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	<title>Brestel Bettina &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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	<description>Wissen, worüber die Leute hier reden</description>
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	<title>Brestel Bettina &#8211; Hofheim/Kriftel-Newsletter</title>
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		<title>5x Hofheim exklusiv: Noch &#8217;ne Wahl, bulimische Bäume, enger wohnen&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2025 10:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bürgermeisterwahl steht vor der Tür, da kommen wir nicht drum herum: Jeder der drei Kandidaten durfte bei "Hofheim TV" sagen, warum er ein guter Bürgermeister sein wird - da schauen wir mal rein. Kurz vor Toresschluss macht CDU-Vogt wieder Versprechungen: Jetzt will er das Wohnungsproblem lösen (allerdings müssen dann ein paar Hofheimer eng zusammenrücken). Weitere spannende Themen: Der Magistrat will die prächtige Linde am Hof Ehry durch ein Bäumchen ersetzen, das eher bulimisch wirkt. Und: Naturschützer setzen ein Ministerium in Wiesbaden unter Druck, weil der Hofheimer Förster die Brut- und Setzzeit wohl grob missachtet hat. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p style="font-size:19px"><br><strong>Die Bürgermeisterwahl steht vor der Tür, da kommen wir nicht drum herum: Jeder der drei Kandidaten durfte bei &#8222;Hofheim TV&#8220; sagen, warum er ein guter Bürgermeister sein wird &#8211; da schauen wir doch mal rein. Kurz vor Toresschluss macht CDU-Vogt wieder Versprechungen: Jetzt will er das Wohnungsproblem lösen. Weitere spannende Themen: Der Magistrat will die prächtige Linde am Hof Ehry durch ein Bäumchen ersetzen, das eher bulimisch wirkt. Naturschützer setzen ein Ministerium in Wiesbaden unter Druck, nachdem der Hofheimer Förster die Brut- und Setzzeit wohl grob missachtet hat.&nbsp;Und einen unterhaltsamen Abschluss haben wir auch noch&#8230;</strong></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>






<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Gute Frage: Warum werden Sie ein guter Bürgermeister sein?</h2>



<p>Noch zwei Wochen &#8211; dann hat Hofheim wieder die Wahl: Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden, wer in den nächsten sechs Jahren <strong>die Geschäfte im Rathaus</strong> führt. Amtsinhaber <strong>Christian Vogt</strong> will auf dem Chefsessel bleiben. Die SPD schickt den Marketing-Fachmann <strong>Tobias Undeutsch</strong> aus Marxheim ins Rennen. Und die &#8222;Bürger für Hofheim&#8220; haben erneut den Ur-Lorsbacher <strong>Wilhelm Schultze</strong> aufgestellt, der im Hattersheimer Rathaus arbeitet.</p>



<p>Gibt es einen <strong>Favoriten</strong>? Wenn es nach der Anzahl der Plakate im Stadtbild geht &#8211; ganz klar: <strong>Christian Vogt</strong>. Sein Wahlkampfmotto lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: <strong>weiter so.</strong></p>



<p>Als <strong>Problem</strong> könnte sich für ihn allerdings erweisen: Vogt hat sich in den letzten Jahren zum <strong>&#8222;Großmeister der leeren Versprechungen&#8220; </strong>gekrönt. Was hat er nicht alles angekündigt: Mehr <a href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/">Radwege</a>. Weniger <a href="https://hk-newsletter.de/2024/04/15/sprueche-des-christian-vogt/">Schlaglöcher</a>. Ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/">Museum</a> auf dem Kapellenberg. Ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/">Taubenhotel</a> in der Innenstadt. Eine <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/">Frischluftmaschine</a> auf dem Kellereiplatz. <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/04/altstadt-verein-gegen-schirme/">Riesenschirme</a> auf dem Untertorplatz&#8230;</p>



<p><strong>Die Liste der Versprechungen</strong> ist lang. Vogt setzt auf die <strong>Vergesslichkeit der Wähler</strong>. So auch in dem Brief, den er vergangene Woche an ausgewählte Wahlberechtigte verschickt hat und in dem er um Stimmen für die Bürgermeisterwahl wirbt. Als Erfolg seiner Amtszeit nennt er darin <strong>die Eröffnung der Stadtbücherei</strong>. Der Wahrheit die Ehre: Der Neubau ist unzweifelhaft das Verdienst seiner Vorgängerin, der langjährigen<strong> SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang.</strong></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-202503-e1740851754753.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-202503-e1740851754753.jpg" alt="Christian Vogt 202503 e1740851754753" class="wp-image-54066" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-202503-e1740851754753.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Christian-Vogt-202503-e1740851754753-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kandidat Christian Vogt (CDU)</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Schultze-Wilhelm-202503.jpg"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Schultze-Wilhelm-202503.jpg" alt="Schultze Wilhelm 202503" class="wp-image-54058" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Schultze-Wilhelm-202503.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Schultze-Wilhelm-202503-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kandidat Wilhelm Schultze (BfH)</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-202503.jpg"><img decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-202503.jpg" alt="Undeutsch Tobias 202503" class="wp-image-54057" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-202503.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Tobias-202503-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kandidat Tobias Undeutsch (SPD)</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p><strong>Seine beiden Konkurrenten</strong> sind im Straßenbild nicht so präsent, was <strong>an</strong> <strong>deutlich geringeren Wahlkampfbudgets</strong> liegen dürfte. Statt mit einer <strong>Flut von</strong> <strong>Plakaten</strong> versuchen sie, mit <strong>Kreativität</strong> zu punkten. Und mit <strong>permanenter Präsenz</strong> in den sozialen Netzwerken.</p>



<p><strong>Tobias Undeutsch</strong> könnte seinen Slogan <a href="https://www.hofheim-bewegen.de" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Mit mir ist mehr drin&#8220;</a> umformulieren in <em>&#8222;Mit mir ist überall zu rechnen&#8220;</em>. Er besucht gefühlt jeden Tag <strong>eine neue Veranstaltung</strong> und lässt uns via Internet daran teilhaben. So wissen wir, dass er mal einen <em>&#8222;phantastischen Abend&#8220;</em>, mal einen <em>&#8222;wunderbaren Abend&#8220;</em>, alternativ <em>&#8222;tolle Diskussionsrunden&#8220;</em>,<em> &#8222;wunderbare Gespräche&#8220;</em> oder auch einen <em>&#8222;inspirierenden Nachmittag&#8220;</em> erlebt hat. Dazu regelmäßig Straßenstände mit<em> &#8222;intensiven Gesprächen&#8220;</em> und <em>&#8222;durchweg positiver Stimmung&#8220;</em>&#8230; Kein Wunder, dass sich der Mann bei so viel Umtriebigkeit <strong>eine</strong> <strong>dicke</strong> <strong>Erkältung</strong> eingefangen hat. Er wird doch auf den letzten Metern <strong>nicht etwa schlapp machen?&nbsp;</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="630" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Willy-waehoelen-1972.jpg" alt="Willy waehoelen 1972" class="wp-image-53925" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Willy-waehoelen-1972.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Willy-waehoelen-1972-300x295.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nein, dieser Aufkleber ist natürlich nicht von Willi Schultze! Ältere Hofheimer werden sich erinnern: Mit &#8222;Willy wählen&#8220; zog die SPD 1972 in den Wahlkampf für Kanzler Willy Brandt.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>Wilhelm Schultze</strong> hat <a href="https://wilhelm-schultze.de" target="_blank" rel="noopener">die schickste Website</a> und mit <em>&#8222;willi wählen&#8220;</em> <strong>den eingängigsten Slogan</strong> kreiert. Dazu füllt er die gängigen Internetplattformen mit <strong>originellen Filmchen</strong>. Das ist alles sehr unterhaltsam. Aber auch <strong>überzeugend?</strong></p>



<p>Schultze gelang im <strong>Wahlkampf 2019</strong> ein Überraschungserfolg: Er holte <strong>12,3 Prozent</strong>, die Frankfurter Rundschau feierte den damals 23-Jährigen als <em>&#8222;Senkrechtstarter&#8220;</em>. Er wurde <strong>Stadtverordneter</strong>, Fraktionschef der kleinen Wählergemeinschaft <strong>&#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</strong> (BfH), er machte seinen Master und arbeitet heute als Stellvertretender Leiter der <strong>Wirtschaftsförderung</strong> <strong>der Stadt Hattersheim.</strong></p>



<p>Seit Wochen kursiert in Hofheim eine kleine Geschichte, die zeigt, dass beim amtierenden Bürgermeister angesichts der Vitalität der beiden Gegenkandidaten <strong>große Nervosität</strong> herrscht:</p>



<p>Schultze hatte tagsüber einen <strong>Beitrag</strong> <strong>auf</strong> <strong>Facebook</strong> veröffentlicht. Prompt beschwerte sich ein Anrufer bei seinem Chef, dem<strong> Hattersheimer Bürgermeister</strong> <strong>Klaus Schindling</strong>: Schultze habe während der Arbeitszeit bei Facebook gepostet &#8211; das gehe ja wohl gar nicht!</p>



<p><strong>Schindling</strong>, so heißt es, habe nur <strong>gelacht</strong>. Der Anruf kam aus dem <strong>Hofheimer Rathaus</strong>, der Name hält sich hartnäckig: <strong>Christian Vogt.</strong> Wir haben im Rathaus nachgefragt, ob die Geschichte stimmt und wenn ja: was Vogt<strong> zu dieser Aktion</strong> getrieben hat: Es gab <strong>keine Antwort.</strong> Aber das ist ja auch &#8217;ne Antwort&#8230;</p>



<p>Zum Höhepunkt des Wahlkampfes wurde früher vom Kreisblatt eine <strong>Podiumsdiskussion mit den Kandidaten</strong> organisiert. Mit dem <a href="https://hk-newsletter.de/2024/12/29/lokalzeitungen-kreisblatt/">Niedergang der Lokalzeitungen</a> starb auch diese Veranstaltung. Die Lücke füllte der Langenhainer <strong>Videoproduzent Klaus Rehm</strong>, der für sein &#8222;<a href="https://www.youtube.com/@hofheimtv" target="_blank" rel="noopener">Hofheim TV</a>&#8220; die drei Kandidaten einzeln vor die Kamera holte:</p>



<p>Er stellte ihnen identische Fragen &#8211; ohne jedes Nachfragen oder gar kritisches Hinterfragen. Das Bemühen um Information ist zu loben, <strong>der Erkenntnisgewinn überschaubar:</strong> Irgendwie wollen alle drei Kandidaten<strong> das Gleiche.</strong> Mehr bezahlbare Wohnungen, mehr Kita-Plätze, vernünftige Verkehrslösungen, eine florierende Wirtschaft&#8230; Was man so sagt,<strong> wenn man gewählt werden will.</strong></p>



<p>Und wen sollen wir<strong> nun wählen?</strong></p>



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</div>
</div>



<p>Die letzte Frage in den Interviews war die interessanteste:<strong> Warum werden Sie ein guter Bürgermeister sein?</strong> Lesen Sie hier, was Schultze, Undeutsch und Vogt darauf antworteten (wenn Sie es im Original sehen wollen: einfach auf das Bild klicken):</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://youtu.be/qzFI_MmPaRg?feature=shared&amp;t=385" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Hofheim-TV.jpg" alt="Undeutsch Hofheim TV" class="wp-image-53890" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Hofheim-TV.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Undeutsch-Hofheim-TV-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot vom Video mit Tobias Undeutsch,</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>TOBIAS UNDEUTSCH: </strong><em>Ich liebe unser Hofheim. Ich bin hier groß geworden. Und ich möchte, dass Hofheim nicht nur verwaltet, sondern dass etwas bewegt wird. Ich habe vor allem im letzten dreiviertel Jahr ganz viele tolle Projekte, Menschen und Ideen kennengelernt. Ich habe aber auch gehört, dass von städtischer Seite den Menschen teilweise die Unterstützung fehlt. Die möchte ich ihnen gerne geben, weil: Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam Hofheim noch schöner machen können. Und dass wir es großartig fortbewegen können.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://youtu.be/sC8wYFo8WPY?feature=shared&amp;t=469" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Hofheim-TV.jpg" alt="Vogt Hofheim TV" class="wp-image-53891" style="width:176px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Hofheim-TV.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Vogt-Hofheim-TV-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot vom Video mit Christian Vogt.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>CHRISTIAN VOGT: </strong><em>Für mich ist das Bürgermeisteramt eine Berufung, ein Traum, ein Lebenstraum. Ich bin Hofheimer, ich bin Jurist, ich bin gut ausgebildet, aus meiner Sicht habe ich auch die richtigen Ideen für die Hofheimerinnen und Hofheimer. Ich denke auch, dass die Menschen wissen, dass ich gute Ideen habe, die Stadt voranbringen will und Hofheim noch lebenswerter machen möchte.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://youtu.be/5OLq_anhwco?feature=shared&amp;t=306" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="410" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Schultze-Hofheim-TV.jpg" alt="Schultze Hofheim TV" class="wp-image-53892" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Schultze-Hofheim-TV.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Schultze-Hofheim-TV-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot vom Video mit Wilhelm Schultze.</figcaption></figure>
</div>


<p><strong>WILHELM SCHULTZE:</strong><em> Ich werde ein guter Bürgermeister für die Stadt Hofheim sein, weil ich sehr nahe an den Bürgern bin, weil ich ein sehr sozialer Mensch bin. Es strengt mich nicht an, unter Menschen zu sein, sondern es erfreut mich eher. Ich kann gut zuhören, bin nah bei di Leut, wie man manchmal sagt. Ich bin sehr erfahren für meine jungen Jahren, was die Politik angeht, weil ich als Fraktionsvorsitzender in der ersten Reihe der Stadtverordnetenversammlung bin. Ich habe Verwaltungserfahrung, ich bin ein kreativer Kopf, was auch immer sehr gut für die Verwaltung sein kann. Und ich glaube, ich habe so eine hohe Identifikation mit Hofheim, dass ich von Natur immer natürlich nur das Beste für Hofheim will &#8211; und nicht unbedingt das Beste für mich und für meine Partei, die es in der Form gar nicht gibt, sondern eine Wählergemeinschaft ist. Das heißt, ich bin parteiunabhängig und fernab von irgendwelchen oberen Landes- oder Bundesinteressen. Sondern ich habe einfach nur Hofheim im Kopf.</em></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Hof Ehry: Bulimisches Bäumchen soll stolze Linde ersetzen</h2>



<p>Eine Leserin hat uns ein Foto zur Verfügung gestellt: Es zeigt <strong>die alte Linde im Innenhof von Hof Ehry</strong> in ihrer ganzen Pracht und Herrlichkeit. Wir sehen eine herrlich ausladende Baumkrone &#8211; <strong>leuchtendes Grün unter blauem Himmel.</strong> Gut zu erkennen ist auch: Dieser Baum ist in heißen Sommermonaten garantiert <strong>ein</strong> <strong>großzügiger Schattenspender</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baum-Hof-Ehry.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="800" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baum-Hof-Ehry.jpg" alt="Baum Hof Ehry" class="wp-image-53914" style="width:550px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baum-Hof-Ehry.jpg 709w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baum-Hof-Ehry-266x300.jpg 266w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Dieses Foto wurde uns von einer Leserin zur Verfügung gestellt. Es zeigt die prächtige Linde im Innenhof von Hof Ehry.</em></figcaption></figure>
</div>


<p>Doch jetzt soll die Linde weichen. Hofheims <strong>Magistrat</strong> hat beschlossen: <strong>Der prächtige Baum</strong> könnte stören, wenn Hof Ehry demnächst, irgendwann, umgebaut wird.</p>



<p>Deshalb muss er weg.</p>



<p>Noch schweigen <strong>die</strong> <strong>Motorsägen</strong>, noch wird geredet. Neulich traf sich der <strong>Ortsbeirat Kernstadt </strong>unter der Linde. Die Fronten sind abgesteckt:</p>



<p><strong>&#8222;Weg mit dem Baum!&#8220;</strong> lautet das Mantra der Rathausmitarbeiter. <strong>Die</strong> <strong>Äste</strong> könnten das Dach beschädigen, <strong>das</strong> <strong>Laub</strong> die Regenrinnen verstopfen. <strong>Die</strong> <strong>Wurzeln</strong> hätten schon teilweise das Pflaster angehoben, was Senioren mit Rollatoren und Rollstuhlfahrer behindere. Und von den Blättern tropfe <strong>Honigtau</strong>, zwar selten, aber trotzdem: Das sei ein Problem für die Außengastronomie, die hier einmal entstehen soll.</p>



<p><strong>Die Gegenseite </strong>zeigt sich nicht minder festgezurrt: Die Linde sei<strong> mit rund 40 Jahren</strong> noch relativ jung und einfach nur <strong>wunderschön</strong>, sie spende im Sommer <strong>reichlich Schatten</strong> und sei überhaupt gut und <strong>wichtig für das innerstädtische Klima</strong>.</p>



<p>Wie kann man sich einigen? Die Stadtspitze versucht es <strong>mit</strong> <strong>einem</strong> <strong>Lockangebot</strong>: Wenn die Linde gefällt würde, werde <strong>ein</strong> <strong>neuer Baum</strong> gepflanzt &#8211; mitten im Innenhof, wo er <strong>das denkmalgeschützte Gemäuer</strong> nicht störe. In einem Rathauspapier (Aktenzeichen KERN2025/003) wird ein Baum versprochen, der <em>&#8222;bereits etwas größer&#8220;</em> sei: Sein <strong>Stammumfang</strong> werde <em>&#8222;mind. 20/25 cm&#8220;</em> betragen.</p>



<p>Und das soll<em> &#8222;etwas größer&#8220;</em> sein?</p>



<p>Im Ortsbeirat zeigten sich einige ältere Herrschaften ob der behördlichen Ansage geradezu begeistert: 20 bis 25 Zentimeter &#8211; das sei doch <strong>beachtlich</strong>! Leider hatten sie <strong>Umfang</strong> mit <strong>Durchmesser</strong> verwechselt. <strong>20 Zentimeter Umfang</strong> bedeuten etwas mehr als <strong>6 Zentimeter Durchmesser</strong>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baeumchen-Neugasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="365" height="1000" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baeumchen-Neugasse.jpg" alt="Hofheim
" class="wp-image-53917" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baeumchen-Neugasse.jpg 365w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Baeumchen-Neugasse-110x300.jpg 110w" sizes="(max-width: 365px) 100vw, 365px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein neuer Baum in der Neugasse. Ein ähnliches Exemplar soll als Ersatz für die alte Linde im Innenhof von Hof Ehry gepflanzt werden. Klicken Sie ruhig mal auf das Bild: Dann sehen Sie den Baum &#8222;in voller Größe&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p>In der <strong>Neugasse</strong> haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in der vergangenen Woche einen Baum gepflanzt. So lässt sich gut erkennen, was der Magistrat <strong>für Hof Ehry</strong> wirklich plant: Der Baum in der Neugasse hat einen <strong>Stammumfang von knapp 20 Zentimetern.</strong> Wenn man ihn <strong>neben der stolzen Hof-Ehry-Linde</strong> sieht, wirkt er wie ein Hänfling, <strong>nahezu bulimisch</strong>.</p>



<p><em>&#8222;Mein Fachbereich macht es sich nicht leicht“, </em>versicherte der zuständige <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> (SPD). Niemand hatte etwas anderes behauptet, aber: Dass Bäume in der Hofheimer Stadtverwaltung <strong>keine besonders hohe Wertschätzung </strong>genießen, ist hinlänglich bekannt. Und deshalb ist <strong>erhöhte Wachsamkeit</strong> dringend vonnöten! <strong>Bettina Brestel</strong>, Altstadtbewohnerin und Fraktionsvorsitzende der Grünen, erinnerte daran:</p>



<p>Als die <strong>Stadtbücherei</strong> geplant wurde, versprach der Magistrat, die <strong>Platanen in der Pfarrgasse </strong>zu erhalten. Sie wurden trotzdem <strong>gefällt</strong>.</p>



<p>Als Ersatz sollten Bäume in der <strong>Elisabethenstraße</strong> gepflanzt werden. Die vom Magistrat vorgelegten Pläne versprachen <strong>große, starke Bäume</strong>. Tatsächlich gepflanzt wurden <strong>mickrige Bäumchen in etwas größeren Blumenkübeln</strong>.</p>



<p>Im Innenhof hinter der Sparkasse und der Bücherei &#8211; auf dem <strong>&#8222;Bucccino-Platz&#8220;</strong> &#8211; sollte ein <strong>&#8222;Platanenhain&#8220; </strong>entstehen. Das klang gut: &#8222;Hain&#8220; &#8211; das ist die poetische Bezeichnung für einen kleinen Wald. Wenig später wurde klar, was die Stadtoberen damit meinten: Der Hofheimer &#8222;Hain&#8220; besteht <strong>aus vier dürren Bäumchen.</strong></p>



<p>Ihre Stämme haben <strong>einen Umfang von 25 Zentimeter</strong>.</p>



<p>Und so ein Bäumchen soll <strong>die prächtige Linde auf Hof Ehry</strong> ersetzen?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Platanenhain-202503.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="562" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Platanenhain-202503.jpg" alt="Platanenhain 202503" class="wp-image-54059" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Platanenhain-202503.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Platanenhain-202503-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Platanenhain-202503-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der Buccino-Platz: Hier hatte der Magistrat einen Platanen-Hain versprochen. Gepflanzt wurden vier Bäumchen, jedes mit einem Stammumfang von 25 Zentimetern. So &#8222;groß&#8220; soll auch der Baum auf Hof Ehry werden.</figcaption></figure>
</div>


<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltfrevel von Hofheim beschäftigte den Landtag</h2>



<p>Etwas unterhalb der Wahrnehmungsschwelle lässt sich beobachten, wie die etablierten Parteien mit ihrem Verhalten <strong>die</strong> <strong>Politikverdrossenheit</strong> <strong>schüren</strong>:</p>



<p>Am 1. März eines jeden Jahres beginnt <strong>die Brut- und Setzzeit.</strong> Darauf hat das Landratsamt erst kürzlich wieder hingewiesen (<a href="https://www.mtk.org/2-Rahmenseite-33-66-12467-12467.htm" target="_blank" rel="noopener">hier</a>): Dann bekommen <strong>Vögel und Wildtiere</strong> ihren Nachwuchs, und deshalb dürfen, von Ausnahmen abgesehen, bis Oktober keine Gehölze<strong> zurückgeschnitten</strong> und Bäume<strong> gefällt</strong> werden.</p>



