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	<title>Hausmann Bernd &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Hausmann Bernd &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>Leidgeplagte Lorsbacher: Magistrat kommt mit Standortanalyse nicht voran</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum zweiten Mal jährt sich in Hofheim der Jahrestag eines lobenswerten Plans: Alle Probleme des kleinen Stadtteils Lorsbach sollten auf den Tisch - und dann sollte nach Lösungen gesucht werden. Die Bewohner des kleinen Stadtteils fühlen sich immer wieder ausgegrenzt vom städtischen Leben und beklagen den Verlust von Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkten: Der Magistrat sollte deshalb einen Weg für die Zukunft Lorsbachs erarbeiten, und zwar gemeinsam mit den Dorfbewohnern. So hatte es das Stadtparlament beschlossen. Und es klang richtig gut. Doch was daraus wurde...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><br><strong>Zum zweiten Mal jährt sich in Hofheim der Jahrestag eines lobenswerten Plans: Alle Probleme des kleinen Stadtteils Lorsbach sollten auf den Tisch &#8211; und dann sollte nach Lösungen gesucht werden.&nbsp;Die Bewohner des kleinen Stadtteils fühlen sich immer wieder ausgegrenzt vom städtischen Leben und beklagen den Verlust von Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkten: Der Magistrat sollte deshalb einen Weg für die Zukunft Lorsbachs erarbeiten, und zwar <strong>gemeinsam mit den Dorfbewohnern</strong>. So beschloss es das Stadtparlament. Es klang richtig gut. Doch was daraus wurde&#8230;</strong></p>



<p><em>&#8222;Immer mehr Deutsche sind der Meinung, dass unser Staat mit seinen Aufgaben einigermaßen überfordert ist.&#8220;</em> Diesen Satz postete <strong>Michael Cyriax</strong> vor einigen Tagen auf seiner <a href="https://www.facebook.com/cyriaxmicha" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Seite</a>. Der <strong>CDU-Landrat </strong>zeigte sich <strong>entsetzt</strong> über das Vorgehen seiner Parteifreunde in Berlin (<em>&#8222;unseriös&#8220;, &#8222;enttäuschend&#8220;</em>).</p>



<p>Aber warum in die Ferne schweifen? Cyriax sollte sich mal <strong>in der MTK-Kreisstadt</strong> umtun. <strong>Sein ehrlicher Befund</strong> würde dann sicher ganz ähnlich klingen: <em>&#8222;Immer mehr Hofheimer sind der Meinung, dass der Magistrat mit seinen Aufgaben einigermaßen überfordert ist.&#8220;</em></p>



<p>Ein neues Beispiel untermauert diese Einschätzung: Es ist jetzt <strong>genau zwei Jahre</strong> her, als <strong>die</strong> <strong>Grünen im Stadtparlament</strong> einen Antrag eingebracht hatten, der <strong>einstimmig(!) </strong>angenommen wurde. März 2023 &#8211; <strong>der Auftrag</strong> <strong>des Stadtparlaments an die Stadtverwaltung</strong> klang unmissverständlich:</p>



<p><em>&#8222;Für Hofheim-Lorsbach wird zeitnah&nbsp;eine ganzheitliche Standortanalyse durch den Magistrat veranlasst, deren&nbsp;Schwerpunkt darauf liegt, sowohl die infrastrukturellen Probleme zu diagnostizieren und Lösungsansätze zu entwickeln als auch die örtliche Gemeinschaft zu stärken. Einzubinden sind dabei die Lorsbacher Bürgerinnen und Bürger, die Vereine, der Ortsbeirat Lorsbach sowie u.a. die Hofheimer Lokale Agenda, der ADFC, die Deutsche Bahn AG, Hessen Mobil.&#8220;</em></p>



<p>Die Lorsbacher waren damals nicht zuletzt <strong>wegen der einjährigen Vollsperrung</strong> der Landstraße L3011 nach Hofheim <strong>schwerst gefrustet</strong>. Dazu: immer <strong>weniger Einkaufsmöglichkeiten.</strong> Und das <strong>Dauerärgernis Bahnhof</strong>. 2019, als er zum Bürgermeister gewählt werden wollte, hatte <strong>Christian Vogt</strong> verkündet: &#8222;<em>Für mich steht fest: Ein barrierefreier Umbau des Bahnhofs in Lorsbach muss erreicht werden.&#8220;</em> Der CDU-Mann wurde <strong>gewählt</strong> &#8211; das haben die Lorsbacher davon: Der Bahnhof blieb <strong>unangetastet</strong>.</p>



<p>Aber ab jetzt &#8211; also ab März 2023 &#8211; sollte, wie gesagt, <strong>alles besser</strong> werden: Die Lorsbacher sollten <strong>mit einer  umfassenden Analyse</strong> ihrer Situation und dann umzusetzenden <strong>Maßnahmen</strong> wieder <strong>aufgerichtet</strong> werden &#8211; <em>&#8222;zeitnah&#8220;</em>, wie es in dem Beschluss extra hieß. Die Menschen in dem Dörfchen sollten wieder <strong>Lebensmut</strong> gewinnen und <strong>Vertrauen in die Stadtpolitik</strong> fassen können.</p>



<p>Es klang nach <a href="https://hk-newsletter.de/2023/04/02/gedenktag-und-landratsamt/#Fuer_Lorsbach_wird_ein_grosses_Hilfspaket_geschnuert">einem richtig guten Plan</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Hoechster-Kreisblatt-13.04.20237.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="394" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Hoechster-Kreisblatt-13.04.20237.jpg" alt="Lorsbach" class="wp-image-54557" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Hoechster-Kreisblatt-13.04.20237.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Hoechster-Kreisblatt-13.04.20237-300x185.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">April 2023: Der Lokalzeitung war die Idee von einer Lorsbacher Standortanalyse ein großer Bericht wert.</figcaption></figure>
</div>


<p>Genau ein Jahr später, im <strong>März 2024</strong>, legte der Magistrat tatsächlich erste Ergebnisse vor: Er präsentierte mehrere Karten, in denen die Standorte von <strong>Einzelhandel, Arztpraxen</strong> und <strong>Gastronomie</strong>, von <strong>Spielplätzen</strong> und <strong>Friedhof</strong>, von <strong>Bahnhof</strong>, <strong>Tankstelle</strong> und <strong>Fahrradabstellplätzen</strong> usw. farbig markiert waren. Das alles kennt zwar <strong>jedes Kind in Lorsbach, </strong>aber so eine Bestandsaufnahme kann ja durchaus <strong>sinnvoll</strong> sein. Dazu gab&#8217;s einen<strong> längeren Text</strong>, in dem alles <strong>ausführlich</strong> beschrieben wurde.</p>



<p><a href="https://www.hofheim.de/leben-in-hofheim/planen-bauen-und-verkehr/planen-und-bauen/aktuelle-planungen-und-bauprojekte/standortanalyse-lorsbach/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Ganzheitliche Standortanalyse&#8220;</a> hieß das Werk, es klang <strong>vielversprechend</strong>, bot aber wenig Neues. Ein typisches Zitat aus dem <strong>behördlichen Elaborat</strong> lautete:<em> &#8222;Der schienengleiche Bahnübergang in der Ortsmitte Lorsbachs führt aufgrund von geschlossenen Schranken zu Rückstau auf den Hauptstraßen und zu damit verbundenen Wartezeiten.&#8220;</em></p>



<p>Dann bemängelte die akribische Aktenleserin <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) auch noch <strong>etliche Fehler</strong> in der Bestandsaufnahme, woraufhin <strong>CDU-Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler</strong> &#8211; er lebt in Diedenbergen &#8211; <strong>nicht umgehende Nachbesserung</strong> verlangte, sondern sich vergrätzt zeigte: <em>&#8222;Der Magistrat kann tun, was er will, immer wird alles schlecht geredet“</em>, maulte er.</p>



<p>So funktioniert die Lokalpolitik in Hofheim. Erkenntnis nach dem ersten Jahr: So <strong>richtig weitergekommen</strong> war man noch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lorsbachern entwarfen Ideen. Und nun?</h2>



<p>Im <strong>September letzten Jahres</strong> wurden die Lorsbacher in die Turnhalle des TV Lorsbach eingeladen. Eine <strong>&#8222;Ideenwerkstatt&#8220;</strong> war versprochen worden, <strong>wohlfeile Worte</strong> gab&#8217;s obendrein:</p>



<p><em>„Wir laden die Lorsbacherinnen und Lorsbacher herzlich dazu ein, mit ihren Ideen und Vorschlägen am Beteiligungsprozess zur Weiterentwicklung Lorsbachs mitzuwirken und Lorsbach aktiv mitzugestalten“,</em> sagte <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt.</strong></p>



<p><em>„Es geht darum, Lorsbach noch besser und attraktiver zu gestalten und ein Meinungsbild einzuholen, wie die Menschen den Stadtteil sehen und erleben“, </em>sagte <strong>Erster Stadtrat Daniel Philipp</strong> (Grüne).</p>



<p>Was Lokalpolitiker gerne so sagen: <strong>Mitwirken! Mitgestalten. Aktiv! Besser! Attraktiver!</strong></p>



<p>Der Magistrat hatte eine <strong>Powerpoint-Präsentation </strong>mitgebracht, die aussah, als sei sie <strong>auf dem letzten Drücker</strong> zusammengeschustert worden. Die Anwesenden durften <strong>Vorschläge zu acht Themen</strong> auf Plakate schreiben, die dann fotografiert und später <a href="https://www.hofheim.de/leben-in-hofheim/planen-bauen-und-verkehr/planen-und-bauen/aktuelle-planungen-und-bauprojekte/standortanalyse-lorsbach/" target="_blank" rel="noopener">auf der städtischen Internetseite</a> veröffentlicht wurden.</p>



<p>Dort sind sie bis heute zu finden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Lorsbach-Standortanalyse.jpg"><img decoding="async" width="1000" height="659" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Lorsbach-Standortanalyse.jpg" alt="Lorsbach Standortanalyse" class="wp-image-54623" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Lorsbach-Standortanalyse.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Lorsbach-Standortanalyse-300x198.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/03/Lorsbach-Standortanalyse-768x506.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So sieht die gemeinsame Suche nach Lösungen zur Stärkung der Dorfgemeinschaft in Hofheim aus: Der Magistrat ließ Lorsbacher Bürger auf Plakate schreiben, was sie sich für ihr Dorf wünschen (Foto zeigt ein Beispiel; zum Vergrößern anklicken). Die Plakate wurden auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht &#8211; das war&#8217;s.</figcaption></figure>
</div>


<p>Was damit gemacht wird? Was das Ganze bringen soll? Das steht dort leider nicht.</p>



<p>Das war&#8217;s dann wohl, oder?</p>



<p>Eigentlich ja. Halt, nicht ganz:</p>



<p>Wenig später brachte die CDU im <strong>Lorsbacher Ortsbeirat</strong> einen Antrag ein, der gut zum Thema passte: Die Gaststätte &#8222;Nassauer Schweiz&#8220; stehe<strong> vor der Schließung</strong> &#8211; die Stadt solle das Gebäude kaufen, damit wenigstens dieses <strong>Gasthaus</strong>, das letzte in Lorsbach, <strong>für die Dorfgemeinschaft</strong> erhalten bleibt. Ein Kreisblatt-Redakteur <strong>beömmelte</strong> sich öffentlich über derlei Ansinnen und tat das gewünschte städtische Invest als <em>&#8222;Albtraum&#8220;</em> ab, woraufhin ihm der<strong> Linke Bernd Hausmann</strong> eine Nachhilfestunde in Heimatkunde gab:</p>



<p>In <strong>zwei der sechs Hofheimer Stadtteile</strong> ist die Stadt bereits Eigentümerin von Grundstücken mit Gastronomiebetrieben (<a href="https://www.konditorei-cafe-altes-rathaus.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Altes Rathaus&#8220;</a> in <strong>Diedenbergen</strong> und <a href="https://da-rita.de/delivery" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Pizzeria Da Rita&#8220;</a> in <strong>Wallau</strong>). In der <strong>Kernstadt</strong> gehören ihr die <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a>, das <a href="https://www.holymolyburger.de/" target="_blank" rel="noopener">Restaurant in der Stadthalle</a> und die <a href="https://stadthalle.hofheim.de/kegelbahnen/" target="_blank" rel="noopener">Keglerklause</a>, dazu verpachtet sie die Räumlichkeiten für das <a href="https://kokkos.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Kokkos&#8220;</a> und das <a href="https://www.das1811.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;1811&#8220;</a> neben der Stadtbücherei. Und eines Tages will die Stadt ja auch noch <strong>Hof Ehry</strong> an einen Gastronomen verpachten&#8230;&nbsp;</p>



<p>So <strong>abwegig</strong> war die CDU-Idee von einer städtischen<strong> Investion in die Lorsbacher Gastronomie</strong> also nicht. Vor wenigen Tagen aber ließ der Magistrat die Dorfbewohner endgültig <strong>abblitzen</strong>. Das Gebäude koste <strong>980.000 Euro</strong>, der Sanierungsstau liege bei <strong>mindestens einer Million Euro</strong>: <em>&#8222;Auf Grund der vorliegenden Zahlen (Kaufpreis und Sanierungskosten) stellt sich ein Kauf des Objektes aus Sicht des Dezernenten und der Fachabteilung als nicht wirtschaftlich dar und aus fachlicher Sicht ist von einem Kauf Abstand zu nehmen.&#8220;</em></p>



<p>Dass jetzt der <strong>&#8222;Nassauer Schweiz&#8220;-Besitzer</strong> jammert, die Stadt habe mit den veröffentlichten &#8211; und seiner Meinung nach falschen &#8211; Zahlen <strong>potenzielle Inestoren verschreckt</strong> und ihn damit ruiniert: Das ist ein anderes Thema. Er sagt auch, wenn er jetzt <strong>keinen Käufer</strong> mehr finde, werde er das Haus zu einem <strong>Flüchtlingsheim</strong> umfunktionieren. Den Mann treibt kaum <strong>soziales Engagement</strong>. Er meint das wohl eher als <strong>Drohung</strong>.</p>



<p>Willkommen in Lorsbach!</p>



<p>Um die <strong>Standortanalyse</strong>, die vor genau zwei Jahren <strong>vom Stadtparlament beschlossen</strong> worden war, ist es <strong>ganz still</strong> geworden. Offenbar ist der Magistrat <strong>keinen Schritt weiter</strong> gekommen. Im <strong>Rathaus der Kreisstadt</strong> braucht man halt immer ein bisschen länger.</p>



<p><strong>Hofem Schlofem</strong> eben.</p>



<p><strong>Landrat Michael Cyriax </strong>postet bei Facebook: <em>&#8222;Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unseres Landes dürfte sich auf einem historischen Tiefpunkt befinden.&#8220;</em> Seine Worte könnten, nur leicht abgewandelt, für<strong> </strong>eine<strong> </strong>treffende<strong> Analyse des Zustands der Hofheimer Stadtspitze</strong> herhalten:</p>



<p><em>&#8222;Das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Hofheimer Magistrats Landes dürfte sich auf einem historischen Tiefpunkt befinden.&#8220;</em></p>



