept</strong> entwickelt (<a href="https://nahcar-main-taunus.de/konzepte/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) – das Problem: Es gibt <strong>zu wenig Interessenten</strong>. <em>&#8222;Eigentlich lohnt sich der ganze Aufwand in Hofheim nicht&#8220;</em>, sagt <strong>Stefan Ruppert</strong>, der das<strong> nahCar-Angebot </strong>managt.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar.jpg" alt="E-Carsharing" class="wp-image-18899" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/03/20220304-Nahcar-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein nahCar auf dem Untertorplatz. Das Auto kann in diesem Monat kostenlos getestet werden.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Jetzt soll eine kleine <strong>Werbeaktion</strong> für mehr Bekanntheit sorgen. Das Angebot: Wer Mitglied im <a href="https://www.adfc.de/" target="_blank" rel="noopener">Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club</a> (ADFC) ist, kann <strong>bis Ende März</strong> das E-Auto von nahCar <strong>kostenlos</strong> nutzen. Registrierungs- und Grundgebühr <strong>entfallen</strong>, drei Stunden und bis zu 50 Kilometer sind <strong>gratis</strong>. Mehr Infos <a href="https://nahcar-main-taunus.de/test-monat-fur-adfc-main-taunus-mitglieder/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<p>Zum Thema passt: Ein paar unermüdliche <strong>Kämpfer für eine bessere Welt</strong> haben sich unter dem Label <a href="https://wandel-im-mtk.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Wandel im MTK&#8220;</a> in Hofheim zusammengefunden. Mit befreundeten Gruppen in der Stadt laden sie nun zu einem <strong>Vortragsabend</strong> ein: <strong>&#8222;E-Mobilität &#8211; die Lösung?&#8220;</strong> – dazu spricht <strong>Rainer Kling</strong>&nbsp;, der sich u.a. als Vorsitzender des Vereins <a href="https://www.solarmobil-rhein-main.de/" target="_blank" rel="noopener">SolarMobil Rhein-Main</a> intensiv mit E-Mobilität befasst. Termin für alle, die offen sind<strong> für neue Gedanke</strong>n: 11. März,&nbsp;19 Uhr,&nbsp;Gemeindezentrum St. Vitus in Kriftel. Mehr <a href="https://wandel-im-mtk.de/2024/02/vortrag-e-mobilitaet-die-loesung/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Geschenkt II: 50 Euro jeden Monat aus der Stadtkasse</h2>
</p>
<p>Soeben reingekommen: Es gibt sie noch, <strong>die Versprechen unseres Bürgermeisters</strong>, die auch <strong>eingehalten</strong> werden. Sie erinnern sich vielleicht, <strong>exklusiv</strong> im Hofheim/Kriftel-Newsletter war&#8217;s zu lesen, lang ist&#8217;s her: Am <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/15/hofheims-buergermeister-in-not/">15. Dezember 2022</a> berichteten wir über <strong>eine</strong> <strong>Werbekampagne</strong> von Bürgermeister Christian Vogt. <strong>Self Promotion </strong>auf Steuerzahlers Kosten – mit einer Idee, die man durchaus gut finden kann: Er versprach <strong>jungen Eltern</strong> einen <strong>Windelzuschuss</strong>. </p>
</p>
<p>Dass er selbst gerade <strong>Vater von Zwillingen</strong> geworden war: Naja, wir müssen ja<strong> nicht alles</strong> kritisch hinterfragen&#8230;</p>
</p>
<p>An diesem Freitag verschickte die Stadt eine <strong>Pressemitteilung</strong>, die wir weitgehend ungekürzt wiedergeben. Fällt Ihnen darin etwas auf? <strong>Auflösung</strong> unten.</p>
</p>
<p>Das ist der Rathaus-Text:</p>
</p>
<p>&#8222;<em>Einwegwindeln belasten die Umwelt, da deren Herstellung nicht ressourcenschonend und die Entsorgung zudem teuer ist.&nbsp;Bis ein Kind keine Windeln mehr benötigt, werden zwischen 4000 und 5000 Stück verbraucht.</em></p>
</p>
<p><em>Um Hofheimer Familien bei der sinnvollen Anschaffung von Mehrwegwindeln finanziell zu entlasten, können Privathaushalte mit Babys und Kleinkindern unter drei Jahren nun eine Zuwendung in Höhe von 50 Euro pro Kind beantragen. Ein entsprechendes Formular hält das Team Abfallwirtschaft im Rathaus für die Antragsteller bereit und kann zudem auch auf der städtischen Homepage <a href="http://www.hofheim.de" target="_blank" rel="noopener">www.hofheim.de</a> heruntergeladen werden. </em>&#8222;</p>