<p>Den <strong>Hofheimer Revierförster</strong> kümmerte das wenig. Am <strong>Cohausentempel</strong> schnitt er im letzten Sommer Büsche und Bäume großzügig zurück &#8211; <strong>der guten Aussicht wegen</strong>. Und direkt vor seinem Forsthaus ließ er <strong>auf gut 100 Metern Büsche und Bäume roden</strong>, um <strong>einen</strong> <strong>Sichtschutzzaun</strong> errichten zu können.</p>



<p>Durfte er das? Ist der Hofheimer Förster etwa <strong>nicht dem Artenschutz verpflichtet?</strong> Oder gibt es im Wald keine Brut- und Setzzeit?</p>



<p>Der <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/22/stadtwald-foerster-magistrat/">Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> berichtete ausführlich, die Hofheimer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (<a href="https://www.bund-hofheim.de/" target="_blank" rel="noopener">BUND</a>) übte deutliche Kritik. Doch im Hofheimer Rathaus wiegelte man ab: Die Rodungen des Försters seien <strong>normale forstliche Praxis.</strong></p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1.jpg" alt="Cohausentempel1" class="wp-image-43625" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1-300x225.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Cohausentempel1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ohne Rücksicht auf Verluste wurden am Cohausentempel Büsche und Bäume entfernt &#8211; mitten in der Brut- und Setzzeit.</figcaption></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Forsthaus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Forsthaus-e1740829673368.jpg" alt="Forsthaus e1740829673368" class="wp-image-54017" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Forsthaus-e1740829673368.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Forsthaus-e1740829673368-300x225.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Forsthaus-e1740829673368-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorm Forsthaus auf dem Kapellenberg wünschte der Förster einen Sichtschutz: Deshalb ließ er auf rund 100 Metern Büsche und Bäume roden.</figcaption></figure>
</div></div>
</div>



<p>Der BUND ließ sich damit <strong>nicht abspeisen</strong>.<em> </em>Er bat das<strong> Landwirtschaftsministerium </strong>in Wiesbaden um Klärung: Steht die Forstwirtschaft wirklich <strong>über dem Artenschutz?</strong></p>



<p>Das Ministerium wird von<strong> Ingmar Jung</strong> geleitet. Der <strong>CDU-Mann</strong> hat offensichtlich kein großes Interesse daran, der Stadtverwaltung eines Parteifreundes <strong>in die Quere</strong> zu kommen, schon gar nicht <strong>vor einer Bürgermeisterwahl</strong>. Was also macht ein Politiker dann? Genau: Er gibt<strong> keine Antwort. Reagiert einfach nicht.</strong></p>



<p>Die Umwelt- und Naturschützer schalteten schließlich den <strong>Petitionsausschuss des Hessischen Landtags</strong> ein. Der beriet über das Thema, und am Mittwoch dieser Woche musste sich dann auch noch der <strong>Hessische Landtag</strong> mit dem Hofheimer Umweltfrevel befassen. <strong>Petition Nr. 969/21:</strong> <em>&#8222;Der Ausschuss empfiehlt dem Plenum, die Petition der Landesregierung mit der Bitte zu überweisen, die Petentin über die Sach- und Rechtslage zu unterrichten.&#8220;</em> Angenommen!</p>



<p>Im Klartext: Der Landtag fordert das Ministerium auf, dem Hofheimer BUND<strong> Auskunft zu geben</strong>. Sehr schön!</p>



<p>Doch so einfach geht das natürlich auch wieder nicht:</p>



<p>Einen Tag nach der Landtagssitzung erhielt <strong>Tanja Lindenthal</strong> vom Vorstand des Hofheimer BUND einen Brief von der <strong>Landtagspräsidentin</strong>: <em>&#8222;Der Hessische Landtag hat in seiner 33. Plenarsitzung am 26.02.2025 beschlossen&#8230;&#8220;</em> heißt es darin. Und weiter, nächster Absatz: <em>&#8222;Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat wird Ihnen eine abschließende Mitteilung übersenden.&#8220;</em></p>



<p>Also erst einmal weiter warten! Mal sehen, wann sich das <strong>CDU-Ministerium in Wiesbaden</strong> bequemt, eine Antwort zu schicken.</p>



<p>Vor der Bürgermeisterwahl wird das<strong> bestimmt nichts&#8230;</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vogts neues Versprechen: Enger wohnen in Hofheim</h2>



<p>Rechtzeitig zur Bürgermeisterwahl hat <strong>Christian Vogt</strong> eine neue Idee, und er verbreitet sie wieder <strong>über alle Internetkanäle</strong>: Er will <strong>neuen Wohnraum</strong> schaffen! <strong>Hopplahopp</strong> geht das bei ihm: Die Hofheimer müssen nur <strong>ein bisschen mehr</strong> <strong>zusammenrücken</strong>.</p>



<p>Natürlich meint Vogt <strong>nicht <em>alle</em> Hofheimer:</strong> Die schönen Wohngebiete auf dem <strong>Kapellenberg</strong> und in <strong>Marxheim</strong> &#8211; die will er nicht antasten. Gemeint sind die <strong>HWB-Grundstücke</strong> zum Beispiel im <strong>Hofheimer Norden</strong> (hinter der Polizeistation) und auch in <strong>Marxheim</strong>, wo reihenweise <strong>Mehrfamilienhäuser</strong> stehen. Zwischen diesen Häusern hat man früher <strong>viel Platz </strong>gelassen: <strong>Bäume</strong> wuchsen, <strong>Rasenflächen</strong> entstanden, manchmal wurden<strong> Gärten</strong> angelegt.</p>



<p><strong>Kleine Idyllen für Menschen mit kleinem Geldbeutel.</strong></p>



<p>Das ist nun Vogts neuer Plan: <strong>Weg mit dem ganzen Grünzeug! </strong>Zwischen die Häuser könnte man doch<strong> Häuser setzen!</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Hofheim-Nordend.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="607" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Hofheim-Nordend.jpg" alt="Hofheim" class="wp-image-54030" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Hofheim-Nordend.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Hofheim-Nordend-300x182.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Hofheim-Nordend-768x466.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf diesem Bildschirmfoto eines Kartenausschnitts von Google Maps (zum Vergrößern anklicken) sind die Mehrfamilienhäuser der HWB zwischen Fichtestraße und Hermann-Friesen-Straße zu sehen. Zwischen den Häusern ist viel Platz &#8211; alles grün. Das ist die neueste Vogt-Idee: Hier wäre doch Platz für weitere Mehrfamilienhäuser!</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Idee hat er aus <strong>Rüsselsheim</strong> mitgebracht. Mit dem dortigen <strong>CDU-Bürgermeister </strong>versteht er sich gut, neulich hat er ihn<strong> besucht.</strong> Gemeinsam besichtigte man <strong>eine Siedlung mit</strong> <strong>75 Wohnungen aus den 60er Jahren</strong>, die nachverdichtet wurde &#8211; <em>&#8222;klug nachverdichtet&#8220;</em>, wie Vogt erkannte. Und er weiß auch sofort: <em>&#8222;Die Lebensqualität ist dadurch enorm gestiegen&#8220;.</em></p>



<p>Sein Fazit: Für die <strong>Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft</strong> (HWB) gebe es <em>&#8222;ein enormes Potenzial&#8220;</em>, das man <strong>in den nächsten Jahren nutzen</strong> wolle.&nbsp;</p>



<p><strong>Wohnraum schaffen durch Innenverdichtung</strong> &#8211; das Thema ist nicht neu. So sind auch <strong>die damit verbundenen Probleme</strong> hinlänglich bekannt: <strong>Mehr Menschen auf engem Raum</strong> &#8211; das erfordert erst einmal <strong>enorme</strong> <strong>Investitionen in die Infrastruktur</strong>. Kindergärten und Schulen müssen <strong>erweitert</strong> oder <strong>neu</strong> <strong>gebaut</strong> werden. Die städtische Kanalisation muss <strong>angepasst</strong> werden. Schon heute sind Hofheims innerstädtische <strong>Straßen zeitweise überlastet</strong>, auch Parkraum ist knapp: <strong>Wo ist die Lösung,</strong> wenn noch mehr Autofahrer in die Stadt drängen?</p>



<p>Hinter Formulierungen wie <em>&#8222;enorm gestiegene Lebensqualität&#8220;</em> verstecken Politiker gerne, dass <strong>bestehende Wohnungen saniert werden</strong>. Vogt spricht sogar von einer <strong>Generalsanierung der bestehenden HWB-Wohnungen</strong>. Na klar, das macht das Wohnen<strong> attraktiver</strong>. Was er allerdings verschweigt: Die Wohnungen werden dann in der Regel <strong>deutlich teurer</strong>.</p>



<p>Können sich <strong>die heutigen Mieterinnen und Mieter</strong> ihre Wohnungen dann noch leisten?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1440" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-scaled.jpg" alt="Nachverdichtung 202503 scaled" class="wp-image-54088" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-scaled.jpg 2560w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-300x169.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-1024x576.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-768x432.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-1536x864.jpg 1536w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/02/Nachverdichtung-202503-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Da geht doch noch was! Zwischen den Wohnblocks im Hofheimer Norden liegen größere Grünflächen. Vogt will die bestehenden Gebäude grundsanieren &#8211; und den Raum dazwischen &#8222;nachverdichten&#8220;.</figcaption></figure>
</div>


<p>Dass unsere Städte <strong>verdichtet</strong> werden müssen, um der Wohnungsnot zu begegnen, ist <strong>unbestritten</strong>. Doch die <strong>Begehrlichkeiten von Politik und Immobilienwirtschaft</strong> richten sich vor allem auf die Umnutzung städtischer Flächen, die <strong>naturgemäß begrenzt</strong> sind.</p>



<p><strong>Flankierende Maßnahme</strong>n &#8211; was ist mit lebenswerten <strong>Freiräumen, Klima, Energie, Mobilität </strong>oder <strong>sozialer</strong> <strong>Infrastruktur</strong>? &#8211; klammert auch<strong> Christian Vogt</strong> aus: Darum sollen sich wohl die nächsten Generationen kümmern&#8230;</p>



<p><em>&#8222;Wir schaffen in Hofheim preiswerten Wohnraum durch unsere Wohnbaugesellschaft&#8220;, </em>verbreitet er jetzt vollmundig im Internet.</p>



<p>Alles wie gehabt &#8211; siehe oben: Es ist wieder <strong>Bürgermeister-Wahlkampf &#8211; Zeit der</strong> <strong>großen Versprechungen.</strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wahlkampf witzig: Wer die Enten füttert&#8230;</h2>



<p>Den Spaß wollen wir uns zum Schluss gönnen: <strong>Wahlkampf witzig </strong>war am Samstag in der Hofheimer Fußgängerzone zu erleben. <strong>Daniel Schwingel</strong> alias <strong>Vorzeigebürger Gunter Bassuff</strong> vom <a href="https://www.theatersonnendeck.de" target="_blank" rel="noopener">Theater&nbsp;“Sonnendeck”</a> in Langenhain tauchte auf und knöpfte sich &#8211; <a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/26/klagen-mobbing-gedenktafel-huetten/#Nach_schweren_Unfaellen_auf_Hofheimer_Holper-Strassen_Hier_kommt_die_Loesung">wieder einmal</a> &#8211; die Lokalpolitik vor: Diesmal nahm er die Kandidaten Vogt und Schultze an ihren Wahlständen aufs Korn (Undeutsch war erkältet zu Hause geblieben). Bester Bassuff-Spruch diesmal: <em>&#8222;Wer die Enten füttert, zieht die Ratten an.&#8220;</em> Ganz böse <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wen meint er da nur? Schauen Sie mal rein&#8230;</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehrheit im Stadtparlament: 40 Jahre alte Linde stört &#8211; weg damit!</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2025/01/31/hof-ehry-und-die-linde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 13:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Henninger Michael]]></category>
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		<category><![CDATA[Weber Ralf]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Schicksal der alten Linde im Hof Ehry scheint besiegelt: Jahrzehntelang stand sie dort, sie ist kerngesund, doch der Magistrat will sie fällen. Und die Koalition aus CDU, FDP und FWG im Stadtparlament hat grünes Licht gegeben: Axt raus - Baum weg - das war's dann! Spätestens in vier Wochen soll die Linde verschwunden sein - wenn nicht noch ein Wunder geschieht...

