Direkt zum Inhalt

Kurz vor Jahresende: Kabbelei im Stadtparlament wegen des letzten Umtrunks

Gepostet in Allgemein

Drei Marathon-Sitzungen haben Hofheims Stadtverordnete in den letzten Tagen absolviert – und wurden doch nicht fertig. Deshalb müssen sie am Montag „nachsitzen“, bevor sie sich am Dienstag und Mittwoch noch einmal im Plenum treffen. Schon jetzt steht fest: Die Sitzungen werden wieder Stunden dauern. In diesem Hofheim/Kriftel-Newsletter finden Sie Berichte zu ausgewählten kommunalpolitischen Themen – mit neuesten Informationen, erklärenden Hintergründen und nicht zuletzt mit Beobachtungen vom Rande des Polit-Geschehens.

Es ist nicht unnormal, dass gegen Ende eines Jahres den gewählten Bürgervertretern Mehrarbeit abverlangt wird. Haushaltsberatungen stehen an, und damit werden die Weichen für die Politik des nächsten Jahres gestellt. Es geht darum, wofür wie viel Geld ausgegeben wird – oder eben nicht. Darüber lässt sich vortrefflich streiten. Deshalb dauern die Sitzungen oft „bis in die Puppen“.

Aber diesmal war es besonders schlimm, und das haben sich Hofheims Stadtpolitiker auch teilweise selbst eingebrockt. Früher tagte das Parlament acht bis zehn Mal im Jahr. Dann wollte man die Linken abstrafen, vor allem Bernd Hausmann, weil der oftmals eine andere Meinung als die Mehrheit hat und diese auch offensiv zu vertreten pflegt.

Es klang einfach: Weniger Sitzungen = weniger Hausmann. Doch die Rechnung ging nicht auf: Jetzt gibt’s zwar nur noch sechs Stadtverordnetenversammlungen pro Jahr und entsprechend weniger Ausschusssitzungen. Doch die dauern umso länger – zugleich sind Hausmanns Wortbeiträge weder weniger noch angepasster geworden.

Gleich zu Beginn des Sitzungsreigens letzte Woche hatte er seinen Auftritt: Er zeigte auf einen wohl 20 Zentimeter hohen Papier-Stapel neben sich. „Diese Unterlagen müssen wir innerhalb weniger Tage durcharbeiten. 600 Seiten Haushaltsplan, dazu sehr komplizierte Bauthemen und Satzungen. Das kann kein Hauptamtlicher schaffen und schon gar kein Ehrenamtlicher.“ Viele Themen hätten man bereits vor Wochen und Monaten auf die Tagesordnung setzen können. „Es kann nicht sein, dass der Magistrat uns das alles erst in den letzten Minuten auftischt.“

Zustimmung von Tanja Lindenthal, die für die Bürger für Hofheim (BfH) im Parlament sitzt: Sie sei berufstätig, mit Kind – „das ist wirklich kaum noch zu schaffen“.

Nicken in der Runde. Man einigte sich schnell: Ein Großteil der Themen wurde von der Tagesordnung genommen. Dafür musste allerdings eine Extra-Sitzung anberaumt werden: Sie findet an diesem Montag ab 18.30 Uhr statt.

Ähnliche Diskussionen im Haupt- und Finanzausschuss: Der tagte am Mittwochabend von 18 bis nach 23 Uhr – und konnte gerade mal zwei (von 16) Themen abhaken. Auch hier heißt’s: Nachsitzen! Am Montag ab 19 Uhr geht’s weiter!

Jede Menge neuer Ausgaben

Bürgermeister Christian Vogt (CDU) hatte Anfang November seinen Entwurf für den Etat 2023 vorgestellt, danach beschäftigten sich die Fraktionen damit. Jede Menge Änderungswünsche kamen zusammen. Jeder einzelne Antrag wurde verlesen und diskutiert. Dann wurde abgestimmt. Das zieht sich hin. 

