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MTK: Zahl der Corona-Infizierten steigt dramatisch an

Posted in Allgemein

Wenn das nur gut geht! Die Zahl der Corona-Infizierten im Main-Taunus-Kreis steigt unaufhörlich weiter an! Die 7-Tage-Inzidenz beträgt jetzt schon 31! Diese Zahl bedeutet: In MTK kommen auf 100.000 Einwohner 31 Neuinfektionen innerhalb von einer Woche (Stand Mittwoch, 17 Uhr).

Ein kurzer Rückblick zeigt, wie dramatisch sich die Zahlen entwickeln:

Vor genau einem Monat lag der Inzidenzwert bei 24. Dann ging er deutlich herunter – am 10. September auf 16, zwei Wochen später, am 24. September, lag er nur noch bei 12.

Aber seitdem steigt er wieder an, jeden Tag ein bisschen mehr. Am 2. Oktober lag der Inzidenzwert bei 18.

Am 5. Oktober überstieg er erneut die 20er Marke: Seither muss die Kreisverwaltung die Entwickung verstärkt analysieren und prüfen, ob Maßnahmen eingeleitet werden müssen.

Corona-Infizierte
Diese Grafik ds Landratsamts zeigt die Entwicklung der Corona-Infektionen in MTK seit März. Rechts gut zu erkennen: der aktuelle dramatische Anstieg der Zahlen.

Am Dienstag meldete das Landratsamt einen Anstieg des Inzidenz-Werts auf 25. Und jetzt, am Mittwoch, nochmals ein Sprung nach oben: 31! Ab 35 Neuinfektionen innerhalb von 7 Tage müssen erweiterte Maßnahmen überlegt werden, dann muss auch der “Planungsstab Covid-19” beim hessischen Sozialministerium in Wiesbaden eingebunden werden.

Bei einem Inzidenzwert von 50 geht die rote Corona-Warnleuchte an: Dann wird ein „konsequentes Beschränkungskonzept“ vorgegeben, dann können auch Mobilitätseinschränkungendrohen. Wir steuern geradewegs darauf zu!

Lassen sich Ursache erkennen?

Die meisten Neuinfektionen meldet Hattersheim: Dort stieg die Zahl der Erkrankten von Dienstag auf Mittwoch um 6, aktuell sind dort 13 Menschen infiziert.

In Kelkheim wurden drei Neuerkrankte registriert, aktuell sind dort 5 Menschen infiziert. Hofheim meldet zwei weitere Kranke, jetzt sind hier in der Stadt 12 Menschen infiziert.

In Kriftel hat sich die Zahl gegenüber Dienstag nicht verändert, hier sind nach wie vor zwei Menschen als infiziert gemeldet.

Insgesamt sind im Main-Taunus-Kreis derzeit 78 Menschen an Corona erkrankt, das sind 10 mehr als am Dienstag.

In zehn Tagen: Hofheim will groß feiern!

Die Zahl der Corona-Neuinfizierten steigt dramatisch an – und Hofheim will ein großes Stadtfest feiern: Die Stadtverwaltung informiert auf ihrer Internetseite über den aktuellen Stand der Planung für den Gallusmarkt, der angeblich nur ein kleiner sein und in genau einer Woche beginnen soll:

Vom 15. bis 19. Oktober werden auf dem Kellereiplatz Imbissstände und zwei Kinderfahrgeschäfte aufgebaut, außerdem wird auf dem Ludwig-Meidner-Platz ein Weindorf errichtet. Öffnungszeiten sind täglich von 11 bis 21 Uhr. Das Hygienekonzept sieht so aus: Maximal 250 Personen dürfen gleichzeitig auf den Kellereiplatz. Die Zahl der Besucher des Weindorfs wird ebenfalls begrenzt (deren Zahl wird nicht genannt). Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen und einen Mund-Nasen-Schutz tragen, den sie nur zum Essen und Trinken auf gekennzeichneten Flächen abnehmen dürfen. 

Zum Weindorf-Gelände kommt man über den Ludwig-Meidner-Platz, zum Kellereiplatz über Zugänge an der Elisabethenstraße und den Durchgang zwischen Kellereigebäude und Wasserschloss.

Noch mehr Großveranstaltungen in Hofheim gewünscht? Bitte schön: Für Sonntag, 25. Oktober, plant die Stadt von 11 bis 18 Uhr auf dem Kellereiplatz einen Herbstmarkt mit Markthändlern und Kunsthandwerkern. Es ist Platz für rund 45 Stände, maximal 250 Besucher gleichzeitig sind erlaubt, Speisen und Getränke zum sofortigen Verzehr dürfen nicht verkauft werden.

Chino-Center feiert 10-jähriges Bestehen

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Und weil wir gerade so schön beim Feiern sind: Das Chinon-Center wird zehn Jahre alt. Auf der Facebook-Seite des Einkaufscenters heißt es: “Es gibt viele tolle Angebot aller teilnehmenden Geschäfte, speziell um den 18. bis 25.1Oktober.”

Wobei der 18. Oktober ein verkaufsoffener Sonntag ist. Dann ist ja auch – siehe oben – der “Kleine Gallusmarkt”.