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			</item>
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		<title>Musikschul-Klotz an der Elisabethenstraße: Ist wirklich schon alles entschieden?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/11/26/elisabethenstrasse-buergerforum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Mittwoch (27.11.) findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin - und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="50030" class="elementor elementor-50030" data-elementor-post-type="post">
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									<p>An diesem Mittwoch, 27. November, findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin &#8211; und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint.&nbsp;</p>								</div>
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									<p class="p1">Es ist gut sechs Wochen her, da verbreitete <b>Christian Vogt</b> in verschiedenen <b>Internet-Netzwerken</b> diesen Satz: <i>&#8222;Mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst.&#8220;</i></p><p class="p1">Nur wenige Tage später veröffentlichte er <b>die gleiche Nachricht </b>noch einmal auf Facebook: An der Elisabethenstraße werde <b>eine neue Musikschule</b> gebaut &#8211; <i>&#8222;ein entsprechender Beschluss in den politischen Gremien ist gefasst worden&#8220;.</i></p><p class="p2">Monate zuvor hatte er <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UiKUy3yeSiI" target="_blank" rel="noopener">ein Video</a><b> ins Netz</b> <b>gestellt</b>, in dem er sich selbst <b>das Urheberrecht an diesem Projekt </b>zusprach: <i>&#8222;Ich habe einen Vorschlag gemacht, nämlich dass die Musikschule am alten Standort der Bücherei auf der Elisabethenstraße eine neue Heimat finden wird. (&#8230;) Und da danke ich jetzt schon, dass das mehrheitlich und parteiübergreifend so beschlossen wird.&#8220;</i></p><p>Nur eine Randnotiz: Den Vorschlag mit der Musikschule hat Vogt <strong>von der Hofheimer SPD</strong> &#8222;geklaut&#8220;, die ihn vor zwei Jahren erstmals ins Gespräch gebracht hatte, nachzulesen <a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/17/soll-das-filetstueck-am-kellereiplatz-verkauft-werden/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p><p>In dieser Woche, am <b>Mittwoch,</b> <b>27. November,</b> findet das <b>2. Bürgerforum</b> <b>zur Elisabethenstraße </b>statt. In der Einladung verweist <b>Hofheims Bürgermeister</b> erneut darauf, dass alles <b>längst entschieden</b> sei: Es gehe um die <i>&#8222;von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Nutzungen&#8220;</i>, schreibt er.</p><p>Immerhin: <strong>Die Bürger</strong> sollen nun <i>&#8222;Hinweise, Anregungen und Fragen&#8220; </i>vortragen dürfen.</p>								</div>
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					<div class="elementor-image-box-wrapper"><figure class="elementor-image-box-img"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf" tabindex="-1"><img decoding="async" width="212" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-buergerforum-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50421" alt="11 11 buergerforum elisabethenstrasse"></a></figure><div class="elementor-image-box-content"><h3 class="elementor-image-box-title"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf">Bürgerforum am 27. November</a></h3><p class="elementor-image-box-description">Die Stadtverwaltung lädt ein: An diesem <b>Mittwoch, 27. November, </b>beginnt <b>um 19.30 Uhr</b> <b>in</b> <b>der</b> <b>Stadthalle</b> das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße 3. In einer Mitteilung (links) des Rathauses heißt es, dass sich Interessierte per E-Mail anmelden sollen. Auf Nachfrage versichert man, dass das "rein organisatorische Gründe" habe. Eine Teilnahme sei <b>ohne Anmeldung </b>möglich, es gebe <b>keine Einlasskontrollen</b>, und die gesammelten Daten <i>"werden im Anschluss gelöscht."</i></p></div></div>				</div>
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									<p class="p1">Es ist nicht auszuschließen, dass <b>viele Hofheimerinnen und Hofheimer</b> das glauben, was Vogt verbreitet: <b>Musikschule = beschlossene Sache.</b></p><p class="p1">Denn ein Bürgermeister <b>lügt schließlich nicht!</b> Wenn <b>Christian Vogt</b> so etwas sagt, dann muss es <b>doch wahr sein, oder?!</b></p><p class="p1"><b>Stimmt es also wirklich: </b>Ist in Sachen Elisabethenstraße 3 schon <b>alles entschieden?</b></p><p class="p2"><b>Die Fakten</b> <b>erzählen eine andere Geschichte</b>.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bürger-Protest machte Hotelklotz klein</h2>				</div>
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									<p>Ursprünglich wollte Vogt auf dem Gelände der alten Stadtbücherei <b>ein Hotel</b> errichten lassen. Auch damals tat er so, als sei <b>alles entschieden</b>. Im <b>Bürgermeister-Wahlkampf 2019 </b>veröffentlichte er auf der CDU-Homepage den Satz: <i>“Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.”</i></p><p>Im <b>Oktober 2020</b> nahm er an einer Sitzung des <b>Ortsbeirats Kernstadt</b> teil. Die Lokalzeitung berichtete: &#8222;<i>Was dann aus dem Grundstück am Südrand des Kellereiplatzes wird, wo die Bücherei derzeit ihr Domizil hat, sei, wie Vogt jetzt im Ortsbeirat Kernstadt noch einmal klar machte, bereits ausgemacht. ,Ein Hotel solle dort gebaut werden&#8216;.&#8220;</i></p><p>Alles ausgemacht? <b>Von wegen!</b></p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="20220126 Hotelneubau" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTY2NTMsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDIyXC8wMVwvMjAyMjAxMjYtSG90ZWxuZXViYXUuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="370" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-1024x370.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-16653" alt="Hotelneubau" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-1024x370.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-300x109.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau-768x278.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die alte Stadtbücherei. Bürgermeister Vogt will sie abreißen lassen und einen vierstöckigen Klotz hinsetzen - jetzt für die Musikschule und ganz viele Büros.</figcaption>
										</figure>
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									<p class="p1">Nachdem der<a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/" target="_blank" rel="noopener"> Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> Ende 2021 Vogts Hotelpläne<b> einer breiten Öffentlichkeit </b>bekannt gemacht hatte, schwappte <b>eine Welle des Protests</b> durch die Stadt: Noch so ein <b>Riesenklotz in der Elisabethenstraße</b> &#8211; dagegen wehrten sich die Bürger <b>vehement</b>. </p><p class="p1"><b>Da ruderte die CDU schnell zurück:</b> Im Mai 2022 versprach Vogt, dass die Bürger <b>über die Zukunft des Areals</b> mitentscheiden dürften. <i>„Ich wünsche mir für das kommende Beteiligungsverfahren einen fairen, ehrlichen Diskurs für unsere Stadtgesellschaft.“</i></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss sein, unbedingt!</h2>				</div>
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									<p>Im<b> September 2022</b> fand <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/" target="_blank" rel="noopener">ein 1. Bürgerforum</a> statt. <strong>E</strong><b>ine Menge Ideen</b> wurden <b>eingebracht</b>, vor allem verlangten die Bürger <b>mehr Grün</b> in der Stadt.</p><p>Der Abend war allerdings <b>viel zu kurz</b>, um zu einem Ergebnis zu kommen: Die Diskussion sollte <b>bei einem zweiten Bürgerforum</b> fortgesetzt werden. In einer Pressemitteilung versicherte <b>der</b> <b>Magistrat</b>: <i>„Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimern Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“</i></p><p><b>Im selben Monat</b> tagte das Stadtparlament. Die Stadtverordneten zeigten sich ungewöhnlich einig: <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grassel</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(Linke) befürchtete, dass sich die Bürger ohne eine Fortsetzung des Bürgerforums</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;veralbert vorkommen&#8220;.</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">FDP-Mann </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Ralf Weber</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> riet zu einer </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Fortsetzung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;In der Bürgerschaft könnte sonst das Gefühl entstehen, wir würden ohne sie einen Schritt weitergehen.&#8220;</i> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Tanja Lindenthal</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Bürger für Hofheim) schloss sich dem an:</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Man solle das Bürgerforum fortsetzen, </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;wir haben&#8217;s ein bisschen abgewürgt&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bettina Brestel</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Grüne) äußerte </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;die Sorge, dass die Bürger sich übergangen fühlen&#8220;.</i></p><p>Daraufhin befand auch <b>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</b>: <i>&#8222;Es kann nicht sein, das die Bürgerbeteiligung einen Schatten bekommt, gleich zu Anfang.&#8220;</i></p><p>Das war dann der Plan: <b>Auf der Grundlage des 1. Bürgerforums</b> sollte ein Kriterienkatalog erstellt werden, mit dem mehrere <b>Planungsbüros konkretere Vorschläge</b> für das Grundstück entwickeln sollten. Der damalige Fraktionschef der Grünen, <b>Daniel Philipp</b> &#8211; er sitzt heute als <b>Erster Beigeordneter</b> im Rathaus &#8211; stellte den Antrag, dass der Kriterienkatalog den Stadtverordneten <b>vorab</b> <b>zur Kenntnis vorgelegt </b>werden müsse.<b> Aaron Kowacs</b> von der SPD ging einen Schritt weiter &#8211; sein Vorschlag: <i>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.”</i></p><p>Das fanden alle gut, <b>und so wurde es auch beschlossen:</b> Ein Kriterienkatalog soll erstellt, sodann <b>den Bürgern vorgestellt</b> und <b>mit ihnen diskutiert</b> werden.</p><p>Es war eine klare Botschaft: Die Bürgerinnen und Bürger werden <b>umfassend in alle Überlegungen und Planungen</b> einbezogen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss nicht sein!</h2>				</div>
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									<p>Genau ein Jahr später aber kam <strong>alles ganz anders:</strong></p><p>Im <strong>September 2023</strong> präsentierte <strong>Bürgermeister Vog</strong>t im Stadtparlament eine <strong>Magistratsvorlage</strong> mit dem Aktenzeichen STV2023/124: Der <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Hofheim-Kriterienkatalog.pdf">Kriterienkatalog</a> sei fertig, teilte er darin mit, die <strong>Stadtverordneten</strong> könnten ihn <strong>zur Kenntnis nehmen</strong> &#8211; wie es Philipp beantragt hatte.</p><p><strong>Mit keinem Wort</strong> erwähnte er den ebenfalls beschlossenen <strong>Zusatz von Aaron Kowacs</strong>, wonach der Kriterienkatalog <strong>zunächst in einem 2. Bürgerforum</strong> zur Diskussion gestellt werden soll.</p><p>Nur die<strong> Linken Bernd Hausmann und Barbara Grassel</strong> begehrten auf: Sie forderten, dass <strong>der ursprüngliche Beschluss</strong> &#8211; Kriterienkatalog im 2. Bürgerforum diskutieren &#8211; auch <strong>umgesetzt</strong> werden müsse.</p><p><strong>Abgelehnt!</strong> Die meisten Stadtverordneten der Opposition räkelten sich gerade <strong>in</strong> <strong>Wohlfühlstimmung</strong>, hatten sie doch wenige Minuten zuvor mit <strong>Daniel Philipp</strong> erstmals <strong>einen Grünen zum Ersten Beigeordneten</strong> gewählt.</p><p><strong>Die</strong> <strong>Bürgerbeteiligung</strong>, die sie selbst beschlossen hatten, war ihnen offenbar <strong>nicht mehr so wichtig.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">CDU will Musikschule "beleuchten"</h2>				</div>
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									<p class="p1">Nur wenige Monate später &#8211; und wieder war <b>alles ganz anders:</b></p><p class="p1"><b>Dezember 2023 </b>&#8211; die Stadtverordneten mussten sich mit dem <b>Haushalt 2024/25 </b>befassen. Zahlen über Zahlen, endlos, ermüdend.</p><p class="p1">Überraschend schlug <strong>Michael Henninger</strong> (CDU) für die <strong>CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> vor, dass der Magistrat einen <strong>Neubau für die Musikschule</strong>, für das <strong>Bürgerbüro des Rathauses</strong>, für <strong>Büros</strong> und für <strong>Gastronomie</strong> planen soll. Für den <strong>Kellereiplatz</strong> solle ein <strong>Baum- und Grünkonzept</strong> erarbeitet werden; und das Geld, das man für die <strong>Bürgerbeteiligung</strong> eingeplant habe, sollte in einen <strong>Architektenwettbewerb</strong> fließen.</p><p class="p2"><strong>Henningers Antrag</strong> sah wirklich vor, dass der <strong>Magistrat</strong> ein solches Konzept <strong><u>ohne</u> Beteiligung der Bürger</strong> erstellen sollte. Nur auf Drängen von <b>SPD</b> und <b>Grünen</b> wurde der Antrag <b>umformuliert:</b></p><p class="p2"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der Magistrat solle </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ein Bürgerforum organisieren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, bei dem </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">die </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Nutzung als Musikschule und Bürogebäude</b> <i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
				</div>
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												<span class="elementor-toggle-icon elementor-toggle-icon-left" aria-hidden="true">
															<span class="elementor-toggle-icon-closed"><i class="fas fa-caret-right"></i></span>
								<span class="elementor-toggle-icon-opened"><i class="elementor-toggle-icon-opened fas fa-caret-up"></i></span>
													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Der Beschluss der Stadtverordneten im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-2461" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2461"><p class="p1"><b>Den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung</b> aus Dezember 2023 dokumentieren wir im <b>Wortlaut</b>:</p><p class="p1"><i>1. Der Magistrat wird gebeten, ein Bürgerforum zu organisieren, in welchem insbesondere folgende Aspekte beleuchtet werden sollen: Bebauung des Areals ,Elisabethenstraße 3a&#8216; mit den Nutzungen Musikschule, Co-Working-Spaces/Büro sowie Bürgerbüro und Gastronomie auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan und des gefassten Aufstellungsbeschlusses, der ein Gebäude mit maximal 4.300 qm Bruttogeschossfläche (BGF) ermöglicht, sowie einer Außenfläche von ca. 1.400 qm, die zu einer öffentlichen Parkanlage in der Wegebeziehung von Chinon-Platz und Kellereiplatz im Sinne des Trojan-Plans stehen soll.</i></p><p class="p1"><i>2. An der Platzkonzeption des Kellereiplatzes soll festgehalten werden und durch ein Baum- und Grünkonzept ergänzt werden, das den wachsenden klimatischen Anforderungen genügt und die Wegebeziehung Chinon-Center &#8211; Altstadt stärkt.</i></p><p class="p1"><i>3. Das Gebäude soll in städtischem Eigentum bzw. im städtischen Konzern (HWB) bleiben.</i></p><p class="p1"><i>4. Die bereits im Haushalt angesetzten Mittel für die aktuelle Bürgerbeteiligung sollen für einen Architektenwettbewerb analog der Auswahl zur Stadtbücherei und der in diesem Verfahren erfolgreich durchgeführten Bürgerbeteiligung verwendet werd</i><em>en.</em></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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									<p>Erstaunen<b> in der Runde: </b>Da hatte die CDU doch tatsächlich <a href="https://www.spd-hofheim.de/termin/austausch-ueber-die-nachfolgenutzung-des-gelaendes-der-alten-stadtbuecherei/" target="_blank" rel="noopener">einen Vorschlag der SPD</a><b> </b>&#8222;abgekupfert&#8220;! </p><p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Aaron Kowacs </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(SPD) sagte denn auch, seine Partei habe</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> nichts gegen eine neue Musikschule</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> an der Elisabethenstraße. Aber man dürfe den begonnenen</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> Prozess der Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> nicht zu einem </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Architektenwettbewerb</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ummodeln</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, &#8222;</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">ohne die geplante Nutzung vorher mit der Öffentlichkeit zu diskutieren&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> müsse </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;vor der konkreten Festlegung auf konkrete Nutzung erfolgen&#8220;.</i></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Linke</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grasse</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">l machte noch &#8211; und auch völlig zu Recht &#8211; darauf aufmerksam, dass so ein Antrag <strong>bei Haushaltsberatungen</strong> nichts zu suchen habe:</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Dafür gebe es</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;"> Fachgremien</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, zum Beispiel den Bau- und Planungsausschuss.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es war </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">kurz vor Weihnachten</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, alle wirkten etwas </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ermattet </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">&#8211;  am Ende stimmte d</span><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">i</span></strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>e Mehrheit</strong> zu</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: <strong>In einem</strong></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong> Bürgerforum</strong> soll über die <strong>Zukunft des Areals</strong> gesprochen werden, wobei  </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> eine Nutzung als Musikschule </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-dc2ebe1 elementor-widget elementor-widget-image" data-id="dc2ebe1" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="image.default">
				<div class="elementor-widget-container">
												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule 2025-05a" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDI4MTUsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wNVwvTXVzaWtzY2h1bGUtMjAyNS0wNWEuanBnIn0%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="387" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-42815" alt="Musikschule 2025 05a" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die Musikschule Hofheim hat ihren Sitz heute im Pfälzer Hof gegenüber vom Bahnhof.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Wenn Vogt heute verbreitet, <b>mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz</b> <i>&#8222;haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst&#8220;</i>, so findet sich dafür <b>nirgendwo ein Beleg.</b></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es klingt auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>nicht plausibel</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, dass alles beschlossen sein soll: Eine Politik, die sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">um sachgerechte Entscheidungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> bemüht, würde erst einmal prüfen, wie sich die Musikschule </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">in den letzten Jahren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> entwickelt hat? Welche </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Prognosen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> lassen sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">für die nächsten Jahre</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aufstellen? </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wie viel Raum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> braucht sie &#8211; </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">heute und in einigen Jahren?</b></p><p><b>Zahlen, Daten und Fakten</b> sollten die Grundlage für die Planung eines Projekts sein, das <b>Millionen</b> kosten und <b>die Stadtkasse</b> auch in Zukunft <b>enorm belasten </b>wird.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMTQsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvTXVzaWtzY2h1bGUtZWxpc2FiZXRoZW5zdHJhc3NlLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50214" alt="Musikschule elisabethenstrasse" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">50 Jahre Musikschule - da ließen sie sich zusammen fotografieren: Bürgermeister Vogt (2.v.li.) zeichnet im Rathaus für das Thema Kultur zuständig. Seine Kultur-Fachbereichsleiterin Susanne Demuth (li.) ist die Lebensgefährtin von Musikschulleiter Sven Müller-Laupert (re.). Zweite von rechts: Dorothee Graefe-Hessler, die  Aufsichtsratsvorsitzende der Musikschule Hofheim gGmbH. Foto: Stadt Hofheim</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Dass alles bereits <strong>beschlossen</strong> sein soll, muss <strong>als</strong> <strong>Falschinformation </strong>gewertet werden. Und da stellt sich dann schon die Frage:</p><p><b>Was treibt den Bürgermeister nur an</b>, solche Informationen &#8211; <b>Fake-News </b>&#8211; zu verbreiten? Er <strong>täuscht</strong> damit die eigenen Bürger:<b> Warum?</b></p><p><strong>Eine Erklärung</strong> liegt vielleicht auf der Hand&#8230;</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3faf5b0 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="3faf5b0" data-element_type="section" data-e-type="section">
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					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-54ef977" data-id="54ef977" data-element_type="column" data-e-type="column">
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						<div class="elementor-element elementor-element-7a8245c elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="7a8245c" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mit Fake-News in den Bürgermeister-Wahlkampf</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-ee534e0 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="ee534e0" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Im Frühjahr nächsten Jahres, am 16. März, </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">soll ein neuer Bürgermeister für Hofheim gewählt werden.</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Christian Vogt</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> steht unter Druck: Nach fünf Jahren im Amt kann er </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">keinen echten Erfolg</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> vorweisen. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Seine großspurigen Versprechungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> der letzten Jahre: allesamt </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">geplatzt wie Seifenblasen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Kellereiplatz</b> sollte ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;City Tree&#8220;</a> installiert werden, ein meterhoher Schrank, in dem Moos wächst, das angeblich die Sommerhitze zwischen den geparkten Autos abkühlt. Viel Geld wollte er dafür ausgeben; gerade noch rechtzeitig stellte sich heraus, dass er auf dreiste Werbung hereingefallen war: <b>Thema durch.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Untertorplatz</b> wollte er zwei <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/" target="_blank" rel="noopener">Riesenschirme</a> aufstellen. Die Planung lief schon, die Vernunft der Bürger war stärker: <b>abgelehnt.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> In <b>Diedenbergen</b> gab er landwirtschaftliche Flächen für ein Gewerbegebiet her, angeblich, um die <strong>Jobs von Polar Mohr</strong> in Hofheim halten zu können. Doch ob das Unternehmen wirklich dahin umzieht: <b>bis heute völlig offen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Oben auf dem <span style="font-weight: bold;">Kapellenberg</span> wollte er ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/" target="_blank" rel="noopener">Wald-Museum</a> errichten, inzwischen redet er nur noch <span style="font-weight: bold;">von einem Kinderspielplatz.</span><b></b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mit einem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/" target="_blank" rel="noopener">100.000-Euro-Taubenhotel</a> sollte die Taubenplage gelöst werden: nie wieder was von gehört.</p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span>Die <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> wird nächstes Jahr geschlossen,<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> was danach kommt: unbekannt. Aus </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/" target="_blank" rel="noopener">Hof Ehry</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wollte er ein Kulturzentrum machen: wohl eher Augenwischerei. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Das beliebte</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/11/17/exerzitienhaus/" target="_blank" rel="noopener">Exerzitienhaus</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">droht für ein Villenviertel geopfert zu werden. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/" target="_blank" rel="noopener">Ausbau von Radwegen</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, ein </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#CDU_macht_Druck_Wo_bleibt_Vogts_Schlagloch-Programm" target="_blank" rel="noopener">Anti-Schlagloch-Programm</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: Alles lauthals angekündigt &#8211; alles leere Versprechungen. </span></p><p>Wohl deshalb soll jetzt<b> eine neue Musikschule</b> her. Vierstöckig &#8211; so hoch wie das geplante Hotel, das die Bürger<b> abgelehnt</b> hatten, weil sie <b>mehr Grün in der City</b> wünschten. Ein Sattelgeschoss soll noch obendrauf: Der Bau würde <b>höher als das Chinon-Center.</b></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wen interessiert das Geschwätz von gestern?</h2>				</div>
				</div>
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									<p class="p1">Die Aussagen von Politikern haben bisweilen die <b>Halbwertzeit eines Eiswürfels in der prallen Sonne &#8211;</b> auch <b>in</b> <b>Hofheim</b>:</p><p class="p1">Als <b>2021/22 </b>die <b>Pläne für ein</b> <b>Hotel an der Elisabethenstraße 3</b> öffentlich wurden, versicherten <b>CDU-Lokalpolitiker</b> unisono, das Grundstück <b>müsse verkauft</b> werden &#8211; unbedingt! Man benötige die Einnahmen zur <b>Finanzierung der neuen Stadtbücherei &#8211; zwingend! </b></p><p class="p1">In einer <b>Magistratsvorlage</b> (Aktenzeichen: STV2022/013) ist nachzulesen: <i>&#8222;Es bestand grundsätzliches Einvernehmen, dass das Grundstück der bisherigen Bücherei veräußert werden soll, um die nicht unerheblichen Investitionen zum Teil zu refinanzieren.&#8220;</i></p><p class="p1">Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, sagte schon Adenauer. Heute erzählen <b>die selben CDU-Politiker</b>, die Stadt dürfe <b>das Grundstück <u>nicht</u> verkaufen.</b> Sie müsse es <b>behalten</b>, damit die städtische Wohnungsbaugesellschaft<b> HWB </b>dort bauen könne.</p>								</div>
				</div>
					</div>
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					</div>
		</section>
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									<p class="p1">Noch ist &#8211; wenn wir nur die Fakten betrachten &#8211; <b>nichts entschieden</b>. Die <strong>SPD</strong> hatte sich vor zwei Jahren <strong>an die Seite der Bürger</strong> gestellt: Das Grundstück könne <em>&#8222;auch als Grünfläche genutzt werden, um die Flächenversiegelung in der Innenstadt zu minimieren&#8220;</em>, lesen wir auf der <a href="https://www.spd-hofheim.de/?s=elisabethenstra%C3%9Fe" target="_blank" rel="noopener">SPD-Homepage</a>. Eine Bebauung sei möglich, &#8222;<em>die jedoch deutlich geringere Ausmaße haben sollte als das geplante Hotel&#8220;</em>.&nbsp; <b>Beigeordneter Bernhard Köpple</b>r (SPD) gab <b>als Marschrichtung</b> vor: <i>„Die beste Option für Hofheim muss gewählt werden, und dabei muss die Bevölkerung intensiv eingebunden werden.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Heute schickt <b>die SPD</b> mit <b>Tobias Undeutsch</b> einen eigenen Kandidaten ins <b>Rennen um das Amt des Bürgermeisters.</b> Der hat sich bereits<b> klar positioniert:</b> Wenn <b>suggeriert</b> werde, dass die Entscheidung <b>bereits gefallen</b> sei, entspreche das <b>nicht</b> den Tatsachen.<em>&#8222;Die Sozialdemokraten vertreten weiterhin die Ansicht, dass die Entscheidung über die&nbsp; zukünftige Nutzung des ,Filetstücks&#8216; nur mit den Bürgerinnen und Bürgern getroffen werden dürfe.&#8220;</em></p>
<p class="p1">Die <b>Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</b> (BfH) sah vor zwei Jahren <i>&#8222;die einmalige Chance&#8220;,</i> um mit einem<i> „grünen Korridor“</i> das <b>Wasserschloss</b> und das <b>Kellereigebäude</b> mit der <b>Stadthalle</b> und dem <b>Rathaus</b> zu verbinden. <i>&#8222;Dies würde dem Platz wieder etwas Charakter verleihen und wäre den historischen Gebäuden würdig.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Die BfH hat mit <b>Wilhelm Schultze</b> ebenfalls einen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Wird er jetzt für den&nbsp;<b>Musikschul-Klotz votieren?</b> Oder <b>die Chance nutzen </b>und den Hofheimern etwas <b>mehr Grün</b> gönnen?</p>
<p class="p1">Vielleicht erfahren wir <b>an diesem Mittwochabend </b>mehr&#8230;</p>								</div>
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											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="SPD Elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMDEsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvU1BELUVsaXNhYmV0aGVuc3RyYXNzZS5qcGcifQ%3D%3D">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die SPD hatte 2022 den geplanten Hotel-Klotz in einer Grafik anschaulich dargestellt - und als zu groß abgelehnt. Jetzt sollen hier Musikschule und Büros entstehen, in einem Bau, der nach den Plänen der CDU mindestens ebenso groß werden soll.</figcaption>
										</figure>
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									<p>Vogt ahnt wohl, das der von ihm favorisierte <b>Musikschul- und Büro-Klotz</b> kein Durchmarsch wird. Und so verbreitet er inzwischen auch, was die Menschen <b>gerne hören</b> wollen: dass man, wenn die Musikschule nur gebaut werde, <b>den Kellereiplatz</b> <i>&#8222;grüner und schattiger machen&#8220; </i>werde.</p><p>Die Bürger sind <b>gut beraten</b>, solchen Versprechungen <b>mit kritischer Wachsamkeit</b> zu begegnen: Denn natürlich will Vogt den Kellereiplatz auch <b>als Festplatz</b> <b>behalten.</b> Und auf <b>eine vorweihnachtliche Eisbahn</b> wollen die Hofheimer sicher auch <b>nicht verzichte</b>n. Das bedeutet: Viel Grün wird auf dem Platz <b>kaum gedeihen </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">können</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, schon </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">gar kein echter Baum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wird da jemals wachsen. </span></p><p><b>Es ist kein halbes Jahr mehr bis zur Bürgermeisterwahl.</b> Zu erwarten ist, dass Christian Vogt demnächst <b>wie ein Weihnachtsmann</b> mit einem großen Sack durch die Stadt ziehen wird: <b>Viele schöne  Versprechungen</b> sind da drin!</p><p>Ob er sie wohl jemals <b>erfüllen</b> wird, sollte er <strong>im März 2025</strong> wiedergewählt werden?</p><p>Oder er macht&#8217;s <b>wie beim letzten Mal:</b></p><p><b>Versprechungen einfach vergessen.</b></p>								</div>
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		<title>Inside Rathaus: Stellenplan ist explodiert &#8211; Neue Vorschriften drohen mit hohen Strafen</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/11/10/inside-rathaus/</link>
					<comments>https://hk-newsletter.de/2024/11/10/inside-rathaus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Kowacs Aaron]]></category>
		<category><![CDATA[Laur Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Preusche Doris]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute schauen wir direkt ins Rathaus: Wir haben - dank der SPD - erfahren, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt die Verwaltung unserer kleinen Stadt aufbläht wie nie zuvor. Immer mehr Beamte, immer mehr Angestellte. Und wer soll das alles bezahlen? Richtig: Sie, ich, wir alle -  genau hinschauen ist also durchaus angebracht! Das gilt auch für zwei Rechtsvorschriften, die seit kurzem in Hofheim gelten: Hat das überhaupt jemand mitbekommen? Hier erfahren Sie es: Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><strong>Heute schauen wir direkt ins Rathaus: Wir haben &#8211; dank der SPD &#8211; erfahren, dass CDU-Bürgermeister Christian Vogt die Verwaltung unserer kleinen Stadt aufbläht wie nie zuvor. Immer mehr Beamte, immer mehr Angestellte. Und wer soll das alles bezahlen? Richtig: Sie, ich, wir alle &#8211;  genau hinschauen ist also durchaus angebracht! Das gilt auch für zwei Rechtsvorschriften, die seit kurzem in Hofheim gelten: Hat das überhaupt jemand mitbekommen? Hier erfahren Sie es: Wer sich nicht an die neuen Regeln hält, muss mit einem saftigen Bußgeld rechnen.</strong></p>