UPDATE am 6. Februar: Es gibt wieder Hoffnung für die Linde. Aber gerettet ist sie noch nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Das Schicksal der alten Linde im Hof Ehry scheint besiegelt:  Jahrzehntelang stand sie dort, ein markanter Blickfang im Innenhof des denkmalgeschützten Ensembles, ein beliebter Schattenspender an heißen Sommertagen. Doch jetzt will der Magistrat sie fällen, und die Koalition aus CDU, FDP und FWG im Stadtparlament hat grünes Licht gegeben: Axt raus &#8211; Baum weg &#8211; das war&#8217;s dann! Spätestens in vier Wochen soll die Linde verschwunden sein &#8211; wenn nicht noch ein Wunder geschieht&#8230;</strong></p>
</p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-default"/>
</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><a href="#update20250206">Update am 6. Februar:</a></h2>
</p>
<p class="has-text-align-center">Es gibt wieder etwas Hoffnung für die Linde. Aber gerettet ist sie noch nicht.</p>
</p>
<p class="has-text-align-center">Mehr <a href="#update20250206">hier</a>.</p>
</p>
<hr class="wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-alpha-channel-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-default"/>
</p>
<p>Wir hatten kurz darüber berichtet: <strong>Hofheims Magistrat</strong> hat in geheimer Sitzung beschlossen, <strong>einen</strong> <strong>der letzten Bäume in der Altstadt</strong> zu fällen. <strong>Eine große Linde</strong>, vor rund <strong>40 Jahren anlässlich eines Wäldchestages</strong> gepflanzt, immer noch <strong>gesund</strong> und <strong>putzmunter</strong>. Doch plötzlich wird sie nur noch als <strong>störend</strong> empfunden:</p>
</p>
<p><strong>Sie steht im Weg. </strong>Und deshalb soll sie weg.</p>
</p>
<p>Gibt es noch eine <strong>Chance</strong> <strong>auf Rettung für schönen Baum?</strong> Es sieht leider nicht gut aus&#8230;</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="626" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2.jpg" alt="Linde Hof Ehry 2025 01 2" class="wp-image-53217" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2.jpg 626w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01_2-293x300.jpg 293w" sizes="(max-width: 626px) 100vw, 626px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schöner Baum, kerngesund &#8211; aber der Magistrat will ihn weg haben: Die Linde im Innenhof von Hof Ehry soll gefällt werden.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>In einer Magistratsvorlage, unterzeichnet von <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> und in der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch vorgetragen vom <strong>Beigeordneten Bernhard Köppler (SPD)</strong>, ist nachzulesen: Es ist geplant, <strong>das Pflaster im Innenhof</strong> neu zu verlegen. Dabei könne ein Teil der Wurzeln beschädigt werden, was die <strong>Standsicherheit</strong> <strong>und</strong> <strong>Gesundheit</strong> des Baumes gefährde.</p>
</p>
<p>Außerdem stehe das <strong>Gebäudeensemble unter Denkmalschutz</strong>. Die Äste des Baumes könnten das Dach der angrenzenden Scheune <strong>beschädigen</strong>, das Laub die Regenrinne verstopfen: Das könne man <strong>nicht zulassen.</strong></p>
</p>
<p>Und dann ist da noch dieses Problem: Der Innenhof soll &#8211; vielleicht &#8211; eines Tages für eine <strong>Außengastronomie</strong> genutzt werden. Das wäre zweifellos <strong>eine echte Bereicherung</strong> für die Innenstadt, wie <strong>der sommerliche Ausschank von Karl Kurjak</strong> in den letzten Jahren gezeigt hat. Die Gäste erinnern sich gerne: <strong>Die</strong> <strong>Schattenplätze</strong> <strong>unter dem Baum</strong> waren besonders begehrt. Doch nun heißt es, dass in den Blättern der Linde <strong>Blattläuse</strong> den so genannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Honigtau" target="_blank" rel="noopener">Honigtau</a> produzieren, der <strong>als klebrige Substanz</strong> herunterrieselt: <strong>Eine reibungslos funktionierende Außengastronomie </strong>sei daher mit dieser Linde <em>&#8222;kaum vorstellbar&#8220;.</em></p>
</p>
<p><strong>Also weg mit ihr.</strong></p>
</p>
<p><strong>Bemerkenswert</strong> ist, das aber nur am Rande: Seit Monaten verlangen Stadtverordnete <strong>Auskunft</strong> darüber, <strong>welche konkreten Pläne</strong> es für das seit Jahren leer stehenden Gebäude gibt. Der Magistrat belässt es <strong>bei nebulösen Andeutungen</strong>. Jetzt heißt es überraschend: <strong>Das Pflaster im Innenhof</strong> soll neu verlegt werden. Aber wie die Gebäude <strong>künftig aussehen und genutzt</strong> werden sollen: Das ist noch weitgehend unklar. Mitte letzten Jahres hieß es, der Inhaber des benachbarten&nbsp;<strong>Tapas-Restaurants&nbsp;</strong><a href="https://el-cilantro.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">“El Cilantro”</a> wolle in Hof Ehry einziehen. Es wird noch verhandelt,<strong> der Mann pokert</strong> angeblich, er weiß, dass der Magistrat <strong>unter Zeit- und Erfogsdruck</strong> steht.</p>
</p>
<p><strong>Als Ersatz für die Linde </strong>versprach Köppler den Stadtverordneten, in der Mitte des Innenhofes einen neuen und <em>&#8222;bereits etwas größerer Baum&#8220; </em>zu pflanzen: Sein Stammumfang soll <strong>mindestens 20 bis 25 Zentimeter </strong>betragen. Das klingt auf dem ersten Blick gut, aber: 20 Zentimeter Umfang bedeuten, dass der Stamm einen <strong>Durchmesser von nur sechs Zentimetern</strong> hat. Es ist also bestenfalls <strong>ein</strong> <strong>Bäumchen</strong>, das da gepflanzt werden soll.</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Kann der Ortsbeirat Kernstadt die Linde noch retten?</h2>
</p>
<p><strong>Über das Schicksal der alten Linde</strong> hatte der Magistrat <strong>in geheimer Sitzung</strong> entschieden. Die Nachricht sickerte durch, der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete (<a href="https://hk-newsletter.de/2025/01/26/hofheim-meisterturm-politik-kreisblatt/#Magistrat_holt_Axt_raus_Altstadt-Baum_in_groesster_Gefahr">hier</a>), und drei Fraktionsvorsitzende &#8211; <strong>Bettina Brestel</strong> (Grüne), <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) und <strong>Wilhelm Schultze </strong>(Bürger für Hofheim) &#8211; stellten umgehend einen <strong>Eilantrag im Parlament</strong>: <em>&#8222;Der Magistrat möge sämtliche Maßnahmen zum Schutz der Linde im Hof Ehry prüfen, damit der Baum gerettet werden kann.&#8220;</em></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="360" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01.jpg" alt="Linde" class="wp-image-53218" style="width:250px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01.jpg 360w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Linde-Hof-Ehry-2025-01-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 360px) 100vw, 360px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern bitte anklicken: Der Magistrat meint, dass die Linde zu dicht am Gebäude steht. Deshalb: Fällen!</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Bei den <strong>Wortführern der Regierungskoalition</strong> blitzten sie ab: <strong>Michael Henninger</strong> von der CDU sagte, dass man sich <strong>hinter die Verwaltung</strong> stelle &#8211; basta. <strong>Ralf Weber</strong> von der FDP meinte, man dürfe die Kompetenz der Verwaltung <strong>nicht anzweifeln</strong> <em>(&#8222;Wohin soll das führen? Was wollen wir künftig noch alles in Frage stellen?&#8220;</em>). Und <strong>Andreas Nickel</strong> von der FWG befand, dass sich <strong>Stadtverordnete mit Laienmeinung</strong> nicht in das operative Geschäft der Verwaltung einmischen dürften. Und überhaupt: Eigentlich hätte ja <strong>kein Außenstehender von der Fällung</strong> erfahren dürfen, der Magistratsbeschluss war geheim, die <strong>Vertraulichkeit</strong> sei nicht gewahrt worden.</p>
</p>
<p>So stimmten die Koalitionäre <strong>geschlossen gegen mögliche Rettungsmaßnahmen</strong>. Thema durch.</p>
</p>
<p>Nur <strong>ein Fünkchen Hoffnung </strong>bleibt:</p>
</p>
<p>Am Mittwoch tagt der <strong>Ortsbeirat Kernstadt</strong>, das Thema &#8222;Fällen von Linde im Innenhof von Hof Ehry&#8220; steht auf der Tagesordnung.<strong> Vor fünf Jahren</strong> hatte sich das Gremium mit einem ähnlichen Fall beschäftigt: Damals wollte der Magistrat <strong>die Linde vor dem Alten Rathauscafé</strong> fällen lassen. Ähnliche Argumente wie heute: Der Baum stehe <strong>zu nah am denkmalgeschützten Haus</strong>, die Wurzeln würden<strong> Pflastersteine hochdrücken</strong>. Und dann dieser <strong>Honigtau</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>Die <strong>Zeitung &#8222;Main-Spitze&#8220;</strong> berichtete damals: <em>&#8222;Von allen Seiten, auch seitens des Café-Betreibers Konditormeister Daniel Anderlohr, wurde bekräftigt, dass der Schatten des Baums sowohl zu den Lieblingsplätzen im Café gehöre, als auch von Bürgern bei der hochsommerlichen Hitze aufgesucht werde. Ganz zu schweigen vom Vorteil für das innerstädtische Klima.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Im <strong>Sitzungsprotokoll des Ortsbeirats vom August 2020</strong> heißt es: <em>&#8222;Die Mitglieder des Ortsbeirats sprechen sich mehrheitlich für den Erhalt der Linde aus.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Der Baum steht heute noch.</strong></p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="392" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01.jpg" alt="Hof Ehry 2025 01" class="wp-image-53142" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2025/01/Hof-Ehry-2025-01-300x184.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vor genau vier Jahren &#8211; es war Januar 2021 &#8211; haben wir die Geschichte des Gebäudeensembles in der Altstadt umfassend dokumentiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/15/hof-ehry-verfaellt/">&#8222;Aufgedeckt! Deshalb verfällt das Hofheimer Altstadthaus ,Hof Ehry'&#8220;</a>. Sachstand damals: Im Jahr 2018 hatte die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, einen Ideenwettbewerb zur Nutzung der Gebäude durchzuführen, der Magistrat aber hatte den Beschluss nicht umgesetzt. Wochen später, es war Kommunalwahlkampf, forderte Hofheims CDU: <em>&#8222;Zügige Durchführung des Ideenwettbewerbs Hof Ehry und baldige Realisierung des Ideensiegerentwurfs”</em> (<a href="https://hk-newsletter.de/2021/02/16/wahlkampf-cdu-entdeckt-hof-ehry/">hier</a>). Jetzt schreiben wir das Jahr 2025, und das Gebäude steht immer noch leer. Immerhin, die öffentlichen Toiletten werden saniert, seit Wochen schon&#8230;</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Ob die <strong>Mitglieder des Ortsbeirats</strong> auch diesmal die Kraft und den Willen aufbringen, sich  zur Rettung eines Baumes <strong>gegen den Magistrat aufzulehnen</strong>? Es dürfte schwierig werden:</p>
</p>
<p><strong>Die Verantwortlichen im Rathaus </strong>wollen gar nicht, dass der Ortsbeirat darüber <strong>abstimmt</strong> oder gar <strong>eine Entscheidung fällt.</strong> Das Thema wurde lediglich <em>&#8222;zur Kenntnisnahme&#8220;</em> auf die Tagesordnung gesetzt.</p>
</p>
<p>Wer das <strong>live miterleben</strong> will: Der Ortsbeirat tagt am Mittwoch, <strong>5. Februar, um 19 Uhr </strong>im Obergeschoss der Stadthalle. Die Sitzung ist <strong>öffentlich</strong>: Zuhören ist erlaubt. </p>
</p>
<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<p class="has-text-align-center" id="update20250206" style="font-size:18px"><strong><a href="#update20250206">+++ <span style="text-decoration: underline;">UPDATE</span> +++</a></strong></p>
</p>
<h1 class="wp-block-heading has-text-align-center">Fällung der Linde ist aufgeschoben, aber nicht aufgehoben</h1>
</p>
<p>Es gibt wieder <strong>einen Funken Hoffnung für die Linde</strong> im Innenhof von Hof Ehry. Notorische Skeptiker halten den gewährten Zeitaufschub zwar für <strong>einen Trick der Stadtspitze:</strong> Angesichts der vielen <strong>Bürgerproteste,</strong> die nach Erscheinen unseres Berichts im Internet laut wurden, werde die Fällung des 40 Jahre alten Baumes lediglich <strong>aufgeschoben</strong> &#8211; bis <strong>nach der Bürgermeisterwahl </strong>am 16. März.</p>
</p>
<p>Schaun mer mal&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Die Mitglieder des Ortsbeirates Kernstadt</strong> haben sich in ihrer Sitzung am Mittwoch kritisch mit den Argumenten für eine Fällung <strong>auseinandergesetzt</strong> und zeigten sich am Ende <strong><span style="text-decoration: underline;">nicht</span> überzeugt, </strong>dass der Baum weg muss. <strong>Renate Hofmann,</strong> die Vorsitzende der <a href="https://historisches-hofheim.de/Buergervereinigung-Hofheimer-Altstadt-e-V/" target="_blank" rel="noopener">Bürgervereinigung Hofheimer Altstadt</a>, nannte es sogar <em>&#8222;eine Schande&#8220;</em>, wenn man den Baum nicht erhalte. Man könne für alles <strong>eine Lösung finden,</strong> hieß es auch &#8211; <strong>wenn man nur wolle</strong>.</p>
</p>
<p>Ergebnis der Debatte: Der Ortsbeirat wird sich <strong>am 18. Februar</strong> im Innenhof des Hofes Ehry <strong>treffen</strong> und die Linde <strong>in Augenschein nehmen</strong>. Parallel soll die Verwaltung prüfen, ob der Baum nicht doch noch gerettet werden kann. <strong>Stadtrat Bernhard Köppler </strong>(SPD) versicherte: <em>&#8222;Wir nehmen uns die Zeit, die wir brauchen.&#8220;</em> <strong>Die Ergebnisse der Prüfung</strong> werde er zunächst dem Ortsbeirat vorstellen: <em>&#8222;Vorher passiert da gar nichts.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Bürgermeister Christian Vog</strong>t (CDU) hatte in der vergangenen Woche noch darauf <strong>gedrängt</strong>, den Baum <strong>bis zum 28. Februar</strong> zu fällen: Denn am 1. März beginnt die <strong>Brut- und Setzzeit</strong>, und dann darf erst einmal <strong>kein Baum</strong> gefällt werden. Jetzt erscheint der Termin<strong> nicht mehr so wichtig</strong> &#8211; sicher <strong>wegen der Bürgermeisterwahl</strong>, denn vorher will man es sich mit den Naturfreunden nicht unbedingt verscherzen. Aber dann hat sich im Rathaus auch <strong>die Erkenntnis durchgesetzt:</strong> Ein Baum darf <strong>jederzeit gefällt</strong> werden, auch während der Brut- und Setzzeit &#8211; dazu braucht man nur <strong>eine Ausnahmegenehmigung&#8230;</strong></p>
</p>
<p>Es gibt noch Hoffnung <strong>für die 40 Jahre alte Linde.</strong></p>
</p>
<p><strong>Gerettet ist sie aber noch nicht.</strong></p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Letzte Sitzung in 2024: Hegeler streicht Umtrunk für Stadtverordnete</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/12/10/kein-umtrunk-chalet-kita-lorsbach/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Becht Manfred]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
		<category><![CDATA[Nickel Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Stang Gisela]]></category>
		<category><![CDATA[Undeutsch Tobias]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Winckler Wolfgang]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch 95 Tage bis zur Bürgermeisterwahl im nächsten März! An diesem Mittwochabend findet die letzte Sitzung des Stadtparlaments im Jahr 2024 statt. Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) hat allen Stadtverordneten per E-Mail mitgeteilt, dass der traditionelle Umtrunk nach der Sitzung - vornehm "Parlamentarischer Abend" genannt - gestrichen sei: Angesichts von 40 Themen auf der Tagesordnung könne es recht spät werden. Stadtverordnete vermuten allerdings ganz andere Gründe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Noch 95 Tage bis zur Bürgermeisterwahl im nächsten März! An diesem Mittwochabend findet die letzte Sitzung des Stadtparlaments im Jahr 2024 statt. Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler (CDU) hat vorige Tage allen Stadtverordneten per E-Mail mitgeteilt, dass der traditionelle Umtrunk nach der Sitzung &#8211; vornehm &#8222;Parlamentarischer Abend&#8220; genannt &#8211; gestrichen sei: Angesichts von 40 Themen auf der Tagesordnung könne es dafür zu spät werden. Stadtverordnete vermuten allerdings ganz andere Gründe.</strong></p>
<p>In der Mail von Hegeler heißt es, dass die Planung eines ungefähren Sitzungsendes <strong>angesichts der Vielzahl der Themen</strong> <strong>nicht möglich</strong> sei. Man könne keinem Gastronomen oder Caterer zumuten, <strong>für mehrere Stunden</strong> Plätze zu reservieren oder Speisen vorzubereiten. Deshalb werde man in diesem Jahr <strong>auf den Parlamentarischen Abend verzichten</strong>. Er sage <em>&#8222;schweren Herzens&#8220; </em>ab, sei doch <em>&#8222;das besinnliche Zusammensein zum Jahresende nach intensiven Beratungen eine liebgewonnene Tradition&#8220;.</em></p>
<p><strong>Schmusige Worte,</strong> die allerdings <strong>nicht überzeugen</strong>. Schließlich bestimmt<strong> Hegeler selbst</strong> die Tagesordnung. Er hätte das Sitzungsprogamm &#8211; durchaus üblich &#8211; <strong>auf zwei Abende verteilen</strong> können: Dann wäre<strong> genug Zeit für gutes Essen und Trinken</strong> gewesen.</p>
<p>Der wahre Grund für die Umtrunk-Absage wird inzwischen unter den Stadtverordneten offen kolportiert: <strong>Die bevorstehende Bürgermeisterwahl</strong> macht einige Lokalpolitiker zunehmend <strong>nervös und gereizt</strong> &#8211; nicht gerade angenehm. Gleichzeitig <strong>zofft sich die Rathausspitze</strong> und macht sich <strong>gegenseitig</strong> <strong>madig</strong> &#8211; öffentlich! Und dann haftet einigen Stadträten <strong>der</strong> <strong>unangenehme Ruch</strong> an, den <strong>Magistrat als Selbstbedienungsladen</strong> zu nutzen: Das taucht inzwischen die gesamte Stadtpolitik <strong>in ein düsteres Licht</strong>.</p>
<p>Will man da <strong>wirklich</strong> <strong>mitmachen</strong>?</p>
<p>Die Sitzung des Stadtparlaments beginnt an diesem Mittwoch (11. Dezember) <strong>um 18 Uhr in der Stadthalle</strong>. Sie ist öffentlich, Zuhören und Zuschauen also erlaubt (Mitreden nicht). <strong>Drei Themen aus dem Hofheimer Polittreiben</strong> haben wir uns vorab etwas genauer angeschaut: damit Sie wissen, <strong>wo es knirscht</strong> &#8211; und warum ein Umtrunk in diesem Jahr <strong>wirklich nicht passt.</strong></p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p></p>
<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Chalet&#8220;: Null Transparenz &#8211; die Klüngelwirtschaft geht weiter</h2>
<p>Wieder einmal geht es um <strong>das &#8222;Chalet&#8220;,</strong> den Weinstand in der Altstadt, der <strong>auf städtischem Grund</strong> steht und von <strong>Wulf Baltruschat </strong>geführt wird, als wäre er <strong>in seinem Privatbesitz</strong>. Der ehrenamtliche<strong> CDU-Stadtrat</strong> ist Vorsitzender des Vereinsrings und behauptet, das &#8222;Chalet&#8220; diene der <strong>Vereinsförderung</strong>. Längst ist klar, dass hier im großen Stil auch <strong>private Geschäfte</strong> gemacht werden.&nbsp;</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg" alt="Umtrunk
" class="wp-image-37113" style="width:647px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/12/Chalet-202312-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kein Beitrag zu &#8222;Unser Dorf soll schöner werden&#8220;, aber bei Weintrinkern beliebt: das &#8222;Chalet&#8220;.</figcaption></figure>
</div>
<p>Mitte des Jahres hatte <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> versprochen: Die Stadt werde den <strong>Vertrag mit dem Vereinsring </strong>prüfen, alle Genehmigungen hinterfragen und<strong> umfassende Informationen</strong> vom Vereinsring einfordern. <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/">O-Ton Köppler:</a> <em>“Ich bin für größtmögliche Transparenz.&#8220;</em> Das fand auch die Lokalzeitung gut: Es sei <em>&#8222;zu begrüßen, wenn Stadtrat Köppler nun ankündigt, dass die Stadt für klare Regelungen und größtmögliche Transparenz sorgen wolle&#8220;</em>, schrieb <strong>Redakteur Manfred Becht</strong>. Wenn das klappe, sei <em>&#8222;der unangenehmste Teil dieses Themas abgeräumt&#8220;.</em></p>
<p>Es hat leider<strong> nicht geklappt.</strong></p>
<p>Heute will Köppler von Transparenz <strong>nichts mehr wissen: </strong>Wer wann im &#8222;Chalet&#8220; ausschenkt, welche privaten Geschäfte dort gemacht werden &#8211; das sei allein <strong>Sache des Vereins</strong>. Den Vertrag, den die Stadt vor Jahren mit dem Vereinsring/Baltruschat geschlossen hat, erklärt er <strong>zur</strong> <strong>Verschlusssache</strong>: Nicht einmal die Stadtverordneten dürfen ihn sehen.</p>
<p>Gibt es Gründe für <strong>das gebrochene Transparenz-Versprechen?</strong> Die Antwort, die als erstes gegeben wird:<strong> Kumpanei unter Genossen</strong>. Das <strong>&#8222;Chalet&#8220;</strong> wurde aufgestellt, als im Rathaus noch <strong>die SPD</strong> das Sagen hatte:<strong> Gisela Stang </strong>war Bürgermeisterin, der Baudezernent hieß <strong>Wolfgang Winckler</strong>. Und <strong>Wulf Baltruschat</strong> saß damals als SPD-Stadtrat im Magistrat (er wechselte erst zur CDU, nachdem <strong>Christian Vogt Bürgermeister</strong> geworden war).</p>