Nach Dürre und Pandemie: Waldspaziergang

Wer sehen will, welche Auswirkungen ein Sommer der Dürre und Corona-Pandemie auf den heimischen Wild hat, kann an diesem Samstag, 10. Oktober, mehr erfahren: Die Hofheimer FDP lädt ein zu einem Spaziergang durch den Langenhainer Wald mit Forstwirtschaftsmeister Ludwig Kappert vom Jagdklub Main-Taunus. Treffpunkt ist um 15 Uhr der Parkplatz Domherrenwald am Ende der Eppsteiner Straße (nach Bahai-Tempel und Sternwarte) im Ortsteil Langenhain. Hinterher gibt’s Glühwein in der Hütte Domherrenwald (bitte Becher mitbringen). Anmeldung unter info@fdp-hofheim.de

Im Altpapier geblättert

Trotz Raubüberfall: Hofheim ist sicher

Eine etwas rätselhafte Geschichte findet sich im Kreisblatt: Vor drei Wochen hatten drei unbekannte Täter einen Mann am Geldautomaten abgefangen, mit Pfefferspray besprüht, mit einem Messer und mit Faustschlägen traktiert und dann beraubt. Das Opfer habe sich, so die Zeitung, zum Krankenhaus geschleppt (wobei der Weg gut ein Kilometer weit quer durch die Stadt führt); eine Woche lang sei der Mann dort stationär behandelt worden.

So weit, so bekannt. Diesen Raubüberfall nimmt das Kreisblatt jetzt in einer großen Geschichte zum Anlass, um die Frage zu stellen: “Gibt es ein Sicherheitsproblem in Hofheim?”

Die Antwort fällt so eindeutig aus, das sich die ganze Geschichte eigentlich erübrigt hätte: Hofheim, sagt Stadtsprecherin Iris Bernardelli, sei “objektiv eine sehr sichere Stadt”. Sie verweist auf die eindeutigen Zahlen in der Polizeistatistik und auch auf eine Umfrage, bei der im Frühsommer etwas mehr als 1000 Antworten eingesammelt wurden. Ergebnis: Die Stimmung in Hofheim sei recht entspannt.

Gegrummel eines 83-Jährigen in Vorwahlzeiten

Eine zweite Geschichte ist überschrieben mit “Altmeister Tadewald rügt SPD” und nur erklärbar mit den Nöten der Redaktion, trotz ereignisarmer Herbstferienzeit eine ganze Zeitungsseite füllen zu müssen: Bodo Tadewald hat sich im Ortsbeirat Kernstadt darüber mokiert, dass die SPD vom Magistrat eine Machbarkeitsstudie für eine Fuß- und Radwegebrücke vom Hochfeld zur Hofheimer Innenstadt verlangt habe, was längst in Arbeit sei, was SPD-Stadtrat Keppler seinen Genossen auch hätte sagen können. Das kann man so sehen kann. Man kann Tadewalds Beitrag aber auch abtun als Gegrummel eines mittlerweile 83-Jährigen, der zur kleinen Truppe der FWG gehört, die ist seit Monaten in tiefster Versenkung verschwunden ist. Jetzt versucht sie sich wohl für die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl warm zu strampeln. Muss man seine Leser wirklich damit quälen?

Gisela Stang vermarktet Äppel-Mangosaft

Noch so eine Herbstferien-Flaute-Geschichte: Gisela Stang, fast 20 Jahre lang Bürgermeisterin von Hofheim und mit 50 im Pensionärinnenalter angekommen, hat einen neuen Job gefunden: “Ich bin hauptamtlich im Ehrenamt angekommen”, sagt sie. Konkret: Sie führt den Verein “Rhein.Main.Fair” an, der seinen Sitz in Hofheim hat und in seiner Selbstdarstellung vorgibt, den fairen Handel und den nachhaltigen Konsum fördern zu wollen. So weit, so gut. Anlass für die Geschichte aber ist die erste Aktion des Vereins, die das Kreisblatt so: beschreibt: “Apfelsaft, erzeugt auf den landschaftstypischen Streuobstwiesen im Rhein-Main-Gebiet, geht mit den fair gehandelten Mangos von den Phillipinen eine Verbindung ein, entstanden ist so der ,Äppel-Mangosaft’.” Verkauft wird das Getränk jetzt in den Filialen der Familie Buch und im Briefmarken- und Eisenbahnlädchen von Wolfgang Birger in Marxheim. 

Den Verein von Gisela Stang, der bereits seit zwei Jahren existiert, betreibt auch eine Webseite. Die lässt vorgeschriebene Informationen vermissen, auch werden zentrale Vorschriften des Datenschutzgesetzes nicht beachtet. Hier aufzuräumen dürfte Gisela Stangs vordringlichste Mission sein.

Lesenswerter Report über die Henrich-Brüder

Und noch eine Äppler-Geschichte, diesmal allerdings eine gute: Aus Kriftel lesen wir einen Report über die Brüder Ralf und Holger Henrich, die aus dem Obstbaubetrieb eine international prämierte Brennerei gemacht haben. Lesenswert – leider nur in der gedruckten Zeitung zu finden.

Video aus der geplanten Stadtbücherei

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Eines Tages wird man sicher die Frage stellen müssen, ob es originäre Aufgabe von Rathaus-Mitarbeitern ist, Filme auf Baustellen zu drehen, womöglich während ihrer Dienstzeiten. Aber da sie es getan haben, wollen wir Sie jetzt auch daran teilhaben lassen: Moritz Müller vom Presseamt der Stadt Hofheim hat einen Rundgang über die Baustelle gemacht, wo demnächst die Taunus Sparkasse, die Stadtbücherei und das Stadtarchiv einziehen sollen. Mit einer Kamera filmte er große leere Räume, ganz viel Beton und jede Menge Gerüste. Am schönsten sind die Aufnahmen aus den oberen Etagen, von wo aus man die Altstadt sehen kann: Das ist Hofheim!

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