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<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Unter CDU-Vogt: Personalschwemme im Rathaus</h2>



<p>In der <strong>Hofheimer SPD</strong> scheint die Erkenntnis gereift zu sein: Eine <strong>Stadtpolitik</strong>, die sich <strong>erfolgreich der Zukunft</strong> zuwenden will, kommt um <strong>eine kritische Betrachtung der Gegenwart</strong> nicht herum. Außerdem stehen im März nächsten Jahres <strong>Bürgermeisterwahlen</strong> an, und die Partei hat mit <strong>Tobias Undeutsch </strong>einen Kandidaten nominiert, der sich <strong>überraschend ambitioniert</strong> zeigt:</p>



<p><strong>Höchste Zeit also für eine ehrliche Bestandsaufnahme der aktuellen Stadtpolitik.</strong></p>



<p>Sie startet mit einem Knall: <strong>Parteivorsitzender Aaron Kowacs</strong> hat die Haushaltspläne <strong>unter die Lupe genommen</strong> und darin Zahlen entdeckt, die noch <strong>Sprengkraft entwickeln</strong> könnten. In einem Schreiben ans Rathaus nennt er<strong> Daten und Fakten</strong>:</p>



<p>Im Jahr <strong>2019</strong> hatte die langjährige <strong>SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang</strong> den Chefsessel im Rathaus geräumt und damit für <strong>CDU-Mann Christian Vogt</strong> Platz gemacht.</p>



<p>Unter Stang wies der städtische Haushalt zuletzt <strong>knapp 250 Stellen</strong> aus.</p>



<p>Heute, unter Vogt, umfasst der Personaletat der Stadtverwaltung <strong>fast 420 Stellen</strong>. Kovacs: <em>„Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Hofheim hat sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt.“</em> Das ist <strong>recht</strong> <strong>großzügig</strong> bemessen, aber als Oppositonspolitiker darf man das natürlich. Der <strong>Personalzuwachs</strong> beträgt genau <strong>68 Prozent</strong>. Immerhin!</p>



<p>Auffällig: Einerseits gibt es im Rathaus eine <strong>Personalschwemme</strong>. Gleichzeitig aber bleiben <strong>immer mehr Stellen unbesetzt</strong>. Kowacs‘ Etat-Analyse zeigt: In der <strong>Vor-Vogt-Zeit</strong> waren <strong>rund zehn Prozent</strong> der Stellen nicht besetzt. <strong>Mit Vogt</strong> im Rathaus hat sich diese Zahl <strong>glatt verdoppelt</strong>: Heute sind <strong>rund 20 Prozent</strong> der Stellen unbesetzt.</p>



<p>Das wirft natürlich Fragen auf: Warum <strong>fehlen</strong> der Stadtverwaltung so viele Mitarbeiter? Ist die Kreisstadt als Arbeitgeber etwa derart <strong>unattraktiv</strong>, dass sich <strong>niemand</strong> dort bewerben möchte?</p>



<p>Oder aber sind die<strong> Arbeitsbedingungen</strong> <strong>und die Atmosphäre im Rathaus</strong> so mies, dass potenzielle Mitarbeiter lieber <strong>woanders</strong> hingehen?</p>



<p>Erst kürzlich war von <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Kita-Notstand_Mobbing-Attacke_auf_der_Rathaus-Chefetage">Mobbing auf der Chefetage</a> die Rede, und so etwas spricht sich schnell herum&#8230; Auch die <a href="https://www.spd-hofheim.de/2024/10/30/personal-der-stadt-hofheim-unter-buergermeister-vogt-fast-verdoppelt/" target="_blank" rel="noopener">SPD-Fraktion</a> mutmaßt, dass nicht allein der <strong>Fachkräftemangel</strong> als Erklärung herhalten kann: Die vielen freien Stellen seien wohl auch <em>&#8222;im Arbeitsklima des Rathauses begründet&#8220;</em>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg" alt="Rathaus" class="wp-image-32058" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/07/Rathaus-20230725-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></figure>
</div>


<p>Kowacs nennt weitere interessante Zahlen: Im Jahr <strong>2019</strong>, als Vogt die Verwaltungsspitze übernahm, gab es <strong>32 Beamte</strong> im Rathaus. Heute stehen <strong>50 Beamtenstellen</strong> auf der Payroll der Stadtverwaltung: Das ist eine Steigerung von<strong> über 55 Prozent!</strong></p>



<p>Für die „Betroffenen“ mag der Beamtenstatus <strong>eine prima Sache</strong> sein. Die Kehrseite: Mit den vielen Beamtenstellen bürdet der Bürgermeister seiner Stadt <strong>eine enorme Last</strong> auf. Kowacs weist <strong>nur dezent</strong> darauf hin, dass die Stadt <em>„für die Beamten entsprechende Pensionen zurückhalten muss“</em>.</p>



<p>Er hätte es ruhig etwas <strong>klarer formulieren</strong> können: <strong>Für die vielen Beamtenstellen</strong>, die der CDU-Bürgermeister geschaffen hat, werden <strong>die kommenden Generationen der Hofheimerinnen und Hofheimer zahlen</strong> müssen. Und zwar <strong>kräftig</strong>.</p>



<p>Neben den Beamtenstellen ist auch <strong>die Zahl der Arbeitnehmer</strong> während Vogts relativ kurzer Amtszeit <strong>enorm gestiegen:</strong></p>



<p>Vor zehn Jahren zählte das Rathaus <strong>202 Arbeiter und Angestellte</strong>.</p>



<p>Bis <strong>2019</strong> &#8211; dem Ende der Ärä Stang &#8211; war die Zahl nur leicht angestiegen: <strong>auf 216</strong>.</p>



<p><strong>Dann kam Vogt, </strong>und der Stellenplan <strong>explodierte</strong> förmlich: Heute zählt das Rathaus <strong>367 Stellen für Arbeitnehmer</strong>. 151 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – das bedeutet einen <strong>Personal-Zuwachs von fast 70 Prozent!</strong> Und das <strong>in nur fünf Jahren!</strong></p>



<p>Der enorme Personalzuwachs habe<strong> nicht zu einer Leistungssteigerung der Verwaltung</strong> geführt, schreibt die SPD. Heißt: Wir geben<strong> viel Geld</strong> für viele Mitarbeiter aus &#8211;<strong> ohne erkennbaren Nutzen.</strong> Die SPD glaubt den Grund zu kennen: Das liege <strong>keineswegs</strong> an den Mitarbeitern, sondern allein <em>&#8222;an der Organisationsstruktur des Rathauses unter Bürgermeister Vogt&#8220;</em>. </p>



<p>Jetzt soll <strong>das Problem</strong> offenbar offen angegangen werden! Die <strong>SPD-Fraktion im Stadtparlament</strong> hat einige <strong>Fragen an den Magistrat</strong> gerichtet:</p>



<p>Warum wurde die Zahl der Stellen in der Stadtverwaltung <strong>in nur fünf Jahren fast verdoppelt?</strong> Welche Fachbereiche im Rathaus profitierten <strong>von der personellen Aufstockung?</strong> Und wie erklärt sich der Magistrat, dass trotz des Stellenzuwachses <strong>fast ein Fünftel der Stellen nicht besetzt ist?</strong></p>



<p>Interessant wäre auch eine Antwort auf diese Frage: Wie erklärt sich angesichts des enormen Personalzuwachses <strong>die wachsende Unzufriedenheit vieler Bürger</strong> &#8211; und auch <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Ortsbeiraete_einig_Verhalten_des_Magistrats_schadet_der_Demokratie">vieler Stadtpolitiker</a> &#8211; mit der Arbeit des Magistrats?</p>



<p>Diese Frage hat Kowacs <strong>leider nicht gestellt</strong>. Aber vielleicht kann <strong>der Bürgermeister sie ja trotzdem beantworten…</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ferienwohnung ohne Genehmigung? Das kann teuer werden</h2>



<p>Seit einigen Wochen gibt es in Hofheim <strong>eine neue Satzung, die kaum jemand kennt</strong>. Die <strong>&#8222;Ferienwohnungssatzung&#8220;</strong> &#8211; sie soll verhindern, dass <strong>immer mehr Wohnungen</strong> in der Kreisstadt <strong>nicht an Mieter</strong> vergeben, sondern<strong> als Alternative zu Hotelzimmern</strong> angeboten werden &#8211; was angeblich <strong>sehr lukrativ</strong> ist.&nbsp;</p>



<p>Die neue Satzung hat <strong>eine Vorgeschichte</strong>, die kurz erzählt werden soll, zumal auch sie <strong>ein erhellendes Schlaglicht auf die Arbeitsweise der Stadtspitze</strong> wirft:</p>



<p><strong>Vor drei Jahren</strong> hatte <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> die Stadtverordneten schriftlich darüber informiert, dass <strong>im gesamten Stadtgebiet</strong> <em>„ein erheblicher Mangel an Wohnraum“</em> bestehe. Da der Wohnungsmarkt <em>„voraussichtlich auch in näherer Zukunft ein hohes Defizit an bezahlbarem Wohnraum aufweisen“</em> werde, sei ein <em>„konsequenter Wohnraumbestandsschutz zwingend notwendig“.</em></p>



<p>Das war <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">der Plan des CDU-Mannes</a>: <strong>Eine Ferienwohnungssatzung muss her!</strong> O-Ton Vogt: <em>„Das ist&nbsp;Verbraucherschutz und zugleich ein Beitrag gegen unnötige Wohnungsverknappung!“</em></p>



<p><strong>Im Juli 2022</strong> legte Vogt dem <strong>Hofheimer Stadtparlament</strong> den Entwurf einer Satzung vor. Er umrahmte die Präsentation <strong>mit drastischen Bildern</strong>: Es gehe um Wohnungen, die <em>&#8222;dem regulären Wohnungsmarkt entzogen&#8220;</em> und <em>&#8222;als Hotelersatz&#8220; </em>vermietet würden: Eine solche <em>&#8222;faktische Zweckentfremdung von Wohnraum&#8220;</em> führe<em> &#8222;zu Spannungen in Wohngebieten&#8220;</em> und sei <em>&#8222;wohnungswirtschaftlich unerwünscht&#8220;.</em></p>



<p><strong>Beeindruckt von Vogts Worten</strong> stimmten die Stadtverordneten zu. Die Satzung, <strong>sie lag bereits fertig vor</strong>, hätte damit <strong>zeitnah</strong> in Kraft treten können&#8230;</p>



<p><strong>Nur wenige Monate zuvor,</strong> auch das gehört zur Geschichte, hatte <strong>derselbe Vogt</strong> noch ganz anders agiert: Er hatte klammheimlich <strong>die</strong> <strong>Mietpreisbremse</strong> für ganz Hofheim <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/20/mietpreisbremse-abgeschafft/">ausgehebelt</a>. Die gilt heute <strong>in 49 hessischen Kommunen mit angespanntem Wohnungsmarkt </strong>&#8211; nur eben <strong>nicht mehr in Hofheim</strong>. Als die Sache aufflog, gab&#8217;s mächtig <strong>Aufregung</strong>, sogar ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/03/08/ratselraten-um-protokolle/">Aktenuntersuchungsausschuss</a> wurde eingesetzt &#8211; <strong>ohne großen Erkenntnisgewinn:</strong> Vogt behauptete einfach, er habe E-Mails der Landesregierung <strong>nicht gesehen</strong>, weshalb <strong>die entscheidende Frist versäumt</strong> worden sei.</p>



<p><strong>Pech für Mieter</strong>!</p>



<p><strong>Investoren und Vermieter </strong>dagegen dürften sich gefreut haben: <strong>Danke, Herr Vogt!</strong></p>



<p><strong>Und ausgerechnet dieser Mann</strong> geriert sich wenig später <strong>als Vorkämpfer</strong> für einen <em>„konsequenten Wohnraumbestandsschutz“?</em></p>



<p>Was treibt Vogt<strong> wirklich</strong> an? Was sind <strong>seine wahren Absichten?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="www.airbnb.de"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="376" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11.jpg" alt="airbnb 2024 11" class="wp-image-49306" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/airbnb-2024-11-300x176.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot der Webseite von Airbnb: Jede Menge Zimmer und Wohnungen in und um Hofheim werden hier als Hotelersatz angeboten. </figcaption></figure>
</div>


<p>Die Erklärung finden wir <strong>im zeitlichen Kontext:</strong> Juli 2022 – das war auch die Zeit, als Vogt noch <strong>einen großen Hotelkomplex an der Elisabethenstraße</strong> durchsetzen wollte. Die Parallelität der Ereignisse &#8211; hier: <strong>neues Hotel </strong>in der Innenstadt; dort: <strong>weniger Ferienwohnungen</strong> mittels Satzung &#8211; wurde damals im <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/17/elisabethenstrasse-3/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> als&nbsp; <em>„eine stille Grußbotschaft an den künftigen Investor des geplanten Hotel-Neubaus“</em> gewertet. Wir schrieben auch, das es mit der Umsetzung der Satzung durchaus <strong>noch dauern</strong> könne: <em>„Aus leidvoller Erfahrung ist hinreichend bekannt: Zwischen Worten und Taten lässt der Magistrat oftmals sehr viel Zeit vergehen.&#8220;</em></p>



<p><strong>Genauso kam es:</strong> Die Hotelpläne <strong>scheiterten</strong> bekanntlich <strong>am Bürgerwillen </strong>– und damit war für Vogt der <em>„konsequente Wohnraumbestandsschutz“</em> offenbar <strong>nicht mehr so wichtig</strong>. Monat um Monat <strong>verstrich</strong>, der Satzungsentwurf <strong>schlummerte in den Schubladen des Rathauses</strong>. Es geschah, was i<strong>n der Hofheimer Stadtverwaltung</strong> so oft geschieht: <strong>nichts.</strong></p>



<p>Erst im Juli dieses Jahres – also <strong>genau zwei Jahre</strong> nach dem Beschluss der Stadtverordneten – wurde die „Ferienwohnungssatzung“ veröffentlicht. <strong>Damit trat sie offiziell in Kraft</strong>.</p>



<p>Die breite Öffentlichkeit hätte davon <strong>nichts mitbekommen</strong>, wenn nicht <strong>Frank Laur</strong> zufällig die „Ferienwohnungssatzung“ auf der <a href="https://www.hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">Internetseite der Stadt</a> entdeckt hätte. Der Hotelier &#8211; Sie erinnern sich vielleicht: er hatte seinerzeit <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/">mit einem Brandbrief</a> den <strong>Widerstand gegen die Vogtschen Hotel-Pläne</strong> initiiert &#8211; veröffentlichte auf Facebook <strong>eine freundliche Warnung</strong>: Bei Nichtbeachtung der neuen Satzung drohten <em>„empfindlich hohe Gebühren“.</em></p>



<p>So ist es: Wer in Hofheim künftig <strong>ohne Genehmigung</strong> eine Wohnung an Tages- oder Feriengäste vermietet, begeht eine <strong>Ordnungswidrigkeit</strong>. Und die kann mit einer <strong>Geldbuße bis zu 25.000 Euro</strong> geahndet werden.</p>



<p><strong>Der eigentliche Preishammer</strong> ist freilich: Eine Ferienwohnung darf laut Satzung <strong>nur genehmigt </strong>werden, <em>„wenn das öffentliche Interesse an der Erhaltung des Wohnraums durch die Schaffung von Ersatzwohnraum kompensiert“</em> wird. Im Klartext: Wer <strong>eine Wohnung als Ferienwohnung</strong> vermieten will, muss nachweisen, dass er<strong> gleichwertigen Wohnraum</strong> neu schafft. Alternativ wird eine <strong>Ausgleichszahlung</strong> fällig, deren Höhe sich<em> „nach den Durchschnittskosten für die Erstellung von öffentlich gefördertem Wohnraum“</em> richtet.</p>



<p>Die <strong>Verwaltungsgebühren</strong> für die Genehmigung sind dagegen eher <strong>ein Klacks</strong>: Sie liegen <strong>zwischen 100 und 300 Euro</strong>. Eine Ortsbesichtigung wird <strong>mit 75 Euro</strong> berechnet.</p>



<p>Müssen Betreiber von Ferienwohnungen <strong>jetzt Angst haben</strong>, dass die Stadt sie <strong>zur Kasse bittet?</strong></p>



<p><strong>Gemach!</strong> Wir sind in Hofheim! Den <strong>Beinamen &#8222;Hofem Schlofem&#8220; </strong>trägt die Stadtverwaltung <strong>nicht zu Unrecht:</strong></p>



<p><strong>Eine Satzung &#8222;funktioniert&#8220;</strong> natürlich nur, wenn ihre Einhaltung auch <strong>eingefordert</strong> wird. Wenn in Zukunft <strong>die Betreiber von Ferienwohnungen</strong> in Hofheim <strong>genauso intensiv kontrolliert</strong> werden wie – sagen wir mal: <strong>der Parkverkehr in der Innenstadt</strong>, dann braucht sich <strong>niemand Sorgen</strong> <strong>zu</strong> <strong>machen</strong>!</p>



<p>Dann gilt auch <strong>mit der neuen Satzung:</strong></p>



<p><strong>Da passiert bestimmt nichts!</strong></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ab sofort: Wer Tauben füttert, zahlt bis zu 5000 Euro Strafe</h2>



<p><strong>Tauben sind und bleiben ein Dauerthema</strong> in der Hofheimer Innenstadt. Zwei neue Geschichtchen gibt es dazu:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg" alt="Tauben Raben Kraehen" class="wp-image-42425" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Tauben-Raben-Kraehen-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Taubenplage in Hofheim: Mehr als 200 Plastikraben wurden rund ums Rathaus aufgestellt &#8211; die Tauben stört&#8217;s herzlich wenig.</figcaption></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Taubenfuetterungsverbot-2024.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="207" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/titel-tauben-verbot-.jpg" alt="titel tauben verbot" class="wp-image-49318" style="width:200px"></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Taubenfütterungsverordnung. Mit einem Klick aufs Bild können Sie sie lesen. </figcaption></figure>
</div>


<p><strong>TAUBEN I: </strong>Das ging diesmal ganz fix:<strong> Im Mai</strong> dieses Jahres hatten die Stadtverordneten beschlossen, dass <strong>das Füttern von Tauben verboten werden soll.</strong> Jetzt – genauer: <strong>am 1. November</strong> – trat die <strong>„Taubenfütterungsverbotsverordnung“</strong> in Kraft. Der zentrale Satz steht in <strong>Paragraf 2</strong>: <em>„Tauben dürfen auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen nicht gefüttert werden.“</em></p>



<p>Wer es dennoch tut, begeht eine <strong>Ordnungswidrigkeit</strong>, die – so heißt es in <strong>Paragraf 3</strong> – <em>„mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann“.</em></p>