<p>Es gibt auch ein sichtbares Zeichen der<strong> Klüngelwirtschaft im Magistrat</strong>: Das ist der <strong>Kühlanhänger</strong>, den Baltruschat auf dem Untertorplatz <strong>dauergeparkt</strong> hat.</p>
<p><strong>Köppler im Juli: </strong>Der Anhänger sei zu laut, <em>“ein anderer Standort muss gesucht werden”</em>.</p>
<p><strong>Köppler heute: </strong>schweigt. Der Kühlanhänger steht <strong>unverändert</strong> da.</p>
<p>Vor einigen Wochen berief der <strong>SPD-Dezernent</strong> kurzfristig<strong> ein Treffen des Ortsbeirats Kernstadt</strong> ein. Das Gremium muss eigentlich öffentlich tagen, aber in diesem Fall traf man sich <strong>konspirativ</strong>: Baltruschat wollte <strong>angeblich alle Fragen</strong> beantworten.</p>
<p>Nur eine <strong>Handvoll Ortsbeiratsmitglieder</strong> konnte den kurzfristig anberaumten Termin wahrnehmen. Viel habe Baltruschat <strong>nicht gesagt</strong>, erzählten sie hinterher. Mehr als das, was im <strong>Hofheim/Kriftel-Newsletter</strong> zu lesen war, habe man nicht erfahren. <strong>Eher weniger.</strong></p>
<p>So geht das immerzu. Seit mehr als einem Jahr <strong>quält</strong> <strong>sich</strong> <strong>die Stadtpolitik </strong><a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">mit dem Thema</a> ab, längst ist vielen die ganze Angelegenheit nur noch<strong> peinlich</strong>: Ein Ende der Debatte soll endlich her.</p>
<p>Der Ortsbeirat, des Dauerthemas <strong>sichtlich überdrüssig</strong>, schlug zuletzt mehrheitlich vor, den Weinstand <strong>einfach dort zu belassen</strong>, wo er ist. Dann wäre vielleicht<strong> Ruhe</strong>.</p>
<p>Als sich letzte Woche der Bauausschuss damit befassen musste, versuchten <strong>Bettina Brestel </strong>(Grüne), <strong>Barbara Grassel</strong> (Linke) und <strong>Tanja Lindenthal</strong> (BfH) noch einmal, <strong>die versprochene Transparenz</strong> von Stadtrat Köppler einzufordern. Prompt bekam CDU-Mann <strong>Frank Härder</strong> einen seiner berüchtigten <a href="https://hk-newsletter.de/2023/09/24/7-hofheim-geschichten/#forst20230923">Fiesling-Anfälle</a>: Lindenthal führe <em>&#8222;einen persönlichen Kleinkrieg&#8220;</em> gegen Baltruschat, giftete er, damit müsse endlich Schluss sein.</p>
<p><strong>&#8222;Victim Blaming&#8220; </strong>würden Kriminologen zu Härders Verhalten sagen: typische <strong>Täter-Opfer-Umkehr</strong>. Wir erinnern uns: Lindenthal hatte vor gut einem Jahr den <strong>&#8222;Chalet&#8220;-Standort </strong>leise in Frage gestellt, worauf Baltruschat ihr schriftlich drohte, sie und ihren Verein<strong> aus seinem Vereinsring</strong> zu werfen. Als die Frau dies <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/06/cdu-stadtrat-verschickt-drohmail/">öffentlich</a> machte, zeigte Baltruschat sie <strong>bei der Polizei</strong> an. Der Fall ist noch immer <strong>bei der Justiz anhängig</strong>.</p>
<p>An diesem Mittwoch soll das Stadtparlament <strong>endgültig entscheiden,</strong> ob der Weinstand bleiben darf. Es wird zugleich eine <strong>Feuerprobe</strong> für <a href="https://www.spd-hofheim.de/personen/tobias-undeutsch/" target="_blank" rel="noopener">Tobias Undeutsch,</a> den die <strong>SPD als ihren Bürgermeisterkandidaten</strong> nominiert hat:</p>
<p>Hat der Mann <strong>Rückgrat</strong> und fordert <strong>die versprochenen umfassenden Informationen</strong> von &#8222;seinem&#8220; Dezernenten ein?</p>
<p>Oder <strong>duckt er sich mit seiner SPD weg</strong> und lässt weiterhin <strong>Klüngelwirtschaft im Magistrat</strong> zu?</p>
<p><strong>Christian Vogt </strong>wird es bestimmt <strong>mit Interesse</strong> beobachten.</p>
<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Protest gegen eine 12-monatige Vollsperrung, die es nicht gibt</h2>
<p>Die <strong>Straßenbaubehörde &#8222;Hessen Mobil&#8220;</strong> hat neue Pläne für einen <strong>Radweg entlang der L&nbsp;3011</strong> zwischen Hofheim und Lorsbach erstellt: Das finden alle gut. Gleichzeitig soll <strong>die Straße ausgebessert</strong> und teilweise verbreitert werden: Das finden viele gar nicht gut.</p>
<p>Das Stadtparlament muss sich deshalb heute <strong>mit zwei Protestnoten</strong> befassen, die als Anträge eingereicht wurden.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="357" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg" alt="Radweg Lorsbach 1" class="wp-image-51153" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-1-300x167.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Seite aus den Planungsunterlagen von Hessen-Mobil mit einem Foto der L&nbsp;3011.</figcaption></figure>
</div>
<p>Dazu muss man wissen: Der Radweg ist <strong>seit fast 40 Jahren</strong> in Planung, wurde immer wieder versprochen und manchmal sogar konkret angekündigt. In einer alten <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/radweg-nach-lorsbach-kommt-11631423.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Frankfurter Rundschau&#8220;</a> finden wir unter der Überschrift <em>&#8222;Radweg nach Lorsbach kommt&#8220;</em> eine Information der damaligen <strong>Hofheimer Stadtverwaltung</strong>: &#8222;<em>2017 soll mit dem Bau begonnen werden.&#8220;</em></p>
<p>In einem <a href="https://www.mtk.org/statics/ds_doc/downloads/190617_MassnahmenkatalogMTK_reduziert.pdf" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Maßnahmenkatalog zum Radverkehrskonzept Main-Taunus-Kreis&#8220;</a> aus dem <strong>Jahr 2019</strong> wird angekündigt: <em>&#8222;Baubeginn evtl. 2020&#8220;</em>.</p>
<p>Und passiert ist: nichts. <strong>Bis heute nicht.</strong></p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="358" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg" alt="Radweg Lorsbach 2" class="wp-image-51154" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Radweg-Lorsbach-2-300x168.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Und so stellt sich &#8222;Hessen Mobil&#8220; den Radweg vor: Er soll &#8211; von Lorsbach kommend &#8211; links neben der Fahrbahn der L&nbsp;3011 verlaufen.</figcaption></figure>
</div>
</div>
</div>
<p>Doch nun ist &#8222;Hessen Mobil&#8220; <strong>wieder aktiv</strong> geworden. Ein <strong>Planfeststellungsverfahren</strong> wurde eingeleitet, die Pläne sind derzeit <a href="https://rp-darmstadt.hessen.de/veroeffentlichungen-und-digitales/oeffentliche-bekanntmachungen/verkehr/strassen/13112024-endausbau-der-l3011-inklusive-geh-und-radweg-in-hofheim" target="_blank" rel="noopener">im Internet</a> einsehbar. Wer will, kann Einwendungen erheben. Wichtig: Letzter Termin ist der <strong>27. Dezember.</strong></p>
<p>Einige Lorsbacher reagieren auf &#8222;Hessen Mobil&#8220; <strong>allergisch</strong>, man kann&#8217;s verstehen. Die Straßenbaubehörde hat erst kürzlich <strong>die L&nbsp;3011 direkt vor der Ortseinfahrt</strong> erneuert, weil die Fahrbahn <strong>in den angrenzenden Bachlauf</strong> abzurutschen drohte. <strong>Über ein Jahr</strong> dauerten die Bauarbeiten, fast ebenso lange war die Straße <strong>komplett gesperrt</strong>. Der <strong>Leidensdruck der Lorsbacher</strong> soll enorm gewesen sein, ihre Klagen jedenfalls waren <strong>unüberhörbar</strong>.&nbsp;</p>
<p>Damals gründete sich das <a href="https://www.facebook.com/p/Aktionsb%C3%BCndnis-L3011-100086720382635/" target="_blank" rel="noopener">Aktionsbündnis L&nbsp;3011</a>, eine Art Bürgerbewegung, die gegen das Vorgehen der Landesbehörde kämpfte. Es hätte nach<strong> Abschluss der Bauarbeiten</strong> aufgelöst werden können, wurde aber jetzt wieder aktiviert: Die Lorsbacher Stadtverordneten <strong>Barbara Grassel</strong> von den Linken und <strong>Andreas Nickel</strong> von den Freien Wählern formulierten <strong>eine geharnischte Protestnote</strong>:</p>
<p><strong>Die Lorsbacher Bevölkerung</strong> habe das neue Projekt <em>&#8222;mit größter Betroffenheit&#8220;</em> zur Kenntnis genommen: Das Projekt stehe <em>&#8222;außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit&#8220;</em>, der Ausbau der Straße sei <em>&#8222;völlig unnötig&#8220;</em> und<em> &#8222;ökonomisch mehr als bedenklich&#8220;</em>&#8230; <strong>Eine weitere Vollsperrung</strong> <em>&#8222;über mindestens 12 Monate&#8220;</em> bringe <strong>das gesellschaftliche und geschäftliche Leben</strong> in Ort <em>&#8222;endgültig zum Erliegen&#8220;</em>.</p>
<p><strong>Jetzt kurz</strong> <strong>innehalten</strong>, bitte! <strong>Durchatmen</strong> ist angesagt!</p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="566" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg" alt="Aktionsbuendnis" class="wp-image-51254" style="width:636px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis-300x212.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Aktionsbuendnis-768x543.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">So wirbt das Aktionsbündnis L&nbsp;3011 für Protest gegen eine einjährige Vollsperrung, die es nicht geben soll.</figcaption></figure>
</div>
<p>Die Protestnote enthält offensichtlich <strong>gravierende</strong> <strong>Fehler</strong>. Es verwundert, dass die Fraktionen von<strong> CDU, SPD und BfH</strong> sie dennoch mitunterschrieben haben. Die einzige Erklärung:<strong> In weniger als 100 Tagen</strong> wird in Hofheim ein neuer Bürgermeister gewählt, und die drei Parteien haben jeweils<strong> einen eigenen Kandidaten</strong> aufgestellt. Wie das vor Wahlen so ist: Da reden die Politiker dem Volk gerne nach dem Mund&#8230;</p>
<p>Inzwischen hat der zuständige Dezernent im Rathaus, <strong>Daniel Philipp </strong>(Grüne) eine Stellungnahme verfasst. Danach stellt sich die Sachlage <strong>völlig anders </strong>dar:</p>
<p><strong>Von einer unmittelbar bevorstehenden Sperrung</strong> kann keine Rede sein. Ein Baubeginn, so Philipp, sei allenfalls <em>&#8222;in etwa fünf bis zehn Jahren&#8220;</em> realistisch.</p>
<p>Wir reden also <strong>von Bauarbeiten im Jahr 2030</strong>. Oder in <strong>2035</strong>.</p>
<p>Dann soll es auch keine Vollsperrung <em>&#8222;über mindestens zwölf Monate&#8220;</em> geben: Laut Philipp dauert <strong>die Vollsperrung zwei- bis drei Monate.</strong></p>
<p>Aber warum soll die Straße überhaupt <strong>ausgebaut</strong> werden? Sie scheint doch<strong> in einem guten Zustand</strong> zu sein?</p>
<p><strong>Die Breite und Linienführung der L 3011</strong> entsprächen nicht mehr den heutigen Richtlinien, schreibt der Erste Beigeordnete. Und die vor wenigen Monaten aufgetragene Asphaltdecke sei als <strong>Zwischenlösung</strong> gedacht: Es handele sich um eine <em>&#8222;Verschleißschicht&#8220;</em>, die &#8222;<em>nach einigen Jahren erneuert werden muss&#8220;.&nbsp;</em></p>
<p>Soweit die Fakten. Das Stadtparlament muss sich jetzt dennoch mit dem <strong>Antrag der fünf Fraktionen </strong>befassen. Gefordert wird, dass Hessen Mobil das Planfeststellungsverfahren sofort einstellt und <strong>nur noch den Radweg</strong> plant.</p>
<p>Die als <strong>Autofahrer-Partei</strong> bekannte FDP sieht das &#8211; wenig überraschend &#8211; etwas anders. Sie hat einen eigenen Antrag eingebracht, der allerdings auch <strong>nicht von Sachkenntnis</strong> zeugt: Eine erneute Vollsperrung sei den Lorsbachern <em>&#8222;so kurz danach&#8220;</em> nicht zuzumuten, heißt es darin.<strong> Die Erneuerung der L 3011</strong> lehnt man nicht ab, sie müsse <em>&#8222;auf unbestimmte Zeit&#8220; </em>verschoben werden. Der Bau eines Radweges dagegen solle <em>&#8222;mit unverminderter Kraft&#8220;</em> vorangetrieben werden.</p>
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<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2.jpg" alt="Stadtwald" class="wp-image-23804" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/09/20220924-Heinrichsweg-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Heinrichsweg von Hofheim nach Lorsbach. Es wurden bereits viele Bäume gefällt, als die L 3011 vor Lorsbach komplett gesperrt war: Im Notfall sollten Rettungsfahrzeuge durch den Wald fahren können. </figcaption></figure>
</div>
<p><strong>In dem Antrag der fünf Fraktionen heißt es noch</strong>: Wenn ein reiner Radweg nicht zeitnah gebaut wird, soll eine <strong>Streckenführung</strong> <strong>über den Heinrichsweg</strong> geprüft werden. Also durch den Stadtwald.</p>
<p>Ein solcher Vorschlag dürfte <strong>keine Chancen</strong> haben, denn der Kreis hat <strong>vor fünf Jahren</strong> festgestellt: <em>&#8222;Der Forstweg ,Heinrichsweg&#8216; ist aufgrund der schlechten Oberflächenqualität, der geringen sozialen Kontrolle, der schlechten Sichtverhältnisse, der Nutzungskonflikte mit Reitern und Spaziergängern sowie den Höhenunterschieden für den Alltagsradverkehr nur bedingt geeignet.&#8220;</em></p>
<p>Inzwischen hat sich auch die <strong>Radler-Protestgruppe</strong> <a href="http://www.hofheimbewegtsich.org" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</a> zu Wort gemeldet. Man freue sich natürlich wenn neue Radwege gebaut würden, sehe den Straßenausbau dagegen kritisch &#8211; aus ökologischer Sicht und weil eine breitere Straße <strong>zu höheren Geschwindigkeiten</strong>&nbsp;einlade. Der <strong>Heinrichsweg</strong> sei überhaupt <strong>keine Alternative</strong>, auch nicht vorübergehend: Ein Ausbau käme<strong> einer Straße im Wald</strong> gleich &#8211; <strong>abgelehnt</strong>!</p>
<p>Immerhin macht <strong>&#8222;Hofheim bewegt sich&#8220;</strong> einen konkreten Vorschlag: Bis der Radweg fertig ist, sollte auf der L 3011 <strong>Tempo 60</strong> gelten. Dazu <strong>Blitzer</strong>, damit sich Autofahrer auch daran halten: <em>&#8222;Das würde die Sicherheit für Radfahrende und den motorisierten Verkehr verbessern.&#8220;</em></p>
<p>Das klingt gut und wäre wahrscheinlich <strong>leicht umsetzba</strong>r. Aber garantiert gibt&#8217;s jede Menge Stadtverordnete, die <strong>strikt dagegen</strong> sind:</p>
<p>Dass Autofahrer <strong>langsamer</strong> fahren sollen &#8211; <strong>das geht natürlich gar nicht!</strong></p>
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<h2 class="wp-block-heading">Vogt vs. Köppler &amp; Das erfundene Chaos bei den Kita-Geldern</h2>
<p>Es war eine fette <strong>Schlagzeile in der Lokalzeitung</strong>, sie stand ganz oben auf der ersten Seite des Lokalteils und lautete: <em>&#8222;Chaos bei Abrechnungen für Kita-Kosten&#8220;.</em> Etwas kleiner darunter: &#8222;<em>Fehler in Köpplers Dezernat / Stadt zahlt Trägern 500 000 Euro zu viel&#8220;</em>.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="427" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay.jpg" alt="Kita problem" class="wp-image-47677" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/10/Kita-problem-pixabay-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ein Symbolbild, das die Situation in den Hofheimer Kitas treffend wiedergibt: Viele Räume stehen leer, weil Personal fehlt. </figcaption></figure>
</div>
<p>Heute steht fest: Die Redaktion war einer &#8211; vermutlich <strong>gezielt</strong> gestreuten &#8211; <strong>Falschinformation</strong> aufgesessen. Hinter dem vermeintlichen Chaos steckt <strong>ein offenes Zerwürfnis</strong> zwischen <strong>Bürgermeister Christian Vogt </strong>(CDU) und <strong>Stadtrat Bernhard Köppler</strong> (SPD).</p>
<p>Der <strong>CDU-Bürgermeister</strong> hat dem <strong>SPD-Mann</strong> das schwierige <strong>Kita-Thema</strong> aufgebürdet, und der steht seitdem<strong> vor einem Berg unlösbarer Probleme</strong>. Verkürzt dargestellt: In der Stadt fehlen bekanntlich <strong>Dutzende Erzieherinnen und Erzieher</strong>. Viele Räume bleiben <strong>deshalb ungenutzt</strong>. Trotzdem fordern die Stadtverordneten unverdrossen<strong> immer neue Kitas</strong>. Doch selbst wenn sie gebaut würden, bliebe das Dilemma: <strong>Es fehlt an Kita-Personal,</strong> wie überall&#8230;</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/2024/12/10/51109/20241118-chaos-im-kreisblatt/"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="211" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt.jpg" alt="20241118 Chaos im Kreisblatt" class="wp-image-51165" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt-300x79.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241118-Chaos-im-Kreisblatt-768x203.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Überschrift am 18. November: Die Lokalzeitung berichtet über angebliche &#8222;Fehler in Köpplers Dezernat&#8220;. Inzwischen ist klar: Hier handelt es sich eher um eine Zeitungsente.</figcaption></figure>
</div>
<p>Eltern, die keinen Kita-Platz für ihr Kind bekommen haben, haben sich zu einer <a href="https://www.facebook.com/groups/819383310024630" target="_blank" rel="noopener">Bürgerinitiative</a> zusammengetan. So etwas macht Politiker <strong>erfahrungsgemäß</strong> <strong>nervös</strong>; Christian Vogt, der im März <strong>wiedergewählt</strong> werden will, sei inzwischen sogar <strong>hypernervös</strong>, berichten Rathausmitarbeiter. Zeitweise drängte er sich in die Kita-Themen, merkte aber <strong>schnell</strong>, dass man damit<strong> keinen Blumentopf</strong> gewinnen kann. Es gibt eben <strong>keine schnellen Lösungen.</strong></p>
<p>Erschwerend kommt hinzu, dass der Kita-Fachbereich seit Monaten <strong>unter enormen Personalmangel</strong> leidet. Fürs Personal im Rathaus zuständig:<strong> der Bürgermeister. </strong>Lange Zeit &#8211; einige in der Stadtverwaltung sagen: <strong>viel zu lange</strong> &#8211; sah Vogt zu, wie sich der SPD-Mann <strong>abstrampelte</strong>.</p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="185" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg" alt="20241105 Chaos im Kreisblatt" class="wp-image-51164" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt-300x69.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241105-Chaos-im-Kreisblatt-768x178.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bereits am 5. November wollte die Lokalzeitung Chaos in den Kitas erkannt haben: Auch damals steckte CDU-Bürgermeister Christian Vogt dahinter (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/10/04/vogts-neue-kita-statistik/">hier</a>)</figcaption></figure>
</div>
<p>Als die<strong> Eltern-Proteste</strong> aufkamen, griff Vogt ein: Die <strong>Kita-Finanzen</strong> werden seitden in der Finanzabteilung des Rathauses bearbeitet, die dem Bürgermeister unterstellt ist. Dort wurde festgestellt, dass <strong>Rückforderungsansprüche</strong> gegenüber den privaten Kita-Trägern in Höhe von <strong>einer halben Million Euro</strong> bestehen.</p>
<p>Vogt ließ umgehend eine <strong>Magistratsvorlage</strong> zu dem Vorgang erstellen (Aktenzeichen STV2024/141). Und so kam es, dass die <strong>dem Bürgermeister nahestehende Lokalzeitung</strong> die Schlagzeile erfand: <em>&#8222;Chaos bei den Abrechnungen&#8220;</em>. Und eben: &#8222;Fehler in Köpplers Dezernat&#8220;.</p>
<p>Der wehrt sich inzwischen <strong>gegen den Fehler-Vorwurf:</strong> <em>„Dass es Ansprüche auf Nachzahlungen und Rückforderungen gibt, ist gängige Praxis.&#8220; </em>Die Stadt habe vertragsgemäß Geld an die Kitas ausgezahlt, abgerechnet werde dann stets am Jahresende. <strong>Corona-Pandemie</strong> habe einiges durcheinander gebracht, dazu eine geänderte <strong>Gesetzgebung</strong>, eine Umstellung im <strong>Rechnungswesen</strong>&#8230; All das habe <strong>zu offenen Rückforderungen</strong> geführt. Nie habe die Gefahr bestanden, dass die Ansprüche der Stadt verfallen.</p>
<p>Der Vorgang hätte also <strong>verwaltungsintern</strong> schnell geklärt werden können. Aber dann hätte der CDU-Bürgermeister den SPD-Dezernenten ja<strong> nicht öffentlich vorführen</strong> können&#8230;</p>
<p>Im <strong>Stadtparlament</strong> stehen heute gleich mehrere Kita-Themen auf der Tagesordnung: Es geht um einen Antrag auf <strong>Umorganisation der Betreuung</strong>, um mehr Kinder aufnehmen zu  können (wird wohl nichts werden), um die <strong>Einführung einer zentralen Platzvergabe</strong> (soll Anfang 2025 passieren), um das <strong>Aufstellen von Kita-Container</strong> auf Plätzen in der Innenstadt (nicht möglich), um die <strong>Einrichtung von zwei Waldkitagruppen</strong> an der Viehweide (wird gemacht, dauert mindestens 10 Monate)&#8230;</p>
<p>Insgesamt steht acht Kita-Themen auf der Tagesordnung, die bereits <strong>in zwei Kita-Sondersitzungen</strong> ausführlich vorbesprochen wurden. Im Stadtparlament könnten sie also, wenn man nur wollte, <strong>ganz schnell</strong> abgehandelt werden.</p>
<p>Und nach der Sitzung hätte sich Hofheims Stadtverordnete ganz entspannt <strong>zum Umtrunk treffen</strong> können.</p>
<p>Aber will das derzeit <strong>überhaupt jemand?</strong></p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Stadtbücherei: So verhindert das Rathaus längere Öffnungszeiten</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/12/01/stadtbuecherei-oeffnungszeiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2024 17:42:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Sie ist der Stolz vieler Hofheimerinnen und Hofheimer. Lokalpolitiker erzählen gerne, wie gelungen die Stadtbücherei sei und wie gerne Kinder und Jugendliche sie besuchen. Gleichzeitig aber wird der vielfach geäußerte Wunsch nach besseren Öffnungszeiten im Rathaus konsequent ignoriert. Was steckt dahinter?