Nach den drei Sitzungen dieser Woche – Sozialausschuss, Bauausschuss, Hauptausschuss – erlebte man einen konsternierten Vogt: Ausgaben in Höhe von fast einer Million Euro hatten die Stadtverordneten allein für das nächste Jahr bewilligt, aber sie hatten keinen nennenswerten Vorschlag gemacht, wie die Mehrausgaben finanziert werden sollen. „Man kann nicht von einer angespannten Haushaltslage reden und dann das Füllhorn auspacken.“ Vogts Worte klangen düster: Die Genehmigungsfähigkeit des Etats werde bestimmt schwieriger.

Noch ist nicht das letzte Wort über den Etat gesprochen: Am Dienstag und Mittwoch der nächsten Woche tagt das Stadtparlament (jeweils ab 18 Uhr in der Stadthalle): Da soll der Haushalt endgültig beschlossen werden. Schon im Vorfeld gab’s Kabbeleien, die hatten aber nichts mit Geld zun tun, sondern mit den langen Sitzungsabenden:

Stadtverordnetenvorsteher: Um 21 Uhr wird getrunken – basta!

Nach Altväter Sitte lädt der Stadtverordnetenvorsteher – derzeit ist das Andreas Hegeler (CDU) – nach der letzten Sitzung eines Jahres zu einem „parlamentarischen Abend“ ein. Etwas weniger feierlich würde man von einem Umtrunk reden: Hegeler hat, weil am Mittwoch kein Termin frei war, das Stadthallen-Restaurant „Beef’n Beer“ für Dienstagabend ab 21 Uhr reserviert.

Früher war das angeblich kein Problem. Doch diesmal wurden von den Fraktionen jede Menge Anträge eingereicht. Die Sitzung am Dienstag dürfte sich hinziehen, 32 Themen stehen bereits auf der Tagesordnung…

Kein Umtrunk also?

Hegeler, der einen antiquiert-patriachalischen Führungsstil pflegt (O-Ton: „Solange ich Stadtverordnetenvorsteher bin, wird das so gemacht“) beklagte sich daraufhin in einem internen Rundschreiben an die Fraktionen, dass leider nichts mehr so sei wie früher. Früher seien in der letzten Sitzung keine Anträge gestellt worden, weshalb man stets pünktlich zum Umtrunk hätte übergehen können.

Und dann machte er in der ihm eigenen Manier klar: Das werde auch so bleiben! Er, Hegeler, werde die Sitzung am Dienstag um 21 Uhr notfalls unterbrechen und „dann zum parlamentarischen Abend gehen“.

Antreten zum Trinken! Die Zeit der Basta-Politik scheint noch nicht überwunden – zumindest nicht in Hofheim.

CDU will echte Bäume und ein Taubenhaus für 100.000 Euro

Mehr als drei Dutzend Wünsche haben Hofheims Stadtverordnete fürs nächste Jahr vorgetragen, von denen etliche akzeptiert wurden. Beispiele:

Ein Taubenhaus soll auf Antrag der CDU in der Kernstadt aufgestellt werden: Die Tauben nisten darin, ihre Eier müssen regelmäßig eingesammelt und durch Keramikeier ersetzt werden – so wird die Zahl der Tiere reduziert. Das ist nicht billig: Der Preis wurde mit 100.000 Euro beziffert. Angenommen!

Nach dem Desaster mit ihren City Tree-Plänen schwenkt die CDU um: Sie will – Überraschung! – mehr echtes Grün in der Stadt sehen. Zusätzliche Bäume für 50.000 Euro sollen gepflanzt werden. Wer könnte da nein sagen? Alle dafür.

Die SPD will einen Bolzplatz unter der Rheingaubrücke sehen, ein paar Parkplätze müssten weichen. 5.000 Euro sollen nur für die Prüfung der Machbarkeit bereitgestellt werden. FDP/FWG waren nicht so richtig happy: Einen Parkplatz opfern? Geht gar nicht! Doch CDU-Frontmann Michael Henninger gab ihnen die Richtung vor: „5.000 Euro sind doch überhaupt kein Problem: Machen!“ Also: einstimmig angenommen.