<p>Sie ahnen, was jetzt kommt:</p>



<p>Auch hier gilt natürlich, dass ein <strong>Taubenfütterungsverbot</strong> nur <strong>Erfolg bringt</strong>, wenn es <strong>kontrolliert</strong> wird, <strong>regelmäßig</strong> und <strong>überall</strong>. Dass die <strong>Stadtpolizisten</strong>, die sich mit der Kontrolle von Falschparkern in der Innenstadt <strong>überfordert</strong> zeigen, künftig auch noch <strong>Taubenfreunde</strong> zur Kasse bitten:</p>



<p><strong>Wer soll das ernsthaft glauben?</strong></p>



<p><strong>TAUBEN II: </strong>Die Hofheimer CDU hatte <strong>Ende 2022</strong> – Sie erinnern sich vielleicht – als Maßnahme gegen die Taubenplage den Bau eines <strong>Taubenhotels in der Innenstadt</strong> <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/">angekündigt</a> und dafür sogar <strong>100.000 Euro in den Haushalt</strong> eingestellt. Man werde <em>„für eine saubere Innenstadt ohne Tauben“</em> sorgen, versprachen führende CDUler vollmundig, und man werde damit <em>„Akzente für eine positive Stadtentwicklung“</em> setzen.</p>



<p>Nur wenige Wochen später hakte damals die <strong>CDU im Ortsbeirat Kernstadt</strong> nach: <strong>Wofür</strong> sollen denn <strong>100.000 Euro</strong> ausgegeben werden? Und <strong>wo genau</strong> soll das Taubenhaus stehen? Das möge <strong>der Magistrat</strong> doch bitte mal erklären&#8230;</p>



<p>Die Fragen datieren vom <strong>1. Februar 2023</strong>, doch der Magistrat, zur zeitnahen Beantwortung <strong>verpflichtet</strong>, hat bis heute <strong>nicht reagiert.</strong> Und die <strong>CDU-Mitglieder im Ortsbeirat Kernstadt </strong>haben das, <strong>brav</strong> wie sie sind, <strong>schweigend</strong> hingenommen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/CDU-zum-Taubenhaus.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" width="251" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/cdu-tauben-titel.jpg" alt="cdu tauben titel" class="wp-image-49376" style="width:200px"></a><figcaption class="wp-element-caption">CDU steht drauf, Grün ist drin: Der Antrag von Doris Preusche.</figcaption></figure>
</div>


<p>Doch nun soll das Thema wieder auf die Tagesordnung kommen:<strong> Doris Preusche</strong> hat einen Antrag gestellt, über den in der nächsten Sitzung des Ortsbeirats ( tagt am <strong>20. November</strong>, 19 Uhr, im Sitzungszimmer der Rathausaufstockung) entschieden werden soll: &#8222;<em>Wir bitten zu beschließen, dass der Magistrat den Antrag der CDU zeitnah beantwortet.“</em></p>



<p>Der <strong>Preusche-Antrag</strong> wurde in der Stadtverwaltung in ein Formular eingesetzt und mit <strong>„Antrag der CDU“</strong> überschrieben. <strong>Aktenzeichen KERN2024/070:</strong> Es wäre <strong>eine gelungene Pointe</strong>, wenn der Magistrat – nachdem er <strong>den eigentlichen CDU-Antrag</strong> anderthalb Jahre lang ignoriert hat – diesem neuen Antrag <strong>nachkommen</strong> würde:</p>



<p>Denn dieser neue Antrag stammt gar <strong>nicht von der CDU</strong>! Die Überschrift ist wohl <strong>ein Versehen der Verwaltung</strong>: Doris Preusche sitzt <strong>für die Grünen</strong> im Ortsbeirat. Was dann auch wieder bezeichnend ist<strong> für die Hofheimer Stadtpolitik</strong>:</p>



<p><strong>Eine Grüne</strong> drängt darauf, dass <strong>der</strong> <strong>Magistrat</strong> eine <strong>Anfrage der CDU</strong> endlich beantwortet&#8230;</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Noch mehr Rathaus-News in Kürze</h2>



<p><strong>Die verrostete Gedenktafel hinterm Türmchen </strong>wurde ausgetauscht &#8211; rechtzeitig zur Gedenkstunde an die Pogromnacht 1938: Die Namen der von den Nazis ermordeten und vertriebenen Jüdinnen und Juden aus Hofheim sind jetzt wieder lesbar.</p>



<p><strong>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">&#8222;Klotz von Lorsbach&#8220;</a> macht Sorgen: </strong>Die Linken hatten nachgefragt, wer in das geplante Ladengeschäft einziehen werde, nachdem ein erster Mietinteressent abgesprungen war. Wochenlang reagierte man im Rathaus nicht; erst als Bernd Hausmann drohte, ein Gericht einzuschalten, antwortete der Magistrat, es klang kleinlaut: Einen Mieter habe man noch nicht gefunden. <em>&#8222;Die HWB versucht weiterhin gemeinsam mit der Stadt Hofheim die optimale Lösung für die Lorsbacherinnen und Lorsbacher in dieser angespannten Marktzeit zu finden.&#8220;</em></p>



<p><strong>Die Sondersitzung zweier Ausschüsse zum Kita-Notstand</strong> wurde &#8211; <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/21/kita-brief-und-sondersitzung/">hier</a> bereits vermeldet &#8211; erneut vertagt: Sie soll jetzt am Dienstag, <strong>19. November</strong>, um 20 Uhr stattfinden.</p>