UPDATE: Einen Tag nach Erscheinen unseres Berichts veröffentlichte der Magistrat eine Erklärung. Wir dokumentieren sie im Wortlaut.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>Sie ist der Stolz vieler Hofheimerinnen und Hofheimer. Lokalpolitiker erzählen gerne, wie gelungen die Stadtbücherei sei und wie gerne Kinder und Jugendliche sie besuchen. Gleichzeitig aber wird im Rathaus der vielfach geäußerte Wunsch nach besseren Öffnungszeiten konsequent ignoriert. Was steckt dahinter?</strong></p>
</p>
<p style="font-size:19px"><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="#update202411" data-type="internal" data-id="#update202411">UPDATE:</a></span> Einen Tag nach Erscheinen unseres Berichts veröffentlichte der Magistrat eine Erklärung. Wir dokumentieren sie im Wortlaut.</strong></p>
</p>
<p>Unter <strong>SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang</strong> wurde sie geplant, und Millionen wurden investiert. <strong>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</strong> durfte später <strong>die feierliche Einweihung</strong> übernehmen, und er stellte zu Recht fest:&nbsp;<em>&#8222;Unsere schöne Stadtbücherei im Herzen der Hofheimer Kreisstadt ist zum Anlaufpunkt für viele Menschen geworden; sie ist quasi das Wohnzimmer der Stadt.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Immer wieder wird seither <strong>lobend</strong> hervorgehoben, dass gerade <strong>Kinder und Jugendliche</strong> die Bücherei gut annehmen. Für viele von ihnen sei die Stadtbücherei <strong>zu einem beliebten Treffpunkt</strong> geworden, heißt es. Von <strong>Axel Wintermeyer</strong>, dem CDU-Landespolitiker, der auch <strong>im</strong> <strong>Stadtparlament</strong> sitzt, ist dieser Satz überliefert: <em>„Gerade in einer sich so schnell wandelnden Zeit, in der die Digitalisierung für uns alle und vor allen Dingen die jungen Menschen eine ganz große Rolle spielt, halte ich es für geboten, Institutionen wie Büchereien zeitgemäß zu fördern.“</em></p>
</p>
<p>Doch zwischen <strong>den Worten unserer Politiker</strong> <strong>und</strong> <strong>ihren</strong> <strong>Taten</strong> klafft wie so oft eine<strong> große Lücke</strong>:</p>
</p>
<p>Wenn<strong> die Stadtbücherei</strong>, also das <em>&#8222;Wohnzimmer der Stadt&#8220;</em>, wirklich <strong>eine so große Rolle</strong> spielt und <strong>gefördert</strong> werden sollte: Warum, so fragen sich viele Bürger, warum ist sie dann <strong>nur sporadisch</strong> <strong>geöffnet?</strong></p>
</p>
<p>Denn das<strong> </strong>ist<strong> die Realität: </strong>Die <a href="https://stadtbuecherei.hofheim.de/oeffnungszeiten-und-kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Öffnungszeiten</a> sind <strong>stark begrenzt</strong>, und man muss sie sich auch <strong>gut merken</strong>, sonst steht man beim nächsten Besuch – <strong>Murphys Gesetz!</strong> – <strong>vor einer verschlossenen Tür:</strong></p>
</p>
<p><strong>Sonntags</strong> und <strong>montags</strong> ist die Stadtbücherei geschlossen. <strong>Dienstags</strong> ist sie von 13 bis 18 Uhr geöffnet, <strong>mittwochs</strong> von 9 bis 13 Uhr, <strong>donnerstags</strong> und <strong>freitags</strong> von 13 bis 18 Uhr.<strong> Samstags</strong> darf man noch einmal vier Stunden rein, von 9 bis 13 Uhr.</p>
</p>
<p>Damit stehen den Hofheimerinnen und Hofheimern gerade mal <strong>23 Stunden </strong>zum<strong> Stöbern in ihrem „Wohnzimmer“</strong> zur Verfügung. </p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Stadtbuecherei_202411.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="361" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Stadtbuecherei_202411.jpg" alt="Stadtbücherei" class="wp-image-50999" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Stadtbuecherei_202411.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/Stadtbuecherei_202411-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Hofheimer Stadtbücherei am Abend. Ab spätestens 18 Uhr ist Feierabend &#8211; wenn nicht schon mittags geschlossen wird.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Das ist <strong>zu wenig, </strong>befanden die <strong>Grünen</strong>. Und sie stellten, es war im <strong>Mai letzten Jahres</strong>, einen <strong>Antrag im Stadtparlament</strong>: Der Magistrat möge bitte dafür sorgen, dass die<strong> Öffnungszeiten</strong> ausgeweitet werden, und zwar <em>&#8222;um mindestens zehn Stunden wöchentlich, gerne mehr&#8220;.</em> Und: <em>&#8222;Die Schließung in den Ferien muss entfallen.&#8220;</em> Falls notwendig, solle die Stadt <strong>eine weitere Mitarbeiterin</strong> einstellen, <em>&#8222;um dann diesen Antrag komplett umzusetzen&#8220;.&nbsp;</em></p>
</p>
<p><strong>Zur Wahrheit</strong> gehört, dass die <strong>Grünen</strong> den Antrag <strong>von den Linken übernommen</strong> haben. <strong>Barbara Grassel</strong> hatte bereits <strong>Ende 2022</strong> vorgeschlagen, die Bücherei länger zu öffnen: Dafür müssten die <strong>Dienstpläne des Personals</strong> angepasst oder aber <strong>eine zusätzliche Stelle</strong> geschaffen werden. Die Stadtpolitikerin hatte nachgerechnet:</p>
</p>
<p><strong>Die Bücherei </strong>&#8211; laut Stellenplan <strong>7,29 Mitarbeiter</strong> &#8211; kostet die Stadt <strong>743.000 Euro</strong> im Jahr. Bei wöchentlich <strong>23 Stunden</strong> Öffnungszeit sind das <strong>646 Euro <strong>pro Stunde</strong></strong>.</p>
</p>
<p><strong>Das</strong> <strong>Stadtmuseum</strong> mit weniger Mitarbeitern (<strong>4,91 Stellen</strong>) und längeren Öffnungszeiten (<strong>29 Stunden/Woche</strong>) kostet dagegen &#8222;nur&#8220; <strong>543.000 Euro</strong> &#8211; macht <strong>374 Euro</strong> pro Stunde.</p>
</p>
<p>Mit anderen Worten: Es müsste eigentlich möglich sein, <strong>die Öffnungszeiten der Stadtbücherei </strong>schnell und unkompliziert auszuweiten<strong>.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Stadtbücherei: Rathauschef steckt Kopf in den Sand</h2>
</p>
<p>Zurück zum <strong>Antrag der Grünen</strong>: Er wurde von den <strong>Stadtverordneten</strong> zunächst in den <strong>Kulturausschuss</strong> verwiesen. Und weil es <strong>um</strong> <strong>Personal</strong> und damit <strong>um</strong> <strong>Geld</strong> geht, sollte sich auch der <strong>Haupt- und Finanzausschuss</strong> damit befassen.</p>
</p>
<p>Seitdem sind bald <strong>zwei Jahre</strong> vergangen. <strong>In beiden Ausschüssen</strong> kam der Antrag <strong>nie</strong> an.</p>
</p>
<p>Nach knapp einem Jahr fragte die <strong>Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bettina Brestel</strong>, nach, was aus dem Antrag geworden sei: <em>&#8222;Gibt es bereits Planungen für die Erweiterung der Öffnungszeiten?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Das war im <strong>Februar dieses Jahres</strong>. Im Rathaus tat man so, als würde es die Frau bzw. ihre Anfrage nicht geben.<strong>&nbsp;Frau Brestel bekam keine Antwort, bis heute nicht. </strong></p>
</p>
<p>Für die Themen <strong>Kultur und Personal</strong> ist im Rathaus <strong>Christian Vogt </strong>zuständig. In der Stadtverwaltung wird <strong>offen kolportiert</strong>: Wenn dem <strong>CDU-Bürgermeister</strong> ein Schreiben <strong>nicht</strong> <strong>gefällt</strong>, lässt er es einfach in der Schublade<strong> verschwinden</strong>&#8230;</p>
</p>
<p>Wir hätten <strong>von Vogt gerne gewusst,</strong> warum er die Stadtbücherei so <strong>stiefmütterlich behandelt</strong>. Gefällt ihm der Antrag nicht, weil er von den<strong> &#8222;falschen Parteien&#8220;</strong> kam?</p>
</p>
<p>Wir haben ihn auch gefragt, warum der Antrag nicht längst <strong>in den Ausschüssen diskutiert</strong> wurde.</p>
</p>
<p>Vogt macht <strong>Vogel-Strauß-Politik.</strong></p>
</p>
<p>Er steckt einfach den Kopf<strong> in den Sand</strong>.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/202211-Stadtbuecherei-zu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="670" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/202211-Stadtbuecherei-zu.jpg" alt="Stadtbücherei" class="wp-image-50744" style="width:500px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/202211-Stadtbuecherei-zu.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/202211-Stadtbuecherei-zu-300x251.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/202211-Stadtbuecherei-zu-768x643.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Ein Schild an der Eingangstür gibt Auskunft: In den Weihnachtsferien schließt die Stadtbücherei wieder.</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Dafür hängt jetzt <strong>an der gläsernen Eingangstür der Bücherei</strong> ein Zettel: <em>&#8222;Am 21. Dezember ist der letzte Öffnungstag der Stadtbücherei in 2024. Der erste Öffnungstag im neuen Jahr ist der 07. Januar 2025.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Fast drei Wochen</strong> <strong>lang</strong> ist das <em>&#8222;Wohnzimmer der Stadt&#8220; </em>also demnächst <strong>wieder geschlossen.</strong></p>
</p>
<p>Na klar, <strong>es sind ja auch Ferien!</strong></p>
</p>
<p>Wer liest da schon ein Buch?</p>
</p>
<p>Sollen sich die <strong>Kinder und Jugendlichen</strong> doch <strong>woanders</strong> vergnügen!</p>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center">* * * * * </h2>
</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</p>
<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center" id="update202411"><a href="https://hk-newsletter.de/2024/09/05/stolbergstrassen-fluch-und-mehr/" data-type="post" data-id="45997">– UPDATE – Magistrat reagiert: Team der Stadtbücherei ist voll ausgelastet</a></h2>
</p>
<p><strong>Einen Tag nach Erscheinen unseres Berichts reagierte das Rathaus. Sie veröffentlichte ein Schreiben, in dem der Magistrat erklärt, warum die Öffnungszeiten der Stadtbücherei <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> verlängert werden.</strong></p>
</p>
<p><strong>Zusammengefasst</strong> heißt es in dem knapp zweieinhalbseitigen Schreiben<strong>:</strong> Die Mitarbeiter würden neben den &#8222;normalen&#8220; Öffnungszeiten auch <strong>&#8222;pädagogische Angebote&#8220; für Schulen und Kindertagesstätten</strong> machen, bei denen <strong>andere Besucher</strong> der Stadtbücherei <strong>nur stören</strong> würden. Auch müssten sie zurückgegebene und neue <strong>Medien</strong> <strong>einsortieren</strong> und darüber hinaus einmal im Monat Medien <strong>an mobilitätseingeschränkte Personen</strong> im Stadtgebiet verteilen. Damit seien die Mitarbeiter<strong> weitere 21 Stunden</strong> pro Woche beschäftigt, so dass man <em>&#8222;insgesamt 44 Wochenstunden&#8220;</em> zur Verfügung stehe. </p>
</p>
<p>Die Frage, ob es bereits Planungen für die von vielen gewünschte <strong>Ausweitung der Öffnungszeiten</strong> gibt, wird vom Magistrat <strong>nicht</strong> <strong>beantwortet</strong>. Ebenso wenig wird erklärt, warum die Bücherei <strong>in den Ferien geschlossen</strong> wird.</p>
</p>
<p>Und auch auf den <strong>Beschluss des Stadtparlaments aus Mai 2023</strong>, wonach das Thema im Kulturausschuss sowie im Haupt- und Finanzausschuss zu beraten sei, wird<strong> von der Stadtspitze nicht weiter eingegangen.</strong></p>
</p>
<p><strong>Wir dokumentieren <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/12/20241202-Antwort-Magistrat.pdf">die Antwort des Magistrats</a> im Wortlaut:</strong></p>
</p>
<p><em>Gemäß § 2 des Hessischem Bibliotheksgesetz haben Bibliotheken, darunter auch öffentliche Büchereien in städtischer Trägerschaft, folgende Aufgaben:</em></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>Als Bildungseinrichtung Partner für lebensbegleitendes Lernen sein.</em></li>
</p>
<li><em>Orte der Wissenschaft, der Kultur, der Begegnung und Kommunikation sein.</em></li>
</p>
<li><em>Den Erwerb von Wissen und damit gesellschaftliche Integration fördern.</em></li>
</p>
<li><em>Aktiv an der Weiterentwicklung der Gesellschaft mitwirken.</em></li>
</p>
<li><em>Dienstleister der modernen Wissensgesellschaft zu sein, die Wissen als Allgemeingut verstehen, an dem jedes Mitglied der Gesellschaft teilhaben und mitwirken kann.</em></li>
</p>
<li><em>Lese-, Medien- und Informationskompetenz ihrer Nutzerinnen und Nutzer durch geeignete Maßnahmen zu stärken.</em></li>
</p>
<li><em>Mit anderen Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kitas zusammenzuarbeiten.</em></li>
</p>
<li><em>Durch kulturelle Veranstaltungen in der Öffentlichkeit präsent zu sein.</em></li>
</p>
<li><em>Kooperationspartner für andere kulturelle Einrichtungen zu sein, um an einem</em> <em>spartenübergreifenden Kulturangebot mitzuwirken.</em></li>
</p>
<li><em>Bibliotheken sind Teil der kulturellen Infrastruktur.</em></li>
</p>
<li><em>Bibliotheken sollen Autorinnen und Autoren der Region ein Forum für ihre Werke geben.</em></li>
</p>
<li><em>Sie ermöglichen die demokratische Teilhabe an der politischen Willensbildung, in dem sie Zugang zu allgemeinen Informationsquellen durch einen politisch, weltanschaulich und religiös ausgewogenen Bestand gewährleisten.</em></li>
</p>
<li><em>Durch ihre digitalen Informations- und Publikationsangebote tragen Bibliotheken zum freien Zugang zu Wissen und Bildung sowie zur Meinungs- und Informationsfreiheit in Gesellschaft und Wissenschaft bei.</em></li>
</p>
<li><em>In der Auswahl ihrer Medien und Informationsmittel sind sie unabhängig.</em></li>
</p>
<li><em>Sie unterstützen Menschen mit Behinderungen sowie Menschen in schwierigen Lebenssituationen</em> <em>durch geeignete Informations- und Medienangebote.</em></li>
</p>
<li><em>Sie sind barrierefreie Orte der Begegnung und der Kommunikation.</em></li>
</p>
<li><em>Sie fördern bürgerschaftliches Engagement.</em></li>
</p>
<li><em>Sie binden Nutzerinnen und Nutzer in ihre Arbeit ein und entwickeln Konzepte der Partizipation.</em></li>
</p>
<li><em>Sie leisten einen Beitrag zu sinnvoller und erfüllender Freizeitgestaltung.</em></li>
</ul>
</p>
<p><em>Der Gesetzgeber hat damit eine Fülle von Aufgaben für Bibliotheken und damit auch für unsere</em> <em>Stadtbücherei definiert. Um diesen Aufgaben und allen Nutzerinnen und Nutzern gerecht zu werden differenzieren wir bei der Definition von „Öffnungszeiten“ zwischen den „öffentlichen Zeiten“, in denen die Tür unserer Einrichtung allen offensteht (insgesamt 23 Wochenstunden) UND den Zeiten, in denen wir für Schulen und Kindertagesstätten pädagogische Angebote anbieten (insgesamt 21 Wochenstunden). Diese Angebote erfordern, dass ein störungsfreies Arbeiten möglich sein muss, d.h. außerhalb der vorgenannten Öffnungszeit im Sinne von „offener Tür“. Diese Angebote finden ausschließlich montags, sowie vor und nach den öffentlichen Zeiten statt.</em></p>
</p>
<p><em>Dass beides nicht parallel funktioniert belegen folgende Fakten:</em></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>Während der allgemeinen Öffnungszeiten haben wir stabil 300 Nutzerinnen und Nutzer pro Tag. In der Regel sind alle Lern- und Arbeitsplätze belegt.</em></li>
</p>
<li><em>Wir arbeiten aktuell an einem Konzept, wie unser Kreativraum für kreative Angebote genutzt werden kann. Dieser ist als Lern- und Arbeitsplatz während der öffentlichen Zeiten regelmäßig belegt und kann somit auch nur außerhalb der öffentlichen Zeiten für kreative Angebote genutzt werden.</em></li>
</p>
<li><em>Das Personal hat während der öffentlichen Zeiten andere Aufgaben. Jede öffentliche Zeit fordert (pro Tag) eine personelle Besetzung von sechs Mitarbeitenden.</em></li>
</ul>
</p>
<p><em>Bis Jahresende finden folgende pädagogischen Angebote statt:</em></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>13 Führungen mit Kindergartengruppen</em>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>Start des Projekts „Bücherwind“ (Leseförderprojekt für Kitas)</em></li>
</p>
<li><em>Kita-Führungen zum Thema „Kinderrechte“</em></li>
</p>
<li><em>Kita-Führungen zum Thema Weihnachten</em></li>
</p>
<li><em>Kita-Führungen zum Bücherei-Führerschein</em></li>
</p>
<li><em>Angebote für Kindergruppen U3</em></li>
</ul>
</li>
</p>
<li><em>Fünf Veranstaltungen der Bilderbuchzeit</em></li>
</p>
<li><em>Drei Veranstaltungen im Rahmen des Märchenprojekts in Zusammenarbeit mit der Kulturwerkstatt</em></li>
</p>
<li><em>Drei Veranstaltungen „Bibliomania“ für 6. Schulklassen</em></li>
</ul>
</p>
<p><em>Somit haben wir Stand 19.11.2024 in 24 verbleibenden Arbeitstagen bis Jahresende 24 pädagogische Angebote.</em></p>
</p>
<p><em>Addieren wir die öffentlichen und pädagogischen Zeiten steht die Stadtbücherei insgesamt 44 Wochenstunden unseren Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung.</em></p>
</p>
<p><em>Zur Arbeit in der Stadtbücherei gehören darüber hinaus:</em></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><em>Täglich rd. 400 zurückgegebene Medien zurück zu sortieren (incl. Außenrückgabe),</em></li>
</p>
<li><em>Pro Woche rd. 75 neu erworbene Medien in den Bestand einzuarbeiten</em></li>
</p>
<li><em>Und pädagogische Angebote vorzubereiten (Konzeption, Einkauf von Material, etc.)</em></li>
</p>
<li><em>Jeden ersten Dienstag im Monat ist das Team zudem im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um mobilitätseingeschränkte Personen mit Medien zu versorgen. Dieser Service ist für Inhaberinnen und Inhaber eines gültigen Leseausweises nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.</em></li>
</ul>
</p>
<p><em>Fazit:</em></p>
</p>
<p><em>Die Öffnungszeiten unserer Stadtbücherei betragen 44 Wochenstunden und gehen deutlich über das Maß der öffentlichen Zeiten von 23 Wochenstunden hinaus. Beide Zeiten haben ihre Berechtigung und ermöglichen uns die Erfüllung des vielfältigen gesetzlichen Auftrags.</em></p>
</p>
<p><em>Eine Erweiterung der öffentlichen Zeiten ginge zulasten der pädagogischen Angebote und damit vor allem zulasten der Kinder und Jugendlichen und kann daher von uns als Bildungseinrichtung in Hofheim als Kreisstadt und Schulstandort nicht empfohlen werden.</em></p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Musikschul-Klotz an der Elisabethenstraße: Ist wirklich schon alles entschieden?</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/11/26/elisabethenstrasse-buergerforum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Demuth Susanne]]></category>
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					<description><![CDATA[An diesem Mittwoch (27.11.) findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin - und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="50030" class="elementor elementor-50030" data-elementor-post-type="post">
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>An diesem Mittwoch, 27. November, findet das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße statt, es geht um das Grundstück mit der alten Stadtbücherei. Alles ist längst geklärt, verbreitet der Bürgermeister, das Stadtparlament habe beschlossen: Eine neue Musikschule und viele Büros sollen dort gebaut werden, in einem Neubau, der demnach mindestens so groß werden müsste wie das ursprünglich geplante Hotel. Wenn aber schon alles entschieden ist: Wozu dann noch ein Bürgerforum? Wir schauen genauer hin &#8211; und sehen einen Bürgermeister, der es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen scheint.&nbsp;</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1">Es ist gut sechs Wochen her, da verbreitete <b>Christian Vogt</b> in verschiedenen <b>Internet-Netzwerken</b> diesen Satz: <i>&#8222;Mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst.&#8220;</i></p><p class="p1">Nur wenige Tage später veröffentlichte er <b>die gleiche Nachricht </b>noch einmal auf Facebook: An der Elisabethenstraße werde <b>eine neue Musikschule</b> gebaut &#8211; <i>&#8222;ein entsprechender Beschluss in den politischen Gremien ist gefasst worden&#8220;.</i></p><p class="p2">Monate zuvor hatte er <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UiKUy3yeSiI" target="_blank" rel="noopener">ein Video</a><b> ins Netz</b> <b>gestellt</b>, in dem er sich selbst <b>das Urheberrecht an diesem Projekt </b>zusprach: <i>&#8222;Ich habe einen Vorschlag gemacht, nämlich dass die Musikschule am alten Standort der Bücherei auf der Elisabethenstraße eine neue Heimat finden wird. (&#8230;) Und da danke ich jetzt schon, dass das mehrheitlich und parteiübergreifend so beschlossen wird.&#8220;</i></p><p>Nur eine Randnotiz: Den Vorschlag mit der Musikschule hat Vogt <strong>von der Hofheimer SPD</strong> &#8222;geklaut&#8220;, die ihn vor zwei Jahren erstmals ins Gespräch gebracht hatte, nachzulesen <a href="https://www.spd-hofheim.de/2022/05/17/soll-das-filetstueck-am-kellereiplatz-verkauft-werden/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p><p>In dieser Woche, am <b>Mittwoch,</b> <b>27. November,</b> findet das <b>2. Bürgerforum</b> <b>zur Elisabethenstraße </b>statt. In der Einladung verweist <b>Hofheims Bürgermeister</b> erneut darauf, dass alles <b>längst entschieden</b> sei: Es gehe um die <i>&#8222;von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Nutzungen&#8220;</i>, schreibt er.</p><p>Immerhin: <strong>Die Bürger</strong> sollen nun <i>&#8222;Hinweise, Anregungen und Fragen&#8220; </i>vortragen dürfen.</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
					<div class="elementor-image-box-wrapper"><figure class="elementor-image-box-img"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf" tabindex="-1"><img loading="lazy" decoding="async" width="212" height="300" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-buergerforum-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50421" alt="11 11 buergerforum elisabethenstrasse"></a></figure><div class="elementor-image-box-content"><h3 class="elementor-image-box-title"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/11-11-zweites-buergerforum-elisabethenstrasse.pdf">Bürgerforum am 27. November</a></h3><p class="elementor-image-box-description">Die Stadtverwaltung lädt ein: An diesem <b>Mittwoch, 27. November, </b>beginnt <b>um 19.30 Uhr</b> <b>in</b> <b>der</b> <b>Stadthalle</b> das 2. Bürgerforum zur Elisabethenstraße 3. In einer Mitteilung (links) des Rathauses heißt es, dass sich Interessierte per E-Mail anmelden sollen. Auf Nachfrage versichert man, dass das "rein organisatorische Gründe" habe. Eine Teilnahme sei <b>ohne Anmeldung </b>möglich, es gebe <b>keine Einlasskontrollen</b>, und die gesammelten Daten <i>"werden im Anschluss gelöscht."</i></p></div></div>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1">Es ist nicht auszuschließen, dass <b>viele Hofheimerinnen und Hofheimer</b> das glauben, was Vogt verbreitet: <b>Musikschule = beschlossene Sache.</b></p><p class="p1">Denn ein Bürgermeister <b>lügt schließlich nicht!</b> Wenn <b>Christian Vogt</b> so etwas sagt, dann muss es <b>doch wahr sein, oder?!</b></p><p class="p1"><b>Stimmt es also wirklich: </b>Ist in Sachen Elisabethenstraße 3 schon <b>alles entschieden?</b></p><p class="p2"><b>Die Fakten</b> <b>erzählen eine andere Geschichte</b>.</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bürger-Protest machte Hotelklotz klein</h2>				</div>