</p>
<p>Und? Ist Ihnen <strong>etwas aufgefallen</strong>? Genau: Normalwerweise werden Rathausmitteilungen über solch <strong>spendable Gesten unserer Stadtspitze</strong> mit einem Satz garniert, den der <strong>Bürgermeister</strong> oder ein Beigeordneter dazu sagte bzw. gesagt haben soll.</p>
</p>
<p><strong>Ein solches Zitat fehlt diesmal! </strong>Erleben wir damit etwa den Beginn einer <strong>neuen Ehrlichkeit und Bescheidenheit im Rathaus</strong>?</p>
</p>
<p>Wirkt auf jeden Fall gleich <strong>wesentlich</strong> <strong>sympathischer!</strong></p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Beschlossen: Krankenhaus Hofheim macht Notaufnahme und Pneumologie dicht</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2023/12/01/krankenhaus-hofheim/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2023/12/01/krankenhaus-hofheim/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 17:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cyriax Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Müller Dr. Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Osypka Michael]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://hk-newsletter.de/?p=36668</guid>

					<description><![CDATA[Schlimmste Befürchtungen werden wahr: Zwei wichtige Abteilungen des Hofheimer Krankenhauses werden geschlossen – der Kreisstadt verbleiben  nur noch die Geriatrie (Altersmedizin) und die Psychiatrie. Die Geschäftsführung der Varisano-Kliniken präsentierte heute ihr Sparprogramm, das neben einem Umbau der Abteilungen auch Personalabbau im großen Stil vorsieht. Und das sei, hieß es, vermutlich noch nicht das Ende.

UPDATE im Dezember 2024: Kliniken bestätigen Schließung der Notaufnahme zum 31. Dezember 2024.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Jetzt ist es heraus: Das Sparprogramm in den Varisano-Kliniken wird für das Hofheimer Krankenhaus dramatisch! Schlimmste Befürchtungen werden wahr: Zwei wichtige Abteilungen werden komplett geschlossen, außerdem sollen im Konzern über 300 Stellen abgebaut werden. Erste Einzelheiten des Krankenhaus-Umbaus wurden heute vorgestellt, und es ist kein Ende in Sicht: Weitere Einsparmaßnahmen wurden ausdrücklich <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> ausgeschlossen.</strong></p>
</p>
<p class="has-text-align-center"><strong>+ + + + </strong></p>
</p>
<p style="font-size:19px"><strong><a href="#dezember2024">UPDATE im Dezember 2024:</a> Kliniken bestätigen Schließung der Notaufnahme zum 31. Dezember 2024.</strong></p>
</p>
<p class="has-text-align-center">+ + + + </p>
</p>
<p>Die <strong>Varisano-Geschäftsführung</strong> und der <strong>Aufsichtsrat</strong> <strong>der</strong> <strong>Kliniken</strong> haben an diesem Freitag das lang erwartete <a href="https://www.varisano.de/aktuelles/news/meldung/varisano-stellt-restrukturierungskonzept-vor" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Restrukturierungskonzept&#8220;</a> vorgestellt. Bekanntlich verursachen die drei Kliniken in <strong>Hofheim</strong>,<strong> Bad Soden</strong> und Frankfurt-Höchst ein <strong>Defizit in Millionenhöhe</strong>, das vom <strong>Main-Taunus-Kreis</strong> und von der <strong>Stadt Frankfurt</strong> ausgeglichen werden muss. So kann&#8217;s angeblich <strong>nicht</strong> <strong>weitergehen</strong>: Jetzt soll <strong>gespart</strong> werden.</p>
</p>
<p>Für das <strong>Krankenhaus Hofheim </strong>heißt das konkret:&nbsp;</p>
</p>