<p><strong>Der Arbeitskreis Innenstadt</strong> kommt wieder zusammen. Termin: Mittwoch, <strong>13. November,</strong> 19 Uhr. Diesmal geht es um „flächendeckende Parkraumbewirtschaftung“.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der dunkle Klotz von Lorsbach: Der HWB-Chef sagt, er sei selbst überrascht</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/05/12/klotz-von-lorsbach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelmann Dieter]]></category>
		<category><![CDATA[Mayr Josef]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits über 2000 Mal wurde unser Bericht über den dunklen Klotz von Lorsbach aufgerufen. Das Interesse ist offensichtlich groß, deshalb gib's jetzt einen "Nachschlag": Der Ortsbeirat Lorsbach befasste sich mit dem Thema. Der Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft HWB überraschte mit unerwarteten Mitteilungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Bereits über 2000 Mal wurde unser Bericht über den dunklen Klotz von Lorsbach aufgerufen. Er katapultierte sich damit binnen weniger Tage in die Top Ten der meistgelesenen Berichte dieses Jahres. Das Interesse ist offensichtlich groß, deshalb gib&#8217;s jetzt einen &#8222;Nachschlag&#8220;: Der Ortsbeirat Lorsbach befasste sich mit dem Thema. Hier überraschte der verantwortliche Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft HWB mit unerwarteten Mitteilungen.</strong></p>
</p>
<p><strong>Dieter Kugelmann</strong> war <strong>not amused</strong>. Der <strong>Ortsvorsteher von Lorsbach</strong>, er ist von Jahrgang 1949, teilte seine angesäuerte Stimmungslage umgehend der Öffentlichkeit mit: <em>&#8222;Der HK-Newsletter macht alles schlecht</em>”, klagte er in der <a href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921/user/100004623696836/" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Gruppe &#8222;Wir in Hofheim&#8220; </a>(über 17.000 Mitglieder).</p>
</p>
<p><strong>Was war passiert? </strong>Womit hatten wir uns den <strong>Unmut des CDU-Mannes</strong> zugezogen?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3.jpg" alt="Klotz von Lorsbach
" class="wp-image-42219" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>
</div>
</p>
<p>Wir hatten <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">berichtet</a>: Mitten in dem <strong>2.800-Seelen-Dörfchen</strong> wird derzeit ein gewaltiger Neubau errichtet – gebaut bis <strong>dicht</strong> an die Straße <strong>&#8222;Alt Lorsbach&#8220;</strong>, drei Stockwerke <strong>hoch</strong>, mit ortsuntypischem <strong>Flachdach</strong>, und im hinteren Bereich wird sogar noch<strong> ein Staffelgeschoß</strong> obendrauf gepackt. Der vordere Bereich des Klotzes soll <strong>dunkel-düster verklinkert</strong> werden.</p>
</p>
<p>Ganz anders hatte sich die Planung <strong><span style="text-decoration: underline;">vor</span> Baubeginn</strong> dargestellt: Auf Computerbildern war damals <strong>eine luftig-freundliche Bauweise</strong> mit viel <strong>Platz zur Straße hin</strong> versprochen worden, vorne und an der Seite des Gebäudes waren auch noch ziemlich <strong>große Bäume</strong> eingezeichnet. </p>
</p>
<p>Als die Lorsbacher Bürger <strong>diese Pläne</strong> erstmals sahen, nickten die meisten <strong>zustimmend</strong>.</p>
</p>
<p>Und jetzt?</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="459" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte 1" class="wp-image-42218" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1-300x172.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1-768x441.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Alles hell und freundlich: Mit solchen Bildern wurde für den Neubau mitten in Lorsbach geworben.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/">Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> fand weit über die Dorfgrenzen hinaus <strong>große</strong> <strong>Beachtung</strong>. Die <strong>Resonanz</strong> fiel weitgehend <strong>einheitlich</strong> aus:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Katastrophe!&#8220;</em> kommentierte <strong>Christiane Starke</strong>. <em>&#8222;Unsere armen Lorsbacher. Erst die ätzende Baustelle und jetzt dieser hässliche neue Klotz.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Jasmin Belle</strong> befand: <em>&#8222;Traurig, Katastrophe, furchtbar.&#8220; </em></p>
</p>
<p>Andere flüchteten sich in <strong>Sarkasmus</strong>. <strong>Dennis Mack</strong> schrieb: <em>&#8222;Dass das Gebäude in die Umgebung nicht so rein passt, ist schade…. Muss man halt alle anderen Gebäude entsprechend anpassen.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Sandra Georg</strong> versuchte, dem Klotz <strong>etwas Positives</strong> abzugewinnen : <em>&#8222;Na immerhin steht man im Schatten, wenn’s an der Schranke mal wieder länger dauert.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Annette Haagen</strong> stellte die – sicher richtigen – Fragen: <em>&#8222;Furchtbar!! Ich frage mich: Wer genehmigt so etwas und vor allem: warum!&#8220;</em></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">HWB-Chef: Computerbilder waren nur eine Idee</h2>
</p>
<p><strong>Bauherr</strong> ist in diesem Fall <span style="text-decoration: underline;">kein</span> auswärtiger Investor, bei dem man nicht verwundert wäre, wenn er <strong>ohne Rücksicht</strong> auf örtliche Gegebenheiten und Nachbarschaft <strong>den größtmöglichen Profit</strong> herauszuschlagen versuchen würde.</p>
</p>
<p>Nein, <strong>verantwortlich für den Lorsbacher Klotz</strong> ist die Hofheimer Wohnungsbau GmbH, kurz <a href="https://www.hwb-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">HWB</a>. Das Unternehmen ist zu <strong>100 Prozent im Besitz der Stadt</strong>, als <strong>Chef des Aufsichtsrates </strong>fungiert kraft Amtes<strong> Bürgermeister Christian Vogt</strong>, auch er in der CDU.</p>
</p>
<p>Unmittelbar nach Erscheinen unseres Berichts befasste sich jetzt <strong>der kleine Lorsbacher Ortsbeirat</strong> mit dem Thema. Zur Sitzung angereist war <strong>Josef Mayr</strong>, einer von <strong>zwei HWB-Geschäftsführern</strong>. Grund: Die Lokalpolitiker <strong>Barbara Grassel und Bernd Hausmann</strong> (Linke) hatten mehrere<strong> Fragen</strong> eingereicht, mit denen die Visualisierung und ihre Umsetzung kritisch hinterfragt wurde. Überschrift: <strong>&#8222;Schein und Wirklichkeit&#8220;.</strong></p>
</p>
<p>Mayr versicherte, dass der Neubau auf <strong>einer</strong> <strong>genehmigten</strong> <strong>Planung</strong> basiere. <strong>2020</strong> hatte die HWB das Grundstück erworben, <strong>2021</strong> seien die Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt worden.</p>
</p>
<p>Damals aber, wie gesagt, sah der Bau noch <strong>hell und luftig </strong>aus&#8230;</p>
</p>
<p>Mayr machte jetzt klar: Die <strong>Computeranimationen</strong>, mit denen seinerzeit die <strong>Zustimmung der Bürger</strong> eingeholt worden war, wie auch die überarbeitete Version, die heute auf der großen <strong>Baustellentafel</strong> zu sehen ist – diese Darstellungen seien <strong>keineswegs verbindlich</strong>. Mayr: <em>&#8222;Die Computerbilder werden ausschließlich erstellt, um der Öffentlichkeit eine Idee des Gestaltungskonzeptes zu vermitteln.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Gequältes Gelächter im Ortsbeirat</strong>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="520" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte 2" class="wp-image-42217" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2-768x499.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Plötzlich wurde der Klinker duster.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Laut <strong>Computerbildern</strong> müssten, darauf hatten Grassel/Hausmann hingewiesen, <strong>geschätzte sechs Meter </strong>zwischen Hausfassade und Straße Platz bleiben. Schon heute ist erkennbar: Die Hausmauer wurde so <strong>dicht an die Fahrbahn</strong> heranrückt, dass nach Abbau der Gerüste allenfalls <strong>ein schmaler Gehweg</strong> bleiben wird.</p>
</p>
<p>Mayr sagte jetzt: Die <strong>Computerdarstellungen</strong> dienten<em> &#8222;generell nicht zur Entnahme von Maßen&#8220;</em>. <strong>Der öffentliche Gehweg</strong> sei auch nicht Bestandteil der HWB-Planung gewesen: <em>&#8222;Er bleibt unangetastet und in voller Breite erhalten.</em>”</p>
</p>
<p>Wobei &#8222;<strong><em>volle Breite&#8220;</em></strong> in diesem Fall bedeutet: Der Gehweg wird <strong>bedeutend enger</strong> als auf den Computeranimationen dargestellt.</p>
</p>
<p>Aber die Bilder sollten schließlich <strong>nur eine Idee </strong>vermitteln&#8230; </p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte Bau2" class="wp-image-42221" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Von wegen luftig und mit viel Platz: Der Neubau rückt bis dicht an die Straße ran.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Und dann noch ein dritter Punkt: Man habe sich <strong>bemüht</strong>, möglichst viel <strong>vom neuen Bauwerk</strong> auf den Bildern zu zeigen, so Mayr. Angesichts des engen Raums zu den benachbarten Gebäuden habe man <strong>den Neubau</strong> <em>&#8222;etwas verzerrt darstellen&#8220;</em> müssen. Eine Folge dieser <strong>optischen Trickserei</strong>: <em>&#8222;Durch den Weitwinkel bei der Darstellung erscheint der Platz vor dem Gebäude etwas größer.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Und dann sagte der HWB-Chef auch noch diesen Satz, der in seiner Offenheit überraschte:<em> &#8222;Ich muss zugeben, als ich das erste Mal die Baustelle sah, dachte ich: Oh, das sieht doch etwas anders aus als in der Visualisierung.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Das Geständnis </strong>kommt spät, für die Lorsbacher<strong> viel zu spät.</strong> Ob denn wenigstens <strong>der große Baum </strong>gepflanzt werde, der auf den Computerbildern <strong>neben dem Gebäude</strong> eingezeichnet sei, fragte Hausmann beharrlich nach. Oder sei ein so großer Baum wegen der Tiefgarage unter dem Neubau und der Nachbarschaft überhaupt <strong>nicht möglich</strong>?</p>
</p>
<p>Mayr blieb im Ungefähren: <em>&#8222;Wir sind noch nicht so weit mit der Außenplanung, werden aber versuchen, das so ähnlich auch umzusetzen.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Ob es denn<strong> bei der dunklen Verklinkerung</strong> bleibe, die auf dem aktuellen Baustellenschild zu sehen ist? wurde schließlich noch gefragt. Vor einem Jahr habe der <strong>Ortsbeirat</strong> mehrheitlich <strong>beschlossen</strong>, dass<strong> ein heller Klinker</strong> verwendet werden soll – wie beim Neubau der Hofheimer Stadtbücherei.</p>
</p>
<p>Mayr entgegnete, dass die Farbe des Klinkers <strong>Geschmacksache</strong> sei. Der HWB-Architekt habe <strong>dunklen Klinker</strong> vorgesehen, <em>&#8222;das soll dann auch in die Richtung gehen&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Es klang wie: Ihr im <strong>Ortsbeirat</strong> könnt gerne <strong>beschließen</strong>, was immer ihr wollt – wir von der <strong>HWB</strong> machen es so, wie es uns <strong>gefällt</strong>.</p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Interessentenplanung&#8220;: Jetzt hat auch Lorsbach seinen dunklen Riesen-Klotz</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2024 17:56:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Trau' nie dem Computerbild eines Architekten – die Wirklichkeit sieht völlig anders aus! Die Hofheimer haben's leidvoll erfahren, jetzt sind die Lorsbacher dran: Die Stadt baut über ihre Wohnungsbaugesellschaft HWB eine neue "Dorfmitte". Je weiter die Arbeiten vorangehen, desto größer die Ernüchterung in dem kleinen Ortsteil: Das wird ja ein Riesenklotz! Und er sieht ganz anders aus, als versprochen wurde! Wieder einmal haben sich Stadtpolitiker von Computeranimationen täuschen lassen. Sie hätten's besser wissen müssen! ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Trau&#8216; nie dem Computerbild eines Architekten – die Wirklichkeit sieht völlig anders aus! Die Hofheimer haben&#8217;s leidvoll erfahren, jetzt sind die Lorsbacher dran: Die Stadt baut über ihre Wohnungsbaugesellschaft HWB eine neue &#8222;Dorfmitte&#8220;. Je weiter die Arbeiten vorangehen, desto größer die Ernüchterung in dem kleinen Ortsteil: Das wird ja ein Riesenklotz! Und er sieht ganz anders aus, als versprochen wurde! Wieder einmal haben sich Stadtpolitiker von Computeranimationen täuschen lassen. Sie hätten&#8217;s besser wissen müssen! </strong></p>
<p>Letztens wurde <strong>Ralf Weber</strong> vom <strong>Blitz der Erleuchtung</strong> getroffen. Der <strong>74-Jährige FDP-Stadtverordnete</strong> und Immobilienmakler sah das neue <strong>RMV-Gebäude</strong> an der Alten Bleiche – und hatte <strong>ein</strong> <strong>Offenbarungserlebnis</strong>, das er sogleich der Öffentlichkeit kundtun musste:</p>
<p>Er sehe <em>&#8222;nur kalte Flächen, Business und Unfreundlichkeit, keine Empathie&#8220;</em>, klagte er in einem Leserbrief in der Lokalzeitung.<em> &#8222;An der ganzen Fassade, am Vorplatz und am seitlichen Bereich des Bürgersteigs keinerlei Natur, kein Grün, rein gar nichts.&#8220;</em></p>
<p>Folgt man Weber, dann waren Hofheims <strong>Stadtpolitiker</strong> vorsätzlich getäuscht worden: In einer Computeranimation, die <strong>allen Ortspolitikern</strong> vorgelegt worden war, habe sich das Haus <em>&#8222;in hellen weißgrauen Farbtönen&#8220; </em>präsentiert. <em>&#8222;Nun hat man die Fenster fast schwarz gestaltet, das Gebäude wirkt abweisend und kalt.&#8220;</em></p>
<p><strong>Der schwarze RMV-Klotz </strong>im Zentrum von Hofheim: Die unübersehbare <strong>Diskrepanz</strong> <strong>zwischen</strong> <strong>Verheißung</strong> <strong>und</strong> <strong>Wirklichkeit</strong> hatten wir bereits vor einigen Monaten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/14/rmv-frank-lorsbach-cdu/#rmv-zentrale202310">hier</a> aufgezeigt. An diesem Montag wurde der Bau mit einer <strong>Schlüsselübergabe</strong> offiziell eröffnet. Die Lokalzeitung schreibt <strong>brav</strong> schon in der Überschrift: <em>„Städtebauliches Highlight für Hofheim“.</em></p>
<p>Webers Einschätzung klang völlig anders und<strong> ziemlich schmerzhaf</strong>t:</p>
<p><em>&#8222;Aus meiner Sicht ist das ein städtebaulicher Faustschlag!&#8220;</em></p>
<div class="wp-block-ideabox-image-comparison">
<div class="ib-image-comparison label-pos--middle twentytwenty-container" data-offset="0.5" data-orientation="horizontal" data-before="Versprechen" data-after="Wirklichkeit" data-no-overlay="false" data-on-hover="false" data-on-swipe="true" data-on-click="false" style="--ibic-overlay-color:rgba(0, 0, 0, 0.2);--ibic-overlay-hover-color:rgba(0, 0, 0, 0.4)"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/10/RMV-202321010-2.jpg" alt="RMV 202321010 2" class="ib-image-comparison-img"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/RMV-800.jpg" alt="RMV 800" class="ib-image-comparison-img"></div>
</div>
<p class="has-text-align-center" style="font-size:15px"><em>Der RMV-Bau in Hofheims Kernstadt: &#8222;Interessentenplanung&#8220;</em> – hell und freundlich das Versprechen, dunkel dagegen die Wirklichkeit.</p>
<p>Dass ausgerechnet der <strong>FDP-Mann</strong> – er gehört im Stadtparlament zur Regierungskoalition – <strong>die städtische Baupolitik anprangert</strong>, kommt überraschend. Denn Weber gefiel sich bisher <strong>als Ultra-Fan</strong> <strong>einer Beton-Fraktion</strong>, die nur ein Credo kennt: Bauen! Bauen! Bauen!</p>
<p>Ist er jetzt vom <strong>Saulus</strong> <strong>zum</strong> <strong>Paulus</strong> gewandelt?</p>
<p>Sollte der Mann beim Verfassen seines Wutbriefs wirklich nicht <strong>von persönlichen Interessen</strong> geleitet worden sein, sondern <strong>von ehrlicher Sorge um die Zukunft Hofheims</strong>, möchten wir ihm <strong>einen</strong> <strong>kleinen Ausflug</strong> ans Herz legen:</p>
<p><strong>Auf nach Lorsbach!</strong></p>
<h2 class="wp-block-heading">Weiße Leichtigkeit muss dunkelbraunem Klinker weichen</h2>
<p><strong>Mitten in dem 2.800-Seelen-Nest </strong>wird gerade ein neues Gebäude hochgezogen. Bauherr: die<strong> Wohnungsbaugesellschaft</strong> <a href="https://www.hwb-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">HWB</a>, ein Unternehmen, dass sich zu <strong>100 Prozent</strong> im Besitz der Stadt Hofheim befindet. Schon jetzt, Monate vor der Fertigstellung, ist zu erkennen:</p>
<p>Die Computerbilder und bunten Prospekte, die den Stadtpolitikern einst vorgelegt worden waren, sind <strong>Makulatur</strong>. <strong>Augenwischerei! </strong>Was mitten in Lorsbach entsteht, dürfte eine <strong>noch größere städtebauliche Sünde</strong> sein als <strong>der klotzige RMV-Bau</strong> in der Kernstadt.</p>
<p>Nach den ersten Darstellungen der HWB sollte <strong>ein helles, freundlich wirkendes Gebäude</strong> entstehen. Auf den Computerbildern lässt sich sogar<strong> eine Spur</strong> <strong>südländischen Flairs </strong>erahnen.</p>
<p>Heute wird erkennbar: Es entsteht ein gewaltig großer Bau, <strong>ein neuer riesiger Kasten</strong>. Für die Fassaden zur Straße hin ist <strong>dunkelbrauner Klinker</strong> vorgesehen: Das lässt die gewaltigen Wände richtig<strong> düster</strong> wirken.</p>
<div class="wp-block-ideabox-image-comparison">
<div class="ib-image-comparison label-pos--middle twentytwenty-container" data-offset="0.5" data-orientation="horizontal" data-before="Alter Plan" data-after="Neuer Plan" data-no-overlay="false" data-on-hover="false" data-on-swipe="true" data-on-click="false" style="--ibic-overlay-color:rgba(0, 0, 0, 0.2);--ibic-overlay-hover-color:rgba(0, 0, 0, 0.4)"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-1.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte 1" class="ib-image-comparison-img"><img decoding="async" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-2.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte 2" class="ib-image-comparison-img"></div>
</div>
<p class="has-text-align-center" style="font-size:15px"><em>In ersten Computerbildern wurde ein weißes Gebäude versprochen – jetzt soll der Klotz eine dunkelbraune Klinkerfassade bekommen. Zwischen Gebäude und Straße sollte angeblich viel Platz bleiben, in der ersten Planung sogar für ein Bäumchen.</em></p>
<p>Noch auffälliger: Die <strong>Computerbilder</strong> zeigen vor dem Gebäude einen großen Abstand zwischen Hausfassade und Fahrbahn. <strong>Einen breiten Bürgersteig</strong> sollte es demnach angeblich geben, mit <strong>großzügig Platz</strong> für Radfahrer und Fußgänger. Sogar ein <strong>Bäumchen </strong>sollte zwischen Hauswand und Straße gepflanzt werden&#8230;</p>
<p>Heute erkennen wir: Die Fassade wurde <strong>so dicht wie eben möglich</strong> an die Straße herangerückt. Was auf den Bildern <strong>weiträumig</strong> und <strong>einladend</strong> aussah, wirkt jetzt <strong>wuchtig</strong> und <strong>bedrückend</strong>. Sollten sich eines Tages <strong>Radfahrer und Fußgänger </strong>vor dem Gebäude begegnen: Es wird <strong>eng</strong> <strong>und</strong> <strong>gefährlich</strong>.</p>
<p><strong>Da freut sich der Bauherr:</strong> Mit der Ausdehnung in Richtung Straße konnte der Baukörper <strong>vergrößert</strong> werden – so wird das Gebäude für die HWB eines Tages <strong>lukrativer</strong>.</p>
<p><strong>In seinem Wutschreiben</strong> fand Weber das richtige Wort für eine solche Planung: <em>&#8222;Interessentenplanung&#8220;</em>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte Bau2" class="wp-image-42221" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau2-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Ecke des Neubaus wurde vorgezogen: Anders als auf den Computerbildern ist der Bürgersteig nur noch anderthalb, vielleicht zwei Meter breit.</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Wohlfeile Politiker-Worte narkotisieren Stadtverordnete</h2>
<p>Auf dem Grundstück hatte mal ein <strong>in die Jahre gekommener Nahkauf</strong> gestanden: Er war im vorderen Bereich nur <strong>einstöckig</strong> – das ließ den Platz <strong>luftig</strong> wirken.</p>
<p>Natürlich sind alle froh, dass <strong>der heruntergekommene Bau</strong> weg ist.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-alt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-alt.jpg" alt="Lorsbach Dorfmitte alt" class="wp-image-42216" style="width:640px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-alt.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-alt-300x180.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-alt-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Nur zur Erinnerung: Der alte Nahkauf auf einem Foto der Stadt Hofheim. Kein schöner Anblick. Aber ist wirklich besser, was jetzt kommt?</figcaption></figure>
</div>
<p>Doch inzwischen herrscht <strong>Ernüchterung</strong>: Ist der riesige dunkelbraune Kasten mit dem (ortsuntypischem) Flachdach wirklich <strong>die bessere Alternative</strong>?</p>
<p>Weber würde sagen: <em>&#8222;<em>Kalte Flächen, Business und Unfreundlichkeit, keine Empathie</em>.&#8220;</em></p>
<p><strong>Hofheims CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong>, der als <strong>Aufsichtsratsvorsitzender der HWB</strong> unmittelbar involviert ist, hatte den Bürgern <strong>vor Baubeginn</strong> eine <em>&#8222;zukunftsorientierte Dorf- bzw. Stadtentwicklung zum Wohle der Menschen in Lorsbach&#8220;</em> versprochen. <strong>Wohlfeile Politiker-Worte, </strong>die <strong>eine</strong> <strong>narkotisierende Wirkung</strong> entfalten:</p>
<p>Wie <strong>willenlos</strong> haben denn auch die meisten Stadtverordnete die HWB-Planung <strong>abgenickt</strong>: Schöne bunte Bilder – da stimmten sie gerne zu. Lediglich die zwei Stadtpolitiker<strong> Barbara Grassel und Bernd Hausmann</strong>, beide von den Linken und beide aus Lorsbach, blieben <strong>wach</strong> und schauten genau hin:</p>
<p>In dem Gebäudekomplex sollen <strong>12 Wohnungen</strong>, ein kleines <strong>Lebensmittelgeschäft</strong> (&#8222;Nahversorger&#8220;) und eine <strong>Kindertagesstätte</strong> unterkommen. Die HWB hatte ein <strong>Verkehrsgutachten</strong> in Auftrag gegeben, angeblich um herauszufinden, wie viele <strong>Autofahrer</strong> täglich zu erwarten seien, wie viele <strong>Parkplätze</strong> gebaut werden müssten usw.&nbsp;</p>
<p>Das Gutachten lag im <strong>Frühjahr 2022</strong> vor. Es wurde <strong>den Stadtverordneten </strong>allerdings erst im <strong>Sommer 2023</strong> vorgelegt, und das nur <strong>auf Drängen</strong> der Linken.</p>
<p>Wenn eine Behörde <strong>über Monate</strong> hinweg versucht, <strong>ein wichtiges Dokument</strong> unter Verschluss zu halten, dann hat sie dafür in der Regel Gründe: <strong>Da stimmt was nicht.</strong></p>
<p><strong>Lokalpolitiker</strong> sollten in solchen Fällen eigentlich <strong>ganz genau hingucken!</strong></p>
<p>Offenbar hat sich kein – oder besser: <strong>kaum ein Stadtverordneter</strong> die Mühe gemacht, das Verkehrsgutachten <strong>auch</strong> <strong>nur durchzublättern</strong>. Da steht nämlich <strong>ein dicker Fehler</strong> drin, der eigentlich <strong>unübersehbar</strong> ist. Er fiel – mal wieder – nur den <strong>Linken</strong> auf (die bekanntlich jedes Papier <strong>genauestens</strong> studieren):</p>
<p><strong>Die Zahl der geplanten Kitagruppen</strong> wird in dem Gutachten auf Seite 1 – <strong>korrekt</strong> – mit <strong>drei</strong> angegeben, an anderer Stelle (Seite 5) nur mit <strong>zwei</strong>. Bei der weiteren Berechnung der Autofahrten wird nur <strong>von zwei Kita-Gruppen</strong> ausgegangen, was natürlich <strong>zu falschen Ergebnissen</strong> führte: Das Verkehrsaufkommen wird eines Tages deutlich höher sein als im Gutachten angegeben.</p>
<p>Erst als Barbara Grassel<strong> nachhakte</strong> (<em>&#8222;Hat niemand dieses Gutachten duchgelesen?&#8220;</em>) räumte die Stadtverwaltung <strong>kleinlaut</strong> ein: <em>&#8222;In der Tat ergibt sich eine Diskrepanz.&#8220; </em>Das aber, beteuerte man umgehend, sei <strong>kein Problem</strong>: Ein Drittel mehr Autofahrten – das sei <em>&#8222;verkehrlich abwickelbar&#8220;</em>.</p>
<p>Nur am Rande: Grassel fragte später nach, ob der Magistrat bzw. seine Mitarbeiter <strong>das Gutachten</strong>, <em>&#8222;bevor es unkommentiert dem städtischen Gremium vorgelegt wurde&#8220;</em>, gelesen hätten. Die Antwort des Magistrats fiel <strong>kurzangebunden</strong> aus: <em>&#8222;Die Verkehrsplanung hat das Gutachten gelesen und auf seine Richtigkeit geprüft.&#8220;</em></p>