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									<p>Ursprünglich wollte Vogt auf dem Gelände der alten Stadtbücherei <b>ein Hotel</b> errichten lassen. Auch damals tat er so, als sei <b>alles entschieden</b>. Im <b>Bürgermeister-Wahlkampf 2019 </b>veröffentlichte er auf der CDU-Homepage den Satz: <i>“Jetzt gilt es, auf dem alten Standort der Bücherei ein Hotel anzusiedeln.”</i></p><p>Im <b>Oktober 2020</b> nahm er an einer Sitzung des <b>Ortsbeirats Kernstadt</b> teil. Die Lokalzeitung berichtete: &#8222;<i>Was dann aus dem Grundstück am Südrand des Kellereiplatzes wird, wo die Bücherei derzeit ihr Domizil hat, sei, wie Vogt jetzt im Ortsbeirat Kernstadt noch einmal klar machte, bereits ausgemacht. ,Ein Hotel solle dort gebaut werden&#8216;.&#8220;</i></p><p>Alles ausgemacht? <b>Von wegen!</b></p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220126-Hotelneubau.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="20220126 Hotelneubau" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6MTY2NTMsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDIyXC8wMVwvMjAyMjAxMjYtSG90ZWxuZXViYXUuanBnIn0%3D">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die alte Stadtbücherei. Bürgermeister Vogt will sie abreißen lassen und einen vierstöckigen Klotz hinsetzen - jetzt für die Musikschule und ganz viele Büros.</figcaption>
										</figure>
									</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p class="p1">Nachdem der<a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/15/neues-hotel-in-hofheim/" target="_blank" rel="noopener"> Hofheim/Kriftel-Newsletter</a> Ende 2021 Vogts Hotelpläne<b> einer breiten Öffentlichkeit </b>bekannt gemacht hatte, schwappte <b>eine Welle des Protests</b> durch die Stadt: Noch so ein <b>Riesenklotz in der Elisabethenstraße</b> &#8211; dagegen wehrten sich die Bürger <b>vehement</b>. </p><p class="p1"><b>Da ruderte die CDU schnell zurück:</b> Im Mai 2022 versprach Vogt, dass die Bürger <b>über die Zukunft des Areals</b> mitentscheiden dürften. <i>„Ich wünsche mir für das kommende Beteiligungsverfahren einen fairen, ehrlichen Diskurs für unsere Stadtgesellschaft.“</i></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss sein, unbedingt!</h2>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Im<b> September 2022</b> fand <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/10/kellereiplatz-und-hotelplaene/" target="_blank" rel="noopener">ein 1. Bürgerforum</a> statt. <strong>E</strong><b>ine Menge Ideen</b> wurden <b>eingebracht</b>, vor allem verlangten die Bürger <b>mehr Grün</b> in der Stadt.</p><p>Der Abend war allerdings <b>viel zu kurz</b>, um zu einem Ergebnis zu kommen: Die Diskussion sollte <b>bei einem zweiten Bürgerforum</b> fortgesetzt werden. In einer Pressemitteilung versicherte <b>der</b> <b>Magistrat</b>: <i>„Wir möchten den Hofheimerinnen und Hofheimern Gelegenheit geben, bei der Gestaltung dieses letzten zu gestaltenden Teilstücks der Randbebauung des Kellereiplatzes ihre Meinung einzubringen.“</i></p><p><b>Im selben Monat</b> tagte das Stadtparlament. Die Stadtverordneten zeigten sich ungewöhnlich einig: <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grassel</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(Linke) befürchtete, dass sich die Bürger ohne eine Fortsetzung des Bürgerforums</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;veralbert vorkommen&#8220;.</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">FDP-Mann </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Ralf Weber</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> riet zu einer </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Fortsetzung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;In der Bürgerschaft könnte sonst das Gefühl entstehen, wir würden ohne sie einen Schritt weitergehen.&#8220;</i> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Tanja Lindenthal</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Bürger für Hofheim) schloss sich dem an:</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Man solle das Bürgerforum fortsetzen, </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;wir haben&#8217;s ein bisschen abgewürgt&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bettina Brestel</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> (Grüne) äußerte </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;die Sorge, dass die Bürger sich übergangen fühlen&#8220;.</i></p><p>Daraufhin befand auch <b>CDU-Bürgermeister Christian Vogt</b>: <i>&#8222;Es kann nicht sein, das die Bürgerbeteiligung einen Schatten bekommt, gleich zu Anfang.&#8220;</i></p><p>Das war dann der Plan: <b>Auf der Grundlage des 1. Bürgerforums</b> sollte ein Kriterienkatalog erstellt werden, mit dem mehrere <b>Planungsbüros konkretere Vorschläge</b> für das Grundstück entwickeln sollten. Der damalige Fraktionschef der Grünen, <b>Daniel Philipp</b> &#8211; er sitzt heute als <b>Erster Beigeordneter</b> im Rathaus &#8211; stellte den Antrag, dass der Kriterienkatalog den Stadtverordneten <b>vorab</b> <b>zur Kenntnis vorgelegt </b>werden müsse.<b> Aaron Kowacs</b> von der SPD ging einen Schritt weiter &#8211; sein Vorschlag: <i>&#8222;Der Kriterienkatalog wird im Rahmen eines weiteren Bürgerforums vorgestellt und zur Diskussion gestellt.”</i></p><p>Das fanden alle gut, <b>und so wurde es auch beschlossen:</b> Ein Kriterienkatalog soll erstellt, sodann <b>den Bürgern vorgestellt</b> und <b>mit ihnen diskutiert</b> werden.</p><p>Es war eine klare Botschaft: Die Bürgerinnen und Bürger werden <b>umfassend in alle Überlegungen und Planungen</b> einbezogen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stadtverordnete: Bürgerbeteiligung muss nicht sein!</h2>				</div>
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									<p>Genau ein Jahr später aber kam <strong>alles ganz anders:</strong></p><p>Im <strong>September 2023</strong> präsentierte <strong>Bürgermeister Vog</strong>t im Stadtparlament eine <strong>Magistratsvorlage</strong> mit dem Aktenzeichen STV2023/124: Der <a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2023/09/Hofheim-Kriterienkatalog.pdf">Kriterienkatalog</a> sei fertig, teilte er darin mit, die <strong>Stadtverordneten</strong> könnten ihn <strong>zur Kenntnis nehmen</strong> &#8211; wie es Philipp beantragt hatte.</p><p><strong>Mit keinem Wort</strong> erwähnte er den ebenfalls beschlossenen <strong>Zusatz von Aaron Kowacs</strong>, wonach der Kriterienkatalog <strong>zunächst in einem 2. Bürgerforum</strong> zur Diskussion gestellt werden soll.</p><p>Nur die<strong> Linken Bernd Hausmann und Barbara Grassel</strong> begehrten auf: Sie forderten, dass <strong>der ursprüngliche Beschluss</strong> &#8211; Kriterienkatalog im 2. Bürgerforum diskutieren &#8211; auch <strong>umgesetzt</strong> werden müsse.</p><p><strong>Abgelehnt!</strong> Die meisten Stadtverordneten der Opposition räkelten sich gerade <strong>in</strong> <strong>Wohlfühlstimmung</strong>, hatten sie doch wenige Minuten zuvor mit <strong>Daniel Philipp</strong> erstmals <strong>einen Grünen zum Ersten Beigeordneten</strong> gewählt.</p><p><strong>Die</strong> <strong>Bürgerbeteiligung</strong>, die sie selbst beschlossen hatten, war ihnen offenbar <strong>nicht mehr so wichtig.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">CDU will Musikschule "beleuchten"</h2>				</div>
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									<p class="p1">Nur wenige Monate später &#8211; und wieder war <b>alles ganz anders:</b></p><p class="p1"><b>Dezember 2023 </b>&#8211; die Stadtverordneten mussten sich mit dem <b>Haushalt 2024/25 </b>befassen. Zahlen über Zahlen, endlos, ermüdend.</p><p class="p1">Überraschend schlug <strong>Michael Henninger</strong> (CDU) für die <strong>CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> vor, dass der Magistrat einen <strong>Neubau für die Musikschule</strong>, für das <strong>Bürgerbüro des Rathauses</strong>, für <strong>Büros</strong> und für <strong>Gastronomie</strong> planen soll. Für den <strong>Kellereiplatz</strong> solle ein <strong>Baum- und Grünkonzept</strong> erarbeitet werden; und das Geld, das man für die <strong>Bürgerbeteiligung</strong> eingeplant habe, sollte in einen <strong>Architektenwettbewerb</strong> fließen.</p><p class="p2"><strong>Henningers Antrag</strong> sah wirklich vor, dass der <strong>Magistrat</strong> ein solches Konzept <strong><u>ohne</u> Beteiligung der Bürger</strong> erstellen sollte. Nur auf Drängen von <b>SPD</b> und <b>Grünen</b> wurde der Antrag <b>umformuliert:</b></p><p class="p2"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der Magistrat solle </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ein Bürgerforum organisieren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, bei dem </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">die </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Nutzung als Musikschule und Bürogebäude</b> <i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
				</div>
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												<span class="elementor-toggle-icon elementor-toggle-icon-left" aria-hidden="true">
															<span class="elementor-toggle-icon-closed"><i class="fas fa-caret-right"></i></span>
								<span class="elementor-toggle-icon-opened"><i class="elementor-toggle-icon-opened fas fa-caret-up"></i></span>
													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Der Beschluss der Stadtverordneten im Wortlaut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-2461" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2461"><p class="p1"><b>Den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung</b> aus Dezember 2023 dokumentieren wir im <b>Wortlaut</b>:</p><p class="p1"><i>1. Der Magistrat wird gebeten, ein Bürgerforum zu organisieren, in welchem insbesondere folgende Aspekte beleuchtet werden sollen: Bebauung des Areals ,Elisabethenstraße 3a&#8216; mit den Nutzungen Musikschule, Co-Working-Spaces/Büro sowie Bürgerbüro und Gastronomie auf Grundlage der Planung Trojan &amp; Trojan und des gefassten Aufstellungsbeschlusses, der ein Gebäude mit maximal 4.300 qm Bruttogeschossfläche (BGF) ermöglicht, sowie einer Außenfläche von ca. 1.400 qm, die zu einer öffentlichen Parkanlage in der Wegebeziehung von Chinon-Platz und Kellereiplatz im Sinne des Trojan-Plans stehen soll.</i></p><p class="p1"><i>2. An der Platzkonzeption des Kellereiplatzes soll festgehalten werden und durch ein Baum- und Grünkonzept ergänzt werden, das den wachsenden klimatischen Anforderungen genügt und die Wegebeziehung Chinon-Center &#8211; Altstadt stärkt.</i></p><p class="p1"><i>3. Das Gebäude soll in städtischem Eigentum bzw. im städtischen Konzern (HWB) bleiben.</i></p><p class="p1"><i>4. Die bereits im Haushalt angesetzten Mittel für die aktuelle Bürgerbeteiligung sollen für einen Architektenwettbewerb analog der Auswahl zur Stadtbücherei und der in diesem Verfahren erfolgreich durchgeführten Bürgerbeteiligung verwendet werd</i><em>en.</em></p></div>
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									<p>Erstaunen<b> in der Runde: </b>Da hatte die CDU doch tatsächlich <a href="https://www.spd-hofheim.de/termin/austausch-ueber-die-nachfolgenutzung-des-gelaendes-der-alten-stadtbuecherei/" target="_blank" rel="noopener">einen Vorschlag der SPD</a><b> </b>&#8222;abgekupfert&#8220;! </p><p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Aaron Kowacs </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">(SPD) sagte denn auch, seine Partei habe</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> nichts gegen eine neue Musikschule</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> an der Elisabethenstraße. Aber man dürfe den begonnenen</span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"> Prozess der Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> nicht zu einem </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Architektenwettbewerb</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ummodeln</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, &#8222;</span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">ohne die geplante Nutzung vorher mit der Öffentlichkeit zu diskutieren&#8220;</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Die</b> <b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Bürgerbeteiligung</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> müsse </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">&#8222;vor der konkreten Festlegung auf konkrete Nutzung erfolgen&#8220;.</i></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Die Linke</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;">Barbara Grasse</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">l machte noch &#8211; und auch völlig zu Recht &#8211; darauf aufmerksam, dass so ein Antrag <strong>bei Haushaltsberatungen</strong> nichts zu suchen habe:</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> Dafür gebe es</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: bold;"> Fachgremien</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, zum Beispiel den Bau- und Planungsausschuss.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es war </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">kurz vor Weihnachten</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, alle wirkten etwas </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">ermattet </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">&#8211;  am Ende stimmte d</span><strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">i</span></strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong>e Mehrheit</strong> zu</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: <strong>In einem</strong></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><strong> Bürgerforum</strong> soll über die <strong>Zukunft des Areals</strong> gesprochen werden, wobei  </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„insbesondere“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> eine Nutzung als Musikschule </span><i style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„beleuchtet“</i><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> werden soll.</span></p>								</div>
				</div>
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											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Musikschule-2025-05a.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule 2025-05a" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NDI4MTUsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8wNVwvTXVzaWtzY2h1bGUtMjAyNS0wNWEuanBnIn0%3D">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die Musikschule Hofheim hat ihren Sitz heute im Pfälzer Hof gegenüber vom Bahnhof.</figcaption>
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									<p>Wenn Vogt heute verbreitet, <b>mit der neuen Musikschule am Kellereiplatz</b> <i>&#8222;haben wir zukunftsweisende Beschlüsse gefasst&#8220;</i>, so findet sich dafür <b>nirgendwo ein Beleg.</b></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Es klingt auch </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;"><b>nicht plausibel</b></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, dass alles beschlossen sein soll: Eine Politik, die sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">um sachgerechte Entscheidungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> bemüht, würde erst einmal prüfen, wie sich die Musikschule </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">in den letzten Jahren</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> entwickelt hat? Welche </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Prognosen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> lassen sich </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">für die nächsten Jahre</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> aufstellen? </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Wie viel Raum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> braucht sie &#8211; </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">heute und in einigen Jahren?</b></p><p><b>Zahlen, Daten und Fakten</b> sollten die Grundlage für die Planung eines Projekts sein, das <b>Millionen</b> kosten und <b>die Stadtkasse</b> auch in Zukunft <b>enorm belasten </b>wird.</p>								</div>
				</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="Musikschule elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMTQsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvTXVzaWtzY2h1bGUtZWxpc2FiZXRoZW5zdHJhc3NlLmpwZyJ9">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="409" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50214" alt="Musikschule elisabethenstrasse" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/Musikschule-elisabethenstrasse-300x192.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">50 Jahre Musikschule - da ließen sie sich zusammen fotografieren: Bürgermeister Vogt (2.v.li.) zeichnet im Rathaus für das Thema Kultur zuständig. Seine Kultur-Fachbereichsleiterin Susanne Demuth (li.) ist die Lebensgefährtin von Musikschulleiter Sven Müller-Laupert (re.). Zweite von rechts: Dorothee Graefe-Hessler, die  Aufsichtsratsvorsitzende der Musikschule Hofheim gGmbH. Foto: Stadt Hofheim</figcaption>
										</figure>
									</div>
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									<p>Dass alles bereits <strong>beschlossen</strong> sein soll, muss <strong>als</strong> <strong>Falschinformation </strong>gewertet werden. Und da stellt sich dann schon die Frage:</p><p><b>Was treibt den Bürgermeister nur an</b>, solche Informationen &#8211; <b>Fake-News </b>&#8211; zu verbreiten? Er <strong>täuscht</strong> damit die eigenen Bürger:<b> Warum?</b></p><p><strong>Eine Erklärung</strong> liegt vielleicht auf der Hand&#8230;</p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3faf5b0 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="3faf5b0" data-element_type="section" data-e-type="section">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Mit Fake-News in den Bürgermeister-Wahlkampf</h2>				</div>
				</div>
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									<p><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Im Frühjahr nächsten Jahres, am 16. März, </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">soll ein neuer Bürgermeister für Hofheim gewählt werden.</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><strong style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Christian Vogt</strong><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> steht unter Druck: Nach fünf Jahren im Amt kann er </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">keinen echten Erfolg</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> vorweisen. </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">Seine großspurigen Versprechungen</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> der letzten Jahre: allesamt </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">geplatzt wie Seifenblasen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Kellereiplatz</b> sollte ein <a href="https://hk-newsletter.de/2022/09/17/hofheim-und-werbesprueche/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;City Tree&#8220;</a> installiert werden, ein meterhoher Schrank, in dem Moos wächst, das angeblich die Sommerhitze zwischen den geparkten Autos abkühlt. Viel Geld wollte er dafür ausgeben; gerade noch rechtzeitig stellte sich heraus, dass er auf dreiste Werbung hereingefallen war: <b>Thema durch.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auf dem <b>Untertorplatz</b> wollte er zwei <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/14/10-meter-sonnenschirm-vorm-tuermchen/" target="_blank" rel="noopener">Riesenschirme</a> aufstellen. Die Planung lief schon, die Vernunft der Bürger war stärker: <b>abgelehnt.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> In <b>Diedenbergen</b> gab er landwirtschaftliche Flächen für ein Gewerbegebiet her, angeblich, um die <strong>Jobs von Polar Mohr</strong> in Hofheim halten zu können. Doch ob das Unternehmen wirklich dahin umzieht: <b>bis heute völlig offen.</b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Oben auf dem <span style="font-weight: bold;">Kapellenberg</span> wollte er ein <a href="https://hk-newsletter.de/2021/11/28/hofheim-bekommt-wald-museum/" target="_blank" rel="noopener">Wald-Museum</a> errichten, inzwischen redet er nur noch <span style="font-weight: bold;">von einem Kinderspielplatz.</span><b></b></p><p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mit einem <a href="https://hk-newsletter.de/2022/12/13/das-100000-euro-taubenhotel-der-cdu/" target="_blank" rel="noopener">100.000-Euro-Taubenhotel</a> sollte die Taubenplage gelöst werden: nie wieder was von gehört.</p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f44e.png" alt="👎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span>Die <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> wird nächstes Jahr geschlossen,<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> was danach kommt: unbekannt. Aus </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2022/01/09/buergermeister-vogt-und-hof-ehry/" target="_blank" rel="noopener">Hof Ehry</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wollte er ein Kulturzentrum machen: wohl eher Augenwischerei. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Das beliebte</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/11/17/exerzitienhaus/" target="_blank" rel="noopener">Exerzitienhaus</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">droht für ein Villenviertel geopfert zu werden. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Der </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2023/10/26/fahrradfahrer-und-buergermeister/" target="_blank" rel="noopener">Ausbau von Radwegen</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, ein </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );" href="https://hk-newsletter.de/2024/09/22/cdu-in-angst/#CDU_macht_Druck_Wo_bleibt_Vogts_Schlagloch-Programm" target="_blank" rel="noopener">Anti-Schlagloch-Programm</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">: Alles lauthals angekündigt &#8211; alles leere Versprechungen. </span></p><p>Wohl deshalb soll jetzt<b> eine neue Musikschule</b> her. Vierstöckig &#8211; so hoch wie das geplante Hotel, das die Bürger<b> abgelehnt</b> hatten, weil sie <b>mehr Grün in der City</b> wünschten. Ein Sattelgeschoss soll noch obendrauf: Der Bau würde <b>höher als das Chinon-Center.</b></p>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wen interessiert das Geschwätz von gestern?</h2>				</div>
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									<p class="p1">Die Aussagen von Politikern haben bisweilen die <b>Halbwertzeit eines Eiswürfels in der prallen Sonne &#8211;</b> auch <b>in</b> <b>Hofheim</b>:</p><p class="p1">Als <b>2021/22 </b>die <b>Pläne für ein</b> <b>Hotel an der Elisabethenstraße 3</b> öffentlich wurden, versicherten <b>CDU-Lokalpolitiker</b> unisono, das Grundstück <b>müsse verkauft</b> werden &#8211; unbedingt! Man benötige die Einnahmen zur <b>Finanzierung der neuen Stadtbücherei &#8211; zwingend! </b></p><p class="p1">In einer <b>Magistratsvorlage</b> (Aktenzeichen: STV2022/013) ist nachzulesen: <i>&#8222;Es bestand grundsätzliches Einvernehmen, dass das Grundstück der bisherigen Bücherei veräußert werden soll, um die nicht unerheblichen Investitionen zum Teil zu refinanzieren.&#8220;</i></p><p class="p1">Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, sagte schon Adenauer. Heute erzählen <b>die selben CDU-Politiker</b>, die Stadt dürfe <b>das Grundstück <u>nicht</u> verkaufen.</b> Sie müsse es <b>behalten</b>, damit die städtische Wohnungsbaugesellschaft<b> HWB </b>dort bauen könne.</p>								</div>