10.000 Euro zur Förderung von Balkonmodulen soll die Stadt bereitstellen: Die Linken beantragten, dass jeder Privathaushalt, der ein Solarmodul (kostet rund 600 Euro) anschafft, 100 Euro von der Stadt kriegt. Das fanden alle gut: angenommen.

Weitere Beschlüsse: 20.000 Euro soll die Genossenschaft SolarInvest bekommen. 20.000 Euro werden für den Bau von Regenwasserzisternen bereitgestellt; für bis zu 50.000 Euro soll ein Gutachter klären, ob und von welchen öffentlichen Flächen Brauchwasser in Zisternen gesammelt werden kann. Mit 10.000 Euro soll der Parkplatz hinterm Rathaus sicherer gestaltet werden, 10.000 Euro kriegt die städtische Jugendarbeit für Bildungsarbeit zu den Themen Natur- und Klimaschutz, 30.000 Euro darf ein Sonnenschutz im Kindergarten am Steinberg kosten.

Nach Protesten: Parkgebühren sollen erst später erhöht werden

Erneut hat ein Bericht im Hofheim/Kriftel-Newsletter für Aufregung in der Kreisstadt gesorgt: Der Magistrat wollte zum 1. Januar 2023 die Parkgebühren erhöhen, und zwar gewaltig. Die Preise an den Automaten sollten verdoppelt werden. Die Gebühren für einen Bewohner-Parkausweis sollten von 50 auf 240 Euro (für zwei Jahre) steigen.

Der Hofheim/Kriftel-Newsletter hatte den Plan öffentlich gemacht, Geschäftsleute reagierten richtig angesäuert: „Das hätte uns der Magistrat doch mal vorher sagen können“, befand ein Händler. Ein anderer Ladeninhaber sagte, er habe nichts gegen Parkgebühren, „ansonsten werden die wenigen Plätze von Dauerparkern belegt“. Aber ob die Preise ausgerechnet jetzt, in Zeiten einer Inflation, derart drastisch erhöht werden müsse: Darüber könne und müsse man doch mal vorher sprechen. „Mich stört der Stil: Warum wird ein solches Thema in Hofheim nicht offen kommuniziert?“

Stadtparlament
Ein Parkscheinautomat an der Hauptstraße. Dort sind jetzt Aufkleber angebracht: An den Samstagen im Advent darf an den Straßen der Innenstadt kostenlos geparkt werden.

Die Erhöhung wird in einem Rathaus-Papier, wie berichtet, vor allem damit begründet, dass Städte und Gemeinden ab 1. Januar 2023 Umsatzsteuer auf Parkgebühren zahlen müssen. Das ist seit Jahren bekannt; etliche Kommunen in ganz Deutschland haben längst angekündigt, ihre Preise anpassen zu wollen.

In Hofheim wollte der Magistrat die Gebührenerhöhung auf die Schnelle durchdrücken, offenbar wurde nicht einmal mit dem IHH, dem Verein der Einzelhändler, gesprochen. Der Protest, der jetzt aufkam, dürfte für ein Umdenken gesorgt haben:

Im Hauptausschuss wurde mitgeteilt, dass den Kommunen noch eine kleine Schonfrist zur Umsetzung der Umsatzsteuer eingeräumt worden sei. Eine Erhöhung der Parkgebühren sei damit nicht dringlich und könne erst einmal vertagt werden.

CDU-Mann musste austreten: Das kostet die Stadt jetzt 6 Millionen Euro

Das war die dickste – und teuerste – Überraschung bei den Etatberatungen: SPD, Grüne und Bürger für Hofheim (BfH) setzten in einem gemeinsamen Antrag eine 6-Millionen-Ausgabe durch – aber auch nur, weil der CDU-Fraktionschef kurz ausgetreten war:

Es ging um Kindergarten-Plätze, ein Dauerthema bei den Haushaltsberatungen: Sie fehlen in allen Ortsteilen, die Stadtverwaltung hat das Thema seit Jahren verschlafen und kommt einfach nicht voran… SPD, Grüne und BfH verlangten, dass endlich durchgegriffen und eine neue Kita schnellstens geplant und dann gebaut wird.