<p><strong>Auf Richtigkeit geprüft </strong>und dabei einen krassen <strong>Fehler nicht gesehen</strong>: So also arbeitet <strong>Hofheims Stadtverwaltung</strong>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3.jpg" alt="Lorsbach" class="wp-image-42219" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Lorsbach-Dorfmitte-Bau3-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Klotz in Lorsbachs Dorfmitte. Die Betondecke fürs Dach ist noch nicht drauf, das Gebäude wird also noch ein bisschen höher.</figcaption></figure>
</div>
<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Zu teuer: Lorsbachs Kiosk meidet die Dorfmitte</h2>
<p>Noch ist die Dorfmitte nicht fertig, da gibt&#8217;s <strong>ein weiteres Ärgerthema</strong>: Im Erdgeschoss soll ein <strong>Nahverkaufs-Laden </strong>eingerichtet werden. Hier wollte der Kioskbesitzer einziehen, der heute an der <strong>Hofheimer Straße</strong> einen kleinen und im Dorf ein überaus <strong>beliebtes Lädchen </strong>betreibt. Es gab schon einen Vorvertrag&#8230;</p>
<p>Doch die HWB setzte den Preis für die 110 Quadratmeter große Ladenfläche auf<strong> 12 Euro pro Quadratmeter</strong> fest. Macht pro Monat <strong>über 1.300 Euro</strong> Kaltmiete. Mit Nebenkosten käme er auf deutlich <strong>über 2.000 Euro</strong>, sagt der Kiosk-Betreiber. Das rechne sich einfach nicht: Er habe der HWB abgesagt.</p>
<p><strong>Die Linken</strong> wetterten prompt:<em> &#8222;Dass eine solche Mietforderung an einem solchen Standort jenseits von Gut und Böse ist, das müsste auch die HWB-Geschäftsführung wissen.&#8220;</em> Aber der ist&#8217;s offenbar egal. Sie kann sich auf <strong>Rückendeckung durch den Magistrat</strong> verlassen, der umgehend verkündete: Der Mietpreis sei doch <strong>moderat</strong>! Sollte ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich sein<em>, &#8222;würden seitens des Magistrats Unterstützungsmöglichkeiten geprüft werden&#8220;.</em></p>
<p><div class="su-box su-box-style-default" id="" style="border-color:#c55200;border-radius:3px;"><div class="su-box-title" style="background-color:#f8850a;color:#FFFFFF;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px">Am Mittwoch: 'Schein und Wirklichkeit' im Ortsbeirat </div><div class="su-box-content su-u-clearfix su-u-trim" style="border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px"></p>
<p>Der <strong>Lorsbacher Ortsbeirat </strong>tagt an diesem Mittwoch und befasst sich u.a. mit der &#8222;Dorfmitte&#8220;: <strong>&#8222;Schein und Wirklichkeit&#8220;</strong> haben die <strong>Linken</strong> eine Anfrage überschrieben, in der sie die Diskrepanz zwischen <strong>Architektenbilder</strong> <strong>und</strong> <strong>offensichtlicher</strong> <strong>Realität</strong> hinterfragen. Ob der Magistrat Antworten gibt, ist noch offen.</p>
<p>Ungewöhnlich ein Antrag, den<strong> CDU und FWG</strong> mit <strong>GRÜNEN und SPD</strong> vortragen: Sie wollen, dass <strong>Tempo 30 im gesamten Ortsgebiet</strong> eingeführt wird. </p>
<p><strong>Die Sitzung im ev. Gemeindezentrum</strong> beginnt um <strong>19 Uhr,</strong> sie ist <strong>öffentlich</strong>: Wer Lokalpolitik live erleben will, darf zuhören.</div></div></p>
<p>Und was ist, wenn sich <strong>kein Mieter</strong> findet, weil die Miete zu hoch ist? <strong>Leerstand</strong> in Lorsbachs Dorfmitte?</p>
<p>Schon gibt es <strong>Lorsbacher</strong>, die sich mit diesem Gedanken anzufreunden versuchen: Denn dann, so ihre Überlegung, könnte dort endlich ein <strong>Versammlungsraum</strong> <strong>für alle Lorsbacher</strong> entstehen, der heute stark vermisst wird.</p>
<p>Das ist der Plan: Wenn sich <strong>kein Mieter</strong> findet, sollte <strong>die Stadt</strong> das Geschäft von der HWB anmieten. Das kommunale Wohnungsbauunternehmen würde weiterhin<strong> schöne Bilanzen </strong>vorlegen, mit denen sich dann wiederum <strong>die Stadtspitze schmücken </strong>könnte.</p>
<p>Am Ende müssten natürlich <strong>Hofheims Steuerzahler</strong> dafür aufkommen. Aber das ist ein anderes Thema&#8230;</p>
<p>+++++</p>
<p>*In einer ersten Version war der Name des früheren Kioskbesitzers angegeben. Sorry – und danke <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/06/lorsbach-dorfmitte-riesenklotz/#comment-4855">Martin</a>!</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wochenend-News: Burleske um Kita-Not, Eltern-Aufstand &#038; geplatzte Träume</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/03/24/kita-not-und-eltern-aufstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz Michaela]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn wir die täglichen Mitteilungen des Rathauses lesen oder die allwöchentlichen Internet-Videos des Bürgermeisters anschauen, wähnen wir Hofheim auf einer Insel der Glückseligkeit. Hier dagegen gibt's aktuelle und exklusive News ohne rosaroten Zuckerguss: Kita-Notstand, Behördenversagen, Eltern-Aufstand, geplatzte Träume, Müll auf dem Kapellenberg... Vor dem Start in die Osterferien: ein ungefilterter Blick auf die Realität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Wenn wir die Pressemitteilungen lesen, die das Rathaus tagtäglich verschickt, wähnen wir Hofheim auf einer Insel der Glückseligkeit. Die Nachrichten der letzten Woche: Nahkauf-Geschäfte eröffnen, Stadtteiltreffs werden gebaut, die Sonnenschirme kehren zurück, das Marxheim-Museum wird eingeweiht&#8230; Dazu schüttet der CDU-Bürgermeister <strong><strong>allwöchentlich</strong></strong></strong> <strong>einen rosaroten Farbeimer über die Stadt: In seinen &#8222;Freitagvideos&#8220; erzählt er</strong> <strong>von einer &#8222;wunderschönen Woche&#8220;, in der alles ganz toll, wunderbar und voller Harmonie war. Hier dagegen erleben Sie das Kontrastprogramm: Kita-Notstand, Behördenversagen, Eltern-Aufstand, geplatzte Träume, Müll auf dem Kapellenberg&#8230; Vor dem Start in die Osterferien: ein ungefilterter Blick auf die Realität in der Stadt.</strong></p>
<p></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Kita-Notstand I:&nbsp;Dorftheater um einen Bauwagen</h2>
<p><strong>Verzweifelten Eltern</strong> auf die Schnelle <strong>beistehen</strong> – das war <strong>der Plan</strong>. Und er klang <strong>gut</strong>:</p>
<p>In Lorsbach herrscht <strong>ein dramatischer Mangel an Kitaplätzen</strong> – das ist seit langem bekannt. <strong>Zur Linderung der schlimmsten Not </strong>sollte ein kleiner <strong>Waldkindergarten</strong> eingerichtet werden. Und dafür sollte ein <strong>Bauwagen</strong> angeschafft werden.</p>
<p>Das dürfte nicht allzu kompliziert sein, oder? Doch wir sind in Hofheim: <strong>Vorhang auf</strong> zu einer <strong>Behörden-Burleske</strong>, die wir eher in einem <strong>Dorftheater</strong> erwartet hätten!</p>
<p>Bereits im<strong> März 2023</strong> – also vor einem Jahr! – legten die Stadtverordneten den Standort fest, wo ein <strong>Kindergarten-Bauwagen</strong> aufgestellt werden soll: am Ende der Straße &#8222;Am Lorsbacher Kopf&#8220;, auf dem sogenannten „<strong>Holzfällerplatz“</strong>, also direkt<strong> am Waldrand.</strong></p>
<p>Die <strong>Vorschriften</strong> sind eindeutig und nicht sonderlich überraschend: Bevor ein Bauwagen am Waldrand aufgestellt werden darf, muss die <strong>Forst- und die Naturschutzbehörde</strong> zustimmen. Und weil Strom-und Wasserleitungen benötigt werden, muss auch die <strong>MTK-Bauaufsichtsbehörde</strong> ihre Genehmigung geben.</p>
<p><strong>Hofheims Magistrat</strong> übernahm. Damit fingen <strong>die</strong> <strong>Probleme</strong> an.</p>
<p>Im Rathaus &#8222;regieren&#8220; <strong>Christian Vogt</strong> <strong>als CDU-Bürgermeiste</strong>r und Chef der Behörde und <strong>Bernhard Köppler</strong> <strong>als SPD-Beigeordneter</strong> und zuständiger Kita-Dezernent. Es gibt auch einen <strong>Ersten Beigeordneten</strong>, den wir fairerweise (noch) außen vor lassen wollen: <strong>Daniel Philipp </strong>von den Grünen ist erst seit Anfang des Jahres im Amt.</p>
<p>Das <strong>Duo Vogt/Köppler</strong>, der eine <strong>Jurist</strong>, der andere <strong>Architekt</strong>, sollte wissen, wie man einen Bauwagen <strong>durchs bürokratische Gestrüpp</strong> manövriert. Denken wir. Das ist <strong>ein Fehler</strong>.</p>
<p>Der Platz für den Bauwagen wurde, wie gesagt, im <strong>März 2023</strong> festgelegt.</p>
<p>Der Auftrag an eine Firma, einen Bauwagen für eine Kita-Gruppe herzurichten, ging <strong>im August 2023</strong> raus!</p>
<p>Wie: erst im August? Ja, wirklich wahr: <strong>fast ein halbes Jahr später</strong>!</p>
<p>Die Firma versprach, sich zu beeilen: Eine Fertigstellung wurde für <strong>Dezember 2023</strong> angekündigt.</p>
<p><strong>Kurzes</strong> <strong>Zwischenfazit</strong>: Im<strong> März 2023</strong> wurde der Platz für den Waldkindergarten festgelegt – erst im <strong>August 2023</strong> wurde der Wagen bestellt – im<strong> Dezember 2023</strong> sollte er fertig sein.</p>
<p><strong>Ein</strong> <strong>Waldkindergarten</strong> <strong>als</strong> <strong>Weihnachtsgeschenk für Lorsbachs Kita-Eltern: </strong>Wäre es so gekommen, dann wäre zwar <strong>nicht</strong> <strong>alles</strong> <strong>gut</strong>. Aber vermutlich hätte <strong>keiner</strong> <strong>was</strong> <strong>gesagt</strong>.</p>
<p>Jetzt ist ein Jahr um, wir haben <strong>März 2024</strong>.</p>
<p><strong>Der Baukinderwagen ist immer noch nicht da.</strong></p>
<p>Und es geht <strong>noch</strong> <strong>weiter</strong>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="732" height="231" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen.jpg" alt="Kita" class="wp-image-40735" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen.jpg 732w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Lorsbach-Bauwagen-300x95.jpg 300w" sizes="(max-width: 732px) 100vw, 732px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hier soll der Kita-Bauwagen aufgestellt werden – wenn denn die zuständigen Behörden ihr &#8222;go&#8220; gegeben haben. Die Fläche wurde aufgeschottert, obwohl eine Baumaßnahme im Waldgebiet ohne Genehmigung nicht erlaubt ist. Die Linken fragen, es klingt süffisant: &#8222;Ist es mit der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand vereinbar, im Vorgriff auf ausstehende Genehmigungen vollendete Tatsachen zu schaffen?&#8220;</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Eine wache Stadtverwaltung</strong> hätte gleich nach der Bestellung des Bauwagens die <strong>Zustimmung</strong> <strong>der</strong> <strong>Forst- und Naturschutzbehörde</strong> eingeholt. Und zwar <strong>umgehend</strong>, ohne Zeit zu verlieren: Die Angelegenheit <strong>pressiert</strong> schließlich.</p>
<p>Hat man im Hofheimer Rathaus aber <strong>nicht getan.</strong></p>
<p>Erst im <strong>Dezember</strong> <strong>letzten</strong> <strong>Jahres</strong> wurde der Bauantrag bei der <strong>Kreisverwaltung</strong> gestellt. Dabei wurde übersehen: Eine Baugenehmigung gibt&#8217;s nur, wenn <strong>die forstrechtlichen Genehmigungen </strong>vorliegen. Die aber waren noch <strong>nicht einmal beantragt</strong>.</p>
<p>Die <strong>Untere Naturschutzbehörde</strong> wurde erst <strong>Ende Januar dieses Jahres</strong> &#8222;eingeweiht&#8220;. Und erst im <strong>Februar</strong> wurde ein Antrag bei der <strong>Unteren Jagd- und Fischereibehörde</strong> eingereicht.</p>
<p>Warum so lange gewartet wurde? Das wollen wir nicht fragen. Dafür kann&#8217;s <strong>keine vernünftige Erklärung</strong> geben.</p>
<p>Wir wollen uns hier auch nicht <strong>mit fremden Federn schmücken</strong>: Dass wir die <strong>Chronologie des behördlichen Totalversagens</strong> so genau kennen, ist <strong>Barbara Grassel und Bernd Hausmann</strong> zu verdanken. Die beiden <strong>Stadtpolitiker</strong> <strong>der</strong> <strong>Linken</strong> sind in Lorsbach beheimatet, haben sich der <strong>Kita-Misere</strong> angenommen und <strong>piesacken</strong> den Magistrat fortwährend mit Fragen. Im <strong>August</strong> letzten Jahres reichten sie den ersten Fragenkatalog zum geplanten Waldkindergarten ein, im <strong>Januar</strong> den zweiten, jetzt einen <strong>dritten</strong>. So sorgten sie dafür, dass <strong>die</strong> <strong>Wahrheit</strong> Stück für Stück <strong>aufgedeckt</strong> wurde.</p>
<p>Jetzt, wo das <strong>Versagen im Rathaus</strong> offensichtlich ist, wacht auch die <strong>CDU</strong> auf. Und zeigt sich ob des <strong>amtlichen Schlendrians</strong> erkennbar angesäuert:</p>
<p><em>&#8222;Mit großem Erstaunen&#8220;</em> habe man erfahren, dass es <em>&#8222;zu weiteren Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Waldkindergartens kommt&#8220;,</em> heißt es in einer <strong>Anfrage</strong> (Akt.-Zeichen STV2024/036), die am <strong>8. März</strong> geschrieben wurde und <strong>vom</strong> <strong>Magistrat</strong> beantwortet werden soll.</p>
<p>Der Bauwagen sei im <strong>Dezember</strong> <strong>fertiggestellt</strong> worden und <em>&#8222;hätte kurzfristig in Betrieb genommen werden können&#8220;,</em> schreibt <strong>CDU-Fraktionschef Michael Henninger</strong>. Er ließ <strong>FDP-Fraktionschefin Michaela Schwarz</strong> seine Fragen mitunterzeichnen: Warum wurde der Bauantrag für den Bauwagen erst im Dezember 2023 gestellt? Warum wurde <strong>die notwendige Genehmigung der Forstbehörde</strong> nicht früher beantragt?</p>
<p>Was nicht dabei steht: Die Fragen haben sich CDU-Henninger und FDP-Schwarz <strong>nicht selbst ausgedacht</strong>. Es handelt sich um ein klassisches <strong>Plagiat</strong>: Die Fragen haben sie <strong>bei den Linken &#8222;geklaut&#8220;</strong>: Grassel/Hausmann hatten exakt <strong>die gleichen Fragen</strong> an den Magistrat geschickt, zuletzt am <strong>2. März</strong> dieses Jahres.</p>
<p>Natürlich spricht nichts dagegen, wenn die <strong>CDU und die FDP</strong> jetzt – endlich! –  <strong>die richtigen Fragen</strong> stellen und dem Magistrat – hoffentlich! – Antworten abverlangen. Aber<strong> eine Quellenangabe</strong> wäre nur anständig gewesen.</p>
<p>Jetzt sind wir <strong>gespannt</strong>, was der Magistrat sagt: <strong>Wir bleiben dran!</strong></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Kita-Notstand II: Eltern planen den Aufstand</h2>
<p>Wenn so viel über den <strong>Lorsbacher Kita-Notstand </strong>geredet und geschrieben wird, dann liegt&#8217;s vor allem daran, dass in dem kleinen Ortsteil <strong>ein paar aktive Lokalpolitiker</strong> das Thema immer wieder <strong>auf die Tagesordnung</strong> bringen (siehe oben). Dabei sieht&#8217;s anderswo im Stadtgebiet <strong>nicht</strong> <strong>besser</strong> aus, nur zeigen sich die betroffenen<strong> </strong>Eltern <strong>eher</strong> <strong>brav und zurückhaltend</strong> – bis jetzt:&nbsp;</p>
<p>Auf <strong>Facebook</strong> wurde eine neue Gruppe gegründet: <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630/?links=821122106517417" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Betreuungsplätze in Hofheim</a>&#8220; nennt sie sich, innerhalb weniger Stunden meldeten sich <strong>mehr als 100 Mitglieder</strong> an. <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630/user/100000079527739/" target="_blank" rel="noopener">Zoe Fee</a>, die Initiatorin der Gruppe, schreibt: <em>&#8222;Mein Ziel ist es, das wichtige Thema Kinderbetreuung (U3 und Kindergarten) in unserer Stadt unübersehbar zu machen, so dass die Politik endlich nicht mehr drum herumkommt, diesem Thema eine höhere Priorität zu geben.&#8220;</em></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630/?links=821122106517417" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="335" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Betreuungsplaetze-202403.jpg" alt="Betreuungsplaetze 202403" class="wp-image-40788" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Betreuungsplaetze-202403.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Betreuungsplaetze-202403-300x157.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot von der Facebookseite der neuen Guppe &#8222;Betreuungsplätze für Hofheim&#8220;. </figcaption></figure>
</div>
<p>Schon wird darüber diskutiert, ob man <strong>Demos, Petitionen und weitere Aktivitäten</strong> organisieren sollte. Und deutlich wird auch, dass nicht nur fehlende Plätze <strong>das</strong> <strong>Problem</strong> sind, sondern auch die <strong>Kommunikation der Stadtverwaltung:</strong> weil die <strong>nicht proaktiv</strong> informiert, sondern Eltern viel zu lange <strong>im Unklaren</strong> lässt, ob sie einen Platz für ihr Kind bekommen. <em>&#8222;Aus meiner Erfahrung muss man die Einrichtungen selber immer wieder kontaktieren. Das gilt auch, wenn man Absagen bekommen hat. So bleibt man im Gedächtnis, falls dann doch mal Plätze frei werden&#8220;</em>, schreibt <strong>eine Frau</strong>.</p>
<p><strong>Ein anderes Ärgernis</strong>: der &#8222;Auswahlprozess&#8220;. <em>&#8222;Meiner Meinung nach fehlt da die Transparenz&#8220;,</em> moniert eine Mutter. Und <strong>ein Vater</strong> fragt: <em>&#8222;Was sind die Kriterien, die für eine Zusage oder Absage entscheidend sind?&#8220;</em></p>
<p><strong>Ein drohender Eltern-Aufstand</strong> wird im Rathaus gar nicht gerne gesehen. Die Stadtspitze versucht bereits, <strong>die erwachenden Proteste</strong> einzudämmen: Hofheims Stadtrat für Kinderbetreuung, <strong>Bernhard Köppler</strong>, meldete sich prompt bei der Gruppen-Administratorin. Er wünscht einen <strong>Austausch</strong>. Es ist nicht zu erwarten, dass er <strong>Lösungsvorschläge</strong> mitbringt – die hätte er längst umsetzen können/müssen.</p>
<p>Was also will er?</p>
<p><strong>In der Politik</strong> läuft das gewöhnlich so: Die <strong>&#8222;Rädelsführer&#8220;</strong> <strong>des Aufstands </strong>werden <strong>identifiziert</strong> – und dann möglichst schnell <strong>ruhig</strong> <strong>gestellt</strong>. In diesem Fall beispielsweise: <strong>mit einem Kita-Platz.</strong></p>
<p><strong>Abwarten, wie&#8217;s weitergeht&#8230;</strong></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Bahnhof Wallau&#8220;: Ob das Millionen-Projekt noch kommt?</h2>
<p><strong>Es ist eines dieser Mega-Projekte, von denen Lokalpolitiker in höchsten Tönen schwärmen: die &#8222;Wallauer Spange&#8220;. Eigentlich sollten die Bauarbeiten im nächsten Jahr beginnen. Jetzt wurden sie verschoben – erst einmal auf 2026. Ob&#8217;s dann was wird? Sicher ist das keineswegs. </strong></p>
<p><strong>&#8222;Wallauer Spange&#8220;</strong> – hinter diesem etwas eigentümlichen Namen verbirgt sich <strong>eine geplante Bahnverbindung </strong>zwischen der Landeshauptstadt<strong> Wiesbaden</strong> und dem <strong>Frankfurter Flughafen.</strong> Schon <strong>in drei Jahren</strong> sollte sie fertig sein: <strong>Auf</strong> <strong>einer vier Kilometer langen Trasse</strong> sollte der „Hessen-Express“ mit drei Verbindungen pro Stunde fahren. <strong>Fahrzeit: 16 Minuten</strong> (statt heute ca. 30 Minuten).</p>
<p>Wo ein <strong>Zug</strong> fahren soll, muss auch ein <strong>Bahnhof</strong> her: Geplant war, ihn auf <strong>besten landwirtschaftlichen Flächen</strong> in der Wallauer Wallachei zu errichten, mitsamt einem gewaltigen <strong>Busbahnhof</strong> (mit acht bis zehn Haltestellen) und einem riesigen <strong>Park&amp;Ride-Parkhaus</strong> (für bis zu 500 Autos).</p>
<p>Dass ein paar Landwirte <strong>murrten</strong>, konnte die Macher <strong>nicht</strong> <strong>stoppen</strong>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="404" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof.jpg" alt="Wallauer Spange Bahnhof" class="wp-image-40754" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof-300x152.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Bahnhof-768x388.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So soll das Millionen-Projekt &#8220; &#8222;Bahnhof in Wallau&#8220; aussehen – wenn denn die Bahn eines Tages eine neue Strecke zwischen Wiesbaden und Frankfurter Flughafen baut.</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>Über die Kosten</strong> reden Politiker nicht gerne. Wir tun&#8217;s: Die Bahn will den Ausbau der Strecke bezahlen. Für die Kosten der <strong>Bahnhofsanlage</strong> (plus <strong>Zubringerstraßen</strong>) müssen und wollen <strong>Wiesbaden</strong> und <strong>Hofheim</strong> (mit je 40 Prozent) sowie <strong>Hochheim</strong> (20 Prozent) aufkommen.&nbsp;</p>
<p><strong>2020</strong> war von <strong>7 Millionen Euro</strong> die Rede.</p>
<p><strong>2021</strong> verschickte die Stadt Hofheim ein Foto, das <strong><strong>die stolzen Bürgermeister</strong> </strong>bei der Vertragsunterzeichnung zeigt.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="220" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Buergermeister.jpg" alt="Wallauer Spange Buergermeister" class="wp-image-40752" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Buergermeister.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Wallauer-Spange-Buergermeister-300x103.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Sie unterzeichneten den Millionen-Deal: Hofheims Bürgermeister Vogt (Mitte), Wiesbadens Oberbürgermeister Mende (li.) und Hochheims Bürgermeister Dirk Westedt (re). Das Bild entstand 2021 – damals hieß es noch, die Stadt Hofheim sei mit rund 3 Millionen dabei.</figcaption></figure>
</div>
<p><strong>2022</strong> hatten sich die Kosten bereits mehr als verdoppelt: Sie wurde mit <strong>15 Millionen Euro </strong> beziffert.</p>
<p>Seither sind wieder <strong>zwei Jahre</strong> ins Land gegangen. Es dürfte <strong>kaum</strong> <strong>günstiger</strong> geworden sein, <strong>im Gegenteil&#8230;</strong></p>
<p>Es wird natürlich <strong>Zuschüsse</strong> geben. Aber ein <strong>Milllionen-Betrag</strong> wird auf alle Fälle an den <strong>Hofheimer Steuerzahlern</strong> hängen bleiben.</p>
<p>Und natürlich werden, wenn erst alles fertig ist, <strong>&#8222;Betriebskosten&#8220;</strong> anfallen. Über deren Höhe schweigt man sich aus: <strong>Informationen gibt&#8217;s bisher keine.</strong></p>
<p>Die &#8222;Wallauer Spange&#8220; sei ein<em> „entscheidender Mosaikstein für die Verkehrswende im Rhein-Main-Gebiet“</em>, posaunte Bürgermeister Vogt. Dummerweise läuft bei solchen <strong>Millionen-Projekten</strong> <strong>selten</strong> alles nach Plan. Mitte der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Bahn <strong>Verluste in Milliardenhöhe</strong> einfährt. Aber das soll angeblich <strong>nicht die Ursache</strong> für den Stopp der &#8222;Wallauer-Spange&#8220; sein: Es soll, so heißt es, <strong>Verzögerungen</strong> <strong>im</strong> <strong>Genehmigungsprozess</strong> gegeben haben. Deshalb werde <strong>der Baubeginn</strong> auf <strong>2026</strong> verschoben – <strong>erst einmal.</strong></p>
<p>Das heißt zugleich: Frühestens ab <strong>Ende</strong> <strong>2028</strong> – also wohl eher <strong>ab</strong> <strong>2029</strong> – könnten <strong>die ersten Züge</strong> auf der neuen Strecke fahren.</p>
<p><strong>Reflexartig</strong> die Reaktionen der <strong>Lokalpolitiker</strong>: Man messe der <strong>&#8222;Wallauer Spange&#8220; </strong>eine &#8222;<em>erhebliche verkehrsrelevante als auch wirtschaftliche Bedeutung&#8220;</em> zu, schreibt die <strong>Koalition im Hofheimer Stadtparlament </strong>und klagt: <strong>Eine Verzögerung</strong> bedeute &#8222;<em>einen herben Rückschlag für die Mobilität der Bürger in Wallau und Umgebung inklusive Wiesbadens und Darmstadt&#8220;.</em></p>
<p>Die drei Fraktionsvorsitzenden <strong>Michael Henninger (CDU)</strong>, <strong>Michaela Schwarz (FDP) </strong>und <strong>Andreas Nickel (FWG) </strong>haben Fragen formuliert, die der Magistrat beantworten soll. Viel Neues ist nicht zu erwarten: &#8222;<em>Bleibt es beim geplanten Baubeginn in 2025?&#8220; </em>lautet eine Frage.  Die Antwort wissen wir bereits, sie ist inzwischen auch auf der Bahn-Webseite <a href="https://www.wallauer-spange.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Wallauer Spange&#8220;</a> zu lesen.</p>
<p>Wörtlich heißt es da: <em>&#8222;Der nach heutigem Stand geplante Baubeginn ist in Abhängigkeit des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2026 möglich.&#8220;</em></p>
<p><em>&#8222;Nach heutigem Stand&#8220;</em> und <em>&#8222;in Abhängigkeit des Planfeststellungsverfahren&#8220;</em> – solche Formulierungen verraten: Sicher ist noch nichts. </p>
<p><strong>Bis 2026 kann noch viel passieren!</strong></p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Schwarzer Folien-Müll: Magistrat muss Farbe bekennen</h2>
<p>Die <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> haben ein Thema aufgegriffen, über das der Hofheim/Kriftel-Newsletter wiederholt berichtet hat: Was hat es mit <strong>der schwarzen Folie</strong> auf sich, die an etlichen Stellen in <strong>Vorderheide II </strong>herumliegt und vergammelt? <strong>Kunststoffmüll</strong> in einem faktischen <strong>Vogelschutzgebiet</strong>: Wer ist verantwortlich, wer kümmert sich darum?</p>