<p>Die <strong>Zentrale Notaufnahme</strong> wird, wie <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/16/hofheim-chefarzt-notfallambulanz/">befürchtet</a>, <strong>geschlossen</strong>: Patienten mit <strong>akuten medizinischen Problemen</strong> müssen dann künftig weite Wege fahren. In einer Mitteilung der Kliniken heißt es <strong>beschwichtigend</strong>: &#8222;<em>Die qualifizierte Versorgung von Notfallpatienten übernehmen die Notaufnahmen in den wenige Kilometer entfernten Schwesterkrankenhäusern Bad Soden und Frankfurt-Höchst.&#8220; </em>Der angehängte Nachsatz <em>&#8222;&#8230;um auch weiterhin eine gute Notfallversorgung in der Region sicherzustellen&#8220;</em> ist sicher als <strong>Beruhigungspille für besorgte Bürger</strong> zu werten.</p>
</p>
<p>Auch die <strong>Klinik für Pneumologie</strong> (Lungenheilkunde) mit dem neuen <strong>Chefarzt Dr. Gerasimos Varelis</strong> – Nachfolger des allseits geschätzten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/16/hofheim-chefarzt-notfallambulanz/">Dr. Thomas Müller</a> – wird <strong>aus Hofheim abgezogen</strong>: Sie siedelt wie erwartet nach <strong>Höchst</strong> um, wo bereits eine starke <strong>Lungenkrebsabteilung</strong> besteht.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Krankenhaus Hofheim bleibt Geriatrie und Psychiatrie </h2>
</p>
<p><strong>Ein erster Schwerpunkt des Hofheimer Krankenhauses</strong> soll künftig auf der <strong>Geriatrie</strong> (Altersmedizin) liegen. Die bisher teilweise auch in<strong> Bad Soden</strong> angesiedelte Geriatrie wird komplett nach Hofheim <strong>umziehen</strong>; eine zweite geriatrische Klinik bleibt in <strong>Höchst</strong>.</p>
</p>
<p>Die <strong>Allgemeine Innere Medizin</strong> in Hofheim soll künftig durch die <strong>Geriatrie</strong> mit abgedeckt werden.</p>
</p>
<p><strong>Als zweiter Schwerpunkt des Hofheimer Krankenhauses</strong> wird die <strong>Psychiatrie</strong> genannt. Eine  <strong>Vernetzung</strong> mit <strong>Höchst</strong>, wo die psychiatrische Klinik <strong>erhalten</strong> bleibt, soll <strong>intensiviert</strong> werden.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim.jpg" alt="Krankenhaus" class="wp-image-34538" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Varisano-Krankenhaus-Hofheim-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Hofheimer Krankenhaus: Künftig werden hier keine Notfallpatienten mehr behandelt.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>In Hofheim bleiben dürfen zudem das <strong>Weaningzentrum</strong>, wo Patienten von der Beatmungsmaschine entwöhnt werden, das kleine <strong>Therapiezentrum</strong> <strong>für</strong> <strong>außerklinische</strong> <strong>Beatmung</strong> und das <strong>Schlaflabor</strong>.</p>
</p>
<p>Eine <strong>Entscheidung</strong> ist noch <strong>offen</strong>, sie sei abhängig von der <strong>Krankenhausreform</strong> <strong>des</strong> <strong>Bundes</strong>, heißt es: In <strong>Hofheim</strong> könnte eine <strong>pflegerische</strong> <strong>Versorgungseinheit mit medizinischer Mitbetreuung</strong> eingerichtet werden. Dort erhalten <strong>Patienten</strong> beispielsweise nach einem stationären Aufenthalt <strong>eine heimatnahe pflegerische Anschlussversorgung</strong>. Oder es werden Patienten versorgt, die <strong>einer klassischen stationären Behandlung </strong>nicht bedürfen, ambulant aber <strong>nicht</strong> <strong>adäquat</strong> <strong>betreut</strong> werden können.</p>
</p>
<p>Die weiteren <strong>Umbau-Maßnahmen</strong> betreffen <strong>Höchst</strong> und <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong>: So wird die <strong>interventionelle kardiologische Versorgung</strong> (minimalinvasive Behandlung von Herzerkrankungen) künftig komplett <strong>in</strong> <strong>Höchst</strong> <strong>konzentriert</strong>. In <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> Angebote verbleibt die <strong>ambulante kardiologische Versorgung</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Komplexe</strong> <strong>chirurgische</strong> <strong>Eingriffe</strong> wie etwa Operationen der Bauchspeicheldrüse übernimmt künftig das <strong>Klinikum Höchst</strong>. Allgemeinchirurgische Eingriffe sollen&nbsp; weiterhin im <strong>Krankenhaus</strong> <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> möglich sein.</p>