Konkret forderten sie: Für einen Neubau sollten für die nächsten drei Jahre insgesamt fünf Millionen Euro in den Etat eingestellt werden. Um Übergangslösungen schaffen zu können, bis der Neubau fertig sei, sollte eine weitere Million ausgegeben werden können. 

Der CDU ging das zu schnell, sie lehnte ab. Doch dummerweise hatte Fraktionschef Alexander Kurz gerade in diesem Moment den Saal verlassen. So wurde der Antrag mit 6 Ja- gegen 5 Nein-Stimmen angenommen. Hätte Kurz mit abgestimmt, wäre Stimmengleichheit das Ergebnis gewesen – und der Antrag wäre abgelehnt worden.

Hof Ehry: Keiner weiß, wie’s weitergeht – das kostet ganz schön viel Geld

Hof Ehry ist seit Jahren ein Problemfall, den Hofheims Stadtpolitiker einfach nicht in den Griff kriegen. Wir haben das ganze Elend bereits vor einem Jahr ausführlich geschildert (hier), seither hat sich wenig getan. Das historische Gebäude-Ensemble im Herzen der Altstadt steht leer und verfällt zusehends.

Es schien mal so, als wollte Bürgermeister Christian Vogt das Problem angehen und richtig Gas geben – doch dann verstolperte er sich ein ums andere Mal:

Anfang dieses Jahres wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben (der war bereits 2018 beschlossen worden).

Die Kulturwerkstatt, die in dem alten Gemäuer gewirkt hatte, wurde auf die Straße gesetzt: Potentielle Investoren sollten freie Bahn haben.

Das Ergebnis des Wettbewerbs lag im April vor, alle waren ganz gespannt – doch die Stadtspitze nahm es unter Verschluss und erklärte es zu einer Art Geheimsache.

Seither geschah: nichts.

Unlängst wandten sich die Linke-Fraktion an die Justiz: Sie wollte vor Gericht durchsetzen, dass der Magistrat die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs endlich herausrückt. Das wirkte sofort, der Magistrat reagierte umgehend – die Leser des Hofheim/Kriftel-Newsletters erfuhren die bittere Wahrheit zuallererst:

Nur drei Investoren hatten sich gemeldet. Zwei hatten Formfehler gemacht und schieden aus, der dritte zog seine Pläne wieder zurück.

Und nun? Das Gebäude steht weiter leer, muss im Winter trotzdem beheizt werden…

20221203 hof ehry
Hof Ehry in der Altstadt: Seit Jahren sucht die Stadt nach einer Verwendung für die Immobilie – und kommt nicht voran.

Inzwischen macht sich selbst bei Hofheim Regierungskoalition Verdruss breit: Das Objekt habe „Patina“ angesetzt, räumte FWG-Fraktionschef Andreas Nickel im Hauptausschuss ein, sprach auch von „Verkrustungen“. Und Michael Henninger von der CDU befand: So könne es nicht weitergehen. Der einstige Beschluss zur Investoren-Suche müsse überdacht werden, das müsse man sich jetzt wohl eingestehen

So bleibt Hof Ehry weiter eine Immobilie, die nur viel Geld kostet. Die Stadtverwaltung teilte mit, sie wolle im nächsten Jahr tätig werden: Sonst würden Fördermittel verfallen. Die Fassade soll in Angriff genommen werden, die öffentlichen Toiletten bedürfen einer Sanierung, und dann gibt’s noch die alte Scheune, die bei der Stadt verbleiben und als Veranstaltungsraum hergerichtet werden soll.

200.000 Euro, die bereits für dieses Jahr eingeplant und nicht ausgegeben worden waren, stehen dafür in 2023 zur Verfügung. Die Schätzungen gehen von weiteren Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro aus, die von der Stadt in 2024/25 investiert werden sollen. Im Haupt- und Finanzausschuss waren alle einverstanden, wollten aber keinen „Freifahrtschein“ mehr ausstellen:

Die Stadtverordneten belegten die Ehry-Gelder mit einem Sperrvermerk: Sie wollen vorher erfahren, wenn die Stadtverwaltung dort tätig wird.