<p><strong>Hintergrund: </strong>Die <strong>Investoren</strong>, die hier ein <strong>Luxusbaugebiet</strong> anlegen wollten, hatten mit der Folie das Gebiet eingezäunt – so sollten <strong>Eidechsen</strong> <strong>verbannt</strong> <strong>werden</strong>. Als der Bebauungsplan vom Bundesverwaltungsgericht endgültig <strong>gekippt</strong> wurde, kümmerten sie sich nicht mehr drum.</p>
<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete erstmals vor einem Jahr: Der <strong>Bauhof</strong> hatte begonnen, <strong>Teile</strong> <strong>der Folie</strong> abzubauen. Wir hatten damals nachgefragt, wer für die Kosten aufkomme: die <strong>Stadt</strong> (und damit wir <strong>Steuerzahler</strong>) oder die <strong>Investoren</strong>? Im Rathaus gab man sich <strong>ahnungslos</strong>: Das müsse noch geklärt werden, <a href="https://hk-newsletter.de/2023/03/10/vorderheide-und-die-schwarze-folie/">hieß es</a>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="415" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide.jpg" alt="Vorderheide" class="wp-image-29434" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303-Vorderheide-300x195.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das war vor einem Jahr: MItarbeiter des Bauhofs bauen einen Teil des Anti-Eidechsen-Zauns ab. </figcaption></figure>
</div>
<p>Solche <strong>Klärungsprozesse</strong> können in Hofheims Stadtverwaltung lange dauern. Ein halbes Jahr später war man immer noch <strong>nicht schlauer</strong>, da lautete die Antwort der Stadtverwaltung:<em> &#8222;Die Kosten trägt die Kreisstadt Hofheim am Taunus, bis die Kostenübernahme abschließend geklärt ist.“&nbsp;</em></p>
<p>Der BfH reicht&#8217;s offenbar, sie reichte <strong>die drängenden Fragen</strong> ganz offiziell ein: Warum liegt noch immer <strong>Müll</strong> <strong>im faktischen Vogelschutzgebiet</strong> herum? Warum hat der Bauhof <strong>jede Menge Folien-Reste</strong> liegen gelassen? Und natürlich auch: Wer kommt für die <strong>Müllbeseitigung</strong> auf? Etwa die Stadt?</p>
<p>Mal schauen, ob der Magistrat diesmal <strong>eine Antwort</strong> gibt.</p>
<p><strong>Und wann.</strong></p>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="424" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide-2-Zaun-e1711123676441.jpg" alt="Vorderheide 2 Zaun e1711123676441" class="wp-image-40744" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide-2-Zaun-e1711123676441.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide-2-Zaun-e1711123676441-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">So sieht&#8217;s noch immer im faktischen Vogelschutzgebiet auf dem Kapellenberg aus.</figcaption></figure>
</div>
</div>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="424" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide1-Zaun.jpg" alt="Vorderheide1 Zaun" class="wp-image-40745" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide1-Zaun.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/03/Vorderheide1-Zaun-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Überall liegen Reste der Folie herum, mit der die Investoren das Gebiet umzäunt hatten.</figcaption></figure>
</div>
</div>
</div>
<p class="has-text-align-right" style="font-size:10px">Fotos: Leser (4), Stadt Hofheim (2)</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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https://www.wallauer-spange.de/
</div>
</figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Wochenend-News: Neue Strafanzeigen drohen – Das &#8222;Chalet&#8220; und die 100.000-Euro-Frage&#8230;</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2024 13:44:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Engelhard Rolf]]></category>
		<category><![CDATA[Härder Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmann Bernd]]></category>
		<category><![CDATA[Hebling Hartmut]]></category>
		<category><![CDATA[Kurjak Karl]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Müller-Laupert Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Hofheims Lokalpolitiker haben ein neues Thema entdeckt: den Weinstand des Vereinsrings, der sich wohltönend "Chalet" nennt, aber für viele Bürger nur noch eine Verschandelung der Altstadt darstellt. Um die Holzhütte gibt's allerlei neue Geschichten – viel Geld spielt dabei eine zentrale Rolle. Dazu passt: Ein führender CDU-Politiker versucht, es dem Vorsitzenden des Vereinsrings nachzumachen – auch er droht jetzt mit Strafanzeigen. Kommen Sie mit auf einen kleinen Wochenend-Bummel durch die Kreisstadt: Exklusive Hofheim-News erwarten Sie!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="38838" class="elementor elementor-38838" data-elementor-post-type="post">
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									<p style="font-size: 19px;"><strong>Hofheims Lokalpolitiker haben ein neues Thema entdeckt: den Weinstand des Vereinsrings, der sich wohltönend &#8222;Chalet&#8220; nennt, aber für viele Bürger nur noch eine Verschandelung der Altstadt darstellt. Um die Holzhütte gibt&#8217;s allerlei neue Geschichten – viel Geld spielt dabei eine zentrale Rolle. Dazu passt: Ein führender CDU-Politiker versucht, es dem Vorsitzenden des Vereinsrings nachzumachen – auch er droht jetzt mit Strafanzeigen. Kommen Sie mit auf einen kleinen Wochenend-Bummel durch die Kreisstadt: Exklusive Hofheim-News erwarten Sie!</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnetenvorsteher will Stadtverordnete anzeigen 
</h2>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Als der <strong>Linke Bernd Hausmann</strong> noch Stadtverordneter war, hat er die Stadtvorderen mit allerlei Klagen und Dienstaufsichtsbeschwerden immer wieder <strong>genervt</strong>. Weshalb ihn vor allem <strong>Hofheims CDU-Granden</strong> der <strong>Prozesshanselei</strong> bezichtigten, wobei der Vorwurf nie so richtig zündete: Hausmann hatte oft genug Recht.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Rechtswidriges Verhalten </strong>ist eben auch einer Stadtspitze <strong>nicht erlaubt</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Hausmann hat sein Mandat im Stadtparlament vor einiger Zeit <strong>aus</strong> <strong>Altersgründen</strong> niedergelegt. Die <strong>Klageritis</strong> aber hört nicht auf:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bei der <strong>Amtsanwaltschaft</strong> in Frankfurt liegt <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/21/stadtverordnete-und-strafanzeige/">bekanntlich</a> eine Klage von <strong>Wulf Baltruschat</strong>: Der CDU-Stadtrat hatte der <strong>BfH-Stadtverordneten Tanja Lindenthal</strong> wegen kritischer Kommentare zum Weinstand &#8222;Chalet&#8220; eine <strong>Drohmail</strong> geschickt und sie anschließend bei der Polizei angezeigt, weil sie erzählt hatte, dass sie von ihm eine Drohmail bekommen habe.</p>
<p></p>
<p><div class="wp-block-image"></p>
<figure class="alignright size-full is-resized">
<figure id="attachment_38718" aria-describedby="caption-attachment-38718" style="width: 297px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38718" style="width: 250px;" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Hegeler.jpg" alt="Hegeler" width="297" height="640" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Hegeler.jpg 297w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Hegeler-139x300.jpg 139w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption id="caption-attachment-38718" class="wp-caption-text">Andreas Hegeler</figcaption></figure>
<figcaption class="wp-element-caption"></figcaption>
</figure>
<p></div></p>
<p></p>
<p><strong>Jetzt ein neuer Vorgang</strong>, live miterlebt in der letzten Versammlung der Stadtverordneten:</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Andreas Hegeler (CDU) </strong>begann die Sitzung mit einer überraschenden Ankündigung: Er werde <strong>Strafanzeige</strong> erstatten, sollte es jemand wagen, die Sitzung des Parlaments <strong>aufzuzeichnen</strong>. Hegeler wörtlich:</p>
<p></p>
<p></p>
<p>&#8222;<em>Ich darf es nochmals ankündigen: Sämtliche Tonaufzeichnungen und sonstige Mitschriften elektronischer Art sind untersagt.&#8220; </em>Wer im Sitzungssaal <em>&#8222;Tonaufzeichnungen erstellt und reproduziert, muss mit einer Anzeige meinerseits rechnen&#8220;.</em></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Das kam <strong>&#8222;wie Kai aus der Kiste&#8220;</strong>, und natürlich fragten sich Zuhörer: Was nur treibt den Mann um?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es ist kaum anzunehmen, dass er seine <strong>Parteifreunde</strong> öffentlich <strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">illegaler Aufzeichnungen </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">verdächtigt.</span></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Auch die <strong>CDU-Koalitionspartner in FDP und FWG</strong> dürften den implizierten Vorwurf empört zurückweisen.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Bleiben die <strong>Stadtverordneten der SPD, Grünen, BfH und Linken: </strong>Hat Hegeler etwa sie <strong>im Visier?</strong> Oder verdächtigt er die paar Hofheimer Bürger, die im Publikum sitzen?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Es ergibt alles<strong> keinen Sinn</strong>. Warum sollte sich jemand – nach der <strong>Fron stundenlangen Zuhörens </strong>– den Sitzungsverlauf noch einmal <strong>mittels heimlich angefertigter Mitschnitte </strong>anhören wollen?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Unklar auch, was nach der <strong>Hegelerschen Klageandrohung</strong> folgen soll: Will er im nächsten Schritt – Baltruschat sei sein Vorbild – <strong>Anzeige</strong> <strong>erstatten</strong>, erst einmal gegen unbekannt? Oder gar <strong>Durchsuchungen</strong> veranlassen?</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Gibt&#8217;s bald <strong>Razzien im Stadtparlament</strong>?</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Auguren der Hofheimer Lokalpolitik </strong>glauben die Erklärung für die <strong>Lust an justitiablen Auseinandersetzungen </strong>zu kennen: Einige CDU-Lokalpolitiker haben <strong>jegliche</strong> <strong>Balance</strong> verloren. Die Mehrheit im <strong>Parlament</strong> ist ihnen abhanden gekommen, seit Anfang dieses Jahres auch im <strong>Magistrat</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Den<strong> Verlust von Bedeutung und Macht</strong> scheinen diese Herrschaften nur schlecht <strong>verknusen</strong> zu können. Jetzt versuchen sie es <strong>mit</strong> <strong>verbaler</strong> <strong>Aufrüstung</strong>.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Für das <strong>Klima in der Stadtgesellschaft</strong> wie auch für das <strong>Image der Kreisstadt</strong> ist das leider alles andere als positiv.</p>
<p></p>
<p></p>
<p><strong>Womit wir zum Chalet kommen.</strong></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet I: Wo sind die fetten Gewinne geblieben?
</h2>				</div>
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									<p class="wp-block-heading"><span style="color: #666666; font-size: 16px;">Man stellt sich das mit dem &#8222;Chalet&#8220; ja so vor: Vereine buchen den Weinstand für ein Wochenende beim </span><strong style="color: #666666; font-size: 16px;">Vereinsring</strong><span style="color: #666666; font-size: 16px;"> – der Erlös aus dem Weinverkauf fließt in die </span><strong style="color: #666666; font-size: 16px;">Vereinskassen</strong><span style="color: #666666; font-size: 16px;">.</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das klingt doch <strong>super</strong>, nicht wahr?! Es wäre auch ohne Zweifel <strong>eine</strong> <strong>prima</strong> <strong>Sache</strong>, und die lokalen Wirte hätten ganz bestimmt <strong>nichts</strong> <strong>dagegen</strong>, wenn nicht&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>&#8230;ja, wenn nicht die <strong>Realität</strong> <strong>völlig</strong> <strong>anders</strong> aussehen würde. Die meisten Vereine zeigen sich <strong>zurückhaltend</strong>, denn sie wissen: Wenn sie mit dem Verkauf von Wein <strong>Geld</strong> <strong>einnehmen</strong>, können sie vom Finanzamt sehr schnell als <strong>steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb</strong> eingestuft werden – ihre <strong>Gemeinnützigkeit</strong> wäre in Gefahr.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Die</strong> <strong>angebliche</strong> <strong>Vereinsförderung</strong> des Weinstands dürfte eher<strong> ein großer Bluff </strong>sein: In Wahrheit wird dort oftmals <strong>geschäftsmäßig</strong> Wein ausgeschenkt. Dabei werden offenbar <strong>Umsätze</strong> erzielt, über die sich <strong>jeder</strong> <strong>Gastronom</strong> freuen würde. Beispiel:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ein <strong>Logistik-Unternehmen aus Flörsheim</strong> – die <a href="https://dmg-ag.de/" target="_blank" rel="noopener">DMG Aktiengesellschaft</a> – hatte den Weinstand für ein Wochenende gemietet (warum ein <b>Flörsheimer Unternehmen </b>den<b> </b>Weinstand betreibt, der doch angeblich den Hofheimer Vereinen dienen soll,<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wollen wir hier nicht weiter hinterfragen).</span></p>
<p>Hinterher teilte das Unternehmen mit, man habe einen <strong>Gewinn(!) </strong>in Höhe von <strong>über</strong> <strong>3.000 Euro</strong> gemacht (das Geld wurde später gespendet).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenn <strong>an</strong> <strong>einem</strong> <strong>normalem</strong> <strong>Wochenende</strong> derartige Einnahmen erzielt werden, wären das in einem Jahr – wir gehen mal von nur 30-35 Weinstand-Wochenenden aus – <strong>fast 100.000 Euro Gewinn!</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Hofheims Vereine müssten in Geld schwimmen!</strong></p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="421" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240216.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-39172" alt="Chalet 20240216" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240216.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Chalet-20240216-300x197.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Hofheim mit Fachwerkhäusern und "Chalet" zu später Stunde. </figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><b>Das ist jetzt die 100.000-Euro-Frage</b>: Wo bleibt nur <strong>das ganze Geld</strong>? Wer macht wirklich <strong>Kasse im &#8222;Chalet&#8220;?</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ebenso unklar: Welche Rolle spielt <a href="https://booking.locaboo.com/de/musikschule-hofheim/" target="_blank" rel="noopener">die städtische Musikschule</a> bei den <strong>Geschäften im &#8222;Chalet&#8220;? </strong>Deren <strong>Geschäftsführer Sven Müller-Laupert </strong>müsste als <strong>Kassierer des Vereinsrings </strong>nach bald fünf Jahren &#8222;Chalet&#8220; über <strong>ein sattes Vermögen</strong> verfügen! Der Mann, dem <b>sehr</b> <strong>enge Beziehungen</strong> in die Stadtverwaltung nachgesagt werden, stellt sogar die <strong>Webseite der Musikschule</strong> für Buchungen des Weinstands zur Verfügung:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Was, bitte, hat eine städtische Musikschule mit gewerbsmäßigem Alkoholausschank zu tun?</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Noch verweigern <strong>Baltruschat</strong> wie auch <strong>Müller-Laupert</strong> jede Antwort. Aber <strong>die</strong> <strong>Omertà in der Vereinsring-Führung </strong>wird sicher<strong> </strong>bald durchbrochen:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Stadtverordnete haben<strong> 15 Fragen </strong>an den Magistrat geschickt: Die <strong>Grünen</strong>, die <strong>Bürger für Hofheim </strong>und die <strong>Linken</strong> wollen wissen, welche <strong>Verträge zwischen Stadt und Vereinsring</strong> abgeschlossen wurden, ob das &#8222;Chalet&#8220; wirklich <strong>ausschließlich der Vereinsförderung </strong>dient – und wenn nicht: welche vertraglichen Regelungen<strong> zur geschäftlichen Nutzung</strong> bestehen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Aufklärung wird auch über die<strong> Rolle der Musikschule</strong> verlangt. Das scheint dringend angeraten: <b>Der gute Ruf der Schule</b> könnte ansonsten wegen der Geschäfte am Weinstand noch <b>Schaden nehmen</b>. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><b>S</b><strong>pannend</strong> klingt Frage Nr. 14: <em>&#8222;Wohin fließen die Einnahmen, sollte das Chalet nicht an Vereine, sondern gewerblich vermietet sein?&#8220; </em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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								<span class="elementor-toggle-icon-opened"><i class="elementor-toggle-icon-opened far fa-caret-square-up"></i></span>
													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Die 15 Fragen von Grünen, BfH und Linken</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-1801" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-1801"><p class="p1"><b>Drei Fraktionsvorsitzende haben 15 Fragen zum &#8222;Chalet&#8220; gestellt. Ihr Schreiben datiert vom 22. Januar und wurde im Rathaus unter dem Aktenzeichen STV2024/005 abgeheftet. Wir dokumentieren den Wortlaut:</b></p>
<p class="p1"><i>Die Sondernutzung des Chalets dient nach Angaben des Magistrats im Ortsbeirat der Vereinsförderung. Aufgrund der Berichterstattungen der letzten Wochen kamen Zweifel auf, ob das Chalet ausschließlich zur Vereinsförderung zur Verfügung steht oder evtl. auch gewerblich genutzt wird. Daher bitten wir den Magistrat, diese Zweifel aufzuklären und uns folgende Fragen zur Nutzung des Chalets zu beantworten:</i></p>
<ol>
<li class="p1"><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Welche Verträge bestehen zwischen dem Vereinsring und der Stadt Hofheim über welche Nutzung?</i></li>
<li class="p1"><i>Wie ist der Inhalt und wie sind die finanziellen Auswirkungen auf die Stadt geregelt?</i></li>
<li class="p1"><i>Wer zahlt Wasser und Strom für das Chalet?</i></li>
<li class="p1"><i>Wird das Chalet ausschließlich zur Vereinsförderung genutzt?</i></li>
<li class="p1"><i>Wenn nein, welche Vertraglichen Regelungen gibt es hierzu?</i></li>
<li class="p1"><i>Erteilt bei gewerblicher oder privater Nutzung die Stadt Hofheim jeweils eine Genehmigung des abweichenden Nutzungszwecks (außerhalb der Vereine)?</i></li>
<li class="p1"><i>Werden, wenn es eine gewerbliche oder private Nutzung geben sollte, die Satzungen (Marktgebühren, Sondernutzung&#8230;) eingehalten?</i></li>
<li class="p1"><i>Sollte es eine gewerbliche Nutzung geben: Wie wurden die Hofheimer Gastronomen in die Abwicklung und Nutzung eingebunden?</i></li>
<li class="p1"><i>Wie erfolgt die Abwicklung mit der Musikschule und welche Verträge gibt es hier bei der Nutzung?</i></li>
<li class="p1"><i>Die Nutzung des Chalets ist in Teilen gerade an Markttagen bereits vorbelegt. Wer legt diese Vorbelegung, an denen Vereine nicht buchen können, fest; und wer profitiert in welchem Umfang finanziell an diesen Tagen (100%Vereine?)?</i></li>
<li class="p1"><i>Wer haftet bei Unfällen rund ums Chalet? Wie ist z.B. hier die Dauernutzung des Kühlwagens geregelt? Stolpern über den Zuweg&#8230;</i></li>
<li class="p1"><i>Wer zahlt die geplante Verlegung der Zuleitungen unter die Gehwegplatten?</i></li>
<li class="p1"><i>Wie wird der Strom des Kühlwagens bei evtl. gewerblicher Nutzung verrechnet?</i></li>
<li class="p1"><i>Wohin fließen die Einnahmen, sollte das Chalet nicht an Vereine, sondern gewerblich </i><i>vermietet sein?</i></li>
<li class="p1"><i>Wird/Ist der Vereinsring zum/ein Gewerbebetrieb, falls eine gewerbliche oder private </i><i>Nutzung stattfindet?</i></li>
</ol>
<p class="p1"><i>gez.<br /><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>Wilhelm Schultze</strong> (BfH)<br /></span><strong>Bettina Brestel</strong> (DIE GRÜNEN)<br /><strong>Dr. Barbara Grassel</strong> (DIE LINKE)</i></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>In einem <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/#comment-3625">Kommentar auf dieser Webseite</a> schreibt unser <strong>Leser Hartmut Hebling</strong>: Jetzt müsse <strong>Alles auf den Tisch</strong>! <em>&#8222;Hat das Ding sozialen Charakter? Wird damit Geld verdient? Was sagt das Finanzamt? Wie sind die Eigentumsverhältnisse? Und wo kommen die Genehmigungen her – oder gibt’s vielleicht gar keine&#8230;&#8220; </em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Hebling spricht von<em> &#8222;Giftprivilegien”</em>, eine sicher <strong>treffende Bezeichnung</strong>, wenn ein CDU-Stadtrat mit dem Leiter der städtischen Musikschule<strong> undurchsichtige Geschäfte</strong> auf städtischem Grund und Boden macht – unter <strong>dem</strong> <strong>Deckmantel</strong> <strong>der</strong> <strong>Vereinsförderung</strong> und mit dem stillschweigenden <strong>Segen des Magistrats.</strong></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet II: Gibt es Sonderrechte für den Weinstand?</h2>				</div>
				</div>
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									<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Für vergangen Sonntag – Karnevalssonntag – hatte</span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> Karl Kurjak</strong><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">eine After-Umzugs-Party</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> geplant. Der </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Veranstaltungsunternehmer</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> hatte bereits Werbung in seiner Facebook-Gruppe </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://www.facebook.com/groups/125504704267921" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Wir in Hofheim&#8220;</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (über 16.000 Mitglieder) gemacht, wurde dann aber ziemlich </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">tricky</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> gestoppt:</span></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Stadtverwaltung <strong>untersagte</strong> die Party zwar nicht. Aber sie belegte sie <strong>mit derart hohen Auflagen</strong>, dass Kurjak dankend abwinkte: Lohnt sich nicht.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wenig später teilte <strong>Wulf Baltruschat</strong> via Facebook mit, dass er seinen <strong>Weinstand auf dem Untertorplatz</strong> zum Faschingsumzug öffnen werde.</p>
<figure id="attachment_38749" aria-describedby="caption-attachment-38749" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38749" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Baltruschat-1-157x300.jpg" alt="Baltruschat 1" width="250" height="478" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Baltruschat-1-157x300.jpg 157w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Baltruschat-1.jpg 335w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-38749" class="wp-caption-text">CDU-Stadtrat und Polizist: Weinstand-Betreiber Wulf Baltruschat</figcaption></figure>