</p>
<p>Zudem soll in <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> <strong>ein orthopädischer Schwerpunkt </strong>mit eher planbaren Eingriffen entstehen, während man sich in <strong>Höchst</strong> auf die nicht planbare Unfallchirurgie konzentriert.</p>
</p>
<p>Am Standort <strong>Bad</strong> <strong>Soden</strong> ist zudem die <strong>Klinik für Augenheilkunde</strong> vorgesehen, dort wird auch die <strong>Urologie</strong> konzentriert.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Klinik-Verbund: Jeder 10. Mitarbeiter muss gehen</h2>
</p>
<p>Neben dem Umbau soll auch <strong>Personal</strong> <strong>abgebaut</strong> werden. <em>„Auch wenn dies ein unbequemer Teil der Wahrheit ist: Wir werden in nahezu allen Bereichen die Stellenpläne genauestens überprüfen und hinterfragen müssen“</em>, teilte die Geschäftsführung der Belegschaft mit. Um <strong>wirtschaftlicher</strong> zu werden – im Klartext: <strong>um</strong> <strong>Geld</strong> <strong>zu</strong> <strong>sparen</strong> –, sei ein <strong>Personlabbau</strong> <strong>&#8222;von etwas mehr als 10 Prozent&#8220; </strong>notwendig. Insgesamt sollen <strong>deutlich</strong> <strong>mehr als 300 Mitarbeiter</strong> ihre Jobs verlieren.</p>
</p>
<p>Als <strong>Gegenleistung</strong> versprach die Geschäftsführung,&nbsp; künftig den <strong>Großteil der Beschäftigten</strong> nach dem <strong>Tarifvertrag</strong> des öffentlichen Dienstes bzw. des TV-Ärzte/VKA zu bezahlen.</p>
</p>
<p><strong>Ein Ende der &#8222;Restrukturierung&#8220;</strong> ist mit all diesen Maßnahmen noch nicht in Sicht: Es werde <strong>weitere Veränderungen</strong> geben, weil die finale Version der <strong>bundesweit geplanten Krankenhausreform</strong> noch ausstehe. Man könne nicht in eine <strong>Kristallkugel</strong> schauen, sagte <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/10/krankenhaus-vor-pleite/">Teilzeit-Geschäftsführer Michael Osypka</a>. Deswegen sei absehbar, <em>&#8222;dass wir mit dem endgültigen Beschluss der Krankenhausreform noch einmal nachjustieren müssen“.</em></p>
</p>
<p>Die <strong>Politik</strong> zeigte sich heute bemüht, um <strong>Verständnis für die Maßnahmen</strong> zu werben. So wird <strong>MTK-Landrat Michael Cyriax</strong> zitiert: <em>„Eines ist klar: Die Krankenhauslandschaft in Deutschland und auch bei uns in der Region wird nicht bleiben, wie sie war. Alle Abteilungen müssen sich verändern.“</em></p>
</p>
<p class="has-text-align-center"><strong>+ + + + +</strong></p>
</p>
<h1 class="wp-block-heading has-text-align-left" id="dezember2024">Dezember 2024: Kliniken bestätigen Schließung der Hofheimer Notaufnahme </h1>
</p>
<p style="font-size:17px"><strong>Fast genau ein Jahr nach unserem Bericht informiert Varisano die Öffentlichkeit: <a href="https://www.varisano.de/klinikum-frankfurt-hoechst/ueber-uns/aktuelles-news/meldung/hofheimer-notaufnahme-schliesst-zum-31122024" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hofheimer Notaufnahme schließt zum 31.12.2024&#8220;</a>. Hier die Mitteilung <strong>vom 13. Dezember 2024</strong> im Wortlaut:</strong></p>
</p>
<p>Die varisano Kliniken Frankfurt-Main-Taunus schließen die Notaufnahme am Krankenhaus Hofheim zum 31.12.2024. Diese musste aufgrund von Personalmangel bereits seit längerem immer wieder und zuletzt dauerhaft von der Notfallversorgung abgemeldet werden.</p>
</p>