Stadtbücherei: Jede Stunde Öffnungszeit kostet 646 Euro

Hofheims Stadtbücherei ist ein Ort des Lesens, der Begegnung und des Wohlfühlens. Viele sagen, sie sei schön geworden. Nur wenige wissen: Sie ist teuer. Sehr teuer sogar:

Aktuell beläuft sich der jährliche Zuschuss der Stadt für Miete, Unterhaltung und Personal (7,29 Planstellen) auf 743.000 Euro. Dabei ist die Bücherei, darauf machte Barbara Grassel (Linke) im Hauptausschuss aufmerksam, gerade mal 23 Stunden pro Woche geöffnet. 

Zum Vergleich: Das Stadtmuseum kostet im Jahr 543.000 Euro und ist 29 Stunden pro Woche geöffnet (bei 4,91 Planstellen).

Grassels Rechnung: Jede Stunde Öffnungszeit kostet bei der Bücherei 646 Euro, beim Museum „nur“ 374 Euro.

20221203 Buecherei
Hofheims Stadtbücherei: 646 Euro kostet jede Stunde Öffnungszeit.
20221203 Stadtmuseum
Hofheims Stadtmuseum: Für jede Stunde Öffnungszeit werden 374 Euro fällig.

Das war keine Kritik am Konzept, sondern Wunsch und Wegweiser: Die Bücherei sollte öfter geöffnet werden. Gegebenenfalls auch mit mehr Personal (heißt: mit noch höheren Kosten).

Die Linke bekam breite Zustimmung. Man solle alles dafür tun, dass es so weitergehe und möglichst noch besser werde – auch wenn dafür mehr Personal notwendig sei, befand Michael Henninger (CDU),

So soll’s geschehen: Das Geld für eine weitere Planstelle – 80.000 Euro – wurde bewilligt.

Es weihnachtet immer mehr

20221203 Adventsmarkt e1669910665424
Mit diesem umgebauten Elektro-Auto werden während des Adventsmarktes Rundfahrten durch die Hofheimer Altstadt angeboten.

Der große Adventsmarkt in der Kernstadt findet an diesem Wochenende, 2. Advent, statt. Das ausführliche Programm ist hier zu finden.

Bis zum 24. Dezember leuchtet jeden Tag ein neues Weihnachtsbild in den Fenstern des Bürgerbüros. Der Rathaus-Adventskalender – mehr hier.

Wer seinen Weihnachtsbaum selbst schlagen möchte, hat dazu in Hofheim Gelegenheit: am Samstag, 10. Dezember, von 9 bis 15 Uhr. Mehr hier.

Der Wallauer Krippenweg ist eröffnet. In Höfen, Gärten und Fenstern leuchten wieder verschiedene Weihnachtskrippen. Mehr hier.

Geschenke-Tipp der Stadtverwaltung: Für zahlreiche Veranstaltungen im Frühjahr 2023 in der Stadthalle gibt’s noch Karten. Vielleicht was dabei? Mehr hier.

Seit dem 1. Advent leuchten die 64 Fenster im Turm der St. Thomas-Kirche in Marxheim: ein Hoffnungszeichen für Menschen in Not, im Krieg und für alle Marxheimer. Als Beitrag zum Energiesparen wird die Beleuchtung nur von 17 bis 22 Uhr eingeschaltet. Mehr hier.

Spenden für bedürftige Krifteler Familien werden auch in diesem Jahr wieder vor Weihnachten von der Gemeinde-Sozialarbeiterin Semiha Eroglu-Buch gesammelt. Rathaus-Sprecherin Tina Schehler informiert darüber. Mehr hier.

20221203 Eisvergnuegen

Wenig vorweihnachtliche Stimmung ist beim „Eiszauber“ auf dem Kellereiplatz zu verspüren: Wo sich im letzten Jahr die Schlittschuhläufer tummelten, liegt jetzt leer und verlassen eine weiße Plastikfläche (unser Bild entstand am späten Freitagnachmittag). Das teure Vergnügen – Eintritt ab 4,50 Euro plus 5 Euro Leihgebühr für Rollschuhe – hat offenbar noch nicht richtig überzeugen können. Auch an der Qualität des Glühweins, heißt es vielfach, sollte sicher noch gearbeitet werden…

Kurz und bündig: Tipps & Termine

Das Spielmobil macht Station auf der Drachenwiese an der Frankfurter Straße: am Nikolaustag, 6. Dezember, um 16 Uhr. Mehr hier

Der Wochenmarkt auf dem Platz Am Untertor hat ab sofort wieder seine alte Größe. Alle Marktstände finden auf dem alten Gelände Platz. Mehr hier.