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									<p class="p1">Noch ist &#8211; wenn wir nur die Fakten betrachten &#8211; <b>nichts entschieden</b>. Die <strong>SPD</strong> hatte sich vor zwei Jahren <strong>an die Seite der Bürger</strong> gestellt: Das Grundstück könne <em>&#8222;auch als Grünfläche genutzt werden, um die Flächenversiegelung in der Innenstadt zu minimieren&#8220;</em>, lesen wir auf der <a href="https://www.spd-hofheim.de/?s=elisabethenstra%C3%9Fe" target="_blank" rel="noopener">SPD-Homepage</a>. Eine Bebauung sei möglich, &#8222;<em>die jedoch deutlich geringere Ausmaße haben sollte als das geplante Hotel&#8220;</em>.&nbsp; <b>Beigeordneter Bernhard Köpple</b>r (SPD) gab <b>als Marschrichtung</b> vor: <i>„Die beste Option für Hofheim muss gewählt werden, und dabei muss die Bevölkerung intensiv eingebunden werden.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Heute schickt <b>die SPD</b> mit <b>Tobias Undeutsch</b> einen eigenen Kandidaten ins <b>Rennen um das Amt des Bürgermeisters.</b> Der hat sich bereits<b> klar positioniert:</b> Wenn <b>suggeriert</b> werde, dass die Entscheidung <b>bereits gefallen</b> sei, entspreche das <b>nicht</b> den Tatsachen.<em>&#8222;Die Sozialdemokraten vertreten weiterhin die Ansicht, dass die Entscheidung über die&nbsp; zukünftige Nutzung des ,Filetstücks&#8216; nur mit den Bürgerinnen und Bürgern getroffen werden dürfe.&#8220;</em></p>
<p class="p1">Die <b>Wählergemeinschaft &#8222;Bürger für Hofheim&#8220;</b> (BfH) sah vor zwei Jahren <i>&#8222;die einmalige Chance&#8220;,</i> um mit einem<i> „grünen Korridor“</i> das <b>Wasserschloss</b> und das <b>Kellereigebäude</b> mit der <b>Stadthalle</b> und dem <b>Rathaus</b> zu verbinden. <i>&#8222;Dies würde dem Platz wieder etwas Charakter verleihen und wäre den historischen Gebäuden würdig.&#8220;</i></p>
<p class="p1">Die BfH hat mit <b>Wilhelm Schultze</b> ebenfalls einen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt. Wird er jetzt für den&nbsp;<b>Musikschul-Klotz votieren?</b> Oder <b>die Chance nutzen </b>und den Hofheimern etwas <b>mehr Grün</b> gönnen?</p>
<p class="p1">Vielleicht erfahren wir <b>an diesem Mittwochabend </b>mehr&#8230;</p>								</div>
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												<figure class="wp-caption">
											<a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg" data-elementor-open-lightbox="yes" data-elementor-lightbox-title="SPD Elisabethenstraße" data-e-action-hash="#elementor-action%3Aaction%3Dlightbox%26settings%3DeyJpZCI6NTAyMDEsInVybCI6Imh0dHBzOlwvXC9oay1uZXdzbGV0dGVyLmRlXC93cC1jb250ZW50XC91cGxvYWRzXC8yMDI0XC8xMVwvU1BELUVsaXNhYmV0aGVuc3RyYXNzZS5qcGcifQ%3D%3D">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="519" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg" class="attachment-large size-large wp-image-50201" alt="SPD Elisabethenstrasse" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse.jpg 800w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse-300x195.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/11/SPD-Elisabethenstrasse-768x498.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px">								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Die SPD hatte 2022 den geplanten Hotel-Klotz in einer Grafik anschaulich dargestellt - und als zu groß abgelehnt. Jetzt sollen hier Musikschule und Büros entstehen, in einem Bau, der nach den Plänen der CDU mindestens ebenso groß werden soll.</figcaption>
										</figure>
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									<p>Vogt ahnt wohl, das der von ihm favorisierte <b>Musikschul- und Büro-Klotz</b> kein Durchmarsch wird. Und so verbreitet er inzwischen auch, was die Menschen <b>gerne hören</b> wollen: dass man, wenn die Musikschule nur gebaut werde, <b>den Kellereiplatz</b> <i>&#8222;grüner und schattiger machen&#8220; </i>werde.</p><p>Die Bürger sind <b>gut beraten</b>, solchen Versprechungen <b>mit kritischer Wachsamkeit</b> zu begegnen: Denn natürlich will Vogt den Kellereiplatz auch <b>als Festplatz</b> <b>behalten.</b> Und auf <b>eine vorweihnachtliche Eisbahn</b> wollen die Hofheimer sicher auch <b>nicht verzichte</b>n. Das bedeutet: Viel Grün wird auf dem Platz <b>kaum gedeihen </b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">können</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">, schon </span><b style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif;">gar kein echter Baum</b><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> wird da jemals wachsen. </span></p><p><b>Es ist kein halbes Jahr mehr bis zur Bürgermeisterwahl.</b> Zu erwarten ist, dass Christian Vogt demnächst <b>wie ein Weihnachtsmann</b> mit einem großen Sack durch die Stadt ziehen wird: <b>Viele schöne  Versprechungen</b> sind da drin!</p><p>Ob er sie wohl jemals <b>erfüllen</b> wird, sollte er <strong>im März 2025</strong> wiedergewählt werden?</p><p>Oder er macht&#8217;s <b>wie beim letzten Mal:</b></p><p><b>Versprechungen einfach vergessen.</b></p>								</div>
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		<item>
		<title>4 Polit-Geschichten aus Hofheim: Meisterturm, Hof Ehry, Intim-Feinde und eine Sau, die vom Tisch ist</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/07/12/meisterturm-hof-ehry-koeppler-hegeler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2024 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Gronenborn]]></category>
		<category><![CDATA[König Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[König Markus]]></category>
		<category><![CDATA[Köppler Bernhard]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Christian]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Hofheimer Stadtparlament hat getagt, ein letztes Mal vor der Sommerpause. Es ging um Bebauungspläne, um Satzungen, um den Flächennutzungsplan und um Feuerwehrbedarfspläne. Und – lange diskutiert, also wohl ein wichtiges Thema ;-)  – Fahrradstellplätze für Mitglieder städtischer Gremien. Wir haben uns hier vier Themen "herausgepickt": Der Magistrat tat so, als gäbe es neue Informationen zur Waldgaststätte Meisterturm und zu Hof Ehry  – das haben wir uns genauer angeschaut. Und zwischendurch menschelte es ein bisschen: Ein SPD-Mann unterhält angeblich keine Intim-Feindschaften, und ein CDU-Mann nimmt die Sau zurück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-size:19px"><strong>Das Hofheimer Stadtparlament hat getagt, ein letztes Mal vor der Sommerpause. Es ging um Bebauungspläne, um Satzungen, um den Flächennutzungsplan und&nbsp;um Feuerwehrbedarfspläne. Und – lange diskutiert, also wohl<strong> ein wichtiges Thema <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </strong> – Fahrradstellplätze für Mitglieder städtischer Gremien. Wir haben uns hier vier Themen &#8222;herausgepickt&#8220;: Der Magistrat tat so, als gäbe es <strong>neue Informationen</strong></strong> <strong>zur Waldgaststätte Meisterturm und zu Hof Ehry  – das haben wir uns genauer angeschaut. Und zwischendurch menschelte es ein bisschen: Ein SPD-Mann unterhält angeblich keine Intim-Feindschaften, und ein CDU-Mann nimmt die Sau zurück.</strong></p>
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<h2 class="wp-block-heading">Meisterturm: Nichts Genaues weiß man nicht</h2>
<p>Machen wir uns nichts vor: Noch <strong>etwas mehr als 300 Tage von heute an</strong> – dann ist die <a href="https://www.meisterturm.de/" target="_blank" rel="noopener">Waldgaststätte Meisterturm</a> endgültig Geschichte. Die <strong>Hofheimerinnen und Hofheimer</strong> wurden nicht gefragt, auch nicht ihre<strong> gewählten Vertreter</strong> im Stadtparlament: Der <strong>Magistrat</strong> hat im Alleingang über die <strong>Zukunft der beliebten Waldgaststätte</strong> entschieden. Wir haben ausführlich darüber berichtet (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/07/waldgaststaette-meisterturm/">hier</a> und <a href="https://hk-newsletter.de/2024/06/11/waldgaststaette-meisterturm-2/">hier</a>) – jetzt hat <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> im Stadtparlament erstmals<strong> ein paar Informationen</strong> herausgerückt.</p>
<p>Seine <strong>18-seitige Magistratsvorlage</strong> ist bei näherem Hinsehen allerdings ernüchternd. Sie nährt den Verdacht, dass die Hofheimer Stadtspitze <strong>weitgehend</strong> <strong>plan- und ahnungslos</strong> agiert.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="360" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg" alt="Meisterturm1" class="wp-image-43403" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In die Jahre gekommen, von der Stadt vernachlässigt, jetzt bald Geschichte: Die Waldgaststätte Meisterturm auf dem Kapellenberg. </figcaption></figure>
</div>
<p>Das ist <strong>die aktuelle Lage:</strong></p>
<p>Oben auf dem <strong>Kapellenberg</strong>, unterhalb des <strong>Meisterturms</strong>, gibt es <strong>drei Objekte</strong>: Die <strong>Gaststätte</strong>&nbsp; ist stark <strong>baufällig</strong> (Magistrat: <em>&#8222;Aufgrund der umfangreichen Schäden und mangelnder Wirtschaftlichkeit wird eine Sanierung oder Modernisierung nicht empfohlen.&#8220;</em>). Dahinter befinden sich ein <strong>ehemaliges Wohnhaus</strong> (Totalruine) und eine <strong>Scheune</strong> (51 Quadratmeter).</p>
<p>Lediglich ein Termin steht unumstößlich fest, das ist inzwischen auch bekannt: Am<strong> 30. Juni 2025 </strong>müssen die Pächter <strong>Markus und Barbara König </strong>das Gelände geräumt haben. Am <strong>Vatertag 2025</strong> (29. Mai) wollen sie die Gaststätte <strong>ein letzten Mal </strong>öffnen.</p>
<p>Und jetzt <strong>eine neue Informatio</strong>n: Bis zum <strong>Auszug der Königs</strong> will die Stadtverwaltung die <strong>Ausschreibungen</strong> für die <strong>Außenanlagen</strong> und den <strong>Abriss der Gebäude</strong> abgeschlossen haben. Und: Spätestens <strong>2026</strong> soll mit dem <strong>Neubau der Gaststätte </strong>begonnen werden.</p>
<p>Offen ist, <strong>wie lange</strong> sich die Bauarbeiten hinziehen werden. Vogt: <em>&#8222;Die Dauer der Baumaßnahme ist nicht bezifferbar.&#8220;</em></p>
<p>Nun könnte man <strong>als verantwortungsbewusster Stadtverordneter</strong> ja mal&nbsp; fragen: Hallo Magistrat, was ist denn da oben <strong>eigentlich <span style="text-decoration: underline;">genau</span> geplant</strong>?&nbsp;</p>
<p>Die Antworten, die bisher gegeben wurden, waren mehr als dürftig. Nur Schlagworte: eine neue <strong>Gaststätte</strong> soll gebaut werden, dahinter ein <strong>&#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> und ein <strong>&#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220;</strong>.</p>
<p>In der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> hat niemand <strong>nach weiteren Einzelheiten </strong>gefragt – außer der <strong>Linken Barbara Grassel,</strong> die fragt immer, und sie hat wieder <strong>keine Antwort </strong>bekommen.</p>
<p>Es wird wohl <strong>ein Überraschungspaket</strong>.</p>
<p>Was noch mitgeteilt wurde: Die <strong>Gaststätte</strong> soll etwas größer werden als heute. Statt 249 Quadratmeter sollen es <strong>358 Quadratmeter</strong> sein (darin enthalten ist allerdings auch <strong>die</strong> <strong>Lagerfläche</strong>: einen Keller wird es <strong>nicht mehr geben</strong>).</p>
<p>Wie die Gaststätte aussehen wird: <strong>Nüchterner Zweckbau?</strong> Oder – wie schon mal in der Überlegung – ein <strong>Wirtshaus im prolligen Bayern-Look?</strong></p>
<p><strong>Niemand</strong> weiß es genau.</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg" alt="Meisterturm Planung 1" class="wp-image-44093" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-1024x766.jpg 1024w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-300x224.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1-768x574.jpg 768w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Meisterturm-Planung-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zum Vergrößern anklicken: Rechts die Fläche der Gaststätte, links sollen das &#8222;Haus des Waldes&#8220; und ein &#8222;Spielhaus Michelsberger Kultur&#8220; entstehen.</figcaption></figure>
</div>
<p>Wie<strong> wenig durchdacht</strong> das ganze Vorhaben ist, zeigt folgendes Beispiel:</p>
<p>Hinter der Gaststätte soll laut Magistrat ein <strong>&#8222;Haus der Michelsberger Kultur&#8220;</strong> entstehen. Man wüsste natürlich gerne mal, was darunter zu verstehen ist&#8230;</p>
<p><strong>Vor zwei Jahren</strong> berichtete die <a href="https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hofheim-ort74520/hofheim-stadt-plant-haus-der-michelsberger-kultur-91232368.html" target="_blank" rel="noopener">Frankfurter Rundschau</a> unter Berufung auf Bürgermeister Vogt, dass dort <strong>Fundstücke präsentiert werden</strong> sollen: Geplant sei die Rekonstruktion der<strong> Lebensumstände in der Jungsteinzeit</strong> sowie ein <strong>3-D-Modell</strong> des Kapellenbergs mit <strong>Ringwall, Hügelgräbern und Wachturm.</strong></p>
<p>Im <strong>August letzten Jahres</strong> schrieb das Kreisblatt, laut <strong>Bürgermeister Christian Vogt</strong> wolle man die Öffentlichkeit <strong>über die Steinzeit-Siedlung </strong>auf dem Kapellenberg <strong>informieren</strong>.</p>
<p>Im <strong>Mai dieses Jahres</strong> erkundigten sich <strong>CDU, FWG und FDP</strong> nach Details. Sie wurden <strong>vom Magistrat </strong>mit der Antwort abgespeist: Ein<strong> Landschaftsplaner</strong> habe ein Konzept erarbeitet, und zwar in Abstimmung mit <strong>Prof. Dr. Detlef Gronenborn</strong>, einem Archäologen an der <strong>Universität Mainz</strong>, der seit Jahren die <strong>Forschungen auf dem Kapellenberg</strong> leitet. Wie das Konzept aussieht: Das wurde <strong>nicht verraten</strong>.</p>
<p><strong>Und jetzt die allerneueste Entwicklung:</strong></p>
<p>In den Plänen, die den Stadtverordneten vorgelegt wurden, ist von einem<strong> &#8222;Spielhaus Michelsberger Kultur&#8220;</strong> die Rede.</p>
<p>Ein Spielhaus?</p>
<p><strong>Ja, wirklich wahr: ein Spielhaus!</strong></p>
<p>Ebenso unklar sind Vogts Pläne für ein <strong>&#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong>. Als er 2022 beim Kreis<strong> um einen Zuschuss </strong>nachfragte, war von <strong>Räumen für Ausstellungen und Seminaren sowie einer Waldapotheke</strong> die Rede. Vogt versprach <strong>Sozialräume für den Gaststättenbetrieb und neue Toiletten.</strong></p>
<p>In den aktuellen Magistratsplänen ist das<strong> &#8222;Haus des Waldes&#8220;</strong> gerade noch <strong>52 Quadratmeter</strong> groß. Was da wohl rein soll?</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="829" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg" alt="Meisterturm Vogt Plan" class="wp-image-43225" style="width:600px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan.jpg 1000w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-300x249.jpg 300w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/06/Meisterturm-Vogt-Plan-768x637.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">In einem Zuschussantrag an den Kreis zeigte Bürgermeister Vogt, wie er sich die neue Waldgaststätte vorstellt: ein derber Holzbau im Kanada-Look.</figcaption></figure>
</div>
<p>So geht sie dahin, <strong>die gute Meisterturm-Zeit. </strong>Ein <strong>Schmankerl</strong> tischte<strong> Bürgermeister Vogt</strong> den Stadtverordneten noch auf: Während der Bauphase werde es einen <strong>&#8222;Pop-Up-Biergarten&#8220;</strong> in einem Container geben.</p>
<p>Ist das nicht<strong> eine tolle Idee?</strong></p>
<p>Breite Zustimmung im Rund des Stadtparlaments. Aber was ist eigentlich ein <strong>Pop-Up-Biergarten?</strong> <strong>Blitzumfrage</strong> – wir fragten <strong>eine Handvoll Kommunalpolitiker</strong>. Sie zuckten mit den Schultern. <strong>Keine Ahnung.</strong></p>
<p><strong>Ein Pop-Up-Biergarten</strong> ist ein Ausschank, der nur geöffnet wird, wenn es <strong>passt</strong> und vor allem, wenn es sich <strong>rechnet</strong>.</p>
<p><strong>Das war&#8217;s dann wohl </strong>mit dem Meisterturm. <strong>Nur noch 321 Tage ist er geöffnet. </strong>Übrigens hat <strong>keiner</strong> unserer Stadtverordneten am Ende mal gefragt: <strong>Wie&nbsp; teuer</strong> wird das eigentlich? Hoch <strong>sechsstellig</strong>? Oder nicht doch eher <strong>siebenstellig</strong>?</p>
<p><strong>Alles offen. </strong>Zu den Kosten wurde bis heute <strong>nichts gesagt.</strong></p>
<p><strong>Kein Wort.</strong></p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Hof Ehry: Alte Bilder und ein namenloser Gastronom</h2>
<p>Die <strong>Geschichte</strong> <strong>vom Meisterturm </strong>ist <strong>harmlos</strong> im Vergleich zu dem, was sich die Stadt mit dem <strong>Hof Ehry</strong> leistet:</p>
<p><strong>Jahrelanger Leerstand.</strong> Kein Plan erkennbar. Immer wieder <strong>Versprechungen</strong>, die nicht eingehalten wurden, und <strong>Parlamentsbeschlüsse</strong>, die im Rathaus nicht beachtet wurden. <strong>Kommunalpolitisches Versagen</strong> auf breiter Front – im <strong>Magistrat</strong> wie in der <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong>.</p>
<p><strong>So ist die Geschichte von Hof Ehry</strong> längst<strong> ein dunkles Kapitel Hofheimer Stadtpolitik</strong>. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hat es umfassend dokumentiert: <a href="https://hk-newsletter.de/2021/01/15/hof-ehry-verfaellt/">Deshalb verfällt das Hofheimer Altstadthaus „Hof Ehry“</a> – das ist auch schon wieder <strong>drei Jahre her</strong>&#8230;</p>
<p><strong>Jetzt</strong> aber soll es – angeblich – was werden. Laut Magistrat gibt es bereits einen Vorvertrag mit einem <strong>Gastronomen</strong>, dessen Name allerdings nicht genannt wurde (die Zeitungen spekulieren, es handele sich um den Betreiber des benachbarten <strong>Tapas- Restaurants </strong><a href="https://el-cilantro.de/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;El Cilantro&#8220;</a>)</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="396" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry.jpg" alt="20221203 hof ehry" class="wp-image-26136" style="width:643px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/12/20221203-hof-ehry-300x186.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Hof Ehry verfällt seit Jahren, jetztendlich gibt&#8217;s einen Plan. In dem denkmalgeschützte Haupthaus soll ein Restaurant eingerichtet werden.</figcaption></figure>
</div>
<p>Im <strong>Haupthaus von Hof Ehry </strong>soll demnach <strong>Gastronomie</strong> einziehen – mit Küche, Bar und <strong>Restaurant</strong> <strong>im</strong> <strong>Erdgeschoss</strong> sowie Lagerräumen im Untergeschoss. Im Obergeschoss sowie im angrenzenden Nebengebäude sollen weitere <strong>Räume für die Gastronomie</strong> eingerichtet werden, im Dachgeschoss könnten <strong>Gästeappartements</strong> entstehen.</p>
<p>Die Scheune im hinteren Teil des Grundstücks will die Stadt als<strong> &#8222;Kulturscheune&#8220; </strong>betreiben. Raum für <strong>Musikveranstaltungen, Vorträge </strong>und <strong>Trauungen</strong>; auch <strong>externe Veranstalter </strong>können sich am Programm beteiligen.</p>
<p>Auf Hof Ehry gibt es schließlich noch<strong> die öffentliche Toilettenanlage</strong>, die seit langem zu den größten <strong>Peinlichkeiten</strong> <strong>der Stadt</strong> zählt. Noch in diesem Jahr soll die Sanierung <strong>in Angriff genommen werden.</strong></p>
<p>All diese <strong>Überlegungen</strong> sind nicht gerade neu. Man fragt sich, was die <strong>Stadtverwaltung</strong> in den letzten Jahren gemacht hat, um <strong>das denkmalgeschützte Ensemble </strong> zu retten.<strong> In den Magistratsunterlagen,</strong> die jetzt den Stadtverordneten übergeben wurden, findet sich ein <strong>Bild der Scheune</strong>: Auf der Rückseite – am Weg zwischen Kellereiplatz und Untertor – sind zwei Glastüren eingezeichnet.</p>
<p>Eine neue Idee? Ach was: Dieses Bild hatte <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> auf Facebook gepostet – <strong>vor sechs Jahren&#8230;</strong></p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="500" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg" alt="20220131 Ehry Köppler1" class="wp-image-16910" style="width:640px;height:auto" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1.jpg 640w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2022/01/20220131-Ehry-Köppler1-300x234.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Schon vor sechs Jahren von Stadtrat Köppler bei Facebook gepostet, jetzt dem Stadtparlament vorgelegt_ So stellen sich die Planer die Rückseite der Scheune von Hof Ehry vor.</figcaption></figure>
</div>
<p>Erste Schätzungen des Magistrats gehen von <strong>Kosten in Höhe von knapp zwei Millionen Euro</strong> aus. Da Behörden-Kalkulationen bekanntlich oft <strong>zu</strong> <strong>niedrig</strong> ausfallen, sich zugleich bei einem denkmalgeschützten Objekt häufig <strong>unerwartete und meist teure Baustellen </strong>auftun, ist davon auszugehen, dass der Umbau<strong> deutlich mehr kosten wird.</strong></p>
<p>Immerhin: <strong>Die Hof-Ehry-Planung</strong> wollen sich die Stadtverordneten genauer ansehen. <strong>Nach der Sommerpaus</strong>e soll das Thema im <strong>Bau- und Planungsausschuss</strong> auf den Tisch kommen..</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Köppler &amp; Baltruschat – zwei lupenreine Freunde</h2>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="484" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler.jpg" alt="Bernhard Koeppler" class="wp-image-44127" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler.jpg 484w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Bernhard-Koeppler-227x300.jpg 227w" sizes="(max-width: 484px) 100vw, 484px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bernhard Köppler</figcaption></figure>
</div>
<p>Eigentlich wollten die Stadtverordneten nicht<strong> über das umstrittene &#8222;Chalet&#8220;</strong> reden. Sie beschlossen, dass sich der Ortsbeirat Kernstadt mit der <strong>Suche nach einem neuen Standort</strong> befassen soll (tagt Mittwoch, 17. Juli, 19 Uhr, Stadthalle). Das große Parlament wollte sich nicht weiter mit den<strong> undurchsichtigen Geschäften </strong>von <strong>CDU-Stadtrat</strong> und <strong>Vereinsring-Vorsitzenden <strong><strong>Wulf Baltruschat</strong></strong></strong> herumschlagen, schon gar nicht so kurz<strong> vor der Sommerpause..</strong>.</p>
<p>Doch dann meldete sich <strong>SPD-Stadtrat Bernhard Köppler</strong> zu Wort. Er wollte<em> &#8222;eine persönliche Erklärung&#8220; </em>abgeben:</p>
<p>Er habe in Berichten zur <strong>Chalet-Standortfrage </strong>von einer <strong>Intimfeindschaft zwischen ihm und CDU-Stadtrat Wulf Baltruschat </strong>gelesen. Köppler wörtlich: &#8222;<em>Dazu möchte ich erklären, dass ich Feindschaften nicht unterhalte, und sie sind auch keine Kategorie für mich, auch nicht und schon gar nicht Intimfeindschaften.&#8220;</em> In der Chalet-Frage gebe es sicherlich <strong>Klärungsbedarf</strong> und vielleicht auch einen <strong>Dissens</strong>. Aber ihm <strong>persönlich</strong> sei <strong>wichtig</strong> – und er glaube, dass gelte auch für<strong> Wulf Baltruschat</strong> –, dass es <strong>keine Feindschaften</strong> gebe.</p>
<p>Das möchte man<strong> gerne glauben.</strong> Aber dann erinnern wir uns an <strong>diese Geschichte</strong>:</p>