<p>Gibt es<strong> Sonderrechte für Baltruschat</strong>? Auf diese Frage reagierte die Rathaus-Pressestelle <strong>ungewöhnlich fix</strong>:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:image {"align":"left","id":38749,"width":"250px","sizeSlug":"full","linkDestination":"none"} --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Für das &#8222;Chalet&#8220; habe der Vereinsring bzw. Baltruschat einen sogenannten <strong>Gestattungsvertrag</strong> mit der Stadt abgeschlossen: <em>&#8222;Das Chalet ist als vorübergehendes Gaststättengewerbe anzeige-, jedoch nicht genehmigungspflichtig.&#8220;</em> Deshalb durfte dort am <strong>Karnevalssonntag</strong> <strong>von 11 bis 17</strong> Uhr ausgeschenkt werden, die dafür notwendige <strong>Genehmigung</strong> sei erteilt worden.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Karl Kurjak</strong> wollte direkt daneben, auf dem <strong>Tivertonplatz</strong>, eine Party mit Musik feiern – <strong>bis 22 Uhr.</strong> Daraufhin hatte ihm die Stadtverwaltung einen <strong>Forderungskatalog</strong> vorgelegt: Er müsse <strong>Dixi-Klos </strong>aufstellen (dabei gibt&#8217;s öffentliche Toiletten in der Nähe). Außerdem müsse er ein <strong>Sicherheitskonzept</strong> erarbeiten, u.a. mit Zugangskontrollen (was sehr kostenintensiv ist). Und schließlich hätte die Party<strong> deutlich früher zu Ende</strong> sein müssen (womit sich der ganze Aufwand nicht lohnt).</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Bedenken habe auch die <strong>Polizei</strong> geäußert, schreibt das Rathaus: Zu viele Leute würden <strong>stark</strong> <strong>alkoholisiert</strong> kommen, was <em>&#8222;hinsichtlich des dortigen Ausschanks von Longdrinks problematisch zu sehen</em>&#8220; sei. Zudem berge der Tivertonplatz wegen enger Zugänge <strong>mehr</strong> <strong>Risiken</strong>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Polizei und Magistrat</strong> waren sich demnach einig: <strong>Das &#8222;Chalet&#8220; darf ausschenken – Kurjak nur unter großen Auflagen.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist sicher <strong>nur ein Zufall</strong>, dass &#8222;Chalet&#8220;-Betreiber Baltruschat <strong>von</strong> <strong>Beruf</strong> <strong>Polizist</strong> ist und für die CDU<b> im Magistrat</b> sitzt.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das soll aber bei den Entscheidungen<strong> keine Rolle</strong> gespielt haben. Die Rathaus-Pressestelle versichert: <em>&#8222;Eine direkte Beteiligung der Dezernenten oder des Magistrats erfolgt bei Verwaltungsvorgängen dieser Art nicht.&#8220;</em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet III: Magistrat soll neuen Standort suchen</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Wenn von der <b>Dauer einer Diskussion</b> im Stadtparlament auf die <b>Bedeutung eines Themas</b> zu schließen wäre, dann genießt die Holzhütte des Vereinsrings – oder besser: ihr <b>Standort</b> derzeit ziemlich höchste <b>Priorität</b> in der Lokalpolitik. Auch dazu Beobachtungen aus erster Hand aus der letzten <b>Stadtverordnetenversammlung</b>:</p>
<p><b>Das Baugebiet &#8222;Auf den Gleichen&#8220; </b>wurde in nur zwei, drei Minuten endgültig <b>beerdigt</b>. Nach dem <a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/30/auf-den-gleichen-ist-tot/">Bauausschuss</a> machte das Parlament den Sack endgültig zu: <b>22 dagegen, 19 Enthaltungen – keiner dafür.</b></p>
<p><b>Das war&#8217;s. </b>Pläne für 400 neue Wohnungen wurden ohne jede Diskussion <b>vom Tisch gewischt</b>. &#8222;<i>Das habe ich in 13 Jahren mit mehr als 100 Sitzungen noch nie erlebt&#8220;</i>, sagte <b>Rolf Engelhard von der SPD.</b></p>
<p><b>Thema durch!</b></p>
<p>Wesentlich länger und intensiver widmeten sich die Stadtverordneten der <b>Holzhütte</b> <b>auf dem</b> <b>Untertorplatz</b>. Aktueller Anlass: Ein <b>Antrag der Grünen</b>, dass der Magistrat einen passenderen Standort suchen soll – und zwar, <u>bevor</u> die vielfach als Stolperfallen kritisierten <b>Wasser- und Stromleitungen</b> unter die Erde verlegt werden, was aus der <b>Stadtkasse</b> bezahlt werden soll (und damit von uns <b>Steuerzahlern</b>).</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
										<img loading="lazy" decoding="async" width="360" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Stolperfalle-Chalet.jpg" class="attachment-medium_large size-medium_large wp-image-38720" alt="Stolperfalle Chalet" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Stolperfalle-Chalet.jpg 360w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Stolperfalle-Chalet-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px">											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Auf einem Bild: Die berüchtigte Stolperfalle, die umstrittene Holzhütte und das berühmte "Türmchen".</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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									<p>Es klingt <b>crazy</b>, aber ist <strong>original Hofheimer Lokalpolitik</strong>: Von dem Weinverkauf im &#8222;Chalet&#8220; profitieren diverse <strong>Privat- und Geschäftsleute</strong> – und dafür soll jetzt die Stadtverwaltung <strong>einen neuen Platz</strong> suchen&#8230;</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-70cdda2 elementor-widget elementor-widget-toggle" data-id="70cdda2" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="toggle.default">
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								<span class="elementor-toggle-icon-opened"><i class="elementor-toggle-icon-opened far fa-caret-square-up"></i></span>
													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Der Antrag der Grünen im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-1181" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-1181"><div>
<div>
<p><strong>Der Antrag der Grünen zum &#8222;Chalet&#8220; wurde im Rathaus unter Aktenzeichen STV2024/001 abgeheftet. Wir dokumentieren ihn im Wortlaut:</strong></p>
<p><i>Immer wieder sorgt der Standort des sogenannten „Chalet“, welches vom Vereinsring Hofheim als Weinprobierstand bzw. Weinausschank betrieben wird, für Kritik innerhalb der Hofheimer Bevölkerung. Die Sicht auf die dahinter liegende vorbildlich gestaltete Fachwerkhäuserzeile wird durch den dauerhaft aufgebauten Stand leider massiv gestört.</i></p>
<p><i>Zu der notwendigen provisorischen Wasserversorgungsleitung gab es im Ortsbeirat Kernstadt zuletzt die bislang unbeantwortete Anfrage der CDU &#8211; KERN 2023/062. Darin wird bemängelt, dass diese Leitung eine Stolperfalle darstellt, und angeregt, die Wasserleitung unter die Erde zu verlegen.</i></p>
<p><i>Bevor hier Strukturen dauerhaft installiert werden, wäre unseres Erachtens unbedingt zu prüfen, ob es nicht einen geeigneteren Standort für das Wein-Chalet gibt. Eventuell auch an einer Stelle, an der eben nicht entsprechende Gastronomie mit Schwerpunkt Wein schon vorhanden ist. Und an der eben nicht ein schöner Anblick dauerhaft beeinträchtigt wird.</i></p>
<p><i>Neu ist die Idee einer Verlegung des Chalets an einen anderen Standort nicht. Schon in der Ortsbeiratssitzung vom 18.05.2022 gab es bei den Mitteilungen der Ortsvorsteherin die folgende Anregung: „Es wird um Prüfung gebeten, ob eine Verlegung des Chalets oder die Verlegung der Kabel unterirdisch Abhilfe schaffen.“</i></p>
</div>
</div>
<div>
<div>
<p><i>Daher bitten wir wie folgt zu beschließen:</i></p>
<p><i>Vor Schaffung von Tatbeständen wie der unterirdischen Verlegung von Leitungen bitten wir den Magistrat, sich auf die Suche zu machen und zu prüfen, ob es für das Wein-Chalet einen geeigneteren Standort gibt.</i></p>
</div>
</div></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>So richtig <strong>dagegen</strong> hatte keiner was. <strong>Frank Härder von der CDU</strong> befand, dass <strong>jedes Auto</strong> und <strong>jeder Baum</strong> den Blick auf die Fassade mehr störe als die Holzhütte.</p>
<p><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Ralf Weber (FDP</strong><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">)</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> höhnte: </span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;Der Weinstand stört das Stadtbild? Da muss ich richtig laut lachen!&#8220;</em></p>
<p style="box-sizing: border-box; margin: 1.5em 0px; color: #7a7a7a; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 17px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">Andreas Nickel (</b><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">FWG)</b><span style="font-weight: 400;"> </span>plädierte für eine<span style="font-weight: 400;"> </span><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">Vertagung</b>, bis die 15 Fragen der Opposition beantwortet seien; der Vorschlag fand aber<span style="font-weight: 400;"> </span><b style="font-weight: bold; box-sizing: border-box;">keine Mehrheit</b><span style="box-sizing: border-box;">.</span></p>
<p style="box-sizing: border-box; margin: 1.5em 0px; color: #7a7a7a; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 17px; font-style: normal; font-variant-ligatures: normal; font-variant-caps: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: start; text-indent: 0px; text-transform: none; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; background-color: #ffffff; text-decoration-thickness: initial; text-decoration-style: initial; text-decoration-color: initial;"><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die Abstimmung ergab: </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">23 Stadtverordneten waren für den Grünen-Antrag, zwei (aus der FWG) </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">stimmten </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">dagegen, 17 enthielten sich. Damit war der Antrag </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">angenommen</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">:</span></p>
<p><b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die Stadtverwaltung muss jetzt </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">liefern</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">.</span></b></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>								</div>
				</div>
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								<span class="elementor-toggle-icon-opened"><i class="elementor-toggle-icon-opened far fa-caret-square-up"></i></span>
													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Der Beschluss des Stadtparlaments</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-7401" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-7401"><p><strong>In der offiziellen Niederschrift der Stadtverordnetenversammlung vom 7. Februar 2024 ist nachzulesen, was genau zum &#8222;Chalet&#8220; beschlossen wurde. Hier die entsprechende Protokoll-Seite (zum Vergrößern anklicken):</strong></p>
<p><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-39010 size-large" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-724x1024.jpg" alt="Protokoll STVV Chalet" width="724" height="1024" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-724x1024.jpg 724w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-212x300.jpg 212w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet-768x1086.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/02/Protokoll-STVV-Chalet.jpg 849w" sizes="(max-width: 724px) 100vw, 724px" /></a></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Wulf Baltruschat </strong>war in der Sitzung anwesend. Er saß am Tisch der ehrenamtlichen Stadträte und schaute während der Debatte angestrengt <strong>in sein Handy</strong>. Aber vielleicht überlegte er auch nur:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Er hatte der <strong>BfH-Stadtverordneten Lindenthal </strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">– damit war die ganze &#8222;Chalet&#8220;-Chose öffentlich geworden –</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">wegen ihrer kritischen Worte zum Standort der Holzhütte per E-Mail gedroht: </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wer den Vereinsring kritisiert, der fliegt raus.</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wen muss er jetzt noch alles <strong>aus &#8222;seinem&#8220; Vereinsring werfen</strong>?</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-0a26570 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="0a26570" data-element_type="section" data-e-type="section">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Chalet IV: Baltruschat &amp; seine Fake News
</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-f17b622 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="f17b622" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
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									<p><strong>Nach der Sitzung des Stadtparlaments</strong> schrieb Baltruschat wieder mal eine <strong>E-Mai</strong>l, diesmal verschickte er sie an ausgesuchte <strong>Vereine. </strong>Einige Informationen, die er darin verbreitet, sind<b> nachweislich falsch.</b></p>
<p><span style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">So schreibt er: </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„</span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Fakt ist, die Fraktion der Grünen, der Linken und die Fraktion der Bürger für Hofheim möchten das Chalet nicht und schon gar nicht an dieser exponierten Stelle.“</em><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Und weiter:</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Das &#8222;Chalet&#8220; solle </span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;irgendwo&#8220;</em><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aufgestellt werden, </span><em style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;wo es nicht stört, wo man es nicht sieht und die Vereine keine Einnahmen generieren können&#8220;.</em></p>
<p>Es sind typische<span style="font-weight: bold;"> Fake News</span>, die der Mann verbreitet. <span style="font-weight: bold;">Falschnachrichten</span>, mit denen er <span style="font-weight: bold;">Verunsicherung</span> und auch <span style="font-weight: bold;">Hassgefühle</span> zu schüren versucht.</p>
<p><b>Tatsache ist</b>, dass die drei Fraktionen den Standort <b>überprüft</b> und <b>alternative Standorte</b> gesucht sehen wollen. Die Behauptung, sie wollten einen <b>Weinstand der Vereine</b> in Hofheim nicht haben, grenzt an <b>übler Nachrede</b>.</p>
<p><b>Absurd</b> ist Baltruschats Behauptung, dass das &#8222;Chalet&#8220; dort aufgestellt werden solle, wo es <b>keine Einnahmen</b> <b style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">für die Vereine </b><span style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">generieren könne. </span></p>
<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Wir müssen erkennen: </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Ein </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>CDU-</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Mitglied des Hofheimer Magistrats</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> verbreitet gezielt </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Falschaussagen</b></span> <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>über</b></span> <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Parlamentsbeschlüsse</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> und </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>gewählte</b></span> <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>Bürgervertreter</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">.</span></p>
<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Hat es so etwas schon mal gegeben </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>in der Geschichte der Kreisstadt</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">?</span></p>								</div>
				</div>
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													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Dokumentiert: Baltruschats neue E-Mail im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-1801" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-1801"><p><em>Sehr geehrte Vorstände der das Chalet buchenden Vereine,</em></p><p><em>ich wollte Sie darüber informieren, dass es letzten Mittwoch eine Stadtverordnetensitzung gab, in der aufgrund eines Antrages der Fraktion der Grünen, der Magistrat der Stadt Hofheim prüfen soll, ob es nicht einen anderen Platz für das Chalet geben würde.</em></p><p><em>Dieser sollte nicht in der Nähe von anderen Weinanbietern sein!!</em></p><p><em>Also lese ich daraus, möglichst irgendwo wo es nicht stört, wo man es nicht sieht und die Vereine keine Einnahmen generieren können.</em></p><p><em>Unabhängig davon, dass dies einem neuen Einzelhändler oder auch neuem Gastronom verbieten würde, seinen neuen Laden in der Nähe von vorhandenen Angeboten zu eröffnen. Denn dort müsste das Gleiche gelten. Kein Angebot zu bestehendem Angebot. Kein Weinverkauf wo schon Wein verkauft wird.</em></p><p><em>Fakt ist, die Fraktion der Grünen, der Linken und die Fraktion der Bürger für Hofheim möchten das Chalet nicht und schon gar nicht an dieser exponierten Stelle.</em></p><p><em>20 Vereine haben sich dieses Jahr eingebucht! Das bedeutet nicht nur Werbemöglichkeiten für die Vereine, sondern auch Einnahmen ohne große Mühen.</em></p><p><em>Einnahmen generiert damit auch der Vereinsring selbst, um die Mitgliedsvereine mit den verschiedensten Dingen zu unterstützen (Tische, Spuckschutze, Beamer etc.).</em></p><p><em>Der Vorstand des Vereinsring würde sich freuen, wenn Sie und auch ihre Mitglieder sich mit Leserbriefen oder auch in Socialmedia pro Chalet äußern. Sollten sich die drei Fraktionen durchsetzen, wird es das Chalet nicht mehr geben.</em></p><p><em>Gerne können Sie diese Mail an ihre Mitglieder verteilen. Seitens der beteiligten Fraktionen wird vermutlich wieder Meinung über den Hofheim/Krifteler Newsletter gegen das Chalet gemacht.</em></p><p><em>Weiterhin gibt es einen 15 seitigen Fragenkatalog der Fraktion der Grünen zum Chalet.</em></p><p><em>Langsam ist öffentlicher Widerstand gegen die Meinungs dieser Parteien nötig um das Chalet zu erhalten.</em></p><p><em>Ich persönlich habe keinerlei Vorteile oder Einnahmen aus dem Chalet. Ich investiere nur ehrenamtliches Engagement wie sie alle. Mein Leben läuft auch ohne Chalet weiter.</em></p><p><em>Es ist Ihr Chalet, Ihre Einnahmen, und am Ende Ihre Meinungsäußerung.</em></p><p><em>Beste Grüße</em><br /><em>Wulf Baltruschat</em><br /><em>1. Vorsitzender</em></p></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
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									<p><strong>Die Mail des Vereinsring-Vorsitzenden</strong> inspirierte die Lokalzeitung zur Überschrift: <em>&#8222;Vereinsringchef fordert zum </em>Widerstand<em> auf&#8220;.</em></p>
<p><strong>Ein Leser</strong> des Hofheim/Kriftel-Newsletters schreibt: <em>&#8222;Autokrat im Magistrat ruft zum Widerstand auf: Haben wir bald auch unseren 6. Januar?&#8220;</em></p>
<p>So abwegig erscheint die Sorge nicht: Demnächst ruft Baltruschat als <strong>Mini-Trump von Hofheim</strong> die Bürger zum<strong> Sturm aufs Rathaus</strong> auf&#8230;</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stollbergstraße bekommt Zusatzschild – mit nur einem ”l”</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-1431570 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1431570" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ganz anderes Thema: <b>Unweit des &#8222;Chalets&#8220; </b>liegt eine kleine Altstadtgasse namens <b>Stollbergstraße</b> (mit zwei &#8222;l&#8220; bitte!). Um sie rankt sich eine <b>Posse</b>, wie es sie wohl <b>nur in Hofheim</b> gibt. Wir haben vor einem Jahr <a href="https://hk-newsletter.de/2023/02/02/falscher-strassenname-zusatzschild/">ausführlich</a> berichtet, deshalb hier nur die Kurzform:</p>
<p>Die Straße ist benannt nach dem <b>mittelalterlichen Geschlecht derer von Stolberg</b> (mit einem &#8222;l&#8220;). Im amtlichen <b>Liegenschaftskataster</b> aber wurde sie als „Stollbergstraße“ eingetragen – mit zwei „l“. Das ist zwar <b>falsch</b>, soll aber so bleiben, beschloss der <b>Magistrat:</b> Den Anwohnern, auch wenn es nur wenige sind, sei eine Namensänderung <b>nicht</b> <b>zuzumuten</b>.</p>
<p>Um die <b>Verwirrung</b> komplett zu machen: An der Ecke <b>Stephanstraße</b> steht auf dem Straßenschild<b> &#8222;Stollbergstraße&#8220;</b> (mit zwei &#8222;l&#8220;), an der Ecke <b>Langgasse</b> steht <b>&#8222;Stolbergstraße&#8220;</b> (mit einem &#8222;l&#8220;).</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Stollbergstraße mit zwei "l": Das ist zwar falsch, gilt in Hofheim aber als richtig.</figcaption>
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Stolbergstraße mit einem "l": Das ist zwar richtig, gilt in Hofheim aber als falsch.</figcaption>
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									<p>Der <strong>Ortsbeirat</strong> plädierte für eine <strong>korrekte</strong> <strong>Schreibweise</strong>, der Magistrat beharrte auf die falsche. Man einigte sich darauf, ein <strong>Zusatzschild</strong> aufzuhängen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das war vor genau einem Jahr. Wir haben letztens bei der <strong>Stadtverwaltung</strong> nachgefragt, was aus dem <strong>Zusatzschild</strong> geworden sei. Tatsächlich: Der Beschluss wurde <strong>ausgeführt</strong>! Die Rathaus-Pressestelle teilte mit:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>„Dem Ortsbeirat wurde ein vom Stadtarchiv erstellter Text für das Zusatzschild zur Information eingereicht. Dieser wurde nach Rückmeldungen nochmals überarbeitet. Ein Zusatzschild mit folgendem Text wird nun erstellt und angebracht: &#8218;Grafen Ludwig (1505-1574) und Christoph (1525-1581) von Stolberg'&#8220;</em>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Frage jetzt aber bitte keiner, </strong>warum das Erstellen des Textes &#8222;<em>Grafen Ludwig (1505-1574) und Christoph (1525-1581) von Stolberg</em>&#8220; <b>ein ganzes Jahr</b> gedauert hat!</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Freuen wir uns lieber:</strong> Der Bauhof, teilt das Rathaus mit, sei mit der <b>Anbringung des Schildes </b>beauftragt. </p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Das lange Warten auf die E-Bike-Ladestationen
</h2>				</div>
				</div>
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									<p>Mit einer anderen Anfrage von uns tut man sich in der Stadtverwaltung deutlich schwerer:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Noch</strong> <strong>etwas</strong> <strong>älter</strong> als der Antrag auf Stollbergstraßen-Zusatzschilder ist das Versprechen von <strong>Bürgermeister Christian Vogt,</strong> zwei E-Bike-Ladestationen installieren zu lassen. Im<strong> November 2022</strong>&nbsp;hatte er während einer Stadtverordnetenversammlung gesagt:<em> &#8222;Wir sind gerade dabei, zwei neue E-Bike-Ladestationen einzurichten, höchstwahrscheinlich am Untertor und am Rathaus.“</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Das</strong><b>&nbsp;hat uns sehr gefreut: </b>Wir haben unseren Bürgermeister <a href="https://hk-newsletter.de/2022/11/13/verpackungssteuer-und-ladestationen/#e-biker">damals</a> für sein Engagement&nbsp;<strong>gelobt</strong>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Und dann passierte lange Zeit: nichts. <strong>Hofem Schlofem</strong> eben.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Im <strong>Sommer</strong> <strong>letzten</strong> <strong>Jahres</strong> fragten wir im Rathaus nach, was aus der Ankündigung geworden sei. Die Antwort: Der <strong>Auftrag zur Aufstellung der E-Ladesäulen</strong> sei vergeben, &#8222;i<em>m Laufe des zweiten Halbjahrs 2023 ist&nbsp;</em><em>mit Ergebnissen der Ausarbeitung seitens des Unternehmens zu rechnen&#8220;.</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Als sich das <strong>zweite Halbjahr 2023 </strong>seinem Ende entgegen neigte, haben wir nochmals an die <strong>Rathaustür</strong> angeklopft: Wann, bitte, ist es denn nun soweit? Die Antwort diesmal: <em>&#8222;Seitens der beauftragten Fachfirma wurde die Installation zweier E-Bike-Ladestationen am Platz Am Untertor und vor dem Rathaus bis spätestens Januar 2024 bestätigt.&#8220;</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Jetzt ist auch der <strong>Januar</strong> vorbei, bald auch der Februar. Fast anderthalb Jahre sind seit der <strong>Vogt-Ankündigung</strong> (<em>&#8222;Wir sind gerade dabei&#8230;&#8220;</em>) ins Land gegangen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wir haben <strong>Anfang Februar</strong> ein drittes Mal im Rathaus nachgefragt. <strong>Mehr als zehn Tage</strong> sind seither vergangen, und noch immer gibt&#8217;s <strong>keine Antwort</strong>:</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es ist halt <strong>unsere</strong> <strong>Stadtverwaltung</strong>: Da geht alles nicht so schnell&#8230;</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:spacer --></p>								</div>
				</div>
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									<p><b>Update am18. Februar: </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Eine erste Ladestation soll inzwischen am Rathaus stehen, schreibt Leser Thomas Ficht (</span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/02/17/chalet-und-100000-euro-frage/#comment-3662">hier</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">).</span></p>
<p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>Update am 21. Februar:</strong> Die Rathaus-Pressestelle beantwortet unsere Fragen vom 6. Februar: Die Ladestation am Rathaus sei noch nicht in Betrieb. Für die geplante Ladestation am Untertor gebe es Lieferschwierigkeiten des Dienstleisters: &#8222;Dieser hat nun eine Lieferung im Laufe des ersten Halbjahrs 2024 in Aussicht gestellt.&#8220;</span></p>								</div>
				</div>
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									<p style="text-align: right;"><span style="font-size: 8pt;">Fotos: Stadt Hofheim, privat</span></p>								</div>
				</div>
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		</div>
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