„Schutzmann vor Ort“ David Ausbüttel ist am Mittwoch, 7. Dezember, von 10 bis 13 Uhr mit einem Stand auf dem Wochenmarkt anzutreffen. Mehr hier.

Bei der Baumpflanzaktion der Bürgerstiftung Hofheim haben knapp 250 Helfer etwa 3000 Bäume in der Nähe des Lorsbachers Sportplatzes gesetzt. Mehr hier.

20221203 Elisabeth Pfarre
Das neue Logo über dem Pfarrbrief der katholischen Großgemeinde.

Die neue katholische Groß-Pfarrei St. Elisabeth (für Hofheim, Kriftel und Eppstein) hat ihren ersten Pfarrbrief unter neuem Logo herausgebracht. Der Zusammenschluß der Gemeinde war eine Folge von Mitgliederschwund, zunehmendem Personalmangel und angeblich notwendiger Einsparungen. Pfarrer Helmut Gros schreibt im Vorwort, wie es ein Politiker nicht besser hätte formulieren können: Das Erscheinungsdatum des neuen Pfarrbriefs – zu Beginn des neuen Kirchenjahres, noch vor der offiziellen Fusion – mache deutlich, „nicht wir werden fusioniert, sondern wir bilden nach und nach diese neue Pfarrei St. Elisabeth und verorten sie auch gut im Kirchenjahr, als ein ‚Jahr des Heils‘.“ Isabelle Clessienne erklärt das neue Logo: „Die 12 Blätter stehen für die 12 Kirchorte, die jetzt unter der Pfarrei St. Elisabeth zusammenwachsen.“ Mehr hier.

Die Kabarettistin Marianne Schätzle tritt am Donnerstag, 15. Dezember, mit ihrem Programm „Es isch wie‘s isch“ in der Hofheimer Stadthalle auf. Noch gibt’s Karten, mehr hier.

790 Einsätze mussten Hofheims Feuerwehren in diesem Jahr bisher leisten. Nach Ortsteilen aufgeteilt: Kernstadt 373 Einsätze, Marxheim 96, Diedenbergen 63, Wallau 70, Wildsachsen 48, Langenhain 61 und Lorsbach 79. Die Stadt bedankte sich bei den Feuerwehren vor allem für die Einsätze im Hitzesommer dieses Jahres. Mehr hier.

Das Schulmuseum in Kriftel ist an diesem Sonntag, 4. Dezember, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr hier.

Der Heimat- und Geschichtsverein Langenhain lädt an diesem Sonntag in das „Häuschen“ an der Straße Alt Langenhain 32. Mehr hier.

Eine Ausstellung der Kunstwerkstatt Hofheim ist bis zum 27. Januar in der vhs Main-Taunus-Kreis (Pfarrgasse 38) zu sehen. Mehr hier.

Das Familien-Musical „Hänsel und Gretel“ wird von der “Kleinen Oper Bad Homburg“ an diesem Sonntag, 4. Dezember, um 16 Uhr im Landratsamt aufgeführt. Mehr hier.

Die Jagdpächter und Obstbauern in Kriftel sind genervt: Ihnen ist in der Feldgemarkung zu viel los. Die dort lebenden Wildtiere hätten viel Stress, ihre Zahl nehme weiter ab, so hieß es bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft. Mehr hier.