<p><strong>2019</strong> nominierte die <strong>Hofheimer SPD</strong> ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl. <strong>Wulf Baltruschat</strong> wollte es unbedingt werden, doch die <strong>Mehrheit der Genossen </strong>lehnte ihn ab. Sie favorisierte <strong>Köppler</strong>.</p>
<p>Einige Tage später rief Baltruschat bei der <strong>Lokalzeitung</strong> an und erzählte eine Geschichte, die<strong> prompt veröffentlicht </strong>wurde: Eine <strong>Clique in der SPD </strong>habe massiv <strong>gegen</strong> <strong>ihn</strong> <strong>intrigiert</strong>. Er habe<em> &#8222;zufällig mitbekommen, wie sich der SPD-Vorsitzende Köppler mit zwei Vertrauten unterhalten habe, ,wie sie jetzt taktisch gegen mich vorgehen&#8216;.&#8220;</em><strong><em> </em>Ein solches Verhalten </strong>sei für ihn <strong>völlig</strong> <strong>inakzeptabel</strong>, so Baltruschat damals. Er beklagte auch, dass Köppler ihn <strong>nicht angerufen habe</strong>. In der Lokalzeitung war zu lesen: &#8222;<em>Er hat nie das Gespräch mit mir gesucht&#8216;, sagt Baltruschat&#8220;</em>.</p>
<p><strong>Köppler</strong> wurde damals um eine <strong>Stellungnahme</strong> gebeten, wollte sich aber laut Zeitung<em> &#8222;nicht weiter äußern&#8220;</em>. Baltruschat gab wenige Tage später sein <strong>SPD-Parteibuch</strong> zurück und trat der <strong>CDU</strong> bei.&nbsp;</p>
<p><strong>Zurück in die Gegenwart: </strong>Kürzlich kündigte <strong>Köppler</strong> im Bau- und Planungsausschuss an, der <strong>Magistrat</strong> werde die <strong>Weinstand-Verträge prüfen</strong> und <strong>Transparenz in die undurchsichtigen Chalet-Geschäfte</strong> bringen. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtete: <em>&#8222;Beobachter der Lokalpolitik verfolgten Köpplers Aufräum-Ankündigung mit Schmunzeln: Denn der Mann gilt als Intimfeind von Baltruschat.&#8220;</em></p>
<p>Jetzt, nach Köpplers Erklärung, wissen wir es<strong> besser</strong>. Um es in Abwandlung eines bekannten Zitats von <strong>Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder</strong> zu sagen:</p>
<p><strong>Köppler &amp; Baltruschat sind lupenreine Freunde.</strong></p>
<p class="has-text-align-center">+++</p>
<p><strong>PS: </strong>Baltruschat reagierte auf unseren <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/03/weinstand-chalet-und-transparenz/">Bericht</a>, dass seine Chalet-Geschäfte durchleuchtet werden sollen, mit einem Post auf Facebook. Viele Stadtverordnete, so <a href="https://hk-newsletter.de/2024/07/08/welt-von-baltruschat-und-weber/">weinte er</a>, würden <strong>nicht mit ihm reden</strong>, geschweige denn<strong> Wein trinken</strong>. Nun ja&#8230;</p>
<p>Von Köpplers <strong>persönlicher Erklärung </strong>im Stadtparlament bekam er nichts mit, konnte also auch <strong>nicht widersprechen:</strong> Baltruschat war mal wieder nicht da. Im November 2023 hatte der Hofheim/Kriftel-Newsletter berichtet: <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">Null Bock aufs Stadtparlament: CDU-Stadtrat schwänzt fast alle Sitzungen</a>. Seitdem ist es nicht besser geworden:</p>
<p>Letzte Woche war es die <strong>29. Sitzung des Stadtparlaments </strong>–<strong> Baltruschat war nicht dabei </strong>(entschuldigt natürlich, wie immer, diesmal: Urlaub) Er fehlte damit<strong> zum 22. Mal</strong> in dieser Legislaturperiode.</p>
<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<h2 class="wp-block-heading">Auftritt Hegeler: Die Sau ist vom Tisch</h2>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="484" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler.jpg" alt="Andreas Hegeler" class="wp-image-44126" style="width:200px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler.jpg 484w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/07/Andreas-Hegeler-227x300.jpg 227w" sizes="(max-width: 484px) 100vw, 484px" /><figcaption class="wp-element-caption">Andreas Hegeler</figcaption></figure>
</div>
<p>Und dann gab es in der Stadtverordnetenversammlung auch noch <strong>eine persönliche Erklärung</strong> von<strong> Andreas Hegeler</strong> (CDU): Der <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> wollte sich <em>&#8222;ausdrücklich&#8220;</em> bei<strong> Bettina Brestel</strong>, der Fraktionsvorsitzenden der Grünen, entschuldigen.</p>
<p>Hintergrund: Hegeler war Ende Mai während einer Sitzung des Stadtparlaments <strong>ohne ersichtlichen Grund</strong> <strong>ausgerastet</strong>. Unbeherrscht hatte er Brestel nach einem kurzen Redebeitrag <strong>angebrüllt</strong>:<em> „Ihr Verhalten hier heute Abend ist unter aller Sau.“</em></p>
<p>Der Hofheim/Kriftel-Newsletter <a href="https://hk-newsletter.de/2024/05/29/hegeler-ausraster/">dokumentierte</a> den Vorfall. Einige Tage später berichtete auch die <strong>Lokalzeitung</strong>, stellte sich aber <strong>auf die Seite des Lokalpolitikers</strong>: <em>&#8222;Stadtverordnetenvorsteher Hegeler entschuldigt sich bei Bettina Brestel&#8220;</em>, lautete die Überschrift. Leider hatte außer <strong>Hegeler</strong> – und vielleicht auch der <strong>Zeitungsmitarbeiter </strong>– niemand die Entschuldigung <strong>gehört</strong>, schon gar nicht Frau Brestel, die es ja wohl wissen müsste.</p>
<p><strong>Aber jetzt ist die Sau vom Tisch:</strong> Er habe einen <em>&#8222;unangemessenen Kommentar abgegeben&#8220;, </em>räumte <strong>Hegeler vor dem Plenum</strong> ein, dafür entschuldige er sich. Sein Wunsch sei es, dass wieder<em> &#8222;ordentliche Diskussionen&#8220;</em> stattfinden werden, <em>&#8222;ohne persönliche Angriffe&#8220;.</em>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Vergangenheit</strong> hat gezeigt: <strong>Das liegt auch bei ihm.</strong></p>
<p class="has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-link-color has-small-font-size wp-elements-5bf21807b0612a1dd1adcb1ad0fee454">Fotos: Stadt Hofheim (4), privat (3) </p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>4</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Unter aller Sau&#8220; – Andreas Hegeler rastet im Stadtparlament aus</title>
		<link>https://hk-newsletter.de/2024/05/29/hegeler-ausraster/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Ruhmöller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2024 12:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baltruschat Wulf]]></category>
		<category><![CDATA[Brestel Bettina]]></category>
		<category><![CDATA[Colpe-Decker Gabriele]]></category>
		<category><![CDATA[Grassel Dr. Barbara]]></category>
		<category><![CDATA[Hegeler Andreas]]></category>
		<category><![CDATA[Krämer Birgit]]></category>
		<category><![CDATA[Lindenthal Tanja]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Stadtpolitik brechen die Dämme. Der Hofheimer Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler ist vor wenigen Tagen in öffentlicher Sitzung derart – man kann es nicht anders sagen – ausgerastet, dass die Grünen jetzt schriftlich eine Entschuldigung von ihm einfordern. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter dokumentiert den Vorgang.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p style="font-size:19px"><strong>In der Stadtpolitik brechen die Dämme. Der Hofheimer Stadtverordnetenvorsteher Andreas Hegeler ist vor wenigen Tagen in öffentlicher Sitzung derart – man kann es nicht anders sagen – ausgerastet, dass die Grünen jetzt schriftlich eine Entschuldigung von ihm einfordern. Der Hofheim/Kriftel-Newsletter dokumentiert den Vorgang.</strong></p>
</p>
<p>Es geschah in der <strong>28. Stadtverordnetenversammlung</strong> in dieser Legislaturperiode. Sie fand vor genau einer Woche statt, <strong>43 Stadtverordnete</strong> waren anwesend, der Magistrat war mit <strong>12 Mitgliedern</strong> vertreten.</p>
</p>
<p>Am Kopfende im großen Saal der Stadthalle saß <strong>Andreas Hegeler</strong>. Der <strong>CDU-Lokalpolitiker</strong> leitet als <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> nicht nur die <strong>Sitzungen des Stadtparlaments</strong>. Das Amt umfasst mehr: Ein Stadtverordnetenvorsteher <strong>repräsentiert</strong> <strong>die</strong> <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong>, er ist <strong>der ranghöchste Politiker der Stadt</strong> und steht als <strong>&#8222;erster Bürger in der Stadt&#8220;</strong> protokollarisch über dem Bürgermeister.</p>
</p>
<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="352" height="640" src="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas.jpg" alt="Hegeler, Andreas
" class="wp-image-42955" style="width:250px" srcset="https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas.jpg 352w, https://hk-newsletter.de/wp-content/uploads/2024/05/Hegeler-Andreas-165x300.jpg 165w" sizes="(max-width: 352px) 100vw, 352px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Andreas Hegeler in einer Sitzung des Stadtparlaments. Foto: Stadt Hofheim</figcaption></figure>
</div>
</p>
<p>Mit der Würde gehen Verpflichtungen einher: <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> – das ist ein Amt, das<strong> politische Neutralität</strong> verlangt. Und <strong>Vorbildfunktion</strong>, selbstverständlich.</p>
</p>
<p>In der <a href="https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GemOHE2005pP57" target="_blank" rel="noopener">Hessischen Gemeindeordnung, Parapgraph 57</a>, ist es nachzulesen: <em>„Der Vorsitzende repräsentiert die Gemeindevertretung in der Öffentlichkeit.&nbsp;Er wahrt die Würde und die Rechte der Gemeindevertretung.&#8220;</em> Und weiter: <em>&#8222;Der Vorsitzende fördert die Arbeiten der Gemeindevertretung gerecht und unparteiisch.&#8220;</em></p>
</p>
<p><strong>Würde</strong> und <strong>Rechte</strong>. <strong>Gerecht</strong> und <strong>unparteiisch</strong>. Schöne Worte.</p>
</p>
<p>Und dann passierte das:</p>
</p>
<p><strong>Im Stadtparlament </strong>ging es einmal mehr um das Dauerthema Kita-Notstand. <strong>Bettina Brestel</strong>, <strong>die</strong> <strong>Fraktionsvorsitzende der</strong> <strong>Grünen</strong>, stellte den Antrag, dass man einen der <strong>Container an der MTS-Schule</strong> nutzen solle, wenn diese nicht mehr gebraucht werden.</p>
</p>
<p>Es gab <strong>Einwände</strong>. Man solle den <strong>Magistrat</strong> bei der Suche nach einem Standort für eine Container-Kita <strong>nicht</strong> <strong>einschränken</strong>, hieß es. <strong>Birgit Krämer von der CDU</strong> äußerte grundsätzliche Bedenken: <em>&#8222;Die Sanitäranlagen der MTS-Schule sind für eine Kita nicht geeignet.&#8220;</em> <strong>Barbara Grassel von den Linken</strong> gab zu bedenken, dass die Container<strong> an anderen Schulen</strong> benötigt würden, außerdem müssten Schulcontainer für eine Kita <strong>aufwändig</strong> umgebaut werden, das würde <strong>viel zu lange dauern</strong>&#8230;</p>
</p>
<p><strong>Frau Brestel </strong>meldete sich noch einmal zu Wort: Sie warb <strong>für ihren Antrag</strong>, engagiert und auch emotional, wie es manchmal ihre Art ist. Da ging <strong>Hegeler</strong> sie <strong>plötzlich und völlig unerwartet </strong>direkt an:&nbsp;</p>
</p>
<p><em>&#8222;Jetzt zügeln Sie sich bitte mal!&#8220;</em> brüllte er <strong>in das</strong> <strong>Mikrofon</strong>, das vor ihm auf dem Tisch stand. <em>&#8222;Ihr Verhalten hier heute Abend ist unter aller Sau.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Aus den Reihen<strong> von CDU, FDP und FWG</strong> war zustimmendes Tischklopfen zu hören. Einer soll sogar – wie die Grünen heute sagen –<strong> gerufen haben</strong>: <em>„Schmeiß sie raus!“ </em></p>
</p>
<p><strong>Ja, was hatte Frau Brestel denn Schlimmes gesagt?</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Dokumentiert: Der &#8222;Unter aller Sau&#8220;-Beitrag im Wortlaut</h2>
</p>
<p>Hier sind <strong>Brestels Worte</strong>, während der Sitzung mitgeschrieben:</p>
</p>
<p><em>&#8222;Liebe Frau Dr. Grassel, liebe Frau Krämer, ich bin irritiert: Wollten wir hier heute Abend nicht konstruktiv zusammenarbeiten und die Parteipolitik außen vor lassen? War das nicht unser Vorsatz?&#8220;</em> Brestel<strong> lauter</strong>:<em> &#8222;Und was passiert hier: Die Grünen machen einen Super-Vorschlag, und der soll nicht aufgenommen werden.&#8220; </em>Noch <strong>lauter</strong>:<em> &#8222;Das darf doch nicht wahr sein!&#8220;</em></p>
</p>
<p>Das war&#8217;s?</p>
</p>
<p><strong>Ja, das war&#8217;s!</strong></p>
</p>
<p>Diesen Sätzen Brestels folgte der <strong>unbeherrschte, fast jähzornige Ausbruch</strong> <strong>Hegelers</strong>. Waren ihre Worte wirklich<strong> so schlimm</strong> gewesen, also: <strong>&#8222;unter aller Sau&#8220;</strong>?</p>
</p>
<p><strong>Gabriele Colpe-Decker (Grüne)</strong> meldete sich und sagte<strong> in ihrer besonnenen Art</strong>, es klang <strong>betont freundlich</strong>, als wolle sie <strong>einen zornigen Mann</strong> beruhigen:<em> &#8222;Ich sage es ungern, aber ,unter aller Sau&#8216; ist jetzt nicht so salonfähig.&#8220;</em>&nbsp;</p>
</p>
<p><strong>Hegeler unwirsch:</strong> <em>&#8222;Jawoll, Frau Colpe-Decker, das nehme ich auch hiermit zurück.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Sprach&#8217;s und ging <strong>zur Tagesordnung</strong> über. Als wäre nichts passiert.</p>
</p>
<p>Womit wir bei der Frage wären: Was hat den Mann nur <strong>zu einem solchen Ausraster getrieben</strong>?</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Das tut schon weh: FDP rüffelt Hegelers Verhalten</h2>
</p>
<p>Die Sitzung hatte <strong>unrund</strong> <strong>begonnen</strong>, was Hegeler sicher<strong> verärgert </strong>haben dürfte:</p>
</p>
<p>Gleich zu Beginn hatte sich <strong>Michaela Schwarz</strong> zu Wort gemeldet: Die <strong>FDP-Fraktionschefin </strong>kritisierte, dass Hegeler in der März-Sitzung des Stadtparlaments einen Beschluss <strong>zugelassen</strong> habe, der <strong>gegen die Geschäftsordnung</strong> verstoße. Es ist <strong>ein bisschen kompliziert</strong>, hier nur kurz:</p>
</p>
<p>Ein <strong>Antrag der Linken</strong>, die umstrittenen Bauarbeiten im <strong>Wildsachsener Gebiet Jungehag </strong>sofort zu stoppen, war abgelehnt worden. Ein etwas <strong>moderater formulierter Änderungsantrag</strong> wurde dann <strong>mit den Stimmen der Opposition </strong>und<strong> gegen die CDU/FDP/FWG-Koalition</strong> angenommen.</p>
</p>
<p>Über einen Änderungsantrag hätte nicht <strong>nachträglich</strong> abgestimmt werden dürfen, sagte Frau Schwarz jetzt. Sie habe dies <strong>sofort</strong> <strong>beanstanden</strong> wollen, sei aber von Hegeler <strong>nicht beachtet</strong> worden: <em>&#8222;Der Stadtverordnetenvorsteher hat meine Wortmeldung ignoriert.&#8220;</em> Damit habe er <strong>eine Abstimmung zugelassen</strong>, die <em>&#8222;nicht in Übereinstimmung mit unserer Geschäftsordnung steht&#8220;</em>: Der gefasste Beschluss sei <em>&#8222;null und nichtig&#8220;</em>, das müsse <strong>nachträglich</strong> <strong>ins Protokoll geschrieben werden</strong>. Wobei Frau Schwarz ausdrücklich noch den Zusatz <strong>protokolliert haben wollte</strong>: <em>&#8222;Die Stadtverordneten werden gebeten, sich an die Geschäftsordnung zu halten.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Dass der kleine <strong>Koalitionspartner</strong> <strong>FDP</strong> den <strong>CDU-Stadtverordnetenvorsteher öffentlich</strong> <strong>rügt</strong>: Das ist für Hofheimer Verhältnisse <strong>ein ungewöhnlicher Vorgang</strong>. Doch es sollte <strong>noch</strong> <strong>schlimmer</strong> kommen:</p>
</p>
<p>Früher hatte die CDU <strong>eine starke Mehrheit</strong> im Parlament: Stets wurde gemacht, was die <strong>Christdemokraten</strong> wollten. Früher hätte man den Antrag von Frau Schwarz <strong>durchgewunken</strong>, das Protokoll <strong>geändert</strong> – alles gut.</p>
</p>
<p><strong>Heute ist das anders:</strong> Trotz einer <strong>Koalition mit FDP und FWG </strong>fehlt der CDU <strong>eine Stimme zur Mehrheit</strong>. Als jetzt über die<strong> Änderung des Protokolls</strong> abgestimmt wurde, war die Koalition zwar dafür, aber <strong>die Opposition geschlossen dagegen</strong>:</p>
</p>
<p>Der Schwarz-Antrag wurde mehrheitlich <strong>abgelehnt</strong>. Das Protokoll wird <strong>nicht geändert.</strong></p>
</p>
<p>Das war noch <strong>nicht alles.</strong> Es ging <strong>noch weiter.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Schlendrian im Magistrat – Hegeler sagt nichts dazu </h2>
</p>
<p><strong>Barbara Grassel</strong> <strong>von den Linken</strong> meldete sich: Sie habe in der <strong>März-Sitzung</strong> Fragen gestellt, die der Magistrat<strong> nicht beantworten</strong> konnte. <strong>Hegeler</strong> habe versprochen, dass die Antworten<strong> mit dem Protokoll </strong>nachgereicht würden. Das sei aber <strong>nicht</strong> geschehen, kritisierte Frau Grassel: <strong>Der</strong> <strong>Magistrat</strong> sei Hegelers Aufforderung <strong>nicht nachgekommen.</strong></p>
</p>
<p>Und sie setzte noch eins drauf: <strong>Eine ganze Reihe von Anfragen</strong> lägen seit Monaten beim Magistrat – <strong>unbeantwortet</strong>. Grassel:<strong> </strong><em>&#8222;Ich habe den Bürgermeister wiederholt darauf angesprochen. Er verspricht immer Antworten – das war&#8217;s denn.&#8220;</em></p>
</p>
<p>Wirklich ärgerlich, dieser <strong>Schlendrian im Magistrat! </strong>Aber Hegeler, der sich doch eigentlich <strong>für die Rechte der Stadtverordneten</strong> einsetzen müsste, reagierte nicht. Er sagte <strong>kein Wort</strong> dazu.</p>
</p>
<p><strong>Keine Sternstunde der Kommunalpolitik.&nbsp;</strong></p>
</p>
<p><strong>Solche Vorkommnisse</strong> in öffentlicher Sitzung,<strong> </strong>und seien sie noch so unbedeutend, kratzen offenbar am <strong>Selbstwertgefühl</strong> <strong>des</strong> <strong>strammen</strong> <strong>CDU-Mannes</strong>.</p>
</p>
<p>Aber rechtfertigen sie auch <strong>seinen Ausbruch</strong>?</p>
</p>
<p><strong>Am Ende der Parlamentssitzung </strong>meldete sich <strong>Bettina Brestel</strong> noch einmal zu Wort: Sie forderte <strong>eine Entschuldigung von Hegeler</strong>.</p>
</p>
<p><strong>Hätte</strong> er jetzt etwas gesagt und sich entschuldigt: Das Thema wäre <strong>erledigt</strong> gewesen.</p>
</p>
<p>Doch der Mann<strong> </strong>tat so, als hätte er Brestel <strong>gar nicht zugehört.</strong></p>
</p>
<p><strong>Er schloss die Sitzung.</strong></p>
</p>
<p>Schönen Abend noch!</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Ist Hegelers Auftreten mit der Würde des Amts vereinbar?</h2>
</p>
<p>Eine Woche haben die <strong>Grünen</strong> gebraucht, um sich nach der Attacke zu sammeln. Jetzt haben sie eine <strong>Pressemitteilung</strong> herausgegeben: Sie wollen<strong> Hegelers Entgleisung </strong>nicht auf sich sitzen lassen. Sie werfen ihm eine &#8222;<em>inakzeptable Ausdrucksweise&#8220;</em> vor, die zudem &#8222;<em>ungerechtfertigt und unsachlich&#8220;</em> gewesen sei.</p>
</p>
<p>Ein Stadtverordnetenvorsteher habe die <strong>Würde und die Rechte</strong> <strong>der Stadtverordneten</strong> zu wahren. Das <strong>Recht auf Meinungsäußerung</strong> werde Hegeler natürlich<strong> nicht abgesprochen</strong>, aber: <em>&#8222;Ist es als eine mit der Würde seines Amtes vereinbare zulässige Meinungsäußerung zu sehen, das Verhalten einer Stadtverordneten als ,unter aller Sau&#8216; zu werten?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Man erwarte von Hegeler <em>&#8222;eine öffentliche Stellungnahme&#8220;</em>, heißt es weiter. Und <strong>etwas drohend</strong>: Man behalte sich vor, <em>&#8222;den gesamten Vorgang vom Hessischen Städtetag bewerten zu lassen&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Wenn das geschieht, würde <strong>ganz Hessen</strong> von dem Ausraster erfahren: Das wäre für Hegeler ein weiterer Sprung nach oben <strong>auf der nach oben offenen Peinlichkeitsskala</strong>.</p>
</p>
<p>In ihrer Pressemitteilung äußern die Grünen noch <strong>die Befürchtung</strong>, dass es Hegeler &#8222;<em>auch in Zukunft nicht gelingen wird, sachlich auf die Stadtverordneten ohne Ansehen ihrer Fraktionszugehörigkeit einzuwirken&#8220;</em>.</p>
</p>
<p>Hinter dem Wörtchen <em>&#8222;auch&#8220;</em> verbirgt sich <strong>eine tief sitzende Verärgerung</strong> darüber, dass Hegeler <a href="https://hk-newsletter.de/2023/07/18/hegeler-und-der-respekt/">schon wiederholt</a> einige Frauen der Oppositionsparteien <strong>unangemessen aggressiv</strong> angegangen ist. Auffällig ist auch: <strong>Verbale Grenzüberschreitungen </strong>von Stadtverordneten aus <strong>CDU, FDP und FWG</strong> bleiben bei ihm regelmäßig unbeanstandet. Beispiele:</p>
</p>
<p>Als kurz vor Weihnachten letzten Jahres zwei Stadtverordnete <a href="https://hk-newsletter.de/2023/12/21/mails-wie-flammenwerfer/"><strong>wuttriefende E-Mails</strong></a> verschickten, sagte der <strong>Stadtverordnetenvorsteher</strong> nichts dazu. Absender waren Mitglieder <strong>der Koalition</strong>.</p>
</p>
<p>Als sein <strong>Parteifreund Wulf Baltruschat </strong>Drohmails an <strong>Tanja Lindenthal</strong> schrieb, weil ihm Äußerungen der BfH-Stadtverordneten <strong>in einem städtischen Gremium</strong> nicht gefielen (<a href="https://hk-newsletter.de/2024/01/25/stadtverordnete-polizist-drohung/">hier</a>): Hegeler griff nicht ein, <strong>er schwieg einfach.</strong></p>
</p>
<p><strong>So nimmt das Ansehen des Stadtparlaments massiv Schaden – und der Stadtverordnetenvorsteher schaut weg.</strong></p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Ein Dauer-Schwänzer genießt Hegelers Nachsicht</h2>
</p>
<p>Apropos <strong>Baltruschat</strong>: Der hat <strong>Hegelers Ausraster</strong> gegen die Grüne Brestel <strong>nicht</strong> <strong>mitbekommen</strong>. Der <strong>CDU-Stadtrat</strong> fehlte in der Stadtverordnetenversammlung, mal <strong>wieder</strong>,  jedesmal wird ins Protokoll geschrieben: <strong>&#8222;entschuldigt&#8220;</strong>.</p>
</p>
<p>Schon im November letzten Jahres hatten wir <a href="https://hk-newsletter.de/2023/11/04/cdu-stadtrat-als-dauerschwaenzer/">berichtet</a>, dass Baltruschat offensichtlich <strong>keinen Bock auf das Stadtparlamen</strong>t hat: Keiner <strong>schwänzt</strong> so oft wie er.</p>
</p>
<p>Nach unserem Bericht nahm er an den<strong> </strong>nächsten<strong> drei Sitzungen</strong> teil. Das war&#8217;s schon: Seitdem wurde er<strong><strong> nicht mehr</strong> im Stadtparlament</strong> gesehen.</p>
</p>
<p>Dabei ist die <strong>Geschäftsordnung</strong> eindeutig: <strong>Die</strong> <strong>Mitglieder des Magistrats</strong> sind <em>„zur Teilnahme an den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung verpflichtet“</em>. Doch das scheint einen Baltruschat nicht zu interessieren:</p>
</p>
<p>In dieser Legislaturperiode tagte das Stadtparlament <strong>28 Mal</strong>, Baltruschat schwänzte<strong> 21 Sitzungen</strong>.</p>
</p>
<p>Das grenzt an<strong> öffentliche Missachtung der parlamentarischen Arbeit</strong>: Ist ein solches Verhalten eines Stadtrats nicht eher <em>&#8222;unter aller Sau&#8220;</em> und damit <strong>ein Fall für den Stadverordnetenvorsteher</strong>?</p>
</p>
<p><strong>Aber nicht doch!</strong></p>
</p>
<p>Bei einem <strong>CDU-Parteifreund</strong> drückt Hegeler<strong> beide Augen fest zu&#8230;</strong></p>
</p>
<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div></p>
]]></content:encoded>
					
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