<p>Der Verbund folgt mit der Schließung dem Ende 2023 durch den Aufsichtsrat grundsätzlich verabschiedeten varisano-Medizinkonzept und setzt nun die entsprechenden Maßnahmen um. Das Konzept wurde erarbeitet, um den in finanzielle Schieflage geratenen kommunalen Verbund durch unterschiedliche Maßnahmen perspektivisch wieder auf finanziell stabile Füße zu stellen, und den Anforderungen der zwischenzeitlich auf Bundesebene verabschiedeten Krankenhausreform besser gerecht zu werden. Unterschiedliche Restrukturierungsmaßnahmen des medizinischen Leistungsangebotes der drei varisano-Krankenhausstandorte sind ein wesentlicher Baustein des zukunftsweisenden Konzeptes, das die Steuerzahler entlasten sowie den Erhalt der Kliniken und somit die medizinische Versorgung der Region sichern soll.</p>
</p>
<p>Der Betriebsrat sowie die varisano-Mitarbeitenden wurden bereits über den jüngsten Umsetzungsschritt informiert. Die drei verbliebenen Mitarbeitenden der Hofheimer Notaufnahme wechseln im Verbund in einen neuen Aufgabenbereich.</p>
</p>
<p>„Wir können nachvollziehen, dass das Thema der Notfallversorgung ein emotionales ist und die Schließung Ängste weckt. Aber die Bürgerinnen und Bürger der Region sind durch die umliegenden Notaufnahmen gut versorgt. Dazu zählen unsere Zentralen Notaufnahmen in Bad Soden und Frankfurt Höchst ebenso wie diejenigen anderer Krankenhäuser, wie zum Beispiel in Wiesbaden“, so Dr. med. Patrick Frey, einer der beiden varisano-Geschäftsführer. „Zusätzliche Versorgungsstabilität bringt die Nachbesetzung der Chefarztposition am varisano-Standort Frankfurt Höchst zum 1. Januar 2025. Mit Dr. Matthias Seidel konnten wir einen erfahrenen Notfallmediziner gewinnen, der seine überzeugenden innovativen Ideen ganz im Sinne der bestmöglichen Patientenversorgung einsetzen wird. Zusammen mit der durch Dr. Ulf Waldmann seit vielen Jahren erfolgreich geleiteten und ständig weiterentwickelten Zentralen Notaufnahme in Bad Soden sind wir für die Notfallversorgung der Region hervorragend aufgestellt.“</p>
</p>
<p>Bekannt ist dem Verbund auch, wie schnell die Bevölkerung der Region nach einer Schließung der Hofheimer Notaufnahme belegbar ein anderes Notfallkrankenhaus erreichen könnte. Das Ergebnis: Für 72,4 Prozent der Bürgerinnen und Bürger aus dem Einzugsgebiet beträgt die Fahrtzeit nach Schließung unter 15 Minuten, für 26,7 Prozent zwischen 16 und 20 Minuten und weniger als 1 Prozent müssen für eine Fahrt zwischen 20 und 25 Minuten einplanen. Fahrtzeiten von über 30 Minuten entstünden nicht.</p>
</p>
<p>Eine massive Verlängerung der Wartezeiten – insbesondere auch für den wichtigen Rettungsdienst – in den varisano-Notaufnahmen in Bad Soden und Frankfurt Höchst befürchtet die varisano-Geschäftsführung für Notfallpatienten nicht: „Zum einen war das Patientenaufkommen in der Hofheimer Notaufnahme mit durchschnittlich fünf bis sechs Rettungsdienstanfahrten am Tag in den letzten Jahren und Monaten nicht sonderlich hoch. Zum anderen investieren wir viel Energie und Engagement unserer Mitarbeitenden in die stetige Verbesserung der Prozesse und Strukturen in unseren verbleibenden Zentralen Notaufnahmen – auch in der eingespielten Zusammenarbeit mit den Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen der Kassenärztlichen Vereinigung an beiden Standorten in Bad Soden und Frankfurt-Höchst. Und wie überall in Deutschland gilt auch in unseren Notaufnahmen: Je schwerer der Notfall, desto schneller die Behandlung! Patienten werden nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens behandelt, sondern nach dem eingeschätzten Schweregrad ihrer Erkrankung bzw. der Dringlichkeit der Behandlung. Lebensbedrohliche und schwerwiegende Erkrankungen werden zu jeder Tages- und Nachtzeit unverzüglich versorgt“, ergänzt Dr. Frey.</p>
</p>
<p>In der Hofheimer Notaufnahme waren seit 2009 bereits nur noch internistische Fälle versorgt worden, da es dort seitdem in der Klinik keinen chirurgischen Fachbereich mehr gab.</p>
</p>
<p>Psychiatrische Notfallpatienten werden auch weiterhin in Hofheim behandelt.</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
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