Einbrecher, Audi-Ärger, Klo-Brand & mehr: Aus den Akten der Polizei

Achtung, Einbrecher sind unterwegs! In der Steingasse in Wallau, in der Ritterlingstraße (Marxheim) und in der Rossertstraße (Kernstadt) drangen sie in Wohnungen und richteten Schäden an, klauten aber nichts. In der Germanenstraße in Marxheim schlugen Unbekannte die Glasscheibe einer Tür ein, durchsuchten Schubladen und Schränke und flüchteten mit Bargeld, einer Uhr und Kamera-Zubehör. Aus einem Krifteler Einfamilienhaus an der Straße „Im Engler“ klauten Täter Schmuck, Bargeld und Uhren im Wert von etwa 15.000 Euro.

Einbruch in den Imbiss vorm Gartencenter in Diedenbergen. Die Täter fanden angeblich mehrere Hundert Euro und ließen auch Getränkeflaschen mitgehen.

Einbruch in ein Wohnmobil, das am Wickerer Weg in Diedenbergen stand. Entwendet wurden diverse Elektroartikel im Wert von mehrere Hundert Euro. Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf circa 1.000 Euro geschätzt.

Audi-Ärger: Auf dem Gelände eines Autohauses in der Niederhofheimer Straße in Hofheim zerstörten Unbekannte mit einem Schneidewerkzeug die Stoßstange von zwei Audis und bauten die Abblendlichtanlagen aus. Schaden: rund 15.000 Euro. Aus dem Drosselweg verschwand ein schwarzer Audi A6; Wert des Wagens: rund 20.000 Euro. Wenig später meldete sich der Besitzer eines grauen Audi Q7: Sein Waren war in der Kurhausstraße gestohlen worden. 

Ein „Dixi-Klo“ stand in der Neugasse (Kernstadt) in Flammen, es wurde komplett zerstört. Schaden: rund 1.000 Euro.

Randale im Chinon-Center: Ein 15-jähriger Bad Sodener betrat trotz Hausverbots das Schnellrestaurant, er beschimpfte und trat einen Mitarbeiter. Die Polizei musste eingreifen: Gegen den Jugendlichen wird jetzt wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Beleidigung ermittelt.

Polizei-Einsatz in der Therme: Ein 30-Jähriger aus Hattersheim hatte im Hofheimer Schwimmbad einen 31-jährigen Mann angegriffen, gewürgt und getreten. Ein Zeuge, der schlichtend dazwischen gehen wollte, wurde leicht verletzt. Als Polizisten eintrafen, wurden auch sie attackiert. Der stark betrunkene Mann (über 2 Promille) wurde gefesselt zur Ausnüchterung auf die Polizeistation gebracht.

Kostenlose Werbung

Das Fahrradstudio Kraus offeriert ein „Weihnachtskracherangebot“: ein Bike mit superleichtem Carbonrahmen, bärenstarkem Motor und dickem Akku, dazu Classic-Skin-Reifen und knallrote Griffe… Bislang 5.369 Euro – jetzt nur noch 3.999: In der Tat ein Schnäppchen 😉 Mehr hier.

Eine neue Agentur namens „Terovania“ hat Christian Schaal gegründet: Er erstellt Webseiten, will insbesondere Familien- und Handwerksbetrieben und kleinen Geschäften bzw. Dienstleistern als Sprungbrett in die Digitalisierung dienen. Mehr hier.

Familie Rübsamen vom Sonnenhof Rübsamen verkauft wieder Weihnachtsbäume. Der Verkaufsstand befindet sich am Ortsausgang Langenhain (Richtung Wildsachsen). Mehr hier

Das Backhaus Heislitz hat sich dem weit verbreiteten Pfandsystem RECUP und REBOWL angeschlossen. Mehr dazu hier und auch hier.

Die Stadt Hofheim sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Volljuristen für den Fachbereich „Zentrales“. Mehr hier.

Die Tierklinik Hofheim sucht einen Vollzeit-Mitarbeiter im „Kommunikationsteam“ für die Anmeldung und Telefonzentrale. Mehr hier.

Teile diesen Beitrag:

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Erfahren Sie es zuerst!

Abonnieren Sie den HK-Newsletter! Er ist die perfekte Ergänzung zu dieser Webseite: Sie werden per E-Mail informiert, sobald ein neuer Bericht veröffentlicht wurde – kostenlos und werbefrei!